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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Schule

09.04.2021 02:24
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
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Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

...

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#2

RE: Schule

21.09.2021 13:42
Alexander Watson Alexander Watson (gelöscht)
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Normalerweise würde AJ nicht in diesem Teil der Anlage verweilen, doch er hatte seiner Mom versprochen, dass er den Ball flach halten würde. Er würde im Moment keinerlei Aufsehen erregen oder die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Er würde brav zur Schule gehen und keinerlei Anstalten machen. Auch wenn es ihm mehr wie unangenehm war, hier zu sein, er war hier und würde sich da durch quälen, ob er wollte oder nicht. AJ würde alles für seine Mom tun, auch wenn es gegen seine Prinzipien verstieß.
Jedoch würde er sich nicht an der Sache, also diesem Unterricht beteiligen. Er würde still dasitzen, ein wenig herum kritzeln, aber mehr auch nicht. Würde man ihn etwas fragen, so würde er nicht antworten, da er die Antwort eh nicht wissen würde. Alle hier, wussten, dass er nicht die hellste Birne war, doch man ließ ihn in Ruhe, zumindest die anderen Kids und Teenager in dem Raum.
Merkte AJ, dass auch nur einer einen dummen Spruch drücken wollte, so sah er denjenigen eisig an. Das klappte meist immer.

Die Zeit verging jedoch absolut gar nicht. AJ langweilte sich und er war echt am Überlegen einfach seine Klamotten zu packen und zu gehen. Doch allzu lange dürfte das Schauspiel hier nicht mehr dauern, oder? Man redete gerade über irgendeinen Text... war es ein Gedicht oder ein Buch? AJ hatte keine Ahnung. Jeder musste was vorlesen, der Reihe nach. Was war das für ein Zirkus hier. Schlussendlich kam man bei AJ an und er winkte nur weiter. Er wollte nichts vorlesen, da er erstens nicht wusste, wo man stehengeblieben war und zweitens...er konnte nicht gut lesen und wollte sich nicht zur Witzfigur machen lassen. Ein Junge, der neben ihm saß, zeigte ihm, wo sie stehengeblieben waren, doch AJ flickte das Buch nur leicht weg. Er sah den Lehrer, Mr Underwood an. „Sie können ruhig weitergehen.... ich werd nichts vorlesen.“, meinte er in einer ruhigen, jedoch bestimmten Tonlage. Er hoffte, dass das Ding damit durch war, doch falsch gedacht.
“Ja, bestimmt weil du nicht lesen kannst, Watson!“, kam es von irgendeiner Ecke des Klassenraums und schallendes Gelächter folgte. Wenn AJ eines nicht leiden konnte, dann wenn man sich über ihn lustig machte. AJ stand auf, um dem Kerl, der das eingeworfen hatte, eine zu verpassen...

@Ian Underwood

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#3

RE: Schule

22.09.2021 21:17
Ian Underwood Ian Underwood (gelöscht)
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First Post


Als Ian früher mit seinem Lehramtsstudium angefangen hatte, wäre er wohl nie auf die Idee gekommen, dass er einige Jahre später in einer Zombieapokalypse Schüler unterrichten würde, die teilweise seit ihrer Geburt um ihr Leben kämpfen mussten. Das stand auf jeden Fall nicht in der Jobbeschreibung, doch hier war er nun in einem Unterrichtsraum, mit einem Haufen Teenagern, die von klein auf nicht wirklich Bildung erfahren haben. Selbst die Altersgruppe der Anwesenden hier, war nicht entsprechend den Schülern in einer Grundschule, aber unter all den Umständen konnte er sich nicht ansatzweise darüber beschweren. Immerhin wollte er den Leuten hier helfen und mit den Jüngeren arbeiten, damit sie möglichst viel aus sich machen konnten. Ian besaß zwar nicht das Know-how für die Fächer und Themen, die Schüler im Alter von 17 oder 18 Jahren normalerweise behandelten, aber das spielte auch keine Rolle. Lesen, Schreiben, Rechnen, Werte und Grundlagen in verschiedenen Themenbereichen waren erst einmal die wichtigsten Kenntnisse, die nun erworben werden mussten und dafür fühlte sich der Brünette auf jeden Fall kompetent genug.

Die Stimmung im Klassenzimmer war sehr durchwachsen, da es einige Schüler gab, die den Unterricht wirklich nutzen wollten und wiederum anderen, die auf das Ganze überhaupt keinen Bock hatten, insbesondere die älteren unter ihnen. Irgendwie konnte Ian schon verstehen, dass es für manche Schüler nervig oder hart war, da es nicht so wirkte, als würde Schulunterricht in der neuen Welt viel nützen, doch den meisten hier war nicht wirklich bewusst, was für Konsequenzen es haben würde, wenn die jüngeren Generationen gar keine Kenntnisse mehr vorweisen konnten. Wie sollte die Gesellschaft das in der Zukunft überstehen?

Er ging mit der Klasse den amerikanischen Klassiker To Kill a Mockingbird durch. In einer Bibliothek hatten die Überlebenden hier scheinbar einige Bücher gesammelt, weshalb er relativ vielen Schülern ein Buch zur Verfügung stellen konnte, zwar mussten manche sich die Bücher teilen, aber das war zum Glück kein Problem. Es eignete sich als hervorragende Leseübung und behandelte Rassismus in Amerika, weshalb er die Jugendlichen abwechselnd vorlesen ließ. Die jüngeren Schüler schlugen sich ziemlich gut, trotz der teils älteren Sprache. Ian nickte dem aktuellen Leser lobend zu, als dieser es schaffte beinahe fehlerfrei die nächsten Passagen fehlerfrei vorzulesen. Als Nächstes war Alexander Watson dran. Er wollte lieber Aj genannt werden, was Ian nicht störte. Er selbst wollte als Mr. Underwood angesprochen werden, da er es für sinnvoll hielt ein gewisses Gefühl für Autorität zu besitzen. Gute Kommunikation konnte den Leuten da draußen wortwörtlich das Leben retten. Ian blickte den Jüngeren erwartungsvoll an, da dieser bisher keinen Ton von sich gab. Aj war eher einer der komplizierteren Schüler hier. Er wirkte oft sehr unkonzentriert und vor allem unmotiviert, es war schwer für Ian den Dunkelhaarigen zur Mitarbeit zu bringen … vorausgesetzt er war überhaupt anwesend. Um ehrlich zu sein war es ziemlich frustrierend, dass er es einfach nicht schaffte Aj irgendwie zu erreichen, er nahm das alles hier nicht wirklich ernst. Ian ging ein paar Schritte auf ihn zu, als dieser das Buch zur Seite schob und ihm in einem immerhin respektvollen Ton klarmachte, dass er nicht vorlesen würde. Ian verschränkte die Arme vor der Brust, doch bevor er etwas sagen konnte, ertönte die Stimme eines anderen Schülers zwei Reihen weiter hinten. „Ja, bestimmt weil du nicht lesen kannst, Watson!“. Ian warf dem Störenfried einen strengen Blick zu, als die meisten anderen laut das Lachen anfingen. „Sofort Ruhe hier!“, rief Ian mit gehobener Stimme durch den Raum, woraufhin es wieder stiller wurde, aber jedoch nicht die Spannung im Raum löste. Noch bevor er den Schüler mit seinem Verhalten konfrontieren konnte, stand Aj schon auf und ging auf ihn los. „Hey, hey!“ Ian wurde nun deutlich lauter als zuvor. Er eilte zu den beiden Schülern, wo er Aj fest am Arm packte und wegzog „Alexander hör sofort auf damit!“ er wählte bewusst seinen vollen Namen und blickte dem Schüler düster in die Augen „Was soll der Scheiß, du kannst nicht einfach so auf ihn losgehen!“ Um den anderen würde er sich auch noch kümmern, aber Gewalt konnte er hier nicht tolerieren, also war Aj als erstes dran.

Erwähnt: xxx | Angesprochen: @Alexander Watson

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#4

RE: Schule

23.09.2021 08:50
Alexander Watson Alexander Watson (gelöscht)
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Wenn AJ ein wenig von dem verstehen würde, was in dem Buch, was die Klasse durch ging, vor sich ging, würde er sich zu aller Wahrscheinlichkeit doch dafür interessieren. Er war nicht dumm oder so, er konnte eben nur nicht die Worte lesen oder verstehen. Er war sich sicher, wenn sich jemand die Zeit nehmen würde und ihm die Story erklären würde, mit den heutigen Worten, so würde er Feuer und Flamme sen. In sich tief drin, war AJ ein Poet, ein Künstler, eine kreative Seele, doch ihm war es lieber den harten Kerl zu zeigen. Dies machte einen weniger angreifbar. Warum AJ nicht gerne in diese Schuleinrichtung ging war einfach. Er wollte seine Zeit nicht damit verschwenden in einem muffligen Raum zu sitzen und trockenen Themen lauschen und zum anderen wollte er sich nicht die Blöße geben, vor vielen Gleichaltrigen wie ein Idiot dazustehen, da er eben nicht bis kaum lesen konnte. AJ konnte viele Dinge ab, außer eben , dass man über ihn lachte oder ihn bloßstellte. Mit diesen Gefühlen konnte er nicht umgehen und er schaltete dann einfach und unüberlegt auf Angriff.

So wie auch jetzt. Wieso konnten diese Idioten nicht ihre Meinung für sich behalten und wieso mussten alle anderen da mitspielen und loslachen. AJ war nun im Mittelpunkt und das auch keinem gruten Grund. Der Kerl, dessen Namen er wieder vergessen hatte, machte ihn einfach wütend und er sah einfach keinen anderen Ausweg, als auf Angriff zu schalten und sich den Kerl zu schnappen um ihm eine zu ballern. AJ wusste, dass das hinterher Ärger geben würde, doch es störte ihn gerade nicht. Wie war das noch? Er hatte seiner Mom versprochen, den Ball flach zu halten? Tja, sorry Mom, aber ich habe gelogen.
Noch bevor AJ jedoch zuschlagen konnte, wurde er am Arm gepackt und weggezogen. Mr Underwood war stinkesauer und das konnte man daran erkennen, dass er AJ mit seinem vollen Namen ansprach. AJ sah seinen Lehrer an und er kam sofort runter. Er hob abwehrend und entschuldigend die Hände und trat von dem Objekt seiner Aggression zurück. Er wollte wirklich keine Schwierigkeiten. Alle Augen waren auf ihn gerichtet und eine innere Unruhe machte sich in dem 18-jährigen breit. Er musste hier raus, bevor die Unruhe sich in Panik wandelte. AJ ging an seinen Platz zurück und nahm seine Tasche. Er verließ schnell den Raum. Das war seine Verteidigung… Abhauen, sich aus der Situation entfernen.

Weit würde er jedoch nicht gehen, da er wusste, dass Mr Underwood mit ihm reden wollte und auch wenn AJ keinen Bock drauf hatte, so würde er sich diesmal den Konsequenzen stellen, so hart es auch sein mag. Er hatte ja schließlich ein Versprechen abgegeben.

@Ian Underwood

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#5

RE: Schule

24.09.2021 16:06
Ian Underwood Ian Underwood (gelöscht)
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Mancher würde es naiv nennen oder zu gutmütig, doch Ian hatte immer daran geglaubt, dass jeder Mensch ein riesiges Potenzial hatte, etwas aus sich zu machen. Es waren oft die Umstände oder Erfahrungen mit dem Umfeld, die viele Leute zurückhielten. Genau deswegen wollte Ian bereits möglichst früh einen positiven Einfluss auf andere haben, damit diese eine gute Zukunft vor sich hatten. Diese Ambition, war durch die Apokalypse deutlich erschwert worden, aber das hielt ihn nicht davon ab sich zu bemühen, den Kindern und Jugendlichen trotzdem zu helfen. Deshalb war Ian sich sicher, dass auch AJ mehr aus sich machen könnte, wenn er dies nur zulassen würde. Die aktuelle Situation im Klassenzimmer war diesbezüglich allerdings ziemlich ungünstig.

Ian konnte AJ gerade noch stoppen, bevor er dem anderen Schüler eine verpassen konnte. Im Raum war nun Stille eingekehrt und alle schauten erschrocken zu den beiden Männern. Ian löste seinen Griff wieder, er wollte dem Jüngeren ja auch keine Angst einjagen. AJ nahm entschuldigend seine Hände nach oben und wirkte nun etwas unbeholfen. Hervorragend, jetzt kann das ja nichts mehr werden. Die eben noch finstere Miene wandelte sich in Besorgnis um. Nach diesem Vorfall würde der Unterricht jetzt sicherlich nicht normal weitergehen und es lag nun in seiner Verantwortung die Situation zu klären. Es überraschte ihn also nicht, als AJ seine Sachen packte und aus der Situation flüchten wollte. „AJ warte…“, er versuchte möglichst freundlich zu klingen, aber es gelang ihm nicht wirklich. Der Dunkelhaarige war bereits aus dem Raum verschwunden und Ian ließ kurz seufzend den Kopf hängen. Klar, er hätte den Unterricht nun einfach fortsetzen können, doch das wäre wohl die falsche Entscheidung gewesen. Immerhin konnte man so ein Verhalten nicht einfach ignorieren, von beiden Seiten aus. Ian wandte sich zu Kyle, dem Schüler den AJ eben provoziert hatte. Sein Gesichtsausdruck war nun wieder ernster geworden, da er dem Mann verklickern wollte, dass er Scheiße gebaut hat „Kyle, nach der Schule werden wir uns hier mal ernsthaft unterhalten, ist das klar?“. Der Schüler, welcher bis eben noch mit seinem Sitznachbar über den Vorfall von gerade tuschelte, blickte erschrocken zu seinem Lehrer auf und nickte nur still. Daraufhin ging Ian nach vorne und beauftragte Marie, eine der Älteren hier, damit den Lesefluss aufrechtzuerhalten, während er nach draußen ging, um AJ einzuholen und mit ihm zu sprechen. Bei ihr hatte er da wohl die besten Chancen, dass die Schüler nun etwas ansatzweiße produktives machten, da sie mit Abstand am ambitioniertesten war.

Ian ging ebenfalls vor die Tür und suchte dort nach dem jungen Mann. Zu seiner Überraschung war AJ noch in Sichtweite und saß im Außenbereich auf einer Bank. Nachdem er draußen ankam, näherte er sich dem Jüngeren in langsamen Schritten „Musste das sein?“ fragte er ihn in einem ruhigen Ton. Wütend zu klingen würde die Situation nur verschlimmern. „Ich weiß du hast jetzt bestimmt keinen Bock dieses Gespräch zu führen, aber bei solchen Aktionen bin ich dazu gezwungen etwas zu unternehmen, auch wenn mir das keinen Spaß macht.“ er ging vor ihm in die Hocke und versuchte Blickkontakt aufzunehmen. „Mir ist bewusst, dass Kyle sich manchmal idiotisch verhält, aber steh doch über solchen Bemerkungen. Lass dir nichts von ihm sagen und ignoriere sowas einfach.“ Er hoffte das AJ irgendwie Vernunft zeigen konnte, da Ian selbst enttäuschend fand, dass er sich nun in so eine Lage gebracht hatte. Jetzt musste er den Dunkelhaarigen wohl oder übel für sein Verhalten bestrafen. Wie sollte er es so schaffen AJ zu motivieren sich zu verbessern?

Erwähnt: xxx | Angesprochen: @Alexander Watson

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#6

RE: Schule

27.09.2021 22:36
Alexander Watson Alexander Watson (gelöscht)
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Schule…in der heutigen Zeit war einfach nur schwachsinnig. Man lernte über alte Meister, man lernte Zeug, was man nie gebrauchen würde. AJ bezweifelte, dass er irgendwann mit einem Walker über Hemmingway diskutieren würde oder sich zu einem Buchclub einfinden würde. Heute zählten andere Dinge. Die Akademiker waren wahrscheinlich die Ersten damals die ins Gras gebissen haben. Man brauch keine Schriftsteller mehr, keine Wissenschaftler. Die Welt ist am Ende und es zählt nur noch Überleben, komme was da wolle. AJ verstand nicht, warum man so sehr auf das ganze Zeug so scharf war. Und er würde es auch nie verstehen.

Nachdem er den Klassenraum fluchtartig verlassen hatte, ging er in den Außenbereich und setze sich auf eine Bank. Seine Tasche stand zwischen seinen Beinen und er hatte den Kopf in seinen Händen versenkt. Er musste runter kommen und sich schon einmal drauf einstellen, dass er gehörigen Ärger bekommen würde. Und er wusste, dass es keine Moralpredigt werden würde. Man würde ihn wieder vorführen und einsperren, in diese kleinen Zellen, wo er vor Panik nur schreien würde, da er extrem unter Platzangst litt. Er hob den Kopf, als Mr Underwood ihn ansprach. Er fuhr sich mit den Händen durch die Haare. „Ja, musste es.“, maulte er zurück. Er sah seinen Lehrer nicht an. Er hörte aber aufmerksam zu, was gesagt wurde.

„Idiotisch? Er ist wie alle hier ein verdammter Bully, Mr U… und das Schlimmste er kommt mit allem durch, weil sein Vater ein großes Tier ist. Ich soll drüber stehen, wenn er mich lächerlich macht? Ich … ich musste mich zwingen wieder hier her zu kommen, weil ich keinen Bock auf diese Scheiße hab. Doch hab ich meiner Mom versprochen hin zu gehen und mich zu benehmen, was aber scheiße schwer ist, wegen Idioten wie Kyle.“, AJ kotzte sich aus. Er zog eine Kippe aus der Schachtel und machte diese an. „Es ist einfach nur scheiße hier… und wenn Sie mich bestrafen müssen, dann tun Sie es. Ich bins ja mittlerweile gewohnt.“

@Ian Underwood

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#7

RE: Schule

28.09.2021 14:26
Ian Underwood Ian Underwood (gelöscht)
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Was einige seiner Schüler wohl nicht sehen konnten, war die schwierige Zukunft, die auf sie zukommen würde. Es wäre gelogen zu sagen, dass der Unterricht allein überlebenswichtig war. Zu lernen, wie man mit einer Waffe umging, sich ein Feuer machte, Jagen zu gehen und seinen Körper fit zu halten, waren wohl deutlich notwendigere Fähigkeiten, die man heute brauchte – traurigerweise. Aber mal ehrlich, niemand konnte vorhersagen, wie lange die Apokalypse so noch ihren Lauf nehmen würde. Wenn nun in 50 Jahren alles noch so sein würde wie jetzt auch und viele der Erwachsenen dann bereits verstorben wären oder zu alt, um noch viel auszurichten, wer musste dann die Verantwortung übernehmen? Richtig, die junge Generation. Wie sollte das funktionieren, wenn einige dieser Jugendlichen nicht einmal Lesen oder Schreiben könnten. Wie sollten sie so in einer stabilen Gesellschaft leben und Fortschritte erzielen? Das Wissen aus Büchern konnten sie so teilweise nicht verwenden. To Kill a Mockingbird war sicherlich nicht so angenehm zu lesen, wie Harry Potter, aber sie mussten mit dem arbeiten, was ihnen hier zur Verfügung stand und damit mussten sich alle wohl oder übel mit abfinden.

Auf dem Weg nach draußen wusste Ian genau, dass das nun folgende Gespräch sicher nicht einfach werden würde. Ihm war bewusst, dass AJ gekränkt von dem Kommentar des anderen und dem Gelächter seiner Schulkameraden war. Irgendwie konnte er es dem Jüngeren also nicht verübeln, dass er aus dem Klassenzimmer geflohen war. So ein Verhalten in der Schule war wohl ein zeitloses Phänomen, immer mussten andere fertig gemacht werden, selbst in der heutigen Zeit wo es so viele andere Probleme gab. Hätte Ian von AJs bisherigen Bestrafungen gewusst, wäre er sicherlich entsetzt gewesen, denn so etwas würde er keinem hier antun, was sollte das auch bringen? Ihn für die Schule motivieren sicherlich nicht.
Draußen angekommen, führten die beiden schließlich ein Gespräch über den Vorfall drinnen. „Ja musste es.“ maulte der Schüler ihn an. „Hey! Achte darauf, wie du mit mir sprichst okay?“, seine Stimmlage behielt trotz seiner Aussage noch eine gewisse Ruhe. Ian wollte die Situation nicht noch mehr eskalieren lassen, aber das hing von dem Jüngeren ab. Die Tatsache, dass AJ ihm nicht in die Augen schauen konnte, machten Ian wieder bewusst, wie schwer er ihm fiel mit dem Dunkelhaarigen eine Bindung aufzubauen.
Als sie über Kyle sprachen, nahm Alexander das Wort „Bully“ in den Mund und damit hatte er auch recht. Es war nicht das erste Mal, dass der Kerl sich vor anderen aufspielte und meinte, diese provozieren zu müssen. Ian hörte dem Anliegen des Teenagers aufmerksam zu. Wenigstens begründete AJ sein Verhalten etwas, so konnte er besser nachvollziehen, warum er so aggressiv auf den Kommentar des anderen reagierte. Bevor er darauf eingehen wollte, sah er zu, wie AJ sich eine Zigarette anzündete. Kurz musste er den inneren Trieb bekämpfen, ihn darauf anzusprechen, doch er schätzte es, dass die beiden gerade zum ersten Mal ein etwas ernsteres Gespräch führten und wollte deshalb nicht den Moralapostel spielen.

Für einen Moment herrschte Stille, als der Schüler sich genug aufgeregt hatte. Ian stützte sich mit seinen Händen am Boden ab, um sich richtig hinzusetzen und schaute sein Gegenüber immer noch an. Er seufzte kurz auf, ehe er dem Dunkelhaarigen antwortete „Weißt du, warum ich das Buch für den Unterricht gewählt habe? Nicht etwa um euch zu ärgern oder nerven, nein … es zeigt einem auf, wie grausam sich Menschen gegenüber anderen verhalten und wie fatal die Konsequenzen von diesem Verhalten sich auf das Leben eines Menschen auswirken können. Vielleicht öffnet es ja manchen Leuten hier die Augen.“ Er wandte den Blick ab und schaute nun in den bewölkten Himmel nach oben. Die Wolken dort oben zogen sich mehr und mehr zusammen, vermutlich würde es bald das Regnen anfangen. „Du hast schon recht, idiotisch ist wohl etwas milde ausgedrückt. Ob du es glaubst oder nicht, aber ich habe auch so meine Erfahrungen im Leben mit Menschen, wie Kyle gemacht und ich weiß genau wie scheiße sich solche Kommentare anfühlen können, aber glaub mir, Gewalt wird deine Probleme hier nicht lösen.“ Er musste an seine Vergangenheit zurückdenken und die Steine, die ihm manchmal in den Weg gelegt wurden. Es war schon verrückt, wie viel sich seither geändert hatte, mal ganz abgesehen von der Apokalypse. Es war sehr schwierig Kyles Art zu ändern und solange dieser nicht physische Gewalt zeigte, konnte er auch nur bedingt etwas gegen ihn unternehmen. Wenigstens konnte er versuchen AJ etwas in seiner Lage zu helfen, auch wenn er Kyle nicht verstummen lassen konnte. Über die Bestrafung sprach er erst einmal nicht, denn er wollte sehen, wie sich dieses Gespräch entwickelte. Er könnte ihm eine Strafe nicht aufsparen, aber immerhin etwas vermindern. Schließlich schaute er wieder zu seinem Gegenüber „Warum hast du eigentlich nicht einfach vorgelesen?“ Das hätte die Provokation seines Mitschülers wohl verhindern können. Ihm war natürlich schon aufgefallen, dass AJ sich oft aus Übungen raushielt, aber er wollte die Gelegenheit jetzt nutzen ihn darauf anzusprechen.

Erwähnt: xxx | Angesprochen: @Alexander Watson

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#8

RE: Schule

01.10.2021 15:46
Alexander Watson Alexander Watson (gelöscht)
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Irgendwie hatte Alex wohl doch einen falschen Eindruck von Mr Underwood gewonnen. Aber für ihn waren die Leute hier eh alle gleich, daher hatte er sich nicht die Mühe gemacht, ihn erst einmal kennenzulernen. Aber je länger er dem Lehrer hier zuhörte, umso mehr fragte er sich, ob er vielleicht doch ein klein wenig auf Alex‘ Seite war. Er hörte dem Älteren zu und ließ ihn erklären, warum er das Buch gewählt hat und wie er zu Kyle stand. Hin und wieder nickte AJ und bekam ein Gefühl in der Magengegend, dass er sich doch vielleicht ein wenig mehr auf den Lehrer einlassen konnte. Alex traute schon lange keinem mehr. Er hatte für sich erkannte, dass es besser und gesünder war, wenn man keinem traute. Wenn man Vertrauen gegenüber eine Person aufbaute war es ganz einfach, dass man dem anderen wehtun konnte. Das brauchte AJ an sich nicht wirklich. Klar, sah er oft eifersüchtige hinter anderen her, die in Cliquen herum liefen. Einen besten Freund zu haben wäre sicherlich auch nicht übel, aber erstens konnte AJ das nicht und zweitens, wer wollte schon mit ihm, dem Freak, befreundet sein. Wie man es dreht und wendet… es kommt immer das Gleiche dabei heraus.

Alexander rauchte seine Kippe auf und war verblüfft, dass Mr Underwood nichts sagte. Wieder ein Pluspunkt für den Lehrer. Alex sah auf, als er ihm die Frage der Fragen stellte. Warum hatte er nicht einfach vorgelesen? Was sollte er sagen? Die Wahrheit? Das er nicht gut lesen konnte? Oder eine Lüge auftischen, dass es ihn nicht interessiert, was da gelesen wurde. Alex dachte nach und versuchte den richtigen Weg in der jetzigen Situation zu finden. Er sah sich um, nicht, dass andere Leute oder Gott bewahre, Kyle hier herumlungerten.
„Wissen Sie…das ist nicht so einfach.“, nervös wippte er mit dem Fuß und machte sich eine neue Kippe an. „Es ist aber dann doch einfach, warum ich nicht vorgelesen habe. Zum Einen…ich versteh nicht, um was es in dem Buch geht und ich wusste einfach nicht wo wir waren und zum Zweiten… ich kann nicht lesen.“, da, er hatte es ausgesprochen. Und schon machte er sich, so wie immer in Situationen, die er nicht abschätzen konnte, bereit zur Flucht. Er nahm vorsichtshalber seinen Rucksack in die Hand. „Das weiß keiner. Ich glaub nicht mal meine Mom weiß es. Ich kann kleine Sachen lesen und meinen Namen schreiben, aber das wars auch schon. Ich konnte bisher das gut verstecken. Und ich möchte Sie bitte, das nicht herum zu tratschen, da ich eh schon der Freak vom Bunker bin.“, er sah den Lehrer intensiv an und hoffte, dass er ihn nicht auslachte oder ihn sonst wie bloßstellte.

@Ian Underwood

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#9

RE: Schule

04.10.2021 22:11
Ian Underwood Ian Underwood (gelöscht)
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Die Erfahrungen, die man im Laufe seiner Lebensgeschichte machte, prägten einen sehr. Früher hatte Ian seinen Mobber zu Tode gehasst, da er nicht verstehen konnte, wieso andere Menschen andere so behandeln konnten. Doch die Zeiten änderten sich. Nachdem er als Lehrer angefangen hatte, bemerkte er oft ähnliche Situationen, wie auch er erlebt hatte, doch dieses Mal wünschte er natürlich niemanden den Tod. Nein. Er wollte die Menschen bessern und auf den richtigen Weg bringen. So war das nun auch mit Kyle der Fall, auch wenn AJ wohl eher, wie er früher dachte und den Störenfried hasste.
Zu seinem Erfreuen blieb Alexander während des Gespräches recht ruhig und hörte seinem Lehrer zu. Er hatte das Gefühl, dass er nun endlich einen Draht zu dem Jüngeren aufbauen konnte. In einer Apokalypse war es sowieso schon schwer sich mit anderen Leuten zurechtzufinden. Bei Kindern war es noch relativ einfach, aber Jugendliche und Erwachsene konnten da viel komplizierter sein. Deshalb wunderte es ihn auch nicht, dass Alexander wohl auch seine Wände aufgebaut hatte. Bei ihm schienen sie jedoch etwas größer zu sein als bei vielen anderen. Erfahrungen prägen eben.

Das innere Kribbeln bei jedem Zigarettenzug legte sich, als der Schüler schließlich fertig war. Grundsätzlich störte es ihn nicht, ob jemand rauchte oder nicht, das konnte ja jeder für sich selbst entscheiden. Bei Teenagern hatte er jedoch den Drang sie davon abzuhalten, aber letztendlich ging ihn das eigentlich nichts an und die meisten waren eh genervt, wenn er so etwas ansprach. Mit seiner nächsten Frage schien er bei dem Jüngeren in ein Fettnäpfchen getreten zu sein. Das merkte er vor allem daran, dass Alexander ihm nun zum ersten Mal, seit sie draußen saßen, in die Augen blickte. Sein Gegenüber wirkte fast schon etwas nervös und er schaute sich kurz einen Moment um, ehe er Ian antwortete. Außer den beiden war gerade niemand draußen, da die anderen Schüler wohl noch im Zimmer waren. Ob sie wirklich die Übung weiter machten, wusste Ian nicht, aber immerhin waren sie noch nicht aus dem Klassenzimmer geflohen. Ian beobachte seinen Schüler, als dieser anfing zu sprechen … er war definitiv nervös. Das Kribbeln kam erneut auf, als er sich direkt eine neue Zigarette anzündete, doch dieses Mal war es schwächer, da ihn die Antwort des Dunkelhaarigen sehr interessierte. Erwartungsvoll hob er die Augenbrauen, als AJ endlich sein vorheriges Verhalten erklärte. Dass er den Inhalt des Buches nicht verstand und vergessen hatte, wo sie mit dem Lesen aufgehört hatte, war kein so großer Akt, denn gerade letzteres passierte leider bei vielen Schülern. Auch der Inhalt war wohl schwerer zu greifen, wenn man größtenteils in einer Apokalypse aufgewachsen war. Seine nächsten Worte überraschten ihn dann doch ziemlich „… ich kann nicht lesen“.

Ian legte seinen Kopf etwas schief und blickte konzentriert zu seinem Gegenüber. Dessen Körperhaltung war ziemlich angespannt und er nahm bereits seinen Rucksack. Das musste wohl wirklich ein hartes Geständnis für den Jüngeren gewesen sein, welcher kurz daraufhin noch mehr dazu erzählte. Nachdem er fertig war, musste Ian einen Moment nachdenken, da er nicht mit so einer Geschichte gerechnet hatte. AJ starrte ihn nun förmlich an, auf eine Antwort wartend und Ian fühlte sich schlecht, dass er nicht direkt die richtigen Worte fand. Es war eine Sache, dass er nicht lesen konnte, aber dies auch noch so lange geheim zu halten? Wie war ihm dies gelungen? Ihm schwirrten gerade einige Fragen im Kopf. „Mach dir keine Sorgen, ich werde das nicht rumerzählen“, brachte er schließlich hervor und stand vom Boden auf, wo er sich kurz die Hose abklopfte. Er setzte sich neben seinem Schüler auf die Bank und presste die Lippen zusammen, da er vorsichtig mit seinen Worten sein wollte, um den Dunkelhaarigen jetzt nicht zu verletzen … er hatte es ja nicht einmal seiner Mutter erzählt. „Hey danke, dass du das mit mir teilst“ er legte eine Hand auf die Schulter des Jüngeren und drückte sie sanft, während er ihm ein Lächeln schenkte. „Du brauchst dich nicht dafür schämen.“ In seiner Stimme lag Aufrichtigkeit, da er nun viel mehr verstehen konnte, vor allem wieso er so aggressiv auf Kyle reagiert hatte. Er nahm seine Hand wieder zurück und faltete seine Hände zusammen. „Man AJ, ich wünschte du hättest das mit jemandem geteilt oder mir schon früher erzählt. Wie konntest du das denn so lange für dich behalten?“ es hatte ihm tatsächlich mehr Sorgen gemacht, was für Auswirkungen so ein Geheimnis auf den Schüler hatte, als die alleinige Tatsache, dass er nicht lesen konnte. Die Bestrafung hatte er nun völlig vergessen, es gab nun deutlich wichtigere Dinge um die er sich kümmern musste.

Erwähnt: xxx | Angesprochen: @Alexander Watson

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#10

RE: Schule

15.10.2021 00:41
Alexander Watson Alexander Watson (gelöscht)
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Wie? Kein Lachen? Keine hämischen Worte? Alex war verwirrt und sah auch so den Lehrer an. Er hatte nun wirklich mit Vielem gerechnet aber nicht mit dem, was ihm nach seinen Geständnis gesagt wurde. Er schämte sich schon lange dafür und es hatte sich zu einem Automatismus entwickelt, dass er dies verheimlichte. Er konnte sich vorstellen, dass sein Lehrer Fragen hatte und doch hoffte der junge Mann, dass sie nicht allzu viele waren und er sich mit den Antworten zufrieden geben konnte. Als Ian ihm vergewisserte, dass er es nicht herum erzählen würde, atmete AJ erleichtert auf und seine Grundhaltung entspannte sich zusehends. Er sah Ian an, als dieser sich neben ihn setzte. Nervös biss er sich auf die Unterlippe und wartete was noch kommen würde.
Er nickte. „Es fühlte sich auch irgendwie gut es, es endlich jemanden sagen zu können, wissen Sie und ich weiß es echt zu schätzen, dass Sie es für sich behalten werden, Mr. Underwood. Und schämen werde ich mich immer dafür, auch wenn ich weiß, dass es nicht so sehr meine Schuld ist.“

Ja, wie hatte er es so lange für sich behalten können, das war eine gute Frage. Alex war gut im Verstellen und Ausreden erfinden. Als er jünger war ließ er sich Texte vorlesen und behielt diese im Kopf, so dass er sie, wie ein Gedicht aufsagen konnte, ohne wirklich zu lesen. Als er älter wurde, verhielt er sich so, wie eben halt. Er ging auf Angriff oder ließ einen flotten Spruch los, so dass man von eigentlichen Thema abgelenkt war.
Er zuckte mit den Schultern.
„Mit jemanden teilen? Mit wem, Mr U? Ich … ich hab keinem dem ich das hätte sagen können. Und ich wollte meine Mom nicht entäuschen wenn ich ihr das sagen. Ich mache ihr eh schon genug Probleme, da wollte ich ihr das nicht auch noch aufhalsen.“
Er lachte ein wenig auf, als die Frage kam, wie er es so lange geheim halten konnte. Er sah kurz auf den Boden, dann blickte er in die Augen des Lehrers.
„Das war einfach. Bis zu einem bestimmten Punkt hab ich mir Texte vorlesen lassen, zB von meiner Schwester, als Grund, dass sie ja lesen lernen musste und da hab ich mir das gemerkt. So wie ein Gedicht zu lernen, denke ich mal. Und als ich es lesen musste, hab ich es aufgesagt. Und die letzten Jahre bin ich einfach nicht mehr zum Unterricht oder hab getan als interessierte mich das alles nicht. Und so hat man mich in Ruhe gelassen und keiner hat es hinterfragt. Ich bin eben ein Loser… und die lässt man am besten in Ruhe.“, das war seine Erklärung dafür und er fragte sich ob er schlau war oder dumm. Er wusste es nicht. „Was werden Sie nun machen? Wegen der Sache mit Kyle?“

@Ian Underwood

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#11

RE: Schule

16.10.2021 18:02
Ian Underwood Ian Underwood (gelöscht)
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Ihm würde es nicht einmal im Traum einfallen einen seiner Schüler wegen solch einem Anliegen auszulachen oder zu verspotten. Er wusste nicht, wie andere das machen würden, doch für ihn kam es einfach absolut nicht infrage. Doch vermutlich waren die Ängste des Jüngeren begründet. Wenn manche seiner Mitschüler davon erfahren würden, dann hätte er wohl weniger Glück mit den Reaktionen, als er es nun bei Ian hatte. Ians bisheriges Verhalten hatte sich wohl bezahlt gemacht, da AJ nun entspannter wirkte als davor. Es lag ihm scheinbar viel daran, dass sein Geheimnis gehütet wurde.
Ian konnte nicht anders und musste etwas lächeln, als Alexander von einem guten Gefühl nach der Beichte berichtete. Es hatte schon seinen Grund, wieso man seine Probleme nicht allein mit sich rumtragen sollte. Darüber zu sprechen konnte eine große Hilfe sein, auch wenn man dies wohl nicht vermuten würde „Das freut mich zu hören.“ Es tat ihn leid für AJ, dass er sich so lange dafür schämte und es immer noch tat. „Nun, ich kann dir nicht einreden, wie du dich damit fühlen sollst. Ich will aber, dass du weißt, dass man daran arbeiten kann und es viele andere Jugendliche gibt, die in einer ähnlichen Situation stecken.“ Es gab viele Menschen, die immer noch draußen um ihr Überleben kämpfen mussten und nicht mal ansatzweiße mit dem Gedanken von Bildung spielten. Selbst hier gab es Schüler, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben hatten und das konnte Ian schon nachvollziehen. Er hoffte, dass Alexander irgendwie lernen konnte, nicht so hart mit sich selbst zu sein, immerhin hatte er einen großen Schritt gemacht, als er Ian davon erzählt hatte. „Fürs Erste bin ich froh, dass du mir davon erzählt hast, und ich werde dich auch zu nichts drängen, aber ich bin mir sicher, dass jede Mutter sich den Problemen ihrer Kinder annehmen würde.“ Hatte der Jüngere wirklich niemand anderen hier im Heavens Paradise? Es bereitete ihm Bauchschmerzen, wenn er sich in seine Lage versetzte. Das musste wirklich hart sein, vor allem wenn er auch nicht mit seiner Mutter über solche Dinge sprach.

Interessant wurde es nun, als AJ ihm erklärte, wie er sein Geheimnis so lange verstecken konnte und eins musste man ihm lassen, sein Plan war gar nicht mal so übel, zumindest bis zu dem Part, an dem er nicht länger am Unterricht teilnahm. Ian schüttelte den Kopf und musste dabei etwas grinsen „Mich hast du damit auf jeden Fall getäuscht, damit hab ich nicht gerechnet“, gab er zu. Er dachte einfach nur, dass Alexander null Bock auf den Unterricht hatte und sich für nichts darin interessierte. „Ich kenne dich nicht gut, aber für einen Loser halte ich dich nicht. Warum denkst du so von dir? Eine Schwäche macht dich nicht zu einem Loser, es macht dich menschlich.“ Jaja, sehr poetisch, das war ihm schon bewusst. Die Wahrheit hinter solchen Sprüchen merkte man manchmal erst, wenn man älter wurde. Wie sehr hatte er damals den Spruch „Du bist noch zu jung, um das zu verstehen“ gehasst … da war letztendlich aber was dran, was er erst später merkte.
Nachdem sie einige Zeit miteinander Sprachen, kam das Thema mit Kyle wieder auf. Ian musste nachdenken, wie er diese Situation schließlich händeln sollte. Auf der einen Seite hielt er es für ungerecht, AJ nach all dem zu bestrafen, jetzt wo er ihn besser verstehen konnte. Doch auf der anderen Seite hatten alle Schüler den Vorfall gesehen, inklusive Kyle natürlich … er konnte es nicht einfach ignorieren, so würden vermutlich Probleme entstehen. „Mir sind leider etwas die Hände gebunden“, gestand er ihm und überlegte für einen Moment „Gegeben der Tatsache, was du mir hier eben alles erzählt hast, möchte ich dir aber helfen. Das klappt jedoch nur, wenn du mir auch einen Grund dafür gibst.“Jegliche Gutmütigkeit würde nichts nützen, wenn AJ auch in Zukunft wieder solch ein Verhalten zeigen würde. Er wusste, dass AJ vermutlich nicht gefallen würde, dass Kyle so locker davonkommen würde, aber da musste er nun durch „Ich werde Kyles Verhalten melden und sehen, was ich tun kann, dass er dich in Ruhe lässt.“ Er blickte den Jüngeren dann etwas ernster an „Du hingegen wirst fortan regelmäßig im Unterricht erscheinen und danach etwas länger bleiben … ich werde mit dir zusammen üben und dir mit dem Lesen helfen.“ Er hoffte der Dunkelhaarige würde diese Gelegenheit nutzen, auch wenn es ihm eventuell nicht passte. Erwartungsvoll schaute er nun, wie sein Schüler auf diese Entscheidung reagierte.

Erwähnt: xxx / Angesprochen: @Alexander Watson

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#12

RE: Schule

15.12.2021 20:44
Damon Pierce Damon Pierce (gelöscht)
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#13

RE: Schule

09.01.2022 18:01
Bonnie Joy Dumitrescu Bonnie Joy Dumitrescu (gelöscht)
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Noch immer herrschten eisige Temperaturen und so langsam aber sicher sehnte sich Gipsy nach der Wärme des Sommers. Lieber schwitzte sie den ganzen Tag über, als sich unzählige Schichten von Klamotten regelmäßig an- und ausziehen zu müssen. Inzwischen waren schon einige Monate ins Land gezogen, seit dem Iljuscha wieder auf den Beinen war und bis vor kurzem kam Bonnies jetziges Leben ziemlich nah an das Leben vor dem Umzug heran. Tag für Tag erledigte sie ihre Aufgaben, die meistens gleich blieben, und war zur Stelle, so bald der Russe nach ihr verlangte. Doch jetzt wo Iljuscha das Paradise auf unbestimmte Zeit verlassen hatte, um seine Schwester persönlich wieder nach Hause zu bringen, gab es wieder ein kleinwenig mehr Spielraum für die Blondine. Zwar hatte er den größten Teil seiner Barkeeper im Paradise gelassen, von denen der ein oder andere mit Sicherheit ein Auge auf sie hatte, jedoch war das nichts neues für sie und außerdem hatte Gipsy auch nicht vor irgendetwas anzustellen.
Wie immer, wenn sie in den letzten Wochen und Monaten das Haus verlassen hatte, trug sie auch dieses Mal den dicken Mantel, den sie bereits seit einigen Wintern besaß und der ihr auch diesen treue Dienste leistete, sowie Handschuhe und einen Schaal aus Wolle. Gipsy befand sich auf dem Weg zur Schule, um sich dort mit Ian Underwood zu treffen, den sie vor kurzen kennengelernt hatte. Er befand sich etwa im gleichen Alter wie sie und arbeitete als Lehrer im Paradise. Bei ihrer ersten Begegnung waren sie durch Zufall ins Gespräch gekommen und hatten sich daraufhin verabredet. Ian wollte ihr eine kleine Führung durch die Schule geben, was für Bonnie ein absolutes Highlight war, da sie in ihrer Kindheit nie eine Besucht, geschweige denn von innen gesehen hatte. Während der Führung konnten sich die beiden auch ein bisschen kennenlernen und die Blondine war schon gespannt, was er über sich erzählen würde. Heute schneite es und Bonnie war froh, dass der Weg zum Treffpunkt nicht all zu weit war. Wie gesagt, sie war einfach kein Freund von Kälte. Langsam setzte sie einen Fuß vor den anderen, während sie gleichzeitig den Blick über ihre Umgebung schweifen ließ. In diesem Teil des Paradise kannte sie sich nicht all zu gut aus, jedoch war die Schule glücklicherweise kaum zu übersehen. Mit den Händen tief in den Taschen vergraben, steuerte sie auf das große Gebäude zu. Dabei dachte sie darüber nach, ob das Treffen mit Ian wohl Folgen für sie haben würde, was gut möglich war, aber Iljuscha war nun mal nicht da, um Entscheidungen für sie treffen zu können. Da Ian erzählt hatte, dass er Lehrer war und sich auch sonst äußerst freundlich verhalten hatte, war er zumindest auf den ersten Blick kein schlechter Umgang. Für den Russen wäre das bei Weitem nicht genug gewesen, aber das spielte momentan eine eher nebensächliche Rolle. Falls die Barkeeper ihm von dem Treffen berichteten, was sie sehr wahrscheinlich tun würden, würde das Treffen schon weit in der Vergangenheit liegen.
Das Schulgebäude wurde immer größer und irgendwann konnte sie deutlich einen Mann erkennen, der vor den Stufen, die hoch zum Gebäude führten, stand und scheinbar wartete. Wegen der Winterkleidung war es schwer zu sagen, ob es sich bei dem Mann um Ian handelte, aber spätestens in ein paar Minuten würde sie es wissen. Als Bonnie nur noch wenige Schritte entfernt war, konnte sie endlich den Lehrer erkennen, weshalb sich ein freundliches Lächeln aufsetzte. „Schön dich zu sehen!“, begrüßte die Blondine ihn, als sie nah genug war. Fast gleichzeitig kam sie zum Stehen. „Ich hoffe du musstest nicht all zu lange auf mich warten.“, fügte sie kurz darauf hinzu.

@Ian Underwood

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#14

RE: Schule

16.01.2022 03:12
Ian Underwood Ian Underwood (gelöscht)
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Eine kühle Brise fegte durch sein Gesicht, als Ian die Schule verließ, um draußen auf seine Verabredung zu warten. Eigentlich war Ian an Samstagen nicht mit dem Unterricht beschäftigt. Wie auch in früheren Zeiten hatte er von Montag bis Freitag hier im Heavens Paradise Unterricht. Dieses System hatten sie hier beibehalten, was Ian als sehr gut empfand. Zum einen konnte er so am Sonntag etwas entspannen, denn um ehrlich zu sein war es nicht immer leicht den Unterricht zu führen. Die neuen Umstände erschwerten dahingehend einiges und die Tatsache, dass manche seiner Schüler über 20 waren und teilweise keinen Bock darauf hatten, half ihm nicht wirklich weiter. Er liebte seinen Job hier, doch einen Pausetag wollte er sich nur ungern nehmen lassen. Am Samstag hatte er meistens diverse andere Dinge zu erledigen. Hausaufgaben korrigieren, Stunden vorbereiten, die Nachhilfestunden mit @Alice Riddle . Da kam eben einiges an. Heute hatte er all diese Aufgaben jedoch verschoben. Er hatte die zwei Ruhetage getauscht und würde morgen all die Dinge erledigen, die er sonst immer am Vortag erledigte. Der Grund dafür war eine neue Bekanntschaft, die er hier im Heavens Paradise gemacht hatte. Bonnie Dumitrescu. Sie war noch nicht allzu lange Teil der Kolonie und Ian hatte sie auch erst vor kurzem kennengelernt. Rein zufällig waren sie ins Gespräch gekommen, was Ian sehr erfreute. So sehr er die jüngeren Leute hier auch mochte, tat es auch einfach mal gut sich mit Leuten in seiner Altersklasse zu unterhalten. Neben @Yassen Rakov und @Levi Rosenthal hatte er tatsächlich nicht allzu viel mit den Älteren hier zu tun. Nicht das er dies nicht wollte, er war schlicht und einfach viel beschäftigt und kam gar nicht groß dazu neue Kontakte zu knüpfen.
Umso mehr freute es ihn nun, dass er Bonnie getroffen hatte. Sie wirkte bisher ziemlich sympathisch auf ihn und er freute darauf, die Blondine weiter kennenzulernen. Zu Ians Verwunderung stellte sich in deren bisherigen Gesprächen heraus, dass Bonnie tatsächlich noch nie eine Schule besucht hatte und nicht mal eine genaue Vorstellung davon hatte, wie diese wohl von innen aussahen. Da war es für Ian natürlich selbstverständlich, dass er dies ändern musste! Nun gut, der Einblick in eine Post-apokalyptische Schule war sicherlich nicht zu vergleichen mit den High Schools von damals, aber immerhin würde sie so einen kleinen Eindruck in das Schulleben bekommen.
An der frischen Luft stand er jetzt also am Eingang, wo die weißen Eiskristalle vom Himmel herab vielen und die Straßen der Kolonie in Schnee hüllten. Ian mochte diese Zeit des Jahres überhaupt nicht gerne, da sie wirklich gefährlich geworden war. Doch in seine warmen Klamotten gehüllt, hatte er nicht wirklich das Gefühl zu frieren. Außerdem würde er wohl nicht lange draußen warten müssen, da er Bonnie bereits erkennen konnte. Nachdem er sie besser erkannt hatte, winkte Ian ihr zu, als diese der Schule näherkam. „Hey Bonnie! Freut mich, dass es geklappt hat“, erwiderte er schließlich, als sie nur noch wenige Meter entfernt war. „Nein keine Sorge, ich bin eben erst herausgekommen“. Der Brite umarmte die Blondine, wie er es gerne bei Bekannten und Freunden tat. Er wusste manchmal nicht, wie sein Gegenüber auf so etwas reagierte, doch er selbst war dies von klein auf gewohnt und führte diese in seinen Augen herzliche Begrüßung stets fort. „Dann lass uns mal hereingehen, bevor hier draußen noch ein Schneesturm ausbricht“, schlug er vor, als ein starker Windzug den Schnee draußen aufwirbelte und ihnen um die Ohren pfiff. Ian öffnete Bonnie die Tür und wartete, bis diese eingetreten war, ehe er ihr folgte und sie hinter sich zuzog. „Willkommen in unserer etwas bescheidenen Schule hier!“. Die beiden standen nun in der kleinen Eingangshalle, von welcher aus einige Gänge wegführten. Was Bonnie noch nicht wusste: Ian hatte tatsächlich nicht nur eine kleine Tour hier vorbereitet. Nein, tatsächlich hatte er für die Fächer, die er hier unterrichtete, eine Minischulstunde vorberietet. In jedem Klassenzimmer würde etwas anderes auf die Blondine warten. Englisch, Mathematik, Geschichte, Biologie, Sport und Musik unterrichtete er hier. Ziemlich breit gefächert, doch was blieb ihm groß anderes übrig. Kurz ging er zu einem der Tische im Eingangsbereich, wo ein Block und ein Stift lagen. Er nahm diese in die Hand und überreichte sie Bonnie „Nun Miss Dumitrescu“ – ein wirklich schöner Nachname in Ians Augen „Für den heutigen Tag werden sie eine kleine Reise durch die Zeit machen“, erklärte er scherzhaft in einer leicht euphorischen Art „Ich habe ein paar kleine Dinge vorbereitet, die in den jeweiligen Klassenzimmern auf dich warten werden und dir einen kleinen Einblick in das Schulleben geben sollen.“ Er musste etwas grinsen, als er fortfuhr „Und nein keine Sorge. Eine Prüfung wird es am Ende nicht geben!“ Ian hoffte Bonnie würde seine kleine Idee zusagen, immerhin war sie darauf ja nicht gefasst. „Also dann, wollen wir?“

Erwähnt: xxx | Angesprochen: @Bonnie Joy Dumitrescu

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#15

RE: Schule

16.08.2022 17:18
Caija Elina Martensen Caija Elina Martensen (gelöscht)
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Seit einiger Zeit bin ich mit meinen Eltern und meiner großen Schwester hier in der Kolonie angekommen. Wir mussten uns noch etwas eingewöhnen, doch durch unsere Aufgaben in der Kolonie haben wir schon eine Menge an neuen Leuten kennen gelernt. Ich fand es auch sehr merkwürdig, dass wir um Erlaubnis fragen müssen, wenn wir die Kolonie verlassen wollen. Ich weiß es gibt im Leben immer Regeln, doch muss ich mich erst noch an alles gewöhnen. Ich glaube, dass es ist ein Vorteil, dass wir hier schon Lu und Elric kennen. Sie haben wie wir so einiges erlebt, doch können wir uns Glücklich schätzen, dass unsere Familie noch lebt.
Ich stand wie gewohnt auf, was echt komisch ist, ein eigenes Bett zu besitzen. Am Anfang weiß ich noch lagen wir 4 in einem großen Bett, weil wir es einfach gewohnt waren. Und nun habe ich ein eigenes Zimmer, wo ich machen kann was ich will. Ich stand also auf, ging ins Bad und machte mich für mein morgendlichen Rundgang fertig. Ass schnell was aus der Küche und lief flott aus der Tür.

Ist schon echt komisch, diese Dinge zu tun, weil man Jahre lang etwas anderes gewohnt war. Hier muss man nicht ständig schauen, ob man sich in Gefährlichen Situationen bringen kann. In dieser Kolonie wird aufeinander aufgepasst und ich glaube nach so langen Jahren als Nomaden war es einfach an der Zeit eine andere Seite zu sehen. Ich lief also auf die Straße von der Kolonie, ging in Westlicher Richtung, begrüßte hier und da ein paar Leuten. Half auch mal, als jemand Hilfe brauchte. Manchmal muss man etwas tun auch ohne aufgefordert zu werden. Ich lief danach Richtung Norden und ging ein paar kleinere Gassen entlang. So konnte ich mir auch gleich einen Überblick verschaffen, für meine Arbeit heut Nacht. Ich darf zum ersten Mal von Abend bis in der Nacht Wache halten. Dieses ist ein hoher Vertrauensvorschuss an mich, denn ich auch nicht verlieren möchte. Deshalb nehme ich meine Aufgabe sehr ernst und kontrolliere hier und da schon einige Punkte.
Als ich so unterwegs war, hörte ich auf einmal ein Geräusch. Ich schaute mich um, um herauszufinden wo dieses Geräusch herkam. Ich fand es schon merkwürdig, da solche Geräusche sonst nicht aus dieser Richtung kamen. Ich hörte immer mehr Sachen, die mich stutzig machten „Was „sagte ich nur und dachte mir, sind das nicht Kampfgeräusche. Wo kamen die nur her? Ich drehte mich etwas, fand schnell den Richtigen weg und schlich mich an. Ich wollte nicht einfach jemand überrumpeln. Ich wollte schauen wer, dass ist und wieso es solche Geräusche aus dieser Gegend gibt.

Also ging ich an einer Hauswand, schlich mich ganz leise an und schaute neben einem Busch zu einem Haus hinüber. Warte, mal dachte ich mir. Sind das nicht die Unterkünfte der Lehrer? Ich bekam, natürlich ein Briefing wo wer lebt und wer was macht. Daher wusste ich, dass in dieser Gegend keine Kämpfer waren. In der nähe dieses Hauses gab es auch die so genannte Schule, ein Haus was als Schule, Kindergarten, Freizeit Bereich der Kinder genutzt wird.
Ich sah eine Frau, die immer wieder Bewegungen machte, dabei auch hier und da Geräusche. Ok, dachte ich mir, vielleicht übt sie was für die Schule. Doch wieso sollte eine Lehrerin, Kämpfe den Kindern zeigen. Ich beobachtet sie einfach weiter, hörte sie was nuscheln, doch genau verstand ich sie nicht. Vielleicht kamen die Worte auch einfach aus sie heraus als die Frau, trainierte. Ich entschloss mich mal nachzuhaken, was da hinter steckt.

„Hi, nicht erschrecken, mein Name ist Caija. Ich habe gesehen, dass sie etwas trainieren. Wollen sie ihren Schulkindern kämpfen bei Bringen oder wieso verrenken sie sich so? „schoss einfach aus meinen Lippen, nicht bedacht, wie es bei der Frau ankommt. Mensch Caija du bist auch unmöglich, dachte ich mir „Also, ich meinte das nicht böse, sah nur etwas unbeholfen aus“ erklärte ich ihr.

@Lilian Paige

// ich hoffe der Post geht so .

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#16

RE: Schule

09.09.2022 08:44
Caija Elina Martensen Caija Elina Martensen (gelöscht)
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Nun stand ich dort vor der Schule und beobachtete eine Frau wie sie sich leicht verrenkt. Ich wusste nicht genau was sie dort tat, doch als sie mit den Armen und Beinen fuchtelte , wusste ich es. Sie versuchte wohl kampfübungen zu machen , doch oft hat sie ihre Beine falsch positioniert oder ihre Arme falsch bewegt. Diese kann leider tötlich sein , daher hab ich sie mal angesprochen. Doch als ich dieses Tat , fühlte sie sich wohl ertappt und rannte weg. „ Hi ... ich tue ihn doch nichts , wollte nur helfen ..“ kam über meine Lippen. Vielleicht liegt es einfach da dran , dass ich noch nicht lange hier bin. Sie kannte mir nicht wieso sollte sie mir vertrauen. Ich ging also weiter, machte mir meine Gedanken, wie ich mich hier weiter einbringen kann. Wache war schon mal eine sehr Gute Aufgabe, ich war gespannt was ich da alles erlebe. Und vielleicht lernen mich dann auch die Menschen hier mehr kennen. Ich wollte auch Lu und Elrik bald besuchen, schließlich sind sie auch hier. Meine Eltern und meine Schwester wurden auch gleich mit eingebunden. Ich glaube es tut uns gut, ganz neue Sachen zu machen und nicht immer als Familie herum zu irren. Ich entschloss mich weiter zu gehen , vielleicht findet sich an diesem Tag noch etwas , was ich tun kann..


<- Cut

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