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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Lyanna wischte gerade noch eine verbliebene Träne mit ihren Fingern aus ihrem Augenwinkel während sie schon fast ein amüsiertes Schnauben aufgrund seiner Aussage ausstieß. Auch wenn der Dunkelhaarigen absolut gar nicht zum Lachen zu Mute war, konnte sie nicht anders. Die Feier war nicht gut ohne sie? Wenn Lyanna nur daran dachte wie sie früher, vor all dem, selbst als die Wahrheit über ihre Mutter herauskam, wie gerne sie unter Menschen gewesen war, sich schon fast nach diesen sehnte. Sie mochte die Menschen um sie herum und die Menschen mochten sie. Einsamkeit war schon etwas was Lyanna vor der Apokalypse fürchtete, wohl möglich mehr als den Tod selbst. Heute war es anders, es war nicht so das sie die Menschen nicht mehr mochte aber Lyanna meidete diese. Die Apokalypse hatte schon oft gezeigt das es oft falsch war ihnen zu vertrauen selbst wenn sie auf den ersten Blick Gut schienen. Sie hatte kein Interesse mehr daran mit jedem Menschen gut dazustehen und wenn man die Dunkelhaarige heute ansah, würde man gar nicht glauben das sie einmal Psychologie studierte, Menschen helfen wollte die mit ihren Problemen nicht klar kamen, wenn die Lyanna selbst offenbar noch so viele selbst hatte. Und manche davon würden wohl ewig bleiben. Vielleicht auch das was eben passierte. Was ihr immer wieder mal passierte wenn sie sich einigermaßen sicher fühlte. Sie konnte nichts dagegen machen, sie hatte es versucht bereits in Balar. Manchmal war sie nächtelang wach, ohne das Roan es bemerkte in der Hoffnung nach tagelangem Schlafentzug ihre Gedanken ein wenig weniger zu triggern aber das funktionierte nur mäßig und machte Lyanna in ganz anderen Dingen unvorsichtig. Erst als Elijah um das kleine Tischchen vor der Sitzecke trat hob Lyanna ihren Kopf wieder an, betrachtete Elijah in dem sanften, deutlich gedämpften Licht einer kleinen Außenlampe um schon fleißig die Motten herumflogen und sich nach diesem wenigen Licht sehnten. Ihr Blick fiel automatisch abwärts zu seiner Hand. Seiner verletzten Hand mit dem blutigen Geschirrtuch darum. „Was ist mit deiner Hand?“ fragte diese sofort als sie schon spürte wie der Dunkelhäutige, Lyanna sanft anhob, damit dieser sich hinsetzen konnte ehe er Dunkelhaarige auf seinen Schoß absetzte, sie sanft an sich drückte und seine Arme fest um sie schlung. Lyanna schloss einen Moment lang die Augen ehe sie diese wieder öffnete und sanft nach seiner Hand griff und das Tuch entfernte. „Du hast dich doch nicht geprügelt?“ Das die Dunkelhaarige besorgt klang war wohl kaum zu überhören. Doch die Wunde war oberflächlich, es sah nicht wie eine typische Wunde aus die man hatte wenn man jemanden schlug sondern eher wenn man ETWAS schlug. Ein leises Seufzen entglitt ihren Lippen während sie gleichzeitig seine Hand zu diesen führte, diese sachte gegen die Wunde presste ehe sie wieder davon ablief und das Tuch um seine Hand band, damit es nicht mehr so leicht runterrutschte. Die junge Frau ließ seine Hand wieder sinken während sie ihren Kopf gegen seine Brust lehnte, ihre Augen schon fast schmerzvoll schloss und ihre Hände sich automatisch schon leicht in seine dunkle Haut krallte. Sie spürte direkt wieder den warmen, regelmäßigen Atem in ihrem Haar, sein Herz das regelmäßig gegen seine Brust klopfte. Lyanna drehte ihren Kopf nur leicht zur Seite, vergrub ihr Gesicht in seinem Hemd. Natürlich wollte sie weinen oder schreien aber die Dunkelhaarige tat es nicht, vernahm nur seine Worte. Es war nicht so das Elijah daran Schuld war das Lyanna nicht mit ihm redete, ganz im Gegenteil. Sie würde es. Sie würde es so sehr. Sie hatte nur Angst was Elijah über sie denken könnte, sie wollte ihn nicht verlieren, niemals. Auch wenn sie wusste das er es nicht tun würde, war es einfach in ihrem Kopf verankert. Wie sollte sie auch nicht wenn sie schon immer von denjenigen verlassen wurde die sie liebte, natürlich verspürte sie dann Angst das es bei Elijah genau so passieren konnte. „Du wirst mich für eine Verrückte halten.“ schnaufte die Dunkelhaarige nur amüsiert. Das tat sie immer wenn sie nervös war. Ihre Haltung war mittlerweile deutlich entspannter in Elijah's Arme, so das ihr Griff in seiner Haut deutlich lockerer wurde. „Erinnerst du dich als ich sagte ich habe nie Albträume?“ fing die Dunkelhaarige dann eher zögerlich an. In ihrem Kopf klang es bereits verrückt, ausgesprochen wahrscheinlich noch viel schlimmer. Lyanna hielt sich ja selbst schon für verrückt, zwar zurückgeführt auf die Ereignisse in der Apokalypse aber dennoch. „Das liegt daran … weil ich meine Albträume tagsüber miterlebe.“ Die Dunkelhaarige blickte den Dunkelhäutigen dabei nicht an. „Manchmal wenn ich mich zu gut und zu sicher fühle habe ich das Gefühl das mir mein Verstand einen gemeinen Streich spielen will, mich immer wieder eines besseren belehren will das es nicht sicher ist. Das dieser nicht will das ich glücklich bin. ...Das klingt so bescheuert.“ Ihre Hand fuhr dabei über ihr Gesicht. „Aber seit der Sache im Krankenhaus … wurde es einfach noch schlimmer.“ brach die Dunkelhaarige dann. „Ich kann immer noch die Hitze spüren und es riechen … den Geruch von verbrannten Menschen.“ Lyanna vergrub sich etwas enger an den Dunkelhäutigen. „Aber es ist nicht nur das Krankenhaus. Diesen Mann von dieser anderen Gruppe in Washington, den David erschießen wollte und ich ihn gehindert habe. Weißt du warum? Weil ich es so Leid bin zu kämpfen. Ich will nicht mehr kämpfen. Niemanden mehr erschießen, niemanden mehr meine Klinge in den Körper rammen, nur um dann zu sehen wie demjenigen das Leben aus den Augen weicht.“ Natürlich war sie nicht naiv, Lyanna wusste das es manchmal nicht anders ging, das sie auch viele aus Notwehr getötet hatte, zu mindestens redete sie sich dies ein. Und in manchen Augen würde sie nun verweichlicht und schwach wirken. Aber so war es wie die Dunkelhaarige sich fühlte und wenn dies schwach war, dann war sie schwach, etwas womit sich Lyanna doch leichter abfinden konnte als gedacht. Man konnte Lyanna deutlich anmerken das sie doch deutlich etwas ruhiger wurde als sie es endlich von ihrem Herzen gesprochen hatte. Ja … Ja das war deutlich besser gewesen als es weiter in sich hineinzufressen. Besonders da Elijah's Griff sich zu keinem Zeitpunkt ihrer Aussage gelockert oder gar gelöst hatte. „Ich war nie sehr gläubig gewesen, vielleicht wird mir das noch zum Verhängnis wenn ich irgendwann sterbe aber ich frage mich manchmal ob es überhaupt für uns so etwas wie Erlösung gibt. Ob es dort jemanden gibt der wirklich unsere Taten verzeihen kann. Das klingt schon fast unmöglich.“ Die junge Frau schüttelte nur den Kopf. „Ich dachte mit der Zeit wird es einfacher … aber es wird niemals einfacher … stimmts?“ hauchte die Dunkelhaarige. Elijah musste wissen wovon die Dunkelhaarige sprach, denn schon vor der Apokalypse war er mehr oder weniger gezwungen Leben zu nehmen. Und doch fühlte sie sich noch nie einem Menschen näher verbunden als zu ihm. Es war schon fast umso verrückter. Lyanna schwieg eine Weile ehe sie dann langsam spürte wie Elijah seinen Arm wegzog, sie ein wenig von sich drückte und sich in seinen Augen verlor. Sein Daumen der leicht über ihr Kinn fuhr und einen Moment innehielt. Wartete er darauf das Lyanna sich vielleicht doch noch abwandte? Hatte er diese Antwort nicht schon längst als Lyanna sich schon automatisch seinem Gesicht näherte ehe er seinen Hals beugte und die Dunkelhaarige küsste. Liebevoll, deutlich mehr aussagend als Worte es je könnten. Lyanna wurde automatisch wärmer, ihr Herz schlug schneller ehe sie in den Kuss deutlich mit einstieg. Die Dunkelhaarige schlang ihre Arme um ihn und erwiderte den Kuss mit der selben liebevollen Geste. Erst als sich der Dunkelhäutige löste öffnete auch Lyanna ihre wieder, ließ ebenso wenig von seinen Augen ab, fühlte genau all das was er zu fühlen schien. Es war als würde sie gerade ihren Gedanken aussprechen als sie ein „Ich dich auch“ raus hauchte und ein sanftes Lächeln auf ihren verblassten, roten Lippen sich bildete ehe sie sofort diese wieder auf seine legte. Weiterhin liebevoll aber deutlich direkter. Sie wollte ihn nicht verlieren, niemals und das ließ sie ihn deutlich durch den Kuss spüren. Ihre Hand krallte sich fest in den Stoff des Hemdes, während die Dunkelhaarige deutlich etwas unruhig auf seinem Schoß herumrutschte. „Ich will dich nicht verlieren. Niemals.“ hauchte die Dunkelhaarige gegen seine Lippen und ließ ihm auch keinen Spielraum um zu antworten.
@Elijah Magoro





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Auf ihre Besorgnis über seine Hand ging er gar nicht drauf ein. Er hatte die Wand und niemand anderes geschlagen, irgendwie war ihm die Aktion im Nachhinein jetzt unangenehm. Der Typ hatte nichts dafürgekonnt, wollte nur wissen ob alles okay war und Elijah hatte sich nicht im Griff gehabt. Wo er sich doch sonst immer im Griff hatte. Nicht vorzustellen, wie der ehemalige Soldat drauf wäre, wenn er seine Gefühle nicht im Griff hätte, wenn all die Wut in ihm sich immer ihren Weg nach draußen bahnen würde. Er wäre vermutlich schon lange nicht mehr Teil dieser Kolonie, weil sie ihn rausgeschmissen hätten. Doch Lyanna löste in ihm Dinge aus, es war das Schlimmste für ihn, wenn sie sich ihm entzog, nicht mit ihm redete, ihn nicht ansah.
In diesen Momenten fühlte er sich so verloren, wie ein Schiffbrüchiger auf dem Ozean und kein Land in Sicht.
Ihre Lippen auf den Wunden brannten, waren aber irgendwie auch angenehm und fühlten sich heilend an. Vielleicht war es aber auch einfach nur ihre Sorge um ihn, die sich gut anfühlte, weil er dann wusste, dass er ihr etwas bedeutete. Anschließend hielt er sie einfach nur, er konnte spüren wie sie mit sich rang, aber er würde warten, einfach nur für sie da sein. Wenn Elijah etwas gut konnte, dann war es zuhören.
Als sie begann zu erzählen, stellte sie eine Frage, auf die der Dunkelhäutige aber nicht antwortete. Natürlich erinnerte er sich daran, wie sollte er es vergessen? Er veränderte sein Verhalten nicht, hielt sie weiterhin fest an sich gedrückt, von ihrem amüsierten Schnaufen ließ er sich nicht irritieren, er wusste, dass sie nervös war. Also wartete er gespannt darauf, dass sie weitersprach.
Sein Blick glitt durch die Dunkelheit, die Sitzecke war recht abgelegen, hier waren nicht mal tagsüber wirklich Leute, niemand würde sie hier stören. Die einzigen Zuhörer waren die Motten, die sich um das sanfte Außenlicht drängten, als wäre die Helligkeit für sie die Erlösung. Sie sehnten sich nach dem Licht, dass ihnen den Weg in der Dunkelheit wies und Elijah konnte nicht umhin zu bemerken, wie ähnlich sie damit den Menschen waren.
Lyanna erzählte vom Krankenhaus in D.C., dass ihre Tagalbträume dadurch noch schlimmer geworden waren und Elijah hielt sie automatisch etwas fester, als sie sich enger an seine Brust kuschelte. Noch immer sagte er nichts, lauschte einfach nur ihren Worten und spürte, wie sie sich ihm öffnete, wie sie sich ihm noch nie geöffnet hatte. Natürlich war Elijah auch bewusst, dass Lyannas Gedanken von vielen Dingen belastet wurden. Sie hatten bisher auch recht selten über ihre Vergangenheit gesprochen, grundsätzlich sprachen sie wenig über ihre beiden Vergangenheiten. Dabei fühlte sich, zumindest Elijah, niemand näher verbunden als Lyanna. Sie wusste von seiner Gefangenschaft, sie lebte in seinem Zimmer, kannte die Gesichter seiner Kameraden, aber dennoch brachte er es nicht übers Herz ihr zu erzählen was ihm damals passiert war. Das wusste nur diese Psychologin in New York und diesen Blick in ihren Augen, obwohl sie eine Professionelle war, wollte er nie wiedersehen. Und erst Recht nicht wollte er Lyanna damit belasten. Doch vielleicht ging es der Dunkelhaarigen mit Dingen wie diesen, die sie ihm gerade erzählte, genauso. Lyanna aber öffnete sich ihm gegenüber und er war so unglaublich froh darüber und liebte sie in diesem Moment noch mehr, wenn das überhaupt möglich war. Alleine, dass sie Angst hatte, er würde sie für verrückt erklären, versetzte ihm einen Stich im Herzen? Wie sollte er denn jemanden für verrückt erklären, wenn er selbst jede Nacht vor Lyanna von Albträumen geweckt worden war? Und das alleine ihre Anwesenheit ihn so beruhigte, dass er dieses Problem nicht mehr so häufig hatte? Natürlich plagten ihn die Albträume dennoch, aber bisher war es Lyanna noch nicht aufgefallen. In der Zeit die sie hier war, hatte er sie auch bisher nur zwei Mal geträumt, eine Tatsache die ihn beruhigte. Wenn er darüber auch nie reden würde, würde sie vermutlich auch niemals darauf kommen, denn er trug ja von damals keine physischen Narben an seinem Körper, außer dieser kleinen an seinem Hals. Doch die konnte auch von anderen Dingen sein.
Natürlich konnte Elijah es verstehen, dass Lyanna das kämpfen leid war, Elijah ging es doch nicht anders. Den Augenblick, wenn man sah wie das Leben aus einem Körper weicht und die Augen sich eintrüben, Elijah war sich dieses Anblicks so überdrüssig geworden. Er versuchte es so wenig wie möglich zu tun, doch aus Notwehr. Lieber töten als getötet werden, sie war nun mal das Gesetz. Doch dieses Überdrüssig sein vom Töten, war auch der Grund, warum er Lyanna damals in dem kleinen Supermarkt nicht getötet hatte. Nachdem sie die Wahl hatte und ihm das Brecheisen nicht in den Schädel gezimmert sondern nur seine Rippe gebrochen hatte, war ihm klar gewesen, dass diese Frau ihn nicht töten wollte. Warum also sollte er sie dann töten? Wenn jemand für sein Leben keine Gefahr darstellte, musste er dessen Leben doch nicht beenden? Natürlich, wenn jetzt jemand Lyannas Leben bedrohen würde, würde Elijah keinen Moment zögern, aber das war ja nochmal etwas Anderes. Er konnte sie also sehr gut verstehen.
„Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung – 2 Korinther, 5:19“, zitierte Elijah eine Stelle aus der Bibel, „Manchmal ist die Bibel doch recht hilfreich mit ihren Sätzen. Versöhnung können wir uns nur gegenseitig und vor allem selbst geben Lyanna. Und ich glaube wir werden nicht anhand unserer Taten gerichtet, sondern anhand unserer Absichten, die hinter den Taten standen. Nur weil ein Mensch etwas Gutes tut, ist er nicht sofort ein guter Mensch, wenn seine Absichten selbstsüchtig und egoistisch sind. Die Erlösung für sich selbst zu finden ist wohl der schwierigste Prozess dem sich ein Mensch unterziehen kann, er erfordert viel Mut, Durchhaltevermögen und Disziplin. Und es ist ein langer Weg, den man Stück für Stück bestreiten muss, Stufe für Stufe kommen wir dem Berggipfel näher, aber man darf die Hoffnung und den Glauben daran nicht aufgeben. Denn sonst fällt man in die Dunkelheit am Fuße des Berges.“
Anschließend schwieg er auch wieder, ehe ihn das Bedürfnis überkam Lyanna jetzt zu küssen. Es kam ihm wie der perfekte Moment dafür vor, der passende Moment um ihr endlich seine Gefühle zu gestehen, die sie doch schon längst kennen musste.
Sanft fuhr er mit dem Daumen über ihr Kinn, erkannte, dass sie sich ihm nicht entziehen würde und nutzte dann seine Chance, küsste sie, liebevoll und zärtlich. Zu spüren, dass sie auf den Kuss einstieg, ihn erwiderte, war ein schönes Gefühl. Ihre Arme die sich um ihn schlangen, wie sie es immer tat, wenn sie nicht wusste wohin mit ihren Gefühlen, sie seine Nähe suchte.
Nachdem er den Kuss gelöst hatte, flüsterte er ihren Namen, war kurz davor die berühmten drei Worte zu sagen, doch sie steckten ihm im Halse fest. Die Dunkelhaarige verstand ihn aber scheinbar trotzdem, denn ihr leises „Ich dich auch“ ließ ihn vor Freude fast aufschreien, sein Herz schier zerspringen und seinen ganzen Körper mit Endorphinen durchspülen. Sie hatten es zwar nicht ausgesprochen, aber sich gegenseitig bestätigt.
Der Kuss danach war anders, leidenschaftlicher, deutlicher und er spürte wie sich ihre Hände in sein Hemd krallten, sie auf seinem Schoß herumrutschte.
Auf ihre Worte, dass sie ihn niemals verlieren wollte, hätte er gerne geantwortet, doch er kam nicht dazu, denn er spürte schon sofort wieder ihre Lippen auf seinen und es erschien ihm nicht mehr sonderlich wichtig, was er zu sagen hatte. Ihre Lippen und der Kuss waren Bestätigung genug, mehr brauchte er nicht.
Seine Hände fuhren über ihren Körper, er zog sie direkter auf seinen Schoß, sodass ihre Beine links und rechts neben seinen Oberschenkeln waren, ihre Kleid ein Stückchen hochrutschte. Er musste sich schon fast dazu zwingen die Lippen von ihren zu lösen, sein Atem war schwer, rau und sein Herz schlug laut gegen seine Brust. Seine Hände waren an ihrer Taille, unschlüssig.
„Ich will dich auch niemals verlieren Lya. Und ich würde es auch nie zulassen, dass so etwas wie im Krankenhaus hier passiert. Ich kann es dir nicht versprechen, dass es nie passiert, aber ich kann dir versprechen, dass ich alles, was in meiner Macht steht, dafür tun werde, um es zu verhindern“, sagte er dann ehrlich und sein Blick war mit ihrem verbunden, ehe er sanft lächelte, dunkel und sexy, „Und jetzt küss mich, bitte… ich sehne mich so nach dir…“
Sie würde verstehen, was er damit meinte, ließ es ihr aber dennoch offen. Wenn sie nicht wollte, dann konnte sie es jetzt sagen, aber er wusste, wenn er sie weiterhin so küssen würde, würde er nicht aufhören können, oder wollen.
@Lyanna Lockhart

~ The world has been trying to turn me into a monster for as long as I can remember ~
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Elijah tat dies was er in diesem Moment immer gut konnte. Zuhören und die Dunkelhaarige fest in ihren Armen halten, als würde er sie in einem offenen Gewässer mit aller Kraft versuchen ihren Kopf über Wasser zu haben. Sie wusste nicht was sie sich vorgestellt hatte das Elijah sie wirklich für verrückt halten würde. Glaubte sie wirklich, das er einfach so aufstehen würde nach dem sie die Worte ausgesprochen hatte und sich einfach aus dem Staub machen würde und nichts mehr mit ihr zu tun haben wolle? Im Nach hinein klang das ganze so bizarr das Lyanna sich selbst dumm fühlte so etwas gedacht zu haben. Denn er tat das genau Gegenteil, er zog sie nur ein Stück enger an seine Brust, sagte ihr damit schon aus, das er hier war und das er nirgendwo hingehen würde. Und das ließ Lyanna für einen Moment beruhigend die Augen schließen. Sie dachte das ganze würde sie mehr aufwühlen, das tat es auch für einen Moment. Doch dieses Gefühl hielt nicht lange an, wie sollte es auch wenn der Mann den sie über alles liebte sie festhielt. Und die Dunkelhaarige musste zugeben sie war umgehend erleichtert das sie es ausgesprochen hatte, als hätte man ihr eine Last von den schmalen Schultern genommen. Sicher es löste nicht das Problem und womöglich würde sich das Problem auch nicht mehr lösen aber Elijah wandte sich nicht von ihr ab und würde es auch nicht deswegen tun und das war alles was sie wollte. Sie hatte Macken der Apokalypse zu verdanken, so wie es auch Elijah tat. Sie waren beide kaputte Menschen, die die Welt des anderen aber immer ein Stück besser machten, so kitschig das klang aber Elijah damals zu verlassen weil sie sich für eine Kolonie noch nicht bereit fühlte oder vor sonst einer engeren Bindung sich fürchtete war der größte Fehler gewesen den sie je tun konnte. Aber das wurde ihr erst richtig bewusst als sie während des Schneesturms zu Boden ging und eigentlich schon abschließen wollte. Automatisch bekam die Dunkelhaarige bei dem Gedanken eine ziemliche Gänsehaut. Noch immer spürte sie diese unerträgliche Kälte in sich, als wäre sie nie ausgetrieben worden. Selbst jetzt wo der Schnee schon längst geschmolzen und Vergangenheit war. Ein amüsantes Keuchen entfloh ihren Lippen als Elijah dann endlich wieder sprach und ihr etwas aus der Bibel zitierte. Das war so eine bizarre Kombination. Genau so wenig wie die Zeichnungen würde man Elijah zutrauen das ausgerechnet solche Worte aus seinem Mund kamen. Das war keinesfalls etwas negatives. Lyanna hatte schon immer eine Schwäche für das Unscheinbare gehabt. Zu dem seine Worte selbst wenn sie aus der Bibel, das letzte Buch was Lyanna wohl in dieser Zeit in die Hand nehmen würde, stammten auf eine seltsame Weise Sinn machten und Lyanna deutlich besser fühlen ließ. Auch wenn Lyanna in der Apokalypse eher wenig gläubig war hatte er Recht. So wie Worte einen Menschen nicht richteten, so waren es auch nicht seine Taten gewesen sondern immer die Absicht dahinter und Lyanna hatte bisher nie die Absicht gehabt jemanden umzubringen nur weil es sie amüsierte oder weil sie es einfach eben konnte. Die meisten Vorfälle ereigneten sich aus Selbstschutz und um die, die sie liebte zu schützen. Aber Lyanna ging nie aktiv in den Angriff über, selbst dann nicht als sie Elijah damals im Supermarkt so hinterhältig attackierte. Sie wollte ihn ausknocken damit sie fliehen konnte, denn sie wusste würde er sie entdecken würde er sie sicher schnell einholen können aber als sie soweit war, war da etwas in Lyanna das es einfach nicht über das Herz bringen konnte ihm eins über den Schädel zu ziehen und ihm stattdessen nur eine Rippe zu brechen, in der Hoffnung er würde auch so liegen bleiben. Na ja falsch gedacht aber so wie es gekommen war, war Lyanna deutlich froh darüber das sie sich damals anders entschieden hatte. Wer hätte schon gedacht, das sie mit diesem Menschen nun hier saß und ihn gar küsste. „Habe ich dir eigentlich schon gesagt das ich es hasse wenn du einfach verdammt Recht hast?“ zog die Dunkelhaarige ihn auf, sie hasste es natürlich nicht. Lyanna atmete nur lang gezogen aus. „Diese Ironie … wenn ich daran denke das ich mir eigentlich die Probleme der Menschen anhören sollte. Dabei werd ich zur Verrückten.“ Sanft schüttelte sie nur schmunzelnd den Kopf. „Wie in einem schlechten Film...“ ergänzte die Dunkelhaarige nur hauchend und blickte dem Dunkelhäutigen wieder in die Augen. Sein Blick war gleich. Er sah sie immer noch mit der selben Liebe an,wie sie ihn ansah, welches durch ihren Kuss nur verstärkt wurde. Ihre Bestätigung gegenüber seiner Liebe, es war als hätte Lyanna keine Kontrolle mehr gehabt die Worte weiterhin nicht auszusprechen. Es war unüberlegt aber sie hatte diese Worte ernst gemeint und Elijah schien deutlich positiver darauf zu reagieren. Das sah sie an diesem Leuchten in seinen Augen. Sie spürte wie seine Hände an ihrem Körper entlang fuhren, sie direkter auf seinen Schoß zog, damit sie nun deutlich aufrechter auf ihm saß, während ihre Lippen sich nach seinen sehnten. Wie die Motten sich gegen das Licht drängten, drängte sich Lyanna auch gegen Elijah, wollte ihn, seine Nähe und Wärme deutlich spüren. Er war ihr Licht. Sie merkte das er sich nur schwer von ihr lösen konnte, doch er tat und seine Worte ließen sie einen Moment lächelnd die Augen schließen ehe sie ihre Stirn nur an seine lehnte, ihre Nasenspitzen sich sanft berührten und die Dunkelhaarige sanft ausatmete. „Egal welche schlimme Taten mir mein Verstand vorspielt oder noch vorspielen wird ich weiß … das ich sicher bin. Bei dir.“ lächelte die Dunkelhaarige sanft, ließ sich seine Worte nicht zwei mal sagen. Auch sie sehnte sich nach ihm, mehr als er sich vielleicht vorstellen konnte. Es dauerte keine Sekunden, ehe Lyanna den Abstand überbrückte und ihre Lippen wieder leidenschaftlich auf seine presste. Lyanna's Kopf fühlte sich zum ersten Mal richtig leer an, kein schlimmer Gedanken kreuzte ihre sonst so volle Gedankenbahn. Kein Zweifel. Keine Angst vor Verlust, vor einer Schwangerschaft oder was sie sonst so belastete. Nur Elijah befand sich in ihrem Kopf und die Tatsache wie sehr sie ihn liebte und wollte. Ihr erster Gedanke war, als sie den Kuss sanft löste aufzustehen, ihn mit sich zu ziehen, schnell in ihr gemeinsames Zimmer zu verschwinden, doch ihre Beine wirkten schwer. Sie konnte nicht aufstehen, sie wollte es nicht, sie wollte sich nicht von ihm lösen. Ihre Lippen verließen seine, bahnte sich ihren Weg an seiner Wange, seinen Kiefer und schließlich seinen Hals hinab, beschmierte seine dunkle Haut, mit dem sanften Rotton der sich eher über ihre Lippen hinaus,leicht verwischt befand. Lyanna öffnete sanft ihre Augen als sie etwas sah, was ihr tatsächlich an Elijah vorher nie aufgefallen war. Immer noch an seinem Hals schwiff ihr Blick an seinen Kiefer vorbei, entdeckte die kleine, doch eher unscheinbare Narbe und Lyanna unterdrückte den Drang direkt danach zu fragen. Sie wollte definitiv nun etwas anderes tun, dafür war auch noch später Zeit gewesen. Ihre Hände fuhren zu seinen, die noch unschlüssig an ihrer Taille ruhten, signalisierten ihm das er sie anfassen durfte, das sie es wollte, mehr als nur wollte ehe sich ihre Hände wieder von seinen lösten. Ihre Hände fuhren sanft an dem weichen Stoff des Hemdes entlang, entlockten der Dunkelhaarigen nur eine weitere sanfte Gänsehaut ehe sie an seinem Hosenbund hängen blieb und ihre Lippen sich wieder auf seinen befanden ehe sie nur grinsend hineinhauchte. „Womöglich sollten wir lieber in unser Zimmer verschwinden.“ Wenn Elijah das denn wollte, denn dann müsste er sie wohl möglich tragen denn Lyanna wollte sich nicht von dem Dunkelhäutigen lösen, jedenfalls noch nicht.
@Elijah Magoro





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Das amüsierte Schnauben entging dem Dunkelhäutigen natürlich nicht, als er die Stelle aus der Bibel zitierte. So reagierte sie immer, wenn Elijah das tat, er war sich nicht sicher ob sie einfach den Spruch lächerlich fand oder so amüsiert darüber war, dass ausgerechnet jemand wie Elijah aus dem Buch Gottes zitierte. Wenn man den ehemaligen Soldaten so ansah, würde wohl kaum jemand denken, dass der Glaube an Gott und die Bibel so tief in ihm verankert waren, doch es war nun mal so. Sein Vater war eben Reverend gewesen und damit war er aufgewachsen. Klar, er müsste nicht so sein, seine Schwester war deutlich weniger gläubig als er, aber er hatte auch das Gefühl, dass er von den drei Geschwistern am meisten Zeit mit seinem Vater in der Kirche verbracht hatte. Elijah hatte schon immer etwas gebraucht, an das er glauben konnte. Lange glaubte er an seinen Vater, bis dieser ihm zeigte, dass es auch dort oben im Himmel einen Vater gab und der war immer und überall bei ihm. Dann glaubte Elijah an sein Vaterland und verlor durch all die Dinge, die er dort sah, den Glauben an Gott ein wenig. Bis er in der Zeit der Gefangenschaft wieder zurück zu Gott fand und seitdem diesen Glauben nicht mehr verlor. Natürlich war er nicht streng gläubig, auch er stellte viele Dinge aus der Bibel in Frage, man wäre auch naiv alles darin blind zu glauben. Doch es gab viele Geschichten und Stellen, die einem helfen konnten, einem eine neue Perspektive gaben. Er drängte den Glauben niemandem auf, er wusste, dass Lyanna nicht gläubig war und er konnte es gut verstehen. Wichtig war ihm nur, dass die anderen auch verstanden, dass er eben an Gott glaubte, auf seine eigene Art und Weise eben. Darüber geredet hatte er mit Lyanna noch nie, irgendwann würde es vielleicht dazu kommen, doch dies war nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
Also ließ er ihr Schnauben unkommentiert, lächelte einfach nur sanft.
„Und ich liebe es, wenn du mir Recht gibst“, murmelte er nur leise, wusste, dass sie versuchte ihn aufzuziehen. Das ließ er aber nicht zu, denn er kannte die Dunkelhaarige zu gut.
Darauffolgend wurden nicht mehr viele Worte gewechselt, außer die bestätigenden, dass sie sich gegenseitig liebten, auch wenn die Worte „Ich liebe dich“ dabei nie ausgesprochen wurden. Aber sie wussten es beide, sie hatten sich gegenseitig klargemacht, dass das hier nicht nur eine zweckmäßige Sache war, nein. Elijah liebte Lyanna und sie liebte ihn und der Dunkelhäutige war sich sicher, dass diese Gefühle nicht mehr so schnell verschwinden würden, beziehungsweise wohl niemals verschwinden würden. Die Dunkelhaarige hatte ihn so in ihren Bann gezogen, als wäre sie eine Sirene und er ein dummer Fischer.
Dieses Gefühl wie sich Lyanna an ihn drängte, als seine Hände an ihrem Körper entlangfuhren, sie aufrechter auf seinen Schoß zogen. Er liebte es, dieses Gefühl, sie so nah an sich zu spüren, ihren Atem der ganz aufgeregt war, gegen sein Gesicht strich, an seinen und ihren Lippen vorbei aus dem Kuss heraus zischte.
Sich von ihr zu lösen und seine Worte zu sagen waren als müsste er gegen einen unglaublich starken Sog kämpfen, der von ihren Lippen ausging. Doch er tat es, sprach die Worte und beobachtete wie sie die Augen schloss, lächelte, ehe sie ihre Stirn gegen seine lehnte, sanft mit ihrer Nasenspitze seine berührte und ihr Atem über seine Lippen hauchte.
Elijah konnte es nicht mehr mit Worten bestätigen, aber er konnte es durch Taten. Ja, er würde sie immer beschützen, mit seinem Leben und allem, was er hatte. Und wenn sie wieder einen solchen Albtraum hatte, würde er sie halten, küssen und ihr zeigen, dass es alles nicht echt war. Er würde ihr zeigen, dass er da war, sie beschütze und nie zulassen würde, dass ihr etwas zustieß.
Der Kuss war leidenschaftlich, intensiv und so voller Gefühl, dass ihm kurz die Luft wegblieb. Er wollte gerade seine Zunge gegen ihre Lippen pressen, ihren Mund erobern als sie den Kuss unterbrach, sein Atem schwer gegen ihren traf und er sie einfach nur ansah. Was hatte sie vor? Einen Moment sahen sie sich einfach nur an, dann spürte er ihre Lippen wieder auf seinen, anschließend wanderten sie über seine bärtige Wange, seinen Kiefer entlang und den Hals hinab, was ihn automatisch den Kopf leicht zur Seite drehen ließ, sodass sie besser hinkam. Er unterdrückte ein Stöhnen, es wäre ihm fast entflohen, über seine Lippen kam nur ein ganz leiser laut, während er die Augen geschlossen hatte. Verdammt, ihre Lippen waren heiß wie Feuer auf seiner Haut, als würde jede Stelle die sie geküsst hatte in Flammen stehen.
„Lya…“, hauchte er leise und spürte ihre Hände an seinen, sie gab ihm das Signal das er durfte, sie berührt werden wollte. Das ließ er sich nicht zwei Mal andeuten, sofort packten seine Hände sie fester an der Taille, wanderten ihren Rücken hinauf und dann wieder hinab zu ihrer Hüfte. Ihr Kleid war schon etwas hochgerutscht, als er sie direkter auf seinen Schoß gezogen hatte, sofort schlich sich ein Lächeln auf seine sowieso schon zufrieden verzogenen Lippen. Reizvoll fuhr er mit seinen Fingerkuppen am Rand ihres Kleides über die Rückseite ihrer Oberschenkel, der Stoff bedeckte gerade noch so ihren tollen Hintern und es juckte den Dunkelhäutigen in den Fingern diesen freizulegen.
Ihre Finger fuhren über den Stoff seines Hemdes und unwillkürlich spannte er darunter die Muskeln an, das sanfte Kribbeln in seiner Leistengegend als ihre Hände an seinem Hosenbund ankamen. Wirklich? Hier? Er erwiderte ihren Kuss, hörte ihre Worte und löste den Kuss kurz. Sanft leckte er sich mit der Zunge über seine Unterlippe, er wog es ab. Im Zimmer würden sie ungestört sein, aber mit jeder Sekunde die Lyanna auf seinem Schoß herumrutschte floss mehr Blut in seinen Schritt und mehr aus seinem Gehirn, metaphorisch gesprochen.
„Vergiss es“, hauchte er und biss ihr dann sanft in ihr Ohr, „Hier ist niemand… und es wird niemand kommen… außer du und ich…“
Er grinste über seinen eigenen Wortwitz, zog sie dann näher an sich heran, schob den Stoff ihres Kleides ein Stück hinauf und krallte seine Hände in ihren nun entblößten Po.
„Ich will nicht mehr auf dich warten Lya… kann nicht mehr“, hauchte er dann weiter, saugte sanft an ihrem Ohrläppchen, drängte ihr im Sitzen sein Becken entgegen, sodass sie spüren konnte, dass seine Hose schon enger geworden war. Die Gefahr bestand natürlich, dass jemand vorbeikommen würde, aber dies hier war eine der abgelegeneren Sitzecken. Und von der Mauer würden sie die Wachen auch nicht entdecken, außerdem würde Elijah niemals zulassen, dass jemand anderes Lya bei ihrem Höhepunkt sah als Elijah. Dieser Anblick gehörte jetzt nur noch ihm.
„Außerdem macht mich dieses Kleid so verrückt, seit du den Partyraum betreten hast. Ich hätte dich am liebsten direkt wieder mit in unser Zimmer genommen. Du bist für mich ja immer die heißeste Frau, aber dieses Kleid, diese Farbe… dieser Lippenstift“, er keuchte leise und biss sich auf die Unterlippe, zog den Kopf zurück, sodass er sie ansehen konnte, „Du sahst aus wie eine Göttin, wie eine verdammt verführerische Göttin... und diese Göttin gehört jetzt nur mir. Mir…“
Eine seiner Hände fuhr an ihrem Körper nach vorne, drang zwischen ihre Beine, suchte ihre Mitte und berührte sie durch ihr Höschen hindurch noch, vollführte dort kleine Kreise.
Mit der anderen Hand drückte er sie wieder an sich, sodass sich ihre Lippen erneut berührten, er nun endlich mit seiner Zunge ihren Mund erobern konnte, sie in Besitz nehmen konnte, obwohl es doch eigentlich andersherum war. Elijah war Lyanna verfallen, unwiderruflich.
@Lyanna Lockhart

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Elijah verstand sofort was Lyanna ihm sagen würde als sein Griff um ihre Taille deutlich fester und direkter wurde. Nicht so sehr, das Lyanna Schmerzen hatte. Nur das sie ziemlich deutlich seine Berührung spüren konnte, was ihr ein leichtes aber dennoch hörbares Keuchen aus ihrer Kehle entlockte. Automatisch spannte sich ihr Rücken ein wenig an als sie spürte wie seine Hände dort hoch wanderten und dann ihren Weg wieder runter zu dem Saum ihres Kleides fuhren. Doch anstatt die Genugtuung zu spüren die Elijah ihr geben würde, wenn diese seiner Finger darunter graben würde zog er die Dunkelhaarige ein wenig auf. Reizvoll fuhr er nur mit seinen Fingerspitzen über ihren Oberschenkel, zwang die junge Frau schon fast dazu ihre Lippen fest aufeinander zu pressen. Diese kleinen und doch unscheinbaren Berührungen von Elijah spürte sie immer am intensivsten. Auch wenn sie wohl im Moment jede Berührung des Dunkelhäutigen deutlich intensiver spürte. Was daran lag das es schon einfach zu lange her hat, ihn so sehr vermisste, ihn, seinen Körper, seine Berührung. Es war nicht nur für den Dunkelhäutigen schwer gewesen, sondern auch für Lyanna selbst sich dem Ex Soldaten so ungewollt zu entziehen. Dafür liebte sie ihn zu sehr, dafür liebte sie zu sehr das hier mit ihm zu tun. Auch wenn es nicht das Wichtigste für sie war, konnte sie ihm so am nächsten sein wie sie sonst keinem anderen Menschen nahe kommen könnte. Sie konnte so alles von ihm spüren, das selbe fühlen wie er und umgekehrt konnte Elijah das auch. Das klang auf eine Weise irgendwie verrückt aber wenn es das wirklich sein sollte, dann wollte Lyanna verrückt sein. Nun im Grunde war sie das ja auch ein wenig aber es war okay so lange Elijah bei ihr blieb. Dann schien alles ein wenig weniger schlimm. Ihre Hände hingen immer noch an seinem Hosenbund fest als würde sie auf eine Art Erlaubnis warten. Seine Worte lösten in der Dunkelhaarigen ein kleines aber intensives Schauern in ihrem Körper aus. Der Dunkelhäutige hatte wohl auch das wenige Interesse sich jetzt an einen weniger öffentlichen Ort zurückzuziehen. Auch er kämpfte wohl genau so wie Lyanna um seine Beherrschung nicht einfach über den anderen herzufallen. Ein sanftes aber deutlich ehrliches, leichtes Lachen entfloh von ihren Lippen bei seinem Wortwitz. Die Dunkelhaarige fühlte sich gerade deutlich jünger, obwohl sie ja nicht wirklich alt war. Als wäre sie ein Teenager der es spannend fand, als würde sie etwas verbotenes tun. Manchmal fragte sie sich doch ob sie so mit Elijah auch gewesen wäre, hätten sie vor der Apokalypse doch auf irgendeine Art und Weise zusammen gefunden. Ob sie sich genau so entschieden hätte, wie sie sich jetzt entschieden hat. Mit einer Brecheisenstange hätte sie ihm wohl eher weniger bei der ersten Begegnung eins übergebraten. Der Gedanke löste ein kurzes Schmunzeln auf ihren mittlerweile nur noch blassen rot bemalten Lippen aus. Nein, Lyanna wusste das sie vermutlich genau so verrückt nach ihm wäre, wie sie es jetzt auch war. Ihn womöglich genau so liebte, auch wenn es kitschig klang oder für andere nur eine Wunschvorstellung. „Du hast bereits zu lange gewartet ...“ hauchte die Dunkelhaarige nur zurück ehe sie nur ihre Augen ein wenig zukniff als sie seinen festen Griff an ihrem Hintern spürte, das leichte Knabbern an ihrem Ohr, das ihr ein unheimliches, positives Kribbeln zwischen ihren Beinen versetzte so das sie nur wohlig auf keuchte „Ich will dich auch nicht mehr warten lassen...“ keuchte die Dunkelhaarige nur sanft, spürte deutlich das er sich gegen sie drängte, wie sehr er sie wollte. Ihre Hände, die so still an seinem Hosenbund lagen, setzten sich endlich wieder in Bewegung, ein wenig hektisch aber geschickt öffnete sie schließlich seine Hose, entließ somit ein wenig die Spannung, die er wohl mittlerweile haben musste. Sanft fuhren diese wieder zu seinem Hemd nach oben, knöpfte dieses bei jedem seiner ausgesprochenen Worte, denen sie lauschte reizvoll einen Stückchen weiter auf. Wenn das so war dann musste sie für Elijah wohl öfters rot tragen, wenn ihm das so gefiel und ihn auf eine Weise auch verrückt machte. Wie ein Bulle der dem roten Tuch wütend nachjagte. Erst als er sie als seine Göttin bezeichnete blickte Lyanna wieder zu Elijah auf und biss sich nur sanft auf die Lippen während sie sich dichter an seinen Körper drängte, ihre linke Hand sich in das Wolfstattoo auf seiner linken Brust sich deutlich, spürend krallte. „Nur dir ...“ wiederholte Lyanna nur sanft. „Für immer.“ ergänzte sie direkt als sie unbewusst spürte wie sich bereits seine Hand vorne an ihrem Körper runter bahnte Erst als sie spürte wie dieser mit seinen Fingern, sanfte Kreise zwischen ihren Beinen spürte, spürte sie wieder diese Intensität seiner Berührung durch ihren Körper huschen, wie ein starker Stromschlag den man ihr gerade verpasste, nur das es sich deutlich besser anfühlte. Lyanna's Biss auf ihre Unterlippe wurde fester als sie die Augen schloss und ihren Kopf in den Nacken legte, sich Elijah's Berührung vollkommen hingab nur mit dem kontrollhaften Zwang keinen lauten Laut von sich zu geben. Und fast hätte sie diese Kontrolle verloren ehe Elijah sie mit seiner Hand an sich drückte, sein Gesicht wieder ihres berührte, seine Lippen auf ihre presste. Lyanna entließ nur den intensiven, stöhnenden Laut den sie verdrängte und welcher glücklicherweise durch Elijah's Lippen auf ihren gedämpft wurde. Ihre Nägel krallten sich nun ein wenig fester in seine dunkle Haut. Unter anderen Umständen hätte Lyanna diese Berührung, die ihr Elijah gerade verschaffte deutlich länger genossen aber allein diese Berührung ließ sie schon deutlich verrückt werden. Sie wusste das er das tat um die Dunkelhaarige glücklich zu machen aber dafür brannte Lyanna's inneres Feuer schon zu stark als das sie noch länger sich diesen Berührungen hingeben konnte und ihn direkt spüren wollte. Sie wollte ihm wieder so nah wie möglich sein. Sein Feuer spüren. Nur mit großer Anstrengung konnte sie ihre Lippen wieder von seinen lösen, während ihre Hand sanft sich um sein Handgelenk schlung, dessen Hand gerade zwischen ihren Beinen arbeitete. Ihre andere Hand, die sich eben noch fest in seine Haut gekrallt hatte fuhr hoch zu seiner Wange. „Du machst mich noch verrückt.“ keuchte die Dunkelhaarige gegen seine Lippen. „Lass die Spielereien … dafür … will ich dich einfach zu sehr.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter und zog sanft seine Hand zwischen ihren Beinen heraus, die andere sanft von seiner Wange sinken. Ihren Blick wandte sie dabei nicht ab als mit seinem sanften Seufzen ihre beiden Hände in seiner Hose verschwinden ließ und seinem besten Stück deutlich mehr Freiheit schenkte. Doch nicht für lange als Lyanna schon leicht ihr Becken anhob, ihr Höschen ein Stück zur Seite schob und sich elegant wie eine Katze sich auf ihm niederließ. Ihr Unterleib spannte sich deutlich an als sie sich gegen ihn drängte und sich um ihn schloss. Lyanna lehnte ihre Stirn nur wieder gegen seine, versuchte mit allen Mitteln wieder ein leidenschaftliches Stöhnen zu unterdrücken, nur das anstrengende, wohlige Keuchen war aus ihrer Kehle zu hören als sie letztendlich locker ließ und sich ganz um ihn schloss. Ihre Hände die mittlerweile auf seiner Schulter ruhten, hatten sich fest in den Stoff des Hemdes und die Haut darunter gekrallt. Die Dunkelhaarige öffnete nur ihre Augen, blickte in den Blick voller Liebe den ihr Elijah gab und den auch Lyanna ohne eine Sekunde zu zögern erwiderte. Mit einem weiteren nun deutlich lauteren Keuchen begann die Dunkelhaarige damit ihr Becken langsam und rhythmisch zu bewegen. Schon fast überwältigt von diesen Gefühlen, die dadurch in ihr ausgelöst wurden, als würde sie diese zum ersten Mal spüren ließ die junge Frau nur ihren Kopf auf seine Schulter sinken. Der Akt fühlte sich deutlich anders an, nach dem Lyanna wusste was Elijah nun wirklich gegenüber der Dunkelhaarigen fühlte. Auch wenn er es nie ausgesprochen hatte. Lyanna hingegen lagen diese drei Worte deutlich auf der Zunge, welche sie am liebsten immer wieder Elijah ins Ohr keuchen wollte ...
@Elijah Magoro





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„Ja…“, stimmte er ihr leise zu, während seine Finger unnachgiebig die kleinen Kreise beschrieben, „Nur mir… für immer.“ Sanft schmunzelte er dabei, als er ihre Reaktion auf seine Finger beobachtete. Wie sie den Kopf in den Nacken legte, die zusammengekniffenen Augen, ihr Becken, dass sich ihm unweigerlich ein wenig entgegenreckte. In diesem Moment war Elijah ein wenig aufgeregt, denn obwohl er gerade wenige klare Gedanken noch fassen konnte, wurde ihm bewusst, dass sie wohl nun das erste Mal, seit sie aus D.C. wiedergekommen waren, miteinander schlafen würden. Und auch das erste Mal im Clubhaus. Eigentlich hatte er erwartet zum Ende des Frühlings beziehungsweise zu Beginn des Sommers das schon deutlich häufiger getan zu haben, aber nun war es endlich soweit. Und irgendwie ließ das Herz ganz aufgeregt klopfen und er kam sich wieder vor wie damals mit 17 auf seinem Abschlussball. Gut, jetzt wusste er, was er tun musste, er wusste, was Lya gefiel, offenbar, so wie sie auf seine Finger reagierte, ihre ganze Körpersprache schrie danach. Aber trotzdem, er war aufgeregt, wollte, dass es gut wurde, sie sich beide dabei wohl fühlten. Sollte er sie trotzdem noch hochheben? Mit ihr ins Zimmer gehen? Da wären sie ungestört, sie könnten sich Zeit lassen, es ausgiebig genießen. Dann aber spürte er ihre Hand, die sich in seine linke Brust krallte, jedes Mal wenn sein Finger den Kreis beschrieb und ihm war klar, dass er nirgends mehr hingehen würde. Nein, dafür war es schon zu spät, sein Hemd war offen, seine Finger in ihrem Höschen, es würde hier passieren und dieser Ort war ja auch nicht schlecht. Sie waren ungestört, es müsste schon Pech dazu gehören, wenn jetzt jemand vorbeikommen würde, außerdem hatte es doch auch etwas Romantisches es mal draußen zu tun? Das hatten sie noch nicht getan, bei den wenigen Malen die sie miteinander geschlafen hatten, aber dieses Mal war auch irgendwie anders. Immerhin hatten sie sich gerade beide, auch ohne das eigentliche Wort zu sagen, ihre Liebe bestätigt. Und dieser Gedanke löste in Elijah wieder eine solche Euphorie aus, dass er Lya an sich heranzog und innig und leidenschaftlich küsste. Das Stöhnen, dass sie in den Kuss entließ, reizte ihn so sehr, ließ ihn am ganzen Körper eine Gänsehaut entwickeln, es machte ihn so an, wenn Lya solche Laute von sich gab. Sie bestätigten ihm immer wieder, dass das was er tat, ihr gefiel und genau das gefiel ihm. Auch sie hatte ja auf ihn verzichtet, auch für sie war es lange her. Ein wenig amüsant fand er den Gedanken, ob auch sie sich selbst Erleichterung verschafft hatte. Irgendwie fand den Gedanken erregend, dass Lya sich ebenfalls selbst berührt haben könnte, hoffentlich zu Gedanken an ihn, ein wenig wurde der Druck seiner Finger fester. Ihre Finger krallten sich in seine Haut, er spürte ebenfalls ein kehliges Stöhnen, dass sich seinen Lippen entrang aber durch den Kuss gedämpft wurde. Alleine mit Lya hier rumzuknutschen, sie zu spüren, ihre Lippen so intensiv wahrzunehmen, bestätigte ihm einfach wie sehr er diese Frau liebte. Selbst wenn sie jetzt einen Rückzieher machen würde, irgendwie wäre es in diesem Moment sogar okay für ihn, obwohl er natürlich ein Wenig enttäuscht wäre. Aber er wusste, dass sie ihn liebte und sie wusste, dass er sie liebte. Das war das wichtigste.
Etwas überrascht spürte er, wie sie die Lippen von seinen löste und er öffnete die Augen, sah sie mit dunkel lodernden Augen an. Sanft spürte er, wie sie seine Hand zwischen ihren Beinen wegzog, die andere wanderte an seine Wange, wie immer schmiegte er sich leicht daran. Den Blickkontakt zu ihr ließ er nicht abreissen, wartete darauf, was sie als nächstes tat. Wollte sie wirklich einen Rückzieher machen? Ihre ganze Körpersprache sagte ihm aber was anderes, ihre Worte machten seine Gedanken dann völlig zunichte. Nein, sie wollte ihn einfach und dies ließ ihn grinsen. Ihre Worte waren schwer, lustvoll und genau so, wie er sich gerade fühlte.
„Und ich will dich…“, keuchte er und zog seine Hand zusammen mit ihrer zwischen ihren Beinen heraus, legte diese wieder an ihren Po, spürte ihre weiche Haut.
Das nächste was sie tat ließ ihn aufstöhnen, er konnte nicht anders, der Laut entfuhr seiner Kehle, er presste aber sofort die Lippen aufeinander und schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken. Endlich gab sie ihm die Freiheit die er dort unten brauchte und als er ihre Hände dort spürte, zuckte er kurz zusammen, so erregt war er auf sie und ihre Berührung. Es war wie eine süße Qual und er würde sie nicht lange aushalten. In dem Moment als er sie schon packen und auf sich setzen wollte, entschied sie sich schon selbst dazu. Zuerst spürte er nur wie sie sich aufrichtete, spürte sie zunächst nur ein Stück mit seiner Spitze aber er spürte sie so intensiv, dass er zischend den Atem entweichen ließ. Verdammt, sie fühlte sich so gut an! Und er musste zugeben, dass ihm das heute Morgen zwar auch sehr gut gefallen hatte, aber hier fühlte sie sich noch besser an, als ihr Mund. Noch immer war sie angespannt, sie fühlte sich enger an als sonst, dass brachte ihn fast um den Verstand. Ihre Stirn lehnte sich gegen seine, dann spürte er wie sie sich schlussendlich fallen ließ, sich entspannte und er nun völlig in ihr war, tief, sie komplett ausfüllte.
„Lya…“, keuchte er leise und seine Hände klammerten sich in ihren Po, so wie ihre Hände sich in seine Schultern krallten. Er war so heiß auf sie, und dabei bewegte sie sich noch nicht mal, sie spürten sich nur gegenseitig endlich wieder, nach all den Wochen. Als sie die Augen öffnete, begegnete er ihren Blick, dem selben Blick mit dem er sie auch ansah und das war wie der Startschuss. Langsam, rhythmisch und um den Verstand bringend bewegte die Dunkelhaarige ihr Becken und Elijah ließ sie machen, half ihr nur mit seinen Händen etwas, unterstütze sie bei den Bewegungen. Überwältigt von den Gefühlen legte er den Kopf in den Nacken, spürte wie sie ihren Kopf auf seiner Schulter ablegte und ihren heißen Atem der gegen sein Hemd und seine entblößte Brust strich. Es fühlte sich so anders an, Lya fühlte sich so anders an, jetzt wo sie sich den Gefühlen des anderen bewusst waren. Und Elijah fragte sich warum er es ihr nicht schon so viel früher gesagt hatte, wenn es sich dann jedes Mal so anfühlen würde.
Eine Weile war nur ihr beider keuchender Atem zu hören, sie spürten sich nur gegenseitig, alles um sie herum schien nicht zu existieren. Für Elijah schien der Moment wie in einer Blase zu existieren, er hatte kein Zeitgefühl mehr, konzentrierte sich nur auf diese wunderschöne Frau auf seinem Schoß. Das Kribbeln in seinem Kreuz, dass sich nach vorne in seine Leistengegend zog, wurde immer stärker, irgendwann hatte er sie in der Bewegung unterstützt, kam ihr mit dem Becken entgegen, stieß immer wieder ein Stück in sie hinein, wenn sie sich sinken ließ, ihm war aber bewusst, dass er das nicht mehr lange aushalten würde. Es lag vielleicht daran, dass es so lange her war, oder es lag daran, dass seine Gefühle ihn so überwältigten, doch er wusste, dass er das hier zu Ende führen musste. Und er wollte, dass sie ebenfalls ein gutes Gefühl hatte. Also fuhr seine eine Hand wieder zwischen ihre Beine, schlüpfte unter das zur Seite geschobene Höschen und nahm die Arbeit von vorhin wieder auf. Mit der anderen Hand zog er sanft ihren Kopf von seiner Schulter, presste seine Lippen auf ihre, ehe er das Becken schneller, härter bewegte, seine Kreise intensiver wurden.
„Ich will dir in die Augen sehen wenn du kommst…“, keuchte er und biss sanft in ihre Unterlippe, ehe er sie wieder küsste und sie nicht aus den Augen ließ, „Komm für mich Lya…“
Und es dauerte nicht lange, da spürte er wie die Dunkelhaarige sich anspannte, ihre Hände sich fester noch als zuvor in seine Schultern krallten und er seine Lippen auf ihre presste, das Stöhnen dass sich auch ihrer Kehle entrang auffing und sie das Geräusch des jeweils anderen dämpften. Diese Welle der Anspannung die durch ihren Körper schwappte, das zu spüren, gab auch ihm den Rest und er hielt ihr Becken fest auf sich gepresst, als auch er seinen Höhepunkt erreichte und sich tief in ihr ergoss.
„Lya… ohhh Lya“, hauchte er ihren Namen, seine Brust hob und senkte sich schwer, als er sie in seine Arme zog, ihren Duft wieder tief einatmete. Sie roch nach ihr und nach ihm und irgendwie auch nachdem, was sie gerade getan hatten. Ein berauschender Duft.
@Lyanna Lockhart
~ The world has been trying to turn me into a monster for as long as I can remember ~
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zuletzt bearbeitet 05.07.2020 19:03 |
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Das Elijah das gefiel was Lyanna mit ihm machte, war wohl kaum zu übersehen, selbst als ihr Kopf auf seiner Schulter ruhte. Sie spürte sein Keuchen, seine erhöhte Temperatur und sein Herz … sein Herz was deutlich gegen seine Brust schlug. Und Lyanna spürte genau das selbe, gab genau das selbe von sich. Das leise aber dennoch intensive Keuchen das ihre Lippen verließ, immer noch mit sich ringend keinen lauten Ton von sich zu geben. Auch wenn ihr dies womöglich mittlerweile egal sein sollte, war es das nicht. Es ging ihr nicht um die Scham, die dadurch entstehen könnte, nein wohl eher das jemand sie stören könnte und Lyanna wollte nicht gestört werden. Sie wollte das, was sie bei Elijah gerade fühlte nicht das es jetzt schon vorbei war. Beide hatten sie so lange aufeinander verzichtet. Selbst als ihr Becken sich langsam bewegte spürte Lya den Dunkelhäutigen intensiver als zu vor. Für einen Moment schien alles um die beiden herum nicht zu existieren, es gab nur Elijah und Lyanna und was die beiden von sich gaben und einander spüren ließen. Erst als die Dunkelhaarige sich eine Weile auf ihm bewegt hatte schien auch er die anfängliche Fassung, dass das gerade wirklich passiert überwunden zu haben. Sie spürte wie seine Hände sie packten, sanft aber dennoch direkt, sie bei ihrer Bewegung unterstützten und sie nach einer Weile aktiv einen Gegenbewegung von dem Dunkelhäutigen spürte. Das ließ die Dunkelhaarige fast schon verrückt werden, führte dazu das sich ihre Finger noch ein wenig mehr in seine dunkle Haut krallte. Die einzige wirkliche Qual, die einzig wirklich Folter in diesem Moment war das Lyanna nur fest ihre Lippen zusammenpressen musste, nicht laut sein durfte. Ein angestrengtes Keuchen verließ ihre Lippen als sie einen sanften Zug an ihren Haar spürte und wie Elijah ihren Kopf von seiner Schulter zog. Seine Worte entlockten der jungen Frau ein sanftes Keuchen, so wie seine Beckenbewegungen deutlich schneller und stärker wurden. Konnte der Dunkelhäutige im Moment noch heißer wirken? Noch anziehender als er es sowieso für Lyanna schon war? Auch wenn es manchmal so wirkte das Elijah in Lyanna's Bann, so war es vollkommen umgekehrt. Lyanna war Elijah verfallen, mit Körper und Geist. Er musste nicht mal viel sagen um das zu bewirken. Allein wenn er sie einfach nur küsste wünschte sich die junge Frau nichts sehnlicheres als für immer bei ihm bleiben zu können. Lyanna wurde aus diesem kurzen Gedanken gerissen als sie wieder diese Berührung spürte, die sie vorhin fast verrückt werden ließ. Ein kurzer Blick nach unten und sie sah wie Elijah's Hand zwischen ihren Beinen verschwunden war, sie wieder verwöhnte. Der sanfte Biss auf ihrer Unterlippe und der leidenschaftliche Kuss danach dämpfte erneut die ganzen Laute, die die Dunkelhaarige nur von sich geben wollte. Lya wusste das auch sie das nicht lange durchhalten würde und bevor sie diesen Gedanken überhaupt in ihrem Kopf spürte spürte sie wie sich bereits ihr Körper komplett anspannte, ein wohliger Schauer durch ihren Körper fuhr, ihre Beine leicht zitterten während sich die Dunkelhaarige deutlich näher an den Körper des Dunkelhäutigen drückte und sich ihre Finger festkrallten. Lyanna kniff nur die Augen zusammen und gab dem Dunkelhäutigen das was er wollte. Sie kam und auch Elijah ließ die Dunkelhaarige nicht lange warten ehe auch sie deutlich spürte wie auch er zu seinem Höhenpunkt kam und Lyanna nochmal ein deutlich heißes Gefühl zwischen ihren Beinen bereitete was sie nochmal ein wenig lauter auf keuchen ließ. Als dieser in der warmen Sommernacht verstummte, fühlte es sich für einen Moment an als würde Lyanna's Kraft aus ihrem Körper schwinden ehe sie ein Stück von seinem Schoß rutschte um ihren Kopf auf seiner Brust heftig keuchend abzulegen, das Nachbeben spürte, spürte wie auch sein Brustkorb sich heftig hob und wieder senkte. Ihr Griff in seinen Schultern ließ deutlich nach, hinterließ dort deutlich Abdrücke als ihre Hände ebenso zu seinem Oberkörper glitten und dort ruhten. Wie sehr Lyanna dieses Gefühl vermisst hatte, konnte sie nicht beschreiben. Wie sehr sie El, so intensiv zu spüren vermisst hatte. Wie sehr sie es vermisst hatte sich danach, einfach so, wie sie es jetzt tat, sich an ihn zu schmiegen und dieses Gefühl nicht mehr los wurde das sie einfach ewig mit ihm so verweilen wollte. Eine Weile verweilte sie auch so bis ihr hektischer Atem sich langsam beruhigte. Ein wohliges und zufriedenes Lippen entwich nur ihren Lippen wenn sie nur daran dachte was gerade in den letzten paar Minuten passiert war, wie sehr sie den Anderen wollten und es ihnen egal war ob es draußen unter dem Sternenhimmel war mit der Gefahr das sie vielleicht sogar jemand hören könnte. Lyanna hob nur lächelnd leicht den Kopf an und blickte den Dunkelhäutigen an, dabei wurde ihr Lächeln noch breiter ehe sie sanft ihre Lippen auf seine legte, als würde sie sich bedanken, nicht für das was sie eben getan hatten sondern für ihn, das er da war, das er ihr gehörte, das er sie genau so liebte wie sie ihn liebte. Ihre Hand fuhr sanft durch ihre mehr als verwuschelte Mähne. Allgemein sah Lyanna deutlich mitgenommen aus, in positiver Weise. Ihr hochgerutschtes Kleid, die Träger die sanft an ihrem Armen runter hingen, das verwuschelte Haar und auf ihren Lippen war schon längst kein roter Lippenstift mehr zu erkennen. Diesen hatte sie auf Elijah's Haut hinterlassen. Das sanfte Lächeln verließ ihre Lippen nicht, selbst als sie den Kuss langsam löste. „Hm“ hauchte die Dunkelhaarige nur kurz und betrachtete den ehemaligen Soldaten vor sich. „Hätte ich gewusst das es so endet ...würde ich öfter vor dir weglaufen.“ hauchte die Dunkelhaarige scherzend. Kurz lehnte sie ihre Stirn gegen seine ehe sie den Kopf wieder anhob und anfing sich auf ihm wieder herzurichten. Ihr Kleid einigermaßen wieder runter zog, das ihr Po wieder verdeckt war, die Träger wieder zurück auf ihre Schultern zog. Man konnte immer noch die Musik aus dem Clubhaus vernehmen, was bestätigte das El's Geburtstagsparty immer noch im Gange war aber Lyanna dachte noch nicht mal daran dorthin zurückzukehren, noch nicht mal sich von seinem Schoß herunterzubewegen Sie wollte diese wunderbare Nähe zu ihm immer noch nicht unterbrechen. Wenn er wüsste wie schwer er es ihr manchmal machte, wie sehr sie ihn liebte das es fast schon weh tat, wie schwer es nun für sie war einfach morgen früh ihn zu verlassen, auch wenn Lyanna wohl nur einen Tag weg sein würde. Solche Gefühle hatte eben noch niemand bei der Dunkelhaarigen ausgelöst weder vor der Apokalypse noch jetzt. Aber Lyanna war jetzt erst deutlich bewusst das sie mit diesem Mann alt werden wollte, auch wenn es wohl das Kitschigste war was man sich vorstellen konnte und alt werden eine deutlich andere Definition in einer Apokalypse hatte. „Ich hab das vermisst, ich hab dich vermisst.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter und stupste leicht seine Nasenspitze mit ihrer an ehe sie ihren Kopf an seine Schulter schmiegte und ihren leichten Atem gegen seinen Hals hauchte. Ihre Hand fuhr dabei sanft über seine Wange, über seinen Kiefer. Sanft strich sie mit ihrem Daumen über die leicht sichtbare Narbe. „Die ist mir übrigens gar nicht an die aufgefallen ...“ hauchte die Dunkelhaarige nur ohne ihren Kopf anzuheben. „Eine Prügelei?“ scherzte Lyanna weiter. „Oder hast du dich mit noch einem Tier geprügelt von dem ich nichts weiß … hm .. vielleicht dieses mal ein Tiger?“ grinste die junge Frau wieder und bewegte ihren Kopf so das ihn ansehen konnte. Hätte sie natürlich gewusst was wirklich passiert war und wofür diese Narbe stand, hätte sie ihn nicht so aufgezogen, geschweige denn gefragt. „Ich ziehe dich nur auf.“ flüsterte Lyanna nur sanft und hob ihren Kopf wieder an, presste ihre Lippen sanft gegen die Narbe an seinem Kiefer und küsste ihn sanft. „Ich finde die machen dich noch schärfer ...“
@Elijah Magoro





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Das letzte Keuchen aus ihrer Kehle, ihr Name der über seine Lippen hauchte, verklangen in der warmen Sommernacht und er zog sie in seine Arme. Leicht spürte er, wie sie auf seinem Schoß herumrutschte, er aus ihr herausglitt und sie sich dann an seine Brust schmiegte. Noch immer war der Dunkelhäutige in diesem wunderschönen Zustand, den er immer nach dem Sex mit Lyanna hatte. Es war als würde er auf einer Wolke schweben, während sich seine Brust auf der sich ein wenig Schweiß gebildet hatte, noch immer schwer atmend hob und senkte. Wie lange der ganze Akt gedauert hatte, wusste Elijah nicht, die Zeit verging sowieso anders, wenn er mit Lyanna zusammen war. Als sie die Hände aus seinen Schultern löste, spürte er nur den Druck, wusste das man es wohl würde sehen können, aber da er sich dann das Hemd wieder drüberziehen würde, würde es nur Lyanna sehen, wenn sie später schlafen gingen. Der weiße Stoff war ihm von den Schultern gerutscht, oder Lyanna hatte ihn heruntergezogen, Elijah hatte als dies passiert war nicht darauf geachtet. Er war mit… anderen Dingen beschäftig gewesen. Ihre Hände rutschten zu seiner Brust, sie würde den Schweiß spüren, sie konnte Elijah also nicht vorwerfen er hätte sich nicht angestrengt. Es fühlte sich so gut an, so richtig, dass sie sich nun an ihn schmiegte, er sie in den Armen hielt und sie beide einfach die Nachbeben dessen genossen, was sie gerade miteinander erlebt hatten. Und der Dunkelhäutige konnte einfach nicht anders als zu lächeln. Es war ja nicht so gewesen, dass Lyanna nicht da gewesen war, aber so dumm und masochistisch es vielleicht klingen wollte, er fühlte sich ihr beim Sex so nahe wie sonst nicht. Miteinander zu schlafen war wohl auch das intimste und deutlichste Zuneigungszeichen, dass sich ein Paar geben konnte. Schon witzig, heute Morgen hatte er sie das erste Mal als seine Freundin bezeichnet und nun hatten sie sich heute Abend quasi bestätigt, dass sie sich liebten. Klar, die berühmten Worte „Ich liebe dich“ waren nicht gefallen, und sie auszusprechen war nochmal irgendwie etwas Anderes, aber wenn Lyanna jetzt nicht klar war, dass er sie liebte, dann wusste er auch nicht weiter.
Wie lange sie einfach so dasaßen konnte Elijah nicht sagen. Dass jeder, der vorbeikommen würde, sofort sehen würde, was sie hier gerade getan hatten, war ihm auch sowas von egal. Abgesehen von der Tatsache, dass dann jeder Lyannas entzückenden Hintern sehen würde. Doch es fühlte sich einfach so gut an, auch, dass sie beide kein Wort sagen, sondern, zumindest Elijah, noch immer das gerade erlebte vor Augen hatte. Er liebte es, wenn Lyanna kurz vor ihm ihren Höhepunkt erreichte und er sie dabei einen Moment beobachten konnte. Zu sehen wie diese Welle von guten Gefühlen durch ihren Körper brach, ihre Augen die so glitzerten und Funken zu sprühen schienen, kurz bevor sie diese zusammenkniff. Eine Gänsehaut durchlief seinen Körper, als er dieses Bild vor seinem inneren Auge sah und er musste grinsen, dass er das gerade erst live gesehen hatte. Hier, draußen, wie zwei unkontrollierte Teenager waren sie übereinander hergefallen und es hätte sie wohl nur eine Herde Beißer gerade davon abhalten können miteinander zu schlafen.
Irgendwann spürte er, wie Lyannas Atem an seinem Hals weniger hektisch wurde, auch seine Brust bewegte sich deutlich ruhiger, das Lächeln auf seinen Lippen verschwand aber nicht.
Als sie ihn dann anlächelte, ihr Lächeln breiter wurde, geschah bei ihm das selbe und er erwiderte ihren sanften Kuss nur zu gerne. In ihren Köpfen ging vermutlich gerade das selbe vor, sie wussten beide wie gut das hier gerade gewesen war und wie heiß. Aber das Elijah heiß auf Lyanna war, hatte er nie zum Geheimnis gemacht. Warum auch, wenn man eine Frau wie Lyanna an seine Seite hatte, war da auch definitiv nichts dabei.
Sein Blick glitt über ihren Körper, als sie sich mit einer Hand durch ihre verwuschelten, definitiv nach Sex aussehenden, Haare fuhr und Elijah grinste. Ja, sie sah definitiv nach dem aus, was sie gerade getan hatten, die über die Schultern gerutschten Träger dieses fantastischen Kleides. Doch auch Elijah sah man an, was gerade zwischen ihnen passiert war. Seine Wange und seinen Hals zierte eine sanfte Spur von Lyannas Lippenstift, wäre er hellhäutig gewesen, würde man diese vermutlich noch deutlicher sehen. Sein Hemd, dass Lyanna zur Seite und von seinen Schultern geschoben hatte und außerdem… naja, war seine Hose ja noch offen und er hatte noch nichts verstaut.
„Hmm…“, antwortete er, „Aber ich will nicht das du wegläufst. Trotzdem muss ich sagen… du siehst gerade so verdammt sexy aus. Was für ein Glück ich doch habe, dass nur ich dich so sehen darf…“
Seine Hände waren an ihrem Rücken und er grinste schief, seine Augen bestätigten seine Aussage aber. Natürlich machte Elijah keine Anstalten ihr dabei zu helfen, als sie sich wieder richtete, sondern beobachtete das ganze entspannt, ehe er selbst dann auch mal in seinen Schritt griff und alles wieder in der Hose verstaute, ehe er diese schloss.
Auch er vernahm die Musik aus dem Inneren des Clubhauses, doch ihn würde jetzt nichts dazu bringen, die Zweisamkeit mit Lyanna zu verlassen. Sie, er, alleine, das war ihm bisher der liebste Teil seiner Geburtstagsfeier.
„Ich habe dich auch vermisst. Du weißt gar nicht wie sehr…“, flüsterte er zurück und hauchte ihr einen Kuss auf die noch immer verwuschelten Haare. Sein Hemd hatte er nicht geschlossen, aber über seine Schultern gezogen. Seine Arme lagen um sie herum, eine Hand verschränkte er mit ihrer, strich mit dem Daumen sanft über ihren Handrücken, wie er es so häufig tat. Er liebte es ihre weiche Haut streicheln zu können. In diesem Moment wirkte alles so friedlich, so glücklich, so perfekt. Momente wie diese hatte es in Elijahs Leben noch nicht sehr häufig gegeben, deswegen genoss er diese umso mehr. Wenn er jetzt eine Kamera hätte, er würde vermutlich ein Foto von ihnen machen, einfach um die Zeit mit dem Foto für ein Hundertstel anzuhalten. Aber er hatte keine, nun, zumindest keine Filme mehr. Und bei dem Licht wäre das Foto vermutlich eh nichts geworden, also prägte er sich dieses Gefühl, diesen Moment einfach so stark er konnte in seinem Kopf ein.
Als sie mit ihrer Hand über seine Wange und seinen Kiefer strich, schloss er die Augen, er liebte es, wenn sie das machte, ihre Finger durch seinen Bart fuhren. Dann strich sie mit dem Daumen über eine ganz bestimmte Stelle und sofort öffnete Elijah die Augen, seine Kiefermuskulatur spannte sich kurz an. Sie hatte sie entdeckt. Natürlich hatte sie sie entdeckt. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Lyanna auf die Narbe an seinem Körper stieß, die zwar die kleinste aber wohl auch die schlimmste war. Er hörte an ihrem Tonfall, dass sie ihn aufzog, scherzte, aber bei dieser Narbe war ihm definitiv nicht zum Scherzen zumute. Also sagte er nichts, sah Lyanna auch nicht an, hatte den Blick abgewendet. Kurz schloss er die Augen, rang das Gefühl der Hilflosigkeit herunter das immer mit der Erinnerung hochkam. Sanft spürte er ihre Lippen an der Stelle und er wusste nicht, was ihn dazu trieb nun mit ihr offen und ehrlich zu sein. Eigentlich war es so ein schöner Moment gewesen, aber nachdem sie so ehrlich zu ihm gewesen war, hatte er das Gefühl er könnte es jetzt auch sein.
„Nein. Diese Narbe nicht“, sagte er und seine Stimme klang gebrochen. Noch immer sah er sie nicht an, den Blick auf die Umgebung gerichtet, dann auf den Boden vor ihnen, „Ich hatte gehofft das du sie nie entdeckst, aber es war wohl nur eine Frage der Zeit.“
Seine Kiefer mahlten und er fühlte sich scheiße, dass er diese schöne Situation grade so zerstörte.
„Sie ist die einzige Narbe, die von all den Folterungen damals im Irak geblieben ist“, fuhr er dann fort, seine Stimme war leise, fast nicht existent, „Ich… sie… sie haben uns zwar körperlich gefoltert, aber nicht so, dass man es danach gesehen hat. Prügel, nie Schnitte oder heftige Hautverletzungen… Tja und diese Narbe… sie…“
Er machte erneut eine Pause, seine Hand ballte sich zur Faust, ehe er tief durchatmete. Davon hatte er bisher nur der Psychologin in D.C. erzählt. Und das, was er erzählte war nicht das schlimmste gewesen, was er damals erlebt hatte.
„Sie… haben mir einen Strick um den Hals gelegt“, erzählte er dann und es war als würde er den rauen Stoff wieder um den Hals spüren, schluckte schwer, „Ich trug nur meine Hose, keine Schuhe, kein Oberteil, in der prallen Mittagssonne. Sie haben mich rausgeführt, nachdem ich Tagelang nur im Dunkeln gesessen hatte… es brannte… alles war heiß… wie Feuer… Dann den Strick, wir sind vor das Lager gegangen, das andere Ende des Strickes banden sie an ein Auto… und dann ging es los… wie lange sie mich durch den Sand gezogen haben weiß ich nicht, irgendwann fehlte mir die Kraft mich am Seil festzuhalten und ich hing nur noch… der Sand war irgendwann überall.. in meinen Augen, in meiner Nase, meinen Ohren, in meiner wundgescheuerten Haut... ich war der einzige mit dem sie das gemacht haben, denn danach ist ihnen aufgefallen, dass sie mir damit ja auch das Genick hätten brechen können… als sie mich zurück ins Lager führten, hatte ich mir gewünscht mit mehr Schwung losgelassen zu haben und genau dieses Schicksal herbeigeführt zu haben. Der Strick hat sich dort in meine Haut gegraben, der Sand hat mir die Haut aufgerieben und die Hitze… ich… mein gesamter Körper war wund und verbrannt... es war so heiß… So heiß…“
Elijah schloss die Augen und atmete tief durch. Es fiel ihm sichtlich sehr schwer darüber zu reden. Seine gesamte Haut fühlte sich wieder an wie damals, der raue, kratzige Sand auf seiner Haut, die Hitze die brannte wie Feuer, es war als hätte er all die Gefühle von damals wieder. Das sie ihn danach mit dem Sand in den wunden Stellen gelassen hatten, an einen Betonpfosten gekettet weiter in der Sonne hatten schmoren lassen, verschwieg er. Mehr musste Lyanna nicht wissen. Erstmal. Es überraschte ihn selbst, dass er ihr dies erzählt hatte, wo er sich doch immer geschworen hatte, dies nie zutun. Ansehen konnte er sie jetzt dennoch nicht, weshalb er zwar die Augen wieder öffnete, den Kopf aber hängenließ, sodass er sie nicht ansah.
@Lyanna Lockhart
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zuletzt bearbeitet 07.07.2020 22:36 |
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„Ich wusste nicht das du so charmant sein kannst, du überraschst mich doch immer mehr.“ lachte die Dunkelhaarige leise und sanft als Elijah sie betrachtete. Schließlich war Elijah auch in gewisser Weise Schuld daran wie Lyanna im Moment ausgesehen hatte, auf eine gute Weise natürlich. Zu dem ließen seine Komplimente sie nie kalt. Wie könnten sie auch? Es war doch ein schönes Gefühl gewesen wenn der Mann dem man liebte, sie selbst in einem verrutschten Kleid und verwuscheltem Haar attraktiv fand. Zu dem Elijah nun schon mehre Phasen von Lyanna kannte. Selbst ein getunkt in Zombie Blut hatte sie nie einen Anschein von Ekel in seinen Augen gesehen und umgekehrt war es genau so. Verdammt, Lya musste schließlich immer noch scharf die Luft einziehen wenn Elijah nur sein Oberteil auszog. Das sie den Dunkelhäutigen mehr als attraktiv fand war kein Geheimnis. Und wenn Elijah nicht schon längst gemerkt hatte wusste Lyanna auch nicht mehr was sie noch für Signale senden sollte. Aber noch mehr als Komplimente mochte sie es wenn er sie küsste, selbst wenn er ihr nur einen sanften Kuss in ihr Haar hauchte, so wie er es jetzt tat und die Dunkelhaarige nur ihre Augen schloss, den Moment einfach genoss zusammen mit den sanften Kreisen die sein Daumen auf ihrem Handrücken zog. Alles schien für den Moment einfach nur perfekt und friedlich. Nun hätte Lyanna nicht den Fehler gemacht ihm nach dieser unscheinbaren Narbe indirekt zu fragen. Sie war ihr davor wirklich kaum aufgefallen, zu dem Elijah noch einen deutlich längeren und volleren Bart getragen hatte. Hätte sie aber gewusst wofür diese wirklich stand, hätte sie niemals danach gefragt, wenn sie gewusst hätte wie sehr ihn diese Frage brach und diese unschönen Erinnerungen von damals in seinen Kopf beförderte. Sie hatte gespürt wie sein Kiefer sich leicht angespannt hatte und gar nicht auf ihre Küsse eingegangen war. Sanft lösten sich ihre Lippen wieder von seinem Hals als Elijah ihr gestand das er hoffte das Lyanna sie eigentlich nie entdecken würde. Ihr Lächeln verschwand als die Dunkelhaarige ihren Kopf zurückzog und den Dunkelhäutigen anblickte. Sie hätte verstanden wenn Elijah nun nicht mehr reden wollte. Sie hätte ihn einfach in den Arm genommen und versucht wieder diese schrecklichen Gedanken aus seinem Kopf zu treiben, bis sie wieder nur eine blasse Erinnerung waren. Doch er sprach weiter, auch wenn ihm das sichtlich schwer fiel und Lyanna doch einen Moment davor ihm einfach den Mund zu zuhalten, das er nicht weiterreden sollte, nicht musste. Das er sich nicht quälen musste. Wie gebrochen seine Stimme klang tat der jungen Frau sichtlich im Herzen weh. Lyanna hatte nie erfahren was Elijah damals wirklich erlebt hatte, nur das es wohl einfach schrecklich gewesen sein musste, um es gar noch harmlos auszudrücken. Und die Dunkelhaarige wollte den ehemaligen Soldaten auch nie dazu drängen darüber mit ihr zu reden. Sie wusste wenn Elijah bereit war und es auch wollte, dann würde er es tun. Und wenn er es stattdessen mit ins Grab nahm und Lyanna es nie erfahren würde dann liebte sie ihn auch nicht weniger dafür. Doch er entschied sich der Dunkelhaarigen davon zu erzählen, öffnete sich wohl mehr als er es je gegenüber Lyanna getan hatte. Auch wenn Lyanna's Gesichtsmimik bei Elijah's Erzählungen starr blieb sah es in der Dunkelhaarigen deutlich anders aus. Es tat ihr im Herzen weh, ihre Augen waren leicht glasig, betrachteten den Dunkelhäutigen aber keinesfalls mit Mitleid sondern mit dem Schmerz den er wahrscheinlich so lange ertragen musste, körperlich wie auch psychisch. In ihrem Körper bildete sich Übelkeit, Hass, Wut, schlimme Gedanken die sie diesen Menschen, die wahrscheinlich schon lange selbst nicht mehr leben und sich auf einem ganz anderen Kontinent befanden antun wollte aber auch Trauer und Schmerz. Sie wusste das Menschen in der Apokalypse schrecklich waren aber davor? Lyanna war nicht naiv, auch vor all dem gab es schreckliche Menschen aber keiner konnte sich vorstellen wie grausam es wirklich sein konnte. Im Grunde tanzten sie auch heute noch weiter in einem Kriegsgebiet, nur das die Zombies nicht die Feinde waren. Für Elijah hatte sich wohl kaum etwas verändert und doch blieb er so unheimlich stark. Selbst in dieser vermeintlichen Gebrochenheit die sie vor sich sah, den Blick den er überall hinrichtete, nur nicht auf Lyanna..., der Tonfall in seiner Stimme, seine angespannte Haltung, Lyanna sah nur weiterhin Stärke. Mehr als sie wohl je bei einem Menschen gesehen hatte. Es kostete einem viel Mut und Kraft sich danach, nach dem man so viele schreckliche Dinge gesehen und gefühlt hatte auf einem halbwegs guten Pfad zu wandeln. Nach dem Elijah's Stimme schon verstummt war regte sich endlich wieder was in der Dunkelhaarigen. Ohne zu zögern schlang sie nur ihre Arme um ihn, zog ihn näher an sich, drückte seinen Kopf gegen ihren Oberkörper. Eine Hand ruhte in seinem Nacken während ihr Kopf sanft auf seinem lag. „Schon gut...“ flüsterte Lyanna. „Schon gut... „ wiederholte sie wieder. „Du bist hier bei mir.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter. „Und du wirst nie wieder an diesen Ort zurück müssen... Nie wieder.“ Eine Weile hielt sie den Dunkelhäutigen einfach so in ihren Armen ehe sie sich nur sanft löste und sein Gesicht wieder mit ihren Händen umschlang und ihn anblickte. „Ich würde nie mehr zu lassen das dir so etwas schreckliches passiert. Lieber würde ich mir selbst ohne zu zögern die Augen ausstechen … und was ich mit den anderen machen würde wäre durchaus schlimmer.“ Ihre Stimmer war deutlich fester gewesen, sie wollte das Elijah verstand wie wichtig er ihr war, wie sehr er ihr wichtig war, wie sehr sie ihn liebte das es sie schon verrückt machte und vor allem wie sehr sie ihn brauchte. Lyanna drückte den Dunkelhäutigen nur wieder an sich. „Selbst wenn ich Städte niederbrennen müsste ...ich würde es tun.“ sprach die Dunkelhaarige weiter. Fast hätte man sogar ein amüsiertes Seufzen ihrerseits vernommen, nur das die junge Frau das ganze alles andere als scherzhaft meinte. Sanft vergrub sie ihre Nase an seinen Kopf. „Ich würde dich nie mehr verlassen, egal was du getan hast …. egal was du noch tun wirst … selbst wenn du den Präsidenten erschossen hättest. Dafür li....fühle ich einfach zu viel für dich.“ Sanft drückte die Dunkelhaarige ihre Lippen auf seinen Kopf und schloss nur ihre Augen. All die Worte die gerade aus ihrem Mund kamen waren deutlich hörbar ernst gemeint, auch wenn manche etwas abwegig klangen, war es der Dunkelhaarigen egal. Sie liebte Elijah. Sie tat mehr als das. Sie wollte das er glücklich war und sie würde ihn nicht verlieren, ihn sich nicht wegnehmen lassen ganz und gar von einem Untoten oder einem Menschen. Und war es nicht genau das was man für die Menschen tat die man liebte? „Außerdem hab ich das vorhin ernst gemeint...“ murmelte die Dunkelhaarige gedämpft. „Narben machen dich wirklich verdammt scharf.“ schnaufte die junge Frau nur amüsiert und sanft schmunzelnd.
@Elijah Magoro





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Lyanna reagierte anders, als er geglaubt hatte, dass sie reagieren würde. Es überraschte ihn, und zwar auch sehr positive Art und Weise. Als er verstummt war, seine letzten Worte in der Sommernacht verklungen waren, hatte er noch immer den Kopf abgewandt. Er dachte Lyanna würde es nicht packen, nicht… ja er wusste eigentlich garnicht so wirklich wie er das in Worte fassen sollte, wie er gedacht hatte, dass Lyanna reagieren würde. Aber nicht so wie sie es tat, aber so wie sie reagierte, war es wohl das Beste. Mitleid oder Tränen oder ein stundenlanges Getätschel seines Kopfes hätten ihm nichts gebracht, ihn nur mehr darin bestätigt über das Thema zu schweigen. Am schlimmsten wäre es wohl gewesen, wenn sie tatsächlich angefangen hätte zu weinen und er sie beruhigen müsste. Aber dem war zum Glück nicht so, diese Situation bestätigte ihm nur, dass er sich auf Lyanna verlassen konnte, sie ihn stützte, sie sich gegenseitig durch schwierige Situationen brachten. Sie waren einfach wie gemacht füreinander, wussten genau was der andere in solchen Situationen wie diesen benötigte und gaben es ihm, ohne zu zögern. Es machte ihm nur noch klarer, wie sehr er diese Frau liebte und wie froh er war, sie damals in diesem Supermarkt betroffen zu haben. Auch, wenn man ein schöneres erstes Zusammentreffen haben könnte, letzten Endes war es egal. Wer hätte schon gedacht, dass ihr kleines Abenteuer im Herbst und zu Winterbeginn so enden würde? Dass sie einmal heißen Sex auf einer Couch im Clubhaus haben würden und danach über ihre Vergangenheit sprachen? Elijah definitiv nicht, auch wenn er schon damals im Supermarkt, als er sie gegen das Regal gepresst hatte, gemerkt hatte, wie gut sich das anfühlte und Lyanna eine verflucht hübsche Frau war. Manchmal gab es eben auch gute Zufälle, schöne, zufällige Situationen die in etwas Gutem endeten. In Elijahs Fall in etwas sehr Gutem.
Ihre erste Reaktion, als sie ihn an sich zog, er seinen Kopf an ihre Brust drückte und sanft die Arme um sie legte, war so wie er gedacht hatte, dass es werden würde. Im ersten Moment war das auch okay und er atmete tief durch, atmete ihren Geruch ein, der ihn doch immer so beruhigte. Auf ihre Worte sagte er zunächst nichts, sondern schwieg einfach, beruhigte seinen aufgeregten Herzschlag, genoss ihre Nähe, die jetzt so anders war als zuvor. Dies war eine heilende Nähe, es war als würde ihre bloße Anwesenheit die Erinnerung weniger schlimm machen. Obwohl sie noch immer schlimm war. Von dieser Erinnerung träumte Elijah auch oft nachts, sie war wohl abgesehen von der Szenerie als vor seinen Augen seine Kameraden erschossen wurden, auch irgendwie die schlimmste. Klar, sie waren schlimmer gefoltert worden, aber die Hitze und der raue Sand, der überall auf seinem Körper brannte, das Strick an seinem Hals das sich schon rötlich in seinen wunden Hals grub… diese Empfindungen waren so in seinem Kopf, dass sie ihn eben auch häufig in seinen Träumen heimsuchten. Aus diesem Traum erwachte er immer nach Atem ringend, schwitzend und mit dem Gefühl das sein Körper in Flammen stand. Meist stand er dann auf und duschte sich erstmal ab um sich abzukühlen. Solange Lyanna neben ihm schlief, hatte er diese Träume aber sehr selten bis gar nicht. Ihre Anwesenheit hatte einfach eine heilende, beruhigende Wirkung auf ihn.
Ihren Blick erwiderte er dann endlich, als sie sein Gesicht mit ihren Händen umschlang und er seufzte leise. Diese Frau… es war nicht zu fassen wie sehr er sie liebte. Sie hatte einfach die perfekten Worte gefunden, die ihn beruhigen konnten. Ihre feste Stimme die ihm versicherte, dass sie für ihn da war, immer und es bloß niemand wagen sollte ihn anzugreifen. Die Vorstellung wie Lyanna wie eine wildgewordene Furie alle abschlachtete, ließ ihn schon fast lächeln, aber nur fast. Ihr Atem der über seine Glatze strich, ihr Kuss den er auf seiner Kopfhaut spürte, ließen ihn dann tatsächlich sanft lächeln.
„Danke Lya…“, murmelte er dann nach einer Weile und löste den Kopf von ihrer Brust, „Lieber Gott, wie habe ich eine Frau wie dich nur verdient?“
Er schüttelte sanft den Kopf, sah sie an, lange und voller Liebe, ehe er den Kopf senkte und sie küsste. Innig und so liebevoll.
„Ich weiß schon, dass du das vorhin ernst gemeint hast“, flüsterte er dann und setzte sich etwas aufrechter hin, legte dann die Arme um sie herum, ehe er sich auf die Seite fallen ließ, sodass er nun auf dem Rücken auf der Couch lag und Lyanna auf ihm drauf. Seine Hände lagen auf ihrem Rücken und fuhren dort sanft auf und ab, während er leicht lächelte, „Aber ich brauche bei dir keine Narben auf deinem Körper, die dich scharfmachen. Mir reicht schon deine weiche Haut…“
er hob den Kopf und küsste sie leicht auf die Nasenspitze, ehe er den Kopf wieder sinken ließ.
„Hmmm… lass uns noch eine Weile hierbleiben und dann gehen wir zurück auf die Feier ja? Wobei bei meinem zerknitterten Hemd, deinen Haaren und dem Lippenstift der nicht mehr auf deinen Lippen sondern an meinem Hals ist, weiß sowieso jeder, was hier passiert ist…“
Ein Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus. Es war verrückt, durch Lyanna konnte seine Stimmung auch so schnell wechseln.
Als die beiden Turteltauben zurück zur Feier kamen, waren viele der Rider auch schon gut betrunken und sie amüsierten sich noch ein oder zwei Stunden mit den anderen. Es wurde getanzt, getrunken und gesungen, alle hatten Spaß und auch Elijah hatte seines Ermessens nach den Besten Geburtstag, den er jemals hatte. Was aber wohl auch an der Anwesenheit der Dunkelhaarigen lag, die er den restlichen Abend kaum mehr losließ und mit ihr so tanzte, dass die Luft zu brennen schien. Irgendwann wurden es weniger Leute und auch das Geburtstagskind und seine Begleitung gingen irgendwann ins Bett. Lyanna hatte ja gesagt sie würde am nächsten Tag recht früh aufbrechen, um ihre Damenhygieneartikel zu besorgen. Elijah würde sie nicht daran hindern, auch, wenn er es natürlich immer blöd fand, wenn Lyanna nicht bei ihm war. Doch sie brauchte ihre Freiheit, in ihr schlummerte ab und an noch immer die einsame Wölfin, die er so bildlich auf seiner linken Brust verewigt hatte.
Am nächsten Morgen also ließ er es sich dennoch nicht nehmen der Dunkelhaarigen nochmal richtig zu zeigen, warum sie besser zu ihm zurückkommen sollte.
Sie standen gemeinsam auf, Elijah schlüpfte in seine Laufklamotten und Lyanna rüstete sich für ihren Ausflug.
„Pass auf dich auf. Und komm wieder heil zu mir zurück“, flüsterte er leise und küsste sie nochmal innig zum Abschied, als sie sich am Tor trennten. Er lief Richtung Meer, Lyanna stieg in einen der kleineren Wagen und fuhr davon. Obwohl sie nicht lange weg sein würde, fühlte sich Elijah als hätte er einen Teil seines Herzens gerade verloren. Es war bescheuert, aber er vermisste sie jetzt schon so sehr, trotz der Tatsache, dass sie spätestens am morgigen Tag wieder zuhause sein würde. Wenn ihr nichts passierte. Das konnte natürlich immer passieren. Immer. Und es ließ Elijah nicht ruhig werden, den ganzen Tag nicht. Nach dem Laufen frühstückte er wie immer, meditierte und trainierte dann mit dem jüngsten Marshallsohn. Danach machte er Pause, zeichnete ein wenig und gegen Nachmittag machte er für sich selbst noch ein paar Übungen. Ausgepowert schleppte er sich zum Abendessen, duschte danach und setzte sich wieder nach draußen, mit einem von Lyannas Büchern. Jetzt, wo er ein wenig in die Materie eingestiegen war, stellte sich das Ganze als recht spannend heraus. Er verstand nun ihre Faszination über den menschlichen Geist. Allerdings begann er auch langsam zu verstehen wie abgefuckt er eigentlich selbst war und wie verdammt nötig er wohl psychologische Therapie gehabt hätte. Tja, wie dumm nur, dass die Apokalypse dazwischengekommen war. Allerdings hatte er auch das Gefühl sich selbst ein wenig besser zu verstehen, zu verstehen warum er selbst manchmal so handelte, wie er eben handelte. Dachte Lyanna auch so über ihn? Analysierte sie ihn ständig, wenn sie zusammen waren? Wenn ja, machte ihm das ein wenig Angst. Er war so verdammt durchschaubar eigentlich, zumindest seiner hoch professionellen Meinung nach. Allerdings wusste Elijah ja auch ganz genau, was in ihm und seinem Kopf gerade vorging.
Nach einer Weile brummte ihm der Kopf, also holte er ein dünnes Holzbrett heraus und das Blatt, auf dem er schon heute Mittag gezeichnet hatte. Er zeichnete sein Lieblingsmotiv: Lyanna.
So wie sie gestern auf seinem Schoß saß, die zerzausten Haare, die Träger des Kleides die über ihre Schultern geglitten waren, das verrutschte Kleid, dass fast ihren Ausschnitt entblößte, aber nur fast. Bisher war es nur grob skizziert, seine Bilder entstanden immer aus einer Skizze und wurden dann immer deutlicher. Ihr Gesicht ließ sich schon gut erkennen, doch die Gefühle darin nur mit einem schwarzen Stift wieder zu spiegeln war schwer. Außerdem war er sich sicher, dass er die Gefühle von gestern Abend wohl niemals wiederspiegeln konnte, denn sie waren einmalig gewesen. Zum ersten Mal zu hören, beziehungsweise bestätigt zu bekommen, dass der andere einen liebte. Das war einfach etwas Einmaliges, dass man mit dieser Person erlebte. Als er dann langsam zu dunkel wurde um zu Zeichnen, blieb er einfach draußen sitzen, ein paar andere Rider setzten sich zu ihm und sie genossen einen ruhigen Abend. Elijah hatte dennoch immer das Tor im Blick, ob die Dunkelhaarige vielleicht nicht doch schon am Abend zurückkommen würde. Irgendwann verabschiedete er sich aber ins Bett, warf einen letzten Blick auf das Tor und seufzte leise, als er in sein Zimmer zurückging. Mittlerweile hatten sich ihre beiden Gerüche miteinander vermischt und sein Zimmer roch nach ihm und ihr, irgendwie einfach nach zuhause. Und er liebte den Geruch.
Es war ein warmer Tag gewesen, er öffnete also die Fenster weit und ließ etwas der kühlen Luft herein, sodass er auch in der Nacht nicht das Gefühl hatte zu zerfließen. Der Kleidung entledigt putzte er sich die Zähne, betrachtete sich dann im Spiegel. Ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen, als er mit einer Hand über die vier Narben der Bärenpranke fuhr, dann von der Messerstichwunde und die kleinen Pünktchen die an die Elektroschocks erinnerten.
‚Narben machen dich wirklich verdammt scharf‘, hörte er die Stimme der Dunkelhaarigen in seinem Kopf und Elijah schüttelte diesen kurz. Narben erzählten eben Geschichten, von Kämpfen oder Situationen, die einen verletzt hatten, also gefährlich waren, aber man hatte es überlebt. Natürlich fand sie das scharf, einen kämpferischen Mann an ihrer Seite zu haben. Und schon kam das analysierende Denken der Dunkelhaarigen in seinem Kopf durch und er wandte sich vom Spiegel ab, ging hinüber zum Bett. Ja, man konnte es so erklären, aber es reichte Elijah, dass er nur mit diesen Narben die Dunkelhaarige heiß auf ihn machen konnte.
In so warmen Nächten wie diesen schlief Elijah meist nackt, also entledigte er sich auf der Boxershort und legte sich dann ins Bett, auf die Seite und blickte auf die von Lyanna. Sie war leer, mit einer Hand fuhr er über den Stoff, ehe er seufzte und sich auf den Rücken fallen ließ. Das Bettlaken, dass er in so warmen Nächten anstelle der Decke verwendete, legte er sich nur bis knapp über die Hüften, dann schloss er die Augen. Es dauerte eine Weile bis er tatsächlich einschlief und wie zu erwarten war, plagten ihn in dieser Nacht Albträume. Es war stockdunkel draußen, als er sich langsam von dem Schock erholte, mit dem er immer aus den Albträumen erwachte. Schweißgebadet und mit rasendem Puls stand er am Fenster und ließ die kühle Luft über seinen nackten Körper streichen. Sie war erstaunlich kühl, was es sehr angenehm machte. Auch das Bett war verschwitzt und als er sich irgendwann wieder beruhigt hatte, legte er sich zurück auf das Laken. Ihm war noch immer heiß, das Laken zum zudecken legte er sich nur über die Hüften, als er erneut die Augen schloss. Auf dem Rücken liegend verbrachte er den Rest der Nacht.
@Lyanna Lockhart
----> Elijahs Zimmer?
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Duo konnte es immer noch nicht wirklich fassen. Sie hatten tatsächlich von einem auf den anderen Moment ihre Heimat verloren. Erst hatten sie diesen harten Winter hinter sich gebracht und dann kam der viele Regen. Scheinbar war das für die Gegend zu viel gewesen. Das Unglück kam zwar nicht sofort, aber doch zu schnell. Ihre Jäger haben es bemerkt und so den Dorfbewohnern das Leben gerettet. Alle, auch Duo, hatten das wichtigste eingepackt und das Dorf verlassen. Nicht zu knapp, denn nur kurz danach wurde es dem Erdboden gleich gemacht. Sie flüchteten zum Cottage und den Riders, da nicht alle zu einem konnten. Das hatten sie alles Grace zu verdanken! So kam es, dass Duo nun hier bei den Riders war.
Er selbst hatte viele seiner Stoffe zurück lassen müssen. Nicht alles konnte er tragen, dafür wurde es dann doch irgendwann zu schwer. Fertige Sachen hatte er mitgenommen, seine Klamotten und alles was ihm wichtig war. Er würde sich neues Plündern und finden. Da war er sich absolut sicher. Immerhin lies man sich davon nicht unter kriegen! Sie hatten schon ganz andere Sachen durchstehen müssen. Ein Ende war auch ein neuer Anfang. Ivar war auch schon unterwegs, um etwas neues für sie zu finden. Und Duo war sich sicher, dass ihr Anführer da auch etwas finden würde!
Heute hatte der Langhaarige sich nach draußen verzogen. Das Wetter war wirklich schön und irgendwie fühlte er sich in seinem Zimmer etwas eingeengt, nachdem er ja nun Jahrelang eine eigene Hütte gehabt hatte. Hier draußen war auch das Licht besser. Er wollte ein paar seiner Sachen ausbessern und auch von einigen Dorfbewohnern, die hier bei den Riders waren. Immerhin konnte er doch seine Arbeit nicht sausen lassen!
Aber die Riders waren wirklich freundlich. Sie hatten sie aufgenommen und halfen ihnen. Natürlich brachten sich die Dorfbewohner mit ein, wo sie konnten. Aber es war in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Den ein oder anderen hatte er schon kennen gelernt. Aber alle kannte Duo natürlich nicht. Dafür war er aber auch viel zu kurz da. Leise seufzte Duo und legte dann sein Nähzeug an die Seite. Natürlich hatte er auch seine paar Mangas, die er gefunden hatte, gerettet. Auch wenn er sie schon oft durch hatte, so wollte er sie nicht missen. Einen hatte er auch mit raus genommen, welchen er nun aufschlug. Ein bisschen Pause konnte nicht schaden.
@Thomas Marshall

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cf: Grillplatz
Duo hatte Brandon einfach bei der Hand genommen und war mit ihm hier rüber spaziert. Verstecken wollte er sich nicht, aber nun doch mal ein bisschen ungestört mit dem ziemlich heißen Kerl reden. Es war das erste Mal, dass der Langhaarige nicht gleich Sex im Kopf hatte. Was nicht heißt, dass er nicht gerne unter dem Älteren liegen würde, aber diesmal wollte er es nicht alles überstürzten. Dafür waren ihm die Gefühle, die der andere in ihm wach rief, zu anders.
Sie hatten sich natürlich jeder auch ein Bierchen noch mitgenommen. Zumal die anderen ja nicht wirklich weit weg waren, so dass man sich auch immer noch was holen konnte. „So, jetzt sind wir zwei süßen unter uns!“, grinste Duo breit. „Und was stellen wir nun schönes an? Ich hoffe, du hast dich gefreut, dass deine Sis wieder da ist.“, lächelte er ehrlich. Ja, Duo freute sich wirklich, dass die Familie wieder vereint war.
@Brandon Murdock

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zuletzt bearbeitet 06.08.2020 20:53 |
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Die Grillerei war noch immer voll im Gange und immer voller wurde es mittlerweile. Brandon war zwar erfreut, dass so viele gekommen waren, aber je enger es wurde, umso unwohler fühlte er sich dabei. Er konnte seine Schwester verstehen, die das Weite gesucht hatte und der Vorschlag Duo's kam ihm nun mehr als recht. Bereitwillig ließ er sich von ihm 'abführen' und folgte ihm zu einem der Sitzplätze, die im Außenbereich lagen. Nun waren sie alleine, aber dennoch nicht weit weg vom Rest der Familie und Freunde.
Brandon legte seinen Arm um Duo und sah ihn schmunzelnd an. Er konnte es nicht fassen, dass es scheinbar geklappt hatte und der Kleine Zeit mit ihm verbringen wollte. Als sie sich das erste Mal begegneten, sah es nicht danach aus, als ob das passieren könnte. Doch schon da merkte Brandon, dass er ihm wohl nie aus dem Kopf gehen würde. Als er nun hier auftauchte und auch noch Grace mitbrachte, Dass nun sie wieder bei der Familie war, rundete das Ganze noch ab. Eine kurze Stille herrschte zwischen Duo und ihm, ehe dieser anfing drauf los zu sprudeln. Brandon grinste „Stimmt das sind wir und ja ich habe mich gefreut, dass du unsere Sis zu uns gebracht hast“ Er beeilte sich so viele seiner Fragen wie nur irgendwie möglich zu beantworten, bevor Duo erneut in einen Frageschwall versank „schlag etwas vor, was du machen möchtest. Ich kann ja entscheiden, ob es mir gefällt oder nicht“ Brandon hatte keine Ambitionen das Zusammensein mit Duo schnell zu beenden. Er mochte ihn und er konnte sich auch vorstellen, dass er ihn nicht mehr los ließ.
@Duo

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Tatsächlich, der sonst so taffe Duo wurde leicht rosa auf den Wangen, als Brandon einen Arm um ihn legte. Zum Glück konnte man das bei diesen Lichtverhältnissen nicht wirklich erkennen. Mit klopfenden Herzen lehnte er sich etwas näher an den warmen Körper neben sich. Ja, so war es wirklich schön. Der etwas Ältere roch auch so gut! Immer mehr Schmetterlinge tanzten im Magen des Langhaarigen. So aufgeregt war er sicherlich, seit dem Ausbruch, nicht mehr gewesen.
„Grace und ich haben auch schon ein bisschen überlegt, wie wir euch überraschen können.“, gestand er dann. „Einer der Gründe warum ich hier bei euch bin und nicht ins Cottage.“, lächelte er leicht verlegen. Es war ja zum Glück nichts Schlimmes. Grace hatte einfach nur wissen wollen, ob von ihrer Familie noch jemand lebte. Allein hatte sie sich aber einfach nicht getraut und so hatte Duo ihr liebend gerne geholfen. Und bis jetzt bereute er es auch kein Stück! Nicht zuletzt wegen Brandon, an dem er immer noch gelehnt saß.
„Wenn ich ehrlich bin würde ich gern ein bisschen mehr von dir erfahren.“, kam es etwas verlegen von dem Langhaarigen. Normalerweise war er eher derjenige der jetzt irgendwas spaßiges und verrücktes machen wollte. Aber gerade wollte er seinen Nebenmann wirklich besser kennen lernen. Dafür bescherte Brandon ihm einfach ein zu wohliges Gefühl. Mal von den Tausend Schmetterlingen abgesehen.
„Magst du mir von dir erzählen?“, fragte Duo dann direkt. „Was hast du so gemacht? Vor dem Ausbruch? Warst du schon immer bei den Ridern? Hast du einen Job gelernt? Wie alt bist du? Freund oder Freundin?“, plapperte er einfach ein paar Fragen, welche ihm gerade in den Sinn kamen, los. Zumal bei der letzten er wieder leicht rosa wurde. Eigentlich, so hoffte er, war diese eh unnötig und der Langhaarige verstand die Anzeichen richtig.
@Brandon Murdock

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Dass seine Schwester nun wieder bei ihnen war, war echt das Beste am heutigen Tag oder sollte er besser sagen das Zweitbeste? Immerhin hatte er Duo kennen gelernt und der kleine quirrlige Kerl hatte es ihm schon jetzt angetan. Okay wenn er ehrlich sein sollte, dann hatte er ihn ein paar Mal davor auch schon gesehen, doch so wirklich war er ihm nun aufgefallen. Dass er sich so schnell in Brandon's Herz schleichen sollte, damit hatte noch nicht mal der Biker gedacht. Eher, dass er nie wen finden würde, der ihn in den Bann ziehen würde. Doch dieser kleine Kerl schaffte es innerhalb nur kurzer Zeit und nun wollte ihn Brandon nicht mehr los lassen. „Diese Überraschung ist euch auch echt gelungen“ Bei der Erwähnung des Cottage sah ihn Brandon verwundert an „hat es einen speziellen Grund, warum du dort hin gegangen wärst?“ War da ein leichter Anflug von Eifersucht zu erkennen?
Innerlich schüttelte sich Brandon, denn das wollte er nicht mal wirklich, aber wenn er Duo so betrachtete, dann schien es nun doch so zu sein, dass er ihn nicht mit einem Anderen teilen wollte. Schnell waren allerdings diese Gedanken verschwunden, als Duo in einen wahren Rede- oder besser gesagt Frageschwall geriet. „So viele Fragen auf einmal? Hoffe sie gehen dir später nicht aus, sonst haben wir das große Schweigen“ Doch es gefiel Bran, dass sich sein kleiner Freund für ihn interessierte „Gut fangen wir mal damit an, dass ich vor der ganzen Apokalypse Feuerwehrmann war. Und nein, ich war nicht immer einer der Rider, aber nun ist mein alter Job aus der Mode gekommen und bei den Ridern ist immer eine helfende Hand gerne gesehen. Ich bin 33, hoffe du bist nun nicht enttäuscht, dass ich ein alter Knacker bin und zu deiner letzten Frage – nein ich habe weder eine Freundin, noch einen festen Freund. Ich denke du meinst da nun nicht die normalen Freundschaften, sondern du wolltest sicher wissen, ob ich vergeben bin oder?“ Sein Grinsen wurde dabei breiter, da er Duo's leichte Röte gesehen hatte. Dennoch fragte sich Bran, ob er aus der Übung war und er nicht gut genug signalisiert hatte, dass er an ihm interessiert war. Und dabei stand ihm der Sinn nicht nach einem One Night Stand.
„Nun bist du an der Reihe um aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wie sieht es in deinem Leben aus? Ist da vielleicht jemand, der ein Auge auf dich geworfen hat? Nicht, dass ich ihn deswegen lynchen würde, aber er wird es von mir verklickert bekommen“
Sie saßen eine Weile noch unter der Überdachung und Bran mochte es, wie sich Duo an ihn lehnte. Mit seinem Arm strich er über Duo's Arm und sah in die ferne. Seine Gedanken schienen ein Eigenleben zu entwickeln und er dachte schon jetzt nach, wie er es anstellen könnte, dass sie sich so oft wie möglich sehen konnten. Nur wie sah es bei Duo aus? Dachte er so ähnlich oder machte sich Brandon umsonst Gedanken darum?
@Duo Maxwell
@Lyanna Lockhart

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Duo grinste breit, als Brandon meinte, dass ihnen die Überraschung gut gelungen war. „Nö. Wir wurden nur nach dem Erdrutsch aufgeteilt. Es sollten welche zum Cottage und welche zu euch hier her. Mir war das eigentlich vollkommen egal. Grace hatte mich dann gebeten hier her zukommen um zu schauen, wer noch alles lebt.“, antwortete der Langhaarige auf die Frage, nach dem Grund. Und das war auch die Wahrheit. Sie hatten wirklich einfach nur sich aufteilen sollen, weil nicht alle von einem Aufgenommen werden konnten.
Brandons Gegenwart lies Duos Herz tatsächlich schneller schlagen die Nähe des anderen war unheimlich schön und der Schneider genoss dies vollkommen. Sonst hatte er eigentlich immer nur Bettgeschichten gehabt. Auch wenn es bei Noah dadurch auch zu einer guten Freundschaft geworden war, so fühlte das hier einfach viel besser und intensiver an. „Niemals!“, versicherte er dem anderen, dass ihm die Fragen ausgehen könnten. Duo konnte plappern wie kein anderer. Gespannt hörte er zu, als Brandon anfing zu erzählen. Dass dieser Feuerwehrmann war, kommentierte mit einem begeisterten „WOW!“. Männer in Uniformen waren der absolute Wahnsinn. Sicherlich sah Brandon in dieser noch schärfer aus als so schon. Schnell schüttelte Duo den Kopf, als der Biker meinte, er wäre ein alter Knacker und der Langhaarige sicherlich enttäuscht. Wenn dieser ehrlich war, dann gefiel es ihm ziemlich. Insgeheim wünschte er sich einen starken Mann an seiner Seiter, der ihn auf Händen trug und beschützen konnte.
Das Bran nicht vergeben war lies Duo noch viel mehr strahlen. Automatisch lehnte er sich mehr an den Älteren. „Ich? So tolles wie du hab ich nicht zu erzählen. Ich bin in New York aufgewachsen. Meinen Zwillingsbruder und meine Mutter hab ich schon vor dem Ausbruch verloren. Mein Vater und ich waren dann alleine, bis er nach dem Ausbruch von einem Zombie erwischt wurde. Ich war eine Zeitlang mit Kumpels unterwegs, aber unsere Wege haben sich irgendwann getrennt. Dann war ich alleine und fand Balar. Da lag es noch in den Bergen. Ivar nahm mich auf und so wurde ich teil der Gemeinschaft und blieb auch bei ihnen. Und ich bin auch schon 29 Jahre alt, also gar nicht so weit von dir weg.“, erzählte der Langhaarige. Man konnte heraushören, dass er einiges verharmloste. Dass sein Vater sich nicht mehr um ihn gekümmert hatte und er in einer Gang war, waren einfach keine Themen fürs erste Kennen lernen. Zudem war Duo nun auch nicht der Typ, der sofort allen sein Leid klagte und Mitleid wollte. Er würde Brandon später alles mal genauer erzählen, wenn dieser Fragen würde.
„Und nein, da gibt es niemanden. Ich bin zwar kein Kind von Traurigkeit, wenn du verstehst, aber verliebt habe ich mich bis jetzt noch nie!“. Bei Brandon fühlte sich das alles aber schon mal ganz anders an. Etwas mutiger kuschelte er sich jetzt auch näher an den ehemaligen Feuerwehrmann. „Was…auf was für typen in einer Partnerschaft stehst du denn?“, traute er sich leise zu fragen. Ein bisschen neugierig war er dann ja doch, ob er eine Chance bei Brandon hatte. Er fühlte sich einfach zu diesem hingezogen und das in so kurzer Zeit. Wenn es nach ihm ginge, würde er niemals wieder weg von dem Älteren.
@Brandon Murdock

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Wenn Bran daran zurückdachte an den Tag, als die Apokalypse über sie herein brach und er damals zum letzten Mal seine Schwester gesehen hatte, dann musste r Duo wohl ewig dankbar sein, dass er sie wieder zu ihnen gebracht hatte. „Traute sie sich nicht selber her zu kommen? Gut ich denke sie hatte Angst davor, dass sie am Ende keinen mehr angetroffen hätte. Ich kann sie verstehen ...“ sinnierte Brandon und starrte vor sich hin.
Dann war Duo an der reihe von sich zu erzählen und wie es sich Bran dachte, stapelte er etwas tiefer, als er es müsste. Seine Geschichte war ebenso interessant, wie die seine eigene „das tut mit deinem Bruder und deiner Mutter. Wenigstens mussten sie das hier alles nicht mehr miterleben“ Dass er auch seinen Vater verloren hatte, ließ Bran nicht kalt. Er zog Duo enger an sich und gab ihm so das Gefühl, nicht alleine zu sein.
Brandon hatte sich auch nach den vielen Jahren noch immer nicht damit abgefunden, dass sein altes Leben nicht mehr wieder kommen würde. Vieles aus der Vergangenheit fehlte ihm und er vermisste es. Allen voran sein Job, den er mit Leidenschaft erfüllt hatte. Nun war er nicht mehr gefragt und Brandon musste sich eine andere Beschäftigung suchen. Gut dass er handwerklich geschickt war, so konnte er wenigstens bei den Ridern alles was fahrbare Untersätze anbelang, reparieren oder zumindest improvisieren. Nicht alles war noch auftreibbar und es war schwierig alles noch in Schuss zu halten.
Duo's weitere Erzählung holte Bran wieder aus seinen Gedanken zurück „gut dass dich Ivar aufgenommen hatte. Wäre echt schlimm gewesen, wenn er es nicht getan hätte und du noch imemr einsam umher irren würdest“ Dass dieser Satz nicht ohne Hintergedanken war, musste er ja nicht dazu sagen. Wie sonst hätte er nun seine Schwester wieder und allen voran auch Duo. „Du bist echt 29? Kann ich nicht glauben, du siehst nie und nimmer so alt aus“ Lag sicher auch an seiner Abstammung. Bran hatte da schon immer daneben gelegen, wenn er das Alter erraten sollte „dann würde ich sagen, es passt perfekt“ Sein Grinsen war nun noch etwas breiter geworden und er war sich auch ziemlich sicher, dass ihn Duo verstanden hatte. Immerhin verneinte er Brandon's Frage, ob es da wen an seiner Seite gab. Nun allerdings kam eine frage, die er so auf die Schnelle nicht wirklich beantworten konnte „Typen? .. Hm lass mich mal überlegen … Da gibt es keinen bestimmten Typ. Ich steh auf Ehrlichkeit und vielleicht klinge ich nun etwas altmodisch, aber ich stehe auch auf Treue“ Beim letzten Wort sah er Duo in die Augen „ansonst zählt einfach der Charakter“
Ein Geräusch ließ ihn aufhorchen und er sah, wie sein Bruder auf das gegenüberliegende Dach geklettert war „immer noch ein Kletteräffchen. Wollen wir zu ihm hinaufklettern?“ Wieder sah er in Duo's Augen, wo er eine Antwort suchte. Auf welche seiner Fragen, das konnte man sich denken. Immerhin hielt er ihn ja noch immer in seinem Arm und er dachte nicht daran, ihn so schnell wieder los zu lassen.
@Duo Maxwell

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Alles schien so sicher zu sein. Zäune und Sicherungen wurden regelmäßig gewartet und kontrolliert. Zumindest schien es bisher so, doch es muss jemand schlampig gearbeitet haben. Dieser sollte ganz schnell zur Rechenschaft gezogen werden, immerhin lebten hier auch Kinder!
Warum das Schicksal das nun erwähnt?
Etwas großes und schnelles rannte an Brandon und Duo vorbei! Es grunzte laut und schien verwirrt. Es rannte Stühle und Tische um. Alles was ihm im Weg stand, wurde weggestoßen! Was, wenn nun Kinder hier spielten? So ein Wildschein konnte sehr gefährlich werden. Plötzlich blieb es einige Meter vor Brandon und Duo stehe. Es knurrte und fixierte die beiden Männer. Es schabte mit den Hufen im Sand, es war angriffsbereit! Was würde nun passieren?! Das wissen wohl nur die beiden Verliebten, aber sie sollten nicht zu lange überlegen und vor allem sich um das Loch im Zaun kümmern, ehe sich noch Beißer hinein verirrten!

@Brandon Murdock @Duo Maxwell
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Oh ja! Da war Duo immer noch unheimlich froh drüber, dass er damals ins Balar gelandet war. Was Besseres hätte ihm nun wirklich nicht passieren können. Duo bestätigte Brandons Annahme, dass Grace einfach Angst gehabt hatte, dass sie niemanden traf und so erfuhr, dass ihre Familie tot war. Genauso aus diesem Grund hatte sie den Langhaarigen mehr oder weniger vor geschickt. Der Schneider musste kichern, als sein Nebenmann überrascht von seinem Alter war. „Jap. Das sind die asiatischen Gene, die halten einen Jung!“, grinste er mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. Vielen Asiaten konnte man ihr Alter nicht wirklich ansehen. So blieben sie schön lange jung. Glücklich kuschelte er sich näher an Brandon, als dieser seinen Arm um den Kleineren legte. Ja, das war wirklich unheimlich schön! Und zudem war er dann tatsächlich single. Duo erwiderte den Blick, als in der Ältere so intensiv ansah. „Das ist auch das wichtigste in einer Beziehung.“, hauchte er leise. Auch wenn er bis jetzt ein ziemlich lotterhaftes Leben geführt hatte, war ihm das bei dem einem richtigen mehr als nur wichtig. Genau deswegen hatte er sich ja auch immer ausgiebig ausgetobt.
„Also hab ich eine Chance bei dir?“, fragte Duo ehrlich, ohne den Blick ab zu wenden. Das Zyan auf ein Dach gestiegen war, hatte er verstanden. Allerdings war ihm Brandon da deutlich wichtiger. Dieser Moment war einfach unglaublich und sollte niemals enden.
Sie wollten sich gerade küssen, als dieser Augenblick zu einem anderen umschwang. Es knallte und rumste und schon konnte man etwas durch die Gegend rennen sehen. Duos erster Gedanke waren Beißer. Aber dafür lief es eindeutig zu schnell. Endlich konnten sie erkennen um was es sich da handelt. „Fuck!“, rief er auf und hüpfte sogar erschrocken auf Brandons Schoß. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet. Schnell hatten die beiden sich aufgerappelt, als das Tier sie ins Visier nahm. „Der greift uns an!“, reif Duo leicht panisch und griff nach der Hand von Bran. Der Schreck saß ihm noch in den Knochen. Aber lange zum nachdenken hatten sie nicht. Das Tier lief auf sie zu und beide konnte gerade noch so ausweichen. Automatisch zog er allerdings mit der anderen Hand seine Pistole. Unbewaffnet lief er schon lange nicht mehr herum. „Schnapp dir deinen Bruder und schau nach ob noch mehr kommt!“, meinte er zu Brandon und sprach auch so laut, dass eben dieser auch was mitbekommen würde und schon mal vom Dach runter kam. „Wenn ich ihn richtig treffe, dann erledige ich ihn!“, kam es von dem Langhaarigen. Jetzt pumpte das Adrenalin nur so durch seinen Körper und lies ihn sich auf die Situation konzentrieren. Das Wildschwein lief wieder auf sie zu und beide hechteten jeweils nach links und nach rechts. Hoffentlich hörte Brandon auf Duo und lief zu seinem Bruder. Der Schneider selbst rollte sich auf dem Boden und blieb in einer knienden Position. Das Tier war gerade dabei sich wieder um zu drehen. Der beste Schütze war Duo nun nicht wirklich, aber immerhin ging es hier nicht nur um sein eigenes Leben. Schon lief das Wildschwein auch wieder los, genau auf Duo zu. Man hörte Schüsse und ein „Fuck!“, von dem Schützen, dann war alles ruhig. Ging es dem Langhaarigen gut? Man konnte nicht so gut war erkennen, vor allem weil das scheinbar tot Tier den jungen Mann begraben hatte.
//Ich hab mal ein paar so noch verlink. Die Schüsse können ja von fast allen gehört worden sein. Und nein, Duo wird nicht groß verletzt sein. Ein paar Kratzer und Schürfwunden. Aber es soll ja spannend sein XD
Und, wir haben nun auch ein Loch im Zaun. Das darf und sollte so lieber nicht lange sein :)

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Duo konnte sich glücklich schätzen, dass er lange Zeit einfach alterslos wirkte. Da sah es bei Brandon schon ganz anders aus. Er sah sicher nicht mehr lange so knackig aus wie jetzt. Oder besser gesagt, es würde morgens knacken bei ihm, aber so konnte er sicher sein, dass er noch am Leben war. „Dann wollen wir deinen Genen mal danken, dass sie dich so jugendlich aussehen lassen. Da könnte mich glatt der Neid fressen“ schmunzelte Brandon, während er weiterhin Duo an sich gezogen hatte. Scheinbar war sein Freund der selben Ansicht, worauf es in einer Beziehung ankam, Bran nickte zustimmend, doch als ihm Duo die Frage stellte, musste er sich das Lachen verkneifen „ob du Chancen bei mir hast? Lass mich mal überlegen“ Schmunzelnd rieb sich Brandon mit der freien Hand am Kinn und sah den etwas entsetzten Gesichtsausdruck Duo's „wenn ich es mir so genau überlege …..“ Weiter kam er nicht, dann kamen vom hinteren Zaunabschnitt, knackende und berstenden Geräusche und ehe es sich die Beiden versahen, rauschte ein riesiges Wildschein an ihnen vorbei. Dabei mähte es alles in seinem Umkreis über den Haufen. Stühle, Tische .. einfach alles. Nun steuerte es die Motorräder an und Brandon sah schon die Maschinen durch die Gegend purzeln, als der Eber, soviel konnte Brandon erkennen, abrupt stehen blieb und nun Duo und ihn ins Visier nahm „Fuck kannst du laut sagen. Das Vieh will uns wohl echt rammen“ Schon hatte Brandon Duo auf seinem Schoß sitzen und legte seine Arme um ihn „keine Angst, wir machen es einfach kalt“ Immerhin hoffte er zu diesem Zeitpunkt noch, dass sein Bro vom Dach kommen würde und ihnen half. Doch wie es schien, amüsierte der sich lieber auf ihre Kosten und so blieben nur er und Duo über, die den Eber entweder vertreiben oder killen müssten. Viel Zeit zum Überlegen, blieb den Beiden nicht, als auch schon der Angriff des Ebers gestartet wurde. Zum Glück reagierten sie schnell genug und stoben auseinander. „Vergiss meinen Bruder, erst müssen wir dieses Biest ausschalten, dann kümmern wir uns um den Rest, sollten noch ein paar auftauchen“ Davon ging Brandon allerdings nicht aus, denn sonst wären sie sicher schon hier angekommen. Es dürfte sich um einen Einzelgänger handeln und die waren unberechenbarer, als wenn es eine Rotte gewesen wäre.
Kaum hatten sie sich wieder aufgerappelt, als der Eber erneut auf sie zu kam. Es gelang Brandon, Duo von sich zu stoßen, ehe er im Fallen einen Stock aufnahm, den er nun wie einen Baseballschläger hielt. Immerhin spielte er selber in der Jugend in einer Mannschaft und verlernt hatte er es sicher noch nicht. Brandon machte sich auf einen erneuten Angriff gefasst, als ein Schuss durch die Dämmerung hallte und ein Aufquieken zu hören war. Noch ein Schuss, doch der dürfte sein Ziel nicht erreicht haben, denn ein wutentbranntes Schnauben war zu hören. Plötzlich war alles still, doch Brandon traute dieser Ruhe nicht „Geht es dir gut Duo? Ich denke, dass du ihn nur angeschossen hast“ Die Antwort, die er erwartete, kam nur nicht an „Duo?“ rief er und lief in die Richtung, von der er hoffte, dass er dort Duo fand. Er sah das Wildschwein unter darunter …. „Shit“ Hastig hob Brandon, unter Aufbringung von Kräften, die er nicht dachte zu haben, den Eber von seinem Freund „alles okay mit dir?“ Gut dass das Wildschein nicht komplett auf ihm gelegen hatte. Nur stellte sich die Frage – war es nun hinüber oder stellte es sich einfach nur tot?Diese frage beantwortete der Eber nun schon selber und sprang hoch. Nur hatte er nicht mit dem Reflex von Brandon gerechnet, der im selben Moment mit dem Stock ausholte und dem Eber genau zwischen den Augen, einen Scheitel zog. „Das sollte nun aber endlich reichen“ meinte er nur zufrieden, immerhin konnte man das Knacken der Schädeldecke hören, als er den Eber traf „das gibt ein reichliches Festmahl, wenn wir ihn grillen“ grinste er breit und half Duo wieder auf die Beine „Du warst echt Hammer, wie du ihn todesmutig anvisiert hast mit der Pistole“
Brandon's Blick ging nach oben, wo noch immer sein Bruder saß „kannst runter kommen, wir müssen den Zaun reparieren, nicht dass wir weiteren Besuch bekommen. Für heute ist mein Bedarf an Überraschungsgästen gedeckt“ Immerhin war es auch der Tag, an dem er seine verloren geglaubte Schwester wieder traf und an dem er Duo näher kam. Letzteres gefiel ihm dabei sogar noch am Besten, denn seine Schwester kannte er ja nun schon ne ganze Weile, aber nun sollte ein neuer Abschnitt für ihn beginnen und den konnte er sich gut vorstellen mit Duo zu erleben.
@Duo Maxwell @Zyan Murdock

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