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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Es war nicht meine offizielle Aufgabe mich nach den Leuten hier zu erkundigen. Aber ich hielt mich, was sowas anging, immer an den Rat, den mein Onkel mir vor langer Zeit mal gegeben hatte. Und ein paar freundliche Worte hatten noch keinem geschadet. Abgesehen davon saßen wir alle im selben Boot. Wir wollten sicher leben. Und wenn es ging auch ein kleines Bisschen komfortabel. Das konnte diese Kolonie den Menschen bieten. Ein sicheres Leben und ein warmes Bett. Ein Dach über dem Kopf und dicke Mauern zum Schutz. Für mich war mein Dad ein wirklich guter Anführer. Niemand war perfekt, aber mein Dad war schon ziemlich nahe dran. Er hatte in meinen Augen einfach das richtige Gespür gehabt. Und die Meisten hatten wohl einen ähnlichen Gedanken, denn sonst würde hier wohl keiner leben wollen. Und außerdem wollte ich selbst auch wissen mit wem ich hier wohnte. Es gab nicht sehr viele Menschen in meinem Alter hier. Einige waren jünger, aber die Meisten tatsächlich eher älter. Ich konnte also nachvollziehen das einige keine Lust hatten, sich nur mit Jüngeren abzugeben. Bei mir war das manchmal eben auch so. Neben der Schule war ich meistens draußen unterwegs. Brian hatte mir erlaubt auf den Feldern zu arbeiten. Da alles eingezäunt und überwacht war, konnte auch nichts passieren. Es war eine willkommene Abwechslung zu dem ganzen Beton den man Jahre zuvor nur gesehen hatte. Ich hatte den Schopf von @Yassen Rakov entdeckt und ging gleich auf ihn zu. Auch er war älter als ich, aber aus irgendeinem Grund kamen wir ganz gut miteinander aus. Ich würde es selbst als etwas erfrischendes bezeichnen, auch wenn das wohl nicht ganz genau der Beschreibung entsprach. Wenn er mal eine Geschichte erzählte, hatte er einfach diese gewisse Gabe, die andere Leute dazu brachte ihm zuzuhören. "Hey." Grüßte ich ihn und hob dabei die Hand als ich bei ihm angekommen war. "Alles klar bei dir?" Nur weil ich zu den eigentlich noch jüngeren Teenagern gehörte, bedeutete das immerhin nicht das ich mich nicht anständig unterhalten konnte. Für mich war mein Leben nicht so langweilig wie es im ersten Moment vielleicht für Außenstehende schien.
@Ivar O Bryan | Zur Info. ^^

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Ich genoss das gute Wetter und die letzten wirklich warmen Sonnenstrahlen. Der Winter stand vor der Tür, aber im Gegensatz zu manch anderen störte ich mich nicht daran, denn bevor ich hier ins Paradise kam hatte ich einige Jahre komplett im freien verbracht und mich daran gewöhnt. Davon abgesehen waren wir hier an der Küste und nicht in Russland - also war "kalt" sowieso Auslegungssache.
"Oy! Privet!" begrüßte ich @Scott Daniels grinsend. "Immer, und du? Hast du mal wieder Ausgang?" ja ja ich zog ihn zwar gerne damit auf, aber meinte es keineswegs böse. Mir war schon klar, dass das Leben hier durchaus Vorteile hatte, aber ich brauchte einfach den freien Himmel über mir. Scott verpasste was.. Da draußen gab es so viel zu sehen! Und inzwischen war es doch bestimmt schon alt genug um auf sich aufzupassen. Selbst wenn nicht, er hatte genug Erwachsensein für uns beide... Vielleicht verstanden wir uns deshalb ja so gut? Ich war einfach nicht so verbissen und ernst wie die anderen. Wären jeder ein bisschen abenteuerlustiger könnten sie vielleicht auch Geschichten erzählen die jemand hören wollte! Zugegeben die Hälfte meiner Erzählungen sollte man lieber nicht nachmachen und die andere war nicht unbedingt mir passiert und die nächste hatte ich selbst etwas ausgeschmückt, aber wir waren ja nicht hier um immer nur nüchterne Tatsachen zu hören - oder an meinen mathematischen Kennitnissen zu zweifeln...
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Obwohl er mich aufzog musste ich lachen. Irgendwie wusste ich wann er es ernst meinte und wann es nur ein Spaß gewesen war. Etwas seltsam, wir verstanden uns so gut obwohl er gute Zehn Jahre älter als ich war. "Ha ha, sehr witzig" Auf den Feldern zu arbeiten zählte für mich nicht wirklich als whrer Freigang. Es war eine wirklich schöne Ablenkung zum trockenen Schulstoff, allerdings wäre ein Ausgang für mich wirklich mal wieder eine Tour raus aus der Kolonie. Was in letzter Zeit fast gar nicht mehr vorkam. Und wenn ich mal das Glück hatte, dann war es bloß kurz und nicht wirklich weit weg. "Was gibts neues?" Ich lehnte mich locker an die Feldbegrenzung. "Hast du schon wieder chronischen Frischluftmangel?" Grinste ich leicht frech dabei. Ein bissche austeilen konnte ich ja auch. Wie hatte mein Dad immer gesagt? Wer einsteckte musste auch austeilen können. Oder war das anders herum? Bei Yassen war ich mir auf jeden Fall sicher das wir irgendwo auf der gleichen Wellenlänger lagen. Es kam nicht ganz so oft vor das man sich mit Neulingen gleich von Anfang an so gut verstand. Die meisten Menschen hatten Hemmungen sich wem anzuvertrauen und teilweise auch Angst. Aber wem konnte man das schon nachtragen? Viele hatten schlimme Dinge durchmachen müssen und wer soetwas nicht kannte musste wirklich geduldig sein. Was auch wieder nicht jedermans Sache war. Nur gut das wir eben nicht jederman waren. Es hatte wohl auch Vorteile wenn man in einem vergrabenem Bunkersystem groß wurde. Ich hatte keine Angst vor der Erde oder der dem entsprechenden Tiefe. Ich hatte auch keine Klaustrophibie und fürchtete mich weder vor geschlossenen oder verschlossenen Türen. Kleine Räume bewirkten bei mir sogar das Gegenteil. Ich fühlte mich darin sicher und wohl. Behaglich konnte man auch sagen. Deshalb konnte ich es nicht ganz nachvollziehen wenn hin und wieder jemand Neues in glatte Panik ausbrach wenn es um beispielsweise Gefängniszellen ging. Auch landete man nicht ohne Grund. "Schon wieder allein Schäfchenwolken zählen?" Grinste ich @Yassen Rakov erneut an.

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Die Welt war ernst genug, ab und zu musste man auch mal einen Spaß vertragen. "Sag du mir, ich komm erst gerade zurück." antwortete ich. "Fragt der Stubenhocker." lachte ich und streckte ihm die Zunge raus. Genau genommen war ich schon seit gestern wieder da, allerdings war ich nach meinen Ausflügen meistens komplett platt und brauchte erstmal ne gute Fellmütze voll Schlaf. Dafür hatte ich allerdings auch gute Beute heimgebracht: einen jungen Hirsch.
@Scott Daniels hatte da vermutlich etwas falsch verstanden, denn ich hatte keine Angst vor winzigen Räumen, oder dem Bunker - mir gefiel es da unten nur nicht sonderlich gut. Alles war so kahl und ... begrenzt... zum Glück hatte ich da unten eh nichts zu suchen. Weit über der Erde, auf Dächern und verlassenen Hochhäusern, unerreichbar, da fühlte ich mich sehr viel wohler. Höhenangst? Von wegen! Und was meine Offenheit anging, die hatte ich erst wieder erlernen müssen. Ein gesundes Maß an Misstrauen war gesund, doch egal wie man es auch dreht und wendet, am Ende wollte niemand von uns alleine sein. Ich hörte einfacht auf mein Bauchgefühl, das war zwar auch nicht unfehlbar, aber ich weigerte mich nur noch in Angst zu leben. No risk, no fun~
"Gibts daran was auszusetzen?" hakte ich grinsend nach. Ian war irgendwo unterwegs und Iljuschas Leute schienen gerade alle wie vom Gletscher verschluckt. "Du bist doch jetzt da."
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Ich mochte seine Art einfach. Vielleicht verstand ich auch den einen oder anderen Witz von @Yassen Rakov nicht direkt, aber er schien damit umgehen zu können. Und wieder gluckste ich leicht als er so schlagfertig antwortete. Ein wenig beneidete ich ihn ja schon. Mir schien es als konnte er kommen und gehen wie er wollte. Hingehen wo er wollte. Klar war es schlau sich vorher abzumelden, da ich wusste das mein Dad es nicht gerne sah wenn jemad einfach so verschwand. Allerdings schien der Blonde Mann auch oft etwas mitzubringen das seine Abwesenheit jedes Mal rechtfertigte. "Stubenhocker?" Ich lachte wieder kurz. "Ich glaube du verwechselst da was." Ich lehnte immer noch locker gegen die Feldbegrenzung. "Das nennt sich lernen für die Schule. Immerhin sitze ich nicht einfach nur in meinem Zimmer rum und starre die Decke an." Mit den Jahren war mein Zimmer auch etwas anders gestaltet. Schließlich war ich kein kleiner Junge mehr. "Wo warst du denn?" Ich war immer an Geschichten interessiert die sich außerhalb der Mauern abspielten. Da ich nicht ganz so oft raus konnte, waren für mich Kleinigkeiten schon spannend gewesen. Ein klitzkleines bischen nervig war das schon gewesen, aber ich war meinem Dad nicht böse gewesen. Im Gegenteil, es zeigte mir einfach das er sich um seine Leute sorgte. Automatisch hob ich bei Yassens nächsten Worten den Kopf und sah in den Himmel. "Nicht wirklich." Was sollte ich daran schon auszusetzen haben? Ich zuckte leicht mit den Schultern. "Nur gibts da anscheinend nichte mehr zu zählen." Scherzte ich weiter, denn gerade waren die Wolken weitergezogen. "Hast alles weggezählt." Dabei grinste ich weiter. Ich mochte einfach diese lockeren und unverfänglichen Gespräche.

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Natürlich meldete ich mich immer brav ab wenn ich ging... zumindest meistens.. okay, ab und zu sagte ich Ian, dass ich unterwegs war. Wie lange? Das wusste ich im vorraus selten. Es konnten nur ein paar Stunden sein, oder Tage, das kam immer darauf an was sich später so ergab und ob sich der Aufwand lohnte.
"Eh.." machte ich und dachte zurück an meine Schulzeit. Das waren die besten Nickerchen gewesen... klar hätte ich aufpassen sollen und blah blah blah, aber am Ende hätte es mir wohl eh nicht viel gebracht. Sollte ich den Beißern etwa Aufsätze vorlesen? Oder sie mit Zahlen zu Tode langweilen? Ah Blin! "Alles was wichtig ist, hat mir Babushka beigebracht." Wobei sich @Scott Daniels Unterricht sich doch nochmal von dem unterscheiden würde was ich damals in der Schule geschwänzt hatte. "Was lernst du denn?" hoffentlich war auch etwas nützliches dabei...
Wo genau mich mein Weg hingeführt hatte war eine gute Frage, auf die ich aber keine genaue Antwort geben konnte. "Da den Strand entlang bis zu den Felsen, dann die Richtung bis da wo die ganzen Bäume umgefallen sind und dann zu meiner Aussicht." versuchte ich mit Gesten meinen Weg zu beschreiben. "Und dann ..." ich zuckte mit den Schultern. "Da lang wo der Hirsch läuft - und wieder hier zurück von irgendwo da hinten." was dann mehr oder weniger ein Bogen ums Paradise gewesen war.
Ich folgte seinem Blick nach oben in den Himmel. "Hmm.. dann wird es kalt heute." stellte ich fest und sah breit grinsend zu Scott. "Genau richtig für Shashlik und Samovar! Komm doch vorbei wenn du willst, nacher, wenn es dunkel ist." Vielleicht hatte @Ian Underwood auch Lust sich zu uns zu gesellen?
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Ich hörte @Yassen Rakov zu und runzelt ungewollt leicht die Stirn. Ich schätzte mich nicht als dumm ein, aber Russisch gehörte nicht zu meinen Fertigkeiten. "Ahh, okay." Was vielleicht nicht ganz so überzeugend klang, wie es eigentlich gewollt war. Aber wenn ich von seinem Tonfall ausging und der Miene auf seinem Gesicht, die Körperhaltung dazu, dann glaubte ich das es sich dabei um ein Familienmitglied handelte. Das wäre wohl auch im ersten Moment das Naheliegenste. Sprachen gehörten eindeutig nicht sonderlich zu meinen Stärken. Koreanisch fand ich schon schwer. Vermutlich hatte ich mich damit nur so intensiv auseinander gesetzt weil es eben ein fester Bestandteil meines Bruders @Shinya Nakamura war. Da war ich immer wieder froh das @Alice Riddle keine schwere Muttersprache hatte. Auch wenn das wohl gemein klang. Ich kratzte mich leicht verwirrt am Hinterkopf als Yassen nachfragte was ich bei @Ian Underwood alles lernte. "Was man in der Schule eben lernen sollte?" Das klang eventuell auch nicht so ganz überzeugend. Aber ich hatte nunmal auch keine Vergleiche zu einer Schule vor dem ganzen Chaos der Untoten. Klar wusste ich das man zur Schule ging und da grundlegendes Wissen lernte. Sportlich aktiv sein konnte und die Möglichkeit hatte einigen Klubs beizutreten. "Ich denke mit ihm gehe ich eher die Theorie durch. Mathe, Englisch, Geschichte. Sowas eben." Ich zuckte leicht mit den Schultern. "Wusstest du das die Deutschen zwei Weltkriege angezettelt haben und beide auch gleich verkackt haben?" Bisher war ich eher selber der Theoretiker gewesen. Was aber wohl auch daran lag, dass ich nicht sehr viele Chancen hatte raus zu kommen. Nur fand ich das, im Gegensatz zu dem Einen oder Anderen, wohl weniger schlimm. Ich war hier aufgewachsen und mochte mein zu Hause. Da konnte ich mir nur schwer vorstellen es zu verlassen. Dabei verchte ich die Route von Yassen nachzuverfolgen. So folgte ich mit meinem Blick also dem was er mit seinem Arm gestikulierte. "Du folgst keinem Schema was?" Grinste ich und sah wieder zu ihm. Dann musste ich aber doch lachen. "Shashlik und Samovar? Wie passt das denn zusammen?" Trotzdem nickte ich dabei. "Na gut, du hast mich schon rumgekriegt." Lachte ich amüsiert weiter. "Das muss ich sehen." Mein Dad @Brian Daniels hatte sicherlich nichts dagegen, auch wenn es dunkel war. Hinter den geschützen Mauern konnte schließlich nichts passieren.

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Scott sah mich nicht ganz so überzeugt an, doch ich konnte leider keine Gedanken lesen. Wenn er etwas nicht verstand musste er schon nacfragen. Und was meine Babushka anging, mit der war ich zwar nicht wirklich verwandt, aber so genau nahm ich es da nicht. Für mich war sie mehr Familie gewesen als so manch anderer und das rechnete ich ihr bis heute hoch an.
Manchmal vergaß ich, dass Scott nur diese Welt kannte... "Sei froh." lachte ich, denn die meiste Zeit war ich nur in der Schule gewesen um mich mit Freunden zu treffen. "Und das 'richtige'?" mir fiel das passende Wort für 'Praxis' nicht ein, aber die war doch mindestens genauso wichtig! "Natürlich! Es gibt sogar russische Weisheit." verkündete ich und sah Scott ernst an, so, als hätte ich etwas sehr wichtiges zu sagen. "Bevor du große Entscheidungen machst, musst du immer fragen: 'Wie schlecht ist diese Idee auf Skala von 1 bis "Erobere Russland - aber im Winter!'" da konnte ich auch nicht länger ernst bleiben und lachte los.
Es war schön und gut ein Zuhause zu haben, aber man sah so ja immer nur das gleiche. Jeden Tag! "Niet, machen die Tiere auch nicht. Aber es gibt Tricks! Ein verletztes Tier läuft nicht bergauf und immer dem einfachsten Weg nach." was Scott mit dieser Weisheit anfangen sollte wusste ich auch nicht so Recht, denn das höchste was hier in der Gegend zu finden war könnte man mit viel gutem Willen als Hügel bezeichnen.
Dezent geschockt sah ich @Scott Daniels an. Bitte?! Tee und Grillspieße waren eine perfekte Kombi! "Okay, wahrscheinlich nur Samovar, aber das passt sehr gut zusammen! Es gibt nichts besseres bei kaltem Wetter! Das hält warm." empörte ich mich zuerst ein wenig, grinste dann aber. "Und wie du das musst." Egal ob es dunkel war oder nicht, wir blieben innerhalb des Paradise und saßen vermutlich direkt vor unserer Bude - sehr viel sicherer würde es kaum werden, daher bestand auch absolut kein Grund zur Sorge. Eine andere Sache wäre es wenn ich Scott vorgeschlagen hätte mit mir auf den alten Baukran am Stadtrand zu klettern, was definitiv ein Grund zur Sorge wäre und definitiv auf meiner To-Do Liste stand. Von dort hatte man sicher einen unglaublichen Ausblick~
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Ich sah weiterhin zu Yassen und versuchte seinem Gedankengang zu folgen. Klar war das alles hier für mich normal. Die alltägliche Welt eben. Ich konnte mich nicht mehr wirklich an das erinnern was vorher war. Ich hatte mich da auf das verlassen müssen was mein Bruder mir erzählte und was mir mein Dad ab und an verriet. Ich wusste nur das ich vom Ausbruch des Ganzen eine Macke im Gesicht hatte und aus diesem Grund auch mein Unterkiefer nicht mehr ganz gleichmäßig war. Aber es störte mich eigentlich weniger. Andere hatten mehr erlebt als ich. Hatten eine schreckliche Zeit gehabt und jeden Moment um ihr Leben bangen müssen. Ich hatte das nicht. Ich war vielleicht unter der Erde aufgewachsen, aber ich hatte eine behütete und schöne Kindheit. Ich hatte alles was ich brauchte, musste vor nichts Angst haben, niemals um mein Leben rennen, geschweige denn jemanden zu töten um nicht selbst getötet zu werden. "Das 'Richtige'?" Hakte ich aber gleich noch mal nach als der Blondschopf da mehr wissen wollte. "Du meinst damit die Praxis?" Ich konnte mir nicht vorstellen was er sonst meinen konnte. "Mein Bruder bringt mir einiges bei und mein Dad. Hier und da die Lehrer. Ein paar Wachen." Ich zuckte unbeeindruckt mit den Schultern. Trotzdem musste ich dann doch lachen als er mir seine russische Weisheit mitteilte. "Von 1 bis Russland im Winter? Sibirien oder so?" Da war es immerhin wirklich sehr kalt. Und ich fragte mich ob diese ganzen Zombies da einfach festfroren und dann keine Bedrohung mehr waren. Eigentlich doch sehr praktisch. Bloß rauswerfen und das Problem war erledigt. Yassen brachte mich mit seinen seltsamen Weisheiten wirklich durcheinander. Wie sollte man daraus schlau werden? Was man mir sicherlich auch ansah. "Okokok." Hob ich, immer noch leicht grinsend, die Hände. "Ich werds wohl erleben und dann kannst du mich davon überzeugen." Ich verschränkte die Arme und zuckte wieder leicht mit den Schultern. "Mein Onkel hätte da wohl eher auf Kaffee geschworen. Für ihn gab es nichts besseres." Ich trank selber ab und zu diesen Kaffee, aber weniger weil er mir schmeckte, sondern eher dann wenn ich ihn zu sehr vermisste. Ob er uns verraten hatte oder nicht. Jetzt waren sie alle tot und nur noch mein Dad blieb von ihnen übrig. "Wir können auch gleich gehen. Wenn du willst." Um das Thema mal wieder zu vertiefen. "Ich kann meinem Dad auch so Bescheid geben wo ich bin." Ich war mir immer noch sicher das er nichts dagegen haben würde. Obwohl ich zu Yassens spannenden Gedankenausflgen nicht nein sagen würde.
@Yassen Rakov

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Was man nicht kannte war schwer zu vermissen, zumal ich selbst zugeben musste, dass ich mich eigentlich ganz gut mit der nicht mehr ganz so neuen Situation abgefunden hatte. Inzwischen konnte ich mir auch fast nichts anderes mehr vorstellen, denn ich hatte meinen Platz in der Welt gefunden. „Praxis, Da.“ nickte ich. Manchmal fand ich eben einfach nicht das richtige Wort, doch solange Scott verstand was ich meinte war alles gut. Und wenn er es wollte würde ich ihm nur zu gerne die Welt mal zeigen von der er sonst nur hörte – vorausgesetzt Brian erlaubte es. Aber warum auch nicht? Wenn Scott von ihm und den Wachen lernte, dann sollte es doch keine Probleme geben. Wir sollten das nachher beim Samovar unbedingt weiter planen!
„Naja, 1 ist eine gute Idee.“ Versuchte ich zu erklären. „Aber im Winter in Russland einzumarschieren ist ... wirklich, wirklich dumm.“ Wobei die Idee mit den Zombies, da könnte wirklich etwas dran sein, denn es gab ja durchaus Regionen an denen der Boden nie oder wenn dann nur sehr selten auftaute.
„Natürlich, und dann lernst du auch noch was von mir.“ Warte, Kaffee? „Wo gibt es denn hier noch Kaffee?“ aber das war eigentlich egal, denn das Zeug war bitter und... ich vertrug es auch nicht gut.
Hatte er es eilig? Aber sicher, wir konnten auch jetzt schon los. „Komm mit, jetzt lernst du was richtiges, sehr praxisch.“ Verkündete ich voll Vorfreude und schlug den Weg zu meiner Bude ein. „Als erstes brauchen wir Wasser und Feuerholz, aber ganz kleines. Bekommst du das hin oder muss ich deinem Dad dann erklären warum du einen Finger weniger hast?“ Der Samovar war wie ein Teekocher, der in der Mitte ein Rohr hatte um darin ein kleines Feuer zu machen, welches das Wasser erwärmte, da passte kein ganzes Holzscheit rein…
@Scott Daniels
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Vielleicht hatte ich es tatsächlich etwas eilig. Aber es war in den letzten Wochen sehr hektisch gewesen und das legte sich nun nach und nach erst wieder. Irgendwie war es für mich seltsam gewesen. Jetzt wieder Alltag zu haben, oder etwas dergleichen, wirkte schon fast langweilig. Obwohl es genug zu tun gab. Vermutlich auch noch mehr als genug. Trotzdem war es auf eine Art auch mal ganz schön gewesen irgendwas halbwegs normales zu machen. In den letzten Wochen konnte ich nicht raus und jedes Gespräch das auch nur in die Richtung ging, wurde gleich von Brian abgeblockt. Das konnte ich verstehen, ganz so dumm war ich dann doch nicht. Dennoch war es auch für mich nicht leicht. Und meine Aufgabe bestand darin bloß zu Hause zu bleiben. Ich war auch nie in Russland gewesen, wo Yassen gerade erklärte was es mit seinem Spruch auf sich hatte. Wobei mir da aufgefallen war das ich jetzt wohl niemals in meinem Leben ein anderes Land zu Gesicht bekommen würde. Wenn man die Bücher nicht mitzählte. "Vielleicht hätten wir eher dahin gehen sollen." Schmunzelte ich leicht und zog eine Braue hoch als er nach dem Kaffee fragte. "Du trinkst nicht so oft Kaffee, oder? Hier gibts eine winzig kleine Kaffeeplantage? Obwohl eine kleine Ecke wohl eher passt." Ich zuckte mit den Schultern und lachte kurz. "Die Welt geht zugrunde, aber mein Onkel konnte nicht ohne Kaffee leben." Was wohl doch irgendwie Ironie war. Denn selbstverständlich gab es wichtigeres als Kaffee. Erneut gluckste ich als auch Yassen gleich Feuer und Flamme war und loslegen wollte. Ich nickte und deutete in die nächste Kamera hoffentlich so deutlich das man verstehen würde was ich damit ausdrückte. Solang ich das Gelände nicht verlassen würde, sprach auch nichts dagegen. "Du meinst kleine Stücke." Ich wusste nicht wirklich wie so ein Ding aussah, geschweige denn das so etwas noch zugegen war, aber ich lernte gerne neue Sachen. "Wasser dürfte kein Problem sein." Wohl das Leichteste das zu besorgen war. Trotzdem lachte ich bei seiner Anspielung und schüttelte vergnügt den Kopf. "Ha ha ha." Meinte ich mit leicht verschränkten Armen. "Lass uns lieber anfangen sonst werden wir nie fertig." Und ich musste wirklich zugeben das ich neugierig war.
@Yassen Rakov

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"Oy! In Russland haben sich die Untoten bestimmt verlaufen. Du denkst das hier ist groß? Da drüben kannst du fahren bis dein Tank leer ist und es hat trotzdem nicht gereicht bis nächste Dorf." lachte ich. Bei genauerer Überlegung war das gar nicht mal so abwegig.
Hätte man mir gesagt, dass ich ab jetzt nur noch in der Kolonie leben müsste... uff.. ich glaube nach spätestens einer Woche hätten sie mich freiwillig wieder rausgelassen. Dabei war die ganze Anlage ja irgendwie doch nochmal größer als ich gedacht hatte, denn dass es hier sogar einen Kaffeebaum gab war mir neu. Oder war es ein Kaffeebusch? Ich überlegte ob ich überhaupt schonmal eine Kaffepflanze gesehen hatte, aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr kam ich zu dem Schluss, dass ich so eine Pflanze nicht einmal erkennen würde wenn sie genau vor mir stand. "Das schmeckt doch nicht, aber Energydrinks..." ich grinste, nicht dass ich eine zusätzliche Ladung Koffein brauchte um wach zu werden oder so. "Du musst mir den Kaffeebaum irgendwann mal zeigen." da die meisten Dinge an einem Baum wuchsen vermutete ich, dass es bei Kaffee nicht anders war. Wenn doch konnte Scott mich ja verbessern.
"Sag ich ja." Da die wenigsten wussten wie ein Samovar funktionierte und die Dinger für die Ewigkeit gebaut waren, gab es die zwar nicht an jeder Ecke, aber wenn man doch einen fand standen die Chancen gut dass er auch funktionierte. An meiner Hütte angekommen schickte ich Scott zum Holzstapel, dann konne er sich schonmal um das kleine Holz kümmern, während ich von drinnen den Samovar holte. Das Ding sah ein bisschen aus wie ein goldener Pokal auf Füßen, mit einem kleinen Wasserhahnen dran. Ich suchte ienen halbwegs geraden Untergrund und begann anschließend alles vorzubereiten. Erst kam Wasser rein und dann zeigte ich Scott wie man ihn anfeuerte, im Prinzip funktionierte es ähnlich wie bei einem Kamin, und so dauerte es nicht lange bis ein kleines Feuer im Inneren loderte. "Jetzt warten wir..."
@Scott Daniels
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Bei seinen Erzählungen stellte ich mir die Weite Russlands vor. Natürlich war ich dort noch nie und würde da jetzt wohl auch niemals mehr hinkommen, aber immerhin kannte ich die Fläche aus den Erdkunde- und Geschichtsbüchern. Da war ich immer wieder froh das mein Dad so viel Wert darauf gelegt hatte und auch das @Ian Underwood so ein guter Lehrer war. Und im Gegensatz zu @Yassen Rakov hatte es mich nie wirklich gestört nur an einem Ort gewesen zu sein. Vielleicht aber auch nur weil ich es gar nicht mehr anders gewohnt war. Was nicht bedeutete das ich nicht neugierig auf die Welt da draußen war. Jetzt wo ich wusste wie groß und weit das alles war. Aber ich wusste auch das es gefährlich war und ich gehörte niemals zu den wirklich mutigen. Ich nickte lachend ins Yassens Richtung und würde ihm sicherlich irgendwann mal den Kaffee zeigen. Das Problem war nur das er in den unterirdischen Plantagen wuchs. Dort, wo das Wetter das ganze Jahr über beständig war und niemals schlecht wurde. Ich lernte schlechtes Wetter erst kennen als es hieß wir würden dauerhaft an der Oberfläche bleiben. So fasziniert ich auch von allem gewesen war und so neugierig dazu, so oft hatte ich mir auch eine Erkältung eingefangen. Selbst bei mildem Wetter passierte das anfänglich, bis ich mich hier oben aklimatisiert hatte. Jetzt waren es andere Probleme geworden. "Klar, bei Gelegenheit zeig ich dir wie der aussieht." Ich wusste nicht ob ich da ein Versprechen draus machen konnte. Immerhin konnte es auch gut möglich sein das mein Dad @Brian Daniels nicht wollte das wir hoch und runter spazierten. Was ich da auch verstehen konnte. Aber jetzt war ich erstmal gespannt auf dieses Samovar Ding was der Blonde so angepriesen hatte. Also folgte ich ihm bedenkenlos und runzelte etwas die Stirn als wir ankamen und Yassen dieses Ding raus brachte. Es sah aus wie etwas selbsterfundenes. Und ich erwischte mich dabei wie ich Zweifel daran hegte das es überhaupt funktionierte. Vielleicht hatte er das Ding sogar selbst gebaut? Er war manchmal so verrückt das ich es ihm zutraute. Mit einem skeptischen Nicken, gefolgt von einem "Okay.." kümmerte ich mich also um die kleines Holzstückchen. Denn jetzt wo ich dieses Ding ein mal gesehen hatte, wusste ich ja nach welchen Maßen ich ausschau halten musste. Besonders viel brauchte man dazu auch wohl nicht und im Handumdrehen war das kleine Ding angefeuert. Es erinnerte mich wirklich an einen Skurrilen Kamin. Mit aufkommender Ungeduld beobachtete ich die kleinen Wölkchen genaz genau. "Und wie lange soll das dauern?"

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Sag niemals nie. Es war zwar unwahrscheinlich, aber Alaska lag ja fast neben Russland und auf der anderen Seite könnte man ja hier von der Ostküste aus auch rüber nach Europa schippern. Früher waren die Leute ja auch auf Segelschiffen hier hergekommen, also musste es auch einen Weg zurück geben. Und wenn man dann drüben in Europa war könnte man einfach an der Küste entlang fahren - zumindest stellte ich es mir so vor.
Auf den Kaffeebaum war ich aber wirklich gespannt, vielleicht gab es hier ja auch wilde? Mein Wissen über Grünzeug hatte ich von Babushka und war auf ein paar wirklich nützliche, und die von denen man besser die Finger ließ, beschränkt, doch wenn es sich schon so anbot lernte ich natürlich gerne dazu. Man konnte ja nie wissen wann man sowas dochmal brauchen konnte.. Doch zurück zum Samovar! Scotts Zweifel waren deutlich zu erkennen, aber er hatte ja auch noch nicht probiert, also konnte er nicht wissen was er da großartiges verpasst hatte. Sobald das Feuer brannte und begann das Wasser im Inneren zu erhitzen, füllte ich eine kleine Teekanne mit getrockneten Kräutern. "Bis Wasser heiß genug ist." antwortete ich auf Scotts Ungeduld und schaute von oben unter den Deckel ob es schon kochte. "Erst macht man Tee, sehr starken Tee." erklärte ich dann und hielt die Kanne unter den Hahn um sie mit dem heißen Wasser zu füllen. Anschließend gab ich dem Tee etwas Zeit zu ziehen und holte zwei Tassen und ein paar Snacks von drinnen. Auch wenn die Regeln streng waren, ich hatte immer etwas essbares im Haus, für den kleinen Hunger - oder als Proviant für neue Abenteuer.
"Am besten ist es mit vielen Freunden, einem richtigen Lagerfeuer und Grillfleisch." grinste ich und reichte Scott eine Tasse. "Oder süß, mit Kompott und Blin." also Pfannkuchen. "Erst Tee, dann mehr Wasser bis es heiß ist und gut schmeckt." so hatte jeder seinen Tee wie es ihm schmeckte.
@Scott Daniels

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Ich versuchte seinen Erklärungen zu folgen, aber irgendwie war das nicht so einfach. Ich verstand schon den Trick dahinter, so war das nicht, aber ich hätte nicht gedacht das es so lange dauerte. Es war also kein Wunder das Yassen meine Ungeduld irgendwann bemerken würde. Ich schnaufte leicht auf seine Antwort das es eben so lange dauerte bis das Wasser heiß genug war. Ich kannte dieses ganze Camping-feeling überhaupt nicht. Was wohl nicht verwundert war. Immerhin war ich im Bunker und damit unter der Erde groß geworden. Die einzige Erfahrung die dem nahe kommen würde war eine Höhle aus Kissen und Decken die ich als Kind mit meinem Bruder @Shinya Daniels gebaut hatte. Und da war es schon eine wirklich luxuriöse Kissenhöhle, mit Licht und Essen, Trinken und allem möglichen. Dabei beobachtete ich weiterhin was der Russe da so alles machte. Ich grinste als er meinte das es mit vielen Freunden und einem bequemen Zusammensein am Besten war. "Sowas wie ein Fest also?" Dabei überlegte ich wie viele Freund und Bekannte ich hatte die daran Interesse haben könnten. Genug würden da schon zusammen kommen. Auch wenn nicht jeder aus dem Paradise Lust dazu hätte. Trotzdem fand ich die Idee dahinter nicht schlecht und behielt das auch alle Fälle im Hinterkopf. Das war in meinen Augen mal etwas anderes, als das übliche Essen in der Mensa oder die trockenen Besprechungen. Einfach ein Treffen ohne besonderen Grund und ohne das Gefühl zu haben erscheinen zu müssen. Obwohl mir das Essen mit allen einfach auch gefiel. Dabei nahm ich die Tasse entgegen und schnupperte daran. Automatisch zog ich die Brauen hoch. Noch roch es nicht so ganz nach meinem Geschmack. Vielleicht lag es aber auch nur daran das ich nicht unbedingt ein typischer Teetrinker war. "Blin?" Kompott war mir natürlich ein Begriff, das aber nicht. "Also muss da jetzt Wasser rein???" Gleichzeitig linste ich wieder zu ihm rüber.
@Yassen Rakov

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Wir saßen hier vor einem mit Holz befeuerten Blecheimer, natürlich dauerte es da ein bisschen bis das Wasser kochte. Vor allem wenn man dann auch noch genau darauf wartete kam es einem oft so vor, als würde die Zeit vieeel langsamer vergehen. Besser man nutzte die Zeit und unterhielt sich gemütlich oder probierte von den Snacks. Und nein, eine Kissenhöhle zählte nicht als Camping - vielleicht sollte Scott mal eine Nacht im Zelt in meinem Vorgarten verbringen.
"Ja wie ein kleines Fest." bestätigte ich. "Eines das man eigentlich immer und ohne Grund feiern kann." und eine gute Ausrede darstellte um zu Grillen und zu trinken, aber dieses Detail ließ ich aus. "Du schaust als würde ich versuchen dich zu vergiften." beschwerte ich und machte ihm vor wie man den Tee nun genau trank: erst schenkte man sich etwas von dem viel zu starken Zeug aus der Kanne ein, und dann verdünnte man es mit dem heißen Wasser bis es gut schmeckte. "Blin, du weiß schon ..äh.. Pfannkuchen." ich grinste breit. "Blin ist aber auch sowas wie Fuck.. du kannst es als die nette Form von Blyat sehen." man konnte mit beidem Fluchen, doch ich zog Blin vor, denn das war für die meisten nicht ganz so offensichtlich. Hatte ich Scott nicht bereits ein paar Worte Russisch beigebracht?
@Scott Daniels

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Mit weiter hochgezogenen Brauen beobachtete ich ihn weiter. Hier und da kam mir sicherlich was bekannt vor weil ich es schon mal gesehen hatte, oder gelesen, oder gehört, oder was auch immer. Aber das hieß nicht das ich mir alles merken konnte, oder in die richtige Reihenfolge setzte. Obwohl zelten auch irgendwie lustig klang. Immerhin war es innerhalb der Mauern sicher und es würde sicherlich witzig werden eine Nacht wirklich draußen zu schlafen. Im Gegensatz zu vielen anderen die da draußen unterwegs waren, hatte ich ein gutes Bett und ein stabiles Dach über dem Kopf. Außerdem konnte ich jeder Zeit wieder mein Zimmer im Bunker beziehen wenn ich mich hier draußen nicht mehr sicher fühlen würde. Das hatte uns @Brian Daniels fest versprochen und ich vertraute meinem Dad. Er hatte mich noch niemals enttäuscht. Dabei guckte ich zu wie @Yassen Rakov den Tee zubereitete und lachte als er mir wieder was erklären musste. "Pfannkuchen, ja. Wie konnte ich das nur vergessen?" Von der Flucherei sah ich noch mal ab. Das lag mir nicht so ganz. Eigentlich gar nicht. Was vielleicht auch daran lag das ich keinen Grund zum Fluchen hatte. Außer vielleicht wenn @Shinya Daniels mich mal wieder beim Training auf die Matte schickte. "Vielleicht willst du mich ja vergiften? Das sieht mir viel zu gesund aus. Ich wär wohl der erste der an zu vielen Vitaminen stirbt he?" Das war natürlich nur ein Witz gewesen. Aber irgendwie bekam ich das auch hin und sah ihn dann an. "Nazdorovye." Ich musste schon wieder grinsen. "Oder geht das nur bei Wodka?" Witzelte ich weiter, war mir aber sicher das es nicht wirklich von den Getränken ausgemacht wurde.

" A m I g o i n g t o r e g r e t t h i s ? " ~ " P r o b a b l y . . . "
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Wenn @Scott Daniels wollte könnten wir wirklich mal im Garten campen. Ein Zelt wäre schnall organisiert, genau wie ein Schlafsack und gegen ein ganz klitzekleines Lagerfeuer würde doch sicher niemand etwas sagen. Für mich nahm der Plan immer mehr Form an. Scott müsste nur noch sagen wann er Lust auf eine Nacht im Freien hatte und ich würde mich um den Rest kümmern. Und wenn er wollte könnte ich auch Cai fragen ob er Lust hätte sich uns anzuschließen.
Scott sollte ruhig alles fragen was ihn interessierte, ich würde ihm so gut ich konnte antworten. "Ich dich vergiften? Haa! Was denkst du nur von mir?" empörte ich mich gespielt übertrieben. "Natürlich ist das gesund, das hält dich fit." ob da wirklich viele Vitamine drin waren wusste ich nicht, aber es schmeckte mir besser als nur Wasser und wenn man krank war half Tee ja schließlich auch.
Ich lachte als Scott sich an einem Trinkspruch versuchte, doch es war ja schließlich der Gedanke der zählte. "Nah genug." doch im Gegensatz zur weit verbreiteten Hollywood Meinung... nein das würde jetzt zu viel werden. "Za zdorovie." das kam dem am nächsten und war tatsächlich nicht vom Getränk abhängig. Ich probierte vorsichtig von meinem Tee. "Mhmm~" genau richtig! Zufrieden nahm ich noch einen großen Schluck. "Siehst du, dafür hat es sich gelohnt. Also zu warten meine ich."

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Das sich diese kleine, spontane Idee so sehr in den Kopf von @Yassen Rakov brannte, konnte ich nicht wissen. Schließlich gehörte Gedanken lesen noch nicht zu meinen Stärken. Trotzdem nickte ich begeistert dazu. Mein Dad konnte kaum etwas dagegen haben. Es war innerhalb der Kolonie und bewacht. Aber ich war mir sicher das er ein ungläubiges Gesicht machen würde. Die Idee war einfach zu verrückt für mich. Zu @Alice Riddle hätte sowas sofort gepasst. Ihr würde man das sofort abkaufen. Dennoch wusste ich nicht einmal ob wir all diese Sachen überhaupt hier hatten. Zelt und Schlafsack flogen immerhin nicht einfach so vom Himmel. Und ich war mir ziemlich sicher das ich auf alle Fälle auch noch eine Decke mitnehmen würde. Immerhin war ich nur ruhige und windstille Zimmer gewöhnt. Ja, auch in einer Zombieapokalypse konnte man verwöhnt sein. Ich hatte auch nichts gegen den Gedanken, das sich nach weitere Leute dazu anschlossen. Es hieß wohl auch nicht umsonst, das es mit mehr Leuten auch mehr Spaß machte. Ich gluckste als Yassen mich bei meinem Trinkspruch korrigierte. Woher sollte ich so etwas auch wissen? Ich lachte kurz als er auf meinen Scherz mit einem weiteren reagierte. "Dann weg damit!" Und damit probierte ich ebenfalls und ließ den Tee kurz auf meiner Zunge zergehen. "Wow! Der ist wirklich gut. Wieso hast du mir das nicht schon früher verraten?" Leise schlürfte ich den Tee weiter schlückchenweise aus meiner Tasse. "Das dauert auch immer so lange? Also ich meine, die Art den Tee zu kochen ist immer gleich?" Ich zog in Erwägung diesen Tee auf jeden Fall in meine Favoritenliste aufzunehmen. "Nicht schlecht." Wiederholte ich beim nächsten Schluck auch noch einmal.

" A m I g o i n g t o r e g r e t t h i s ? " ~ " P r o b a b l y . . . "
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Meine Interpretation von einem 'Zelt' unterschied sich möglicherweise ein wenig von Scotts - ich reiste da draußen ja auch nicht mit einem richtigen Campingzelt umher, das wäre viel zu groß und sperrig, nein, ich meinte ein einfaches Stück Stoff das man über den Schlafplatz spannte. Wenn ich nur für mich ein Lager errichtete war es meist recht einfach gehalten, doch @Cai Zhuang konnte auch mit wenig einenen echt tollen Unterschlupf bauen, wenn er uns half würde @Scott Daniels den Unterschied zu seinem Bett hoffentlich kaum noch merken. Und sicher, je mehr desto besser!
Es freute mich, dass Scott den Tee mochte und sich seine Geduld für ihn gelohnt hatte. Ich zuckte mit den Schultern. "Der Samovar ist noch neu." naja, er war eigentlich nur neu in meinem Besitz. "Nah." winkte ich ab. "Du kannst ihn auch ganz normal machen, wie anderen Tee eben. Samovar ist etwas für eher besondere Gelegenheiten mit mehr Leuten. Wenn Freunde vorbei kommen, oder Familie zu Besuch kommt. Und dazu gibt es dann oft noch etwas Süßes oder Schaschlik vom Grill." Je nachdem wie viele am Ende bei unserem kleinen Camping Vorhaben mitmachten, könnten wir sicher auch da die Gelegenheit nutzen und nochmal den Samovar anschmeißen. Wen könnten wir denn noch fragen? @Luciana Mikaelson vielleicht?

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