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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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So viele Jahre , war es nun her, dass diese scheiß Seuche ausgebrochen war. Tag für Tag wurde es schwieriger an Nahrung und den ganzen Kram , den man brauchte zu kommen. Klar man konnte von anderen Nomaden plündern oder aber man schloss sich einen der vielen Kolonien an, die sich gebieldet hatte. So wie ich es nach langem Nomadenleben getan hatte, seit kurzem war ich im Zoo gewesen.
Ich war alleine unterwegs, sollte nach brauchbaren Dingen suchen wie eigentlich immer , naja solange man mich in Ruhe ließ war mir das egal .Ich war es gewohnt alleine zu seine ,klar hat es , als ich noch ein Nomade war ein paar Tage oder auch Wochen gegeben , wo sich ein paar Leute mir angeschlossen hatten , diese verließten mich , oder aber ich sie einfach beseitigt wenn sie mir auf die Nerven gingen. Mitleid oder ein schlechtes Gewissen? Tja soetwas suchte man bei mir vergebens. Ich hatte ein Herz aus Eis und so etwas wie Gefühle ließ ich so gut wie nie zu , warum sich dann um andere Sorgen machen.
Mein Weg führte mich durch den Wald. ein paar wenige Beißer waren hier unterwegs , abr diese waren schnell beseitig. Seit Tagen hatte ich nichts gegessen , nichts was schlimm war , lebte ich doch vor dem ganzen Scheiß auf der Straße und war es somit gewohnt, nicht jeden Tag Essen zu können, aber es sorgte dafür, dass ich schlechte Laune bekam und dies war für Andere nicht besonderst zu empfehlen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit und mittlerweile aus dem Wald draußen, entdeckte ich ein Hochhaus , es schien noch gut intakt zu sein, zumindest sah dieser noch ganz in Ordnung aus. Vielleicht gab es dort etwas zu holen, ein Versuch war es wert. Also nichts wie rein. Mit einem lauten Knall öffnete ich die Tür, wenn sich dort drin Beißer versteckten , würden diese durch den Krach angelockt werden, aber es war ruhig. Mit größter Aufmerksamkeit sah ich mich um , verschloss die Tür hinter mir und durchsuchte die ersten paar Räume, die sich unten befanden.
Ich fand ein paar Dosen, na wenigstens etwas . Es war ganz gemütlich hier, vielleicht konnte man hier ja ein paar Nächte bleiben, natürlich musste ich das Hochhaus sichern, aber das war ja kein Problem. die oberen Etagen hatte ich noch vor mir die ich noch durchsuchen würde, doch ich hatte ja Zeit.
Doch plötzlich bekam ich etwas von Draußen mit. Ich versteckte mich in einen der Räume Ich blieb versteckt, schließlich wollte ich kein Risiko eingehen und die Person unterschätzen, nicht das diese mich noch überwältgte. Ich wartete also, bis die junge Dame wie sie kurze Zeit rausstellte nahe genug vorbeikam, dass sie sehr unaufmerksam war , war mein Glück. Als diese mir den Rücken zukehrte schlich ich mich von hinten an sie ran und hielt ihr mein Messer von hinten an die Kehle und grinste fies. " na nu? Wem haben wir den da? Was willst du hier?" Angst hatte ich keine , es würde sich zeigen , ob die Kleine ein Feigling oder eine Kämpferin war würde sich zeigen
@Hanna Fields

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------>> Waldrand Cottage
Noch immer war sie Sprachlos, das ihr in den Wald ein Tiger über den Weg lief. Das war so unreal, Naja was war schon echt. Hier liefen Untote umher, da war ein Tiger realistischer als diese Dinger. Aber dennoch war es so. Diese Katze musste jemand gehört haben. Diese Gedanken kreisten noch ein paar Tage später in ihren Kopf. Die Blondine wollte eigentlich nicht soviel drüber nachdenken. Sie war ja immerhin auf sich hier gestellt und musste Augen wie Ohren offen halten. Sich da selbst abzulenken war ein großer Fehler. Deshalb konzentrierte sie sich drauf nicht getötet zu werden. Und was zum Essen zu finden. Es wurde schwerer, aber sie konnte auch gut jagen, was also nicht so tragisch war. Falls Sie heute nichts finden würde. Um mehr Erfolg zu haben, tat sie das, was Hanna selten machte. Sie ging dahin wo Häuser waren, Hochhäuser. Eigentlich war dies nie ihr Weg, denn sie wusste, hier traf man mehr Menschen. Das wollte Sie immer vermeiden, aber ihr blieb Heute keine andere Wahl.
Sie hasste diese Idee schon jetzt und lief an ein Hochhaus ran, einfach um durch die Fenster zu sehen. Viele davon kaputt, blutig mit Gras bedeckt. Die Natur holte sich alles zurück. Noch wagte sie sich nicht rein, denn sie hörte was. Natürlich drehte sie sich um und in den Augenblick griff jemand Fremdes nach ihr. Kälter Stahl drückte sich in ihre Kehle.
Das erste mal, als sowas passiert war, hatte die Blonde Angst gehabt. Heute nicht mehr. Schon seltsam wie schnell man sich, an sowas gewöhnen kann. Hanna hörte Dominanz raus, nichts was sie einschüchtern würde. Sie mochte Dominante Frauen, das erinnert sie grad an ihre Verlobte. Vielleicht kam deshalb sowas freches von ihren Lippen.
"Wir sind schon beim Du? Naja eine Frau bin ich, von hinten schwer zu erkennen ich weiß.", sie sagte oft das was sie dachte. Ob es gut war, stellte sich immer später raus. Aber Angst verspürte sie nicht. Wenn nötig würde Hanna diese Frau töten, Angst selbst zu Sterben hatte sie nicht mehr. Ihre Frage was die Blonde hier machte, ließ sie im Raum. Was soll man denn tun, wenn man in einer Apocalypse machen. Shopping oder wie? Deswegen sagte sie nichts dazu. Ihr Atem war ruhig, vielleicht zu ruhig für soeine Situation. Aber Hanna passierte sowas oft. Da wo das Messer lag, lag im Winter es auch, nur von einen Kerl. Er starb durch ein Hund, da Hanna in der Zeit nicht allein war. Heute war Sie es, aber scheute sich nicht, weder vor ein Kampf noch vor was anderen.
@Larinia Mae Edgington
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Ich war froh , dass ich Mal raus konnte. als ich die KLeine nun in meine Gewalt hatte wurde das Ganze doch gleich viel interessanter, mir war es eigentlich egal , was sie hier suchte ob sie nach einen Unterschlupf oder auf der Suche nach Nahrung war es interessierte mich einfach nicht . Die junge Dame hatte ich in meiner gewalt, die KLeine schien keine Angst zu haben , ob sie mutig oder dumm war, würde sich noch zeigen . Ich hörte ihre frechen worte ""ganz schön freche Worte , gefällt mir " Ich machte eine kleine Pause " doch sollte man sich seine Wortwahl gut überlegen , wenn man in einer Situation ist wie du dich gerade befindest"
Ich verstärkte den Druck meiner KLinge , so das etwas Blutfloss, kein Schnitt , der sie verletzen wrde " also was mache ich nun mit dir?" Ich tat so als ob ich überlegen würde " wir spielen etwas , ich gebe dir mein Wort es wird sicher spaßig" Es war schon lange her, dass ich etwas Spaß hatte , im Zoo langweilte ich mich ja zu tode , war höchste Zeit , dass ich da endlich raus war. Negan hatte mir eine Nachricht zukommen lassen , sobald ich fertig gespielt hatte , würde ich meinen Weg fortsetzen um Negan einzuholen , schließlich hatte ich bei ihm noch etwas gut und bevor der Dummkopf abnippelte ohne mir diesen gefallen zu geben warf ich lieber ein Auge auf ihn.
Ich fischte ein Seil mit einer Hand aus meiner Tasche und verband damit die Hände meines neuen Spielzeuges auf den Rücken , dannach gab ich ihr einen schubs und sie landete unsanft auf dem Bode " so jetz erzählst du mir alles was du weißt, wenn mir deine Antwort nicht gefällt oder ich im glauben bin , dass du mich anlügst .....tja wird es äußerst unangenehm für dich , hast du mich verstanden ?" Noch einmal würde ich es ihr nicht erklären , das Spiel konnte also begingen
@Hanna Fields

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Hanna wusste nicht genau was hier los war oder warum diese Frau so war. Es spielte auch keine große Rolle. Nun musste man schnell abwägen wohin das hier führte. Hätte Hanna kein Messer am Hals, hätte sie gelacht bei den Worten, die sie vernahm. Aber das tat sie nicht, sonst würde die Klinge noch tiefer ins Fleisch rutschen. Sie hörte ihr weiter zu und war noch immer sehr ruhig, für soeine Situation. "In was für eine Situation befinde ich mich denn?", fragte sie als wüsste sie es nicht. Der Druck wurde auf der Klinge erhöht. Noch immer blieb sie ruhig. Auch das Blut was leicht die Klinge bedeckte störte sie nicht. Hanna ließ sich nicht einschüchtern von niemandem. Auch wenn die Frau vielleicht gefährlich war. Die Frau fesselte ihre Hände und schubste Hanna zu Boden. "Also wir sind in einer Apocalypse. Zombies essen Menschen und Menschen töten Menschen. Das normale Leben eben. Was willst du noch wissen?", fragte sie schon beinah Sarkastisch. Sie wollte alles wissen dann bekam sie das auch. Hanna nahm ihre Frage wörtlich. Wenn musste sie diese echt besser stellen, sonst würde sie immer so eine dumme Antwort bekommen.
@Larinia Mae Edgington
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Es war völlog egal , ob ich der Göre vor mir erklärte , wie ich war oder nicht , sie würde es so oder so nicht verstehen warum und wieso ich so war wie ich war. Es hatte bisher nur einen gegeben , der wusste und auch verstand wie ich war, aber dieser war schon längst verschwunden , von daher gab es niemanden mehr und außerdem , warum sollte ich es der KLeinen erklären? Es war eh reihne Zeitverschwendung , warum sich also damit befassen.
Ich hielt sie weiter in Schacht und vernahm ihre Frage " oh dies wirst du noch früh genug feststellen , schneller als dir lieb ist , oder vielleicht lass ich dich auch im ungewissen? Wer weiß das schon" Ich liebte es zu spielen und da mir eh langweilig war, hatte ich doch per Zufall ein geeignetes Spielzeug gefunden. entweder konnte die KLeine sehr gut schauspielern, oder sie hatte wirklich keine angst , wie nett ein Spielzeug für Fortgeschrittene, irgendwann würde sie ihre Maske fallen lassen , dies tat bisher jeder früher oder später es war nur eine Farge der Zeit.
Als die kleine endlich am Boden war, da wo sie auch hingehörte musterte ich sie kurz und wartete , auf ihre Antwort. Doch ihre Antwort war nicht die, die ich erwartet habe " oh eine die sich für sehr schlau hält was?" Na wenn ihre große Klappe nicht doch noch für sie Probleme machen würde. Ohne auch nur einen Wahrnschuß zu geben , rammte ich ihr ein Messer in die Schulter. " du weiß ganz genau , was ich wissen will , ich würde lieber aufhören ein auf witzig zu tun " Die klinge hatte ein Gift dran , wenn sie weiter so machte , würde sie bald die Wirkung feststellen.
@Hanna Fields

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Hanna hörte lieber zu, sie wollte wissen mit wenn Sie es hier zu tun hatte. Das diese Frau sadistisch war, bekam sie schnell mit. Eigentlich müsste sie Angst verspüren, aber wenn man nichts mehr zu verlieren hatte. Dann spürte man sowas wie Angst nicht. Sie war eher neugierig was passierte und ob diese Frau das hier nur als Spiel ansah.
Hanna lächelte, ja sie hatte ihre Frage beantwortet, so wie es für sie Richtig war.
Das es der Fremden nicht passte bekam sie schnell zu spüren. Ein Messer durchbohrte ihr Fleisch und dran in ihre Schulter ein. Der Schmerz war sofort da, die Nerven reagierten extrem und sie biss sich auf die Lippe. Irgendwie hatte sie damit gerechnet, niemand würde so lang das Tolerieren. Das war ihr klar, dennoch konnte Hanna nicht wiederstehen.
"Stell die Frage richtig, dann bekommst du eine bessere Antwort.", zischte sie raus.
@Larinia Mae Edgington
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Diese junge Dame schien keinerlei Angst zu haben. Ein Spielzeug für Fortgeschrittene wie es ganz den Anschein machte. Natürlich sah ich das Ganze hier als Spiel an , ich liebte es anderen weh zu tun. Etwas ungewönlich aber normal war ich mit Sicherheit nicht. Was kümmerte mich bitte das Leid von anderen?
Mein Messer hatte sich in ihre Schulter gebohrt welch angenehmes Gefühl , schon lange durfte ich dieses Gefühl nicht mehr genießen, aber diese junge Dame schien zwar Schmerzen zu haben , jedoch hatte sie ihre große klappe noch immer nicht verloren " gehörst wohl zu der großkotzigen Sorte was? " Na schön , dann spielten wir eben weiter . Ich hockte mich zu ihr runter und nahm ihr Gesicht in etwas grob in meiner Hand " dann eben noch einmal , woher kommst du ?" die Zeit drängte , ich wusste , dass Negan bereits im neuem Versteck auf mich wartete , sollte die Kleine mir keine antwort geben , so nahm ich sie jedenfalls mit so ein kleines geschenk würde vielleicht einen ganz guten Eindruck machen außerdem hatte ich so etwas Zeitvertreib.
@Hanna Fields

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Diese Frau war sehr hart und krass drauf. Das war ihr schon klar, aber es wurde ihr sehr bewusst als das besser ihre Schulter bohrte. Klar tat dies weh. Keine Frage. Aber das änderte Hanna kein Stück. Sie würde ungern Schwäche zeigen. Denn das würde sie nur noch mehr als Opfer bezeichnen und das war sie nicht. Als die Fremde wieder fragte woher sie kam. Sagte sie nichts. Es würde sie eh nicht befriedigen ihre Antwort. Also sah sie die Fremde nur an. Mehr nicht, sie sah sie an und schwieg. Sie hielt irren Blick stand.
@Larinia Mae Edgington
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Ich war schon immer anders gewesen , ich sah nicht nur anders aus , ich war es wie gesagt auch. Aber dies bekamen die Meisten recht früh mit. Immer tiefer ließ ich mein Messer in ihre Schulter gleiten. Sie musste Schmerzen haben , daran hatte ich keine Zweifel. Doch zeigte sie keinerlei Reaktion , entweder war sie wirklich so stur , oder aber sie war Gefühlslos in diesem Bereich.
Als ich ihren Blick sah , wurde mir klar, dass sie wahrscheinlich wirklich stur war. Nunja vielleicht konnte ich ihre Sturheit auch austreiben.
Jedoch fehlte mir die Zeit dafür, Negan würde sicher im Versteck bereits auf mich warten, und den Vollpfosten würde ich nicht warten lassen , nicht, dass dieser reiß aus nahm und ich mir meinen efallen bei ihm in den Wind schieben konnt.
Ich versicherte mich , dass sie gut gefesselt war, kontrollierte ihre Taschen. Ohne vorwahrnung zog ich das Messer wieder raus.
"na los aufstehen , wir machen einen kleinen Ausflug" Nur für kurze Zeit , wartete ich , bis sie aufgestanden war und schubste sie vor mich her, jedoch verband ich ihr die Augen , nicht dass sie flüchtete und das Versteck irgendwem veriet.
--> Wohnzimmer
Wohnzimmer
@Hanna Fields
@Lyanna Lockhart

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Rory war es egal, welche Depri Laune der Typ schob oder welche Laus ihm über die Leber gelaufen war. Sie wollte ihn nur helfen und in der beschissenen Welt durfte man schließlich auch mal einen Witz reißen. Aber anscheinend war es in seiner Gegenwart verboten, etwas Spaß zu haben. Sie könnte es schließlich auch sein lassen, ihn zu retten. Aber was für ein Mensch war sie dann? Somit beschloss die Brünette den Blonden aus diesem Loch zu befreien, in das er gefallen war. „Beweg dein Arsch schnell aus der Grube, wir bekommen langsam viel Besuch.“ Mit ihrer ganzen Kraft hielt sie die Schlinge fest und immer mit dem Blick über ihren Rücken, zog sie den jungen Mann heraus. Die Zombies kamen immer näher und Lorelei versuchte nicht in Panik zu gelangen. Das wäre kontraproduktiv gewesen, denn wäre Oli wieder in das Loch gefallen. Somit würden beide wieder am Anfang stehen und das mit einem Haufen Zombies im Nacken. „Mir knabbern bald welche an meinem Hintern.“ spornte sie den Kerl an, der sich endlich schneller in Bewegung setzte und nicht mit angezogener Handbremse hier hinauf stiefelte.
Kurz nachdem der Blonde endlich beide Beine auf den Erdboden gesetzt hatte, atmete Rory kurz erleichtert auf und hörte das knurrende Geräusch ziemlich nah hinter sich. So schnell konnte sie ihre Machete nicht hervorziehen, da schwang Oli schon sein Tomahawk und spaltete damit den Schädel des Untoten. Doch konnte sie sich nicht verkneifen, ihm ein paar Worte an den Kopf zu knallen, immerhin flog dieses Ding nur haarscharf an ihr vorbei. „Geht’s noch? Pass das nächste Mal besser auf.“ murrte sie ihn an, bevor ein „Danke“ über ihre Lippen kam. Danach wurden beide ganz schön gefordert. Rory nahm sich einen Zombie nach dem anderen vor und spaltete ihr Schädel. Im Augenwinkeln sah sie Oli das gleiche Tun und in einer winzigen Situation trat sogar ein wunderhübsches Schmunzeln auf ihre Lippen, was nur kurzzeitig hielt. Der vorletzte Zombie wollte von ihr knabbern, aber das ließ die Brünette nicht zu und stieß die Klinge durch den weichen Schädelknochen. Wie Butter versank die breite Klinge in dem Kopf. Blut spritzte umher und verteilte sich seit den letzten Zombies auf ihrer Kleidung und Haut.
Nachdem Oliver den letzten Untoten der kleinen Gruppe zur Strecke gebracht hatte, lehnte sich Rory an einen Baum und atmete in Ruhe durch. „Oh man, ich hab echt kein Bock mehr darauf.“ murmelte sie etwas unverstanden und wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn. Dass sie dort das Blut breit schmierte, das ahnte sie ja nicht. Und wenn, es wäre ihr egal gewesen. „Ich bin Lori.“ stellte sie sich vor. Schließlich musste der Fremde nicht ihren vollständigen Namen wissen. Sie würden sich eh bald trennen und sich nie wieder sehen. Namen verschwammen sehr schnell und gerieten in Vergessenheit. „Ja, ich habe hier in der Nähe etwas gefunden.“ Beantwortete sie seine Frage und überlegte kurz, ob sie ihm vertrauen konnte. Was, wenn er von einer Gruppe kam und sie ausspionieren wollte? Es dauerte kurz, bis Rory eine Antwort gab. „Wir sollten uns beeilen, es sieht nach einen starken Gewitter aus.“
Lorelei behielt die Umgebung im Blick und führte Oliver in das Hochhaus, in das sie vorrübergehend untergekommen ist. Geschlagenen 30 min waren sie im strömenden Regen unterwegs. Dieser peitschte ihr mit einer rasanten Geschwindigkeit ins Gesicht, sodass sie schützend ihren Unterarm zur Hilfe nahm. Dazu wehte ein starker Wind, der die Schritte der beiden nur verlangsamte und sogar erschwerte. Es war anstrengend, gegen den Sturm anzukämpfen. Zu ihren Glück befanden sich auf der Strecke zum Hochhaus nur ein paar wenige Zombies. Abgekämpft und nass von oben bis unten und bis auf die Unterwäsche erreichte Rory zuerst das Gebäude. Sie wartete am Eingang und blickte zu Oliver. „Komm hier lang.“
Sie ging voraus und lockte den jungen Mann ein paar Stockwerke nach oben, wo sie sich ihre Unterkunft aufgebaut hatte. Dort waren die Fenster noch intakt und in dieser Wohnung befanden sich noch Möbel, die recht intakt waren. Selbst das große Bett war sehr bequem und staubfrei. Lorelei hatte die Folie von dem Bett entfernt. Es schien neu angeliefert worden zu sein, bevor die Apokalypse los ging. Was hier nicht mehr funktionierte war die Wasserleitung und der Strom. Wasser hatte die Brünette vom naheliegenden Bach, der durch den Wald floss. Sie kramte aus dem Schrank ein paar Handtücher heraus, die sie ebenso im Bach gewaschen hatte. Zum Glück fand sie in dieser darunterliegenden Wohnung einige Packungen von Kernseife. Es schien ein älteres Ehepaar dort gewohnt zu haben, zumindest zeigte das die Wohnungseinrichtung und die geblümten Gardinen und Vorhänge. Nachdem Lorelei die Handtücher gefunden hatte, warf sie Oli eines entgegen. „Damit du nicht krank wirst.“ Im nächsten Moment fing die Brünette an, ihre Jeans und das Shirt auszuziehen.
@Oliver Cross
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Die beiden hatten nicht besonders viel Zeit sich gegenseitig vorzustellen. Kaum war Oliver aus der Grube gekrochen, mussten sie die nahestehenden Zombies – die ein großes Interesse an ihn besaßen – erst einmal beseitigen. Der Mann wusste, wie er mit seiner Tomahawk umging und zeigte ein absolutes Verständnis dafür diese auf die Untoten präzise werfen zu können. Im Kampf war es ihm nicht entgangen, dass auch Lori besonders gut kämpfen konnte – aber wer konnte das auch nicht? Sie schien in dieser Welt genauso, wie er gestrandet zu sein und gut auf sich selbst aufpassen zu können.
Nachdem der letzte Zombie zu Boden ging, sah sich Oliver das erste Mal um und seufzte innerlich. Heute schien er wieder besonders viele Untote umgebracht zu haben, wenn man darüber nachdachte, dass das alles Mal lebende Menschen waren, konnte man melodramatisch werden. Wie schon davor mit der Vorstellung, konnten sie nicht besonders lange sich Gedanken um die Anzahl der Untoten machen. Ein gleißender Blitz erhellte den dunklen Himmel, gefolgt von einem tiefen Donnern, der die feuchte Luft zum Zittern brachte. Oliver spürte das tiefe Grollen bis tief in seine Knochen. Mit einem bestätigenden Nicken entschloss er sich der jungen Frau zu trauen und folgte ihr zu einem Hochhaus. Ihm war gar nicht bewusst gewesen, wie nahe die Stadt gewesen war. Auf dem halben Weg wurden sie von dem Sturm regelrecht überrascht. Ein harter und kalter Wind wehte ihnen entgegen. Innerhalb von kurzer Zeit waren sie bis auf die Knochen durchfroren und durchnässt. Oliver spürte, dass sein Kopf ein klein wenig mehr wehtat. Schon davor hatte er bemerkt, dass er durch den Sturz eine kleine Platzwunde am Hinterkopf hatte. Er musste besonders unglücklich gefallen sein und hoffte, dass er keine Gehirnerschütterung davontrug.
Am Eingang des Hauses wurde Oliver etwas langsamer und sah sich flüchtig um. Er musste sich zunächst etwas orientieren, damit er nicht blindlings in eine Umgebung lief, die er nicht kannte. Normalerweise behagte es ihm nicht in einem Hochhaus Unterschlupf zu finden. Je höher das Stockwerk war, umso schwieriger würde es werden wieder auf den Boden zu kommen – vor allem wenn der Weg nach unten versperrt wurde. Allerdings gab es hier sonst keine anderen Möglichkeiten. Zögerlich folgte Oli der jungen Frau die Treppe ein paar Stockwerke hinauf bis in eine Wohnung hinein. Dort angekommen sah er sich für einen Moment um und nahm langsam seinen Rucksack ab, um ihn an der Wand abzustellen. Er war so nass, dass er auf der Stelle, wo er stand, eine kleine Pfütze entstehen ließ. Ihm wurde glücklicherweise ein Handtuch zugeworfen, dass er aufging, um sich damit abtrocknen zu können.
„Danke“, sagte er aufrichtig und fing an sich langsam abzutrocknen. Zuerst die Haare, bevor er dann fast selbstverständlich anfing seine Kleidung auszuziehen. Er war nicht zögerlich in einer Apokalypse Mal blank zu machen. Zuerst warf er seine nasse Jacke zu Boden, sein nasses T-Shirt folgte, um sich den Oberkörper zu trocknen. Seine Haut war eisig kalt.
„Sorry, ich muss dringend aus der Kleidung raus… bevor ich mir den Tod hole“, entschuldigte er sich dann als nächstes, bevor er ohne weiteres die Hose, die Schuhe, Socken und auch die Shorts auszog. Er beeilte sich damit bald schon seine Blöße mit dem Handtuch verdecken zu können, damit er die Frau damit nicht vollkommen überfiel. Nachdem auch die restliche Kleidung weg war und das Handtuch um seiner Hüfte hing, blickte er sich ein wenig ratlos in der Umgebung um.
„Hast du vielleicht eine Decke? Oder Möglichkeit ein Feuer zu machen, um die Kleidung zu trocknen?“, erkundigte er sich vorsichtig bei ihr.
@Lorelei Kennedy
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Ohne eigentlich nach Verletzungen oder ähnliches zu fragen, überwand sich Rory und nahm den blonden Mann mit zu ihrer Unterkunft. Innerlich hoffte sie innig, dass er keiner war, der die Leute aushorchte und ausspionierte. Darauf hatte sie überhaupt keine Lust. Daher entschied sich die Brünette doch ein wenig vorsichtig zu sein. Jeder konnte dem Gegenüber irgendein Mist erzählen und ihn damit anlügen. Zum Glück kannte die Brünette die Anzeichen, wenn jemand etwas erfand, um Menschen hineinzulegen. Bisher schien der Typ ehrlich zu ihr gewesen zu sein. Und wenn er es nicht war, so wäre es nun eh zu spät, denn sie erreichten mit schnellen -ja, sehr schnellen- Schritten das Gebäude, in dem sie vor einiger Zeit untergekommen war.
Klitschnass erreichten sie einen der oberen Stockwerke. Die Zombies würden sie hier oben nicht so schnell finden, da diese Beißer dumm waren. Ein Vorteil für sie, dass sie keine Treppen steigen konnten. Sollte sich irgendwann eine Horde der Untoten hier her verirren und es schaffen, die wenigen Etagen zu überwinden, würde Lorelei schneller das Gebäude verlassen haben, als jemand Straßenlaterne sagen konnte. Immerhin befand sich an ihrem Balkon ein stabiles Rohr, an dem sie nach unten klettern könnte. Sie war nicht blöd und hatte alle Fluchtmöglichkeiten, die sich ihr darboten, ausprobiert. Eh ein Zombie es nach oben schaffte, wäre sie schon längst über alle Berge.
Um sich keine wegzuholen, holte Lorelei schnell zwei große Handtücher hervor und warf Oli eins zu. Mit dem anderen trocknete sich die junge Frau ab. Sie dachte sich nichts dabei, ihr Shirt und ihre Hose auszuziehen, immerhin trug sie noch Unterwäsche, die ihrer Figur schmeichelten. Nicht nur bei ihm bildete sich am Boden eine kleine Pfütze, die sie später umgehend wegwischen würde. Sie wollte schließlich nicht, dass sich jemand verletzte. „Gern geschehen.“ erwiderte sie kurz auf seine Worte und trocknete flink ihr Haar. „Tu, was du nicht lassen kannst.“ Sagte Lorelei mit einem Lächeln auf ihren Lippen und beobachtete den Fremden heimlich aus den Augenwinkel, während sie ihr Haar mit dem Handtuch ein wenig trocken knetete.
Als dann seine restlichen Kleidungsstücke fielen, drehte sie sich geschickt um, ohne ihm das Gefühl dabei zu geben, dass sie es nicht sehen möchte. Lorelei tat dies aus Höflichkeit, auch wenn sie sich eingestehen musste, dass sein Körperbau nicht übel war. Erst als seine Stimme wieder erklang, drehte die Brünette ihren Kopf in seine Richtung und schaute über ihre Schulter hinweg in sei Gesicht. „Ich habe eine Überdeckte gefunden, die noch gut war. Sie sollte trocken sein. Holz ist im Kamin und Feuerzeuge habe ich auch gefunden.“ teilte Rory Oliver mit. Im Nebenzimmer, was mal ein Gästezimmer gewesen sein musste, hatte sie eine Schnur gespannt, wo sie die Kleidung trocknen konnte. Mit der Überdecke kam sie zurück und überreichte ihm diese. „Machst du Feuer? Ich hänge derweil unsere Kleidung auf.“ schlug die Brünette vor. Prompt nahm sie die nassen Sachen und hing sie im Nebenzimmer auf. Dort schlüpfte sie aus ihrem Slip und ihrem BH. Sie nahm sich einen neuen Slip von der Leine und zog ihn sich über. Jedoch musste sie auf einen BH verzichten, dieser befand sich noch in der Wäsche. Daher zog sie nur ein Shirt über.
Dann kramte sie noch in ein paar Sachen und kam zurück. „Ich habe eine Shorts gefunden, die deine Größe haben müsste.“ Diese reichte sie ihm. Ihr Blick verweilte für einen Moment in seinem Gesicht und seinen Augen. Ihr wurde doch ein kleine wenig warm.
@Oliver Cross
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Der Mann erhaschte nur für einen kleinen Moment ein Blick auf die junge Frau, bevor er sich selbst ein wenig wegdrehte. Es war reine Höflichkeit, die er hier an den Tag legte, auch wenn er am liebsten länger hingesehen hätte. Warum bedeutete eine Apokalypse immer, dass man sofort weniger Kontakt zu Frauen besaß? Oliver trocknete sich erst seine Beine ab und dann den Oberkörper, bevor die Haare rankamen. Zum Schluss band er sich das Handtuch um die Hüfte und drehte sich gemächlich zu Lori herum. Er konnte nicht anders als seinen Blick einmal von oben bis unten wandern zu lassen, weil ihm bewusst wurde das sie derzeit nur Unterwäsche trug. Man konnte ihm ein Lächeln auf den Lippen ansehen, dass viel breiter war als man es für gewöhnlich als „freundlich“ bezeichnen konnte.
„Wenn ich dich so ansehe, glaube ich langsam, dass Gott es wollte das ich in diese Grube falle. Er wusste, dass ich dringend Mal eine gutaussehende Frau in Unterwäsche sehen musste“, erklärte er ohne mit der Wimper zu zucken und zwinkerte ihr leicht zu. Man konnte ihm ansehen, dass er sich gedanklich gerade ausmalte, wie sie beide unter der Überdecke am Kamin hockten in trauter Zweisamkeit. Oliver blinzelte etwas als Lori ihm bereits die Überdecke holte und ihm diese reichte. So sehr war er in Gedanken versunken, dass er es nicht einmal mitbekam, wie sie den Raum verließ.
„Kann ich machen“, antwortete er auf ihre Frage ob er das Feuer anmachen wollte. Zumindest nahm sie ihm die lästige Arbeit ab seine nasse Wäsche aufzuhängen. Leider bekam er dadurch nicht mit, wie sich Lorelei vollständig entkleidete und umzog. Nur mit dem Handtuch bekleidet, ging er zu dem Kamin herüber und kniete sich davor. Er nahm ein paar Holzscheitel zur Hand und legte sie hinein. Dann griff er nach dem Feuerzeug und dem Feueranzünder, sodass er bald schon ein kleines Feuerchen entfachte. Mit einem Metallstab stocherte ein wenig an den Scheiteln herum, damit es schneller anging und spürte bald schon die angenehme wärme auf seiner Haut. Seufzend schloss er kurz seine Augen und genoss den Moment der Stille.
Erst als Lori ihn ansprach, öffnete er wieder die Augen und nahm die Shorts entgegen. Auf den Shorts waren kleine Katzenbabys drauf. Für einen Moment begutachtete er sie eingehend, zuckte dann aber die Schulter und zog sie sich an. Nur kurz konnte man dabei vielleicht ein Blick auf seine volle Nacktheit erblicken, dann verschwand jedoch alles hinter einem Stück Stoff. Oliver drehte sich wieder Lorelei entgegen und bemerkte, dass sie ihn ansah. Seine Augen verweilten kurzer Hand in ihren und er hielt ihren Blick stand. Ein seltsamer Gedanke stieg in ihm auf. Das Gefühl, dass sie genauso lange einsam war, wie er selbst. Er machte einen kleinen Schritt auf sie zu und kurz schien es so zu wirken als wollte er sich ihr nähern, doch er hielt ihr nur das Handtuch hin. „Danke für das Handtuch. Hast du nur eine Überdecke? Ich meine, ich habe nichts dagegen und denke nur an dich dabei, aber … vermutlich müssen wir dann beide unter die Decke.“ Was gab es denn besseres als eine solche Situation? Sein Bruder würde ihn darum beneiden… wobei er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass sein Bruder ihn mehr als nur hassen würde. Schon allein die Tatsache, dass er seine Sahneschnitte in Unterwäsche gesehen hatte… woher sollte er auch wissen, dass die beiden ein Paar waren? Man traf ja nicht oft, in den weiten der Welt, auf die Frau und Freundin des eigenen Bruders?!
@Lorelei Kennedy
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Rory dachte gar nicht darüber nach, dass der Fremde sie in Unterwäsche sehen konnte. Sie war zu sehr damit beschäftig, sich abzutrocknen und aus den kalten und nassen Klamotten zu kommen. Auch sie hatte keine Lust, krank zu werden. Dies würde sie einige Tage in dieser Wohnung fesseln, worauf sie überhaupt keine Lust hatte. Ganz ehrlich? Sollte der Blonde sie doch anschauen, sie hatte nichts zu verbergen. Außerdem würde er schon einige Frauen vollständig nackt gesehen haben oder eben in Unterwäsche. Alle ihre Blöße waren bedeckt, somit zeigte sie sich dem Fremden nicht unangemessen. Natürlich war es reizvoll, einen kleinen Blick zu riskieren, das tat jeder, auch Lorelei, schließlich war es bereits über 2 Jahre her, dass sie ihren Verlobten verloren hatte und nun endlich wieder nach vorn schauen konnte. Dass dies der Bruder von Logan war, ahnte die Brünette nicht. Außerdem woher sollte sie das auch wissen? Ihre Lebensgeschichten hatten die beiden nicht zum Besten gegeben. Dies tat die Brünette im Allgemeinen nur in seltenen Fällen und bei Menschen, die sie bereits recht gut kennengelernt hatte.
Die Stille wurde durch seine tiefe Stimme durchbrochen und Rory blickte zu dem jungen Mann. Spöttisch lachte sie auf und warf das kleine Kissen auf dem Sessel zu ihrer linken in seine Richtung. „Wie lange hast du an dem Anmachspruch gesessen? Oder hast du ihn schon einmal angewendet und er hat nicht funktioniert?“ wollte sie von dem Blonden wissen. „Ach, es tut mir leid, hätte ich dich erwartet, hätte ich meine Ausgehunterwäsche angezogen.“ konterte die Brünette und reichte ihm anschließend die große Überdecke und ihm mehr oder weniger befahl, das Feuer zu machen. Immerhin war es keine schwere Aufgabe, die der Kerl schon hinbekommen würde. Schließlich konnte man da nichts falsch machen. Derweil ging sie ins Nebenzimmer, um sich umzuziehen. Rory wollte bestimmt nicht nackt mit einem fremden Mann unter einer Decke liegen, geschweige denn sitzen.
Nach wenigen Minuten kam die junge Frau zurück und reichte ihm eine Schorts, die sie gefunden hatte. Es waren kleine Kittens darauf zu sehen, aber für sie reichte diese Shorts zum Schlafen aus. Diese hatte sie frisch gewaschen und eben von der Leine genommen. Lorelei wollte einfach nur nett sein und bot die Unterhose Oliver an. Dieser nahm die Boxer mit einem fragenden Blick entgegen. So schnell konnte sich die Brünette nicht wegdrehen, weshalb sie sein Gemächt zu Gesicht bekam. Für einen Moment stand sie gebannt stehen, zwang sich dann doch aus Höflichkeit den Kopf in eine andere Richtung zu drehen. Nachdem sich beide einander zudrehten, verharrten Ihre Blicke miteinander. Ein warmes Gefühl huschte durch ihren Körper, welches Rory etwas verunsicherte. Schnell verbannte sie es aus ihrem Kopf und verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust miteinander.
Lorelei ließ sich von ihm nicht verunsichern und nahm ihm nicht das Handtuch hin. „Ich bin weder deine Mutter noch deine Freundin. Du kannst es selbst aufhängen. Entweder im Nebenzimmer auf die Leine oder auf den Stuhl ein paar Schritte von dir entfernt.“ Konterte sie frech auf seine Worte und deutete auf den roten Holzstuhl, bei dem der Lack mittlerweile abgeplatzt war. Dieser stand am Esstisch in der Nähe der kleinen offenen Küche. „Du kannst die Überdecke gern allein benutzen, ich werde sie dir nicht streitig machen.“ erwiderte Rory und grinste herausfordernd. Lorelei hatte kein Problem in Slip und Shirt am Feuer zu sitzen, um sich aufzuwärmen. Auch wenn es ohne Decke ein wenig länger dauern könnte. Aber der Gedanke mit dem Fremden unter einer Decke zu stecken, hatte für die Brünette doch einen gewissen Reiz, den sie nicht ablegen konnte. Immerhin war das Leben zu kurz und warum sollte sie es nicht ausnutzen?
@Oliver Cross
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In der Wohnung herrschte eine seltsame ruhige Stimmung. Es war lange her gewesen, dass Oliver sich wirklich sicher fühlte und er musste sagen, dass ein paar Wände dieses Gefühl durchaus unterstützten. Bei den Riders befand er sich zwar auch immer in guter Obhut, aber die meiste Zeit versuchte er außerhalb der Kolonie ein paar Ersatzteile für die Motorräder oder Autos zu finden. Er war ein Genie jedes Ding reparieren zu können. Diesmal war die Reise in einem Loch geendet und er konnte sich glücklich schätzen, dass ihn Rory rettete. Vermutlich wäre er irgendwann von Zombies gefunden worden und hätte sich aus mehreren toten ein Leichenhaufen bauen müssen, damit er aus dem Loch wieder herausklettern konnte. Wer baute so tiefe Löcher? Sie schien nicht nützlich für die Jagd zu sein, wenn man so tief runterklettern musste, um die Beute wieder herauszuziehen. Ob in der Nähe eine Leiter stand, die sie nicht sahen? Oliver verdrängte den Gedanken und wandte sich stattdessen an Rory, um sie kurz zu betrachten. Er durchbrach die Stille mit einem etwas mageren Anmachspruch, woraufhin sie spöttisch lachte. Der Mann ließ sich davon nicht beirren und verschränkte seine Arme vor der Brust, wodurch seine Muskeln ein wenig besser zur Geltung kam. „Er hat eigentlich oft gut funktioniert, aber scheinbar bist du etwas zu klug, um darauf reinzufallen“, erwiderte Oli lächelnd und leicht charmant angehaucht. „Oder du bist so eine, die einfach jeden Anmachspruch abschmettert, weil sie sich für was besseres hält. Ich bin mir noch nicht sicher was bei dir zutrifft.“ Das Kissen verfehlte ihn natürlich, aber es wäre auch nicht schlimm gewesen, wenn es ihn direkt an die Brust traf. Mit der übergroßen Decke unter dem Arm ging er dann zu dem Feuer herüber, um dort etwas Wärme für sie zu schaffen.
Es dauerte einen Moment bis er endlich das Feuer anmachen konnte, wobei ihn zeitweise auch Rory damit unterbrach ihm eine alberne Unterhose zu geben. Für einen Moment sah er fragend zu ihr hoch, bevor ihm klar wurde, dass sie scheinbar für ihn war. Dann zuckte er allerdings die Schultern und zog sich ohne Scham vor ihr aus. Die Boxershorts fiel zu Boden und zeitgleich kam natürlich sein Gemächt zum Vorschein. Ob er es darauf anlegte, dass sie es sah oder nicht, wusste man nicht recht. Entweder Oliver wollte Rory mit Absicht in eine peinliche Situation bringen oder er war einfach nur ungehalten, wenn es darum ging sich nackt vor einer fremden Person zu präsentieren. Nachdem die Boxershorts saß, auch wenn sie ein wenig im Schritt zu eng war, blickte er wieder zu der Frau. Er wollte ihr das Handtuch reichen, aber sie reagierte wieder etwas kratzbürstig darauf. Mit einer tiefen Falte auf der Stirn ging er langsam an ihr vorbei und legte das Handtuch in typisch – männlicher Ordentlichkeit – dort drüber. Es würde dann mit Sicherheit nach drei Tagen endlich trocken sein.
Nachdem Oliver sein Handtuch recht schnell „ordentlich“ aufgehangen hatte, wandte er sich wieder der jungen Frau zu und nahm die Überdecke zur Hand, die er ihr langsam um die Schultern legte. „Nein, ich brauche die Decke nicht“, sagte er und setzte sich dann einfach an das Feuer heran. Er würde keinen weiteren Versuch starten sie unter diese Decke zu bekommen, weil es ziemlich eindeutig war, dass seine Flirtereien bei ihr nicht gut ankamen. Oliver wollte es sich mit seiner Gastgeberin auch nicht verscherzen. Es war nett gewesen, dass sie ihn mitnahm und er nun eine trockene Shorts besaß. Die Hände leicht aneinanderreibend, wärmte er sie an dem Feuer und spürte eine Gänsehaut über seinen Rücken wandern als ihn ein leicht kühler Windzug streifte. Die Wohnung war zwar praktisch, aber sie war mit Sicherheit nicht mehr im Topzustand.
„Kann ich mich irgendwie revanchieren, dass du mir geholfen hast? Ich kann einiges gut reparieren. Fenster, Türen… Motorräder?“, bot er ihr dann an ohne dabei jedoch bevormundend zu sein. Er wusste nicht, was er überhaupt ihr gutes anbieten konnte.
@Lorelei Kennedy
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Rory genoss die Stille, die in dem Haus verweilte. Hin und wieder war nur der Wind zu hören, der durch die kaputten Fenster pfiff. Oder das knacken von Holz, was sich bei Wärme ausdehnte und bei Kälte zusammenzog. Bisher hatte sich kein Beißer in das Hochhaus verirrt, solange die Brünette hier schon hauste. Ein paar von den Biestern streckte sie auf dem Gelände nieder, da sie den Eingang des Hauses beim Verlassen und bei ihrer Rückkehr jedes Mal mit einer schweren Tür verriegelte. Kein Zombie würde diese Tür niemals aufbrechen können. Es war eine schwere Eisentür, die man von Lagern kannte. Diese stand schon als Barrikade dort, als die Brünette das Haus für sich entdeckt hatte. Und in diese Unterkunft brachte sie den jungen blonden Mann, den sie aus einer Grube befreite. Ob er Psychopath war oder doch ein netter junger Mann, das würde sich noch zeigen. Lorelei war eben sehr hilfsbereit, was der Blonde zu spüren bekam.
Hier konnte Oli zur Ruhe kommen und Kräfte sammeln. Trotz dessen Lorelei so freundlich war, behielt sie den Fremden stets im Blick, um kein Anzeichen zu entgehen, dass er sie angreifen könnte. Auch wenn man es ihr rein gar nicht ansah, so war sie immer auf ihre eigene Sicherheit bedacht und war dabei stets auf der Hut. Auch um seine Gesundheit besorgt, gab sie dem Mann schnell etwas zum Anziehen, auch wenn es nicht gerade sein Stil zu sein schien. Auf ein verwandelten Mensch hatte die Brünette keine Lust. Somit musste noch eine Decke her, sowie ein Feuer im offenem Kamin, der zu dieser Wohnung gehörte. Dadurch das Gebäude nicht ganz so hoch war, war ein Kamin nicht gefährlich, würden alle gleichzeitig laufen. Die Fenster hatte die junge Frau extra abgedunkelt, damit kein Licht oder kein Feuerschein nach draußen drang. Sie wollte keinen auf sie aufmerksam machen. Weder einem Beißer noch einem fremden Mensch.
Bevor beide sich in die trockenen -doch wenigen- Sachen schlüpften, zog auch Lorelei ihre klatschnassen Kleidungsstücke aus, um sie anschließend im Nebenzimmer auf eine Leine zu hängen. Die Muskeln des Blonden blieben der Frau nicht unentdeckt und ein kleines Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen. Schnell blickte sie Oliver ins Gesicht, nachdem er feststellte, dass sie zu klug sein, um darauf reinzufallen, womit er die Löcher meinte. Sie zuckte lässig mit den Schultern. „Zu klug würde ich nicht sagen, ich sehe gemachte Fallen sehr schnell. Ich hatte viel Zeit zum Lesen und die Auswahl der Bücher ist nicht immer sehr ansprechend.“ erzählte die Brünette dem Blonden. Von Kinderbüchern bis hin zu ‚Welcher Knoten ist der richtige?‘ war alles dabei, was die Brünette in sich aufsaugte. Darunter war auch ein Buch mit Fallgruben.
Leicht empört blickte Lorelei in die Richtung von Oliver. Hatte er wirklich gerade gesagt, dass sie sich für etwas Besseres hielt oder nur einfach jeden Anmachspruch abschmetterte? „Finde es doch heraus!“ konterte sie und grinste ihn frech an. Danach kümmerte sich der Fremde um das Feuer, um das sie ihn freundlich bat. Als sie jedoch das Handtuch nicht entgegennahm und frech konterte, schien es ihm nicht zu gefallen. Eventuell lag es einfach an der Wortwahl. Die tiefe Falte auf seiner Stirn verriet ihr, dass er ihre Art eben nicht begrüßte. Aber siehe da, es schien zu funktionieren und Oliver wusste, wie ein Handtuch aufgehangen wurde. Zwar in der männlichen Ordnung, aber das war egal. Seine Laune schien sich durch die vorige Situation geändert haben, so kam es für die Brünette herüber, denn auf einmal brauchte er die Decke nicht mehr. Das irritierte die junge Frau doch ein wenig und sie seufzte leise auf. Sie ließ es unkommentiert und setzte sich ans Feuer. Die Knie zog die junge Frau an ihre Brust und umschlang ihre Beine mit beiden Armen. Sie starrte in die Flammen, die langsam anfingen, alles zu vernichten, was sich in deren Weg stellte. Das Feuer tänzelte im leichten Luftzug umher.
Seine dunkle Stimme durchbrach die unangenehme Stille, die sich zwischen den Beiden aufkam. Sie blickte in seine Richtung und legte dabei den Kopf auf ihre Knie ab. „Das Fenster im Badezimmer schließlich nicht mehr richtig. Ich habe schon alles versucht, aber es will einfach nicht. Wenn du kochen kannst, nehme ich es gern an. Mein Essen ist nicht besonders lecker.“ bot Rory Oliver an. Ihre Mutter und sie bestellten den größten Teil beim Chinesen oder bei dem ansässigen Italiener. Gekocht haben die Beiden damals sehr selten. Ihr Lächeln war warm und ihr Blick lag auf dem Blonden Mann. An den Schienbeinen spürte Lorelei die Wärme des Feuers langsam in ihren Körper kriechen, welches sich von dort aus nur langsam ausbreitete. Für einen Moment blickte sie Oli an und ein inneres, schon sehr eingeschlafenes Gefühl trat an die Oberfläche, welches kleine Filmchen in ihren Kopf einpflanzte. Umgehend wurde es wärmer und das Rauschen des Blutes in ihren Adern war nun leicht zu hören.
@Oliver Cross
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Die Antwort von Lorelei auf seine Anmachsprüche war seltsam, aber Oliver nahm es erst einmal hin. Ihm wurde bewusst, dass die junge Frau nicht irgendeine war, die man einfach anbaggern und rumkriegen konnte. Er konzentrierte sich deswegen erst einmal auf das Feuer, damit er schnell wieder warm wurde. Ihm war es bereits zweimal passiert, dass er sich eine richtig üble Grippe einfing, die ihn fast das Leben kostete. Noch einmal wollte er dieses Drama nicht erleben, auch wenn sein Körper ihn bereits die ersten Anzeichen signalisierte, dass die Kälte ihm nicht guttat.
Nachdem das Feuer endlich brannte, setzte sich Oliver so dicht wie möglich dort hin, während er die Stille in dem Raum genoss. Er selbst bekam nicht mit, dass es eine etwas angespannte und unangenehme Stille war, weil er sich davor ein wenig frivol benahm oder war es viel mehr seine seltsame Reaktion auf das Handtuch? Der Mann beobachtete, wie das Feuer sich langsam durch die Papierstücken fraß, bevor er die Stille durchbrach und sich erkundigte, ob er sich in irgendeiner Weise revanchieren konnte. Generell war er handwerklich geschickt, sodass er recht froh darüber war ihr damit helfen zu können. Auch die Frage nach dem Essen ließ ihn leicht Nicken, auch wenn er sich fragte, welche Frau auf diesem Planeten nicht kochen konnte.
„Ich kann Dir gerne das Badezimmer reparieren und ein bisschen kochen kann ich auch.“ Er hatte frühzeitig gelernt sich selbst zu versorgen, sodass er kleine Gerichte mit Sicherheit herzaubern konnte. „Ich werde mich später, um das Badezimmerfenster kümmern und auch gerne etwas kochen“, schlug er dann ihr vor und blickte seitlich zu ihr herüber. „Allerdings weiß ich nicht, ob es dann was vernünftiges wird. Ich weiß immerhin nicht einmal, was du alles derzeit zur Verfügung hast.“ Nachdenklich runzelte er die Stirn und rieb seine kalten Finger einander, während er hoffte bald die Wärme wieder in seinen Knochen zu spüren.
„Würde es dich stören, wenn ich noch ein paar Tage hier bleibe? Falls du ein Zimmer hast für mich… ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich genau hier schlafen kann.“ Sein Blick wanderte durch das Zimmer hindurch auf der Suche nach einer Schlafcouch oder einem warmen kleinen Platz, wo er sich hinlegen konnte. Am liebsten würde er hier bleiben am Feuer, aber er wusste nicht, ob das nicht etwas unbequem wurde.
„Ich habe schon seit Wochen kein wirkliches Bett gesehen… geschweige denn warmes Wasser zum Baden gehabt… hast du hier warmes Wasser?“ Wasser war generell Mangelware, sodass er bezweifelte das Lorelei einen Tank besaß um sich ein heißes Bad einlassen zu können. Der Gedanke war aber durchaus ein schöner, auch wenn er sich unweigerlich vorstellte, wie Lorelei wohl nackt aussah. Wie sehr ihn wohl sein Bruder jetzt beneiden würde, wenn er wüsste, was er hier für eine Braut gefunden hatte? Sie tauschten sich generell immer über Frauen aus und verfielen in viele Schwärmereien. Leider fand man nur nie die richtige in der Apokalypse. Die meisten Frauen waren Zombies… und fanden ihn wohl als Appetithäppchen besser. Wie wohl Lorelei zu ihm stand. Sein Blick wanderte zu ihr und er konnte sehen, dass sie ihn anblickte. Ein fahriges Lächeln trat auf seine Lippen.
„Sag Mal, wie lange bist du schon alleine hier, hm?“
@Lorelei Kennedy
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Lorelei war noch nie so der Typ, der Anmachsprüche von Männern oder Jungs richtig deuten konnte. Da konnte Logan gut mitreden, wie auch ihr erster Freund, den sie in der High School hatte. Vielleicht hatte sie keine Affinität dazu, solche Sprüche zu erkennen und anschließend auf sie einzugehen. Daher gaben die meisten Kerle frühzeitig auf, sich die junge Frau zu angeln. Außer Logan, der ließ nicht locker und das war das Erfolgsgeheimnis, wie man Rory für sich gewinnen konnte. Natürlich spielten da noch andere Faktoren mit ein. Für die Brünette war es im Augenblick wichtiger, aus den nassen Klamotten zu kommen, um sich keinen Tod zu holen. Denn anschließend müsste sie den Fremden töten, um nicht von ihm gefressen zu werden und darauf konnte die junge Frau gut und gerne verzichten. Ihr ging einfach zu vieles durch den Kopf, um ein Flirtversuch zu erkennen. Rory war hin und wieder eben sehr verpeilt und man musste sie auf gewisse Dinge hinstoßen bzw hinweisen, dass es zum Beispiel nicht ernst gemeint war. Sie hatte eben einiges erlebt und sie vermisste so viele Menschen, dass sie an einigen Tagen recht unvorsichtig durch die Gegend streifte.
Für den Notfall hatte die Brünette Äste und Zweige im Nebenzimmer gebunkert, damit dies in Ruhe trocknen konnte, schließlich brannte nasses bzw feuchtes Holz sehr schlecht. Es rauchte nur vor sich hin und die ausgestoßenen Stickstoffe würde beide ganz still und heimlich einschlafen lassen. Aber Papier zum Anbrennen war auch immer der Gedanke von Lorelei. Anschließend warf sie ein paar dünnere Äste ins Feuer und bedeckte diese mit ein paar größeren, damit die Wärme sich schneller ausbreiten konnte. Anschließend setzte sie sich neben den blonden attraktiven Kerl, der schon etwas an sich hatte. Jetzt, wo ihr die Wärme ins Gesicht strahlte und sich ihr Körper gemächlich aufheizte, betrachtete sie Oli nun eindringlicher. Die ganzen Monate hatte sich die junge Frau allein gefühlt und jetzt, wo sie in Gesellschaft war, genoss sie das Gefühl, des nicht-allein-seins. Sie würde die Gesellschaft so lange genießen, bis Oli sich von ihr verabschieden wird.
Sie hört ihm zu und war erleichtert, dass er ihr zur Hand gehen würde. „Ich kann auch kochen, wenn man es so nennen kann. Meine Mutter und ich haben uns damals nur von Fertigprodukten ernährt oder waren bei ihrem Freund im Café etwas essen.“ erklärte sie dem Blonden. Also von wem sollte sie gelernt haben zu kochen? Von keinem. „Ich danke dir.“ merkte sie freundlich an und rutschte ein wenig näher an ihn heran, um doch etwas von der Decke zu nehmen, denn ihr Rücken fühlte sich immer noch recht kalt an. Sie legte sich das andere Ende über die Schulter und blickte zu den Kerl herüber. „Du kannst so lange bleiben, wie du möchtest.“ beantwortete sie seine Frage. „Hier ist zwar nur ein Bett in der Wohnung, aber das ist groß genug für uns beide. Sofern es dich nicht stört.“ kam es über ihre Lippen. Für sie würde es in Ordnung sein, denn es gab getrennte Decken und es gab ebenso genügend Platz, um Abstand zu halten. „Das andere Bett kaputt. Ebenso verkeimt, das will ich dir ungern anbieten.“ fügte sie hinzu.
Wieder wandte er sich mit einer Frage an sie, die Rory ihm umgehend beantwortete. „Nein, warmes Wasser habe ich nicht. Ich mache es mir dank des Kamins und einem großen Kessel warm. Es reicht leider nicht für ein ganzes Bad, aber zum Waschen ist es ausreichend. Leider kann ich mit einem Luxusbad nicht dienen. Es ist leider nur ein 1 Sterne Hotel.“ scherzte die Brünette. Das Wasser hatte sie in jegliche Behälter vom angrenzenden Fluss besorgt und in dem anderen Zimmer gebunkert. Ein Vollbad könnte sich die Brünette gönnen, was sie jedoch selten in Anspruch nahm. Kurz sprang die junge Frau auf, um einen Rum zu holen, den sie in den Schränken hier gefunden hatte. Die Flasche war halbvoll, da sich die Frau ab und zu etwas genehmigt hatte. Mit dieser kam sie zurück und schmiegte sich unter die Decke. Die Flasche reichte sie Oli. „Damit wird dir schneller warm.“ sagte sie breit grinsend und vernahm dann auch schon seine Frage. „Lange. Ich kann dir nicht genau sagen, welchen Tag wir haben und welchen Monat. Irgendwann verliert man das Zeitgefühl dafür. Auf jeden Fall ist es schon eine ganze Weile. Und du?“ stellte sie ihm die Gegenfrage und stützte ihre Unterarme auf ihren Knien ab, die sie angewinkelt auf dem Boden gestellt hatte.
@Oliver Cross
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Oliver konnte erkennen, wie die Augen von Lorelei immer wieder auf ihn lag, sodass er nur ein kleines Grinsen sich verkniff. Obwohl er bei den Ridern war, fühlte er sich an diesem Ort nie wirklich aufgehoben oder zu Hause. Es war ein Gefühl, dass ihn schon aus der Vergangenheit immer wieder verfolgt hatte und in Unruhe versetzt. Er war nie an einem Ort zu Hause gewesen und stetig weitergezogen. Auch bei den Ridern wusste er, dass der Moment kommen würde, wo er weiterzog und dabei auch keine Rücksicht auf seinen Bruder Logan nehmen würde.
Trotzdem tat es erst einmal gut mal einen anderen Menschen zu sehen. Einen der nicht die ganzen Macken kannte oder die ganze Lebensgeschichte. Zumal Lorelei scheinbar auch etwas Hilfe gebrauchen konnte. Nicht, dass er glaubte in diese Apokalypse geworfen worden zu sein, um eine hilflose Frau zu retten. Sie war alles andere als hilflos und würde sich mit Sicherheit auch gut alleine zurechtfinden. Dennoch fühlte er sich hier nicht ganz so verloren, wie er es sonst so tat. Ob es wohl an ihr lag?
Oliver bot ihr noch einmal etwas von der Decke an, weil er diese nicht für sich alleine pachtete. Er war generell ein rücksichtsvoller Mensch, der einfach eine Menge scheiße erlebt hatte. Scheiße mit der er oft gar nicht wusste, was er damit anfangen sollte. Es hatte nur seine Spuren bei ihm hinterlassen und würde irgendwann dazu führen, dass er anderen Menschen wehtat.
Zunächst einmal wollte er aber noch ein paar Tage hier bleiben, wenn es Lorelei zuließ. So konnte er etwas zu Kräften kommen und dann seinen Weg zur Kolonie fortführen. Diese bot ihm sogar an solange zu bleiben wie er mochte. Für einen Moment malte er sich aus, wie es wohl sein würde, wenn er mit der Frau hier alleine wohnte. Eine nette kleine Familie bis ans Lebensende? Er blinzelte etwas als sie meinte, dass sie sogar in einem Bett schlafen konnten, wodurch er sich leicht den Hinterkopf rieb. „Ist das wirklich okay für dich?“, erkundigte er sich. „Ich bin es eigentlich auch gewöhnt auf dem Boden zu schlafen… und das traurigerweise schon länger als die Apokalypse anhält.“ Flucht gehörte doch schon immer zu seinem Leben. Erst floh er aus seinem verkorksten Umfeld und bald waren dort einfach nur noch Zombies. Selbst als Lorelei davon sprach, dass sie kein warmes Wasser besaß, winkte er einfach nur mit der Hand ab. „War auch nur eine Frage… ehrlich gesagt erwarte ich sowas schon lange nicht mehr. Ich vermute sogar das du mehr als 1 Stern hier hast. 2 Sterne… denn hier kann man davon ausgehen nicht von einem Zombie gefressen zu werden“, stieg ich in den Scherz von ihr lächelnd ein.
Lorelei stand kurz auf und er verfolgte sie mit den Augen. Scheinbar holte sie eine halbvolle Flasche aus den Schrank und kam bald schon damit wieder zurück zu ihm. Ihr Körper kuschelte sich wieder unter die Decke und Oli konnte nicht anders als sich zu fragen, wie sich ihre Nähe wohl anfühlen würde. Aus den Gedanken gerissen nahm er die Flasche entgegen und begutachtete sie kurz. „Oh? Du teilst dein Rum mit mir?“, sagte er. „Dann sind wir ja schon fast sowas wie Freunde.“ Er nahm nur einen kleinen Schluck aus der Flasche, während Lorelei von dem Zeitgefühl, dass jedem wohl abhanden kam, erzählte. Die Flüssigkeit brannte in seinem Rachen etwas, doch heizte ihn augenblicklich von innen auf. Er reichte die Flasche zurück an sie und lächelte ein wenig. „Ich bin vermutlich erst 2 Wochen alleine unterwegs. Eigentlich wohne ich in einer kleinen Kolonie… aber ehrlich gesagt fällt mir dort regelmäßig die Decke auf den Kopf. Dann such ich immer nach Teilen für Motorräder oder Autos, damit ich sie reparieren kann. Es ist also ein Kreislauf… ich spiele bereits mit dem Gedanken einfach Mal länger unterwegs zu sein. Nicht, weil ich die Leute nicht mag… einfach, weil es nicht alles sein kann was mich dort erwartet.“ Er rieb sich kurz über den Kopf. „Verstehst du was ich meine?“
@Lorelei Kennedy (Sorry für die Wartezeit :()
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