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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#21

RE: Zimmer 2

26.04.2021 21:35
Ella Harris 534 Beiträge
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27
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1,70
Zugehörigkeit
New Oceanside
Aufgabe
Metbrauer | Imker

Es war schön einfach einen Moment zu genießen und gar nichts zu tun. Weder zu rennen, noch sich zu verstecken, oder überhaupt etwas zu machen das man tagtäglich da draußen machen musste um zu überleben. Wo sonst konnte man es sich draußen in freier Wildbahn erlauben seinen Gedanken nachzuhängen? Wohl nirgends so richtig. Da war es wohl auch ein riesiges Wunder das ich überhaupt noch lebte. Mir war nicht aufgefallen das Nezumi etwas steif war. Für mich war das irgendwie normal. Oder ich bildete es mir für den Moment ein, nicht das so etwas nicht im Rahmen des Möglichen gewesen wäre. Das ich dabei schon wieder angefangen hatte am Rand der Wunde zu fummeln, fiel mir wirklich nicht auf. Nur, das die Ränder doch so langsam aber sicher trocken wurden und deutlich machten das es etwas dauern würde bis alles verheilt war. Etwas überrascht sah ich daher zu Nezumi als er meine Hand festhielt. Ich zog die Brauen hoch und sah ihn verwirrt an. Das hatte er wohl wirklich nicht von Frances. Und obwohl es für Nezumi gut war das er anfing alles für sich zu hinterfragen, verwirrte es mich nur noch mehr. "Hm?" Im ersten Moment hatte ich nicht so ganz verstanden was er gemeint hatte. Er sollte mich bei meinem Namen ansprechen um aus diesem Verhalten raus zu kommen und doch ließ ich ihn selber machen und entscheiden. Das war wohl auch meine Bequemlichkeit gewesen, denn so war auch ich es irgendwie gewohnt. Es vermittelte mir ganz einfach ein Stück Heimat die ich verloren hatte. Erst als er seine Worte korrigierte und auf meinen Arm zu sprechen kam, begriff ich was er meinte. "Es tut nicht weh." Eine mehr als plumpe Antwort, aber es stimmte. Es tat nicht weh. Jetzt jedenfalls noch nicht. Später wäre ich Nezumi sicherlich dankbar für sein Eingreifen gewesen. Ich versuchte leicht zu grinsen und setzte mich in den Schneidersitz, so gedreht das ich ihn weiter ansehen konnte. "Die Ränder sind nicht glatt. Ich werde sicher daran hängen blieben." Was im Grunde auch wieder nur eine dumme Ausrede war. Ich atmete tief durch und blickte kurz aus dem Fenster. Es hatte längst aufgehört zu schneien. Vermutlich würde es auch nicht lange dauern bis der Frühling endlich da war. Trotzdem war es noch kalt und ich bekam automatisch bei dem Gedanken eine neue Gänsehaut. "Was sollen wir denn jetzt machen?" Dabei nahm ich Nezumis Hand in meine Beiden und lehnte mich leicht verzweifelt mit der Stirn nach vor darauf. Ich war wohl nicht ganz so anders als er. Auch wenn es bei mir doch wieder ganz anders war. Trotzdem war auch ich es gewohnt das man für mich dachte und entschied. Der Unterschied war wohl nur, dass ich letztendlich selbst schon früher aus diesem Muster ausgebrochen war. Auch wenn ich das bis heute schwer bereute und immer noch ein schlechtes Gewissen dabei bekam. So schlimm es auch sein konnte, immerhin waren wir alle in Sicherheit gewesen. Noch einmal atmete ich tief durch um nicht schon wieder heulen zu müssen. So blieb es doch wieder einen Moment still zwischen uns. "Vermisst du es nicht... i hn nicht?" Eine wirklich blöde Frage, wenn man bedachte wem ich sie stellte. Als ehemaliger Sklave vermisste er es mit Sicherheit nicht wie ein Stück Vieh behandelt zu werden.



@Nezumi Sojiro Yukishiro

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#22

RE: Zimmer 2

11.05.2021 14:35
Nezumi Lian Zhuang 149 Beiträge
Alter
24
Größe
1,83m
Zugehörigkeit
New Oceanside
Aufgabe
Wache

Nezumi sah Ella ruhig an, als er sie mit seiner Frage aus ihren Gedanken gerissen hatte. Aber die Antworten waren weder sinnvoll noch wirklich nachvollziehbar. Deswegen sah der ehemalige Sklave auch etwas verwirrt aus. Was wohl ein seltener Anblick war, denn er lies sich selten bis gar nicht seine Gefühle ansehen. Das war ihm verboten und brachte meistens nur Strafen mit sich. Aber hier, in diesen vier Wänden, ließ er seine Maske so ein kleines bisschen fallen. Hier war niemand, der ihn bestrafen würde und sicherlich würde ihn die Blonde nicht verraten. Das hoffte er zumindest. Allerdings war auch die Frage an wen sie ihn verraten würde. Nach seinem erlernten wäre Ivar nun sein neuer Herr, der ihm zu sagen hatte, wie er sich zu verhalten hatte. Demnach könnte sie nur zu diesem gehen. Und diesen Ivar konnte Nezumi noch nicht wirklich einschätzen. Das war alles auch noch viel zu verwirrend für den 19 Jährigen.
Aber jetzt waren sie erst einmal allein hier und da konnte er ein bisschen seine Masken sinken. „Deswegen solltet ihr auch einen Verband drum machen.“, meinte er, als Ella sagte, dass sie an den Wundrändern hängen bleiben würde. „Ich habe sicherlich noch einen.“. Damit stand der Junge auf und suchte in seinem Rucksack. Tatsächlich hatte er noch einen Verband. Ordentlich und gekonnte umwickelte er damit die Wunde erst einmal. „Da sollte trotzdem noch ein Arzt drauf gucken.“, meinte er. Befehle konnte er nicht erteilen, aber seine Ansicht durfte er Ella sicherlich sagen. Bei ihr war er sich sicher, dass er dafür keine Strafe bekam. Jetzt zumindest nicht mehr. Zumal sie auch damals nicht gegen ihn ausgesagt hatte, wenn etwas war oder in angeschwärzt.
Verwundert sah Nezumi auf ihre Hände, als Ella seine nahm. Er kannte so einen Körperkontakt nicht wirklich. Der wenigste, den er kannte, war liebevoll oder freundschaftlich. Er kannte nur Gewalt, Schmerzen und Zwang. „Hier bleiben!“, antwortete der 19 Jährige automatisch ohne groß darüber nachgedacht zu haben. Aber wo sollten sie auch hin? Hier hatten sie eine sichere Unterkunft, Nahrung, Wasser und waren nicht allein. Gerade für Ella war dies sicherlich wichtig. Ihm selbst war es recht egal ob er unter Menschen war oder nicht. Glaubte er zumindest, dass es ihm egal war. Tatsächlich, wenn er darüber Nachdenken würde, dann wäre ihm so eine Gemeinschaft deutlich lieber. Bei der nächsten Frage zuckte der ehemalige Sklave tatsächlich deutlich zusammen und zog seine Hände weg. Steif saß er neben der Blonden und wusste nicht so wirklich was er denken oder sagen sollte. Von einem auf den anderen Moment, hatte sie ihm alle Erinnerungen wieder gegeben. „Ich habe bei meinem Herrn zu sein!“, antwortete er monoton. Verwirrt schüttelte er den Kopf. „Er hat mich verkauft und zu einem anderen Herrn geschickt.“, meinte er dann. Tatsächlich war Frances ja nicht mehr sein Herr. Wenn man es genau nahm. Und vermissen? Er kannte solche Gefühle nicht mehr. Daher konnte er da auch keine wirkliche Antwort draufgeben. Vermisste er Frances und die Kolonie? Sicherlich nicht, denn dort ging es ihm nicht so gut wie hier jetzt. Aber das war noch zu früh für ihn, als das er solche Gedanken hätte.

@Ella Harris

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#23

RE: Zimmer 2

16.05.2021 12:50
Ella Harris 534 Beiträge
Alter
27
Größe
1,70
Zugehörigkeit
New Oceanside
Aufgabe
Metbrauer | Imker

Ich hatte noch niemanden verpfiffen, weder an Frances, noch an sonst wen. Und das würde ich jetzt auch nicht anfangen. Zumal ich überhaupt nicht wusste an wen ich mich hätte wenden können und warum. Ivar hatte deutlich gemacht das wir hier willkommen waren. Frei, ungebunden, ein Teil der Gemeinschaft. Sogar das gleiche Recht wie alle anderen auch. Das war wirklich neu für mich. Und für Nezumi sicherlich auch. Keine Sklaven, keine Bediensteten, keine Strafen. Alle waren auf gleicher Höhe. Es klang immer noch viel zu utopisch, um überhaupt wahr zu sein. Das gleiche Recht für Alle? Wie sollte man das überhaupt umsetzten? Wie sollte man da differenzieren? Und doch schien es zu funktionieren, wie man hier auf dieser Insel sah. Oder eben das, was wir bisher aufgeschnappt hatten. Gerade war Nezumi mein einziger Halt und schien genauso überfordert zu sein wie ich. Zumindest für den Moment. Er konnte sich auf mich verlassen. Oder auf das wozu ich gerade fähig war. aber Fakt war wohl auch das ich hier lieber mit ihm sterben würde, als wieder ganz allein zu sein. Er kam dem was einer Familie glich, wohl am nähsten. Wie ein kleiner Bruder der versuchte mir den Kopf zu waschen. Ich seufzte unmerklich als er meinte das die Wunde verbunden werden sollte und auch gleich aufstand um etwas dafür zu holen. Ich gab keinen Ton von mir als er das Stück an meinem Arm verband. Obwohl es jetzt durch die kurze Reibung doch anfing etwas zu brennen. Aber ich hatte nach wie vor Angst einen Fremden darüber schauen zu lassen. "So schlimm ist es auch wieder nicht. Es wird verheilen." Ich lächelte leicht gequält in sein Gesicht. Es war unsinnig, niemand würde mich dafür bestrafen, aber ich hatte auch etwas Angst davor was all diese Fremden dann dazu sagen würden. Wieso auch immer. Verwundert sah ich zu Nezumi als er mir, wie aus der Pistole geschossen, antwortete. "Hier?" Wiederholte ich seine Worte selbst etwas verwirrt. Er wollte wohl eindeutig hier bleiben, was man ihm auch nicht verdenken konnte. Es verwunderte mich doch das er schon so viel eigene Meinung hatte, auf der anderen Seite brachte es mich dazu seicht zu lächeln. Das war wohl ein eindeutiger Fortschritt für ihn. Was ich mit meiner dummen nächsten Frage aber wohl gleich wieder in Grund und Boden gestampft hatte. Das Lächeln auf meinen Lippen verschwand so schnell, wie Nezumi seine Hände zurückzog. Das hatte ich wohl ordentlich kaputt gemacht. "Verzeih, das war blöd von mir." Und wie blöd das gewesen war. Hätte ich nicht vorher mal darüber nachdenken können? Ich seufzte resigniert als Nezumi sich gleich wieder so verschloss. Eine sonderlich große Hilfe war ich wohl für niemanden. Ich zog ihn unbedacht in eine Umarmung. Vielleicht wollte er auch das gar nicht? Nichts desto trotz tat es mir irgendwie gut. "Vielleicht sollten wir nichts mehr sagen." Oder nur ich nicht. Ich dirigierte ihn sachte mit mir auf das Bett und kam neben ihm auf der Seite zum liegen. Die Matratze war alt, aber verdammt gemütlich. Nicht vergleichbar mit einem harten Boden, oder den metallenen Regalen in einem verlassenem Supermarkt. Wie von selbst klammerte ich mich wieder an Nezumis Arm und rollte mich an seiner Seite zusammen. "Ist wohl besser wenn wir neue Kräfte sammeln." Und ich für eine Weile nichts kaputt machen konnte.



@Nezumi Sojiro Yukishiro

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#24

RE: Zimmer 2

12.09.2021 10:31
Nezumi Lian Zhuang 149 Beiträge
Alter
24
Größe
1,83m
Zugehörigkeit
New Oceanside
Aufgabe
Wache

So ganz überzeugt war Nezumi eigentlich nicht, dass es auch so einfach verheilen würde. Aber es stand dem Sklaven auch nicht zu, dass er etwas dazu zu sagen hatte. Er würde aber trotzdem ein Auge auf die Verletzung haben. Dann kümmerte er sich eben darum. Um seine eigenen hatte er sich ja auch immer kümmern müssen. Dann würde er dies hier auch schaffen.
Er nickte, als Ella seine Worte wiederholte. „Ja, hier!“, bestätigte er. Es war eine gute Kolonie. Es gab Mauern, die Sicherheit boten. Anbau, genug zu essen, ein warmes Bett und auch eine medizinische Versorgung. Ella sollte auf jedenfall hierbleiben müssen. Was mit ihm selbst war, war dem Sklaven eigentlich egal. Er hatte nichts zu wollen oder zu entscheiden. Wenn er hier eine Aufgabe bekam, dann würde er dieser nachgehen. Da keiner seiner Herrn hier war, würde er einfach bleiben, bis man ihm was anderes sagte. Sollte man ihn wegschicken, so würde er auch gehen.
Nezumi sagte nichts dazu, als Ella sich entschuldigte. Es gab eh nichts, für das sie sich entschuldigen müsste. Sie hatte ja eigentlich auch nur eine Frage gestellt. Und doch hatte es den Sklaven ein wenig aus der Bahn geworfen. Oder eher, wieder an sein eigentliches Verhalten erinnert. Vielleicht war dieser Ort doch nicht das Beste, denn er ließ ihn seine Erziehung vergessen.
Viel weiter darüber nachdenken konnte der noch 19 Jährige nicht, denn Ella dirigierte ihn so, dass sie sich neben ihn ankuscheln konnte. Eine ungewohnte Situation für den Sklaven. Er kannte Sex und war er dabei zu tun hatte, aber solch einen Körperkontakt hatte er noch nie wirklich gehabt. Das man einfach mit ihm kuscheln wollte. Demnach blieb er auch nur still liegen und ließ Ella machen. Wehren durfte er sich so oder so nicht. Unangenehm war es auch nur im ersten Moment, da er dachte, dass Ella nun auch Sex von ihm wollte. Da aber nichts weiter passierte blieb der Sklave liegen und wachte über den Schlaf der neben ihm liegenden. Viel schlaf war ihm so oder so noch nie vergönnt gewesen, deswegen kam er auch mit wenig aus.

@Ella Harris

TBC: Nach einem kleinen Zeitspung woanders? Oder wolltest du mit jemand anderen in ein HP? Wir können sonst auch erst einmal warten, was sich noch so ergibt :)

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