<-- cf: Holzhaus von Yuki / Vor dem HausDie Kolonien, die sich in dieser Ecke der Welt gebildet hatten, waren Liz noch nicht wirklich sehr bekannt. Sie hatte bereits Mitglieder der Riders oder des Cottages auf Balar Island gesehen, aber nie wirklich großen Kontakt zu ihnen gehabt. Mit deren Wohnorten war sie dementsprechend auch nicht vertraut. Anhand Kasumis Erzählungen konnte sie sich aber nun ein kleines Bild vor Augen malen. Von weiteren Menschengruppen außerhalb hatte sie nichts gehört, doch sie war sich sicher, dass es überall auf der Welt noch Menschen gab, die sich zusammengeschlossen hatten und gemeinsam überlebten.
Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als Sumi ihre Hand griff und sie gemeinsam zu den Sträuchern gingen. Dort fing die Jüngere fleißig an, die Trauben zu pflücken und sie bei Liz in den Korb zu legen. Schnell hatten sie genug eingesammelt
„Dann ab zu den Bäumen da hinten.“ Gemeinsam liefen sie zu den Obstbäumen hinter ihrem Haus.
„Na sicher doch! Schau mal nach oben, hier hängen noch einige Äpfel. Dort drüben sind auch noch Pflaumen, sofern du die auch magst“, antwortete sie Sumi und deutete auf die Früchte an den Bäumen. Liz erkannte die Leiter hinter einem der Apfelbäume und näherte sich diesem, als sie ihren Cousin darauf vorfand.
„Hey Mario, ganz schön fleißig bist du heute, vielleicht solltest du das öfters alleine übernehmen“, scherzte sie mit Blick auf die zwei vollen Körbe, die bereits am Baum lagen.
„Darf ich dir vorstellen, das ist Kasumi Kuran.“ Während ihr Cousin die Leiter herunterstieg, um Liz Begleitung zu begrüßen, wandte sie sich zu der Jüngeren
„Das ist mein Cousin Mario. Wir arbeiten hier zusammen.“. Nachdem sich die beiden kennengelernt hatten, entnahm Liz einige Äpfel aus den vollen Körben. Vermutlich war es sicherer auf diesem Wege die Äpfel zu besorgen. Da Liz Sumi erst seit kurzem kannte, wollte sie kein Risiko eingehen, die jüngere selbst auf die Leiter klettern zu lassen.
Mit einem halb vollen Korb machten sich die beiden Frauen auf den Weg zum Haus, wo sie nun den Obstsalat zubereiten konnten. Drinnen angekommen stellte Liz den Korb auf dem Tisch ab und bat Sumi erst einmal etwas zu trinken an.
„Zur Auswahl stehen Wasser … und Tee.“ Viel war das ja nicht gerade, aber so war das eben in der Apokalypse. Im Sommer hatten sie des Öfteren frisch gepressten Saft, doch jetzt wo der Winter anbrach, waren sie dahingehend etwas sparsamer. Ein Haustier oder ähnliches hatte Liz leider nicht. Sie war immer ein großer Katzenfreund gewesen, doch die fand man heute nicht mehr so oft. Doch als sie gerade aus dem Fenster blickte, sah sie ein bekanntes kleines Fellknäuel auf der Fensterkante sitzen
„Schau mal da vorne! Da ist eines der Eichhörnchen“, berichtete sie Sumi. Vorsichtig näherte sie sich dem Fenster, um dies langsam zu öffnen
„Wenn wir es nicht erschrecken, kommt es vielleicht rein. Das war vor ein paar Wochen schonmal so.“Erwähnt: xxx / Angesprochen: @Kasumi Kuran