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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Schlafzimmer Athene

07.07.2020 22:37
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

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#2

RE: Schlafzimmer Athene

08.02.2022 11:00
Thea Elisabeth Dunne Thea Elisabeth Dunne (gelöscht)
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cf: Straßen


"Da wären wir..." Kaum hatten sie ihr Zimmer erreicht, was man ihr bereits vor mehreren Jahren zur Verfügung gestellt hatte, doch lediglich in den kalten Wintermonaten von ihr bezogen wurde, konnte Thea verspüren, wie stückweit die Last von ihren Schultern abfiel. Immerhin ließ sie Mollys Reaktion einfach nicht los und sie schien einfach nicht zu begreifen, wieso diese grinsend von dannen zog. Allerdings schob sie die unzähligen Fragen in ihrem Kopf, die ein unbändiges Chaos zu bilden versuchten, zielsicher von sich und verbannte sie in eine Ecke, um sich stattdessen voll und ganz diesem besonderen Moment widmen zu können. Sie öffnete ihre Jacke, während sich @Jason Avery in ihrem Zimmer umsah und zog sich derweil in einer fließenden Bewegung diese aus, um sie fein säuberlich über einen Stuhl legen zu können. Thea war schon immer eher der pragmatische Typ Mensch gewesen, weshalb nur die wichtigsten Dinge, auf die sie einfach nicht verzichten könnte, in ihrem Zimmer zu finden waren. Allerdings gefiel es ihr genau so auch am besten. Noch zu gut konnte sie sich an ihre Kindheitsfreundin Sally erinnern, deren Zimmer mit jeglichem Scheiß vollgestellt war. Vollkommen egal, ob es Möbel, Puppen, diverse Spielzeuge oder unzählige Kissen, Plüschtiere oder Kleider waren - Thea fühlte sich jedes Mal erschlagen, wenn sie die kleine Blondine bei ihr zuhause besuchte, weshalb sie es stets vorzog, sich lieber draußen oder aber bei sich zu treffen. Da sie kurz in ihre Gedanken abdriftete, dauerte es auch einen Moment, bis Thea zu begreifen schien, was Jason ihr gerade unmissverständlich klarmachen wollte, weshalb sie ihm ungläubig entgegen blinzelte. Es dauerte ein paar Sekunden, bis sie wieder in das Hier und Jetzt zurück gekommen war und sich somit diesem Gespräch widmen konnte. Innerlich setzte sie rasch die fehlenden Puzzleteile zusammen, sodass diese zu einem kompletten Bild wurden und sie somit verstand, worauf er hinaus wollte. Die Erkenntnis ließ zwar erst auf sich warten, weil Thea vermehrt in den letzten Wochen dazu neigte, sich in ihren Gedanken oder in einer Tagträumerei zu verlieren, doch als sie endlich verstanden hatte, worauf Jason anspielte, ließ der malerisch glückliche Ausdruck nicht lange auf sich warten. Lächelnd drehte sie sich zu ihm um und lief ein paar Schritte auf ihn zu, wobei das Holz unter ihren Füßen knarrte, ehe sie schlussendlich unmittelbar vor ihm zum Stehen kam. "Deine Worte..." Ihre Mundwinkel hoben sich zu einem sanften Lächeln an, dem es weder an Wärme, noch als Herzlichkeit fehlte, während ihre rehbraunen Augen von einem seichten Schimmer überzogen wurden. "Sie bedeuten mir wirklich viel, Jason." Immerhin kannte sie ihn doch nicht erst seit gestern, weshalb sie sich durchaus im Klaren darüber war, wie schwer es ihm hin und wieder fiel, sich an ungewohnte Situationen anzupassen. Und nun aus seinem Mund zu hören, dass er sich an ihre heimischen vier Wände, ihr Zuhause und somit zwangsläufig auch ihr Leben anzupassen versuchte, ließ das verräterische Ding in ihrer Brust höher schlagen. Etwas, was einzig und allein er als Reaktion in ihrem Inneren hervorrufen konnte. Um ihre Freude und Euphorie irgendwie zum Ausdruck bringen zu können, streckte sie in vertrauter Geste ihre Hand nach ihm aus und stupste dabei vorsichtig mit ihrem kleinen Finger gegen seinen Handrücken. Durchaus wusste er diese stumme Geste und Aufforderung zu deuten und wenn ihm ebenfalls danach war, würde er nun ihre Hand ergreifen. Wenn nicht, so wäre ihm Thea keinesfalls sauer, denn wenn jemand nachvollziehen konnte, dass man manchmal einfach lieber die körperliche Nähe unterband, dann war es gewiss die kleine Brünette. Und doch blickte sie ihm freudestrahlend entgegen - etwas, was sie just einfach nicht unterbinden konnte. "Sag... hattest du eigentlich schon Sorge, ich würde kein gescheites Bett besitzen?" Immerhin hatte sie seinen prüfenden Blick durchaus wahrgenommen, weshalb sie nun nicht anders konnte, als sichtlich amüsiert zu grinsen. "Keine Sorge. Zwar unterscheiden wir uns von vielen anderen Kolonien sehr stark, doch gibt es Dinge, die unverzichtbar sind." Wärme, Schutz, Nahrung, eine medizinische Versorgung und ein Dach über dem Kopf. Und doch konnte sie jeden verstehen, der erst einmal einen halben Kulturschock erlitt, wenn er das erste Mal Balar besuchte. Doch bevor sie noch etwas dazu sagen konnte, warf sie einen kurzen Blick aus dem Fenster und vernahm dabei bereits die ersten Regentropfen, die ihr just ein kleines Seufzen entlockten. "Scheint, als würde unsere Erkundungstour noch ein bisschen warten müssen, huh?" Doch sollte sie sich daran nun wirklich nicht stören. Immerhin hatten sie es warm, trocken und sicher in ihrem Zimmer und außerdem... waren sie bei einander, was doch die Hauptsache war, oder?


❞I find it kinda funny, I find it kinda sad. The dreams in which I'm dying are the best I've ever had. I find it hard to tell you. I find it hard to take. When people run in circles it's a very very... mad world.❞
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#3

RE: Schlafzimmer Athene

13.02.2022 13:40
Jason Avery Jason Avery (gelöscht)
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Jason stand im Raum, sein Rucksack mittlerweile auf dem Boden neben ihm, während er den Blick weiterhin durch das Zimmer streifen ließ. Wenn dies sein Raum wäre, hätte er das Bett anders gestellt, da der Kamin die einzige Wärmequelle des Zimmers war, hätte er es deutlich näher dorthin gestellt. Dann lieber den Schreibtisch der in der Nähe stand etwas weiter weg, so wäre es im Bett wärmer und beim Arbeiten am Schreibtisch etwas kühler. In seinem Kopf revidierte er sich aber, da er keine Informationen über Lichtverhältnisse hatte, da auch ihm schon beim Weg zur Burg aufgefallen war, dass die Wolken sich über ihnen etwas zusammengezogen hatte. Am gestrigen Abend hatte er sich noch mit einem Mitglied der Cottage unterhalten, welcher sich vor der Apokalypse ein wenig mit Meteorologie beschäftigt hatte und nun so etwas wie der Wettermann der Cottage war. Natürlich wollte Jason auf den Ausflug zu Athene passend vorbereitet sein, weshalb er sich diese Information bei dem Mann einholte. So hatte er in seinem Rucksack auch eine Regenjacke und trug feste Stiefel, die nicht so schnell von Regen durchnässt wurden. Wie immer bereitete sich Jason auf jede Möglichkeit vor.
Er bräuchte also auch mehr Informationen über Lichtverhältnisse in den verschiedenen Jahreszeiten, um die optimale Einrichtung und Verteilung der Möbel für das Zimmer zu finden. Das Fackellicht, mit dem hier in Balar für ihn völlig verständnisloserweise noch hantiert wurde, bot natürlich dank des Flackerns nie ein gleichmäßiges Licht. Vermutlich hatte Athene deshalb ihren Schreibtisch mehr in Richtung Fenster gestellt, das Tageslicht war regelmäßiger. Oder… sie hatte einfach nicht wirklich darüber nachgedacht, da sie sowieso wenig Zeit am Schreibtisch verbrachte. Im Vergleich zu Jasons Beruf, der neben der Behandlung natürlich auch viel ordentliche Dokumentation und damit Schreibtischarbeit bedeutete, war Athene ja den Tag über eher meist aktiv unterwegs. Da war gleichmäßiges Licht nicht so wichtig.
Das Knarren der Dielen unter ihren Füßen, ließ seinen Blick zu ihr huschen, er sah, dass sie ihre Jacke ausgezogen hatte, welche er einen Blick später über Lehne ihres Stuhls erkannte. Sein Blick verharrte einen Moment dort, obwohl Athene vor ihm stand und mit ihm sprach, ehe er sie kurz anblickte, das Lächeln auf ihren Lippen sah und damit ein positives Gefühl verband. Er mochte es, wenn ihr Gesicht so aussah, so zufrieden.
Leicht nickte er und bemerkte ihre Geste mit der ausgestreckten Hand, spürte ihren Finger an seinem Handrücken, doch diesmal ging er nicht darauf ein. Was Athene ihm wohl im Moment nicht übelnehmen konnte. Ihr Zimmer zu sehen und all diese neuen Dinge zu sehen, war für ihn gerade einfach sehr… anstrengend. Weshalb er gerade keine Berührung wollte, sondern seine Hand ein wenig zurückzog und den Blick weiterhin durch den Raum gleiten ließ, ehe er an ihr vorbeitrat und Richtung Fenster ging. Tief durchatmete, da er irgendwie das Gefühl hatte einen Druck auf seiner Brust zu haben.
„Nun, meine Schwester hatte mir bereits von Balar Island berichtet, und dass hier einige Dinge anders sind“, erklärte Jason dann, während er den Blick aus dem Fenster gerichtet hielt, Athene den Rücken zugewandt hatte. Es war grau draußen, die Sonne war mittlerweile hinter einer dichten Schicht aus Wolken verdeckt wurde.
„Sie hat mir keine genauen, detaillierten Informationen gegeben, von daher konnte ich nur Theorien aufstellen, wie stark die Differenz sein könnte. Die Möglichkeit, dass ihr hier auf Fellen am Boden schlaft, hat sich in meinem Kopf auch ergeben ja“, fuhr er dann fort und wandte sich wieder vom Fenster ab, „Ich bin froh, dass dem nicht so ist. Ich bitte um Verzeihung, falls dies unhöflich klingen mag, aber wenn du kein Bett besitzt hättest, dann wäre eine Übernachtung für mich hier unmöglich gewesen. Doch du sagtest ja bereits, dass einige Dinge unverzichtbar sind.“
Leicht lächelte er, ehe er erneut über die Schulter blickte bei Athenes Worten, war ihren Blick gefolgt. Nun war es nicht mehr nur grau vor dem Fenster, sondern die ersten, nassen Tropfen liefen bereits an der Scheibe hinab, der Mann in der Cottage hatte also Recht behalten.
„Ich habe eine Regenjacke eingepackt“, stellte Jason nur fest, gab damit keine Meinung ab, ob er damit beabsichtigte die Führung durch Balar fortzusetzen, oder nicht. Es war eine reine Feststellung.
„Wenn du die Zeit aber mit etwas verbringen möchtest Athene…“, sprach der Arzt dann weiter und ging wieder zu ihr hinüber, blieb vor ihr stehen, nicht zu dicht, aber in Armreichweite, „Gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir können uns weiter unterhalten, ich habe elf Themen die ich gerne noch mit dir besprechen möchte und weitere vierzehn Fragen, die ich dir gerne stellen möchte. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass du mir die Burg zeigst, zumindest die Bereiche wo wir nicht in den Regen treten müssen. Dritte Option wäre ein verbales Spiel, ich habe sieben parat die wir spielen können, ob sie dir zusagen müsstest du mir dann mitteilen. Die vierte Option, welche im Moment meine präferierte ist, wäre, dass ich dich erneut küsse.“
Einen Moment schwieg er, sah Athene an, neutral, aber sein Herz klopfte ein wenig in seiner Brust.
„Die Entscheidung liegt bei dir…“, hängte er am Ende noch dran, wobei seine Stimme ein wenig… rauer und leiser klang, als noch zuvor.
Warum Option vier? Nun, die Erfahrung vom Kuss vorhin hatte ihm nach Analyse in seinem Kopf in den vergangenen Minuten ergeben, dass es ihm gefallen hatte. So wirklich gefallen. Anders, als mit den Damen in der Cottage wo er sie auch während des Aktes kaum geküsst hatte, sich doch mehr auf andere Dinge konzentriert hatte. Dass es dazu gehörte, die Frau zu küssen um sie zufrieden zu stellen, war auch Jason bewusst, weshalb er es auch getan hatte. Aber Athene zu küssen, wie vorhin, hatte sich anders angefühlt, als bei den anderen Damen. Vielleicht, weil er sie auch als Persönlichkeit interessant fand und sie nicht nur für eine kleine Weile ihn zufrieden stellte. Das Gefühl war neu, Jason wusste noch nicht recht damit umzugehen, weshalb er es gerne weiter entdecken würde. Solange Athene natürlich wollte. Der Regen sah aus, als würde er noch ein wenig länger anhalten, genug Zeit mit Athene einige Dinge zu probieren. Wenn sie dies denn wollte.

@Thea Elisabeth Dunne

zuletzt bearbeitet 13.02.2022 13:41 | nach oben springen

#4

RE: Schlafzimmer Athene

13.03.2022 14:08
Thea Elisabeth Dunne Thea Elisabeth Dunne (gelöscht)
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Unwillkürlich richtete sich ihr tiefbrauner Seelenspiegel auf das Fenster, an dessen Scheibe bereits die ersten Tropfen erkennbar waren, was Thea sofort leise seufzen ließ. So hatte sie sich schließlich ihre kleine Erkundungstour durch Balar nicht vorgestellt. Bereits seit einigen Tagen hatte sie alles bis ins kleinste Detail durchgeplant und jetzt fiel alles wortwörtlich ins Wasser? Ohne es so recht zu bemerken, hatten sich ihre schlanken Arme vor ihrer Brust verschränkt, während sie versuchte einen prüfenden Blick aus dem Fenster in Richtung Himmel zu werfen, doch hatte auch dieser sich mittlerweile verfinstert, was definitiv ein Zeichen dafür war, dass der Regen gerade erst begonnen hatte. Da sich Thea von dem Wetter nun wahrlich nicht den Tag vermiesen wollte, schmiedete sie innerlich gerade einen Plan B, doch noch bevor sie diesen mit Jason hatte teilen können, drang seine dunkle und mittlerweile viel zu vertraute Stimme in ihre Ohren und seiner Wortwahl war es zu verdanken, dass sie einfach schmunzeln musste. "Keine Sorge, ich höre nicht das erste Mal, dass man annimmt, wir würden auf Fellen schlafen. Um ehrlich zu sein... ich wäre nicht hier, wenn alles derartig spartanisch gehalten werden würde. Ein Bett sollte wohl das Mindeste sein." Gab sie erklärend von sich und drehte sich dabei zu ihm um, sodass sie unmittelbar in sein Gesicht sehen konnte. Außerdem hatte sie doch bereits viel zu viele Jahre auf harten Böden ausharren und nächtigen müssen, was sie unter keinen Umständen jemals wieder erleben wollte. Vermutlich könnte sie auf nahezu alles verzichten - sämtliche Luxusgüter, die sie im Dorf besaßen - sofern sie weiterhin ein Dach über dem Kopf und ein Bett hatte, auf dem sie den dringend notwendigen Schlaf erhielt, der sie mit neuer Kraft versorgte. Und doch empfand sie es immer ziemlich... witzig, wie verwirrt die Gäste in Balar aus der Wäsche schauten, wenn sie sahen, dass selbst diese Kolonie richtige Betten besaß - etwas, was Thea jedes Mal aufs Neue zum Grinsen brachte, womit sie gewiss nicht alleine war. "Was hat Anna eigentlich dazu gesagt, dass du mich besuchen möchtest? Ich nehme an, sie war nicht gerade begeistert davon, oder?" Erkundigte sich nun die Brünette, wohlwissend, dass es sie im Grunde genommen nichts anging, doch war sie eben hin und wieder viel zu neugierig, wie man am heutigen Tage wieder einmal erkennen konnte. Obwohl es hin und wieder den Anschein erweckte, so hatte Thea überhaupt nichts gegen Anna. Ganz im Gegenteil sogar. Diese sagte unverfroren, was sie dachte und bewegte, weshalb man immer direkt wusste, woran man bei ihr war und solche Menschen waren Thea, die doch recht ähnlich gestrickt war, definitiv lieber, als jene, die einem ins Gesicht logen. Auch, wenn die Frauen sich hin und wieder gegenseitig stichelten, so war Athene ihr durchaus dankbar. Nicht nur für damals, als sie einander den Arsch retteten und somit vor dem sicheren Tod bewahrten, sondern auch dafür, dass sie immer Acht auf Jason gab. Etwas, was sie wohl niemals aussprechen würde, doch nichts an ihrer Dankbarkeit änderte oder diese gar schmälerte. Dementsprechend legte sie - man mochte es kaum glauben - ziemlich große Stücke auf Anna und ihre Meinung zur ganzen Jason-Thea-Thematik.

Abermals wollte sie die Chance ergreifen, um ihre Ausweichmöglichkeiten preiszugeben, die sich allesamt um das heutige Programm drehten, doch war @Jason Avery ein weiteres Mal schneller, weshalb sie ihren Mund, den sie so eben erst geöffnet hatte, wieder schloss und stattdessen seinen Vorschlägen lauschte. Ohne es so recht zu bemerken, huschten ihre Mundwinkel erneut in die Höhe und bildeten innerhalb ihrer zarten Züge ein kleines Schmunzeln, weil sie es irgendwie niedlich fand, wie strukturiert er bereits ihre möglichen Konversationen und Gesprächsthemen bereits innerlich durchgegangen sein musste. Etwas, was mal wieder bewies, wie sagenhaft besonders Jason war - auf eine gute Art und Weise. Zumindest, wenn man Thea fragte. Der Ältere hatte es definitiv geschafft, sich durch seine einmalige Persönlichkeit einen Platz in ihrem Leben zu erkämpfen. Nicht nur in diesem, sondern auch in ihrem Herzen, was sie jedes Mal aufs Neue zu verwirren schien, wenn sie in seiner Nähe war. Immerhin hatte Thea noch nie zuvor etwas Derartiges fühlen und spüren dürfen, was das Ganze zwischen ihnen - als was auch immer man es zu betiteln vermochte - umso besonderer machte, oder nicht? Noch nie zuvor hatte sie sich einem Menschen so sehr verbunden gefühlt, geschweige denn, wollte sie ihn in seinem Leben wissen, doch bei Jason fiel es Thea so verblüffend einfach, ihre einst auferlegten Mauern abzubauen. Stück für Stück. Stein für Stein. Obwohl sie sich vor der Macht, die er nun einmal über sie hatte, fürchtete, so wusste sie trotz allem, es niemals zu bereuen. Nein, das mit ihnen... fühlte sich unglaublich richtig an. Deswegen konnte sie auch gar nicht anders, als einen Schritt auf ihn zuzumachen, sodass sie unmittelbar vor ihm zum Stehen kam, während sie in vertrauter Geste ihre Hand nach ihm ausstreckte. Aus ihrem verschmitzten Grinsen bildete sich ein warmes, ehrliches Lächeln, was sich selbst auf ihren dunklen Seelenspiegel übertrug, der just in diesem Moment besonders hell zu schimmern schien. "Es ist unglaublich faszinierend, wie viele Themen wir noch haben, die wir dringend mal besprechen sollten, doch habe ich mich tatsächlich gegen die Burgtour oder die Fragerunde entschieden." Vorsichtig trat sie einen weiteren Schritt auf ihn zu und unternahm dabei den unsicheren Versuch, ihre Fingerspitzen hauchzart über seine Arme gleiten zu lassen, hinauf zu seinem Oberarm, an dem ihre Hand inne hielt. Deutlich konnte sie dabei das Kribbeln spüren, was ihren gesamten Körper flutete und dabei eine unglaubliche Wärme hinterließ, die sie - zumindest in diesem Ausmaß - noch nie zuvor hatte verspüren dürfen. "Weißt du... Variante vier klingt definitiv am besten." Ihre Stimme senkte sich und wirkte zeitgleich auch deutlich ruhiger, dennoch war sie noch gerade so laut, dass ihre Worte nicht untergingen, sondern für ihn durchaus vernehmbar waren. Ihre eigene Nervosität im Zaum zu halten, fiel ihr just unglaublich schwer, weshalb sie gar nicht anders konnte, als kompensierend ihre Zähne in ihrer Unterlippe zu vergraben und somit leicht auf dieser herum zu knabbern. Während die meisten Frauen dies bewusst taten, um sich selbst in ein unschuldiges Licht zu rücken, wohlwissend, dass es eher eine bezirzende Wirkung auf das männliche Geschlecht hatte, handelte Thea vollkommen intuitiv und verfolgte auch keinerlei Absichten. Schließlich hatte sie doch - was Männer betraf - sowieso keinerlei Erfahrungen bis jetzt gemacht und auch die meiste Zeit über kein Interesse daran, dies zu ändern. "Ich würde dich wirklich gerne noch einmal küssen, Jason." Gestand sie leise und unternahm den Versuch, auch noch ihre zweite Hand auf seinem Oberarm nieder zu lassen, um ihm noch näher zu sein und zeitgleich seine Wärme spüren zu dürfen.


❞I find it kinda funny, I find it kinda sad. The dreams in which I'm dying are the best I've ever had. I find it hard to tell you. I find it hard to take. When people run in circles it's a very very... mad world.❞
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#5

RE: Schlafzimmer Athene

30.05.2022 22:28
Jason Avery Jason Avery (gelöscht)
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