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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Alex hatte keine Lust mit seinem Vater auch nur im Geringsten zu reden. Für ihn war er nicht mehr existent, auch wenn er sich so viele Jahre nach ihm gesehnt hatte. Aber Alex war älter geworden und reifer und er war auch skeptischer geworden und traute an sich keinem mehr über den Weg. Er hatte viel erlebt, vor allem viel Abneigung im Paradise und das stumpfte einem dann einfach ab. Er wollte seine Beweggründe nicht mitteilen, da er wusste, dass der, dem er das sagte, das anders sehen würde. Doch es ging hier allein um Alexander und seine Gefühle. Keiner konnte ihm sagen, dass seien Gefühle falsch waren.
Auch Alex hatte die Beißer am anderen Ende des Waldes wahrgenommen, weswegen er seinen Vater in die Hütte ließ. Anders hätte er ihn zum Teufel geschickt. In der Hütte, schwieg Alex und setzte sich auf eine kleine Kiste in der Ecke. Sein Vater konnte sich ruhig umsehen. All die Fotos und sentimentalen Dinge, hatte er vorhin, als Amy hier war, schon gut versteckt. Jedoch schielte er seinen Dad immer wieder von unten her an. „Nee hier wohnen noch drei Großfamilien!“, entgegnete er zynisch. Er lachte dann auf. „Sie ist pissig? Ich sollte es eher sein… ich stand vor den goldenen Toren und wurde nicht reingelassen und wie ein Penner werde ich sicher nicht davor hocken bis man mich reinlässt. Deswegen bin ich wieder hier her gekommen. Ich habe meinen Willen gezeigt, aber ja… Miss Amy ist sauer.“, er konnte da nur mit dem Kopf schütteln.
Er hörte ihm zu, jedoch tat er so, als wäre er super genervt und hätte keinerlei Bock auf das Gelaber seines Vaters. Er wollte sich den Frust zwar von der Seele reden, doch er wollte sich im Endeffekt einfach nicht die Blöße geben. „Was in den letzten Jahren passiert ist? Das weiß ich doch nicht mehr. Wir sind abgehauen von daheim. Grandma und Grandpa sind gestorben, wir sind ins Paradise und ich hab mir die Birne mit Alkohol, Medikamenten und Drogen weggeballert. Also verzeih dass ich keinerlei Erinnerungen an meine Trips habe und auch an alles andere nicht.“, Alexander fuhr sich durch die Haare. Okay, er musste aufhören so schnippisch zu sein. Damit würde nur noch mehr Stress aufkochen und da hatte er keine Lust drauf. Er atmete tief durch. „Ich hab einfach keinen Bock auf eine neue Kolonie. Ich hasse es eingesperrt zu sein und unter Kontrolle zu stehen. Außerdem trau ich mich selber nicht über den Weg… ich bin clean seit ein paar Wochen und dort gibt es sicher auch irgendwelche Medis oder so und drittens… ich trau keinem mehr über den Weg. Es mag schön klingen wie ihr dort lebt, aber Menschen sind Menschen, die anderen Menschen leid antun und ich will eben mich da aus der Schussbahn nehmen. Ich will frei leben ob ihr es versteht oder nicht. Egal was du oder Amy oder Mum sagt… ich bleibe hier.“
Da hatte er doch mehr als gedacht erzählt…
@Matt Watson

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Auch wenn er es letztlich den Beißern zu verdanken hatte das sein Sohn ihn ins Haus ließ, so glaubte Matt nicht das er Alex durch und durch egal war immerhin hätte er ihn auch gut Vor der Tür stehen lassen können. Binnen weniger Sekunden schon merkte der Ex Cop, wie verschieden seine Kinder waren trotz der selben Umstände die sie miteinander durchlebt haben. Scheinbar hatte sein Sohn jedoch noch einiges mehr Erfahrung gesammelt, denn er wirkte unscheinbarer, kühler und weitaus vorsichtiger als Amy. „Ja das habe ich gehört“ entgegnete Matt als Alex ihm erzählte, das er vor dem Tor einfach weggeschickt wurde. „Das kläre ich und wird nicht ohne Konsequenzen bleiben“ fügte der Mann noch hinzu und beobachtete seinen Sohn der trotz härte und Bitterkeit, dennoch Unsicher wirkte. Sei es seinem früherem Job zu verdanken oder dem Instinkt eines Vaters, doch er merkte durchaus, das Alexander selbst nicht so Recht wusste wie er mit der neuen Situation und dem Unbekannten umgehen sollte. Der Watson selbst konnte es selbst kaum glauben das er hier gerade mit seinem Sohn redete und das die Suche seiner Familie endlich ein Ende gefunden hatte. Es war schon komisch genug das er auf zwei völlig verschiedene Persönlichkeiten traf. Während Amy sofort in seine Arme fiel, hielt Alex den nötigen Abstand und machte mehr als deutlich das er Matt nicht vertraute....das er keinem mehr vertrauen schenken wollte. Ob es Stolz war oder etwas anderes auf seiner Seele lastete wusste der Kindsvater nicht, doch er wollte helfen und seinen Sohn nicht einfach Kampflos der Welt hier draußen überlassen.
Kurz danach wurde die Stille unterbrochen, als es aus dem Spross schon wie eine Welle der Gefühle raus sprudelte. Alex hatte also nicht nur damit zu kämpfen sich einer Kolonie anzupassen, sondern auch noch Probleme mit Rauschmittel gehabt. Das es letztlich soweit kam war selbst für Matt eine Überraschung. Schon komisch wie die Welt auf einen wirkte. Kam Matt durch die neuen Umstände vor 12 Jahren davon ab, so entdeckte sein Jüngling diese Art der Betäubung. Matt wusste genau welche Wirkung dieser ganze Mist hatte, denn er selbst mochte diese Verlockungen damals auch, immerhin hatte man so die Möglichkeit dem Scheiß der drum rum passierte einfach zu vergessen.
Alexanders Stimme holte den Hartgesottenen wieder aus der Gedankenwelt, doch dieses mal ein wenig ruhiger. Danach kehrte stille ein und der Mann ließ die Worte auf sich wirken. Sie klangen schon deutlich Erwachsener als noch vor wenigen Minuten wo er eher glaubte einem trotzigen Bengel gegenüber zustehen. Alex schien Probleme zu haben und überhaupt mit seiner ganzen Gefühlswelt nicht klar zu kommen. Das er niemanden traute machte die Sache nicht einfacher. „Ich verstehe das du nicht bereit bist, jetzt zurück ins Cottage zu gehen, vorallem nicht weil du viel Mist erlebt hast...Ich kenne das Alex. In den 12 Jahren habe ichs versucht anderen Gruppen zu helfen oder mich ihnen anzuschließen, zumindest um den nächsten Winter zu überstehen.... Man wurde Enttäuscht....Wenn die Menschen nicht gerade versuchten mir ein Messer an die Kehle zu halten...dann starben sie spätestens nach ihrem Egoismus und dem glauben das die anderen schon ihr Überleben sichern würden...Wir brauchen uns nichts vormachen oder glauben schenken das jeder da draußen es Wert ist ihnen unser vertrauen zu schenken....denn so ist es nicht und so wird es auch nie sein....doch so war die Gesellschaft schon immer Alex, selbst als die Welt für dich und Amy noch in Ordnung schien. Bist du anders...denkst anders...handelst du anders...bist du ein Außenseiter. „ Der einstige Cop machte eine kurze pause, drückte sich von der Wand und kam ein paar Schritte auf den jungen Heranwachsenden zu. „Allerdings möchte ich dir zumindest soweit ins Gewissen reden das du weist...dass du jederzeit wenn etwas ist, zu uns kommen kannst. Ich bin ehrlich...ich wäre Erleichtert zu wissen wenn du jetzt mit mir zurück ins Cottage kommen würdest, doch ich werde einen Teufel tun und dich niederschlagen und zurück zerren....Trotzdem Alex...das Cottage ist anders.....Das sagt dir ein Mann der genauso viel scheiße erlebt hat wie du....der genauso oft vertrauen geschenkt hat um von ihnen Enttäuscht zu werden, als ich dachte ihnen helfen zu müssen. „
Matt schaute Ernst und dennoch besorgt zu gleich und blieb vor seinem Sohn stehen, packte seine Schultern und schaute ihn an. „Glaub mir...ich würde keinen Ort aufsuchen und da leben wenn ich nicht wüsste das ihr dort keine Zukunft hättet...ihr seit Frei, könnt vor oder hinter den Mauern stehen, habt ein Dach über den Kopf....und ich will verdammt noch mal das du weist das wir immer zu dir stehen und dir helfen....Das da draußen ist kein Leben...es nennt sich überleben, solange bist du mitten drin steckst und weist das es jeden Moment vorbei sein kann. Selbst wenn du mir jetzt nicht glaubst oder mich zum Teufel schickst weil ich wirklich viele Fehler gemacht habe...dann will ich das du es wenigstens für deine Mom und Amy tust...zurückkommen und wissen das du bei uns Sicher bist. In ein paar Tagen, Monaten vielleicht Jahre...wirst du es verstehen!“ Matt beendete seine Ansprache. Er redete eben schon immer viel und sehr gerne, doch vorallem wollte er das sein Sohn endlich begreift wer zu ihm Gehört. Ein einsames Leben da draußen würde seine Probleme auf Dauer nicht Lösen im Gegenteil, die Welt war verlockend und er drohte damit nicht nur dem Rausch erneut zu verfallen, sondern auch zu sterben. Das wollte Matt auf gar keinen Fall und würde er auch nicht zu lassen. „Wenn du soweit bist, hoffe ich das du mir die Chance gibst dir zu zeigen das es auch Menschen wie uns gibt...die nicht einfach jeden umlegen. Ich konnte in den 12 Jahren nicht für dich da sein, doch ich kann es jetzt. Wirf das nicht einfach weg“
@Alexander Watson

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Alex hatte als kleines Kind seinen Dad immer angehimmelt. Er war sein Held gewesen und auch wenn die Zwei nicht so viel mit einander unternommen hatten, waren ihm die Tage, welche er nur mit seinem Dad verbracht hatte in Erinnerung geblieben. Die Schießübungen zum Beispiel. Doch wie es immer so ist, man wurde älter und man verstand schnell, dass man keine Helden brauchte oder dass die Helden sich als normale Menschen entpuppten. Damals, als alles losgegangen war, hatte er die ganze Familie genervt: „Dad wird kommen!“, „Er wird uns finden und alles wird gut!“, kindliche Naivität eben. Und manchmal wünschte sich Alexander, dass der diese Naivität und so wieder haben könnte. Auch wenn es damals schwer war… er hatte seinen Glauben an seinen Vater gehabt, welchen ihn positiv in die Zukunft schauen ließ. Aber sein Vater kam nie und Alex fühlte sich verraten und verkauft. Er hatte sich zum Obst gemacht, weil er immer wieder gesagt hatte, dass er kommen würde.
„Du musst da nichts klären. Mir doch Wurst, ob ich da rein komm oder nicht. Aber erklär Amy, dass es nicht meine Schuld war und sie kein Recht hat, sauer zu sein.“, wollte der junge Mann noch einmal klarstellen.
Dann sprudelte es aus ihm hinaus. All das was er sagen wollte und vorher nicht konnte. Ob das bei seinem Vater ankam, das konnte er in dem Moment nicht sagen. Aber nun, da er es gesagt hatte, fühlte er sich leichter, innerlich. Es stimmte also, dass man sich Sachen von der Seele reden konnte. Erleichtert atmete er durch und er wusste, was nun kommen würde. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sich sein Vater in der Hinsicht verändert hatte. Er würde nun einen halben Vortrag halten. Und es kam so. Und Alex war ein wenig froh, dass er sich nicht so sehr verändert hatte. Schon als Kind hatte er seinem Dad gerne zugehört, auch wenn er es nicht zugeben würde. Wer mochte es schon, wenn er stundenlang von seinem Dad zugelabert wurde – Alexander hatte es jedoch sehr gemocht und mochte es nun auch, auch wenn es in erster Hinsicht um ihn selber ging.
Alexander hing förmlich an den Lippen seines Vaters, wenn auch nicht gewollte. Er sah auf, als sein Dad seine Schultern packte und er fühlte sich 12 Jahre in die Vergangenheit zurück versetzt. Er sah nun wieder aus, wie der kleine Alex, der seinem Vater alles glaubt, was er ihm erzählte. „Ich hab Angst Dad….!“, kam es nur aus seinem Mund. „Ich weiß nicht was ich tun soll, Dad… ich weiß nicht ob ich hier bleiben soll oder zu euch gehen soll. Ich hab Angst hier zu sterben. Jede Nacht hab ich Angst, dass es meine letzte ist, aber ich … sag mir bitte was ich tun soll. Schlag mich nieder und zerr mich dahin wo ich sein soll. Ich kann es selber nicht entscheiden.“, er stand auf und wirkte nicht mehr wie der harte und toughe Alex… er war verzweifelt, einsam, überfordert und brauchte gerade die Führung seines Vaters. „Bitte sag mir was ich tun soll, was ich tun muss!“, dann, und damit hätte nicht mal Alex selber gerechnet, umarmte er einfach seinen Dad und fing an zu heulen, wie ein kleines Baby. Das war ihm nun peinlich aber er konnte es nicht steuern… es kam wie es kam gerade.
@Matt Watson

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Matt betrachtete seinen Sohn der mittlerweile genauso groß wirkte wie er selbst und scheinbar noch immer versuchte alles hinter sich zu lassen. Warum er niemanden an sich heran ließ wusste er nun, doch wie würde es weiter gehen? Der Ex Cop wollte nicht das sein Sohn in dieser vermoosten Hütte blieb, wo er allem vollkommen Schutzlos ausgeliefert war. Wo er jeden Tag mit seinen Problemen alleine da stand und ankämpfen musste....die Bilder verinnerlichte als seine Großeltern vor seinen Augen starben...wo Drogen, Alkohol oder Medikamente sein Alltag einnehmen. Der Ganze Mist der draußen nur schlimmer werden würde, bis er nicht mehr konnte und aus Verzweiflung wieder damit anfangen würde oder noch schlimmer....den tot wählte. „Deine Schwester ist nicht sauer....vielmehr hat sie Angst um dich und würde gerne verstehen warum du nicht mit ihr gegangen bist als sie das Cottage aufgesucht hatte. „ erklärte er und sah seinen Sohn noch immer direkt an in der Hoffnung die Spannung seiner Kids wenigstens ein wenig zu lockern.
Alexander sollte einfach verstehen das der Ex Cop seinen Sohn genauso mit offenen Armen Empfängt wie Amy und auch Isabell. Er sollte seine Probleme nicht alleine Lösen müssen, geschweige denn in ein tiefes Loch fallen, doch dafür müsste Alex bereit sein. Natürlich versuchte Matt ihm ins Gewissen zu reden, ihm aufzuzeigen das er ihm durchaus die Entscheidung und den nötigen Freiraum gibt, doch wusste er selbst nicht so genau ob dies Alex Wunsch war und überhaupt in der Lage wäre sein Leben ohne eine Feste Hand zu bestreiten. Sie hatten doch erst einander gefunden und alles wirkte Neu und doch noch recht unbeholfen. Als der Mann mit seiner Rede fertig war und ein Stück weit seinem Sohn näher kam um ihn an der Schulter zu packen, betrachtete er ihn mit eisernen Blick. So ganz ohne Antworten wollte er keinesfalls gehen. Das er jedoch einen Wunden Punkt traf, damit hatte der Vater nicht gerechnet, besonders nicht als Alexander seinen Kopf hob und ihn verzweifelt ein Zugeständnis machte. Der Watson Junior klammerte sich völlig verzweifelt mit Tränen in den Augen an den letzten Strohhalm und schlang am Ende doch die Arme um seinen Dad. Überrascht blickte der Mann nicht länger in die Augen seines Sohnes, stattdessen besah er die Wand hinter dem Jungen, ehe er verstand was hier gerade vor sich geht. Er wusste es hatte seinem Sohn soviel Überwindung gekostet die harte Schale um sich fallen zu lassen, doch Matt war ihm dafür sehr Dankbar. Seine Hände umschlangen den jungen Erwachsenen und drückten ihn fest an sich. Alex bat ihn darum ihm die Entscheidung abzunehmen, doch der Mann fand keine Worte, vielmehr genoss er den Moment mit ihm zu zweit das er sich schon lange in dieser Art gewünscht hatte. Er wird seinem Sohn niemals mehr beim Autorennen besiegen können, denn eine Konsole hatte er nicht dabei. Auch wird er ihn nie wieder dazu bringen können seine kalten Füße an den Rücken seiner Mom zu drücken damit sie Fluchend die Decke über sich stülpte. Doch zumindest konnte er jetzt die Momente mit ihm Erleben die zwei Erwachsene eben so tun in dieser Welt. Wenn Alex mit auf Tour wollte, würde er ihn mitnehmen...er würde ihm zeigen das es sich durchaus lohnt allen Hindernissen zu trotze, anderen Menschen eine zweite Chance zu geben sowie das Cottage, wo er genug Freunde haben könnte. Er würde sogar mit ihm Feiern oder sich einfach nur mit ihm zurückziehen, reden oder Schießübungen Fortsetzen nur um bei seinem Sohn zu sein.
Zeit war ohnehin nie ein sonderbarer Freund des Watsons, weshalb er auch nicht wusste wie lange die beiden schon so umklammert da standen, doch er wusste nun das er ihm einen Vater sein wollte der Verantwortung zeigte und nicht bei jeder Gelegenheit das weite suchte um den Stress daheim zu entkommen. Matt löste die Umarmung und packte Alex Halsbeuge um ihn erneut mit festen Blick zu betrachten. „Okay mein Junge hör mir zu....ich kann nichts schön reden und im Leben gehören Niederlagen auch mal dazu...doch genauso gut hast du die Chance im Cottage neu anzufangen. Du hast dein eigenes Zimmer...dort gibt es einen Strand, Leute in deinem Alter, Wald, Schule, Bibliotheken ohne das man dir Vorschreibt was du zu tun hast. Regeln wird es dort geben ganz klar und die brauchen wir, doch sie sind nicht viel anders als früher in Atlanta. Du hast eine Probezeit, doch die kannst du nutzen um dich mit deiner Schwester auszusprechen....Carl...Sophia...alles Menschen wie du und ich...da wird dir keiner irgendetwas unterjubeln oder dir Scheiße beibringen. Sobald die Zeit rum ist, steht dir alles offen. Du kannst dich mit einbringen, Aufgaben erledigen...selbst wenn es heißt das du mit mir raus gehst um nach Vorräten zu suchen. Niemand zwingt dich zu irgendetwas..und ich verspreche dir das du dort Sicher bist. „ Matt machte eine kurze Pause und blickte sich in der Hütte um, ehe er sein Augenmark wieder auf Alex richtete. „Packen wir deine Sachen und verschwinden von hier. Amy, deine Mom, ich....wir brauchen dich. Amy braucht ihren großen Bruder und wir brauchen unseren Sohn. Und egal was ist, wir sind für dich da.“ Matt grinste kurz und patschte Alex Wange ehe er seinen Sohn nochmal fest umarmte.
@Alexander Watson

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Es war einfach nur unfair, dass das Leben ihn und alle seiner Generation so vom Leben gefickt wurden. Wer wünscht sich nicht eine Kindheit, die unbeschwert ist? Doch nein, Alexanders Generation musste um das Leben kämpfen und versuchte das Beste aus alledem zu machen. Wer stark war, der konnte damit umgehen, doch Alex war es nicht. Er konnte mit nichts mehr umgehen und egal, was sein Dad oder sonst wer sagte, Alex bezweifelte, dass es je wieder okay werden würde. Wenn er nicht so ein Feigling wäre, hätte er das hier schon längst beendet. Ja, mit schwachen Leuten machten diese Umstände eben das und man konnte nichts mehr schön reden. So viel wurde ihm geraubt und dann sollte es ein Wunder sein, dass man so verkorkst war? Eine solide Kindheit, Schule, soziale Kontakte ohne den Hintergedanken, dass das Gegenüber einen umbringen könnte. So früh mit dem Tod konfrontiert zu werden war einfach unnormal und Alex wollte nur sicher sein und so was wie ein normales, glückliches Leben führen. War das zu viel verlangt? In dieser Welt anscheinend schon…
All das, was er in sich verbarg und all die Jahre hinter der Maske des starken Sohnes und Bruder versteckt hatte, brach nun aus dem Jungen heraus. Und in dem Moment war er einfach nur ein kleiner Junge, welcher verzweifelt war und die Führung seines Vaters brauchte. Er brauchte Liebe und Geborgenheit… Sicherheit und Führung. Anders würde er die nächsten Wochen nicht überleben, das war so sicher, wie das Amen in der Kirche. Und auch wenn er es nicht zulassen wollte, so sprudelten seine Gefühle aus ihm raus und er hielt sich an dem fest, was er zu greifen bekam und das war sein Dad. Sein Held, sein Ein und Alles. Die einzige Person, von der Alex dachte, dass sie ihn verstehen konnte. Alex war nie einer gewesen, der seine Gefühle offen legte, dazu war er zu stolz und Gefühle brachten einen eh nur in Gefahr.
Ob er sich gerade lächerlich machte, war dahingestellt. Doch sein Dad umarmte ihn dennoch fest, das konnte Alex spüren. Und das ließ ihn aufatmen. Sein Vater gab ihm das, was er brauchte – Halt! Er hörte dessen Worte über diese Kolonie, die alle irgendwie in den Himmel lobten. Durch einen Tränenschleier sah er seinen Vater an und er konnte nur nicken. Ob er all das glauben sollte, war dahingestellt, doch er brauchte gerade diese kindliche Naivität. Er musste daran glauben. Er wusste, dass es für ihn nicht so einfach werden würde neue Leute kennen zu lernen, geschweige denn zu vertrauen. Doch es war besser wie hier zu verrecken.
„Okay..!“, meinte er nur und versuchte sich zu sammeln. Alexander wischte sich über sein Gesicht und räusperte sich. Er wollte nicht verheult irgendwo auftauchen. „Viel hab ich eh nicht…dürfte schnell gehen zu packen. Das Meiste ist eh schon in der Tasche!“, er zog seinen alten Rucksack unter einem Brett hervor, welches als Bett dient, wo er aber nie schlief. Dort waren all seine Erinnerungsstücke drin und Essentielles wie Nahrung und Medikamente, die er eh nie mehr nehmen würde. Klamotten hatte er keine, außer die, die er am Leib trug. Nur sein wertvollster Besitz stand in der Ecke – seine Gitarre. Alex sah seinen Dad an: „Kann ich die mitnehmen? Ich weiß nicht ob das zu viel wird…“
Ungern wollte er das zurücklassen, was ihm noch Sinn gab.
„Was für Regeln muss ich befolgen? Was erwartet mich? Erzähl mit bitte ein wenig, damit ich nicht total durchdrehe!“
@Matt Watson

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Sicher hatte sich Matt für seine Kinder eine andere Zukunft erhofft in der sie ganz normal die Highshool oder Universität besuchen könnten, schließlich hatte er schon sehr Früh mit seiner Frau begonnen das Geld zusammen zu bekommen um ihnen den Start ins Erwachsen werden zu erleichtern. Egal ob Jugenweihe, Führerschein, Hochzeit...die Watsons hätten Amy und Alex alles Geboten damit sie Glücklich gewesen wären. Doch die Situation zeigte nun ein neues Spektrum und neue Ziele, weswegen es für ihn keinen Sinn mehr machte darüber zu schwelgen was hätte sein können auch wenn es nicht immer ganz klappte, denn der Vater war in Gedanken sehr gerne mit der Vergangenheit verbunden. Doch nun galt der Rest seines Lebens darin, seine Kids vor dem neuen vorzubereiten, weswegen es unausweichlich war das sie irgendwann den Umgang mit Waffen Perfekt beherrschen würden. Ihm war es wichtig das sie am Ende auch ohne ihre Eltern zurecht kommen würden, schließlich werden die beiden irgendwann nicht mehr da sein um sie zu beschützen. Um so wichtiger war es ihm, das Alex und Amy im Cottage die Möglichkeit bekommen, so normal wie Möglich wohnen zu können, mit Freunden und all den anderen Dingen in denen sie sich wieder wohl fühlten, anders als im Heaven. Doch dafür musste sein Sohn einverstanden sein und der Kolonie zumindest eine Chance geben, sich dort häuslich einzurichten. Matt hätte seine Familie ganz sicher nicht dort hingebracht wenn er nicht selbst davon überzeugt war, das dass was dort vor ihren Füßen lag tatsächlich klappen könnte. Natürlich haben sie nicht weniger Feinde und damals hielt er sich eher Fern von solch großen Gruppen die ein Anhaltspunkt für Plünderer darstellten, doch damals war er eben allein und ging das Risiko, irgendwo in der Pampa zu sterben ein. Davon ab das er ohnehin nach den dreien suchte und somit gar keine Möglichkeit gehabt hatte sich irgendwo niederzulassen, vielleicht noch mit dem Hintergedanken das es ihm am Ende besser geht als Amy, Alex und Isi. Genau deswegen behielt er es vor, so bescheiden wie Möglich zu sein und den Gut an Luxus zu meiden.
*Okay* waren die Worte, die den Ex Cop zurück holten und er seinen Sohn erleichtert ansah. Er nickte zufrieden und grinste, während er ihn noch einmal fest in seine Arme nahm um ihn Stolz auf den Rücken zu klopfen. „Wir bekommen das hin....als Familie“ sagte er noch und löste sich von seinem Spross um ihm dabei zu helfen seine wenigen Utensilien einzupacken. Matt beobachtete seinen Sohn immer wieder dabei, bis dieser etwas Unsicher seine Gitarre griff um sie seinem Vater entgegen zu halten. „Du spielst?“ Fragte er erstaunt und hob eine Braue. Er selbst hatte es damals mal versucht, doch irgendwie nie lange genug Geduld für ein Instrument gehabt. Geduld war eh nie seine stärke gewesen und irgendwie hielt ihm dann doch etwas davon ab, standhaft daran festzuhalten. „Natürlich kannst du sie mitnehmen Alex...Vielleicht kannst du deinem alten Herrn ein wenig was zeigen“ Seine Mundwinkel zeichneten ein lächeln ab und griffen nach einen von Alex Taschen, damit dieser nicht vollends bepackt sein würde. Matt zog vorsichtshalber sein Messer und vergewisserte sich das Alex soweit war. Danach öffnete er die Tür und verließ mit ihm die alte Hütte. „Im Grunde genommen gibt es nicht viel zu beachten...Wir werden ins Haus gehen, wo du dich ausschlafen kannst...Rick ein alter Kollege von mir ist der Anführer vom Cottage. Er weis Bescheid und wird dir später ein paar Fragen stellen....Du wirst ein paar Tage hinter den Mauern bleiben, aber ich glaube das tut dir ganz gut. Wie gesagt es gibt dort viele Möglichkeiten seine Zeit rum zu griegen und Amy wird dich sicher mit Carl und Sophia bekannt machen. Sie sind in eurem Alter und brauchen genauso den Kontakt zu Gleichaltrigen wie ihr. Wenn du dich eingelebt hast werden wir herausfinden was du nebenbei gerne tun möchtest. Du kannst mit beim Aufbau der Zäune helfen oder du kommst mit mir nach draußen...“ Begann der ältere und lief mit ihm in Richtung seines Autos, das er am Rande eines abgelegenen Weges geparkt hatte. Von überall hörte man das knurren der Beißer doch waren dies in der Regel zum Glück nie sehr viele gewesen. „...Nimm dir einfach die Zeit die du brauchst um herauszufinden was du machen willst, ganz ohne Zwang. Ich weis nicht worin deine Aufgabe im Heaven Bestand, doch im Cottage hast du viele Möglichkeiten...sieh es einfach als Job an. „ Matt versuchte seinem Sohn die bestehende Angst davor zu nehmen und sprach ihm natürlich Mut zu, denn wenn es etwas war was der Watson nicht wollte, dann das Alex sich genauso verloren fühlte wie im Heaven. Eine der Beißer kam hungrig aus dem Gebüsch direkt auf sie zu, doch hob Matt nur seinen Arm um das Messer in der nächsten Sekunden in den Kopf des toten zu drücken. Als dieser zu Boden viel, besah er bereits von weitem sein Gefährt. „Da lang“. Er führte Watson Junior zum Auto, das er aufschloss um den Kofferraum zu öffnen. Es wirkte fast schon wie früher, als er seinen Sohn abholte um mit ihm einen Ausflug zu machen. Dabei spielte es nicht mal eine Rolle wohin, denn es zählte nur die Zeit und Gemeinsamkeit zu zweit. Auch wenn es unmöglich war die verlorene Zeit aufzuholen, hoffte Matt dennoch irgendwie das sein Sohn ihm die Chance geben würde, ihm das Leben im jetzt und hier ohne jegliche Hoffnungslosigkeit zu zeigen. Vielleicht war der Cop in den Jahren Erwachsener geworden, doch hatte er genauso viele Ideen seinem Sohn die Welt aus einer anderen Sicht zu zeigen. „Hat man dir schon das Autofahren gezeigt?“ Fragend blickte er Alex an und wartete auf die erste Gelegenheit seinen Sohn endlich kennenzulernen.
@Alexander Watson

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Ryley kniff die Augen zusammen, ein leichter Film hatt sich auf Visier seines Helmes gelegt, einer der Gründe warum er dieses Scheißding so ungerne trug. Da er sich derzeit allerdings auf unbekannte Terrain bewegte, wollte er lieber kein Risiko eingehen und den Walkern freiwillig die Innenseite seines Schädels präsentieren, indem er - zum Beispiel - über sein Lenker flog und an einem Baum hängen blieb. Er war bereits früh auf den Beinen. Vor drei Tagen hatte er von einem alten Bekannten einen Tipp bekommen. Angeblich hatte jemand seine Schwester gesehen. Die Beschreibung passte jedenfalls: eine große, dunkelhaarige Frau mit einer ordentlichen Rechten, zwei alten Revolvern und einem Temperament, welches auch den größten Mann in die Knie gehen ließ. Konnte stimmen, wissen würde er es erst, wenn er ankäme. Er seufzte, die letzen Male war er so voller Hoffnung gewesen, um am Ende bitter enttäuscht zu werden. So war das nun einmal. Es war zum verrückt werden, genauso, wie dieser Nebel. Zwar war er nicht so dicht, dass man die Hand nicht vor Augen sehen konnte, dennoch machte er es ihm nicht leicht, die Landschaft um sich herum ordentlich wahrzunehmen. Er bremste ab und wechselte den Gang mit dem Fuß. Wo war er? Es wäre wohl am besten, wenn er gleich einen Halt einlegte, um sie die Karte noch einmal vor Augen zu führen. Wo genau hatte er die eigentlich hingesteckt? Wahrscheinlich in eine der Satteltaschen. Der Blick, den Ryley über seine Schulter warf, nahm nur einen kurzen Moment in Anspruch und dennoch kam er ihm teuer zu stehen. Den Walker, der hinter einem Baum hervorgetreten war, bemerkte er daher zu spät. "Was.....verdammmt", erschrocken riss er den Lenker rum, um nicht in das ekelige Vieh hinein zu fahren, was ihn über unebenes Gehölz führte. Und über die große Wurzel einer alten Weide. Der Motor heulte auf und es ertönte ein ohrenbtäubender Lärm, als das Motorrad seitlich auf dem Waldboden aufschlug. Sein Fahrer schlitterte noch gutes Stück über den Boden und blieb in einem kleinen Blätterhaufen liegen. Was er Dreck. Schwer atmend rappelte er sich hoch und wollte aufstehen, doch ein starker Schmerz fuhr sein linkes Bein hinauf. Als er an sich herunter blickte, entdeckte er einen langen Schnitt, seine Hose verfärbte sich bereits rötlich. Großartig. Das hatte ihm grade noch gefehlt. Hinter sich konnte er ein Stöhnen vernehmen. Der Walker war immer noch da. Und der Lärm würde bald weitere von ihnen anziehen. Mehr kriechend als laufend machte er sich daran zu seiner Maschine zurück zu kommen. Er hatte grade seine Taschen erreicht, als ein zweiter Walker zu seiner Rechen auftauchte. Fuck. Schnell riss Ryley die Lederklapp hoch, wobei sich beinahe der Knopf selbstständig machte und kramte seine Knarre hervor. Mit einem gezielten Schuss traf er den einen direkt zwischen die Augen. Doch aus den Wäldern waren weitere gurgelnde Stimmen zu hören. Und er kam hier ohne eine Pause nicht weg. Oder ohne Hilfe.
@Shiva
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zuletzt bearbeitet 22.10.2022 22:19 |
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Shiva war früh am Morgen aufgestanden und schon einige Tage zuvor hatte sie sich entschieden mal wieder zu ihren Freunden zum Cottage zu gehen, sie wollte sie alle mal wieder Besuchen. Vor allem Seven und Daryl wollte er mal wieder sehen. Sie wollte ihnen allen zeigen das es ihr gut ging, das sie noch Lebte und das sie vor allem sie alle nicht vergessen hatte. Auch Judith und Carl wollte sie mal wieder sehen. Jeder einzelne der in dem alten Ferienlager lebte war ihr ein guter Freund geworden doch sie hatte sich dort eben nicht mehr so wohl gefühlt wie damals als sie mit Ezekiel dort angekommen war, als ihr Bester Freund und Herr noch bei ihr gewesen war, sein Verschwinden hatte sie sehr verändert und sie brauchte abstand, Abstand von den schmerzhaften Erinnerungen welche sie dort hatte.
Der Verlust von Ezekiel hatte sie lange mitgenommen und als sie Skady dann kennen lernte blieb sie nach einer weile auch bei der jungen Frau.
Geschmeidig verließ sie Balar über die Brücke damit auch die Wachen wussten das sie unterwegs war, das sie sich keine Sorgen machten würden wenn man sie nicht fand oder sie nicht bei ihrer üblichen Runde durch das Dorf erblickte.
Zielstrebig schlich sie durch den Wald welcher von Balar weg führte und sie direkt zum Ferienlager führen würde, es war eine gute Strecke welche sie zurücklegen musste doch sie würde den Weg auch im Schlaf finden, schon oft war sie diesen gegangen um Mantus zu besuchen welche bei dem Angriff ihr Leben verloren hatte, noch immer lag Shiva oft auf ihrem lager und brummte traurig vor sich hin, sie vermisste ihre Bärenfreundin sehr.
Ein Lauter Knall ließ sie sich anspannen, ein Knall und dann ein Schuss, sofort rannte sie in die Richtung sie spürte einfach das dort jemand ihre Hilfe brauchte.
Schon aus sicherer Entfernung fielen ihr die Beißer ins Auge welche auf einen Mann zusteuerten welcher am Boden neben seinem Bike saß und scheinbar gestürzt war.
Immer schneller rannte sie auf ihn zu und fiel auch schon den ersten beißer an welcher unter irhem Gewicht zu Boden ging und sie diesen mit ihren Pranken den Kopf zermatschte. Ohne darauf zu achten sprang sie auch schon den nächsten an denn der Schuss welchen der Fremde abgegeben hatte, hatte noch weitere Beißer auf sie aufmerksam gemacht. Sie Bahnte sich ihren Weg direkt auf den Mann zu und konnte nur hoffen das dieser nicht auf sie schoss. Die restlichen Beißer waren noch einige Meter entfernt und sie sah den Unbekannten direkt an, wobei sie leise schnurrte wie eine Katze ehe sie mit dem Kopf auf ihren Rücken deutete. Sie konnte das Blut riechen welches von dem jungen Mann ausging, er muss verletzt sein und das war nicht gut, Shiva und er würden sich nicht so verteidigen können wenn es noch mehr werden würden. Sie hoffte das er verstand und machte bedacht ein paar schritte auf ihn zu aber nicht direkt sondern eher seitlich damit dieser sich auf ihren Rücken ziehen konnte, in der nähe war eine Höhle welche Shiva sehr gut kannte und wohin sie den Mann bringen würde, später würde sie dann seine Sachen holen damit dieser sich verbinden konnte zumindest hoffte sie das der junge Mann etwas dabei hatte.
@Ryley Thompson

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Toller Tag. Er hätte einfach mit beiden Beinen im Bett bleiben sollen. Na gut, was man denn so Bett nannte Für jemanden ohne festen Wohnsitz war das ein sehr dehnbarer Begriff. Nicht, dass er es nicht gewohnt war, immerhin war er seit seinem zwöflten Lebensjahr mehr oder minder obdachlos. Gestern Nacht allerdings hatte er es sich in einem alten Wohnwagen gemütlich gemacht, das war nach all den Wochen eine recht komfortable Nacht gewesen. Die Matratze des großen Bettes war zwar durchgelgen und fleckig, aber zumindest hatte er nicht frieren müssen. Es war windgeschützt gewesen und er hatte sich morgens auf dieser kleinen Kochplatte sogar was warmes zu Essen kochen könnten. War ja zu gut um wahr zu sein, es konnte danach ja nur bergab gehen. Und nun saß er hier, mitten in der Pampa, blutete fröhlich vor sich hin und würde möglicherweise als Zombiefutter enden. Mittlerweile waren eine ganze Reihe weiterer Viecher aus dem Dickicht getreten und Ryley versuchte zumindest die umzunieten, die ihm am nächsten kamen. Wenn er doch nur aufstehen könnte, dann könnte er versuchen die Maschine anzuheben und wenn ihm ein Kickstart gelänge, dann wäre er aus dem Schneider. Leider waren das ein bisschen viele hätte und könnte. Also musst er versuchen sich weiter seinen Weg frei zu schießen und auf ein Wunder zu hoffen. Und das kam. Nur nicht in der Form mit der der Hüne gerechnet hatte. Aus dem Wald sprang auf einmal ein Tier heraus, mit Gebrüll und großen Pranken riss es die Beißer förmlich auseinander. Ryley schluckte. Er hatte das Tier schon einmal gesehen. Nie leibhaftig, aber in einem Buch. Wie hieß es noch gleich? Es war defintiv eine Wildkatze. Aiden hatte ihm ein wenig von ihnen erzählt. Und Gray. Aber welche war es. "Orange und Streifen......was warst du denn?", erneut verfluchte er, dass seine Bildung irgendwo bei seinen Eltern unter den Tisch gefallen war. Zumindest zum Teil, immerhin konnte er nicht behaupten groß selbst etwas getan zu haben. Orange. Streifen. Zebras waren es nicht, die waren, wie Pferde und weiß. Verdammt. Katze. Katze. Nicht Panther, das war aus dem Dschungelbuch. Seine Schwester hatte ihm den Wälzer oft an den Kopf geworfen, daher kannte er die Bilder. Was auch immer es war, es kam auf ihn zu. "Ok, vielleicht kein Zombiefutter.....eher Katzenhäppchen", murmelte er, als das Tier schließlich vor ihm stehen blieb. "Hör zu....an mir ist nix dran", erklärte er und hob die Hände, nur um sie schnell wieder runter zu nehmen und den nächsten Beißer zu erschießen, der auf sie zukam. Doch das Tier drehte ihm seinen Rücken zu und schien zu warten. Sein Augen bohrten sich fast in Ryley Kopf. Wenn er es nicht besser wusste, dann würde er meinen die Katze wollte ihm helfen. Aber waren...Tiger!....ja da war es, es war ein Tiger. Waren Tiger dafür bekannt Menschen zu helfen? Er wusste von Delfinen. Aber Tiger. "Naja...was solls", er konnte nun hierbleiben und gefressen werden, oder mit dem Tiger mit und dort möglicherweise ebenfalls gefressen werden. Zumindest hatte er bei dem Tiger die 50/50 Chance hier heil rauszukommen. Oder? Mit aller Kraft zog er sich auf den Rücken des Tigers. Zu verlieren hatte er eh grade nichts. Und sollte er Gray wieder begegnen konnte er zumindest erzählen mal eine Wildkatze geritten zu sein.
@Shiva
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zuletzt bearbeitet 23.10.2022 11:46 |
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Shiva spürte deutlich das der junge Mann mich sich kämpfte oder eher zu überlegen schien, sie würde ihn schon nicht fressen, sie wollte ihm doch nur helfen weswegen sie auch den nächsten beißer zu Fall brachte welcher sich näherte und diesen in den Kopf Biss, sie hasste den geschmack von verfaulen, doch sie wollte selbst ja nicht als Futter enden weswegen ihr da keine andere Wahl blieb. Als sie spürte das er sich auf ihren Rücken zog machte sie kehrt und lief mit ihm auf dem Rücken davon, er war nicht so schwer wie sie zu anfangs dachte, dennoch war sie dafür nun wirklich zu alt geworden. Die Beißer hinter sich lassend und vorsichtig näherte sie sich einer der Höhlen welche sie ab und an aufsuchte und hielt zunächst die Nase in die Luft es roch alles wie immer also war keiner hier der ihnen gefährlich werden konnte. Langsam ging sie mit dem Jungen Mann auf ihrem Rück in die Höhle und legte sich hin damit er von ihrem Rücken rutschen konnte, erst als dieser das getan hatte setzte sie sich langsam auf und sah sich um, ein paar Holzscheite lagen noch herum welche er sicher für ein Feuer nutzen würde können. Leise brummte sie ehe sie kurz nach draußen rannte um die Tasche von dem Bike zu holen, sie brauchten Verbandszeug die Wunde welche er hatte musste versorgt werden. Leise schlich sie sich zu dem Platz wo die Maschine lag und fauchte böse auf, noch immer waren da wenige Untote welche herum liefe.
Es dauerte eine weile bis sie diese zu boden gebracht hatte ehe sie sich an der tasche zu schaffen machte und sie nach einer weile sogar lösen konnte, es tat ihr leid das der Riemen dran glauben musste doch besser so als das die Wunde sich entzünden würde.
Schnell rannte sie mit der Satteltasche zurück zu der Höhle und legte diese neben ihm ab wobei sie leise Schnurrte als wollte sie sich entschuldigen.
Als nächstes begann sie noch einige der Scheite zusammen zu holen und sie neben den Unbekannten zu legen, sie hoffte das er verstehen würde und ein kleines Feuer machen würde immerhin konnten die nächste schon etwas kühl werden und so schnell würden sie hier nicht weg kommen.
@Ryley Thompson

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Ryley überragte mit seine ungefähr zwei Metern Körpergröße schon die meisten Menschen, denen er begegnete, wie groß musste dann erst dieser Tiger sein? Zumindest so groß, dass er bequem auf ihm Platz hatte, somit ein gutes Stück größer als der Schwarzhaarige selbst. Vorsichtig schlang er seine Arme um den Hals des Tieres, um zum einen nicht herunterzurutschen, aber eben auch so, dass er der Wildkatze nicht wehtat. Der Ritt selbst war holprig und unter seinen Fingern und seiner Brust konnte er starken Muskeln spüren, die sich bei jedem Schritt anspannten. Wäre die Situation nicht so ernst würde er sich höchstwahrscheinlich vor Erstaunen und Wunder nicht mehr einbekommen. Faszinierenden Tiere, das musste man ihnen lassen. Nur der Schmerz in seinem Bein behielt ihn deutlich im Hier und Jetzt. Zusammen peitschten sie durch den Wald, bis der Tiger plötzlich langsamer wurde. Als er aufblickte, konnte er erkennt, dass sich das Tier vorsichtig einer Höhle näherte. Ein Schutzraum. Doch bevor sie hinein schritten, wartete die Katze noch einen Moment, als wollte sie er sicher gehen, dass ihnen drinnen keine Gefahr drohen würde. Sowas hatte er tatsächlich noch nie erlebt. Ganz davon abgesehen, dass er auch noch nie einem Tiger begegnet war. Nicht einmal hinter Glas. Viele Kinder kamen irgendwann im Leben einer zu dem Privileg einen Zoo besuchen zu dürfe, Ryley nicht. Seine Kindheit hatte schlichtweg daraus bestanden eine Enttäuschung für seinen Vater zu sein. Nicht, dass er sich deswegen heutzutage in Selbstmitleid badete. Immerhin war er noch hier. Auch wenn er das jetzt grade einer vielleicht drei Meter großen Wildkatze zu verdanken hatte. In der Höhle rutschte er vom Rücken des Tieres und stemmte sich in eine sitzende Position, als der Tiger auch wieder davonrannte. Er konnte grade noch ein Brummen vernehmen, als wollte das Tier ihm sagen: Bleib hier, bin gleich wieder da. Ryley sah sich um und klaubte die Holzscheite zusammen, die er von seinem Platz aus erreichen konnte. Sein Bein sah übel aus, er musste an einer der abgebrochenen Wurzeln hängen geblieben sein. Mit einem Seufzen zog er sich den Helm vom Kopf, den er immer noch trug, da kam der Tiger auch schon zurück. Mit seiner Satteltasche. Er war verblüfft. Und seine Verblüffung nahm noch zu, als das Tier damit begann die Holzscheite zusammen zu ziehen. Mit einem Nicken zog er die Tasche zu sich heran und zog ein paar Tücher, altes Papier und ein Feuerzeug heraus. Dann robbte er zu den Scheiten, formte daraus ein kleines Lagerfeuer und entzündete alles. Kurz darauf erfüllte Wärme und ein Knistern den kahlen Raum. „Schulde dir was“, sagte er zu der Katze, ohne zu wissen, ob sie ihn verstehen konnte. Einer Sache war er sich allerdings sicher, dass sich so kein normaler Tiger benahm. Dieser hier hatte engen Kontakt zu Menschen gehabt. Er stöhnte, als er den Rest Hosenbein von der Wunde entfernte und betrachtete die Wunde genau, ehe er einen kleinen Topf und ein wenig Wasser aus der Tasche holte. Er musste die Wunde auswaschen. Den Rest in der Flasche füllte er in einen Teller, ein Teil altes Camping-Geschirr. Er wusste nicht, wie weit der nächste See oder Bach entfernt war, vermutete aber, dass der Tiger nach so einer Kraftanstrengung Durst haben musste.
@Shiva
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Es war sicher nicht normal und oft hatte Shiva auch noch niemand auf ihren Rücken reiten lassen doch in diesem Moment hatten sie keine andere Wahl, sie mussten hier weg und das ohne angeknabbert zu werden also sah sie keinen anderen Weg als ihn auf ihrem Rücken reiten zu lassen um ihn von dem Ort weg zu bringen.
Es war eben auch nichts alltägliches für die Menschen wenn sie ihnen begegnete doch die Reaktion des jungen Mannes war zumindest gelassener als sie es sonst kannte. Oft hatte sie schon sich zurück ziehen müssen da man auf sie schoss, doch er schien zu verstehen das sie ihm nur helfen wollte.
Das sie die Lage vor der Höhle abschätzte war für sie nicht neu, sie musste sichergehen das da drin keine Untoten lauern würde welche sie dann überraschten. Erst als sie sicher war das alles sicher ist lief sie mit ihm hinein und ließ ihn absteigen, wobei er eher von ihrem Rücken rutschte. Das sein bein Schmerzte konnte sie sich gut vorstellen, daher rannte sie auch noch mal zurück um die Tasche zu holen, die Wunde musste versorgt werden, und sie hatte hier keinerlei Verbandzeug welches sie ihm hätte bringen können. Sie konnte nur hoffen das er etwas dabei hatte in der Satteltasche welche an seinem Bike hatte, denn sonst würde sie wohl anderweitig Hilfe holen müssen.
Als sie ihm die Tasche brachte und anschließend die Scheite zu ihm zog konnte sie die überrschung in seinen Augen sehen, ja sie lebte schon so lange bei den menschen das sie diesen nie etwas antun könnte solange diese nicht zu ihren Feinden gehörten und ihre Freunde und ihre Familie bedrohten. Leicht schüttelte sie ihren Kopf als er meinte das er ihr etwas schuldete, denn sie half gern, in ihren Augen sollten nicht noch mehr Menschen sinnlos sterben, vor allem nicht wegen eines Unfalls.
Shiva sah auf das Wasser welches er ihr anbot und begann ein paar Schluckte zu nehmen, denn ja sie hatte tatsächlich Durst, von der Anstrengung ihn zu tragen. Leise schnurrte sie als wolle sie sich Bedanken. Ehe sie sich neben ihn legte und in das Feuer sah welches er entzündet hatte.
Es tat gut an dem Warmen feuer zu liegen wobei sie ihre Ohren mehr als gespitzt hatte um eine drohende Bedrohung zu hören sollte sich eine solche ihnen nähern.
@Ryley Thompson

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Dass Ryley in der Anwesenheit des Tigers so gelassen war, lag schlicht und ergreifend an der fehlenden Bildung. Jedes Kind, dass vor dem Virus geboren worden war, wusste, dass Tiger gefährliche Raubtiere waren. Oft hatte man bestimmte Tierarten im Unterricht behandelt, oder in Sachbüchern darüber gelesen. Ryley nicht. Eine staatliche Schule hatte er nie besucht, nur eine in seiner Gemeinde. Und da lernte man vor allem Demut und alles, was man für das Leben innerhalb der Gemeinde brauchte. Und da sein Vater viel zu tun hatte, war er selbst dem Unterricht konstant ferngeblieben. Später war zum Lernen oftmals einfach keine Zeit gewesen, weswegen man schon nicht mehr von Bildungslücke sprechen konnte. Dafür verließ er sich auf Erfahrung und Instinkt und beides sagte ihm, dass dieses Tier ihm nicht feindlich gesinnt war. Ihm waren weitaus schlechtere Menschen in seinem Leben begegnet. Sicher war er sich vollkommen, als der Tiger mit seiner Satteltasche zurückkam. Welches Tier wartete schon ab, dass man sich wieder zusammenflickte, bevor es einen fraß? Er entfachte das Feuer und stellte das Wasser auf, während die Wildkatze ihren Durst stillte. Es folgte ein tiefes Schnurren, als Zeichen der Dankbarkeit, was Ryley veranlasste zu Grinsen. „Jern jeschehen“, sagte und beobachtete wie das Wasser im Topf langsam zu blubbern anfing. Er kramte ein kleines Handtuch hervor, dippte es vorsichtig in den Topf und begann die Wunder zu säubern. Er fluchte leise, die Scheiße brannte einfach wie sau. Nachdem er fertig war, begutachtete er sein Bein, sah beschissen aus, musste aber glücklicherweise nicht genäht werden. Er kramte Wunddesinfektion hervor, welche er in einem alten Farmhaus gefunden hatte und eine Rolle Verbandszeug. Wenn man nur unterwegs war, war man auf alles Eventualitäten eingestellt. Er zumindest. Gut, vielleicht nicht auf alles. Aber das meiste, sich mit dem Motorrad auf die Fresse pappen gehörte definitiv dazu. Missmutig betrachtete er sein Werk, das würde ein paar Stunden dauern, bis die Schwellung nachließ und das Bein würde belasten können. Ryley verstaute die Sachen zurück in der Taschen und zog eine Tüte Trockenfleisch hervor. „Viel isses nicht, aber teilen würd ichs…“, erklärte er dem Tiger mit einem Grinsen.
@Shiva
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Shiva beobachtete den jungen Mann genau und sie konnte nur erahnen das er schmerzen hatte, das er wirklich große Schmerzen hatte denn die Wunde sah wirklich übel aus. Sie selbst hatte auch schon einiges einstecken müssen, und ihr waren Verletzungen nicht fremd. Vor allem Schusswunden und wunden welche von Dolchen stammte waren ihr nicht fremd.
Leicht zuckten ihre Ohren als er mit ihr sprach und legte den Kopf schief, es war schon komisch, irgendwie hatte sie immer das Gefühl wenn sie mit Fremden menschen in Kontakt trat das diese sich schon kaum noch wunderten das sie so friedlich war. Wobei sie den grund einfach nicht zuordnen konnte, doch es war vollkommen egal ihr war nur wichtig das es ihm gut ging.
Als er dann das Trockenfleisch aus der Tasche zog hob sie den Kopf und schüttelte den Kopf und deutete auf die Tasche, er sollte sich dies lieber aufheben und nicht schon jetzt essen. Das er Hunger hatte war ihr klar und langsam erhob sie sich, ehe sie nach draußen verschwand, in der nähe hatte sie vorhin Hasen gerochen welche sie sicher erlegen konnte, so das sie beide etwas zu essen hatten. Der erste war schnell erlegz wobei der zweite schon ein wenig schwieriger war, sie musste ein wenig graben um ihn aus seinen Bau zu locken. Mit beiden Hasen im Maul kehrte sie dann zurück in Höhle, sie machte sich keine Gedanken das der junge Mann einfach so verschwinden konnte, er würde wohl erst in ein paar Tagen wieder das Bein richtig belasten können da war sie sich fast sicher.
Sie legte ihre Beute neben ihm ab und ging ein paar schritte zurück, denn auch wenn sie normalerweise ihre Beute Roh zu sich nahm hatte sie auch nichts dagegen wenn diese über einem Feuer zubereitet worden ist. Shiva war da nicht sehr wählerisch, aber Roh verdarb den meisten menschen eben dann auch den Appetit so das sie da in den meisten fällen darauf achtete das sie dies nicht tat.
Aufmerksam sah sie ihn an und versuchte ihm zu verstehen zu geben das er die beiden Hasen zubereiten sollte, sie selbst konnte das leider nicht. Schnell besorgte sie noch ein paar Große Stöcke auf die er die Hasen stecken konnten damit sie diese über dem Feuer garen konnten.
@Ryley Thompson

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Der Tiger schien von seinem Angebot mit dem Trockenfleisch nicht allzu begeistert, aber zumindest hatte er das Tier nicht beleidigt. Denn das Tiger Fleisch fraßen, darin war er sich hundertprozentig sicher. Er steckte sich eines der dünnen Streifchen zwischen die Zähne, eher er die Tüte wieder verschloss und in seiner Tasche verstaute. Als er aufsah war der Tiger erneut verschwunden. „Wat ein Tag…“, murmelte er vor sich hin und kramte in seiner Tasche nach seinem Tabak und den Blättchen. „Heute Morjen noch hab ick in einem Wohnwajen gefrühstückt und nu sitz ick in einer Höhle und quassel mit nem Tiger“, er schüttelte den Kopf. Sollte er echt heile aus der Situation rauskommen und die Geschichte mal irgendwem erklären, die würden ihn wahrscheinlich alles für bekloppt erklären. In der Hinsicht konnte er froh sein, dass es keine Irrenhäuser mehr gab. Er war sich grade nicht einmal sicher, ob er sich dann sich selbst einweisen würde. Ein Tiger hatte ihm den Arsch gerettet. Er spürte, wie ihm die Müdigkeit in die Knochen kroch, jetzt hier in Ruhe, wo das Adrenalin langsam seinen Körper verließ und die Wärme des Feuers ihn umhüllte. Er gähnte kurz, kaute dann an dem zähen Fleischschnipsel herum, als ein Geräusch in aufsehen ließ. Die Wildkatze war zurück und brachte zwei Hasen mit, die sie neben ihm ablegte. Dann sah sie ihn an. Und er starrte zurück, dann auf die Hasen. Vorsichtig griff er danach, da der Tiger sich allerdings nicht rührte, ging er davon aus, dass das so beabsichtig war. Die Hasen waren groß und gut im Futter. Er hatte sich grade den zweiten vorgenommen, als der Tiger erneut verschwand nur um direkt darauf mit ein paar Stöcken zurückzukommen. Jetzt verstand er, er sollte sie zubereiten. Na denn. Er zog ein Messer aus der Tasche und trennte das Fell vom Fleisch, das konnte man später noch gebrauchen. Vielleicht um eine Tasche herzustellen. Dann rutschte er erneut an das Feuer, schnitzt die Stöcker an und spießte die Hasen darauf auf. Aus dem Rest improvisierte er eine Halterung, die dafür sorgte, dass sich das Fleisch über dem Feuer befand. Dann zog er eine kleine Pfanne hervor und eine Handvoll Kartoffeln, die er in feine Scheiben schnitt, um sie anzubraten.
@Shiva
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zuletzt bearbeitet 23.10.2022 23:27 |
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Aufmerksam beobachtete sie den jungen Mann welcher scheinbar begriffen hatte, sie ließ es zu das er die beiden Hasen nahm und ihnen das Fell abzog, die Menschen nutzen die Felle immer für irgendwelche Dinge was sie noch immer nicht ganz verstand, doch es war gut so konnte man alles verwenden was an einem solchen Tier dran war. Leicht streckte sie sich ehe sie sich neben das Feuer legte und zu ihm sah wie er zuerst die Hasen auf die Stöcke spießte und dann noch so komische knollen welche sie schon des öfteren gesehen hatte in scheiben schnitt und in eine Pfanne gab. Sie wusste das die Menschen das Aßen und es schien ihnen auch zu schmecken sie selbst hatte es noch nicht gekostet, es war nichts für sie, sie mochte lieber Fleisch.
Leicht schnurrte sie als sich der köstliche Geruch in der Höhle ausbreitete.
Es war wirklich ein komischer Tag, und sie wusste auch das man sie sicher vermissen würde, man würde sich wundern das sie nicht im Cottage ankam, oder nicht zurück kehrte nach Balar. Doch sie konnte auch nicht so einfach von diesem ort verschwinden, sie fühlte sich verantwortlich für den jungen Mann und dieser würde sich nicht verteidigen können sollten hier doch noch Beißer auftauchen oder gar andere Menschen welchen ihn überfallen wollten. Sie würde also bei ihm bleiben bis dieser wieder Fit war und selbst weiterziehen konnte. So langsam begann sie sich zu Fragen ob er vielleicht nach jemand suchte oder aber ob er einfach herum irrte um eine heimat zu finden. Hier in der nähe gab es ein paar Kolonin in die er gehen würde können, doch eines war klar er würde dies selbst entscheiden müssen, sie selbst hatte da keinen Einfluss drauf.
Leicht hob sie den Kopf und ihre Ohren zuckten ein wenig, doch es schien nur ein Reh oder ein anderes Tier gewesen zu sein welches an der Höhle vorbei gekommen war, es war kein Beißer da war sie sich mehr als sicher, sie konnte keine Verwesung oder der gleichen riechen.
Irgendwie gewöhnte sie sich daran das ihr Tag nie so verlief wie sie es sich vorgestellt hatte, es gab immer wieder Dinge welche sie von ihrem Üblichen Plan abbrachten doch das störte sie nicht, neue Bekanntschaften waren immer etwas tolles auch wenn die seinen Namen noch immer nicht kannte oder ihm den ihren nicht preis geben konnte, ihr Name stand einzig und allein auf dem Lederband welches an ihrem Hals war, welches sie schon immer trug seit Ezekiel sie aus dem Käfig geholt hatte.
@Ryley Thompson
@Sky Griffin (poste dich dann einfach dazwischen, sobald du kannst. Wir machen inzwischen weiter.)

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Sky war gerade auf der Suche nach einem neuen Schlarfplatz, als er von weitem ein Raubüberfall erkennen konnte. Was für eins konnte er nicht genau erkennen doch glaubte er es wäre ein Tieger gewesen. Anstatt genau in die andere Richtung zu laufen, war seine Neugierde einfach zu groß und so ging es vorsichtig und mit gefühlt alles im Blick in die Richtung, in welche das Tier gelaufen war. Nach einer kurzen Weile sah er von weiter weg eine Flamme, war der Tieger nicht alleine ? Oder war Sky an einem Lager von einer Gruppe angekommen ?. Sky nahm sein Jagtmesser in die Hand und schlich leise in die Richtung des Feuers. Sollte der Tieger dort sein war ihm klar das dieser ihn viel früher merken würde als nur Menschen. Doch irgendwie fand Sky es unnormsl ein Raubtier anzutreffen. Zwar hatte er vor einigen Jahren bei den Riders mal mit einem Ohr zugehört gehabt, wobei sich zwei Kerle über eine andere Kolonie unterhielten in welcher ein Tieger leben sollte. Doch wirklich glauben konnte Sky dies nicht und so konnte er eben auch nicht glauben wirklich gleich einen Tieger anzutreffen. Doch so war es am Ende doch, als Sky nah genug war um diesen zu sehen und dazu noch einen Menschen welcher scheinbar mit dem Tieger hauste. Sollte Sky wieder zurück gehen und einfach abhauen, nein denn wildtiere waren zu 99 Przent eh immer schneller als Menschen und so war es eh nur Kraft die er nutzte welche er auch sparen konnte. Stattdessen sollte er lieber dem Tier und dem Herr klar machen das er nicht böses wollte und sie ihn somit auch nicht töten müssten. Innerlich sagte er sich gefühlt die ganze Zeit wie dumm er eigentlich gewesen war dem Windtier hinterher zu laufen aber tuen konnte er eh nichts mehr. So ging er also langsam weiter in die Richtung der beiden und überlegte lieber was er sagen sollte. Da viel Sky der Name ein welchen er von diesem Tieger, über welchen geredet wurde gesagt wurde und hoffte somit ein Vorteil zu erreichen " meine Neugierde war größer als mein Verstand, heißt der Tieger zufällig S.... " sky stoppte kurz unf musste einmal kurz überlegen " Shiva ? " fügte et dann nach der kurzen Pause hinzu und sah den Tieget und den fremden Mann fragend an. Dabei hoffte er sehr das es was brauchte den Namen zu kennen ohne das Halsband vorher gesehen zu haben.

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Ryley schnippelte die Kartoffeln fertig, gab ein paar Kräuter dazu und schwenkte die kleine Pfanne auf dem Feuer hin und her damit nichts anbrannte. Vielleicht hätte er auch ein paar Kräuter an die Hasen machen sollen, allerdings ging er nicht davon aus, dass es den Tiger groß stören würde, wenn das Fleisch zu fad war. Er war generell verwundert, dass das Tier sich nicht direkt auf einen der Nager gestürzt hatte. Von kochenden Tigern hatte er nämlich noch weniger gehört als von Tigern allgemein. Dass dieser hier ein Halsband trug, was ihn vermuten ließ, dass die Großkatze jemanden gehörte, hatte der Schwarzhaarige bereits bemerkt. Viel brachte ihm das allerdings nicht, da er sowieso nicht lesen konnte, was darauf stand. Nun es war nicht so, dass er gar nicht lesen konnte, viel eher dass er las wie gerade eingeschult und in der letzten Reihe vergessen. „Weßte…“, begann er, während er prüfte, ob das Fleisch schon durch war. „…ick hab riesige Angst vor Hunden…“, er war dem Tiger einen Blick zu. „Weil die so groß sind…“, fügte er hinzu. Und nun saß er hier mit einem Tiger, der fast doppelt so groß war, wie mancher Hund. „Ick nehm mal an liegt doch net so an der Größe“, er wendete sich den zweiten Hasen zu. „Bevorzugste ganz durch oder eher medium raw?“, wollte er von der Katze wissen, als im plötzlich ein Schauer über den Rücken lief. Eine Art siebter Sinn den man irgendwann mal ausbildete, wenn man lang allein in einer Welt wie dieser war. Er vermutete, dass der Tiger es ebenfalls spürte. Und ehe er sich aufgerichtet hatte, stolperte ein junger Mann in die Höhle. Vom Boden aus, immer noch in sitzender Position beobachtete Ryley den Fremden, der sich nach dem Namen des Tigers erkundigte. „Ick weß nicht“, sagte er wahrheitsgemäß. „Wir kenn uns erst seit jut ner halben Stunden und da sie so nett war mirn Arsch zu retten, hab ick se auf ein Date einjeladen“, fügte er scherzend hinzu. Zwar war der Hüne immer noch auf der Hut, ging jedoch nicht davon aus, dass der Fremde ihnen feindlich gesonnen war. „Et jibt Wilden Hasen mit Bratkartoffeln a la Waldrand“, wobei er auf das Feuer deutete von dem nicht nur der Duft von verbrannte Holz aufstieg, sondern auch der nach gutem Essen.
@Shiva
@Sky Griffin
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Aufmerksam lauschte sie seinen Worten auch wenn sie nicht alles verstand was er ihr sagen wollte das er Angst vor Hunden hatte wunderte sie doch ein wenig, Hunde waren doch weniger gefährlich als sie es sein konnte, doch naja sie wurde es nur wenn man sie angriff oder einen ihrer Freunde, dann konnte auch sie sehr ungemütlich werden.
Shiva spitzte die Ohren denn da draußen war jemand oder etwas, es schien ein Mensch zu sein zumindest Roch es danach. Sie sah auf die Hasen und legte den Kopf schief, ihr war es egal ob sie durch waren oder Medium Raw. Als sich die Person von draußen ihnen immer mehr näherte hob sie ihren Kopf und fixierte den Eingang wobei sie leicht ihre Zähne zeigte damit auch der junge Mann bei ihr gewarnt war.
Als dieser sich dann aber zeigte und ihren Namen nannte legte sie den Kopf schief und schnurrte als Bestätigung. Ja sie war es und eines war klar sie kannte den junge Mann nicht welcher sich ihnen gerade genähert hatte, doch er musste zu ihren Freunden gehören sonst hätte dieser anders auf sie Reagiert.
Shiva sah zu Ryley als dieser direkt sagte was es zu essen gab und ging mal davon aus das er den jungen Mann einladen wollte weswegen sie leicht nickte und auf eine freie Stelle am Feuer deutete, als wolle sie Sky dazu einladen sich zu ihnen zu setzen. Kurz stand sie dann aber noch mal auf um nach draußen zu gehen und ihre Nase in die Luft zu halten, immerhin konnte man nicht wissen ob da noch jemand war oder eben auch Sky allein unterwegs gewesen war.
Kurze Zeit später machte sie kehrt und legte sich wieder zu den beiden Männern ans Feuer.
@Sky Griffin
@Ryley Thompson

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Sky sah den Jungen Mann an welcher bei dem Tieger saß. Als Der Tieger bei dem genannten Namen Shiva reagierte war ihm klar das er es wirklich war und war so doch irgendwie zumindest ein wenig beruhigter. Die Reaktion von ihr und auch die Reaktion von dem Jungen Mann ließ Sky etwas ruhiger werden und das Messer wieder weg packen, zwar wie immer griffbereit aber nicht mehr so sichtlich in der Hand. Die Einladung oder eher die vermutlich Einladung der beiden ging Sky nach und ging langsam zu den beiden ans Feuer. Als Shiva auf einmal aufsprang und auf ihn zu kam legte er seine Hand auf sein Messer auch wenn eigentlich kar war das er damit bei einem tieger eh nichts anfangen könnte, sah dann aber wie sie an ihm vorbei lief und ließ die Anspannung gleich wieder locker. Beim Feuer angekommen setzte er sich dann auf den freien Platz und sah den jungen Mann an " danke " meinte Sky nur kurz und knapp und lächelte leicht " ich bin Sky " stellte er sich daraufhin vor, da er es doch angenehmer fand wenn die Leute sein Namen kannten, war zwar nicht immer gut aber heutzutage konnte man mit einem Namen eh nicht viel anfangen Beziehungsweise blödes mit machen. Was wäre wohl gewesen wenn er nicht zufällig den Namen wusste von dem Tieger, das wollte sich Sky gar nicht erst ausdenken und so sah er einfach nur ins Feuer und genoss die wäre von diesem. Er beobachtete wie die Hasen immer essbarer wurden und sah ebenso die Kartoffeln an. Das er sowas noch mal sehen konnte und dann auch noch in der freien Natur und nicht in einer Kolonie, hatte er echt nicht erwartet.
@Shiva
@Ryley Thompson

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