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THE DEAD DON’T DIE
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#81

RE: Wälder

13.10.2020 11:29
Athene Dunne Athene Dunne (gelöscht)
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"Freust du dich wenigstens schon ein kleines bisschen auf die Burg? Ich bin mir sicher, dass es eine geben wird. Du kennst doch Ivar. Er würde nicht so sehr von diesem Ort schwärmen, wenn er dort nicht vollkommen auf seine Kosten käme." Mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen, welches ihre weichen Gesichtszüge untermalte, blickte sie zu @Skadi Nygard herüber. Tatsächlich konnte sich Athene nur zu gut vorstellen, wie @Ivar O Bryan in Mitten der Burg saß. Natürlich auf einem Thron. Wo auch sonst? Von dort aus blickte er auf seine Gefolgschaft herunter und freute sich innerlich total, nun seinen kleinen Traum ausleben zu können. Vermutlich würde er sich wirklich noch eine Krone und ein Zepter anfertigen lassen, damit er seinem Namen - König Ivar - gerecht wurde. Thea konnte gar nicht anders, als einmal leise lachend ihren brünetten Kopf zu schütteln, als sie sich das alles bildlich vorstellte. Natürlich handelte es sich dabei um eine sehr überspitzte Darstellung, jedoch konnte sie sich schon vorstellen, dass Ivar - ganz tief drinnen - so etwas gerne in die Tat umsetzen wollte. Und, wenn es nur für ein Tag war. "Wenn er sich selbst zu König Ivar krönt... wollen wir dich dann nicht zu Prinzessin Skadi krönen lassen?" Grinsend schlang sie die Arme um die Kleine herum, sodass sie den Wirbelwind sanft an sich heran ziehen konnte. "Dann sitzt du direkt neben ihm. Oder, wenn er nicht hinsieht, kletterst du einfach auf seinen Thron." Hach, es würde sicherlich verdammt lustig aussehen, wenn Ivar zu seinem heiligen Thron kam und dieser von der kleinen Skadi schon besetzt wurde. Sein Gesichtsausdruck wäre sicherlich göttlich. Bevor Athene allerdings weiterhin darüber nachdenken konnte - schafften es diese Gedanken, oder eher Vorstellungen, doch gerade tatsächlich, dass sich bestimmte Szenen in ihrem Kopf zusammen sponnen, welche sie alle samt belustigen - vernahm sie bereits die Worte von Skadi. Für einen Moment dachte sie über diese nach, wobei sie die Luft tief in ihre Lungen zog. Wusste sie doch nicht so ganz, wie sie mit einer solchen Frage umzugehen hatte, immerhin zählte sich Athene nun wirklich nicht zu den empathischsten, oder gar, verständnisvollsten Menschen dazu. "Ich weiß, es ist schwer für dich, ohne ihn zu sein, jedoch musst du immer an eins denken: Er hat dich nicht komplett verlassen. Wenn du weiterhin ganz fest an ihn denkst und an alles, was ihr zusammen erlebt habt, lebt er weiter. In deinem Herzen, aber auch in deinen Erinnerungen." Thea wischte mit dem Daumen über ihre blasse Wange und blickte ihr dabei lächelnd in die großen Augen. "Also gibt es auch keinen Grund für Krokodilstränen." Es brach ihr wirklich das Herz, die Kleine so zu sehen. Immerhin wollte sie einfach nur, dass sie ihr Leben - so gut es eben ging - lebte und dabei in ihrer kompletten Blüte erstrahlte. Natürlich war dies in der gegenwärtigen Zeit schwieriger - erst recht, wenn man, so, wie Skadi - seine komplette Familie verlor, jedoch nicht unmöglich. "Dein Papa würde nicht wollen, dass du traurig bist. Und schon gar nicht wegen ihm. Er ist immer bei dir. Immer, hörst du?" Noch einen letzten Kuss hauchte sie auf ihre Stirn, ehe auch in ihre Ohren das Stöhnen, Schluchzen und Geraschel drang, welches sofort ihre Aufmerksamkeit erhaschte. Ihr dunkles Augenpaar wanderte durch die Umgebung und erspähte sofort die stinkenden Viecher, welche - mal wieder - die gesamte Luft verpesteten. Sofort griff Athene nach ihrem Pfeil und feuerte diesen, nachdem sie den Bogen spannte, auf einen der Beißer ab, welcher sofort, wie ein nasser Sack, in sich zusammen sackte. Ohne darüber weiter nachzudenken, wiederholte sie diese Prozedur und erledigte somit auch einen Zweiten von ihnen. "Skadi, pass auf!" - Rief sie ihr noch schnell zu, als einer von ihnen ihr verdächtig und vor allem gefährlich nahe kam, doch wäre die Kleine wohl nicht sie selbst, wenn sie sich nicht selbst um diesen kümmerte beziehungsweise sich zu helfen wusste. Ein kurzes Lächeln schenkte sie daraufhin ihrem Ziehkind, ehe sie sich dann etwas um ihre eigenen Achse drehte, um einen Beißer besser ins Visier nehmen und dann auch erledigen zu können. Hatten nicht @Jason Avery und sie erst geklärt, wie unwahrscheinlich es war, dass drei von ihnen in der Nähe des Cottage waren? Immerhin suchten die Bewohner das Gebiet regelmäßig nach diesen stinkenden Dingern ab und erledigten sie auch. Also wie hoch war bitte die Wahrscheinlichkeit, dass nun weitere auftauchten? War irgendwo ein Nest von ihnen? War es eine ganze Horde, die sich in diesen Teil des Waldes verirrte, weswegen noch weitere Monster in den Ecken lauerten und nur darauf warteten, endlich ihren niederen Trieben und Gelüsten nachzugehen? Auch, wenn sie darauf keine Antwort parat hatte, so stand dennoch eins für sie fest: Das Cottage musste darüber informiert werden.


❞I find it kinda funny, I find it kinda sad. The dreams in which I'm dying are the best I've ever had. I find it hard to tell you. I find it hard to take. When people run in circles it's a very very... mad world.❞
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#82

RE: Wälder

29.10.2020 20:22
Skadi Nygard Skadi Nygard (gelöscht)
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„Oh ja. Am liebsten würde ich jetzt schon zur Insel gehen und mir die Burg ansehen!“, gab Skadi von sich und wurde bei dem Gedanken, jetzt sofort einfach dahin zu gehen, hibbelig.
„Können wir nicht einfach hingehen? Selbst wenn wir am Ende doch nicht dahinziehen, dann habe ich wenigstens mal eine Burg gesehen.“, fragte das Mädchen ihre Ziehmutter. Je mehr sie darüber nachdachte, desto besser gefiel ihr diese Idee, weswegen sie Athene mit ihren großen Rehaugen von unten ansah und hoffte so ihren Wunsch erfüllt zu kriegen.
Als Thea durch ihre Vorstellung an Ivar mit Krone und Zepter anfing zu lachen, musste Skadi unweigerlich auch anfangen. Zwar wusste sie nicht, weshalb Athene genau lachte, doch auch Skadi stellte sich den Iren ähnlich vor.
Dann sprach die Dunkelhaarige eine eventuelle Krönung Ivars an und ob dann Skadi eine Prinzessin sei.
„Papa meinte immer, dass ich seine kleine Prinzessin bin. Da brauch ich nicht wie Ivar eine Krönung zur Bestätigung.“, meinte sie zu diesem Thema. Titel, Geschlecht, Hautfarbe und Sexualität hatte in der Familie Nygard noch nie eine Rolle gespielt. Nur wie die Personen zu einem standen, wie sie sich verhielten und ob sie ein gutes Herz hatten, zählte für sie. Mit diesen Werten war Skadi aufgewachsen, weswegen sie nicht viel mit dem Titel Prinzessin anzufangen wusste. Sie wusste jedoch, dass Prinzessinnen meist schöne, kluge Frauen in den Geschichten waren und Leif ihr damit ein Kompliment gemacht hatte.
„Aber ich bin gerne deine Prinzessin! Wenn du dafür auch meine bist.“, lächelte Skadi Athene an, denn ihr viel wieder ein, dass ihr Vater einmal zu ihr gesagt hatte, dass er durch seinen Titel als Anführer ein König sei und so eine Prinzessin das wichtigste in seinem Leben ist. Da Skadi nur noch Athene und Ivar als Familie hatte, wollte sie gerne die Prinzessin von ihnen sein. So waren sie einander das wichtigste im Leben, auch wenn sie dies in diesem Moment nur durch eine Metapher aussprach.
Skadi giggelte als Athene sie in ihre Arme zog und ihr ins Ohr flüsterte, dass sie als Prinzessin direkt neben Ivar sitzen würde und heimlich auch mal seinen Platz einnehmen konnte.
„Wenn Matanus neben mit sitze, wird er sich an dem Tag wahrscheinlich einen neuen Thron suchen.“, lachte Skadi bei der Vorstellung wie Ivar wieder von dannen ziehen würde. Schließlich legte sich niemand mit jemanden an, der einen Bären besaß und einen Thron verteidigen wollte. Ihr Ziehbruder verstand sich mit Matanus zwar gut – Ivar teilte ziemlich oft unfreiwillig sein Essen mit dem Schwarzbären, wodurch das Tier ihn mochte – doch er hatte sehr großen Respekt vor der Bärin.
Dann jedoch schlugen Skadis Gedanken um, sie dachte an ihren verstorbenen Vater, was sie dann auch gleich aussprach. Athene fand jedoch die passenden Worte für sie, um sie wieder aufzumuntern, sodass sie sich nicht in ihren traurigen Gedanken verlor.
„Das heißt, so lange ich an Papa denke, wird er immer bei mir sein?“, fragte sie nochmal zur Sicherheit nach: „Dann werde ich mich noch mehr an ihn erinnern, sodass er immer ganz nah bei mir ist!“
Nach diesen Worten lächelte Skadi auch schon wiederetwas, auch wenn ihr noch die Tränen in den Augen standen. Anschließend strich Athene ihr über die Wangen und wischte so auch die letzte Träne wieder weg. Zudem sprach sie aus, dass Leif nicht gewollt hätte, wenn Skadi traurig wäre. Das Mädchen nickte daraufhin nur. Schließlich hatte sie sich auch so an dem Totenbett von ihrem Vater verhalten. Sie hatte keine Träne vergossen und noch einmal schöne Erinnerungen aufleben lassen, damit es ein schöner Abschied wurde und ihr Vater sie nicht in ihren letzten gemeinsamen Augenblick weinen sah.
Tief atmete sie ein, genoss den Stirnkuss von Athene und streckte sich dann, so als würde sie so den letzten trübseligen Gedanken vertreiben können. Obwohl Skadi nun wieder ein Lächeln auf den Lippen hatte, verschwand es auch genauso schnell wieder, da Untote die Gunst der Stunde genutzt und sich unbemerkt in ihre Nähe bewegt hatten. Athene war sofort im Angriffsmodus und erschoss wenige Sekunden, nachdem sie diese Biester erblickt hatte, schon den ersten. Skadi brauchte etwas länger, vor allem da sie mit dem ersten Pfeil nicht traf. Bei dem zweiten ließ sie sich mehr Zeit und traf auch ihr Ziel. Athene warnte sie noch kurz davor, doch nachdem sie den Pfeil zielsicher versenkt hatte, lächelte sie ihre Ziehmutter stolz an und verkündete: „Keine Sorge, Mom. Ich hatte eine gute Lehrerin!“
Matanus war zudem auch noch da, auch wenn diese gerade einmal die Untoten vorsichtig beäugt hatte, bevor diese auch schon den endgültigen Tod gefunden hatten. Mit klopfenden Herzen sah sie sich um, doch keine weiteren Beißer waren in der Nähe. Auch die Bärendame schnupperte ein paar Mal nach dem Überraschungsangriff in der Luft und setzte sich dann gemütlich auf den Boden und stupste neugierig mit ihrer Pranke den Untoten vor sich an. Die Gefahr war anscheinend gebannt, sonst wäre das Raubtier nicht so ruhig.
„Die Luft scheint rein.“, erklärte Skadi, welche auf das Verhalten ihrer Bärenfreundin anspielte. Zu eben dieser ging sie hin und strich ihr durch das Fell, sodass sie beide sich wieder etwas beruhigten. Zwar kannte sie sowas nicht anders in dieser Welt, doch nur wenn man keine Angst mehr vor dem Tod hatte, würde man keinen erhöhten Puls haben.
„Was nun? Gehen wir weiter in den Wald, zum Cottage um das zu melden oder zu der Burg?“, fragte Skadi an, welche nicht genau wusste, wie die Regeln im Cottage waren, da sie das Glück gehabt hatte, keinem dieser Biester auf den wenigen Touren außerhalb begegnet zu sein. Anschließend ließ sie von Matanus ab, welche aufgrund der fehlenden Streicheleinheiten murrte, und ging ein paar Schritte in den Wald, um ihren Pfeil einzusammeln, der sein Ziel nicht getroffen hatte. Auch den aus dem Kopf des Untoten zog sie wieder heraus, wischte ihn im Gras sauber und steckte ihn wieder ein. Vorsichtshalber steckte sie diesen jedoch nicht in den Köcher, sondern an ihren Gürtel. Falls ihnen doch Wild über den Weg laufen würde, wollte sie das Tier nicht mit einem mit Beißerblut verseuchten Pfeil erlegen und somit das Fleisch ungenießbar machen. Im Cottage zurück würde sie den Pfeil in heißen Wasser säubern.

@Athene Dunne

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#83

RE: Wälder

20.02.2021 17:04
Glenn Rhee 128 Beiträge
Alter
35
Größe
1,75m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Plünderer / Wache

Wie lange Glenn nun schon durch die Wildnis streifte, wusste dieser nicht mehr. Jeder Tag bestand aus überleben und hoffen, dass er irgendwann sein Ziel erreichte. Welches es eigentlich war, wusste der 34-Jährige immer noch nicht so wirklich. An einiges konnte er sich mittlerweile erinnern. Das brachte ihm aber mehr Verwirrung, als es ihm half. Vieles deckte sich einfach nicht mit dem, was ihm Negan erzählt hatte. Was sollte er nun also noch glauben? Hinzu kamen seine Anfälle, die in der letzten Zeit wieder häufiger aufgetreten waren. Sicherlich lag es daran, dass er mehr Stress hatte, sich mehr anstrengen musste. Eine ruhigere Umgebung war da doch förderlicher. Und doch trieb es ihn, dass er endlich diese Meggie in Person treffen wollte. Der einzige Name, der ihm wirklich wieder eingefallen war. Allein damit waren ihm auch immer mehr Dinge wieder in den Sinn gekommen. Er sah auch immer mehr Gesichter, von Leuten, mit denen er wohl befreundet gewesen war. Ob dies immer noch der Fall sein würde? Leider waren ihm aber noch keine weiteren Namen mehr eingefallen. Vieles war noch verschwommen und grau, oder es ergab einfach noch keinen Sinn. Zu sehr durfte er sich aber auch nicht drauf konzentrieren. In der Vergangenheit hatte er das mal versucht, was in schlimmen Anfällen geendet hatte. Der Arzt, der zu der Zeit bei ihm gewesen war, hatte ihm nahegelegt, nichts zu erzwingen.
Nachdenklich lief Glenn durch den Schnee, welcher ihm den Weg beschwerlicher machte. In den letzten Tagen waren die Temperaturen arg gefallen, was die Nächte gefährlicher gemacht hatte. Bis jetzt hatte er immer einen Unterschlupf gefunden, in welchem er Feuer machen konnte. Aber dieses Glück würde sicherlich nicht lange anhalten. Er musste endlich eine Bleibe finden, wo er unterkommen konnte. Zudem waren die Nächte auch nicht gerade schön, da er sich sorgen um Beißer machen musste. Das einzig schöne in der Zeit war, wenn er von Maggie träumte, auch wenn nicht alles immer schön dabei war. Sie hatten scheinbar auch schlimme Dinge zusammen überstanden. Oder waren es doch nur Träume und keine Erinnerungen? Es viel ihm schwer, dass alles auseinander zu halten. Es war aber auch niemand mehr da, der ihm da helfen konnte. Negan und dessen Leute waren verschwunden und hatten ihn dabei verloren. Dass sie ihn vielleicht auch einfach zurückgelassen haben könnten, auf den Gedanken war der Koreaner noch nicht gekommen. Warum auch? Bis jetzt sah er Negan nicht als Bösewicht in der Geschichte an. Immerhin hatte dieser ihm geholfen und wieder auf die Beine gebracht. Zudem hatte er sich auch als sein Vater vorgestellt. Da verstand Glenn auch nicht so wirklich, warum das ganze so gelaufen war. Hoffentlich würde sich das alles endlich einmal aufklären und er sich auch wieder an seine Vergangenheit erinnern. Aber jetzt hieß es erst einmal einen sicheren Unterschlupf zu finden, denn wenn die Nacht hereinbrach, dann sollte er einen Schlafplatz haben. Zudem wurde ihm langsam wirklich richtig kalt. Das seine Lippen schon ein bisschen blau waren, sah er natürlich nicht. Aber seine Hände waren eisigkalt und die nasskälte zog auch immer mehr durch seine Klamotten. Ja, es musste ein Platz her, wo er Feuer machen konnte um sich zu trocken und wieder zu wärmen.

@Maggie Greene

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#84

RE: Wälder

21.02.2021 16:31
Maggie Greene Maggie Greene (gelöscht)
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Eigentlich sollte es nur ein kleiner Versorgungstripp werden, nicht länger als zwei Tage, viel länger sollte man sich auch bei diesen kühlen Temperaturen nicht draußen aufhalten, wenn es nicht unbedingt nötig war. Und doch war es nun schon der vierte Tag, den Maggie außerhalb der Cottage verbrachte und Tag für Tag den rauhen Widrigkeiten der Natur trotzte. Der Winter dieses Jahr war mal wieder besonders hart, die Wasserversorgung wurde schwer, immer wieder froren die Leitungen in der Cottage ein, und der wärmste Ort war wohl direkt vor dem Kamin. Doch genau da lag das Problem, das Holz wurde knapp und sie standen kurz vor einer Kationierung. Dann der Lichtblick, die Tage wurden wieder wärmer doch es reichte nur für ein kurzes Aufatmen. Denn nur wenige Tage später waren die Nächte wieder erbarmungslos kalt. Es zeichnete sich ab, dass ein Wetterumschwung in nächster Zeit nicht zu erwarten war, es sogar noch kälter werden konnte. Also hatte Maggie vorgeschlagen, so lange das Wetter noch stabil war mit ein paar Leuten die Cottage zu verlassen um neues Holz zu sammeln. Vor dem Winter hatte sie einige Meilen südlich der Cottage einige umgefallene Bäume entdeckt, die geschützt genug lagen um nicht völlig vom Schnee durchgeweicht zu werden. Vermutlich sind sie beim letzten großen Sturm entwurzelt, man brauchte sie also nur noch zerkleinern und in die Cottage bringen. Die Kutsche, für welche Maggie nach dem ersten harten Winter Kufen hat anfertigen lassen, war schnell gespannt, und 4 weitere Männer und Frauen fanden sich ebenso rasant ein die sie begleiten würden. Ihr wäre zwar eine Fahrt mit den Trucks lieber gewesen immerhin wären sie dann um einiges schneller gewesen und hätten einen zusätzlichen Schutz vor der Kälte gehabt, doch musste Maggie davon ausgehen, dass die Wege und Straßen außerhalb der Cottage Kniehoch mit Schnee bedeckt waren. Es würde für die Pferde eine Tortour werden, doch mit den Trucks würden sie gnadenlos stecken bleiben und ihre Mission beenden bevor sie überhaupt begonnen hatte.
Zunächst lief alles nach Plan. Die Kutsche war mit dem Holz vollgeladen und sie begannen den Rückweg anzutreten. Während ihre Begleiter allesamt auf der Kutsche Platz hatten, begleitete sie Maggie auf einem weiteren Pferd, in dessen Satteltaschen sie alles Nötige hatte um die kleine Gruppe für ein paar Tage mit Nahrung einzudecken. Doch sie hatten die Rechnung nicht mit dieser Gruppe Beißer gemacht, denen die Kälte wohl weniger auszumachen schien. Da Maggie am wendigsten und schnellsten war, hatte sie versucht die Gruppe von der Kutsche wegzulocken, was sie schließlich von den Anderen trennte. Maggie behielt recht, dass sich das Wetter noch einmal verschlechtern würde, doch wie sehr, hatte sie auch nicht geahnt. Erst waren es nur kühle Winde, bis sie sich schließlich zu regelrechten Schneestürmen entwickelten und je näher sie der Cottage kam, desto schlimmer schien es zu werden. Statt sich also ihrer Gruppe wieder anzuschließen war sie eher darauf bedacht einen Unterschlupf zu finden, in dem sie Schutz suchen konnte. Und tatsächlich hatte sie eine Höhle gefunden in der sie vor den eisigen Temperaturen zumindest etwas geschützt war. Doch es nützte nichts. Sie brauchte ein Feuer und so verließ sie irgendwann die Höhle um sich auf die Suche nach Feuerholz zu machen. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen suchte sie die Umgebung ab und wurde tatsächlich fündig. “Das sollte reichen…” murmelte sie zu sich selbst, als sie plötzlich eine Bewegung im Augenwinkel erblickte. Das Holz fest umklammernd versteckte sie sich hinter einem Baum um die Gestalt zu beobachten. Sie war langsam doch ob es sich dabei um einen Menschen oder Beißer handelte konnte sie nicht genau sagen, dafür war sie zu weit weg. Doch etwas in ihr, ließ sie darauf hoffen, dass es sich um einen Untoten handelte, denn der würde ihre Fußabdrücke im Schnee nicht verfolgen können.

@Glenn Rhee

  
Things can get better. We can make them better.
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#85

RE: Wälder

21.02.2021 22:14
Glenn Rhee 128 Beiträge
Alter
35
Größe
1,75m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Plünderer / Wache

Glenn lief weiter durch den Schnee, auch wenn er seine Füße schon fast nicht mehr spüren konnte. Die letzten 5 Jahre, in denen er allein unterwegs gewesen war, hatte seine Kleidung ganz schön gelitten. Natürlich hatte er immer mal wieder auch was neues gefunden, aber auch dieses waren irgendwann abgenutzt. Auch wenn er seine Erinnerungen verloren hatte, so schaffte er es trotzdem dem Plündern nachzukommen, wie es früher gewesen war. Manches blieb einfach da, wie Fahrradfahren. Scheinbar war es einfach sein Wesen, dass er gut im Versorgen war. Auch wenn es in der letzten Zeit wirklich schwieriger geworden war. Die umliegenden Häuser waren alle ziemlich leer geplündert. Lag wohl einfach an der Nähe zum Cottage, auch wenn er dieses noch nicht gefunden hatte. So langsam sollte er nun aber wirklich einen Unterschlupf finden, sonst würde es wirklich gefährlich bei dem Wetter werden.
Aber, war denn das? Waren das Fußspuren, die da im Schnee zu sehen waren? Liefen hier noch andere durch die Gegend? Allein dies ließ Glenn aufmerksam werden. Er war meistens anderen aus dem Weg gegangen. Zu vieles verstand er einfach nicht und hielt sich deswegen von anderen fern. Selten hatte er sich mal einem zwei Mann Team oder einer einzelnen Person angeschlossen. Meistens nur dann, wenn es seinem Überleben half. Immerhin hatte er noch immer vor diese Maggie zu finden, an welche er sich Bruchstückchenhaft erinnerte. Noch immer war er der festen Überzeugung, dass sie ihm weiterhelfen würde.
Aufmerksam, immer seine Umgebung im Blick, folgte er den Fußspuren. Auch wenn er Menschen mied, so gab es doch die Möglichkeit, dass diese Person einen Unterschlupf hatte. Und er sollte Recht behalten. Vor sich erkannte er eine Höhle, die in einen kleinen Berg führte. Da konnte man sich mit Feuer über die Nacht retten, da war er sich sicher. Vorsichtig ging er auf den Eingang zu. Die Spuren führten von dem Eingang weg und noch keine wieder zurück. Damit war die Person noch nicht wieder hier. Auf alles gefasst, drehte Glenn sich um und schaute zwischen die kahlen Bäume, ob er jemanden finden würde. Und tatsächlich, dort hinten kam eine Gestallt immer näher. Von weitem konnte er nicht erkennen ob Mann oder Frau. Zudem schien die Person, als sie immer näherkam, sich auch gut eingewickelt zu haben. Sie war auf jedenfall besser für das Wetter gewappnet. Er selbst hatte eine dickere Lederjacke und einen Schal um den Hals. Unter der Jacke trug er einen alten Pulli, darunter ein Shirt. Die Jeanshose war nicht sonderlich dick und seine Schuhe schon ziemlich alt und löchrig.
Ein bisschen neugierig blieb Glenn am Eingang stehen. Seine Hand lag wachbereit auf dem Messer, welches Griffbereit an seiner rechten Seite hing. Seinen linken Arm konnte er zwar bewegen, allerdings ohne wirklich kraft aufbringen zu können und auch nicht komplett. Hochheben ging nur ganz schlecht. Der Angriff hatte wirklich viel von ihm gefordert. Hoffentlich war die Person, welche jetzt ziemlich nah war, freundlich gesinnt und er konnte die Nacht in der Höhle verbringen, bevor er sich weiter auf die Suchen nach Maggie machen konnte.

@Maggie Greene

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#86

RE: Wälder

07.03.2021 19:31
Maggie Greene Maggie Greene (gelöscht)
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Maggie hatte bereits so einige harte Winter erlebt, Wochen in denen man völlig abgeschnitten von der Außenwelt war. Vielleicht war es nur Eingebung, doch sie hatte das Gefühl, seit die Beißer über die Welt wanderten, wurden auch die Wintermonate von Jahr zu Jahr kälter. Sie konnte sich erinnern, dass die Temperaturen früher, als sie noch mit ihrer Familie auf der Farm lebten, tagsüber nur selten in die Minusgrade gingen geschweige denn, dass das Land dauerhaft mit Eis und Schnee bedeckt war. Klar, gab es auch an der Ostküste den ein oder anderen Schneesturm, doch das war eher die Ausnahme. Doch heute und besonders dieses Jahr war es so kalt, dass das Überleben allein hier draußen, ohne einen Unterschlupf so gut wie unmöglich war. Etwas Gutes hatte die Sache jedoch, Beißer wurden über die Wintermonate nur selten angetroffen, da auch ihnen offenbar die Kälte nicht gut tat und sie offensichtlich vorübergehend zu lebendigen Eissäulen erstarrten. Doch da es vor wenigen Tagen erst etwas wärmer war, war Maggie besonders auf der Hut, immerhin hatte sie vor ein paar Tagen erst eine größere Gruppe angetroffen, welche sich von der Kälte offenbar kein bisschen gestört fühlte.
Sie beobachtete die Gestalt aus ihrem Versteck heraus noch einen Moment, bis sie hinter einem Felsen verschwand. Erst als Maggie sich ganz sicher war, dass sie wieder allein war, entfernte sie sich langsam von dem Baumstamm, hinter welchem sie gekauert hatte. Auch wenn das Holz in ihren Armen für die Nacht reichen sollte, entschied sie sich noch ein bisschen länger draußen zu bleiben. Die Braunhaarige war sich sicher, dass die Gestalt in Richtung der kleinen Höhle verschwunden war und sie hatte nicht vor sie in nächster Zeit noch einmal anzutreffen. Sie wollte so gut es ging jeden Kontakt vermeiden, sei es ein Beißer oder ein Lebender, man wusste nie. man konnte Fremden einfach nicht vertrauen, dass musste Maggie in den vergangenen Jahren immer wieder schmerzlich erfahren. Erst als ihr der immer kälter werdende Wind in die Kapuze zog entschied sich Maggie zu ihrem Unterschlupf zurück zu kehren. Ihre Taschen waren gefüllt mit Birkenrinde, welche sie ihrem Pferd zu fressen geben konnte. Außerdem hatte sie ein unbewohntes Vogelnest gefunden, welches sich als Zunder nutzen lies, die kleinen Ästchen würden hervorragend brennen.
Als sie sich der kleinen Höhle näherte, machte sie wieder eine Gestalt aus, die sich gefährlich nah am Eingang befand. Maggie war sich sicher, dass es sich um dieselbe Person handelte, welche sie auch zuvor beobachtet hatte. Dass es sich hier nicht um einen Beißer handelte, war sich die Braunhaarige mittlerweile sicher. Auch wenn sich ihr Verstand dagegen wehrte, näherte sie sich der Person immer weiter, zog dabei ihre Kapuze noch einmal tief ins Gesicht. Der Wind wurde wieder stärker und sie wollte gewiss nicht hier draußen bleiben wenn der Sturm begann. Und wenn sie ihren Unterschlupf dafür teilen musste, dann sollte es wohl so sein. Sie musterte die Person von weitem, offenbar ein Mann, zumindest schienen die relativ kurzen Haare darauf hinzudeuten. “Meinst du nicht es ist ein bisschen kalt um sich allein hier draußen herum zu treiben?” Maggie hatte lange überlegt wie sie auf die Person zugehen sollte, entschied sich dann jedoch erst einmal neutral zu bleiben. Der Kleidung zu urteilen, hatte er den Unterschlupf nötiger als sie. Dennoch hielt Maggie ihr Messer griffbereit, sollte ihr Gegenüber ihr nicht wohlgesonnen sein. Sie war sich bewusst, dass sie sich damit in eine ungünstige Position brachte, doch würde sie diesem Fremden gewiss nicht freiwillig ihren Schlafplatz und vor allem ihr Pferd überlassen, welches Maggie in der Höhle zurückgelassen hatte.

@Glenn Rhee

  
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#87

RE: Wälder

10.03.2021 18:43
Glenn Rhee 128 Beiträge
Alter
35
Größe
1,75m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Plünderer / Wache

Glenn war ein Eingang stehen geblieben und wartete. Die Person schien zögerlich zu sein, denn sie war kurz stehen geblieben. Verdenken konnte er es ihr sicherlich nicht. In dieser Zeit gab es mehr Menschen mit bösen Absichten als gute. Leider! Auch wenn er sich an das meiste aus seinem Leben nicht erinnern konnte, so hatten es ihm die letzten 5 Jahre deutlich gezeigt. Auch die 2 Jahre bei Negan waren nicht so rosig gewesen. Nicht nur einmal, hatte sie auch andere überfallen. Laut Negan waren dies alle Leute gewesen, die anderen Schaden zugefügt hatten und sie nur für Gerechtigkeit sorgten. War das denn wirklich so viel besser? Sollten wir nicht viel lieber zusammenarbeiten und eine neue Welt erschaffen, in der wir freier Leben können und auch eine Zukunft haben. So dachte der Koreaner auch, auch wenn er seine Vergangenheit nicht mehr kannte. Eigentlich sollte sich das doch jeder wünschen, oder?
Deswegen zeigte Glenn auch, dass er nichts Böses wollte und hob seine Hände auch, als die Frau bei ihm war uns sprach. Warum er wusste das es eine Frau war? Man hatte es deutlich an ihrer Stimme erkannt. Natürlich hatte er sie nicht erkennt, denn eigentlich hätte er sie kennen sollen. Immerhin stand seine Maggie, seine Frau, vor ihm. Noch konnte er das Gesicht nicht erkennen, denn ihr Schal verdeckte alles bis auf die Augen. „Ja, mir ist auch nicht wirklich warm!“, meinte der Koreaner. Er hatte nicht viele Klamotten. Natürlich hatte einiges in den letzten Jahren gefunden, aber nicht alles war für den Winter geeignet. Hinzu kommt, dass er vor einem halben Jahr vieles verloren hatte. Er hatte sich in einer Lagerhalle niedergelassen und war von Beißern überrannt worden. Sein Leben war ihm dann doch wichtiger gewesen, als den zweiten Rucksack zu holen. „Ich hatte gehofft hier einen Unterschlupf wegen dem Wetter zu finden.“. Hoffentlich würde sie es ihm gestatten, dass er hierbleiben konnte. Der Sturm wurde schlimmer und die Überlebenschancen draußen immer schlechter.

@Maggie Greene

(sorry, etwas kurz geworden >.<)

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#88

RE: Wälder

29.03.2021 16:26
Maggie Greene Maggie Greene (gelöscht)
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Manchmal musste man Dinge tun, die gegen die eigenen Prinzipien waren. Dinge, die man unter normalen Umständen niemals tun würde. Doch was war heut zu Tage noch normal? Hätte man Maggie vor 12 Jahren gefragt, was sie niemals tun würde, so wäre ihr Antwort ganz klar ‘Die Waffe gegen einen Menschen richten’ gewesen. Sie war auf einer Farm aufgewachsen, sie lernte also schon früh das Schießen, doch musste sie ihrem Vater stets hoch und heilig schwören, dass sie die Waffe nur gegen wilde Tiere und nur im Notfall benutzen würde. Nur ein Jahr später kamen die Zombies und plötzlich musste sie das tun, was eigentlich als verboten galt. Auch wenn es notwendig war, so durchfuhr sie ein Gefühl von Trauer und Schmerz, als sie den ersten Beißer töten musste. Mittlerweile war es völlig normal auch die Waffe gegen die noch Lebenden zu richten, der Finger am Abzug, bereit ein Leben zu opfern um das eigene zu retten. Man hatte Maggie mehr als nur einen Grund gegeben an der Vertrauenswürdigkeit Fremder zu zweifeln: der Gouverneur, Terminus und zum Schluss die Saviors.
Doch heute, hier in dieser Situation, musste sich Maggie gegen ihre neuen Prinzipien stellen, dagegen einem Fremden ihre Hilfe anzubieten, was möglicherweise fatale Folgen mit sich tragen konnte. Sie beobachtete, wie ihr gegenüber langsam die Hände hob, was sie dazu veranlasste auch ihren Griff um ihr Messer zumindest etwas zu lockern. Ein wenig musste sie bei seinen Worten ja schon schmunzeln, und es formten sich sogleich kleine Dunstwolken vor ihrem Mund. Humor hatte er auf jeden Fall, ob das ein gutes Zeichen war, würde sich noch zeigen. Und doch hatten seine Worte einen düsteren Beigeschmack, zumindest empfand sie das so. Sie kannte die Stimme, zu gut um genau zu sein, doch wusste sie nicht, diese genau einzuordnen. Maggie trat ein paar Schritte heran, versuchte das Gesicht den Mannes zu erkennen, doch wurde ihre Sicht durch den immer stärker werdenden Schnee getrübt. Vermutlich spielte ihr Bewusstsein ihr einen Streich, wollte ihr ein Zeichen geben, endlich den schützenden Unterschlupf aufzusuchen. Und so schluckte Maggie diesen Gefühl herunter und ging schließlich auf die Höhle zu. “Kein Wunder bei den Temperaturen…” antwortete sie ihm schließlich, ohne ihm noch einmal einen Blick zu zuwerfen. Auch seine weiteren Worte schien sie zu ignorieren, jedenfalls antwortete sie nicht sofort darauf. Erst als sie das Efeu, welches einen Teil des Einganges versperrte, zur Seite schob, warf sie ihm einen kurzen Blick zu und nickte in Richtung der Höhle, ein Zeichen, dass er ihr folgen sollte.
Sie ließ schließlich das Holz in der Mitte der Höhle fallen, leerte ihre Taschen und legte das Birkenholz vor die Hufe des Pferdes. Kurz strich sie dem Tier über den Hals, genoss dabei die Wärme, die das Fell ausstrahlte und welche, ihre Finger sofort wieder aufwärmte. Schließlich kniete sie sich vor den Haufen Holz um ihn zu einer ansehnlichen kleinen Feuerstelle herzurichten. Erst jetzt zog sie die Kapuze herunter und lockerte den Schal etwas um ihren Hals. Auch wenn es so aussah, als würde sie dem Fremden keine weitere Beachtung schenken, so beobachtete sie jeden seiner Schritte im Augenwinkel ganz genau.

@Glenn Rhee

  
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zuletzt bearbeitet 29.03.2021 16:27 | nach oben springen

#89

RE: Wälder

07.04.2021 21:06
Glenn Rhee 128 Beiträge
Alter
35
Größe
1,75m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Plünderer / Wache

Glenn war schon ein wenig erleichtert, als die Fremde ihm nicht wegschickte. Bei dem Wetter wäre es wohl auch sein Tod gewesen und das wollte er dann doch vermeiden. Immerhin wollte er irgendwann schon wissen, wer er eigentlich war und ob seine Maggie noch lebte. Die Hoffnung, dass er sie wiedersehen würde, hatte er nie aufgegeben. Allein schon, weil sie die erste wirklich Erinnerung war, die ihm wieder einfallen war. Seit Jahren hielt ihn ihr Gesicht aufrecht.
In der Zeit bei Negan hatte er schon angefangen zu zweifeln. Dessen Gesichte passte einfach irgendwann nicht mehr mit dem zusammen, was er an Erinnerungsfetzen hatte. Und doch hatte er da nicht weggewollt. Er wusste nicht wohin und zudem war sein Hass auf Rick zu der Zeit sehr groß gewesen. Denn immerhin war dieser an seiner Situation schuld gewesen! Wenn dieser Rick und seine Leute nicht gewesen wäre, dann würde er sich immer noch an alles erinnern und wäre bei seiner Frau! Das war etwas, was ihm von Negan in den Jahren eingeredet wurde. Und auch wenn er Bruchstückchenweise sich erinnerte, war da nichts, was diese Aussage widerlegt hätte. Zudem haben andere auch erzählt, dass dieser Rick kein guter war. Mit Grace hatte er da ein paar Mal drüber gesprochen, während sie zum Arzt waren. Sie hatte durch einen von Ricks Leuten ebenfalls ihren Partner verloren. Das zeigte es doch, dass Rick ein schlechter Mensch sein musste! Das dies alles so gar nicht war, wusste Glenn ja noch nicht. Auch das er Rick schon ziemlich bald über den Weg laufen würde, ahnte der Koreaner nicht einmal. Jetzt galt es auch erst einmal, dass sie diesen Sturm überlebten.
Nachdem ihm die Fremde ein Zeichen gab, dass er sich zum Eingang begeben konnte, folgte er ihr. Warum er so rücksichtsvoll war? Er hielt nicht viel von unnötiger Gewalt. Bei Negan lief da vieles anders, aber das hatte sich immer ein bisschen falsch angefühlt. Und auch die letzten Jahre, die er allein unterwegs war, hatte er auf solch unnötigen Dinge verzichtet. Natürlich würde er sein Leben verteidigen und da sicherlich auch jemanden umbringen, wenn er damit am Leben bleiben würde. Aber man musste es ja nicht unnötig provozieren. „Ich danke dir!“, lächelte er leicht, als sie die Höhle nacheinander betreten hatten. Der Eingang wurde wieder halbwegs verschlossen und die Fremde hatte Holz dabei, welches nun zu Boden viel.
Die Frau kümmerte sich um ihr Pferd, ehe sie sich dann ums Feuer kümmerte. Ein erleichterter Seufzer entkam Glenn, als es wärmer in der kleinen Höhle wurde. Er selbst hatte sich auf die andere Seite auf seine Jacke gesetzt, um ihr mehr Privatsphäre zu lassen. Er hatte einen zerschlissenen Pulli an, der seine besten Tage deutlich hinter sich hatte. Allein war es nicht unbedingt leicht gewesen. Sein Gesicht war dreckig, aber man konnte im schein des Feuers sicherlich was erkennen. Er holte seinen Rucksack hervor. „Ich habe noch zwei Dosen Nudelsuppe gefunden, wenn du magst.“, bot er ihr als Dank an. Vielleicht konnte so das Eis ein bisschen gebrochen werden. Mit einem freundlichen Blick sah er hoch und zu der Fremden herüber. Ein kleines bisschen kam sie ihm bekannt vor. War das nicht vielleicht die Frau aus seinen Erinnerungen?!

@Maggie Greene

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#90

RE: Wälder

15.08.2021 19:19
Juanita Sanchez Juanita Sanchez (gelöscht)
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In letzter Zeit war es in den Wäldern ziemlich still geworden, die Dinger bewegten sich langsamer durchs Gehölz, es war kein Mensch weit und breit zu sehen und auch die Tiere schienen sich vor der Prallen Sonne schützen zu wollen. Princess ging es ähnlich, denn die warme Luft bremste einen aus und die Sonne trieb sie unter die Bäume. Die letzten Tage war sie an den Straßen entlang gelaufen und die Augen aufgehalten, nachdem sie merkwürdige Geräusche gehört hatte. Vielleicht waren da ja doch Menschen. Aber jetzt musste sie den Weg verlassen und im Schutz der Bäume die Augen weiter offen halten.
Es musste bestimmt ein Jahr her sein, seit dem die Junge Prinzessin von Pittsburgh irgendeine Menschenseele mit eigenen Augen gesehen hatte und die Einsamkeit ließ sie immer mehr in ihre eigene Gedankenwelt eintauchen. Es schien, als würde es sie nicht stören, denn einen Gesprächspartner hatte sie ja, aber ihr selbst wurde nicht bewusst, wie sehr sie das von der Realität wegtrieb.
'Warum hast du die Straße verlasse?' Princess grinste und machte weiter damit, die Tannenzapfen gegen die Bäume zu schießen, als wäre es ein Spiel. "Naja, es ist heiß und mein Kopf schmort förmlich!", antwortete sie der Stimme, die aus dem Nichts zu ihr zu sprechen schien. 'Das ist dumm, du bist dumm.', antwortete die Stimme und Princess seufzte. "Nerv nicht." Sie trat gegen den nächsten Tannenzapfen und sah wie dieser in ihren Augen bestimmt 100 Meter geflogen war und sie klatschte begeistert in die Hände. "Homerun!"
Princess beschloss, dass sie vielleicht eine Pause machen sollte, also suchte sie sich den Schönsten Baum aus, der sich um sie herum befand. Sie lehnte sich an ihn und rutschte wie ein Sack Kartoffeln auf den Boden und stellte ihren großen Wanderrucksack vor sich. Sie hatte überlegt die Pinke Felljacke auszuziehen, denn diese staute natürlich auch die Hitze auf ihrem Körper, aber sie tat das ab und durchsuchte den Rucksack nach einer Wasserflasche. Dabei fiel ihr der Tamagotchi in die Hände, den sie seit Pittsburgh mit sich schleppte. "Oh nein, Schnuffel muss noch gefüttert werden!" Sie zog ihn raus und schaltete ihn ein. Auf dem pixeligen Bildschirm war ein Virtueller Hase zu sehen, der ziemlich Hungrig war. Sie hatte das Spiel bestimmt 3 Tage vergessen zu spielen und so fehlte natürlich nicht viel, bis so ein kleines Tierchen sterben konnte.
Sie fütterte Schnuffel und spielte ein wenig mit ihm, bis ihr die Lust daran verging und sie das spiel zurück in den Rucksack warf, was sie daran erinnerte, dass sie eigentlich was trinken wollte!
"Ich bin echt vergesslich.", meinte sie lachend und zog die Hellblaue Plastikflasche raus, welche mit Wasser gefüllt war. Sie nahm ein paar Schlucke und warf sie wieder rein. Zum Schluss machte sie den Rucksack einfach wieder zu und spielte gedankenverloren mit den verfilzten, pink-schwarzen Haaren. Oft hingen ihre Gedanken in der Vergangenheit, bei Dougie und Joel. Manchmal waren es hässliche Erinnerungen, wie man an ihren Haaren zog oder sie an die Heizung kettete. Solche Gedanken brachten sie oft zum weinen und sie drückte auf den Narben rum, ohne einen wirklichen Sinn dahinter. Und manchmal waren es schöne Erinnerungen, wie sie sich gegenseitig prügelten oder die Zeit, in denen sie im Käfig des Scherriffs festhingen, als sie schon Dinger geworden waren. Einer der schönsten Erinnerungen die Princess an sie hatte, war der Moment, in dem sie ihnen endlich den Schädel eingeschlagen hatte und ihr Hirn sich auf die gesamte Zellenwand verteilte. Was war wirklich das beste gewesen!
'Du hättest es eher tun können.' Princess sah auf und wie immer, war es nur die Stimme aus dem Off, Larry, wie sie ihn nannte. Dieser war auch eine Sache für sich. Er konnte die Gedanken oft schlimmer machen, als sie eh schon waren, er zeigte ihr auf, woran sie selbst Schuld war! Aber er konnte sie auch echt gut zum Lachen bringen, weshalb sie ihn eigentlich für einen guten Kerl hielt. "Ich war nicht so... ist ja auch egal." Sie lehnte sich zurück und starrte nach oben, zu den Baumkronen, das Maschinengewehr über ihrer Schulter dabei fest in beiden Händen. Es wirkte so, als sei sie vollkommen abgedriftet, völlig in ihrer eigenen Welt, aber in Wahrheit bekam sie jeden Schritt um sich herum mit. Sie beachtete sie nur nicht immer. So war es auf jeden Fall lustiger zu entscheiden, ob man nun wegrennen würde, oder tötete.

@Daryl Dixon

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#91

RE: Wälder

23.08.2021 15:01
Daryl Dixon Daryl Dixon (gelöscht)
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---> Cottage



Ich hatte mich an diesem warmen Tag aufgemacht um zu jagen. Immerhin konnten wir nie genug Fleisch für die Kolonie haben, wir waren auch eine menge Überlebende. Außerdem bekam ich so immer den Kopf frei, von den ganzen Anführeraufgaben. Da @Rick Grimes momentan etwas in sich gekehrt war, hatte ich die meisten Aufgaben übernommen und ich war nicht wirklich ein geborener Anführer so wie mein Freund. Viele Menschen um mich herum stressten mich, lieber war ich alleine. Seit dem ich mit @Rosita Espinosa zusammen war und auch lebte, kam ich seltener raus. Natürlich gab sie mir meine Freiheiten, ohne die würde ich auch durchdrehen, aber dennoch verbrachte ich nun mehr Zeit in der Kolonie und bei ihr. Noch immer war es etwas ungewohnt, nun eine Frau an meiner Seite zu haben. Die ganze Apokalypse über, war ich nämlich immer solo unterwegs. Ich hatte nie viel Interesse an Frauen, klar hatte ich die eine oder andere Liebschaft, aber was ernstes wurde es nie. So war ich eben, alleine kam ich am besten klar. War wohl auch meinem bisherigen Leben zu verschulden. Mein Bruder @Merle Dixon war da nicht anders. Auch er hasste viele Menschen und wenn er sich mit diesen umgab, dann nur, weil er daraus seine Vorteile ziehen konnte. Jedoch hatte er sich in den Jahren verändert, er war zwar immer noch der knurrige Merle, aber er war ruhiger geworden. Ehrlich gesagt, war ich wirklich froh, das er seinen Weg wieder zu uns gefunden hatte, denn auch wenn wir nie das beste Verhältnis hatten, war er mein Bruder, meine einzige Familie die ich noch hatte.

@Seven begleitete mich wie so oft in den Wald, er hatte eine super Nase und spürte die Tiere schon vor mir auf, auch wenn ich mich auf meine Spurenlesertalente verlassen konnte, war es ein Vorteil ihn bei sich zu haben. Schon von klein auf, kannte ich diesen Schäferhund und war froh, das er nun an meiner Seite war. Er war sehr gut erzogen und ich konnte mich immer auf ihn verlassen! Ich sammelte einige Beeren nebenbei, da mich Carol darum gebeten hatte. Sie wollte wieder irgendeinen Kuchen backen. Seit ihre Tochter @Sophia Peletier wieder bei ihr war, hat sie sich wieder häuslich nieder gelassen, keine Touren mehr nach draußen, sie war wieder die alte Carol. Ich freute mich für sie, das ihre Tochter wohlbehalten zurück war. Es war auch wirklich eine Überraschung.

Plötzlich schlug Seven an und ich folgte ihm still. Zwischen ein paar Hecken, versteckte ich mich und beobachtete eine sehr auffällig gekleidet Frau, die scheinbar mit sich selber redete. Sie wirkte ein wenig verrückt und ich wusste sie nicht einzuschätzen. Nun überlegte ich, einfach weiter zu gehen oder mich ihr zu nähern. Tja ... Seven machte mir einen Strich durch die Rechnung und rannte bellend zu der Unbekannten.
"Blöder Hund"
Fluchte ich leise und lief ihm nach, immerhin wollte ich nicht, das sie meinen Hund noch erschießt, bei der Waffe auf ihrer Schulter. Dennoch hielt ich meine Armbrust auf sie und sah sie skeptisch an.
"Wer bist du und was tust du hier?"
Immerhin war sie sehr nahe an der Cottage und ich wusste noch nicht, ob sie eine Gefahr sein könnte.

@Juanita Sanchez





COME ON PEOPLE

I'm done looking for people

WHAT THE HELL?

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#92

RE: Wälder

25.09.2021 19:59
Daryl Dixon Daryl Dixon (gelöscht)
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Ich mache hier mal einen Cut @Juanita Sanchez wenn du wieder mehr Zeit hast, machen wir hier weiter okay ?!

---CUT---





COME ON PEOPLE

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WHAT THE HELL?

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#93

RE: Wälder

04.10.2021 18:26
Sophia Peletier Sophia Peletier (gelöscht)
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Shiva war dann auch aufgestanden als sie zurückkam. Auch wenn sie inzwischen ja wusste, dass Shiva ihr nichts tun würde. So war es dennoch ein wenig befremdlich. Ihr Blick ging dann kurz von Shiva zu Matt und wieder zurück. "Also ich bin dann jetzt Startklar" sie freute sich sehr das sie mitdurfte. Dann nickte sie nur als Matt meinte er würde seine Waffen vorne abholen "Okay" Sophia folgte ihm und Shiva. Endlich wieder raus. Ein wenig fehlte ihr das. Klar jetzt war sie in Sicherheit. Konnte in Ruhe schlafen ohne Angst zu haben, dass Beißer oder andere Menschen auftauchen konnte. Es war ruhiger aber noch ungewohnt. Dann ging es auch schon durch das Tor und auf die Straße für den Anfang. Sophia behielt aber stets ihre Umgebung im Auge. Nach ein paar Minuten auf der Straße ging sie in den Wald hinein. "Nochmal danke das du mich mitgenommen hast Matt" Sie lief neben ihm her. Shiva vorneweg. Sie schaute mal nach rechts und dann mal nach links. Sie waren allein und bis auf die Normalen Geräusche im Wald hörte sie nichts. Was auch ein Gutes hatte.

@Shiva @Matt Watson

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#94

RE: Wälder

04.10.2021 19:22
Shiva Shiva (gelöscht)
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Viele Reagierten Anfangs ein wenig geschockt wenn sie Shiva das erste mal sahen und wenn diese vor ihnen stand. Sicher würde sie keinem hier im Cottage etwas antun oder ihnen auch nur ein Haar krümmen, dennoch sollte man bei ihr vorsichtig sein, sie ließ nicht jeden an sich heran und streicheln, doch Matt durfte das, da hatte sie kein Problem mit, dennoch gab es hier auch den ein oder anderen welcher sie besser nict anfassen sollte.
SHiva sah auf als Matt seine Worte Korregierte und nickte leicht als hätte sie ihn verstanden, denn das tat sie inzwischen, zumindest einige Dinge verstand sie ganz gut.
Zusammen mit den beiden lief er in Richtung Tor wo sie einen Moment warten mussten bis Matt seine Waffen bekommen hatten.
Shiva genoss es sehr nach draußen zu kommen, ihre Körperhaltung änderte sich von jetzt auf gleich denn draußen war sie vollkommen Aufmerksam und ließ ihre Umgebung nicht aus den Augen, ihre Ohren nahmen jedes kleine Geräusch war welches in der Umgebung erklang.
Shiva wusste das Matt und Sophia das erste mal seit ihrer Ankuft nach draußen durften und das Cottage verlassen durften, sie würde auf die beiden aufpassen und keinen der beiden aus den Augen lassen.
Shiva ging leicht vorne weg, sie konnte nichts Bedrohliches Hören wobei sie in der Ferne einige kleinere Tiere hörte. Sie wusste schon gar nicht mehr wie lange sie schon nicht mehr gejagt hatte.

@Matt Watson
@Sophia Peletier

Leg dich niemals mit einem Tiger an, es könnte dein letzter Atemzug sein
zuletzt bearbeitet 04.10.2021 19:22 | nach oben springen

#95

RE: Wälder

09.10.2021 23:44
Matt Watson Matt Watson (gelöscht)
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Als das Tor für die drei geöffnet wurde, hob Matt als Zeichen des 'Dankes' die Hand und lief mit beiden Richtung Wald. Sophia wirkte zufrieden. Klar, schließlich waren es zwei verschiedene Welten. Hier draußen konnte man nicht einfach mal friedlich auf der Wiese sitzen und die Augen schließend. Die Sinne waren immer geschärft. Selbst Shiva spannte sich unwillkürlich an und nahm seine Umgebung in Augenschein. Währen dessen lauschte Matt die Stimme der Frau und nickte, das er verstand. „Du warst also auch die ganze Zeit draußen hn? Wie hast du es geschafft deine Leute wieder zu finden?“. Matt beobachtete die Umgebung und genoss die Ruhe mit deutlich weniger Menschen. Natürlich fühlte er sich im Cottage wohl, zumal er endlich eine Kolonie fand, die harmonisch wirkte und Sicher. Perfekt um hier Zukünftig leben zu können. Vor allem Perfekt für seine Familie, wenn er sie wiederfindet! Doch er war dieses ganze Tumult nach 12 Jahren Abstinenz nicht mehr gewohnt. Sicher hier und da hatte er einige kleine Gruppen gefunden, doch überlebten sie nicht lange. Meist waren sie zu schwach für diese Welt und hatten angst vor dem was überall lauerte. Davon ab konnte man sagen das 80 Prozent der Menschheit vorher noch nie eine Waffe in der Hand hielten, geschweige denn sich damit zur Wehr setzten. Für ihn als Cop war es ein Vorteil, doch was war mit denen die zuvor in anderen Bereichen tätig waren? Die meisten hatten keine Chance und der Watson war es irgendwann Leid, den tot andere zu fördern, weil sie gebissen wurden oder gar so schwer verletzt das sie nicht Lebensfähig waren. Genau deswegen entschloss er, alleine zu reisen, zumal ihn so niemand von seinem Ziel ablenken konnte.

@Sophia Peletier
@Shiva
(Ich Entschuldige mich bei euch :O Habe zwar von Sophia eine Nachricht erhalten aber deine Shiva kam nicht an. War eben gerade zufällig das ich hier gesehen habe, das du auch geantwortet hast. Ist beim Plot schon mal passiert. Wenn ihr merken solltet das ich paar Tage nicht antworte, dürft ihr mich gerne rügen. Dann habe ich wahrscheinlich wieder keine Nachricht erhalten)

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#96

RE: Wälder

25.01.2022 19:18
Matt Watson Matt Watson (gelöscht)
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Der Watson blickte sich um und nahm seine Umgebung in Augenschein. Amy erzählte ihm, das Alex sich in eine Hütte verschanzt hatte und nicht ins Cottage mitkommen wollte. Wieso,Weshalb, Warum blieb unbegründet. Er würde einen Teufel tun und die Entscheidung seines Sohnes einfach so hinnehmen, schließlich hatten sie noch keine passende Gelegenheit gehabt, sich erneut kennenzulernen, geschweige denn auszutauschen was in den letzten Jahren passierte. Matt hatte ein dringendes Bedürfnis alles über seinen Sohn herauszufinden und zu verstehen, immerhin war er trotz seiner Abwesenheit immer noch sein Vater und er liebte ihn genauso wie damals auch. Das Alex ihm Wahrscheinlich nicht einfach so um den Hals fallen würde wie Amy es tat, ahnte er bereits oder konnte es durchaus Vermuten, immerhin waren 12 Jahre vergangen und er wusste nicht ob Alex bereits sein Vertrauen in jemand anderen gesteckt hatte. Dennoch....er wollte jetzt wo er seine Familie wiederhatte nicht so einfach Aufgeben und stille sitzen, immerhin galt seine Suche immer seiner Familie....Alexander mit eingeschlossen. „Alex“ rief er laut und sah sich um. Das ihn vielleicht Beißer hören würden störte ihm nicht, schließlich kannte er sich in der Wildnis bestens aus und wusste sich zu verteidigen. Vielleicht war es aber auch einfach die Ungeduld endlich wieder seinen Sohn zu sehen der nun deutlich Erwachsener und....anders aussah als noch vor der Apokalypse. „Alex“ Wiederholte er erneut und ging weiter in den Wald. Amy sprach von einer Hütte und ihm fiel nur eine ein, die in der Nähe des Cottage lag, zumindest hatte er sie hin und wieder gesichtet wenn er hier mit Shiva herumstreifte oder die Gegend Absicherte. Die nächste Frage war, ob sein Sohn überhaupt gefunden werden wollte oder abwartete wer sich ihm näherte. Er glaubte daran das sein Sohn Taktisch genau so erpicht war hier fortbleibend zu überleben, schließlich hatte Matt einst genauso gelebt. Es hatte durchaus seinen Reiz, frei von allem zu sein und jetzt wo Matt erfuhr das sie die ganze Zeit im Paradise lebten, glaubte er das Alex vielleicht deswegen die Absicht besaß hier zu sein. Angst wieder beobachtet und halb gefangen zu hausen.

Der Watson erreichte die Hütte und ließ absichtlich das Holz unter ihm knarcksen um sich Bemerkbar zu machen. „Alex bist du da drinn?.....Ich bins.....Dad“ rief er laut und starte ruhig und mit Abstand auf die Hütte, dorthin. Er wollte abwarten....wohl eher Alexander die Möglichkeit bieten selbst zu handeln und den Schritt zu wagen, sich seinem Vater anzunähern und anzuhören. Er hoffte inständig das sein Sohn ihm diesen Gefallen tat.

@Alexander Watson

zuletzt bearbeitet 25.01.2022 19:21 | nach oben springen

#97

RE: Wälder

25.01.2022 19:31
Alexander Watson Alexander Watson (gelöscht)
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Hatte er echt die Möglichkeit in Betracht gezogen zu der Kolonie mit Amy zu gehen? Gott sei dank hatte man ihn nicht reingelassen und ihn so vor einem großen Fehler bewahrt. Alex war noch nicht bereit sich einer erneuten Hierarchie unterzuordnen. Er wollte sein Leben leben und das war im Moment hier draußen. Ja, er vermisste Amy und seine Mom und er wollte seinem Dad die Chance geben ihn neu kennen zu lernen, aber Alex hatte seine Gründe und er wollte eben nicht schon wieder hinter Mauern leben, mit Menschen die ihn nicht mal mit dem Hintern ansahen. Das mussten alle, vor allem Amy respektieren.

Es war gut so wie es war und Alex war in seine Hütte zurück gegangen und ruhte sich dort aus. Das war körperlich und seelisch wieder ein Marathon gewesen, aber er war froh gewesen, dass er Amy gesehen hat. Gut, es hatte im Streit geendet, doch sie war nun sicher.
Kurz schloss der junge Mann seine Augen. Zum Nickerchen machen war das hier genug...
doch er schreckte schnell auf, als er eine Stimme hörte, die seinen Namen rief. „Fuck!“, murmelte er und stand auf. Hatte Amy ihren Vater doch gefunden.

Er zog sich seine Jacke über und nahm die alte Shotgun, die Dude ihm damals überlassen hatte. Dort waren nur Blindgänger drin, aber es wirkte abschreckend, wenn er diese mit den Dingern lud. Was wollte der hier? Alex hatte ihn mehr als sein halbes Leben lang nicht mehr gesehen und nun tauchte er hier auf?
Vorsichtig öffnete er die Tür der Hütte, denn reinlassen würde er ihn nicht. Er ging aus seinem Versteck und schloss die Tür. Zur Vorsicht lud er die Shotgun durch: „Was willst du hier? Du solltest lieber zu deiner Tochter gehen, Matt... ich brauch dich sicher nicht!“

@Matt Watson

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#98

RE: Wälder

26.01.2022 13:03
Matt Watson Matt Watson (gelöscht)
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Wäre Matt zum Zeitpunkt des Eintreffens seiner Kinder da gewesen und hätte gewusst das sie Alex nicht ohne weiteres einließen, hätte der Watson wohl einen riesen Aufstand gemacht. Ein Nachspiel wird dies ohnehin noch haben, zum Leidwesen der Patrouille immerhin war doch ersichtlich das er einer der Watsons war. Doch nichts desto trotz war es nun ein Bedürfnis von Matt, seinen Sohn zu treffen immerhin verlief in besagter Nacht alles so schnell. Es war dunkel, windig und sie waren halb umzingelt von der Herde, sodass er weder die Möglichkeit hatte Alex in Augenschein zu nehmen, noch mit ihm zu reden. Sicher war es für den Cop genauso schwer einem nun Erwachsenen gegenüber zutreten der einst noch auf seinem Schoß saß oder mit ihm auf der Konsole spielte. Die Zeit war nun eine andere und auch der Hartgesottene musste damit erst mal umgehen. Für Matt stand in all den Jahren die Zeit still weil er einfach keine Vorstellungskraft besaß sich seine Kinder Groß und Selbstständig vorzustellen. Bis besagter Nacht waren sie einfach nur sein kleiner Sohn und seine kleine Prinzessin die er aus der Schule oder Kindergarten abholte. Nun jedoch wurde ihm klar wie viel Zeit eigentlich ins Land gezogen waren und wie viel er verpasst hatte.

Es kam ihn vor wie Stunden, als seine Augen ständig die Tür fixierten um zu warten, das sich etwas drin regte. Dann jedoch hörte er wie die Tür auf klackte und sich fast schon wie in Zeitlupe ein großer Junge Bemerkbar machte. Er musterte den Knaben der aus Vorsicht die Waffe klacken ließ und verschloss die Tür wieder hinter sich, als wolle Alex etwas verstecken. Der Watson öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch kam Alex ihm schon zuvor. Mit gehobener Braue blieb er mit seinem Blick fest auf den jungen Watson gerichtet. „Amy geht es Gut....Sie erholt sich“ sagte er knapp und kam ein paar Schritte zu ihm. „Deine Mom ist auch im Cottage...sie wird noch eine Weile auf der Krankenstation bleiben....doch das griegen wir hin.“ Matt ließ die Tasche von seiner Schulter gleiten und kam bis zum Absatz vor. „...ich bin wegen dir hier. Amy hat mir alles erzählt....Du willst also hier bleiben hm? „. Der Watson legte die Tasche in die Nähe von Alex und sah ihn ruhig an, zumindest versuchte er die Fassung zu wahren. Zum einen war er Erleichtert das Alexander lebte und zum anderen froh darüber seine Familie endlich lebend wieder getroffen zu haben. „Da sind einige Vorräte drin....sowie eine meiner Dienstwaffe...Nimm es wenigstens damit wir drei Beruhigt sind..“ Er fuhr sich durchs Haar und wirkte doch ein wenig Nervös. „Vielleicht können wir reden....ich möchte wissen was du in den letzten Jahren erlebt hast....dann kannst du sicher auch erklären warum du nicht ins Cottage willst“ Er hoffte natürlich das sein Sohn bereit war mit ihm zu sprechen, immerhin wollte Matt sich selbst auch erklären. So einfach jedenfalls würde er seinen Spross nicht hier lassen, immerhin war er sein Fleisch und Blut.

@Alexander Watson

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#99

RE: Wälder

28.01.2022 06:23
Alexander Watson Alexander Watson (gelöscht)
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Für Alex war sein Vater vor 12 Jahren gestorben, so sah er es seit ein paar Jahren. Ja er hatte immer gehofft, dass sein Dad, wie ein Ritter in schillernder Rüstung ins Paradise kam und sie da alle rausholen würde. Doch er kam nie. Die kindliche Vorstellung, die Naivität wich, als er alt genug war, der Realität…sein Vater würde nie kommen, und dass war so sicher wie alles da draußen. Er war kein kleiner Junge mehr, er mochte pessimistisch geworden sein, doch auch das hatte einen Funk Realismus in sich. Und dass er nun wieder in sein Leben kam, dafür war Alex nicht bereit. Schon in der Nacht, damals, war es für ihn ein Schock gewesen, Matt zu sehen. Er hatte noch schemenhafte Erinnerungen an ihn gehabt, aber im Großen und Ganzen war der Mann ein Fremder für den jungen Mann. Er hatte mehr Jahre ohne ihn gelebt, als mit ihm und dass er nicht einfach Vertrauen fand, für den Mann, der nun auch vor ihm stand, sollte mehr wie klar sein.

Gut, Amy war gut angekommen und in Sicherheit. Mehr wollte der 19-jährige nicht wissen. Doch dann lachte er auf. „Aha…Mom is also bei euch? Komisch nur, dass Amy mit sagte, dass sie verschollen ist, so wie du. Noch mehr Lügen!“, wie konnte seine Schwester nur so kaltherzig sein und Alex damit Angst machen, dass seine Mutter nicht aufzufinden sei.
Alex beobachtete jede Bewegung von Matt argwöhnisch. Er war wegen ihm hier? Warum? Alex hatte klar gemacht, dass er hier bleiben wollte und ob man es verstand oder nicht, das war ihm egal. Seine Augen folgten der Tasche und Alex musste schmunzeln. „Ich habe genug Vorräte und auch Waffen…ich bin gut ausgestattet, also nimm das wieder mit, ich brauch es nicht, Matt!“, dass er eisig wirkte, sollte ein wenig nachvollziehbar sein. „Du willst reden? Über was? Mein Leben? Frag Mom, die kann dir sicher was erzählen, wenn sie wirklich bei euch ist. Aber wer weiß schon, wer hier noch die Wahrheit sagt und wer nicht.“

Er weigerte sich seinem Vater zu glauben und seiner Schwester ebenso. Für ihn wirkte es so, als log man ihn nur an, damit er das tat, was sie wollten… in diese Kolonie zu gehen, egal was Alex wollte oder fühlte. Er sah Matt an und erkannte sich ein wenig in ihm, was doch ein wenig gruselig war. Er dachte nach… sie konnten nicht ewig hier draußen stehen, wie Zielscheiben… so ließ er die Shotgun sinken und trat bei seite und öffnete die Tür. „Du willst reden? Dann lieber drin… kein Bock heut noch mal auf Beißer zu treffen!“

@Matt Watson

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#100

RE: Wälder

28.01.2022 17:58
Matt Watson Matt Watson (gelöscht)
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Matt würde lügen wenn er sich das Wiedersehen mit seinem Sohn nicht anders vorgestellt hätte. Welcher Vater würde auch durch die Welt Marschieren mit dem standhaften Glauben das seine Kinder ihn hassen oder gar verabscheuen, schließlich hielt ihm gerade der Gedanke am Leben, das alles Gut werden würde. Andernfalls hätte er die Kugel in seiner hinteren Hosentasche längst benutzt. Irgendwie Bürgerte sich der Gedanke eines Happy Ends ein, gerade weil die Menschen die er begegnete ihm immer wieder veranschaulichten das die Chance sehr gering war, Isabell, Alex und Amy jemals lebend zu finden. Sie sind tot...existieren nicht sonst hättest du sie längst gefunden....finde dich damit ab....die Welt ist tot, genau wie deine Familie....schau nach vorn...hör auf mit der suche und fange ein neues Leben an. Anna Avery war damals das beste Beispiel, die ihm schon zu Beginn der Apokalypse mit diesen Worten davon abhalten wollte, seine Zeit nicht länger der Suche zu widmen, stattdessen der Realität ins Auge sehen sollte um ein neues Leben zu beginnen, zumindest das was noch davon übrig blieb. Hätte er das getan, stehe er nicht hier...vor seinem Sohn, der ihn noch immer Misstrauisch beäugte und scheinbar Zweifel an den Worten seiner Familie hatte. „Ich bin gerade erst im Cottage angekommen. Amy ist auch noch nicht lange dort und eure Mom liegt auf der Krankenstation. Sie ist noch nicht Ansprechbar und erholt sich. Amy war selbst verletzt gewesen....das solltest du am Besten wissen“ entgegnete Matt ruhig und machte ihm Unmittelbar klar das er von ihm und Amy wusste...von dem treffen der beiden. Der Watson legte seine Tasche ab, doch scheinbar hatte Alex keinerlei Interesse die Geste seines Dads anzunehmen....er kam sehr gut alleine klar! Das Alexander hier alleine ist und Stur seine Meinung vertritt erinnerte Matt an sich in jungen Jahren als er selbst von seinem Elternhaus abgehauen war um zu Beweisen das er ohne Hilfe anderer zurecht kam, sogar mit Erfolg! „Hör zu...Niemand tischt dir irgendetwas auf Alex...Für uns alle war es keine leichte Zeit, doch keiner von uns würde auf die Idee kommen dich zu verarschen.“ Der Watson fuhr sich durchs Haar und blickte sich um, schließlich wollte er die Umgebung trotz allem im Überblick behalten. Ein Tick den er nie gänzlich ablegen könnte. „Sicher könnte ich Amy Fragen...doch ich will mit dir reden...sonst würde ich nicht hier stehen....Ich möchte deine Version hören und vor allem möchte ich die Chance haben meinen Sohn endlich kennenzulernen. „ Matt blickte ihn Stur und eisern an, schließlich waren die Watsons immer dafür bekannt sein eigenes Feld nicht so einfach zu räumen und sich mit einer halbherzigen Antwort zufrieden zu geben. „Also?...Entsicherst du die Waffe wieder oder willst du deinen alten Herrn einfach abknallen hm“. Für einige Sekunden herrschte stille. Lediglich das knurren der Beißer konnte man am anderen Ende des Waldrandes vernehmen, doch zu mehr reichte die Geräuschkulisse nicht, bis er endlich das klacken vernahm und Alex die Waffe sinken ließ. Matt atmete hörbar aus und er war sichtlich Froh, vielleicht sogar überrascht das sein Sohn ihn eine Chance gab und bat ihn rein. Der ex Cop nickte, schnappte sich die Tasche und überwand die Schwelle der Hütte, wo er sich mit Argusaugen einen ersten Eindruck über die Hütte verschaffte. Natürlich begann sein Hirn bereits damit, alle Details zu speichern, immerhin wollte er verstehen warum es ausgerechnet dieser Ort wurde....in der nähe der Kolonie. „hm...Bist du alleine hier?“ Fragte er beiläufig und drehte sich am Ende um. Er besah sich Alex und tatsächlich konnte er nicht anders als schmunzeln, auch wenn sein Sohn ihm nicht wirklich Wohlgesonnen war. „Amy ist ganz schön sauer weil du hier geblieben bist....aber aus Erfahrung weis ich das es dafür einen Grund gibt....Ich weis du hast kein Bock dich Leuten anzuschließen die dir Fremd sind....ich war auch Skeptisch als ich die Mauern gesehen hab....die Wachen nehmen dir deine Waffen ab....Regeln an die man sich halten muss....alles Argumente die nach einem schmieren Verein klingen und selbst wenn ich dir jetzt sage das dass Cottage dennoch anders ist als das Paradise...wirst du nicht drauf hören“ Matt machte eine kurze Pause und verschränkte die Arme. Er war ein Redenskünstler...schon immer gewesen und definitiv hatte sich dahingehend nie etwas geändert, genau wie sein Interesse an die Geschichten der anderen, besonders die seiner Familie auch wenn sein Sohn ihm am Ende des Tages noch immer verachten würde, so hatte er es wenigstens versucht...und würde es gewiss noch weitere male versuchen. „...Doch vielleicht weis ich am Ende wenigstens warum? Wenn du mir erzählst was in den letzten Jahren passiert ist.“

@Alexander Watson

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