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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Leuchtturm an der Klippe

07.07.2020 23:14
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

zuletzt bearbeitet 02.03.2022 14:59 | nach oben springen

#2

RE: Leuchtturm an der Klippe

28.10.2022 23:30
Jonatan Brevik Jonatan Brevik (gelöscht)
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------> Brücke zum Festland

@Ylvi Driscoll

Noch immer spürte er wie seine Atmung aufgeregt vibrierte. Sein Herz hatte das letzte mal so schnell geschlagen als man ihm ein Schwert in die Hüfte jagte, vor einigen Wochen. Seither Lebte er ein wenig ruhiger, doch war es im Vergleich genau die selbe Art an Adrenalin. Auch wenn sein derzeitiger Puls auf eine angenehme weise so schnell pulsierte. Die Frau erging es scheinbar ähnlich. Noch immer sah er das leichte zittern der zierlichen Frau, diese ihre Junghaftigkeit mittlerweile gänzlich abgeschüttelt hatte. Sie waren wohl beide älter und Reifer an Aussehen und Erfahrung geworden. Jeder schien in den fast 6 Jahren seine eigene Geschichte durchlebt zu haben. Jon war Neugierig was die schöne Frau alles zu Berichten hat. Damit sie sich Sicher fühlte und weil die Klippe einen Steinigeren Aufgang hatten hielt er ihr wie früher schon immer die Hand hin, damit sie Gewiss sein konnte, das sie bei ihm in Sicherheit war.

Er ergriff ihre Hand. Sie war warm auch wenn ihre Fingerkuppen eine kühle mit sich brachten die ihm schon wieder einige Sorgen in sein Gemüt bereiteten. Sicher sie war Aufgeregt und genauso überfordert wie er auch, doch die Angst auf das was sie erzählen würde, suchte ihn dennoch still und heimlich heim.

Die Klippen waren ein wenig Brüchig, doch war die Grüne Fläche bis zum Leuchtturm nicht mehr weit. „Ichiro sagte das ihr euch bereits kennt?“ Durchbrach er die Stille und passte nebenher auf, das sie nicht umknickte. Er ärgerte sich über sich selbst, weil er nie ein Wort über Ylvi verloren hatte. Denn dann hätte er die Antworten schon viel früher erhalten und hätte sie aufsuchen können. Doch immer wenn er über das Dorf sprach, hielt er sie in seinen Erzählungen raus. Nicht weil er sie nicht mochte...im Gegenteil. Er konnte nie darüber reden. Niemand wusste das sie überhaupt existierte, nicht mal sein Bester Freund Ivar, auch wenn er wohl als Freund ein Gutes Recht darauf gehabt hätte. Doch er wollte nicht. Er wollte das Ylvi seine Erinnerung bleibt! „Siehst du den Turm?....Genau da gehen wir hoch. Von dort aus kannst du die komplette Insel sehen“ Fügte er ein und besah die Frau.

Einige Minuten später waren sie dort angekommen. Der Brevik öffnete die Tür und hielt sie für Ylvi auf. „Der Turm ist sauber. Wir kontrollieren ihn Regelmäßig, weil die Jugendlichen hin und wieder die Tür offen lassen. „ beruhigte er die Frau, damit sie wusste das es hier nichts gab, das sie überraschen konnte. Anschließend folgte er ihr und verschloss die Tür hinter sich.

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#3

RE: Leuchtturm an der Klippe

28.10.2022 23:54
Ylvi Driscoll Ylvi Driscoll (gelöscht)
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Es tat wirklich gut das sie hier noch ein anderes Bekanntes Gesicht getroffen hatte, es war so unrealistisch doch sie war erleichtert das es Jonatan gut ging und das dieser wohl auf war. Das dieser abgesehen von den beiden Narben welche ihr erst jetzt wirklich aufgefallen waren hier gesund und Munter vor ihr stand. Erleichtert atmete sie aus als er meinte das ihr niemand die Waffen abnehmen würde, das sie diese behalten würde können. "Danke." Denn ohne ihre Waffen fühlte sie sich irgendwie vollkommen leer und hilflos, sicher sie würde sie hier sicher nicht brauchen doch einfach das Gefühl etwas bei sich zu haben womit sie sich schützen konnte.
Als er meinte das er ihr Balar von oben zeigen wollte bekam sie große Augen, irgendwie freute sie sich schon darauf so konnte sie sehen wie es hier war.

Sie ahnte ja nicht was Jonatan alles erlebt hatte und das diese Begegnung heute eher Zufall war, das er sonst nicht bei den Wachen war sondern eine andere Aufgabe hatte, doch vielleicht war es einfach nur Schicksal gewesen welches sie heute hier wieder zusammen gebracht hatte.
Ihr Körper zitterte noch immer vor Aufregung, vor Fassungslosigkeit, das Jon hier lebend vor ihr stand, ihr Herz raste und sie war wirklich mehr als Erleichtert.
Die letzten 5 Jahre welche sie sich nun nicht mehr gesehen hatten wollte sie am liebsten vergessen, sie wusste nicht einmal genau wie lange sie bei diesen Monstern hatte leben müssen bis Ichiro sie damals gerettet hatte. Nein jetzt zählte das hier und jetzt, ein Neues Leben welches sie beginnen wollte.
Langsam folgte sie ihm und es war wirklich fast wie früher, Jon half ihr den Steinigen Aufstieg zu schaffen welcher die Klippen hinauf führte, schnell hatte sie begriffen das sie zu dem Leuchturm gehen würden, von wo aus man sicher eine Tolle Aussicht haben würde.
Ylvi machte sich in diesem Augenblick keine all zu großen sorgen über das was kommen würde, sie würde ihm alles erzählen auch wenn vieles davon sicher nicht so leicht sein würde.
Sie atmete tief durch als Jon Ichiro ansprach und sie schmunzelte leicht. "Ja ich traf ihn vor fast 1 Jahr oder eher es ist genau ein Jahr her als er mir begegnet ist. Er hat mir damals das Leben gerettet, irgendwie ist es schon Komisch, das es so gekommen ist. Ohne ihn wäre ich wohl nicht hier." Ja sie wusste das es stimmte denn sie wäre ganz sicher nicht mehr unter den Lebenden sondern würde als Untote herum wandeln müssen.
Ihr Blick richtete sich auf den turm und ihr entwich ein "Wow" Von den Lippen. Endlich wich die felsige Langschaft dann dem grün welches noch immer zu sehen war, auch wenn der Herbst immer mehr einzug hielt. "Das kann ich mir gut vorstellen, ich bin schon gespannt." Das er nie jemand von ihr erzählt hatte ahnte sie nicht doch sie würde ihm da auch keinen Vorwurf machen, sie selbst hätte es wohl ähnlich gehalten wie er.

Endlich waren sie auch bei dem turm angekommen nickte sie leicht auf seine Worte, es beruhigte sie wirklich das nichts hier sein würde was sie überraschte. "Seit wann bist du hier?" Langsam stieg sie die Treppen nach oben um auf die spitze des Turms zu kommen, dort oben würden sie sehen wenn jemand kam und sich auch in ruhe unterhalten können.

Oben angekommen ließ sie ihren Blick über die Langschaft schweifen und ein lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Es ist wunderschön hier." Hauchte sie leise, ehe sie sich langsam zu ihm drehte. "Jonatan, der hier gehört dir." Sie zog den Dolch welcher ihm einst gehört hatte aus ihrer Tasche und reichte ihm diesen. "Wo soll ich bloß anfangen? Ich... weis gar nicht so recht wie ich beginnen soll."

@Jonatan Brevik

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#4

RE: Leuchtturm an der Klippe

29.10.2022 01:29
Jonatan Brevik Jonatan Brevik (gelöscht)
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Zwar kehrte auf dem Weg zu den Klippen eine Stille ein, doch war sie weder Seltsam noch unangenehm. Es half ihm sogar dabei seine Fassung zurück zugewinnen, die er in den letzten Minuten zuvor verloren hatte. Die Klippen lenkten ihm ab, während er hin und wieder den Griff ihrer Hand verstärkte, wenn eine der Wege ein wenig steiler wirkte oder sie drohte abzurutschen. Der gebürtige Norweger war diese Art längst gewohnt, weshalb er genau wusste worauf er achten musste und welche Steine den nötigen halt gaben.

Er lauschte ihrer Stimme diese nun auch deutlich Sicherer wirkte. Sie erzählte kurz wie lange sie Ichiro bereits kannte, wobei er es sich nicht nehmen lassen konnte, sie kurz bedeutsam anzusehen nachdem sie anmerken ließ das sie ohne den Mann wohl jetzt nicht hier stünde. Was war also vorgefallen? Er atmete hörbar aus und belegte seine trockenen Lippen kurz mit der Zunge. Der Rest würde sich wohl später aufklären, wenn sie oben im Turm sein würden.
Doch um seinen Fragenden Blick vorerst keine Bedeutung mehr weiter zu schenken, erklärte er ihr sein Vorhaben. Ylvi sah mit großen Augen zum Turm hoch. Wahrscheinlich hatte sie schon lange keinen mehr aus der Nähe sehen können.

Also öffnete er ihr die Tür und ging selbst herein, um mit ihr die lange Wendeltreppe rauf zu steigen. Das dauerte natürlich seine Zeit, weswegen Ylvi ihm beim aufstieg fragte wie lange er schon hier sei. „Fast 6 Jahre“ erwähnte er, was ihr wohl als Zeichen genügen würde, das er gleich nach dem Angriff die Bewohner kennen lernte. „Oder vielmehr fast 3 Jahre“ korrigierte er sich. „Vorher waren wir alle auf den Bergen. Doch das Dorf wurde zerstört als die Wände sich lösten. Ivar....unser Anführer fand die Insel kurze Zeit später. Seitdem wohnen wir alle hier.“ Als sie oben ankamen bestaunte Ylvi den wunderschönen Ausblick. Die Herbstsonne brachte alles zum Leuchten und der Himmel war klar genug um die Insel in all ihrer Pracht zu bestaunen. Der Brevik stellte sich neben ihr und lächelte leicht, als er ihr strahlendes Gesicht sah. „Es scheint dir zu gefallen“ fügte er ruhig ein. Daraufhin sah er nur ihr nicken und hörte ihre Worte als sie anmerkte, wie schön es sei.

Der Norweger richtete seinen Blick wieder auf die Insel und nutzte gleich die Zeit um seine Atmung wieder zu stabilisieren. Er merkte das ihm die Ausdauer fehlte, weil er die letzten Wochen nichts weiter tat als Wache zu schieben. Es wurde wohl Zeit das er bald wieder mit seinen Schülern weiter machte. Ylvi sprach ihn an. Jon sah zu ihr und folgte ihren Blick, als sie den Dolch hervor holte. Sein lächeln wurde breite und er nahm den Dolch das erste mal nach so langer Zeit wieder in die Hand. „hm...Er sieht immer noch so aus wie früher. Ich weis noch wie mein Vater versuchte ihn heimlich anzufertigen....“ sagte er leise und umfuhr mit seinen Fingern die Initialen und die Flagge. „...Ich hätte nicht gedacht das ich ihn nochmal sehe.“ Jon blickte wieder zu Ylvi. „Ich habe ihn damals verloren als mich einer dieser Leute angriff die das Dorf anzündeten. „ erzählte er den Grund für den Verbleib dieser Waffe im Dorf. Sein Blick ging zu Ylvis Gürtel. Er nahm den Griff, ging einen Schritt auf die Blonde Frau zu und führte ihn in die Halterung, aus der sie ihn vor wenigen Minuten noch gezogen hatte. „Behalte ihn Ylvi! Ich hoffe das er dir weiterhin helfen wird“ sagte er ruhig und lächelte sie an. „Die Klinge war ein wenig stumpf. Ich werde dir die nächsten Tage Yannik vorstellen. Er kümmert sich auch immer um Liv. Seine Arbeit ist Großartig“ Und tippte dabei auf sein Schwert.

Anschließend tauchten sie kurz in eine erneute Stille ein, als würde Ylvi überlegen wie sie am Besten die Situation von damals beschreiben könnte. "Wo soll ich bloß anfangen? Ich... weis gar nicht so recht wie ich beginnen soll.“ Der Man merkte wie ihre Nervosität anstieg. Er selbst hatte ebenfalls viele Fragen, doch wollte er auf keinen Fall das sie sich bedrängt von ihm fühlte. Also nahm er ihr die Erklärung kurzzeitig ab. „Als du damals plötzlich fort warst....wusste ich nicht was ich am Ende glauben sollte ! Du warst weg und kurz darauf wurde das Dorf angegriffen. Ich wusste nicht ob du weggelaufen warst oder du tot bist...“ Jon schloss kurz die Augen, als müsse er sich sammeln, ehe er sie nach wenigen Sekunden wieder öffnete. „..Was ist geschehen Ylvi?“ Mit einem Fragenden Blick besah er die Frau Ernst an. Das war eine Frage, die er sich seit so vielen Jahren immer wieder stellte. Was war an jenem Tag geschehen, als das Dorf....ihre Existenz zerstört wurde.

@Ylvi Driscoll

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#5

RE: Leuchtturm an der Klippe

29.10.2022 09:34
Ylvi Driscoll Ylvi Driscoll (gelöscht)
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Die Stille welche zwischen ihnen auf dem Weg zu den klippen herrschte tat gut, sie würden sich später noch genug erzählen müssen, vor allem sie hatte ihm eine Menge zu erklären. Es war sicher nicht ihre Absicht gewesen das er sich solche Sorgen machte, eigentlich hatte sie auch nur vorgehabt nach zu sehen ob die Spur welche sie hatte richtig war und hatte dann zurück kehren wollen doch irgendwie war alles anders gekommen.
Sie war wirklich froh das er ihr den Halt gab welchen sie auf dem Weg brauchte um nicht abzurutschen.
Sie versuchte genau darauf zu achten wohin sie trat und das sie keinen Falschen Schritt tat welcher sie zu fall bringen könnte.

Ja für den Anfang hatte sie nur die Kurze Vision von dem kennenlernen mit Ichiro genannt sie würde ihm später noch genaueres berichten, was genau sie damit meinte das dieser ihr das Leben gerettet hatte.
Sicher wusste sie das er sicher eine Menge Fragen hatte, das er wissen wollte was damals geschehen war und was genau ihr passiert war.
Als er meinte das er nun schon 6 Jahre in der Kolonie lebte schluckte sie hart und sie biss sich auf die Lippen, denn das sie so lange bei diesen Männern gewesen war hatte sie nicht erwartet. Das es 3 Jahre waren welche sie nun schon hier lebten wunderte sie kurz doch er erklärte ihr auch sofort was geschehen war.
Sie genoss einen Moment die Herbstsonne welche in diesem Moment alles in ein wunderschönes Licht tauchte, es gefiel ihr wirklich sehr und es war fast so als würden sie alle hier vollkommen frei sein können.
"Ja es wirkt so friedlich, das habe ich lange nicht mehr gesehen."

Das Jon nicht ganz so in Form war war ihr gar nicht aufgefallen und sie ahnte ja nicht das ihr Treffen heute wirklich ein zufall war.
Als er den Dolch entgegen nahm lächelte sie leicht, und lauschte seinen Worten. Ja auch sie wusste noch genau wie Jon´s Vater diesen heimlich versucht hatte herzustellen doch naja man konnte eben nicht viel vor Jon geheimhalten.
Das er ihn damals verloren hatte als das Dorf angegriffen wurde ließ sie die Augen weiten, damit hatte sie nicht gerechnet, sie hatte nicht bedacht das es auch so hatte sein können.
Das er ihr den Dolch dann wieder in die Halterung schob und meinte das sie ihn behalten sollte ließ sie lächeln. "Wirklich? Danke dir." Sie würde ihn in ehren halten, und sie war wirklich froh das Jon sie später auch zu jemand bringen würde welcher den Dolch wieder schärfen würde.
"Du lässt wen an Liv ran?" Ihr Blick glitt zu dem Schwert welches er bei sich hatte und weitete die Augen, erst jetzt fiel ihr auf das der Griff sich verändert hatte. "Wow, wer hat den Griff denn gemacht? Der sieht wirklich wunderschön aus."

Die anschließliche Stille zwischen ihnen nutzte sie um nach den Richtigen Worten zu suchen, es war eben gar nicht so leicht.
Das er ihr sagte das der Angriff nur kurz nach ihren Verschwinden stattgefunden hatte versteifte sie sich, das konnte nicht wahr sein, nein sie hätte doch umkehren sollen um ihnen allen zu helfen.
"Erinnerst du doch noch, das damals ein junger Mann im Dorf ankam welcher sich verirrt hatte? Dieser erzählte von einem Biker welcher seine Tochter suchte. Ich unterhielt mich eine weile mit ihm und er beschrieb mir den Mann welcher auf meinem Bild war. Ich hatte Hoffnung das er ihn meinte und fragte wo er ihn getroffen hatte. Ich denke inzwischen das es eine Lüge war, genau kann ich das aber nicht sagen." Kurz schloss sie die Augen und atmete tief durch. "Ich weis das du mich damals begleitet hättest doch ich wusste auch wie sehr du an deinem Vater hängst, ich wollte nicht das du dich entscheiden musst zwischen mir und deiner Familie, dem Dorf. Ich wollte nur kurz nachsehen ob er recht hat." Leicht begann sie zu zittern als sie sich an den Tag zurück erinnerte. "Ich kam nicht wirklich weit und wurde dann von einigen Männern überrascht welche mich gefangen nahmen, sie nahmen mich mit und brachten mich weit weg von euch. Ich wusste nicht was ich tun sollte, sie nahmen mir alles ab wobei ich nicht sicher bin ob unser Gast damals das geplant hat oder ob es eher Zufall war. jedenfalls haben sie mich jahre Lang gefangen gehalten, zusammen mit anderen Mädchen wurden wir in Fesseln gelegt, einige mussten Kochen, wieder andere mussten für die Männer da sein..." Angewiedert verzog sie dabei das Gesicht denn sie wusste genau was die Männern den Mädchen angetan hatten. "Wir wurden oft geschlagen wenn etwas nicht so lief wie die Typen es wollten. Eines Tages wurden wir dann von Beißern überrascht und die Männer haben uns zurück gelassen, viele der Mädchen konnten fliehen und ich versuchte das auch, leider war ich damals schon verletzt und kam nicht weit. Dann tauchte Ichiro auf, welcher mich rettete, er half mir dann auch von dort Weg zukommen. 2 Monate waren wir dann zusammen Unterwegs bis es mir wieder besser ging." Sie hielt inne und sah in die Ferne auf den See welcher vor ihnen lag, sie musste sich erstmal wieder beruhigen und sich entspannen.


@Jonatan Brevik

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#6

RE: Leuchtturm an der Klippe

29.10.2022 15:10
Jonatan Brevik Jonatan Brevik (gelöscht)
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Sie wirkte friedlich, ja fast schon angekommen, als habe sie 6 Jahre danach gesucht gehabt. Das sie Tatsächlich in Gefangenschaft Lebte und es erst vor einiger Zeit raus schaffte, ahnte er bis dato noch garnicht. Ersteinmal gab er ihr den Dolch zurück und versteckte ihn deshalb wieder zurück in ihren Gürtel. Als sie sich bedankte, nickte er ihr zu! Erstaunt über die Worte von Liv, besah sie das Stück des Griffes, welches sie zu Gesicht bekam. Da fiel dem Norweger ein das sie seine Waffe nie mit dem Wolfskopf zu sehen bekam. „Yannick erledigt das. Ohne ihn müsste ich mir wohl ständig Gedanken darum machen, wo ich ein neues herbekomme“ Er lächelte und zog es ein Stück aus der Scheide, bis der Griff auf Augenhöhe war. „Das hab ich ihn ebenso zu verdanken. Er wurde geschnitzt und angemalt“ erklärte er und sah über den Griff hinaus zu ihr. „Für dich! Es sollte ein Andenken an dich werden“ Gestand der Mann leise, dieser die Bedeutung ihres Namens einfach übersetzte. Kleine Wölfin! Für ihn etwas, woran er sich Festhalten konnte über die Jahre hinweg. Er ließ das Schwert zurück ins Leder sinken und drehte sich zurück zur Landschaft. Es war ihm unangenehm diese Worte ehrlich zu verlauten. Gehemmt weil ein solches Intimes Gespräch schon Jahre mit ihr zurück lag und sich dann doch eine gewisse Distanz aufgebaut hatte, auch wenn er gewillt war all ihre Fragen zu beantworten, so scheute er sich seine eigenen Zugeständnisse zu erzählen. Das hieß aber nicht das er seine Liebe zu ihr verleugnen würde, schließlich war Ylvi etwas besonderes gewesen, auf die er sich ohne bedenken einlassen konnte. Er konnte ihr halt damals so vieles anvertrauen, das er nichteinmal wusste ob es überhaupt noch Dinge von früher gab, die sie ihm nicht erzählte und für immer ein Geheimnis blieb. Er glaubte nicht.

Stille tauchte kurz ein, bis Ylvi irgendwann das Wort wieder ergriff. Jon blickte wieder zu ihr und erzählte seine Version der Geschichte auf die er seit Ewigkeiten vergeblich nach einer Antwort suchte. Es fiel Ylvi sichtlich schwer, doch erhob sie dennoch das Wort um dem Brevik von dem Biker zu erzählen, dem sie zur Damaligen Zeit jedes Wort abkaufte. Der Norweger nickte als Zeichen das er sich erinnern konnte. Er wusste das die Worte des Fremden Ylvi nicht mehr in Ruhe schlafen ließen. Deshalb hatte Jon damals auch beschlossen das er mit ihr gehen würde, um nach ihrem Vater zu suchen. Er wollte sie auf keinen Fall da draußen alleine lassen, schließlich war sie zu gegebenen Anlass die Frau gewesen, mit der er eine neue Zukunft aufbauen wollte. Er liebte sie....so sehr das er alles hinter sich gelassen hätte, nur um bei ihr sein zu können. Doch daraus wurde nichts und so wie Ylvi erzählte, ging sie aus Angst das der Brevik es später bereuen würde, seinen Vater und das Dorf verlassen zu haben. Doch war das ganze noch nicht genug, musste er aufs schmerzlichste hören, das die Frau in den nächsten weiteren Jahren in Gefangenschaft lebte und erst dank einer Horde Beißer die Flucht ergreifen konnte, woraufhin sie Ichiro fand und half mit den Verletzungen klar zu kommen. Das ließ ihn schwer schlucken, während seine Augen sich unaufhörlich weiteten und erneut sein Atmen unruhig vibrierte.

Ylvi drehte sich zum See, um sich selbst wohl möglich abzulenken und dem unwohlen Geständnis irgendwie auszuweichen. Jonatan stand immer noch wie angewurzelt da und kämpfte mit Worten, ohne dabei die Beherrschung zu verlieren. Das Ylvi letztlich schreckliches durchmachen musste wollte nicht in sein Kopf rein, denn eigentlich malte er sich über die Jahre hinweg was anderes aus. Das sie an einem besseren Ort war, egal ob lebend oder tot und es ihr Gut ging. Das war seine Hoffnung gewesen egal in welche Richtung es gegangen wäre. Der Mann schloss seine Augen und atmete die innere Unruhe still weg. Seine Lippen belegte er mit der Zunge, ehe er vorsichtig auf sie zu ging um seine Hände von hinten auf ihre Schulter zu legen. „Ylvi...es...“ Ihm fehlten die Worte. Verzweifelt lehnte er seine Stirn gegen ihren Hinteren Schopf, während die Landschaft die Frau ablenken konnte. „..es tut mir Leid...“ flüsterte der Mann, strich mit einer Hand vorsichtig über ihren Brustkorb um die Frau letztlich so zu umarmen, während sein Blick ebenfalls über das blaue Wasser fiel. „...Ich wünschte es wäre anders gekommen......Ich wollte nicht das du diese Entscheidung für mich triffst....ich war wütend auf dich, enttäuscht weil du fort warst. „ Der Norweger Atmete schwer aus. „...Und dann stehe ich hier in Balar, während du entführt wurdest und...Es tut mir Leid das ich so dachte.....ich hätte nach dir suchen sollen.“ Die negativen Gefühle von früher kamen ihn plötzlich so fehl vor und er schämte sich das er solche Gedanken überhaupt an sich heran ließ, während die Frau so viele Jahre um ihr Leben fürchten musste. „....Haben sie..??“ Er brach ab und traute sich nicht diese Frage, ob sie von den Mistkerlen angefasst wurde, zu ende zu stellen.

@Ylvi Driscoll

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#7

RE: Leuchtturm an der Klippe

29.10.2022 19:49
Ylvi Driscoll Ylvi Driscoll (gelöscht)
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Irgendwie hatte sie gar nicht so wirklich gewusst nach was sie die letzten Monate wirklich gesucht hatte, das sie im Grunde einen Ort suchte wo sie sich wieder so heimisch fühlen konnte wie sie es vor 6 Jahren noch in dem kleinen Dorf tat wo sie damals Jon kennen gelernt hatte.
Das er ihr den Dolch wieder gab rührte sie sehr und es fühlte sich gut an, das sie ihn so immer bei sich haben konnte. Es war fast wie früher als sie zusammen trainiert haben und sogar einige Abenteuer erlebt haben.
Das Yannik den griff so bearbeitet hatte und ihn extra für Jon so gefertigt hatte damit er sich an sie erinnern konnte, rührte sie sehr und ein paar Tränen flossen ihr über die Wangen, schnell wischte sie diese wieder weg und nickte dann verstehend. "Ich glaube es muss dir schwer gefallen sein Liv jemanden anzuvertrauen der sie immer mal wieder in Schuss bringt."
Das sich zwischen ihnen etwas verändert hatte war ihr bewusst doch das machte nichts, dieses unangenehme Gefühl würde sicher mit der Zeit wieder verschwinden.
Nein es gab sicher nichts was sie ihm damals nicht erzählt hatte, zumindest hatte sie ihm nichts wissentlich verschwiegen.

Ja sie hatte diesem Biker damals mehr als vertraut und irgendwie hatte sie damals wirklich die Hoffnung gehabt das sie ihren Vater endlich finden würde. Doch es kam alles anders als sie erwartet hatte, wobei sie sich sicher war das er selbst sicher auch einiges erlebt hatte in den letzten Jahren.
Sie konnte hören das Jonatan sich neben ihr anspannte, das es ihm mit dem was sie erzählte nicht so gut ging. Doch er musste sich wirklich keine Sorgen machen, denn sie gab ihm keine Schuld sie selbst war damals einfach ohne ein Wort gegangen.

Sie starrte einen Moment vollkommen in Gedanken auf den See welcher sich zu ihren Füßen befand und lächelte leicht.
Ja die Jahre bei diesen Männern waren wirklich die Hölle gewesen und sie wusste einfach nicht ob sie jemals wirklich ganz darüber hinweg kommen würde, noch immer hatte sie ein wenig Angst wenn sie fremden Männern begegnen mussten, sie mied es meist mit diesen allein zu sein. Seine plötzliche berührung ließ sie die Augen schließen, nur bei ihm konnte sie sich wirklich so sicher fühlen wie schon lange nicht mehr, es fühlte sich so gut an, so vertraut das sie sich entspannen konnte.
Leicht schloss sie die Augen und versuchte sich zu beruhigen weil ihr ein wenig Mulmig war, wegen dem was sie ihm gerade preis gegeben hatte.
"Schon Ok, ich hab es überlebt." Leicht lehnte sie sich an ihn und biss sich auf die Lippen als sie seine Worte hörte. "Ich .. es tut mir leid, ich wollte nicht das du dich am Ende schuldig fühlst wegen mir deinen Dad zurück zu lassen, ich dachte auch nicht das ich so lange nicht zurück kommen würde. Ich wollte nur nachsehen gehen und dann zurück kommen um dir zu sagen das ich ihn gefunden habe oder das ich ihn nicht habe finden können." Sie seufzte leise und sah weiter in die ferne.
"Ich kann verstehen das du sauer warst, ich wäre es sicher auch gewesen an deiner stelle. Dennoch D hast du es nicht wissen können, du konntest nicht ahnen das ich in Gefahr war."
Sie machte ihm wegen der Gedanken welche er hatte sicher keine Vorwürfe denn warum auch? Sie hatte ihn ohne Vorwarnung verlassen und war dann in eine Falle getappt. Seine nächste Frage ließ sie sich leicht anspannen und sie atmete ein wenig panisch ein und aus. "Nur.. nur.. Ein mal hat mich einer angepackt. Doch dann wurden wir gestört und wenig später kamen dann auch schon die Beißer. Und wenig später stand dann Ichiro vor mir und hat die Beißer von mir fern gehalten." Sie wusste genau was er meinte und im Grunde war sie irgendwie froh das sie ihm alles sagen konnte, sie vertraute ihm noch immer, auch wenn sie sich so lange nicht gesehen hatten.
"Als ich mich von Ichiro trennte, ging ich zurück zu dem Dorf in welchem wir gelebt haben, ich fand dort nur Zerstörung vor und viele Tote. Ich konnte es nicht glauben, ich dachte ich hätte auch dich verloren weil dieser Dolch neben einer verbrannten Leiche lag. Ich blieb über den Winter dort oben und suchte mir ein paar Waffen zusammen um mich schützen zu können. Irgendwie traute ich mich nie weit weg zu gehen bis auf im März wo ich etwas gebraucht habe und ich bin in die alte Lagerhalle gegangen. Danach bin ich wieder zurück gegangen und habe mich dort verborgen gehalten ehe ich heute entschied etwas neues zu Suchen, die Suche nach meinem Vater wieder aufzunehmen."
Ihre Stimme wurde ein wenig ruhiger und sie konnte sich ein wenig entspannen. "Aber bitte erzähl mir doch was ist dir alles wiedefahren? Was hast du alles so erlebt?"

@Jonatan Brevik

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#8

RE: Leuchtturm an der Klippe

30.10.2022 12:00
Jonatan Brevik Jonatan Brevik (gelöscht)
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Ihm war es wichtiger zu wissen das der Dolch in Guten Händen war, als wenn er nur Ruhig in seinen Taschen liegen würde. So wusste er wenigstens das dieser Ylvi beschützte wenn sie mal wieder in Not geraten würde. Er schmunzelte und atmete kurzzeitig schnell die Luft aus, als sie überrascht anmerkte das er Liv doch tatsächlich in die Hände eines anderen gab. Er nickte nur und starte noch mal einen Augenblick zu Liv, ehe er seinen Blick davon löste um aus dem Turm zu starren.

Stille herrschte eine Weile, ehe Ylvi ein Zugeständnis gab, was ihr in all den Jahren widerfahren war. Ein Schicksal mit dem der Mann einfach nicht gerechnet hat, weshalb er sich Beruhigend hinter ihr stellte, um seinen Arm um sie zu legen. Seine Wange gegen ihren Haarschopf gelegt, merkte er wie ihr zittern in eine Entspannung fiel, sodass sie ihren Körper ganz automatisch an ihn lehnte. Ihre Worte vernehmend, schüttelte er leicht mit dem Kopf. „Scheinbar haben wir beide den falschen weg gewählt. „ Damit meinte er nicht Balar, wohl vielmehr die Tatsache, das er erst garnicht versuchte nach ihr zu suchen. Genau wie sie gewillt war ohne ihn weiter zuziehen. Diese Konsequenzen hatten einen einschneidenden Bruch in ihre Beziehung gerissen, sodass sich ihre Wege völlig unterschiedlich weiter entwickelten.

Jon schloss seine Augen als sie ihm vom letzten Tag ihrer Gefangenschaft erzählte, als einer der Männer sie anfassen wollte. Das ausgerechnet die Toten ihr Beistanden war fast schon verrückt. Doch zum Glück tauchte der Schwerträger Ichiro auf, um Ylvi Rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Der Brevik würde dafür Ewig in die Schuld des Mannes stehen, soviel stand fest.
Über die Worte die sie endlich erzählen konnte, schien ihr Körper vollkommen in eine Erleichterung zu verfallen. Der Norweger war dennoch froh darüber das sie immer noch so viel vertrauen in ihn legte, um ihm die Wahrheit zu sagen was vorgefallen war. „Du warst eine Weile im Dorf?“ Fragte er leise an ihr Ohr gewandt, aber wirkte sichtlich überrascht. „Ich dachte es sei nichts mehr übrig geblieben“ Gestand er. Es war eine fürchterliche Nacht. Frauen, Kinder und Männer schrien, flehten und rannten um ihr Leben, während Jon mitten drinn war um seinen Vater und auch Ylvi zu finden. Er versuchte den Schaden irgendwie auszugleichen indem er den Kampf gegen seine Feinde annahm doch dann....

Jon wurde in seinen Gedanken unterbrochen, als Ylvi ihm nach seinem Leben Fragte. Der Mann löste sich von ihr, tauchte wieder neben ihr auf und lehnte sich gegen die Brüstung um sie anzusehen. Er fixierte ihre Augen, doch eigentlich war er längst zurück gereist in eine Zeit die fast 6 Jahre zurück lag. „Ich habe damals noch versucht ein paar zu retten. Sie flohen mit meinen Vater in die Wälder. Doch dann tauchte der Anführer auf. „ fing er an, löste sich von ihren Augen und starte runter zu seinem Schwert. „Einige nannten ihn Scorpion....andere Veritas..Doch das spielte keine Rolle, denn er war es der das Dorf Angriff und zerstörte! ….Ich kämpfte gegen ihn...“ Er sah sie wieder an und zeigte auf seine Narben. „Wäre mein Vater nicht eingeschritten, hätte es anders geendet....“. Die Narben an seiner Schläfe und über der Augenbraue und Wange, die zum Glück nur Schemenhaft Sichtbar waren, sind ein Überbleibsel des Kampfes von jenem Tag gewesen. „...Wir flohen alle in die Berge. Dort fanden wir Valey Balar. Ein Dorf das diesen hier ähnelte.“. Der Norweger drehte sich wieder um und besah die Landschaft vor ihm. Mittlerweile tauchte die Sonne alles in ein leicht Helles Orange. „Mein Vater starb kurze Zeit später. hm....Ich brauchte eine Weile für mich. Es war keine Leichte Zeit. Du warst nicht mehr da....mein Vater war nicht mehr da...Ich hatte binnen weniger Tage genau die Menschen verloren die ich geliebt habe. Die mir alles Bedeutet haben und das nur wegen eines Mannes dem es Freude bereitete anderer Leben zu zerstören. „ Der Mann machte eine Pause und umfasste den Griff seines Schwertes. „Doch ich traf ihn wieder....zwei Jahre später auf den Bergen, als das Dorf durch den Erdrutsch zerstört wurde. hm....“ Der Mann erinnerte sich noch Gut an dieser Endlos stürmischen Nacht als dieser Veritas plötzlich vor ihm stand, weil er erneut das Dorf in dem er wohnte zerstören wollte. Schlussendlich fielen sie beide über die Klippen. Es war knapp gewesen, weil die Wellen Jonatan jedes mal gegen die Felsen drückte, doch irgendwie konnte er sich aus dem Wasser befreien. Von dem Typen fehlte jede Spur, weshalb er glaubte das dieser tot sei. „...Er starb....doch das hatte dich und meinen Vater auch nicht zurück gebracht.....bis jetzt“ fügte er leise ein. „Die letzten zweieinhalb Jahre lebe ich nun schon hier in Balar. Zwischendurch hatten wir Krieg mit einer anderen Gruppe. Hier war einiges Kaputt gegangen, doch wir konnten es nach und nach wieder aufbauen.“ Der Brevik verstummte....ließ die letzten Szenen des Krieges Revue passieren und versank noch einen Moment darin. „ Es wäre schön wenn du hier bleiben würdest. Hier kannst du Neu Anfangen Ylvi.... So einen Ort habe ich mir jedenfalls immer für dich gewünscht“ erwiderte er noch leise.

@Ylvi Driscoll

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#9

RE: Leuchtturm an der Klippe

30.10.2022 19:14
Ylvi Driscoll Ylvi Driscoll (gelöscht)
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Sie würde den Dolch in Ehren halten und ihn nutzen soviel stand fest, sie würde sich damit auf jedenfalls viel besser verteidigen können, sie war nie ganz schutzlos gewesen dennoch war sie eben nicht stark genug gewesen um sich gegen diese Männer zu wehren.
Das er Liv wirklich aus der Hand gab wunderte sie doch sehr, sie wusste ja auch wie viel ihm dieses Schwert bedeutete, und was dieses für eine Geschichte hatte.

Es fiel ihr wirklich schwer über das geschehene zu reden, sie wusste das es falsch war damals einfach so zu verschwinden und sie wusste das wenn er bei ihr gewesen wäre, sie nie in dieser Hölle gelandet wäre.
"Ja ich glaube im Nachhinein ist man dann immer schlauer." Das er nicht Balar meinte war ihr bewusst, sie wusste was er meinte und sie schloss einen Moment die Augen. Das es etwas zwischen ihnen verändert hatte wusste sie doch sie würde ihm immer vertrauen, sie würde ihm nie auch nur einen Hauch misstrauen entgegen bringen, dafür hatten sie zuviel zusammen erlebt.

Eigentlich war es wirklich total Unlogisch das ausgerechnet eine Horde Beißer sie damals gerettet hatten, das diese verhindert hatten das es ihr so erging wie den anderen Mädchen welche ebenso gefangen waren.
Ja sie hatte damals wirklich Glück gehabt das Ichiro aufgetaucht war und das dieser sie vor den Beißern gerettet hatte, denn die Männer hatten sie einfach so zurück gelassen, zum weglaufen war ihr Fuß zu sehr angeschlagen gewesen und eines stand fest das sie ohne den Schwertkämpfer nicht hier stehen würde.
Sicher hatte sie noch immer Vertrauen zu ihm, er hatte nichts getan was sie zweifeln ließ, das sie dies nicht mehr konnte.
"Ja ich war eine Weile dort weil ich nicht wusste wohin. Es gab noch ein paar Ruinen welche zumindest für eine Weile bewohnbar war, der Winter war hart gewesen doch besser als irgendwo in einer Höhle oder im Wald. Die letzten Wochen habe ich begonnen die Toten zu begraben, ich habe all die Toten welche dort herumlagen die letzte Ehre gegeben, Ich konnte sie einfach nicht so liegen lassen."
Viel war wirklich nicht übrig geblieben, sie hatte eine weile gebraucht um einen Platz zu finden wo sie eine weile bleiben konnte.
Sie hatte dort nur erahnen können was genau dort geschehen war, das es aber ein heftiger Kampf gewesen sein musste konnte sie sich gut vorstellen.

Sie drehte sich leicht zu ihm als er sich neben sie stellte und sie direkt ansah, als er begann dann zu erzählen und seinen Blick in die weite schweifen ließ.
Schweigend lauschte sie seinen Worten und sie atmete tief durch, ihr Herz begann zu rasen denn sie wusste wie es hätte enden können wenn sein Vater nicht eingeschritten wäre. Ihr hatte es die Sprache verschlagen denn wie konnte es sein das dies geschehen konnte? Warum konnten manche Menschen nicht einfach andere in Frieden leben lassen? Sie verstand nicht wie man so sein konnte.
Das Balar damals in den Bergen lag ließ sie lächeln, sie konnte sich vorstellen das es dort sicher auch wunderschön gewesen sein musste.
Das sein Vater einige Zeit später gestorben war ließ sie seufzten und ihm eine Hand auf die Schulter legen. "Das tut mir leid." Sie senkte leicht den Kopf und es tat weh das sie seinen Vater nicht auch wieder sehen konnte, der Mann hatte ihr damals das Leben gerettet und sie hätte ihn gerne wieder gesehen. Gerne wäre sie damals einfach für Jon da gewesen und hätte ihm geholfen den Verlust besser überstehen zu können, zu gerne wäre sie ihm damals eine Stütze gewesen.
Sie weitete die Augen als dann noch mehr kam und sie schluckte schwer, sie konnte es nicht glauben, sie wollte es nicht glauben. Das das Dorf in den bergen von einem Erdrutsch zerstört wurde tat ihr leid, es war sicher nicht leicht für sie alle hier neu anzufangen.
Sanft drückte sie seine Schulter und sie würde nicht so schnell mehr verschwinden sie würde ihn nicht allein lassen, sie würde bei ihm bleiben. Das es hier vor kurzem einen Krieg gegeben hatte ließ sie wieder erstarren und sie ließ den Blick über das Dorf gehen. "Ich werde fürs erste bleiben doch, ich suche noch immer nach meinem Vater, irgendwo muss er doch zu finden sein. Ich meine sollte er noch leben. Aber etwas in mir sagt das er da draußen ist. Aber ich bleibe hier, dieser Ort wirkt so friedlich und scheint die Ruhe auszustrahlen welche ich brauche."
Sie sah ihn direkt an und legte den Kopf schief. "Dir scheint dieser Ort auch sehr gut zu tun. Du scheinst hier Glücklich zu sein."

@Jonatan Brevik

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#10

RE: Leuchtturm an der Klippe

30.10.2022 20:28
Jonatan Brevik Jonatan Brevik (gelöscht)
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Im Nachhinein ist man immer schlauer! Zumindest waren das die Worte, die er aus dem Mund der Frau hören konnte. Doch im Nachhinein konnte er sagen, das sie Jung waren, Abenteuerlustig, waghalsiger und Hoffnungsvoller um ein Stück weit Familie zurück zugewinnen. Ylvi hat diesen Träger in sich und kämpfte dafür um auch ihren Vater zurück zu bekommen, auch wenn die Chancen sehr gering sind. Doch sie beide trafen sich auch wieder! Wieso also sollte die kleine Wölfin die in Jons Augen nun stärker und Selbstbewusster wirkte nicht auch wieder dieses Glück erfahren?

Ichiro hatte sie gefunden und gerettet.....sie Monate später nochmals gefunden und hier hergebracht. Wieso sollte dieser Weg nicht auch für ihre Familie klappen. Ylvi war für den Brevik Familie und ist es immer noch auch wenn sie vielleicht nicht mehr zusammen sind, so verbindet er mit ihr vorallem die schönste Erfahrung die ein Mensch in Jungen Jahren machen konnte. Er wusste das er sie Unterstützen würde, um Neu anfangen zu können und endlich ihre Familie wieder zu finden. Sie hat so lange gesucht....ist zurück gekehrt um die toten zu begraben, ihnen die letzte Ehre zu erweisen. Ylvi hatte in seinen Augen das größte Glück verdient.

Der Mann spürte ihre Hand auf seine Schulter, die ihn zurück brachte in die Gegenwart. Er wendete seinen Blick von der Insel ab und drehte sich erneut zu ihr. Er lächelte und schüttelte den Kopf. „Das muss dir nicht leid tun Ylvi. Ich hatte mehr Zeit mit meinem Vater als jeder andere. „ Der Mann nahm ihre Hand und ließ sie dabei nicht aus den Augen. „Jetzt bist du dran und ich werde dir helfen deinen Vater zu finden. „ Der Mann überlegte kurz, während sie ihm schwor erst mal hier zu bleiben, doch die Suche nach ihrem Vater dennoch weiterführen möchte. Der Norweger nickte. „Wenn es dir hilft...“ Begann er. „....Balar hat verbündete Kolonien....Einmal das Cottage. Es liegt Südlich von der Insel....es ist eine kleine Residenz direkt am Strand. Dann gibt es noch die Riders. Sie liegen Nördlich von uns. Eine Bikergang die verschiedene Container und einen Clubhaus besitzen....Ich selbst habe noch längst nicht alle kennengelernt, doch vielleicht ist das die Möglichkeit, wo du als erstes suchen kannst.“ Gab er ihr den Hinweis und lächelte. „Doch zuerst kommst du hier an und ruhst dich aus, so wie du es gesagt hast“ fügte er ein, drückte sanft ihre Hand und starte nochmal kurz zur Insel, diese langsam ins dunkle eintauchte, während die Sonne begann, im Horizont zu verschwinden. “ Dir scheint dieser Ort auch sehr gut zu tun. Du scheinst hier Glücklich zu sein.“. Der Lockenkopf besah die Frau, lächelte noch immer und nickte. „Dieser Ort erinnert mich ein wenig an meine Heimat. Momentan ist alles Friedlich, du hast die Menschen hier um dich und ich habe meine Aufgaben hier...“ Bevor Ylvi Fragen würde, beantwortete er sie gleich von sich aus. „Ich bin hier Eigentlich der Ausbilder. In der Regel kommen sie zu mir, machen eine Ausbildung oder ein Training und dann schicke ich sie zu den Kriegern, wo sie unter Kasias Führung die Bereiche rund um die Insel absichern, oder andere Aufgaben erledigen! Hin und wieder bin ich mit dabei....oder halte Wache so wie Heute. „ erklärte er. „...Es gibt noch andere Bereiche....doch im Prinzip findet jeder hier seine Berufung wo er gerne hin möchte. Jeder Hilft jeden, so wie damals in unserem Dorf“ fügte er noch ein.

Mittlerweile sah er die Frau nur noch Schemenhaft weshalb er langsam Richtung Tür lief und die Frau vorsichtig mit sich zog. „Komm....wir sollten vorerst gehen. Die Sonne geht gleich unter und bis zum Dorf müssen wir noch ein Stück laufen“ Der Mann führte sie zum Geländer, damit sie nicht fiel. Dabei griff er nach seinem Gürtel, wo er in einer kleinen Tasche eine Taschenlampe mit sich führte. Er machte sie an und wies beiden den weg, während sie die Treppen runter liefen.

@Ylvi Driscoll

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#11

RE: Leuchtturm an der Klippe

31.10.2022 20:32
Ylvi Driscoll Ylvi Driscoll (gelöscht)
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Ylvi würde auch nicht aufgeben bis sie ihren Vater gefunden hatte, oder aber sie die Gewissheit bekam das dieser nicht mehr am Leben war. Ja sie waren damals noch sehr jung gewesen und die Jahre hatten sie gelernt das die Waghalsigkeit sie nur immer wieder in Gefahr bringen würde, sie beide waren reifer geworden und würden sicher nicht mehr so gewagte Aktionen starten wie noch vor einigen Jahren.

Es wat wirklich ein Wunder das Ichiro sie auf der verbannten Lichtung gefunden hatte und sie mit hier her genommen hatte, er hatte sie hier her gebracht und ihr somit ihren Besten Freund wieder gegeben.
Irgendwie hoffte Ylvi wirklich das sie auch irgendwann ihren Vater finden würde, das sich das Glück welches sie mit Jonatan hatte auch bei Ethan wiederholen würde.
Jonatan war ihre Familie und würde es auch immer bleiben auch wenn ihre Dummheit damals sie auseinander gebracht hatte, wenn sie nicht mehr zusammen waren.
Mit Jon verbrachte sie so viel schöne Erinnerungen und Erfahrungen welche sie nie vergessen würde. Er hatte ihr so viel gegeben und gezeigt. Ylvi hatte gehofft das sie alle bekannten Gesichter im Dorf wieder sehen würde, das sie dort die Hölle vorfand damit hatte sie nicht gerechnet, doch sie hatte die Toten auch nicht einfach so liegen lassen können, das gehörte sich in ihren Augen einfach nicht.

Ein leichtes sanftes lächeln legte sich auf ihre Lippen, ja Jon mochte mehr Zeit mit seinem Vater gehabt haben als viele andere, dennoch tat es ihr leid das er diesen verloren hatte, das sie nicht dagewesen war als er sie gebraucht hatte.
Sie sah ihn mit großen Augen an als Jon meinte das Balar verbündete hatte, das es da draußen noch mehr Kolonien gab welche sie aufsuchen würde können. Als Jonatan meinte das es da noch eine Bikergang gab welche es dort draußen gab schluckte sie leicht, ihr fiel etwas ein was ihr Großvater ihr damals gesagt hatte. "Ich denke das ist eine gute Idee, mein Vater soll früher ein Biker gewesen sein, und darum mich nicht gewollt haben, doch die Briefe bewiesen mir etwas anderes. Ich denke ich sollte sobald ich hier richtig angekommen bin dort mal vorbei schauen." Sie nickte dann denn genau so würde sie es machen, irgendwie wollte sie auch nicht gleich wieder gehen, sie brauchte etwas ruhe soviel stand fest.
Sie war froh das er ihre Hand hielt denn es gab ihr ein bisschen die Ruhe die sie brauchte, denn ein kleines bisschen war sie schon nervös, sie kannte hier im Grunde keinen außer Jonatan und Ichiro, wie würden wohl die anderen auf sie reagieren?
Ihr Blick glitt kurz zum Wasser welches die Sonne gerade zu verschlucken schien, es sah wirklich wunderschön aus und schon lange hatte sie das nicht mehr so bewusst wahrnehmen können.
Das dieser Ort ihn an seine Heimat erinnerte konnte sie sich gut vorstellen und sie nickte leicht als er meinte das hier jeder seine Aufgabe hatte, das jeder hier seinen teil dazu beitrug das Leben so zu gestallten wie sie es taten.
Das er eigentlich der Ausbilder war ließ sie schmunzeln. "Warum konnte ich mir das denken? Du bist ja auch ein guter Lehrer." Oh ja er hatte auch ihr eine Menge beigebracht, er hatte ihr gezeigt wie man kämpfte und wie sie sich verteidigen konnte.
"Ich verstehe, mal sehe wo ich landen werde. Oder kann ich mir das Aussuchen?" Das es so ähnlich war wie damals bei ihnen im Dorf gefiel ihr sehr denn sie hatte es damals sehr gemocht das jeder half.

Es wurde langsam Dunkel und sie spürte wie er sie langsam Richtung Tür zog. "Ja sonst verlaufen wir uns noch am ende wie damals. Weist du noch?" Ja sie hatten sich damals verlaufen als sie heimlich an einem See waren um zu Baden und es dann ziemlich Dunkel geworden war und sie sich auf dem Rückweg verlaufen hatten, sie hatten über eine Stunde länger gebraucht um damals zurück zu kommen.
Langsam folgte sie ihm die Treppe nach unten, sie war froh als er dann die Taschenlampe zückte welche ihnen den Weg zurück ins Dorf weisen würde.

@Jonatan Brevik

<----------- Gaststätte / Zimmer 3

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#12

RE: Leuchtturm an der Klippe

01.02.2023 23:16
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
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Ana vermisste ihren Genossen ein wenig, doch langsam bröckelte der Glaube daran, dass ihr russischer Freund überlebt hatte. Sie wünschte es sich selbstverständlich, jedoch war bereits ein ganzes Jahr vergangen. Ein Kämpfer war der Russe durchaus, und das nicht zu knapp. Doch nach all der langen Zeit hätte er den Weg zurückfinden müssen und sollen. Das tat er nicht und irgendwann starb der Wunsch, ihn lebend wieder in die Arme zu schließen, um ihn anschließend wieder auf die Bretter zu schicken. Die Brünette genoss die Trainingseinheiten mit ihrem Landesgenossen und auch diese -sie musste es sich eingestehen- vermisste die junge Frau.
Nichtsdestotrotz musste das Leben weitergehen und die Seuche trieb weiterhin sein Unwesen. Somit war Ana weiterhin auf der Hut, gerade, wenn sie mit den Pferden unterwegs war. Abwechselnd nahm sie eines der 3 Pferde und ritt diese aus. Um das Pferd von Alexej kümmerte sich die Russin rührend. Immerhin sollte der Mann etwas haben, sofern dieser doch wieder aus der Versenkung auftauchen sollte. Und wenn nicht, so hatte die Hübsche einen sehr robusten Hengst, der ebenfalls sehr stattlich und wunderschön war.
Heute war er an der Reihe. Die beiden Stuten mussten zurückbleiben, immerhin gestaltete es sich mit 3 Pferden nicht gerade einfach, außer jemand würde die Russin begleiten. Da an diesem Tag leider keiner Zeit hatte, begab sie sich allein auf einen Ausritt. Dafür zog sich die Brünette eine alte Jeans an, die an den Knien zerschlissen war. Dazu eine dicke Jacke, die ebenfalls schon bessere Tage gesehen hatte. Aber solange sie den Zweck weiterhin erfüllte, war es Ana egal, dass sie ein paar kleine Macken hatte. Gummistiefel durften bei diesem matschigen Wetter nicht fehlen. Sie hatte keine Lust, ihre guten Schuhe dreckig zu machen. Es war stets sehr mühsam gewesen, diese vom Schlamm zu befreien. Daher suchte sich die junge Frau bei einer Besorgungstour nach passenden Stiefeln. Die Reiterstiefel standen bei ihr zu Hause und mussten erst gereinigt werden, bevor diese wieder zum Einsatz kommen können. Aber die Gummistiefel taten es auch.
Somit sattelte die Frau das Pferd und begab sich mit ihm durch die Wälder. Ein paar Zombies kreuzten ihren Weg. Mit ihrer Waffe metzelte die Russin die weggefährden nieder und machte sich weiterhin auf den Weg durch den Wald. Dabei genoss sie den Wind, der ihr ums Gesicht wehte. Der Regen hatte zum Glück aufgehört, bevor Ana los ritt. Wobei sie auch kein Problem mit dem Wasser von oben hätte. Aber angenehm war solch ein Wetter beim Ausritt nicht sonderlich. Dabei dachte sie an den Angriff zurück und malte sich aus, wie Alexej verschwunden sein konnte. Hin und wieder kreisten ihre Gedanken um den Tag. Sie gab sich etwas die Schuld daran, ihn nicht noch länger gesucht zu haben. Jedoch suchte sie ein halbes Jahr lang nach ihm. Ohne Erfolg. Ihre Gedanken drehten sich weiter um Alexej, bevor sein Hengst an einer Klippe stoppte. Tief atmete sie durch und holte sich aus den Gedanken zurück. Ihr Blick ging in die Ferne und der Ausblick war wundervoll.

@Lyanna Lockhart als Info! Playpartner folgt!

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#13

RE: Leuchtturm an der Klippe

05.02.2023 18:24
Devlin OConnor Devlin OConnor (gelöscht)
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Devlin befand sich auf dem Weg nach Balar, um sich dort mit einigen Leuten zu treffen. Das verband er mit seiner Arbeit als Tauschhändler. Er hatte ein paar Waren dabei, die sie zum Tausch gegen Waren eintauschten, die die Riders benötigten. Da der Mann im Moment kein Auftrag erhalten hatte, nahm er diesen dankend an. Dass er dabei auf jemanden treffen könnte, der ihm das Herz gebrochen hatte, ignorierte er gekonnt. Seine Gefühle durften seine Arbeit nicht beeinflussen. Ebenso brauchte er einen klaren Kopf, um nicht von Feinden oder gar Zombies aus dem Hinterhalt angegriffen zu werden. Selbst nach all den Jahren geisterten noch genügend Zombies umher, um den Menschen das normale Leben schwer zu machen. Wie sehr sehnte sich der Mann nach einem normalen Leben. So wie er es früher hatte. Dieses Leben würde er jedoch nie mehr haben können, denn seine Frau war tot und seine Kinder…wahrscheinlich auch. Zumindest ging er davon aus. Wie sollte er darüber auch anders denken? Seinen Sohn hatte er nach all der Zeit endlich wiedergesehen, doch in aufgrund einer Horde Beißer wieder aus den Augen verloren. Viele Wochen machte sich Devlin anschließend auf die Suche nach seinem Sohn, jedoch vergebens. Keine Spur war zu finden. Schweren Herzens gab er dann die Suche nach dem Jungen aus.
Mit seinem Pferd ritt der Mann durch die Wälder und nahm einen Pfad, der etwas gefährlicher war. Dafür war dieser Weg frei von Zombies und auch Feinden. Auf ein Kampf hatte der Mann gerade keine Lust. Daher wählte er lieber die gefährlicheren Pfade, als ein Konflikt auszutragen. Devlin war bisweilen ein friedlicher Mensch gewesen, sofern man ihn nicht reizte oder gar betrog. Das Pferd trug ihn gemächlich durch den dichten Wald. Dev wich den kleinere und größeren Ästen aus, die sich ihm in den Weg stellten. Hin und wieder musste er sich sogar ducken, um nicht von dem Ast vom Pferd geworfen zu werden. Es dauerte nicht lange, da erreichte der ältere Mann eine Lichtung. Er deutete seinem Pferd an, etwas langsamer zu laufen, um sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, wo er sich gerade befand. Das wichtigste dabei war, ob sich jemand hier in der Nähe befand, vor dem er sich hüten musste. Sein Blick glitt umher, bis er eine junge Frau auf einem Hengst erkannte, die Devlin hin und wieder gesehen hatte. Viele Worte hatten sie bisher nicht geredet, da die Zeit stets zu knapp war. Langsam trabte er mit dem Pferd an sie heran und begrüßte die Russin. „So allein hier? Und vor allem so nahm am Rande der Klippen?“ fragte er sie mit einem seichten Grinsen auf den Lippen. „Ich hoffe nicht, dass ich Zeuge bei einem Selbstmord werde?“ scherzte der Mann und wartete auf ihre Reaktion ab.

@Andrina Rostowa

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#14

RE: Leuchtturm an der Klippe

26.02.2023 20:04
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
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Ana saß auf ihrem Pferd und blickte in die Weite. Es gab Momente, in denen sie sich fragte, ob ihr Genosse Alexej noch am Leben war oder ob er den Tod fand. Seit dem Angriff auf Balar hatte sie den Russen nicht mehr gesehen. Die Suche nach dem Mann waren vergebens und so schwer es der Brünetten auch fiel, musste sie diese aufgeben. Alles rund um Balar Island hatte sie abgesucht. Jeden kleinsten Stein hatte Ana umgedreht, um noch den kleinsten Hinweis auf seinem Verbleib zu finden. Jedoch verlief alles ohne Erfolg. Mittlerweile war ein Jahr vergangen und die Hoffnung, ihn Lebend in die Arme zu schließen, ging gegen Null. Nur ein kleiner, winziger Funke schien die Hoffnung in gewissen Augenblicken aufzuhellen, ehe dieser Funke wieder erlosch. Ihr Leben musste weitergehen, so blöd es auch klang. Um seinen Hengst kümmerte sich Ana liebevoll, denn sie mochte ihn von Herzen. Alexej hätte sich kein besseres Tier aussuchen können.
Mit diesem Hengst stand sie an der Klippe und hing ihren Gedanken nach, als eine männliche Stimme ihre Aufmerksamkeit einforderte. Ihr Blick richtete sie auf den älteren Mann, der ihr bekannt vorkam. Sie zog an den Zügeln, sodass der Hengst eine Bewegung nach links machte. Nun konnte sie den Mann besser erkennen. Und nun erkannte sie ihn auch. Hin und wieder kam er aufgrund des Handels nach Balar Island. Ihn traf sie gelegentlich in den Pubs oder einfach auf den Wegen und Gassen. „Sollte ich nicht allein hier sein?“ fragte sie nach. „Ich kann mich verteidigen, falls es darauf ankommen sollte.“ erwiderte sie beiläufig und zuckte dabei mit den Schultern. „Den Gefallen werde ich dir gewiss nicht tun. Dafür hänge ich doch ein wenig zu sehr an meinem Leben und meinen Tieren.“ bekam er als Antwort zu hören. Sie seufzte laut und versuchte dies nicht einmal zu unterdrücken. „Was treibt dich hier her und nicht in die Stadt? Hast du dich etwa verlaufen?“ Diese Worte kamen eher sarkastisch über ihre Lippen. Dann trabte sie ein wenig näher an ihn heran. „Devlin, nicht wahr?“ fragte sie mit ihrem russischen Dialekt nach. Ganz sicher war sie sich mit dem Namen nicht, jedoch dachte sie, diesen Namen mit ihm im Zusammenhang gehört zu haben.

@Devlin OConnor

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#15

RE: Leuchtturm an der Klippe

19.03.2023 19:23
Devlin OConnor Devlin OConnor (gelöscht)
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Devlin stand wenige Minuten da und beobachtete die Frau auf den Hengst, welche an den Klippen stand. Mit der Zeit fand er es unhöflich einfach so stumm im Wald zu stehen, halb verdeckt von Ästen. Langsam trat er mit seinem Pferd aus dem Schatten heraus und sprach die Brünette an. Umgehend bekam er eine Antwort. Endlich bekam er die junge Frau von vorn zu sehen und er nickte ihr zuvorkommend zu. Die Russin war für ihn ebenfalls nicht gänzlich unbekannt. Auf seinen Handelswegen nach Balar machte er hin und wieder den einen oder anderen Tag einen Stopp und übernachtete in der Kolonie. Sie schien taff und sehr bissig zu sein, was dem Mann sichtlich gefiel. Ein Grinsen legte sich nämlich auf seine Lippen.
Der ältere Mann lachte und lehnte sich lässig auf dem Pferd nach vorn. Dabei musste er aufpassen, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Es würde ihn ein Sturz vom Pferd somit sicher sein. „Das habe ich nicht bezweifelt. Jedoch wird es schwer werden, allein gegen ein paar bewaffnete Typen anzukommen.“ antwortete er auf ihre Frage. Den wenigsten Menschen sollte man vertrauen, denn niemand wusste, was diese im Schilde führten. Daher genoss auch Devlin fremde Personen mit seiner Vorsicht. Er war sowie so ein Mensch, der Vertrauen sehr sparsam verteilte. Wurde er im Nachhinein verletzt, würde es ewig dauern, sich sein Vertrauen zurückzugewinnen. Sofern Devlin das zulassen würde. Vor einigen Monaten gab er einer Frau sein Herz, auch wenn alles in ihm gegen diese Verbindung schrie. Und was hatte es ihm gebracht? Richtig, sie hatte ihn verletzt und er fühlte sich seiner Gefühle betrogen. Ob er sich jemals wieder einer Frau öffnen würde, das konnte er jetzt noch nicht sagen. Und für Sex mussten keinerlei Gefühle im Spiel sein.
Als Ana ihm mitteilte, dass sie nicht von der Klippe springen wollte, atmete er gespielt erleichtert auf. „Da bin ich erleichtert, denn ich hätte dir hinterher springen müssen. Es wäre einfach zu schade gewesen, so eine taffe Frau an die Fische zu verlieren.“ flirtete er ein wenig mit ihr. Dev lachte herzhaft auf. „Ich war gerade auf den Weg dorthin, aber wollte ich kurz noch einmal die Natur genießen, bevor ich mich in die Stadt begebe.“ bekam sie von ihm zur Antwort. Langsam trabte er mit seinem Pferd ein wenig näher an sie heran. „Richtig. Und du bist..Andrina?“ fragte er nach. Ihren Namen hatte er sich gemerkt, als sie sich vor vielen Wochen in der Stadt begegneten. „Du kannst mich nachher gern begleiten.“ bot er der Russin freundlich an. Sie war recht attraktiv und ein ganz anderes Kaliber von Frau. Sie schien zu wissen, was sie wollte, und hatte keine Scheu, ihr freches Mundwerk aufzutun.

@Andrina Rostowa

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#16

RE: Leuchtturm an der Klippe

01.04.2023 18:36
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
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Andrina drehte sich zu den Mann um und strich anschließend liebevoll über die Mähne des Hengstes, welches leicht anfing mit seinen Nüstern zu wackeln. Ein wenig beugte sich die Brünette hinab und versuchte den Hengst zu beruhigen. Vorerst mit Erfolg. „Schön ruhig bleiben. Alles ist gut.“ wisperte sie in das Ohr des Tieres. Ihr Blick ging anschließend wieder zu dem Mann, den sie dann auch erkannte. Nicht selten war er in Balar gesichtet wurden und das immer an der Seite einer jungen Blondine. Wollte er wieder zu ihr? Eine Weile hatte sie den dunkelhäutigen Mann nicht gesehen. Es konnte auch gut daran liegen, dass sie selbst recht selten in der Stadt unterwegs war. Hin und wieder brauchte sie die Nähe anderer Menschen, aber nicht sehr oft, weswegen sie auch so abgeschieden lebte. Ihr gefiel im Wald die Stille und die Ruhe vor anderen Menschen, die sonst einfach auftauchten, weil sie einen besuchen wollten. Der Einzige, der stets spontan vorbeikommen durfte und konnte, war Alexej. Eine weitere enge Person, die ihr genommen wurde.
Nun war es Ana, die auflachte. Kühler, als der Mann eben. „Dann hast du mich noch nicht kämpfen gesehen. Ich habe einige Leute von Negan getötet als sie Balar angegriffen haben.“ erklärte sie dem Mann. Der Tag, an dem sie ihren Genossen verloren hatte. Wenn sie so daran zurückdachte, stieg der Zorn in ihr auf und am liebsten würde sie Negan und seine Männer aufsuchen, um sie dafür büsen zu lassen, was sie ihr genommen hatten. Doch die Vernunft war größer und hielt die Russin zurück. „Außerdem, wer sagt, dass ich unbewaffnet bin?“ fragte sie nach und zuckte mit den Schultern.
Ein wenig Humor hatte der Mann, was ihr ein kleines Lächeln abrang. „Die Fische hätten sich glücklich schätzen können. Ich hatte die Macht unter dem Meer übernommen.“ ging sie witzelnd auf seine Worte ein. Sie vernahm seine Antwort und legte dabei leicht ihren Kopf schräg. „Die Natur kann so friedlich sein. Ich liebe es hier. Und wenn du deine Blondine suchst, ich habe sie heute noch nicht gesehen.“ kam es einfach so über ihre Lippen. Dass die beiden nichts mehr miteinander hatten, konnte sie nicht wissen. Ana nickte. „Richtig. Ana reicht.“ bot sie ihm an und trabte weiter auf den Mann zu. „Vielleicht folge ich dir, aber gerade möchte ich lieber noch hierbleiben. Ich möchte dich nicht aufhalten.“ Wenn Devlin weiterreiten wollte, so könnte er das gern tun, denn sie würde ihn nicht hier an ein Gespräch mit ihr binden. „Und ich verspreche dir, ich bleibe brav am Leben.“ Die Russin stieg von dem Pferd und hielt die Zügel fest in der Hand, während sie sich dem Mann näherte. Auf einmal schnappte der Hengst nach Devlin. Zum Glück bekam er nur ein loses Stück Stoff vom Hosenbein zu fassen, welches das Tier mit Gewalt abriss. „Stopp! Nein!“ ermahnte sie den Hengst, bevor sie zu Devlin schaute. „Entschuldige, er mag Männer nicht sonderlich. Das scheint wohl schon immer so gewesen sein, wie sein Besitzer mir erzählt hatte. Ist alles in Ordnung?“ fragte sie nach und betrachtete die starken Beine, wovon eines nun ein bisschen freigelegt wurde.

@Devlin OConnor

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#17

RE: Leuchtturm an der Klippe

16.04.2023 16:58
Devlin OConnor Devlin OConnor (gelöscht)
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Devlin beobachtete die Brünette, wie sie mit dem Hengst umging. Er schien ihr einiges zu bedeuten, so liebevoll wie sie mit dem Tier agierte. Das Tier war stattlich und der Hengst sah sehr gesund aus. Daran konnte er eine gute Pflege erkennen. Während diesem Moment der Zuneigung des Pferdes blieb Devlin ruhig und ein Beobachter. Bisher hatte er mit der Russin nicht sonderlich viel Kontakt gehabt. Sie gingen in der Kolonie stets aneinander vorbei und viele Worte wurden nie wirklich gesprochen. Umso mehr unterhielt sich Devlin am heutigen Tage mit der Frau. Viel mehr als die ganzen oberflächlichen Begegnungen bisher. Dies war immerhin ein Fortschritt.
Ihren Worten lauschend blieb er stehen und ein Lachen entrang ihm. „Ich habe nicht angezweifelt, dass du kämpfen kannst. Aber so gut? Respekt. Nicht jeder würde so mutig sein und gegen Negans Männer kämpfen. Es haben dabei einige ihr Leben lassen müssen, was nicht fair war. Es tut mir leid.“ sagte er aufrichtig. Bei solchen Machtkämpfen litten die Unbeteiligten am meisten. Kinder, ältere Leute, Frauen oder schwache Mitglieder traf es hierbei am schlimmsten. Diejenigen, die sich nicht sonderlich wehren konnten. Dass die Russin dabei selbst jemanden verloren hatte, konnte der Mann nicht wissen. Doch konnte er ausmachen, dass in ihr ein Schmerz wütete. Dies sah er in ihren Augen, während sie über den Kampf mit Negan sprach.
Dann fing Devlin an amüsiert aufzulachen. Die Russin war gut und in diesem Moment fragte er sich, warum er nicht schon früher nach einem Gespräch mit ihr gesucht hatte. „Die Fische hätten sich wirklich glücklich schätzen können. Du wärst ihre Anführerin geworden.“ bestätigte er ihre Worte, dass sie die Macht des Meeres übernommen hätte. Andrina strahlte auch eine Anführer Position aus. Die Natur schien sie ebenso zu lieben, wie die Stille an diesem Ort, wie sie ihm erklärte. Der Mann schaute sich um und stimmte ihr nickend zu. „Es ist wahrlich ruhig hier draußen. Ich kann gut nachvollziehen, warum du hier wohnst.“ Die Vögel zwitscherten über den Köpfen der beiden hinweg. Das leise Rauschen des Meeres mischte sich dem Gesang unter. Der Mann schlug vor, dass sie ihm begleiten könne, was sie vorerst freundlich ausschlug. Er nickte nur, sagte darauf jedoch nichts mehr. „Tot wärst du auch nicht sonderlich gesprächig.“ ging er auf ihren Humor ein. Es war wirklich schön, wieder einmal ausgelassen mit einer Frau zu reden. Auch Devlin genoss dies.
Als der Hengst plötzlich nach ihm schnappte, stolperte Dev zurück und winkte ab. „Ich als Hengst würde selbstverständlich auch fremde Männer von meiner Besitzerin fernhalten.“ kommentierte der Mann ihre Entschuldigung. „Es ist alles in Ordnung, meinem Bein geht es gut. Die Hose wollte ich sowieso kürzen, da ich nicht sonderlich viele Hosen für den Sommer besitze.“ Devlin stieg nun auch von seinem Pferd und behielt die Zügel fest in der Hand. „Ich würde jetzt sagen, dass du mir einen Drink ausgibst und alles ist vergessen, aber ich will nicht ein weiteren Angriff deines Hengstes riskieren.“ witzelte Devlin.

@Andrina Rostowa

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#18

RE: Leuchtturm an der Klippe

01.05.2023 16:03
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
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Der Hengst war das einzig physische, was der Russin von Alexej noch geblieben war. Daher kümmerte sie sich rührend um den Hengst, welcher bereits ein Auge auf eine ihrer Stuten geworfen hatte. Daher passte sie umso besser auf, dass der Hengst und auch ihre beiden Stuten fest an den Halterungen befestigt waren, denn im Augenblick war ein Fohlen für sie keinerlei Optionen. Ana konnte sich nicht allein um anschließend 4 Pferde kümmern. Während Andrina eng bei dem Hengst stand, unterhielt sie sich mit Devlin. Er war ein sympathischer Mann, was ihr erst jetzt richtig auffiel. Bisher hatten die beiden keinerlei großen Kontakt gehabt.
Ihr fester Blick fixierte den Mann, während er ihre Aussage kommentierte. Selbstverständlich musste die Russin damit angeben, dass sie Männer von Negan zur Strecke gebracht hatte. Im Nachhinein hätte sie gern noch ein paar mehr von ihnen gekillt, um den Tod ihres Genossen zu rächen. Denn wenn Alexej überlebt hätte, wäre er längst zurückgekommen. Er verschwand nicht einfach so und ließ sein geliebten Hengst zurück. So war der Russe nicht. Andrina ließ sich den Schmerz nicht anmerken, der durch ihr Mark ging. Selbst nach einem Jahr spürte sie bei den Gedanken an den Genossen ein aufkeimenden Schmerz. Die Brünette war kein emotionsloses Monster, auch wenn das jeder hin und wieder von ihr dachte. Sie zeigte eben nicht jeden ihre weichere Seite. Dieses Privileg musste derjenige sich erst verdienen. „Ist schon okay. Wir lernen damit zu leben, denn der Tod begleitet uns von Tag zu Tag.“ erwiderte die Russin. Negan hatte einige Menschen auf dem Gewissen und es machte Ana krank, wenn sie daran dachte, wie viele Unschuldige darunter waren. Köpfen müssten sie den Mann aus ihrer Sicht. Oder hängen. Aber langsam, sodass es für ihn ein quälendes Ereignis ist. Negan hatte einen langsamen und grausamen Tod verdient.
Doch darüber wollte Andrina nicht mehr reden. Daher ging es um die Macht unter Wasser. Sie grinste Devlin an. Sie kramte ihre arrogante Art hervor und streckte ihr Brust nach vorn, um für ihre nachfolgende Aussage ein wenig zu posen. „Die wäre ich wirklich. Ich würde sogar Neptun und König Triton in den Schatten stellen. Und Poseidon. Und all die anderen Wasser Herrscher, die es so gibt.“ scherzte Ana. Als Kind wollte sie mal eine Meerjungfrau sein. Zu der Zeit glaubte sie noch an Märchen und die Traumprinzen. Doch dieser Glaube verstummte sehr schnell. Sehr früh erkannte die Brünette, dass die reale Welt anders war und, dass es keine Prinzen gab. Aber damit kam sie zurecht und passte sich der harten Welt an.
Die Ruhe, die der Wald ausstrahlte, genoss Ana sichtlich. Auch Devlin schien diese Magie zu spüren. Sie nickte auf seine Worte, ließ sie unkommentiert. „Richtig, tot wäre ich nicht gesprächig. Halb tot nur in der Röchelsprache.“ witzelte die Russin. Dass der Hengst nach Devlin schnappte, tat ihr leid und umgehend entschuldigte sie sich bei ihm. Sie erklärte ihm, weshalb er dies tat. Zum Glück war nichts weiter geschehen und es erwischte nur das Hosenbein. „Dann hat er dir sogar bei der Entscheidung geholfen.“ Erwiderte sie und lachte herzlich auf. „Den Drink kann ich dir gern ausgeben. Wir können gern zu meiner Hütte gehen, dort sollte noch etwas gelagert sein.“ ging sie in seinen Flirt ein. Den Hengst hielt sie in Abstand zu Devlin und langsam liefen sie in Richtung der Unterkunft von Ana.

@Devlin OConnor @Alexej Jovanovic

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#19

RE: Leuchtturm an der Klippe

12.05.2023 22:39
Devlin OConnor Devlin OConnor (gelöscht)
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--> go to: Wirtshaus

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#20

RE: Leuchtturm an der Klippe

30.09.2023 10:46
Damon Flinn Hasting Damon Flinn Hasting (gelöscht)
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In den letzten Monaten hatte sie Damon voll und ganz in Balar eingelebt. Hierfür sorgte am Ende des Tages nicht nur, dass er Yuki und Sumi und somit seine Familie jeden Tag um sich hatte, nicht zu vergessen Duo, sondern auch Yannik, mit welchem er einen großen Teil seiner freien Zeit verbrachte. Also, wenn er nicht gerade im Gasthaus mithalf oder an anderer Stelle, wo seine Hilfe gebraucht wurde.
Auch half ihm ein geregelter Alltag immer mehr, die Bilder der grausamen Zeit während des Krieges, zumindest für weite Zeiträume. Dies änderte nichts daran, dass ihn vor allem in den Nächten alles noch einholte. Doch es gab auch immer mehr Nächte, in welchen er in Ruhe schlafen konnte. Ebenso sagte ihm die Umgebung um Balar um einiges mehr zu als noch bei den Ridern. Keine Frage, er hatte sich auch da wohl gefühlt und er war den Menschen dort bis heute dankbar, dass sie Sumi und ihn damals aufgenommen hatten, ebenso Yuki und die Familie dort einige Zeit verbringen konnte, ehe sie erneut getrennt wurden. Trotzdem hatte Balar mit seiner Nähe zum Meer, eine ganz andere Wirkung und gerade, wenn er Zeit an diesem verbrachte, um den Kopf mal wieder freizubekommen und sich oft bei Wind und Wetter einfach für ein paar Stunden in die Wellen zu werfen, fühlte es sich für ihn an, als wäre die Welt eine ganz normale und er würde einfach nur Urlaub machen.
Doch es gab eine Sache, welche dem Hasting ein wenig schwer im Magen lag. Seine Gefühle gegenüber Yannik. Nicht, dass er zu diesen nicht stehen würde, und es machte in seinen Augen nun auch nicht den Eindruck, als wäre der junge Schmied ihm komplett abgeneigt, aber so wirklich sicher, konnte sich Damon eben nur sein, wenn er zu seinen Gefühlen endlich stehen würde. Somit würde er vielleicht am Ende eine ihm so wichtige Freundschaft aufs Spiel setzten, aber mit der Ungewissheit, wollte er nicht länger hausen, weswegen er Yannik direkt nach Feierabend geschnappt hatte, ihm gesagt, dass er mit ihm reden wollte und mit ihm gemeinsam Balar verlassen hatte.
In einem Rucksack hatte ein paar Snacks und zwei kalte Bier, welches er aus dem Gasthaus und somit von Yuki bekommen hatte. Sie war es auch, welche die Snacks für die beiden fertig gemacht hat. Damon, hatte sie für den Leuchtturm an der Klippe entschieden. An dieser Stelle hatten sie ihre Ruhe und nicht zuletzt auch noch eine Wahnsinns Aussicht "Ich dachte, hier passt besser als im Gasthaus oder bei einem von uns." sagte er, als sie ankamen und Damon den Rucksack abstellte, um das Bier aus diesem zu holen und Yannik eines zu reichen "Auf uns!" sagte er grinsend und stieß mit ihm an. Direkt wollte der Hasting erstmal nicht mit der Türe ins Haus fallen.


@Yannik Shadow O Sullivan

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