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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Duo konnte es immer noch nicht wirklich fassen. Über 5 Monate hatten sie jetzt schon nach @Thomas Marshall gesucht. Ganze 5 Monate war er von seinem zu Hause und seinen Freunden getrennt gewesen. In dieser Zeit war eine Menge passiert. Leider überwog das schlecht dabei massiv. Zwar hatte er seinen Halbbruder @Levis Hawk wieder getroffen, aber auch einen geliebten Menschen verloren. Der Tod von Brandon würde ihn noch lange in seinen Albträumen verfolgen. Dann hatte er dort auch jemanden kennengelernt, der ihn ihm Gefühle geweckt hatte und das trotz der Tatsache, dass er mit seinem Freund da gewesen war. Aber so schnell wie diese Gefühle gekommen waren, so schnell waren sie nach dem Schuss auch wieder weg. @Tegan Malebranche gehörte zu diesen Menschen! Selten hatte der Langhaarige so eine Wut in sich gehabt. Dann hatte er noch @Catherina Jenkins wieder getroffen. Eine Freundin, welche er noch vor dem Ausbruch kannte. Sie und ihr bester Freund hatten damals irgendwie zu ihrer Gang gehört. Auch wenn wohl nur Duo das so gesehen hatte. Und genau diese junge Frau war für das alles verantwortlich gewesen!? Noch immer wusste der Schneider nicht, wie er damit umgehen sollte.
Nachdem er es geschafft hatte, seinen besten Freund da ebenfalls rauszuholen, waren die beiden zusammen richtig Heimat gelaufen. Da sie nichts von der Belagerung wussten, oder zumindest dachten, dass das Cottage das Ziel gewesen war, so hatten sie keine Eile und trennten sich auf halben Weg. Damon ging zurück zu den Ridern und Duo wollte nach Hause nach Balar. Er wollte nur noch in sein Bett und am besten niemanden mehr sehen! Eigentlich sollte er vorher vielleicht noch bei einem der Ärzte vorbei, aber das könne er sicherlich die Tage auch machen.
Seine Rippen schmerzten immer noch, auch wenn es schon deutlich besser geworden war. Er hatte eine menge Schnitt und Schürfwunden, auch wenn davon ein Großteil fast verheilt war. Blaue Flecken zierten seinen ganzen Körper und er war doch etwas schwach auf den Beinen. In seiner Zelle hatte er das Essen verweigert und nur wenig getrunken. Er hatte von diesen Personen nichts haben wollen! Erst als sein Bruder ihn befreit hatte, hatte er sich Lebensmittel in der Nähe gesucht. Da war allerdings nicht viel zu finden gewesen. Geschlafen hatte er auch wenig und wenn dann ziemlich schlecht. Alpträume verfolgten ihn, was schon lange nicht mehr der Fall gewesen war. Auch ein Grund, warum er zurück nach Hause wollte.
Der Winter war noch zu erkennen und es lag der letzte Schnee. Überall konnte man aber sehen, dass dieser am tauen war. Trotzdem machte es Duo etwas zu schaffen, so voranzukommen. Man merkte einfach, dass er in einer schlechten Verfassung war. Sein Handgelenk schmerzte seit einer Weile, als er gestürzt war. Der Langhaarige hatte eine Wurzel, oder ähnliches, übersehen. Passte eben zu seinem Glück.
Weit sollte er es wohl nicht mehr haben, als er von einer kleinen Gruppe Beißer überrascht wurde. Hier war kaum noch Schnee und die kamen daher voran. Schnell hatte er sein Messer gezückt. Sie hatten ihn gewittert und kamen auf ihn zu. Den ersten hatte er auch noch abwehren können, doch der zweite und dritte kamen gleichzeitig bei ihm an und schafften es den Langhaarigen zu fall zu bringen. Klasse, dann würde er nach dem ganzen was er erlebt hatte jetzt auch noch von Zombies gefressen werden, oder was?
@Dean Morris
//Ich hoffe du kannst was damit anfangen. Ich hab auch mal die Geschehnisse zusammen gefasst :)

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Mir war so unglaublich kalt. Die Arme vor der Brust verschränkt und den Mantel dicht um mich gewickelt stapfte ich durch den tauenden Schnee und das unwegsame Gelände. Ohne so wirklich zu wissen wohin ich eigentlich ging folgte ich einfach meinem Bauchgefühl, denn ich hatte mich hoffnungslos verlaufen. Morsches Holz brach unter meinen schweren Stiefeln und irgendwo schrie ein Vogel, ansonsten war es still. Jeder Baum sah gleich aus und vermutlich war ich auch schon drei Mal im Kreis gelaufen. Zudem gingen die knappen Vorräte, die ich als Proviant für die eigentliche Reise eingepackt hatte, zur Neige. Wer hatte auch ahnen können, dass ich unterwegs meine Leute in einem Schneesturm verlor? So langsam wurde die fehlende Orientierung zu einem immer größeren Problem.
Aufgeschreckt durch neue Geräusche, die eindeutig nicht von einem Vogel stammten, hielt ich inne und sah mich um, doch das Ächzen und Knurren kam von weiter weg. Beißer, ohne Zweifel. Automatisch griff ich nach meinem Messer und sah mich genau um. Der Vogel war verstummt, doch irgendwas musste die Aufmerksamkeit der Untoten auf sich gezogen haben, denn sie schienen immer aktiver zu werden. Sie waren fast wie Raben: Wo sie sich sammelten gab es Beute. Ob ich mal...? Im besten Fall handelte es sich um ein verletztes Tier, was ich den wandelnden Leichen vielleicht sogar abluchsen konnte. Das würde zumindest für eine ordentliche Mahlzeit sorgen, und mal nachsehen würde nicht schaden, solange ich vorsichtig genug war. Also machte ich mich auf den Weg, den Geräuschen nach, darauf bedacht nicht selbst auf der Speisekarte zu landen.
Was ich dann jedoch vorfand war ganz gewiss kein verletztes Tier. Kurz zögerte ich, unentschlossen ob ich etwas tun oder einfach wieder gehen sollte, doch als der andere ins wanken geriet und stürzte schritt ich ein. "Ey!" machte ich die Untoten lautstark auf mich aufmerksam und hoffte sie so lange genug von ihrem Opfer ablenken zu können, bis ich bei ihnen war. "Na kommt schon!" Ich packte den ersten an seinem knöchernen Arm und hielt ihn so halbwegs ruhig bis ich ihm gezielt das Messer durch die Schläfe stechen konnte und er endgültig tot zusammen sackte. Der andere teilte dieses Schicksal nur wenige Augenblicke später. Da die Gefahr nun gebannt war sah ich auf den jungen Mann am Boden und... erstarrte...
@Duo Maxwell
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Der eine Untote musste natürlich die Stelle an den Rippen erwischen, welche noch am empfindlichsten war. Mit einem Stöhnen versuchte Duo sich gegen die Angreifer zu behaupten. Doch scheinbar wurden sie abgelenkt, denn einer lies von ihm ab und schlurfte in eine andere Richtung. Zudem, hatte er nicht sogar was gehört? Richtig darauf konzentrieren konnte er sich nicht, denn noch immer war der Langhaarige damit beschäftig, dass er nicht gebissen wurde. Nach der ganzen Scheiße wollte er jetzt nun wirklich nicht hier und so enden! Er hätte vielleicht doch besser mit Damon mitgehen sollen und dann eines der Autos der Rider nutzen. Aber er hatte ja noch gesagt, dass es alles kein Problem sei und er so nach Hause käme. Duo und seine große Klappe eben!
Aber, kam ihm die Stimme nicht sogar bekannt vor? Ganz dunkel wollte ihm da eine Stimme was sagen, aber darauf konnte er aktuell keine Rücksicht nehmen. Allerdings wurde er in diesem Moment aus der Situation gerettet, denn sein direkter Angreifer viel neben ihm bewegungslos zu Boden. „Fuck!“, keuchte er mit geschlossenen Augen und hielt sich die Seite. Gerade wollte die Luft nicht so in seine Lungen, wie er. Deswegen sah er auch den überraschten Blick seines Retters nicht.
Einen Moment brauchte der Langhaarige, bis er sich soweit berappelt hatte, dass er die Augen öffnete. „Danke…“, keuchte er noch immer und sah nun auch zu seinem Retter. Alles weitere, was er noch sagen wollte, blieb ihm im Halse stecken. Nein?! War er doch gestorben und im Himmel gelandet? Es musste ja so sein, wenn er jetzt schon Tote sah. Immer wieder blinzelte er und kniff sich sogar in dem Arm, während aus seinem Mund nicht ein verständliches Wort kam. Wild schüttelte Duo den Kopf, ehe er wieder zu dem anderen sah. Nein, es war kein Trugbild, oder?
Wackelig stand er auf und musste kurz wegen eines leichten Schwindels die Augen schließen, ehe er sich wieder gesammelt hatte. „Du bist echt?“, hauchte er leise und pikste Dean leicht gegen den Arm. Nein, dieser stand wirklich da. „Du lebst!“, kam es nur noch von Duo, ehe er dem anderen in die Arme sprang. Gerade war ihm alles egal. Ob er sich am Ende vielleicht sogar täuschte, viel dem Langhaarigen nicht einmal ein. Die letzten Monate, der Tod von Brandon, der verrat seines Bruders und seines besten Freundes, alles brach über ihn herein. Und dazu stand der erste Freund, vielleicht sogar die erste Liebe, welche er jemals gehabt hatte. Seit 9 Jahren dachte er nun schon, dass Dean tot war. Eben jener Tod, welcher ihm in seinen Alpträumen begleitet hat. Immer wieder hatte er die Schreie des anderen gehört. Und jetzt, nach alldem, stand er nun hier und war noch am Leben! Etwas was man bei Duo selten erlebte, er weinte. Weinte in den Armen des Tod geglaubten. Das Dean sich verändert haben könnte, darüber machte er sich nicht einen Gedanken.
@Dean Morris

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Unfähig mich zu bewegen starrte ich Duo an. Er sah anders aus als ich ihn in Erinnerung hatte, müde und mitgenommen, aber trotzdem hatte ich keine Zweifel daran wer mir gegenüber stand. Seiner Reaktion nach erging es Duo nicht anders, denn er versuchte mich wegzublinzeln und brachte erst einen Satz zusammen, als er sich gründlich von meiner Erscheinung überzeugt hatte. Mir lief es eiskalt den Rücken hinab und ich bekam eine Gänsehaut, was jedoch nicht am Wetter lag. Es war so viel Zeit vergangen seit ich ihn das letzte Mal gesehen hatte, und... es tat weh. Ich schluckte schwer, spannte meinen ganzen Körper unbewusst an. In meiner Brust trafen zwei Welten aufeinander und mein Herz fühlte sich an als hätte jemand ein glühendes Messer hineingestochen. Die plötzliche Umarmung gab mir dann den Rest.
Für eine Sekunde hielt ich den Atem an, mein Messer fiel zu Boden, und ich stand nur erstarrt da bevor ich ruckartig meine Hände hob und Duo grob von mir weg stieß. "...ich.. ich kann nicht." brachte ich stotternd heraus und machte strauchelnd ein paar Schritte nach hinten. Duo weinte und ich... ich war einfach nur komplett überfordert, von Duos Reaktion, dieser Situation und einfach allem! Trotzdem brachte ich es nicht fertig meinen Blick von ihm abzuwenden. Er schien so.. verletzlich... Ich wollte ihn in den Arm nehmen, und ihm sagen wie sehr ich ihn vermisst hatte, aber ich konnte einfach nicht. Es wäre falsch, der Kampf in mir war entschieden. Der Schock in meinem Gesicht wich einer ernsten Miene. "Tut mir leid." entschuldigte ich mich, für.. was auch immer. Ich musste hier weg. Dringend! Also machte ich kehrt...
@Duo Maxwell
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Das Dean die Umarmung nicht einmal erwiderte, bekam Duo überhaupt nicht mit. Zu überwältigt war er von diesem Moment. Allerdings, als er von dem Todgeglaubten weggedrückt wurde, da sah er ihn mit großen Augen an. Hatte er dich doch vertan? War das gar nicht Dean?! Ein Kloß bildete sich in seinem Hals und sein Herz machte einen Aussetzer. Hatte er sich das doch alles nur eingebildet?! Nein, es war Dean. Die Worte, die Art und auch wenn der Blick des Langhaarigen durch die Tränen nicht ganz klar war, so konnte er ihn doch erkennen. Das hier war Dean. Sein Dean, der ihm so viel geholfen hatte. Dem er sein Leben verdankte und so vieles mehr. Der Dean, den er so viele Jahre für tot gehalten hatte und nun doch hier vor ihm stand. Schon lange war der Schneider nicht mehr so aufgewühlt gewesen.
Natürlich war er immer der fröhliche Mensch. Steckte jeden mit seiner Freude an und war immer voller Energie. Doch vieles davon sollte seine wahren Gefühle überdeckten. Die wenigsten kannten auch seine andere Seite. Brandon hatte sie viel erlebt, waren sie doch einfach viel zu eng zusammen gewesen. Grace hatte in Balar damals einiges mitbekommen und auch Damon ein wenig. Es war nicht so, dass er den Menschen um sich herum nicht traute. Aber er hatte schon damals als Kind gelernt, dass es besser war, wenn man seine wahren Gefühle nicht kannte. Auch in der heutigen Zeit konnte er dieses Verhalten nicht ablegen. Und gerade jetzt war diese Fassade vollkommen verschwunden. Die letzten Wochen waren einfach zu viel gewesen. Und dann noch diese unverhoffte Begegnung, da konnte selbst Duo nicht mehr nur grinsen.
Geschockt riss der Langhaarige die Augen auf, als Dean Anstalten machte zu verschwinden. „NEIN!“, rief er sicherlich viel zu panisch und griff nach dem Arm des Älteren. „Wo willst du hin? Du kannst nicht gehen!“, redete er drauf los. „Du bist doch Dean? Du musst Dean sein!“, kam es leicht hysterisch von dem Jüngeren. „Wieso willst du gehen?“, stellte Duo dann die wichtigste Frage. Noch immer hielt er den Arm des anderen fest. Würde ihn auch nicht so schnell freiwillig loslassen. Zuviel hatte er in der letzten Zeit verloren. Das würde ihm bei Dean kein zweites Mal verlieren.
@Dean Morris

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Als ich Duo gerade zum ersten mal seit so viele Jahren gesehen hatte, hatte ich meinen Augen zuerst nicht getraut, doch wie hätte ich ihn je vergessen können? Vielleicht war es genau diese Tatsache, die mir so die Kehle zuschnürte. Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit kamen mir wieder hoch, und auch... nein. Krampfhaft unterdrückte ich jeden dieser Gedanken!
Duo protestierte als ich gehen wollte, doch ich wandte mich einfach ab. Es wäre besser so. "Ich geh dahin zurück wo ich hingehöre." murrte ich und sah, ohne anzuhalten, über meine Schulter zu Duo, doch der hielt sich beharrlich an meinem Ärmel fest. Warum musste er es mir so schwer machen?! Ich blieb stehen und zog meinen Arm samt Anhängel zu mir, sodass ich direkt auf Duo hinabsehen konnte. "Lass mich los!" wurde ich nun laut. Obwohl mich die vergangenen Jahre ausgezehrt hatten konnte ich durchaus einschüchternd wirken, zumindest auf Leute die mich nicht kannten. "Das geht dich nichts an. Du schuldest mir nichts also Finger weg von mir und mach, dass du weg kommst!" Früher hatte ich selten die Stimme erhoben, jedoch nie gegen Duo, und nun fuhr ich ihn so an. "Hau ab!" Erneut versuchte ich mich von ihm loszureißen
@Duo Maxwell
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Im ersten Moment wusste Duo absolut nicht, was er von alldem halten sollte. Passierte das gerade hier wirklich? Nicht nur, dass er mit seinen Kräften und auch mit seinen Nerven, vollkommen am Ende war, jetzt verhielt sich Dean auch alles andere so, wie er es von dem Todgeglaubten gekannt hatte. Geschockt sah der Langhaarige auf seine Hände, als der Ältere sich von ihm losriss. „Zurück?“, krächzte er schon fast. Weg von ihm damit? Würde er ihn jetzt schon wieder verlieren?! Dabei hatte er nun in den letzten Tagen viel zu viel verloren. Der kleine Moment Glück, welcher da war als er Dean jetzt wieder getroffen hatte, war so schnell verflogen, wie er gekommen war. „Wieso?“, hauchte er leise und man konnte deutlich heraushören, dass Duo verletzt wurde, durch die Worte. Sicherlich konnte man es dem Jüngeren auch ansehen.
Er ließ seine Arme fallen, so dass sie jetzt seitlich von ihm baumelten. Traurig sah er Dean an, welcher zu ihm blickte. „Ich schulde dir so viel…“, murmelte er und sah hoch. „Du hast mit damals mein Leben gerettet und das in mehr als einer Hinsicht. Du hast mir gezeigt, wie es sinnvoll und erfüllend zu leben ist und das mache ich bis heute.“, meinte er und lächelte leicht. Er hatte keine Kraft mehr, um sich hier jetzt groß zu streiten. „Aber…auch wenn ich es nicht will, ich kann dich nicht aufhalten, wenn du wegwillst.“, redete er traurig weiter. Man konnte deutlich heraushören, dass er nicht wollte, dass Dean wieder ging. Aber was sollte er sonst machen? Schwankend ging er auf den anderen zu und wollte eigentlich an ihm vorbei gehen. Aber tatsächlich, seine Kräfte ließen wirklich nach und er sackte neben dem anderen einfach zusammen. Lange würde er nicht bewusstlos sein. Sicherlich nur ein paar Minuten. Aber es zeigte doch, dass die letzte Zeit unheimlich an dem Halbjapaner gezerrt haben.
@Dean Morris

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zuletzt bearbeitet 26.12.2021 22:19 |
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"Zu meiner Schwester, ja. Sie wartet auf mich." zwar klangen meine Worte felsenfest, doch tatsächlich war ich davon keineswegs so überzeugt wie ich klang. Mir blieb nur die vage Hoffnung, dass sie mich nicht schon aufgegeben hatte... ich durfte sie um keinen Preis enttäuschen, niemals. Sie war doch meine kleine Schwester und ich als ihr Bruder hatte gefälligst für sie zu Sorgen.
Duo so niederzuschmettern war nicht meine Absicht gewesen, aber vielleicht war es besser jetzt eine klare Linie zu ziehen. Was auch immer da früher mal zwischen uns gewesen war hatte eine Grenze überschritten, das wusste ich nun. "Nein tust du nicht." entgegnete ich und sah zur Seite, seinem Blick zu begegnen... das brachte ich gerade einfach nicht fertig. "Das war ein Fehler, ich habe dich in etwas hineingezogen, dass... " ich schloss die Augen und schüttelte den Kopf. "Es ist meine Schuld und es tut mir leid, aber ich hätte dir nie meinen Wille aufzwingen dürfen, ich war im Unrecht." Hätte ich nicht in Duos Leben gepfuscht, wer weiß... vielleicht wäre er dann auf dem rechten Pfad geblieben. Stattdessen hatte ich mich ja unbedingt einmischen müssen und nun, nun hatte er sich verlaufen.
Ich öffnete den Mund um etwas zu sagen, als Duo plötzlich einfach zusammenbrach. Erschrocken kniete ich mich neben ihn und prüfte, ob er noch atmete - dann hielt ich inne. Was zur Hölle tat ich da gerade?! Ich konnte doch nicht...! Aber ihn liegen lassen..? Nein... Ich zögerte, rang mit mir selbst, bis ich einmal tief durchatmete und mich umsah. Wir waren alleine. Es war niemand sonst hier. Also hob ich ihn behutsam hoch und trug ihn ein paar Schritte weit zum nächsten Baum, in dessen Schutz ich ihn absetzte. Ratlos trat ich einen Schritt zurück. Ich war kein Arzt und wusste nicht was ich tun sollte. Es war schon schlimm genug, dass ich ihn überhaupt getragen hatte. Er würde zurecht kommen. Oder nicht? ich ging zurück zu den beiden Leichen und sammelte mein Messer wieder auf. Nein. Ich konnte Duo bei der Kälte nicht alleine lassen. Mit mir selbst im Zwiespalt machte ich wieder kehrt und suchte mir einen Platz in seiner Nähe, von dem aus ich beobachten konnte ob er noch atmete. Doch was wenn er aufhörte? Oder es zu kalt wurde? Still hoffte ich einfach, dass ich die Antwort auf diese Fragen nie erfahren musste
@Duo Maxwell
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Lange war Duo wirklich nicht bewusstlos gewesen. Vielleicht so 20 Minuten. Die Worte von Dean schwirrten in seinem Kopf herum, als seine Lebensgeister so langsam zurückfanden. Es war schön, dass er seine Schwester gefunden hatte. Damals hatten sie nach seinen Eltern und ihr gesucht. Ob seine Eltern noch lebten? Irgendwie freute es den Langhaarigen. Aber das er unbedingt sofort zu ihr zurückwollte? Das verstand er weniger. Sie hatten sich ja nun auch so lange nicht gesehen. Allerdings schien das wohl mit dem zusammen zu hängen, was er ihm nicht an den Kopf geworfen hatte. Das alles ein Fehler gewesen war. Das er ihn niemals seinen Willen aufzwingen wollte. Wo hatte er ihm den seinen Willen aufgezwungen?! Er hatte ihm damals die Augen geöffnet. Das es einfach nicht richtig war sich zu verstecken und man zu seiner Persönlichkeit stehen sollte. Auch wenn man Schwul war, konnte man stolz auf sich sein und musste das nicht verstecken. Das hatte er auch viel zu lange gemacht. Und natürlich bereute Duo es nicht, dass er nun so lebte. Also warum tat es Dean?
Wieder liefen ihm die Tränen aus den Augen. Er spürte, dass er nicht mehr auf dem Boden lag. Allerdings hatte er Angst, wenn er die Augen öffnen würde, wäre er jetzt wieder allein. Hatte Dean ihn wirklich hier liegen gelassen und war verschwunden? Wenn er nicht nachgucken würde, würde er es wohl niemals erfahren.
Langsam öffnete er daher seine Augen und sah sich um. Tatsächlich saß sein damaliger Lebensretter neben ihm und schien ihm im Blick behalten zu haben. „Danke…“, hauchte er leise und er setzte sich aufrechter hin. Kurz fasste er sich an die Stirn, als ihm ein leichter Schwindel erfasste. „Ich hatte schon Angst, dass du einfach wieder verschwunden wärst.“, meinte Duo ehrlich und seufzte leise. Ob er ihn zumindest zu sich nach Hause locken konnte? Vielleicht, wenn sie in seiner Hütte wären, dann könnte er mit Dean richtig reden? Oder sollte er das hier versuchen? Nein, dass war kein guter Ort. Es war kalt, gefährlich und alles andere als ratsam sich länger hier aufzuhalten. Ihm kam aber noch ein anderer Gedanke.
„Ich weiß nicht was vorgefallen ist, dass du so denkst und redest. Aber wir sollten hier nicht mehr bleiben. Zudem wird es langsam dunkel und da sollte keiner unterwegs sein. Hier ist gleich eine Hütte, in der ich schon mal die Nacht verbracht habe, nachdem unser Auto liegen geblieben war. Sie ist halbwegs sicher und man kann sie verschließen“, erklärte er und stand schwerfällig auf. Kurz schwankte Duo, dann hatte er einen halbwegs sicheren Stand. Ja, eine Pause wäre vielleicht nicht das schlechteste. Hoffentlich lies sich Dean darauf ein, denn der Schneider würde zu gerne wissen, was mit seinem besten Freund passiert war.
@Dean Morris

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Still hockte ich da und wartete einfach nur ab. Jede Minute kam mir so unfassbar lange vor, dabei war mein Zeitgefühl eh schon mehr schlecht als recht. Warum wachte Duo denn nicht endlich auf? Hatte ich ihn bald auch auf de Gewissen? Über diesen Gedanken mehr als entsetzt schaute ich noch mal genau hin. Duo atmete noch, das war doch ein gutes Zeichen, aber er weinte auch. Ich wandte den Blick ab und sah hinab auf meine Stiefel, wartete weiter während ich jedem verdächtigen Geräusch lauschte. Da war aber nichts, wir waren ganz unter uns.
Als Duo endlich wieder zu sich kam und sich bewegte war ich erleichtert, auch wenn ich es nicht zeigte. Trotzdem schwieg ich. Seine Angst war berechtigt gewesen, doch wollte ich wirklich so tief sinken und jemanden bei dem Wetter einfach hilflos zurücklassen?
Ich hörte Duo zu, als er vorschlug einen Unterschlupf für die Nacht zu suchen, zuckte aber nur mit den Schultern. Er sah mitgenommen und verletzt aus, und jetzt wo ich mich etwas beruhigt hatte und meine Gedanken wieder halbwegs geordnet waren sah ich klarer. Es wäre doch nichts verwerfliches dabei, wenn ich einen kleinen Umweg einlegte und ihn in Sicherheit brachte. Nur für eine Nacht. Niemand würde davon erfahren.
Wortlos stand ich auf und folgte Duo mit einem Baby Elefanten Abstand zu ihm. Die Hände tief in den Taschen meines Manels vergraben machte ich keinerlei Anstalten ihn zu stützen
@Duo Maxwell
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Der kurze Moment still, in welchem Duo auf eine Antwort wartete, fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Warum konnte Dean nicht einfach mal was sagen?! Früher war er nicht so wortkarg gewesen. Der Langhaarige war sich sicher, dass seinem Lebensretter einiges widerfahren sein musste. Doch er verschwand nicht und bildete er sich das nur ein, oder hatte der andere leicht genickt? Also sammelte Duo sich und stapfte dann, etwas schwankend, los.
In der Hütte, welche er nun ansteuerte hatte, hatte er damals bei dem Schneesturm mit Grace gehockt. Da hatte Brandon noch gelebt. Sie waren mit dem Auto auf dem Weg nach Balar gewesen, als dieser den Geist aufgegeben hatte. Die Kinder waren auch mit dabei. Sie hatten in der Hütte Zuflucht gefunden und wurden dann sogar von Samuel, dem Vater von Grace, überrascht. Das dieser noch lebte, hatte keiner gewusst. Ein Schmunzeln legte sich auf die Lippen des Langhaarigen, als er an das erste Treffen zurückdachte. Er hatte sich mit Sam natürlich direkt anlegen müssen und Lillian, sein süßes Patenkind, war natürlich voll auf seiner Seite gewesen und hatte ihren Opa böse angeschaut. Es war ein denkwürdiger Abend gewesen. Da hatte noch niemand gewusst, was auf ihnen zu kommen würde.
Nach einem kurzen Marsch hatte sie die Hütte erreicht. „Hier ist sie.“, meinte Duo und lächelte Dean an. Er hatte die Zeit genutzt und sich auch wieder etwas gesammelt. Was auch immer mit dem anderen passiert war, er hatte ihn wieder und er lebte noch! Das war das wichtigste. Alles andere würde sich später noch zeigen.
Die Tür knarzte, als der Schneide sie öffnete. Schnell sah er sich drinnen um. Doch die Wände waren alle noch intakt und da die Tür verschlossen gewesen war, sollte auch kein Untoter hier herumlungern. Die Leichen hatten sie damals draußen in den Schnee geworfen. Der Kamin war aus, funktionierte allerdings noch. Holz lag sogar auch noch daneben, welches sie nicht gebracht hatten. Es würde für die Nacht wohl noch reichen. In der Ecke stand ein altes Holzbett, wo noch eine alte Decke drauf lang. Sie hatten nicht alles wieder mitgenommen, viel dem Langhaarigen auf. Sonst war nur noch ein alter Teppich zu sehen, auf welchem sie vor dem Feuer gesessen hatten. Es würde wieder reichen, für sie beiden. „Ich kümmere mich mal um ein Feuer.“, meinte Duo, als sie beide in der Hütte standen und die Tür wieder geschlossen war.
Während er das Feuer im Kamin entfachte, plapperte er die Story, wie er hier mit Grace und ihren Kindern gestrandet war. Allein um sich abzulenken. Gerade wenn er nervös war, konnte Duo viel und schnell vor sich hin reden. Natürlich kannte Dean die ganzen Namen nicht, aber das war für die Geschichte nicht so wichtig. Er ließ auch das Treffen mit Samuel nicht aus und das dieser ihn geärgert hatte. Das Samuel dann auch sowas wie sein Schwiegervater war. Von Brandon selbst erzählte er allerdings nichts. An diesen konnte und wollte er im Moment nicht denken.
@Dean Morris

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In Gedanken versunken stapfte ich durch Matsch und den letzten Schee, bis wir eine kleine Hütte erreichten. Vo außen sah sie nach nicht sonderlich viel aus, doch solange sie uns Schutz bot, und einen trockenen Schlafplatz, würde ich mich nicht beschweren. Duo ging vor und öffnete die Türe. Drinnen war es etwas muffig, doch wenn erstmal ein Feuer im Kamin brannte, wäre es hier bestimmt ganz gemütlich.
Ich nickte nur als Duo verkündete, er würde ein Feuer zu machen, und stellte meinen Rucksack ab. Es gab einen Tisch und Stühle, also setzte ich mich dort und.. hörte zu. Ich kannte niemanden aus seiner Erzählung und wusste auch nicht in welchem Verhältnis sie zueinander standen, also schwieg ich und ließ ihn reden. Seine Worte hielten die unangenehme Stille fern, bis das Feuer im Kamin brannte und es schon nach kurzer Zeit ein bisschen wärmer wurde, doch jede Geschichte fand irgendwann ein Ende.
"Hast du Hunger?" fragte ich unvermittelt, doch ich wusste nicht was ich sonst sagen sollte. Aus meinem Rucksack holte ich eine zerbeulte Feldflasche und ein Stück Brot, sowie etwas Trockenfleisch und einen verschrumpelten Apfel hervor. "Ist nicht viel aber besser als nichts.."
@Duo Maxwell
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Es hat Duo gut getan, sich auf das Feuer zu konzentrieren und einfach vor sich hin zu reden. Tatsächlich hat es ihn ein wenig abgelenkt und er konnte damit auch seine Nerven wieder etwas beruhigen. Müde und ausgelaugt war er natürlich immer noch, aber sein geistiger Zustand war nun besser.
„Essen klingt nach einem Plan!“, lächelte er, als Dean das Thema ansprach. Auch der Langhaarige hatte noch etwas dabei. Ebenfalls ein Laib Brot, das war für Reisen immer das Beste. Es hielt sich eine Weile, sättigte und war leicht zu tragen. Ebenso auch leicht in der Herstellung. Dieses war tatsächlich aus der Heavens Paradise. Als er Damon geholt hatte, hatten sie sich dort noch was erbeuten können. Eine Flasche Wasser befand sich ebenfalls dabei und gebratene Fleischstücke. „Ich hab auch nicht viel mehr!“, zuckte er nur mit den Schultern.
Alles lag nun auf dem alten Tisch, welcher schon deutlich bessere Tage gesehen hatte. Aber es würde reichen. Duo setzte sich seinem eigentlich besten Freund gegenüber und nahm sich ein wenig von dem Brot. Er hatte schon seit gut 2 Wochen nichts mehr richtiges gegessen, deswegen war er da etwas vorsichtig. Einen Moment aßen sie schweigend, bis der Langhaarige diese Stille durchbrach. „Hast du deine Eltern auch finden können?“, fing er an. Damals hatten sie nach seinen Eltern und seiner Schwester gesucht.
@Dean Morris

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Da ich nicht genau wusste wann ich wieder zu meiner Schwester stoßen würde hatte ich mir meine wenigen Vorräte eingeteilt, doch bis morgen würde es schon reichen, und dann.. irgendwas würde ich schon finden. Ich nahm mir vom Grillfleisch, und biss gerade ab als Duo mich nach dem Verbleib meiner Eltern fragte. Mit gesenktem Blick hielt ich inne. "Tot, alle beide." antwortete ich leise und starrte das restliche Stückchen zwischen meinen Fingern an. Meine Familie war ein heikles Thema, das mir noch heute auf den Magen schlug. "Ich war zu spät." hatte sie im Stich gelassen, nicht beschützt... "Aber ich machs wieder gut." dabei gab es dort nichts 'wiedergutzumachen', nur hielt mich meine Schwester mit eben dieser Hoffnung bei sich. "Ich.. versuchs." räumte ich dann ein und überlegte kurz, ehe ich meinen Blick wieder hob. "Willst du.. vielleicht mitkommen? Ich weiß gerade nicht wo sie genau steckt, aber ungefähr wohin sie will. Es gibt da auch Leute die mir sehr geholfen haben und vielleicht kann Dr. Carter auch dir helfen, er ist echt gut und... es funktioniert." nun zeigte sich sogar ein winzig kleines Lächeln auf meinen Lippen. Es war zwar spät, aber womöglich noch nicht zu spät. "Du könntest alles haben! Eine richtige Famile mit einer hübschen Frau.. ein normales Leben, überleg doch mal." eine Spur Traurigkeit mischte sich unter meine Miene. So sehr hatte ich mir all das gewünscht! Einfach nur... normal sein, dazugehören... von meiner Familie akzeptiert werden. Stattdessen hatte ich sie zerstört. "Wäre ich damals nicht abgehauen, sondern hätte auf meine Eltern gehört und mich gebessert, hätte ich sie beschützen können."
In den letzten Jahren hatten mir alle um mich herum deutlich zu verstehen gegeben, was für eine Abart ich war und das etwas mit mir nicht stimmte - solange, bis ich es selbst glaubte. Und nun lag die Wurzel allen Übels.. in mir drin.
@Duo Maxwell
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„Oh, dass tut mir leid zu hören…“, meinte Duo ehrlich, als Dean ihm geantwortet hatte. Es war nie schön, wenn man erfuhr, dass man wen verloren hatte. Da die wichtigsten Menschen von ihm schon vor der Apokalypse gestorben waren, war das bei dem Langhaarigen nicht so dramatisch. Zumindest dachte er, dass alle tot waren. Das sein Bruder hier noch herumgeisterte, dass würde auch ihn noch von den Socken hauen. „Bei deiner Schwester dann, oder?“, vermutete der Schneider. Was anderes würde aber auch keinen Sinn machen. Sicherlich wollte er deswegen wieder zurück. Er hatte seine Eltern schon nicht schützen können, dann wollte er das wenigstens bei seiner Schwester. So einen Grund konnte er dann wenigstens nachvollziehen. Vielleicht waren sie dann ja auch nicht so weit auseinander, so dass sie sich treffen konnten.
Doch die nächsten Worte, die aus Dean sprudelten, ließen Duo erst einmal vollkommen sprachlos da sitzen. „Was?!“, war das erste, was ihm in den Sinn kam. „Bei was soll er mir helfen, dass ich Frauen mag?!“, rief der Langhaarige schockiert und stand ruckartig auf, so dass der Stuhl zu Boden viel. „Was redest du da?“, schüttelte er den Kopf und sah seinen Gegenüber an. „Ich habe eine Familie. Eine recht große sogar. Ich lebe glücklich in einer Kolonie, in welcher ich mich nicht verstellen muss und so sein kann wie ich bin. Ich habe sogar meinen großen Bruder gefunden, welcher glücklich war, als er meinen Freund kennengelernt hatte.“, redete er und sah Dean weiter dabei an. Die Ehrlichkeit in diesen Worten war zu sehen und auch zu hören. Zudem war Duo eh kein Mensch, der viel vom Lügen hielt. Den Tod von Brandon schob er derweil ganz weit nach hinten. Einen Zusammenbruch deswegen konnte er nun wirklich nicht gebrauchen.
„Wenn ich eines ganz genau weiß und in all den Jahren vor und nach dem Ausbruch gelernt habe, dann das es nichts bringt in der Vergangenheit zu leben! Wenn du deinen Eltern wichtig gewesen wärst, dann hätten sie dich nicht weg geschickt! Und ich weiß, es hätte sich nichts geändert, wenn du dich verstellt hättest. Ich hab es lang genug selbst gemacht und mich hätte es am Ende fast das Leben gekostet!“, redete er sich fast in Rage. „Du selbst hast mich gerettet, als meine vermeintliche Familie mich im Stich gelassen hatte!“. Fassungslos sah er Dean an. Was hatte er nur alle die Jahre erzählt bekommen, dass er sich so verändert hatte?!
@Dean Morris

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"Danke." meine Erinnerungen an sie waren zwar alt und verblassten immer mehr, doch ich würde nie vergessen wie enttäuscht sie gewesen waren, als sie herausgefunden hatten, dass ich einen anderen Mann geküsst hatte. "Sie ist alles was ich noch habe." Blut war doch bekanntlich dicker als Wasser, man musste zu seiner Familie stehen!
Ein wenig erstaunt über Duos Reaktion runzelte ich die Stirn. Warum war er denn so empört? "Auch.." kein Grund gleich auszuflippen, so hatte ich Duo gar nicht in Erinnerung. "Das ist nicht das selbe." engegenete ich als er seine Kolonie als Familie bezeichnete. "Und das macht es noch lange nicht richtig. Es.." er hatte einen Freund..? Natürlich war es schön zu hören, dass Duo seinen Bruder lebendig wiedergefunden hatte, aber das rückte angesichts seines 'Freundes' etwas in den Hintergrund.
"Das ist doch genau mein Punkt! In der Vergangenheit habe ich Fehler gemacht, viele sogar, und schwerwiegende. Darum habe ich mich ja geändert!" Duos Worte über meine Eltern trafen mich hart und ich ließ die Schultern hängen. "Natürlich bin ich ihnen wichtig gewesen, darum hatten sie doch versucht mir zu helfen. Dass ich zu blöd war das zu verstehen, das war doch nicht ihre Schuld sondern meine." rechtfertigte ich mich leise, bevor ich wieder lauter wurde. "Woher willst du das denn wissen?! Alles wäre gut gewesen, wenn ich einfach stark geblieben wäre und den kranken Gedanken nicht nachgegeben hätte!" Es war ein leichtes die Vergangenheit schönzureden, solange bis sie zu den eigenen Ansichten passte - vor allem wenn sie sich mit Wunschdenken vermischte. "Vor den Untoten, ja! Aber die Typen waren genausowenig deine Familie wie eine Kolonie es ist! Ich hätte damals auf dich hören sollen, statt dir wirres Zeug einzutrichtern. Das war dumm von mir und es tut mir unendlich leid... lass es mich doch jetzt wiedergutmachen. Bitte! Dr. Carter kann uns beiden helfen, das weiß ich." Duo bedeutete mir noch immer viel - natürlich auf eine ganz normale Art und Weise!
@Duo Maxwell
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„Haben wir nicht alle Fehler in der Vergangenheit gemacht?!“, sah Duo dein anderen ernst an. Er konnte es einfach nicht fassen, was Dean da zusammen faselte. Es schien wirklich so, als ob er einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. So ein Bullshit konnte man sich doch nicht einfach so ausdenken! „Und natürlich ist meine Kolonie dasselbe wie eine Familie. Familie wird nicht durch Blut bestimmt!“. Vielleicht sah auch nur er das so. Aber sein Gegenüber wusste, dass er adoptiert wurde und seine Mutter trotzdem als seine Mutter ansah. Das sein leiblicher Vater kein guter Mensch war und auch das sein Adoptivvater ein Wichser gewesen ist. Der Langhaarige hatte sich Dean damals vollkommen anvertraut. Umso schlimmer war es, dass dieser jetzt so einen Müll von sich gab! Auf das Thema zu seinem Freund, ging er nicht weiter drauf ein. Wenn er sich jetzt noch mehr mit Brandon befassen würde, würde er nur wieder zusammenbrechen, dass konnte er sich hier gerade nicht erlauben.
„Mal davon abgesehen, dass auch mein leiblicher Bruder kein Problem damit hat, dass ich Schwänze geiler finde als Brüste!“, redete er weiter. Er hatte sich in seiner Ausdrucksweise noch nie groß zurückgenommen. Und er war stolz auf das was er in seinem Leben alles erreicht hatte und dass er offen und ehrlich zu seinem selbst stand. „Wobei den helfen? Das du dich verleugnest? Dich für ihre Ansichten verbiegst und versteckst? Das ist alles andere als Hilfe!“, redete er sich halb in Rage. Was waren denn das für Eltern?! Und wenn seine Schwester auch so dachte, dann dufte Dean niemals dahin zurück gehen. „Meine Gang war wirklich keine Familie. Aber meine Kolonie ist es! Sie nehmen mich wie ich bin. Ich habe eine Menge Freunde, Liebschaften, werde geachtet und gemocht!“, fauchte er wütend. An Balar ließ er nun wirklich nicht schlechtes kommen, auch von Dean nicht. „Ich brauche diese Falsche Hilfe nicht!“, knurrte er und sah seinen Gegenüber wütend an. „Und du brauchst sie auch nicht! Es ist scheiße was mit deinen Eltern passiert ist und dass du dich nicht im Guten von Ihnen verabschieden können. Aber wenn du dich verleugnest, bringt es sie nicht wieder und macht alles ungeschehen! Das Einzige was sein wird ist, dass du kümmerlich, einsam und unglücklich zu Grunde gehst und das werden deine Eltern alles andere als wollen!“, sprudelte alles aus dem Langhaarigen heraus. „Und wer weiß, vielleicht waren deine Eltern am Ende stolz und froh, einen Starken Sohn zu haben, der sich behauptet und zu seinem Selbst steht!“. Wer wusste das schon. Am Ende wurde es ihm alles nur eingeredet! Duo war wütend, richtig wütend und verletzte. Das konnte man ihm auch ansehen.
@Dean Morris

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Warum erkannte Duo denn nicht, dass manche Fehler schwerer wogen als andere? Ich wollte doch nur meine alten Schwächen überkommen. Als ob ich das ganze einfach nur zum Spaß machte! Ich wollte etwas erwidern, doch Duo ließ mich nicht zu Wort kommen Familie war für uns beide kein einfaches Thema, aber für mich war eine Gruppe Überlebender einfach Meilen weit weg von einer Familie. Wir hatten komplett verschiedene Erfahrungen gemacht was das anging... beließen wir es einfach dabei.
"Das macht es noch lange nicht richtig!" fuhr ich Duo an und schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. "Und du irrst dich! Ja ich habe mich verändert, aber wenigstens versuche ich mich zu bessern! Es ist das richtige." beharrte ich davon überzeugt. "Pass auf was du sagst!" Ich stand auf und ging zwei Schritte um den Tisch herum auf Duo zu. "Du hast kein Recht so über sie zu sprechen." meine Stimme klang merkwürdig ruhig, die Hände zu Fäusten geballt. "Ich tue mein bestes genau der Sohn und Bruder zu sein den sich meine Eltern und meine Schwester sich gewünscht haben. Ist das einfach? Nein verdammte Scheiße! Aber ich lass mir von dir sicher nicht sagen was für ein Versager ich bin." Duo hatte ja nicht unrecht, ich war nicht glücklich mit meiner Situation, doch es würde besser werden. Irgendwann... ja, irgendwann würde das Happy End kommen, dass ich mir so sehr wünschte. "Lass mich einfach in Ruhe." blind für Duos Seite wandte ich mich von ihm ab, schnappte mir meine Ecke Brot und verzog mich vor den Kamin. Das war doch sinnlos!
@Duo Maxwell
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Kurz zuckte Duo zusammen, als Dean so auf den Tisch schlug. Die Zeit in der Paradise hatte bei dem Langhaarigen scheinbar doch unsichtbare Spuren hinterlassen. Mit Samthandschuhen wurde er da sicherlich nicht behandelt und mehr als einmal gefoltert. „Was ist daran besser?!“, schrie der Schneider zurück. Allein schon deswegen, um sein Zusammenzucken zu kaschieren. Lieber nichts anmerken lassen.
Fest sah er Dean an, als dieser auf ihn zu kam. „Was sonst? Schlägst du mich?“, provozierte er ihn bewusst. „Weil du weißt das ich Recht habe und dir nichts anderes einfällt?“, knurrte er und wich immer noch keinen Millimeter zurück. Er musste nach oben schauen, da der andere deutlich größer war. „Und was haben sie davon, dass du das machst? Du machst die anderen zufrieden und dich damit unglücklich! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand für seine Kinder will!“, blieb Duo bei seinem Standpunkt.
„Ich sage nicht das du ein Versager bist, dass tun die anderen! Ich habe immer zu dir aufgesehen und noch heute Alpträume davon, dass ich dachte, das du an diesem Tag gestorben bist. Du hast mir den Weg in eine bessere Welt gezeigt. Ich würde niemals sagen das du ein Versager bist!“, verteidigte er sich und seinen Standpunkt. Er blieb dabei ernst und auch lauter. Sicherlich sagte seine Schwester sowas. So langsam glaubte er zumindest daran, dass diese der Grund dafür war. Was hatte sie ihm noch für Lügen erzählt?!
Duo sah ihm nach, als Dean sich abwandte und auf dem Teppich vorm Kamin platz nahm. Einen Moment war es still zwischen ihnen, ehe Duo auf ihn zu ging. „Warum denkst du auf einmal so schlecht von dir?“, fragte er ruhiger nach. „Wieso zweifelst du an dir selbst?“, redete er noch immer ruhig weiter und kniete sich vor den Älteren. Sanft sah er ihm in die Augen. „Du bist so ein wundervoller Mensch. Du solltest nicht so von dir denken!“, meinte er ehrlich.
@Dean Morris a

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Es machte mir nichts aus wenn man mich anschrie, das prallte einfach an mir ab, doch ich war mir nicht bewusst darüber welche Auswirkungen es auf Duo haben könnte. Ich war wütend und für einen Augenblick tatsächlich verleitet Duo eine reinzuhauen. Diese Reaktion wäre mir früher nie in den Sinn gekommen, doch wenn er so weiter machte... "Damit du dein Maul hälst." knurrte ich mit zusammengebissenen Zähnen und kaltem Blick, obwohl er Recht hatte. All die Fragen auf die ich keine Antwort hatte, die ignorierte ich einfach. "Es ist ja nicht für immer, nur für jetzt. Es wird besser und dann sehen wir ja was du dir vorstellen kannst!" eine bessere Welt soll ich ihm gezeigt haben? Was für ein schlechter Witz war das denn? "Gar nichts ist besser, mach die Augen auf! Leute, wie die aus deiner Gang, die gibt es noch imer und sie sind überall, und sie haben recht. Wenn ich nicht mal so etwas einfaches kann wie eine Frau zu lieben, wozu macht mich das dann wohl?!" Die Antwort auf diese Frage wollte ich gar nicht hören.
Vor dem Kamin war es schön warm, doch eigentlich war mir der Appetit vergangen. Also starrte ich in die tanzenden Flammen und spielte unschlüssig mit dem Brot in meinen Händen, bis Duo sich vor mich stellte. Ich wandte den Kopf ab und schwieg, da brauchte er mich auch gar nicht so ansehen! Meine Miene blieb kalt und abweisend
@Duo Maxwell
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