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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#21

RE: Straßen

03.08.2024 13:36
Vincenzo Lombardo Vincenzo Lombardo (gelöscht)
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Gerade noch hatte Vincenzo innerlich voller Stolz daran gedacht, wie stark die Wicked nach ihrem letzten Rückschlag geworden waren und dass sie bald nichts mehr aufhalten könnte, auf ihrem Vormarsch in der neuen Umgebung un dann...ja dann platze Valeria in diesen Moment und legte ihm die Akten vor, die ihm mit einem Schlag alles zunichtemachten. Sicher, dies war vielleicht etwas zu dramatisch ausgedrückt aber während er nun die Unterlagen anschaute und dass sie dezimiert wurden, rauschte direkt das Adrenalin durch seine Venen. Wieso konnte es nicht einmal perfekt laufen? Wieso musste jemand in ihren Reihen scheinbar schon jetzt aus der Reihe tanzen und sich einen Feind machen, der sie so verwunden konnte? Den Kiefer fest zusammengepresst, hatten sich seine Augen fest auf die Unterlagen gelegt, während Valerias Worte fast wie in Watte gepackt an sein Ohr kamen.
Ein Virus, schien er auch direkt auszuschließen. Immerhin reichte es hier, wenn die Kranken und jene die mit ihnen in Kontakt gekommen waren, isolierten. Hier hatte dies keinen Erfolg und selbst Leute, die mit einem erkrankten nichts zu tun gehabt hatten, hatte es erwischt "Oh glaub mir Valeria, ich will auch nichts mehr, als dieses Wiesel zu finden und an den nächsten von Haus Zorn zu übergeben." brummte er und seine Augen verdunkelten sich vor Wut, als er sie wieder auf Valeria legte. In ihrem Gesicht konnte er die gleiche Entschlossenheit sehen, die auch er spürte. Nicht auszudenken, wenn ein möglicher Verlust und somit Schaden der Wicked, ausgerechnet von seinem perfekten Haus ausging! Deswegen musste er auch nichts sagen und hoffte einfach mal, dass noch nichts zu Genaues nach oben getragen wurde, bis er sicher wusste, was und von wem es vor allem ausging. Wenn schon so ein Rückschlag, dann sollte er ihn Lorenzo auch nur sagen, wenn er den Schuldigen ihm direkt vor die Füße werden konnte. Jedoch wussten scheinbar schon die anderen Häuser zum Teil Bescheid, weswegen es nur eine Frage der Zeit war, bis auch Lorenzo von allem erfuhr.
Brummend und leise auf Italienisch fluchend, hörte sich Vincenzo Valerias Erklärung an, welche Häuser schon bescheid wussten, dass in Haus Stolz lange nicht alles so perfekt war, wie es schien und fuhr sich dabei durch die dunklen Haare, bevor er sie wieder ansah "Dann sollten wir uns noch schneller auf den Weg machen!" fügte er hinzu und stand auf. Valeria, welche mal wieder an mehr als nur alles gedacht hatte, schien schon einige Schritte weitergedacht und ein leichtes Schmunzeln legte sich trotz dem Ernst der Situation auf seine Lippen "Ich fühle mich erneut in meiner Entscheidung bestätigt, in dir die richtige Wahl für deinen Posten gefällt zu haben. Ich werde noch schnell in meinen Räumen verschwinden und dann bin ich bei dir." nickte er ihr zu und verschwand dann in andere Richtung in seinen Räumen, um seinen teuren und edlen Anzug abzulegen.
Man sah einen Vincenzo nie in etwas anderem als einem Anzug. Ein Grund, weswegen man ihn nie außerhalb der Wicked oder bei schweren arbeiten. Immerhin wollte er diesen nicht schmutzig machen oder gar Löcher in diese bekommen. Deswegen zog er nun ein schwarzes Hemd mit passender, eleganter schwarzer Jeans an, wodurch er noch immer den perfekten Fürsten Pride darstellte. Selbst in einer solchen Situation, würde ein Pride eben immer perfekt aussehen. So noch sein Gedanke in diesem Moment, als er unten bei Valeria ankam. Diese hatte bereits alles Besagte besorgt. Den Sklaven, welcher so ängstlich wie ein kleiner Welpe dreinblickte, keines Blickes würdigend, nahm er der Valdez eine der Waffen ab. Auch, wenn er nicht wie die Wachen täglich eine in der Hand hielt, war ihm das Gefühl einer solchen direkt vertraut "Los geht voraus! Richtung Wassertank!" er drückte dem Sklaven die Waffe in den Rücken und deutete ihm an die Beine in die Hand zu nehmen. Zwei drei Schritte stolperte er, dann lief er wie befohlen los und die beiden aus Haus Stolz, folgten ihm.
"Ich würde zu gerne wissen, mit wem wir es hier zu tun haben und wer von uns für das alles verantwortlich ist." Vincenzo senkte die Stimme etwas, während er sprach. Sollte der Sklave lebend wieder bei den Wicked ankommen, sollte er nicht zu viel zu den anderen tragen "Deinen Ohren entgeht doch sonst nichts. Ist dir wirklich nichts zutage getragen worden. Ein flüstern oder tuscheln? Ein Wort, welches mit dem ganzen zusammenhängt?" man konnte merken, wie angespannt Vincenzo war. Er konnte und wollte einfach nicht riskieren, dass ausgerechnet sein Haus für einen Rückschlag der Wicked verantwortlich ist.


@Valeria Valdez

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#22

RE: Straßen

06.08.2024 19:08
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
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Valeria hatte gehofft das es ruhig blieb, sie an Stärke wachsen würde, aber dann, dann schaffte es eine Person oder mehrerer das ganze was sie alles wieder hart aufgebaut hatten zu zerstören. Selbst verständlich hatte Valeria die letzten Nächte auch deswegen kaum geschlafen. Nicht nur das sie ohne Make Up aussehen würde wie einer dieser Zombies, sie hatte alle Hebel die sie bewegen konnte in Bewegung gesetzt und versucht alles raus zu finden was sie konnte. Selbst verständlich hatte sie mehr Wissen als sie Vincenzo Präsentierte und sicherlich würde der richtige Zeitpunkt noch kommen wo sie dieses wie immer präsentieren würde, aber noch nicht jetzt. Jetzt durfte er sauer sein, hass zerfressen.
Nicht das sie es wollte, aber das ganz letztlich der Rache den gewissen Kick oder zumindest das was Valeria als Mindestmaß an Vergeltung selbst annehmen würde. Sie selbst jedoch hielt sich heute einfach bedeckt, erstens hatte sie keine wirkliche Kraft sich mit ihm zu streiten noch hatte sie daran Interesse. Weswegen sie diesmal nicht ihr übliches ich weiß was du nicht weiß Spiel spielte. Sie legte ihm die Fakten direkt auf den Tisch und wusste den ernst der Lage deutlich einzuschätzen. "Ich weiß du bist der einzige der das genauso sieht wie ich. Und selbstverständlich glaube ich dir." erwiderte sie dann mit ebenso fester Stimme, weil ihre Wut kaum zu beschreiben war. Sie nickte kurz, als er sich entschuldigte um sich noch umzuziehen. Zumindest nahm sie das an. Und das bestätigte er ihr auch, als er ihr noch einmal sagte das sie richtig für den Posten war. Sie musste etwas lächeln und sah zu ihm hinüber. "Danke, die Entscheidung dich auf deinen Posten zu setzten war ebenfalls nicht falsch... sollte es Ansprache finden" erwiderte Sie dankend und wand sich zum gehen. Sie selbst hatte sich in eine Enge Jeans geschmissen und die passenden Stiefel angezogen, ehe sie ihren Mantel und die Waffen geschnappt hatte. Die Sklavin hatte sie nicht umsonst herbringen lassen und als gerade die Wachen vom haus Zorn ihren Platz eingenommen hatten, kam Vincenzo auch schon die Treppe hinunter. Ein Glück hatte sie das beste Abdeckpuder von Val drauf, sonst würde sie wohl die Maske aktuell nicht halten können, aber das zeug hielt Bombe. Dafür würde sie sich sicherlich später noch einmal revanchieren, wenn sie den ein oder anderen Drink zu sich nahmen.
Sie liefen los, als Valeria ihm die Waffe in die Hand gedrückt hatte und sah sich dabei auf den Straßen etwas um, ehe sie schmunzelte und seinen Worten lauschte, welche er mit gedämpfter Stimme zu ihr Sprach.
"Jemand der sich losreißen konnte? Jemand der eifersüchtig ist? Jemand der sich falsch behandelt fühlt? So etwas in der Art, ich gehe davon zumindest aus" das dieses Wissen nicht ganz unbegründet war, waren die leisen Stimmen, welche sie in den letzten Nächten aufgeschnappt hatte. Sie würde am liebsten Tod ins Bett fallen, wenn da nicht ihr Bruder Liegen würde, außerhalb vom Haus Stolz konnte sie aktuell auch nicht sein, weswegen der Sessel in ihrem Zimmer der einzige Ort aktuell war. Sie schüttelte jedoch diese Befindlichkeiten ab und lauschte den restlichen Worten wobei ihr ein unverkennbares Grinsen auf ihre Lippen schlich. Der Blick seitlich zu Vincenzo sollte ihm deutlich zeigen das sie mehr wusste. Dieser Triumpf das sie mal wieder Meisterin war Gerüchte und Getuschel zu vernehmen war ihr Sicher. "Dovresti conoscermi meglio - Du solltest mich besser kennen. Ich komme doch nie ohne etwas handfestes. Auch wenn diese Sklavin nicht ohne Grund ausgesucht wurde. Laut meiner Recherche war sie dabei... oder hat es mitbekommen erwiderte sie mit gedämpfter Stimme. Die kurzen Italienischen Wörter, hatte sie so gut es ging versucht auszusprechen. Spanisch war ihr weiterhin lieber, Italienisch überließ sie dann doch eher Vincenzo, aber das wollte sie sich nicht nehmen lassen. "Val und ich haben lange und oft genug andere Belauscht. Die besten Gerüchte Stammen aus unserer Feder." Sie zuckte dabei mit der Schulter so als wäre es vollkommen normal, was es im Grunde in der Welt von Valeria auch war, doch diesmal fehlte dieser gewisse Unterton, den sie sonst immer auftrug. diesen hatte sie sich heute auch einfach mal gespart, es war alles ernst genug, weswegen es nun einmal hieß zusammenarbeiten statt gegeneinander.
Schließlich konnte das beide, das hatten sie ja schon bewiesen. "Kann ich so etwas wie Urlaub einreichen nach allem. Den kann ich gebrauchen" scherzte sie und sah mit einem amüsierten Blick zu ihm hinüber und hackte sich dann einfach bei ihm ein. Während sie mit ihm Sprach blieb die Stimme gedämpft, so das die Sklavin vor ihr nichts hörte und dachte sie würde nur mit kommen um die Drecksarbeit zu machen, die sie ja machen würde, wenn Valeria mit ihr fertig war.

@Vincenzo Lombardo



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#23

RE: Straßen

05.09.2024 09:06
Vincenzo Lombardo Vincenzo Lombardo (gelöscht)
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Wenn die Lage nicht so ernst gewesen wäre, hätte sich der Fürst von Haus Stolz sicherlich gewundert, wieso die Valdez ihm ohne eine Gegenleistung oder eine stichelnde Bemerkung, alle ihre Fakten und ihr Wissen offengelegt hätte. Aber die Tatsache, dass sie scheinbar eine Schwachstelle hatten und dass jemand wissentlich diese ausnutze, um ihnen zu schaden, wo sie gerade dabei waren, weiter zu wachsen und zu ihrer alten Stärke zu finden, schien dem ganzen entgegenzuwirken. In diesem Moment dachte er nicht eine Sekunde daran, dass sie ihn mehr als einmal geschlagen hatte und dass sie sein rotes Tuch war. Wobei er ja zugeben musste, dass ihre Anwesenheit seit jenem Abend, an welchem sie das Haus mit ihrem gemeinsamen Auftreten und tanzen, jenem Abend, an welchem er ihr ein Stück auf dem Klavier gespielt hatte und ihr somit eine Seite von sich gezeigt hatte, die sonst keiner kannte, nicht mehr ganz so unangenehm war. Nicht alles hatte eben Nachteile, wenn er ehrlich war. Wobei er am Ende des Tages nur ehrlich in seinen Gedanken war. Teilen, würde er sie nicht. Noch nicht.
Heute gab es auch wichtigeres als die Sache mit ihren Verlusten. Ein kaum sichtbares Lächeln legte sich auf seine Lippen, als sie sagte, dass auch sie nichts wollte, als den Schuldigen finden und an Haus Zorn zu verfüttern. Vincenzo merkte, wie sein Kiefer mahlte. Jetzt hieß es, nicht direkt die Nerven zu verlieren, sondern einen klaren Kopf zu bewahren und vor allem, die Quelle von dem ganzen zu finden, zu bereinigen und schließlich zu zerstören. Langsam. Qualvoll. Ohne Gnade. Doch erstmal, mussten sie beide sich in eine andere Schale werfen. Auch, wenn sie dabei noch immer perfekt aussahen, so waren die besten Kleider dann doch zu gut, für eine Solche Mission.
Eine Mission, welche auf dem Weg zum Wassertank starten sollte und auf diesem, trafen sich die beiden schließlich wieder, wo Valeria ihm eine Waffe in die Hand drückte. Das Gefühl von einer solchen, war ihm sicherlich nicht unbekannt, jedoch hatte er auch seit den großen Kämpfen, keine mehr wirklich in der Hand gehabt und war so bereit gewesen wie heute, sie auch zu benutzen. Ruhig lauschte er schließlich Valerias Gedanken, mit wem sie es da wohl zu tun hatten, der ihnen Schaden würde. Ja, die Wicked hatten sich in den letzten Jahren mehr als nur einen Feind gemacht, aber sie hatten auch dafür gesorgt, ihre Reihen sicher zu halten und kein Risiko einzugehen. Wer wäre also so dumm, ein solches zu riskieren? Tief seufzte er und ließ seinen streifenden Blick einen Moment auf ihr ruhen "Jemand, der sich losreisen konnte, würde sicherlich nicht so dumm sein, wieder in unsere Nähe zu kommen. Damit hätte er sein Todesurteil noch sicherer." fügte er hinzu und schaute dann wieder zu dem Sklaven, welchen sie als Sicherheit mitgenommen hatten. Ein trauriges, Häufchen Elend.
Unter anderen Umständen hätte Vincenzo sicherlich auf Valerias folgende Worte geantwortet, dass er sie leider zu gut kannte. Allerdings legte er dies ganz weit nach hinten. Sobald sie die Lage wieder vollkommen unter Kontrolle haben würden, könnte er ihr sicherlich wieder den einen oder anderen Satz an den hübschen Kopf werfen. Jetzt, verdrehte er bei den folgenden erstmal die Augen "Und war bei diesen verstreuten Gerüchten auch etwas dabei, was uns an den Schuldigen für diese ganze Miesere bringt? Gerüchte, die zur Belustigung dienen, bringen mich da nicht weiter." brummte er. Diese Lage war verdammt Ernst und es stand mehr auf dem Spiel als nur ein paar Leute aus den eigenen Reihen. Es ging hier auch um seinen Scheiß Kopf. Wenn er nicht rausfinden würde, was es mit allem auf sich hat und jemand an Lorenzo tragen würde, dass Fürst Pride sein Haus nicht mehr unter Kontrolle hatte und es dadurch Verluste gab, wäre er nicht nur die längste Zeit Fürst Pride gewesen sein, sondern auch nicht länger auf dieser Welt wandern. Es war absolut wichtig, dass diese Mission heute von Erfolg gekrönt war und sie mit guten Nachrichten wieder in die Reihen der Wicked kamen. Wenn Valeria also auch nur den Hauch von einem Verdacht durch ein Flüstern oder Tuscheln gehört hatte, so war dies von enormer Wichtigkeit.
Trotzdem warf sie schließlich einen Hauch von Entspanntheit an ihn, als der Wassertank langsam in Sichtweite kam und entlockte ihm ein leichtes Grinsen "Wenn das vorbei ist, werde ich dir den Urlaub nicht nur genehmigen, sondern dich in diesen begleiten. Aber erst, nachdem wir dabei zugesehen haben, wie der Schuldige für diese Tat qualvoll leiden wird!" und wer Vincenzo kannte der wusste, dass er seine Worte immer ernst meinte und vor allem, keine halben Sachen machte.


@Valeria Valdez

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#24

RE: Straßen

06.09.2024 21:01
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
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Valeria wusste wann es ernst genug war um auch ernst zu bleiben. Weswegen sie ihre Sticheleien eindeutig einfach unter den Tisch hatte fallen lassen, damit wusste auch Vincenzo das es ernst war. Sonst war es ja schließlich immer lockerer zwischen den beiden gewesen. Das Ausnutzen der Schwachstelle oder gar des Wissens wo diese war, reichte aus und derjenige musste eliminiert werden. Eine ganz einfache Sache, doch es konnte schnell oder langsam gehen das war ihr egal. Für diese gesamte Zeit dachte auch Valeria nicht daran zu scherzten oder ähnliches, denn danach war es ihr nicht. Nach dem Besagten Abend noch weniger, als sonst, doch das würde er wohl noch rausfinden.
Valeria verhielt sich wie immer Professionell und es wirkte fast schon so, als würde es sie herzlich wenig interessieren, was nicht so war. Jedoch musste sie den Kopf freihalten um auf alles gefasst zu sein, zumindest für den Teil bis sie den Schuldigen hatten, danach konnte sie sicherlich frei sein. Sie nahm einen tiefen Atemzug der frischen Luft, während sie durch die Straßen schlenderten. Kühl und fast schon klar und ruhig lagen die Straßen vor Ihnen. Es tat gut mal aus dem Dunst des Hauses raus zu sein, obwohl sie sich daran gewöhnt hatte. Valeria schloss kurz ihre Augen und lief neben ihm her, während sie darüber nachdachte wie das passieren konnte, aber das würde man ihnen beiden schon sagen, wenn sie mit diesem kleinen Miststück fertig war. Sie lauschte seinen Worten und nickte etwas auf seine Worte. "Nicht wenn derjenige es geschickt anstellte um zuzusehen wie wir verrecken. Aber gut da die anderen Häuser nicht betroffen sind wohl kaum da hast du recht" stimmte sie ihm zu und sah wieder auf die Straße, während sie dem kleinen Sklaven beobachtete wie dieser unsicher wie er war durch die Straße schlenderte. Immer wieder wand sie den Blick durch die Gegend man konnte ja schließlich nie wissen.
Ein grinsen huschte über Lippen, als sie das Augenrolle bemerkte und schüttelte etwas ihren Kopf, ehe seine weiteren Worten folgte. "Herrje jetzt entspann dich. Ich pass schon auf das deinem hübschen Hintern nichts passiert. Vertrau mir, ich rette ihn dir schon, zumal meiner dann auch so ziemlich... in Gefahr wäre. Und ja da war einiges dabei, deswegen die Sklavin" dabei deutete sie auf den Haufen elend vor sich, ein Blinkschild wäre jetzt wohl doch eher unangebracht? Sie schmunzelte über ihre eigene Frage zu sich selbst und seufzte etwas, ehe sie am Wassertank angekommen waren. Sie musste kurz lachen und sah zu ihm hinüber. "Das nehme ich jetzt als versprechen! Express Lösung des Falls kommt" meinte sie belustigt und griff dem kleinen Menschen in die langen Haare und zerrte diese zurück- Wobei sie mit einem fast tödlichen grinsen in die ängstlichen Augen sah. Sie zerrte die Sklavin hinter sich her, näher zum Wassertank und besorgte sich mit einem festen griff in den Haaren der Sklavin etwas von dem Wasser. "Zwei Möglichkeiten. Du trinkst es und dann wissen wir du hast damit nichts zu tun... oder Schätzchen du trinkst es nicht und wir wissen du weißt mehr. Du kannst auch gleich mit der Sprache rausrücken was einfacher wäre" gab sie die Option. Die dritte wäre Aleks aus dem hause Zorn gewesen, doch das wollte sie nur als äußerste Methode verwenden. Eine die erst nach der Aussage zutreffen würde. Während das winseln der Sklavin immer wieder Entschuldigungen rausspuckte, die Angst und was auch immer wurde es Valeria langsam langweilig. "Langweilig... Informationen Schätzchen deine Zeit tickt und meine auch und mein Boss wird sehr... sehr... sehr schnell gelangweilt und wütend und dann kann ich dich nicht mehr retten" Valeria fing an schief zu lächeln und ließ die Sklavin los die nun anfing wie ein Wasserfall anfing zu sprechen. Val ließ ihre Haare los und holte etwas zum sauber machen ihrer Hand aus der Tasche und hörte dabei zu. Sie Faselte etwas von einer kleinen gruppe, eine Anführerin und nannte auch die ein oder anderen Namen. Nun ob diese Stimmten keine Ahnung. Sie bekam zumindest einige aussage bezüglich des Aussehens und lehnte sich dabei gegen eine Treppe und starrte in den Himmel.
"Nun lassen wir den anderen Wassertank weiter nördlich anzapfen der müsste noch niemanden gehören?" die sah auf ihre Fingernägel und dachte etwas nach, ehe sie zu Vincenzo sah. "Reicht das? Ich denke mal das wir nicht mehr alle bekommen werden... aber einen Teil? Oder brauch Luzifer mehr beweise und Namen" fragte sie ruhig obwohl sie es sich denken konnte. Doch der wirkliche Auslöser dieses Hasses war schließlich verborgen und konnte niemand erahnen. Dabei faselte die Sklavin schön weiter und plapperte das aus, was sie gesehen und gehört hatte. Naja war das Gerücht doch richtig gewesen, doch klar und schlüssig war es für die selbst nicht. Val wand den Blick zu Vincenzo, als sie aufgehört hatte zu plappern und hob die Augenbrauen. "Das Haus Zorn wird sehr viel Freude haben, findest du nicht" meinte sie zum abschloss und stieß sich von der Brüstung ab und kippte das Wasser in dem kleinen Becher weg und stellte sich in die entgegengesetzte Richtung von Vincenzos Blickfeld neben ihn.

@Vincenzo Lombardo



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#25

RE: Straßen

08.11.2024 10:41
Vincenzo Lombardo Vincenzo Lombardo (gelöscht)
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Dies war wohl auch einer der Gründe, weswegen Vincenzo die Frau neben sich als eine der Chefs im Haus Stolz auserwählt hatte. So sehr sie ihn auch manchmal zur Weißglut trieb und ihm den letzten Nerv raubte, so sehr wusste er ihre Konsequenz und Entschlossenheit zu schätzen, wenn es die Situation erforderte. Und so eine, war heute erreicht. Die Sticheleien, rückten für den Moment in den Hintergrund.
Hier ging es um die Wicked und nicht um ihre ehemalige Rivalität, welche sich von der alten Zeit, bis in die neue zog. Hier ging es um ihren Fortbestand und sollte jemand wirklich auf die dumme Idee gekommen sein, sie zu manipulieren, dann würden sie den Ursprung von allem finden und vor allem, denjenigen mehr als nur zu Strecke bringen. Fürst Pride jedenfalls, konnte diesen Wunsch jemanden dafür bezahlen zu lassen, in jeder Faser seines Körpers spüren.
Vincenzo war selten draußen und sollte heute jemand den Fürsten mit einer seiner Chefin draußen sehen, würden sie entweder die Gerüchteküche wieder aufkochen lassen, oder sich ebenso Sorgen machen, was dies zu bedeuten hatte. Immerhin ging ein Fürst Pride nur aus dem Haus, wenn es wirklich ernst war. Sonst hatte er seine Handlanger, welche die Drecksarbeit für ihn erledigten und diese beinhaltete eben auch alles außerhalb, wo er sich dreckig machen konnte und somit seine wertvolle Kleidung. Heute, rückte aber auch das für ihn in den Hintergrund.
Nur fragte er sich wirklich ernsthaft, wer so wenig IQ hatte, um sich mit ihnen anzulegen. Hatte dieser jemand keine Ahnung, wer die Wicked waren? Oder war da jemand einfach nur absolut Lebensmüde. Somit schloss er einen Abkömmling eher aus. Nicht vollkommen. Immerhin gab es da draußen einige, die sich scheinbar nach dem Tod sehnten Wir kennen aber auch die Wicked. Vielleicht ist es am Ende auch kein Abkömmling, sondern jemand in unseren Reihen und ja, ich glaube selber nicht, dass ich diesen Gedanken wirklich ausspreche." seufzend rieb er sich während dem Laufen die Schläfen "Nur kann ich mir eben auch nicht vorstellen, dass jemand von uns so minderbemittelt ist und sich bereits mit einer Kolonie angelegt hat, wo wir noch mitten in der Planung und im Aufbau von allem sind." das er gerade mit diesem Gedanken nicht komplett falsch lag, ahnte er nicht.
Das Vincenzo sichtlich angespannt war, konnte er nicht verheimlichen, weswegen Valeria es wohl direkt erkannte "Entspannen? Wie soll ich mich entspannen, wenn es scheinbar jemanden gibt, der uns schaden will und dann auch noch mit Haus Stolz beginnt? Wenn es hart auf hart kommt, wird auch eine knallharte Frau wie du meinen hübschen Hintern nicht retten können." brummte er, funkelte sie dann aber an "Aber es lindert es alles ein wenig, dass dieser hübsche einen bleibenden Eindruck bei dir hinterlassen hat." fügte er noch hinzu, als sie endlich den besagten Wassertank erreicht und erneut, überraschte Valeria ihn.
Dieses Feuer in ihren Augen, wie sie die Sklavin, welche sie extra für diese Mission mitgenommen hatte, beeindruckte ihn erneut. Ja, sie war wirklich die perfekte Wahl gewesen und hatte das nötige Temperament, mit dieser Situation richtig umzugehen und so hoffentlich die eine oder andere Information zu entlocken. Vincenzo schnaubte laut auf, als diese jedoch nur langweilige Entschuldigungen faselte, welche den Fürsten absolut nicht beeindrucken konnten "Ich war schon von ihren ersten Worten gelangweilt." gab er von und blickte von der verängstigten Sklavin zu Valeria, wobei ihr boshaftes Lächeln einfach nur ansteckend war "Vielleicht sollten wir sie für einige Tage im Tank schwimmen lassen." scheinbar schienen Valerias und seine Worte Wirkung zu zeigen,
Plötzlich sprudelte es nur so aus der Sklavin heraus und als sie fertig war, kamen so einige unschöne italienische Schimpfwörter über die Lippen des Fürsten und er schlug mit der Faust gegen die nächste Mauer, während er auf und ab lief. Dass die Sklavin lügen würde, konnte er sich in Anbetracht ihrer Situation einfach nicht vorstellen. Hatte sie ja absolut nichts zu verlieren, außer ihr erbärmliches Leben. Es dauerte einen Moment, bis Vincenzo sich wieder beruhigt hatte und das Blut nicht mehr wie verrückt in seinen Ohren rauschte "Und wir müssen diesen reinigen lassen...die Untoten aus ihm entfernen lassen." dass sie ausgerechnet auf diese Art geschwächt wurden und nicht direkt angegriffen zeigte ihm, dass sie ihren Gegner ernst nehmen mussten.
Auf ihre Frage nickte er nur und blickte sich um. Vielleicht konnten sie ja hier in der Umgebung noch Hinweise finden "Ich werde ihn gleich heute Abend aufsuchen und ihm alles erklären. Du kannst also für den hübschen Hintern beten heute..." noch immer, konnte man ihm die Wut anhören und er pfiff einen der Wachen in der Nähe zu sich, welcher auch sofort an gestolpert kam "Buona a nulla," seufzte er und rieb sich erneut die schmerzenden Schläfen, bevor er sich an ihn wandte "Die Sklavin zu Haus Zorn. Sag ihnen, Pride schickt sie und sie haben freie Hand." die Wache nickte und nahm die Sklavin grob an seine Seite "Und dann schick uns einen Wagen und sorge dafür, dass er vollgetankt ist!" wenn hier wirklich eine andere Gruppe am Werk war, so würden sie hier hoffentlich spuren finden "Begleitest du mich, die Gegend weiter zu erkunden? Vielleicht finden wir ja handfeste Beweise für die Worte der Sklavin, die ich heute Abend vorweisen kann." sein Blick glitt nun von der Wache, welche die Sklavin neben sich her schleifte wieder zu Valeria.


@Valeria Valdez

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#26

RE: Straßen

09.11.2024 18:34
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
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Valeria war und wird wohl immer die beste Wahl für diesen Posten sein. Sie hatte ihre Augen und Ohren überall und wenn sie diese mal nicht hatte, gab es andere, die sich einschleimten und ihr diese überreichte. Gerüchte gab es genug herauszuhören, welches wichtig waren und welche nicht, das war die Kunst. Und da sie wohl eine Meisterin in ihrem Fach war, wusste sie das sehr schnell. Valeria ließ sich ja vieles nachsagen, aber nicht das sie nicht wusste, was vor sich ging. Sie hatte schließlich gelernt, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Schließlich wusste sie eben auch, dass es hier einfach um mehr ging, als um ihre gemeinsame Vergangenheit. Auch wenn jeder überrascht war, wie das ganze hier ausgegangen war, ohne Streit und Zicken beider Seiten. Doch hier war es etwas Ernstes, es war wichtig, dass beide fernab des ganzen einfach auch wussten, wann es wichtig war und wann nicht. Und genau das war es jetzt. Auch wenn beide zusammen nie draußen war, Valeria eher nur zu Val ging, um herauszugehen war dieser Anblick selten genug. Sie ahnte schon, dass die Gerüchteküche dadurch eindeutig angeheizt werden würde. Doch das war ihr gerade genauso egal, schließlich ging es diesmal um die Wicked und nicht um irgendwelche Gerüchte oder gar das Getuschel. Sonst war Valeria immer hellhörig, doch jetzt mussten die beiden eben herausfinden, was los war.
Die Dummheit der Menschen war schließlich unergründbar. Valeria senkte etwas ihren Blick und dachte kurz darüber nach, ehe sie dann doch lieber zu seinen Worten zurückkehrte, ehe sie sich dann wieder darin verstrickte und noch mehr herauskramen würde, als ohnehin schon. Ihre Gedanken in diesem Fall waren verworren in mehr, als nur einem Strang. Sie hatte in den letzten Tagen darüber gehangen und gegrübelt, ehe sie zu Vincenzo kam, schließlich handelten sie jetzt und das war fast schon zu spät, oder auch nicht. Ohne Beweise wäre es sinnlos gewesen, ihm das zu sagen. "Ja die kennen wir, aber ich bin ehrlich. Alle sind nicht wirklich die hellsten. Mal mehr, mal weniger. Doch ich glaube auch nicht daran das sie sich mit uns anlegen. Jetzt, wo wir alles aufbauen. Sie alle haben ein gutes Leben mehr oder minder" entgegnete sie, wobei ihr Blick zur Sklavin ging. Er hatte schon recht, wer hatte also das recht ihnen so zu schaden? Niemand, waren sie beide mal ehrlich, musste es jemand anderes gewesen sein, der ihnen schaden wollte. Jemand, der es schaffte, sie so ins Wanken zu bringen, dass sie fast gewillt waren einzugreifen. Valeria schmunzelte etwas, ehe sie sich um die Sklavin kümmerte.
Vincenzo erklärte er ihr, wieso er sich nicht entspannen konnte und sie musste frech grinsen. Valeria wusste, wie man ihn dazu brachte sich etwas zu entspannen geschweige zu beschwichtigen. Ihr Blick war arrogant wie immer, wobei ihre folgenden Worte eher ruhig und sanft über ihre Lippen kamen. "Ich kann dir auch helfen, dich zu entspannen. Aber ja sehr einprägsam dein Hintern. Und ja, das hat er" erwiderte sie noch immer grinsend. Wobei solche Worte her Val von ihr gewöhnt war, doch sie ließ es sich nicht nehmen auch diese Vincenzo entgegenzubringen. Wenn er ihr schon so etwas wie eine Vorlage gab, dann nahm sie die Chance.
Als Valeria und auch Vincenzo es geschafft hatten, die Sklavin zum Reden zu bringen, war sie schon erleichtert gewesen, doch das gefiel Vincenzo noch weniger. Sie betrachtete ihn dabei wie er einen Wutausbruch erlebte. Sie hasste es irgendwie, dass sie nicht dafür verantwortlich war. Schließlich wusste sie ja, wie sie das lindern konnte, aber das hier war eine andere Situation. Sie ließ ihn sich austoben und sah dann zur Wache, welche an gestolpert kam. Sie strich sich über die Augen und atmete tief durch. "Inútil" meinte sie dann leise zu sich selbst und sah der Sklavin und somit auch der Wache hinterher, welche weg stolperten. Sie trat an Vincenzo heran und wand seinen Kopf zu sich. Sie stand noch immer auf einer der Treppen, sodass sie ihn nur leicht überragte und legte sanft ihre Fingerspitzen auf seine Schläfe. Die Ader auf seiner Stirn sagte ihr in dem Moment alles, auch, wenn sie deutlich besser war, als noch vor einigen Minuten. Sie massierte leicht seine Schläfen und sah der Wache hinterher, während der die Sklavin wegschleppte.
"So nun ist der Schmutz weg. Beruhigen wir uns. Gefühle sollten unsere Taten nicht leiten. Und das ist meine Aufgabe dich zu ärgern" meinte sie sanft lächelnd und massierte weitere seine Schläfen und blickte sich dabei etwas um. Sie war sich zwar nicht sicher, ob der Tollpatsch wusste, was ein vollgetankter Wagen war, aber das war jetzt ein Problem für später. Hob leicht sein Kinn an und sah ihm in die Augen, während sie dann weiter sprach. "Wir haben einen Beweis, Aleks wird aus dem Hause Zorn einiges herausbekommen von ihr, sie ist gut. Wir zwei schauen uns hier am Wassertank um, danach wird der Nördliche gesäubert und in Betrieb genommen, bis wir diesen hier ebenfalls gesäubert bekommen haben. Und wir werden etwas finden. Wenn sie schon so schlampig waren, was zeugen angeht, wird sich hier auch was finden" meinte sie in ruhigen Worten zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Danach nahm sie einen tiefen Atemzug und sah sich dann erst einmal etwas um und ließ den Blick in die Ferne schweifen. Dabei senkte sie ihre Arme, welche noch bis eben seine Schläfen massiert hatten, ehe ihr eine Bewegung im Augenwinkel auffiel.
Valeria fokussierte diese und fand drei lange schwarze Haare. Ein finsteres Grinsen bildete sich auf ihren Lippen, ehe sie ein Taschentuch herausholte und die drei langen Haare aufwickelte und in das Taschentuch legte. Dieses legte sie dann noch sicherheitshalber in die Plastikpackung, welche leer war. Sie öffnete einen Knopf von Vincenzos Mantel und schob diese Packung dann in die Innenseite und verstaute diese in der Brusttasche seines Hemdes. "Beweisstück A" gab sie fröhlich von sich und entfernte sich dann von ihm und sah sich die Gegend um den Wassertank an. "Ich mache mir keinen Kopf darum, dass du es nicht schaffst es Luzifer zu erklären. Deine Beweisführung war schon immer erste Klasse. Und wenn ich die Sage muss war dran sein" meinte sie dann bezüglich des abendlichen Besuches bei Luzifer. Sie betrachtete den Boden und kniete sich dabei vor einigen Fußspuren und sah sich noch einmal die Gegend an. Sie mussten vom Fernsehturm gekommen sein, in der letzten Zeit gab es keine Neuankömmlinge im Hause stolz und alle anderen Häuser, lagen in der anderen Richtung. Sicherlich nur ein Zufall. Weswegen sie dazu nichts weiter sagte. "Das du noch fragst. Wir bringen diesen Fall zu Ende. Natürlich helfe ich dir, ich muss dir deinen Hintern retten und ich bete für ihn... weil du es bist" dabei musste sie etwas lachen und schüttelte leicht ihren Kopf und stellte sich langsam wieder hin und stellte sich zu Vincenzo.

@Vincenzo Lombardo

I'm living for giving the devil his due

I'm burnin', I'm burnin' for you


Burn out the day Burn out the night I can't see no reason to put up a fight I'm living for giving the devil his due


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#27

RE: Straßen

08.01.2025 16:20
Vincenzo Lombardo Vincenzo Lombardo (gelöscht)
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Wenn es Ernst wurde, dann konnte auch jemand wie Vincenzo über seinen großen Schatten springen und die Vergangenheit das sein lassen, was sie am Ende war. Vergangen. Gab es sonst Momente, wo er die Valdez nicht wirklich in seiner Nähe haben konnte, weil sie mit ihrer Art, die eben einfach zu ihr gehörte, ihn zu sehr an all die Niederlagen erinnerte, die seine damals so perfekte Bilanz kaputt gemacht hatten, so war dies in dieser Situation nicht der Fall. Eher, war er im Stillen sogar dankbar, was er nie offen zugeben würde, dass er sie auf diesem Posten an seiner Seite hatte. Nicht auszudenken, wenn es jemand anderes gewesen wäre. Vermutlich, würden sie sonst weiter und weiter ausgerottet werden. Wenn er es jetzt mal überspitzt betrachtete.
Ihren Worten, musste er mit einem Nicken zustimmen. Selbst, unter ihren Reihen, würde es vermutlich solche geben, die für den ganzen Schlamassel hier verantwortlich sein konnten. Aber wer würde schon in das Wespennest stechen, in welchem man lebte? Hier, konnte er sich nur einen von den Sklaven vorstellen. Unter ihnen, gab es sicherlich mehr als nur eine Person, die dem ganzen hier ein Ende setzten wollte. Der den Wicked und allem, was sie sich aufgebaut hatten schaden wollte, damit er ihnen entkam. Und wenn Vincenzo diese Person erwischen würde, ganz gleich ob nun einer von ihnen oder einer von außen, dann würde er ihm Luzifer persönlich vor die Füße werfen und genüsslich dabei zusehen, was mit ihm passieren würde.
Aber vor allem, würde er danach erst mal wirklich Entspannung brauchen. Wenn etwas nicht nach Plan lief, dann war er in jeder Sekunde des Tages und auch der Nacht angespannt. An Schlaf, war kaum zu denken und den Tag über, sollte man ihm besser nicht über den Weg laufen. Sonst konnte es sein, dass man schneller eine Seite von ihm kennenlernte, die er so eigentlich gut ihn Zaum hatte. Jene, mit dem italienischen Temperament. Wobei er auch hier darauf achtete, sich nicht selber die Finger schmutzig zu machen. Hier gab es bei den Wicked aber ja zum Glück genug, die es für ihn machten "Vorsicht, Miss Valdez." blickte er dann zu ihr als sie meinte, sie würde ihm beim entspannen helfen "Sonst komme ich am Ende noch auf das Angebot zurück!" für den Moment, war es schon eine gewisse Befriedigung ihr dabei zuzusehen, wie sie mit der Sklavin umging. Wenn ihn das Geständnis von dieser, wirklich aus der Fassung brachte.
Valeria, kannte diese gewissen Ausbrüche von ihm noch von früher. Nach seinem ersten verlorenen Fall gegen sie, war er im Gerichtssaal bei der Urteilsverkündung ähnlich an die Decke gesprungen und es hatte einiges gekostet, dass die anwesende Presse diesen Teil der Verhandlung nicht in einem ihrer billigen Klatschblätter druckte. Jene, gab es heute hier nicht und die kleine Sklavin, welche nun von ein paar Wachen davon geschliffen wurde, sollte sich hüten, es nach außen zu tragen. Sonst würde er sie wirklich im Tank schwimmen lassen "Der Schmutz ist mir vollkommen egal." noch immer, machte er keine Anstalten, ruhig zu werden. Zu sehr, hatten ihn die Worte aufgeregt, dass es scheinbar wirklich Leute von außen gab, die ihnen ans Leder wollten. Oh dafür würden sie bluten und das nicht wenig!
Und jetzt, mussten sie schauen, dass sie noch weitere Beweise finden würden, als die Worte einer Sklavin. Wenn Vincenzo ihr auch glauben schenkte, da sie ja wirklich nichts zu verlieren hatte, so konnte er vor ihrem Anführer nicht nur mit diesen aufkreuzen. Er war kein Mensch von halben Sachen und dazu zählte eben auch, dass er nur zu ihm gehen würde, wenn er sich allem auch vollkommen sicher war. Würde es sonst am Ende noch sein Kopf sein, welchen er nicht mehr aus der Schlinge ziehen konnte.
Er fuhr sich durch die Haare und blickte dann zu Valeria, nachdem ihr sie gefragt hatte, ob sie ihn für weitere Untersuchungen begleiten würde. Dies war etwas, was er selber in die Hand nehmen musste. Er konnte sich da auf keinen anderen mehr verlassen, als auf sich selber oder eben auf Valeria. Bei ihr war er sich eben sicher, dass auch ihre Absichten nur für die Wicked waren. In solchen Momenten, musste er nun wirklich alles vergessen, was mal zwischen ihnen war und ihr diesen Funken Vertrauen schenken, den nicht jeder von ihm bekam. Ein tiefes Schnauben entfuhr ihm schließlich, als er es wirklich zuließ, dass sie ihm mit ihren Fingern nicht nur die pochenden Schläfen massierte, sondern auch ihre Lippen auf seine Stirn legt. Ja, sie wusste wirklich, wie sie ihn entspannen konnte, wenn es auch nur für einen kurzen Moment war. Still und mit vielleicht auch einem Funken Dankbarkeit in den Augen, wenn sie auch nur für Sekunden zu sehen war, blickte er dann zu ihr und folgte ihrem Blick dann über die Umgebung.
Dieser Blick, hätte von einem Adler nicht besser sein können, als sich ihr für ihn so bekanntes finsteres Grinsen auf ihre Lippen legte und sie drei Haare in ein Taschentuch legte "Immerhin können wir vermutlich davon ausgehen, dass es eine Frau war." murmelte er und schaute die Haare einen Moment an, bevor sie Valerie in seiner Innentasche verstaute. Wobei sie hier von vielen Leuten sein konnten. Ja, ein Beweis aber keiner, mit denen er eine Person wirklich Dingfest machen konnte "Eine perfekte Beweisführung, welche von einer gewissen Person zerpflückt wurde." zischte er, wenn er auch etwas Grinsen musste über ihr wohl offensichtliches Kompliment. Aber ja, er war ja nicht umsonst einer der besten Staatsanwälte gewesen. Neben ihr, leider.
Weiter so wirklich darüber nachdenken, konnte er aber nicht, da nun endlich die tollpatschige Wache den Wagen vorfuhr und sich beim Aussteigen fast wieder auf seine Visage legte. Wie konnte ein Mensch nur so sein? Vincenzo, welcher selber so viel Wert auf Eleganz legte, würde es nie verstehen können, weswegen er nur mit einem vernichtenden Blick an ihm vorbei lief und sich auf die Fahrerseite setzte und dann wartete, bis seine Begleitung sich neben ihn setzte. Erst dann, setzte er den Wagen in Bewegung und fuhr im Schritttempo, durch die Straßen rund um den Wassertank "Ich bin mir sicher, dass sie hier in der Nähe den Wassertank beobachtet haben müssen. Anders hätten sie es nicht schaffen können, die Runden der Wachen abzupassen." er konzentrierte sich darauf, den Wagen ruhig zu halten, aber auch, sich nach irgendwelchen Hinweisen umzusehen, die suspekt und seltsam aussahen. Vielleicht ein Haus, in welchem sie sich verschanzt hatten "Vielleicht sollten wir mit einem der höheren Häuser anfangen, welches zwar nah ist, aber sicher." und dieses, steuerte er nun auch an in der Hoffnung, dort noch etwas zu finden...


@Valeria Valdez

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#28

RE: Straßen

18.01.2025 20:13
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
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Es war einfach ein wirklich entspannter Umgang zwischen den beiden, schließlich wussten beide, worauf es ankam. Und da konnten sich beiden einfach zusammenreißen. Klar hatten sie ihre Diskrepanzen, aber die konnten auch einfach mal im Büro bleiben. Als Vincenzo dann ausbrach und wirklich sauer geworden war, musste Val einfach nur grinsen. Nicht nur kannte sie so einen Ausbruch schon von damals, nein sie genoss es irgendwie auch. Weniger weil es gegen sie gerichtet, eher wegen dieses Schmutzes, der weggezerrt worden war. Es machte ihr nichts aus, wenn Menschen um sie herum ausbrachen und schrien, sie hatte schlimmeres erlebt. Und Vincenzo dabei zusehen zu können, war dabei irgendwie entspannend für sie. Denn ihre Gefühlswelt herauszuschreien, lag Valeria nicht. Das würde nur ihr Bild einer ruhiger und perfekten Anwältin zerstören. Aussprechen brauchte sie es dabei nicht.
Ihr grinsen wurde breiter, als er meinte, sie sollte vorsichtig sein, schüttelte sie den Kopf und machte ein schmollendes Gesicht. "Vincenzo… Ich liebe die Gefahr" dabei zwinkerte sie ihm zu und musste breiter Grinsen. "Damals hat mich auch gewarnt und nun stehen wir hier. Komm darauf zurück oder lasse es, ich belasse das Angebot stehen" meinte sie dann mit einem ernstgemeinten Ausdruck in ihren Augen. Wieso sollte sie auch einen Rückzieher machen. Schließlich wäre es jetzt so oder so zu spät gewesen, um es zurückzunehmen. Schließlich nahm sie selten etwas zurück, was sie ausgesprochen hatte. Sie dachte schließlich über ihre Worte immer genug nach, um es nicht zu bereuen.
Der Schmutz war jetzt aus ihren Augen und auch, wenn es beiden egal war, was diesem jetzt passieren würde, regte es Vincenzo auf. Schließlich hatte sie versucht, ihn zu entspannen. Etwas runter zu bringen. Das was bei Ihrem Vater und auch Val ab und an half, war es die Schläfen zu massieren und das versuchte sie. Schließlich wirkte es und sie merkte, wie die kleine pochende Stelle an seinen Schläfen ruhiger wurde. Auch wenn es sicherlich nur von kurzer Dauer sein würde, konnte er so wieder einen klaren Kopf haben, um seine Gefühle nicht weiter sprechen zu lassen.
Nachdem beide wieder beruhigter waren und sie beide Ruhe hatten, hatte sich Valeria umgesehen und die Haare gefunden. Niemand in den Reihen der Wicked hatte schwarze lange Haare und ja man konnte davon ausgehen, dass es eine Frau war. So konnte man aber auch davon ausgehen, dass es jemand anderes war. Und Valeria wusste, wie die Mitglieder aussahen. Wenn man bedachte, dass Reine, die Fürstin von hause Völlerei hatte welche, jedoch waren diese hier anders. Sie schienen ungepflegter zu sein. Wenn sich jemand mit Haaren auskannte, war es Valeria. Sie hatte die Haare in seine Brusttasche gelegt und sah ihm in die Augen.
"Niemand aus den Reihen hat schwarze Haare mit so einer schlechten Verfassung. Fürstin Reine hat gut gepflegte Haare und sonst hat niemand schwarze oder gar dunkle Haare. Sei beruhigt, von Haaren verstehe ich mehr, als du" meinte sie frech grinsend und versuchte ihn mit dieser Tatsache etwas zu beruhigen. Schließlich konnten wir nun von jemanden ausgehen, der außerhalb tätig war.
Valeria musste lachen, als er seinen perfekten Ruf an ihr verloren hatte. "Aus dem Grund musst du mir wohl glauben. Du hast nach wie vor eine perfekte Beweisführung... doch lass mich lieber drüberschauen" stichelte sie mit einem frechen Ausdruck in ihren Augen, ehe sie sich in den Wagen setze und diesen Tollpatsch, ehe sie die Tür zuknallte, noch einmal zur Brust nahm. "Du wirst hinter den Wagen herlaufen. Ich will dich laufen sehen. Und wenn ich sehe das du stolperst bin ich nicht mehr so nett" meinte sie mit ernsten Worten, ehe sie die Tür zufallen ließ und sich in dem Sitz bequem machte, ehe sie durch die Gegend sah und Vincenzo weiter zuhörte.
Valeria holte den Bewegungsplan raus und öffnete das Blatt, ehe sie ihre Augen darauf warf und leicht die Augen zusammenkniff. Sie dachte über das Szenario nach, ehe sie die Zeiten durchging. Es war nicht so, dass sie sich das alles nicht auch sehr gut bildlich im Kopf vorstellen konnte. Sie ging die Tages und Nachtzeiten in ihrem Kopf durch und strich sich nachdenklich über die Schläfe, während sie immer wieder schmunzelte und sich kleine Notizen machte. Sie hatte bereits mit den Wachen gesprochen, die Dienst hatten. Lügen und Ausbrüche erkannte sie sofort, das war schließlich ihr Gebiet gewesen.
Dabei sah sie hinaus und tippte Vincenzo auf den Oberschenkel und deutet auf eines der Häuser, welches zwei Eingänge hatte und einen Totenwinkel aufwies, auch wenn dieser schließlich von den Wachen genausten unter die Lupe genommen werden konnte, wusste sie, dass dies vernachlässigt werden würde.
"Das werden wir etwas finden. Ich gehe davon aus, dass der Tode Winkel, der sich durch die Routen der Wachleute ergibt, niemand dort nachgesehen hat. Mit den Wachen habe ich bereits gesprochen und alle sagen mir das gleiche, dort waren sie nicht. Wir haben damals klipp und klar zu verstehen gegeben, dass dieser Tode Winkel von aller Wichtigkeit ist. Niemand hat ihn betrachtet. Es kann auch das dritte Haus dort vorne sein. Ich will nicht behaupten, dass dies einfacher ist, aber wenn sie das ausgespäht haben, wäre es ausreichend nur einen Spalt zu haben, um sie zu beobachten. Auch kann es das Haus sein, was in Richtung des verlassenen Hauses führt" erklärte Valeria ihm dann und zuckte etwas mit der Schulter und sah durch den Rückspiegel, dass die Wache tatsächlich hinter ihnen herlief. Sie grinste zufrieden, schließlich hatte er es verdient, weil es so nervös und dumm gewesen war.
"Ich gehe eher davon aus, dass diejenigen, die in unserer unmittelbaren Nähe leben, das Problem verursacht haben. Das Haus Stolz ist nicht für solche, derartigen Probleme bekannt. Abgesehen von uns beiden sind die anderen langweilig. Also hoffen wir mal, dass wir dort etwas finden." Valeria schmunzelte etwas und zuckte leicht mit ihrer Schulter. Schließlich konnte es alles sein, aber niemand aus ihren Reihen, schließlich hätte sich derjenige verraten. "Ich werde auch Val fragen, der ist gut vernetzt, auch mit normalen nicht Wicked. Wenn er was gehört und oder gesehen hat, wird er es mir sagen, wenn ich frage" meinte sie mit einem grinsen. Auf ihren Val war schließlich immer verlass, der wusste oft mehr, als man dachte, da er viel aufschnappte und das bedeutete einfach, dass vielleicht der ein oder andere sich verplappert hatte und damit hatten sie noch mehr Beweise. Doch das würde dann erst in den nächsten Tagen erfolgen, schließlich war Val kein Fan von Vincenzo und da ging sie dann lieber allein hin. Sie wollte ihn nicht auch noch zur Zielscheibe von ihren Feinden machen.

@Vincenzo Lombardo

I'm living for giving the devil his due

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