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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Imara irrte weiterhin alleine durch die Wälder und fand keinerlei Anschluss. Wollte sie Anschluss finden? Menschen zu vertrauen fiel der jungen Frau sehr schwer, weswegen sie alleine besser zurechtkam. Selbst nachdem sie vor vielen Jahren auf Harley traf, konnte sich Imara in diesem Clan nicht sonderlich einlassen. Und eines Tages schlich sie sich, wie so oft, nach draußen und fand nicht mehr zurück. Aufgrund einer Horde vom Zombies wurde das Mädchen immer weiter von der Kolonie weggetrieben, dass es ihr unmöglich war, wieder zurück zu Harley und ihrer kleinen Familie zu finden. Seit diesem Tag an war Mara auf sich gestellt und musste das gelernte umsetzen, was ihr bisher ganz gut gelang. Sie wusste sich vor Zombies zu verstecken. Ebenfalls war ihr bekannt, wie sie sich mit wenigen Dingen am Leben halten konnte. Flaschen füllte sie stets mit frischen Wasser aus einem kleinen Bach nach. Versteckte sich die junge Frau in einem Haus, kochte sie das Wasser ab und nutzte dieses gern für Tees oder Suppen. Manchmal war die Suppe eher eine Brühe, aber immerhin besser als nichts.
Nicht immer war ihre Jagd erfolgreich. Imara jagte vielmehr kleinere Tiere, da sie keinerlei Möglichkeit besaß, das übrige Fleisch einzufrieren. Ebenso wenig konnte sie es pökeln, um das Fleisch haltbar zu machen. Jedoch hatte sie irgendwo einmal gelesen, dass Lebensmittel in einem Erdloch vergraben werden konnten, um diese kühl zu lagern oder haltbar machen zu können. Doch funktionierte dies wirklich? Lockte dies nicht andere Tiere an, die dieses verbuddelte Stück Fleisch witterten? Im Winter war es anders, da konnten Lebensmittel bedenkenlos draußen ‚eingefroren‘ werden. Im Sommer hingegen war die Lagerung von frischen Lebensmitteln ein wenig anders. Sie würde es eines Tages einfach mal ausprobieren und schauen, ob es eine hilfreiche Methode war oder nicht.
An diesem bewölkten Tag machte sich die Brünette auf den Weg zu einer Jagd. Seit Tagen hatte sie sich nur von Beeren, Nüssen und anderen Früchten ernährt, die sie gesammelt hatte. Endlich wollte sie wieder etwas Festeres und Fleischiges zwischen ihren Zähnen spüren. Mit einem selbstgebauten Bogen und einem Pfeil machte sich Imara auf den Weg durch den Wald. Durch eine Lichtung entdeckte sie jedoch eine alte Schule, die ihre Aufmerksamkeit lockte. Umgehend lief sie dorthin, um elektronische Sachen zu sammeln, die sie gebrauchen konnte. Die meisten amerikanischen Schulen in Kleinstädten besaßen nicht die neuste Technik, weil ihnen das Geld dazu fehlte. Somit könnte die junge Frau dort fündig werden. Zuerst suchte sie das Sekretariat auf, wo sie sich auf die Suche nach medizinischen Hilfsmittelen machte. Schulen wurden neben anderen Behörden zuerst geplündert. Doch lagen in diesen noch einige Schätze versteckt, die andere nicht auf den Schirm hatten.
@Elaine Goldsteen
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Nachdem Elaine mit Alexej einige Zeit verbracht und sie ihn gesund gepflegt hatte, ging jeder der beiden ihre eigenen Wege. Sie ließ sich einfach treiben und wusste nicht, dass eine Kolonie auf ihre Rückkehr wartete. Vielleicht hatten diese Mitglieder sie auch bereits auch für tot erklärt, was nichts Ungewöhnliches gewesen wäre. Zu dieser kamen Menschen nicht mehr zurück, weil sie den Kampf gegen diese Untoten verloren hatten. Auch Elaine wäre dies beinahe geschehen. Zum Glück konnte sich die Frau auf einen Baum retten und harrte dort einige Zeit aus. So lange, bis sie den Baum ohne Probleme verlassen konnte. Alles andere wäre ihr sicherer Tod gewesen. Elaine streifte durch die Wälder und hauste in verlassenen Häusern, die ihr auf ihrer Reise über den Weg kamen. Dort fand sie für die Nacht einen sicheren Unterschlupf. Nachts im Dunkeln umherzustreifen war gefährlich. Schnell könnte man von einem Zombie oder von Fremden überrascht werden. Und selten überlebte jemand dieses Schauspiel. Nur mit ganz viel Glück. Daher machte sich die Brünette bei Sonnenuntergang auf die Suche nach etwas Sicherem.
Elaine hatte seit Tagen nichts mehr gejagt, weil sie durch eine leichte Erkältung geschwächt wurde. In dieser Zeit trank sie sehr viel Wasser, welches sie aus kleinen Bächen filterte und abkochte. Schließlich war sie sich nicht sicher, ob sich dort krankmachende Bakterien aufhielten. Wenn sie jedoch durstig war, trank sie das Wasser aus dem Bach einfach so, vor allem wenn die Sonne auf die Erde knallte. Zum Glück war es an diesem Tag bewölkter. Mit ein paar Flaschen Wasser und Beeren, die sie auf dem Weg gepflügt hatte, kam sie in eine kleine Stadt und steuerte auf das Gebäude zu, welches wie eine Schule aussah. Dort würde sie die Nacht verweilen können. Dass sich dort jemand aufhielt, würde sie bald mitbekommen.
Sie öffnete die Tür und schlich vorsichtig nach drinnen. Der lange und sehr beschmutzte Flur wurde bereits von der Natur eingenommen. Pflanzen bahnten sich nach drinnen. Vorsichtig setzte sie einen Schritt vor den anderen und vernahm etwas im Bereich des Raumes zu ihrer linken. Es schien das Sekretariat gewesen zu sein. Sie presste ihren Körper flach an die Wand und sprach: „Ist das jemand?“ Ihre Waffe hielt sie dabei fest in der Hand, denn sie wusste nicht, ob sich eine fremde Person dort aufhielt oder gar ein Zombie. Gespannt wartete sie auf eine Reaktion.
@Imara Ramsey
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Die Wälder war mein Revier und ich verließ sie meist nur wenn ich Fleisch und Felle oder andere Rohstoffe die ich aus Tieren gewann zum Cottage als Handelsware brachte. Gut meine Besuche dort hatten etwas zugenommen und dennoch bevorzugte ich die Wälder. Heute war ich schon kurz vor Sonnenaufgang aus meinem kleinen Reich durch den Wald in Richtung der Kleinstadt die nahe eines der vielen Waldränder sich befand. Ich hatte alles versorgt und die Fallen scharfgemacht, den ich würde wohl erst morgen wieder zurück sein. Durch die Flagge wussten die Menschen wo wussten wo ich lebe, das ich nicht da war und man nicht versuchen sollte reinzukommen.
Ich hatte mich also ausgerüstet und war auf dem Weg durch den Wald. Die Natur um mich herum und die frische Luft am Morgen war für mich belebend und ich genoss es einfach in der Natur zu sein. Fern von dem was aus der Welt geworden war und auch wenn ich nun öfter die Gesellschaft von Menschen genoss, zog ich den Wald noch immer vor. Kleinstädte war oft Ziel von Plündern aus Kolonien oder Nomaden, den auch wenn man glaubte mit der Zeit gab es nichts mehr so stimmte das nicht weil bestimmte Rohstoffe konnte man nur hier finden. Sei es Kupfer oder Rohre in Gebäuden, man konnte irgendwie alles nochmal verwerten. Meine Liste war kurz und das meiste würde ich vermutlich schon in einem der ersten Häuser finden. Aber wenn man schon hier war, vielleicht gab es noch ein nützliches oder gutes Buch in der Schule. Meist waren Bücher das letzte was man beim Plündern beachte, den sie waren sperrig und nahmen wichtigen Platz im Rucksack Weck.
Sicher hatte ich einige schöne klassische Literaturtische Werke in meinem Blockhaus, aber auch wenn man sie immer wieder lesen konnte war mal was neues eine Abwechslung und wenn es nur Kinderbücher oder Lehrbücher gab, würde ich sie im Cottage abgeben für die neue Generation war wissen wirklich wichtig. Die Natur begann immer deutlich das Land was wir Menschen ihr genommen hatte zurück. Vielleicht war es wirklich das Beste für die Welt was passiert war auch wenn es mir für die Generation wo nun kam schwer werden würde. Also bewegte ich mich langsam auf das Gebäude der Schule zu. Die offensichtlichen Eingange und Ausgänge würde ich meiden und mir einen Weg ins Innere suche, was durch die sich ausbreitende Natur nicht schwer werden würde. Also wählte ich mein Ziel genau aus und stieg langsam durch eins der Fenster ein. Meine Atmung ging ruhig und ich hatte meinen Messer in der Hand war bereit für eine Überraschung. Hatte ich da etwas entfernt gehört? Klang wie eine Stimme ich wurde noch vorsichtiger und verweilte in dem Raum bereit und lauschte in das Gebäude.
@Elaine Goldsteen @Imara Ramsey
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Imara war froh, ein Schulgebäude ausfindig gemacht zu haben, denn vielleicht konnte sie dort etwas Praktisches finden, um ihrer Technikaffinität einen Anreiz zu geben. Sie war ein Computer Nerd, wie die Kinder sie damals nannten, bevor die Seuche ausgebrochen war. Sie liebte es, Programme zu hacken und sichere Programme zu schreiben. Sie kannte sich in der Welt der Zeichen und Zahlen aus. In der neuen Welt vermisste die junge Frau diese Tätigkeit, denn da wusste sie, dass sie richtig gut darin war. In der letzten Zeit befand sie sich bei Renard, der ihr einiges über die Jagd und die Kamptechniken näher brachte. In diesen beiden Bereichen war Imara nicht sonderlich gut, denn ganz am Anfang des Ausbruches hielt sie sich zurück und fand andere Wege, diesen Dingern zu entkommen, bis sie es nicht mehr schaffte. Daher lernte sie durch Harley den Waffenkampf und irgendwann türmte das junge Mädchen, um der kleinen Familie, die Harley hatte, nicht weiter im Weg zu stehen. Daher befand sie sich seit 2017 allein in dieser verkackten Welt, aus der sie entkommen wollte. Imara suchte sich an sicheren Orten einen sicheren Unterschlupf, um einmal richtig ausschlafen zu können. Der wenige Schlaf zehrte an ihrer Gesundheit und auch an ihrer Konzentration. Dadurch wurde die junge Frau unkonzentrierter und dies konnte gefährlich für sie enden. Aber in dieser Zeit, wo sie tief und fest schlafen konnte, träumte sie von der heilen Welt, die sie kannte. Die Enttäuschung war groß, wenn sie danach wieder aufwachte und immer noch in dieser kaputten Welt gefangen war. Sie machte das Beste daraus. Und sofern Renard es konnte, half er ihr dabei.
Der Lockenkopf suchte gerade nach Technikbüchern, die sie noch nicht kannte und steckte diese in ihre Tasche, die schon dem Lochfraß zum Opfer gefallen war. Danach schaute sie sich nach Lötkolben und PCS um, um dort noch etwas Brauchbares entwenden zu können. Bis sie eine Stimme hörte, die ihre Aufmerksamkeit weckte. Sofort hörte Imara auf zu kramen und ging in die Hocke. Langsam krabbelte sie zu der Tür und blickte hinaus. Von diesem Punkt aus konnte sie nichts hören. Schritte waren zu vernehmen, die deutlich einer anderen Person zugeordnet werden mussten. Es war eher ein Mann, wie Imara heraushörte. Sie schlich weiter hinaus und sah eine junge Frau, die sich in das Gebäude geschlichen hatte. Imara zog sich wieder ein wenig zurück und antwortete der Stimme. „Wer bist du? Was willst du? Bist du allein?“ stellte Imara der Fremden einige Fragen und blickte sich derweil um, um einen Ausweg zu finden, falls die Fremde nicht allein war. Alles, was als weitere Waffe zu nutzen war, zog sie an sich heran. Ebenfalls schmiedete sie einen Fluchtplan, falls sie entkommen musste.
@Elaine Goldsteen @Renard Keener bitte entschuldigt die Wartezeit, das RL :(
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Elaine presste ihren schlanken Körper an die Wand im Sekretariat und hielt ihre Waffe fest in der Hand. Sie achtete stets darauf, dass sie ihre Umgebung fest im Blick hatte und alle Möglichkeiten eines Angriffes durchspielte. Ebenso schaute sie nach einem Ausweg, der Situation schnell zu entkommen, wenn sie keinerlei Chance hatte, dies zu überleben. Da blieb nur der eine Weg, wegzulaufen. Nicht einmal musste sie diesen Weg nehmen und wegrennen. Es war der natürliche Instinkt, den auch die Urzeit Menschen innehielten, um einer Gefahr schnellstmöglich zu entkommen. Die Höhlenmenschen entkamen mit diesem Instinkten den größentechnisch überlegten Tieren, die durch ihren langen und schweren Beinen in der Schnelligkeit gehemmt waren. Und der Mensch hatte den Vorteil, sich schneller und leichter verstecken zu können. Wer diesen Instinkt ignorierte, lebte gefährlicher und riskanter. Manchmal tat dies auch Elaine, weil sie den Kick liebte, doch an diesem Tage waltete die Vorsicht.
Auf leisen Zehenspitzen ging sie weiter in den Raum hinein und erkundigte sich, ob noch jemand in diesem Raum beziehungsweise in diesem Gebäude zu finden war. Dass sich bereits noch jemand anderes in diesem Gebäude befand, bemerkte Elaine im ersten Moment nicht, da dieser sehr leise voranschritt. Sie sicherte alles um sich herum ab und hielt nun in beiden ihrer Hände eine Waffe. In der linken Hand umklammerten ihre schlanken Finger ein langes Messer, während in der rechten Hand ihre Finger eine Machete fest umschlangen. Jahrelang hatte sie geübt, unterschiedliche Bewegungen mit ihren Händen auszuführen. Anfangs war es nicht einfach, diese unterschiedlichen Bewegungen zu koordinieren, jedoch legte sich diese Schwierigkeit mit der Zeit und sie könnte angemessen reagieren.
Auf einmal drangen einige Fragen zu Elaine herüber. Ihren Rücken presste sie weiter fest gegen die Wand und lief weiter zu der Tür zu ihrer rechten, um bei einem spontanen Angriff schnell entkommen zu können. Vorsichtig versuchte sie diese mit ihrem Fuß zu öffnen, um zu schauen, ob sich dahinter etwas befand oder, ob diese Tür von einem Hindernis versperrt wurde. Nichts von beiden, weshalb sie erleichtert aufatmete. „Was geht dich das an? Das selbe könnte ich dich auch fragen. Bis du allein? Was willst du hier?“ kamen die Gegenfragen. Jedoch in gedrückter Stimmlage, denn Elaine wollte keine Aufmerksamkeit anderer Menschen oder gar der Zombies auf sich ziehen, die in der Schule noch herumgeisterten. Große Herden sind mittlerweile ein wenig zurückgegangen, was das Jagen im Wald auch einfacher gestaltete. Etwas anderes blieb einer Nomadin nicht übrig, um sich zu ernähren. Dosen oder Fertignahrungen gab es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Und nicht immer fand die Brünette etwas zu Essen. Somit kam sie recht gut klar, wenn sie wenige Tage nichts zu essen bekam. Wasser war in diesem Fall wichtiger.
@Renard Keener @Imara Ramsey
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Es war nicht ungewöhnlich, dass noch immer überlebende Menschen die kleinen Siedlungen und Städte plünderten, denn man sein wir Ehrlich, selbst wenn hier auch keine Lebensmittel oder Waffen im klassischen Sinne zubekommen waren. Gab es hier immer noch Schätze für die sich eine Tour lohnte. Bücher, die vielleicht wichtiges Wissen in sich stehen hatten, Rohstoffe die man zum Bau oder in Standhaltung brauchte und die man ohne die richtigen Maschinen nicht gewinnen oder herstellen konnte. Ich habe mal beobachtet, wie eine Gruppe von Leuten von einer Baustelle Zementsäcke und Bausteine davon geschafft hatten. Keine Ahnung ob sie eine Mauer errichtet oder ob sie was damit wieder in Stand setzten wollte. Ich habe mich damals noch auf meinen Weg in den Wald befunden und nach einem Erlebnis einige Tage vorher noch weniger Lust auf die Gesellschaft von Menschen.
Nun stand ich also hier in der alten Schule und auch wenn ich immer versuche mit allem zurechnen um Lebend mit dem was ich wollte zurück in meinem Wald zukommen. Gab es Momente, die einen Überraschen konnte. Durch das Einsteigen über das Fenster, war ich schon mal möglichen Menschlichen Feinden aus dem Weg gegangen, doch die Geräusche und die Stimmen machten deutlich, dass ich nicht allein war. Beißer waren eine Sache, die man einschätzen konnte, sie wollten dich einfach Fressen und fertig. Menschen jedoch konnten zu Abscheulichkeiten fähig sein, die man nicht mal in seinen schlimmsten Alpträumen erwartet hatte. Tja, wie sagte man so schön, das Gefährlichste Tier auf der Welt war der Mensch mit seinem Antrieb sich selbst zu verschlingen. Ich atmete ruhig und flach, meine Atmung war sehr leise ich wollte die anderen Menschen in der Schule noch nicht auf mich aufmerksam machen, auch wenn mir bewusst war, dass mein Einstieg einen kleinen Krach verursachtet hatte.
Kennen Sie das, man ist voll konzentriert, man lauscht auf die Geräusche, dass man selbst die Kellerasseln glaubt zuhören und dann überrascht einen Etwas mit dem man so überhaupt nicht gerechnet hat. In meinem Fall, war es der Klang einer Stimme oder viel mehr zwei Stimmen, auf die ich ja mal überhaupt nicht vorbereitet war. Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass sich mein Weg ihr in der Schule mit genau zwei Menschen wiederkreuzte, die ich kannte und wo zu den wenigen gehörten, die wussten wo genau im Wald ich lebte. Es viel mir schwer ein Seufzen zu unterdrücken, aber ein gewisses Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen, was mich aber wieder in meiner Vorsicht bestärkte, war das Geräusch das an der Tür sich langsam vorbei schob. Beißer, vielleicht ein oder zwei, schwer durch das verdreckte kleine Fenster in der Tür zusagen. Das Problem war, aber, dass die Dinger wohl schon lange hier drin waren, also waren sie vermutlich noch etwas agiler als die draußen. Wobei man das nicht mit Sicherheit sagen konnte. Ich fluchte innerlich und besah mir die Tür, sie würde vermutlich ein Geräusch machen, das man hörte, wenn ich sie auf machte, aber das ging nicht anders. Ich hörte die beiden Frauen, also waren sie nicht weit von mir entfernt. Eine Hand legte sich auf die Türklinke, die Messer bereit, langsam drückte ich den Griff herunter und zog langsam die Tür auf, dass man in der Schule ein knacken und quietschen doch recht deutlich hören konnte. Ich überlegte einen Moment und handelte dann instinktiv. „ACHTUNG! Beißer kommen.“ lies ich meine Stimme Erklingen für einen kurzen Moment und ahnte, das damit wenn hier noch mehr von den Dingern waren die nun auch aktiver werden würden. Aber wenn es wirklich die beiden Frauen waren wo ich von der Stimme her vermutet, musste ich einfach was tun.
@Elaine Goldsteen @Imara Ramsey
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Elaine sprach ein wenig mit der Fremden, die sich als Imara vorstellte und ehe sie sich auch nur versah, war diese auch schon verschwunden. Kein Mucks kam mehr aus der Richtung, aus der sie die Stimme der Unbekannten vernommen hatte. Oder war sie nur still, um Elaine zu verwirren? Um sie in den Hinterhalt zu jagen? Die Brünette passte umso besser auf und schob ihren Körper langsam an der Wand entlang, um in den Raum zu gelangen, in der sich die junge Frau zuvor befunden hatte. Ihre Waffe hielt sie weiterhin zur Verteidigung bereit. Vorsichtig schob sie die Tür auf und blickte hinein. Niemand war dort zu finden. Leise seufzte sie vor sich hin, ehe sie weitere Geräusche vernahm, die sich ihr näherten. Die Brünette war achtsam und drehte sich wieder um. Es war recht dunkel. Eine Dunkelheit, die Elaine für sich nutzen könnte und auch würde. Dies war eine Zeit, in der die Frau kaum Vertrauen zu Menschen hatte. Dies war zu damals sogar schlimmer geworden. Dank einiger Erinnerungsschübe konnte sie sich wieder an ein paar Dinge erinnern. Jedoch nicht, dass sie in einem Clan war. Vermisste jemand sie?
Das Knarren und Quietschen trat an die Brünette heran und sie blieb kurzerhand stehen. Sie lauschte dem weiterem Verlauf und blickte in die Richtung, aus der das Geräusch entsprungen war. Eine Warnung kam und Elaine machte sich bereit. „Ich hoffe sehr, dass ist keine Finte, sonst bist du tot.“ warnte sie den Mann mit gedrückter Stimme und sie behielt die Augen offen. Elaine ging langsam vorn und ein Beißer trat unmittelbar auf sie zu. Das Röcheln und Schlurfen ließ sie nicht wahnsinnig oder hektisch werden. Mit ihrer besonnenen und ruhigen Art zückte sie ihr Kajal und rammte es diesem Biest ohne zu zögern in den schon leicht verwesten Schädel. Den Körper stieß sie von sich und ging weiter voran. „Ist alles gut bei Ihnen?“ wollte sie wissen und wartete ab, ob es dem Mann gut ging, der sie gewarnt hatte. Dieser hätte es nicht tun müssen, was ihr zeigte, dass er keiner von der bösen Sorte war. Zumindest nicht gänzlich böse. Alles andere würde sich noch zeigen.
@Renard Keener entschuldige, Pb war nicht sonderlich fit gewesen, weswegen der Post jetzt erst kommt.
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Ich wusste es war ein Risiko in der alten Schule nach Rohstoffen zu suchen, aber leider gab es bestimmte Dinge einfach nicht im Wald und sogar ich war dann gezwungen mich an Orte zu begeben, die ich im Normal Fall vermeiden würde. Die Menschen waren nämlich weit aus gefährlicher als die Beißer, den konnte man aus dem Weg gehen, sie auch mit Tricks ablenken. Doch Menschen, die auf einem Beuteraubzug waren, machte einem am Ende oft viel mehr Ärger, als die ganze Sache wert gewesen war. Ich hatte ja noch nicht mal richtig nach Brauchbaren Gegenständen suchen können, als die Geräusche im Gebäude mir die Anwesenheit von weiteren Lebenden verkündet hatten. Das war doch wiedermal Typisch, da will man Menschen meiden und trifft dann doch auf welche. Nur wenige Plünderer oder Sucher gingen in Schulen, denn meist fand man hier nichts von Wert oder Nutzen mehr. Aber man musste nur wissen wo man was genau suchen musste.
Die Beißer hatten mich für einen Augenblick überrascht, Gottverdammt ich muss mich konzentrieren, ein Fehler und du bist in dieser Welt Wurmfutter oder viel Schlimmer Futter für die Dinger wo in jeder Ecke lauern können. Erst war ich mir nicht sicher, dann jedoch wusste ich, das die Stimmen zu mir bekannten Personen gehörten. Die Welt war so verdammt groß geworden und doch schien sie mir immer kleiner zu werden, wenn man so oft auf jemand traf den man kannte. Ich hatte eine Entscheidung getroffen und sie gewarnt, wissend das der eine Beißer auf mich aufmerksam werden würde. Ich erledigte ihn und bewegte mich nun langsam auf die Stimme zu, das Risiko, das hier noch mehr Beißer waren, hatte ich im Kopf behalten und war das nicht eine Tür gewesen. War jemand Geflohen. Dann kam diese kurze Stille, die zog mir den Magen zusammen, man wusste niemals was genau eine Stille bedeuten konnte. Es war wie bei einem Einsatz, die Unbeschreibliche Stille, bevor der Schuss sich löste und das Chaos bei den Feinden ausbrach, wenn ihnen bewusst wurde, dass ein Sniper sie im Visier hatte.
Dann hörte ich ihre Stimme wieder und musste doch schmunzeln, denn ich hatte Recht gehabt, die Stimme gehörte zu einer der wenigen Personen die wussten wo ich Lebte und wer ich war nun ja, was ich von mir halt offenbarte. „Also würde ich so eine offensichtliche Finte legen, dafür solltest du mich doch eigentlich schon etwas besser kennen Elaine“ gab ich ihr als Antwort und bewegte mich weiterhin vorsichtig und bedacht durch die verschmutzen und verwitterten Gänge der alten Schule auf ihre Position zu. Es war natürlich immer ein gewisses Restrisiko, denn auch wenn man einen Menschen kannte, konnte die Person sich im Laufe der Zeit verändert haben und man lief dann in Gefahr ein Messer im Rücken zu haben. Ihre zweite Frage, lies mich doch etwas schmunzeln, ging es überhaupt noch jemand Gut in dieser Welt aus Beißern und Menschen die glaubten sie könnten alles dafür nutzen. „Den Umständen entsprechend gut würde ich sagen.“ merkte ich daher an und stoppte in meiner Bewegung, aus einem der Klassenräume, zog sich langsam eine Gestalt am Boden entlang. Für viele ist eine Horde Beißer die einen jagt der Pure Horror, aber der Anblick eines Geschöpfes, das mal jemandes Kind gewesen war, das sich mit abgenagten Beinen auf ein Geräusch zu zog, war aus meiner Sicher der große Horror. Da fragt man sich doch Wirklich wie viele Menschen sind gestorben, weil sie in dem Moment wo ein Kind aus sie zulief gezögert haben. Die Kranke Grausamkeit dieser Welt war wirklich etwas, was man nicht einfach begreifen konnte. Ich bewegt mich langsam und Vorsichtig und warf einen Blick in das Zimmer nichts zusehen gut. Dann erlöste ich das was von dieser Seele übriggeblieben war und bewegte mich weiter auf die Position von Elaine zu. Erlösung? schoss es mir durch den Kopf dabei, gab es überhaupt noch sowas wie eine Erlösung und wenn es eine Erlösung gabt, was bedeutet das nach so einem Leben überhaupt noch? Ich schüttelte diese Gedanken ab und Konzentrierte mich wieder auf das hier und jetzt.
Ein Schatten zeigte sich an der Wand um eine Ecke und ich war bereit für das was kam. Doch als ich Elaine sah, musste ich wirklich etwas lächeln. „Lange nicht gesehen.“ hörte ich mich selbst sagen und senkte die Waffe. Die Welt mochte untergegangen sein und unzählige Menschen waren Gestorben und wiedergekommen. Man konnte nun oft tausenden von Meilen reisen und traft auf niemanden mehr. Doch kaum geht man in eine verlassene Schule am Rand von Nirgendwo und schon trifft man einen der wenigen Menschen die man noch kennt wieder. Wenn es Schicksal oder einen Gott gibt, dann wohl mit einem großen Sinn für Ironie oder was denkt ihr? Ich sollte auf hören in Gedanken mit mir selbst zureden.
@Elaine Goldsteen nun muss ich sorry sagen, das es so lange gedauert hat.
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