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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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---> Balar
Über Funk hatte ich meiner Bekanntschaft @Nico Vazquez Bescheid gesagt, das ich wieder zu unserem Treffpunkt auf dem Dach eines verlassenen Hauses kommen würde. Dies hatten wir nun schon ein paar mal gemacht und irgendwie machte es mir wirklich Spaß. Die kleine Stadt war nicht weit weg vom Balar, so das ich diesen Weg auf meiner schönen, weißen Stute liefe. Damit kein Zombie sie mir töten konnte, versteckte ich sie während der Treffen sicher und schattig in einer Garage.
Als ich meine Stute versorgt hatte, sah ich mich vorsichtig um, das die Luft auch rein war. Erst dann machte ich mich auf dem Weg zu dem Haus, wo wir immer gerne saßen. Dabei dachte ich an unser Kennenlernen zurück. Oft hatte ich hier das Bogenschießen geübt, da ich immer besser werden wollte und so auch die Zahl der Beißer hier minimieren konnte. Eines Tages traf ich haarscharf sein hübsches Gesicht, da er zur falschen Zeit, am falschen Ort war. Gott sein Dank ging alles gut und er bekam nur einen Kratzer davon ab. Wie oft ich mich entschuldigt hatte, da er mir nicht böse erschien und ganz gelassen reagierte. So kamen wir ins Gespräch, lernten uns besser kennen und ich brachte ihm sogar das Bogenschießen bei. Heute hatten wir das zu einem kleinen Ritual gemacht, das wir uns einmal im Monat mindestens auf dem Dach treffen, ich brachte selbstgemachte Sandwiches mit und er das Bier. Es war schon echt cool und ich freute mich immer auf diese Treffen. Dabei lernten wir uns nach und nach auch immer besser kennen.
Oben auf dem Dach angekommen, bemerkte ich, das er noch gar nicht da war, also setzte ich mich aufs Dach, legte alles ab und hielt Ausschau nach Nico. Er würde kommen, darauf konnte ich mich immer verlassen!!!
@Nico Vazquez


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Ein paar Biere fanden den Weg in sein Rucksack, es war immer wieder ein Wunder dass Nico noch welche fand die nicht schon lange ihr Ablaufdatum überschritten hatten, ebenso packte er noch zwei Cola-Dosen ein nur für den Fall das sie danach immer noch ein bisschen Durst hatten, den Bree und er hatten die Angewohnheit meistens sehr lange dort auf dem Dach zu sitzen und über Gott und die Welt zu quatschen. Das Dach gehörte zu einem ehemaligen Supermarkt in einer verlassenen Stadt, der Supermarkt war einst das größte Gebäude dieser Stadt gewesen und bot somit einen schönen Überblick, aber auch Ausblick auf die Umgebung und den Himmel. Es war für Brianna und ihm zu einem gemeinsamen Treffpunkt geworden, sie beide mochten es dort einfach sehr.
Bree hatte er durch einen fast tödlichen Zufall kennen gelernt, sie hatte gerade mit ihrem Bogen geübt als sich einer ihrer Pfeile fast in seine Schläfe gegraben hätte. Nur knapp war der Pfeil an seinem Kopf vorbei gesaust. Schnell war geklärt gewesen dass das keinesfalls ein gewillter Angriff gewesen war sondern nur ein Versehen, weshalb die beiden nun auch so gut miteinander klar kamen und nicht irgendeiner von ihnen sechs Meter unter der Erde ruhte, oder als Untoter durch die Landschaft streifte. Eine Narbe des Streifschusses war letztendlich dann doch übrig geblieben und zierte nun, wenn man genau hinsah, seine Schläfe.
Die kleine Stadt war doch schon ein kleines Stückchen von seiner aktuellen "Unterkunft" entfernt, weshalb er mit seinem Porschen dort hinfuhr, außerdem war ihm nicht wohl bei dem Gedanken den Porschen solange unbeaufsichtigt irgendwo stehen zulassen. Nach knapp zwanzig Minuten erreichte Nico den alten Supermarkt, hielt seinen Wagen in einer relativ versteckten Ecke an und stieg aus. Er schulterte den Rucksack und stieg dann die alte Leiter zum Dach hinauf wo er auch schon die blonde, junge Frau sah. Den Rucksack neben ihr abstellend tippte er ihr zwei Mal auf die Schulter. "Buenos días, Bree!", er öffnete die Arme um sie mit einer herzlichen Umarmung zu begrüßen, ein schiefes Grinsen schlich sich auf seine Lippen und Nico ahnte bereits jetzt schon dass das wieder ein absolut gutes Treffen werden würde. Diese fanden zwar nicht jeden Tag statt, aber wenn dann waren sie eine willkommene Abwechslung zu der Einsamkeit die ihm sonst so umfing.
"Wie ist es dir ergangen seit unserem letzten Treffen?", wollte der junge Spanier wissen, öffnete nun seinen Rucksack und zauberte zwei Bierflaschen heraus, öffnete diese und reichte davon eine an Brianna weiter und ließ sich dann neben sie auf die alte, staubige und relativ zerfledderte Couch fallen die hier oben seit Anfang an für sie beide als Sitzgelegenheit gedient hatte. Anfänglich hatten sie sich gefragt was eine alte Couch auf den Dach eines Supermarktes machte, aber im Endeffekt war das auch egal, denn nun war es umso bequemer wenn man schon Stunden hier oben verbrachte.




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Es dauerte gar nicht lange und da kletterte Nico ganz leise die Leiter hoch, während ich es mir auf dem staubigen Sofa gemütlich gemacht hatte. Dies stand hier schon bevor wir hier her kamen. Scheinbar hatte hier oben jemand Schutz gesucht. Oft überlegte ich, was wohl die Schicksale einiger Beißer waren. Ob sie Familie, Kinder oder Haustiere hatten. Gerade wenn ich in Kinderzimmer kam, wurde ich traurig. Was wohl aus diesen geworden ist, wie sie damit klar kamen, auch wenn ich es im Prinzip dann doch nicht wissen wollte. Es war schon eine grausame Welt geworden, auch wenn ich sie selber kaum anders kannte. Nico kannte die vorherige Welt schon eher, da er doch um einiges Älter war. Mit einem breiten Grinsen begrüßte ich den Spanier und umarmte ihn kurz, aber fest.
"Schön das du da bist und wie immer ein klein wenig zu spät"
Scherzte ich, da es gar nicht schlimm eigentlich war und immer vorkommen konnte. Das Bier hatte ich schon längst in seinem Rucksack klimpern gehört. Irgendwie zauberte der dunkelhaarige mir immer ein Lächeln auf die Lippen, er hatte so eine besonders, frische Art an sich, die ich mochte. Ich fand es noch immer schade, das er lieber draußen, alleine sein wollte, als mich zu begleiten, aber wir fanden hier ja auch eine gute Lösung, um uns nicht aus den Augen zu verlieren.
"Mir geht es gut, viel zu tun auf der Krankenstation. Meine Freundin Adel wurde vor kurzen von ihrer Stute getreten, sehr schmerzhaft. Und auch sonst wird immer irgendeiner krank oder verletzt sich, wie geht es dir?"
Ich nahm mir das Bier ab und stieß freudig mit ihm an, ehe ich daraus trank und mich gemütlich nach hinten lehnte. Von hier konnte man die ganze Stadt sehen, auch wenn sie gar nicht mal so groß war.
@Nico Vazquez


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Die Schicksale vieler Menschen hatten sich in dieser Welt verändert, nicht nur seines auch Bree's und viele andere hatten vor allem geliebte Menschen verloren und umso länger man darüber nachdachte umso trauriger machte es einen. Deswegen waren solche Freundschaften wie diese hier umso wichtiger und schöner während die Welt dennoch langsam aber sicher irgendwie vor die Hunde ging.
"Das gehört bei mir zum guten Ton!", antwortete Nico auf die Anmerkung des zu spät Kommens und irgendwie hatte sie recht, er schaffte es tatsächlich jedes Mal ein wenig zu spät zu kommen. "Wie lange wartest du denn schon?", wollte er nun aber doch wissen, vielleicht schaffte er es ja beim nächsten Mal vor ihr da zu sein... oder zumindest pünktlich.
Bree und er hatten schon ein paar Male darüber gesprochen, auch hatte sie ihm angeboten dass er ja mit zu ihrer Kolonie Balar kommen konnte und Nico hatte sich auch schon angehört wie die Kolonie so war, aber irgendwas sagte ihm, dass diese Kolonie nicht das ganz das richtige für ihn war und in der Zwischenzeit hatte sich ohnehin schon etwas getan was er ihr heute auch noch berichten würde.
"Autsch, ja das glaube ich", ein wenig verzog sich sein Gesicht beim Gedanken daran von einem Pferd getreten zu werden, da gab es definitiv schöneres. "Aber sie haben ja dank dir eine fähige Krankenschwester!", Nico war sich absolut sicher dass Bree ihre Arbeit gut machte und vor allem auch mit dem Herzen dabei war. Selbst bei ihrem kuriosen Kennenlernen war sie sofort in den Modus gewechselt und hatte sich direkt um die leicht blutende Schläfe des jungen Mannes gekümmert, das war so ein bisschen Glück im Unglück gewesen.
"Mir geht's auch gut, bin immer noch in der Hütte einquartiert und hab jemanden kennengelernt der mich mehr oder weniger bei einer Kolonie vorstellig gemacht hat", begann er direkt mit der Neuigkeit, nachdem er zeitgleich mit ihr angestoßen hatte, nahm er auch einen Schluck zu sich und lehnte sich ebenfalls gemütlich nach hinten, seine freie Hand legte er auf der Rückenlehne des Sofas ab. "Nennen sich wohl die Riders oder so, jedenfalls ist die junge Frau ursprünglich auf mein Auto aufmerksam geworden und da drum geschlichen wie ein Tiger, wir kamen ins Gespräch und dann hatte sie mich bei ihrem Cousin vorgestellt da der in der Kolonie der Riders ist", so zumindest die Kurzversion der ganzen Geschichte.
Es würde eine Veränderung für Nico werden wenn das alles klappte, eine ziemlich große sogar, aber bei einem war er sich sicher dass der Kontakt zu Brianna erhalten bleiben würde, das war ihm wichtig. So eine gute Freundin hatte er in dieser Welt lange gesucht und nun endlich gefunden, sie war jemand, wo er sich sicher war, ihr so ziemlich alles anvertrauen zu können.




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Ich musste lachen und winkte ab, so schlimm war es nicht für mich, auf ihn zu warten. Immerhin hatte ich genug Zeit und keine wichtigen Termine, daher sah ich es auch nicht so eng. Eigentlich war ich es schon gewohnt, da er bisher nie pünktlich kam. Sorgen machte ich mir da auch keine, er wusste, wie er den Weg unbeschadet hier her fand.
"Ach ein paar Minuten, brauchen wir nicht weiter drüber reden, es gibt interessante Themen bin ich der Meinung!"
Wie gerne traf ich mich hier mit ihm und redet einfach nur. Es gab nicht viele, mit den ich über alles reden konnte. Nico war außen vor, hatte nichts mit meiner Welt zu tun, lebte sein Nomaden Leben. Bisher konnte ich ihn auch nicht für mein zu Hause begeistern, schlimm war es aber nicht, solange wir uns regelmäßig hier trafen. Es war einfach mal eine Abwechslung, von dem ganzen. Genüsslich trank ich mein Bier, was ich gar nicht mal so oft machte und schaute zu ihm.
"Es sah auch sehr schmerzhaft aus, aber meine Patientin ist hart im nehmen, Adel ist einfach eine Kriegerin plus Prinzessin in einem!"
Schmunzelte ich und atmete durch.
"Ich gebe mir wirklich Mühe und bisher hat sich auch noch niemand beschwert. Immerhin hast du ja auch schon eine Kostprobe davon bekommen!"
Erinnerte ich mich zurück, als ich mir wirklich Sorgen um seinen Kopf machte. Da kam dann wieder die Krankenschwester/Ärztin durch und durch in mir durch. Alles von meiner Mutter übernommen, oft genug war ich bei ihren Behandlungen dabei gewesen. Nun hörte ich Nico aber erst mal still zu und machte große Augen.
"Du hast dich echt überzeugen lassen? Krass, aber ich kann dir sagen, das die Rider gute Leute sind. Wir sind so was wie Handelspartner oder auch Verbündete mit ihnen. Vielleicht werde ich dann mal bei einer Handelstour mitfahren und dich besuchen!"
Ich wünschte mir nichts mehr, das er endlich ankommt und ein sicheres zu Hause hat. Dann war ich auch viel beruhigter, denn ab und an war da doch etwas Sorge, ob ich ihn beim nächsten Treffen wieder sehe!
"Aber unsere Treffen hier bleiben bestehen!"
Da würde ich auch keine Widerrede dulden, ich liebte diese Tage mit ihm zusammen. Er war mir doch sehr wichtig geworden und ein sehr enger Freund. Vor allem aber, brachte er mir spanisch bei und ich mochte diese Sprache immer mehr.
@Nico Vazquez


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Außerdem hätte Nico immer noch die Ausrede gehabt, dass er ja eh keine funktionierende Uhr hatte und somit auch nicht genau wusste wie spät es nun eigentlich wirklich war, aber da Bree ihm das ohnehin nicht übel nahm, fiel auch diese kleine Ausrede weg.
Zustimmend nickend nahm er ihre Aussage bezüglich der Uhrzeit hin, die gab es tatsächlich und sie beiden fanden immer interessante Themen, auch wenn sie sich mehrmals in einer Woche sahen, die Themen gingen irgendwie nie aus und wenn doch, dann konnten sie auch einfach nur schweigend nebeneinander sitzen und der Sonne beim untergehen zuschauen.
Brianna und er stammten, wenn man so wollte, aus zwei verschiedenen Welten. Sie lebte in einer Kolonie und er streunte irgendwo in der Wildnis rum und schlug sich alleine durch, schon alleine deswegen gab es meistens immer irgendwas zu berichten.
"Also eine Kriegerprinzessin?", meinte Nico neckisch grinsend. "Das stimmt und du hast deinen Job mit kaum vorhanden Hilfsmitteln in dem Moment echt gut gemacht", lobte er sie ein weiteres Mal. Die Wunde an seiner Schläfe war zwar klein gewesen, aber hatte für ihre Größe dennoch recht viel geblutet, aber mit Bree die sich darum direkt gekümmert hatte war die Sache ziemlich schnell erledigt gewesen. Zum Glück, er hatte sich zwar auch ein paar Grundkenntnisse beigebracht, aber er hatte an dem Tag nichts bei was er zum Verbinden hätte nehmen können und bei seinem Glück hätte sich die Wunde noch entzündet oder ähnliches, also es war echt glimpflich von statten gegangen. "Zumindest habe ich jetzt eine Narbe die mich immer an unser kurioses erstes Treffen erinnert", warf er noch kurz schmunzelnd hinter und erhob dann die Flasche zu seinen Lippen um einen Schluck des Bieres zu sich zu nehmen.
"Ach was? Eure Kolonie steht also in Kontakt mit denen?", noch ein Punkt mehr wieso es diese Kolonie werden sollte, so würde er den Kontakt zu der Blonden nicht komplett verlieren und so weit schienen die Kolonien auch nicht auseinander zu sein, weshalb er immer noch hierher kommen konnte. "Na das ist ja wohl klar das die Treffen hier bestehen bleiben, das werde ich mir nicht nehmen lassen!", Nico würde sich in keiner Kolonie einsperren lassen, das stand von vornerein fest, zumal er ja auch noch nicht mal wusste wie Kolonien das so handhabten. Ob sie nur bestimmte Leute rausließen oder man sich abmelden musste, das waren alles Dinge die er nach und nach dann noch in Erfahrung bringen würde. Aber selbst wenn sie nur bestimmte Leute raus ließen, er für seinen Fall hatte Jahre lang hier draußen alleine gelebt und lebte noch immer, das würde sicherlich deutlich für ihn sprechen. "Und unsere Walkie Talkies haben wir ja auch noch! Ich bin echt gespannt auf die Kolonie, wird erstmal wieder eine kleine Umstellung werden für mich", meinte er und stellte die Flasche nun neben der staubigen Couch ab und sah zu Bree. "Gibt es bei dir irgendwas neues? Irgendwas spannendes geschehen in eurer Kolonie?", fragte er nun nach. Sie tauschten sich eigentlich immer über alles neue aus, wobei es in ihrem Leben wohl spannender zu ging als bei ihm, wenn er nicht gerade wieder irgendjemanden, ganz egal ob gut oder böse gesinnt, über den Weg gelaufen ist.




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"Ach war, das war doch nur ein Kratzer, dass hätte wohl jeder Laie hinbekommen!"
Tat ich diese Situation ab. Irgendwie konnte ich mit Lobe nicht gut umgehen, warum auch immer. Hören tat ich diese aber dennoch gerne. Er war ja auch nicht der einzige gewesen, denn ich draußen behandelte. Irgendwie traf ich öfter auf Verletzte und hatte daher immer etwas in meiner Tasche dabei. Dadurch lerne ich den einen oder anderen Nomaden kennen, zum Glück immer nette Menschen. Leider nicht selbstverständlich in dieser Zeit, wobei ich doch sehr vorsichtig und teilweise auch schüchtern war. Zu Nico hatte ich irgendwie gleich einen Draht, so was gab es eben auch. Kurz blickte ich zu seiner Name an der Stirn und schmunzelte.
"Sieht aber gut aus und wie du schon sagst, nun wirst du mich nie wieder vergessen!"
Zwinkert ich ihm grinsend zu und schubst ihn mit der Schulter leicht an, zur Bestätigung. Das Bier schmeckte wirklich gut, nicht so bitter, sogar irgendwie etwas süß. Nun packte ich auch meine selbstgemachten Sandwiches aus und reichte ihm eins.
"Mit viel Liebe gemacht!"
Zwinkerte ich ihm zu und biss rein. Nickend kaute ich, schluckte runter und antworte erst dann.
"Ja und mit dem Cottage, wir sind Handelspartner und helfen uns alle gegenseitig, wenn was ist. Obwohl die Cottage mehr Kontakt zu den Ridern hat. Die leben am Meer, leider war ich noch nie da, aber es soll wirklich schön da sein"
Für solche Verhältnisse, in denen wir leben, auf jeden Fall. Noch mal biss ich rein und ein kleines "mhhh" Konnte man raus hören.
"Ich hoffe es wird dir in deinem neuen zu Hause gefallen, aber es sind nette Menschen dort, wenn manchmal etwas rau, aber so scheinen Biker zu sein! Kommst du mich dann in Zukunft immer auf einem Motorrad besuchen?"
Irgendwie eine interessante Vorstellung und ich musste ihn einfach anlächeln. Könnte ihm wirklich stehen und zum anderen saß ich noch nie auf so einer lauten Maschine.
"Aber dort hast du endlich ein Dach über den Kopf, ein weiches Bett und sicheren Schlaf. Ein paar hübsche Mädels sind da auch!"
Grinste ich vielsagend, wusste ich nicht, wie es aktuell bei ihm aussah. In dieser Welt war es gar nicht so einfach einen Partner zu finden. Ich hatte noch nie eine Beziehung zum Beispiel, auch wenn ich noch jung war, wird es auch in Zukunft schwer werden. Dabei war ich echt ein Familienmensch und war froh, meine Eltern noch zu haben.
"Hm ... ich lerne Nahkampf, Auron bringt es mir bei, mal sehen wie ich mich mache. Bogenschießen ist sehr praktisch, aber es kann ja auch mal eine andere Situation kommen und da muss ich drauf vorbereitet sein!"
Auch wenn ich ungerne kämpfen wollte.
@Nico Vazquez


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Nico schüttelte auf ihrer Aussage hin nur den Kopf. "Sei dir da mal nicht so sicher, hätte ich das alleine versucht wäre ich entweder elendig verblutet oder hätte mir irgendeine Infektion zugezogen", hielt er dagegen, wobei sein Grinsen in keiner Sekunde kleiner wurde. Gut, ganz so schlimm wäre das wohl nicht gewesen, ein paar Grundkniffe kannte Nico mittlerweile auch, aber die Wunde hatte dann doch schon etwas mehr Wissen bedarft als ein Pflaster rauf zukleben. Zufrieden nickend nahm er die Beurteilung seiner Narbe hin. Sie war gut und schnell verheilt so das er auch die Tage danach kaum noch Schmerzen gehabt hatte.
Dann folgte auch schon das kleine Ritual welches sie sich hier oben auf den Dach irgendwie angewöhnt hatten. Nico brachte Bier mit und Bree ihre selbstgemachten Sandwiches, schon als sie dieses aus der Tasche zauberte lief Nico förmlich das Wasser im Mund zusammen, die Sandwiches schmeckten jedes verdammte Mal so unglaublich lecker. Dankend nahm er das Sandwich also entgegen und nahm einen ersten, herzhaften Bissen zu sich. "Das schmeckt man! Es ist mir immer noch ein Rätsel wie du die jedes Mal so gut hinbekommst!", meinte der Spanier und biss sofort nochmal ab. Ein wenig im Sofa zurücklehnend hörte Nico ihr aufmerksam zu. "Hätte nicht gedacht dass irgendwann nochmal so viel Menschlichkeit herrschen würde, dass sich die Gruppierungen untereinander auch mit Handel unterstützen würden", meinte er deutlich überrascht, aber vielleicht war in der Welt eben doch noch nicht alles verloren, auch wenn es hier draußen als Nomade oftmals so den Anschein hatte.
Bei der Frage mit dem Motorrad wurde er hellhörig, musste dabei kurz an seinem damaligen besten Freund denken und nickte. "Ich hoffe es! Ich wollte vor der Apokalypse ohnehin irgendwann einen Motorrad-Führerschein machen, na ja.. den brauche ich ja nun nicht mehr", ein paar Male war er auch schon auf einem Motorrad gefahren, aber stehts mit seinem Vater als Aufpasser, sodass auch gar nichts schief ging, ein komplett anderes Gefühl als mit einem Auto zu fahren. "Also möglich wäre es auf alle Fälle, wobei mein Hauptgefährt immer das Baby da unten bleiben wird", dabei zeigte er kurz in die ungefähre Richtung in der er sein Auto geparkt hatte.
Dann erwähnte Bree auch noch die hübschen Mädels und Nico verschluckte sich ein wenig an seinem Brot, da er doch ein etwas lachen musste. "Ein Grund mehr für mich zu den Riders zu gehen", meinte er ebenso vielsagend, wobei das aber halb ein Scherz war. Natürlich sehnte auch Nico sich irgendwie nach mehr, nach menschlicher Wärme und Nähe, aber so etwas zu finden war schwierig vor allem in diesen Zeiten. Kurzzeitig hatte er sogar jemanden gefunden, zumindest hatte er mit ihr öfter mal das Bett geteilt und es herrschte eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, aber auch das war keine Beziehung und irgendwann ist man auch wieder getrennte Weg gegangen. Aber wer wusste schon was die Zukunft brachte, Nico suchte zumindest nicht aktiv nach einer Partnerschaft, wenn es sich ergab dann war das toll, wenn nicht dann war das auch in Ordnung.
Nun nahm er den letzten Bissen des Sandwiches zu sich. "Mhm, das war mal wieder unglaublich lecker!", meinte er zufrieden zu Bree und legte nun seinen Arm um sie rum und ließ ihn auf ihrer Schulter ruhen während er etwas mehr in die alte Couch sank. "Klingt interessant. Nahkampf nur mit den Händen oder hast du auch eine Waffe dazu?", wollte er mehr darüber erfahren. Da er ja wusste das ihre Kolonie doch sehr dem Mittelalter entsprungen war da konnte es ja gut möglich sein, dass sie gerade lernte mit einer Axt umzugehen oder irgendwas anderes was man halt so zu dieser Zeit benutzt hatte um sich zu verteidigen.




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"Das wäre wirklich Verschwendung eines wundervollen Mannes gewesen!" Lächelte ich sanft und umarmte ihn kurz. Gut das es nie dazu kam und ich da war um ihn zu pflegen. Dadurch entstand diese wunderbare Freundschaft zwischen uns und ich hoffte wirklich, dass sie noch lange lange bestehen blieb. In dieser Welt änderte sich alles viel zu schnell, da kam man manchmal gar nicht mit! Doch seine Narbe sah gut aus und irgendwie stand sie ihm auch total. "Du hast einen krassen Wiedererkennungswert und ich glaube Frauen stehen auf Narben bei Männern?!" Ich glaubte so was mal gehört zu haben, ich selber hatte mir da noch gar nicht so große Gedanken gemacht. Ich war eben noch jung und wuchs in dieser schlimmen Welt auf, von der damaligen Zeit, wusste ich kaum noch was! "Das werde ich dir nicht verraten, so habe ich wenigstens noch ein Lockmittel um dich hier her zu locken!" Grinste ich frech und biss selber in das Sandwich, was auch mir unglaublich gut schmeckte. Auch ich lehnte mich nach hinten und hörte ihm zu. "Es gibt so viele Menschen da draußen, die sich bekriegen, meinen sie wären die Könige und hätten die Macht. Ich finde es sehr traurig, warum nicht alle Kolonien und Menschen zusammen leben können, so wie früher. Unsere Kolonien haben sich zusammen getan, weil jeder etwas hat, was der andere nicht hat. Wir sind aufeinander angewiesen. Mittlerweile ist ein freundlichen Miteinander entstanden, wir besuchen uns gegenseitig, tauschen uns aus, handeln natürlich auch und helfen uns bei Angriffen oder Problemen. War nicht immer so, aber ich finde es jetzt wirklich schön so und hoffe das es immer so bleibt!" Ich wollte nicht irgendwann als Gegner vor meinen Freunden stehen, weil sich das Verhältnis verändert hatte. Ich lehnte mich gegen seine Schulter und nahm das Bier, um das Sandwich runterzuschlucken. "Ich glaube jeder muss da ein Bike haben, ist da Tradition! Hab ich mal gehört, sie waren ja vorher auch ein Motorradclub. Aber ich bin mir sicher, das dir so eine heiße Maschine stehen wird und die Mädels für dich schwärmen werden" Dieser Gedanke brachte mich zum grinsen und ich setzte mich auf. Doch Nico zog mich wieder zu sich und legte seinen Arm um meine Schulter, so war es auch ganz schön, weswegen ich bei ihm sitzen blieb. "Ohne Waffen, also noch. Ich will mich in jeder Situation wenigstens versuchen retten zu können. Da ich ja nun oft draußen bin, finde ich das sehr wichtig. So viele Menschen, denn du nicht vertrauen kannst, vor allem Männern!" Immerhin nahmen sich diese viele Rechte raus, die sie nicht hatten, gerade gegenüber Frauen. Ich wirkte eh sehr zerbrechlich und angreifbar, doch ich wollte ihnen zeigen, das sie unrecht haben. "Meine Eltern stimmt es auch ruhiger, sie finden es nicht so gut, das ich ständig draußen bin und dann noch alleine!" Aber ich war erwachsen und hatte meinen eigenen Kopf! Denn setzte ich auch durch :-)
@Nico Vazquez


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Das Kompliment ihrerseits nahm Nico dankend entgegen, erwiderte die Umarmung dabei natürlich und ließ seine Arme kurz um sie geschlossen ehe er sie wieder entließ und sie es sich wieder bequem auf der Couch machten. Nico hatte eigentlich keine Bedenken, dass irgendwas die Freundschaft zwischen Bree und ihm zerstören konnte, sie schafften es ja sogar diese aufrecht zu erhalten obwohl sie beide nicht mal in ein und derselben Kolonie waren und das sollte ja irgendwie schon was heißen. Und solange sich beide Seiten immer mal wieder meldeten und diesen Kontakt nicht einschlafen ließen, sah er darin eigentlich kein Problem, natürlich gab es da noch einige andere Faktoren die eine Freundschaft beenden konnten. Wie zum Beispiel, dass einer durch einen Beißer erwischt wurde, aber sie hatten beide so lange überlebt, auch das würde - hoffentlich - nicht so einfach geschehen! "Tun sie das?", stellte er ihr amüsiert die Gegenfrage und wiegte nachdenklich seinen Kopf. "Na mal sehen, vielleicht finde ich ja darüber meine Zukünftige oder Zukünftigen", er scherzte, aber manchmal konnte man wirklich nicht so doof denken wieso ein Mensch sich zu einem hingezogen fühlte und wenn es nur auf Grund einer Narbe war.
"Punkt für dich, obwohl ich natürlich auch so herkommen würde!", machte er direkt mal grinsend klar, Bree sollte gar nicht glauben dass er nur wegen des leckeren Essens hier war, natürlich gehörte das mittlerweile irgendwie dazu, aber hauptsächlich genoss er die Zeit mit ihr.
Er vernahm ihre Worte welche sich auf die verschiedenen Kolonien bezogen. "Aber wenn man es mal genauer betrachtet hat sich zu damals eigentlich kaum etwas verändert, nur das es jetzt wohl jeden irgendwann mal betrifft", Kriege hatte es auch vor der Seuche schon gegeben, nur hatten die meisten wohl Glück und spürten nicht die Auswirkungen sondern sahen so etwas nur über den Fernseher oder laßen darüber in den Nachrichten. "Kompletten Frieden wird es wohl niemals geben, dafür sind die Menschen zu unterschiedlich", auch wenn man davon träumen durfte, aber die Realität sah leider anders aus. Einen Schluck von seinem Bier nehmend, schmunzelte er leise auf, versuchte sich ein Bild im Kopf vorzustellen wie er mit einer Maschine aussehen würde und war sich noch nicht so ganz sicher ob er wirklich so ein Motorrad-Typ war. "Ja gut, wenn die vorher schon mal ein MC waren, dann ist das verständlich dass die an ihren Traditionen festhalten, na mal schauen...", die Zukunft würde es ja zeigen ob er zur Abwechslung auch ab und zu mal mit einem Motorrad rumfuhr oder vielleicht als einziger sogar ohne Motorrad blieb. Kurz huschten seine Gedanken zu seinen besten Freund, der hätte diese Art der Kolonie wohl geliebt, ein kurzer Hoffnungsschimmer blitzte in ihm auf dass er ihn vielleicht sogar dort treffen konnte... vorausgesetzt er lebte noch.
"Ist nicht verkehrt dass du das erlernst", pflichtete er ihr bei und Widersprach auch nicht als sie besonders Männer als gefährlich anführte. Leider hatte sie mit dieser Aussage mehr als recht, denn gerade in diesen Zeiten sahen sich viele der Männer als das stärkere Geschlecht und lebten das auch nur zu gerne aus, ungeachtet dessen was sie den Frauen dabei antaten. Als sie ihre Eltern erwähnte, lächelte er. "Schön zu hören, dass jemand sich noch darüber beklagen kann, dass die Eltern es nicht schön finden wenn die Tochter alleine draußen rum streunt", leider hatten ja die wenigsten heutzutage noch Eltern, geschweigenden überhaupt jemanden von der Familie. Kurz dachte Nico nach, das Sandwich war nun gegessen und ein wenig Bewegung würde der Verdauung sicherlich zur Gute kommen, nun war er derjenige der sich etwas aufsetzte und Bree aus lebhaften Augen ansah. "Magst du mir vielleicht ein bisschen zeigen von dem was du gelernt hast?", schlug er ihr vor und bot sich so zeitgleich auch als Trainingspartner an und wenn er nur dafür da war um auszuweichen oder als sich nicht bewegendes Ziel anzubieten, natürlich unter der Vorrausetzung dass sie ihre Schläge und Tritte einschätzen konnte.







Erledigen ewige Weiten im Drive-by
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"Man kann nie wissen. Also ich kann da nicht aus Erfahrung sprechen, aber ich habe das eine oder andere mal mitbekommen, wie sich die Mädels über Narben bei Männern unterhalten haben, Met lässt grüßen! Und sie scheinen sehr angetan zu sein!" Irgendwie konnte ich selten bis gar nicht bei Unterhaltungen zu Männern mitreden. Hatte ich eben auch noch kaum Erfahrung, so fühlte ich mich öfter ausgeschlossen. Auch ein Grund, warum ich gerne mein Ding machte und alleine war. "Aber ich denke, der Charakter und besonders das Aussehen, wird viel dazu beitragen!" Nico war auch ein attraktiver Mann und dazu noch heißblütiger Spanier, ich war mir sicher, das er schon viele Frauen hatte und auch heute noch das eine oder andere Angebot bekam. Meine Art war es nicht, war ich wohl auch zu blöd zu flirten oder sonstiges. Lieber baute ich erst mal eine Freundschaft auf, denn dann sah man eher, ob es für mehr reicht. Bei Nico hatte ich aber bisher nie einen anderen Gedanken gehabt. "Hattest du in der Apokalypse schon mal eine Freundin gehabt?" Fragte ich einfach mal neugierig, während ich das letzte Stück runter schluckte. "Na das will ich auch wirklich hoffen!" Ich schüttelte den Kopf und trank noch einen Schluck vom Bier, ehe ich ihm antwortete. "Nein, ich glaube auch nicht, das es jemals wirklich frieden gibt. Es wird immer irgendwelche Idioten geben, die mehr Macht wollen oder einfach töten wollen!" Diese Menschen waren in meinen Augen Egoistisch und dachten nicht an das Leid ihrer Mitmenschen. Es ging nur um sie und wie viel sie zerstören konnten. "Ich weiß nicht, du wirst sicher nicht gezwungen mit einem Motorrad zu fahren, haben sie auch Autos da!" So wirklich passte ein Motorrad wirklich nicht zu ihm, aber ich konnte mich auch irren. Das meine Eltern nicht total begeistert waren, das ich draußen alleine war, war mir bewusst, allerdings war ich nun alt genug, um das selber zu entscheiden und klug genug, gefährliche Situationen einzuschätzen. Lachend sah ich ihn nun aber an, er wollte also mit mir trainieren? Das könnte lustig werden. "Gut das ich mein erste Hilfe Kasten immer dabei hab. Du kennst uns doch, irgendeiner wird verletzt!" Musste wirklich Grinsen bei dem Gedanken und nickte dann. Auf dem Dach war genug Platz dafür und es würde sicher Spaß machen. Ich trank mein Bier aus und stellte es ab, ehe ich aufstand und meine Haare zu einem Zopf band. "Was genau wollen wir machen?"
@Nico Vazquez



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Er nickte verstehend. "Kommt wohl einfach auf die Person an", fügte er dem Thema noch grinsend hinzu. Manche Menschen fanden Narben wohl attraktiv, andere wiederum nicht, aber im Grunde war das ja auch egal, immerhin hoffte er darauf dass seine zukünftige Partnerin oder Partner ihn nicht nur wegen seiner Narben haben wollte. Letzteres fügte Bree selbst nochmal zu ihrer Aufzählung hinzu. "Na hoffentlich! Vor allem was den Charakter angeht, nur weil jemand Narben hat sollte man keine Beziehung mit demjenigen anfangen", meinte der junge Spanier amüsiert, wobei es sicherlich Leute gab die so oberflächlich waren. Das Brianna davon ausging dass er schon viele Frauen gehabt hatte, davon ahnte er nichts. Das hätte er aber auf jeden Fall verneinen können, so viele Partnerinnen oder Liebhaberinnen hatte er dann wirklich nicht zu verzeichnen und seit der Apokalypse erst recht nicht. Vorher wäre es wohl noch leichter gefallen so etwas zu beginnen, aber seit der Seuche war das Vertrauen rar gesät was man brauchte um so etwas zu beginnen, oder zumindest Nico für seinen Teil brauchte eine gewisse Vertrauensbasis um sowas überhaupt zuzulassen.
Bei ihrer nächsten Frage überlegte Nico kurz, konnte dann aber nur den Kopf schütteln. "Nein, ich hatte jemanden kennen gelernt mit dem über etwas längere Zeit was gelaufen war, aber das war definitiv keine Beziehung gewesen", antwortete er ehrlich auf ihre Frage. "Eine Beziehung hat sich bisher einfach nicht ergeben", wer wusste schon was die Zukunft noch für ihn bereit hielt. "Was ist mit dir?", wollte er dann im Gegenzug erfahren.
Dem Thema mit dem Frieden konnte er nur zustimmen, leider hatte Brianna damit wohl recht, viel gab es zu dem Thema auch nicht mehr zu sagen da die junge Blondine eigentlich alles ausgesprochen hatte was Nico ebenso darüber dachte, weshalb er das Thema ad acta legte. "Wir werden sehen, sollte ich zu den Riders gehen", wobei er sich dessen schon sehr sicher war dass das seine künftige Kolonie werden sollte. Dort hatte er sich wohl gefühlt als Raven sie ihm schon das erste Mal gezeigt hatte, auch wenn er sie seit diesem einen Mal leider nie wieder gesehen hatte und irgendwie befürchtete er das schlimmste.
"Na zum Glück trainiere ich direkt mit einer Ärztin, sodass ich auch sofort in guten Händen bin solltest du mich doch böse vermöbeln!", ging er scherzend auf ihre Aussage mit dem Erste-Hilfe Kasten ein und wippte mit den Augenbrauen. Auch Nico erhob sich von der staubigen, alten Couch und streckte sich einmal durch. "Ich weiß nicht, zeig' mir ein paar Schlagabfolgen oder so?", immerhin wusste Nico ja nicht wie ihr Training sonst immer ablief, weshalb er darauf hoffte dass sie einfach irgendwas initiierte worauf er dann eingehen und reagieren konnte. "Soll ich einfach schauen wie gut ich deine Schläge abblocken kann?", schlug er Sekunden darauf vor.







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"Nein, da gebe ich dir recht, obwohl ich nicht glaube, dass es eine Person gibt, die einen Menschen nur liebt, weil sie viele Narben hat. Irgendwie wäre das absurd und verdammt oberflächlich!" Klar sah es toll aus, aber war es doch nur eine schöne Nebensache, die nicht relevant war. Zudem scherzten wir auch nur herum und meinten das beide nicht ernst. Ich wusste das Nico ehrlich zu mir, daher zweifelte ich seine Aussagen auch nie an. Ich mochte Menschen, die ehrlich waren. "Ah also hatte ihr Sex, aber keine Beziehung, verstehe ich das richtig?" Wollte ich schmunzelnd wissen und strich mir die blonden Haare zurück. Ich sah hinaus ins Leere und schüttelte den Kopf. "Ich hatte noch nie einen Freund. Bisher oder eher bis zu meinem 18. Lebensjahr, habe ich mich wirklich nicht für Jungs/Männer interessiert. Bücher und meine Medizin, so wie Tiere waren mir immer wichtiger. Vielleicht war ich auch zu unscheinbar, war wirklich ein graues Mäuschen und fiel nicht weiter auf!" Erinnerte ich mich zurück. "Seit zwei Jahren, nachdem ich mein erstes mal hatte, verändere ich mich so langsam. Ich glaube, du kannst dir mich als graues Mäuschen kaum noch vorstellen oder?!" Neugierig sah ich ihm in die braunen Augen und schmunzelte. Zu Nico hatte ich schon so ein Vertrauen, das ich ihm sogar solche privaten Sachen offen erzählte. Immerhin erzählte ich nicht jedem, wie das alles so war. Heute war ich auf alle Fälle offener, dennoch unerfahren und fast tapsig. Dennoch war ich offen, neues auszuprobieren, würde mich aber niemals zu einer Schlampe entwickeln. Ich hielt immer noch dran fest, dass es die eine Person @Devlin OConnor gab, die dann auch bis ans Lebensende, an meiner Seite bleiben würde. Sollte ich Nico von Devlin erzählen oder kam es dumm und naiv rüber zu glauben, das der Ältere jemals was für mich empfinden könnte? Ich war unsicher, da ich bei so was nicht wusste, mit umzugehen.
Als wir auf das Training zurück kamen, stellte ich mich in Position und überlegte, wie ich es nun anstellen sollte. Auch wenn ich Nico verarzten könnte. wollte ich ihn ungerne verletzten, wenn das überhaupt ging. "Okay, ich zeige dir ein paar Bewegungen, damit du mir ausweichen kannst!"
Und schon tat ich dies, vielleicht sahen sie nicht unbedingt professionell aus, aber ich konnte mich im Notfall wehren und das war auch gut so.
"Vielleicht kannst du mir ja auch noch was beibringen?" Immerhin hatte er auch lange alleine überlebt und das hieß schon was!
@Nico Vazquez




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"Das wäre es, aber Menschen sind halt oft auch einfach komisch", meinte Nico noch und zuckte kurz die Schultern. Das erklärte es wohl am besten. Kurz darauf kamen sie auf seine Beziehungen oder eben auch nicht vorhandenen Beziehungen während der Apokalypse zu sprechen, den umtriebig war er nicht gewesen, was zum einen daran gelegen hatte, dass er bisher nur eine Person getroffen hatte bei der er sich auf sowas wie Sex und der daraus resultierenden Nähe eingelassen hatte und zum anderen würde er ungerne überall aus versehen für Nachwuchs sorgen, selbst wenn er irgendwann mal wieder in einer Partnerschaft sein sollte und da das Thema dann aufkam, er wüsste nicht ob er ein Kind in diese neue Welt setzen wollte. "Genau, wir haben miteinander geschlafen, hatten auch ein tiefes Vertrauen zueinander, aber mehr ist daraus nicht geworden", stimmte er Brees Aussage zu. Etwas erstaunt war der Spanier dann doch als Brianna erwähnte dass sie noch nie einen Freund hatte. Sie war eine wunderschöne, junge Frau, freundlich und aufgeweckt, gerade bei ihr hätte er damit gerechnet, dass sie zumindest schon mal eine Beziehung gehabt hätte. "Ich bin ehrlich, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet", meinte Nico schmunzelnd und ließ damit auch gleich die Antwort auf ihre nächste Frage durchblicken, für ein graues Mäuschen würde er sie nicht halten. "Verändern heißt, dass du so langsam mehr Interesse an Männern hast?", wollte er weiterhin neugierig wissen. Bei Brianna konnte er nachbohren, er wusste das wenn es ihr zu viel wäre, dann würde sie ihn schon stoppen.
Auch von Devin wusste er nichts, er hatte diesen Namen und von der dazugehörigen Person vorher noch nie gehört, da Brianna sich dahingehend auch ihm gegenüber noch nicht geöffnet hatte.
Sich ebenfalls in Position begebend, wartete er darauf was nun folgen würde. Bree schlug vor ein paar Bewegungen zu verinnerlichen, sodass er darauf reagieren konnte und Nico stimmte den simplen aber guten Plan zu. Es waren mehrere kleine Bewegungsabfolgen, die der junge Spanier nach einigen Augenblicken relativ gut drauf hatte und dementsprechend auch passend darauf reagieren konnte. Er blockte die Schläge ab, war aber auch froh darüber dass Brianna nicht zu viel Schwung reinpackte, denn manchmal gingen ein paar dennoch durch, trafen ihn aber nicht so das es unbedingt doll weh tat.
Nach einigen Minuten schlug die Blonde vor dass Nico ihr ja auch noch was zeigen könnte und kurz überlegte er. Es war bei ihm tatsächlich eher selten dazu gekommen, dass er einen Beißer oder einen Menschen soweit an sich hatte rankommen lassen, sodass er in den Nahkampf gehen musste. Doch ein paar Kniffe und Tricks kamen ihm dann auch in den Sinn und er nickte zustimmend. "Dann drehen wir das ganze jetzt um. Ich zeig dir ein paar Sachen und du machst sie nach, okay?", Gesagt, Getan. Nico begann ein paar Bewegungsabläuft mit Brianna durchzugehen, vielleicht kannte sie die schon, vielleicht war aber auch etwas vollkommen neues dabei.







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"Das manche Menschen echt komisch sind, habe ich auch schon bemerkt. Jeder ist eben unterschiedlich, wäre auch langweilig, wenn es nicht so wäre. "Deswegen war das Vertrauen zu Menschen die man kaum kannte, eher rar gesät. Ich vertraute auch nicht sofort, doch Nico hatte mein Vertrauen verdient und ich würde immer hinter ihm stehen. Kam selten vor, umso wichtiger waren mir solche Verbindungen. "Da muss ich dir recht geben, ich hätte auch Angst durch einen kleinen Spaß, etwas in die Welt zu setzten, was ich nicht will. Klar muss es nicht passieren, kann aber. Kann man sich da überhaupt wirklich fallen lassen?" Bei mir würde wohl immer dieser Gedanke mitspielen schwanger zu werden. Bei Ivar hatte dieser Gedanke damals ausgesetzt, weil ich wusste, das er zeugungsunfähig war und daher war das kein Thema für uns. Er hatte mir damals diese einzigartige Erfahrung geschenkt und dafür war ich dankbar, sonst wäre ich noch heute Jungfrau, was aber auch nicht unbedingt so schlimm wäre. Ich war eben kein Mädchen für eine schnelle Nummer. Schon süß, das er mich nie als graues Mäuschen sah, aber zu der Zeit kannten wir uns auch noch nicht. "Nein, das männliche Geschlecht hat mich nicht wirklich interessiert, es gab eben wichtigeres!" Da war ich wohl ein Spätsünder, aber das war mir egal. Ich lies mich nicht durch andere leiten, nur weil sie alle herumvögelten. Ich dachte an @Devlin OConnor der mir gehörig den Kopf verdreht hatte. Es war kompliziert und am Ende nicht ersichtlich, ob es überhaupt eine Zukunft hatte, aber mein Herz schlug für ihn und keinen sonst. "Es gibt da jemanden, aber ich bin ihm eindeutig zu jung, auch wenn ich spüren kann, das er auch was zu fühlen scheint. Leider hat er Angst vor diesem Altersunterschied und das gestaltet es schwierig!" Erzählte ich Nico dann mal nebenbei, so groß war das Vertrauen schon zu ihm.
Nun aber trainierten wir etwas und ich war stolz darauf, auch mal was zeigen zu können. Natürlich legte ich nicht so viel Kraft in meine Schläge, wollte ich Nico ja auch nicht weh tun. Ich wurde aber immer lockerer und war sicher gut gewaffnet, wenn ich mich dann doch mal selber verteidigen musste. Gerade aktuell, wo ich viel alleine draußen war. Konnte ja immer mal was passieren und ich wollte wenigstens nicht kampflos aufgeben. Doch nun drehten wir den Spieß um und Nico zeigte mir einige Tricks, die ich schnell verinnerlichte. Lernen tat ich enorm schnell und so zeigte ich ihm, was ich was ich von ihm gelernt hatte.
@Nico Vazquez




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Da konnte er der hübschen Blonden nur beipflichten. Die Welt würde wohl noch mehr brennen als eh schon wenn jeder Mensch gleich wäre, dasselbe wollen und die gleichen Ziele verfolgen würde. Es war schon gut wie es war. Das Thema wechselte zu Beziehungen und Sex, was irgendwie dazu gehörte. Seitdem die Apokalypse die Welt beherrschte war letzteres aber etwas schwieriger geworden. Einfach weil es die Verhütungsmittel nicht mehr wie Sand am Meer gab, dennoch hatten Menschen einen Sexualdrang und wollten diesen eben auch in solchen Zeiten ausleben, etwas dass so durchaus zu ungewollten Schwangerschaften führen konnte. Natürlich könnte man als Mann jetzt sagen, dass das ja nicht dein Problem war, aber so jemand war Nico nicht. Wenn es irgendwann passieren sollte, dann war er genauso mit dran Schuld. "Es ist schwierig. Oftmals funktioniert das wirklich nur wenn der Trieb komplett übernimmt", klingt absolut primitiv, das war dem Spanier bewusst, aber anders funktionierte das komplette fallen lassen wohl nicht. Selbst als er sich während der Apokalypse vergnügt hatte, da war immer der Gedanke gewesen, dass etwas passieren konnte. Es gab Möglichkeiten und Praktiken um das natürlich zu vermeiden, aber ob die auch immer griffen war eine andere Geschichte. "War vielleicht die beste Zeit deines Lebens, Bree", meinte er scherzend. "Wir Männer können echt schwierig sein", wobei das für die Frauen natürlich auch galt. Bree begann sich im Zuge dessen ein wenig zu öffnen und Nicos Augenbrauen wanderten etwas in die Höhe. "Wie groß ist der Altersunterschied zwischen euch denn?", Nico war eigentlich der Auffassung das Alter nur eine Zahl ist, solange das alles natürlich in legalen Bereichen blieb und nicht komisch wurde. Er war schon neugierig zu erfahren wer der mysteriöse Typ war welcher der hübschen Blondine offenbar den Kopf verdreht hatte. "Ist er euer Kolonie zugehörig?", wollte er dann also weiter in Erfahrung bringen.
Eine kleine Trainingssession auf dem Dach des Hauses stand an und Nico genoss die Zeit sichtlich mit seiner guten Freundin. Sie wechselten sich gut ab, er lernte ein paar Handgriffe von ihr und andersrum genauso. Als Bree an der Reihe war zu zeigen was sie von ihm gelernt hatte und irgendwann nach einigen Minuten endete konnte Nico nicht anders und nickte beeindruckt über ihre Performance. "Nicht schlecht, das sah schon fast besser aus als bei mir!", ein strahlendes grinsen untermalte diese Aussage. Kurz ließ er dann seinen Blick über die Stadt schweifen, von hier oben konnte man wirklich fast alles überblicken. Hier und da tummelten sich einige Untote, aber sonst war nichts auffälliges zu sehen. Nach ihrer sicherlich fast halbstündigen Trainingssession, verspürte er Spanier etwas Durst, sodass er sich wieder zur Couch begab und aus seinem Rucksack, welchen er mit hier hoch gebracht hatte, zwei kleine Wasserflaschen zauberte. Eine davon reichte er an Brianna, diese hatte bestimmt auch ziemlichen Durst. Die Flasche aufschraubend nahm er einen kleinen Schluck Wasser zu sich und ließ seinen Blick dann wieder zu ihr schweifen. "Hast du mit deinem Angebeteten schon über deine richtigen Gefühle zu ihm gesprochen?", griff er das Thema von zuvor nochmal auf.







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Ich hörte Nico gerne zu, es war schön mit ihm so vertraut, über solche Themen sprechen zu können. Konnte ich nicht mit jeden und tat ich auch nicht. Mittlerweile war Nico ein enger Freund von mir geworden und ich konnte aus seinen Erfahrungen noch was lernen. "Da kann ich nicht wirklich mitreden, aber ich stelle es mir schwierig vor. Ich weiß du denkst da anders, aber vielen Männern ist es sicherlich egal, die Frau hat dann das Problem!" Kinder in diese Welt zu setzen war nicht einfach. Zumal man auch die medizinischen Mittel brauchte, gut da waren wir abgesichert und ich wusste auch so einiges, aber mit irgendjemanden wollte man das ja auch nicht. Ich würde ungern ein Kind alleine groß ziehen müssen, obwohl ich auch keine haben möchte, noch nicht. Während wir redeten, machten wir unser "Training" und powerten uns aus. "Hm ... ich bin 21 und er ist 48 glaube ich." Warum ich gerade kleinlaut wurde? Vielleicht dachte Nico nun auch, dass wir viel zu weit auseinander waren. Im Grunde war es mir aber egal, denn ich hörte auf mein Herz und das wollte eindeutig ihn. "Nico, er ist so unglaublich toll. Er ist gefühlt fünf Köpfe größer und breiter als ich, so ein richtiger Mann und seine Augen so dunkel wie die Nacht, aber wunderschön!" Schwärmte ich, neben den Übungen, die wir nun etwas erschöpft beendeten. Ich folgte ihm zur Couch und nahm die Wasserflasche an mich. Ich hatte wirklich Durst und so trank ich sie halb aus, auch wenn ich gelernt hatte, mir Wasser einzuteilen. "Hm, du wirst lachen, er lebt bei den Ridern, also wirst du ihn wohl bald kennen lernen. Leider lebt er nicht bei uns, aber das stellt kein Problem da!" Konnte ich ihm gleich sagen und atmete aus. Lies mich dann auch schon auf die Couch fallen und streckte mich. Bald musste ich wieder zurück, bevor es zu dunkel wurde, aber ich genoss die Treffen mit Nico und hoffte ihn auch bald wieder zu sehen. "Findest du es blöd zu hoffen? Ich weiß nicht, ob er es merkt, aber ich denke, einige Zeichen habe ich ihm schon gemacht. So wirklich angesprochen habe ich ihn noch nicht, ich habe Angst, das er mich wegschicken könnte und es dann komisch zwischen uns werden könnte!" Immerhin hatte ich auch kaum Erfahrung mit dem männlichen Geschlecht bisher sammeln können.
@Nico Vazquez




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Dieses Vertrauen beruhte auf Gegenseitigkeit. Denn ja, hin und wieder hatte er da draußen Menschen getroffen, sich mit der ein oder anderen Person auch gut verstanden, aber die Bekannt, - oder Freundschaften denen wirklich ein tiefergreifendes Vertrauen zu Grunde lag konnte er an einer Hand abzählen. Was vor allem an dieser schwierigen Zeit lag, denn früher hatte er kaum Probleme damit gehabt ein Vertrauensverhältnis zu Menschen aufzubauen, aber seitdem die Apokalypse vorherrschte und Lia auch noch von ihm gegangen war, war das etwas anderes. Er nickte bei ihrer Aussage, er wirkte für diesen Moment ein wenig nachdenklich. "Leider hast du recht.. viele Männer sind da echt komplette Idioten", natürlich hatten die Männer im Endeffekt nicht das Problem, aber Nico für sein Teil konnte sich einfach nicht vorstellen mit einer Frau zu schlafen, die empfängt dann vielleicht sein Kind und er macht sich einfach aus dem Staub, das würde immer in seinem Hinterkopf nagen und ihn verfolgen, aber auch hier galt: Jeder Mensch war anders. Bree offenbarte ihn kurz darauf den Altersunterschied und auf Nicos Lippen schlich sich ein kleines Lächeln, welches um einiges breiter wurde als Brianna weiter schwärmte für den ihm Unbekannten. Der Spanier übte sich im Schweigen, erst als er die Couch wieder erreichte und sich auf diese fallen ließ erhob er wieder seine Stimme. Er fuhr sich einmal durch die Haare. "Ich sag mal so, es ist schon ein Altersunterschied den man sicherlich nicht alle Tage mitbekommt", begann Nico zu antworten. "Aber im Endeffekt muss es für euch passen und niemand kann euch da reinquatschen, wenn ihr beide harmoniert und es für dich so anfühlt das er der richtige ist, dann ist das vollkommen in Ordnung", er schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln. "Und so wie du über ihn redest hat es dich komplett erwischt!", warf er die Anmerkung noch hinter her und zwinkerte ehe auch er sich eine Wasserflasche zur Hand nahm um selbst seinen Durst zu stillen und die trockene Kehle ein wenig zu ölen. Die Flasche absetzend kehrte sein grinsen wieder zurück. "Ist das so? Groß, breit und gutaussehend sagst du? Den werde ich doch bestimmt erkennen!", er zog sie ein wenig auf, aber Bree wusste ja das dass alles freundschaftliches Genecke war, das gehörte einfach dazu. Nico brachte seinen Blick kurz gen Horizont, dieser färbte sich bereits schon in einem kräftigen Rot welches die herannahende Nacht andeutete, kälter wurde es auch so langsam und schon bald würden sich die Wege der beiden wieder trennen. "Ich finde es nicht blöd, ich kenne ihn leider nicht und weiß nicht wie er sonst so drauf ist, aber sieh's doch so Bree: Das Leben ist viel zu kurz um Gefühle und Gedanken unausgesprochen zu lassen. Gerade in dieser Zeit. Sei ehrlich mit ihm, sag ihm was er für dich ist und wie du für ihn empfindest, wenn du das nicht tust dann wirst du niemals wissen woran du bei ihm bist. Irgendwann bereut man unausgesprochene Gefühle", er dachte dabei direkt an sich selbst und sein damaliges einziges Treffen mit @Jasmine Fraser . Es war nur ein Tag und eine Nacht gewesen, danach waren es ein paar Briefe, nicht viele und doch hatte diese kurze Zeit gereicht gehabt um das Nico sich in die hübsche Blondine verguckt hatte. Ausgesprochen hatte er diese Gefühle nie, wer weiß was sonst aus den beiden geworden wäre. Er dachte noch oft an sie und ob sie noch lebte. "Das ist mein Rat an dich, ich kann dir das wirklich nur ans Herz legen. Ich habe damals meine Klappe gehalten bei einem Mädchen was ich echt gut fand, es waren andere Umstände, aber dennoch... ich bereue es heute. Du hast noch die Möglichkeit es auszusprechen und auch wenn es nicht klappen sollte mit euch, am Ende weißt du dann dennoch woran du bist", er drehte seine Wasserflasche mit beenden seines Satzes wieder zu und verstaute sie in seinem Rucksack. Was sie aus seinem Rat nun machte stand ihr offen, aber vielleicht war es zumindest ein kleiner Denkanstoß für sie gewesen. So oder so Bree würde das schon hinbekommen, da war er sich sicher. Diesen Typen würde er sich dennoch mal anschauen wenn er irgendwann bei den Riders mitmischen würde, einfach um zu wissen was für ein Typ Mann das war der der hübschen Blonden so den Kopf verdreht hatte.







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Es war wirklich schön, endlich mal mit jemanden über meine Gefühle zu reden. Ich war da eh immer sehr verschlossen und es gab nur eine Handvoll Leuten, denn ich davon erzählen würde. Nico war ein besonderer Mensch für mich, hörte mir wirklich bis ins kleinste Detail zu und versuchte mir gute Ratschläge zu geben und nicht nur im Bezug auf Männer. Vielleicht standen wir uns deswegen so nahe, immerhin hörte auch ihm ihn zu und versuchte ihm was gutes auf den Weg zu geben. "Du hast schon recht, er ist nicht gerade in meinem Alter, aber das ist mir eigentlich total egal. Sein Charakter, sein Auftreten, seine Art ist das, was mich so anzieht. So ein Gefühl hatte ich noch nie zuvor, bei irgendjemanden. Ich kanns mir nicht mal selber erklären, aber er hat es mir vollkommen angetan! Er war da, sah mir in die Augen und ab den Moment, war es um mich geschehen!" Schwelgte ich in Erinnerungen und schmunzelte. "Ich bin wirklich froh, das du mich nicht gleich verurteilst!" Eben eine Eigenschaft, die ich sehr an ihm zu schätzen wusste. "Ich hoffe nur, das er irgendwann auch auf sein Herz hört und seinen Verstand ausschaltet, denn bei ihm schwirren so viele Gedanken im Kopf herum! Atmete ich etwas betrübt aus. Ich konnte ihn nicht zwingen mich zu lieben, aber mein bestes geben ihn zu überzeugen. Wenn es nicht klappen würde, dann musste ich den Kampf früher oder später aufgeben. "Du sprichst wie ein weiser Mann!" Lachte ich und schubste ihn mit der Schulter an. "Ich denke da wie du. Mach dir selber ein Bild von ihm, vielleicht verstehst du mich dann auch!" Nun aber erzählte er von jemanden und ich wollte ihm die Möglichkeit geben, sich auch seinen Kummer von der Seele zu reden, wäre ja auch sehr egoistisch von mir, wenn ich ihm nicht zuhören würde. "So habe ich dich noch nie reden hören, sie muss was ganz besonderes sein! Hast du irgendein Anhaltspunkt, wo sie sein könnte?" Es tat mir so leid für ihn, aber die Hoffnung sollte er dennoch nicht aufgeben. Der Name sagte mir was, dachte aber auch nicht weiter drüber nach, immerhin hörte man viele Namen in der Zeit. Der Himmel verdunkelte sich und so langsam sollte ich mich auf den Rückweg machen, weswegen ich meinen Rucksack zusammenpackte. "Wo wirst du heute hingehen?" Ich wollte beruhigt sein können, das er auch sicher war. Am liebsten wollte ich ihn mit zu uns nehmen, aber er lenkte da nie ein und so hatte ich es aufgegeben. Ich stand auf und machte mich bereit, immerhin war es noch ein gutes Stück nach Hause und ich hatte Juri versprochen, auszupassen und rechtzeitig zurück zu sein.
@Nico Vazquez erwähnt: @Devlin OConnor



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