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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Während Cole sich draußen herumgetrieben hatte, hatten sich ein paar Ratten einen Weg in das Clubhaus erkämpft. Hier waren einige Member beschäftigt, so das niemand die Ratten bemerkten. Sie machten sich an Vorräte zu schaffen und als sie gestört wurden, flüchteten sie mit der gestohlenen Ware in ein beliebiges Zimmer, was gerade offen stand. Dieses Zimmer gehörte Cole, war den Ratten aber egal. Hier war niemand und sie konnten sich in Ruhe die Bäuche vollschlagen. Zudem erkundeten einige ihrer Art das Zimmer genauer. Knabberten dies und jenes an, Koteten überall hin und tobten sich im Zimmer aus. Als sie plötzlich Geräusche hörten, die näher kamen, versteckten sie sich ÜBERALL im Zimmer. Wir reden hier von ca. 7-8 Ratten, die erst mal nicht zu sehen waren. Ratte 9, einer der unterbelichtetet, knabberte in Ruhe seinen Keks weiter und schaut die beiden Männer die rein kamen, ganz blöd aus einer Sockenschublade an. Was werden sie tun? Das bleibt euch überlassen!

@Cole Montanari @Auron Montanari
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@Liam Beaufort help o__o
Aber ich hör' dich nicht



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Aber du bist doch nicht im Clubhaus xD *umarm* :*
Aber ich hör' dich nicht



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Der Ruf war durch das ganze Riders Clubhaus zu hören, also kam Liam leicht gehetzt angerannt als Cole nach ihm rief. "Was gibt es denn? ist was passiert? Ist... oh!", begann er und starrte erst Cole an und dann nach einem Rundumblick um den Grund für den Ruf herauszufinden die Ratte in der Sockenschublade, welche ein Stück offenstand. Nach und nach breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus und er ließ den Blick wie automatisch durch den Raum gehen. Denn das hier war nicht Gameboy, also könnten hier noch mehr Ratten sein. Denn wo eine ist ...
Er sah wieder zu Cole und lehnte sich an den Türrahmen. "Dein neues Haustier? Reicht Miss Jackson nicht mehr?", wollte er von dem Jüngeren wissen und konnte nicht verhindern, dass sein Grinsen noch eine Spur breiter wurde.
Liam verschränkte die Arme vor der Brust und wartete, dass Cole ihm nun sagen würde warum er denn bitte so geschrien hatte. Es war doch nur eine Ratte. Die noch dazu so ruhig und brav dort in der Schublade saß und einen Keks knabberte.

@Cole Montanari
oh, then let him go |



there's one in California who's been cursin' my name Cause I found me a better lover in the UK until I make my getaway. My Ex's & Oh's They haunt me Like ghosts, they want me |
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-- > Wechsel von den Gleisen ins Zimmer
So unterschiedlich waren die Brüder wohl doch nicht. Denn auch Auron hatte diese Fassade. Die Rolle, die er verkörperte, hatte auch früher manchmal dazu gedient, seine eigentlichen Gefühle zu verschleiern. Auch vor Cole. Das Drama um ihre Mutter hatte Auron sehr mitgenommen, denn er konnte sich sehr gut an die glücklichen Zeiten erinnern, in denen ihre Eltern noch voller Liebe gewesen waren. Aber das wollte er nicht zeigen vor Cole, der damals noch so klein gewesen war. Er wollte ihm ein guter Bruder sein und ihn aufmuntern und von der elendigen Stimmung zuhause ablenken. Dafür hatte er sich oft verstellt. So wie er es auch noch heute tat. Auch weil er es mochte, wie Cole zu ihm aufsah. Ob er das jetzt noch weiter tun würde, blieb abzuwarten. Auch, wie nah sich die Brüder weiterhin standen und wie das ein oder andere Geheimnis sich auf sie auswirken würde. Doch an all das wollte Auron jetzt nicht mehr denken, er wollte genießen und feiern, dass Cole noch lebte und sie sich wieder gefunden hatten.
»Natürlich werde ich ein guter Fremdenführer sein, was für eine Frage? Ich kenne Balar wie meine Westentasche. Also ... wenn ich eine hätte.« Er deutete auf seinen halbnackten Oberkörper und grinste. Wie und wann er Cole verraten würde, dass er dem Alkohol ein wenig zu sehr frönte, wusste Auron noch nicht. Vielleicht würde sein Bruder ihn auch irgendwann erwischen, was wohl für deutlich mehr Drama sorgen würde.
Auron wollte ja nicht eifersüchtig sein, doch er hatte sieben Jahre verpasst. Sieben verdammt lange Jahre. Und er beneidete die Menschen, die in der Zeit an Coles Seite gewesen waren, ihn hatten aufwachsen und zu einem Mann heranreifen sehen. Die ihm Ohr und Schulter geliehen hatten in guten und schlechten Zeiten, und mit denen er gelacht, geweint und gezittert hatte. Auch wenn er es nicht ändern konnte, so betrauerte er diese Jahre, die er von Cole getrennt gewesen war und die für immer für sie beide als Brüder verloren waren. Doch umso mehr sollte er sich wohl auf die Zukunft konzentrieren und darauf, neue Abenteuer mit Cole zu erleben, die er in Erinnerung behalten konnte.
Er nahm Cole in den Arm, denn ihm war es auch anzusehen, wie er mit den Worten haderte. »Es ist schon okay, Bruderherz. Du kannst mir deine Gefühle zu Sam ruhig offen sagen. Ich verstehe, dass er wie ein Vater für dich ist, und ich bin froh darüber. Es wäre doch viel schlimmer, hättest du niemanden, der für dich da war.«
Als Cole meinte, er würde auf Auron aufpassen, schmunzelte dieser. »Wir passen aufeinander auf, hm?«
Als es um Liam ging, hob Auron eine Augenbraue. »Normalerweise ...«, wiederholte er und grinste. »Das heißt, du hast ihn dermaßen aus den Socken gehauen, dass er sich für dich in neue Gefilde wagt. Das ist ein ganz schönes Kompliment an dich, Cole.« Er hob die Schultern. »Du kannst dich natürlich auch kühl und unnahbar geben und so tun, als würde dich das nicht tangieren, ob er weiter deine Nähe sucht. Vielleicht reizt ihn das eher, als wenn du offenkundig um ihn ... wirbst.« Prüfend sah er Cole an, weil er sich nicht sicher war, ob Letzteres der Fall war. Vielleicht müsste er Liam auch erst mal selbst in Augenschein nehmen und kennenlernen, um ihn besser einschätzen zu können. Auf jeden Fall gefiel es ihm schon mal nicht, dass dieser Bursche für ein verletztes Herz bei seinem Bruder sorgte.
Dann sagte Cole etwas, das Auron zum Nachdenken anregte, weil er ähnlich dachte. Es war immer gefährlich, jemanden in sein Herz zu lassen, besonders in diesen Zeiten. Allzuschnell könnte es durch einen Verlust gebrochen werden und ... wie viele Verluste konnte ein Mensch wegstecken? Auron hatte fast den Verstand verloren, als Cole verschwunden war und lang gebraucht, bis er sich wieder wie ein Mensch gefühlt hatte. Trotzdem schmerzte es ihn, dass sein Bruder so dachte. Er sollte doch glücklich werden. Weswegen er seufzte. »Ich weiß, es ist komisch, dass diese Worte gerade von mir kommen. Aber manchmal ... wird ein Herz erweicht und es bleibt einem nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren. Und etwas zu wagen. Auch wenn man dann verletzt werden könnte. Also, falls du glaubst, dieser Liam ist das Kämpfen wert ... dann lass ihn nicht ziehen. Findet heraus, was euch zueinander treibt, denn irgendwas ist da ja offenkundig. Und dann schaut, wie es funktionieren kann.«
Sie erreichten das Clubhaus. Auron folgte Cole in sein Zimmer und blieb darin stehen, während sein Bruder die Mütze auszog und Jacky aufs Bett kletterte. Dabei sah er sich etwas um und runzelte bald die Stirn. »Ähm ... Cole ...«, sagte er und deutete auf die Ratte, die ihnen aus der Sockenschublade entgegensah. »Ist das ein Freund von Jacky?«
@Cole Montanari

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Auron hatte recht so unterschiedlich wie sie nach außen hin wirkten waren sie im Inneren gar nicht denn sie teilten die gleichen Werte, die gleichen Erinnerung und die gleiche Art zu denken und Cole hätte sich keinen besseren großen Bruder vorstellen können als ihn. Auch wenn sie einige Jahre getrennt gewesen waren hatte das nichts an dem geändert was er für ihn fühlte. Cole konnte gar nicht beschreiben wie schön es war ihn wieder zu haben. Das es Auron gut ging und er eine Kolonie gefunden hatte das freute ihn wirklich sehr und gleichzeitig tat es ihm leid dass er bei den Rider war auch wenn es ihm dort wirklich gut gefiel. Er hatte das Gefühl sein Bruder verraten zu haben in all den Jahren als er bei den Saviors gelebt hatte und sich andere um ihn gekümmert hatten. Aber er hatte kaum eine andere Wahl gehabt und er war dankbar und glücklich gewesen dass es so war denn sonst würde er wohl jetzt nicht vor ihm stehen. Cole könnte sich keinen Grund denken warum er aufhören sollte zu ihm auf zu sehen. Auron war immer noch sein Vorbild und das würde sich wohl nie ändern, nicht nach dem was er alles für ihn in seiner Kindheit getan hatte. Sein Bruder hatte stets versucht ihn glücklich zu machen und dafür zu sorgen dass es Cole gut ging und das würde er ihm nie vergessen. Dafür kannte der Auron zu gut. Balar musste noch ein bisschen warten aber er freute sich schon darauf sich von Auron die Insel zeigen zu lassen und die Heimat in der jetzt lebte. Er grinste seinen Bruder an bei dem Spruch mit der Westentasche und musterte ihn noch einmal kurz. „ du könntest sagen, du kennst den Ort so gut wie deine Lendenshorts“ meinte er mit einem grinsen und zwinkert ihm zu. Cole wusste noch nicht das Beals eine Aussprache anstehen würde und sie sich beide wohl noch eine Menge zu erzählen hatten, nun gut dass er bei den Saviors gewesen war das wusste sein Bruder nun, das mit dem Trinken würde Auron ihm sicherlich noch verraten. Irgendwann.
Natürlich war es nicht schön dass sie sich sieben Jahre lang nicht gesehen hatten und dass seine ganze Pubertät an Auron vorbei gegangen war. Sicher hatte Cole sich verändert und er war von einem Kind zu einem jungen Mann herangereift und sein Charakter hatte sich geprägt aber Auron hatte ihm viel mitgegeben und das hatte er nicht vergessen. Gut war nur dass er auf Grace gestoßen war als er noch so jung war, keine Ahnung wie es geendet hätte wenn er sich jemand anderem anvertraut hätte. So aber war er ein guter Mensch geworden und es konnte auch gar nicht anders sein weil seine Kindheit und damit auch sein großer Bruder ihn sehr geprägt hatten. Und jetzt hatten sie sich wieder und so viel noch vor sich. Auch er umarmte Auron und drückte ihn fest an sich, ein Moment schmunzelte er sich an seine starke Brust und schmunzelte weil er immer noch oben ohne da stand. Er haderte trotzdem ein wenig mit sich weil es vor Auron komisch war zuzugeben dass Sam wie ein Vater für ihn war und weil er nicht wollte dass Auron dachte das er seinen Platz einnehmen würde. Es waren zwei völlig verschiedene Dinge „ ich war noch so jung Auron..“ doch er brach den Satz ab weil er wohl nicht noch mehr erklären musste und er war dankbar darüber dass sein Bruder ihn verstand. Er war auch sicher dass er sich mit den anderen gut verstehen würde. „ ja wir passen auf einander auf„ Es war gut wenn sie gegenseitig auf sich aufpassten und darauf achteten dass ihnen nichts passierte und wer weiß vielleicht würde Cole ja doch irgendwann nach Balar kommen oder Auron nach zu den Rider und wenn nicht waren die Kolonien auch nicht soweit auseinander, auch wenn es ein Bruder gern jeden Tag um sich hätte. Mal sehen wie lange sie beide das aushielten. Jetzt nahm er ihn erst mal mit und war froh darüber dass Auron von alleine vorgeschlagen hatte ein paar Tage zu bleiben, somit hatte Cole genug Zeit diese mit seinem Bruder zu verbringen und ihm alles zu zeigen, ihm jeden vorzustellen und mit ihm die Nächte durch zu reden, denn er war sicher dass sie sich viel zu erzählen hatten.
Cole seufzte denn wenn es um Liam ging war es ein wenig komplizierter als es wirkte und er war wirklich dankbar dass sein Bruder ihm ein paar Vorschläge und Tipps gab aber so recht annehmen konnte er sie doch nicht. „ ich hab keine Ahnung was in seinem Kopf vor sich geht oder was er eigentlich will aber ich denke irgendwann werde ich das herausfinden, und herausfinden was ich eigentlich will „ Damit schloss er das Thema erst einmal ab denn hier ging es jetzt nicht in ihn und seinen Schwarm. Er wollte die Zeit mit seinem Bruder nicht mit solch komplizierten Dingen vergeuden die gerade eh nicht zu lösen waren. Cole wusste nicht ob Auron genau so dachte wie er wenn es um Beziehungen ging auch wenn ihm klar war dass sein Bruder diese meist nicht pflegte zumindest nicht solange er sich erinnern konnte was in den letzten sieben Jahren passiert war das konnte er natürlich nicht ahnen, aber Auron hatte ihm ja schon gesagt dass er lieber Spaß hatte als eine Beziehung zu führen. Vielleicht war seine Einstellung also gar nicht so weit hergeholt und jetzt in der Apokalypse war es sowieso noch schwerer. Jeder Tag könnte ihr letzter sein und war es da nicht irgendwie dumm die Zeit nicht zu nutzen ? Vielleicht würde er es irgendwann bereuen das er die Zeit nicht genutzt hatte die ihm geblieben war. Es war wirklich komisch dass die Worte gerade von Auron kamen und als er ihn ansah musste er ein wenig schmunzeln denn es klang so erwachsen und reif das er seinen Bruder kaum wieder erkannte und doch lag etwas wahres in den Worten. „Ja vielleicht hast du recht, es ist gerade alles ziemlich verwirrend und ich muss erst mal herausfinden was ich eigentlich will ,bevor ich herausfinde was Liam möchte“ erklärte er ihm und brachte ihn dann in sein Zimmer.
Endlich hatten sie das Clubhaus erreicht und jetzt könnten sie sich ein wenig entspannt naja, zumindest dachte er das bevor er sein Zimmer öffnete und darin ein Chaos fand welches er auf diese Art und Weise nicht erwartet hätte. Miss Jackson rümpfte die Nase, schnuppert in der Luft und schnatterte. Irgendwas stimmt hier nicht. Er nahm die Mütze ab und legte sie aufs Bett während Jackie darauf kletterte, dann sah er sich ebenfalls um und als Auron auf die Ratte deutete weiteten sich seine Augen „was zum….“ Fluchte der leise und als einen Schritt auf die Sockenschublade zu machte, huschten darunter noch mehr Ratten hervor und verschwanden unter dem Bett. Jackie kletterte auf Aurons Schulter und beobachte das Ganze aus sicherer Entfernung „Ratten!!! Was machen Ratten in meinem Zimmer ??“
@Auron Montanari
Aber ich hör' dich nicht



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Letztlich würde sich Auron wohl selbst vergeben müssen. Egal, wie viel sein Bruder ihm sagen würde oder ihm Absolution erteilte ... er würde es kaum annehmen können. Konnte er ja schon jetzt nicht. Doch fürs Erste sollten diese düsteren Gedanken genau wie etwaige weitere Geständnisse in den Hintergrund rücken. Auron wollte jetzt nicht so viel grübeln und ihr Wiedersehen nicht mit seiner Unwettermiene beschmutzen, die ohnehin nur noch selten bis gar nicht zu sehen war. Zumindest bis jetzt. Also lächelte er und versuchte sich stattdessen an einem Witz zu seinen Qualitäten als Fremdenführer in Balar. »Hm, meinen Lendenschurz kenne ich tatsächlich ziemlich gut«, erwiderte er mit einem vielsagenden Grinsen. Den machte er schließlich öfter am Tag auf und zu als der Durchschnitt. xD Falls es noch mehr Leute gab, die so etwas trugen. In Balar war er wohl der Einzige.
Auron würde Cole doch niemals einen Vorwurf machen, dass dieser jetzt andere Familie hatte. So war eben manchmal der Lauf der Dinge. Auron hatte sie ja im Prinzip auch, in Form von Ivar, dessen Leibwächter und Freund er war. Und bald würden noch mehr Personen in sein Leben treten und dort bleiben, auch wenn er davon natürlich noch nichts wusste. Es war gut, dass Cole nicht allein gewesen war und es Menschen gab, die ihn auffingen. Auch jetzt, denn so wie es aussah, würden sie ihr Leben weiterhin getrennt voneinander leben. Und da war es auch gut, zu wissen, dass Menschen in dessen direktem Umfeld vorhanden waren, die weiter auf Cole achten würden. Obwohl sich Auron erst mal von diesen überzeugen musste und bis Vertrauen da war, würde es wohl dauern. Auch wenn er sich nach außen hin freundschaftlich geben würde.
Auf dem Weg zum Clubhaus sprachen sie über einen gewissen Liam. Auron versuchte, sich ein Bild von ihm zu machen, vielleicht würde er ihn ja auch in den nächsten Tagen mal sehen und kennenlernen? Immerhin hatte er vor, nun ein oder zwei Nächte zu bleiben. Allzu lang könnte er es nicht einrichten, da man ihn in Balar zurückerwartete und man sich sonst Sorgen um ihn machen würde. Wegen der Sache mit Thomas und Negan waren derzeit alle sehr angespannt. Doch nun konnte Auron nur dem Wunsch seines Bruders folgen, der offenbar nicht weiter über Liam sprechen wollte. »Das klingt nach einem guten Plan. Wenn du dabei Hilfe brauchst, hab ich gern ein offenes Ohr für dich.« Ob er dann auch noch mit guten Ratschlägen aufwarten konnte, war fraglich. Immerhin hatte Auron kein gutes Händchen für echte Liebesbeziehungen oder glaubte das zumindest.
Eigentlich wäre Auron jetzt danach gewesen, sich neben Cole aufs Bett zu fläzen und endlich mal ein paar amüsantere Geschichten austauschen. Die Rechnung hatte er allerdings ohne die kleine Rattenplage gemacht, die sie kurz darauf im Zimmer vorfanden. Cole schritt zur Sockenschublade, was weitere der kleinen pelzigen Tierchen aufscheuchte. Während sein Bruder ein wenig überfordert mit der Situation schien, breitete sich auf Aurons Gesicht ein breites Grinsen aus. Vielsagend hielt er Jacky eine Nuss hin, die sie bereitwillig knusperte. Die Ratten hielten inne und schnupperten gierig, was Auron leise lachen ließ. »Du hast in deinem Zimmer überall Süßigkeitenverstecke, so wie früher, richtig? Also, dann musst du dich nicht wundern ...« Auch auf dem Campingplatz hatten sie hin und wieder mit Ratten zu tun gehabt. Gut, damals war Cole noch klein gewesen. Aber dennoch.
@Cole Montanari

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„ich bin sicher dass die Frauen dein Lendenschurz besser kennen als du“ meinte er mit einem frechen grinsen auf den Lippen und sah seinen großen Bruder an. Natürlich war das nicht abwertend gemeint eher als Spaß auch wenn Cole durchaus wusste dass das wahrscheinlich die Wahrheit war. Auron ließ nicht wirklich was anbrennen und die Frauen langen ihm ständig zu Füßen das war schon immer so gewesen und er glaubte nicht dass ich das bis heute geändert hatte. Wenn er seinen Bruder an sah wusste er auch warum. Frauen standen halt auf muskulöse Männer außerdem vermittelte Aaron immer einen gewissen Schutz und man fühlte sich bei ihm sicher und geborgen. Schuldgefühle hin oder her mit denen hatten sie wohl beide zu kämpfen aber letztendlich war es doch nur wichtig dass sie sich endlich wieder hatten und Aaron konnte sich nicht vorstellen wie lange Cole nach ihm gesucht hatte und wie oft er schon die Hoffnung fast aufgegeben hätte. Und da waren es Grace oder Sam gewesen die ihm immer wieder Mut gemacht hatten weiter zu suchen und er war sehr dankbar darüber dass er sich immer wieder hatte diesen Mut geben lassen. Cole war sicher dass Auron die anderen mögen würde wenn er sie erst einmal richtig kennen lernte und andersrum war es sicherlich ebenso der Fall. Das würde aber nichts an ihrer Beziehung ändern. Sie würden immer Brüder bleiben und Aaron würde immer der wichtigste Mensch in seinem Leben sein da war er ganz sicher. Als er ihn ein wenig ausfragte und es im Endeffekt nur gut meinte wusste Cole nicht so recht wie er das mit Liam sehen sollte, es war alles noch ziemlich am Anfang und sie wussten beide nicht wohin sie das führen würde, zudem der andere ihn wirklich abweisend behandelte und eigentlich nicht mehr wirklich Interesse zeigte. Andererseits war da etwas das Cole als Zuneigung auffassen würde. Es war kompliziert. „Danke das weiß ich sehr zu schätzen“ sagte er sanft und legte seinem Bruder die Hand auf den Oberarm „und ich bin auch immer für dich da wenn du etwas auf dem Herzen hast„ Auron musste einfach Vertrauen haben darauf dass er nun auf sich selbst aufpassen konnte auch wenn er wirklich dankbar war das sein Bruder immer noch das Bedürfnis hatte ihn zu beschützen. Vermutlich aber könnte er das ihm auch nie wirklich ausreden. Der Unterschied dabei war jetzt nur dass er auch auf Auron aufpassen würde. Endlich konnte er ihm ein wenig davon zurückgeben. Auch wenn dieser die Gegner wahrscheinlich schon ausgeknockt hatte bevor er überhaupt irgendetwas hätte tun können. XD
Als sie endlich das Clubhaus erreicht hatten und in sein Zimmer kamen war Cole fast schon stolz darauf es ihm zeigen zu können nun ja, wenn da nicht ein kleines Problem gewesen wäre mit dem er nicht gerechnet hatte. Jackson schnuppert in die Luft hinein und irgendetwas stimmte hier absolut nicht denn als er einen Schritt zur Sockenschublade machte schaute ihn etwas kleines pelziges an, mit großen dunklen Knopfaugen. „Was zum…“ fluchte er leise und auch unter dem Bett kamen immer mehr von diesen kleinen Ratten hervorgekrochen. Er hatte tatsächlich Ratten in seinem Zimmer? das durfte nicht wahr sein. „Wie kommen die hier rein?“ sein Zimmer lag direkt zum Garten hin wahrscheinlich hatten sie irgendeine Lücke gefunden und waren in sein Zimmer gelangt oder sie waren durch das gekippte Fenster gekrabbelt. On Ratten so etwas konnten? Auron schien das ganze ziemlich locker zu sehen und Jackson war die Ruhe in Person denn sie ließ sich ausgiebig von Auron mit den Nüssen füttern und störte sich wahrscheinlich sogar nicht an den kleinen Ratten die durch sein Zimmer liefen und Chaos anstellten. Vermutlich waren sie auf der Suche nach etwas essbaren und als Auron fragte ob er nicht wieder irgendwelche Süßigkeiten in seinem Zimmer versteckt hatte wurde er ein wenig rot um die Wangen und sah ihn an „nein natürlich nicht!!“ Er räusperte sich und ihm war anzusehen das es nicht die Wahrheit war was er sagte. Natürlich hatte er Süßigkeiten in seinem Zimmer versteckt und er konnte schlecht zu lassen dass die Ratten diese jetzt fanden und alle auffraßen. „nein nicht diese Schublade!!“ rief er und lief auf die kleinen Ratten zu die quietschend in alle Richtungen verstreut davon liefen und einen Bogen um Cole machten und er ins taumeln geriet weil auf gar keinen Fall auf einer kleinen Tiere treten wollte. Eine der Ratten hatte sich um ihn herumgeschlichen und die Schublade nun doch geöffnet in der sich allerlei Kekse und Schokolade befand. Und auch wenn diese abgelaufen waren schmeckten sie wirklich noch lecker und er musste mit Schrecken feststellen das die erste Ratte schon die Tüte aufriss und sich genüsslich an den Keksen zu schaffen machte. Cole wollte noch etwas sagen trat einen Schritt zur Seite um wieder einer Ratte auszuweichen und viel auf den Hintern. „Auron tu doch was!!!“ rief er verzweifelt und sah seinen Bruder vom Boden aus an während die Ratten seine Kekse futterten.
@Auron Montanari
Aber ich hör' dich nicht



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Was Frauen anging, hatte sich Auron schon recht bald dazu entschieden, niemanden zu nah an sich heranzulassen. Es hatte bisher auch keine gegeben, die sein Herz so sehr berührt hatte, um sich von diesem Vorhaben abzuwenden. Also war es kein Wunder, dass sogar sein eigener Bruder einen Frauenhelden in ihm sah. Diesen Aspekt hatte er früher demnach nicht gut genug verborgen, auch wenn Cole damals noch so jung gewesen war. »Du bist ganz schön frech«, antwortete Auron, lächelte aber.
Über Liam wollte Cole nicht mehr so gern reden, und das akzeptierte er. Vielleicht würde sich das irgendwann ändern und dann würde er für seinen Bruder da sein. Er legte seine Hand auf die von Cole, als dieser ihm sagte, ebenfalls immer für ihn da zu sein. »Danke!« Ob er das jemals annehmen würde, stand noch in den Sternen. Immerhin war es seine Aufgabe, ihn zu beschützen und nicht umgekehrt. Weswegen Auron wohl weiterhin versuchen würde, seine eigenen Probleme nicht bei Cole abzuladen. Und die Dinge mit sich selbst auszumachen. Auch wenn sein Bruder jetzt kein Kind mehr war und weit mehr Lebenserfahrung gesammelt hatte, so war es für Auron einfach sehr schwer, dies zu realisieren und zu akzeptieren. Das würde noch etwas Zeit brauchen.
Im Clubhaus angekommen, hatte Auron eigentlich darauf gehofft, endlich etwas zu verschnaufen und in Ruhe weiter mit Cole sprechen zu können. Diese Rechnung hatten sie aber ganz offensichtlich ohne die Ratten gemacht, welche sich das Zimmer als neue Heimstatt auserkoren hatten. Wie sie hier hinein gekommen waren, konnte Auron auch nicht beantworten. »Deine Tür war nur angelehnt. Ansonsten von draußen? Oder ihr habt eine ganz allgemeine Rattenplage.« So wirklich hygienisch zu leben funktionierte in einer Apokalype halt leider nicht. Blieb nur zu hoffen, dass die kleinen Nager nicht mehr oder vielmehr wieder die Pest übertrugen. Andere Krankheiten aber mit Sicherheit. Also war eigentlich schon Vorsicht geboten. Auron amüsierte das alles trotzdem mehr, als dass es ihn besorgte. Weswegen er sich mit einem Grinsen an die Wand lehnte und das Spektakel beobachtete. Cole war ja richtig aus dem Häuschen und mit seiner Mutmaßung der Süßigkeitenverstecke hatte Auron wohl ins Schwarze getroffen. »Du glaubst also, sie haben all das Gebäck extra in dein Zimmer geschleppt, und dann erst angefangen, es zu vertilgen?« Na sicher! xD
Um eine Schublade machte Cole besonderes viel Aufhebens. »Was ist denn da drin?«, wollte Auron wissen und bekam kurz darauf schon die Antwort, da die Ratten sich natürlich nicht aufhalten ließen. Und dann fiel Cole auch noch auf den Hintern, weil er sich von dem Rumgehopse der Nager kirre machen ließ. Auron seufzte hörbar und schritt auf seinen Bruder zu, um ihm die Hand hinzuhalten und aufzuhelfen.
Dann beäugte er das Durcheinander. Wenn Cole nun dachte, er würde mit seinen Schwertern ein Blutbad anrichten, hatte er sich getäuscht. Vielmehr sah er zu den ganzen aufgerissenen Tüten und zur Tür. »Wir könnten eine Spur nach draußen legen«, schlug er vor. Und musste dann grinsen. »Oder ich singe ihnen was vor. Vielleicht funktioniert der ganze Rattenfänger von Hameln-Quatsch ja wirklich.«
@Cole Montanari

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„oh ist es durch aus nett gemeint Auron“ meinte Cole und meinte es auch wirklich so. „ich habe das immer bewundert und als ich älter wurde wollte ich genauso sein wie du. Leider flogen die Frauen nicht so sehr auf mich, wie sie es auf dich tun aber ist ja auch kein Wunder„ Er sah seinen Bruder an und da konnte er wirklich nicht mithalten. Als Teenager hätte er gerne viele Mädchen kennen gelernt aber wenn er mal ehrlich war gab es auch nicht viele in seinem Alter und die zwei Frauen die er kennen gelernt hatte und die älter waren als er, nun ja das war auch nicht mehr gewesen also ein bisschen herum experimentieren. Anscheinend hatten sie wohl beide nicht so wirklich Glück in der Liebe aber vielleicht würde sich das ja in Zukunft noch ändern. Cole würde sich wünschen dass Auron ihm kommen würde wenn er Probleme hatte und das sie über alles offen reden konnten und das nicht nur er es war der seinen Bruder aufsuchte wenn er ein Problem hatte oder eine starke Schulter brauchte zum anlehnen. Sie waren eine Familie, sie sollten füreinander da sein und Auron sich nicht verpflichtet fühlen nur ihn beschützen zu müssen, aber er war sich auch im klaren darüber dass er seinen Bruder wohl kaum davon abbringen könnte. Gerade war er aber bereit alles zu akzeptieren Hauptsache er würde sein Bruder nicht noch einmal verlieren denn die Zeit ohne ihn war wirklich die schlimmste seines Lebens gewesen. Auch wenn es Menschen gegeben hatte die sich um ihn gekümmert hatten und die er auch als Teil seiner Familie bezeichnen würde, war Auron eben sein Fleisch und Blut und der Mensch gewesen der immer für ihn da gewesen war, schon seit er denken konnte. Sicher würde er irgendwann mit ihm auch über Liam sprechen aber gerade was alles noch so neu und noch so unklar dass er gar nicht wüsste was er ihm wirklich über den hübschen Biker erzählen sollte. Er wusste ja selbst noch nicht wohin sie das alles führen würde und ob das mit ihm nicht nur eine einmalige Sache bleiben würde.
Als sie dann endlich im Clubhaus angekommen waren und sein Zimmer betreten hatten nahm die nächste Katastrophe schon ihren Lauf und es wäre ja auch einfach zu schön gewesen wenn sie sich einfach mal hätten ein bisschen entspannen können um über alte Zeiten zu sprechen. „oh nein wir haben keine Rattenplage!!“ Er schüttelte den Kopf, das war es ganz sicherlich nicht sie mussten irgendwie hereingekommen und seine Kekse und Süßigkeitenvorräte gerochen haben. „vermutlich sind sie von draußen hier irgendwie rein gelangt als jemand die Gartentür aufgelassen hat… naja und wahrscheinlich haben sie irgendetwas gerochen„ noch druckste er etwas und wollte nicht so recht zugeben was er alles in seinen Schränken versteckt hatte. Aber Auron kannte ihn eben besser. Der Gedanke seines Bruders war richtig, die Ratten konnten wirklich Krankheiten übertragen von daher sollten sie vorsichtig sein, sich auf gar keinen Fall beißen lassen und den Kot sicher entfernen den sie hier sicher schon hinterlassen hatten. Cole seufzte allein bei dem Gedanken. Er musste ein wenig die Augen verdrehen und grinste dann doch als Auron die Theorie aufstellte die Ratten hätten wohl dann die Kekse in sein Zimmer geschleppt um sie zu vertilgen, natürlich nicht! und natürlich hat er recht mit deiner Vermutung. „naja das könnte doch sein? na schön ich habe ein Versteck in meinem Zimmer“ und so öffnete er die Schublade und zeigte Aaron den Inhalt. „Das ist eine super Idee„ er nahm die Kekstüte und streute den Inhalt auf dem Boden Richtung Tür und zu seinem Glück reagiert die Ratten wirklich darauf. Er streute die Kekskrümmel Bis zur Gartentür und hinaus in den Garten und was sie schließlich über den Zaun. Und während die Ratten sich an den Keksen zu schaffen machen ließ er wieder zurück und schloss sämtliche Türen hinter sich zu. Dann kam er wieder zu Auron und schloss auf seine Tür. „Das wäre geschafft jetzt muss ich nur noch das Chaos beseitigen„ entschuldigend sah er seinen Bruder an „Willkommen im Clubhaus?“
@Auron Montanari
But I don't hear you



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Auron war sich nicht sicher, ob man ihn dafür bewundern sollte. Wenn man es genau nahm, spielte er immerhin mit den Gefühlen einiger Frauen. Und hatte sich auch nicht von einem Stelldichein abhalten lassen, wenn diese noch in einer Beziehung steckten – egal, wie bröckelig diese dann auch gewesen waren. Bisher war er da ziemlich egoistisch und auf seinen Spaß bedacht. Eigentlich kaum zu glauben, dass sich das mal ändern würde. Diese Umtriebigkeit war, genau wie die Sauferei, etwas, für das sich Auron insgeheim schämte, es aber ohne den richtigen Grund niemals ablegen könnte. »Ganz ehrlich, Cole? Such dir lieber andere Eigenschaften von mir, denen du nacheiferst.« Er sah seinen Bruder an und legte ihm kurz die Hand auf die Schulter. Außerdem schien es ja schon so, als wäre Cole ein gefragter Mann. Nicht nur wegen Liam, sondern auch wegen der Gefährtin seines Ziehdads. Dem Montanari-Charme konnte man eben nicht so gut ausweichen. xD
Das mit dem Beschützerinstinkt war eine komplizierte Sache. Auron würde sich immer bemühen, alles Schlechte von Cole fernzuhalten, und dazu gehörten auch seine eigenen Probleme und Ängste. Doch irgendwann würde sie das ein oder andere einholen und sie über Dinge sprechen müssen. Wie das funktionieren, und was das alles auslösen würde, blieb noch abzuwarten.
Cole schien sich ziemlich sicher zu sein, dass es in dieser Kolonie keine Rattenplage gab. Auron war nicht so überzeugt, immerhin hatten es diese Nager offenbar recht leicht gehabt, hier einzudringen. Vielleicht war diese Gartentür öfter offen. Womöglich gab es irgendwo schon Babyratten. »An eurer Stelle würde ich trotzdem mal eure Küche durchsuchen.« Falls es so etwas hier gab. Wegen der Süßigkeitenschublade, um die Cole so ein Geheimnis machte, hob Auron die Schultern. »Ist das hier verboten? Hast du dich heimlich an den Rationen vergriffen, die nicht für dich waren?« Er grinste vielsagend. Ansonsten war doch nichts dabei und er hatte Cole nur aufziehen wollen.
Doch nun mussten sie sich erst mal um die Ratten in diesem Zimmer kümmern. Was Auron nicht mit Gewalt und Blutdurst tun wollte, sondern mit einem raffinierten Schachzug. Cole war überzeugt und streute eine Spur aus Kekskrümeln nach draußen. Die Ratten schnüffelten und flitzten auf dem Boden umher, bis sie der Sache trauten. Und knuspernd dem Weg folgten. Auron nahm eine andere Tüte und streute immer wieder ein paar Krümel nach, denn die Nagetiere waren echt verfressen.
Als alle fort waren, kam Cole aus dem Garten zurück und schloss die Tür. Willkommen in Balar? Auron musste lachen und legte Cole den Arm um die Schultern. »Danke, Bruderherz. Und wenn du nicht noch mehr Geheimnisse vor mir hast, die hier versteckt liegen, würde ich dir beim Beseitigen des Chaos gerne helfen.«
@Cole Montanari

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Ja vielleicht hatte Auron recht und dem Charme der Montanari Brüder konnte sich niemand entziehen aber genauso wie er hatte auch Cole wenig Lust dazu sich auf eine Beziehung einzulassen, zumindest dachte er das im Moment noch. Liebe war immer etwas kompliziertes, etwas was ein verletzen konnte und etwas das einen umbrachte wenn man es wieder verlor. Diese Zeiten waren einfach zu unbeständig und zu unsicher um sich auf andere verlassen zu können. Andererseits wenn er jetzt Auron ansah dann wusste er dass es nicht immer so war denn seinem Bruder vertraute er bedingungslos und er liebte ihn immerhin auch, wenn auch auf eine andere Art und Weise die aber keineswegs schwächer war. Bei seinen Worten lächelt er Auron an. "keine Sorge ich habe mir eine Menge gutes von dir abgesehen und das werde ich auch in Zukunft noch tun" denn nur weil Cole jetzt fast erwachsen war hieß das nicht dass er nicht mehr zu seinem Bruder aufsehen würde. Er war schon sehr gespannt noch mehr von dem Leben zu erfahren das Auron jetzt führte und er konnte es kaum erwarten ihn in Balar zu besuchen. Er wusste auch das Auron ihn immer beschützen würde und dafür war er dankbar auch wenn er ihm das nicht so auf die Nase binden würde denn eigentlich wollte auch er seinen Bruder beschützen und dabei war ihm ihr Altersunterschied völlig egal. Er hoffte einfach dass sie beide über alles sprechen könnten und das auch sein Bruder zu ihm kommen würde wenn ihn etwas belastete, ob er das allerdings wirklich tat lieb abzuwarten denn er wusste das Auron alles tun wollte um Probleme von ihm fernzuhalten, das war schon immer so gewesen.
"ja vielleicht hast du recht ich werde es den anderen auf jeden Fall sagen dass wir die Augen offen halten" denn irgendwoher mussten die Ratten ja gekommen sein und irgendetwas hatte sie anscheinend auch angelockt das konnten ja nicht nur seine Kekse und die paar Schokoriegel sein, die Nüsse und all die Gummibären die er in seiner Schublade versteckt hatte. "Nein das ist natürlich nicht verboten und ich habe auch nichts gestohlen" stellte er klar damit Auron kein falsches Bild von ihm hatte. "Ich habe es gesammelt, geschenkt bekommen und irgendwo gefunden aber ich gebe zu, ich war nicht bereit es mit allen zu teilen" und dafür schämte er sich schon ein wenig, er gab zwar den Kindern das ein oder andere Teil ab aber das meiste behielt er doch für sich. Er war einfach eine viel zu große Naschkatze als dass er das alles mit den anderen teilen könnte, dann würde ja kaum noch etwas für ihn übrig bleiben. Er sah seinen großen Bruder an und wartete vielleicht noch auf eine Rüge aber die blieb aus. Also nahm er die Tüte und tat das was Auron ihm geraten hatte, er streute eine Spur aus Kekskrümeln bis zur Gartentür, dann hinaus in den Garten und führte die Ratten hinter den Zaun. Als er zurückkam schloss er sämtliche Türen und hoffte dass dies damit erledigt war. Jetzt musste er nur noch das Chaos in seinem Zimmer beseitigen und er sah Auron an als er wieder in seinem Zimmer angekommen war. Jacky saß noch immer auf der Schulter seines Bruders und dort schien ist ihr auch zu gefallen. Cole grinste ein wenig verlegen "ich habe keine weiteren Geheimnisse" meinte er und verdrehte ein wenig amüsiert die Augen "danke dass du mir hilfst" und wenn sie das Chaos beseitigt hatten dann würden sie hoffentlich endlich ein wenig Zeit finden um sich ausgiebig unterhalten zu können. Und da sie schon eine ganze Weile unterwegs gewesen waren sah er Auron an "hast du eigentlich Hunger oder möchtest du etwas trinken?" jetzt war es ihm fast peinlich dass er das nicht vorher gefragt hatte, er war wirklich kein besonders guter Gastgeber oder es lag einfach daran dass die Ratten ihn völlig aus dem Konzept geworfen hatten. Cole ging einen Feger holen und kam auch mit einer Art Kehrschaufel zurück. Dann fing er an den Kot der kleinen Ratten auf zu fegen während Auron sich um andere Dinge kümmerte. "Hast du so etwas schon mal erlebt?" er mochte ja Ratten aber dass sie in seinem Zimmer gewesen waren das fand er wirklich überhaupt nicht gut
@Auron Montanari
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Auron musste grinsen. »Ach, und was hast dir so Gutes von mir abgesehen?« Das interessierte ihn und wer wurde nicht gern ein wenig beweihräuchert? Also, er schon. Er mochte Komplimente. Meistens. Jetzt gerade hatte er allerdings wenig Gutes zu bieten, zumindest fühlte er es so. Bis auf den Beschützerinstinkt vielleicht.
Um die wirklich tiefgründigen Gespräche, auch über die Vergangenheit zu führen, würde es wohl noch etwas Zeit brauchen. Auron hatte seinen Bruder so lang behütet und jedes Leid von ihm ferngehalten (oder es zumindest versucht), dass er von dieser Rolle einfach nicht wegkam. Insofern war es vielleicht sogar gut, wenn sie an verschiedenen Orten lebten, da sonst die Gefahr bestand, dass Auron Cole regelrecht erdrücken würde.
Doch nun hatten sie sich gerade mal ein paar Stunden wieder und zukünftig noch viel Zeit, um alles zu besprechen, was ihnen auf dem Herzen lag.
Zuvor mussten sie jedoch eine Rattenplage ausmerzen. Oder vielmehr in andere Gefilde locken. Auron lächelte nachsichtig, als Cole so vehement seine Ehre verteidigte und bekräftigte, nichts gestohlen zu haben. »Du hast dir wohl ein wenig zu viel von Jacky abgeschaut, hm?« Immerhin bunkerten Eichhörnchen doch auch gern ihr Essen und verteidigten es. Dann hob er die Schultern. »Ich kann verstehen, dass du es nicht einfach teilen möchtest. Vielleicht ist das einfach ein Urinstinkt von dir.« Schließlich hatte es zuhause nicht viel zu essen gegeben in Coles Kindheit und in der Apokalypse erst recht nicht. Dass man dann hortete, wenn man schon etwas Leckeres fand, war doch logisch irgendwo. Besonders bei einer Naschkatze wie Cole. Eine Rüge würde er also nicht bekommen, da Auron wirklich Verständnis dafür hatte. Außerdem sah hier niemand so aus, als würde er Hunger leiden.
Keine weiteren Geheimnisse also, gut. Dann konnten sie sich ja dem Aufräumen zuwenden. Was trinken ... fast wäre Auron »Wein oder Bier«, rausgerutscht, aber er konnte sich gerade noch beherrschen. »Wasser würde mir reichen. Und etwas zu essen wäre auch gut. Habt ihr eine Küche? Wir könnten auch zusammen ... kochen?« So wie früher.
Langsam nickte Auron. »Ratten waren auf dem Campingplatz öfters ein Problem.« Die Hygienestandards waren dort einfach nicht so gut gewesen wie in einer Wohnung oder einem Haus. Außerdem stand man direkt in der Natur. »Würden sie keine Krankheiten übertragen, wären sie ja eigentlich ganz flauschig, oder?« Auron kraulte Jacky hinter den Ohren und lächelte.
@Cole Montanari

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"Ja ob du es glaubst oder nicht Auron aber du hast durchaus gute Eigenschaften die man sich von dir abschauen kann" mit einem Grinsen sah er seinen Bruder an und ja sie hatten sicherlich noch eine Menge Zeit ausführlich über ihre Vergangenheit zu sprechen und über das was die erlebt hatten vor allem die Zeit in der sie getrennt gewesen waren. Ob er ihn erdrücken würde oder nicht, Aurons Beschützerinstinkt war groß, das war ja schon immer gewesen und jetzt wo sie in verschiedenen Kolonien lebten machte seinen Bruder sich vielleicht noch mal größere Sorgen um ihn, aber Cole wollte ihn davon überzeugen dass dies nicht nötig war und dass es ihm gut ging. Und so oft er konnte würde er seinen Bruder besuchen, denn Balar war nicht so weit entfernt dass dies nicht möglich wäre. Zunächst aber nahm er ihn mit ins Clubhaus und Cole war wirklich schon gespannt darauf was Auron zu den anderen sagen würde, er wollte ihm unbedingt Sam und Grace vorstellen denn die beiden waren einfach die wichtigsten Menschen dort für ihn. Naja und Liam eventuell. Zunächst aber mussten sie sich wohl erstmal um die Ratten kümmern bevor die sich noch im ganzen Clubhaus vermehren würden. Sein Süßigkeiten Vorrat hatte die kleinen Biester in sein Zimmer gelockt und hier wühlten sie sich fröhlich durch seine Schubladen. Das Chaos in seinem Zimmer war perfekt und selbst seine Kekse hatten sie angefressen. Als er die Ratten dann erfolgreich was seinem Zimmer gelockt und seine letzten Kekse dafür gegeben hatte kam er zurück und schloss die Tür.
Bei Aurons Spruch musste er zunächst grinsen "ja vielleicht bin ich ein bisschen zu lange mit Jackson zusammen und fangen jetzt auch schon an meine Sachen zu bunkern." Das hatte wohl eher damit etwas zu tun dass er nachts ständig Hunger hatte und dann zu seiner Schublade ging um daraus etwas zu naschen, nicht weil er Angst hatte irgendjemand würde ihm die Süßigkeiten wegessen. Doch die weiteren Worte seines Bruders machten ihn ein wenig nachdenklich ob es wirklich ein Urinstinkt war? Weil sie früher einfach nicht so viel zu essen hatten als sie noch auf dem Campingplatz wohnten und ihre Mutter eine Alkoholikerin war? Cole wusste es nicht aber könnte es wahrscheinlich auch nicht mit Sicherheit abstreiten deswegen seufzte er leise und hob einfach nur die Schultern. Es war nett von Auron dass er ihm helfen wollte sein Chaos nun wieder in den Griff zu bekommen und das Zimmer aufzuräumen und er versprach ihm auch dass es keine weiteren Geheimnisse gab. Warum sein Bruder so explizit danach fragte wusste er allerdings auch nicht, was sollte er schon für Geheimnisse haben? Lächelnd reichte er ihm eine Wasserflasche und fand die Idee zusammen zu kochen wirklich richtig gut weswegen er seinen Bruder mit einem breiten grinsen ansah "ja es gibt hier eine Küche wenn du willst können wir sie benutzen, wir haben sicher auch noch einige Vorräte und dann kochen wir einfach ein wenig mehr damit die anderen auch davon essen können" das wäre doch der perfekte Einstieg um die anderen ein bisschen besser kennenzulernen. Er nickte Auromn zu "ja das stimmt und eigentlich sind sie auch ganz süß aber sie in meinem Zimmer zu haben ist jetzt doch nicht so cool" sie würden also zusammen kochen aber Cole wäre es ganz lieb wenn sie dann bei ihm auf dem Zimmer essen würden denn er war heute Abend noch nicht bereit Auron mit irgendjemanden zu teilen, immerhin hatte bin gerade erst wieder gefunden und sie hatten sich doch noch so viel zu erzählen.
@Auron Montanari
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Es war einer dieser Tage an denen man bei Sonnenaufgang aufstand und auf einen guten Tag hoffte. Auf einen der einem dieses Leben und er Zombie Apokalypse ein wenig erleichtern würde. Bevor Cole sich aus dem Bett begab um ins Bad zu gehen, drehte er sich noch einmal um doch wie auch schon gestern war die Bettseite leer auf der sonst Liam gelegen hatte. Oder er bei ihm, denn die letzten zwei Wochen hatte er in dessen Zimmer gewohnt mit der Ausrede das hier in seinem die Geister spuken würden, zumindest wenn man Kasumi glauben konnte und natürlich hatte er diese Gelegenheit genutzt um seinem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen und sich bei Liam einzuquartieren. Wer würde es denn nicht schön finden und genießen den ganzen Tag und die Nacht zusammen sein zu können? Nun Liam zumindest nicht. Cole hatte es sicher auch übertrieben denn außer wenn er seiner Arbeit in der Werkstatt folgte war er bei ihm gewesen und hatte wortwörtliche an ihm geklebt. Überall satte er seine Süßigkeiten Krümmel verteilt und ja, er hatte ihn etwas erdrückt und doch hatte Cole nur versuchte ihm seine Zuneigung zu zeigen und einfach die Zeit mit ihm zu genießen. Anfangs war es auch noch gut gegangen und vor zwei Tagen hatte Liam ihn dann gebeten zu gehen oder wie Cole es sagen würde, er hatte ihn rausgeworfen. Mit betrübter Miene und einem Nicken hatte er dann seine Sachen genommen und war in sein Zimmer zurück gekehrt. Seitdem hatten sie nur sporadisch miteinander gesprochen. Auch wenn sie immer noch zusammen waren verletzte ihn diese Distanz. Er verstand das Liam ein wenig Luft brauchte aber er selbst brauchte ihn. Da war so ein Gefühl in Cole das er nicht greifen konnte und doch machte es ihm eine Heiden Angst und es wurde erst still wenn Liam bei ihm war. Seufzend setzte er sich auf die Bettkante und auch wenn er nur in Shorts geschlafen hatte konnte er spürten wie sehr er in der Nacht geschwitzt haben musste. Auch sein Kissen war feucht vom Schweiß. Cole seufzte und wusste nicht was er davon halten sollte das dieser Infekt immer noch nicht ausgestanden war. Konnte es tatsächlich etwas anderes sein? Etwas das er verschleppt hatte?
Er verschob diesen Gedanken wieder, trank einen großen Schluck Wasser und sah zum gegenüberliegenden Fenster. Es hatte sich bereist der erste Raureif auf die Fensterscheiben gelegt und die Nächte waren mittlerweile so kühl das Morgens ab und zu eine leichte Eisschicht die Fenster bedeckte. Ja, es wurde allmählich Winter. Er stand nun auf und ging ins Badezimmer das direkt gegenüber seines Zimmers lag. So früh war kaum jemand anderes wach auch wenn er meinte verdächtige Geräusche aus dem Zimmer von @Elijah Magoro gehört zu haben. Vermutlich irrte er sich oder aber der ehemalige Soldat der nun eine Weile schon bei ihnen war betrieb in der Früh schon seinen Sport, was man bei dem trainierten Körper durchaus vermuten könnte. Cole schob den Gedanken wieder beiseite und stieg unter die Dusche. Es tat gut das kühle Wasser zu spüren und er genoss es eine Weile darunter stehen zu bleiben. Seine Gedanken drehten sich erneut um Liam. Mit einem Handtuch um die Hüften und noch leicht feuchten Haaren kam er zurück in sein Zimmer und schloss die Tür.
Er hob das Shirt auf das er versehentlich von Liam mitgenommen hatte und drückte es sanft in sein Gesicht. Der Geruch des anderen beruhigte ihn. Er fehlte ihm so sehr und doch wollte Cole nicht zu ihm gehen damit Liam sich nicht erneut bedrängt fühlen würde. Er wollte warten bis dieser zu ihm kommen würde. Hoffentlich, wenn er soweit war. Niedergeschlagen sah er zum Nest von Jackson, auch sie war schon zu Gameboy gehuscht. Cole strich sich durch die noch nassen Haare und stellte fest das selbst sein Eichhörnchen eine Beziehung führen konnte, warum hatte er es so vergeigen müssen? Nach der Situation in der Klinik waren sie sich so nah gewesen und jetzt hatte er Angst Liam zu verlieren. Er ging zum Spiegel und betrachtete die Hämatome. Einige waren schon alt, andere leuchteten in einem violetten Ton. Cole sah in sein Gesicht. Er war blass obwohl er sich nicht schlecht fühlte. Als er nach dem Kamm griff und sich durch die Haare kämmte hob er den Blick und bemerkte wie ihm Blut aus der Nase lief. Erschrocken ließ er den Kamm fallen und griff nach dem Shirt das er von Liam hatte. Ganz instinktiv wischte er sich das Blut ab und atmet tief aus. Was zur Hölle war das nun wieder? Er wollte es grade beiseite legen und sich darüber ärger es versaut zu haben da lief noch mehr Blut aus seiner Nase und Cole presste das Shirt erneut dagegen und hielt es fest. Mit er freien Hand schlug er auf die Kommode vor der er stand. “Scheiße!“ fluchte er und erst nach einigen Minuten hatte das Nasenbluten aufgehört und Cole atmete tief aus. Als er dann ein Klopfen wahrnahm bleib ihn fast das Herz stehen. Er versteckte das Shirt in der ersten Schublade der Kommode und sah noch einmal in den Spiegel bevor er mit dem Handtuch um seine Hüften die Tür öffnet..
@Liam Beaufort ♡
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zuletzt bearbeitet 11.11.2021 14:20 |
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Diese und andere Gedanken hatte sich der Dunkelhaarige wohl in den letzten paar Wochen immer wieder gestellt. Seit diesem Tag in der Raffinerie als Cole und er einander näher gekommen waren und sie sich geküsst hatten; und anderes. Liam hatte es lange vor sich her geschoben, war eine Woche abgehauen - unfreiwillig - und hatte versucht Abstand zu gewinnen, war verletzt worden, Cole hatte sich um ihn gekümmert und irgendwie war er dann reingerutscht in dieses Abenteuer, das sich Leben nannte. Es war nicht so als hätte der Biker vorher nicht gelebt, und doch schien es so als sehe er die Welt mit anderen Augen, wie ein Vampir der sich zum ersten Mal nach der Verwandlung umsieht. Liam biss sich auf die Unterlippe als er an den attraktiven, jungen Biker dachte in den er sich verliebt hatte. Cole Montanari. Allein sein Name löste dieses starke Kribbeln in seinem Bauch aus, und der Gedanke an seine wunderschönen grünen Augen ließ den Dunkelhaarigen breit und ziemlich verliebt grinsen. Er konnte gar nicht mehr anders auch wenn er es sehr lange versucht hatte. Einige Zeit hatte er den Halbitaliener von sich geschoben und ihn mit flotten Sprüchen auf Abstand gehalten, ihm die kalte Schulter gezeigt, mit den Augen gerollt und geschnaubt wenn er etwas sagte. Und dennoch hatte sich der Kerl in sein Herz geschlichen. Nicht still und leise; eher mit Vorankündigung, laut und freudig, die Rolle mit den Farbvorschlägen schon in der Linken um sich in seinem Herzen häuslich einzurichten und es zu ihrem gemeinsamen Zuhause zu machen.
Ein gemeinsames Zuhause, ja.. Wie Liams Zimmer, welches in den letzten Tagen von Cole besetzt worden war. Eigentlich von ihnen beiden. Denn Kasumi und Thomas hatten gemeinsam gespielt, irgendwelche imaginären Geister gesucht und gejagt und wohl einige davon in Coles Zimmer eingesperrt. Soweit, sogut. Doch Cole hatte dieses kleine Spiel wohl etwas zu ernst genommen, meinte in seinem Zimmer würde es seitdem spuken und selbst Miss Jackson traue sich nicht mehr hinein. Miss Jackson, das neugierige Eichhörnchen, hatte nun aber auch ganz andere Interessen, denn sie hatte sich mit Liams Ratte Gameboy zusammengetan und die beiden gab es nur noch im Doppelpack. Und dass Jacky nun nicht mehr in Coles Zimmer hatte sein wollen, war Liams Meinung nach eher dem Rattenbock geschuldet, der seinen Platz nun einmal bei ihm hatte. Cole jedoch stand irgendwann mit Sack und Pack vor Liams Bett, bestand darauf bei ihm zu wohnen bis Thomas und Kasumi diese Geister wieder ausgetrieben hätte und seitdem war er bei ihm.
Was eigentlich ganz schön gewesen wäre... war es auch. Nur war Liam ein Freigeist und schon immer hatte es ihn eingeschränkt, wenn er mit mehreren in einem Zimmer schlafen musste. Er mochte, ja liebte, seine Freiheit und dass man kommen und gehen konnte wie man wollte. Die ersten zwei Tagen waren ganz schön, doch irgendwann war es Beaufort zu viel geworden und er hatte seinem Freund einige Takte dazu gesagt; ein kleiner Streit war entstanden in dessen Verlauf Liam seinen Freund quasi rausgeschmissen hatte, weil er wieder seine Ruhe haben wollte und dieses Zimmer für sich.
Zwei Wochen lang hatte Cole sich bei ihm einquartiert und seine Spuren hinterlassen. Neben ihm einzuschlafen und aufzuwachen fand Liam durchaus schön und hätte sich daran vielleicht - nur eventuell - gewöhnen können. Doch all dieses Chaos! Arghh!
Liam liebte diesen Kerl. Doch als sie nun außerhalb seiner Arbeit den ganzen Tag und die ganze Nacht zusammen gewesen waren, Cole seine Süßigkeiten überall verteilt hatte inklusive im gemeinsamen Bett und sich nicht mehr von seiner Seite begeben hatte war es dann auch für Beaufort zu viel gewesen. Er hatte ihn hinaus gebeten und es hatte ihm beinahe das Herz gebrochen als er sah wie bedrückt Cole seine Sachen genommen hatte und mit gesenktem Kopf aus seinem Zimmer geschlichen war. Seitdem hatte Liam ein verdammt schlechtes Gewissen. Nicht, weil er seine Meinung gesagt hatte, denn zu dieser stand er nun einmal. Nein, er wusste er hatte Cole verletzt, der doch einfach nur in seiner Nähe hatte sein wollen. Anfangs war Liam ein wenig sauer gewesen, dass es Cole gelang ihm ein schlechtes Gefühl zu geben, bewusst oder unterbewusst war egal, und dass er ihn so belagert hatte. Cole hatte förmlich an ihm geklebt und Liam froh gewesen, wenn er seinem Job als Barkeeper nachgeben konnte und die Theke sie beide immerhin etwas voneinander trennte. Doch der leise Zorn war schon lange verraucht und nun schlich Liam eher durch das Clubhaus. Sie hatten seit zwei Tagen nicht mehr miteinander gesprochen, weil Liam nicht über seinen Schatten springen wollte und es nicht fertig brachte sich bei dem Jüngeren zu entschuldigen. Oder ihm zu sagen wie sehr er ihn eigentlich doch mochte, dass er ihn liebte. Denn auch wenn sie sich nun so nahe waren, diese einen - diese Drei magischen Worte - hatte der Adlige bis heute nicht ausgesprochen. Ja, er hatte ihm gesagt, dass er ihm wichtig sei und wie gern er ihn habe, dass e verliebt in ihn sei. Doch es ganz auszusprechen und dann zu diesen Gefühlen zu stehen war für den Dunkelhaarigen nicht ganz so einfach gewesen. Zu tief steckte noch die Vergangenheit in ihm, die Erinnerungen an seinen Vater und dessen Meinung zu solchen Dingen; das Drama welches es damals um Damons Sexualität gegeben hatte und dass man seinen Cousin hatte zwingen wollen Adelaide zu heiraten. Und auch wenn all dies nicht mehr zu Debatte stand, seine Eltern seit dem Ausbruch vermutlich tot waren und Liam hier nur unter den Bikern war, die eine Familie geworden waren... all dies führte noch nicht dazu, dass er mit den eigenen Gefühlen zurecht kam. Es war eine Sache bei seinem Cousin sich zu freuen und ihn weiterhin zu lieben, auch wenn dieser auf Männer stand. Doch es war etwas ganz anderes so offen und ehrlich zu den eigenen Gefühlen zu stehen und sich dann auch noch verletzlich zu machen. Er wollte Cole nahe sein und er wollte auch irgendwie zu ihm gehören, doch es würde ihn so verletzbar wie noch nie machen. Cole würde ihm alles bedeuten; tat es eigentlich jetzt schon,
Liam seufzte leise und biss sich auf die Unterlippe als seine Gedanken sich nun schon wieder so viel und ausschweifend um den süßen Halbitaliener drehten.
Er hatte sich etwas überlegt; nun, eigentlich war es einfach so aus ihm herausgekommen. Und er würde dies auch durchziehen. Es war eine ungewohnte Uhrzeit für Liam auf den Beinen zu sein, so früh am Morgen, doch er hatte sich schon seit zwei Tagen kaum mehr im Griff was seine Tag-Nacht-Rhythmus anging. Es war fast so als könnte er nun da Cole nicht mehr neben ihm lag im Bett kaum mehr schlafen und alles richtete sich auf seinen Freund ein, der früh morgens aufstand um in die Werkstatt zu gehen. Während Liam normalerweise mit mittags im Bett blieb, da er einen Job im Deja-Vu hatte, dem Nachtclub der den Anarchy Riders gehörte. Seine Anstellung dort als Barkeeper und Rausschmeißer unter Samuels Führung hatte zur Folge, dass er meist einen etwas verschobenen Tagesrhythmus hatte zu den anderen Bikern und auch zu Cole. Doch das war in diesem Fall egal. Liam hatte die letzten zwei Nächte kaum geschlafen und wenn er dann nachmittags im Wohnzimmer saß hatte er an seiner Wiedergutmachung gesessen, die er Cole nun präsentieren wollte.
Er war heute morgen extra früh aufgestanden, sogar noch etwas bevor er zwei Zimmer weiter den Wecker gehört hatte und er ahnte, dass Cole nun um diese Zeit etwa aus der Dusche gekommen sein musste um sich umzuziehen. Mhm,... netter Gedanke, Cole nur im Handtuch vor der Kommode stehend...
Liam murrte leise als er sich selbst so ablenkte und begab sich weiter auf den Weg zu seinem Freund, in dessen Zimmer er den jungen Rider vermutete. Einen Augenblick lang blieb er vor diesem stehen, dann klopfte er leise an und wartete ungeduldig. Sein Herz pumpte wild und galoppierte regelrecht als er völlig nervös darauf wartete, dass Cole ihn hereinbitten oder die Türe öffnen würde. Liam biss sich erneut auf die Unterlippe und hielt sich in seinem Kopf schon die Worte bereit, die ihm dann jedoch flugs entschwanden als sich die Zimmertüre endlich öffnete.
"Hey, Cole...", war alles was er herausbrachte und musste sich zuerst räuspern. Sein Blick glitt über das blasse Gesicht seines Freundes und dann hinab. Tatsächlich stand dieser oberkörperfrei und mit einem großen Handtuch um die Hüften geschlungen im Türrahmen und Liam schluckte hörbar. Verdammt, er sah zum Anbeißen aus! Liam keuchte leise und versuchte die Gedanken zu verdrängen die ihm direkt in den Sinn kamen. Nein, den Versöhnungssex musste er nach hinten verschieben! Er zwang sich seinen Blick wieder zu heben und sah Cole in die Augen, die ihn auch dieses Mal wieder in ihren Bann schlugen und dieses verliebte Kribbeln in ihm auslösten. Der Dunkelhaarige lächelte zaghaft, deutete an dem Anderen vorbei ins Zimmer. "Darf ich reinkommen?", wollte er wissen und würde es auch verstehen, wenn der Andere nun ablehnte und ihm abwimmeln würde.
Dass Cole noch immer nicht auf der Höhe war konnte man ihm ansehen, doch Liam rechnete nicht mit dem was gerade geschehen war und dass sich sein fehlendes T-Shirt gerade in einer der Schubladen der Kommode befand und voller Blut war. Er betrachtete sein Gegenüber und bemerkte durchaus die dunklen Schatten unter seinen Augen. Ein wenig besorgt streckte er seine Hand nach ihm aus und berührte die Wange des Anderen, streichelte mit dem Daumen über dessen Wangenknochen. Er musste seine Sorgen nicht erst aussprechen, denn sie standen Beaufort ins Gesicht geschrieben als er Cole musterte und dessen Zustand durchaus bemerkte. Er machte sich nun noch mehr Vorwürfe und sein schlechtes Gewissen wuchs, denn er wusste doch wie angeschlagen dieser momentan war und dass er dann einen Streit wohl kaum brauchen konnte um sich auszukurieren. Liam hatte sich an das Versprechen gehalten und Samuel noch nichts davon gesagt, dass Cole bei ihrem letzten Ausflug zusammengebrochen war und wie es um ihn stand. Doch als er nun die blauen Flecken und das blasse Gesicht musterte bekam er ein schlechtes Gewissen ob das so gut gewesen war und er nicht doch besser etwas zu dem Anführer der Biker sagen sollte. Auch wenn es nur ein Infekt war, den sein Freund verschleppt haben sollte, so zog sich dies schon viel zu lange hin als dass es noch gesund und normal sein konnte. Liam furchte besorgt die Augenbrauen, kam ein Stück näher und ließ seine Hand dabei an Coles Wange.

erwähnt: xxx || angesprochen:@Cole Montanari
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Cole wusste ja das es für Liam nicht leicht war mit all den Gefühlen die er plötzlich spürte umzugehen und er wusste auch dass er bisher der einzigste Mann gewesen war mit dem Liam überhaupt etwas gehabt hatte dass ihm das alles verwirrte verstand er durch aus. Cole hatte immer versucht ihn nicht zu bedrängen, Im Zeit zu lassen auch was seine Gefühle für ihn anging. Von Anfang an hatten sie eine besondere Beziehung zu einander gehabt auch wenn Liam immer versucht hatte ihn auf Abstand zu halten oder die Augen verdreht hatte wenn er mit ihm versucht hatte zu Flirten. Und doch waren sich die beiden näher gekommen ,das erste Mal in der Raffinerie bei ihrem ersten gemeinsamen Ausflug als sie Ressourcen für die Kolonie besorgen sollten, dann war Liam verletzt worden und Cole hatte Zum ersten Mal verstanden wie es sich anfühlt verrückt zu werden denn die Angst die er in diesem Moment wegen dem anderen empfunden hatte, hatte ihm bewiesen wie wichtig er ihm eigentlich war und von da an war alles ziemlich schnell gegangen. Vielleicht hatte das alles Liam auch ein wenig erschlagen denn die Heftigkeit mit der ihre Gefühle gewachsen waren und die Anziehung die sie beide plötzlich für einander empfunden hatten war so schnell gekommen dass sie vermutlich nie darüber hätte nachdenken können. Vor allem für Liam war das etwas völlig Neues und Cole wusste dass er es nicht einfach gehabt hatte in der Vergangenheit was seine Familie und Homosexualität anging. Und egal ob Liam das wirklich war oder einfach nur in Cole verliebt war spielte dabei wohl weniger eine Rolle. Als er die Idee hatte sich in diesem Zimmer ein zu Quartieren hatte er wirklich nicht vorgehabt ihm die Luft zum Atmen zu nehmen und als er die letzten zwei Tage darüber nachgedacht hatte wie sehr er Liam bedrängt und wie sehr ihm auf die Pelle gerückt war wusste er dass er einige Fehler gemacht hatte. Im Moment war er so verdammt unsicher und dort wollte er nicht jede Sorge ständig aussprechen. Es hatte ihm einfach gut getan in seiner Nähe zu sein es gab ihm Sicherheit und er konnte seine Gedanken der sich sonst um diesen blöden Infekt machte einfach mal für einen Moment vergessen. Vielleicht war das der Grund gewesen warum er nicht mehr allein in seinem Zimmer hatte sein wollen. Ja, auch er glaubte nicht mehr daran dass es sich nur noch um ein Infekt handelt aber vor allem andern hatte er genauso viel Angst. Sie lebten in einer verdammten Zombie Apokalypse und wenn er wirklich ernsthaft krank war wie sollte er das dann überleben? Und das durfte einfach nicht sein, nicht jetzt wo er Liam hatte und sie in einander verliebt waren, auch wenn sie es noch nicht so genau ausgesprochen hatten, jetzt wo er Sam und Grace gefunden hatte. Das Leben konnte ihn doch jetzt nicht so ungerecht behandeln oder? Dass Liam ihn rausgeworfen hatte das verstand er doch es hatte ihn wirklich verletzt. Er war nicht mehr sauer auf seinen Freund sondern mehr auf sich selbst dass er so vergeigt hatte. Liam und er sie waren so glücklich gewesen und das könnten sie auch jetzt noch sein, aber Cole musst du das irgendwie wieder gut machen und immer wenn er in den letzten Stunden vor Liams Tür gestanden hatte, hatte er wieder einen Rückzieher gemacht denn er wollte nicht schon wieder bedrängen. Es war ein Teufelskreis.
Wenn er nicht so ein furchtbarer Sänger wäre hätte ihn schon längst ein Ständchen gebracht, er hatte auch schon darüber nachgedacht ihm etwas zu backen aber Liam stand nicht auf Süßigkeiten und Kuchen. Vielleicht sollte ich mein Gedicht schreiben? Aber auf zu viel Romantik stand Liam auch nicht. Und so war ja die letzten zwei Tage durch sein Zimmer getigert und hatte darüber nachgedacht wie er Liam beweisen konnte dass er der richtige war, auch wenn er keinen Zweifel daran hatte das dieser das auch so sah, aber vielleicht muss er ihn wieder daran erinnern nachdem wir ihn so genervt hatte. Cole hatte einfach nur bei ihm sein wollen aber er hatte es übertrieben und das würde ihm gerne sagen. Immer wenn er Schritte hörte die sich seinem Zimmer näherten hoffte er dass es Liam war, doch anscheinend war der hübsche Biker noch nicht soweit um sich mit ihm auseinander zu setzen. Der Streit war nicht wirklich schlimm gewesen aber er hatte gereicht damit sich beide mies fühlten. Cole hatte nicht vorgehabt ihm ein schlechtes Gewissen zu machen, ganz im Gegenteil. Er vermisste ihn schrecklich. Erneut seufzte er und begab sich dann zum Spiegel und nachdem er endlich das Blut von seinem Gesicht gewischt hatte versteckt er das T-Shirt in der obersten Schublade seiner Kommode. Er hoffte dass er das mit der Wäsche wieder raus bekommen würde. Noch einmal strich er sanft über das T-Shirt von Liam und schloss die Schublade. Als es dann an der Tür klopfte richtete er sich noch einmal das Handtuch, fuhr sich mit der Hand durch die noch feuchten Haaren so dass sie ein wenig unordentlich auf seinem Kopf lagen und öffnete dann die Tür seines Zimmers. Coles Augen weiten sich als es Liam war der davor stand und gleichzeitig erschien ein Lächeln auf seinen Lippen. Er hatte sich vorgenommen wenn er ihn wieder sehen würde, dann würde er versuchen so ernst wie möglich zu wirken nicht um ihn zu bestrafen sondern einfach um ein wenig cooler zu wirken. Jetzt aber grinste er fast wie ein verliebter Trottel und konnte ihm schon gar nicht mehr böse sein, nein er war viel zu glücklich ihn zu sehen und er hoffte dass er jetzt bloß nicht mit ihm Schluss machen würde. Liam wirkte auch ein wenig unsicher oder nervös? Das konnte Cole nicht direkt einordnen aber als er ihn bat herein kommen zu dürfen trat Kohl einen Schritt zur Seite. “ aber natürlich darfst du reinkommen„. Die liebevolle Geste von Liam als er ihm die Hand an seine Wange legte ließ ihn nur noch mehr lächeln und er schmiegte sich einen Moment in diese. “ich habe gehofft das du kommst„. sagte er auch wenn er noch nicht den Grund dafür kannte, er hofft einfach das Liam sich ebenso mit ihm vertragen wollen würde wie er es sich wünschte .Er ließ den hübschen Biker hinein und schloss die Tür hinter Liam und lehnte sich ein Moment mit dem Rücken dagegen. Sein Zimmer war ein wenig chaotisch aber das kannte sein Freund schon. Es war nie schmutzig bei ihm aber er war einfach nicht so ordentlich und auch das hatte Liam wohl zur Weißglut getrieben, dass er überall seine Sachen herumliegen lassen hatte oder die Krümel seiner Süßigkeiten und Kekse. Vielleicht gab es ja eine Chance dass sie zusammen lebten mit ein paar gewissen Regeln an die Cole sich zu halten hatte Er sah Liam ein wenig unsicher an “möchtest du vielleicht etwas trinken oder so…?“ warum war er denn jetzt so nervös? Vielleicht weil Liam so wütend gewesen war auf ihn? Jetzt aber schien er gar nicht mehr so wütend zu sein oder täuschte er sich da? “ Liam ich…Es tut mir so leid Platzt es dann als erstes aus ihm heraus denn er konnte diese Stille einfach nicht aushalten und er wollte einfach etwas sagen, einen Anfang machen um sich bei ihm zu entschuldigen und um ihnen eventuell ein wenig von der Anspannung zu nehmen die sie beide wohl gerade spürten.
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Der Biker schloss die Türe und lehnte sich dagegen und sofort machte sich Liam erneut Sorgen. Vor allem da ihm gerade wieder bewusst wurde wie verdammt bleich der andere in den letzten Wochen geworden war, was durch die dunklen Augenringe noch unterstrichen wurde und einen Kontrast zu den dunklen Haaren bildete. Er vernahm die Frage nach dem Trinken und schüttelte erst einmal den Kopf. "Nein, danke."
Liam sah sich um und ein winziges Lächeln zupfte an seinen Mundwinkeln als er die Unordnung in diesem Zimmer sah. Ja, auch das hatte ihn zur Weißglut gebracht als Cole alles liegen ließ und voll krümelte und dennoch genoss er es gerade hier zu stehen und dass er sehen konnte, dass sich zumindest dieses Detail wohl nicht geändert hatte und sein Cole eben noch immer sein Cole war... Seiner? Hatte er das gerade wirklich gedacht? Mhm,.. fühlte sich verdammt gut an. Einen Moment lang schwiegen sich die beiden an, denn keiner wusste so recht was er sagen sollte und während Cole noch immer dort an der Türe lehnte und ihn ansah wandte sich Liam wieder zu ihm um, hatte sich dabei ein wenig in den Raum hineinbegeben und lehnte sich nun an die Kommode. Ohne zu wissen was sich darin gerade befand. Er bemerkte auch nicht den winzigen Zipfel, er heraushing und eindeutig zu seinem eigenen Shirt gehörte. Er war halb eingeklemmt zwischen Kommode und Schublade, so als habe man diese ganz schnell zugeworfen. Liam lehnte allerdings mit dem Rücken dagegen und sah es nicht, zumindest noch nicht. Dafür hörte er die Worte des Anderen als Cole die Stille zwischen ihnen beiden als Erstes brach. “ Liam ich…Es tut mir so leid."
Nun riss Liam die Augen ein wenig auf und löste sich dann doch wieder von der Kommode. "Cole! Hey..", setzte er an und kam die wenigen Schritte auf ihn zu, blieb dann vor ihm stehen und sah ihm tief in die Augen. "Hör auf damit! Es ist nicht... Ich..- Es tut mir leid. Ich hab mich wie ein Arsch verhalten. Ehrlich, ich ... weiß nicht was... ja, vielleicht, weil ich Dich..."
Warum fiel es ihm gerade denn so schwer dem Anderen seine Entschuldigung entgegen zu bringen und wo waren all die worte hin die er sich gedacht hatte und zurechtgelegt? Wie er ihm sagen wollte, dass er ihn liebte und dass es ihm leidtat, ihn aus dem Zimmer geworfen zu haben. Dass er ihn gerne wieder bei sich haben wollte, als seinen Freund. Jeden Morgen und jeden Abend.
Liam biss sich auf die Lippe, kam das letzte Stück näher und zog Cole entschieden zu sich heran. Er zog ihn in seine Arme und presste seine Lippen auf die Stirn des Anderen, küsste ihn. "Es tut mir leid... ehrlich. Ich wollt dich nicht so behandeln.", flüsterte er und wusste nicht was er hatte sagen wollen. Alle Worte von vorhin waren aus seinem Kopf raus, alles was er sich zurecht gelegt hatte. Er wusste nur, dass er sich Vorwürfe macht und dass er es nicht ertragen konnte so im Streit zu sein; er wollte nicht, dass sie sich so anschwiegen.

erwähnt: xxx || angesprochen:@Cole Montanari
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