|
WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
|
|
----> Dach
Noch immer hielt ich ausschau nach meinen Mädels und so langsam machte ich mir echt Sorgen. Vielleicht sollte ich doch raus gehen und nach ihnen suchen. Gerade als ich mich dazu entschied, raus zu gehen, hörte ich einen Schuss und lief zum gegenüberliegenden Dachrand und konnte meinen Augen nicht trauen. War da wirklich ein Wildschwein bei meinem Bruder und dessen Freund? "Wo kommt das denn her?!" Rief ich den beiden zu und bemerkte, das sie da wirklich Hilfe brauchten. "Ich komme!" Von hier oben konnte ich nicht auf das Wildschwein zielen, weswegen ich mich beeilte und vom Dach kletterte und schon den zweiten Schuss hörte und vor Schreck von einer Stufe abrutschte und auf den Boden prallte. "FUCK!" Fluchte ich vor Schmerzen. Scheinbar war die Metallleiter glatt durch die Kälte geworden. Ich brauchte etwas Zeit, um mich aufzurappeln.
Humpelnd kam ich zu den beiden, erblickte aber nur noch das tote Schwein und Duo auf dem Boden liegend, daneben mein Bruder. "Geht es euch gut? Ist jemanden etwas passiert?" Ich verzog das Gesicht schmerzverzehrt, scheinbar hatte ich mir meinen Fuß verknackst oder so, konnte ich super gerade gebrauchen. Das Wildschwein schien nun endgültig tot zu sein und ein Blick in die Richtung, aus dem es gekommen war sagte, das scheinbar keine weiteren folgten. "Das gibt Konsequenzen für die Member, die dafür zuständig sind, die Zäune regelmäßig zu kontrollieren!" Sagte ich ernst und humpelte näher an die beiden heran. "Es muss sich so schnell wie möglich um den Zaun gekümmert werden!" Ich würde es sofort selber machen, aber ich hatte mit meinem Fuß zu kämpfen. Das passte mir gar nicht, da ich meine Mädels suchen wollte und es so unmöglich war. "Da habt ihr ja ein fettes Schwein an Land gezogen, das können wir als Vorrat für den Winter einlagern!" Natürlich würde es nicht ewig halten bei der Menge an Bewohnern hier, aber es war besser als nichts und wurde uns quasi geschenkt. Ich stützte mich an den Tisch ab und versuchte den Schmerz zu unterdrücken.
@Duo Maxwell @Brandon Murdock
|
nach oben springen
|
Niemals hätte Duo erwartet, dass sie sich so kennen lernen würden. Das war definitiv die geilste Geschichte, die man später allen erzählen konnte. Auch wenn er sich was deutlich anderes hätte vorstellen können. Vielleicht war es aber auch ein gutes Zeichen für ihn und Brandon. Sie wurden direkt auf die Probe gestellt und würden diese meisterhaft beenden. Damit wäre ihre Beziehung sicherlich sehr positiv.
Das alles ging so unglaublich schnell, dass der Langhaarige da sicherlich noch Stunden brauchen wird, bis er wirklich verstanden hatte, war gerade passiert war. In dem einen Moment waren sie fast dabei sich zu küssen und schwups lag er jetzt keuchend unter dem Wildschwein. Er hatte nur daran denken können, dass sie hier heil wieder raus kamen. Schusswaffen waren in den meisten Situationen gut und so hatte er sie auch hier gezogen. Aber viel weiter war er gar nicht gekommen. Was wenn er nicht getroffen hatte? Wenn Brandon verletzt worden wäre? Er einmal musste Duo eine Bestandsaufnahem von sich machen. Sein Rücken tat ihm weh und er hatte sicherlich mehr als nur einen blauen Fleck. Irgendwie zwickte sein rechtes Handgelenk, welches er sich mit der Waffe zwischen den Fingern, verdreht hatte, als das Vieh auf ihn viel. Sicherlich hatte er auch ein paar Kratzer an den Armen und im Gesicht.
Erst jetzt, wo er das Gesicht von Brandon über sich sah, bekam er auch mit das er angesprochen wurde. "„Ja, alles klar!“, grinst der Langhaarige schief. Viel Kraft konnte er nicht aufbringen, als er seinem Freund half den beweglosen Körper von sich zu schieben. Das Mistvieh war echt verdammt schwer! Nur angeschossen? Kamen ihm die Worte von dem Älteren wieder in den Sinn. Sollten sie ihm dann nicht den gar ausmachen? Aber so viel Ruhe hatten sie gar nicht. Das Wildschwein rappelte sich schon wieder hoch, bevor Duo auch nur daran denke konnte wieder auf die Beine zu kommen. Aber diesmal war der Größere schneller. Mit einem kräftigen Schlag, hatte er dem Tier sämtliche Lichter ausgeschalten.
Der Schneider aus Balar kniete am Boden und konnte Brandon nur mit offenem Mund anstarren. „Wow bist du geil!“, kam es vollkommen fasziniert von dem Langhaarigen. Trotz der ganzen Situation, hatte er sich wohl gleich noch mehr in den Mann verliebt. Er hatte sich irgendwie schon immer jemand starkes und kräftiges an seiner Seite gewünscht. Und hier hatte er den Beweis, dass Brandon das voll und ganz erfüllte.
In diesem Moment kam auch Zyan endlich dazu. „Wohl besser als dir?“, meinte Duo, der im Schneidersitz auf dem Boden saß. Seine Hand, die immer noch etwas pochte, lag in seinem Schoß. Sicherlich sah er doch etwas zerkratz im Gesicht aus und überall war er dreckig. Aber das ließ seinen Humor nicht weniger werden. „Scheinbar hat das Dach dich ebenfalls besiegt!“, feixte er ein bisschen. Es war wohl aber eher mehr eigenen Stress abbauen. „Ja, dass sollten wir wirklich schnell machen. Ich möchte nicht wissen was sonst noch rein kommen könnte!“, stimmte der Langhaarige Zyan zu. „Ja! Das hat mein starker Held erlegt und gehört damit uns!“, feixte er weiter, während langsam wieder auf die Füße kam. Natürlich würden sie es teilen. Immerhin gehörte sie alle doch irgendwie zusammen. Aber den Spruch hatte er sich einfach nicht verkneifen können. Seine Knie waren tatsächlich zittrig. Da ließ wohl das Adrenalin ziemlich schnell nach. Beinahe wäre er auch wieder gefallen. Gerade so eben hatte er sich noch an Brandon festhalten können. „Autsch!“, fluchte er, da er natürlich die kaputte Hand genommen hatte. „Wir werden sicherlich noch Leute brauchen!“, grummelte er mies gelaunt. Zyan der nicht laufen konnte und Duo hatte nur eine Hand wirklich zur Benutzung. „Bist du verletzt?“, wendete er sich an Brandon, nachdem er nun auch sicher stand.
@Brandon Murdock @Zyan Murdock @Emilio Martinez @Catalina Martinez @Dwayne Fraser

|
nach oben springen
|
CF: Antonios & Catalinas Zimmer (6)
In Windeseile war er die Treppen, die zu den Gemeinschaftsräumen nach unten führten, hinabgestiegen und war wenig später bereits vor der Tür. Eisige Kälte und erste Schneeflocken, die vom Wind durch die Luft gepeitscht wurden, strömten ihm entgegen, während er seine Hand bereits an die Waffe gelegt hatte, nur um im Fall der Fälle schnell von dieser Gebrauch machen zu können. Schließlich konnte er nicht im Vorfeld erahnen, was ihn dort draußen erwarten würde. Ein Überfall von Wilderern, die es auf ihre Waffen und Vorräte abgesehen hatten? Oder vielleicht doch eine Horde, die es irgendwie geschafft hatte, durch die Zäune zu dringen? Doch bisher konnte er keine Eindringlinge, weder Lebende noch Untote, erkennen oder gar vernehmen.
Doch das, was er wenige weitere zurückgelegte Meter später vorfand, damit hatte er allemal nicht gerechnet. Perplex starrte er auf den riesigen Keiler, der reglos auf den Erde lag, daraufhin fiel sein dunkles Augenpaar auf @Duo Maxwell , der sich an @Brandon Murdock festhielt und durchaus etwas in Mitleidenschaft gezogen aussah. Einige Kratzer zierten sein Gesicht und ein wenig blass um die Nase schien er auch zu sein. Auch Brandon's älterer Bruder @Zyan Murdock war anwesend, der sich schwerfällig auf einen der Tische abstützte. "Was zum Henker ist denn hier passiert?" Vermutlich wäre ihm zum Lachen zu mute gewesen, wenn die Drei nicht so mitgenommen von der Situation ausgesehen hätten, selbst wenn er zuvor noch ein paar leise feixende Worte vernommen hatte. "Oh man." seufzte Emilio, der seine Hand von seiner Waffe gleiten und damit stecken ließ. Das Tier schien vollends erledigt und nicht mehr aufzustehen. Wie zur Hölle war diese Wildsau hier eingedrungen und hatte sogar einen Angriff auf die Rider gestartet? Im Hintergrund konnte er jetzt auch Dwayne erkennen, der bereits ein großes klaffendes Loch im Zaun vor sich hatte. "Alles in Ordnung mit euch?" hakte der Dunkelhaarige etwas besorgt nach und warf abermals einen Blick auf Zyan, der sich immer noch an der Tischplatte festkrallte, um scheinbar einen seiner Füße zu entlasten. Der Einzige, der noch in guter körperlicher Verfassung aussah, war Brandon, der sich bereits um Duo kümmerte. "Mom!" rief er nur so laut, dass sie es noch vernehmen können würde, da er sich bewusst war, dass sie mit Sicherheit drinnen bereits ihre Ohren aufgesperrt hatte, um herauszufinden, was hier draußen solch eine Unruhe verursacht hatte und somit vor sich ging. "Ich glaub, du hast hier ein paar Patienten!" ließ er sie es noch wissen, dass ihre helfenden Hände gebraucht wurden und da duldete er auch keine Widerrede. Es war besser, wenn sich die Beiden zur Sicherheit durchchecken ließen. Spätestens wenn seine Mutter zu ihnen stieß, würden sie ohnehin nicht mehr um eine Behandlung drum herum kommen. Er wusste aus eigener Erfahrung, wie hartnäckig @Catalina Martinez sein konnte, wenn sie Verletzungen erahnte, die besser behandelt werden sollten. Und das musste sie auch, da die starken Männer hier im Clubhaus alle samt nur zu gern Verletzungen herunterspielten.
Kurz darauf vernahm man ein Rauschen und Knacken, welches von seinem Funkgerät ausging. Balar Island meldete sich zu Wort, ließen sie wissen, dass die Waren für den bevorstehenden Tauschhandel bereitstanden. "Ich kümmere mich drum." seufzte Emilio, der genau wusste, dass sein alter Herr und Jax außer Haus waren, bereits früh losgezogen waren, um noch etwas Holz aufzutreiben, damit sie alle hier im Winter nicht erfroren. Zayn würde mit Sicherheit nicht fahren können, Brandon sah auch nicht danach aus, als würde er sich jetzt von Duo trennen können und Dwayne kümmerte sich gerade um die Sicherheit des Clubhauses. Kurz von ihnen abgewandt, klärte er es mit Balar, versprach ihnen in den kommenden Stunden da zu sein, ehe auch schon seine Mutter auftauchte. "Nicht erschrecken, der ist tot." wies er auf den Keiler hin, der nicht zu übersehen war. "Ich muss leider den Wagen bepacken und gleich los." informierte er sie darüber, dass er leider nicht sehr viel helfen konnte, aber er würde sich Zayn zumindest noch als helfende Stütze anbieten, damit er den Weg nach Drinnen unbeschadet überstand. Und so ging er schon auf den älteren Murdock zu. "Komm schon, Zayn, ich helf dir." Hier draußen war es zum Teil arschglatt. Nicht, dass er aufgrund der offensichtlichen Verletzung am Fuß, sein Gleichgewicht nicht mehr auf glatter Fläche halten und sich noch mehr zuziehen würde.
/Damit ist Lio leider schon aus dem Play raus. Aber ihr könnt ihn bei Bedarf gern mitziehen. Weiß nicht, ob ihr in die Arztpraxis oder woanders hinmöchtet. Das wollte ich euch nicht vorwegnehmen. Nachdem dann alle sicher drinnen angekommen sind und von Catalina "gequält" werden, ist Lio dann aufgebrochen (:




WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin. ...THERE'S A WAY.
|
nach oben springen
|
Dieser Japane war ganz schön frech, aber ich war gerade nicht in Stimmung auf seinen Scherz einzugehen. Ich hoffe wirklich, das mein Fuß nur verstaucht war oder so und das ich bald wieder normal laufen konnte. Dwayne kam raus und sah was passiert war. Ohne zu murren, kümmerte er sich um den Schaden am Zaun, damit wir nicht noch mehr Überraschungen erleben würden. War korrekt von ihm! Duo saß auf dem Boden, ein wenig mitgenommen, aber er lebte, so wie auch mein Bruder.
"Als wenn ihr denn alleine schaffen würdet. Warst du nicht Vegetarier?"
Irgendwie sah er wie einer aus. Wie so ein Freiheitsliebender Mensch. Ein wenig kontern musste ich ja auch. Immerhin war es mir unangenehm, durch eine Stufe, nun halb aus zufallen. Kam eben falsch auf, passierte! In dieser Welt sollte einem dies aber nicht passieren, vor allem wenn man kein sicheres zu Hause hat, wie hier. Auch @Emilio Martinez kam nun raus, mit der Waffe in der Hand! Ich hob die Hand, das die Gefahr schon gebannt war.
"Unser starker Indianer hat sich mutig vor oder besser unter den Keiler geworfen und uns alle gerettet!"
Scherzte ich und meinte es nicht böse, aber so war ich eben. Keine Ahnung, ob er mit meinem Humor klar kam, sollte er aber, wenn er meinen Bruder datete.
"Brandon? Alles gut bei dir?"
Wollte ich mich noch mal vergewissern, ehe mich Lio schnappte und mir rein half. Immerhin könnte ich ja ausrutschen bei dem Wetter und dann würde ich noch länger nicht mehr zu gebrauchen sein. Das wäre der Horror, da ich es hasste, nur herumzuliegen!
<---Arztpraxis
@Duo Maxwell @Brandon Murdock @Catalina Martinez
|
nach oben springen
|
Ich und @Brandon Murdock sind aus dieser Szene dann raus. Wir sind aufs Zimmer und schlafen. Bran hat sich um meine kleinen Wunden gekümmert.
TBC: Irgendwann später

|
nach oben springen
|
|
nach oben springen
|
Jetzt war er schon fast ein halbes Jahr in dieser Kolonie. So viel war in der Zeit passiert, was Seth niemals erwartet hätte. Die ganzen Leute waren von Anfang an ziemlich aufgeregt gewesen, da einer ihrer Leute entführt wurde. Tatsächlich sogar das Kind des Anführers. Oder eher der Präsidenten. Sie waren ja einmal ein Motorradclub, oder sind es irgendwie immer noch und da gab es eben den Präsidenten. Der jetzt 17 Jährige, hatte diesen nur kurz gesprochen, als er hier ankam. Zu dieser Zeit war er nicht so gut drauf gewesen. Jackson hieß er und verschwand vor ein paar Wochen einfach. Samuel, den er auf seiner Reise schon kennen gelernt hatte, übernahm den Club, da er schon einmal Präsident hier gewesen war. Irgendwie hatte das den Jungen gefreut.
Und dann hatte er Lexie kennengelernt. Ein Mädchen, welches in seinem Alter war. Das erste Mädchen, welches er überhaupt kennengelernt hatte. Sie wurde in den letzten Wochen was besonderes für Seth, dass konnte er nicht abstreiten. Mit ihr hatte er schon viel Unfug angestellt. Sie waren öfter draußen unterwegs gewesen und wurden natürlich auch erwischt. Sie hatten nach dem Entführten und seinen Brüdern Ausschau gehalten. Denn auch wenn er hier jetzt ein gutes Leben führte, so vermisste er seine Brüder immer noch unheimlich. Zudem nagte auch die Ungewissheit an ihm, ob sie noch lebten. Noch hatte er sie nicht wiedergefunden, aber die Hoffnung hatte er auch noch nicht aufgegeben.
Doch heute war ein ganz besonderer Tag. So groß hatte er das hier noch gar nicht erwähnt, aber heute war sein Geburtstag. Nicht einmal Lexie hatte er da groß was erzählt. Eigentlich auch nur, weil sie auf das Thema noch nicht gekommen waren. Der Entführte war sogar auch schon zu ihnen zurückgekehrt. So langsam wurde es wieder ein bisschen ruhiger. Einer fehlte noch, den er so noch nicht kennengelernt hatte.
Heute hatte sich Seth aber ein wenig zurückgezogen. Es zog ihn immer etwas runter, dass er seinen Geburtstag ohne seine Brüder feiern musste. Zumal, feiern tat er eh nicht wirklich. Es war auch nicht die Zeit dazu. Seufzend lehnte er sich zurück und schlang seine Jacke enger um sich. Es war noch Winter und man konnte das deutlich spüren. Vor kurzem hatten sie auch einen Hagelsturm gehabt, wo die ein oder anderen Schäden entstanden waren. Das Wetter war nicht immer einfach. Trotzdem war es auch mal schön draußen zu sitzen. Gerade fing es auch an zu schneien. Man konnte den Schneeflocken dabei zusehen, wie sie langsam zu Boden vielen und dort schmolzen. Zumindest die ersten. So langsam blieben nämlich auch die ersten liegen und der Boden wurde wieder weiß.
@Lexie Murdock
//Spielt dann in der KW3 ;-)

|
nach oben springen
|
Die Zeit verging wie im Flug. Alles geschah so kurz hintereinander, dass man kaum Gelegenheit hatte es richtig zu verarbeiten. Erst war ich verbittert das unsere Suche nie etwas ergeben hatte. Dann war ich frustriert weil man Seth und mich erwischt hatte. Hausarrest, Standpauke, Hausarrest. Ich konnte ja verstehen das sich alle Sorgen gemacht hatten und das unsere Suche das nicht verbessert hatte. Aber ich hatte das Gefühl das niemand daran dachte, dass es mir auch nahe ging. Ich war enttäuscht das ich rein gar nichts zu irgend etwas beitragen konnte. Zeitweise fühlte ich mich tatsächlich ziemlich nutzlos. 'Bleib im Clubhaus, da bist du sicher.' Immer wieder die selbe Leier. Mittlerweile konnte ich Landkarten lesen wie kein Zweiter. Ich konnte die Strecken berechnen und wie lange wir jedes Mal weg waren. Die Kuscheldecke war fest über meine Schultern gezogen, als ich mein Zimmer verließ um mir die Beine zu vertreten. Wenigstens das konnte ich ohne Ärger zu bekommen. Inzwischen wurde es auch wieder ruhiger in der Kolonie. Wir hatten auch den Hagelsturm überstanden und konnten froh sein das nichts allzu dramatisches passiert war. Trotzdem seufzte ich schwer, sodass sich Tig nach mir umdrehte und fragte was los war. Ich grinste leicht und antwortete wie so oft, das es mir lediglich langweilig war. Das war nichts Neues bei mir. Für die ach so Erwachsenen eine gute Standardausrede. Tatsächlich war ich sehr erleichtert das sich die Entführungssache aufgeklärt hatte. Und dennoch lag mir noch einiges schwer im Magen. Es wurde zwar wieder ruhiger, aber trotzdem war irgendwie alles anders. Ich wollte mit meinen Eltern nicht darüber sprechen. Weniger weil es mir peinlich war, oder sie es nicht verstehen würde. Aber sowohl mein Dad als auch meine Mom waren ziemlich aufgewühlt gewesen. Ich wollte nicht alles immer wieder aufrühren nur weil ich das nicht so schnell verarbeiten konnte. Grace und Sam wollte ich ebenfalls nicht damit belasten. Diese ganzen verwirrten Verwandtschaften machten das Chaos in meinem Kopf perfekt. Ich wusste nicht was ich von all dem halten sollte. Ich trottete über die Gänge während ich meinen Gedanken nach hing und alles in mein Tagebuch schrieb um so zu versuchen mehr Ordnung rein zu bringen. Das half mir schon immer. Soweit ich mich zurückerinnern konnte. An der nächsten Ecke blätterte der Wind allerdings meine Seite ganz von selbst um und ließ mich aufsehen. Für einen Moment hielt ich inne und stutzte leicht. Seth saß ganz allein da draußen. Fast könnte man meinen das er seine Flucht plante. Allerdings war er kein Gefangener hier und konnte jeder Zeit gehen, wenn es ihm nicht mehr gefiel. Niemand würde ihn aufhalten. Obwohl, ich schmunzelte leicht. Vermutlich würde ich es ihm dennoch ausreden wollen. Er war nicht nur in meinem Alter. Er war der netteste Kerl den ich hier kennen lernen durfte. Anders als die Anderen, die ich ein Leben lang schon kannte. Das Schmunzeln ging in ein Lächeln über. Fakt war, dass ich ihn gerne um mich hatte. Und nach den letzten Monaten wäre ich wirklich traurig wenn er uns verlassen würde. Da spielte kurz der Gedanke in meinem Kopf das ich ihn begleiten würde. Vorausgesetzt das man mich überhaupt ließ. Mein Herz machte trotzdem einen kleinen Hüpfer und ließ meine Beine mich ganz automatisch zu ihm tragen. Da konnte ich ja noch nicht wissen was für ein besonderer Tag heute war. Sonst hätte ich mich sicher geschämt mit leeren Händen zu erscheinen. "Hey." Machte ich schließlich doch auf mich aufmerksam. Der Schnee blieb nach und nach liegen und zauberte eine dünne, wollige Decke auf den Boden. In meinen Fußabdrücken konnte man sehen das die ersten Flocken gerade erst liegen geblieben waren. "Darf ich?" Ich nickte auf den Platz neben ihm. "Oder willst du lieber alleine sein?" Ich konnte auch nett sein und ebenso einfühlsam, wenn ich wollte. Auch wenn ich üblicherweise mit der Tür ins Haus fiel. Aber das hatte sich seit einigen Tagen geändert. Ich blieb stehen um seine Antwort abzuwarten. Das Tagebuch in der einen und den Stift in der anderen Hand. Die Decke war mit meinen Armen an mich geklemmt und die Schneeflocken legten sich stillschweigend auf meine Haare. Bei den wuscheligen Haaren schienen sie fast darüber zu schweben.
@Seth Stewart

|
nach oben springen
|
Seth war so in seinen Gedanken vertieft gewesen, dass er Lexie im ersten Moment nicht kommen gehört hatte. Erst als diese bei ihm stand und ansprach, sah er zu ihr. „Hey!“, lächelte er das Mädchen an. So wie sie da mit ihrer Decke stand, dem Licht und ihren Haaren, sah sie aus wie ein Engel! Das war das erste, was dem 17 Jährigen durch den Kopf geschossen kam. Allein bei diesem Gedanken wurde er doch tatsächlich rot, was seiner Freundin wohl hoffentlich entging. So hell war es hier aber auch nicht und er könnte wohl Glück haben.
„Klar darfst du!“, meinte er schnell, um auch von seiner Verlegenheit abzulenken. „Nicht unbedingt. Deine Gesellschaft genieße ich immer.“, machte er ihr ein kleines Kompliment und wurde dabei tatsächlich schon wieder rot. Was war nur heute los mit ihm?! Lag es daran, dass er in letzter Zeit viel zu häufig an die Blondhaarige dachte? Seit kurzem arbeitete er viel in der Werkstatt und lernte da auch. Er hatte Kumpels gefunden, mit denen er sich gut verstand. @Cole Montanari zog ihn immer damit auf, dass er so viel mit Lexie herumhing. Er betitelte sie schon als Paar und das er, Seth, ja über beide Ohren in sie verknallt sein.
Seit diesem Tag ging ihm das Gesagte nicht mehr auf dem Kopf. War er wirklich verknallt in das Mädchen, welches nun neben ihm saß. Ein bisschen muss da schon was dran sein, denn kaum war sie in seiner Nähe, da schlug sein Herz immer ganz doll. Normalerweise hätte er jetzt einen seiner Brüder im Rat gefragt, aber die waren beide leider nicht hier. Und auch wenn er sich mit Cole gut verstand, auch irgendwie mit dessen Freund @Liam Beaufort , so war sein Kumpel im Moment auch nicht greifbar. Das bei den beiden was schlimmes anstand, wusste Seth noch nicht einmal.
„Alles gut bei dir?“, fragte er Lexie nach einer Weile. Das Tagebuch war ihm aufgefallen. An dem Tag, als er sie kennengelernt hatte, hatte sie auch in diesem geschrieben. „Endlich haben wir wieder ein wenig Ruhe hier, oder?“, fing der 17 Jährige ein Gespräch an. Vielleicht lenkte ihn das von seinem Gedanken um die Blonde ein wenig ab. Am Ende sagte er noch was falsches, oder verletzte sie in irgendeiner Art!
@Lexie Murdock

|
nach oben springen
|
Ich grinste automatisch als Seth aufsah und ebenfalls lächelte. Ein ehrliches Lächeln, wie ich fand. Es war schön zu sehen das er sich bei uns wohlfühlte. Menschen in unserem Alter waren nicht sehr verbreitet in dieser Umgebung. Tatsächlich war man ziemlich eingeschränkt wenn man mit den meisten Jungs aufgewachsen war als wären es Brüder. Da fiel es einem schwer etwas anderes in ihnen zu sehen. Wenn irgendwann irgendjemand auf die Idee kommen würde in meinem Tagebuch zu lesen, würde derjenige mir kaum glauben dass das Geschriebene ernst gemeint war. Aber trotz allem war ich eben auch nur ein Mensch und ein Mädchen noch dazu. Egal ob man hier im Clubhaus stark sein musste unter all den schweren Jungs. Ich lächelte erneut als Seth nichts gegen meine Gesellschaft hatte. Tatsächlich war mir nicht so ganz aufgefallen das er rot geworden war. Er hatte durch seinen gebräunten Teint einen absoluten Vorsprung. Abgesehen davon lag sein Gesicht halb in meinem Schatten. Wobei ich bei seinen anfänglichen Gedanken wohl selbst knallrot geworden wäre. Ich war wirklich nicht das was man einen Engel nannte. Vielleicht ein Wolf im Schafspelz. Bei dem Jungen vor mir war es aber von Anfang an anders gewesen. Es war schön, ganz gleich woran es lag. "Immer?" Fragte ich nach und gluckste leise dabei. "Na dann solltest du mich nie kurz nach dem Aufstehen mitbekommen." Dabei schmunzelte ich schon wieder. Obwohl ich kein dauerhafter Morgenmuffel war. Wie bei allen gab es da eben gute und schlechte. Das Seth noch andere Sorgen hatte wusste ich nicht genau, konnte es mir aber vorstellen. Immerhin hatte ich ihm ein Versprechen gegeben und konnte es noch nicht einlösen. Ich wedelte mit meinem Tagebuch das wenigen Schnee weg, der sich neben ihm schon angesammelt hatte und ließ mich da nieder. "Mhhh." Machte ich auf seine Frage hin ob alles gut war. Dabei klemmte ich den Stift zwischen die Seiten und legte das dünne Buch auf meinen Schoß. Im Grunde hatte er Recht. Wir hatten den Sturm überstanden und den ganzen Ärger zuvor auch. Alles sollte wieder beim Alten sein. War es aber nicht. Ganz und gar nicht. "Zumindest ein bisschen mehr Ordnung." Eigentlich hätte ich damit rechnen sollen das es nicht immer nur alles gutausgehen konnte. "Ist dir gar nicht kalt, nur mit der Jacke?" Ich hatte gar nicht darüber nachgedacht was ich da überhaupt tat, aber ich lehnte mich leicht an ihn und mein Kopf legte sich weiter auf seine Schulter. Dabei wusste ich nicht ob es ihm nun kalt war oder nicht. Einen kleinen Moment war es still hier draußen. Nichts zu hören als seichten Wind, wenn man davon absah das man immer ein gewisses geschäftiges Treiben vom Clubhaus hörte. "Es tut mir leid das ich dir wegen deiner Brüder noch nicht helfen konnte." Versprochen war versprochen. Und außerdem war es jede Rettung wert solang es Hoffnung gab. Ich konnte mir nur schwer vorstellen ganz allein in dieser Welt zu sein. Dabei hakte ich mich in seinen Arm ein. Ganz so als wäre nichts dabei. "Du hast deinen Teil eingehalten. Ich hoffe ich kann das auch." Es gab buchstäblich tausende von Möglichkeiten wo seine Brüder stecken konnten. Dann zwinkerte ich ein paar Mal für mich selbst als mir klar wurde wie vertraut ich hier gerade mit ihm war. Möglichst unauffällig bewegte ich meinen Kopf leicht so das mir ein paar Haarsträhnen ins Gesicht fielen. Ich wusste ganz genau das ich in dem Augenblick Feuerrot im Gesicht war. Etwas nervös biss ich mir stumm auf die Zunge. Was war das denn gewesen? Aber ich schreckte auch nicht zurück, oder ließ ihn gleich wieder los. Es war komisch. Es fühlte sich nicht falsch an, im Gegenteil. Ich musste mir selbst eingestehen das ich seine Nähe ebenso genoss und das ich darüber hinaus auch immer gern mit ihm zusammen war. Mit ihm war es einfach, unkompliziert und selbst die größte Misere schien nur halb so wild zu sein. Ohje, war es das was ich dachte? Ich schluckte schwer und räusperte mich dann leise. "Ehm.. also, was hast du heute vor?" Was war denn das für eine Frage? Was sollte er schon vor haben. Urlaub auf den Bahamas, oder was? Aber ich wollte meine Unsicherheit irgendwie überspielen.
@Seth Stewart

|
nach oben springen
|
Als Lexie sein ‚immer‘ wiederholte, wurde Seth nun doch schon wieder rot. Das so aus ihrem Mund zu hören, ließ es doch irgendwie peinlich klingen. Wie kam er denn auf solche Aussagen?! „Sicherlich siehst du dann noch süßer aus als jetzt!“, entkam es ihm dann aber auch noch, als sie davon sprach, dass sie ein Morgenmuffel sein konnte. Was war denn heute mit ihm los? Peinlich sah er ein eine andere richtig, als die Blondhaarige neben sich einen Platz sauber machte. Und doch schlich das das Bild in seinen Kopf, wie das Mädchen morgens, mit zerzausten Haaren und verschlafenen Blick, aus ihrer Decke guckte. Ja, dass mehr als nur niedlich und ließen das Herz des 17 Jährigen deutlich schneller schlagen.
Da machte es auch nicht besser, dass Lexie sich nun an ihn kuschelte. Er legte einen Arm um die Gleichaltrige und zog sie noch ein bisschen näher zu sich. „Keine Sorge, ich friere nicht so schnell.“, meinte er, als sie fragte, ob ihm nicht kalt sei. Und jetzt mit ihrer Gegenwart so oder so nicht mehr. Sein Gesicht glühte wohl immer noch rot, was sie zum Glück so nicht mehr sehen konnte. „Und dir, ist dir kalt?“, stellte er die Gegenfrage und rückte die Decke zurecht, dass sie eingekuschelt war. Nicht das sie am Ende noch krank wurde!
„Naja, ich habe nicht viel dazu beigetragen, dass Thomas nun wieder hier ist.“, lächelte er verlegen. „Und noch haben wir ja Zeit nach meinen Brüdern zu suchen. Im Frühling können wir uns auch wieder raus schleichen, denke ich.“, versicherte er ihr, dass dies nicht so schlimm war. Immerhin hatten sie keine Zeit ausgemacht, wie lange sie für ihre Verspechen brauchten.
Sanft fing er an, Lexie über den Arm zu streicheln, auf welcher seine Hand zum liegen gekommen war. „Och eigentlich nichts weiter. Ich hab es drinnen irgendwie nicht mehr so wirklich ausgehalten und wollte einfach an die Luft. Zudem ist das Wetter wirklich schön und klar!“, lächelte Seth und sah nach oben, wo man die ersten Sterne sehen konnte. „Und wie sieht deine Abendplanung aus?“. Dass auch Lexie nervös war, wie der junge Rider selbst, bemerkte der 17 Jährige nicht. Sicherlich deswegen, weil es ihm genauso ging wie ihr. Und doch war dieser Moment wirklich schön und sollte auch so bleiben. Wenn schon seine Brüder nicht an seinem Geburtstag sein konnten, dann doch wenigstens Lexie, auch wenn diese davon noch nichts wusste.
@Lexie Murdock e

|
nach oben springen
|
Einen kurzen Moment stockte ich in meiner Bewegung und sah verwirrt geradeaus. Das hatte ich mir doch gerade bloß eingebildet. Wunschtraum. Warte, Wunschtraum!? Gut das niemand meine Gedanken hören konnte, das wäre ziemlich peinlich und äußerst schwer zu erklären. Wer hätte auch schon ahnen können das es ihm da nicht besser ging. Oder schlechter? Obwohl es eigentlich auch gut war. Nur wusste das noch keiner von uns. Wie verwirrend das Leben doch sein konnte. Ich lehnte mich an ihn und Seth legte gleich einen Arm um mich. Dagegen wehrte ich mich nicht. Im Gegenteil, es war wohlig war, und fühlte sich geborgen an. Als wäre es schon immer so gewesen. Verrückt... Seine Antwort auf die Frage der Kälte ließ mich kichern. Das war typisch Mann gewesen. Keiner von denen frierte schnell, oder gab es wohl eher nicht zu. Ich schloss einen Moment die Augen als er die Decke um meine Schulter richtete und genoss die Ruhe und Zufriedenheit. Ja, so konnte man das wohl ausdrücken. Ich war damit zufrieden. Und mein rasendes Herz machte wohl den Rest. War mir überhaupt kalt? "Nein." Antwortete ich leise als Seth sich danach erkundete. Ganz von selbst hatte ich mich dabei noch enger an ihn gekuschelt. Anlehnen konnte man das wirklich nicht mehr nennen. Es schient ihn nicht zu stören. Daher nahm ich an das es ihm nicht unangenehm war. Irgendwie freute ich mich darüber. Seine Stimme klang weich, fast schon melodisch und nicht zu tief. Sicher konnte er ein guter Sänger sein. Das er sich mit seinen Worten auch noch als bescheiden herausstellte machte es nicht besser. Ich lehnte meinen Kopf seufzend gänzlich an ihn, womit meine Welt ein wenig zur Seite kippte. Vielleicht sogar wörtlicher als geahnt. "Vielleicht." Gab ich zurück und suchte nach den richtigen Worten. Diese ganze Situation war nicht einfach gewesen und zerrte an unser aller Nerven. "Aber du hast mir geholfen. Das ist mehr als genug." Er hatte sich mit meinen Ängsten und Sorgen befasst, obwohl er nicht wusste was aus dem Ganzen werden würde. Das war mehr als sonst jemand getan hatte. Natürlich hatten sich meine Eltern auch um mich gesorgt, aber all das ging viel zu schnell um wirklich etwas verarbeiten zu können. "Irgendwie ist jetzt alles anders." Gab ich zu und lenkte das Thema vielleicht doch zu sehr in eine Richtung, die ich lieber nicht einschlagen sollte. "Wir haben vielleicht keinen Zeitpunkt ausgemacht, aber.... trotzdem..." Ich konnte mir nicht ausmalen wie es für Seth sein musste zu sehen das wir Tom wieder bei uns hatten, er aber dagegen nicht einmal einen kleinen Hinweis darauf was mit seiner Familie war. Vielleicht war das Thema einfach doch zu heikel gewesen. Es brachte nicht den gewünschten Effekt. Als ich aber bemerkte was auf meinem Arm geschah, bekam ich doch noch augenblicklich eine Gänsehaut. Jedoch nicht weil es mir kalt wurde. Abermals seufzte ich. Irgendwie schon zufriedener. "Hhm?" Ich zog die Brauen neugierig hoch und sah das Seth in den Himmel schaute. Dieser Anblick und dieses, für mich, atemberaubende Profil von ihm ließen meine Wangen so rot werden das ich das Brennen auf der Haut förmlich spüren konnte. Wie konnte man nur so perfekt aussehen? Ganz kurz biss ich mir für diesen Gedanken auf die Unterlippe. Schnell folgte ich seinem Blick weiter hinauf in den Himmel um zu sehen was immer er sah. Ein Sturm würde so schnell sicherlich nicht mehr aufkommen. Die letzten Wolken trieben über den Horizont und brachten die ersten Sterne zum Vorschein. Es sah tatsächlich wunderschön aus. Und verbreitete doch das Gefühl von Ruhe. Irgendwie... Auch wenn mein Herz versuchte einen Rekord aufzustellen, weshalb es mir wohl so schnell nicht kalt werden würde. "Ehm... ich glaube ich habe nichts spannendes worüber sich zu reden lohnen würde." Geplant war nämlich rein gar nichts und schon gar nicht das was hier gerade passierte. "Geplant war nichts besonderes." Der Atmosphäre angepasst sprach ich nicht ganz so laut. Und auch deswegen nicht, weil man in dieser Welt schon als Kind beigebracht bekam draußen leise zu sein. Das ging zwangsläufig früher oder später in Fleisch und Blut über. "Bleiben wir einfach hier." Fing ich wieder an. "Ich hätte nichts dagegen." Dabei lockerte sich der Griff um das Tagebuch auf meinen Schoß und suchte die Hand von Seth an meinem Arm, mit dessen Fingern sie sich sofort verschränkten.
@Seth Stewart

|
nach oben springen
|
Zum Glück hatte Lexie nichts dazu gesagt. Es erleichterte Seth doch ungemein. Wie kam er auch auf die Idee sowas schwachsinniges zu sagen?! Peinlicher ging es nun wirklich nicht mehr. Und doch war es unheimlich schön gerade. Sanft lag ein Arm um die Blondine. Sie spendete ihm Wärme und andersherum war es wohl genauso. Es war ein schönes Gefühl. Sie lag auch gut in seinen Armen. Hoffentlich bekam das Mädchen nicht mit, wie wild das Herz des 17. Jährigen schlug. Er fand es auch unheimlich süß, dass sie sich wegen ihrem Versprechen solche Gedanken machte. Sie hatten da wirklich noch Zeit und würden seine Brüder auch noch finden. „Alles gut!“, lächelte er in die Dunkelheit und hauchte ihr einen Kuss auf den Schopf. Da hatte er nicht einmal drüber nachgedacht, sondern es war einfach passiert. Kurz hielt er den Atem an, da er Sorge hatte, dass Lexie jetzt sauer werden würde.
Ruhig hörte der Kalifornier ihr zu, als sie anfing zu sprechen. Das jetzt alles irgendwie anders war, konnte er verstehen. @Thomas Marshall hatte einiges durch gemacht und wie er durch den Buschfunk mitbekommen hatte, schottete dieser sich auch ein wenig ab. Sonst war der Junge wohl auch eine absolute Frohnatur. Aber die Zeit der Gefangenschaft hatte auch bei diesem Spuren hinterlassen. Das machte es für Lexie natürlich nicht einfacher. Sie hatte lange um ihren besten Freund Angst und Sorge gehabt. Seth hatte das die ganze Zeit miterleben dürfen. Dass dieser dann so anders war, nahm sie sicherlich ganz schön mit. Er selbst hatte da weniger Probleme mit. Und auch wegen seinen Brüdern machte er sich noch keine Sorgen. Sie waren stark, alle beide und würden sicherlich noch zu ihm finden!
„Gut, dann bleiben wir einfach hier.“, hauchte Seth, als das Mädchen in seinen Armen dies vorschlug. Das gefiel ihm auch am besten. „Weißt du, eigentlich ist heute mein Geburtstag.“, fing er an zu erzählen. Dabei streichelte er ihr sanft über den Arm. Hoffentlich würde sie jetzt nicht wie von der Tarantel gestochen hochschießen. So wichtig war ihm der Tag nicht. „Seit ich meine Brüder verloren habe, den letzten sogar an meinem Geburtstag, zieht mich der Tag irgendwie immer runter…“, gab er ehrlich zu. Hier, in der Situation das Lexie zu beichten, tat irgendwie gut. „Aber mit deiner Gesellschaft, geht es mir gleich wieder besser!“, lächelte er sie warm an und strich der 16 Jährigen sanft über die Wange.
@Lexie Murdock

|
nach oben springen
|
Ich konnte mir nicht helfen, aber es war und es fühlte sich an, als ob es so sein sollte. Sicher hatte das was mit Körpergröße und allem zu tun. Nur in dem Moment dachte ich das es kein Zufall gewesen war das ich so perfekt in seine Arme passte. Ich musste mir wirklich eingestehen das es mehr als nur schön war. Obwohl wir nichts anderes taten als hier zu sitzen. Mehr oder weniger im Dunkeln. Ganz leise seufzte ich, als Seth mir sagte das alles gut war. Hören konnte man das wohl nicht so, aber anhand der kalten Luft die durch meinen Atem aufstieg, war es sichtbar. Und im nächsten Moment hielt ich auch schon die Luft kurz an als einen Kuss auf meinen Kopf platzierte. Kalt war mir da ganz plötzlich nicht mehr. Und ich war so auf meinen eigenen rasenden Herzschlag gefasst, das ich, wenn, nur im Hinterkopf den seinen mitbekam. Obwohl das ein wahnsinnig schöner Moment war. Aber dennoch wusste ich nicht so ganz wie ich mich verhalten sollte. Aufspringen? Hochgucken? Wütend sein? Nein, nein, ich war ganz und gar nicht wütend. Aufgeregt, ja das war ich. Und etwas überfordert. So viel ging mir durch den Kopf das der Rest von meinem Körper einfach instinktiv reagierte indem gar nichts überschwängliches passierte. Still und genügsam genoss ich es. Und erzählte dann schlicht und einfach weiter. Es tat wirklich gut mit jemandem zu reden der nicht involviert war und auch keine Verwandtschaft aufzuweisen hatte. Seth verkörperte alles. Er war immer so voller Hoffnung und Zuversicht das es manchmal schon an ein Wunder grenzte. Aber irgendwie bewunderte ich ihn auch dafür. Nach all der Scheiße noch nicht aufgegeben zu haben zeugte bei mir von guter Charakterstärke. Und das mochte ich. Unbewusst, oder vielleicht auch etwas absichtlicher, kuschelte ich mich noch ein klitze kleines Stück enger an ihn. "Ok." Grinste ich ganz leicht vor mich her als Seth mir bestätigte das es in Ordnung war noch etwas hier zu bleiben. Er erzählte auch nach kurzem Moment weiter, aber bevor ich realisieren konnte was er mir da gerade anvertraut hatte, breitete sich erst einmal eine angenehm warme Gänsehaut an meinem Arm aus. Obwohl da noch eine Decke und ein Pullover drüber waren. Ich hob langsam den Kopf als das Gesprochene genau so langsam von meinem Hirn verarbeitet wurde. "Dein Geburtstag?" Das hatte er vorher gar nicht erwähnt. War ihm das wirklich nicht so wichtig gewesen weil er das mit schlechten Erinnerungen verband? In meinen Augen war das ganz schön traurig. "Warum hast du das nicht etwas früher erwähnt?" Ich hätte natürlich auch mal fragen können. Aber irgendwie kam so oft etwas dazwischen bevor wir mal alleine gewesen waren, das es wohl einfach in Vergessenheit geraten war. Und ich hatte gar nichts für ihn. Ganz schön peinlich. Einen Moment war ich wirklich sprachlos und das sollte für mich schon was heißen. Wirklich etwas einfallen wollte mir nicht. Wie konnte man sich auch konzentrieren wenn man von diesen unfassbar braunen Augen fixiert wurde... Als er meine Wange berührte spürte ich förmlich wie meine Wangen auch gleich aufflammten. Aus der Nähe betrachtet war er wirklich zum Anbeißen hübsch gewesen. Die Augen, die Haare, der gesunde Teint. Mir fiel gerade nicht einmal eine kleine Sache ein die ich kritisieren könnte. Abgesehen vom Schnee vielleicht, der sich nach und nach auf uns niederließ. Wir waren uns so nahe und die Zeit schien für einen kurzen Moment still zu stehen. Wie von selbst kam ich ihm näher, oder wie uns? Wie es auch war, als sich meine Lippen auf seine legten, war der Schnee wie weggeblasen. Es gab überhaupt keine Jahreszeiten mehr und auch keine anderen Menschen. Es gab für den Moment nur uns, die Bank und die Wolken über uns. Eine gefühlte Ewigkeit verging bis ich mich minimal von ihm trennen konnte. "Happy Birthday..." Nuschelte ich ganz leise und mit jeder Silbe berührten sich unsere Lippen erneut. Nur den Bruchteil einer Sekunde später verstrickte ich Seth in einen weiteren Kuss und zog ihn leicht zu mir. Immerhin wollte ich das hier nicht durch etwas ungestümes kaputt machen. Aber ich hatte gerade auch einfach nicht die Kontrolle um damit aufzuhören.
@Seth Stewart

|
nach oben springen
|
Seth lächelte süß, als Lexie meinte das er ruhig etwas früher hätte sagen können. Eigentlich hatte er nicht einmal vor gehabt es irgendwem zu sagen. Am Ende kamen sie alle noch auf die Idee seinen Geburtstag feiern zu wollen. Das wäre ihm dann wirklich einfach zu viel. Aber hier, so wie er mit Lexie gerade den Schnee beobachtete und alles, da fühlte es sich einfach gut und richtig an, es ihr anzuvertrauen. „Ich wollte nicht, dass man sich da groß Gedanken drum machen würde.“, lächelte er sie an und konnte es nicht verhindern, dass er noch einmal über die Wange streichelte. Dieser ganze Moment, welchen sie hier genossen, war unbeschreiblich schön und ließ sein Herz immer schneller schlagen. Dass das Mädchen in seinen Armen diese Wirkung auf ihn hatte, war immer noch ungewohnt. Und doch fühlte es sich einfach richtig und schön an. Deswegen hatte er auch nichts daran ändern wollen. Und Lexie ging es da wohl nicht anders, denn stattdessen sie weg gehen wollte, kuschelte sie sich eher näher.
So verging wieder ein kleiner Moment, nach welchem die 16 Jährige sich dann doch in seinen Armen bewegte. Erst dachte Seth noch, sie wollte jetzt doch aufstehen. Vielleicht war es ihr auch langsam zu kalt geworden? Doch dem war nicht so. Sie drehte sich in seinen Armen, sie das sie immer noch dicht aneinander gekuschelt waren, sich aber nun ansehen konnte. Sie nuschelte ein ‚Happy Birthday‘ und berührten sich ihre Lippen zum ersten Mal.
Im ersten Moment war der Kalifornier vollkommen überrascht! Damit hatte er im Leben nicht gerechnet. In seinem Bauch, seinem ganzen Körper, explodierten tausend Schmetterlinge und ihm wurde fast schon schwindelig. Die Kälte, welche eigentlich noch da war, war wie weggeblasen und es gab gerade nur noch Lexie in seinen Armen. Nur Sekunden später schlossen sich seine Arme fester um den Körper des Mädchens und er schloss seine Augen, ließ sich ganz in diesen süßen Kuss fallen, der alle möglichen Gefühle in ihn auslöste. Niemals würde er sie wieder loslassen, dass wurde ihm in diesem Moment mehr als nur bewusst. Er würde für immer bei ihr bleiben wollen. Sie bei sich haben wollen und sie immer und vor allem beschützen!
@Lexie Murdock

|
nach oben springen
|
Meine Gedanken gingen so wirr durcheinander das ich keinen einzigen klar fassen konnte. Was sonst überhaupt nicht von mir sprach. Aber in dem Moment schien die Welt einfach zu verschwinden. Ganz automatisch hatte ich Seth näher an mich gezogen und so in meine Decke integriert. Hier bei ihm zu sitzen konnte gar nicht falsch sein. Was konnte schon falsch sein, wenn es sich so richtig anfühlte? Und es schien Seth auch nicht zu stören. Hätte er es nicht gewollt, hätte er das sicherlich schon längst beendet. Hatte er aber nicht. Banale Sachen schossen mir durch den Kopf. Wie kleine Lämpchen die jemand an und wieder ausschaltete. Auf etwas anderes konnte ich mich längst nicht mehr konzentrieren. Der Schnee bedeckte zwar langsam unsere Köpfe, aber ich spürte nicht eine Flocke davon. Erst recht nicht als sich seine Umarmung noch etwas festigte. Ich schmiegte mich automatisch in seine Arme und grinste dann leicht als der Kuss kurz unterbrochen wurde. "Ich hoffe du hast nichts gegen dein Geschenk?" Vermutlich nicht. Aber ich flüsterte leise und war etwas außer Atem, obwohl wir im Grunde gar nichts getan hatten. So vergaß ich sogar das mein Gesicht immer noch rot sein musste. Denn meine Wangen brannten nach wie vor. Wieder lächelte ich leicht verlegen und biss mir etwas nervöser auf sie Unterlippe. Kontrolle über so etwas hatte ich nicht. Ich wusste auch nicht mal was das war. Aber ich merkte das meine Knie weich wurden und meine Lippen, dort wo wir uns berührt hatten, leicht brannten vor Aufregung. Von den Schmetterlingen in meinem Bauch ganz zu schweigen. Und ich tat das was mir als erstes in den Sinn kam um das hier möglichst niemals enden zu lassen. Mit beiden Händen an seinen Wangen zog ich ihn direkt in einen neuen Kuss und meine Augen flatterten zu. War das bereits eine Sucht, wenn ich das Gefühl hatte das ich nie wieder damit aufhören konnte? Stören würde es mich weniger. Im Gegenteil, ich ließ meine Arme um seinen Hals wandern und fing irgendwann an mit seinen Haaren zwischen meinen Fingern zu spielen. Dabei kam ein zufriedenes Seufzen über meine Lippen. Wie gut das wir uns hier draußen getroffen hatten, wo die Chnace entdeckt zu werden etwas geringer war als im Gebäude.
@Seth Stewart

|
nach oben springen
|
Es war Seth erster Kuss und schöner hätte er wohl nicht sein können. Hier im Schnee, welcher immer noch leicht um ihnen herum viel, mit dem Mädchen, welches so schöne Gefühle in ihm weckte, war es einfach nahezu perfekt. Tausend Schmetterlinge tanzten in seinem Magen. So etwas hatte er noch niemals erlebt. Aber es war auch unglaublich schön und etwas, was er viel öfter spüren wollte. Erst zaghaft und dann immer mutiger bewegten sich ihre Lippen passend zueinander. Als ob sie einfach zusammen gehörten, schoss es dem 17 Jährigen kurz durch den Kopf. Ganz so schnulzig sah er es natürlich nicht, aber der Gedanke kann einem schon einmal kommen.
Sanft lösten sich ihre Lippen, nach einer gefühlten Ewigkeit. Mit glänzenden Augen und roten Wangen, sah Seth Lexie an, welche immer noch in seinen Armen lag. Wieder strich er zärtlich über ihre Wange und konnte den Blick einfach nicht von ihr abwenden. Wirklich etwas sagen traute er sich nicht. Irgendwie hatte er Angst den Zauber des Moments zu zerstören. Stattdessen verschloss er ihre Lippen zu einem weiteren Kuss, um zu sehen, ob es sich genauso anfühlte wie beim ersten Mal.
Tatsächlich wurden die Gefühle eher noch intensiver und stärker. Niemals würde er jemand anderen in seinen Armen haben wollen! Dieser Gedanken kam ihm immer wieder in den Sinn. Lexie war einfach nur perfekt in seinen Augen und dieser Moment zeigte ihm, dass sie zusammengehörten. Das man das beim ersten Mal verliebt sein immer spürte, wusste er nicht. War sie doch die erste, für die er solche Gefühle entwickelt hatte. Doch gerade in dieser Zeit hielten Beziehungen sicherlich länger, wenn nicht gerade der andere starb. Aber letztendlich würde es die Zeit zeigen. Seth würde sich um sowas auch keine weiteren Gedanken machen. Seine Brüder haben ihm immer wieder gesagt, dass man zu Mädchen und Frau treu sein sollte und sie auf Händen tragen soll. Und genau dies würde er für Lexie tun.
@Lexie Murdock

|
nach oben springen
|
Survive Talk
0
| Einfach ein eigenes Forum erstellen |
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C



