WILLKOMMEN!
Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
X
#1

Umzäunter Garten hinter der Villa

17.08.2020 22:18
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

...

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#2

RE: Umzäunter Garten hinter der Villa

16.05.2023 15:24
Remo Gillys Remo Gillys (gelöscht)
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Speisesaal

Herrenlose Gebäude, Objekte auf die niemand mehr einen Anspruch erhob und welche sich in dieser Welt wie Notwendigkeiten für Jedermann anboten. Es war aber auch manchmal ein Rangeln zweier oder mehrerer Menschen und die Natur des Stärkeren oder Klügeren obsiegte. Das hatte er alles schon erlebt und gesehen oder gar selbst ausgeführt, aber für das Boot, in welchem er saß und einen Fluss hinunter ruderte, musste er nicht kämpfen. Auch wenn das eingetrocknete Blut am Bug und Backbord eine gänzlich andere Geschichte erzählte. Ein letztes Mal versenkte er die Ruder im Wasser, dann legte er sie in die Innenseite des Bootes und ließ sich mit der Strömung treiben. Eine kleine Pause war jetzt genau das Richtige und nachdem er mehrere Schlucke aus der Wasserflasche genommen hatte, legte er sie neben seinen linken Stiefel. Kurz wühlte er in seinem Rucksack und fand dann das kleine Schmuckstück, welches er gesucht hatte. Für einen Moment hielt er es so in die Höhe, dass er durch das Loch der wertvoll aussehenden Legierung den blauen Himmel sehen konnte, ehe er ihn an seinen kleinen Finger stecken wollte. Leicht verärgert stellte er fest, dass er nicht passte! Doch dann viel ihm der Karabiner ein und öffnete diesen, um den Ring zum Eisenschlüssel einzuhängen. So war er wenigstens sicher! Ein schönes Geschenk für einen noch schöneren Menschen.
Vergnügt beobachtete er das Schmuckstück, bis er von einem Rascheln abgelenkt wurde, welches aus dem angrenzenden Wald kam und er seinen Kopf nach links drehte. Vorsichtshalber nahm er die Ruder wieder in die Hand und beschleunigte das Boot weiter flussabwärts. Er wollte nun keine weiteren Hindernisse bewältigen müssen, denn diese blonde Irre hatte ihn bereits reichlich Zeit gekostet und dabei wollte er doch zum Abendessen bei Carol sein. Vielleicht war es Karma, das ihn nun ereilte, denn aus seiner Fahrt zur Cottage wurde nichts, weil sich gefühlt in wenigen Minuten der Himmel zuzog und ein tiefes Donnergrollen zu hören war. Fluchend suchte Remo beide Uferseiten des Flusses ab und begann weiter angestrengt zu rudern, bis sich tatsächlich zur einen Seite der Wald lichtete, um eine ziemlich verwitterte Bootsanlegestelle zu offenbaren. Diese wiederum grenzte an einen verwilderten Garten, der sich vor einer alten Villa auftat und mindestens so unberührt schien. Was hatte er für eine Wahl?
Den Steg also anfahrend, ignorierte er ihn doch, weil das Holz an manchen Stellen sehr morsch aussah und ließ das Boot am Ufer stranden. Schnell sein Hab und Gut im Rucksack verstauend, kletterte er danach über den Bug auf festen Grund. Das Boot zog er noch weiter aus dem Fluss und sicherte es sich somit für den nächsten Tag. Erst dann schenkte er der Kulisse hinter sich mehr Aufmerksamkeit und bahnte sich einen Weg durch den Garten bis hin zur Terrasse dieser imposanten Villa. Ihn wunderte es gewiss nicht, wenn sie bereits von irgendwem eingenommen wurde. Vielleicht lohnte es sich, diese auf seiner Karte zu verzeichnen, aber zuerst musste er sicherstellen, dass hier keine Gefahr drohte und öffnete die leise knarrende Terrassentür, während er gleichzeitig mit der anderen Hand die Sichel aus der Halterung entfernte.

®

...another time will be continued.


Madness is just a word.
Illumination is the feeling.

zuletzt bearbeitet 22.05.2023 15:20 | nach oben springen

#3

RE: Umzäunter Garten hinter der Villa

24.05.2023 18:38
Naru Bernard Naru Bernard (gelöscht)
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In den frühen Morgenstunden verabschiedete Naru sich und ließ Balar hinter sich; hier wusste man mittlerweile, dass die junge Frau entweder am gleichen Abend zurückkam oder vielleicht auch erst in den darauffolgenden Tagen. Es war nicht ungewöhnlich, dass sie sich für längere Zeit in der Wildnis verschwand, um dem Trubel der Kolonie zu entkommen. Heute war einer dieser Tage, an dem es sie in die Ferne zog. Sie sehnte sich nach der Stille der Natur und der Sicherheit des Waldes, der ihr so viele Jahre lang ein Zuhause gewesen war. Gemeinsam mit ihrer Hündin Sarii entfernte sie sich weiter als gewöhnlich von Balar, um neue Jagdgründe zu erschließen. Und je weniger menschengemachtes sie um sich hatte, desto freier floss ihr Atem. Vogelgezwitscher, das Surren und Brummen erster Wildbienen und das Rascheln der Bäume – die Erde lebte weiter, obwohl so viel tot auf ihr wandelte.
Die Stunden verstrichen, ihre Beine trugen sie immer weiter. Auf ihrer Reise sammelte sie Kräuter und verstaute sie in einem ledernen Beutel, der an ihrem Gürtel hing. Hin und wieder hielt sie einfach nur inne und genoss die heilende Kraft der Natur. Zwei Flaschen Wasser füllte sie an einem Fluss. Und Sarii tollte um sie herum, mal die Schnauze weit am Boden, mal hoch in der Luft. Und irgendwann erreichten sie eine Lichtung, auf der sich mehrere Kaninchen tummelten. Eifrig mümmelten sie an frischem Klee. Naru konnte drei der Tiere mit Pfeil und Bogen erledigen. Sie band die toten Kaninchen an den Hinterbeinen zusammen und trug das Bündel über ihrer Schulter.

Als sie die ersten Vorboten des Gewitters sie erreichten, war sie bereits zu weit von Balar entfernt, um es rechtzeitig dorthin zu schaffen. Und so folgte sie ihrem Herzen weiter, auf der Suche nach einem sicheren Unterschlupf. Das Gras um sie herum wurde immer höher, in der Ferne tauchte eine alte Steinmauer auf. Sie überwand die Mauer und stand in einem verwilderten Garten. Überall wuchsen die Frühlingsblumen, es gab einen still gewordenen Teich und mittlerweile morsch gewordene Gartenmöbel, die langsam von immer höher werdenden Brombeerbüschen verschlungen wurden. Zwischen all dem stand eine Villa. Die Natur war bereits dabei sich auch diesen Ort zurückzuerobern. Efeu rankte an den Mauern empor und bahnte sich seinen Weg durch zerbrochene Fensterscheiben.
Naru näherte sich dem Gebäude vorsichtig und kletterte durch ein Seitenfenster. Beinahe geräuschlos durchsuchte sie die Räume im Erdgeschoss. Im ersten Stock war es ruhig, selbst als Sarii kläffte, weil sie eine Ratte entdeckte, rührte sich nichts. Naru zog sich in die Küche zurück, während Sarii die Ratte erlegte. Die Schränke und Schubläden standen offen; sicherlich war sie nicht die erste, die diesen Ort entdeckt hatte. Naru legte die Kaninchen auf der staubigen Anrichte ab und warf einen Blick zum Waschbecken. Draußen wurde es derweil immer dunkler, die Wolken bildeten eine schwarze Decke über der Welt. In der Ferne grollte es bedrohlich und kurz darauf schlugen die ersten feinen Tropfen gegen die Fensterscheiben. Sie ließ sich davon nicht irritieren und nahm sich eines der Kaninchen vor, um es auszunehmen. Dafür musste sie zuerst das Fell entfernen, was später natürlich auch weiterverarbeitet werden würde. Und während sie die ersten Schnitte setzte, war es Sarii, die bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Die Hündin spitzte die Ohren und schnüffelte in der Luft. Naru schob es zunächst auf die Ratten, doch als Sarii ein leises Knurren hören ließ, war ihr klar, dass diese Gefahr größer sein musste. Sie ließ von dem Kaninchen ab und steckte das Messer ein. Stattdessen griff sie sich ihren Bogen und einen Pfeil. „Hierbleiben.“, flüsterte sie ihrer Hündin zu und bewegte sich vorsichtig aus der Küche; die Sehne gespannt und einen Pfeil schussbereit.

@Remo Gillys

sky above # earth below # peace within
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#4

RE: Umzäunter Garten hinter der Villa

05.06.2023 12:41
Remo Gillys Remo Gillys (gelöscht)
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Die Veranda hatte drei sehr große, zweiflügelige Türen, welche einst gewiss sehr imposant gewesen waren und der Villa ein vielversprechendes Aussehen verliehen hatten, aber nun schienen sie altersschwach in ihren Gelenken, wenngleich noch recht robust. Remo entschied sich für den rechten Einlass und öffnete die eine Seite sehr langsam, welche trotzdem entsprechende Geräusche von sich gab. Was war auch anderes zu erwarten? Erst kürzlich geölte Scharniere? Er wäre aber nicht er, wenn er dieses verräterische Geräusch nicht im Donner untergehen ließ, welcher sich bereits sehr nahe anhörte und dann konnte er das typische, leise Pochen der Regentropfen vernehmen, welche entweder auf die Blätter der Bäume aufschlugen oder auf das überstehende Dach der Veranda.
Dass er bereits von weiter oben ins Visier genommen wurde, ahnte er nicht, auch wenn er instinktiv das Gefühl in sich trug, nicht allein zu sein und damit war nicht sein cerebraler Mitbewohner gemeint. Manchmal hatte er dieses Empfinden schon prinzipiell, obwohl er völlig allein war, aber er wusste, dass er immer auf der Hut sein musste, denn die dunklen Schergen trieben sich überall herum und tauchten völlig unerwartet auf.
Er schob sich langsam durch den halb geöffneten Flügel und blieb für einige Momente stehen, um sich zu akklimatisieren. Dabei nahm er sich Zeit, die Umgebung in Augenschein zu nehmen, welche einst eine ansprechende Bibliothek gewesen sein musste und horchte zugleich in das Innere der Villa. Der Geruch nach altem, modrigen Papier lag in der abgestandenen Luft und dann fügte sich ein verräterisches Geräusch hinzu, ein Knarren. Es konnte von einem Menschen stammen, dessen nächster Schritt ihn verriet oder auch einer kräftigen Sturmbö, die gegen das Äußere der Villa drückte. Lässig drehte er einmal den Griff seiner Sichel in der Hand hin und her, dann bewegte er sich langsam vorwärts, steuerte auf den einzigen Ausgang zu, eine halbgeöffnete Tür, durch die er hinaus blicken konnte, als er sich ihr auf halben Weg näherte.

®


Bibliothek

@Naru Bernard & @Scarlet Rainthworth ich werde im nächsten Thema noch etwas schreiben!


Madness is just a word.
Illumination is the feeling.

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