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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Sie schmunzelte nur sanft darüber, als er in den Himmel blickte um ihrer Mum zu danken. Nein, Alicia glaubte nicht an Himmel oder Hölle, sie glaubte nur, dass alles besser war was danach kam, als zu einem der Beißer zu werden. Lieber schoss sie sich selbst in den Kopf, wenn sie gebissen wurde, als zu einem dieser Dinger zu werden. Das wäre ihr größter Albtraum, da sie sich bis heute nicht ganz sicher war, ob man denn komplett weg war. Ob die Person, die Mal in diesem Körper gelebt hat, nicht doch nicht irgendwie in dieser leblosen Hülle war. Nur keine Möglichkeit mehr hatte die Kontrolle zu erlangen, gefangen im eigenen Körper und Dinge tuend, die einfach nur abscheulich waren. Die Vorstellung ließ sie kurz eine Gänsehaut bekommen, ehe sie diese wieder nach ganz weit hinten in ihrem Kopf schob. Wo sie zwar versteckt war, aber dennoch existierte.
„Jeden Tag eine Party. Ja, so wirkst du auf mich“, antwortete sie dann nur und lachte leise, was den vorherigen Gedanken noch weiter nach hinten schob. Dass er dann meinte, er war vor der Apokalypse schon so überraschte ihn auch relativ wenig. Ronan wirkte auf Alicia nicht so, als hätte er damals irgendetwas anbrennen lassen. Nun, er war ja eigentlich schon auch ein ganz gutaussehender Mann, mit dem dichten Bart und dem charmanten Lächeln würde sie ihn tatsächlich auch als attraktiv bezeichnen. Was sie dann realisierte und auch diesen Gedanken wieder nach hinten verdrängte. Sie kannte den Typen doch kaum, er hatte verdammt nochmal versucht ihr Pferd und damit ihre Existenzgrundlage zu stehlen und sie fand ihn plötzlich attraktiv? Nein, schnell weg mit diesem Gedanken!
Auf seine Aussage, dass sie die Rothaarige Tiger-Mieze, also ihn, vorhin angestarrt hätte, verdrehte sie nur die Augen. Was ein Kompromiss war aus nicht antworten, was also kein nein war, aber auch keine direkte Belästigung. Eine klassische Waffe einer Frau, wenn sie sich aus einer Situation herauswinden wollte. Und es klappte meistens, denn egal wie Ronan es nun interpretierte, Alicia könnte jederzeit das Gegenteil behalten. Hach ja, Frauen konnten mit ihrem Verhalten manchmal schon gemein sein, aber es war so verdammt effektiv!
„Eine Zivilisation mit Restaurants? Schön wäre es… aber ich bezweifle es doch sehr. Wer würde sich schon gerne in die Küche stellen und für andere Leute Essen kochen wollen, wenn die fucking Apokalypse vorbei ist?“, antwortete Alicia nur etwas pessimistisch aber auch mit etwas Witz. Also sie würde sich sicherlich in keine Küche stellen und für andere kochen, „Und mit Beißern kannst du mir dann erst Recht gestohlen bleiben. Die müsste man erstmal alle aufräumen, wenn das ganze irgendwann vorbei ist.“
Sanft schüttelte sie den Kopf. Nein, sie glaubte nicht, dass das irgendwann passieren würde. Insgeheim hofften sie es wohl alle, aber es widersprach einfach der offensichtlichen Logik. Diese Apokalypse würde erst vorbei sein, wenn alle Menschen zu Beißern geworden waren. Früher oder später würde das der Fall werden.
Die Ravioli waren definitiv besser als die Gemüsesuppe von vorher und sie grinste etwas amüsiert, als sich Ronan so über das Fleisch im Chili freute. Schon irgendwie spannend, wie sehr man Leute in der Apokalypse mit den einfachsten Dingen mittlerweile zufriedenstellen konnte. Eine alte Dose Chilli, die vermutlich schon seit mehreren Jahren abgelaufen war und die vor der Apokalypse dann niemals mehr jemand gegessen hätte, machte jetzt einen Mann so zufrieden.
Etwas nachdenklich sprach sie dann und irgendwie rechnete sie mit einem dummen Spruch des Iren. Doch er überraschte sie, mit seiner Antwort die zwar schon ein wenig lustig gemeint war aber ihr doch ein gutes Gefühl gab. Sein sanftes Anstupsen mit dem Ellbogen ließ sie ebenfalls lächeln.
„Das würdest du dir wünschen, dass du sie irgendwann stiehlst. Nein, das wird nicht passieren“, konterte Alicia und scherzte damit ebenfalls. Luxa würde Alicia begleiten bis eine von ihnen beiden starb. Solange würden die beiden zusammenhalten.
Aus der Aussage des Iren, las Alicia aber auch heraus, dass er es scheinbar mit ihr auch nicht allzu schlimm fand im Moment. Sonst würde er ihr wohl kaum, wenn auch scherzhaft, vorschlagen sie solle ihm eine Nachricht an einem Baum hinterlassen.
Kurz schwiegen sie beide, löffelten ihre Dosen leer und Alicia warf ihr achtlos einfach hinter sich über die Küchentheke. Mit einem metallischen Scheppern landete sie auf dem Boden und sie schmunzelte über sich selbst. Aber es interessierte sowieso niemanden mehr, ob die Dose nun hier stand oder dort drüben lag.
„Wieviele Sterne in unserem Date bisher geben würde?“, wiederholte Alicia dann seine Frage und sah ihn ebenfalls an, leckte sich kurz über die Unterlippe, nachdenklich, „Hmm. Die Vorspeise war ein bisschen fad, aber das Hauptgericht hat es wieder wettgemacht. Die Location ist ein bisschen heruntergekommen, aber die Lagerfeueratmosphäre ist schon recht romantisch. Ich wäre jetzt bei 6 von 10 Herzchen.“
Sie zwinkerte ihm zu, dann wandte sie wieder den Blick ab und lachte. Es war irgendwie schön, sich so entspannt mit jemandem unterhalten zu können und über etwas so banales wie Dates zu blödeln. Wo Alicia doch eigentlich recht wenig Ahnung vom eigentlichen Datingleben vor der Apokalypse hatte. Klar war sie damals mit Matt abends mal essen gewesen, oder im Kino oder am Strand. Er hatte sogar einmal richtig süß ein Picknick am Strand gemacht mit ihr, das war toll gewesen. Aber das war auch ihre Erfahrung, denn bei dem Date, es war ihr drittes gewesen, hatte er sie geküsst und damit waren sie zusammen gewesen. Tja, als Teenager war man eben einfach mit dem ersten Kuss zusammen, heute war das nicht mehr so. Alicia hatte während der Apokalypse schon mit mehreren Leuten Küsse oder Nächte geteilt, mit Jake damals auf der Ranch war sie ja auch wirklich zusammen gewesen. Aber seit Jake, war da niemand mehr gewesen und man musste ja auch deutlich vorsichtiger sein. Vor allem als Frau, im blödesten Fall verließ man die Situation nämlich nicht mehr alleine und es fiel einem erst ein paar Monate später auf. Und das wäre für Alicia der absolute Supergau. Vorteilhaft waren daher für Alicia natürlich solche Begegnungen mit Frauen, denn da bestand dieses Risiko nicht.
„Und du? Wenn du jetzt nicht 10 von 10 sagst, muss ich natürlich dann bitterlich weinen und dich als Schwein und Arschloch bezeichnen, dass ist dir hoffentlich klar“, fragte sie und warnte ihn dann damit auch ein wenig vor. Scherzhaft natürlich.
@Ronan Doyle

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Jede Reaktion, die kein direktes ‚nein‘ war, war für Ronan automatisch ein ‚ja‘. Weswegen er triumphierend grinste. An Selbstvertrauen mangelte es ihm in der Hinsicht schließlich nicht und er war inzwischen schon ganz gut darin die Blicke von Frauen zu deuten. Machte aber auch keinen Hehl daraus, wie gutaussehend er sein Gegenüber fand. Wieso auch. Zeit für Schüchternheit gab es in der Apokalypse wirklich keine mehr. Und man erlebte ständig so viel Scheiße, da war es zur Abwechslung doch mal schön ein wenig zu flirten oder mit jemandem zu reden, der einem ein gutes Gefühl gab. Ronan fand daran wirklich nichts falsch oder verkehrt.
„Ach, da gäbe es bestimmt ein paar Leute. Soll ja so Menschen geben die gerne kochen oder deren Beruf auch ihre Berufung ist“
Völliger Schwachsinn in seinen Augen. Er hatte seine Berufung schon vor langer Zeit verloren… glaubte aber trotzdem daran, dass es immer Menschen geben würde, die gerne für andere arbeiteten oder Spaß daran hatten Gerichte zu zaubern.
Mit ihrer zweiten Aussage hatte sie wohl schon eher Recht, weshalb Ronan schulterzuckend meinte.
„Wohl wahr. Aber wer weiß.. wenn die Erde erst vollständig von Beißern überrannt ist.. vielleicht werden auch die dann irgendwann wieder ausgerottet. Wie damals die Dinos von diesem fucking Meteoriten.“
Und dann konnte wieder neues Leben auf der Erde entstehen. Wow.. wie tiefgründig das Gespräch hier gerade wurde. Daran war Ronan überhaupt nicht mehr gewöhnt, mit Jay sprach er nicht über solche Dinge. Und im Prinzip war es auch völlig egal, denn erleben würde diese Zeit niemand von ihnen. Manchmal machte es aber tatsächlich Spaß das Gehirnschmalz mal ein wenig anzukurbeln und sich ‚was wäre wenn‘ Gedanken zu machen.
Kurz darauf wurde das Gespräch aber ohnehin wieder schwachsinnig, als Ronan Alicia fragte, wie viele Sterne sie dem Date geben würde. Und ihre Antwort war ja wirklich unerhört! Weshalb Ronan sie gespielt empört ansah.
„6 von 10 Herzchen?? Das ist ja gerade mal Durchschnitt! Na warte, ich beweise dir, dass ich mehr als das verdient habe“
Plötzlich sprang Ronan nämlich wie von der Tarantel gestochen auf und lief zurück in den Shop der Tankstelle, da er nach irgendetwas zu suchen schien. Hier gab es immerhin auch einen kleinen Drogeriebereich… ha! Weshalb er rasch fündig wurde. Er schnappte sich anschließend noch einen dickeren Ast von draußen und kam anschließend wieder zurück zu Alicia. Tauchte den Ast in die Flüssigkeit ein, die er gerade von der Tankstelle besorgt hatte und ging dann ein paar Schritte zurück, als er den Ast mit seinem Feuerzeug anzündete. Münztricks waren nämlich definitiv nicht alles, was Ronan in seiner Zirkusartistenausbildung gelernt hatte. Man nannte ihn nicht umsonst Ronan, den roten Feuerteufel!
„Dann pass mal genau auf…. 6 von 10 Herzchen.. pfff“
Er nahm etwas von der Flüssigkeit in den Mund und dann konnte die Show schon losgehen, indem Ronan ziemlich eindrucksvoll feuerspuckte. Vielleicht war es nicht sinnvoll im Inneren eines Raumes so große Stichflammen zu entzünden aber Ronans Ehre war angekratzt und musste definitiv wieder hergestellt werden! Und wenn die Bude hier nachher abbrannte… interessierte das auch keinen mehr.
Aber glücklicherweise schien nichts Feuer zu fangen. Und nach ein paar kurzen Durchgängen steckte Ronan sich die Flamme dann sogar noch in den Mund, um sie wieder zu löschen. Ehe er sich mit einer galanten Bewegung verbeugte und nun hoffentlich ordentlichen Applaus von der Braunhaarigen bekam! So eine Show bot er nämlich definitiv nicht jedem. Erst Recht nicht nachdem er fast im Feuer umgekommen wäre. Aber er weigerte sich, deswegen Angst vor diesem Element zu haben.. das ihn sein halbes Leben lang begleitet hatte.
Bei ihrer Rückfrage musste er schmunzeln.
„Also Schwein und Arschloch sind wirklich noch süße Bezeichnungen. Da hat man mich schon deutlich schlimmere Dinge genannt.“
Weshalb Alicias ‚Drohung‘ echt niedlich war, er aber noch theatralisch seufzend hinzufügen musste.
„Leider kann ich dir bisher aber auch nur 8 von 10 Kobolden geben. Was allerdings nicht heißt…. dass es nicht noch 10 werden können.“
Der vielsagende Blick, den Ronan Alicia nun zuwarf, sprach wohl Bände. Er fasste nach ihrer Hand und zog sie hoch zu sich. Ehe er ihr eine Strähne hinters Ohr strich und ihr leise zuflüsterte.
„Immerhin hatten wir noch kein Dessert~“
@Alicia Clark



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Mit dem Aussterben der Dinos verglichen zu werden, war für Alicia auch eine Neuheit. Aber ja, vermutlich würde es am Ende alles so enden. Klar gab es Leute die auch in der Apokalypse Kinder bekamen, Familien gründete. Wenn man in einer Kolonie wie dem Cottage by the Sea oder ähnlichem lebte, konnte man das auch irgendwie verstehen, dass bei Paaren trotz der beschissenen Situation hinter den Mauern, dieser Wunsch aufkam. Aber hier draußen? Ohne Mauern? Alicia war schon das ein oder andere Mal einer Frau mit einem Baby im Arm begegnet, hatte der ein oder anderen auch geholfen aus einer brenzligen Situation zu entkommen. Aber hier draußen wirklich den Wunsch zu haben ein Kind mit sich herumzutragen? Für mindestens sechs oder sieben Jahre einen Ballast mit sich zu haben, der einen nur behinderte und nichts zur Gruppe beitrug? Nein, das wäre für Alicia hier draußen definitiv nichts. Sie konnte sich ja noch nicht mal wirklich lange einer Gruppe anschließen, seit sie ihre Gruppe in Texas vor einigen Jahren verlassen hatte. Jetzt ein Kind? Hier draußen?
Nein, Ronan hatte Recht. Irgendwann würden alle Menschen zu Beißern werden und die Menschheit ausrotten, bis auch alle Beißer irgendwann vollständig ausgestorben waren. Und was passierte dann? Nun, irgendwann würde sich irgendwo vermutlich neues Leben entwickeln. Oder eine der Tierarten würde die Spitze der Nahrungskette erklimmen und die Welt vielleicht von Dachsen oder Spatzen bevölkert werden. Wer wusste das schon.
Die Kalifornierin zuckte also nur mit den Schultern ehe sie sagte, „Vielleicht. Am Ende ist alles wohl nur ein ewiger Kreislauf, oder? Vielleicht wird unsere Erde auch in wenigen Jahren von einem viel größeren Meteoriten getroffen und wir sterben alle in einer riesen Explosion.“
Sie grinste nur und schüttelte den Kopf, „Wäre wohl immer noch ein besseres Ende, als eines von diesen Dingern zu werden.“
Bei Alicias Bewertung für das Date grinste sie nur über die Reaktion des Rotschopfs und wie er sie empört ansah. Etwas überrascht zog sie dann eine Augenbraue auf, als er sprach und dann plötzlich aufstand. Was hatte er denn jetzt vor? Wie verfolgt verschwand er im Shop der Tankstelle, Alicia hörte ihn kramen und schieben, sie lehnte nur den Kopf an die Theke hinter sich. Was war das hier für eine absurde Situation? Ein Fremder, der vor etwas mehr als zwei Stunden noch ihre Stute stehlen wollte, sprach nun über ein fiktives Date mit ihr und wie sie es bewerten würde. Manchmal passierten die Dinge schon in einer interessanten Reihenfolge.
Sie hob den Kopf wieder an, als Ronan mit einem Ast und irgendeiner Flasche mit einer Flüssigkeit wieder kam.
Seine Worte ließen darauf schließen, dass er hier jetzt irgendetwas veranstaltete und kurz weiteten sich Alicias Augen, als er den Ast anzündete. Wollte er jetzt hier drin Feuertricks machen? In einem fucking Raum? War er wahnsinnig?
Doch als er anfing, war ihr Blick gebannt auf ihn gerichtet. Sie hatte das Gefühl die Hitze der Flammen zu spüren, das Bild des Feuers spiegelte sich in ihren Augen. Und sie konnte gar nicht wegsehen. Sie war ja nie eine große Zirkusgängerin gewesen, vor allem als man damals noch Tiere eingesperrt hatte, aber Feuer… Feuer faszinierte sie. Und zu sehen wie Ronan dieses lebendige, lebhafte und gefährliche Element mit einer scheinbaren Leichtigkeit kontrollierte, mit ihm spielte, war… faszinierend. Und beeindruckend. Und damit hatte Ronan wohl sein Ziel erreicht, denn als er das Feuer dann in seinem Mund erlöschen ließ, konnte Alicia nicht anders in einen Moment anzustarren, ehe sie klatschte. Er verbeugte sich galant und sie lachte nur, schüttelte den Kopf. Es war so bescheuert, was er hier getan hatte, verdammt gefährlich aber gut. Wann hatte sich ein Fremder jemals so sehr ins Zeug gelegt sie zu beeindrucken? Vermutlich das letzte Mal bevor die Apokalypse ausgebrochen war.
„Sehr beeindruckend“, grinste sie nur und hörte dann auf zu klatschen.
Dass er schon schlimmeres als Arschloch oder Schwein genannt wurde, konnte sich Alicia irgendwie vorstellen. Ronan versprühte den Vibe, dass er früher wohl auch nicht gerade ein ganz braver Junger gewesen war.
Sie umgriff seine Hand, ließ sich von ihm hochziehen, ebenso wie wieder eine Augenbraue von ihr nach oben glitt bei seinen Worten. Seine Hand, wie er sanft eine Träne hinter ihr Ohr strich, fühlte sich gut an. Dennoch gab Alicia sich nicht so leicht gefangen. Sie hob eine Hand, fuhr an sein Kinn, der Daumen durch seinen rötlichen Bart.
„Hmmm Ronan, Ronan, Ronan“, hauchte sie seinen Namen ein paar Mal, ehe sie die Hand wieder sinken ließ, sich hinter sich auf der Theke aufstützte und hinaufsprang, sodass sie darauf saß. Etwas Abstand zwischen ihnen entstand.
„Wieso hatte ich direkt das Gefühl, dass du ein Desserttyp bist?“, grinste sie sanft und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, ehe sie seufzte. Sie haderte, war sich noch nicht ganz sicher, ob das hier wirklich eine clevere Idee war. Allerdings… was sprach dagegen? Es war schon ewig her, der Typ vor ihr war kein absoluter Vollidiot und eigentlich dürfte im Moment von ihrem Zyklus alles okay sein… Und er war ja attraktiv. Mit seinem kantigen Gesicht, der bärtigen Kieferlinie, diesen Augen die sie so stechend anblickten, auf eine gute Art und Weise. Und der Rest seines Körpers, zumindest das, was sie vorhin gesehen hatte, war ja auch nicht zu verschmähen.
Es passierte einen Moment Garnichts, dann hob sie die Hand, umgriff den Rand seines Shirts dass er trug und zog ihn zu sich heran, machte ihm damit deutlich, dass sie hier nicht die verlorene Maid war, die er für sich erobert hatte. Nein, Alicia war definitiv nicht die für den passiven Part. Sie spreizte ein wenig ihre Beine, damit er dazwischen stehen konnte, ehe ihre andere Hand über seinen Hals in seine Haare fuhr, sein Gesicht nahe an ihres zog.
„Aber wenn du auf ein Dessert bestehst, ist es ja ganz gut, dass ich auch gerne Dessert esse“, hauchte sie leise, sah ihn noch kurz an, ehe sie den Kopf anhob und ihre Lippen auf seine legte.
@Ronan Doyle

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Kinder zu kriegen wäre für Ronan der absolute Alptraum! In der Hinsicht konnte er wirklich froh darüber sein, dass er ein Kerl war. Er musste sich nicht so viele Gedanken darüber machen, wie das weibliche Geschlecht. Es hatte ihm schon gereicht einen diebischen und höchst pubertären Teenie bei sich aufzunehmen.. damals in der alten Welt. Das war Herausforderung genug gewesen. Aber ein Baby? In diesen Zeiten? Das wäre die ultimative Katastrophe schlechthin. Trotzdem wollte Ronan nicht auf Sex verzichten. Denn mal ehrlich, was hatte man sonst noch groß für Freuden im Leben? Das war diese eine Sache, die man auch ohne materielle Dinge tun konnte und die genauso viel Spaß machte wie früher. Also ließ er bestimmt nichts anbrennen. Und so hübschen Frauen wie Alicia begegnete man heutzutage nur selten. Weshalb er nach dem misslungenen Diebstahl der Stute auch nicht einfach abgehauen war, sondern sie nun immer noch hier saßen und über das Leben sinnierten.
Allerdings fände er es wohl ziemlich amüsant, wenn er wüsste, dass Alicia Dachse oder Spatzen als die zukünftigen Herrscher der Tierwelt sah. Und nicht etwa die majestätischen Löwen oder andere Raubtiere. Aber er konnte leider nicht in das hübsche Köpfchen hinein sehen. Was meist wohl auch besser so war.
„Gut möglich. Oder wir werden doch noch alle von Aliens gerettet“
Wer wusste das schon. Da draußen gab es sicher noch andere, bewohnte Planeten. Aber die Außerirdischen wäre schön blöd, würden sie die verkorksten Menschen auf dem Planet Erde retten. Die brächten ihnen nichts als Kriege, Intrigen und Machtkämpfe. Besser man ließ ihre verkommene Spezies hier auf der Erde verrotten.
Natürlich hatten Alicis Worte extrem Ronans Ehre als ehemaligen Zirkusartist getriggert. Also konnte er gar nicht anders als ihr hier eine kleine Feuershow zu liefern. Was auf einer Tankstelle nicht die beste Idee war. Aber das Benzin war ohnehin schon zur Gänze geplündert worden. Und wenn sie hier in Flammen aufgingen, wäre es wenigstens ein Ende mit einem Knall.
Zum Aufflammen brachte er allerdings letztlich nur Alicias Begeisterung, was ihm natürlich ziemlich schmeichelte und er bei ihrer Reaktion triumphierend grinste.
„Danke, danke! Bei so hübschem Publikum kehrt selbst der pensionierte Feuerteufel noch ein letztes Mal zurück aus seinem Ruhestand“
Trotz der tragischen Geschichte, die hinter seinem Rückzug aus der Zirkuswelt steckte, empfand er gerade seit langem wieder richtigen Spaß daran seine Tricks vorzuführen. Also das mit den Münzen tat er ständig.. das war schon eine Art Tick oder eine Gewohnheit. Aber mit Feuer hatte er eine ganze Weile nicht hantiert und bemerkte dabei wieder, wie sehr ihm das alles eigentlich fehlte. Und wie lange er versucht hatte seine Vorlieben, aufgrund des Tods seines Bruders, zu unterdrücken.
Da tat es wirklich gut mal etwas in alten Erinnerungen zu schwelgen, egal wie schmerzhaft sie auch waren.
Er war sich ja eigentlich ziemlich sicher, dass dieser Auftritt nun gereicht hatte, um die störrische Braunhaarige endlich rum zu kriegen. Aber sie zeigte sich noch zögerlich. Schien stattdessen eher mit ihm zu spielen als umgekehrt.
Er folgte ihren Bewegungen mit Argusaugen und konnte längst nicht mehr klar denken, weil der Nachtisch einfach so verführerisch war. Weswegen er auch raunte.
„Nun ja, Kobolde besänftigt man bekanntlich mit süßen Opfergaben.“
Oder einem Schälchen Milch. Aber das war nicht die Art von Dessert, die Ronan gerade im Sinn hatte. Was man ihm auch deutlich ansehen konnte. Genau wie Alicia wie sie noch mit sich haderte, ganz offensichtlich die Vor- und Nachteile abwägte. Ob ein charmantes Grinsen half? Naja schaden konnte es gewiss nicht.
Und so großgewachsen und kräftig wie Ronan gebaut war, konnte Alicia durchaus von jeder Menge Spaß ausgehen.
So wie es schien erkannte auch sie das. Denn Ronans Grinsen wurde bloß breiter, als sie ihn so ruckartig zu sich zog.
Er hatte kein Problem mit Frauen, die wussten was sie wollten. Eigentlich fand er das sogar ziemlich sexy. Mit diesen schüchternen, zurückhaltenden Lämmchen konnte er nicht viel anfangen.
Da war ihm eine wildgewordene Stute definitiv lieber. Ausnahmsweise würde er danach auch nicht versuchen sie zu klauen.
Ihre Aussage bedurfte wohl keiner weiterer Worte. Ronan ließ sich bereitwillig in diesen heißen Kuss verwickeln und erwiderte ihn genauso feurig, wie vorhin seine Show gewesen war. Womöglich schmeckte er noch ganz leicht nach Petroleum, aber das störte sie hoffentlich nicht.
Er drückte sie noch ein Stück nach hinten, ehe er die Hände unter das hässliche Tankstellen T-Shirt wandern ließ, das sie definitiv schnell loswerden musste. Mit einem Ruck zog er es ihr über den Kopf, denn Ronan fackelte meist nicht lange, wenn er etwas oder jemanden wollte.
Kurz löste er den Kuss, immerhin wollte er doch sehen was er hier gerade auspackte. Was ihn nur zufrieden grinsen ließ, ehe er ihn wieder aufnahm.
Es dauerte also nicht lange, bis sie ihre Klamotten losgeworden waren und das Dessert in vollen Zügen genießen konnten.
@Alicia Clark



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Es war schon irgendwie auch ein wenig süß, wie er sich nach ihrem Applaus darüber freute, das triumphierende Grinsen in seinem Gesicht. Was ihn… teuflisch gut aussehen ließ. Selbstbewusstsein war definitiv ein Charakterzug, den die Kalifornierin sehr attraktiv fand. Aber fand den nicht eigentlich jeder gut?
„Na was für ein Glück ich dann wohl habe, den Feuerteufel nochmal exklusiv sehen zu dürfen“, hauchte sie und schmunzelte, sah ihn aus ihren grünen Augen mehr als lasziv an. Diese ganze Show hatte nicht nur das Feuer im Raum erhellt, sondern auch das, in ihrem Körper.
So leicht gab sich Alicia allerdings nicht geschlagen, immerhin genoss sie es auch ein wenig zu spielen, weshalb sie sich zunächst auf die Arbeitsplatte setzte, sich und ihm einen Moment zum Durchatmen gab, ehe sie in ihrem Kopf schließlich zu einem Entschluss kam. Sein charmantes Grinsen mit der Reihe weißer Zähne schadete dabei ganz und gar nicht, weswegen sie ihn dann einfach am Shirt packte und zu sich heranzog. Leise seufzte sie in den Kuss hinein, löste sich ein bisschen widerwillig von ihm als er ihr das furchtbar hässliche Tankstellen-Shirt über den Kopf zog. Ja, das brauchten sie jetzt wohl definitiv nicht, genauso wenig wie sein. Ungeduldig krallten sich ihre Hände in den Stoff der noch immer seinen Oberkörper bedeckte, ehe sie es ihm dann auch über den Kopf zog. Einen Moment hielt sie inne, dann zog sie ihn wieder auf seine Lippen, gab ihnen beiden gar nicht wirklich die Möglichkeit zu atmen.
Eine Weile war nur ihr beider schwererer Atem, dazwischen ein lustvolles Seufzen zu hören, ehe Alicia sich schließlich neben dem roten Feuerteufel zurück auf den Boden der Küche rollte. Ihre Brust hob sich schnell und angestrengt, von dem was sie beide hier gerade getan hatten, eine Hand darauf liegend. Sie pustete sich eine Strähne ihres langen Haares aus dem Gesicht während sie nur an die Decke starrte. Das war… gut gewesen. Verdammt, sie fühlte sich richtig gut. Warum genau hatte sie eigentlich wieder so lange damit gewartet?
„Hmmm“, murmelte sie schließlich nach einem Moment des Schweigens, ehe sie sich auf die Seite drehte und den Iren von der Seite betrachtete. Erstaunlich sanft zu dem was sie vor wenigen Moment noch getan hatten, streckte sie den Nacken und küsste ihn auf eine der vernarbten Stellen an seiner Schulter.
„Du kannst von Glück reden, dass du das überlebt hast“, hauchte die Kalifornierin dann und hob eine Hand, strich ebenso sanft über die vernarbte Schulter, „Oder hattest du jemanden in deiner direkten Umgebung damals, der sich um die Wunden kümmern konnte? Dein Bruder? J…Jay?“
Ungewöhnlich tiefgründig waren ihre Fragen, doch plötzlich interessierte sie sich etwas mehr für Ronan, nicht nur für seinen Körper oder seine teuflisch charmante Art. Was sie vor wenigen Stunden, als der Ire doch tatsächlich versucht hatte ihre Stute zu stehlen, definitiv niemals gedacht hätte. Und wenn Luxa sie jetzt hier sehen könnte und mit ihr reden könnte, würde diese sie vermutlich fragen, was verdammt sie hier machte. Mit dem Typen zu schlafen, der sie bestehlen wollte. Aber vielleicht hatte sich Alicia auch einfach verdammt nochmal nach etwas körperlicher Nähe und Zweisamkeit gesehnt? War das nicht einfach… menschlich?
Und nun interessierte sie sich eben auch für das, was in diesem Kopf vor sich ging, was Ronan… zu der Person machte, die er eben war. Oder zumindest… es für einen Teil zu verstehen.
@Ronan Doyle

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Ronan hatte schon eine ganze Weile lang nicht mehr so viel Spaß gehabt. Nicht nur wegen der kleinen Feuershow oder ihrem verbalen Hickhack, nein.. was danach folgte war noch so viel besser. Während sie sich miteinander vergnügten, öffnete Ronan zwischenzeitlich immer wieder die Augen, er wollte die Schönheit dieser Frau genau betrachten. So oft kam es heutzutage schließlich nicht mehr vor, dass man das Gefühl, hatte mit einer Göttin zu schlafen.
Er genoss es also in vollen Zügen und legte sich sogar richtig ins Zeug, um ihr ebenfalls eine unvergessliche Zeit zu bereiten. Was er nicht immer tat. Manchmal war er auch nur auf schnelle Befriedigung aus. Aber das hier zog er gerne etwas in die Länge.
Doch selbst die schönsten Dinge hatten irgendwann ein Ende, weshalb sie sich letztlich beide erschöpft und ausgelaugt auf dem kühlen Tankstellenboden wiederfanden. Eine wahre Wohltat für seinen erhitzten Körper.
Er fischte eine Zigarette aus seiner Hose, die hier irgendwo auf dem Boden verstreut herum lag. Die Zigarette danach rundete diesen Moment perfekt ab. Jedoch hatte er nur noch eine, weshalb er Alicia keine anbieten konnte. Aber zumindest hielt er sie ihr entgegen, nachdem er sie angezündet hatte und war gewillt mit ihr zu teilen.
Er schloss die Augen und fühlte, wie sein Atem sich nach und nach etwas beruhigte und seine Lungen mit Nikotin geflutet wurden. Eigentlich hatte er ja erwartet, dass Alicia nun gleich aufspringen und sich panisch ihre Sachen überwerfen würde, um voller Selbstverachtung zu flüchten. Wäre nicht das erste Mal, dass eine Frau das nach dem Sex mit ihm tat. Aber stattdessen blieb sie liegen. Hauchte ihm sogar Zärtlichkeiten auf die vernarbte Schulter, was ihn seitlich zu ihr schielen ließ. Also das war definitiv neu. Und eine Seite an Alicia, die sie ihm so noch nicht gezeigt hatte.
Auch wenn ihre Worte ihn sogleich wieder grinsen ließen und er sich einen Spruch nicht verkneifen konnte.
„Wieso, killst du die Männer normalerweise beim Sex, wie eine Gottesanbeterin?“
Allerdings bemerkte er schnell, dass sie gerade nicht auf ihr Techtelmechtel anspielte.. sondern auf die Narben an seiner Schulter. Was nun ihn wiederum einen Moment schweigen ließ. Denn das war keine Erinnerung an die er gerne zurück dachte. Es fühlte sich auch nach wie vor ein bisschen… seltsam an, wenn jemand diese Hautpartien berührte. Stellenweise spürte er darauf nämlich gar nichts mehr oder war extrem empfindlich.
Sie kam sogar auf Jay zu sprechen. Sowohl das Feuer als auch sein Bruder waren eigentlich keine Themen, die er nach dem Sex gern besprechen wollte. Offenbar wollte Alicia sicherstellen, dass es definitiv keine zweite Runde mehr geben würde. Weswegen er kurz etwas die Stirn runzelte und zu ihr sah.
„Jay hat mich aus dem Feuer gerettet, ja. Sonst wäre ich elendig verbrannt.“
Antwortete er nun kurz und knapp und sah wieder hoch zur Decke. War lange her, dass er jemandem davon erzählt oder gar darüber nachgedacht hatte.
„Du fragst dich nun bestimmt, wie jemand mit meiner Geschichte, trotzdem noch mit dem Feuer spielen kann. Aber die Antwort ist einfach. Nicht das Feuer ist Schuld an diesen Verletzungen sondern die verdammten Menschen. Das Feuer tut nur was es tun soll.. nämlich alles zu verzehren, was sich ihm nähert, ohne böse Absicht.. ohne Hintergedanken… Feuer ist rein. Deshalb weigere ich mich Angst davor zu haben“
Auch wenn sie ihn nicht direkt danach gefragt hatte, so fiel Ronans Antwort nun überraschenderweise wesentlich ausführlicher aus als geplant. Er wusste auch nicht woran das lag. Aber gerade war es gar nicht so schlimm darüber zu reden. Doch gleiches Recht für alle, richtig? Weswegen er nun nachfragte
„Und.. erklärst du mir nun auch die Bedeutung deines Tattoos, wenn wir uns schon gegenseitig das Herz ausschütten?“
Immerhin hatte sie zuletzt sehr ausweichend und vage darauf geantwortet. Er wusste nur, dass es sie an Ereignisse erinnerte, die sie nicht vergessen wollte. Aber welche das waren.. davon hatte er keinen blassen Schimmer.
@Alicia Clark



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Es überraschte Alicia selbst, wie schon fast zärtlich sie sich dem rothaarigen Iren zeigte. Woher diese Zärtlichkeiten kamen, konnte sie sich nicht erklären, aber sie ließ diese einfach mal geschehen. Und Ronan wirkte davon nicht direkt abgeneigt, als sie seinem dunklen Blick begegnete, nachdem sie ihm sanft die vernarbte Schulter geküsst hatte.
Über seinen Spruch, ob sie ihre Liebschaften sonst umbrachte wie eine Gottesanbeterin, schnaubte sie nur belustigt. Tja, hätte sie jetzt ihr Messer gezückt und es ihm an die Kehle gehalten, hätte er vermutlich nicht mehr so schief gegrinst. Aber sie hatte gar nicht die Intention Ronan jetzt umzubringen. Dafür war er einfach zu… gut zu ihr gewesen in den vergangenen Momenten. Unerwartet gut.
Dass der Mann neben ihr nicht sonderlich Lust hatte über das Thema zu sprechen, bemerkte Alicia dann doch recht schnell und sie biss sich kurz auf die Unterlippe. Mist, sie hatte jetzt nicht direkt die Stimmung vermiesen wollen, doch es interessierte sie einfach. Manchmal war ihre Neugierde wohl einfach zu viel, da sollte die Kalifornierin wohl noch etwas lernen, sich besser unter Kontrolle zu haben.
Allerdings fuhr er dann doch fort, nicht direkt was passiert war, aber was ihn wohl doch auch beschäftigte. Aufmerksam lauschte Alicia seinen Worten, nickte dann langsam und schloss einen Moment ihre Augen, während sie über seine Worte nachdachte. Das stimmte wohl, Feuer war rein und tat nur das, was es musste. Ähnlich wie die meisten Tiere eigentlich nicht böse waren, sondern sich einfach nur verteidigten, überlebten.
„Dennoch ist es mutig so zu denken wie du. Beziehungsweise ist es... mutig eine solche Ansicht zu haben. Womit du wohl definitiv Recht hast, das Feuer ist nicht das Problem. Es sind die Menschen, es sind immer die Menschen“, murmelte sie die letzten Worte schon fast ein wenig und lehnte nachdenklich den Kopf an seine Schulter. Am meisten Schmerz in ihrem Leben waren Menschen schuld. Es war irgendwie schon fast paradox, dass doch jeder Mensch wissen musste, dass Frieden für alle besser war, und sich dennoch aktiv dazu entschied, Krieg zu führen. Einerseits wirkten Menschen immer so intelligent und dann machten sie wieder solche Dummheiten.
Ein leises Seufzen entwich ihren Lippen, als er sie dann erneut nach ihrem Tattoo fragte. Sie verweilte noch einen Moment, schien erstmal nicht zu reagieren, dann setzte sie sich auf und drehte Ronan ihren Rücken zu, sodass er das Tattoo genauer betrachten konnte. Es war gut gestochen, sehr gut sogar, besonders dafür, dass es in der Apokalypse erst auf ihrer Haut gelandet war.
„Du erwartest jetzt sicher eine total tiefgründige Geschichte hinter der ganzen Sache“, sprach sie dann sanft und drehte sich über die Schulter um, sah Ronan an mit einem leichten Lächeln auf den Schultern, drehte sich dann wieder um „Aber so tiefgründig ist sie gar nicht. Die Idee für das Tattoo hatte ich schon vor der Apokalypse, aber da war ich noch nicht volljährig und meine Mum hat es mir nicht früher erlaubt. Die sieben schwarzen Kreise stehen für Menschen die ich verloren habe, der Große für meinen Dad. Das oben, der durchtrennte Kreis ist ein Symbol für das Leben selbst, es ist in Abschnitte unterteilt, mal größere, mal kleinere. Und die Symbole dazwischen stellen die Verbindung, so undeutlich und chaotisch sie wirkt, zwischen dem Kreis des Lebens und den verlorenen Seelen dar.“
Erneut schwieg sie einen Moment, griff sich unterbewusst mit einer Hand in den Nacken, als würde sie ihr Tattoo berühren wollen, aber es war noch ein Stück tiefer, erst knapp auf Höhe ihrer Schulterblätter beginnend. Kurz verharrte sie so, dann ließ sie die Hand sinken und drehte sich wieder zu Ronan um, ließ ihr Hand auf seine Brust sinken. Sanft ließ sie ihren grünen Blick über seine Gesichtszüge gleiten, betrachtete den Mann genauer. Er hatte schon so einiges gesehen in seinem Leben, das sah sie seinem Blick an, seinem Gesicht. Es war ein erfahrenes Gesicht, aber schön. Ronan war ein schöner Mann, den man länger ansehen konnte. Doch die Kalifornierin glaubte nicht, dass viele Menschen die Möglichkeit hatten, den Iren länger zu betrachten und das zu erkennen. Weil Ronan es nicht zuließ, weshalb sie es noch ein paar Sekunden länger auskostete ihn einfach zu anzusehen.
„Ich will dir nicht zu nahetreten, wenn dich meine Frage nach Jay verärgert hat, bitte ich dich um Verzeihung“, ihre Stimme war leise, wirklich mit einem entschuldigenden Unterton, „Es ist nur schon eine ganze Weile her, dass ich mit einer Person so eine… Intimität geteilt habe. Da kommt dann manchmal die Neugier in mir durch und es fällt mir schwer Grenzen zu erkennen.“
Damit zog sie ihre Hand wieder von seiner Brust, da sie sich plötzlich nicht mehr sicher war, ob er eine solche Berührung von ihr im Moment überhaupt wollte. Unsicherheit in deiner zwischenmenschlichen Aktion, das hatte sie ja schon lange nicht mehr erlebt. Ein seltsamer Mann war dieser Ronan, dass er das tatsächlich in ihr auslösen konnte, natürlich versuchte sie sich das aber nicht anmerken zu lassen. Als wäre es ganz geplant gewesen, ließ sie die Hand in ihren Schoß sinken.
@Ronan Doyle
@Scarlet Rainthworth

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Ronan mochte es im Bett zwar schon eher ruppig, aber gegen ein paar Zärtlichkeiten danach hatte er nichts einzuwenden. Vor allem dann nicht, wenn sie von so einer schönen Frau kamen. Die plötzlich ganz redselig wurde. Wenn er daran dachte wie dieses Treffen begonnen hatte.. war sie kaum wieder zu erkennen. Doch Ronan gefiel das. Er mochte sowohl die kratzbürstige als auch die gezähmte ‚Stute‘. Und fand es gut, dass Alicia beides in sich vereinte. So machte das Leben doch gleich viel mehr Spaß.
Sie sollte sich bei Ronan allerdings nicht all zu viele Gedanken über Grenzen und dergleichen machen. Der Ire überschritt sie doch selber ständig, ohne auch nur einen Funken Reue dafür zu zeigen. Weshalb sie wegen ihrer Frage wirklich kein schlechtes Gewissen haben musste. Wollte er nicht darüber reden, würde er einfach nicht antworten oder stattdessen einen dummen Spruch schieben. Sie musste ihn also wirklich nicht mit Samthandschuhen anfassen. Dass er so viel erzählte… war eigentlich bereits eine ziemliche Seltenheit. Selbst wenn es vielleicht genervt oder abweisend klang. Das war einfach seine Art. Über Gefühle oder unangenehme Erlebnisse zu sprechen fiel ihm schwer.
„Mutig oder verrückt. Die Meinungen darüber gehen auseinander“
Fügte er nun wieder schmunzelnd hinzu. Denn er war bereits als beides bezeichnet worden. Manchmal sogar in einem Satz.
„Oh ja, die scheiß Menschen sind definitiv noch viel schlimmer als die Beißer. Bei denen weiß man wenigstens immer woran man ist. Wirf ihnen ein Stück Hirn zu und sie sind zufrieden. Während die Menschen sich auch noch dein Heim, deine Vorräte und einfach alles nehmen was dir irgendetwas Wert ist…“
Auch diese Aussage sprach wohl bereits Bände, selbst wenn Ronan nicht näher darauf einging. Alicia schien Ähnliches erlebt zu haben, da sie ihm beipflichtete.
Als Alicia sich aufsetzte und den Blick auf ihr Tattoo frei gab.. richtete auch Ronan sich wieder etwas auf, um es zu betrachten. Die Kippe war aufgeraucht.. weshalb er sie am Boden neben ihnen ausdrückte und seine Finger nun wieder frei hatte.
Sie waren rau.., ein bisschen schwielig.. und doch zog er ganz sanft damit die Kreise auf ihrem Rücken nach, während sie redete.
Immer wieder fielen ein paar Haare nach hinten, wenn Alicia sich bewegte. Die Ronan mit einer fließenden Handbewegung wieder fort wischte. Alicias Rückansicht war wirklich schön. Mindestens genauso hübsch wie die Vorderansicht.
Weshalb er gar nicht anders konnte… als ihr einen Kuss in den Nacken zu hauchen. Es war einfach zu verlockend. Genau wie noch ein weiterer, etwas weiter unten folgte. Zwischen ihren Schulterblättern, dort wo ihr Tattoo begann.
„Oh ich erwarte keine tiefgründige Geschichte. Eigentlich habe ich nur gefragt.. damit ich deinen schönen Rücken betrachten kann“
Sagte er mit einem leichten Grinsen. Hörte ihrer Geschichte aber trotzdem zu. Den Ringen nach zu urteilen hatte sie schon viele Menschen in ihrem Leben verloren.
Als sie sich wieder umdrehte und die Hand auf seiner Brust ablegte, blickte er ihr in die Augen.
Also nach Ronans Empfinden.. reichte das eigentlich schon wieder aus, um seine Sehnsucht erneut zu entfachen.
„Ich bin der letzte Mensch, bei dem du dich für irgendetwas entschuldigen musst Alicia. Aber falls du es trotzdem wieder gut machen möchtest… fielen mir da schon ein paar bessere Wege ein“
Sagte er nun mit einem vielsagenden Grinsen und zwinkerte ihr zu. Denn so sinnlich ihren Rücken zu berühren.. das hatte ihn ehrlicherweise schon wieder ziemlich in Stimmung gebracht. Selbst wenn sie über ihre tote Familie gesprochen hatte. Aber in der Apokalypse stumpfte man wohl zwangsläufig ein bisschen ab.
Doch Alicia schien sich plötzlich wirklich unsicher zu sein, ob sie zu weit gegangen war. Um ihr zu zeigen, dass es nicht so war.. packte er sie am Handgelenk und zog sie mit einem Ruck wieder auf sich drauf, während er sich mit ihr zurück auf den Boden sinken ließ. Definitiv bereit für eine weitere Runde.
@Alicia Clark (tut mir wirklich wirklich Leid, für die diesmal überdurchschnittlich lange Wartezeit!)



If you can't eat it, drink it, smoke it or snort it... then f*ck it!
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„Tun sie das bei diesem Thema nicht immer? Für manche Menschen sind mutige Menschen immer verrückt“, kommentierte sie ebenfalls dazu und zuckte dann mit den Schultern. Ronan schien das Thema zwar nicht sonderlich begeistert zu beantworten, aber er tat es und klang dabei nicht wütend oder angepisst. Also waren ihre Fragen wohl nicht zu forsch gewesen.
Seine anschließenden Worte waren für beide Überlebenden wohl eindeutig nichts Unbekanntes. Klar, die Beißer waren in großer Zahl eine Bedrohung, aber wirklich gefährlich waren die Menschen. Schon ein einzelner Mensch konnte das Schicksal verändern. Sah man es mal ganz rational hätte Alicia Ronan auch einfach eiskalt erschießen können, wenn es ihr komplett egal gewesen wäre. Aber so war die Kalifornierin einfach nicht. Es gab mal einen Zeitpunkt während der Apokalypse, da war sie auf einem guten Weg in diese Richtung zu gehen, einen Scheiß auf alles und jeden zu geben. Doch dann hatte sie Morgan kennengelernt und hatte einen anderen Weg gefunden mit dem Tod ihrer Mutter umzugehen.
Seitdem bemalte sie eben Bäume und versuchte den Leuten lieber das Leben zu retten, als es ihnen zu nehmen. Und manchmal endete es eben, wie es gerade zwischen ihr und dem rothaarigen Iren passiert war. Vorteilhaft und spaßig für sie beide.
Anschließend hatte Ronan sie dann doch davon überzeugt, ihr Tattoo genauer zu erläutern. Während sie die erklärte, spürte sie seine Finger auf ihrer Haut, was ihr eine sanfte Gänsehaut bescherte. Sie waren rau und ein bisschen schwielig, aber doch ganz sanft. Ja, man könnte vermutlich schon fast zärtlich sagen, wie er sanft über die Kreise auf ihrer Haut fuhr. Sie hatte ihre Augen geschlossen, während sie Ronan von der Bedeutung des Tattoos erklärte und öffnete diese etwas überrascht, als sie seine Lippen in ihrem Nacken und dann auf Höhe ihrer Schulterblätter spürte, dort wo das Tattoo begann. Erneut diese ja schon fast Zärtlichkeit.
Langsam drehte sie sich anschließend um und entschuldigte sich für ihre Neugierde, was Ronan aber mehr oder weniger abtat. Bei seinen Worten zog sie eine Augenbraue hinauf und legte den Kopf etwas schief, ehe sie die Hand von seiner Brust nahm. Wollte er etwa..?
Die Frage erübrigte sich anschließend, als sie seine Finger um ihr Handgelenk spürte und er sie wieder auf sich zog. Kurz hielt sie inne, sah den rothaarigen Mann unter sich nur grinsend an, ehe sie den Kopf schüttelte und sich herunterbeugte.
„Hmmm… ich glaube dieser Weg könnte dir gefallen“, hauchte sie ihm ins Ohr, ehe sie sanft in sein Ohrläppchen biss und sich anschließend an seinem Hals herunterküsste…
Schwer atmend behielt Alicia die Augen geschlossen, den Kopf auf die Brust des Iren gebettet. Sie hörte sein Herz unter ihrem Kopf wie wild gegen seine Brust schlagen und seinen Atem genauso schwer gehen hören.
Fuck…
Eine Weile verharrte Alicia noch so, ihre Hand die sich zuvor aufgeregt in seine Schulter gekrallt hatte, ließ locker und sie versuchte ihren Atem zu beruhigen. Verdammt Ronan konnte echt… sehr zufriedenstellend sein. Dass dieser Tag so enden würde, hätte sie nun definitiv nicht gedacht. Aber mit absoluter Sicherheit nicht.
„Unersättlich…“, hauchte sie dann irgendwann und hob den Kopf, stützte sich mit dem Kinn auf seiner Brust ab, während sie ihn aus ihren grünen Augen ansah. Ihr Blick huschte zu seiner Schulter, dort war noch deutlich zu sehen wo sich ihre Finger zuvor in seine Haut gekrallt hatten, was sie nur sanft schmunzeln ließ.
„Ronan, Ronan… du gehst aber wirklich auf Nummer sicher, dass ich dich danach nicht vergesse“, grinste sie anschließend und schüttelte sanft den Kopf, ehe sie sich streckte und ihm nochmal einen Kuss auf die Lippen hauchte, „Aber mich wirst du auch nicht so schnell vergessen…“
Damit ließ sie sich den Kopf wieder auf seine Brust sinken und atmete langgezogen aus. Ihre Hand fuhr nun sanfte Kreise über seinen Unterarm, sie wollte noch nicht aufhören ihn zu berühren.
„Schon komisch, dass noch keine Beißer vorbeigekommen sind, bei dem Krach…“, scherzte sie dann und spielte darauf an, dass sie gerade beim zweiten Mal eben nicht besonders leise gewesen waren. Eher das Gegenteil… ~
@Ronan Doyle

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Auch wieder wahr, egal was man tat, man konnte es den Menschen nie Recht machten. Ronan hatte schon lange damit aufgehört es überhaupt zu versuchen. Er tat das was er für richtig hielt und gab einen Scheiß auf die Meinung anderer. Wer in dieser Welt zu viel Mitgefühl besaß endete schnell als Beißerfutter. Auch wenn Ronan bei Alicia wohl froh darüber sein konnte, sonst hätte er längst eine Kugel im Kopf. Stattdessen knallte es bei ihnen auf andere Weise, auf eine viel.. bessere und angenehmere Art und Weise. Eindeutig der schönere Ausgang dieser Begegnung. Jay würde ihm später wohl trotzdem eine Standpauke darüber halten wie kopflos und unvorsichtig er schon wieder gehandelt hatte. Doch Ronan würde ihn wie immer beschwichtigen und ihm sagen, dass seinem Charme am Ende ja doch niemand widerstehen konnte. Was Jay wieder nur genervt die Augen verdrehen lassen würde. Ja, er liebte die Gespräche mit seinem Bruder definitiv.
Aber im Moment dachte er nicht an Jay, das wäre ja mal sowas von ein Stimmungskiller.
Stattdessen widmete er sich weiterhin der nackten Schönheit vor sich.
Sie läuteten Runde zwei ein, die noch viel intensiver und hitziger war als ihr erster Versuch. Wenn das so weiter ging, würden sie bald wirklich noch in Flammen stehen.
Ronan war nicht mehr der Jüngste, weshalb er danach definitiv ein paar Minuten brauchte, um wieder zu Atem zu kommen. Alicia hatte ihn ja wirklich ganz schön gefordert! Von wegen er war unersättlich, sie stand ihm da um nichts nach.
„Du musst von dir sprechen“
Erwiderte er deshalb mit einem Grinsen bei ihrem ‚Vorwurf‘.
„Also ich werde in so manch einsamer Nacht definitiv noch das ein oder andere Mal an dich denken~“
Alicia war es also durchaus gelungen einen bleibenden Eindruck bei Ronan zu hinterlassen. Und das kam wahrlich nur selten vor. Aber sie war eben auch eine sehr außergewöhnliche Frau, jemanden wie sie traf man nicht alle Tage.
Ronan spielte noch etwas mit ihrem leicht feuchten Haar, während er seine Finger über ihren Rücken spazieren ließ. Ihre Haut war einfach so weich und sanft. Alicia war definitiv viel zu schön für einen Kobold wie Ronan.
„Auch wieder wahr. Wo sie normalerweise doch solche verdammten Spanner sind“
Doch es war fast so, als hätte Alicia es mit diesen Worten verschrien. Denn wenige Minuten später.. hörte man bereits das altbekannte Röcheln und Schlurfen. Weshalb Ronan etwas die Augen verdrehte, aber noch keine Anstalten machte wieder aufzustehen.
Stattdessen sagte er ganz ‚galant‘
„Ladies first~“
Ja, er konnte echt ein absoluter Gentleman sein xD. Doch Alicia wusste sich ganz bestimmt gut zu verteidigen.
@Alicia Clark



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Nach der zweiten Runde brauchten sie beide eine kurze Pause. Auf seine Antwort, dass sie mit dem unersättlich von sich selbst sprechen musste, grinste sie nur und zuckte mit einer Augenbraue keck nach oben. Tja, wenn sie Mal wieder jemanden gefunden hatte, mit dem sie gerne das Bett teilte, dann nahm sie sich auch, was sie wollte. In gegenseitigem Einverständnis natürlich!
Ein leises Lachen kam dann von ihren Lippen, als der Rothaarige zugab, dass er in manch einsamer Nacht noch an sie denken würde. Ja, auch Alicia konnte sie guten Gewissens und zufrieden an diese gemeinsame Zeit mit Ronan zurückerinnern, definitiv.
Eine leichte Gänsehaut fuhr über ihren Körper, als sie seine Fingerspitzen auf ihrem Rücken spürte, ein wenig rau aber doch irgendwie so angenehm. Sie mochte es sanft und zärtlich, aber sie lehnte auch nicht ab, wenn es etwas rauer und direkter zuging. Heutzutage war es sehr unwahrscheinlich, dass man den perfekten Partner für egal was überhaupt noch traf, daher war sie eher weniger wählerisch. Wenn sie Lust hatte, dann hatte sie Lust, aufpassen tat sie natürlich trotzdem. Sie konnte jetzt echt in ihrer Situation kein Kind gebrauchen! Ihrer Berechnung nach, sollte aber alles gut sein, sonst hätte sie sich auch gar nicht auf den Spaß mit Ronan eingelassen.
„Sind sie wirklich!“, bestätigte sie lachend, als Ronan die Beißer als verdammte Spanner bezeichnete. So etwas wie Privatsphäre kannten die Untoten wohl eher nicht, sie gingen hin, wohin sie wollten, ohne Rücksicht.
Eine kurze Weile später, als sie beide einfach nur schweigend dalagen, war es schon fast so als hätte Alicia es mit ihren Worten heraufbeschworen. Zuerst war es das etwas lautere Schnauben von Luxa, welches an ihre Ohren drang, dann das Röcheln und Schlurfen außerhalb des Gebäudes.
„Ein richtiger Gentleman“, seufzte sie nur und grinste, richtete sich auf seinem Schoß auf und griff nach ihrer Unterwäsche und Hose. Kaum hineingeschlüpft, zog sie die Schuhe über die Füße und griff nach ihrer selbstgemachten Nahkampfwaffe.
„Frau muss sich heutzutage wirklich aber auch um alles selbst kümmern“, streckte sie ihm spielerisch die Zunge heraus und wandte sich ab, ging durch die Tür in den Vorraum. Schnell entdeckten ihre grünen Augen zwei Beißer, welche hinter der Schnaubenden Luxa her schlurften. Die Stute kannte die Untoten mittlerweile sehr gut und hatte verstanden, dass sie nicht im vollen Galopp davonreiten musste. Sie wich den Händen und Kiefern der Beißer geschickt aus und wartete darauf, dass Alicia kam und sich um die Untoten kümmerte.
Diese spitzte die Lippen und ein heller Pfiff durchzog die Luft, sodass die beiden Beißer sofort von der Stute abließen und sich nach der Geräuschquelle umsahen. Damit natürlich die Braunhaarige entdeckten und auf sie zukamen. Alicias Blick huschte durch die Umgebung, ob es weitere Beißer angelockt hatte, aber scheinbar waren es nur diese Beiden.
Sie umklammerte ihre Waffe, machte sich bereit und lief den Beiden entgegen. Vom Boden hob sie einen Holzbalken auf, stieß damit den einen Beißer zur Seite und rammte dem anderen ihre Waffe in den Kopf. Mit Schwung zog sie diese wieder heraus und wandte sich dem zweiten Beißer zu, der dasselbe Schicksal erhielt wie der andere. Mit einem dumpfen Schlag landeten beide am Boden und blieben reglos liegen, während Alicia ihre Waffe an deren Kleidung sauberwischte.
@Ronan Doyle

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