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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Wie sie den Angriff überstanden hatte, wusste Yuki bis heute nicht. Doch, eigentlich schon, denn wenn Kasia und Juri nicht bei ihr gewesen wären, dann wäre sicherlich direkt erschossen worden. Aber irgendwie hatten sie das alles überlebt und waren im Dorf mit allen anderen zusammengetrieben worden. Es war einfach nur schrecklich!! Und zu allem überfluss hatte sie ihre Tochter erst nicht finden können. @Kasumi Kuran war bei dem Angriff verletzt worden und lag mit einem gebrochenen Arm auf ihrer Krankenstation. Das konnte sie sich einfach nicht verzeihen, dass sie nicht bei ihrem kleinen Mädchen gewesen war. Wie hatte sie Theddy nur so verraten können und ihre Tochter nicht beschützt!
Daher war die erste Nacht auch einer der schlimmsten wieder gewesen. Sie hatte sich vorwürfe gemacht. Sie würde später auch Damon, wenn er denn wieder da war, erklären müssen, woher die Schnitte an ihrem Arm kamen. Hier im Dorf erzählte sie allen, die sie sahen, dass sie beim Angriff passiert waren. Die wenigstens kannten ihre Vergangenheit. Damon würde aber sicherlich 1 und 1 zusammenzählen können.
Und dann waren sie von den Menschen auch noch belagert worden! Hatte der Angriff und die Auspeitschung nicht gereicht? Waren nicht genug verletzt und getötet worden?! Scheinbar nicht. Yuki kam nicht drumherum zuzustimmen, dass Negan wirklich ein grausamer Mensch war! Aber nach ein paar Tagen waren sie dann endlich verschwunden und sie alle blieben mit den Scherben zurück. Ihr Dorf war wirklich in Mitleidenschaft gezogen worden und sie alle waren nun dabei alles wieder aufzubauen.
So auch heute. Die Asiatin hatte ihr Haus schon wieder halbwegs ordentlich bekommen. Aber so ein paar Sachen, dass schaffte sie einfach nicht allein. Ein Hängeschrank war von der Wand gerissen worden und im Wohnzimmer lag einer auf dem Boden. Sie hatten versucht ihn wieder hochzustellen, war aber scheinbar zu schwach. Deswegen war sie nun auf dem weg zu Mason um ihn um Hilfe zu bitten. Zudem brauchte sie gerade einfach jemanden um sich. Sie konnte nicht allein sein, denn Kasumi war noch auf der Krankenstation. Ihr ging es soweit gut, aber Yuki hatte sie nicht in diesem Chaos hier haben wollen. Mason war der Erste, der ihr da in den Sinn kam. Sie mochte den stillen jungen Mann, der ihr doch schon das ein oder andere Mal Herzklopfen bereitet hatte. Hoffentlich hatet dieser gerade Zeit und würde ihr helfen.
@Mason McKenzie

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zuletzt bearbeitet 11.02.2022 10:56 |
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Von Menschen belagert zu werden war doch mal etwas Neues für mich. Von Zombies umringt zu sein kam öfter mal vor. Was wohl auch nichts Besonderes war, immerhin gab es mittlerweile wohl sehr viel mehr Untote als lebendige Menschen. Trotzdem empfand ich natürlich keinen Spaß dabei. Menschen waren komplizierte gestrickt als Zombies. Von denen wusste man schließlich ganz genau wie sie sich verhalten würden. Hinterherhumpeln, töten, fressen. Oder einfach direkt fressen, das war denen scheiß egal. Mit Menschen war das nicht so simpel. Sie hatten ihre Befehle, scheinbar, und würde danach agieren. Trotzdem war es ziemlich unlustig als diese Gruppe von, was waren sie eigentlich? Söldner? Auf jeden Fall waren sie gut vorbereitet. Als sie ankamen befand ich mich nicht im Kern des Dorfes und war auch nicht sonderlich nahe an dem Markplatz, der den Mittelpunkt markierte. Was zum Teufel die hier wollten war nicht sofort klar. Mir nicht. Aber ich ließ mich nicht schon wieder herumschubsen und schon gar nicht gefangen nehmen, oder irgendwas dergleichen. Nie wieder. Lieber ließ ich hier meinen Kopf. Oder kam als Untoter zurück um noch ein paar von diesen Basdarden mitzureißen. Ich hatte jedoch Glück im Unglück. Die kleine Gruppe von Plünderern hatte sich noch etwas aufgeteilt bevor sie auf mich stießen. Und da ich keinen Dunst hatte was die überhaupt von mir wollten, hegte ich auch nicht den Wunsch da irgendeiner Aufforderung nachzukommen. Zudem kannte ich deren Gesichter auch nicht, obwohl ich mir sicher war das ich mittlerweile alle Bewohner der Insel kennen gelernt hatte. Zu denen hatte ich weder einen Namen, noch die Erinnerung das man sich schon mal gesehen hatte. Weshalb ich auch keine Hemmungen hatte mich zu verteidigen. Egal mit was. So sah anschließend aber leider auch die Einrichtung des Zimmers aus. Zertrümmert und das reinste Chaos. Ich konnte es nicht ändern und hatte auch kein schlechtes Gewissen deswegen. Ich dachte mir das bei all dem niemand etwas sagen würde, wenn ich mich mit allem ferteidigte was mir in die Finger kam. Und das war schon immer alles gewesen. Mann gegen Mann, die Chancen waren fast ausgeglichen. Der Sieg lag letztlich bei mir und so schaffte ich es mich aus dem Ganzen weitmöglichst rauszuhalten. Ich war weder besonders stark noch unheimlich strategisch. Abgesehen davon war ich hoffnungslos in der Unterzahl. Also beobachtete ich das Ganze mehr oder weniger nur aus einer sicheren Entfernng. Offenbar hatte ich das perfekte Versteck gefunden, denn niemand sonst hatte mich gefunden. Lediglich der mittlerweile untote Kumpane war erlöst und mitgenommen worden. Kurz dachte ich auch daran einfach wieder zu verschwinden. Immerhin wollte ich an einem festen Standort bleiben um genau dem zu entgehen. Und nun war ich wieder mal mitten drin. Wenigstens nur für ein paar Tage, dann hatten diese Kerle wohl genug und rauschten wieder ab. Fraglich ob sie noch mal wiederkommen würden, nachdem sie alles umgekrämpelt hatten. Vielleicht war das wirklich ein Zeichen das ich nicht hierher gehörte. Aber andererseits war es auch mal ganz interessant ein, mehr oder weniger, relativ normales Leben zu führen. Anders als bei meinen Schwestern @Kimberley McKenzie und @Alicia Clark ,die ständig auf Achse waren. Ein paar Gesichter kannte ich sogar schon und ich hoffte das es sich damit erleichtern würde. @Yuki Kuran war eine von der netteren Sorte, die ich schon vorher kannte. Es war erfrischend zu sehen das sie das alles überstanden hatte. Zufällig hatte ich sie zwischen den Flecken im Fenster gesehen und hob die Brauen als sie tatsächlich zu mir wollte. Also öffnete ich die Tür schon im Vorfeld und ließ das Chaos erst einmal links liegen. Es würde gleich auch noch rumfliegen. Weiterhin mit einer gehobenen Braue nickte ich ihr zu und lehnte im Türrahmen bis sie ganz angekommen war. "Hey." Nuschelte ich ihr entgegen, wobei ich dachte eine normale Lautstärke erwischt zu haben.

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Überrascht sah Yuki auf, als Mason sie schon an der Tür erwartet hatte. Das hinter der Tür noch ein größeres Chaos herrschte, sah sie zum Glück nicht, denn dann hätte sie ihn wohl nicht um Hilfe gebeten. „Hey.“, lächelte sie und winkte ihm zu. Das Mason immer mal lauter sprach, kannte sie ja schon von ihm und störte sie kein Stück. Auch dass es nicht so einfach war, mit ihm zu reden, störte sie nicht weiter. Sie hatte Aerik schon mal gefragt, ob er ihr das ein oder andere in Gebärdensprachen beibringen würde. Sie wollte Mason damit überraschen. Aber mehr als ein ‚Hallo‘ und ‚Wie geht es dir?‘, war noch nicht drin. Skadi konnte wohl auch Gebärdensprache und würde ihr da sicherlich helfen. Denn Yuki war es wichtig, dass sie sich mit ihrem guten Freund, denn als solchen sieht sie Mason, unterhalten konnte.
Also sie vor ihm stand, lächelte sie noch immer und achtete auch darauf, dass Mason ihre Lippen gut sehen konnte. „Ist alles ok bei dir?“, fragte sie als erstes nach und man sah ihr an, dass sie sich wirklich dafür interessierte. Sie alle hatten keine leichten Tage hinter sich. Nicht nur war der Angriff furchtbar gewesen, nein auch das sie belagert wurden, war für keinen schön. Sie selbst hatte die ganze Zeit eine unglaubliche Angst gehabt und war kaum aus dem Haus gekommen. Eigentlich nur um nach Kasumi zu sehen. Daher tingelte sie hauptsächlich zwischen ihrem Haus und der Krankenstation hin und her.
„Ich wollte dich fragen, ob du mir helfen könntest.“, kam sie dann auch direkt zu ihrem Anliegen. Sie wollte nicht zu viel von Masons Zeit in Anspruch nehmen, auch wenn sie hoffte, dass er dann noch ein Weilchen bei ihr bleiben würde. Wenn er sie nicht verstand, dann hatte sie auch ihren Block und einen Stift parat. Das hatte sie eigentlich immer in ihrer Tasche, seit Mason nun in Balar lebte. So war es dann doch einfacher, wenn er sie mal nicht verstanden. Aber um das auch zu ändern, lernte sie fleißig weiter. Später würde sie es auch ihrer Tochter beibringen, so dass die beiden sich auch unterhalten konnten.
„Bei mir zu Hause sind einige Schränke von den Wänden gerissen worden und die bekomme ich allein nicht wieder dran.“, hielt sie ihm den Zettel hin. Bei so langen Sätzen war das dann doch besser es direkt schriftlich zu machen. Hoffentlich würde Mason zusagen und mit ihr mitkommen. Groß noch wen anderes suchen, wollte sie eigentlich nicht. Außerdem hatte sie sich bewusst für ihn entschieden, da sie auch Zeit mit ihm verbringen wollte.
@Mason McKenzie

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Für mich war die Einrichtung im Grunde nur nebensächlich. Sicher war es nett wenn alles funktionsfähig und etwas ordentlich war, aber es gab weitaus wichtiges. Zumindest in meinen Augen. Aber auch da waren einige Frauen eben anders. Und Yuki sammelte mit ihrer Art tatsächlich einige Pluspunkte ein. Nicht das zum Zwang wurde. Es oblag immerhin ihr selbst ob und wann sie etwas tat. Das sie extra nur für mich Gebärdensprache lernte konnte man wirklich als löblich betiteln, aber ich setzte es nicht vorraus. Da hatten wir anscheinend andere Ansichten. Sofern man das sagen konnte. Für Yuki schien es wichtig zu sein, wieso sollte sie sonst ständig Stift und Papier in der Tasche haben? Sicherlich kaum für eine Einkaufsliste. Für mich dagegen funktionierte es auch so. Obwohl ich es nicht anders von mir kannte. Phasenweise war es immer noch so das ich wochenlang gar nicht reden brauchte. In einer größeren Kolonie wie diese, sollte ich das aber vielleicht irgendwann doch besser ablegen. Schließlich musste ich zwangsweise immer wieder unter die Leute. Ich beobachtete sie immer noch mit gehobener Braue und verfolgte ihre Worte. Ein Schmunzeln legte sich leicht über meine Lippen. Yuki war einfach zu freundlich. Jedes Mal wenn wir ein Gespräch führten, hatte sie entweder Blatt und Stift schon in der Hand, oder sogte vielleicht ein klein wenig zu deutlich dafür das ich ihre Lippen verfolgen konnte. "Klar." Gab ich relativ normal von mir und nickte dabei. Es sprach nichts dagegen ihr zu helfen. Und das Chaos in meiner Bude war für mich eben nichts aufregendes. Wenn man es genau betrachtete war sie vermutlich sogar die Stärkere von uns beiden. Ich stieß mich vom Türrahmen ab und ging gleich mit ihr los. Wozu sollte ich darauf achten das meine Tür geschlossen war? Falls jemand Müll klauen wollte sollte er sich kein Zwang antun. Natürlich wusste ich wo sie ihre Unterkunft hatte, daher musste ich nicht großartig auf sie warten. Ihr Schatten hatte mir schon verraten das sie mir gleich gefolgt war. "Alles klar?" Fragte ich nach als sie zu mir aufgeschlossen hatte. Ich hatte mitbekommen das ihre Tochter bei der Belagerung verletzt wurde und konnte mir vorstellen das es vermutlich eine ihrer größeren Sorgen war. In der Tat verbrachte ich aber doch gern Zeit mit ihr. Obwohl sie manchmal ein wenig zu zuvorkommend sein konnte. Was bei mir vielleicht das Gegenteil war, da ich mich selten ernsthaft sorgte. Mit den Händen in der Tasche trottete ich neben ihr her. Neben ihr war ich entspannter, das musste ich schon zugeben.
@Yuki Kuran

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Ein erleichtertes Seufzen konnte Yuki sich nicht verkneifen, als Mason dann tatsächlich zusagte. Irgendwie war sie innerlich dann doch etwas angespannt gewesen. Oder war es vielleicht auch einfach die letzte Zeit? So viel Schlechtes war ihr schon lange nicht mehr widerfahren. Und was mit Damon war, wusste sie auch immer noch nicht. Das letzte Mal, dass alles so aus dem Ruder gelaufen war, war als das Internat überrannt wurde und sie danach dann auch noch von Damon und Kasumi getrennt wurde.
Schnell huschte sie Mason hinterher, als dieser los ging. Allein schon, um von den schlechten Gedanken weg zu kommen. „Es geht so…“, murmelte sie ehrlich, bis ihr bewusst wurde, dass ihr Nebenmann sie so sicherlich nicht gehört hatte. „Es wird schon.“, schrieb sie daher auf ihren Zettel und hielt ihm diesen hin. „Kasumi kann auch bald wieder nach Hause.“, schrieb sie dann noch dazu. Der Arm musste zum Glück nicht operiert werden und würde gut verheilen. Zumindest hatte Mia ihr das so versichert.
Als sie an der kleinen Hütte von Yuki ankamen, öffnete sie auch direkt die Tür. Man konnte noch so ein bisschen Chaos erkennen. Viele Scherben lagen auf einem Haufen und einiges war immer noch durcheinander. Allerdings konnte man aber auch sehen, dass sie schon fleißig aufgeräumt hatte. „Hier, der Schrank,“, zeigte die Schwarzhaarige in der Küche auf den runtergerissenen Hängeschrank. „Und im Wohnzimmer liegt noch ein Schrank am Boden. Er ist zu schwer, deswegen habe ich ihn nicht hochbekommen.“, zeigte sie ihm das Ungetüm. Ok, es war ein ganz normaler Holzschrank. Aber die Asiatin war nun auch nicht die stärkste. „Kannst du mir dabei helfen?“, fragte sie noch einmal und lächelte ihn freundlich an. „Als Danke koche ich uns dann auch was leckeres!“, lächelte sie noch immer, auch wenn man auf ihren Wangen einen kleinen Rotschimmer erkennen konnte. Irgendwie war das schon wie eine Einladung zum essen. Etwas unsicher stand sie mit den Zetteln vor Mason.
@Mason McKenzie

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Wir liefen den Weg entlang und man konnte an einigen Ecken noch sehen was passiert war. Tja, damit hatte wohl keiner so recht gerechnet, obwohl Menschen die noch lebten wesentlich schlimmere Monster als sie Toten waren. Oder sein konnten. Auch das lag wohl im Auge des Betrachters. Ich konnte mich da von Untaten auch nicht frei sprechen. Aber wer konnte das schon? Dabei glitt mein Blick zu Yuki. Es war schwer vorzustellen das sie so eine schreckliche Seite an sich haben könnte. Nur hatte ich auch da anderes gesehen. Und ich wusste selbst das eine Mutter für ihr Kind ganze Panzer anheben konnte. Ich las ihre Schrift und nickte leicht hin und her mit dem Kopf. Ihre zarte Stimme hatte ich tatsächlich nicht hören können. Hätte sie etwas lauter gesprochen wäre wohl zumindest etwas dumpfes bei mir angekommen und sie hätte sofort meine Aufmerksamkeit gehabt. Ich grinste ihr leicht ermutigend zu als sie mir mitteilte das ihre Tochter bald wieder nach Hause konnte. Oder das was davon gerade noch stand. "Ist doch gut." Rief ich ihr ungewollt und etwas schief entgegen. Gott sei Dank hatte ich keine Kinder um die ich mich sorgen musste. Jedoch konnte ich vage verstehen was solche Sorgen in einem auslösen konnten. Das ging mir mit dem Rest meiner Familie nicht anders. Früher waren wir mal ziemlich viele gewesen. Und nun waren wir nur noch zu Dritt. Erbärmlich, aber es führte einem vor Augen das tatsächlich die Stärksten überleben. Fraglich war nur wie ich manchmal darein passte. Die kleine Hütte von @Yuki Kuran lag nicht ganz so weit weg von meiner, sodass wir schnell da waren. Von außen wirkte alles fast schon wie immer. Da ging sie auch schon voraus und öffnete mir die Tür. Ich nickte sachte und ging an ihr vorbei. Es war eindeutig aufgeräumter als bei mir, dazu musste ich mich nicht einmal wirklich umsehen. Die kleinen Häufchen an Schutt und Dreck zeigten das sie bereits gearbeitet hatte bevor sie mich um Hilfe bat. Dann folgte mein Blick ihrer Hand die auf den Schrank in der Küchenzeile deutete und sah gleich das Problem. Hier hatte einer dieser Vandalen etwas gesucht, oder einfach seinem Frust freien Lauf gelassen. Ich ging gleich zu dem Schrank rüber und inspizierte die Aufhängung. Das sah soweit noch ganz gut aus. Obwohl ich kein Experte war. Anschließend sah ich auch auf den Schrank der vermutlich noch so da lag, wie er gelandet war. An sich kein ungewöhnlicher Schrank, aber schwer genug für eine kleine und zierliche Yuki. Es sah so aus als hätte sie sogar schon darum herum sauber gemacht. Also entschloss ich mich das zuerst zu erledigen. Wobei ich schmunzeln musste als sich eine wenig Rot auf ihrer sonst eher hellen Haut zeigte. "Klingt gut." Gab ich zurück und ging zu dem Schrank. Gegen Essen konnte ich nie etwas sagen. Fast nie. Ich schob meine Finger gleichmäßig unter die obere Seits des Schranks und bekam ihn so zu fassen. Dann richtete ich ihn wieder auf und schob ihn zurück an die Wand. Ungefähr dahin wo ich ihn in Erinnerung hatte. Mit einem weiteren Blick zu Yuki vergewisserte ich mich das es auch die richtige Stelle war. Immerhin hätte es auch sein können das dieses Ding jetzt einen neuen Platz haben sollte.

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Yuki war wirklich erleichtert, dass Mason mitkam und ihr half. Gerade in diesen Momenten vermisste sie Damon umso mehr. Sonst hatte sich ihr bester Freund immer um alles gekümmert. Ganz kurz blitze auch Thed in ihren Gedanken auf, aber diesen schüttelte sie schnell wieder weg. Wenn sie um ihren verstorbenen Partner nachdachte, dann würde sie nur wieder in ein Tief fallen und das wollte sie Mason auch nicht antun. Zudem behagte es ihr nicht so wirklich im Beisein des anderen an den Verstorbenen zu denken.
Im Haus zeigte sie ihm gleich alles und Mason machte sich auch direkt an die Arbeit. Als er sich noch mal vergewisserte, ob es die richtige Stelle war, nickte Yuki und machte nebenbei ebenfalls weiter. So kamen sie zusammen auch recht schnell voran und schon sahen die Räume wieder ordentlich und heile aus. Einen Schrank hatten sie zusammen noch etwas ausbessern müssen, denn die Haltevorrichtung, welche ihn an der Wand hielt, war rausgerissen worden. Zusammen hatten sie das aber wieder richten können. Ok, eigentlich hatte es Mason gerichtet und Yuki hatte nur das ein oder andere Werkzeug besorgt.
„Du bist einfach klasse!“, strahlte sie, als es wieder alles an Ort und Stelle war. Allein hätte sie das niemals geschafft, da war sich die Asiatin sicher. „Hast du einen speziellen Wunsch, was ich kochen soll?“, hielt sie ihm den Zettel hin, als sie sich dann ans kochen machen wollte. Immerhin hatte sie ihm ja auch ein gutes Essen versprochen. Zudem konnten sie Mason auch fragen, ob er in im Gasthaus mithelfen mochte. Gestern hatte sie erfahren, dass der alte Betreiber es nicht mehr machen konnte und man hatte sie gefragt. Allein würde sie das aber niemals schaffen und sie hatte gestern schon direkt an Mason gedacht. So konnten sie auch was zusammen machen, wenn es dem etwas Jüngeren denn auch spaß machen würde.
@Yuki Kuran

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An sich waren das alles keine schweren Aufgaben. Mit Vier Händen ging es nur sehr viel einfacher und schneller. Körperlich war es im Grunde auch nicht besonders anstrengend, allerdings schien ich etwas aus der Form zu sein. Das schrieb ich erst einmal eindeutig dem Dorfleben zu. Man wurde unweigerlich etwas bequemer. Genau das was @Kimberley McKenzie im Grunde schon vorher prophezeiht hatte. Allerdings störte es mich noch nicht, nur etwas. Dennoch gehörte das wohl irgendwie mit dazu. Und ein paar Muskelkater. @Yuki Kuran zeigte mir immer wieder etwas Neues bei dem sie Hilfe brauchte und kümmerte sich dann um den Rest des Hauses. Ich hätte gesagt fast ein eingespieltes Team, aber im Grunde richtete ich mich bloß nach ihren Vorgaben. Sie gab mir Werkzeuge an und hielt hier und da etwas fest. Am Ende war aber wieder eine gewisse Struktur zu vorher zu erkennen. Es störte mich auch nicht den Besen kurz zu schwingen damit sie schneller fertig wurde. Irgendwie war das wohl schon immer so gewesen, dass Frauen da meistens etwas reinlicher waren. Mich dagegen juckte es weniger wenn ich mitten in einer Baustelle schlafen musste. Solang mir nicht die Decke auf den Kopf fiel war alles gut. Und es sah noch ganz danach aus. Allerdings war an mir noch nie ein Inneneinrichter verloren gegangen. Ich grinste Yuki an als sie so freudestrahlend die Lippen bewegte. Irgendwie war es schon sagenhaft wie sie in all dem schlimmen Chaos immer noch was Positives ziehen konnte. Ganz anders als ich hingegen. Hätte ich hier noch keine Kontakte wie die stets strahlende Asiatin gehabt, wäre ich bei dem Überfall wohl einfach wieder verschwunden. Obwohl ich dann in die Verlegenheit gekommen wäre und Kim hätte Recht geben müssen. Mein Blick wanderte von ihrem Gesicht zu dem Blatt Papier, dass sie mir hoch hielt. Jetzt schmunzelte ich doch leicht weil sie ihr Versprechen sofort einlösen wollte. Ein weiteren Grinsen huschte kurz über meine Lippen als mein Kopf sich von ganz alleine verneinend schüttelte. Ich hatte kein besonderes Lieblingsessen das ich unbedingt bei jeder Gelegenheit haben musste. Es gab auch nichts das ich generell gerne wieder essen würde. Meine Geschmacksnerven waren da vermutlich einfach deutlich abgestumpft. "Alles ist gut." Gab ich dann zurück und wischte mir mit dem dreckigen Ärmel den Schweiß von der Stirn.

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Auch wenn es nur sowas einfaches war, wie das Haus wieder auf Vordermann zu bringen, so war Yuki doch froh Zeit mit Mason verbringen zu können. Nach dem Angriff hatte sie eher Angst gehabt, dass sie nie wieder einen von ihren Lieben wiedersehen würde. Kasumi die verletzt auf der Krankenstation lag. Damon der gefangen genommen wurde und weit weg war. Und auch wenn Mason in Balar gewesen ist, so wusste doch keiner wann Negan mit seinen Leuten wieder verschwand. Es war für sie alle eine schwere Zeit gewesen. Daher war es für sie wirklich kostbar, dass sie die Zeit nun doch hatte. Kasumi war auf dem Weg der Besserung und würde bald nach Hause können und ihnen allen ging es in Balar doch recht gut. Negan war mit seinen Männern verschwunden und sie konnten wieder in Frieden leben. Nur um Damon, um diesen machte sich die Asiatin immer noch Sorgen. Aber auch da würde sie die Hoffnung nicht so schnell aufgeben.
„Super. Dann geh du dich ruhig kurz frisch machen und ich zaubere uns was in der Küche!“, strahlte sie Mason an, als er meinte, dass er keine besonderen Wünsche hatte. Sie würde schon was tolles finden, was sie ihnen zaubern konnte. Aber da der Jüngere mehr getan hatte, würde er es sicherlich gut finden, wenn er sich ein wenig frisch machen konnte. Sie zeigte ihm eben noch das Badezimmer, dann huschte sie auch zurück in die Küche.
Sie alle hatten schon ein paar neue Lebensmittel bekommen. Die anderen Kolonien halfen ihnen dabei. So hatte auch Yuki wieder einiges da, was sie zum kochen nutzen konnte. So suchte sie alles zusammen und zauberte einen kleinen Auflauf. Kartoffel wurden geschält und Gemüse gewaschen. Ein wenig geräucherten Schinken hatte sie noch, welchen sie in Würfel schnitt. Käse und Sahne waren auch noch da, die das ganze abrunden würden. Zum Glück musste nichts lange gegart werden, so dass der Auflauf in einer knappen halben Stunde fertig sein würde. Während dieser nun im Ofen war, den sie mit Holz befeuerte, fing sie an den Tisch zu decken. Das sie zufrieden war, konnte man sehen und hören. Denn sie werkelte fröhlich in der Küche und summte nebenbei ein japanisches Lied, welches sie von ihrer Mutter gelernt hatte.
@Mason McKenzie

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Es war sagenhaft wie ein einzelner Mensch andere mit einer so guten Laune anstecken konnte. Das lag wohl am speziellen Talent von @Yuki Kuran oder eben in ihrer Natur. Generell war sie wohl selten schlecht gelaunt und sah in vielen Dingen stets das Positive. Irgendwie das Gegenteil von mir, wenn ich genauer drüber nach dachte. Wir verstanden uns trotzdem ausgesprochen gut und ich musste zugeben das ich gerne Zeit mit ihr verbrachte. Sicherlich lag es daran das es mir nicht besonders lange vorkam, bis wir ihr Haus wieder gerichtet hatten. Ich konnte von ihren Lippen ablesen was sie als nächstes vor hatte und ließ mir das Badezimmer zeigen. Auch wenn es keine große Kunst war es zu finden. Es konnte nicht schaden etwas Normalität an den Tisch zu bringen. Und ich wusste das Yuki so etwas wohl mochte. Besonders viel Zeit nahm das Bad aber nicht in Anspruch. Obwohl es doch eine Wohltat war den Dreck endlich losgeworden zu sein. Nur konnte man das nicht gerade von meinen Klamotten behaupten. Aber nun war es eben so. Gab wohl auch schlimmeres. Nachdem ich soweit fertig war und meine Sachen wieder übergestreift hatte, trottete ich zurück Richtung Küche. Ich hatte keine Ahnung was Yuki da im Ofen hatte, aber es veranlasste mich die Nase in die Luft zu strecken. Es roch fantastisch. Sie schien es auch zu genießen, denn so wie sie durch den Raum flog konnte man meinen das überhaupt nichts passiert war. Ihre schmale Statur ließ sie etwas schwebend wirken. Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen lehnte ich am Türrahmen und beobachtete das Ganze kurz. Es schien ihr wirklich Spaß zu machen und die gute Laune war schon wieder ansteckend. Mit verschränkten Armen lehnte ich weiter da und wollte sie nicht stören. Als sie mich dann allerdings bemerkte erwiderte sie mein Grinsen und dirigierte mich an den Tisch. Was ein paar neu aufgestellte Möbel alles bewirken konnten. Es wirkte heimelig und irgendwie war es doch ganz schön ihr gegenüber zu sitzen. Ich hob den Daumen nach oben als sie mit dem Auflauf zum Tisch zurückkam und ließ es mir nicht nehmen den Teller voll zu beladen. Ein typisches Geräusch der puren Zufriedenheit verließ meine Kehle als ich mir den ersten Bissen auf der Zunge zergehen ließ. Ja, es war doch wirklich schön hier am Tisch mit ihr und mich überkam der seltsame Gedanke das es sich verdammt nach eine Date anfühlen könnte. Auch wenn ich das hier erst einmal für ich behielt...

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Nachdem die beiden gegessen haben, geht Mason wieder nach Hause und die Szene ist beendet. Die letzten Züge spielen wir da nicht mehr aus und machen hier einen Cut.
TBC: Wird Wochen später angesetzt, als sie schon das Gasthaus zusammen betreiben :)

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