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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
X

#1

Krankenstation

09.04.2021 01:52
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

...

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#2

RE: Krankenstation

04.05.2021 17:28
Amelia Cataleya Hawthorne Amelia Cataleya Hawthorne (gelöscht)
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Amelia freute sich, wenn Levis ihr etwas mitbringen könnte. Wobei diese Sachen nicht für sie persönlich sein werden, sondern für ihre Patienten. Diese standen bei ihr an erster Stelle. Danach kamen ihre Freunde und zum Schluss sie. Bisher erteilte die Ärztin keine Aufträge, dass ihr selbst etwas mitgebracht werden sollte. Klar wären ein paar neue Kleidungsstücke ganz gut, aber niemals würde sie einen Mann damit beauftragen. Ebenso wenig, wenn es um Unterwäsche oder Damenhygiene ging. Nicht, weil sie sich dafür schämte, aber Männer würden nie das richtige mitbringen. Von Damenhygiene gab es sowieso nicht mehr viel bis gar nichts mehr. Die Frauen mussten sich provisorisch weiterhelfen und sich etwas einfallen lassen. Wie bei so vielen Sachen, die es auf der Welt nicht mehr gab. Somit mussten die Menschen erfinderisch werden.
Da die Brünette keine Lust hatte, in der Kantine zu essen, drehte sie sich zu Levis und legte ihre Hände auf seine Oberschenkel. Sie hatte kein Hintergedanken, warum auch?! Ams wollte nur ihre Idee an ihren Gegenüber richten. Eine andere Reaktion wurde ihrerseits erwartet, aber mit einem Schulterzucken tat die Frau dies ab. „Wenn du gleich dabei bist, sag der Kantinenkraft doch, dass du dafür ein spezielles Menü möchtest.“ kam es sarkastisch von ihr zurück. Niemals würde Amelia sich das nehmen lassen, ebenso zu reagieren. Ihr wurde klar, dass es eine blöde Idee war, weshalb sie leise seufzte. Sie überlegte stattdessen, wie diese Situation sonst geregelt werden könnte. Ihr Blick glitt für einen kurzen Moment in die Ferne. Ganz genau konnte die Frau nicht sagen, wie spät es war, aber am Stand der Sonne konnte sie es in etwa erraten. Bis zum Essen war noch etwas Zeit, von daher konnte sie noch nicht sagen, ob sie bis dahin schon Hunger hatte. Sonst könnte Levis alleine essen gehen und anschließend zu ihr kommen, um den Abend zu genießen. Es war eine vernünftige Lösung.
Amelia wollte Levis gerade den Vorschlag unterbreiten, da vernahm sie seine Worte. Ihr Blick glitt in sein Gesicht, während ihre Finger von seinem auf dem ihren Schoß wanderten. Sie verschränkte ihre Finger miteinander und hörte aufmerksam hin. Nachdem er endete, ergriff sie das Wort. „Sind wir heute etwas empfindlich? So doll war es nicht.“ Ams wandte kaum Kraft an, aber vielleicht waren seine Nerven etwas empfindlich. „Vergiss bitte meinen Vorschlag. Er war unüberlegt. Du musst mir nichts mitbringen. Wenn du magst, kannst du ruhig schon essen gehen und ich komme nach, wenn ich Hunger verspüre.“ kam es in einem lieblichen Ton über ihre Lippen. Immerhin wurde es nicht gern gesehen, wenn woanders gegessen wurde. Die Ärztin würde nachher noch einmal auf die Krankenstation gehen, um zu schauen, wie Neal zurechtkam oder auch nicht.
Grübelnd schaute sie Lev an. „Lass mich nachher mal schauen, ich dürfte vielleicht noch Batterien haben, wenn mich nicht alles täuscht.“ richtete sie ihre Worte an ihrem Gegenüber. Dass er nicht mehr viel von seinem Leben hatte, wusste Amelia. Jedoch hatte sie darüber nicht nachgedacht. „Wenn du Lust hast, kannst du hin und wieder auf der PS2 spielen. Oder war es doch die 3er?“ Sie konnte es nicht mehr genau sagen, denn diese Spielekonsole übernahm sie von einem Mann, der sie ihr geschenkt hatte, nachdem sie ihm das Leben gerettet hatte. „Nur, wenn du magst.“ hängte sie ihrer Aussage an. Es sollte ungezwungen sein, wie ihre enge Freundschaft es war.
Levis sprach sie noch einmal auf die Kekse an, ob sie wirklich dafür alles machen wollte. Ein Zurück gab es nicht mehr, weswegen sie breit grinste. „Klar, hab ich doch gesagt.“ unterstrich Amelia mit einem Zwinkern. Kess grinste die Brünette auf seine Erwiderung, dass er ihr welche besorgen würde. „Ich bin gespannt, Mister. Eine Bedingung: Sie dürfen keine Wurfgeschosse sein.“ Anschließend kam ihr der Gedanke, dass sie mit harten Keksen und Milch eine Art Teig zubereiten könnte. So bräuchte man die Kekse nicht wegschmeißen. Immerhin wäre es einfach zu schade. Die Ärztin schaut Levis nach, der sich von ihr verabschiedete. „Pass auf, sonst muss ich dich vielleicht noch verarzten.“ neckte sie den Mann und schlug das Buch wieder auf, um noch ein wenig darin zu lesen.

Nachdem etwas Zeit vergangen war, schlug sie erneut das Buch zu und erhob sich von der Bank. Amelia ging zurück zur Krankenstation, um dort nach dem rechten zu schauen. Ihr Vorhaben war, dort das Buch auf ihren Platz zu legen, schauen, wie Neal vorankommt und anschließend nach oben in ihre Wohnung gehen, um sich frisch zu machen. Zumindest war das ihr Plan. Dort angekommen, kam es anders, als erwartet. Amelia schmiss das Buch auf den Schreibtisch und kümmerte sich um den Mann, der mit einer Bisswunde eingeliefert wurde. Mit den Gedanken war sie voll konzentriert bei der Arbeit. Sie musste schnell reagieren, bevor sich das Gift ausbreitete. Es war er vor wenigen Minuten geschehen. Ams musste den Arm unterhalb des Ellenbogens abtrennen. Zeit für eine Betäubung gab es nicht. Sie musste schnell reagieren. Die Schreie ignorierte sie, denn darin war sie sehr geübt. Lange dauerte es auch nicht, da fiel der Mann in Ohnmacht. Die enormen Schmerzen waren zu viel für diesen menschlichen Körper und er schaltete ab. Die Ärztin brannte den Stumpf aus und wickelte ihn behutsam zu. „Ich werde ihn noch an einen Morphin Tropf hängen.“ erklärte sie seinem Kumpel, der an seinem Bett saß. Viel hatten sie davon nicht mehr, weshalb die Medikament gut ausgesucht wurden.
Von weitem erblickte sie Levis, der in anderer Kleidung vor ihr stand. Viel hatte Lev an Kleidungsstücken nicht mehr. Neal und sie hatten ein Fundbüro eingerichtet, denn hin und wieder blieben Sachen liegen. Bisher häuften sich Kleidungsstücke an, vielleicht würde Levis fündig werden. Den Tropf stellte Ams richtig ein und richtete noch einmal die Worte an den Kameraden des Mannes. „Wenn etwas ist, dürfen Sie gern klopfen, ich bin in meiner Wohnung. Er wird wieder.“ sagte sie hoffnungsvoll und verließ das Bett.
Geradewegs lief sie zum Waschbecken und wusch sich, während sie die nächsten Worte an Levis richtete. „Lass uns gleich hoch gehen. Macht es dir etwas aus, wenn du unser Essen noch wenige Minuten warm hältst, während ich schnell duschen gehe?“ Ihr Blick wandert über ihren Körper und das Blut, was sich an ihrem Hals und teilweise in ihrem Gesicht befand. So wollte sie nicht mit ihrem engsten Vertrauten und Freund auf der Couch sitzen und essen.

@Levis Hawk


TBC: Zu mir^^



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#3

RE: Krankenstation

30.07.2021 11:11
Charles Pheonix Charles Pheonix (gelöscht)
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Es war inzwischen einen Tag her, seitdem Charles Pheonix in die Krankenstation von Heavens Paradise eingeliefert wurde. Einen Tag, seit dem er einen großen Teil seines Unterarms verlor und dieser zu einem Stumpf wieder zu genäht wurde. Dem Dunkelhaarigen Selbst war das jedoch noch nicht bewusst, denn seine Erinnerungen waren verschwommen, als er langsam seine Augen öffnete.
"Oh Gott..." Er schmiss seine rechte Hand auf sein Gesicht und spürte, wie Schmerzschwalle seinen Körper durchbohrten. "Cat, wo sind wir?" Aber es kam keine Antwort, generell vernahm er keine Geräusche um sich herum und verdutzt starrte er die Decke an. Waren sie noch unterwegs? Oder war Charlie inzwischen einfach alleine? Darüber sollte er sich nicht zu viele Gedanken machen, viel mehr sollte er überlegen, wo er war.
Der Dunkelhaarige wollte sich hinsetzen, um sich umzusehen und Drückte sich nach oben, doch ein starker Schmerz durchfuhr seinen linken Arm und er sackte wieder auf die Matratze. "Fuck!" Charlie hob den Arm und als er realisierte, das ein ganzes Stück davon fehlte, spürte er sein Herz bis in seine Kehle schlagen und Übelkeit überkam ihn. Was war passiert?! Panik breitete sich in ihm aus und schnell setzte er sich hin.
Er starrte den Stumpf eine Weile an und erst nach einigen Sekunden traf es ihn wie einen Blitz und er erinnerte sich an den dreckigen Beißer der ihn gebissen hatte, und auch an Cat, die mit seiner Machete auf den Arm eingeschlagen hatte, bis der gebissene Teil auf den Boden fiel. Er starrte auf die Abdrücke an seinem Oberarm, welche von dem Gürtel stammten, mithilfe dessen sie das Blut so feste sie konnten abgeschnürt hatten, Cat musste wirklich alles gegeben haben, um sein Leben zu retten.
Es hatte sicher noch einige Minuten gedauert, bis Charlie sich endgültig beruhigt hatte und bei klarem verstand angekommen, realisierte er auch, dass er sich auf der Krankenstation vom Heavens Paraside befand. Er wollte hier auf jeden Fall nicht noch länger verweilen, der Arm würde schon Heilen, ob er nun hier im Bett lag, oder dies halbwegs für sich in seinen eigenen vier Wänden tat. Also stand er endlich auf, selbst wenn es eher wackelig aussah, sie mussten ihn wirklich mit Schmerzmitteln zu gepumpt haben. Er lief zu einem Spiegel, um sich die Wunde genauer anzusehen. "Scheiße verdammt!.", flüsterte er und griff nach dem Desinfektionsmittel und ein paar Tupfern. Wahrscheinlich wäre es schlauer gewesen auf den Doc zu warten, aber Charlie wollte auf gar keinen Fall länger als nötig hier sein, wenn er auch zusammen mit Lizzie Samuels in ihrer kleinen Bude ein paar Bierchen kippen könnte.
Also tupfte er die Stelle um die Klobige Naht herum sauber, wischte die Wundflüssigkeit und das Blut weg und versuchte dabei den Brennenden Schmerz zu ignorieren, den der Alkohol auf der Wunde verursachte. Danach drehte er sich langsam um, damit er nach seinem T-Shirt greifen könnte, aber schnell verlor der Mann sein Gleichgewicht und krachte in einer der Materialwagen. "Scheiße!" Um ihn herum verteilte sich das Verbandmaterial und Op-Besteck, das auf dem Wagen gelegen hatte.
Aber Charlie kümmerte sich erst mal nicht darum und versuchte sich vergeblich an dem Wagen zurück auf die Beine zu ziehen. Er hatte in der Zwischenzeit nicht mitbekommen, dass sich schritte der Krankenstation näherten, denn das Klimpern des OP-Bestecks und der Lärm den der Wagen machten, übertönten die herannahende Person.

@Isabell White

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#4

RE: Krankenstation

30.07.2021 12:50
Isabell White Isabell White (gelöscht)
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@Charles Pheonix

░░░░░░
zuletzt bearbeitet 30.07.2021 13:12 | nach oben springen

#5

RE: Krankenstation

02.08.2021 00:01
Charles Pheonix Charles Pheonix (gelöscht)
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Charlie war kein Mensch, der sich gerne helfen ließ. Dafür war er zu eigensinnig und selbstständig. Es war ihm schon schwer gefallen, Cat zu bitten, ihn mit dem Arm zu helfen, am liebsten hätte er es selbst gemacht, aber er konnte nicht. Und sich jetzt von irgendeiner Frau helfen zu lassen, dessen Gesicht er noch nie gesehen hatte, stieß ihm natürlich sauer auf. Aber er Griff nach ihrer Hand und ließ sich auf die Beine ziehen, bevor er sich wider aufs Bett setzte. Seine Mimik hatte er inzwischen auch wieder im Griff, statt des Frustrierten, grimmigen Blicks, strahlten seine Augen nun Ruhe aus, und das Gesicht wirkte gelassener. Er konnte schon immer vorgeben etwas zu sein, was er nicht war, denn in seinem Innern brodelte es weiterhin.
"Vielen Dank.", sagte er ruhig und klang ehrlich. Er musste weiterhin den Schein wahren, und so tun, als wäre er kein schlechter Kerl. Natürlich schaute auch Charlie sich das Dilemma an und seufzte kurz, denn selbst er wollte natürlich keine Ressourcen verschwenden, das war schließlich dumm und ziemlich unpassend. Aber es würde sich schon eine Lösung finden.
Die Blonde sah Charlie an und er versuchte zu erkennen, was sie wohl von ihm dachte, ob sie ihn für einen Idioten hielt? Oder machte er ihr Angst? Sie schien zumindest eine recht taffe Frau zu sein, wenn Charlie sie nur anhand dessen beurteilte, was er sah. Sie fragte schließlich, was denn passiert sei, und ob er nicht im Bett bleiben müsse und Charlie setzte ein leichtes Lächeln auf, Während er überspielte, dass die Schmerzen in seinen Arm zurückkehrten. "Das ist eine gute Frage. Ich bin eben erst wach geworden und niemand war hier, um mir helfen zu können. Ich schätze mal, die Medikamente haben mich von den Beinen geholt. Davon schein ich echt einiges Intus zu haben.", erklärte er recht gelassen und er sah noch einmal runter zu den Medikamenten. Was er davon wohl alles bekommen hatte... vermutlich Schmerzmittel und Antibiotika, so wie sie es bei fast allen machten. Ein bisschen Blut wird er wohl auch erhalten haben, das vermutete er zumindest nach der Fahrt.
"Vielleicht möchten sie mir gleich helfen, ein paar der Medikamente aufzuheben. Wenn sie noch zuzuordnen sind, dann findet sich sicher noch eine Verwendung.", schlug er schließlich vor, bevor seine Hand kurz durch sein Haar fuhr und er die dann der anderen reichte. "Mein Name ist übrigens Charlie Pheonix. Ich glaube, wir sind uns noch nicht begegnet." Dessen war er sich zumindest sicher. Er war noch nicht allzu lange hier und die meiste Zeit hatte er mit Plündern oder auf seinem Zimmer verbracht.

@Isabell White

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#6

RE: Krankenstation

02.08.2021 21:14
Isabell White Isabell White (gelöscht)
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Es war keine Angst die sie vor ihm verspürte. Es war eine einfache Unsicherheit.
Auch wenn Isabell schon drei Jahre hier war, hatte sie kaum eine gute Verbindung zu irgendwem. Manchmal war es schon so, dass sie eher wie ein Schatten in der Kolonie umher streifte und schlichtweg ihrer Aufgabe nachging, die sie sich raus gesucht hatte.
Sein Gesicht wurde jedoch deutlich freundlicher, als er doch tatsächlich anfing zu lächeln. Offenbar sah da jemand ein, dass er doch Hilfe brauchte. Die Wunde, die er hatte war wohl nicht schwer zu übersehen auch nicht notwendig drüber zu reden, dass er noch viel Zeit brauchte um sich damit auseinander zu setzen und zu gewöhnen. Er hatte den Arm verloren..
Wie schmerzhaft das sein musste..Die Sache war ganz frisch und nickte dann wegen den Medikamenten. Die konnte man auf alle Fälle nicht einfach liegen lassen. Wer weiß, ob die Leute das so witzig fanden, wenn die schwer auffindbaren Sachen hier so herum lagen? Sicherlich nicht ganz so sehr. Isabell sagte: "Setzen Sie sich bitte..Sie sollten nicht am Boden herum kriechen. Ich mach das schon." Dabei machte sie Handbewegungen, die ihn auf das Bett zurück dirigieren und lenken sollte. Anschließend sah sie von ihm auf den Boden fing an die ganzen Tabletten und Medikamente aufzusammeln. Wie in einer Schale legte sie die auf den Wagen und hob dann auch die Verbände auf und zupfte den minimalen Dreck von ihnen herunter. Dann sah sie den Fremden an, der sich als Charles Pheonix vorstellte.
Leicht fing Isabell dann auch an zu lächeln und nickte ihm freundlich zu.
"Ich bin Isabell White. Tatsächlich..wird man sich noch nicht begegnet sein. Wie lange bist du denn schon hier?", wollte sie daraufhin mit gerunzelter Stirn wissen.
Hatten sie ihn eingesammelt? Und wie hat er seinen Arm denn verloren? Sicher war es momentan nicht schwer sich ernsthaft zu verletzen, oder getötet zu werden, aber direkt einen Arm? Allerdings sah es recht sauber aus. So als sei es gewollt wurden und bewusst gemacht.
Isabell wurde etwas schlecht bei diesem Gedanken, sie schluckte und wandte kurz den Blick ab und fragte dann noch nach: "Was ist mit deinem Arm passiert?"

So schlimme Verletzungen hatte Isabell schon länger nicht mehr gesehen. Es war der Horror, als sie die ausgebrannte Leiche ihrer Mutter sah, oder den toten Leib der Schwangeren, die sie begleitete, als Isabell und Adrian noch draußen herum striffen. Es dauerte nicht lange bis die beiden Geräusche hörten. Die Untoten haben den warmen Körper trotzdem wahrgenommen und das Blut gerochen, dass die Frau verlor, weil sie das Kind ebenso verlor. Es war ein elendiger und sehr grausamer Akt zu sterben und das wollte Isabell nicht für sich. Aber eine Wahl hatte man hier ohnehin nicht mehr. Die Sicherheit..sie war schön und gut, sie ließ ihre Kinder aufwachsen, aber das hier konnte doch nicht die Zukunft sein, oder? Allerdings würde sie sich immer für einen anderen Weg entscheiden, wenn es einen geben würde. Aber Risiken konnte sie ebenso wenig eingehen. Also blieb in diesem Moment keine andere Möglichkeit als zu warten..

@Charles Pheonix

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#7

RE: Krankenstation

05.08.2021 14:54
Charles Pheonix Charles Pheonix (gelöscht)
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Das die Blonde ihn auf das Bett verwiesen hatte um die Tabletten aufzuheben, ließ Charlie die Augenbraue heben und er dachte kurz darüber nach, ob sein Arm ihm vielleicht doch noch Vorteile Brachte, im Bezug auf die Tatsache, dass die Leute vielleicht noch mehr für ihn taten, wenn er das wollte. Schließlich war er es gewohnt zu bekommen, was er wollte, ohne selber viel dafür tun zu müssen. Darauf hatte er sein ganzes Leben aufgebaut, nachdem er im Gefängnis gelandet war. Vorher hatte er zumeist das getan, was andere von ihm wollten, aber nachdem sie ihn im Stich gelassen hatten, hatte der Schwarzhaarige gemerkt, dass sich das für ihn keineswegs rentierte.
Sie hatte all die Medikamente Eingesammelt und in Schälchen zurück gepackt und Lächelte, weil Charlie sich vorstellte. Anscheinend schaffte er es Sympathisch zu wirken und das war gut so. Er wollte bei so vielen wie möglich, einen guten Eindruck hinterlassen. Nicht das ihm das Wichtig wäre, aber nur so verschaffte er sich Vertrauen und Respekt bei den Leuten.
Sie stellte sich ihm dann als Isabell White vor und fragte ihn, wie lange er bereits in Heavens Paradise lebte. Ihre gerunzelte Stirn brachte ihn natürlich nicht aus dem Konzept und Charlie wollte ihr natürlich gleich antworten, bis er ihren Blick auf seinen Arm bemerkte und er sich kurz den Nacken rieb. Sie fragte ihn, wie das passiert war und währenddessen bemerkte er immer mehr, wie sich der Schmerz verschlimmerte. Er sollte vermutlich noch ein paar Tabletten einwerfen, bevor es unerträglich würde.
"Ich bin erst seit drei Wochen hier.", bemerkte er und seine Hand wanderte zu seiner Wunde, ohne, dass er es wirklich bemerkte. "Ich bin mit Negans Gruppe zu euch gekommen. Und meinen Arm verlor ich gestern auf Plünderungstour." Ein Erneuter Schmerzschub schoss in seinen Arm und er drückte auf die Wunde, um sich möglichst nichts anmerken zu lassen. Niemand musste wissen, dass er tatsächlich litt... "Ich wurde gebissen... Aber alles ist im Griff. Wir waren schnell genug.", meinte er beruhigend und hatte erneut das Bild vor seinen Augen, wie dieser Teil seines Arms zu Boden ging, nachdem Cat ihn mit der Machete von Charlie getrennt hatte. Auch ihm wurde bei dem Gedanken etwas schlecht, denn ein tolles Gefühl war das sicher nicht gewesen. Aber sie hatten keine Wahl. Zu sterben war Charlies letzte Option gewesen.

@Isabell White

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#8

RE: Krankenstation

10.08.2021 17:41
Isabell White Isabell White (gelöscht)
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Gestern erst? Und er kam schon mit dem ganzen klar? Kritisch beäugte sie diesen Menschen. Nicht weil er gebissen wurde, sondern weil er viel zu gut damit klar kam. "Haben die Medikamente schon nach gelassen? Ansonsten such ich jemanden der sich damit auskennt. Ich habe leider keiner ärztlichen Kenntnisse", lächelte Isabell und schaute sich nochmals um, falls dort jemand hier war. Aber die beiden waren komplett alleine. Seltsam..musste nicht mindestens einer da sein um den Verletzten im Auge zu behalten, damit er nichts dummes anstellte?
Oder war da irgendwo eine Besprechung? Von der ganzen Arztsache hier wusste sie nichts, sie wäre zwar sicher nicht schlecht darin und konnte auch schnell lernen, aber sie war sich nicht sicher, ob sie so viel Blut oder auch Tote sehen konnte.
Es war schon eine Zumutung den Untoten ins Gesicht zu sehen in dem Wissen, dass diese Monster mal einst Menschen waren.
Diese gegraute und ausgetrocknete Haut und stellenweise zerfetzten Gesichter und Körper..die spröden und ausgefallenen Haare.
Als sie diese Dinger zum ersten Mal sah, war das Adrenalin bei ihr, aber sie konnte sich gut dran erinnern, dass Adrian ihre Haare hielt, sobald die Energie sie verließ und sie sich in der Kirche in den Taufbrunnen erbrochen hatte.
Ihr war übel geworden von alldem, aber so richtig verletzt wurde sie nicht außer ein paar Schürfwunden von irgendwelchen Zweigen oder das umher robben, wenn sie über einen Hügel spähten um nach reiner Luft zu suchen.

Drei Wochen..
Wie konnte es sein, dass sie ihn dann trotzdem nie gesehen hatte?
Oder war sie einfach zu beschäftigt? Zu besorgt? Immerhin suchte sie immer noch einen Weg um zu erfahren, ob ihr Mann, der Kindesvater noch am Leben war und noch umher streifte, oder ob er sicher irgendwo unter gekommen war. Jedoch vermag sie niemanden von den Anführern zu fragen. Vielleicht wussten sie es auch so schon, dass er gesucht wurde. Jedoch wusste sie auch, dass sie in einer Suchertruppe oder ähnliches nicht gut aufgehoben war. Also blieb ihr nur das Warten und das Hoffen, das Träumen in der Nacht, aber auch zu jenen Stunden fand sie kaum Ruhe und vermag auch nicht zu schlafen, weil ihr ruheloser Kopf ihr kaum die Möglichkeit gab.
Ihr Augenmerk lag meistens bei den schlafenden Kindern und vor allem auf ihrem Sohn, der sich schon im Training eingefunden hatte.

Und es machte sie stolz, wie er heranwuchs und wie stark dieser Junge eigentlich ist.
Und er war auch stets für seine Schwester da. Die beiden hatten eine sehr enge Vebindung und Isabell hoffte, dass sich dies auch weiter in die Zukunft zog und niemals enden würde.
Aber daran glaubte sie auch ganz fest. Wieso auch nicht? Solche Zeiten schweißten manchmal auch sehr stark zusammen und das war auch schon zu jener Zeit so, als Amy auf die Welt gekommen war. Er wollte direkt seine kleine Schwester im Arm halten, obwohl Matt sie lediglich zwei Minuten im Arm gehalten hatte. Er war stets eifersüchtig, als sie umher gereicht wurde. Isabell fand das zu niedlich und würde ihm das immer vorhalten, nur um ihn lachen zu sehen. Alle beide..denn das tat er ziemlich wenig..Das machte Izzy traurig.

"Ich sehe, dass du Schmerzen hast. Brauchen Sie wirklich nichts? Sie müssen nicht den Starken spielen..", sagte sie.
Das war irgendwie anscheinend so ein Männerding..

@Charles Pheonix

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#9

RE: Krankenstation

07.11.2021 20:36
Amy Watson Amy Watson (gelöscht)
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First Post HP Einstieg


Seid Wochen schleppte Amy dieses Gefühl mit sich rum, das sie Leo endlich sagen musste, das sie das Haevens verlassen musste. Ihre Mutter wollte es so, sie wusste nicht was diese plante und wenn sie ehrlich war, wollte sie dies auch nicht wissen, denn sie wollte und konnte sich damit nicht abfinden. Sie hatte sich hier doch richtig eingelebt und sie hatte jemanden gefunden, dem sie alles anvertrauen konnte. Sein Name war Leo und er war der tollste Junge der ganzen Kolonie. Ja man konnte annehmen das sie etwas schwärmte, was sie vor diesem allerdings niemals zu geben würde, denn diese Blöße würde sie sich nicht geben. Dafür war sie einfach noch zu weit davon entfernt, sie kannte diese Gefühle nicht, hatte damit niemals vorher zu tun , aber Leo rief diese in ihr hervor. Sie war aber sehr gut darin, diese vor ihm zu verbergen. Diese Freundschaft der beiden war sehr tief und sie vertraute ihm eigentlich alles an, aber den Weggang, das hatte sie bisher nicht übers Herz bringen können. Leo war so ein Herzensguter Mensch, er hatte so viel durch in seinem bisher noch sehr jungen Leben, er hatte den Krebs besiegt und das in dieser doch so schrecklichen Welt, in der nichts mehr so war, wie vorher.

Amy selbst war 6 Jahre alt, als das ganze los ging, das ganze war nun 12 Jahre her, was so viel hieß das sie bald 18 werden würde. Freute sie sich darauf? Ja und Nein. Erklären konnte sie es nicht, denn sie wusste das ihr Geburtstag zwar schön werden würde, aber ein Mensch war nicht bei ihr und das war ihr Dad, den hatte sie seid 12 Jahren oder waren es sogar schon mehr? Sie wusste es nicht, nicht mehr gesehen und sie glaubte auch bald nicht mehr daran, das dieser noch lebte. Wenn er dort draußen war, konnte er das ganze nicht überlebt haben. Diese Zombies, Walker oder wie auch immer man sie nennen mochte, hatten ihm sicher das Licht ausgeknippst. An Manchen Tagen wünschte sie sich das auch, dachte dann aber wieder an ihre Familie und an Leo und fand ihre Lebensfreude wieder.

Heute hatte sie sich vorgenommen, Leo zu besuchen, dieser war auf der Krankenstation und ging seinen Routineuntersuchungen nach. Leichtfüßig und bei bester Laune betrat sie die Krankenstation und meldete sich unten an. Eine Schwester schickte sie dort hin wo sie Leo finden konnte und ein wenig Nervös war die Kleine Watson dann doch. Sie hatte Leo ein Paar Tage nicht mehr gesehen und wusste nicht wie er drauf war. Sie klopfte an die Türe und meldete sich so an."Hey Leo , ich bin es Amy , darf ich rein kommen?"Rief sie in das innere und würde nicht ehr eintreten bis er sie rein bitten würde. Eigentlich wollte sie ihn heute mal hier raus holen und mit ihm raus gehen, also nicht hinter die Mauern aber sie hatten auch hier drin Möglichkeiten wo sie mal alleine sein konnten und nicht unter ständiger Beobachtung. Amy war es Leid entweder waren es die Schwestern die laufend dabei waren oder aber ihr Bruder konnte es nicht lassen,aber den hatte sie heute abgelenkt und somit konnte sie sich davon schleichen und er würde die beiden sicher nicht stören heute, denn wenn doch würde Amy ih Höchstpersönlich davon befördern. Hippelig wie sie nun mal war klopfte sie nochmal an die Türe und musste weiter darauf hoffen das Leo sie gleich rein bitten würde.

@Leonard Wolfshagen

// Ich hoffe du kannst damit was anfangen



Dream of life.

To get a dream of life again, a little vision of the start at the end, but all the choirs in my head say, no. but I needed one more touch, Another taste of heavenly rush And I believe, I believe it so. And I needed one more touch, Another taste of divine rush And I believe, I believe it so - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


zuletzt bearbeitet 07.11.2021 20:37 | nach oben springen

#10

RE: Krankenstation

08.11.2021 20:43
Leonard Wolfshagen Leonard Wolfshagen (gelöscht)
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FIRST POST

Es waren nun zwei Jahre her, seit seine Schwester sich das Leben genommen hatte; zwei verdammte Jahre in denen sie ihm fehlte und nicht mehr an seiner Seite war. Und noch immer tat es so weh, jedes Mal wenn er an sie dachte, wenn er diese Fotos von ihnen beiden in Händen hatte. Und das passierte recht häufig, denn überall an den Wänden hingen welche. Er brachte es einfach nicht fertig sie abzunehmen und in eine Kiste zu packen. Es war das Letzte was ihm von ihr übrig geblieben war, was ihn noch mit Sissi verband. Er atmete tief durch und betrachtete das Bild in seinen Händen.
Dann sah er zu der Schwester auf, die ihm gerade die zweite Kanüle Blut abnahm und versuchte sich an einem schiefen Grinsen. Sie kannte ihn bereits, wie alle hier. In den letzten Jahren waren alle hier auf Station zu seiner Familie geworden, mehr als seine Eltern es wohl jemals für ihn gewesen waren. Sein Vater war schon auf dem Weg hierher umgekommen, was ihn nicht wirklich störte, denn das Verhältnis der beiden war schon immer angespannt gewesen. Der 6-Jährige Junge hatte damals ungefähr eine Woche getrauert bis sich diese Erleichterung einstellte, dass der Vater nicht mehr da war. Eigentlich ein schrecklicher Gedanke, doch da waren ja noch Andres, sein Onkel, und eben seine Ma gewesen... und Elisabeth.
Leo biss die Zähne zusammen als es kurz an seinem Arm zog, senkte erneut den Blick auf das alte Foto, welches ihn und Sissi zeigte kurz vor ihrem Tod. Auch auf diesem Polaroid konnte er noch immer nichts sehen von den Sorgen die sie gequält hatten, von den Gründen die sie in den Tod getrieben hatten. Er hatte damals nicht gewusst, dass sie so sehr an seiner Erkrankung litt, dass sie sich ritzte. Niemand wusste dies. Und nun.. verdammte Scheiße! Zwei verdammte Jahre! Und es tat noch immer so weh.
"Warum, Sarah?... Ich verstehe es noch immer nicht. Wie konnte sie.. mir das antun? Warum haben wir es nicht bemerkt?", fragte er leise und sah zu der Schwester auf die ihn gerade untersuchte. Sie erwiderte seinen Blick und er wusste, dass auch sie keine Antwort auf all die brennenden, ihn quälenden Fragen hatte die seine Schwestern betrafen. Niemand hatte diese. Und niemand würde wohl den Schmerz londern können, den er noch immer in seiner Brust spürte, dort wo sein Herz war und es dieses dunkle Loch gab. Sarah streichelte sanft über seine Wange, sagte ein paar Worte. Leo nickte. Er wusste, dass es nichts brachte sich dies immer wieder anzutun, und dennoch passierte es immer wieder.
Nicht einmal die Leute um ihn herum konnten ihn genug ablenken, dass es nicht geschah. Nicht sein Onkel, der sich vor Kurzem verliebt hatte und seine Zeit genoss. Natürlich würde er immer für Leonard sah sein, das wusste dieser, doch er war doch auch froh, dass Andreas nun jemand hatte. Die für ihn da sein würde, wenn er es nicht mehr war. Was jeden Moment so weit sein konnte.
Ein zweites Mal schon hatte er den Krebs besiegt, zweimal hatte er ihn in die Hölle zurück getrieben. Doch er wusste auch, dass er es kein drittes Mal schaffen konnte. Nicht noch einmal diese Schmerzen überstehen, die Medikamente schlucken die sein Körper wieder ausstieß, die Chemo ertragen... Und niemand würde ihm dies abnehmen können. So wie niemand ihm versprechen konnte, dass die Krankheit nicht wieder kam. Seit zwei Jahren war Ruhe, bald drei.. und dennoch würde es nie diese Gewissheit geben, dass er seinen dreizigsten Geburtstag erleben würde, oder auch nur den Zwanzigsten. Niemand.. Nicht die Ärzte, nicht sein Onkel, oder seine besten Freunde. Auch sie konnten die Angst nicht ganz vertreiben, dass die Krankheit ein letztes Mal zurückkommen würde. Nicht einmal die Beiden.. Nicht einmal Alice mit ihrer direkten Art, oder Amy, die ebenso sanft wie stur sein konnte..
Amy, die nun scheinbar vor seiner Türe stand, denn es klopfte an diese und nur wenige Sekunden später hörte er die Stimme des jungen Mädchens. Sarah schmunzelte. 'Deine Freundin ist also wieder da.', neckte sie ihn und Leo rollte leicht mit den Augen. Er wusste wie Sarah das meinte, denn sie zog ihn mit allen beiden Mädchen auf. So war das eben in einer Familie, man liebte und neckte sich. "Ist ja jemand eifersüchtig? Ach, Sarah... du weißt doch, niemand kommt an Dich heran!", antwortete er ebenso amüsiert und zwinkerte ihr zu. Für den Moment war das Foto in seiner Rechten wieder vergessen, die sich nun herabsenkte und sich auf sein bein stützte. Er sah auf die Spritze an seinem linken Arm und wie die Krankenschwester die dritte Kanüle mit Blut aufzog um diese dann zu verschließen und zur Seite auf das metallene Tablett zu legen. Immer wieder diese Untersuchungen! Wie er sie hasste! Und auch wenn er wusste, dass sie notwendig waren und sie ihm frühzeitig sagen würden, wenn etwas nicht stimmen sollte, wollte er sie am Liebsten vergessen und ganz weit weg sein. An einem Ort wo es diese verdammte Krankheit nicht gab. Ein Ort, an den er mit seinen besten Freundinnen gehen würde..
Erneut klopfte es an der Tür udn Leo grinste schief, er wusste doch eigentlich wie ungeduldig Amy sein konnte, auch wenn sie auf dem Flur warten würde bis er ihr erlaubt reinzukommen. "Jo, Amy! Worauf wartest du? Komm rein!", rief er halb laut und sah in Richtung Türe.
Ein Ziehen an seinem linken Arm ließ ihn erneut zur Seite blicken, die vierte Ladung wurde abgezogen. Eine fehlte also noch. Dann sah er wieder hoch und grinste Amy entgegen als sie durch die geöffnete Türe ins Innere des Zimmers trat, in dem er sich befand. "Hey ho!", grüßte er und hob die rechte Hand. Automatisch wanderte sein Blick zu dem alten Polaroid und er legte es neben sich auf der Liege ab auf welche er sich gesetzt hatte. Sein Zimmer lag nur wenige Zimmer entfernt von hier, ein paar Schritte den Gang hinab könnte man so sagen. Zumindest das Zimmer welches er benutzte, wenn er mal wieder hier auf der Krankenstation bleiben musste. Was in den letzten Monaten zum Glück nachgelassen hatte.



erwähnt: Alice Riddle || angesprochen:@Amy Watson

✘ kämpft erneut gegen den Krebs, doch das wird seine letzte Schlacht sein ✘
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#11

RE: Krankenstation

09.11.2021 10:47
Amy Watson Amy Watson (gelöscht)
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Amy war sichtlich nervös, denn sie hasste es, wenn man sie zu lange warten lies und das wusste Leo auch, aber er musste sich wieder einen Spaß daraus machen, sie einfach draußen vor der Türe warten zu lassen. Mit den Füßen hörte man sie auf dem Boden Tribbeln. Warum ihre Nervosität ins unermessliche stieg, konnte die Junge Watson nicht mal sagen, denn hey sie besucht doch nur ihren besten Freund, mehr nicht. Doch da war so viel mehr was sie ihm sagen musste, aber nicht konnte. Seid Wochen rang sie damit, sie hatte Gefühle entwickelte , die sie selbst nicht kannte und um diese einfach besser einstufen zu können, musste sie einfach in Leos Nähe sein. Sehr zum Trotz ihrer Eltern, denn diesen hatte sie nie verraten wo sie sich den ganzen Tag aufhielt, sie sagte einfach nur das sie sich mit Freunden treffen würde, sie wusste aber auch das ihre Eltern ihr das sicher nicht so ganz abnahmen, denn man konnte ihr hin und wieder auch die Traurigkeit und die Angst ansehen, das Leo wieder an Krebs erkranken würde. Sie hatte ihren Eltern noch kein Wort von Leo erzählt, weil sie einfach nicht wusste, wie sie es ihnen erklären sollte. Leo war schon zweimal an Krebs erkrankt und hatte beide male den Kampf gegen diesen gewonnen, doch wie würde es sein, wenn er es ein drittes mal bekommen würde. Darüber hatten die beiden sich noch nie so richtig unterhalten, zum einen weil Leo selbst Angst davor hatte und zum anderen weil er sie damit nicht belasten wollte. Das ehrte ihn, aber irgendwann würde der Tag X kommen und sie mussten drüber sprechen. In Leo hatte Amy jemanden gefunden, mit dem sie alles teilen konnte, er war immer für sie da und sie konnte ihm alles sagen, naja fast alles. Leo hatte eine sehr schwere Zeit hinter sich und war Stammgast auf der Krankenstation, man konnte sagen, er lebte dort, denn er hatte dort sein eigenes Kleines Reich, wie auch viele andere. Es fiel Amy jeden Tag schwerer in seiner Nähe zu sein, ihm nicht zu sagen was sie empfand. Er hatte genug mit sich selbst zu tun, da brauchte er nicht auch noch eine Liebeskranke Freundin, jedenfalls redete sie sich das immer wieder ein.
Es war verwunderlich das der Junge Mann es noch nicht bemerkt hatte, wie sie ihn anschaute, wenn sie in seiner Nähe war, wie sie mit ihm umging, all das waren doch sichere Anzeichen oder nicht? Heute wollte sie ihn besuchen und schauen wie es ihm geht, er war mal wieder zur Blutabnahme , denn die Schwestern und Ärzte behielten seine Gesundheit genauestens im Auge und das war auch gut so. So konnten sie rechtzeitig erkennen, wenn mit ihm etwas nicht stimmte, woran sie selbst nicht mal denken wollte. Sie wollte sich nicht darüber Gedanken machen müssen, wie es sein würde, wenn er sterben würde, könnte sie dabei sein? Sie wusste es nicht. Wohl ehr nicht wenn man bedachte das Ihre Mom sie aus dem Haevens raus holen wollte, sie ertrug die ganzen Unruhen nicht mehr, sagte sie ihr, jedenfalls war das ihre Erklärung für das ganze. Amy sah das ganze mit einem weinenden Auge, denn sie wollte und konnte hier jetzt nicht weg, sie konnte Leo mit all dem nicht zurück lassen, auch wenn Isabell ihr wohl keine andere Wahl lassen würde. Sie war noch nicht Volljährig und hatte somit auch nicht die alleinige Entscheidungsgewalt, was ihr doch schwer zu setzte.
Im inneren konnte sie hören wie Leo mit der Krankenschwester flirtete und ein wenig Eifersucht lag dann doch in ihren Augen, dieses versuchte sie sich aber keinesfalls anmerken zu lassen, denn sie wollte kein Liebeskranker Teenie sein. Ein grinsen legte sich auf seine Lippen als sie die Worte von der netten Krankenschwester hörte, ist deine Freundin wieder da, sagte sie zu Leo und dieser konterte gleich, dass liebte sie so an diesem Jungen und noch so vieles mehr. Er hatte ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt und es völlig verändert, denn in der Kleinen Watson entwickelten sich tiefere Gefühle, die sie bisher nicht mal Ansatzweise kannte und sie wusste nicht wie sie damit umgehen sollte, weshalb sie doch auch etwas nervös wirkte. Abstellen konnte sie es nicht und auch nicht aufhalten, denn Hey wie sollte man Gefühle abstellen oder aufhalten? Sie musste es gewiss auch nicht, sie war Stur genauso wie Leo dies sein konnte. Die beiden waren rebellisch und ein gutes Team, das hatten sie in den letzten Wochen immer wieder gemerkt, aber heute würde ein Tag sein, der alles verändern würde, denn heute wollte Amy ihm sagen das sie das Haevens verlassen würde, weil ihre Mom es so wollte und das sie nicht wusste ob die beiden sich je wieder sehen würden.
Wie weit sie dabei gehen würde, was ihre Gefühle für Leo anging, das wusste sie noch nicht, das würde sie spontan entscheiden und auf sich zu kommen lassen. So ein Gespräch konnte man nicht planen und das würde sie auch nicht, auch wenn sie heute morgen jedoch vor dem Spiegel etwas geübt hatte, was sie ihm aber gewiss nicht sagen würde. Das wäre doch viel zu Peinlich.
Als Leo dann endlich mit seiner Stimme deutlich machte, das sie rein kommen sollte, steckte sie den Kopf durch die Türe und legte ihr schönstes Lächeln auf die Lippen." Guten morgen ihr beiden, ich dachte schon ich soll ewig hier draußen warten."Scherzte sie und schloss die Tür hinter sich. Die Schweser schenkte ihr auch ein Lächeln und nahm grade die letzte Ampulle Blut bei Leo ab. Amy hoffte das bei Leo alles in Ordnung war, aber die Schwester nickte und lies die beiden dann doch alleine. Amy sah ihr nach und wandt sich dann Leo zu. Sie setzte sich zu ihm und und umarmte ihren Freund erstmal. Ihr leuchten in den Augen wurde gleich etwas heller, denn sie war sehr gern in seiner Nähe."Hey du, ist bei dir alles gut oder muss ich mir sorgen machen? Ich meine 5 Ampullen Blut ist ja doch ne Menge."Sie hatte genau gesehen wie viel Blut ihm abgenommen wurde und sicher sorgte sie sich. Der Krebs konnte ja jederzeit wieder zurück kommen. Ihr Blick wurde etwas ernster."Weshalb ich hier bin Leo, ich muss dringend mit dir reden, musst du noch hier bleiben oder können wir woanders hin gehen?"Sie fand den Ort hier jetzt nicht sonderlich passend für so ein Gespräch, obwohl ihr das ganz gleich war, denn sie kam ja doch nicht drum rum, ihm all das zu sagen was er wissen musste, bevor die beiden sich nicht wieder sehen würden. Es brachte sie fast um , wenn sie daran dachte.

@Leonard Wolfshagen



Dream of life.

To get a dream of life again, a little vision of the start at the end, but all the choirs in my head say, no. but I needed one more touch, Another taste of heavenly rush And I believe, I believe it so. And I needed one more touch, Another taste of divine rush And I believe, I believe it so - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


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#12

RE: Krankenstation

09.11.2021 19:03
Leonard Wolfshagen Leonard Wolfshagen (gelöscht)
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Noch wusste Leo absolut nichts von den Gefühlen, die seine beste Freundin für ihn hegte und ahnte es auch nicht. Manchmal konnte er wohl einfach etwas blind sein, dass er Dinge nciht sah die direkt vor seiner Nase waren, denn jemand anderes hätte es vielleicht schon bemerkt und verstanden. Der junge Österreicher jedoch nicht. Vielleicht lag es an der fehlenden Erfahrung oder auch einfach nur daran, dass er sich alle Gedanken an Verliebtsein und dergleichen verbot, denn er wusste, dass er seine Freunde und seine Familie - die die er hier kennengelernt hatte und natürlich auch Andreas - eines Tages zurücklassen würde. Er wsusste, das er vermutlich nicht alt werden würde, wenn es schlecht lief würde er nicht einmal seinen Zwanzigsten Geburtstag feiern können und ganz gewiss wollte er kein Mädchen zurücklassen, das noch mehr um ihn trauern würde. Auch wenn das vielleicht egoitsich war; oder wäre es egoischticher von ihm, wenn er anders denken und es zulassen würde? Nun, so oder so machte er sich kaum Gedanken um solche Dinge und hatte es auch noch nicht bemerkt, dass sich die Beziehung zwischen ihm und Amy verändert haben könnte. Was auch ganz normal war eigentlich, denn beide kamen nun in ein Alter in welchem sich die Welt ein Stück weit veränderte und man seine ersten anderweitigen Erfahrungen machte.
Er betrachtete das Bild in einer Hand und geriet abermals ins Grübeln. Es stimmte ihn taurig daran zu denken und dennoch konnte er es auch nicht verhindern; immer wieder hatte er diese Fotos in den Händen. Entweder weil er sie bewusst abnahm und zu seiner Schwester sprach als wäre sie noch hier bei ihm, oder weil er an ihnen vorbei lief und dabei eines mitnahm. Eigentlich wohnte er über der Krankenstation im selben Haus wie seine Ärztin Amelia; in einer eigenen kleinen Einzimmerwohnung, die man ihm gegeben hatte. Nur wenn er mal wieder auf die Station gerufen wurde und über Nacht bleiben musste oder wenn es schlimmer wurde, bezog er sein altes Zimmer hier. An dessen Wänden noch immer die gemalten Bilder hingen, die Elisabeth gezeichnet hatte, wie auch einige Fotos von ihm und seiner Schwester, eines von seiner Ma und eines vn Andres. Er musste dies alles nicht abnehmen, ein Zugeständnis der Ärzte, da jeder auf der Krankenstation wusste wie schnell er wieder in dieses Zimmer ziehen müsste. Auch Leo wusste dies.
Er atmete tief durch und sah Sarah dabei zu wie sie ihm immer mehr Blut abnahm. Eine Prizedur die er durchaus schon kannte und so oft durhcmachte, dass es ihn gar nicht mehr störte, nicht körperlich zumindest. Er hatte sich daran gewohnt, leider. Es war außer einem gelegentlichen Ziehen nichts Besonderes mehr für den Jugendlichen.
Wie ferngesteuert entwich ihm die Frage warum seine Schwester hatte gehen müssen als er sie auf dem alten Polaroid betrachtete und auch wenn er wusste, dass niemand ihm dies beantworten konnte, rutschte es ihm immer wieder heraus. Auch weil ihr Geburtstag immer näher kam und allein dies ein Grund war erneut an sie zu denken. Er hatte nicht mitbekommen, dasss sie sich ritzte und er machte sich noch immer Vorwürf deswegen. Es hätte doch jemanden auffallen müssen, dass seine Schwester nicht mehr zurecht kam und sich immer wieder verletzte? Doch es war niemandem aufgefallen. Bis sie sich das Leben nahm und man die Schnitte gesehen hatte. Diesen Tag, an dem Brian Daniels in der Türe stand und ihnen dies sagte, würde er nie wieder vergessen.
Leo versuchte an etwas anderes zu denken, doch erst als es klopfte und er Amy draußen hören konnte lenkte ihn dies ab. Er grinste und begann ein wenig mit Sarah zu scherzen, flirtete die Krankenschwester an und zwinkerte. Und er wusste genau, dass seine beste Freundin es hasste, wenn man sie warten ließ. Er sah es beinahe vor seinem geistigen Auge wie sie mit den Füßen tribbelte und scharrte und ihn innerlich dafür verfluchte, dass er sie warten ließ; wo sie doch so ungeduldig war. Dass sie seinen Flirt gehört hatte war ihm bewusst, nur ahnte er natürlich nicht, dass es ihr eine Stich versetzte. Er rief sie also herein und ließ das Polaroid in seiner Rechten sinken.
"Guten Morgen ihr beiden, ich dachte schon ich soll ewig hier draußen warten.", kam es von Amy als diese zuerst nur den Kopf durch die geöffnete Türe steckte und dann ins Innere trat. Sie lächelte und diese Geste ließ den ganzen Raum erstrahlen wie eine kleine Sonne die nur für ihn aufging. Leo grinste und warf ihr eine lockere Begrüßung entgegen. Dann zwinkerte er verschmitzt. "Auf die schönen Dinge im Leben muss man immer warten... Geburtstage, Weihnachten... mich!", neckte er sie und beobachtete dass blonde Mädchen als sie in das Behandlungszimmer trat und dabei auch Sarah begrüßte indem sie ihr ebenfalls ein Lächeln zuwarf. Sarah erwiderte dies, nahm die letzte Ampulle Blut ab und verstöpselte auch diese. 'Ich bin gleich wieder zurück. Du kennst das ja. Fünf Minuten warten, und trink etwas!' wies die Frau ihn an und verließ dann mit seinem Blut auf dem metallenen Tablett den Raum. Amy ließ sich neben ihm auf der Pritsche nieder und schlang ihre Arme um ihn, ihre Augen schienen dabei regelrecht zu erstrahlen und Leo grinste noch breiter. "Hey, Sonnenschein!"
"Hey du, ist bei dir alles gut oder muss ich mir Sorgen machen? Ich meine 5 Ampullen Blut ist ja doch ne Menge.", erkundigte sich seine Freundin und Leo zcukte mit den Schultern. Err würde es ihr sagen, wenn er wüsste, dass es wieder losgehen würde. Doch solange wie möglich würde er es auch von sich schieben um sie nicht zu belasten. So war er eben. Aber an diesem Tag gab es zumindest von seiner Seite aus noch keine schlechte Botschaft.
"Nein, alles gut. Sarah war heute nur etwas motiviert. Sie machen die quartalsmäßige Sonderbehandlung.", entgegnete er cool und rollte mit den Augen als sei nichts weiter dabei. Immer mal wieder machten sie ein großes Blutbild um zu sehen wie es mit all seinen Werten aussah. Und was nicht noch alles. Bis heute hatte er nicht den gesammten Überblick übr all die Test, die sie mit seinem Blut anstellten. Es würde ihn aber nicht wundern zu erfahren, dass auch kleinere Experimente damit gemacht wurden um zu testen wie er auf bestimmte Mittel reagieren würde. Er sah Amy aufmerksam an und bemerkte dabei dann auch, während er einen leichten Wattebausch gegen den Arm drückte, dass sie etwas weniger gut drauf zu sein schien als sonst. Da war doch was?! Und tatsächlich sprach sie ihn auch schon an und rückte zum Teil damit heraus was sie bedrückte.
"Weshalb ich hier bin Leo, ich muss dringend mit dir reden, musst du noch hier bleiben oder können wir woanders hin gehen?"
Leo hob seine Augenbrauen und fuhr sich mit der Rechten durch die kurzen, dunkelbraunen Haare. "Oweia, das klingt aber ernst! Klar, wir können gehen. Gib mir zwei Minuten, dann können wir los!", antwortete er und griff nach der bereitsstehenden Wasserflasche. Er begann daraus zu trinken und sah sie dabei aber leicht fragend an. Er sah an ihrem besorgten Blick, dass es hierbei um mehr gehen musste als um schlechte Noten. Dass sie ihm nun sagen würde Isabell hatte entschieden mit ihr und Alex dass Heavens zu verlassen ahnte der Junge nicht und so hatte er schon die halbe Flasche geleert als er ein "rede" hinterher schob und Amy fragend ansah.
Vielleicht würde sie ihm ja schon mal einen Teil dessen verraten was ihr auf er Seele brannte bevor sie sich auf den Weg zu seiner kleinen Wohnung machten. Wenn seine Ergebnisse da waren würde er dies schon irgendwnn erfahren. Entweder Andreas kam vorbei und sagte es ihm, oder es war Amelia; wenn es schlecht lief. Doch all das konnte warten, wenn er sich den Gesichtsausdruck seiner besten Freundin so ansah die echt aussah als breche gerade innerlich eine Welt für sie zusammen.



erwähnt: Alexander Watson, Isabell Watson, Amelia Hawthorne || angesprochen:@Amy Watson

✘ kämpft erneut gegen den Krebs, doch das wird seine letzte Schlacht sein ✘
zuletzt bearbeitet 09.11.2021 19:03 | nach oben springen

#13

RE: Krankenstation

09.11.2021 20:37
Amy Watson Amy Watson (gelöscht)
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Das sie weiterentwickelte Gefühle für Leo hatte, konnte der Junge nicht ahnen, sie hatte es ihm noch nicht gesagt. Sie traute sich einfach nicht, auch wenn Alex ihr sagte oder ehr nahe gelegt hatte , das sie es Leo sagen sollte, weil er ein Recht darauf hatte. Amy war sich dessen durchaus bewusst, aber nun kam noch eine ganz andere Sache dazu, welche ihr noch wesentlich schwerer fiel. Dazu würde sie dann gleich kommen. Sie wusste das Leo immer noch um seine Schwester trauerte, er erwähnte sie ab und an mal und Amy kannte auch die ganzen Bilder von Elisabeth. Diese Junge Frau hatte sich das Leben genommen, es hatte niemand bemerkt das sie sich selbst verletzt hatte, erst als sie starb, kam das ganze ans Tageslicht. Leo macht sich die schwersten Vorwürfe, obwohl ihm immer alle sagten, das er nicht schuld daran war, selbst Ames sagte ihm dies immer und immer wieder und hatte versucht ihn darin zu bestärken, das er sich nicht die Schuld an dem ganzen Geben sollte. Viel mehr war es doch diese grausame Welt da draußen die viele zu solchen Mitteln trieben. Ob dies bei Seiner Schwester auch so war, das konnte sie nicht sagen, dafür wusste sie zu wenig von ihr. Amy konnte nach empfinden, wie nahe Leo das ganze ging und wie er sich fühlen musste. Manchmal wusste sie aber auch einfach nicht mehr wie sie ihn aus dieser Trauer befreien sollte, denn er selbst war dem Tod schon 2 Mal von der Schippe gesprungen und hatte wieder eine Chance bekommen. Nicht jedem war dies vergönnt, aber ihm schon und Amy hoffte das er noch viele tolle Jahre erleben durfte. Was sie nicht ahnte und er auch nicht, das es ganz anders kommen würde, das er schon bald nicht mehr der selbe sein würde und schon bald wieder die Diagnose Krebs bekommen würde. Wenn sie es beide gewusst hätten, wer wusste wie sie dann miteinander umgegangen wären. Ames wusste aber auch noch nicht wie Leo auf das reagieren würde, das sie das Heavens verlassen würde, oder er musste. Vielleicht würde sie ihm dann auch gleich offen legen, was sie empfand, das würde sie davon abhängig machen, wie sehr ihn das ganze mitnehmen würde, denn sie selbst nahm es mehr mit als sie zu geben wollte. Immer wieder hatte sie auf ihre Mom eingeredet es nicht zu tun, aber sie wollte weg hier und würde ihre Kinder sicher nicht hier lassen, immer wieder musste Ames sich an hören wie sie sagte nein du wirst nicht hier bleiben, du wirst dort mit hin gehen, wo ich hin gehe, immer wieder hatte Isabell dies betont und hatte Ames denn eine andere Wahl? Nein die hatte sie nicht, oder doch, sie müsste ab hauen und Leo einfach mit nehmen, aber das war ja auch nicht einfach so zu bewerkstelligen, immerhin brauchte der Junge medizinische Hilfe und wenn er diese nicht mehr hätte, wie würde das dann ausgehen? Sie alleine konnte ihm dabei nicht helfen aber Ames wollte ihn auch nicht verlassen, nicht jetzt, nicht wo sie ihre Gefühle für ihn entdeckt hatte. Es war doch alles viel zu Kompliziert, wie sie doch fand.
Schnell hatte sie alle Gedanken beiseite geschoben als Leo sie endlich rein bat. Das Foto was er wegsteckte, hatte sie gesehen und sie wusste das es von seiner Schwester war. aber beließ es lieber dabei, denn sie wollte nicht wieder davon anfangen, Leo litt genug darunter und wollte anscheinend auch nicht weiter drüber reden. Sarah lies die beiden dann doch alleine, würde wohl aber gleich wieder kommen. Ames kam das doch etwas komisch vor das sie ihm so viel Blut abnahmen aber Leo erklärte das völlig locker mit einem Spruch. Sie hatte sich zu ihm gesetzt. Seine Begrüßung hatte sie dann einfach mal mit einem Zunge raus strecken, entgegen genommen und beließ es dann auch dabei."Der kleine Sonnenschein hat etwas mit dir zu besprechen, oder sagen wir ehr ich muss dir etwas sagen."Sie wusste noch nicht mal wo sie anfangen sollte und wie sie es ihm sagen sollte, aber hatte man für sowas die richtigen Worte? Gab es diese überhaupt. Ames schob auch den Gedanken an die Seite und schaute Leo etwas eindringlicher an."Quatalsmäßige Sonderbehandlung? Na wie nett, aber ich finde das eine enorme Menge nicht das du mir hier gleich von der Liege fällst."Schmunzelte sie, denn es war ja nicht weit hergeholt , bei so viel Blut wie Sarah aus ihm raus geholt hatte. Ein wenig Angst blieb da doch, das sie wieder was finden würden, aber das hatte sie jedesmal wenn sie hier her kam und Leo nicht in seiner Kleinen Wohnung vorfand, sondern auf der Krankenstation selbst, so war es auch heute, denn sie hatte erst bei seiner Wohnung nachgesehen."Ich hatte einen riesen Schrecken bekommen als ich dich nicht in deiner Wohnung finden konnte, ich meine ich wusste wo ich hin musste, aber das du heute wieder hier bist, das hatte ich nicht geahnt,"sagte sie und lächelte dann doch leicht, auch wenn ihr gar nicht zum lächeln zu Mute war. Sie dachte immer noch drüber nach wie sie es Leo am besten sagen konnte, vielleicht auch gleich was sie für ihn empfand, auch wenn sie damit rechnete, das er es nicht zu lassen würde, weil er sie nicht leiden lassen wollte, sollte er wirklich eines Tages von dieser Welt gehen, das ehrte ihn sicher, aber sich gänzlich der Liebe und diesen Gefühlen zu entziehen, war doch auch nicht das richtige wie sie fand. Sicher würde sie trauern wenn er sie verlassen würde, aber dennoch blieb das Gefühl geliebt worden zu sein. Noch war es aber nicht so weit und sie wollte ihm erstmal diese andere Sache mitteilen, doch das wollte sie nicht hier tun, sondern bei ihm zuhause, da waren sie wenigstens nicht unter ständiger Beobachtung. Er war ungeduldig, das wusste sie, aber das er gleich so los legen würde, damit hatte sie nicht gerechnet. Er sollte das Wasser zu sich nehmen und das machte er auch brav. Seine Worte ließen sie den Blick senken."Ach Leo, es ist auch eine sehr ernste Sache, ich weiß nicht wie du darauf reagieren wirst, ich habe wirklich alles versucht um sie um zu stimmen aber keine Chance."Fing sie an. sie wusste nicht ob er schon was ahnte, worum es gehen konnte, deshalb behielt sie ihn ganz genau im Auge. Sie wollte jegliche Regung bei ihm erkennen und in sich aufnehmen."Meine Mom hat entschieden das wir das Haevens verlassen werden und das sehr bald, Leo ich habe versucht sie zu überreden es nicht zu tun aber keine Chance, ich wollte sogar hier bleiben , aber auch das lässt sie nicht zu, sie wurde wütend ich habe sie so noch nie gesehen."Nun war es raus und sie blickte ihn an, er war so ruhig und sagte gar nichts das gefiel ihr nicht."Leo , bitte sag doch was, rede mit mir? Ich möchte nicht gehen, das weißt du aber habe ich eine andere Wahl? Ich habe meiner Mom immer noch nichts von dir erzählt sie denkt wenn ich raus gehe und hier her komme, das ich bei einer Freundin bin, nur AJ weiß von dir , sonst niemand."Ames senkte den Blick denn sie konnte Leo nicht mehr ansehen, weil sie nicht wusste was sie noch sagen sollte, wie er gleich reagieren würde, daher stand sie auf und ging ans Fenster und machte dieses auf um nach draußen schauen zu können, sie brauchte grade die Luft die draußen wehte, ein seichter Wind wehte ihr Haar etwas zur Seite, so das es leicht durch die Luft schwebte. Sie schloss die Augen und fing sie Sonnenstrahlen ein , von der Herbstsonne, die von draußen her rein schien. Es war eine furchtbare Stille die grade herrschte, doch rechnete sie jeden Moment damit das Leo diese unterbrechen würde.

@Leonard Wolfshagen



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#14

RE: Krankenstation

10.11.2021 22:13
Leonard Wolfshagen Leonard Wolfshagen (gelöscht)
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Wenn er jetzt schon wissen würde wie schnell es in den nächsten Monaten alles gehen würde und dass er den Krebs nicihts würde besiegen können, dann hätte sich der junge Österreicher wohl nun shcon von allen zurückgezogen und dafür gesorgt, dass sie vielleicht ssauer auf ihn würden. Lieber waren sie dies, als dass alle trauerten, wenn er ging. Denn das würde er irgendwann tun müssen, und das viel schneller als alle anderen. Er wusste, dass er kaum erwachsen werden würde, denn irgendwie hatte er dies im Gefühl. Nur wusste er noch nicht, dass es nicht einmal ansatzweise so lange gehen würde und dass ihm nur noch ein paar Monate blieben um all das zu erleben was er gerne wollte; oder einen Teil dessen zumindest. Natürlich gab es da auch ein paar Dinge zu denen es nicht mehr kommen würde, aber auch ein paar Erfreuliche die er dann noch kennenlernen würde dürfen. Doch dass alles wusste er noch nicht. Ebenso wennig wie die genauen Gefühle, die seine beste Freundin Amy für ihn hegte; denn das junge Mädchen hatte sich scheinbar in ihn verliebt oder schwärmte zumindest für ihn, und Leo ahnte nichts davon. Auch nicht, dass sie gleich durch diese Türe kommen und ihm eine Nachricht bringen würde, die ihm nicht gefallen konnte. Neben Alice war sie wohl der einzige Mensch, den er so nah an sich heranließ. Nicht einmal Adreas, seinen leiblichen Onkel und im Grunde eine Art Vorbild, sah er so oft und unternahm so viel mit ihm. Gut, dass er so viel Zeit mit Amy verbrachte war vermutlich auch ganz normal, so alt Teenager. Und auch weil er wusste, dass sie nicht alle Zeit der Welt haben würden. Er musste seine Zeit nutzen und genießen die er hatte; eine Lektion die er auf dem weg bis hierhin gelernt hatte und die er nicht mehr vergas. So etwas passierte mit einem, wenn man dem Tod mehrmals von der Schippe sprang und scheinbar immer umgeben war von Gevatter Tod. Denn auch seine Schwester hatte er ja schon verloren. Nur nicht an eine Krankheit, nichr direkt.
Er ließ sich das Blut abnehmen und sah nur hin und wieder auf seinen Arm um den aktuellen Stand zu wissen und besprach sich mit Sarah, der Krankenschwester mit der er sich wie mit allen hier so gut verstand, dass sie schon zu Familie geworden waren. So war das vermutlich einfach, wenn man sein ganzes Leben auf der Krankenstation verbrachte und diese Leute ständig sah; irgendwann wurden sie ein Teil von einem.
So wie auch seine Freunde. Und als eine davon vor der Türe stand und ungeduldig mit den Füßen zu trippeln begann grinste er und ließ sie noch einen Augenblick länger auf dem Flur stehen. Nicht weil er sie ärgern wollte, sondern weil er genau wusste welchen Gesichtsausdruck sie dabei drauf hatte und diesen immer ein wenig süß fand. Was sie auch ganz genau wusste; so wie er wusste, dass Amy ungern wartete.
Als seine Freundin dann das Behandlungszimmer betrat und ihn begrüßte beendete Sarah gerade ihre Arbeit, wies ihn auf das Wasser neben sich hin und berließ dann den Raum um sich um das Blut zu kümmern, welches wie immer kontrolliert wurde. Leo grinste seine Beste Freundin an als diese das Zimmer betrat. Seine Begrüßung für das blonde Mädchen ließ dieses ihm die Zunge herausstrecken und der Österreicher lachte ehe er kurz auf ihre Frage bezüglich der Menge an Blut einging, die ihm die Krankenschwester abgenommen hatte.
"Der kleine Sonnenschein hat etwas mit dir zu besprechen, oder sagen wir ehr ich muss dir etwas sagen.", kündigte sie ihm an nachdem sich Amy neben ihn gesetzt hatte und Leo hob eine Augenbraue. "Oh, das klingt ernst. Was habe ich verbrochen?", wollte er wissen und es wäre nicht einmal so unwahrscheinlich, dass sie ihn würde tadeln wollen. Doch in den letzten Tagen wüsste er nichts, dass er verbrochen haben könnte - er war zum Unterricht gegangen, zu den Untersuchungen, hatte weder Amy noch Alice genervt, hatte sich sogar ganz kurz mit AJ unterhalten und sich mit ihm angenähert. Nichts, was diesen ruhigen aber doch sorgenbelasteten Tonfall erklären würde mit dem sie ihn ansprach. "Quatalsmäßige Sonderbehandlung? Na wie nett, aber ich finde das eine enorme Menge nicht das du mir hier gleich von der Liege fällst."
Der Teenager lachte und zwinkerte ihr zu. "Dann wirst du mich wohl tragen müssen. Ein Hoch auf das 21. Jahrundert und die Emanzipation! Ab heute werden die Prinzen von den Prinzessinnen getragen!", gab er in lockerem Tonfall zurück und versuchte damit wohl auch ein wenig über ihre Sorge hinweg zu täuschen, die er durchaus verstand. Sie wussten nicht, wann es soweit sein würde und man wieder etwas in seinem Blut fand. Er griff nach der Wasserflasche neben sich und begann daraus zu trinken und belies es dann beim Gesagten, denn ob dies nun recht viel Blut war welches sie ihm abgenommen hatten oder nicht, er wollte nun viel lieber wissen warum Amy so bedrückt aussah.
Als Amy andeutete, dass sie doch etwas besorgt gewesen war ihn nicht in seiner kleinen Einzimmerwohnung angetroffen zu haben, sondern dann hier bei einer Blutabnahme, entlockte ihm ein leichtes Grinsen, mit dem er sie zu beruhigen versuchte. "Ich musste einfach mal raus. Tapetenwechsel und so.", entgegnete er und hatte noch immer vor ihr ihre Sorgen zu vertreiben. Das würde er wohl auch erst unterlassen, wenn sie ihn tatsächlich darum bat und sie sich anzickten; was nicht so häufig vorkam, aber alle beide konnten stur sein und so kam es denn ab und an eben doch mal vor, dass sie sich stritten. Wenn Leo es mit den Scherzen übertrieb und sich dem Ernst der Lage zu entziehen versuchte.
Als sie dann immer noch nicht mit dem eigentlichen Grund für ihren Besuch und dem Anliegen herausgerückt war, fraget er nah und behielt sie dabei die ganze Zeit im Blick. Er wollte es nun wirklich wissen, was sie ihm zu sagen hatte und ahnte noch nciht, wie es sein und auch ihr Leben verändern würde.
"Du meine Güte, jetzt mach es doch nicht so spannend, Amy! Ich platze vor Neugier! Hau raus!", bat er sie als sie erst einmal um den berühmten heißen Brei herum redet und andeutete es sei eine sehr ernste Sache und sie habe versucht sie umzustimmen. Wer 'Sie' war wusste er noch nicht, aber er wollte Amy nun nicht weiter unterbrechen und sah sie eher herausfordernd an, beide Augenbrauen erhoben. Wenn sie nicht langsam mal mit der Sprache herausrücken würde... also echt... was konnte es denn so Schlimmes sein? Er sah ihr in die Augen, ließ sie keinen Moment aus dem Blick und nippte an seinem Wasser.
"Meine Mom hat entschieden das wir das Haevens verlassen werden und das sehr bald, Leo ich habe versucht sie zu überreden es nicht zu tun aber keine Chance, ich wollte sogar hier bleiben , aber auch das lässt sie nicht zu, sie wurde wütend ich habe sie so noch nie gesehen."
Das war es also! Leo starrte seine Beste Freundin an, und schwieg. Er sah sie nur an, versuchte die Informationen zu verarbeiten während er die Worte ganz genau verstanden hatte, nur der Sinn erschloss sich ihm zuerst noch nicht. Nach und nach sickerte die Bedeutung durch sein Gehirn, er zuckte zusammen. Er wandte den Kopf ab, presste die Lippen fest zusammen und sein Gesichtsausdruck verhärtete sich. Wortlos trank er mehere Schlucke vom Wasser, leerte den rest der Flasche in einem Zug.
"Leo , bitte sag doch was, rede mit mir? Ich möchte nicht gehen, das weißt du aber habe ich eine andere Wahl? Ich habe meiner Mom immer noch nichts von dir erzählt sie denkt wenn ich raus gehe und hier her komme, das ich bei einer Freundin bin, nur AJ weiß von dir, sonst niemand."
Noch immr schwieg er und starrte in den Raum, bemerkte zwar wie sie nun aufstand und zum Fenster ging, aber sagte noch immer nichts. Amy öffnete das Fenster und ließ Luft herein, Sonnenlicht drang in den Raum und betonte dabei das Blond ihrer Haare so dass es fast wie Gold wirkte. Ein Detail, auf welches sich Leo gerade konzntrierte um nicht wütend zu werden während er im Stillen bis Zehn zählte. Er knautschte die Leere Flasche in beiden Händne, presste die Kiefer fest zusammen. "Seit wann weißt du es? Dass ihr gehen wollt?", wollte er wissen und seine Stimme klang gepresst vor unterdrückter Wut. Nicht auf Amy selbst eigentlich, eherr wegen der ganzen Situation. Er brauchte sie und sie war ein Teil seiner Welt, seiner zugegeben sehr kleinen Welt. Und nun sollte sie ihn einfach so verlassen? Ihn hier zurücklassen? Er wartete einen Augenblick und als och zuerst keine Antwirt kam schmiss er wütend die Flasche durch den Raum die mit einem leisen Geräusch von der Wand abprallte und dann über den Linoleum-Boden schlitterte und unter der Pristche landetet. Leo fluchte laut und ballte die Fäuste. "Ihr geht also, ja? Und wann hattest du überhaupt vor deiner Mom etwas von uns zu sagen? Von mir?? Oder ist es dir peinlich, he? Der krebskranke Junge den man vor den Eltern geheim halten muss, ja? Ist es das, Amy?? Ist das dein verdammter Ernst?"
Seine Stimme klang nicht mehr so gepresst, nein, sie wurde eindeutig lauter und Leo sprang auf die Füße, tigerte nun durch den Raum und vermied es zu Amy zu sehen. Viel zu enttäuscht und wütend war er gerade. Auf Amys Mutter, dass sie ihm seine beste Freundin wegnehmen wollte; auf das Schicksal, dass ihm mal wieder ALLES wegnehmen wollte.... Leo fluchte leise und trat gegen die am Boden liegende Flasche, murmelte halb laute Verwünschungen dabei und starrte vor sich her. Er sah nicht zu Amy oder zum Fenster, lief stattdessen weiter auf und ab und ballte die Hände zu Fäusten. Er wusste gerade nicht vohin mit seinen Gefühlen, mit der Wut und der Enttäuschung und dem Schock darüber, dass seine beste Freundin ihn verlassen sollte. Das sie einfach gehen würde... Dass sie ihn wie alle in seinem Leben einfach verlassen würde! Wie sein Vater, der die da war; seine Mutter die einfach verschunden war statt ihren Sohn beizustehen als er seine Schwester verlor; wie Elisabeth, die einfach alles beendet und ihn hier zurückgelassen hatte...



erwähnt: Alexander Watson, Isabell Watson, Amelia Hawthorne || angesprochen:@Amy Watson

✘ kämpft erneut gegen den Krebs, doch das wird seine letzte Schlacht sein ✘
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#15

RE: Krankenstation

10.11.2021 23:09
Amy Watson Amy Watson (gelöscht)
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Amy ahnte nicht mal Ansatzweise wie schnell es gehen würde, das Leo wieder an Krebs erkranken würde, das es nicht mehr lange dauern würde, das er nicht mehr bei ihr war. Das sie ihn nie wieder sehen würde. Wenn sie ihm nicht bald sagen würde, was sie empfand, würde sie wohl nicht mehr die Gelegenheit dazu bekommen und das ist es nicht was sie wollte, denn da hatte ihr Bruder mal recht, Leo hatte ein Recht darauf es zu erfahren, denn es ging ja um ihn. Diese Gefühle hämmerten durch ihren Kopf und das Tag ein und Tag aus, sie konnte sie auch nicht mehr abstellen, auch wenn sie es noch so oft versucht hatte, es ging nicht. Es gab für sowas keine Knopf den man drücken konnte und zack waren die Gefühle weg. Die beiden verbrachten so viel Zeit zusammen, das es einfach so passierte , sie waren nun mal in einem Alter , wo man solch Gefühle entwickeln konnte und wenn sie ehrlich war, waren sie schon viel Älter, denn es konnte ja durchaus auch schon früher passieren, aber deswegen war sie ja nun heute auch nicht hier, sie wollte Leo etwas anderes sagen und das fiel ihr schon schwer genug, weil sie auch nicht einschätzen konnte, wie der Junge darauf reagieren würde. Eines stand fest, es würde ihn sicher nicht erfreuen, er würde keine Luftsprünge machen das stand Außer Frage. Amy hatte Angst, mächtige Angst, aber da musste sie nun durch, sie war hier und würde gleich zu ihrem besten Freund rein gehen und diesem sagen , das sie bald das Haevens verlassen würde, das sie ihn verlassen würde, wie sagte man jemanden sowas, ohne das dieser ausflippen würde. Amy war kein Mensch der sonderlich viel Geduld hatte, das wusste Leo und wenn er sie wieder einmal warten lies, machte es die ganze Sache nicht deutlich besser. Sie stand ungeduldig vor der Türe und wurde dann endlich rein gebeten. Sie wusste genau das er das mit Absicht gemacht hatte, denn alleine sein Blick sagte ihr genau das und als dann auch noch die Zunge kam, wusste sie das er Spaß dran hatte, sie warten zu lassen, sie hingegen aber, fand das nicht sehr lustig, denn ihre Laune war nicht die beste und das hatte er wohl auch relativ schnell bemerkt. Amy war nervös , dass kam auch noch dazu. Immerhin musste man seinem Besten Freund nicht täglich sagen das man ihn verlassen würde, das man ihn zurücklassen musste, mit all dem, sie war nicht stolz drauf und sie wollte es auch nicht, aber ihre Mom lies ihr keine andere Wahl, egal was Amy versuchte.
Sie ging auf Leo zu und setzte sich, das er noch gut gelaunt war, machte die Sache nicht grade einfacher, denn sie wusste das sich das gleich ändern würde, das sich seine Laune umkehren würde wenn er erfuhr was mit ihr los war. Weshalb sie hier her kam, sie wäre am liebsten gleich wieder gegangen , aber dafür war es nun zu spät, nun musste sie da durch. Sie sah ihren besten Freund an und lies alles andere dann im Sand verlaufen, sein Blut war nicht mehr wichtig, das hatte sich hinten angestellt. Seine Worte ließen sie ihn anschauen."Leo sei nicht albern du hast nichts verbrochen."Nein das hatte er nicht, nicht mal Ansatzweise, denn wenn einer was auf dem Herzen hatte, dann war dies sie. Sie hatte es immer noch nicht ihrer Mutter gesagt, aber nicht weil sie es nicht wollte, oder weil sie sich für ihn schämte, das ganz sicher nicht. Soweit sollte er sie doch kennen. Sie schämte sich für nichts und niemanden , nicht mal für sich selbst. Auch sein weiteren Worte würde sie erstmal so stehen lassen, wenn sie ihn tragen müsste, dann würde sie es machen auch wenn sie sicher nicht weit kommen würde, denn die Kraft hatte sie nicht. Nun war es wichtiger endlich mit der Sprache raus zu rücken und zu sagen was sie wollte. Jedoch war das nicht so einfach und sie musste jeden seiner Gesichtszüge beobachten, sie musste wissen was er dachte. Was er fühlte und wie es ihm dabei ging. Sie wusste das sie ihn unheimlich verletzen würde, wenn sie wirklich ging und das würde passieren, aber auch er würde das wenn er sie verließ und sie wusste das dies eines Tages passieren würde. Ihre Worte waren ruhig und mit bedacht gewählt oder auch nicht, das konnte sie grade nicht mal mehr sagen, aber eines war sicher, sie musste es endlich sagen und los werden, sonst würde sie platzen. Amy legte sich jedes einzelne Wort zurecht , sie versuchte es ihm so locker wie möglich zu sagen, doch das ging wohl mächtig in die Hose, denn als er nichts mehr sagte und sie auch nicht mehr ansah sondern einfach nur starr vor sich hinblickte und sie seine Hände sah, wusste sie das er gleich explodieren würde. Sie hatte sich abgewandt und ans Fenster gestellt, weil sie Angst hatte ihn an zu sehen. Sie schämte sich. Immer noch herrschte Totenstille, doch als er dann sprach, es waren nur wenige Worte, zuckte sie merklich zusammen, denn an seiner Stimme und an seinem Tonfall erkannte sie sofort das er sauer war, vielleicht nicht auf sie, aber so fühlte es sich an. Seine Frage, hörte sie, musste sich aber erstmal sammeln, daher dauerte es eine weile bis sie antworten wollte , doch auch dazu kam sie nicht mehr denn Leo legte los und machte gleich weiter. Sie hörte diese harten Worte die aus seinem Mund kamen und innerlich zerbrach sie, das zucken ihrerseits, wird er wohl kaum bemerkt haben, aber sie erbebte . denn seine Stimme klang Qualvoll und sauer, oder ehr Traurig, vielleicht auch beides, das konnte sie gar nicht mehr sagen, denn innerlich kämpfte sie grade mit sich, einfach auf ihn zu zu gehen und ihn an sich zu drücken, aber nein das würde sie nun besser nicht tun, er würde es sicher auch nicht zu lassen. Also lies sie ihn einfach weiter sprechen, weiter vor sich her fluchen und auch die Flasche durch den Raum feuern, die an der Wand neben ihr abprallte, sie zuckte wieder zusammen, denn das war zu viel, sie schnappte nach Luft und knallte das Fenster zu, drehte sich um und man sah ihr sofort an das sie kurz davor stand in Tränen aus zu brechen, denn diese Worte die er nahm, versetzten ihr einen Stich, nun merkte man, welch Gefühle sie für den Jungen Mann hatte, ja sie hatte sich in ihn verliebt und genau deswegen suchte sie nach einem Weg das sie nicht weg musste, das sie bei ihm bleiben konnte, bis er eines Tages in den Tod gehen würde. Ihr Mund öffnete sich. Ihre Augen wurden schmaler."Leonard Wolfshagen, es reicht, verdammt , du hast alles recht der Welt wütend zu sein, aber lass mir Luft damit ich antworten kann und ich will dir Antworten geben."Warf sie zu ihm rüber aber bewegte sich nicht von der Stelle. Sah ihn nur an und kurz wieder weg, dann aber doch wieder zu ihm."Ich weiß es erst seid ein Paar Tagen."Setzte sie an und würde gleich weiter machen."Glaubst du für mich ist das einfach? Nein das ist es nicht, ich habe nicht vor dich zu verlassen und ich werde meiner Mom von uns erzählen, aber hey welches uns meinst du gibt es das? Du bist unfair Leo , du weißt genau das ich dich niemals auf deine Krankheit reduziert habe und das tue ich auch jetzt nicht du bist mir nicht peinlich ganz im Gegenteil, ich kann ja dann auch gleich weiter machen, jetzt wo wir doch schon dabei sind uns alles zu erzählen nicht wahr."Sie konnte damit einfach nicht mehr hinter dem Berg halten, nun kamen auch die Tränen dazu. Es war ihr scheißegal denn was hatte sie denn noch zu verlieren."Du wirfst mir hier vor ich würde dich geheim halten vor meiner Mom, aber das tue ich nicht Leo ganz im Gegenteil. sie kann es gerne wissen, aber weißt du ich kann nicht zu ihr hin gehen und sagen Hey Mom hier das ist mein Freund Leo, ach ja und er ist Krebskrank aber ich liebe ihn und werde nicht mit euch gehen, ich werde bei ihm bleiben bis er seinen letzen Atemzug macht, weil es genau das ist was ich will, Leo."Sie hatte das Wort Liebe benutzt und hatte es selbst nicht mal bemerkt, sie war grade so enttäuscht darüber das er so von ihr dachte. Amy würde ihn niemals mit Absicht verlassen, denn das konnte sie gar nicht sie liebte diesen Mann mehr als sich selbst und das schon seid einer ganzen Weile."Ja und nun steh nicht einfach so da und schieß diese scheiß Flasche durch die Gegend Leo, Nein verdammt ich will dich nicht verlassen, ich würde niemals den Menschen verlassen in den mich verliebt habe und der mir alles bedeutet, von dem ich weiß das er jederzeit sterben kann, weißt du Leo ich würde mit dir abhauen wenn das ginge aber das geht nicht weil du oder auch ich es nicht überleben würde aber ja ich würde es tun, weil ich dich liebe verdammt nochmal."Nun war alles raus und sie wusste nicht mehr was sie tun sollte, oder sagen sollte, denn sie war grade über sich selbst geschockt, sie drehte sich wieder zum Fenster und schaute raus, denn das war grade alles zu viel für sie und für ihn sicher auch.

@Leonard Wolfshagen



Dream of life.

To get a dream of life again, a little vision of the start at the end, but all the choirs in my head say, no. but I needed one more touch, Another taste of heavenly rush And I believe, I believe it so. And I needed one more touch, Another taste of divine rush And I believe, I believe it so - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


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#16

RE: Krankenstation

13.11.2021 18:45
Leonard Wolfshagen Leonard Wolfshagen (gelöscht)
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Leo bemerkte, dass die Laune seiner besten Freundin nicht die Beste war als sie den Raum betrat. Und das lag sicherlich nicht nur an der Tatsache, dass er sie hatte vor der Türe warten lassen, auch wenn sie ungeduldig war, deshalb wäre die Laune nicht so bedrückt. Nein, da musste es doch etwas anderes geben. Und er war jemand, der versuchte den Anderen wieder aufzumuntern, wenn er bemerkte, dass die Stimmung im Keller war und so versuchte er es auch bei Amy als sie nun neben ihm saß. Zuerst war es noch um die Tatsache gegangen, dass sie sich mal wieder etwas Sorgen um ihn machte, da man ihm glatt etwas mehr Blut abgenommen hatte als es üblich war. Leo vermutete einfach, dass mal wieder ein großes Blutbild nötig war und man deshalb so viel brauchte oder die Ärzte hatten wieder eine neue Idee und brauchten es deshalb. Als er seine beste Freundin ansah und diese nun einen Kommentar machte, er habe nichts verbrochen, und dabei aber fast so wirkte als wollte sie ihn dennoch rügen wurde er wieder etwas stiller und sah sie nun aufmerksam an, musterte sie eingehend.
Auch seinen weiteren Versuch die Stimmung ein wenig zu kitten und alle aufzulockern ignorierte sie und da beschlich ihn allmählich doch ein ungutes Gefühl. Das was sie ihm nun sagen wollte ahnte er nicht einmal, denn er hätte wohl mit allem gerechnet, aber nicht im Geringsten damit dass Isabell Watson das Heavens Paradise verlassen wollte und dabei natürlich ihre beiden Kinder mitnahm. Auch dass diese noch nicht einmal etwas von dem krebskranken Jungen wusste, das ahnte er nicht. Das kam erst einige Minuten später heraus als Amy es ihm im Nebensatz sagte. Doch zuerst musste sie mit der Sprache herausrücken und zeigte sich doch ziemlich angespannt. Leo nippte an dem Wasser neben sich, behielt sie im Auge und wartete etwas ungeduldig bis sie ihm endlich sagte was sie sagen wollte.
Und als sie dann endlich sagte was sie bedrückte - dass sie das Paradise verlassen würde und sie sich vermutlich nicht wiedersehen würden, denn sie konnte ihre Mutter nicht überzeugen zu bleiben noch dazu sie hier zu lassen - da herrschte eine Zeit lang Schweigen. In dieser Stille hätte man eine Nadel fallen hören können. Leo starrte vor sich ins Leere, während Amy aufgestanden war und am nun offenen Fenster stand. Leo nahm einen kräftigen Schluck von seinem Wasser, leerte es und sagte keinen Ton und als er seine Frage aussprach, klang es wütend. Durchaus, denn das war er auch. Nicht auf Amy eigentlich, sondern auf die gesamte Situation. Dass sie gehen und ihn verlassen musste, obwohl sie doch ohnehin schon so wenig Zeit miteinander haben würden, denn er musste eines Tages gehen. Und das schon viel früher als es normal gewesen wäre. Sie hatten doch nur eine begrenzte Zeit und diese sollte ihnen nun auch noch genommen werden, weil Amy weg zog und sie beide nicht einmal wussten wohin. Sie würde ihn bestimmt von dort aus auch nicht besuchen können, denn auch wenn beide wohl nichts von dem Krieg zwischen den Kolonien wussten, so war es klar, dass ein Kontakt verdammt schwer sein würde. Fast unmöglich mitunter. Seine wütende Frage war heraus und Amy schwieg eine ganze Weile. Sie beantwortete diese auch erst einmal nicht und Leo knautschte die Flasche zwischen den Händen, zerdrückte sie und seiner ganzen Haltung wie auch an seinem Gesicht konnte man ablesen wie verletzt er war. Man würde ihm seine beste Freundin also wegnehmen, die er doch brauchen würde um dies alles zu überstehen - denn eines Tages, da war er sich absolut sicher, würde dieser ganze Mist von vorne losgehen und er war sich sicher, dass er es nicht noch einmal schaffen würde dem Tod von der Schippe zu springen und den Krebs zu überleben. Oder die Chemo danach. Als sie ihm immer noch nicht antwortete warf er die leere, zerdrückte Flasche durch den Raum und folgte ihr mit dem Blick wie sie gegen die Wand prallte und dann über den Boden schlitterte, unter der Pritsche liegen blieb und starrte wütend vor sich hin. Da endlich kamen auch die Worte heraus, die ihn fast noch mehr quälten, denn nicht nur, dass Amy ihn verlassen würde; scheinbar hatte sie ihren Eltern sprich ihrer Mutter noch nie etwas von ihm gesagt und auch wenn er wusste wie wichtig er ihr eigentlich war, so war er dennoch verdammt sauer als er nun von diesem Detail erfuhr und wollte wissen, ob er ihr etwa unangenehm sei und warum sie ihrer Mutter nichts von ihm gesagt habe; immerhin gab es da ja nicht viel zu verschweigen. Sie waren nur beste Freunde, und er würde irgendwann gehen. Sowas war doch nichts was man den Eltern verheimlichen musste... oder doch?
Leo war verdammt sauer und dies bekam auch Amy nun zu spüren und da hörte er dann auch ihre Stimme und die Worte die sie ihm daraufhin erwiderte. Er beobachtete wie sie das Fenster zuknallte und sich dann zu ihm umwandte und dann hörte er wie sie ihm an den Kopf warf ihr nicht die nötige Luft gelassen zu haben um zu antworten. Sie bewegte sich nicht mehr von der Stelle, und ihr Gesichtsausdruck sprach Bände, denn man konnte ihr ansehen wie nahe ihr das Ganze ging und wie gern sie den anderen hatte, dass er ihr eine Menge bedeutete und dass sie nicht freiwillig von hier weg ging. Sie wusste es scheinbar auch erst seit ein paar Tagen meinte sie und Leo schnaubte, hob die Augenbrauen. Ein paar Tage also, und sie hatte es ihm erst heute gesagt? Jetzt? Und was hieß bitte ein paar Tage? Drei, vier, eine Woche? Zwei Wochen? Leo verzog das Gesicht und zog die Nase kraus, kam jedoch zu keiner Antwort, denn Amy sprach schon weiter und ließ ihm gar keine Gelegenheit. Vielleicht auch gar nicht so schlecht. Für sie war das alles auch nicht einfach bekam er zu hören und biss die Kiefer fest zusammen, sein Gesicht verhärtete sich erneut um eine Spur während er ebenfalls aufgestanden war und er seine beste Freundin ansah während sie weiter wetterte und nicht mehr lange hinterm Berg hielt und weiter ausschweifte. Und dabei sah man nun auch die Tränen in ihren Augen aufblitzten.
"Du wirfst mir hier vor ich würde dich geheim halten vor meiner Mom, aber das tue ich nicht Leo ganz im Gegenteil. sie kann es gerne wissen, aber weißt du ich kann nicht zu ihr hin gehen und sagen Hey Mom hier das ist mein Freund Leo, ach ja und er ist Krebskrank aber ich liebe ihn und werde nicht mit euch gehen, ich werde bei ihm bleiben bis er seinen letzten Atemzug macht, weil es genau das ist was ich will, Leo.", warf sie ihm entgegen und Leo knurrte leise. Zuerst überhörte er glatt was sie mitten im Satz ebenfalls ausgesprochen hatte und schnaubte ungläubig, kam auf sie zu und baute sich wütend vor ihr auf, seine ganze Haltung deutlich angespannt. "Ach nein und warum nicht? Hast du etwa Schiss, dass deine Ma sauer auf dich sein könnte? Tja, Pech gehabt, dann ist sie es eben! Komm darüber hinweg!", kam seine Antwort heraus und noch einmal drehte er sich herum und trat mit der Prothese gegen die am Boden liegende Wasserflasche, pfefferte diese durch den Behandlungsraum und macht seiner Wut.
"Ja und nun steh nicht einfach so da und schieß diese scheiß Flasche durch die Gegend Leo, Nein verdammt ich will dich nicht verlassen, ich würde niemals den Menschen verlassen in den mich verliebt habe und der mir alles bedeutet, von dem ich weiß das er jederzeit sterben kann, weißt du Leo ich würde mit dir abhauen wenn das ginge aber das geht nicht weil du oder auch ich es nicht überleben würde aber ja ich würde es tun, weil ich dich liebe verdammt nochmal."
Mit diesen Worten ließ sie ihn quasi stehen und wandte sich einfach wieder ab und sah aus dem Fenster. Dass das alles hier zu viel für sie war konnte man ihr deutlich ansehen und die Luft knisterte vor Anspannung. Leo biss die Zähne zusammen, schloss die Augen und wollte dabei bis Zehn zählen, kam ungefähr bis Vier und riss die Augen dann wieder auf. "Okay! Dann lass uns das machen!", warf er ihr entgegen und seine Stimme war noch immer gepresst und zornig. Er griff sie am Arm und drehte sie zu sich herum, nicht allzu fest aber bestimmend und sah ihr in die Augen. Sein Gesicht war angespannt, die Augen blitzten hart, der Atem kam eher gepresst als kämpfe er noch immer gegen den Zorn an. Was im Grunde auch der Fall war. Wütend auf die Welt und auch auf diesen Streit, den sie beide eigentlich nicht wollten. "Dann lass uns doch abhauen, verdammt! Was soll das Ganze hier eigentlich?!", brüllte er beinahe und starrte sie an. Seine Augen waren zu Schlitzen verengt und er beugte sich beim Sprechen ein wenig zu ihr vor, breitete die Arme in einer provokativen Geste zu beiden Seiten aus und lehnte sich dann zurück. Denn was hatten sie beide denn bitte schon zu verlieren? Man würde ihm seine Beste Freundin ja ohnehin wegnehmen, nicht wahr? Tja, das konnte sie aber auch nur, wenn sie beide noch hier wären.
Dass sie ihm ihre Gefühle gestanden hatte war noch nicht so zu ihm durchgedrungen, das würde es wohl erst, wenn die erste Wut abgeklungen war und er wieder klar denken konnte, denn momentan hatte er einfach den Wunsch alles von sich zu werfen und es kostete ihn einige Mühe sich nicht etwas zu schnappen und es durch den raum zu werfen. Beinahe packte er den Rollwagen und warf diesen um, ballte die Hände zu Fäusten und trat einen Schritt zurück ohne den Blick von Amy abzuwenden. Er sah ihr in die Augen, wartete auf eine Antwort und seinem Gesicht war der Zorn auf die ganze Welt durchaus anzusehen. Am Liebsten würde er genau das tun, was er ihr nun vorgeschlagen hatte: seine Sachen packen und abhauen, einfach fortgehen. Konnten die doch alle machen was sie wollten! Nicht mit ihm! Er würde sich ganz bestimmt niemanden mehr wegnehmen lassen!! Nicht nachdem er schon Elisabeth verloren hatte; nicht nachdem ihm das verdammte Schicksal bereits alles genommen hatte angefangen mit seiner verdammten Gesundheit!!...



erwähnt: Isabell Watson || angesprochen:@Amy Watson

✘ kämpft erneut gegen den Krebs, doch das wird seine letzte Schlacht sein ✘
zuletzt bearbeitet 13.11.2021 18:46 | nach oben springen

#17

RE: Krankenstation

14.11.2021 21:14
Amy Watson Amy Watson (gelöscht)
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Amy wusste nicht wie sie mit dem ganzen umgehen sollte. Sie wusste das Leo wohl nicht mehr so lange zu Leben hatte, doch das sie nun aus dem ganzen hier raus gerissen werden sollte, machte die ganze Sache noch mal komplizierter als sie so oder so für die Watson schon war. Sie hatte nicht vorgehabt sich in ihren besten Freund zu verlieben, aber es war nun mal passiert und an dieser Tatsache konnte sie nichts mehr ändern. Amy ging es nicht darum das er ihre Gefühle erwidern würde, oder sollte, nein sie wollte nur das er davon wusste , das falls sie sich nicht wieder sehen würden, sie es sich niemals verziehen hätte, wenn sie es ihm nicht gesagt hätte. War es doch ihr Bruder, der sie dazu ermutigt hatte, Alex, ihr Bruder der ihr so nahe stand und immer für sie da war, grade mehr als es ihre Mom war, denn diese hatte sie seid Tagen nicht mehr gesehen. Sie wusste das Isabell alles planen musste, aber dennoch vermisste sie ihre Mom und noch mehr vermisste sie ihren Vater, diesen hatte sie nicht mehr gesehen, seid sie 6 Jahre alt war, damals als das ganze los ging. Amy vermisste ihn grade so sehr, denn er würde sie verstehen, er würde ihr auch raten nicht weg zu gehen, bei Leo zu bleiben, doch ihre Mom wollte gehen und sie würde einen Teufel tun und ihre beiden Kinder hier lassen, dafür liebte sie sie zu sehr. Ames wusste nicht wie sie sich verhalten sollte, denn auch für sie war das ganze nicht einfach, für Leo sicher noch mehr als für sie, aber das sah sie grade nicht, sie sah nur wie wütend der Junge war und das zu recht, denn ja sie hatte es ihrer Mom noch nicht gesagt, aber nicht weil er Krebs hatte, nein weil sie einfach nicht wusste wie ihre Mom drauf reagieren würde, wobei das auch völliger quatsch war, denn sie wusste wie sie reagieren würde, sie würde ihrer Tochter einen Rat geben und wie sie es dann machen würde, war dann ihre Sache. Sie bemerkte wie sauer und verzweifelt Leo war, denn ja man würde ihm nach seiner Mom und seiner Schwester , wieder jemanden weg nehmen. Ames wusste wie er sich fühlen musste, aber sie hatte genauso Angst wie er es hatte, denn sie wusste das wenn sie das Haevens veries, würde sie ihn nie wieder sehen und dann würde sie nicht mal mitbekommen, wenn er wirklich wieder an Krebs erkrankte und sterben würde, dann konnte sie ihn nicht auf den Weg in den Tod begleiten, wobei sie nicht mal wusste ob sie das konnte. Darüber hatte die Watson , noch nie nach gedacht, weil es noch nicht so weit war. Leo hatte nur seine Wut im Kopf und vergaß dabei die ihre. Sie war genauso sauer auf ihre Mom wie er es war, dennoch fühlte es sich grade so an, als wäre er sauer auf sie und nicht auf Isabell. Diese machte aber auch nur das wonach ihr der Sinn stand und sie wollte ihre Kinder schützen, was man auch verstehen konnte, doch musste es dafür doch auch einen anderen Weg geben. Leos Haltung machte ihr Angst, denn wie er da stand und wie er diese Flasche durch den Raum feuerte, lies sie zusammen fahren und immer noch mehr von ihm weg weichen, denn sie hatte Leo zwar schon mal sauer erlebt, aber nicht so, das war anders, als alles was sie je bisher erlebt hatte, diese Emotionen brachten sie fast um den Verstand. Am liebsten wäre sie zu ihm gelaufen und hätte ihn an sich gedrückt, doch das war grade sicher nicht passend und er würde sie sicher gleich wieder von sich weisen und das wollte sie sicher nicht erleben. Hier merkte man wieder wie Stur die beiden sein konnten und wie hartnäckig das ganze doch war. Es hatte Feuer und diese Gefühle die in diesem Raum gefangen waren, waren so hoch explosiv, das sie kurz davor waren in die Luft zu gehen.
Ames selbst wusste es noch nicht lange, aber sie konnte die Frage auf Leos Gesicht erkennen, welche ihm auf der Seele brannte, wie lange genau sie es schon wusste, das konnte sie nicht beantworten, denn sie wusste es echt nicht, nur das Isabell es erwähnt hatte und sie für einen Moment am liebsten geschrien hätte, auch hatte sie versucht mit ihrer Mom darüber zu diskutieren, doch das war so eine Sache, sie lies das nicht zu und hatte ihr klar und deutlich zu verstehen gegeben was sie wollte und was sie zu machen hatte. Ames wäre da am liebsten schon davon gelaufen, aber Alex hatte sie davon abgehalten und sie gebeten es nicht zu tun, ihr gesagt sie solle drüber nachdenken und mit Leo drüber reden und das hatte sie nun getan und das ganze ging mehr oder minder nach hinten los, denn klar hatte sie mit so einer Reaktion seiner seits gerechnet , aber das es so heftig werden würde nicht, denn erst jetzt merkte man wie Gefühlsbetont er doch sein konnte, auch wenn er nach außen hin , alles andere als das war. Ames war sichtlich angespannt und das sah man ihr auch an, sie wusste nicht was sie tun sollte, erst als sie selbst ihre Stimme wieder fand und er seine auch, eskalierte das ganze beinahe, sie sprach aus dem Nähkästchen und rückte gleich mit allem raus, sicherlich hatte sie sich das ganze anders vorgestellt, aber nun war die Katze aus dem Sack.
Sie wunderte sich nur das er darauf gar nicht so sehr einging, denn das ganze schien er nicht recht realisiert zu haben, denn er sprach noch in dem selben zornigen Ton zu ihr, nachdem sie ihm gesagt hatte das das mit ihrer Mom nicht so einfach sein, Ames rollte mit den Augen. Blickte ihn dann doch an. Gab ein sarkastisches Lachen von sich."Ist das dein ernst Leo, ich soll drüber weg kommen, aber sonst geht es noch, du weißt selbst wie schwer das ist , du weißt ich kann nicht einfach so über diese Dinge sprechen, hin gehen und sagen ich habe hier einen Freund der bald am scheiß fucking Krebs sterben wird, ist es das was du willst, dann gehe ich zu ihr und werde ihr alles sagen , aber weißt du was Leo, ich habe realisiert das du das ganze sehr wahrscheinlich nicht überleben wirst, darüber haben wir nie gesprochen es hieß immer nur das du immer wieder krank werden kannst, aber mich mal zu Fragen wie ich damit klar kommen soll, wenn du diese Erde verlässt, wenn ich dich nicht mehr an meiner Seite habe, da ist es doch besser wenn es erst gar nicht dazu kommt, das ich das miterleben muss, ich kann das einfach nicht Leo, du bedeutest mir alles, aber wirf mir ja nie wieder vor ich soll drüber weg kommen, du spinnst doch,"fauchte sie ihn an, denn er sollte man nicht vergessen, was auch sie in ihrem Leben durch hatte, das sie ihren Vater verloren hatte, sicherlich war das alles nichts im vergleich zu dem was er erlebt hatte, das wollte sie damit auch nicht sagen, aber ein wenig unfair war er schon zu ihr. Ames hatte eine scheiß Angst das sie ihn nie wieder sehen würde, das sie die Chance verpassen würde, einfach mal mit ihm glücklich zu sein wie es für dieses alter der beiden gehörte. Wenn sie mit jemanden glücklich sein wollte, dann mit ihm, aber diese Chance würde sie nun nicht mehr bekommen, denn sie musste ja gehen und dann würde sie ihn nie wieder sehen.
Ames klammerte sich an den Strohhalm mit ihm abzuhauen auch wenn sie das als Witz angesehen hatte und es einfach nur daher gesagt hatte, denn sie wusste das das nach hinten los gehen würde, denn er brauchte seine Medizin und die würde er da draußen nicht haben und wenn ihm was passieren würde, das würde sie sich niemals verzeihen, denn dann war es ihre Schuld. Jedoch er sah das ganze anders und sie riss die Augen auf bei seinen Worten."Ist das dein ernst? Du willst mit mir abhauen? Und wie sollen wir da draußen überleben, meinst du das schaffen wir?"Ames würde es sofort machen, auf der Stelle würde sie alles stehen und liegen lassen um mit dem Mann abzuhauen den sie liebte, aber auch darauf hatte er bisher nicht reagiert, was sie auf seine Wut zurück führte. Als er sie dann so rum riss, an den Armen, schaute sie erst auf ihren Arm und dann zu Leo, sie sah die Wut aber auch das Funken in seinen Augen welches ihr Mut machte und welches sie hoffen lies, ihn doch nicht gleich zu verlieren, wenn die beiden Zeit alleine haben wollten, hatten sie nur diese Option und das war die Flucht, das davon laufen. Leo meinte das also ernst, er wollte echt mit ihr abhauen. Ames wusste nicht wie sie ihn anschauen sollte, ernst oder doch liebevoll."Du bist verrückt Leo. aber ja ich bin dabei, ich haue mit dir ab, wenn ich dann ein wenig mehr Zeit mit dir haben kann, ich würde überall mit dir hin gehen."Sagte sie denn sie würde es . wenn sie ihn dadurch nicht verlieren würde, wenn sie sich dadurch nicht von ihm trennen musste. Das das eine Schnapsidee war, war wohl beiden zu dem Zeitpunkt noch nicht klar, aber egal, Hauptsache die beiden hatten ein Paar mehr Tagen zusammen. Ames griff nach seiner Hand."Leo es tut mir leid das ich es dir noch nicht ehr gesagt habe, aber ich wusste echt nicht wie und du hast genug andere Probleme, ja ich weiß das ist egal aber dennoch wusste ich einfach nicht wie und Alex sagte mir ich soll es dir sagen und ich soll dir auch das mit meinen Gefühlen sagen, ich weiß das klingt alles komisch für dich un vielleicht glaubst du mir ja auch nicht."Sagte sie und senkte wieder den Blick bevor sie ihn dann doch wieder ansah und immer noch seine Hand hielt."Dann lass uns hier nicht mehr rum stehen, ich habe ein Paar Sachen schon lange gepackt, die müssen wir holen und dann müssen wir einen Weg finden wie wir hier raus kommen, ohne das uns jemand sieht."Sie war sich aber sicher das Leo auch dafür eine Lösung hatte, denn sie kannte ihren Freund, er wusste immer was zu tun war und er kannte sich hier sehr gut aus. Verrückt waren sie beiden dennoch.

@Leonard Wolfshagen



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#18

RE: Krankenstation

18.11.2021 18:11
Leonard Wolfshagen Leonard Wolfshagen (gelöscht)
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Dass seine beste Freundin ihn verlassen und hier zurücklassen würde damtit hätte er nie im leben gerechnet. Denn zum einen sah er keine Grund dass man diese Kolonie verlassen sollte in der sie doch wirklich alles hatten was sie brauchen konnten und zum anderen brauchte er seine Amy doch! Er konnte und wollte daher nicht wahrhaben als sie ihm nun sagte was ihre Mutter für sie und ihre Familie entschieden hatte und er wollte wütend auch von Amy wissen wie lange sie dies schon wusste. Dass sie es ihm nicht mehr sagen konnte weil sie es nicht genau wusste machte keinen Unterschied auch wenn er dennoch wütend war und es auch ganz offenkundig zeigte, indem er wütend durch den Raum lief und erst die Flasche gegen die Wand geworfen hatte und diese dann wenige Augenblicke später mit seinem künstlichen Fuß, wenn man es so nennen sollte, mit seiner Prothese durch den Raum schoss wie einen Fußball. Leo war sauer, wütend, ungehalten... enttäuscht... und verdammt noch mal, er kam damit nicht klar! Er wusste, dass er seine Freunde und den Rest an Familie den er besaß - seinen Onkel und dessen neue Freundin, die Krankenschwestern und ja auch irgendwie @Nael Seaford der ihn unter seine Fittiche genommen hatte - dass er sie alle irgendwann verlassen musste. Und es war schlimm genug für den jungen Österreicher. Doch das man ihm nun grundlos seine beste Freundin wegnahm einfach weil deren Mutter entschied es hier nicht mehr schön genug zu finden und plante abzuhauen... arghh!!
Amy hatte sich ans offene Fenster gestellt und wartete seine Reaktion ab, zumindest bis er so ungeplant aus der Haut fuhr und alles am Liebsten gepackt und von sich geschmissen hätte. Er war dabei so furchtbar wütend und frustriert, dass er ihr vielleicht auch ein wenig Angst machte als er sich vor ihr aufbaute und se zusammenpfiff als sie fragte was sie denn machen sollte. Seine blöde Anmache wegen ihrer Mutter nahm sie nicht einfach so hin sondern gab ihm eine entsprechend gepfefferte Antwort, die er wohl auch brauchte. Dass sie ihm gerade nebenbei auch gestanden hatte sich in ihn verliebt zu haben bemerkte er noch gar nicht, dafür war er viel zu abgelenkt von all dem anderen Mist. Sicher würde es aber gleich auch irgendwann zu ihm durchdringen.
Ziemlich ungehalten baute sich Leo erneut vor seiner Freundin auf und griff diese am Arm, nicht sehr feste aber durchaus entschieden und drehte sie zu sich herum. Keine Ahnung was er sonst machen sollte forderte er sie heraus, mit ihm abzuhauen; sich einfach alle Sachen zu schnappen und zu verschwinden, man wollte sie ja ohnehin trennen, also würde es Stress geben - den konnten die anderen auch gern anders haben. Das würde er nicht einfach so zulassen, er brauchte Amy ebenso wie er auch Alice brauchte. Und er ließ sich sicherlich nicht einen der wichtigsten Menschen in seinem Leben wegnehmen nachdem er schon alles verloren hatte - seine verdammte Gesundheit zuerst, dann seine jüngere Schwester... und nun auch noch seine beste Freundin? Nein, das wollte einfach nicht in seinen Kopf hinein. Fuchsig sah er ihr in die Augen und als er ihre Antwort hörte schnaubte er ungläubig. "Ist das dein ernst? Du willst mit mir abhauen? Und wie sollen wir da draußen überleben, meinst du das schaffen wir?"
War das ihr Ernst? Er war doch nicht bettlägerig, verdammt! Leo zwang sich ein wenig durchzuatmen und packte sie, sah wie sie auf ihren Arm hinabsah und lockerte seinen Griff ein wenig auch wenn das Funkeln in seinen dunklen Augen blieb. "Ja, das ist mein Ernst! Verdammt! Die wollen mir also noch den Rest nehmen, ja? Könnte denen so passen!"
Dass es nicht gerade einfach draußen werden würde war ihm klar und es würde wohl eigentlich einen kühlen Kopf brauchen um dies alles zu planen - was er gerade absolut nicht hatte, sonst wären diese Wort gar nicht erst über seine Lippen gekommen. Er wusste, dass er es draußen nicht so leicht schaffen würde, denn seine Medikamente konnte er nur bedingt mitnehmen, und wenn etwas passierte hätten sie ein echtes Problem. Auch wenn der Krebs momentan nicht da war, es konnte jeden Moment soweit sein, dass dieser erneut zurück war und was dann?
Nun, daran und an all die vernünftigen Gründe die gegen diese Schnapsidee sprachen dachte er gerade nicht, wollte es auch gar nicht erst. Er starrte Amy tief in die Augen und forderte sie erneut auf einfach ihre Sachen zu packen und mit ihm abzuhauen.
"Du bist verrückt Leo. aber ja ich bin dabei, ich haue mit dir ab, wenn ich dann ein wenig mehr Zeit mit dir haben kann, ich würde überall mit dir hin gehen."
Na, war doch endlich die Antwort auf die er gewartet hatte und er grinste sie durchaus erleichtert an. Überschwänglich beugte er sich vor und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen ohne darüber nachzudenken und machte dann wieder zwei Schritte zurück um durch den raum zu tigern und sich schon mal zu überlegen was sie alles einstecken und mitnehmen mussten. Dabei hatte er beide Arme erhoben, hielt die Hände vor sich als wollte er die Dinge an den Fingern abzählen, was er dann auch wenige Augenblicke später tat während er schneller als man meine sollte von einer Seite des Behandlungszimmer auf die andere lief und dabei alles durchging was sie brauchen würden. "Okay, alles klar... Also wir brauchen... Klamotten, genug davon für ne Weile, auf jeden Fall Proviant, Medis, ein Notfall-Kit, einen Verbandskasten, Wasser, Schlafsäcke....", begann er aufzuzählen und schritt dabei immer wieder von einer Seite zur Anderen, hin und her, während seine Zunge kaum mehr stillt stand für die nächsten paar Minuten.
Als er endlich stehen blieb griff Amy nach seiner Hand und da hielt Leo dann auch mal inne, sah sie wieder an. In seinem Planungsmodus hatte er sie fast außenvor gelassen, ja fast vergessen, während sich seine Stimme fast überschlug.
Nur als sie ihn nun berührte und dann ihre Stimme hob um zu ihm zu sprechen, da wurde er wieder ins Hier und Jetzt zurück geholt und sah sie aufmerksam an. "Leo es tut mir leid das ich es dir noch nicht ehr gesagt habe, aber ich wusste echt nicht wie und du hast genug andere Probleme, ja ich weiß das ist egal aber dennoch wusste ich einfach nicht wie und Alex sagte mir ich soll es dir sagen und ich soll dir auch das mit meinen Gefühlen sagen, ich weiß das klingt alles komisch für dich und vielleicht glaubst du mir ja auch nicht."
Leo rollte leicht mit den Augen als er diese Entschuldigung hörte, denn für ihn gab es eigentlich nun schon nichts mehr für dass sie sich schuldig fühlen musste. Vermutlich hätte er es ebenso gemacht wie sie und hätte nicht gewusst wie er es ihr wann sagen sollte. "Ach, Schwamm drüber! Ich hätte es vermutlich nicht anders gemacht...", meinte er und sah dann ebenfalls auf ihre Hand hinab. Dann hielt er aber auch inne. "Moment, mal... was? Gefühle, welche??" Und dann erst schien er zu realisieren was sie ihm vorhin denn noch alles gesagt hatte als sie meinte, dass ihre Mom mit ihr fortwollte und sie ihn nicht zurücklassen wollte. "Du... äh... hast dich in mich verknallt?", wollte er wissen und fragte dann doch lieber noch mal nach, denn das könnte doch alles etwas kompliziert machen; oder nicht? Wollte sie dann nicht, dass er diese Gefühle auch erwiderte? Aber was, wenn dem nicht so war? Leo fuhr sich mit der Hand durch die dunklen Haare und atmete tief durch.
Es dauerte einen Augenblick bis er sich wieder gefangen hatte und es half auch ein wenig dabei, dass Amy dann auf die Sache mit ihrer gemeinsamen Flucht zu sprechen kam und sie beide wieder von diesem Ding mit den Gefühlen ablenkte.
"Dann lass uns hier nicht mehr rum stehen, ich habe ein Paar Sachen schon lange gepackt, die müssen wir holen und dann müssen wir einen Weg finden wie wir hier raus kommen, ohne das uns jemand sieht.", kam es wenig später von Amy und Leo grinste. Er nickte mehrmals und war innerhalb von Sekunden wieder voll in der Planung drin. Und dann begann auch schon sein Redeschwall als er Amy aufzuzählen begann was sie alle brauchten, wohin sie es bringen konnte um es zu verstecken und wann sie sich treffen würden um einen genauen Plan zu ersinnen. Denn ohne einen ungefähren Plan wäre ihre Flucht schon vorbei ehe sie an die Mauer kämen. Leo schritt erneut auf und ab und begann seine Gedanken auszusprechen. Sie würden sich heute Abend um Sieben treffen und alles besprechen, bis dahin hatte er Zeit alles zu packen was brauchte und dann würden sie sich im Morgengrauen auf den Weg machen, wenn die Wachen hoffentlich Schichtwechsel hatten.



erwähnt: Nael Seaford, Isabell White || angesprochen:@Amy Watson

✘ kämpft erneut gegen den Krebs, doch das wird seine letzte Schlacht sein ✘
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#19

RE: Krankenstation

22.11.2021 21:12
Amy Watson Amy Watson (gelöscht)
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Sie schämte sich, sie konnte ihn grade nicht mehr ansehen, denn nicht sie hatte das ganze so entschieden, sondern ihre Mutter und sie konnte rein gar nichts an dieser Tatsache ändern, aber grade fühlte sich das ganze so falsch an, auch das was sie zu ihm gesagt hatte, sie hatte ihm alles gestanden, alles was sich in ihr angestaut hatte, denn Alex hatte ihr genau dazu geraten, doch das ganze nahm eine Wendung, die ihr nicht gefiel. Es machte den Anschein als würde sie nicht genug kämpfen, kämpfen für ihre Ziele und eines dieser Ziele war, das sie bei Leo bleiben wollte, bis er den letzten Atemzug machen würde. Noch wussten sie beide nicht, das dieser Moment schon zum greifen nahe war, denn schon bald würde Leo Diagnose bekommen, das er nicht mehr lange zu Leben hatte und dann würde sie nicht mehr an seiner Seite sein, denn sie durfte nicht hier bei ihm bleiben und genau das machte den Jungen so sauer, sie wusste das er sauer war, sie konnte es fühlen und sie konnte es mit jedem seiner Worte hören, weshalb sie auch immer wieder zusammen zuckte, wenn er seine Stimme erhob. Das ganze setzte ihr so zu, das sie selbst mit den Tränen kämpfen musste. Sie versuchte das ganze so weit wie möglich von sich zu schieben und schluckte es wie ein Klos herunter.
Als er sie am Arm packte, bekam sie Angst , er tat ihr nicht weh, das würde er nie tun, das wusste sie. Dennoch war das ganze komisch, sie hatte Leo noch nie so sauer erlebt, so impulsiv, es war anders. Nicht das sie ihn nicht verstehen konnte, denn das konnte sie durchaus. Leo war sonst nicht so, er war doch der ruhigere von ihnen beiden oder täuschte sie sich da? Sie wusste es nicht mehr, aber jetzt wo er sie so im Griff nahe bei sich hatte, konnte sie auch nicht mehr weg sehen, nun musste sie ihn ansehen und er meinte es echt ernst, er wollte mit ihr abhauen, doch hatte er auch darüber nach gedacht, welch ein Wagnis das ganze mit sich brachte. Wieder zuckte sie zusammen als er lauter wurde.Leo, ich weiß das du es ernst meinst, ich vernehme es schon an deiner Stimme und ich möchte nicht das ich dir weg genommen werde, aber meine Mom lässt mir ja keine Wahl, ich bin noch keine 18 wie du es bist, aber ich haue mit dir ab wenn ich damit verhindern kann, das wir uns nicht mehr wiedersehen, ich werde dich nicht alleine lassen, ich kann das einfach nicht, ich weiß das du schon zu viel verloren hast."Dabei dachte sie an seine Schwester und an seine Eltern, wenn sie nun auch noch verschwinden würde, das wäre dann doch zu viel. Das konnte sie ihm einfach nicht an tun, zumal keiner der beiden wusste, wie lange Leo noch zu Leben hatte, auch wenn er bisher doch ehr gute Werte hatte, aber Amy stellte sich auch täglich drauf ein, wenn sie ihn besuchte, das sie keine guten Nachrichten von ihm gesagt bekam. Klar hatte sie auch Angst, denn sie wusste nicht wie es dann sein würde, wenn er dem Tod nahe war, wie er zu ihr sein würde? Ob er sie überhaupt noch wahr nehmen würde. Diese ganzen Gefühle die sie hatte, kannte Leo bisher nicht, doch sie polterte damit ja auch raus, wie nichts gutes und sie hatte schon erwartet das er das ganze einfach ignorierte oder es verdrängte und gar nicht wahr nahm, denn genau das kam ja auch so. Amy sah ihm immer noch verwirrt an, denn er hatte ihr anscheinend nicht richtig zugehört oder?
Leo war einfach verrückt. wenn er das echt durchziehen wollte, dann mussten sie vieles beachten, denn ein Leben dort draußen war sicher nicht einfach und wenn man bedachte das Leo nicht richtig fit war, aber darüber dachten sie wohl grade beide nicht nach, sie waren einfach nur Blind, blind weil man sie trennen wollte, wer würde das nicht so machen wie die beiden. Amy war blind wegen ihrer Gefühle zu Leo und er weil er Amy nicht gehen lassen wollte. Komische Kombination aber auch witzig, wie sie doch fand. Leo fing schon mit der Planung an und sie kam und kam nicht mehr zu Wort. Sie ließ ihn auch machen, denn da hatte sie echt keine Chance, sie würde nicht dazwischen reden, denn das brachte doch nichts , so wie man eine Frau nicht unterbrechen sollte, sollte man auch eine Mann nicht unterbrechen, der dabei war, alles durch zu planen, auch wenn man das heute nicht mehr musste. Amy lebte auch in den Tag hinein und das seid so vielen Jahren. Sie musste leicht grinsen und lies ihn weiter reden denn der Wortschwal kam einfach so. "ich habe eine Notfalltasche bei mir zuhause, die brauche ich nur zu holen, meine Mom hat sie immer fertig gepackt ich bin mir sicher sie hat nichts dagegen wenn ich sie nehme."Musste darüber dann doch lachen, denn sie war sich sicher wenn Isabell wüsste was die beiden vor hatten, hätte sie das sofort verhindert, aber Amy hatte nicht vor es auch nur einem zu sagen.
Amy lies seine Hand nicht los, auch nicht als er versuchte weiter durch den Raum zu laufen, denn das ganze machte sie nur noch nervöser denn bisher hatte er noch nicht mal Ansatzweise drauf reagiert was sie ihm gestanden hatte. Auch entschuldigte sie sich bei ihm, was er dann auch ab winkte. Ihre Augen wurden dann aber doch weiter als er anfing zu sprechen , denn die lang ersehnte Reaktion auf ihre gesagten Worte kamen dann doch , auch neben der ganzen Planung die sie grade gemacht hatten. Sie nickte nur. Senkte aber wieder den Blick so das sie ihn nicht ansehen musste, denn das konnte sie grade nicht." Ja Leo es stimmt ich habe Gefühle für dich, aber ich kann sie noch nicht richtig einordnen, weil ich diese bisher nicht kannte, was nicht heißen soll das ich unerfahren bin, denn das bin ich nicht, aber ich kannte diese nicht, nicht in der Form und auch nicht in dieser Stärke."Sie redete sich um Kopf und Kragen, wie kam sie da nur wieder raus, sie wollte das ganze nicht kaputt machen, denn das was sie bisher hatten, war mit nichts zu vergleichen, aber sie waren nun mal auch in einem Alter wo man sich ineinander verlieben konnte, oder nicht? Sie sagte dann aber nichts mehr, für den Moment jedenfalls nicht. Sie wollte ihm Luft geben damit er selbst nachdenken konnte."Leo, ich möchte das ganze damit nicht kaputt machen, das musst du mir glauben, vielleicht habe ich es dir deswegen auch nicht gesagt, weil ich bald gehen muss und mir das ganze so schwer fällt, grade weil ich diese Gefühle habe, ach ich weiß es doch auch nicht."Sagte sie und lies dann seine Hand los und lief im Raum hin und her, machte das Fenster zu und setzte sich auf die Liege, stand wieder auf und rannte weiter durch den Raum, denn sie war einfach nur nervös und wusste nicht mehr was sie tun sollte. Sie wusste einfach nicht wo es die beiden hinführen wollte aber eines wusste sie, sie wollte mit ihm abhauen, denn sie wollte ihn für sich alleine, mal nicht andere um sich rum haben, einfach nur die beiden und sonst keiner, nicht drüber nachdenken müssen was in ein Paar Tagen sein würde. Sie mussten nur ihre Sachen nehmen und abhauen, mehr war das ganze doch nicht oder? Vielleicht wollte er nun auch gar nicht mehr, nachdem er wusste was sie empfand und würde ihr dann doch lieber aus dem Weg gehen."Ich könnte dich verstehen , wenn du das nun alles nicht mehr machen willst, wenn du nicht mehr abhauen willst weil du nin weißt das ich da was empfinde und vielleicht denkst du nun auch anders darüber das ich bald nicht mehr hier sein werde."Sie wusste grade selbst nicht was sie da redete , aber sie redete und redete und dachte nicht drüber nach, wieso auch, es war doch ohnehin schon alles kompliziert genug, wieso konnte es auch nicht einmal alles normal laufen. Ob sie es machen würden, würde sich dann gleich entscheiden, denn dann mussten sie ihre Sachen holen und warten bis alle schliefen und niemand es mitbekommen würden. Angst hatte sie aber nicht, sie würde es einfach auf sich zu kommen lassen, mehr als schief gehen konnte es ja nicht.

@Leonard Wolfshagen



Dream of life.

To get a dream of life again, a little vision of the start at the end, but all the choirs in my head say, no. but I needed one more touch, Another taste of heavenly rush And I believe, I believe it so. And I needed one more touch, Another taste of divine rush And I believe, I believe it so - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


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#20

RE: Krankenstation

30.11.2021 15:39
Leonard Wolfshagen Leonard Wolfshagen (gelöscht)
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Diese dämliche Volljährigkeit und die Entscheidungen der Eltern! Leo war ziemlich ungehalten als er von Isabell Watsons Entscheidung hörte das Heavens Paradise zu verlassen und ihm damit seine beste Freundin wegzunehmen. Nicht nur, das sie dann gehen würde - er würde sie wohl nie wieder sehen können, denn je nach dem wohin sie gehen würden, und das vielleicht auch noch heimlich, denn er wusste nicht ob die Anführer es wussten oder Isabell ihre Kinder einfach mitnehmen und abhauen wollte ohne etwas zu sagen. Leo wusste nichts von den genauen Umständen hier in der Paradise, denn auch wenn er schon sein halbes Leben gefühlt hier drin verbracht hatte so hatte man nach außen hin ja immer diesen Schein gewahrt einer heilen Welt, und den hatte auch Leo voll mitbekommen. Er wusste nicht, dass es genug Gründe gab um die Kolonie zu verlassen. Und es interessierte ihn auch nicht, denn her ging es um Amy. Um das junge Mädchen welches ihm in den letzten Jahren zu einer verdammt guten Freundin und einer wichtigen Stütze geworden war, die er kennen und lieben gelernt hatte und die man ihm nun für immer nehmen wollte. Denn er wusste ja auch nicht, wie lange er selbst noch da sein würde. Wann würde der Krebs wiederkommen und alles für ihn beenden? Diese Frage rief eine uralte Angst in ihm hervor, die er nur dann vergessen konnte, wenn Amy bei ihm war und selbst ihr gelang es nicht immer ihn abzulenken. Als er nun erfuhr, dass sie gehen sollte, da brach alles aus ihm heraus und er konnte nicht anders als sie etwas grob am Arm zu packen und ihr tief in die Augen zu sehen. Dabei hatte er die eigenen zu Schlitzen verengt und starrte sie wütend an, nicht einmal wirklich sauer auf seine beste Freundin sondern auf die ganze Welt. Er würde ihr auch nie wehtun und wenn sie sich nun losriss würde er sie auch sofort loslassen. Als er nun verlangte, dass sie mit ihm abhaute, war sie wohl die Vernünftigere von ihnen beiden und wies ihn darauf hin ob dies eine so gute Idee sei. Schlechte Idee! Im Moment war er viel zu sauer und ungehalten für solche Argumente und ja, es war ihm verdammt ernst damit von hier abzuhauen und mit Amy durchzubrennen. Er wollte sich nicht noch mehr wegnehmen lassen.
Er tigerte im Raum hin und her und lief auf Bein und Prothese dabei ziemlich flüssig, während er an den Fingern abzählte was sie alles brauchen würden und dies auch laut aufzählte. Als er dann eine Hand an seiner spürte und wieder zu Amy sah hörte er auch ihre Worte und hielt inne. "Ich habe eine Notfalltasche bei mir zuhause, die brauche ich nur zu holen, meine Mom hat sie immer fertig gepackt ich bin mir sicher sie hat nichts dagegen wenn ich sie nehme.", erklärte sie ihm und Leo grinste zufrieden. "Perfekt! Die brauchen wir.", meinte er und hätte sie beinahe erneut geküsst.
Und erst als sie so da standen und Amy sich entschuldigt hatte, Leo das mit einem Winken abtat, da checkte er was sie noch gesagt hatte und fragte nach. Amy nickte und schien das was sie gesagt hatte auch so zu meinen, denn als er sich etwas überrascht erkundigte ob sie sich etwa in ihn verknallt hatte, hörte er sie erneut sprechen. Eigentlich redete sie sich ein wenig um Kopf und Kragen und der Österreicher runzelte die Stirn während er ihr zwar zuhörte, aber dabei die Kiefer fest zusammenpresste während er schon darüber nachdachte was er mit all diesen Informationen anfangen sollte und wie er mit ihr umgehen sollte, nun wo er von ihren Gefühlen wusste. "Leo, ich möchte das ganze damit nicht kaputt machen, das musst du mir glauben, vielleicht habe ich es dir deswegen auch nicht gesagt, weil ich bald gehen muss und mir das ganze so schwer fällt, grade weil ich diese Gefühle habe, ach ich weiß es doch auch nicht.", gab sie zu und Leo seufzte leise. Er fuhr sich mit beiden Händen durch die dunklen Haare und sah sie mit leicht aufgerissenen Augen an. Tja was sollte er dazu sagen? Wie mit ihr umgehen; so wie immer, einfach so wie sonst? Oder anders? Er biss sich auf die Lippe und schwieg einen Augenblick lang, doch etwas überfordert mit all dem hier. Er sah ihr dabei zu wie sich wegdrehte, das Fenster schloss, sich auf die Liege setzte und dann wieder aufstand und dann durch den Raum raste. Ähnlich wie er es getan hatte um seine Gedanken zu sortieren. "Amy...", setzte er an und stellte sich ihr in den Weg. "Jetzt bleib doch mal stehen... hey!"
Er packte sie etwas sanfter als vorher an den Schultern und zwang sie ihm in die Augen zu sehen als er mit ruhiger Stimme sprach. Eigentlich herrschte in seinem Inneren noch ziemliches Chaos uns er wusste nicht recht was er denken sollte, aber sie so aufgeregt zu sehen weckte dann doch irgendwie den Beschützer in ihm. "Hey, alles cool. Du machst nichts kaputt, okay?!", versuchte er sie zu beruhigen und setzte ein kleines Lächeln auf. Man sah ihm die leichte Unsicherheit bestimmt an, zumindest wenn man ihn gut kannte und das war bei Amy der Fall, aber dennoch war es ein ehrliches Lächeln.
"Ich könnte dich verstehen , wenn du das nun alles nicht mehr machen willst, wenn du nicht mehr abhauen willst weil du nun weißt das ich da was empfinde und vielleicht denkst du nun auch anders darüber das ich bald nicht mehr hier sein werde.", meinte sie nochmals und der Dunkelhaarige schüttelte sachte mit dem Kopf. Er hatte noch immer vor mit ihr abzuhauen und zu verschwinden, denn auch wenn sie scheinbar in ihn verliebt war, war sie noch immer seine beste Freundin und die wollte er nicht verlieren. Und mit ihr durchzubrennen schien ihm die einzige Möglichkeit wie man sie ihm nicht wegnehmen konnte.
Also warf er ihr einen tiefen Blick in die hübschen Augen und legte eine Hand an ihr Kinn, damit sie ihn auch wirklich ansah und nicht den Kopf abwandte.
"Nichts da! Wir ziehen das durch, okay? Ich will nicht, dass sie dich mir wegnehmen. Und dass du,.. naja jetzt wohl in mich verknallt bist ist ja auch irgendwie... schmeichelhaft?", versuchte er es einfach mal und suchte noch nach den richtigen Worten. Es war sicher nicht ganz das was sie sich wünschte von ihm zu hören, aber er wusste gerade nicht was er sagen sollte. Also war es vielleicht besser erst mal alles auf sich zukommen zu lassen?



erwähnt: xxx || angesprochen:@Amy Watson

✘ kämpft erneut gegen den Krebs, doch das wird seine letzte Schlacht sein ✘
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