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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Ich war unweigerlich starr vor Angst. Nicht ein Muskel meines Körpers rührte sich. Eine riesige Schlucht war eben doch etwas ganz anderes als ein Haus. Ein Haus bei dem man den Boden deutlich sehen konnte und ich abwägen konnte ob ich es schaffte oder eher nicht. Ein dunkles Loch das irgendwo im Meer endete war da nicht besonders einladend. Vermutlich endete es im Meer. Ich konnte es vor lauter Angst nicht sehen. Also konnte es auch gut möglich sein, dass man vorher auf ein paar spitzen Klippen aufschlug. Ich war auf beides ganz und gar nicht scharf und meine Beine bestätigten die Angst in meinem Kopf. Wie Blei fühlten sich meine Gliedmaßen an und ich freundete mich schon wieder mit dem Gedanken an, das hier mein Ende gekommen war. Wieder einmal bereute ich es gegangen zu sein. Wäre ich in meiner Kolonie geblieben, hätte ich im Vergleich dazu wohl nur eine kleinere Strafe bekommen. Selbst wenn jetzt alle schon längst tot waren. Dann hätte ich es wenigstens auch schon hinter mir. "Ich kann nicht! Ich kann nicht!" Obwohl ich froh was das Nezumi bei mir war und auch das er mich vor den ersten Monstern rettete. Schon wieder. Die Angst vor der Tiefe war mittlerweile in Panik umgeschlagen. "Geh einfach!" Brüllte ich ihn an, aber er wollte nicht auf mich hören. Irgendwie war das seltsam. Sonst hatte er immer jeden Befehl angenommen. Wieso also weigerte er sich gerade jetzt? Aber der Junge gab einfach nicht auf. Ich wünschte mir das ich gerade nur ein kleines Stück seiner Verbissenheit hatte. Statt mich zusammen zu reißen, drohten meine Knie weich zu werden. Gerade als ich mich völlig aufgegeben hatte und zusammensinken wollte, merkte ich wie Nezumi mich packte und über die Brücke rannte. Ich schrie zeter und mordio als mein Blick auch nur ansatzweise über den Rand der Brücke glitt. Diesen Weg hätte ich niemals alleine bewältigen können. Für meinen Geschmack war die Brücke viel zu lang. Es fühlte sich an als währen wir Stunden darüber gerannt. Ich kniff die Augen fest zusammen und krallte mich an meinen vorübergehenden Träger. Wenn ich starb war das weniger schlimm, allerdings hatte Nezumi das nicht verdient. Er sollte nicht sterben nur weil ich es mit der Angst zu tun bekam. Zum Glück irrte ich mich und wie ließen die Brücke hinter uns. Der Junge war so schnell gelaufen das wir einen deutlichen Vorsprung zu den Untoten bekommen hatten. Vor uns erstreckte sich eine Wiese die grüner nicht sein könnte. Meine Hände zitterten als ich runtergelassen wurde und sank gleich auf die Knie. Wieder war es gefühlte Minuten still, ehe ich meine Stimme wiederfand. "Wieso hast du mich nicht da gelassen?" Brüllte ich ihn an und wollte gar nicht erst zurücksehen. Das sich dort ein grauenvoller Abgrund auftat wollte ich lieber schnell wieder vergessen. "Danke..." Flüsterte ich dann doch und atmete tief durch. Wir befanden uns wohl beide deutlich außerhalb unserer Komfortzone.
@Nezumi Sojiro Yukishiro

Forever. Even if we die today.
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cf: Straßen
Noch immer hatte Nezumi nicht wirklich verstanden, warum Ella so viel Angst hatte. Aber in der aktuellen Situation verstand er ohnehin nicht wirklich viel. Sein Auftrag war es, die Leute zu schützen, so wie es sein Herr von ihm verlangt hatte. Das blonde Mädchen gehörte zu diesen Leuten, also galt es sie zu beschützen. Und da das Wort seines Herrn über all den anderen stand, kümmerte er sich auch nicht wirklich darum, was Ella zu ihm sagte. Es kümmerte den Sklaven nicht, dass sie herum zeterte und auch nicht stillhielt. Sie mussten dort weg und die Brücke gab noch zusätzlichen Schutz, da die Untoten nur noch von einer Richtung kommen konnten.
Sie hatten es auch geschafft und waren am anderen Ende angekommen. Zudem hatten sie einen recht guten Abstand zu den langsameren Beißern bekommen. Erst nahm beachtete Nezumi die Blonde wieder richtig. „Weil mein Herr befohlen hat, dass ich alle aus der Kolonie zu beschützen habe!“, antwortete er brav auf die gestellte Frage. Dass er keinen Herrn mehr hatte, verdrängte er ganz schnell wieder, als dieser Gedanke schon wieder hervorkam. Er konnte und wollte darüber nicht nachdenken. Deswegen klammerte er sich auch so an diesen einen Befehl. Es gab ihm was vertrautes und irgendwie ein sicheres Gefühl. Zu dem Danke sagte der Sklave nichts. Warum auch? Es war selbstverständlich und seine Aufgabe, da brauchte es keinen Dank. Auch wenn er kurz ein bisschen irritiert war. Bedanken tat sich selten jemand bei ihm und Ella tat dies nicht zum ersten Mal.
Nezumi nutze den Moment, den Ella scheinbar brauchte, um sich zu sammeln. Genau besah er sich ihre Umgebung und was sie nun machen konnten. Waren dort Mauern? Unsicher sah der Sklave sich weiter um und ging etwas in die Richtung. Nicht weit und ohne Ella aus dem Blick zu lassen. Die Zombies hatten noch nicht einmal die hälfte der Brücke geschafft und schlurften weiter. Einige waren schon wieder umgekehrt, da ihre Nahrung nicht mehr in Reichweite war und sie auch zu weit weg waren, um noch groß gehört zu werden. Die zwei drei, die noch kamen, würden für Nezumi keine Bedrohung darstellen und schnell seinem Schwert zum Opfer fallen.
Sollten sie hier weiter gehen? Ein bisschen unsicher war der 19. Jährige schon. Er wusste nicht was ihnen dort erwarten könnte. Würde es Ella schaden? Das würde den Befehlen widersprechen, sie zu beschützen. Aber hier draußen war es auch nicht ungefährlich. Also doch weiter gehen?
Zu weiteren Überlegungen kam der Junge nicht mehr, denn sie wurden scheinbar von Wachen entdeckt. Sofort ging Nezumi in Kampfhaltung. Er würde Ella beschützen, so wie sein Herr es befohlen hatte!
@Ella Harris
//Wenn Ella das ganze jetzt deeskaliert, weil sie mit den Leuten redet, würden sie jetzt zu Ivar gebracht werden. Der redet kurz mit ihnen und lässt die beiden dann erst einmal in Balar. Wenn du magst, kannst du das alles in deinem Post mit einbauen. Dann hast du auch gleich Material XD
Ich würde den nächsten Post dann im Gasthaus weiter setzen, wo sie erst einmal ein Zimmer beziehen, oder lieber getrennte Zimmer? Vielleicht möchte Ella ja nicht alleine bleiben *kicher*
Oder möchtest du was anderes machen?

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Ich schüttelte bei seiner Antwort den Kopf und atmete nochmals tief durch. "Es gibt keine Befehle mehr. Lass den Unsinn!" Natürlich war ich noch etwas aufgebracht und genervt und unentschlossen. Aber auch erleichtert und dankbar. Das Glück war wohl eben doch eher mit den dummen Leuten. Denn ich hatte im wahrsten Sinne des Wortes mehr Glück als Verstand. Trotzdem konnte ich mich immer noch nicht wieder umdrehen. Zu hören waren keine Untoten, obwohl sicherlich noch welche da waren. Der tiefe Abgrund war deutlich erschreckender als alles andere. Ich war dankbar das Nezumi mich gerettet hatte, aber es brauchte noch einen Moment bis ich nicht mehr zitterte. Meine Knie waren immer noch weich und ich befürchtete das es auch noch etwas dauern würde. Aber es stimmte wohl das eine Insel mit nur einem Zugang wesentlich sicherer war als offenes Flachland. Immerhin war das Wetter nicht mehr allzu gut und ich befürchtete das der Winter noch mal richtig zulangen würde. Gerade hatte ich mich soweit wieder aufgerafft und meine Knie zitterten nicht mehr so stark, sodass ich aufstehen konnte, da kam auch schon das nächste Problem auf uns zu. Ein paar bewaffnete Männer kamen auf uns zu. Sie schienen hier zu leben und irgendwie passten sie auch hierher. Nezumi fand das weniger witzig, denn er ging gleich wieder in seine übliche Angriffsstellung. "Warte!" Ich legte meine Hand auf sein, die im Begriff war sein Schwert zu ziehen. Im Grunde war es schön zu sehen das ich mich auf ihn verlassen konnte, aber nicht alles konnte mit roher Gewallt erledigt werden. Manchmal musste man auch einfach mal still halten. Und selbstverständlich wurde auch gleich nachgehakt wer wir waren und was wir hier wollten. In Hinsicht auf die vereinzelten Untoten, die es doch noch geschafft hatten uns einzuholen, war die Frage wohl schnell beantwortet. Es war wohl das Beste wenn wir ihre Hilfe erst einmal annehmen würden. Mit ziemlicher Präzision wurden die weniger Zombies erledigt und wir handelten etwas aus, von dem ich mir noch nicht sicher war wie gut es für uns ausgehen würde. Aber besser jetzt leben und später Gedanken machen. Also stellte ich uns kurz vor. Das wir auf der Flucht waren musste wohl nicht extra erwähnt werden. Nach ein paar weiteren Fragen führten sie uns weiter in das Innere und zu etwas das wohl mal ein Thronsaal gewesen sein muss. Irgendwann im tiefsten Mittelalter. Prachtvoll wie selbst nach so langer Zeit noch alles an einem Stück war. Man konnte gar nicht anders als sich umzuschauen. Genau so imposant war auch der Saal in dem uns der vermutliche Anführer unter die Lupe nehmen wollte. Er wirkte sehr jung und allem voran irritierten mich seine Beine. Wie hatte er es geschafft zu überleben? Das zeugte für mich nach einer enormen Leistung und jede Menge Willenskraft. So viel, wie ich vermutlich nicht ein mal im Traum haben werde. Es dauerte eine Gefühlte Ewigkeit. Aber wer ließ auch schon wild fremde Menschen einfach so frei? Schließlich war ich erleichtert das wir dennoch bleiben konnten. Wenn auch unter Vorbehalt, aber das war mir erst einmal egal. Ich drückte dabei die ganze Zeit Nezumis Hand fest. Ich kannte ihn eben schon länger und er gab mir offensichtlich Sicherheit. Selbst dann wenn ich sie nicht wollte. Ich war etwas sprachlos, da wir selbst ein Zimmer bekamen in dem wir uns ausruhen konnten. Verunsichert sah ich trotzdem immer wieder zu Nezumi als man uns den Weg zu besagtem Zimmer zeigte und wir eintreten konnten.
@Nezumi Sojiro Yukishiro
| Klar kannst du gern dann in dem Zimmer machen. :)

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Meet the devil in chains.
"Hello, little one!"
Location: Balar Island Inplay time: January 2022
Accost: @Finley Janssen Make mention of: @Ivar O Bryan @Katherina Romanowa @Negan Iwanow
Comment: Dieses Futur wird vollständig ins Mainplay übernommen: Futurplay Ebenso kann Katherina gerne in dieses Play mit dazukommen, wenn sie möchte.
Drei Tage waren sie nun schon auf dieser Insel, was nichts war was Iljuscha auch nur ansatzweise glücklich machte. Seine Laune war auf dem Tiefpunkt ihrer Karriere angekommen. Allein wie einige Leute sich kleideten schlug bei dem Gebürtigen Russen mehr als schlecht auf, wie konnten die Menschen nur so primitiv sein und sich solch eine Zeit zurück sehnen? Waren sie vor dem Ausbruch nicht in der Lage gewesen ihr Leben unter Kontrolle zu bringen, waren sie einfach nur so weit von den Gedanken wie stinkende Urzeitmenschen. Iljuscha nervte einfach alles an diesem verdammten Dorf, was wohl auch kein Wunder war, er war anderes gewöhnt. Das Leben in einem gewaltigen Anwesen, in welchem er aufgewachsen war, seine ersten Worte gesprochen hatte. Luxus war es auch welcher immer schon um ihn herum gewesen war, beendet bei dem umfangreichen Sicherheitssystemen des Anwesen. Es war besser abgesichert als Fort Nox, niemand konnte rein oder raus, ohne das nicht jemand dieses auf einer der vielen Kameras sehen konnte um kurz darauf Iljuscha zu benachrichtigen. Denn ja, er kontrollierte sonst wirklich alles in seinem Umfeld, dieses konnte er hier nicht. Er musste sich den Gegebenheiten anpassen, so hatte er die Zügel des Pferdes in der Hand, mit welchem er hier nach Balar gekommen war, Ginger, eine Rappstute, westfälischer Abstammung wohl irgendein ehemaliges Sportpferd was mal groß rausgekommen wäre. Wenn die Welt nicht ins Chaos gestützt wäre, auch wenn man es von ihm wohl eher weniger erwartete, so mochte er Pferde. Sie waren immer ehrlich zu seinem, belogen einen nie und spiegelten immer genau das wieder wie man grade dabei war auf diese zuzugehen. Hier in Balar gab es einige Pferde aber auch andere Tiere, langfristig könnte aus dieser Kolonie etwas werden und wenn es nu rein Lieferant war, welcher für Schutz oder Ruhe zahlte. Man musste nur genug Druck ausüben, ihnen klar machen, dass sie diesen Schutz brauchen und keine andere Wahl haben als sich diesem zu beugen.
Ivar selbst war nun kein Mann, welchem er großen Respekt gegenüber brachte, er war angreifbar und das sogar sehr leicht, wenn man ihn danach fragen würde. Es würde nicht einmal einen Tag dauern und er würde diesen Krüppel auf den Boden liegend wieder sehen, ertrunken in seinem eigenen Blut. Iljuscha wusste das die Barkeeper ihm diesen Wunsch genau so erfüllen würden. Sie würden ihm auf dem Silbertablett servieren, ganz so wie er es von ihnen verlangen würde.
Langsam bewegt er sich über den Weg, streicht dem Pferd dabei über die Nüstern, ganz so als würde er sich die Umgebung einfach nur ansehen wollen, sie genießen. In Wirklichkeit prägte er sich alles genau an um zu wissen wo was war, von wo aus Negan am besten einen Angriff durchführen könnte. Natürlich würde dabei auch die übrigen Barkeeper bei ihm sein und deutlich machen, wer Iljuscha war. Dabei ging es ihm vor allen darum, dass niemand seinen Namen oder sein Gesicht am Ende vergessen würde. Während er daher diesen Weg entlang lief, war sein Gesichtsausdruck neutral und etwas freundlich, nicht so kühl und distanziert wie sonst. Allein dieses machte ihn schon zu einem anderen Menschen, denn niemand der ihn kannte würde glauben das er genau dazu überhaupt in der Lage war. Allein der Liebende und zuvorkommende Ehemann, welchen er hier an den Tag legte, es kostete ihn das volle Maß an Anstrengung und Konzentration um nicht aus dieser Rolle zu fallen. Weswegen er vielleicht auch nicht ganz so aufmerksam war wie sonst, er musste zu viel seiner Aufmerksamkeit wirklich allein in sein Auftreten legen.
Kurz gibt er dem Pferd neben sich zu verstehen, dass es stehenzubleiben hat und richtet seinen Blick kurz darauf auf einen Jungen, welcher mit irgendetwas beschäftigt war. Was genau konnte der gebürtige Russe nicht erkennen, es musste etwas kleines sein was verborgen im Schnee lag. Unweigerlich schob Ilja eine seiner Hände in die Taschen seiner Jacke um der nun beißenden Kälte etwas zu entgehen. Gut war es für seine Gesundheit nicht sie dieser immer wieder auszusetzen oder gar so lange in dieser zu stehen. Sein Körper kämpfte immer noch mit der langen Zeit in welcher er ans Bett gefesselt gewesen war. Iljuscha spürte immer mal wieder, dass er am Ende seiner Kräfte angelangt war und Ruhe brauchte. Doch aus diesem Grund hatte er das Pferd bei sich um in solch einem Fall auch auf dieses setzen zu können. „Guten Tag Kleiner, habt ihr etwas verloren?“ Fragt er nach und bewusst ruht der starke russische Akzent in seiner Stimme, mit welchem er sich noch einmal von sich selbst abhebt, denn dieser kam sonst nur durch wenn er wirklich wütend über etwas war. Sonst ist sein Englisch eher akzentfrei und man würde nicht vermuten, dass grade Russisch seine Muttersprache ist. Jedoch sollte es genau so sein und Iljuscha wusste das es besser war manche Dinge zu verheimlichen und andere einfach an der Wirklichkeit ruhen zu lassen, um so dichter Dinge an der Wirklichkeit waren um so weniger viel es auf, wenn man eine Lüge erzählte.

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Finley war nun einige Wochen auf Balar und noch hatte er sich nicht so ganz eingelebt, aber er war anpassungsfähig und unkompliziert und fand immer seinen Weg. Im Moment arbeitete er bei @Fjell Nygard in der Schmiede und raubte seinem Meister wohl den letzten Nerv. Aber dafür konnte Fin nichts, denn es war erstens nie seine Schuld und zweitens wollte er nur helfen. Das er ab und zu mal hier und mal dort ein paar Dinge erfand und zusammen bastelte das konnte ihm doch niemand übel nehmen, immerhin erfand er wirklich praktische Dinge für das Dorf wie den automatischen Kartoffelschneider. Das dieser die meisten Kartoffeln am Ende zu einem Püree verarbeitete hatte, war doch wirklich praktisch, so erledigte er gleich zwei Arbeiten auf einmal. Er hatte nicht verstanden warum die Frauen ihn ausgeschimpft hatten und wieso man ihn einen Lümmel genannt hatte. Das war wirklich nicht sehr höflich gewesen. Er hätte auch Pläne für das Verteidigungssystem rund um die Insel, aber niemand nahm ihn ernst und so behielt er es für sich und versuchte dem Schmied ein wenig Arbeit abzunehmen. Dazu gehörte auch das er die Hufeisen in die Ställe brachte und dort traf er regelmässig auf diese bildschöne junge Frau, Adelaide Carlisle. Sie war so schön und freundlich das er fast schon einmal gegen eine der Stalltüren gerannt wäre, weil er den Blick nicht von ihr abwenden konnte. “Ja natürlich!! ich erledige das, spääääääääter! rief er noch und lief aus der Schmiede, begleitet durch das Fluchen seines Meisters, der ihm sicher wieder etwas nachgeworfen hatte, aber er wusste das er ihn dennoch mochte! Grinsend schlenderte er über den Weg und beschäftigte sich grad mit seiner neusten Falle. Als er die Stimme hörte sah er auf und in das Gesicht eines Mannes der ein Pferd führte, und erst als er noch einmal genauer aufsah, erkannte er auch den Mann der den Rappen führte. Iljuscha Romanowa. Er und seine hübsche Frau Katharina waren erst vor kurzen nach Balar gekommen. Man wusste bisher nicht viel über die beiden, aber Finley fand das sie etwas interessantes an sich hatten und das ein oder andere Mal war er schon bei ihnen an der Hütte aufgetaucht und hatte versucht etwas zu erkennen oder ihnen zu begegnen oder einfach nur mit ihnen zu reden. Besonders Mr. Romanowa hatte es ihm angetan und er war sicher das hinter diesem Mann etwas interessantes steckte. Vielleicht könnte er auch noch etwas von ihm lernen. Finley war ausgesprochen wissbegierig und er konnte nicht genug Wissen in sich aufsaugen.
Im Moment zog er all das aus Büchern, denn eine Schule hab es nicht mehr, im eigentlichen Sinn. Und die Erwachsenen nun ja, er war den meisten überlegen was die Intelligenz anging, auch wenn ihn viel Unterschätzen und für einen quierligen Trottel hielten, dessen war er sich bewusst. Aber Genie und Wahnsinn lagen eben auch nah beieinander, also sollten sie ruhig denken was sie wollten. “Mr. Romanowa,Sir!!" sagte er und strahlte den Russen an “Guten Tag was führt euch denn hierher?" fragte er dann und sah zu dem Pferd. Ob er einen Ausritt plante? “Ihr habt ein sehr schönes Pferd.." Er blinzelte etwas irritiert bei seiner Frage “Oh Nein! Ich baue grade ein neue Falle, sie ist für Hasen, aber sie tötet diese nicht, wenn sie gefangen werden" Er hatte vor jeden Tag nach der Falle zu sehen. Er sah Iljuscha an und befestigte das Seil das er in der Hand hatte. “Kennt ihr euch mit Fallen aus?" fragte er und beäugte Iljuscha neugierig. “Eigentlich ist es einfach, man muss nur die Geschwindigkeit des Windes mit der Geschwindigkeit berechnen die ein Hase pro Stunde zurück legen kann.
@Iljuscha J. Iwanow
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» cf. Balar Island - Innenbereich - Pferdestall
Es waren bereits einige Monate ins Land gezogen. Der kalte Winter war so gut wie überstanden und das Wetter wurde wieder wärmer, genauso wie die Tage begannen wieder länger zu werden. In den letzten paar Monaten war einiges geschehen, sie wurde endlich zum vollwertigen Mitglied Balars erhoben, sie hatte ihren Bruder wiedergefunden, welcher aber anfänglich an Gedächtnisverlust gelitten hatte. Sie hatten viel Zeit verbracht, Lin hatte ihrem Bruder viel über die Vergangenheit erzählt und es grenzte ein bisschen an einem kleinen Wunder, aber Luke hatte sein Gedächtnis nach einiger Zeit langsam zurückerlangt. Linnea hätte über diese Nachricht nicht glücklicher sein können!
Am heutigen Tag hatten sie sich zu einer kleinen, gemeinsamen Plünderungstour verabredet, zuvor hatten sie das natürlich abgesprochen, sodass jemand Bescheid wusste das Luke und Linnea sich heute außerhalb befanden. Die Halbiren entschied sich bewusst dagegen Antares mitzunehmen, da sie heute zum ersten Mal Lou mit nach draußen nahm. Lou war das Geschenk eines Menschen gewesen, welchen sie auch sehr ins Herz geschlossen hatte, für eine kurze Zeit hatte sie sogar geglaubt dass da mehr draus werden konnte und nun war er einfach verschwunden vor wenigen Wochen. Ohne ein Wort zu sagen, ohne ein Zettel oder etwas in der Art zu hinterlassen. Lin hatte anfänglich ziemlich daran zu knabbern gehabt, aber es wurde besser. Dennoch erinnerte sie der kleine Hund, welcher mittlerweile mehr Junghund als Welpe war, immer an ihn. Die Brünette hatte den Winter genutzt um sich etwas um die Erziehung des Hundes zu kümmern und soweit hatte sie ihn auch schon echt gut hinbekommen. Sie war zufrieden mit Lou und glaubte, dass er bereit wäre heute auch mal die Welt auf der anderen Seite des Zaunes zu erkunden.
Zufrieden atmete Linnea ein, ließ die frühlingswarme Luft durch ihre Lungen wandern und sah dann zu ihrem Bruder. "Das dass Leben doch so schön sein kann", meinte sie an Luke gewandt und warf einen kleinen Blick zu Lou, welcher entspannt neben den beiden Menschen her trottete, ab und zu brachte er seine Nase gen Boden oder die Ohren zuckten weil er irgendwas hörte. Doch mit einem Mal ruckte der Kopf des Tieres in die Höhe, genau erkennen weswegen er auf einmal so aufmerksam wurde, konnte Linnea auf die Schnelle nicht. Dann sprintete Lou wie vom Blitz getroffen los. Linnea konnte gar nicht so schnell reagieren und nach ihm greifen, sodass ihr nur noch das Rufen blieb... und das tat sie... mehrmals. Doch Lou schaltete auf Durchzug und war innerhalb von wenigen Augenblicken so gut wie aus dem Sichtfeld von den beiden Geschwistern verschwunden. "LOU!", probierte sie es wieder und wieder. "Verdammte scheiße, was hat der nur gehört oder gesehen?", murmelte sie teilweise an sich selbst, teilweise an Luke gerichtet. "Hilfst du mir suchen?", fragte sie ihren Bruder, sie versuchte ruhig zu bleiben, doch innerlich begann sie Panik zu schieben. Ihr Hund war ihr unglaublich wichtig geworden, auch wenn er bisher nur ein paar Monate bei ihr gelebt hatte, dennoch hatte sie Angst, dass ihm irgendwas zustoßen konnte. Bekanntlich gingen Beißer ja auch durchaus Tiere an, dieses Schicksal wollte sie ihrem pelzigen Freund im besten Fall ersparen.


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Luke hatte sich inzwischen recht gut un Balar eingelebt und er konnte von sich selbst sagen das er seinen Platz gefunden hatte.
In den letzten Monaten war sehr viel geschehen und irgendwie hatte er nicht erwartet das sein Gedächtnis so schnell wieder kommen würde.
Lin hatte ihm sehr viel von früher erzählt, und er konnte sich nach uns nach immer mehr an Einzelheiten erinnern welche sie zusammen erlebt hatten.
Auch wenn ihm nicht gut bei der Sache war das sie nach draußen gehen würden, er wusste das er damit helfen konnte und vor allem konnte er so mal wieder mehr Zeit mit Lin verbringen und mit ihr einen Ausflug machen.
Er war froh das sie die Erlaubnis dafür erhalten hatten. Luke hatte Lin bei der Erziehung des Welpen nur zugesehen und hatte sich ab und an ein kleines schmunzeln nicht verkneifen können.
Luke war sich sicher das Lou das schaffen würde und das dieser sich benehmen würde.
Er hatte gesehen was der kleine schon alles konnte und vor allem hörte er auf Lin, was die Hauptsache da draußen war.
Ein wenig angespannt, nach all der Zeit welcher er in den Sicheren Mauern verbracht hatte würde er an diesem Tag wieder nach draußen gehen. Sicher der Angriff welcher ihnen so viel genommen hatte war ein einschneidendes Erlebnis gewesen, dennoch war er hier sicherer als da draußen was er nur zugut wusste.
"Ja das kann es. Aber auch Gefährlich das dürfen wir nie vergessen!"
Luke war in den Jahren da draußen sehr oft in Schwierigkeiten gewesen und er wusste genau das er nur überlebt hatte weil er tief in seinem inneren wusste das Linnea hier auf ihn gewartet hatte.
Langsam ging er neben Lin her und sah immer mal wieder zu lou welcher von einem Moment zum anderen vollkommen angespannt war. Das der kleine so plötzlich los sprintete gefiel ihm gar nicht, er schien etwas gerochen zu haben. Sein Blick wanderte zu Lin welche immer wieder nach Lou rief welcher schon außer Sicht war.
"Ich bin mir sicher das wir das noch sehen werden." kam es leise von ihm und man konnte ihm ansehen das er sich immer mehr anspannte.
"Sicher werde ich dir helfen, doch wir sollten uns nicht trennen." Ja das wäre nicht gut, vor allem aber wollte er sie nicht erneut verlieren.
"lou!" Versuchte er es einfach mal und deutete in eine Richtung. "Lass uns da lang gehen vielleicht finden wir ihn da." Er hoffte wirklich das er sich nicht irrte und das sie nicht von Beißern erwischt werden würden.
@Linnea Driscoll
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Linnea war unglaublich froh darüber sich entschieden zu haben ein Teil dieser Kolonie zu werden, aber noch glücklicher machte sie die Tatsache, dass das Schicksal die Wege ihres Bruders und von ihr selbst wieder zueinander geführt hatte und Luke Balar Island langsam aber sicher auch als sein Zuhause betrachtete. Durchaus hatte die junge Frau sich immer wieder Gedanken gemacht, was wäre wenn er sich hier gar nicht wohlfühlte und doch wieder losziehen wollte. Lin war sich schon fast sicher, dass sie den Schritt gegangen wäre, ihre Sachen gepackt hätte und ebenfalls wieder in die Welt da draußen verschwunden wäre. Nochmal wollte sie ihren geliebten Bruder nämlich nicht verlieren.
Es war ein kleiner Nervenkitzel, das musste die Halbiren schon zugeben. Auch sie hatte die letzten paar Monate nur hinter sicheren Mauern verbracht und immer nur Bruchstückhaft irgendwelche Geschichten aufgeschnappt was sich draußen so ereignete. Nun war sie nach einiger Zeit selbst mal wieder draußen und hatte ihren Junghund ebenfalls dabei. "Nein, das werden wir nicht vergessen", wie konnten sie auch? Lin zumindest hatte die ständige Gefahr die dort draußen noch immer lauerte im Hinterkopf, das war einfach so ein Denken welches sich eingestellt hatte nachdem man Jahrelang als Nomade durch die Gegend gestreift war, ihr Bruder kannte das sicherlich auch. Man war direkt wieder in so einem Modus drinnen, nachdem man die sicheren Mauern verließ. Angespannt und wachsam, aber so sollte es ja auch sein.
Gerade eben war Lin noch stolz auf ihren kleinen, dann plötzlich machte er sich von dannen und schaltete auf Durchzug nachdem Lin ihn bei seinem Namen rief. Irgendwas hatte seine Aufmerksamkeit so sehr erregt, dass er die Stimmen der Geschwister komplett ausblendete. Lin blickte in die Richtung in die ihr Bruder deutete und nickte zustimmend. Das war immerhin auch die Richtung in die der Frechdachs abgehauen war, es machte am meisten Sinn diesem Weg erstmal zu folgen. Lin versuchte ihre heranwachsende Anspannung und Angst um ihren Hund so gut es ging unter Kontrolle zu halten. Sie wusste das da draußen Gefahren lauerten die auch Lou gefährlich werden konnten. Beißer, Wildschweine.. nur um mal ein paar zu nennen. "Lou!", probierte sie es erneut, ihr Blick hüpfte aufgeregt über die Szenerie welche sich vor ihnen auftat, aber sie konnte nichts erkennen.
Nach wenigen Augenblicken erreichten sie einen kleinen sandigen Pfad, welcher in Richtung einiger Bäume führte. Vorher auf der Wiese konnte man nichts wirklich erkennen, aber hier war Lin der Meinung Pfotenabdrücke zu sehen. Sie hielt kurz inne und deutete daher auf den Boden. "Meinst du das könnten seine sein..?", immerhin bestand die Möglichkeit dass es auch von einem streunenden Hund, einem Fuchs oder sogar von einem Wolf war. Alles was ähnliche Pfotenabdrücke wie ein Hund hinterließ. Nochmals rief sie also den Namen, aber nach wie vor keine Reaktion...


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Luke war anfangs wirklich noch etwas unsicher gewesen ob er es schaffen würde sich hier einzuleben, so ganz ohne Erinnerungen, doch dabei hatte ihm Lin sehr viel geholfen und hatte ihm gezeigt das es nur Familie bedarf um sich erinnern zu können. luke hätte nie von seiner Schwester verlangt von hier weg zu gehen, er wäre geblieben allein wegen ihr. Sie hatten sich so lange nicht gesehen und hatten beide eine Menge durch machen müssen ehe sie wieder zusammen gefunden hatten.
Luke wusste das die Welt da draußen grausam war und das sie wirklich sehr gut aufpassen mussten doch sie würden das schon schaffen.
Zusammen ritten sie zusammen los und sicher schaltete auch bei luke alles sofort wieder in den Verteidigungs Moduns nach dem sie die sicheren Mauern verlassen hatten.
Das Lou dann plötzlich auf durchzug schaltete und nicht mehr hörte. Er seufzte leise und ihm war klar das etwas die Aufmerksamkeit des kleinen erweckt hatte. Luke nickte leicht und ritt in die Richtung in die Lou verschwunden war, sie mussten ihn finden. Irgendwas schien ihn Neugierig gemacht zu haben. Die Gefahr die dort draußen lauerte war ihnen allen Bekannt doch der kleine war noch nie draußen gewesen was Luke nervös machte.
Er hoffte das sie den kleinen finden würden oder dieser einfach zurück gelaufen kam.
Wenig Später erreichen sie auch schon einen kleinen Sandigen Pfand welcher in Richtung einiger Böume führte und er legte den Kopf schief.
Sein Blick wanderte zu den Pfoten Abdrücken welche, und er stieg einen Moment ab, um sich diese genau anzusehen.
"Es sind seine doch da sind auch noch andere, sie stammen von einem älteren Hund. Die beiden scheinen sich begegnet zu sein." luke war sich sicher das dieser Hund Lou nichts getan hatte und sie sicher irgendwo spielten.
"Wir sollten der Spur langsam folgen. Vielleicht finden wir einen anderen Hund, oder mehrere und einer ist verletzt."
Luke ließ Shadow einfach so stehen und ging ein paar Schritte. "Mach dir keine Sorgen Lou geht es sicher gut."
@Linnea Driscoll
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