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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Kasia war heute mit Nezumi eingeteilt worden. Sie sollten heute die Patrouille und Wache gemeinsam übernehmen. Auch wenn die blonde Halb-Russin ihn nicht gut kannte, so wusste sie das er doch sehr zurückgezogen war. Er hatte ein hartes Leben führen müssen, ehe er hier nach Balar gekommen war. Zumindest hat man es ihr einmal so erzählt. Aber jede Geschichte hatte immer irgendwo etwas das entweder weggelassen oder dazu gedichtet wurde, also würde sie die Sicht gerne irgendwann einmal von ihm selbst hören. Doch an diesem Punkt waren sie wohl noch lange nicht. Trotz das sie nun seit mehr als einem Jahr hier war, änderte es nichts daran das es Menschen gab die sie immer noch kennen lernte. So wie es auch mit Nezumi der Fall war. Sie war eben auch keine Persönlichkeit die auf Biegen und Brechen unbedingt jemandem nahe stehen wollte. Alles benötigt sein Zeit, so auch eine Bekanntschaft die zu mehr als dem werden könnte. Wie hatte ihre Mutter einst gesagt: eine Freundschaft ist wie eine Blume die langsam erblüht, wenn sie erst einmal erwacht ist.
Kasia war etwas früher als gewohnt zum Wachturm aufgebrochen, weil sie noch ein wenig von unten die Aussicht genießen wollte. Denn wann tat man das schon mal bewusst?! Deshalb hatte sie sich mit ihrer Trinkflasche und der Waffe auf einen Baumstamm in der Nähe gesetzt und dort ließ sie einfach ihre Gedanken kreisen. Tatsächlich war die Kolonie zu ihrem Zuhause geworden. Ein Gefühl das sie beinahe völlig aus ihrem Bewusstsein verdrängt hätte, da sie lange Zeit kein Zuhause hatte oder etwas das dem nahe gekommen wäre. Hier war alles so leicht und fast von Anfang an hatte sie das Gefühl, nachdem klar war, welche Aufgabe sie hier übernehmen würde, das sie hier einfach hingehörte. Mit einem lächeln dachte sie an den Moment zurück, als sie hier ankam. Doch Schritte hinter ihr ließen sie aufhorchen und sofort drehte die Blondine sich zu den Geräuschen um. Mit einem weiteren lächeln, das sie Nezumi schenkte, stand sie auch schon auf und begrüßte ihn. "Schön dich zu sehen. Geht es dir gut?" wollte sie auch schon wissen, ehe die beiden gleich den Turm hinauf klettern würden. Denn es war wichtig das man sich zumindest okay fühlt um eine Wache zu übernehmen. Wenn man nicht bei der Sache war, könnte es im Falle eines Falles ordentlich schief gehen.

















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Nezumi war jetzt knapp ein Jahr hier in Balar. Als er damals auf Ella getroffen war, welche er hatte helfen müssen, hätte der ehemalige Sklave wohl niemals erwartet, wie sein Leben ab diesem Zeitpunkt verlaufen würde. Als er erfahren hatte, dass sein Herr gestorben war und er jetzt keinen mehr hätte, hatte es den damals 19 Jährigen wirklich schockiert. Noch nie hatte er in seinem Leben etwas selbst entscheiden müsse. Er hatte sich an Ella geklammert, da sie das Einzige war, was er aus seinem alten Leben noch hatte. Sein Herr hatte im immer befohlen die Leute aus der Kolonie zu beschützen, vor allem die Frauen. Und dies hatte er dann einfach übernommen. So waren sie nach Balar gekommen, denn sie wurden von Untoten verfolgt und hatten dort Zuflucht gesucht.
Ab diesem Tag hatte sich sein Leben vollkommen verändert. Er sollte jetzt frei sein und könnte selbst entscheiden, was er wollte. Zumindest wurde es ihm immer wieder gesagt. Etwas anfangen konnte der ehemalige Sklave damit nichts. Stattdessen klammerte er sich an alte Regeln und sah in Ivar seinen neuen Herrn. Das funktionierte auch recht gut, auch wenn er immer wieder verwundert, darüber war, dass er nicht bestraft wurde und die Leute hier alle so vollkommen anders waren. Doch nach und nach lernte er, dass dies eben normal war und so wie sie vorher gelebt hatte, war es das nicht gewesen. Er verstand heute auch vieles, was er damals alles nicht gekannt hatte. Wie auch, es hat für ihn niemals eine Schulbildung gegeben, noch hatte man sich damit aufgehalten ihm Allgemeinwissen mitzugeben. Wo sie damals nach einem Bunker gesucht hatten, musste er erst einmal fragen was ein Bunker überhaupt ist. So verlief sein Leben hier immer weiter und Nezumi fing wirklich an es zu genießen. Noch heute war @Ella Harris ihm verdammt wichtig und sowas wie eine Schwester für ihn. Noch sprach er sowas nicht aus, aber seine Gedanken wanderten in diese Richtung hin und her.
Aber jetzt hatte er einen Auftrag bekommen, er sollte mit Kasia zusammenarbeiten. Viel gesehen hatte er sie noch nicht, demnach auch noch nicht direkt kennengelernt. Den Namen hatte er aber von Ivar erfahren. Und so wie seine Erziehung war, vergas er diesen nicht und konnte dann auch die Person zu ordnen, denn auch gezeigt hatte Ivar ihm, wer Kasia war. Wenn er sowas vergas, hatte es damals Strafen gegeben, daher war ihm vieles einfach in Fleisch und Blut übergegangen. Und 19 Jahre Erziehung bekam man eben auch nicht so einfach weg. So war Nezumi nun einfach, was einige auch mochten. Denn sowas wie Freunde hatte der junge Mann tatsächlich auch schon gefunden.
Er war gerade den Turm hoch geklettert, als er auch schon gegrüßt wurde. „Schön auch euch zu sehen.“, grüßte er höflich zurück und verneigte sich leicht. Das Siezen hatte er immer noch so drin, gerade wenn er die Leute noch nicht so lange kannte. „Mir geht es gut. Ich hoffe euch auch?“, fragte er direkt zurück, als er geantwortet hatte. Auch etwas, was es bei ihm früher nicht gegeben hatte. Ihn hatte sowas nicht zu interessieren. Aber der ehemalige Sklave hatte schon gelernt, dass man zurückfragen sollte, wenn man so etwas gefragt wurde. Er hatte noch nie groß Konversationen betrieben, da ihm früher das Reden nur gestattet war, wenn er etwas gefragt wurde.
Ruhig stellte er sich neben die Blondhaarige und sah über die Brüstung in die Ferne. Hier oben fühlte er sich richtig wohl. Man konnte weit über das Land sehen und hatte irgendwie das Gefühl frei zu sein. Etwas, was er in den letzten Tagen immer häufiger hatte. Das Gefühl, dass er wirklich frei sei. „Ich hoffe es ist auch recht, dass Ivar mich mit ihnen eingeteilt hat?“, erkundigte er sich nach einem Moment der Stille. So langsam schaffte er es wirklich, dass er auch von sich auch redete.
@Kasia Donovan

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Sie hatte ihren Gedanken eine kleine Weile nachgehangen. Sie dachte an den Ausbruch der Apokalypse, dachte daran was wohl aus ihren Eltern geworden war, und daran was wohl aus ihr geworden wäre, wenn ihr bester Freund und seine Mom sie damals nicht aufgenommen hätten. Man mag es Kasia mittlerweile zwar nicht mehr anmerken, aber sie hatte als Teenie zwei Jahre lang im Gefängnis gesessen. Und warum? Weil sie sich gegen ihren Vater gewehrt hatte, der Gewalttätig war, wenn er getrunken hatte und besonders schlimm war es, wenn er Schnaps zu sich genommen hatte. Aber im Gefängnis hat sie ihre Vorliebe fürs Kickboxen entdeckt und wer wusste schon wie sie heute wäre, wenn das nicht ihre Stärke gewesen wäre? Gedanken, die eigentlich doch recht unnötig waren. Denn sie war hier. Sie war am Leben und daran würde sich auch erst einmal nichts ändern. Hier in Balar hat sie ihr Zuhause gefunden und das nicht nur, weil sie ein Dach über dem Kopf hatte. Nein, auch weil die Menschen hier, wie eine Familie für sie geworden sind. Deshalb war es nun an ihr, auch Nezumi solch eine Chance zu geben und wenn es zunächst nur mit einer seichten Unterhaltung war. Kasia wollte das er sich in ihrer Nähe wohlfühlte und nicht Angst und Bange war, weil sie zusammen arbeiten mussten. Oder so etwas in der Art.
Nachdem sie gehört hatte, das er sich ihr genähert hatte und sie aufgestanden war, klopfte sie sich noch schnell den Dreck von ihrem Hintern, ehe auch sie dann hinter ihm den Wachturm hinauf kletterte. "Bitte Kasia und Du reicht voll aus. Bei mir musst du nicht förmlich sein." lächelte sie ihn an. Auch wenn es wohl an seiner Erziehung lag, wollte sie das er wusste das er sie wie eine Freundin behandeln konnte und Förmlichkeiten eben nicht von Nöten waren. Kasia war nun einfach so frei sich direkt mit einigen Zentimetern Abstand neben ihn zu stellen. "Es freut mich zu wissen das es dir gut geht. Denn wäre es anders, dann denke ich wäre eine Schicht hier oben wohl alles andere als gut." schmunzelte sie ihn an ehe sie auch ihm auf seine Frage antwortete. "Aber mir geht es auch gut. Heute ist ein schöner Tag. Und wenn er so ruhig bleibt, dann werden wir eine wundervolle Schicht zusammen haben. Oder was meinst du?" ja sie legte eben wirklich viel Wert darauf, das man zumindest mit ihr auskam. Man konnte in dieser Welt nicht jeden mögen, aber zumindest ein Versuch war es Wert. Seine weitere Frage aber ließ sie kurz eine Braue in die Höhe ziehen ehe sie doch wieder lächelte. " Aber natürlich ist das in Ordnung für mich. Ich freue mich sogar auf den Nachmittag mit dir. Aber geht es dir auch so? Oder würdest du die Schicht lieber mit jemandem anderes machen?"

















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zuletzt bearbeitet 09.01.2022 22:47 |
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Nezumi nickte leicht, als Kasia ihn bat sie zu duzen. Das hörte der 20 Jährige öfter, seit er in dem Dorf lebte. Aber man kam eben einfach auch nicht so schnell aus seiner Haut. Gerade zu Anfang war er sich da immer noch so unsicher gewesen. Und bevor er was Falsches sagte, blieb er lieber bei dem was er kannte. Damit fuhr er eigentlich immer ganz gut. Ok, sicherlich fanden ihn deswegen einige komisch oder kamen mit seiner Art nicht zurecht, aber das war dem Asiaten egal. Damit konnte er so oder so nichts anfangen. Er war es gewohnt, dass man ihn nicht leiden konnte und deswegen auch mal, wie Dreck behandelte. Hier wurde er zwar nicht schlecht behandelt, aber durch sein Leben nahm er es nicht so schwer, wenn ihn jemand nicht mochte.
Er nickte, als Kasia meinte, dass sie sich freute das es ihm gut ginge. Was anderes hätte er ihr wohl auch niemals gesagt. Das war auch etwas, was er nicht ablegen konnte. Selbst wenn es ihm nicht gut gegangen wäre, wäre er hier. Auf seine Gesundheit wurde nur wenig Rücksicht genommen und er hatte sich zusammen reisen sollen. Es gab keinen Grund, warum er seine Arbeiten nicht erledigen konnte. Selbst wenn er schwer bestraft wurde, hatte er danach normal weiter machen müssen. Das war auch etwas, was er nicht ablegen konnte und auch wollte. Er wollte seine Aufgaben, welche ihm gegeben wurden, erledigen und nicht untätig herumsitzen!
Wieder nickte Nezumi, als seine heutige Partnerin weitererzählte. Ja, dass Wetter war wirklich schön und die Aussicht dazu herrlich. Es viel dem ehemaligen Sklaven immer noch etwas schwer, sich auch mit Worten an Gesprächen zu beteiligen, da er es früher einfach nicht gedurft hatte und dafür bestraft wurde, wenn er unnötig geredet hatte. Deswegen blieb er auch jetzt meistens noch still. „Ich mache das, was man mir aufträgt.“, Antwortete er automatisch, so wie er es meistens gewohnt war. „Mit einem Partner hat man einen besseren Schutz für die Kolonie.“. So wirklich wusste er nicht, wie er es sonst sagen sollte. Tatsächlich war er nicht gern allein. Seit er hier lebte, merkte er einfach, dass es so auch viel angenehmer war und die Zeit damit auch schneller verflog. Es war eben ganz anders, als es in seinem vorherigen Leben war.
„Dort vorne ist eine Gruppe Untote!“, zeigte er dann in die Ferne. Sie waren auf der anderen Seite vom Wasser und schlurften am Ufer entlang. Noch war die Brücke weit genug entfernt, aber es konnten vielleicht vereinzelte ins Wasser fallen und dann an ihrem Ufer zur Kolonie rauskommen. Genauso besteht die Möglichkeit, dass sie den Weg beibehielten und über die Brücke kommen könnten.
@Kasia Donovan

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Ihr war es einzig und allein wichtig, das sich beide wohlfühlen konnten und Kasia war eben jemand der es am besten konnte, wenn es nicht zu förmlich zuging. Denn das hatte sie noch nie leiden können und seitdem sie im Gefängnis war, war es für sie einfach unfassbar schlimm. Deshalb hatte sie Nezumi das Du angeboten. Und ganz bestimmt würden sie da einen guten Mittelweg finden um nicht nur miteinander klar zu kommen sondern sich auch anfreunden zu können. Kontakte waren in dieser so zerbrechlichen Welt das A und O gerade wenn einmal alles dabei war wieder einmal zerstört zu werden. Wie lange war es jetzt her, das sie diese Erfahrung durch Negan erst haben machen müssen?! Man sah Balar immer noch an das eine schwere Zeit hinter ihnen lag und es würde wohl auch noch eine ganze Weile dauern bis sie es alle gemeinsam verarbeitet haben würden. Kasia war mittlerweile auch oben am Wachturm angelangt und ihr Blick glitt zu ihm, nachdem er ein paar Worte gefunden hatte. Dann lächelte sie ihn sanft an. "Mit einem Partner macht so eine Wache auch wesentlich mehr Spaß oder meinst du nicht?" sie kannte ihn wirklich kaum und Ivar hatte nur einmal kurz ein paar Einzelheiten über ihn erwähnt, weshalb Kasia für sich einen Weg finden musste das Eis ein wenig brechen zu können. Aber sie war sich sicher, das würde sie eine Grenze übertreten dann würde er das irgendwie zeigen. Das tat nämlich jeder ob gewollt oder ungewollt. Als er ihr dann deutete das eine Gruppe von Zombies auf dem Weg zu ihnen war sah auch die Blondine hin. "Wir sollten sie noch etwas näher kommen lassen. Dann ist es sicherer sie auch wirklich zu treffen. Vielleicht kehren sie auch noch um." erwiderte sie demnach aber dann machte sie nur kurz nach ihren Worten ihre Waffe bereit. Nur für den Fall.















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Hatte Nezumi mehr Spaß, als wenn er allein war? Das waren immer noch so kleine Fragen, auf welche er selten eine Antwort hatte. Es fühlte sich angenehmer an, dass stimmte wohl. In den letzten Monaten hatte er sich, in seinen Augen, wirklich viel verändert. Vieles machte ihn daher auch irgendwie Angst. Vor allem hatte er Angst, dass er dies alles verlieren würde. Auch wenn er das ganze nicht so zeigen konnte, so fühlte sich der ehemalige Sklave verdammt wohl hier. Es war zu einem zu Hause geworden, in welchem er mit vielen Leuten leben konnte. Ella war ihm mit am wichtigsten, aber auch Ivar und viele andere. Gerade deswegen mochte er es auch bei den Wachen zu sein. Er wollte diese ganzen Leute hier einfach beschützen. Jetzt noch viel mehr, als Nishi noch mit dazu kam. Dieser jemand, bei wem er sich ganz anders und komisch fühlte. Etwas, was er noch viel viel weniger verstand. Aber mit jemanden darüber konnte er auch nicht. Generell fiel es dem 20 Jährigen immer noch schwer, sich einfach so mit jemanden zu unterhalten. Da war es doch einfacher, seiner Gedanken schwirren zu lassen. Daher nickte er einfach zu den Worten von Kasia, als sie von Spaß redete. Es wäre unhöflich gar nicht zu antworten und auch wenn er sich nach wie vor nicht ganz sicher war, so war es schöner mit ihr hier zu stehen als allein.
„Verstanden!“, nickte der ehemalige Sklave, als sie die Untoten entdeckt hatten. Es wäre sicherlich auch nicht sonderlich klug direkt zu schießen. Wenn noch mehr in der Nähe sein sollten, dann würde der Krach sie anlocken.
Heute hatten sie aber einmal Glück und die kleine Horde drehte ab. In der Ferne war ein knallen zu hören gewesen, was sie weg zu locken schien. „Sie gehen wieder weg.“, zeigte Nezumi und auch gleich auf die kleine Rauchwolke, welche man an einem Berghang sehen konnte. „Dort hat sich ein Felsen oder so gelöst.“. Sowas kam auch schon mal vor, dass es einen Erdrutsch oder ähnliches gab. Der Krach war ihr Glück, so zogen die Untoten wieder ab. Doch auch wenn die Gefahr für den Moment gebannt war, so blieben die beiden wachsam.
„Darf man denn bei seiner Arbeit Spaß haben?“, griff der ehemalige Sklave das Thema noch einmal auf. Auch wenn die Frage etwas unsicher gestellt wurde, so konnte man doch Neugierde heraus hören. Ivar hatte ihm geraten, dass er Fragen sollte, wenn er sich mit etwas nicht sicher sei. Nur so würde er lernen können. Es hatte Wochen gedauert, bis Nezumi sich überhaupt getraut hatte, Fragen zu stellen. Schon immer hatte man ihm eingetrichtert, dass er nichts zu fragen hatte und einfach gehrochen sollte. Bis jetzt hatte ihn aber deswegen noch niemand bestraft und so stellte er immer öfter Fragen, wenn er etwas nicht verstand oder unsicher war. So wie auch jetzt.
@Kasia Donovan

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Mit der Zeit würde alles irgendwann leichter werden und vor allem einfacher. Manche Dinge brauchen eben länger. Insbesondere die Inneren Wunden benötigen meist mehr zum Heilen als die obligatorischen Fleischwunden. Kasia konnte nicht ganz nachvollziehen wie es ihm gehen musste, aber sie verstand seine Angst. Das Jahr das sie so gut wie alleine Unterwegs war, war für sie auch unfassbar prägend und sie hatte nicht daran geglaubt jemals in dieser verkorksten Welt solch ein wundervolles Zuhause zu finden. Und doch hatte sie es getan. Ohne zu zögern waren es Fremde die für sie gebürgt hatten und dafür gesorgt hatten das man sie hier aufnahm. Und heute war die Blondine umso dankbarer für alles. Dementsprechend natürlich auch für das Vertrauen das man ihr hier entgegen brachte und das obwohl sie erst seit gut 2 Jahren hier war.
Seine Worte auf ihre eigenen hin ließen sie dann doch schmunzeln. Er wirkte fast wie trainiert und doch wusste Kasia nur halbwegs was mit diesem Jungen Mann passiert war. Kasia beobachtete die Situation und behielt die Beißer im Auge. Von Anspannung war noch nichts zu merken, da sie doch noch wirklich weit weg waren. Und dann sah auch sie das die kleine Herde abdrehte und sie sah in die Richtung von der, der Knall kam. "Wir sollten eventuell damit rechnen von anderen entdeckt oder aufgesucht zu werden. Ich kann mir nicht vorstellen das dieser Knall einen natürlichen Ursprung hatte." meinte sie nur in seine Richtung und lächelte sie erklärend dann noch einmal kurz. Seine Frage aber sorgte dann dafür das sie ihn direkt ansah. Den Kopf legte die Blondine schief und sie nickte. "So lange wir alles im Blick haben und nicht nachlässig werden dürfen wir Spaß haben. Natürlich. Meinst du nicht das Leben ist schon ernst genug?" fragte sie ihn dann widerrum, denn was wäre das Leben ohne ein klein wenig Spaß? Wäre sie dann nicht noch trauriger als sie es eh schon war. Niemand konnte sagen was morgen war und niemand würde je garantieren können, das solch ein Überfall nicht wieder geschehen wird. Also warum dann nicht auch ein wenig lachen und das Leben genießen? "Darf ich dich etwas fragen Nezumi?" dann konnte man sehen das dieses Thema wohl doch ernster wurde als es eigentlich geplant wurde. "Was denkst du vom Leben? Und ich möchte deine ehrliche Meinung wissen."















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Nezumi ließ die Umgebung nicht aus den Augen, auch nachdem die Untoten sich wieder wegbewegten und den lauten Geräuschen nach gingen. Das war nach wie vor immer noch eine der besten Methoden, dieser Wesen weg zu locken. Sie reagierten am meisten auf Geräusche und je lauter es irgendwo war, desto mehr versammelt sich dort. So bildeten sich auch die größeren Herden. Da sie immer lauter wurden, weil es immer mehr wurde, kamen auch immer wieder welche dazu. Zum Glück hatten sie, seit dem Angriff auf Balar, keine mehr hier gehabt. Der Angriff war schlimm gewesen und hatte auch den ehemaligen Sklaven ein wenig aus der Bahn geworfen. Nicht nur hatte Negan ihn als Sklaven behandelt, was vieles von früher zurückgeholt hatte, es hatte ihn auch irgendwie erschüttert, dass sein schönes zu Hause angegriffen wurde und er nichts hatte machen können. Er hatte seine Aufgabe schlecht gemacht und nicht jeden beschützen können. Auch heute noch wartete er irgendwie auf eine Strafe ihres Anführers, den er irgendwie immer noch als Herrn ansah.
Der ehemalige Sklave nickt, als Kasia anmerkte, dass der Erdrutsch nicht natürlich sein könnte. „Negan weiß ja schon, wo wir sind.“, merkte er vorsichtig an. Es gelang ihm noch immer nicht richtig zu verstehen, wann er auch was sagen durfte und dass er nicht immer alles bestätigen musste. Er durfte auch gerne mal anmerken, wenn er was dazu wusste. Das es noch andere böse Menschen da draußen geben konnte, bedacht der 21 Jährige in diesem Moment nicht. Wieder nickte der Junge, als Kasia meinte, dass man Spaß haben konnte, wenn man seine Arbeit nicht vernachlässigte. „Früher durfte ich das nicht.“, entkam es ihm, ehe er wirklich darüber nachdenken konnte, was er da sagte.
Er nickte, als die erste Frage kam und sah dann überrascht neben sich, als die zweite Frage kam. Sein Leben, oder meinte sie da was anderes? Nachdenklich sah er wieder in die Ferne. „Ich glaube, ich verstehe die Frage nicht wirklich…“, kam es sehr zögerlich von ihm und er machte sich automatisch ein wenig kleiner, als würde er eine Strafe erwarten. So ganz kam er wohl nie aus diesem Verhalten raus. „Jeder sollte frei sein?“, kam es mehr fragend von ihm und noch zögerlicher. Ein bisschen war er von der Frage überfordert, weil er das einfach nicht wirklich verstand, was Kasia meinte.
@Kasia Donovan
//Ich hab uns mal ein bisschen uns heute gepostet XD also nach den Krieg und alles :)

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