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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Speise- und Getränkekarte folgt:
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zuletzt bearbeitet 23.05.2022 14:02 |
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Gewissenhaft war das richtige Wort, welches man in Bezug auf Jesper nennen konnte, wenn es um die Nachversorgung seiner Pferde ging. Er verlangte von diesen wundervollen Tieren etwas und war stets darauf bedacht, dass es ihnen auch gut ging. So war es für den Hünen nur selbstverständlich, dass er nach der Arbeit mit den Rindern nicht nur um das Tier rumging und schaute, ob es keine Verletzungen davongetragen hatte. Sondern auch mit einer Hand fuhr er vom Hals über die Schulter bis hin zur Flanke des Tiers. Seine Hand fuhr dabei sanft über das bereits begonnenen Winterfell des Pferdes, welches deutlich plüschiger war als das Sommerfell. Jesper wusste, dass besonders diese American Mustangs sich gut den Gegebenheiten der Natur anpassen konnte und daher schätzte er diese Pferde besonders. Sie waren in der Lage mit jedem Untergrund zurecht zu kommen, waren kräftig und nicht zu vergessen sie hatten einen beeindruckenden und sicheren Tritt. Genau die Art von Pferden, welche er für seine Arbeit brauchte, auch weil sie zu einzigartigen Partnern, nein Freunden geworden waren. Genau so würde er sie auch immer behandeln, wie Partner und Freunde. So war es für ihn nur selbstverständlich, als er mit seinen Händen unter den Bauch des Tieres strich zu schauen, wie weit es seinen Rücken wölbte oder ob in den Wirbel eine Blockade war. Selbiges prüfte er auch bei seinem nächsten Handgriff, als er mit den Knöcheln von zwei Fingern jeweils links und rechts der Wirbel entlang strich, begonnen am Halsansatz bis hin zur Schweifrübe. Sein geschultes Auge achtete dabei darauf, wie das Pferd dem druck wich und ob alles in Ordnung war. Immerhin bestand die Aufgabe von ihnen in vielen Hinterhandwendungen und plötzlichen Richtungswechseln. Da konnte es schnell passieren, dass sie ein Wirbel mit einem anderen verkantete und schmerzen verursachte oder sich gar ein Muskel verspannte. Jedoch konnte er auch dabei keine Auffälligkeit erkennen, weshalb er noch die Halsmuskulatur lockerte, indem er den Mähnenkamm hin und her schwenkte. Erst dann entließ er den Mustang, welcher, während all dem ruhig bei ihm stand, ohne auch nur eine Zäumung zu tragen. Wobei diese, wenn aus einem Knotenhalfter oder einem Bosal bestanden hätte. So endete sein Tag mit den Tieren erst jetzt, wo er sich auch sicher war, dass es dem Pferd gut ging. Ohne dieses wissen würde er nicht in das innere des Dorfes gehen und sich auf ein Bier oder ähnliches in die Gaststätte setzen, um den Abend ausklingen zu lassen. Es gab Tage, an welchen er gerne dort war und einfach nur den Abend genießen wollte. Dabei verfolgte er nicht einmal ein wirkliches Ziel, nein er war eher dort, um bestehende Verbindungen weiter zu vertiefen oder gar auch neue zu knüpfen, wenn neue dort waren.
Mit einer Hand fuhr er durch seinen wohl gezüchteten und gepflegten Bart, um diesen wieder etwas in seine ursprüngliche Form zu bringen. Jesper legte dort nun nicht sonderlich viel Wert drauf, aber es sah einfach ansprechender aus und wenn man den Meinungen anderer vertrauen wollte, ließ es ihn auch nicht mehr ganz so bedrohlich wirken. Wobei Jesper selbst dieses nie verstehen würde, warum man in ihm etwas Bedrohliches sehen konnte. Das manche ihm in seine stahlblauen Augen schauten und diese auch bewunderten war er bereits seit er Teenager war gewöhnt. Auch wenn er es nie wirklich ausgenutzt hatte, abgesehen von seiner Frau, bei dieser hatte er es genutzt, aber diese hatte ebenso blaue, auffällige Augen wie er selbst. So schritt er mit großen Schritten durch das Dorf mit einem Ziel, die Gaststätte, durch dessen Tür er kurz darauf durchschritt und den Blick etwas durch das innere schweifen ließ. Hier und dort saßen vereinzelt welche, aber es war nicht zu voll, dass man sagen konnte, hier keine Luft mehr zu Atmen zu finden. Was aber auch bedeutete, dass die blonde Frau, welche nicht zur Kolonie gehörte wie ein bunter Hund in diesen Räumlichkeiten auffiel und Jesper diese, ohne zu zögern ansteuerte. Offen wie immer ging er auf diese zu und ließ sich direkt bei dieser am Tisch nieder. Sein Blick richtete sich auf diese und er war sich nicht ganz sicher, doch er kannte sie irgendwo her. Woher genau sagte ihm grade nichts, er hatte viel zu viele Gesichter gesehen und noch mehr Namen gehört, dass er sich auch täuschen konnte bei dieser Frau, welche nun zwangsläufig ihm gegenübersaß. „God Kveld.“ Begrüßte er diese auf Norwegisch, dieses war bereits so in seinem Kopf drin, dass es ihm nicht einmal mehr auffiel, dass er ihr keinen guten Abend einfach auf Englisch wünschte, sondern auf Norwegisch. Es war eben eine Sprache, welche nicht viele sprachen und die war perfekt dafür geeignet, um selbst in einem vollen Raum ein privates Gespräch führen zu können, wo die meisten nicht mehr als Kauderwelsch verstanden. „Etwas zu trinken? Es geht auf mich.“ Lud er die scheinbar nicht ganz so fremde Frau einfach ein, eine Geste, welche er allen entgegenbrachte, welche er hier traf und wenn sie nicht zu Kolonie gehörten. Es war eine Geste der Freundschaft, um es so zu nennen, denn Jesper selbst gehörte eher zu denen welcher zu jeden Freundlich war, solange man es sich nicht bereits bei ihm verspielt hatte. „Las Vegas. Wir kennen uns von meinem Junggesellenabschied. Mit deiner Sorge, dass wir das Casino auf den Kopf stellen.“ Meinte er lachend, als ihm wieder eingefallen war, woher er diese Frau kannte. Schon damals hatte er einen Bart getragen und auch seine Haare an den Seiten kahl geschoren und nur direkt auf seinem Kopf die Haare zu einem Zopf gebunden.
@Zoé Cornet i
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Es war ein langer Tag gewesen und nachdem sie sich von @Yuki Kuran fürs erste verabschiedet hatte. War sie alleine auf dem Weg Balar Island zu erkunden. Ob sie hier bleiben würde? Nun das wusste sie noch nicht, das kam eben auf viele verschiedene Faktoren an. Würde Yuki ihre Nähe weiterhin schätzen? Würde sie mit ihren Freunden weiterziehen? Sie konnte es nicht genau sagen. Aber das musste sie eben noch herausfinden. Sie hatte irgendwie etwas an der Frau gefunden das ihr Sicherheit gab. Aber als sie ihren Freund wieder gefunden hatte und ihre Tochter scheinbar noch am Leben war, hatte sie gemerkt, das sie vermutlich nur das fünfte Rad am Wagen war und sie war sich eben nicht sicher ob sie das auf Dauer akzeptieren konnte. Doch das konnte sich noch zeigen. Aber sicher war sie sich eben nicht. Nun befand sie sich gerade auf dem Weg in eine Gaststätte um sich ein wenig zu erholen. Vielleicht würde sie sich erkundigen ob noch ein Zimmer frei war. Denn dort wo sie aktuell untergebracht war, war ihr einfach zu viel los, auch wenn sie die Menschen sehr schätzte bei denen sie untergebracht war. Dennoch war etwas Privatsphäre doch etwas anderes. Also blieb sie momentan in der Gaststätte und dachte nach. Sie musste überlegen wie sie weitermachen wollte. Im Moment war nicht ganz klar, was sie machen soll. Sollte sie einfach weiterziehen? Sie stützte ihre Hände auf dem Tisch ab und legte ihren Kopf auf diesen ab. Ihre einzige Waffe einen Elektroschocker hatte sie mittlerweile eingetauscht. Aber um sich gegen die Beißer zu wehren, hatte sie genügend Kraft in den Händen um das auch alleine zu schaffen. Doch kurz aus ihren Gedanken gerissen wurde sie gerade auf norwegisch begrüßt. Woher wusste sie das es norwegisch war? Konnte es sein, das sie das schon einmal gehört hatte. Und tatsächlich als sie aufblickte und das Gesicht des vermeintlich Fremden betrachtete kam ihr die Erinnerung wieder hoch und sie musste lachen. "Es gibt nur einen der mich so begrüßen würde Jesper" Meinte sie schmunzelnd. Die Junggesellen Feier war damals etwas aus dem Ruder gelaufen, das wusste sie, aber das waren sie meistens, wenn es um Partys in Las Vegas ging. Also war das nicht weiter verwunderlich. "Bonne Journée" Begrüßte sie den Norweger dann auf ihre Art und weise. Immerhin war sie aus Frankreich und da begrüßte man anständig. Sie würde ihn jetzt auch umarmen und ein paar Küsse verteilen. Aber das hielt sie mal zurück, immerhin war das heutzutage vielleicht nicht mehr sehr modern, diese Art von Begrüßung. Sie reichte ihm daher die Hand ohne aufzustehen. "Zoé Cornet, falls sie meinen Namen noch nicht kannten" Sie lachte dabei leicht. Nachdenklich schaute sie ihn an bei seiner Einladung und nickte. "Liebend gerne, die Wahl des Getränkes überlasse ich dann natürlich auch ihnen" Sie blieb lieber höflich. War er eigentlich noch verheiratet? "Wie geht es denn ihrer Frau?" Fragte sie dann neugierig nach. "Hoffentlich ist alles gut gegangen?" Hakte sie dann mal nach. Sie blickte ihn dabei neugierig an und war sie dabei gespannt, was er antworten würde.
@Jesper A. Shelby
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Es war immer wieder schön Menschen aus der Vergangenheit zu treffen und mit diesen sich vielleicht auch über diese auszutauschen. Es gab einem das Gefühl, dass alles wieder normal war, zumindest für diesen einen Moment und grade wirkte es auch ganz so. Natürlich war ihm bewusst, dass es nicht so war. Doch es brachte auch Vorteile mit sich, den Kultur seiner Mutter würde hier nicht aussterben und in Vergessenheit geraten, sie wurde hier gelebt. Etwas was Jesper sehr daran zu schätzen wusste. Weswegen er auch bei dem Lachen der Frau vor ihm etwas schmunzeln musste, denn ja ihre letzte Begegnung war etwas anders gewesen und mit viel Alkohol in Kombination getreten. Ihren Namen hatte er dabei nie erfahren, sie war eher der Kjedelig, Langweiler gewesen. Ganz davon zu schweigen, dass ihr verdammtes Namensschild sich damals so sehr bewegt hatte, dass man den Namen beim besten Willen nicht hätte lesen können. Als dann noch einer seiner Freunde auf die Idee gekommen war zu versuchen dieses festzuhalten, ging das ganze eher ungewollt in eine völlig andere Richtung. Gut, einem Mann welcher nüchtern wäre, wäre wohl aufgefallen, dass es nicht so gut ankommt einer Frau direkt an die Brust zu fassen, wo nun einem das Namensschild angebracht war. Was ihn bei dem Gedanken nur noch einmal zum Schmunzeln brachte als sie sich mit Namen vorstellte. „Das mit ihrem Namen ist wohl etwas komplizierter gewesen, damals. Doch es freut mich diesen nun auch zu erfahren.“ Meint er noch mit dem leichten Schmunzeln in seiner Stimme und blickte bei ihrer weiteren Frage einen Moment auf seinen Ehering runter, ehe er den Blick hob um etwas zutrinken zu organisieren. Dabei viel sein Blick auch schon auf die blonde Frau, welche grade reingekommen war und er deutet dieser an zu ihm zu kommen. Er machte noch nie ein Geheimnis daraus, dass diese Frau, welche grade reingekommen war, seine Frau war. Als Getränk bestellte er direkt dreimal Met und richtete seinen Blick wieder auf Zoe. „Wie der Zufall es möchte, ist sie grade reingekommen. So habt ihr sogar die Möglichkeit die Frau kennen zu lernen, die sich mich angetan hat.“ Meint er mit einem leichten lachen zu der blonden Frau ihm gegenüber und sie konnte vielleicht von Glück reden ihm bei der Begrüßung zuvor nur die Hand gereicht zu haben. Alles andere wäre wohl auch bei ihm komisch aufgestoßen und er hätte sich am Ende nur lustig gemacht über die Französin. Immerhin hatte er sich mit dieser Art der Begrüßung noch nie befasst und so war dieses dann och eher abstoßend, wenn es dazu gekommen wäre. „Wie sieht es bei euch aus? Gibt es einen Mann an eurer Seite? Oder seid ihr hier nur alleine zu Besuch?“ Das sie nur zu besuch hier war, konnte er direkt erkennen, da sie keinen Armreifen trug und auch so hatte er sie hier zuvor nicht gesehen. Auch wenn er oft eher draußen auf den Weiden bei den Tieren war oder ähnliches. So bekam er auch etwas mit vom dem treiben, was direkt im Dorf stattfand. „Habt ihr vor zu bleiben?“ Eine berechtigte Frage, auch wenn Jesper niemals für jemanden bereits wäre seine Hand ins Feuer zu legen, wenn dieses nicht jemand aus der Familie war oder eben auch Floki gewesen war. Diesen komischen Kauz hatte er wieder erkannt und wusste das er an sich nicht böse war. Er war eben nur anders, dieses beschrieb den Mann hinter dem Namen wohl am besten.
@Annie Shelby @Zoé Cornet
People killin', people dyin' Children hurt and you hear them cryin' Can you practice what you preach? Or would you turn the other cheek?
'Cause people got me, got me questionin' Where is the love?
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Ein wirklich langer Tag neigte sich langsam dem Ende. Annie hatte soweit alles auf dem Hof erledigt und hatte ihrem Sohn Jóarr gebeten, auf die Tiere zu achten, bis sie oder sein Vater wieder zurück waren. Ausnahmsweise, ließ sie die Kinder aus den Augen, denn auch ihre Hunde achteten darauf, das alles ruhig blieb. Annie hatte sich gerade auf den Weg zu Skadi und Aerik machen wollen, um sie wie so häufig zu besuchen. Da ihr Mann gerade nicht zugegen war. Sie machte einen kurzen Abstecher zum Gasthaus und wollte ihren beiden Lehrer für die Vergangenen Wochen mit einer guten Flasche Met danken. Doch wusste Annie nicht, das ihr Mann auch im Gasthaus war und sich mit einer Frau aus seiner Vergangenheit unterhielt.
Die Geschichte auf dem Junggesellen Abschied, hatte Annie nur aus Erzählungen erfahren und war doch recht belustigt, das einer der Kumpel von Jesper sich da so ein Ding gerissen hatte. Man Griff einfach keiner Frau an die Brust, auch wenn man das Namensschild lesen wollte. Das genau diese Frau nun hier in Balar war und sich ihr Mann mit ihr unterhielt, würde sie in wenigen Minuten erfahren. Nun betrat Annie das Gasthaus, leicht in Gedanken ging sie auf den Tresen zu, doch noch bevor sie wirklich davor stand, ließ sie ihren Blick kurz schweifen. Da stand nun ihr Mann und hatte sie schon entdeckt, dabei winkte er sie auch gleich zu sich. °So ein Mist° Dachte sie sich, als sie aber sodann ein lächeln aufsetzte um sich nicht anmerken zu lassen, das sie eigentlich wo anders hin wollte. Sie trat auf Jesper zu, hatte aber die Frau an dem anderen Tisch noch nicht in Augenschein genommen, dabei Küsste sie ihren Mann kurz zur Begrüßung. Daraufhin löste sie sich wieder von ihm. "Ich dachte du wolltest zu Fjell?" Entgegnete sie Jesper, sah dann wie er drei Mal Met bestellte und sein Blick zu der blonden Frau ging. Sie folgte dem Blick und lächelte abermals, der Frau entgegen. Annie folgte ihrem Mann zu ihrem Tisch und setzte sich dazu. Da hörte sie auch schon wie Jesper sprach, das der Zufall es wollte, das Annie gerade jetzt herein kam und die blonde Frau gegenüber nun die Möglichkeit hatte, die Frau kennen zu lernen, die sich ihm angetan hatte. Lachend schüttelte Annie über diesen Satz den Kopf. "So schlimm bist du doch gar nicht Jesper." Entgegnete sie seinem Satz und wandte sich dann an die andere Frau. "Ich bin Annie, schön sie kennen zu lernen." Dabei reichte sie ihre Hand herüber. "Ich hoffe ich störe nicht." Dabei ging ihr Blick zu ihrem Mann und dann wieder zu Zoé. Annie wollte bei diesem Gespräch wirklich nicht stören, immerhin ließ sie ihrem Mann den Freiraum sich auch mit anderen Damen aus zu tauschen. Soviel Vertrauen hatte sie in ihrem Mann. Sie folgte dem weiteren Gespräch aufmerksam, nahm sich ein Gefäß mit dem Met und nippte ein Mal daran. Das die Frau gegenüber nur zu Besuch war, war leicht zu erkennen, da sie keinen Armreif trug, doch war auch Annie neugierig, ob die beiden sich schon kannten oder sie ein Ereignis verband, sonst wäre ihr Mann wohl nicht so neugierig.
"Mir scheint ihr beiden kennt euch?" Wollte sie auch gleich wissen, nicht das sie eifersüchtig war, nein da sprach einfach ihre Neugierde aus ihr. Annie freute sich immer, wenn Jesper ein bekanntes Gesicht traf und sie somit einige Geschichten zu hören bekam.
@Zoé Cornet
@Jesper A. Shelby
Stark ist nicht der, der die Schwachen unterdrückt. Stark ist der, der ihnen zur Hilfe kommt.
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Manchmal lebte man einfach aneinander vorbei und traf sich dann kein zweites mal im Leben. So war es nun einmal und das würde sich auch nicht ändern. Doch in der heutigen Zeit konnte man froh sein, wenn man noch jemanden aus der eigenen Vergangenheit traf. Das war nämlich äußerst selten und deswegen konnte man froh sein, wenn derjenige noch lebte. Doch in der heutigen Zeit überlebten meist nur die starken und die Schwachen wurden Opfer der Beißer. Leute die einen guten Fluchtinstinkt besaßen konnten vielleicht ebenfalls überleben, allerdings nicht sehr lange. Sie selbst hatte in der früheren Zeit das Kämpfen gelernt und war so schnell zur Sicherheitschefin im Casino geworden. Auch da geriet sie an die falschen Leute. Mit Glück konnte sie aus den Fängen aber entkommen, immerhin war kurze Zeit später das Chaos ausgebrochen und jeder achtete nur noch auf sich selbst. So war es nicht verwunderlich, das nur die überlebten die Kämpfen konnten. Es war schade, das man heutzutage nicht mehr so leben konnte wie damals, aber es war nun einmal so. Nachdenklich schaute sie ihn an. Ja sie konnte sich noch gut an die Begegnung mit ihm erinnern. Sie war nicht sehr gut abgelaufen, wenn sie damals jemand gefragt hatte ob Jesper überleben würde, hätte sie nein gesagt. Aber es freute sie, das er es doch getan hatte. "Tja es freut mich irgendwie, das ich ihnen …dir den Namen noch mitteilen kann" Gab sie nur lachend von sich. Dabei sah sie ihm fragend in die Augen. Es war schön zu sehen, das er seine Frau noch hatte, immerhin gab es Menschen die niemanden mehr hatten, der ihnen wichtig war. So erging es auch Zoé denn vermutlich hatte niemand aus ihrer Familie überlebt. Doch sie hatte Yuki gefunden und vielleicht würde sie hier oder da auch eine neue Familie finden? Doch im Moment wagte sie das zu bezweifeln. "Ja das möchte ich zu gerne, die Frau kennen lernen die sich mit dir abgibt" Meinte sie lachend. Irgendwie war es schön zu sehen, das er seine Frau noch hatte. Sie wünschte ihr all das Glück dieser Welt. Bei seiner nächsten Frage wurde sie doch leicht rot im Gesicht und schüttelte sie dabei auch leicht den Kopf. "Gibt keinen Mann, keine Kinder, ich bin alleine auf dieser großen weiten Welt, einfach weil ich es damals für besser hielt mich an niemanden zu binden und ich glaube es war damals auch einfach zu gefährlich" Erklärte sie ihm dabei ruhig. "Ich bin mit Freunden auf Balar angekommen" Erklärte sie ihm ruhig. "Und ob ich bleibe weiß ich noch nicht" Gab sie verlegen von sich. "Immerhin habe ich nichts was mich hier groß halten sollte..." Aber für den ein oder anderen würde sie vielleicht sogar bleiben. Aber sie war sich eben nicht sicher. Sie war schon immer gerne auf Reisen und hielt sich nie lange an einem Ort auf. Damals in der Neuzeit war sie doch irgendwie an einem Ort geblieben, weil sie damals einen gut bezahlten Job hatte. Doch das war heutzutage nicht mehr wichtig. "Zoé Cornet" Sie reichte ihr ebenfalls die Hand und schüttelte sie dabei kurz. Sie musste zugeben, das Annie eine wahre Schönheit war und Jesper wirklich großes Glück hatte, sie zu haben, es freute sie ungemein, das er immer noch glücklich war. "Mehr oder weniger, wir kennen uns von früher" Meinte sie ruhig. "Sagen wir sein Kumpel hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zudem einen netten Handabdruck von mir im Gesicht bekommen" Gab sie lachend von sich. "Das waren schon seltsame Zeiten damals..." Gab sie ruhig von sich. Sie hatte einfach keine Ahnung ob sie bleiben sollte oder ob sie weiterziehen sollte. Immerhin konnte Jesper ihr ja bleibende Eindrücke vermitteln.
@Jesper A. Shelby
@Annie Shelby
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Das Leben von heute war wirklich nur noch für die Starken unter ihnen gedacht, oder gar für jene, welche sich wirklich gut verstecken konnten vor den Menschen als auch vor den Beißern. Doch immer noch war dann das Problem offen der eigenen Versorgung. Es war nicht mehr so, dass man einfach in einen Laden zum Einkaufen fahren konnte. Alles musste selbst angebaut werden, gezüchtet werden oder ähnliches. Eine andere Möglichkeit gab es nicht wirklich, wenn man nicht grade ein überwältigendes Talent im Stehlen und Plündern besaß. So war Jesper ganz froh, dass er bereits vor Jahren auf die Menschen gestoßen war, welche am Ende diese Gemeinschaft erst möglich machten, welche sie heute waren. Vielleicht hatte er auch einfach mehr glück als andere in dieser Zeit, immerhin war seine Familie doch noch sehr groß vertreten, um es so zu nennen. „Es sollte einen wirklich freuen, dass dir dieses noch möglich ist.“ Pflichtet er dann aber bei, ehe seine Frau auf die beiden zukommt. Er ließ es sich nicht nehmen Annie in diesem Moment zu mustern, er tat es einfach immer noch gerne und ja, er konnte sich an seiner eigenen Frau nicht satt sehen. Er liebte sie noch wie am ersten Tag und konnte sie kein Leben ohne diese an seiner Seite vorstellen. Aber es entging ihm auch nicht wirklich, dass sie scheinbar versuchte aus der Situation irgendwie am Ende vielleicht doch zu entkommen. „Ich habe einen kleinen Umweg genommen.“ Meint er nach dem Kuss, welchen er erwiderte und dabei einen Arm locker um sie legte nur um sie etwas an sich zu ziehen. Man konnte durchaus davon sprechen, dass er Besitzergreifend ist und gerne deutlich macht welche Frau zu ihm gehörte. Daher würde sich Annie wohl auch niemals Gedanken machen müssen, dass er das Interesse an einer anderen Frau haben würde. Dafür war er viel zu sehr in Annie vernarrt als das er auf diese Weise einen Kopf dafür hätte. „Das sagst du jetzt.“ Meint er lachend zurück zu seiner Frau und wusste, dass es wohl nicht lange dauern würde und er wieder unmöglich war und dieses typische Lächeln dabei von ihr bekommen würde. Sein Blick richtete sich dann aber zurück zu Zoe. „Es ist nicht immer leicht, wenn man nicht alleine ist, aber ich kann aus Erfahrung sprechen, dass es besser ist als allein zu sein. Ich kann es mir nicht einmal vorstellen alleine in dieser Welt zu leben.“ Gab er dann aber zurück und musste bei ihrer Vorstellung, woher sie sich kennen, doch lachen. Die Erinnerung und die Vorstellung daran war einfach etwas, was er wohl nie vergessen würde. „Dieses ist die nette Frau, welche uns freundlich den Weg nach draußen gewiesen hat in Las Vegas.“ Klärt er das ganze endgültig auf, immerhin wusste seine Frau davon und er hatte vor dieser auch keine Geheimnisse. „Nein, du störst nicht, Kjære.“ Er mochte das norwegische Wort für Liebling schon immer lieber als das Englische und nutzte daher immer dieses, wenn er nicht grade dabei war ihr wieder etwas zu verkaufen, was er sich verbissen in den Kopf gesetzt hatte. Ebenfalls ein Schluck aus einem der Gefäße nehmend, konnte er direkt den etwas süßlichen Geschmack des Mets auf seiner Zunge spüren. „Nur auf der Durchreise, hast du nicht das Gefühl irgendwann einmal wieder ein zu Hause zu finden? Alte Freunde wiederzufinden, wird wohl schwer sein, doch neue zu finden dafür um so einfacher.“ Meinte er noch zu Zoé und betrachtet sie einen Moment. Es musste einsam sein oder nicht, wenn man keinen Ort hatte, an welchen man immer wieder zurückkonnte. Jesper konnte es sich nicht vorstellen als Nomade zu leben, er hatte es einige Zeitlange gemusst, aber es war einfach nicht das Leben, welches ihn am Ende erfüllte.
@Annie Shelby @Zoé Cornet
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Das vorherige Gespräch der beiden, hatte Annie nun nicht mit bekommen, als sie das Gasthaus betrat. Sie war ja auch recht überrascht, als sie ihren Mann nun hier stehen sah. Auch wenn sie gerade einen anderen Plan verflogt hatte, ging sie auf ihren Mann zu, der sie gerade wieder Musterte, so wie er es immer tat. Ein leichtes amüsiertes schmunzeln huschte über ihre Lippen, als sie sich neben ihn stellte und ihm einen Kuss auf die Lippen gab. Die Antwort nach dem Kuss, das er einen kleinen Umweg genommen hatte, ließ Annie nun wieder lächeln, vorallem weil er leicht seinen Arm um ihre Hüfte legte und sie an sich heran zog. "Einen kleinen Umweg also. Das ist ja wieder Typisch mein Mann." Erwiderte sie und legte ihm kurz eine Hand auf die Wange. Annie wusste, das Jesper es gern deutlich machte, das sie zu ihm gehörte und sie sich auch keine Gedanken machen musste, das er sich nach einer anderen umsehen würde. Dafür waren sie beide viel zu vernarrt ineinander. Sie hatte gerade aber wirklich befürchtung, das er sie durchschauen würde, das er sie fragen würde, wo sie eigentlich hin wollte, doch dazu kam es zum Glück nicht, denn die Unterhaltung nahm eine andere Wendung. Die Dame, mit der Jesper hier war, wollte die Frau kennen lernen, die Jesper aushielt. Als Annie darauf meinte, das Jesper doch gar nicht so schlimm war, hörte sie von ihrem Mann ein "Das sagst du jetzt", dabei lachte Jesper, worauf Annie wieder Kopfschüttelnd lachte. Manchmal konnte ihr Mann wirklich unmöglich sein, was sich nun aber noch in Grenzen hielt. Er wandte sich wieder an die andere Dame. Annie folgte ihm, denn auch sie war neugierig, wer sie war und woher Jesper sie kannte. Freundlich wie sie war, reichte Annie auch schon ihre Hand an den Besuch und stellte sich vor. "Freut mich sehr Zoé." Erwiderte Annie, als sie den Namen der Dame erfuhr. Annie folgte dann dem weiteren Gespräch ohne sich groß ein zu mischen. SIe trank etwas von dem Met und sah zwischen den beiden hin und her, an gewissen Stellen lächelte sie einfach. Erst als die Texanerin wissen wollte, woher sich die beiden kannten und von Zoé noch eine recht nette Umschreibung hörte, das Jespers Kumpel einen bleibenden Eindruck und einen Handabdruck von ihr ins Gesicht bekam, hörte Annie auch schon Jesper lachen. Sie sah ihren Mann wieder an, als sie auch die Erklärung von ihm bekam, was da damals in Las Vegas war. Auch Annie musste lachen. Ihr Mann hatte ihr die ganze Story damals erzählt. Sie konnte sich das alles nur zu gut Vorstellen, wie es abgelaufen war. "Euch konnte man aber auch nie aus den Augen lassen." Entgegnete sie den beiden lachend. Dennoch hatte Annie etwas das Gefühl, das sie sie beiden stören würde, denn immerhin hatte Jesper sie einfach dazu geholt und somit Fragte sie auch direkt. Worauf Jesper es auch direkt verneinte. Bei dem Norwegischen Wort liebling, sah sie ihren Mann lächelnd an. Sie liebte es, wenn er sie so nannte, es klang auch viel schöner als das Englische Wort. Dabei meldete sich aber auch wieder der andere Plan, den sie zuvor hatte. Doch dazu würde sie nun nicht kommen, ohne das es auffallen würde, also griff sie wieder nach dem Met und trank einen schluck. Dabei hörte sie ihrem Mann zu, wie er Zoé fragte, ob sie nicht das Gefühl hatte irgendwann wieder ein zu Hause zu brauchen, oder eben neue Freundschaften zu knüpfen. Dabei sah auch sie Zoé an. Sie wusste wie schwer es auf den Straßen war, immerhin lebte sie mit ihrer Familie lange Zeit als Nomade und erinnerte sich ungern an diese Zeit zurück. "Neue Freunschaften, gibt es hier mehr als genug. Ich bin mir sicher, das es sich lohnt hier zu bleiben Zoé." Entgegnete sie ihr und sah sie weiterhin freundlich an.
@Zoé Cornet
@Jesper A. Shelby
Stark ist nicht der, der die Schwachen unterdrückt. Stark ist der, der ihnen zur Hilfe kommt.
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Sie ließ den beiden ihre Zweisamkeit und mischte sich erst einmal nicht in ihr Gespräch ein, immerhin wusste sie, das Liebe etwas wundervolles sein musste in dieser Welt. Sie selbst hatte keinen der sie liebte. Zumindest wüsste sie nicht, das es so jemanden geben würde. Dennoch trank sie einen Schluck vom Met und dachte einen Moment über seine Worte nach. Wollte sie wirklich einen Ort finden an dem sie zu Hause sein könnte? Nun Yuki hatte erwähnt, das sie hier bleiben würde und das wusste sie auch. Doch sah sie leicht fragend zu Jesper und seufzte etwas. "Das klingt für mich so, als würdest du versuchen mich davon zu überzeugen hier zu bleiben?" Meinte sie lachend. Sie musterte ihn dabei kurz. Er hatte schon recht, sie musste sich erst einmal eine neue Waffe besorgen, denn alleine die Fäuste konnten sie nicht beschützen. Doch da sie ein Problem mit Waffen hatte, Schusswaffen in erster Linie, müsste sie sich zumindest ein Schwert oder ein Messer besorgen. Das war wichtig. Aber ob sie sowas hier bekommen würde war so eine andere Sache, also schwieg sie in der Hinsicht erst einmal ein wenig. Sie grinste ihn dann auch schon etwas an und musterte ihn kurz. Er hatte aber auch mit der Vermutung recht, das alleine sein nicht immer gesund war und deswegen sah sie Jesper auch leicht fragend an und musterte ihn etwas. "Nun...ich kann mir schon vorstellen hier zu bleiben und mir ein Leben aufzubauen...aber nur wenn die richtigen Menschen um mich sind und ich eine Aufgabe bekomme mit der ich mich identifizieren kann" Sie lachte etwas. "Und ich glaube nicht, das du der Anführer dieser Kolonie bist oder?" Er sah durchaus wie ein Anführer aus, aber sie war sich nicht sicher. So wie er sprach würde sie das jetzt nicht vermuten. Aber vielleicht kannte er ja auch den Anführer. Nun er würde sich vermutlich gleich erklären und auf die Antworten war sie dann doch schon sehr gespannt. Das musste sie zugeben. Viel mischte sich Annie nicht ein und das wunderte sie ein wenig, denn sie störte nicht und sie konnte sich ruhig an dem Gespräch der beiden beteiligen. Weshalb sie nun leicht fragend zu Annie sah, als sie das Wort ergriff. "Naja ich war damals noch anders als heute..." Gab sie zu. "Heute würde ich vermutlich nicht mehr als Sicherheitschefin arbeiten..." Das hat sie damals vermutlich auch schon nicht wirklich getan. Dennoch wirkte sie nun etwas verlegen. Denn beide meinten, das sie hier wohl ein gutes Leben haben würde. "Na wenn das zwei Menschen und Yuki sagen wird es stimmen" Sie trank erneut einen Schluck von dem Met und grinste. "Also Jesper" Meinte sie ruhig. "Würdet ihr mich denn zum Anführer bringen? Ich denke ich kann hier bleiben wenn er oder sie meine Anwesenheit hier wünscht..." Sie war zwar keine Norwegerin und verstand die Sprache nicht, aber sie konnte sich schon denken, was er zu seiner Frau gesagt hatte. Daher blieb sie nun ruhig und musterte sie dabei einfach ein bisschen und wollte sie daher auch erst einmal die Antworten abwarten.
@Annie Shelby
@Jesper A. Shelby
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Location: Balar Island Inplay time: Anfang November 2021
Accost: @Annie Shelby @Zoé Cornet Make mention of: @Ivar O Bryan Floki Odegard
Da Annie sich nicht setze oder viel mehr es nicht wirklich konnte, weil sein Arm immer noch um ihrer Hüfte lag, veränderte er etwas seine Sitzposition, um sie auf seinen Schoß ziehen zu können. Wo er seinen Kopf überlegend gegen ihre Schulter legt und erst einmal nur zuhörte. Er überlegte nach den Richtigen Wörtern und versuchte sich nicht einfach völlig von der Anwesenheit seiner Frau ablenken zu lassen, was er gerne mal tat. „Dafür hatten wir jedoch einiges an Spaß.“ Wirft er mit ein, als es darum ging, dass man ihn und seine Freunde nicht hätte aus den Augen lassen können. Ja, da mochte seine Frau mit recht haben, aber am Ende war es immer amüsant gewesen und sie hatten alle etwas zu lachen gehabt. Immerhin griffen sie immer ein, wenn einer der Freude doch mal zu weit ging und an dem Abend in Las Vegas hatte es jedoch niemand so gesehen. Es war ja auch nicht mit Absicht gewesen, eher ein Versehen, da das Namensschild so blöd an der Uniform von Zoé gehangen hatte. „Hier ist es wie in einer großen Familie, man hilft sich Gegenseitig und jeder trägt einen Teil zur Gemeinschaft bei. Doch was erzähle ich da, Ivar kann dieses um einiges besser.“ Begann er dann aber und beantwortete so gesehen auch die Frage von Zoé. „Also nein, ich bin nicht der Anführer dieser Kolonie, ich würde sie nur in einen großen Zoo verwandeln oder gar schlimmer.“ Meint er lachend dazu und er hatte für sich gesagt auch nicht das Gefühl, dass er solch einer Verantwortung am Ende überhaupt gewachsen wäre. Er fand es gut so wie es ist und Ivar ist ein hervorragender Anführer. Er kennt ihn schon einige Jahre und so spontan würde ihm nichts gegen diesen einfallen. Er hatte sogar Floki als vollwertiges Mitglied mit aufgenommen und dieses sprach in den Augen deutlich für den Charakter von Ivar. Denn er kannte den seltsamen Norweger nur zu gut, er hatte seine guten und schlechten Tage und seine ganz eigene Art die Welt zu sehen und auch in dieser zu leben. Aber da wich er gedanklich grade völlig vom Thema ab. „Ich kann dich aber morgen zu Ivar bringen, wenn du dann immer noch mit ihm sprechen möchtest, um ein Teil unserer Gemeinschaft zu werden.“ Bestätigte er dann und nahm einen Schluck aus seinem Krug. Er wollte Zoé nun nicht zu etwas drängen am Ende und Jesper selbst hatte nicht das Verlangen nun aufzustehen und zu Ivar zu gehen. Nicht wo er grade seiner Frau langsam aber sicher etwas mehr auf die Pelle gerückt war. Sein Kopf hatte natürlich aus ihm unerfindlichen Gründen ihre Schulter nicht mehr als bequem empfunden und war dabei weiter nach Vorne gewandert. Wobei es eher eine Art Zuneigung war als auf irgendetwas anderes dabei anzuspielen. Jesper mochte es lediglich und genoss es einfach und sah darin gewiss nicht verwerfliches. „Aber erzähle uns doch, wie du hierhergekommen bist und es so weit geschafft hast?“ Schlug er vor und wollte dieses durchaus auch wissen, denn es war immer wieder spannend zu hören, wie die einzelnen es geschafft hatten zwölf Jahre zu überleben und es am Ende so weit geschafft hatten. Jeder hatte dabei seine ganz eigene Art entwickelt.
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Ich musste leicht kichern als @Chamuel Collins meinte das er sich seinen Namen nicht selber ausgesucht hatte. "Das machen wohl die Wenigsten." Früher zumindest, nur konnte man in dieser Zeit sein wer man wollte. Niemand würde einen aufhalten wenn er seinen Namen einfach ändern wollte. Wer sollte das auch jetzt noch überwachen? Manchmal waren Namen sogar weniger interessant als die Person selbst. Dennoch glaubte ich ihm, wieso auch nicht? Langsam aber sicher führte ich ihn zur Gaststätte, wo @Yuki Kuran das Sagen hatte. Wir kannten uns nun schon eine Weile und ich konnte mir nicht vorstellen das sie einem Hungernden den Zutritt verweigern würde. Zumal er ein stinknormaler Gast war. Nur mit dem Unterschied das ich ihn eingeladen hatte. Das er die meisten hier als Muskelprotze bezeichnete, bekam ich natürlich nicht mit. Nach der langen Zeit war es für mich aber wohl schon normal geworden. Obwohl nicht jeder hier so aussah. Trotzdem sollte man niemanden unterschätzen. Wenn ich so an Ivar dachte, der körperlich eher mager aussah und selbst mit seinem Auftreten nicht unbedingt besonders viel Gefahr ausstrahlte, sollte man nicht davon ausgehen das er leichte Beute war. Ganz im Gegenteil, denn dieser Mensch gehörte hier wohl wahrlich zu den gefährlichsten Gegnern. So konnte der Schein ziemlich in die Irre führen. Ich selbst bildete da eher die klischeehafte Ausnahme. Tatsächlich brauchten wir nicht mehr lange bis zum Gasthaus und ich musste grinsen als Chamuel mir die Tür aufhielt. "Danke." Dann trat ich an ihm vorbei durch die Tür und sah mich kurz um. Es war ziemlich leer. Nach meinen Erfahrungen auch normal um diese Uhrzeit. Immerhin fing der Tag erst an und die meisten von uns schätzten es ihren Morgen gemütlich zu Hause angehen zu lassen. Das war wirklich ein großer Vorteil hier. "Dann hast du wohl die freie Auswahl." Damit meinte ich natürlich einen Tisch. Lediglich Zwei weitere Personen befanden sich hier um Speisesaal. Die etwas ältere Dame, die stets ihr Frühstück in dem großen Raum einnehmen wollte und natürlich ein kleiner Helfer hinter dem Holztresen, der ihr Gesellschaft leistete. Niemand wurde hier im sprichwörtlichen Regen stehen gelassen. Das mochte ich so an dieser Kolonie. Auch wenn die Lage nicht unbedingt die Beste war. "Ich hoffe du hast nichts gegen ein einfaches Frühstück einzuwenden?" Andernfalls hatte er wohl doch schlechte Karten gehabt, aber ich schätzte ihn nicht so ein. Dabei dachte ich über seine Frage nach, wie lange ich schon hier war und ob ich mir das irgendwo notiert hatte. Ich suchte nach einer Antwort die mich nicht sofort als verrückt ausmachen würde. Obwohl es kein großes Geheimnis war, das mich eben so etwas doch ausmachte. Vielleicht hing es auch einfach davon ab, wie lange der Blonde im Dorf bleiben wollte. Ich grinste wieder als sein Magen nach Aufmerksamkeit schrie. "Ich hol dir etwas." Damit ließ ich ihn kurz allein, wobei nicht ganz so allein. Immerhin waren sie noch zu dritt im Raum. Mit einer lächelnden Begrüßung erklärte ich dem kleinen Helferlein kurz die Situation und wurde dann auch direkt dazu angehalten etwas zu holen. Mit einem Nicken hielt ich mich an diese Anweisung und verschwand ein paar Minuten. Ein bisschen Zeit um weiter darüber nachdenken zu können. Als der Teller gut gefüllt war, kehrte ich zu Chamuel zurück und stellte ihm einen Teller vor die Nase. Gefolgt von einem Krug mit einer kleinen Dampfwolke darüber. Auf meinem Unterarm thronte noch ein weiterer Teller mit ein paar Scheiben Brot darauf. Ich setzte mich ihm gegenüber an den Tisch und schob es ihm ach noch entgegen. Es war wohl ein typisches Frühstück hier gewesen. Gebratene Eier, Speck und ein paar kleine, rote Tomaten. Zusammen mit dem Brot würde er wohl hoffentlich satt werden. Ich war immer noch gewillt seine Frage einfach zu ignorieren um besser dazustehen als ich eigentlich sollte. Jedoch machte es wenig Sinn. Falls er doch bleiben sollte, würde er mich sowieso zwangsläufig irgendwann besser kennen lernen. "Genau genommen habe ich tatsächlich aufgeschrieben wie lange ich schon hier bin." Dabei sah ich ihn nicht an. Er war fremd, aber es war mir trotzdem irgendwie peinlich. "Das hätte hoffentlich jeder mit Heimweh gemacht." Ich lächelte leicht um es weniger ernst klingen zu lassen. "Hat nicht jeder irgendwas um nicht verrückt zu werden?" Kurz zuckte ich dabei mit den Schultern.

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Es war für den Blonden eine Selbstverständlichkeit gewesen ihr Vortritt zu gewähren. Warum auch nicht? Ein wenig Manier hatte noch nie geschadet. Schlimm genug, dass sich außerhalb sicherer Mauern und Zäune die meisten Überlebenden wie wilde Tiere aufführten. Die Leere die ihm im Gasthaus empfing störte ihn nicht -ganz im Gegenteil. So konnte er sich in aller Seelenruhe erst einmal einen Überblick und ersten Eindruck über diese Gaststätte der Koloniebewohner verschaffen. Das eine oder andere Detail würde mit Sicherheit so manch einer Person entgehen. Doch waren es erstaunlicher Weise oftmals die kleineren Dinge, die mehr Aufschluss über Personen gaben, als die großen Offensichtlichen, die den Meisten sofort ins Auge sprangen und alles andere mehr in den Hintergrund rücken ließen. Auch hier war das Ambiente passend des Auftretens dieser Kolonie angepasst, aber es entging ihm dabei auch nicht, dass es hier durchaus eine Person gab, die ihren grünen Daumen alle Ehre bewies. Ebenso war die Anordnung der Tische nicht willkürlich gewählt. Es wirkte offener, lockerer, nicht wahllos zugestellt, sodass eine gemütlichere Atmosphäre in den Vordergrund trat. Freundlich nickte er dem Mann hinter dem Tresen zu und ebenso der älteren Dame, die sich bereits ihr Frühstück schmecken ließ. "Sprichwörtlich die Qual der Wahl." stimmte er mit einem verschmitzten Lächeln zu und sah sich nochmals kurz um, ehe er sich für einen Tisch entschied, der nicht direkt vor den Fenstern war, aber ihm dennoch beste Sicht nach Draußen gewährte. "Nein, absolut nicht." antwortete er ruhig und war froh, wenn er überhaupt etwas zu essen zwischen die Zähne bekam, solange es genießbar und nicht schon längst am Verwesen war. So viel Gastfreundschaft konnte er bisher nicht überall genießen. Hier hingegen schien es so, als wäre es eine Selbstverständlichkeit Neuankömmlinge gut zu versorgen, ehe es irgendwann sicherlich ans Eingemachte ging. Mit einem "Ok." sah er der Blonden hinterher, beobachtete sie kurz noch, wie sie mit dem Helferlein sprach, bevor sie verschwand und ihn für ein paar Minuten sich selbst überließ. Langeweile kam Chamuel dabei nicht auf, er beobachtete ein wenig das Treiben dort draußen und lauschte hin und wieder dem Gespräch zwischen den anderen zwei anwesenden Personen.
Der verführerische Duft von Eiern und Speck ließen dem Blonden sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen und verriet ihm, die baldige Rückkehr der zierlichen Blonden. Endlich drang Ella in sein Sichtfeld gut beladen mit Tellern und einem großen Krug. "Wow, das sieht wirklich ziemlich gut aus. Ich danke dir vielmals." bedankte er sich prompt, noch während sie ihm das Frühstück servierte. Wenn es auch noch so schmeckte wie es aussah, würde sie sich wirklich keinerlei Sorgen machen müssen. So zückte er die Gabel, kostete etwas von dem herrlichen Ei mit Speck und gönnte sich einen Bissen vom Brot. "Das schmeckt wirklich sehr gut. Backst du auch?" wollte er direkt wissen. Nicht überall tischten sie einen so gutes Brot auf. Doch eine Sache schien der Blonden nicht gänzlich aus dem Kopf gegangen zu sein, umso überraschter blickte Chamuel während des Essens auf, als sie ihm gestand, dass sie tatsächlich jeden einzelnen Tag, den sie bisher hier verbracht hatte, sich notierte. Anblicken tat sie ihn dabei jedoch nicht, etwas Schamgefühl schien hierbei auch eine Rolle zu spielen. Nachdenklich kaute er auf, ehe er ihr eine weitere Frage stellen musste. "Natürlich jeder hat etwas Heimweh. Aber... fühlst du dich hier wirklich wohl?" Sich aufzuschreiben wie viel Tage bereits verstrichen waren, war meist eher ein Drang von Gefangenen, die das Zeitgefühl nicht verlieren wollten. Oder zählte sie sich eher zu den Personen, die in früheren Zeiten sich einen 5 Jahresplan aufgestellt hätten, um festgesteckte Ziele zu verfolgen? "Ich sehe es nicht als Zwang an." schmunzelte er, versuchte sie ein wenig damit zu beruhigen. "Ich bin nur etwas neugierig. Woher kommst du denn?" Damit widmete er sich wieder dem Essen und versuchte nicht dauerhaft den Augenkontakt aufrechtzuerhalten, damit es Ella nicht zu unangenehm wurde. "Übrigens reicht das hier für zwei. Wir können gerne teilen." zwinkerte er ihr zu und schob die Teller dabei weiter in die Mitte. Es war ihm etwas ungewohnt einer Person gegenüber zu sitzen, die nicht an dem Mahl teilnahm, lediglich dabei zusah.
@Ella Harris
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zuletzt bearbeitet 31.05.2023 23:47 |
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Es dauerte nicht lange bis ich zurück zu @Chamuel Collins kam. Zum Glück warten Eier und Speck schnell durch und nichts, was einen Anfänger verzweifeln ließ. Der noch halbwegs Fremde schien dennoch nett zu sein. Es war auch nicht verwunderlich das er neugierig war. Ich konnte mich an an unsere eigene Ankunft hier erinnern. Obwohl die weniger entspannt war. Dennoch war ich froh darüber das es ihm zu schmecken schien. Allerdings schmeckte einem halb verhungertem Menschen sicher so ziemlich alles. Trotzdem freute ich mich darüber. Für den Moment war es mir egal, ob seine Freundlichkeit nur aufgesetzt war um etwas zu Essen zu bekommen. Insgeheim tat es gut nette Worte von jemandem zu hören der nicht zu dieser Kolonie gehörte. Ich grinste breit bei seinem Appetit und es wurde noch breiter als er wörtlich bestätigte das es ihm auch schmeckte. Dennoch schüttelte ich leicht den Kopf. "Nein, keine Sorge. Ich bin keine besonders große Bäckerin. Das ist der Verdienst der Betreiberin. @Yuki Kuran ist ein wahnsinnig netter Mensch. Sie würde niemanden verhungern lassen. Oder zulassen das sich jemand an meiner Backkunst den Magen verdirbt." Es machte mir nichts aus solche kleinen Unzulänglichkeiten zuzugeben. Weit weniger als wirklich persönliche Dinge. Manchmal wünschte ich mir ernsthaft das ich jemand anders sein könnte. Aber das blieb für dahin nur ein Wunschtraum. Ich zog selbst erneut die Brauen hoch und bereute meine Worte, wie so oft, sofort. "Naja." Warum konnte ich auch nicht den Mund halten? Aber er setzte gleich nach und versuchte die Situation zu entspannen. Es war nicht so das ich mich nicht wohl fühlte. Vielleicht sogar etwas zu sehr. Ich zog leicht die Schultern an. "Ich bin nicht aus der Gegend. Eigentlich aus Montana." Dabei wiegte ich den Kopf leicht hin und her. "Liegt nicht gerade um die Ecke, was?" Ich lächelte wieder leicht und sah wie er seine Teller in die Mitte schob. "Bist du sicher? Dein Magen hat sich wie ein schwarzes Loch angehört." Kurz kicherte ich dazu. "Also, woher warst du?" Ich fragte mich ob er auch mehrere Tausend Meilen hinter sich hatte. Das ging schließlich nicht nur mir so. Hoffte ich. Dabei riss ich mir ein kleines Stück von einer Brotscheibe ab und formte es zwischen meinen Fingern neu. Etwas das ich unnötigerweise schon als Kind gemacht hatte und manchmal kam dieses kindische Verhalten noch durch. Auch, wenn es immer weniger wurde. Irgendwann war jeder zwangsläufig mal erwachsen. "Du bist nett. Vielleicht habe ich Glück und du bleibst noch ein paar Tage länger." Ich wusste selbst nicht so genau was ich damit bezwecken wollte. Es war doch klar das ich mich nicht die ganze Zeit um ihn kümmern konnte. Aber ich hatte nicht viele Freunde und wenn das Eis, aus meiner Sicht, einmal gebrochen war, war es doch sicher einen Versuch wert. Er konnte wohl nicht mehr als mich abzuweisen. Vielleicht hatte ich Chamuel damit aber auch verschreckt. Sollte er sich bedrängt fühlen würde er es mir sicherlich gleich sagen, oder schlimmer noch, er würde nach seinem Frühstück einfach wieder gehen. Ausreden gab es genug. Einem Fremden war sicherlich jede Entschuldigung recht um sich in Sicherheit zu bringen.

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