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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Alles Menschliche hängt an einem dünnen Faden u. plötzlich stürzt,was so eben noch stark war
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Seit zwei Tagen war ich schon hier beim Clubhaus. Ich war eine gute Schauspielerin und hatte die Leute hier schnell um den Finger gewickelt. Besonders die Member, schienen leicht zu täuschen zu sein. @Negan hatte mir den Auftrag gegeben, diese Kolonie zu überwachen und ausspionieren. Für mich gar kein Problem, da es nicht die erste war. Bisher machte ich meinen Job zur vollsten Zufriedenheit und auch mein Onkel @Simon brauchte sich nicht für mich schämen.
Ich wusste nur wenig was mich hier erwarten könnte, aber ich war anpassungsfähig, sonst hätte ich wohl nie so lange überlebt. Das Clubhaus war sehr belebt und es gab auch einige Frauen, sogar Kinder hier. Gut der junge @Abel Teller war eher ein heranwachsender Member, zu wem er aber gehörte, wusste ich noch nicht. Dem Anführer @Happy Lowman war ich auch noch nicht begegnet, aber ich war gespannt. Ich kam hier mit nichts an, mein Auto war unterwegs eh verreckt, so das ich auch noch mit dreckiger Erscheinung hier aufschlug. Für die Leute hier war ich eine Nomadin, die sich durchgeschlagen hatte. Von einer zur anderen Gruppe, war ich nun hier gelandet. @Antonio Martinez hatte mich rein gelassen, aber er war mir echt nicht geheuer. Er sah echt brutal aus, dass zeichnet sich an seinen etlichen Narben im Gesicht aus. Gut das seine Frau @Hannah Martinez dabei war, so hatte ich nicht ganz so viel Sorge. Sie war wirklich freundlich und beruhigte ihren Hunnen.
Noch hatte ich nicht viel raus bekommen, deswegen setzte ich mich draußen auf den Picknick Tisch und trank etwas Wasser. Es war heute nicht ganz so heiß, somit war es auszuhalten. Zudem war es noch recht früh, schlafen konnte ich heute nicht lange. Hannah stöhnte so laut, dass mir die Ohren fast abfielen. Sie musste echt heißen Sex gehabt haben. Hatte ich schon viel zu lange nicht mehr. Ich war gespannt was mich heute erwarten würde und ob ich dem Boss nun endlich begegnete.
@Jax Teller
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Happy kam durch das Tor gefahren was ihm geöffnet wurde nachdem er halten musste und die Wachleute sein Gesicht sehen konnten. Es war die Gängige Vorgehensweise um niemanden in Gefahr zu bringen. Die Sicherheit der Leute im Clubhaus war am Rang höchsten. Darum hatte sich Happy gleich gekümmert als er Irrwitziger weise Anführer wurde. Noch immer fragte er sich warum er Anführer war. Eigentlich lag es ihm mehr auf den Putz zu hauen und anderen zu vertrauen was die Anführungssache anging. Zu Vertrauen was andere sagten und befohlen. Aber Toni war noch weniger Anführer als er selber also musste es eben einer von beiden werden da Jax, Opie oder Chibs nicht da waren. Juice kam da auch erst recht nicht in frage. Juice war dafür zu sehr in seiner eigenen Welt gefangen. Jetzt war es eh kein Thema mehr, Happy war der Präsident des Clubs und der Mitglieder. Als er vor fuhr und seine Maschine ganz vorne abstellte blickte er auf die Leeren Plätze und auch auf die der verstorbenen Mitglieder. Kurz schüttelte er seinen Kopf und schloss ebenso kurz die Augen. Rieb sich mit den Handinnenflächen übers ganze Gesicht ehe er von seinem Harley stieg und Richtung Eingang lief.
Doch sofort blieb er stehen als er ein fremdes Gesicht sah. "Wer hat sie rein gelassen?!" Rief er so laut es ging mit seiner tiefen Reib Eisen Stimme sodass es sogar @Antonio Martinez hören musste. Wahrscheinlich hatten es auch eins zwei Beißer gehört aber das war ihm regelrecht egal. Jeder wusste das man Fremde nicht alleine lassen sollte da sie schnüffeln konnten oder jemanden gefährlich kommen konnte auch wenn es wie in diesem Fall eine Frau war. Bei Grace war das eine komplett andere Sache weil Juice für sie quasi gebürgt hatte. Happy lief langsam auf den Tisch zu der dort immer schon stand und auch immer stehen wird, genauso wie der Mc Grill der extra für den Club angefertigt wurde. Seine Augen ließen die Fremde Frau nicht aus den Augen. Er stellte sich ihr gegenüber hin. Nach sitzen war ihm absolut nicht zu mute. "Wer hat dich rein gelassen?" Fragt er nun etwas ruhiger, aber nicht weniger bedrohlich. "Und wie ist dein Name." Stellt er die zwei ersten wichtigen Fragen und so konnte er am schnellsten raus finden wer sie rein gelassen hatte. Doch in seinem Hinterkopf hatte er auch die Frage wo @Jennica Librada war. Ein Umstand den ihn verwirrte und gleichzeitig sehr nervös machte. Happy hatte niemanden der ihn beruhigte so wie es bei Toni @Hannah Martinez war, seine Frau mit der er zwei Kinder hatte. Ihr Junge wird noch immer vermisst, wird er schon sehr lange und niemand wusste ob er denn noch lebte. Aber immerhin war der kleine Sonnenschein @Juna Martinez im Clubhaus. Es fühlte sich beinahe so an als wäre man nie in eine Zombie Apokalypse hinein geraten.
@Talinda Ann Bentley

㋡ Because I'm Happy ㋡
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Ich hörte wie das Tot aufging und sah in diese Richtung. Ein Typ auf einem Motorrad fuhr herein und stellte sich ganz vorne hin. Noch wusste ich nicht, dass es nach Rang ging und er der Anführer war. Locker blieb ich auf meinem Platz sitzen und zuckte kurz etwas zusammen, als dieser plötzlich über denn ganzen Platz brüllte. Das galt wohl mir, denn er schaute zu mir rüber. Na das konnte ja heiter werden. Ich bereitete mich seelisch darauf vor nun zusammen geschissen zu werden. Ich atmete tief durch und sah dem Glatzkopf nun ins ernste Gesicht.
"Du brauchst nicht brüllen, ich höre dich auch so sehr gut"
Versuchte ich ein wenig die aufgeheizte Situation zu beruhigen. Mir wurde in der Abtei nicht gesagt, dass hier so ein rauer Ton herrschte. Wer weiß ob ich überhaupt den Auftrag angenommen hätte, auf der anderen Seite war ich schlimmeres gewohnt.
"Mein Name ist Talinda und ich bin vor zwei Tagen hier angekommen. Der ältere Mann, Antonio hieß er und seine Frau haben mich netterweise rein gelassen. Mein Auto hatte eine Panne und ich suchte Schutz und eine Unterkunft"
Dabei sah ich ihn so friedlich und unschuldig wie möglich an. Er würde doch nicht handgreiflich zu einer Frau werden oder?
"Ich will keinen Ärger machen, nur ein wenig ausruhen und ein neues Auto suchen, dann bin ich auch schon wieder weg"
Hob ich meine Hände und sah mich kurz etwas um.
"Aber ich muss zugeben, dass ihr es auch hier schön gemacht habt"
ein bisschen Loben musste man das ja auch mal
@Happy Lowman
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Er ahnte nichts schlimmes als er zurück in die Kolonie kam, er hoffte das er was essen konnte und sich dann etwas hinlegen könnte da er irgendwie gerade Kopfschmerzen bekam. Vielleicht hatte Hannah ja noch Schmerzmittel, er hoffte es da Kopfschmerzen ihn in den Wahnsinn trieben. Als er über den gesamten Hof schrie wer sie rein ließ hatte er sich auch schnell wieder beruhigt und sie in einem Normalen aber bedrohlichen Ton gefragt wer sie rein gelassen hatte. Das schreien galt allen Mitgliedern der Anarchy Riders und nicht ihr. Deshalb ignorierte er auch geflissentlich das er sie nicht anbrüllen brauch. "Ich Schrei so viel ich will und wenn es dir zu laut ist dann hör weg, aber das würde ich dir nicht raten also akzeptiere es" Brummt er und atmet einmal tief durch. Seine Kopfschmerzen verschlimmerten sich von Moment zu Moment. Er fuhr sich mit Daumen und Zeigefinger über seine Nasenwurzel und massiert diese etwas. Nachdem er von dem grün haarigen weg ist wollte er eigentlich auf direktem Wege zurück nach Charming, zurück ins Clubhaus aber naja eine Horde Beißer hat ihn dann aufgehalten weswegen er einen Bogen machen musste um die Horde die nicht all zu Groß war weg zu locken. Dann musste er noch ein Paar Meilen das Bike schieben bevor er wieder Gefahrenlos fahren konnte. Nun war die kleine Horde von untoten irgendwo anders hin unterwegs. Doch dadurch kam auch Talinda wie die Junge Frau sich vorstellte, herein ins Clubhaus und könnte sonst was machen. Happy verdächtigte eigentlich so gut wie jeden den er nicht kannte zu spionieren. Das war so damals vor der ganzen Scheiße und würde wohl auch immer so bleiben.
Happy verschränkte die Arme vor der Brust die immer noch in einer dunklen Jeans Jacke und der Mc Weste gehüllt war an dem Der Präsident Patch dran genäht war. Das er diesen einmal tragen würde, es brachte ihn innerlich immer noch zum Lachen. Nach außen hin zeigte er aber nie seine Überraschung darüber, nur gegenüber von den Mc Mitgliedern. Wenn die ganze Kacke nicht so gekommen wäre wie sie gekommen ist dann würde ihn wahrscheinlich Jax oder Chibs tragen, Tig wäre noch immer ein normales Mitglied weil Jax ihm einfach nicht zu 100% Vertraute durch die Sache mit Clay. Oder Bobby wäre Pres. Happy schüttelt die Gedanken ab und konzentriert sich wieder auf Talinda. "Wie bist du her gekommen ohne drauf zu gehen? Wir sind umringt von Wald. Ich vertraue dir nicht Püppchen und das solltest du wissen. Ich dulde dich hier aber du stehst immer unter Beobachtung und das entweder von mir oder einem anderen vom Mc" Ob ihr Mc was sagte wusste er nicht aber es war ihm egal, sie sollte wissen das sie unter Beobachtung stand und nichts versuchen sollte um de Mitglieder hier zu gefährden. Dann aber setzte sich Happy hin und rieb sich die Schläfen. Hoffentlich würde bald irgendjemand kommen um ihn ab zu lösen damit er sich ne Schmerzpille ein pfeifen konnte. Dabei schweiften seine Gedanken zu Jennica die er vor ein paar Tagen ebenfalls aufgesammelt hatte und die nicht da war. "Hier sah es auch vor der Apokalypse so aus. Hat sich nichts verändert" Gab er preis da es keine Information war die einem Nützte.
@Talinda Ann Bentley

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Na der war wirklich nicht gerade der freundlichste, allerdings war ich das schon von Negan gewöhnt, weswegen es mich nun nicht beunruhigte. Außerdem waren solche Reaktionen normal, da alle um ihr Leben fürchten. Doch wurde ich auch schon mal herzlicher aufgenommen. Ich lies mich von seinem Ton und seiner Laune nicht beirren und atmete aus. Ich durfte mir keinen Fehler erlauben und blieb daher ganz ruhig.
"Deine Freunde haben mich gründlich untersucht und schon eine Fragerunde gemacht. Besser könnte man es wohl nicht machen. Der grimmige kennt scheinbar seinen Job hier"
Kurz schüttelte ich mich, da er mir wirklich Angst machte. Keine Ahnung woran es lag, denn es gab viele alte Männer, aber er hatte eine mörderische Aura. Gut das seine Frau da war, die ihn etwas beruhigte. Wirklich mein Glück gewesen. Wer weiß was hier noch für Typen leben, aber mir wurde schon gesagt, dass hier harte Kerle leben und ich mir ein dickes Fell anziehen sollte. Ich nickte Happy zu wegen dem Beobachten. Sollten sie doch, störte mich nicht.
"Ich war vor einiger Zeit in einem kleinen Camp, wir wurden überrannt und ich habe gerade so überlebt. Nun war ich mit einem Auto unterwegs, allerdings habe ich einen platten Reifen und kein Ersatzrad dabei. Ich bin zu Fuß und habe das Tor gesehen und Stimmen gehört. Ich wollte nicht stören, doch ich wusste nicht weiter. Ich bin nicht die beste Kämpferin und ich werde wohl auch nicht lange überleben alleine, hatte nur Glück"
Mein Ton ist normal und ich hoffte das er ein wenig Herz hatte. Dazu kam, dass ich sehr gut Schauspielern konnte. Als Happy sich neben mich setzte, aber eine Stufe tiefer, sah ich ihn an.
"Kopfschmerzen? Warte, ich habe Schmerztabletten"
Ich kramte in meiner Tasche und gab ihm die Schachtel. Vielleicht bekam ich dadurch ja einen Pluspunkt bei ihm.
@Happy Lowman
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Happy war gedanklich ein klein wenig abwesend, achtete nicht direkt darauf was Talinda sagte oder tat. Hier kam sie sowieso nicht so einfach raus. Die Zäune hatten Stacheldraht und der Eingang war immer bewacht. Keiner der Männer würde sich bestechen lassen. Flirten würden sie höchst wahrscheinlich aber sonst nichts. Er hatte ihnen oft genug gesagt was passiert wenn sie unvorsichtig wären. Abel war erst Zwölf und Juna erst Fünfzehn. Beide sollten nicht sterben durch eine dumme tat der Männer oder durch die Unvorsichtigkeit. Nicht umsonst lässt er sie in einem gewissen Stundentakt rotieren damit ein paar schlafen konnten und andere dann wache hielten. Gelegentlich stand auch Happy selbst an der Mauer um einfach mal auf andere Gedanken zu kommen und durch zu atmen. Manchmal war es ihm einfach viel zu Eng im Clubhaus. Ständig waren sie dort und kamen selten raus außer sie fuhren auf Versorgungstouren oder Kundschaften andere Kolonien aus. Als er Sie dann aber fragte woher sie kam blickte er wieder auf und sah sie engstirnig an als die Antwort kam. "Mhh..." Brummte er nur und tat dies erst mal als Wahrheit ab, ob es so war wusste er nicht, war er ja kein Hellseher oder Gedanken Leser.
Anscheinend schien von Talinda erst mal keine Gefahr aus zu gehen aber er würde sehen wie es mit ihr weiter ging. Vielleicht war sie in ein paar Tagen wirklich wieder weg und er musste sich keine weiteren Sorgen machen bis auf das sie Sachen ausplaudern konnte die sie nicht hören sollte. Bis dahin war aber noch Zeit. Ein Blick in den Himmel sagte ihm das Hoffentlich Jax bald heim kommt, der konnte sich ihr annehmen. Nachdem sich der Anführer Talinda Gegenüber hin gesetzt hatte und er seine Schläfen massierte reagierte die Brünette darauf. Ein blick verriet ihm da sie in ihrer Tasche kramt und ihm dann eine Schachtel Schmerzmittel reichte. "Danke..ich lass dich erst mal hier alleine. Es sollte bald jemand kommen der sich deiner annimmt" Mit den Worten stand Happy auf, mit den Tabletten in der Hand und verschwand in die Küche wo er sich an den Tisch setzte. Ja er hatte gehört das es essen geben sollte und Gott hatte er Kohl Dampf. Die Tabletten Schachtel legte er vor sich hin und starrt sie an.
@Talinda Ann Bentley
-----> Küche

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Cf Kühle Höhle
Der Unterschied der Temperaturen wirkte wie ein Schlag ins Gesicht. Deswegen hatte Jax nicht vor gehabt sich so lange in der Höhle aufzuhalten. Auch wenn es dort angenehm kühl war, war es draußen gefühlt noch wärmer und stickiger. Aber es nützte nichts, denn Jax wollte so schnell es ging zurück zu seiner Familie. Er hasste es seine Söhne alleine zu lassen. Auch wenn er seinen Leuten vertraute und seine Mutter da war, wollte er lieber da sein. Man wusste nie wann man überfallen wurde, das könnte zu jeder Zeit passieren. Würde einem seiner Söhne was passieren, Jax würde sich das nie verzeihen.
Auf dem Rückweg kamen ihm drei Zombies in die Quere. Diese wurden von dem blonden erledigt und sein Weg ging weiter.
Zurück in seinem Zuhause, was es in dieser Welt ja leider war, brachte er die Wasserflaschen in den Küchenschrank und ging wieder nach draußen. "MOM? ABEL?" rief er und ließ den Blick umher schweifen. Aber sein Blick erwischte keinen der beiden, sondern jemand ganz anderes. Jax ging auf die junge Frau zu. "wir haben Besuch. Was führt dich zu uns?" Seine Stimme klang monoton, sein Blick ruhte auf ihren. So ganz begeistert war er nicht über Fremde hier, aber das zeigte er ihr auch mit seiner Mimik. "Bist du alleine."
@Talinda Ann Bentley

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Der Anführer der Kolonie war ja mal sehr gesprächig, meistens brummte er nur so vor sich hin. Der war ne harte Nuss, aber ich würde schon sein Vertrauen gewinnen, dass bekam ich sonst eigentlich immer hin. Bisschen Herausforderung gehörte dazu, sonst wäre es doch langweilig. Ich schaute zum Clubhaus, wo Antonio raus brüllte. Ganz schon unvorsichtig in dieser Welt, aber sie waren ja gut gesichert hier.
Ich beobachtete ihn eine Weile und erkannte sehr viele Tattoos an seinem Körper. Typisch Biker, da gab es sicher kaum einen, der keine Tattoos hatte. Zu meinem Erstaunen, nahm er die Tabletten an und bedankte sich sogar. Er stand auf und ich nickte ihm zu. Mir war nicht wichtig, ob sich jemand um mich kümmerte. So konnte ich ja nicht schnüffeln. Doch dann ging er rein und ich blieb alleine draußen. Ich wollte da nicht hinterher rennen. Ich überlegte lieber, wie ich vorgehen könnte, als wieder das Tor aufging und ein laut, knatterndes Motorrad herein kam. Das wurden ja immer mehr hier. Der Typ parkte sein Bike und nahm den Helm ab. Er strich seine etwas zu langen, blonden Haare nach hinten und zündete sich eine Kippe an. Irgendwie ja heiß sein Auftritt, aber davon durfte ich mich nicht ablenken lassen. Als er mich erblickte, steuerte er zu mir. Als er näher kam, erkannte ich seine schönen blauen Augen. Ich schenkte ihm ein süßes Lächeln und musterte ihn unauffällig.
"Hi Talinda und wie ist dein Name?"
Erst mal vorstellen, da ich doch wissen wollte, mit wem ich es zu tun hatte.
"Bin vor zwei Tagen angekommen, ich bleibe nicht lange, brauch nur etwas Pause und dann bin ich auch schon wieder weg. Und was ist deine Stellung hier?"
Ich kannte mich nicht wirklich mit Bikern und Clubs aus.
@Jax Teller
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Dass die junge Frau ihn so musterte war Jax entgangen. Nachdem er sein Bike abgestellt und sich den Helm vom Kopf genommen hatte, zündete der blonde sich erst eine Kippe an.
Danach machte er sich auf die Suche nach seinem Sohn und seiner Mutter. Dass ein Gast im Club war, mit sowas rechnete er in dieser Zeit nicht. Kamen doch sonst nur welche zu betteln um Hilfe weil sie allein sind, nix mehr haben oder es waren Gruppen die versuchten diese Kolonie zu ruinieren. Doch den Club hielt schon vor der Seuche zusammen und jetzt mehr denn je.
Allerdings war Jax los und sich um die Vorräte zu kümmern als die Frau kam. Somit wurde er nicht in die Abstimmung mit einbezogen.
Nachdem Jax die dunkelhaarige erreicht hatte musste er zugeben dass sie wirklich ein scharfes Gerät war. So eine konnte unmöglich allein her gekommen sein.
"Jax" kam ihm knapp über die Lippen. Der MC war nicht gerade gesprächig gegenüber Fremden. Besonders wenn es sich um eine Frau handelte war die Skepsis groß.
Das perfekte Mittel zur Manipulation wie er fand. "Und 2 Tage Pause sind noch zu wenig? Von was musst du dich denn so lange erholen?"
Früher hätte er sich auf einen Flirt eingelassen, vielleicht auch die Nacht mit ihr verbracht. Jetzt war es ihm lieber niemand fremdes würde diese Kolonie betreten. Aus Schutz um seine Familie. Dennoch lag ein Schmunzeln auf seinen Lippen. "Du kennst gerade mal seit einer Minute meinen Namen und willst schon über Stellungen reden?" Klar wusste er was sie eigentlich damit meinte.
"Ich bin dafür du stellst weniger Fragen und bereitest dich auf deine Abreise vor." Er musterte sie, warf seine Kippe zu Boden und lehnte sich zurück.
@Talinda Ann Bentley

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Huch, dass hat gesessen. Freundlich war dieser Member ganz sicher nicht. Da war Happy ja noch netter, auch wenn er einen rauen Ton hatte. Gut, ich wusste das es nicht einfach mit solchen Bikern sein würde, aber trotzdem. Er war sehr kühl zu mir und sagte mir nur knapp seinen Namen. Seine zweideutige Frage überhörte ich einfach. Ich war mir sicher das er wusste was ich meinte. Ich atmete aus und sah über den Platz rüber zur Werkstatt, die nicht mehr für Kunden offen stand wie früher. Ich schaute aber nun wieder zu ihm, bei seiner Aussage, dass zwei Tage doch ausreichten und ich doch wieder gehen sollte.
"Sehr Gastfreundlich"
Kam etwas beleidigt von mir.
"Ihr nehmt scheinbar nicht gerne neue Leute auf, gerade bei einer Frau, die alles verloren hat und alleine ist."
Ich rutschte vom Tisch und stellte mich hin, ihm quer gegenüber. Was sollte ich nun tun? Happy hatte so was wenigstens nicht zu mir gesagt.
"Ich brauche ein neues Auto und dann ... ja dann weiß ich auch nicht wohin"
Ich versuchte traurig zu wirken, der Typ hatte echt kein Herz.
°Was für ein Idiot°
Ich konnte ihn jetzt schon nicht leiden. Doch ich würde nicht so einfach aufgeben. Er bekam schon noch sein Fett weg, wenn Negan hier irgendwann aufschlug und ich ihm alles berichtete. Das es ganz anders kommen würde, daran dachte ich nicht im geringsten.
@Jax Teller
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Jax tat es im Nachhinein schon ein wenig leid dass er so grob zu ihr war. Seine Tonart war alles andere als freundlich. Früher war er nicht so, besonders Frauen gegenüber nicht. Immerhin hatte Talinda ihm nichts getan.
Es war mittlerweile einfach nur so das die Menschen immer schlimmer wurden und er seine Leute vor solchen schützen musste. Die Optik spielte bei sowas leicht einen Streich.
Klar wusste Jax was sie meinte, doch nutzte er diese Vorlage aus worauf sie allerdings nicht weiter einging. Entweder hatte sie einen schlechten Tag oder war prüde.
Ihm zu diesem Zeitpunkt auch egal.
"Achso ich soll freundlich zu meinen Gästen sein? Wann habe ich dich denn hier her eingeladen?" Leichtes Kopfschütteln folgte "Naja, wir sind hier kein Hotel mit 24 Stunden Buffet. Da musst du dir eine andere Gruppe suchen. Wir haben kaum genug für uns." Aber dennoch würde Jax eine allein umherwandernde Frau nicht einfach wieder raus in die Gefahr setzen.
"Wer hat denn nicht alles verloren? Wir sind alle am Arsch Schätzchen." Dass seine Kinder die Mutter verloren hatten und keiner wusste ob seine Frau noch lebte das behielt der blonde MC für sich.
"Bedien dich. Die Autos haben alle TÜV und sind vollgetankt." Ungläubig sag er die dunkelhaarige an. War das ihr verschissener Ernst?
Schließlich seufzte Jax. Stand auf und sah ihr direkt in die Augen.
"Wenn du hier Mist baust bist du schneller auf der anderen Zaunseite als dir lieb ist. Ich werde dich im Auge behalten." Da könnte sie sich sicher sein.
Er lief los ohne sich nochmal umzudrehen. "Komm, ich habe Wasser mitgebracht."
@Talinda Ann Bentley

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"Ich bin auch sicher nicht wegen dir hier"
Zischte ich genauso genervt zurück. Jax ging mir schon jetzt mega auf die Nerven. Wir wurden ganz sicher keine Freunde.
"Gut das du hier nicht zu sagen hast, dass ich gehen muss. "
Prüde war ich sicher nicht, doch das passte einfach nicht zu der Laune, die ich gerade wegen dem Blondschopf hatte. Er war ganz schön eingebildet und meinte zu denken, dass er so toll war. Ich hasste solche selbstverliebten Männer.
"Gott .... das habe ich nie verlangt. Ich habe gar nichts verlangt. Bist du immer so unausstehlich?"
Ja eigentlich sollte ich mich als Gast zurück halten, aber ich konnte da einfach nicht meinen Mund halten. Das ging mir soooo auf die Nerven, deine Art und Weise mir gegenüber. Auch Jax stand nun auf und stand viel zu dicht, doch ich hielt seinen Blick stand. Warum es in meiner Magengegend so kribbelte, konnte ich mir nicht erklären.
"Was hab ich dir getan? Warum gehst du davon aus, dass ich Mist baue? Sehe ich so gefährlich für dich aus"
Nun musste ich selber schmunzeln und sah ihm nach, als er abtritt. Als er mich aufforderte mit zu kommen, zögerte ich erst. Als wenn ich ihm nach diesen Worten nun hinterher laufen würde, aber ich besinnte mich, da ich meinen Auftrag nicht verkacken wollte und folgte ihm nun doch brav. Das würde definitiv noch sehr sehr lustig werden. Wir würden oft aneinander geraten, dass könnte ein Problem werden, vielleicht sollte ich ihn einfach nur quatschen lassen und mir meinen Teil denken. Leider habe ich zu oft das letzte Wort. Ich atmete durch und blieb hinter ihm stehen. Ich musterte von hinten seine Kutte.
@Jax Teller
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„Dazu sollten wir uns auch vorher gekannt haben oder? Außer du hast mich gesehen und verfolgt.“ Bei seinen Worten musterte er sie. Es war schon eigenartig dass eine so zarte Frau alleine her kam und nicht wirklich in Eile war. Jax war skeptisch, würde sie im Auge behalten und sich ein Bild von ihr machen. Sollte sie wirklich die Wahrheit sagen wäre er nicht so grausam und würde sie nicht vors Tor setzen. Sollte sie aber lügen könnte er für nichts garantieren und es wäre nicht sicher dass sie noch heile aus dieser Kolonie käme. Aber soweit gingen seine Gedanken noch nicht. Sie hatte ihm nichts getan, keiner seiner Männer hatte ihn gewarnt und etwas negatives von ihr gesagt und seiner Familie ging es auch gut. Und verdammt, sie war heiß. Früher hätte Jax keine Zeit verschenkt und versucht sie ins Bett zu bekommen. Doch nun war er vorsichtiger was das anging.
„Naja, wenn ich sage ich habe Bedenken wird abgestimmt und dann sehen wir wie lange du noch bei uns bist.“ Er zwinkerte ihr zu. Sie sollte sich da mal nicht so sicher sein. „Das bin ich nur bei Leuten denen ich nicht traue und die mir grundlos überlegen entgegen treten. Du solltest eine freche Klappe zügeln Schätzchen.“ Es war nicht so dass ihm solche Frauen nicht gefielen, doch ertappte der Blonde sich dabei wie sein Blick wieder über ihren Körper glitt . Bestätigung in ihrem Verhalten wollte er ihr ganz sicher nicht geben, also gab es Gegenwind.
„Du bis eine Frau und angeblich alleine unterwegs. Baut ihr Frauen nicht immer Mist? Außerdem hast du ein ganz schön vorlautes Mundwerk, damit kannst du auch mal an die falschen geraten.“ Er schnaubte belustigt „Gefährlich? Nein. „
Dann machte er sich auch schon auf den Weg rein. Er musste sich nicht umdrehen um sicher zu sein dass sie ihm folgen würde. Immerhin könnte sie es darauf schieben dass sie Durst hatte. Irgendwie erinnerte die Frau ihn an Tara, etwas das ihm ein wenig sauer aufstieß. „willst du die ganze Zeit hinter mich stehen und mich anstarren?“ Jax drehte sich zu ihr um, hielt ihr eine Flasche Wasser entgegen „Oder willst du mir sagen was dein Plan ist? Du willst Pause machen, ein Auto aber weißt nicht wohin du sollst? Woher kommst du denn? „
@Talinda Ann Bentley
---TBC Küche?

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Vielleicht sollte ich meine Taktik doch ändern und mich mit diesem Jax anfreunden. Es wäre unklug mich gegen ihn zu stellen und meine Art so weiter zu führen. Das wäre auf Dauer zu auffällig. Ich sollte lieber die schüchternde Frau spielen. Gar nicht so einfach, wenn ich so harte Brocken hier hatte.
"Ist schon okay, die neue Welt hat mich verändert. Eigentlich bin ich gar nicht so. Es ist nur eine Fassade um zu überleben."
Erklärte ich ihm nun im normalen Ton und blickte in seine blauen Augen. Er war sehr attraktiv, aber das durfte ich ihm nicht zeigen. Er durfte nicht das Gefühl bekommen, mir überlegen zu sein. Was er sicherlich tat, trotzdem brauchte er nicht noch mehr Bestätigung.
"Ich versuche nur zu überleben, manchmal muss man Dinge tun, die man nicht will."
Meine langen Haare wehten mir ständig ins Gesicht, so das ich sie immer wieder hinters Ohr strich. Wo war nur mein verdammtes Zopfgummi. Ich nahm nun eine Flasche Wasser entgegen, in die Küche wollte ich aber nicht unbedingt, Da waren mir zu viele Leute so, dass ich sie nur abstellte, nett lächelte und wieder raus ging. Ich wollte auch nicht stören.
"Ich werde in mein Zimmer gehen, vielleicht kommst du nach, dann kannst du mich besser kennen lernen"
Das sollte natürlich nicht anzüglich wirken, ihn eher locken unter vier Augen zu reden. Hier draußen lief immer jemand herum und man konnte nicht so offen miteinander umgehen.
<---Gästezimmer
@Jax Teller
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Nun waren meine Schwester und ich schon einige Monate hier und hatten uns schon etwas eingelebt. Auch wenn ich dem Frieden nicht ganz traute, da ich so lange noch nie sicher vor Walkern gewesen war, so war ich doch dankbar mal etwas verschnaufen zu können.
Alle hatten uns recht nett aufgenommen, mit Ausnahme des ein oder anderen. Aber da gab ich eh nicht viel drauf. In der heutigen Zeit waren viele...Eigenbrödler unterwegs. Ich wusste von was ich redete, immerhin war ich die letzten zwei Jahre mit einer mehr als seltsamen Gruppe unterwegs gewesen.
Vom älteren Herr der sich gern mal Pillen einschmiss oder kiffte und aus jeder Begegnung mit anderen überlebenden einen Deal raushauen wollte bis hin zu der Frau, welche aus einer Kannibalen-Hölle entkommen war, für die Sie den Lockvogel spielen durfte. Ich schüttelte den Kopf beim Gedanken an die grausamen Bilder die ich gesehen hatte, als sie mich gekidnappt und ebenso als Lockvogel missbraucht hatten. Wieder im hier und jetzt angekommen, sah ich gen Himmel ehe ich mir die Hand vor Augen hielt. Die gleißende Sonne war zwar nicht stark aber sehr hell und Sonnenbrillen waren heutzutage selten zu finden. Also verzog ich mich in den Schatten um weiter an meinem Projekt zu arbeiten.
Während Cally sich mit den anderen Jugendlichen herum trieb, ging ich meiner Arbeit nach und werkelte etwas an einer alten Funkstation herum, damit man in Zukunft nicht nur untereinander via Funkgerät kommunizieren, sondern auch mit der Kolonie in Verbindung bleiben konnte. Insgeheim war es aber die Hoffnung darauf, meine alte Truppe wiederzufinden, die mich antrieb.
Gerade war ich dabei das Teil auseinander zu bauen, als ich ein bekanntes Gesicht auf mich zu kommen sah.
"Hey, na wie geht's?" Meinte ich zu ihr, konnte mich jedoch beim besten Willen nicht an ihren Namen erinnern.
Mia...Mimi....nein Milana? Ohje, mein Namenshedächtnis war echt nicht das beste.
"Sorry, wie war dein Name noch gleich?" Ich sah sie entschuldigend an und legte den Schraubenzieher beiseite.
"Addy" meinte ich dann für den Fall, dass ihr Gedächtnis was Namen betraf ebenso miserabel war wie meines.
//@Milana Raleigh
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zuletzt bearbeitet 20.05.2019 19:09 |
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Ich ging Gedanken verloren durch die Straßen und genoss das schönes Wetter, es wurde endlich nach längerer Zeit wärmer. Wie konnte ich nur meinem Bruder helfen? ich musste doch was tun können damit er sich langsam aber sicher wieder Erinnern konnte.
Mittlerweile war ich nun fast 1 Jahr hier und es war noch nicht wirklich eine Verbesserung bei Eric festzustellen, leise seufzte ich und blieb kurz mitten auf der Straße stehen und schaute gen Himmel, kurz schloss ich die Augen und holte tief Luft "Lana du wirst das schon irgendwie auf die Reihe bekommen.
Noch immer im Gedanken lies ich meine Hände in die Hosentasche gleiten und ging weiter, als ich am Überdachten Sitzbereich vorbei kam saß dort eine Junge Dame die ich schon einige male hier auf den Straßen gesehen hatte, jedoch konnte ich mich nicht an ihren Namen erinnern und seufzte leise. Als ich näher kam konnte ich erkennen das sie an einem der alten Funkgeräten rum Bastelte und beobachtete sie kurz aus sicherer Entfernung. Es sah kompliziert aus was sie da tat, also ging ich doch ein paar schritte auf sie zu um mir das genauer anzusehen.
Als sie zu mir auf Blickte nickte ich sie freundlich an und zeigte auf die Bank neben ihr " Darf ich mich eventuell zu dir setzten?" als sie mich Fragte wie es mir geht setzte ich mich zu ihr und faltete meine Hände auf dem Schoß und dachte kurz nach "Mir geht es soweit ganz gut, ich meine es könnte besser sein aber wiederum auch schlechter deswegen möchte ich mich nicht beschweren. Und wie geht es dir?"
Als sie mich dann nach meinem Namen fragte musste ich kurz lachen und sah sie genau an "Mein Name ist Milana aber du kannst ich auch gerne nur Lana nennen." Gerade als ich sie ebenfalls nach ihrem Namen fragen wollte nannte sie mir diesen und ich nickte "Danke, ich wollte dich ebenfalls nach deinem Namen fragen, ich kann mir Gesichter ohne Probleme merken, aber ich weis kaum einen Namen zu den Gesichter"
Sanft zeigte ich auf das Funkgerät "Was hast du mit dem Ding vor?"
//Sry das du etwas warten musste und ich hoffe das der Post so passt
@Addison Grace Carver
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Ich nickte, als ich ihre Aussage hörte. "Ja, klar" meinte ich zu ihr und lächelte leicht "Wohl wahr, wohl wahr...aber man soll sich nicht beklagen,könnte schlimmer sein" erwiderte ich dann und seufzte etwas.
"Ok, Lana..freut mich..." antwortete ich, während ich mein Werkzeug wieder aufnahm.
"Stört es dich, wenn ich weitermache während wir reden?" Fragte ich sie, denn der kleine Apparat trieb mich so langsam in den Wahnsinn und je eher ich damit fertig war, desto besser.
"Mir geht's auch soweit ganz gut..." ich sah ab und zu, zu ihr auf während ich weiter an meinem Funkgerät schraubte.
Ich lachte kurz bei ihrer Aussage "kommt mir bekannt vor, geht mir genauso " grinsend sah ich sie an, ehe ich weiter werkelte.
"Das hier? Also eigentlich will ich mal, dass man mit dem Teil mit den anderen draußen, kommunizieren kann..bis jetzt können sie es wohl zwar untereinander aber das wäre quasi die Basis...naja und ich hoffe immer noch, meine ehemalige Gruppe ausfindig machen zu können, die ich damals verloren habe, bevor ich mit meiner Schwester hier her kam" erklärte ich ihr dann und seufzte entnervt als eines der Kabel einen Funken von sich gab.
"Es wird einfach immer schwerer alles zu reparieren...nach so langer Zeit ...und Ersatzteile gibt es auch kaum noch welche" ich legte nun entgültig mein Werkzeug beiseite und lehnte mich zurück.
"Ich mach nachher weiter ...sonst Pfeffer ich das Ding noch an die Wand" ich sah lächelnd zu ihr und sah dann gen Himmel.
"Ich hoffe, das Wetter bleibt so, da machen die Touren viel mehr Spaß als bei Regen oder so einer enormen Hitze" meinte ich zu ihr und sah wie meine Schwester mit ein paar anderen Jugendlichen kichernd vorbei lief.
Sie kannte Die Welt fast nicht mehr so, wie sie früher war. Aber trotzdem eines war so wie damals: Teenager waren immer noch extrem anstrengend wenn sie in der Pubertät waren.
"Hast du noch Verwandte hier?" fragte ich @Milana Raleigh dann und blickte wieder zu ihr.

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Lyanna konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als Elijah schon fast stolz berichtete das er ihr zur Not auch diese genannten Frauensachen besorgen könnte und sich ja auskannte. Das war irgendwie süß aber wenn Elijah wüsste das es eigentlich noch nicht mal darum ging, es ging ja um etwas ganz anderes. Etwas was sie ihm nicht einfach so verraten konnte, sonst wäre es ja keine Überraschung mehr. Lyanna würde es noch nicht mal als Lüge bezeichnen sondern eher als harmlose Ausrede, er wird es ihr verzeihen können, schließlich ging es bei der ganzen Sache ja um ihn. Zufrieden blickte sie den Dunkelhäutigen an als dieser sich nicht wehrte und nachgab und sich aufrichtete und sich von der jungen Frau zur Tanzfläche ziehen ließ. Sie waren sich nahe, sehr nahe und Lyanna konnte es nicht oft genug andeuten wie sehr sie diese so vermisst hatte. Ihm so nahe zu sein das sie seinen guten Geruch, der heute noch besser war, wahrnehmen konnte. Schon fast hätte sie sich dazu verleitet ihn einfach in einen Kuss zu verwickeln, seine Lippen auf ihren zu spüren ehe Elijah sich anfing mit Lyanna zu bewegen und sie schon fast reflexartig wie aus einer Trance den Kopf anhob und den Dunkelhäutigen wieder lächelnd ansah. Sein Griff um ihre Hüften wurde ein wenig fester eher er ihr antwortet und Lyanna dabei ein leises Lachen entlockte, was nur leicht über der spielenden Musik zu hören. „Nein … nein das wirst du ganz bestimmt nicht.“ Und selbst wenn Elijah Lyanna je voll quatschen würde, würde sie das als äußerst angenehmer empfinden als wenn es jemand anderes tut. Sie spürte den leichten Ruck als der Dunkelhäutige sie sanft etwas näher zu sich zog. Lyanna setzte bei seiner Frage nur einen gespielten, überlegten Gesichtsausdruck auf. „Hm .. ja das hast du … aber nur gerade so.“ grinste die Dunkelhaarige dann frech ehe sie sich seinem Gesicht näherte und ihre Lippen schon leicht seine berührten ehe sie die wenigen Millimeter unterbrach und diese auf seine legte ehe sie ihn sanft am Nacken ein wenig zu sich herunterzog. „Jetzt bin ich durchaus überzeugter das du das hast.“ lächelte die Dunkelhaarige noch in den Kuss hinein als sie sich langsam wieder von seinen Lippen löste und sich wieder der Tanzbewegung sanft anpasste. „Nein so war es nicht, zu mindestens nicht mit dem Schlange stehen.“ grinste Lyanna leicht und betrachtete Elijah's skeptischen Blick dabei als er sie nach ihrem Abschlussball fragte und schüttelte sanft den Kopf. „Ich hatte jemanden aber er war ausnahmsweise nicht das Problem. Meine Freundinnen … Elena und Lydia nun wir wären zu dritt mit unseren Partnern dort hin nur Lydia's Partner und fester Freund meinte kurzzeitig vor einem Abschlussball mit ihr Schluss zu machen. Ich meine es war gut so, er war ein Arsch.“ grinste die Dunkelhaarige. „Deswegen haben wir den Abschlussball sausen lassen, man schleppt jemanden dessen Herz gebrochen wurde schließlich nicht zu einem Event wo Paare eng umschlungen mit einander tanzten. Wir verbrachten also den ganzen Abend auf dem Boston Freedom Trail's und betrinkten uns und sprachen darüber wie dämlich Männer waren.“ Lyanna schüttelte wieder sanft den Kopf als ihr Lächeln ein wenig schwächer wurde und ihr Blick sich etwas zur Seite wandte. „Ich weiß nicht was mit ihnen nach dem Ausbruch passiert ist, nur ein weiteres offenes, verdrängtes Kapitel aus Boston.“ Sie spürte nur wie Elijah sie wieder sanft an sich ran zog und für einen kurzen Moment schwieg die Dunkelhaarige nur ließ sich ein wenig nun mehr von Elijah's Bewegung führen eher er die Stille unterbrach. Etwas was selten passierte. Er fing schließlich auch von seinem Abschlussball an zu erzählen, etwas was Lyanna wieder leicht zum lächeln brachte. Sie mochte es wenn Elijah ihr etwas erzählte, besonders wenn es etwas war was in der Vorwelt passiert war. Auch wenn er ihr wohl gerade eine Geschichte steckte wie er mit einer anderen Frau sich vergnügte während er mit seiner aktuellen Freundin gerade tanzte. Die Dunkelhaarige hob nur sanft ihren Kopf an ehe sie skeptisch ihre Augenbraue anhob als Elijah weiter erzählte. „Olivia … also“ meinte Lyanna nur ruhig ehe sie ihren Kopf schief legte. „Sie war sicherlich größer als ich. Dunkelhaarig … nein eher blond.“ meinte Lya gespielt eifersüchtig und verzog ein wenig das Gesicht. „Denkst du wirklich an eine andere Frau während du mit mir tanzt … wow … ich muss ja echt langweilig sein.“ meinte die Dunkelhaarige ein wenig niedergeschlagen ehe sie den Kopf etwas hängen ließ, ehe sie nach gefühlten Minuten des Schweigens lächelnd ansah. „ich verarsch dich doch nur. Oh man dein Gesicht... „ lachte die Dunkelhaarige leise. „Und dann noch auf einem Tisch … hm ich hab dich wohl falsch eingeschätzt.“ zog sie ihn weiterhin ein wenig auf ehe sie mit ihrem Gesicht wieder näher kam aber anstatt ihn zu küssen lehnte sie dieses an seiner Schulter an, vergrub ihre Nase in dem Stoff seines Hemdes, atmete einen Moment lang tief seinen Duft, gemischt mit dem duftenden Öl ein ehe sie ihren Kopf leicht Richtung seine Ohres bewegte. „Aber egal wie toll Olivia war, sie hat ihn nicht in den Mund genommen.“ hauchte Lya grinsend ehe sie wieder sanft den Kopf schüttelte und ihren Kopf wieder an seiner Schulter ablehnte, sich langsam weiter mit ihm bewegte. Lyanna atmete dabei ein paar mal ruhig ein ehe sie Augen schloss und sie einen kurzen Moment nur die Musik und Elijah und seine Berührungen empfand. Die restlichen Leute drumherum, waren wie ausgeblendet. Ihre Hände die sich mittlerweile von seinem Nacken gelöst und sich um seine Taille geschlungen hatten. Sie fühlte sich wohl wie schon lange nicht mehr. So glücklich, entspannt, angekommen. Zu Hause. Ein Gefühl das man der Dunkelhaarigen schon seit langem nicht mehr geben konnte. Die Dunkelhaarige drückte sich noch ein wenig mehr an ihn, wollte ihn am Liebsten nicht mehr loslassen, was sie auch erst mal gar nicht musste. Lyanna verblieb eine Weile so und im nächsten Moment nahm sie einen komischen Geruch in der Nase war. Erst konnte sie ihn nicht ganz zu ordnen und doch war er vertraut. Rauch, schoss es ihr dann durch den Kopf, so wie der Rauch des Feuers das im Krankenhaus ausgebrochen war und als Lyanna im nächsten Moment ihre Augen öffnete stand der ganze Raum in Flammen. Ruckartig und immer noch in Elijah's Armen hob sie ihren Kopf an ehe sie ein schmerzvolles Aufschreiben bemerkte und ein Rider von einem Fremden, einem Plünderer die Kehle aufgeschlitzt bekam und dieses Ereignis wiederholte sich plötzlich bei vielen Anwesenden gleichzeitig. Der schmerzvolle Aufschrei, verursacht durch die Klinge die einem den Hals aufschlitzte, das gurgelnde Geräusch wenn man an seinem eigenen Blut erstickt, das dumpfe Geräusch eines leblosen Körpers und die anschließende Blutlache die sich auf dem Boden ausbreitete. Mit aufgerissenen Augen konnte die Dunkelhaarige nichts anderes tun als zuzusehen. Sie konnte sich nicht bewegen. Ihre Kehle war wie zugeschnürt, das sie noch nicht mal was sagen können. Erst als der letzte Anwesende zu Boden viel konnte sich die Dunkelhaarige nur langsam ein wenig von Elijah wegdrücken und als sie seine Gesicht sah oder eher gesagt seine Kehle, das Blut was ihm aus dem Hals quoll, die heißen Tränen die ihr vom einen in den anderen Moment in die Augen stiegen. Und das Schlimmste an der ganzen Sache war. Es war nicht real. Das Beschriebene was sich vom Geruch des Rauches in ihrer Nase anbahnte war alles nur Einbildung. Lyanna hingegen war blass und wurde plötzlich innerlich panisch. Ihr Kopf, ihr Überlebensinstinkt sagte ihr, wie auf einer ewig laufenden Schallplatte, das es nicht sicher war, das sie fliehen muss, das sie mehr aufpassen musste, sich nicht in der fehlenden Sicherheit, Sicherheit einbilden sollte. Und eine weitere Schlimme Sache war, das sie dieses Gefühl, diese Streiche ihres Verstandes schon einmal eine zeitlang hatte. Ruckartig stieß sie Elijah nur plötzlich von sich, befreite sich somit auch aus dieser mehr als schrecklichen Vorstellung für Lyanna. Ihr Atem war schnell. Schweiß lief ihr von der Stirn und sie war immer noch blasser als sie es sonst war. Erst als sie ihre Augen langsam öffnete und sah das Elijah deutlich verwirrt aber körperlich okay war, der Raum nicht in Flammen stand und die Riders um sie herum am Leben waren begriff die Dunkelhaarige erst was passiert ist. Doch das machte die Sache nicht besser, denn die plötzliche Reaktion von Lyanna, Elijah einfach von sich zu stoßen blieb nicht unbemerkt und es dauerte nicht lang bis die Blicke sich auf Elijah und Lyanna richtete und schließlich sogar jemand zu den beiden kam und fragte ob alles okay war. Kurz blickte sie den jungen Rider an ehe sie wieder zu dem Dunkelhäutigen blickte. „Ja … Ja .. ich. Tut mir Leid.“ fing Lyanna nur an. „Mir ist schlecht .. ich brauche frische Luft.“ redete sich die junge Frau direkt aus ehe sie sich einfach umdrehte und als würde man sie verfolgen schnell aus dem Raum lief. Die Dunkelhaarige lief weiterhin mit hektischem Atem, so schnell sie konnte aus dem Clubhaus heraus. Es war natürlich dunkel und deutlich kühler, das Lyanna automatisch durch die Kälte eine Gänsehaut bekam. Die frische Luft tat tatsächlich gut, beruhigte die Dunkelhaarige aber kaum. Sie blieb einen kurzen Moment vor den Toren stehen, sah die Wachen auf der Mauer patrouillieren. Sie waren lebendig und unverletzt. Es war alles in Ordnung. Sie war sicher. Es wird nichts passieren. Sie würde niemanden verlieren. Alles ist okay. Jedenfalls versuchte sich Lyanna das einzureden und ihren hektischen Atem zu beruhigen. Lyanna setzte sich wieder in Bewegung, ganz zu Schweigen was für ein Abgang das gerade war. Elijah machte sich jetzt bestimmt wieder Sorgen und die anderen würden sicher nun denken was Lyanna für eine Verrückte war. Sie wusste nicht wie weit sie um das Clubhaus gelaufen war, als sie sich nur auf eine verlassene Sitzecke fallen ließ, sofort ihr Gesicht in ihren Händen vergrub und die zwei, drei Tränen mit ihrer Hand sofort wieder wegwischte. „Fuck ...“ fluchte die Dunkelhaarige. Sie verstand nicht was mit ihr los war. Sie fühlte sich doch wohl hier, weshalb redeten ihre Gedanken etwas anderes ein? Lyanna ängstigte das mehr alles andere, das es wieder Oberhand gewinnen könnte und sie diesem Überlebenstrieb nachging. Die Dunkelhaarige wischte sich gerade über die immer noch feuchten Augen als sie Schritte hörte, bekannte Schritte … . War es komisch gewesen das sie Elijah mittlerweile auch an seinen Schritten erkennen konnte? „Tut mir Leid ..“ hauchte die Dunkelhaarige nur. „Es war einfach nur ein extrem, langer Tag.“ versuchte sich die junge Frau direkt wieder raus zureden Wenn sie Elijah erzählen würde, was gerade passiert war … er würde – nein sie wollte nicht das er sie ansah als sei sie verrückt geworden. „Geh rein … du verpasst sonst deine Party. Ich .. Ich komme gleich nach.“ murmelte die Dunkelhaarige und sah ihn dabei nicht an.
@Elijah Magoro





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Ihm blieb für einen Moment das Herz stehen, bei Lyannas Aussage. Sie war enttäuscht, wie dumm konnte er eigentlich sein und von seinem ersten Mal mit einer anderen reden, während er gerade mit seiner Freundin tanzte? Wow, er war ja echt taktvoll und sensibel. Am liebsten würde er sich gerade selbst schlagen, er hatte echt Angst Lyanna gerade den Abend versaut zu haben und sich damit gleich mit. ‚Das war echt nicht clever Elijah, echt nicht clever…‘, schoss es ihm durch den Kopf und er wollte sich schon zurücklehnen, setzte zur Entschuldigung an, als er das Lachen der Dunkelhaarigen vernahm. Sein Gesicht entgleiste wirklich bei ihrer Reaktion, dann zog er gespielt verärgert die Augenbrauen zusammen.
„Hey! Nicht fair“, grummelte er, konnte aber nicht anders in ihr Lachen mit einzusteigen. Das musste er sich merken, dass würde sie zurückbekommen!
Noch immer grinsend zog er sie wieder an sich heran, spürte wie sie ihr Gesicht an seine Schulter legte und… ihre Worte ließen ihn kurz innehalten und sein Körper versteifte sich einen Moment. Sofort zuckte ihm dieses Gefühl von heute früh wieder durch den Körper und direkt in seine Leistengegend. Ja gut, da hatte sie wirklich Recht, das wie heute Morgen hatte bisher wirklich nur Lyanna mit ihm gemacht und man… das hatte ihm wirklich sehr gefallen. Aber er mochte es auch sehr so mit ihr zu schlafen, sie zu spüren, ihren ganzen Körper und nicht nur ihren Kopf.
„Nein“, murmelte er dann mit etwas rauerer Stimme, „Nein, das hat sie nicht…“
Sie tanzten eine Weile eng beieinander und Elijah genoss es sehr, dass er sie wieder so nahe bei sich spüren konnte. Die letzten Tage und Wochen waren wirklich schlimm gewesen für ihn. So sehr hatte er sich nach ihrer Nähe gesehnt, hatte sie berühren wollen, sie riechen wollen, sie schmecken wollen, doch er hatte sich zurückgehalten, darauf verzichtet. Immerhin hatte er nicht gewollt, dass sie dachte er würde wieder mit ihr schlafen wollen, wo sie das doch so offensichtlich nicht gewollt hatte. Wenn sie sich an ihn gekuschelt hatte, war das okay gewesen, er hatte jeden Abend gehofft, dass sie sich an ihn kuschelte, doch das war nicht der Fall gewesen. Sie jetzt wieder so in seinen Armen halten zu können, erfüllte sein Herz so mit positiven Gefühlen. Ihn ließ der Gedanke aber auch nicht los, dass alleine die Tatsache, dass er heute Geburtstag hatte, ihren Sinneswandel provoziert hatte. Wer wusste, ob sie morgen nicht wieder drauf sein würde wie die letzten Wochen? Zwar hatte sie ihm offenbart, dass es nicht an ihm lag, irgendwas war in ihrem hübschen Kopf, über das sie noch nicht bereit war zu reden. Aber sie wollte mit ihm darüber reden. Irgendwann. Nun würde sie morgen erstmal verschwinden um ihre Frauensachen zu holen, vielleicht brauchte sie diese Zeit alleine auch, um sich zu überlegen wie sie am besten mit ihm darüber redete. Natürlich fragte sich Elijah auch, was es denn sein könnte, dass ihr eine solche Angst einjagte, dass sie nicht mit ihm schlafen wollte. Die einzige Idee auf die er gekommen war, war, dass sie Angst hatte schwanger zu werden. Natürlich, da konnte passieren, keine Frage und auch Elijah musste zugeben, dass er nicht darüber nachgedacht hatte, wie er in diesem Fall reagieren sollte. Ob er überhaupt Kinder in diese apokalyptische Welt setzen wollte. Es hatte natürlich alles seine Schatten- und Lichtseiten, es konnte funktionieren, alleine, wenn er an die Kleineren im Cottage dachte oder jetzt an die beiden Töchter von Jax und Talinda. Sie hatten ja das Glück in einer sicheren Kolonie zu sein, da draußen als Nomaden wäre das definitiv etwas Anderes. Was ihm aber bewusst war und dessen war er sich sehr sicher, war, dass er Lyanna damit niemals alleine lassen würde. Er würde ihre Entscheidung akzeptieren, es gab ja Wege und Möglichkeiten sowas auch zu beenden, außerdem hatten viele Frauen auch vor der Apokalypse Fehlgeburten oder sowas in der Art. So genau kannte sich Elijah da dann doch nicht aus, aber ihm war auf jeden Fall klar, dass er Lyanna immer unterstützen würde. Denn immerhin gehörten dazu offensichtlich immer zwei dazu. Aber konnte dies wirklich der Grund sein? Sie wusste doch, dass er ihr immer zuhörte, sie ihm alles erzählen konnte. Doch sie musste für sich selbst entscheiden, ab wann sie mit ihm darüber reden würde, zwingen würde er sie definitiv zu nichts.
Elijah hatte keine Ahnung wie lange sie einfach schweigend miteinander getanzt hatten, aber intuitiv bemerkte er einen Augenblick bevor es losging, dass irgendwas nicht stimmte. Lyannas Haltung veränderte sich, wurde fest, verkrampft und angespannt, abwehrend und dann stieß sie sich von ihm. Er sah den Schweiß auf ihrer Stirn, ihre Brust hob und senkte sich fast schon panisch und sie hatte die Augen geschlossen. Verwirrt blickte Elijah sie an, hob einen Arm und wollte sie gerade fragen was los war, aber aus seinem Mund kam kein Wort. Sein Mund war schlagartig so trocken, weil in genau diesem Moment wie ein Blitz durch seinen Kopf ein einziger Gedanke zuckte: ‚Sie hält deine Berührung nicht aus. Sie will dich nicht…‘
Ein Rider kam herüber und fragte ob alles klar war, denn Lyannas Reaktion war schon auffällig gewesen, Elijah reagierte überhaupt nicht, er blickte nur Lyanna an, hörte ihre gestammelten Worte und sah ihr dann hinterher. Er war so verwirrt, seine Hand senkte sich nach unten und ballte sich zur Faust. All die Angst die gerade in ihm herrschte verwandelte sich in Wut, er presste die Lippen aufeinander und schnaubte.
„Hey Mann, was ist den passiert?“, fragte der Rider dann und es war als würde sich in Elijah ein Schalter umlegen. Obwohl der Typ nichts dafür konnte, er war nur nett, um einen Kollegen besorgt, packte Elijah ihn am Kragen und stieß ihn mit dem Rücken gegen die Wand.
„Was los ist, hmm?“, knurrte er und hob die Faust, wollte gerade zuschlagen, als er eine Hand an seiner Schulter spürte.
„Lass ihn los“, hörte er ruhig die Stimme seiner Schwester und sie war wohl die einzige, die ihn an dieser Dummheit hindern konnte. Sofort löste sich der Griff am Kragen des Riders und dieser schlüpfte unter ihm durch, dann landete Elijahs Faust krachend an der Wand. Etwas Holz und Putz splitterte ab, rissen ihm leicht die Haut an den Knöcheln auf, aber Elijah ignorierte es.
„Tief durchatmen“, vernahm er weiterhin die Stimme seiner Schwester, folgte ihrer Anweisung. Sie hatte Recht, es wäre dumm gewesen auszurasten. Langsam ließ er die Hand sinken, sah dann seine Schwester an.
„Gut. Und jetzt geh ihr nach“, war ihre letzte Anweisung und der Dunkelhäutige nickte nur leicht. Er spürte wie sie ihm ein Geschirrtuch noch um die Faust wickelte, da war er aus dem Partyraum hinaus und als die Tür sich hinter ihm schloss, hörte er, dass die Feier wieder am Laufen war. Es wäre auch ungewöhnlich, wenn es auf einer Feier der Rider nicht fast eine Schlägerei gegeben hätte.
Also lief er herum, suchte nach ihr, zuerst in ihrem Zimmer, dann draußen. Es dauerte eine Weile, er spürte langsam den Schmerz an seiner Hand durchsickern, zupfte die wenigen Holzsplitter aus der Wunde und presste das Geschirrtuch fester darauf, damit endlich die Blutung aufhörte. Am liebsten würde er schreien, weil er so frustriert war von allem. Da war die Frau die er liebte, eine Tatsache die ihm schon sehr, sehr lange klar war, doch er hatte nicht die Eier in der Hose um ihr das zu sagen. Er war ein Feigling und jetzt verstand er auch, weshalb sie nicht mit ihm redete. Klar, er hatte sich ihr nicht verpflichtet, sie wusste nicht, ob er einfach abhauen oder schlimmer noch, sie im Zweifel vor die Tür setzen würde. Immerhin war er schon länger hier. Was ihm aber nicht das Recht gab so etwas zu tun, denn Lyanna war genauso Teil dieser Kolonie wie er selbst. Elijah konnte einfach nicht glauben was für ein riesen Idiot er verdammt nochmal war, dass seine eigene Freundin nicht mit ihm über Dinge reden wollte, die sie offensichtlich so belastete, dass sie von seiner Geburtstagsparty flüchten musste.
Irgendwie lief er nur noch ziellos umher, klar, er wollte Lyanna finden, aber er hätte sie in der Dunkelheit fast nicht gesehen. Als er sie dann in dem wunderschönen Kleid in der Sitzecken sah, blieb er stehen, betrachtete sie in der Dunkelheit. Verdammt, er liebte diese Frau so sehr, dass es ihm schon fast wehtat.
„Nein“, sagte er ganz einfach und irgendwie waren in diesem Moment alle anderen Gefühle wie weggewischt. Ihr ging es schlecht, wegen irgendetwas, sie brauchte ihn jetzt, brauchte jemanden, der für sie da war, der ihr zuhört.
„Scheiß doch auf die Feier“, fuhr er dann fort und seufzte laut, „Ist eh nicht gut ohne dich…“
Etwas unschlüssig stand er nur da, betrachtete sie, wie sie da saß, dann seufzte er erneut, trat um das kleine Tischchen herum, ehe er die Hände unter sie steckte, sie kurzerhand sanft anhob und sich dann selbst auf die Couch setzte, Lyanna auf seinem Schoß. Sein Griff war fest um sie, er würde sie nicht loslassen. Niemals.
Schon fast wie ein Süchtiger vergrub er die Nase in ihren Haaren, presste sie an seine Brust, atmete tief ein und spürte fast sofort den entspannenden Effekt den sie einfach auf ihn hatte. Es war wie ein Zauberspruch, als hätte sie ihn verzaubert und ihn an sie gebunden.
Und dann schwieg Elijah wieder. Er schwieg und war für sie da, wie der Dunkelhäutige ebenso war. Es dauerte eine Weile, da spürte er wie sich die Dunkelhaarige langsam aber sicher entspannte, die Spannung in ihren Muskeln lockerer wurde, dennoch ließ er sie nicht los, behielt sie weiterhin eng an sich gezogen an seiner Brust. Die Angst von vorhin war schon wieder vergessen, er glaubte nicht, dass es daran lag, dass sie ihn nicht wollte. Sonst hätte sie sich schon gegen seine Umarmung gewehrt, ihn weggestoßen oder beschimpft.
„Egal was es ist. Wenn du bereit bist mit mir darüber zu reden, werde ich dir zuhören. Das weißt du“, flüsterte er dann in die Stille und dann überkam ihn der Drang sie zu Küssen. Er war so stark und er war sich in diesem Moment wirklich nicht sicher, ob es die richtige Aktion war, doch es war ihm egal. Er löste einen Arm, zog sie ein wenig von sich und fuhr mit dem Daumen seiner verletzten Hand über ihr Kinn, wie er es schon so oft getan hatte. Sein Blick war mit ihrem verbunden, er sah sie an, sie musste wissen, was er vorhatte und in diesem Moment wollte er ihr die Chance geben den Kopf wegzudrehen oder ihm Einhalt zu gebieten. Als aber nichts kam, nahm Elijah das als zustimmen und beugte den Hals, legte seine Lippen auf ihre, sanft nur, liebevoll. Es tat so gut ihre Lippen zu schmecken, der leichte Salzgeschmack verriet ihm, dass sie wohl geweint hatte. Der Lippenstift war ihm in diesem Moment egal, einzig und alleine zählten ihre Lippen auf seinen. Er verlängerte den Kuss etwas, dann zog er den Kopf zurück und löste den Kuss, blieb ihr aber nahe, öffnete die Augen wieder. Wäre das nicht der perfekte Moment um ihr endlich seine Liebe zu gestehen? Oder wäre dies der unpassendste?
„Lya…“, hauchte er nur leise und sein Blick huschte zwischen ihren wunderschönen Augen hin und her. Sie musste es doch schon längst wissen, oder nicht? Es musste ihr doch klar sein, was der Dunkelhäutige für sie empfand, immerhin machte er daraus auch kein Geheimnis. Dennoch war er sich nicht sicher, ob er es jetzt sagen sollte oder auf einen besseren Moment warten.
@Lyanna Lockhart

~ The world has been trying to turn me into a monster for as long as I can remember ~
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zuletzt bearbeitet 23.06.2020 16:05 |
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