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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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(so, da Grey Wind mich nun doch wieder schneller verlassen hat als mir lieb war werde ich nun die Antwort setzen)
"Ich verspreche es."
Wie konnte er bei diesem Blick auch nein sagen? Ging das überhaupt? Ihr zu widerstehen? Caleb hatte das Gefühl ihr von Minute zu Minute mehr und mehr zu verfallen.
Gerade angezogen sprang sie auch schon auf seinen Rücken. Uffend sackte er kurz ein, grinste dann aber und blickte über seine Schulter in ihre hellen Augen. Gerade konnte er selbst gar nicht so genau fassen, was hier passierte. Was hier bereits passiert war. Mit einer Frau, von der er niemals auch nur im Traum dran gedacht hätte so etwas zu tun, überhaupt irgendwie klar zu kommen. Oh, und wie sie hier klarkamen. Auf eine etwas verschrobene aber äußerst entzückende Art und Weise. Wenn er allein jetzt daran zurück dachte, was da gerade im Fluss abgegangen war könnte er sie sich gleich schon wieder packen und nehmen.
Jetzt aber erstmal gingen sie gemeinsam zurück zur Scheune.
"Naja, ich konnte ziemlich lange ziemlich gut für mich selbst sorgen. Nur hab ich es nie mit Pfeil und Bogen getan."
Sagt er lächelnd und schaut ihr zu, wie sie elfengleich durch ihr Häuschen schwebt. Von einem Podest zum nächsten. Er war ja schon neugierig, was sich da oben so alles noch verbarg und wie ihr Schlafplatz wohl aussah.
"Vielleicht bringst du es mir ja bei?"
Fragt er angeregt und grinst sie an.
Wenig später saßen sie im Dickicht und warten darauf, dass ein weiteres Reh vorbei hüpfen würde. Nachdem sie das erste nur knapp verpasst hatten hatte dies wohl oder übel ihre Artgenossen gewarnt. Kein Reh in Sicht. Moah, und das wärs ja jetzt eigentlich gewesen. Drum machten sie sich erstmal an die Fallen, was für Caleb ein Leichtes war. Er präparierte ihre Fallen, so dass sie noch perfekter und präziser zuschnappen würden. Darin war er Profi, hatte nur so auch überleben können.
"Komm, bring mir das Schießen mit Pfeil und Bogen bei."
@Roselie Thompson


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Sie konnte den Spaß in seinen Augen sehen, den er hatte, als er sich in seiner Meistertätigkeit beweisen durfte. Er war ein wirklich guter Fallen leger. Während Rosalie ihre nur irgendwie zusammengebunden hatte, sodass sie grade so ihre Aufgaben erfüllen können, band Caleb sie perfekt zusammen, was für eine einwandfreie Arbeit hinausläuft. "Ich bin echt beeindruckt" sagte sie während sie leise in die Hände klatschte und ihn angrinste. "Das hätte ich jetzt nicht gedacht" Frech blickte sie ihm in die Augen. "Okay los. Jetzt hast du die große Ehre, etwas von mir zu lernen. Also pass genau auf." Sie holte ihr Messer heraus und ritze eine kleine Zielscheibe in den Baum. Mit dem rechten Bein voran und einem graden rücken nahm sie das Ziel nun in visier. Rose legte den Pfeil ein und spannt den Bogen. Schuss. Mit einem geraden Schuss hat sie die Mitte getroffen. "Hier. probier mal. Ich möchte sehen wie du dich ohne Hilfe anstellst. Ich muss sehen woran wir arbeiten müssen" Sie gab ihm den Pfeil und den Bogen und beobachtete genauestens seinem Schuss.
@Caleb Richmond
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Ihr freches Grinsen erwiderte er nur allzu gerne und grinste sie ebenso tollkühn an.
"Wieso? Hast du etwa nicht gedacht, dass ich vielleicht auch geschickte Fingerfertigkeit in etwas besitzen kann??"
Fragt er und greift nach ihrer Hand, zieht sie kurz in einen winzigen Kuss heran, leckt ihr genüsslich über ihre volle Unterlippe.
"Meine Fingerfertigkeit müsstest du eigentlich mindestens seit vorhin genau kennen."
Das tollkühne Grinsend verwandelte sich, ebenso wie ihres, in ein freches. Er stellte sich neben sie, verkreuzte die Arme vor seiner Brust und sah ihr genau zu. Die gerade Haltung, der durchgestreckte Arm und diese geschickte Art und Weise den Pfeil genau in der richtigen Millisekunde fliegen zu lassen. Dem flinken Pfeil blickte er nach und staunte nicht schlecht als er genau da landete, wo er landen sollte. Nämlich mitten im selbst kreierten Bullseye im gar nicht mal so dicken Baum. Das würde er doch nie hinkriegen. Dafür war Caleb dann wohl doch zu ungeschickt. Leicht mit dem Kopf schüttelnd nahm er ihr Pfeil und Bogen ab, schmunzelte und versuchte sich genauso hinzustellen wie sie gerade. Was mehr kläglich aussah...^^
"So...?"
Er biss sich auf die Unterlippe, visierte das Ziel an, was, so scheint ihm, immer kleiner vor seinen Augen wurde. Er schluckte, sah kurz zu ihr und wieder zum Ziel. Dann ließ er den Pfeil fliegen und dieser sauste ganze 3 Meter am Baum vorbei, direkt zwischen die toten Augen eines heran krauchenden Beißers. Ein eher unabsichtlicher Volltreffer.^^
"Nein! Man! Ja...oh!"
Lachend sah er zu Rosi herüber.
"Uhmm..zählt das auch??" :D
@Roselie Thompson
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Caleb war wirklich ein toller Mann. Das wurde auch Rose von <sekunde zu Sekunde immer bewusster. Auch wenn sie sich immer noch gegen Gefühle sträubte, so musste sie es endlich einsehen - er war etwas besonderes. Hoffentlich. Denn sonst würde seine Zukunft nicht ganz so Rosig werden. (Wortspiel beabsichtigt XD)
Allein seine kecken Sprüche brachten sie jedes mal zum schmunzeln. Jeder andere, der versucht hat nur so zu tun, als wäre er tough, langweilte Rose mit dem aufgesetzten Getue. Bei Caleb schien es jedoch echt. Es war wirklich toll ihn im Gespann zu haben.
Als er den Pfeil und Bogen in die Hand nahm, konnte sie seine kleine Aufregung förmlich spüren. Bereit den Pfeil abzuschießen stand Caleb nun vor dem Baum. Seine Haltung? Etwas schief. Sein Arm? War nicht im richtigen Winkel. Und sein Schuss? tja ... der war zwar am Ziel vorbei, hat aber einen Walker direkt zwischen die Augen getroffen. "Hm ... ich denke du bist besser darin auf lebende Ziele zu schießen, statt auf Bäume" sie blickte ihn an und lachte. Rose nahm ihm den Bogen ab und ging zum Untaten, um den Pfeil wieder heraus zu holen. Doch so wie es aussah, wollten mehr von ihnen dran glauben, denn drei weitere kamen durch den Wald geschlendert. Mit einem sauberen Durchschuss erlegte Rose einen von ihnen. " So... Ich weiß du hast gerade deine erste Schussstunde gehabt, aber aufgrund deines unglaublichen Talentes überreiche ich dir nun deine Waffe"Mit einem grinsen gab streckte sie Caleb den Pfeil und Bogen entgegen und wartete gespannt darauf, dass er die zwei übrigen Walker auch noch erlegt.
@Caleb Richmond
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Rosi war toll. Sie erledigte diese Zombies mit einer grazilen Leichtigkeit wie er es selten bei Frauen gesehen hatte mit denen er unterwegs gewesen war. Sie war unfassbar geschickt und stark. So tough und stark, dass ihm manchmal schwindelig vom zusehen wurde. Sie war frech und ja, sie hatte ihn förmlich um ihren schlanken Finger gewickelt. Bei ihr fühlte er sich sicher. Und das hatte was zu heißen. Endlich mal keine Frau, auf die man(n) selber immer aufpassen musste. Wobei man dann immer irgendwann beinahe einen Zusammenbruch erlitt wenn man dann doch nicht so gut aufpassen konnte wie man gerne gewollt hätte. Denn im nächsten Moment kniete man vor einem Leichnam, den man einst ins Herz geschlossen hatte. Die Schuldgefühle nichts weiter tun zu können hatten ihn in den 9 Jahren so manches Mal fast zerfressen und in den Selbstmord getrieben. Doch er lebte und jetzt war er hier, bei Rosi, die er unbeabsichtigt wahrscheinlich doch mehr mochte als er zugeben würde.
"Ich soll...was??"
Perplex starrte er auf den Pfeil und Bogen in seiner Hand. Die Beißer rückten näher. Zu nah, um den Bogen zu spannen. Viel zu nah, um überhaupt zu beginnen. Die Konzentration war futsch und ihm blieb im letzten Moment nichts besseres übrig als dem Walker den Pfeil mit der bloßen Hand tief in den Schädel jagen. Er zog den Pfeil raus als er vom zweiten Beißer überwältigt und zu Boden gedrückt wurde.
"Fuck!"
Mit seinem Arm am Hals des Untoten hielt er dessen Zähne von seinem Gesicht fern, fummelte panisch nach seinem Messer am Bein...doch wo war es??
@Roselie Thompson
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So wie es aussah, war es wohl doch keine so gute Idee ihm den Bogen zu geben. Rose hätte es allein machen sollen. Jetzt befand er sich wegen ihr sogar in Schwierigkeiten. Die Untoten, die gerade noch weit genug weg waren, um sie abzuschießen, kamen immer näher und die Reaktionszeit für Caleb wurde immer kleiner. Beide Beißer standen nun vor ihm. Klar hätte Roselie zu ihm springen können um ihm zu helfen, doch für sie war es grade zu amüsierend. Ein Starker Mann, der nicht mit Pfeil und Bogen umgehen kann und sich dann noch zu Boden reißen lässt. Sie grinste. Er sah so hilfsbedürftig aus, als er da so panisch und der Untoten lag und versuchte an sein Messer zu kommen. "Brauchst du zufällig Hilfe?" Etwas fragend blickte sie hinunter zu ihm und kniete sich nieder. In der nächsten Sekunde befand sich auch schon ein Messer im Schädel des Untoten. Rose reichte Caleb ihre Hand um ihn wieder hochziehen zu können. "Das sah ja richtig Professionell aus." Ihr lachen konnte sie nicht verkneifen. "Okay, ich glaube für heute hast du erstmal genug." Sie packte ihren Pfeil wieder zurück in die Tasche und ging los in die Richtung, von der sie gekommen waren. "Wenn wir noch ein Tier sehen, nehmen wir es mit, aber wir müssen langsam zur Scheune zurück. Ich will schließlich keine ungebetenen Gäste dort."
Gerade als sie davon sprach, konnten Rose und Caleb ein kleines Stück tiefer im Wald Geräusche vernehmen. Langsam näherten sie sich diesen und zu ihrem Glück waren dort kleine Hasen. Mit einem Präzisen Schuss, schaffte sie es einen der Hasen zu erschießen. Doch leider wurden von diesem Schuss die anderen alarmiert, weshalb diese schnell weghoppelten. " Eins ist besser als keins. Hab ich recht."
Mit ihrer kleinen Ausbeute errichten sie die Scheune.
@Caleb Richmond
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Eine Frau, die mal ihn rettete statt immer nur umgekehrt. Umwerfende Erfrischung. ;) Nun aber leider wieder mit Blut beschmiert musste er erstmal zurück zum See, sich kurz waschen. Schlussendlich kamen sie wieder bei der Scheune an. Ein Hase am Spieß über dem Feuer. Das war was feines. Dazu diese hübsche Blondine in seinem Arm, die sich in der Kühle der Nacht an ihn kuschelte. Sie zeigte ihm ihr Schlafgemach im oberen Bereich ihres Zuhauses und die zwei liebten sich beinahe die ganze Nacht lang bis sie Arm in Arm gemütlich im Heu einschliefen. Es war die beste Nacht seit langem. Die einzige Nacht seit 9 Jahren, in der er endlich wieder durchschlafen konnte ohne jegliche Sorge, ohne diese grausamen Alpträume. Und auf diese Nacht folgten noch etliche Weitere. Caleb und Rosi entwickelten mit der Zeit eine Art perfektes Duo. Ein Duo, welches gemeinsam auf Jagd, auf Beuteschau, auf Kundschaft ging. Ein Duo, welches keine Chance ausließ sich im Dickicht des Waldes oder gar in der angrenzenden Stadt in irgendeinem verlassenen Gebäude ihre Gefühle, ihrer Zuneigung hinzugeben, sich zu lieben...hemmungsloser und wilder denn jeh. Und trotz, dass sie andauernd Händchen hielten und der eine auf den anderen aufpasste schien keiner von beiden darüber reden zu wollen, was das eigentlich zwischen ihnen war. Ob es ernst war oder doch nicht? Caleb wusste nicht, was er davon halten sollte? Hatte er Angst? Angst vor etwas festem? Angst davor es wieder zu verlieren, jetzt wo er es gerade wieder hatte? Angst davor sie zu verlieren wenn er gerade begann sich in sie zu verlieben?
Diese Angst trieb ihn beinahe in die Verzweiflung. Bis er eines Tages einen folgenschweren Fehler machte. In den frühen Morgenstunden war er alleine losgezogen, war auf Nahrungssuche gegangen. Er hatte schon Tage zuvor nicht mehr wirklich mit Rosi geredet, wusste nicht was er sagen sollte, wie er seine Zuneigung preisgeben konnte und ob er es überhaupt wollte? Er musste für sich sein, nur diesen Moment. Und dann war er da. Dieser Moment, in dem sie auftauchte...Maddie...diese wundervolle Blondine, die ihn mit ihren Reizen, ihren Worten, ihren Augen, schier verführte. Es geschah schneller als er überhaupt drüber nachdenken konnte. Und so schnell sie da war, so schnell war sie auch schon wieder verschwunden. Wo sie herkam wusste er nicht, wo sie hinging auch nicht. Er wusste nur eins, er bekam sie nicht mehr aus dem Kopf. Genauso wenig wie dieses schlechte Gewissen, welches an seinem inneren nagte wie ein Schwarm hungriger Vögel.
Am Abend dann saßen Rosi und Caleb sich gegenüber am Feuer. Caleb hatte eine große Konserve mit Suppe gefunden und zur Scheune gebracht. Rosi indessen hatte zwei Eichhörnchen gejagt und erfolgreich erlegt. Die Suppe köcherte auf dem offenen Feuer vor sich langhin und Caleb warf ein kleines Stöckchen nach dem anderen gedankenverloren ins Feuer, starrte die Flammen einfach nur an...
@Roselie Thompson
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Es sind unschön mehrer Tage und Wochen vergangen. Die Zeit in der Apokalypse verging an Caleb Seite fast wie im Fluge. Jeden Tag hatten sie sich Aufgaben gegeben, immer genug zu tun zu haben. Denn nichts ist schlimmer als Langeweile.
Rose vertraute ihrem Weggefährten sogar ihren kleinen Friedhof an. In den ersten Momenten war er geschockt, doch er kann ja nicht wirklich etwas dagegen machen und so kam es dazu, dass er sich widerwillig damit arrangierte. Zwar versuchte Caleb immer wieder auf ihr Gewissen einzureden, dass es moralisch verwerflich sei und Bla Bla Bla. Naja. Roselie halltest nunmal nichts von irgendwelchen Standpauken. Es interessierte heut zu Tage eh niemanden was wer mit wem macht.
Doch seit einigen Tagen krieselte es im Paradies, wenn man es denn so nennen konnte.
Das was zwischen Rose und Caleb war, konnte niemand von ihnen richtig sagen. Roselie wollte ihre Gefühle nie eingestehen. Sie wollte ihm nicht die Macht geben, sie in irgendeiner Art und Weise verletzen zu können.
Es ist nun schon einige Tage her seit beide das letze mal richtig miteinander geredet hatte. Rose wollte sich aber nicht von solchen dingen unterkriegen lassen und hat jedes mal versucht alles mit sich auszumachen, statt darüber zu reden.
>>Hab ich etwas falsch gemacht ? Mag er mich nicht mehr? Warum können wir nicht einfach beide sagen das wir Gefühle haben<<
Ständig in ihrer Gedankenwelt verloren, versuchte sie mit allem allein klar zu kommen.
Sie sah was er aus ihr machte. Nur wegen dieser ganzen Gefühlsduselei wurde sie schwächer. Sie hatte ohne ihn nie solche Probleme. Warum musste sowas sein? Das braucht doch kein Schwein.
Caleb ging aus der Scheune. Er brachte ein paar Minuten für sich. In der Zeit sammelte Rose schon mal Feuerholz und machte sich auf die Jagt nach etwas Fleisch.
Ihre Ausbeute waren zwei Eichhörnchen. Als Caleb dazu kam und Suppe mitbrachte, saßen sich beide still schweigend gegenüber.
Ihr blick fiel auf ihn, als sie ihn dabei zu sah, wie versunken er in seinen Gedanken war.
"Ist alles ok?" ihr stimme war etwas schwach. nicht so ernst wie sonst immer.
"Hör zu, ich muss dir was sagen. Ich weiß wir leben hier jetzt schon echt einige zeit zusammen. Wir haben immer viel Spaß und du bist wirklich eine Person bei der ich mich richtig wohlfühlen. So gut ich es auch versuche aber ich kann nunmal nicht alles von mir weg stoßen. Ich glaube ich habe mich in dich verliebt Caleb." Ihr Blick fiel leer auf das Feuer. "Ich wollte nicht das es so kommt, da sowas alles nur viel kompliziertere macht und alles, aber ich kann einfach nicht mehr länger nichts sagen." Sie hoffte natürlich insgeheim auch das gleiche von ihm zu hören doch da hatte sie sich wohl zu früh gefreut ...
@Caleb Richmond
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Als er ihre Stimme vernahm blickte er sofort auf. Ihr in die Augen zu sehen, dieses wunderschöne grün, welches seinen Blick mit dieser Hingabe und Treue erwiderte, dass ihm schwindelig wurde, war schon beinahe zu viel. Ihre Worte allerdings, denen er jetzt lauschte, versetzten ihm beinahe einen Stich ins Herz. Er schluckte nur schwer, musste all das erstmal kurz sacken lassen. Ohne jedes Wort und doch mit den richtigen im Kopf rührte er die Suppe noch einmal um. Er wusste doch genau, dass er es auch wollte, dass er sie wollte. Er wusste genau wie er es sagen sollte, war es schon so viele Male im Inneren durchgegangen. Und doch konnte er es nicht erwidern. Nicht bevor er sein scheiß Gewissen rein gewaschen hatte. Und er wusste auch, dass es wohlmöglich alles verändern würde. So hatte er sie doch gerade erst für sich gewonnen und dann das... Doch konnte er sie auch nicht anlügen oder gar einfach schweigen. Dann könnte er ihr nie mehr in die Augen blicken. Doch ob es das "reden" besser machte wusste er nicht...
Weiterhin ohne jedes Wort machte er ihnen die Suppe auf zwei Teller und ging dann zu ihr herum. Er musste bei ihr sein, wollte in ihrer Nähe sein. Dann reichte er ihr ihren Teller und einen Löffel, setzte sich neben sie ins Gras.
"Ich..ich muss dir was gestehen Rose..."
Begann er nun und rührte in seiner Suppe herum bis er den Teller kurz zur Seite stellte und sie dann ansah.
"Ich...fühle das gleiche für dich. Ich fühle es schon so lange. Aber...ich habe Angst. Angst davor mich zu verlieben. Ich war schon einmal verliebt und habe sie verloren. Auf furchtbare Weise..."
Er denkt nur schweren Herzens daran zurück und schluckt.
"Ich war verwirrt und müde... Ich wusste nicht, ob du das gleiche fühlst wie ich. Ich wusste nicht wie ich es dir sagen sollte. Doch..."
Wieder stockte er, konnte ihr nun nicht mehr in die Augen blicken und starrte stattdessen wieder ins Feuer.
"Als ich heute unterwegs war war da eine andere Frau.... Ich hab mit ihr geschlafen..."
Mehr sagte er erstmal nicht...
@Roselie Thompson
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Da war, dieser eckelhafte Stich direkt durch ihr Herz. Klar war Rose gut darin Gefühle zu unterdrücken, doch das eben ging nunmal nicht spurlos an der kleinen Blondine vorbei.
Sie war fassungslos, Wut und Energie geladen. Ohne auch nur ein Wort zu sagen stellt sie sich auf, stellt ihren Teller ab und geht zur Scheune. Verdammt hat das weh getan. Eine andere? Allein in dieser Welt und sie kommt ausgerechnet hier her? Fragen möchten sich in ihrem Kopf breit, doch eine Antwort wollte Rose lieber gar nicht bekommen. Sie schnappte sich ihren Basrballschläger und eine Taschenlampe, umim Wald einen freien Kopf zu bekommen. Schließlich war es für Rose entspannt auf Zombie einzuschlagen.
Ungefähr 20min von der Scheune entfernt befand sich ein kleines Randgebiet. Von dort hatte sie all ihre tollen Sachen geplündert. Sie wusste, daß es dort noch einige Häuser gab, in denen sie die Untoten noch ein kleines bisschen länger drin wohnen gelassen hat. Spätestens jetzt wurde es also an der Zeit denen die Köpfe einzuschlagen.
Da auch Roselie nur ein Mensch mit Gefühlen war, fing sie an immer weiter über die Sache nachzudenken. Die Tränen flossen und flossen doch aus Wut konnte sie nicht aufhören gegen Walker zu kämpfen. Als sie fertig war mit dem einen Haus, sackte sie in sich zusammen. Liebe war hard. Warum musste sowas passieren? Ausgerechnet mit Caleb? Sie hatte eine so tolle Sicht von ihm. Doch in diesem Moment war er nicht mehr und auch nicht besser als all diese Männer, die sie zuvor nur verarschen.
Rose hatte nicht vor in der nächsten zeit zurück zur Scheune zu gehen, sie wollte nicht auf caleb antreffen, doch es war noch ihre. Wenn also einer verschwindet dann er.
Nach zwei weiteren Nächten im Randgebiet sammelte sie alles in sich zusammen und machte sich wieder zurück auf den Weg.
Vor dem Tor angekommen konnte er Caleb draußen stehen sehen. Er drehte sich um und beide guckten sich einen momentlang stillschweigend an. "Ich möchte das du bis heute Abend verschwunden bist" bei diesen Worten liefen ihr die Tränen das Gesicht hinunter. Sie drehte sich um, trat die Tür mit ihren Füßen auf und verzog sich in ihrem Palast.
@Caleb Richmond
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Caleb hatte sich denken können, dass es alles zerstören würde. All das Schöne, was sie hatten. All das wunderbare, was sie mittlerweile ausmachte. Caleb hatte einen Fehler gemacht. Ja. Aber war es denn so weltbewegend? Rosi und er waren Freunde. Freunde mit Vorzügen...schon klar. Aber dennoch Freunde. Nie hatte der eine dem anderen gesagt, was er wirklich für ihn oder sie empfand weil beide insgeheim wussten, dass eine Freundschaft immer besser wäre in der heutigen Zeit, die doch sowieso nur aus Verlust, Trauer und Schmerz bestand. Caleb durfte sich nicht verlieben und doch hat er es getan!!
Er wusste genau, wo sie hingehen würde und was sie dort machen würde. Auch wenn ihn zu Anfang als er den Baseballschläger in ihrer Hand sah, tatsächlich kurz die Panik packte, ob sie ihm jetzt zur Strafe nicht doch noch den Schädel einschlagen würde. Er sah ihr noch nach und ließ die Schultern hängen ohne ihr etwas hinterher zu rufen oder gar zu ihr zu sprinten. Nein, er ließ sie gewähren. Ließ sie ihre Wut rauslassen. Er wusste sie brauchte jetzt Abstand von ihm und den gewährte er ihr. Hunger hatte er nicht mehr und so räumte er alles zusammen...
Als sie allerdings auch am nächsten Morgen nicht wieder zurück kam begann er so langsam sich Sorgen zu machen. Immer wieder ging er zum höher gelegenen Hügel, hielt nach ihr Ausschau, doch konnte er sie nie entdecken oder gar hören. Nichts! Nichts außer Stille. Allmählig erwischte er sich dabei Angst um sie zu bekommen. Ging es ihr gut, dort wo sie war? Hatte sie ihn nun ganz verlassen, war einfach weggerannt? Ausgeschlossen. Sie würde doch niemals ihr so gut angelegtes Zuhause zurück lassen.
Und um nicht in Selbstzweifel zu versinken begann er produktiv zu werden. Er ging jagen, übte mit Pfeil und Bogen umzugehen bis seine Finger bluteten. Und er tat noch mehr, schnappte sich eine Schaufel und begann zu graben. Er wollte ihr eine Freude machen wenn sie zurück kam. Ob sie zurück kam? So langsam war er sich da nicht mehr sicher...
Doch als sie nach drei weiteren Tagen endlich am Horizont zu sehen war atmete er erleichtert auf. Schweißnass, schmutzig und ausgelaugt steht er dicht bei seiner "Überraschung" und schaut sie einfach nur an. Er hegte keine Vorwürfe ihr gegenüber, dass sie so lange weggewesen war. Nein, scheinbar hatte sie es wirklich gebraucht. Sie sah fertig aus..aber schien im Reinen mit ihrem Selbst. Ihre Worte hingegen versetzten ihm einen Stich in die Brust.
"Ich...hab was für dich. Es ist noch nicht fertig aber..."
Ohne auf ihre Worte einzugehen schnappt er nach ihrer Hand und führt sie zu dem, was er getan hatte. Ein großes Loch, gar eine Art tiefe Furche um die Scheune herum. In den Tagen ihrer Abwesenheit war er weit gekommen aber noch nicht ganz fertig.
"So wird deine Scheune uneindringbar für Beißer und sogar für andere Menschen. Ich...ich bau dir noch so ne Art Zugbrücke aus Holz mit einem versteckten Hebel und dann können wir immer rein und raus..."
Außer Atem dreht er sich zu ihr.
"Wie...findest du es?"
@Roselie Thompson
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Warum müssen die Männer immer alles versauen? Man wird stark, lernt auf alles und jeden zu scheißen und dann kommt da eine Person, die deine Emotionswelten komplett auf den Kopf stellt. Man ist jeden Tag zusammen und lernt den Anderen kennen. Doch kann man menschen zu hundert Prozent hinter den Kopf gucken? Nein.
Menschen sind einfach unberechenbar, das machte sie zu den Feinden der neuen Welt.
Auch wenn Rose dachte, sie hätte genug Zeit mit Caleb verbracht um zu wissen das er sowas nicht machen würde, im Endeffekt lag sie dort falsch.
Die paar Tage Ruhe und Einsamkeit taten der kleinen Blondine sowohl gut als auch schlecht. Klar biss sie sich ihre Zähne zusammen und schluckte den Schmerz einfach hinunter, doch innerlich war sie so enttäuscht und traurig.
Als Roselie sich wieder auf den Weg zurück machte und auf Caleb traf, hatte er allerdings schon ein kleines Entschuldigungsgeschenk. Ein Graben. Einmal komplett um die Scheune herum. Es war eine großartige Idee, das musste auch Rose zugeben. Mit einem Musternden blick betrachtete sie das Werk von ihrem Mitbewohner. "Ja, es ist wirklich toll. Gute Idee. Danke." Mit einer Bewegung drehte sie sich wieder um und verschwand in der Scheune.
Einige weitere Schweigsam Stunden vergehen. Caleb und Rose bereiten gerade das Essen vor. "Wie kam es dazu? Ich mein Fickst du seit neuestem mit jeder Frau, die dir im Wald begegnet? " Auch wenn Rose eigentlich keine Antworten auf Ihre Vielen Fragen wollte, konnte sie einfach nicht anders. "Hör zu ... ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Ich will ehrlich zu dir sein, ich wollte mit deinem Kopf eigentlich ein paar Schussübungen durchführen, aber du bist mir wirklich ... "Sie konnte es ihm einfach nicht so sagen. Mit einer etwas Kleien Pause überlegte sie genau ihre nächsten Wörter. "Du bist mir wichtig. Auch wenn ich es wirklich nicht ein zugebe, aber ich dachte da wir in der Zeit ja schon so ein Gutes Team geworden sind ... Egal." Ihr Blick wendete sich zum Feuer. Das Wasser stieg in ihnen auch etwas an, aber Rose konnte das gut überspielen. "Caleb. Ich liebe dich. Es zerreißt mich einfach. Aber ich denke es bringt nichts mehr sich darüber aufzuregen. Da es in dieser Welt ja immer noch ums überleben geht, möchte ich das wir das hier für die Zukunft klären. Entweder du gehst und kommst nie wieder, oder du bleibst. Es wird aber nicht mehr das gleiche wie bisher."
@Caleb Richmond
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Okay, die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Das sah man ihr deutlich an. Ein kurzes Kopfnicken, ein musternder Blick und schon stand Caleb wieder alleine vor seinem halbfertigen Meisterwerk. Gut, er durfte bei dem, was er angestellt hatte auch nichts anderes erwarten irgendwie. Und doch war er schulterhängend etwas enttäuscht. Er entschied sich noch weiter zu graben bis es fertig war. Am Abend kurz vor der Dämmerung war er noch rasch zum Fluss runter gegangen und hatte sich gewaschen. So wie er stank und aussah konnte man ihn ja nicht ertragen. Zudem wusste er nicht, ob er nur noch einmal zurück ging zur Scheune, um dann weggescheucht zu werden.
Er gesellte sich zu ihr und nahm ihr ein paar Tomaten ab, die er nun mit seinem Messer klein schnibbelte. Schweigend standen sie an ihrer provisorischen Arbeitsplatte in der Scheune nebeneinander und bereiteten das Abendessen vor. Rosi hatte schon gesehen, dass Caleb zwei Eichhörnchen gefangen hatte. Das mit Pfeil und Bogen klappte zwar so langsam besser, doch die Viecher sind aus den Fallen, die er wieder aktiviert hatte. Als sie endlich mit ihm redete fiel ihm ein Stein vom Herzen. Sogleich aber waren ihre Worte alles andere als das, was er gerne gehört hätte.
"Sie war da. Es ist passiert. Müssen wir das ausdiskutieren..?"
Er wollte nicht genervt wirken aber ja, es ging ihm selber doch auch nicht mehr aus dem Kopf. Verwirrt sah er zu ihr rüber.
"Was meinst du damit? Nicht mehr das gleiche?"
Wollte sie damit andeuten, dass er für sie nicht mehr der gleiche sein würde?? Könnte er das?
"Ich würde gerne bei dir bleiben. Sehr gerne sogar. Aber ich weiß nicht ob es vielleicht besser wäre wenn wir einfach Freunde sind Rosi...würde das klappen?"
@Roselie Thompson
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Warum müssen Worte nur immer so weh tun und Gefühle alles immer komplizierter machen? Hätten sie es nicht einfach etwas besser machen können? Ohne die ganzen Probleme? Auch wenn beide in der ganzen Zeit nicht gesagt haben, was sie fühlen, hätten sie das doch trotzdem erahnen können. Rose war wirklich nicht leicht. Das muss man zugeben und sie hatte auch in ihrer Vergangenheit immer wieder Steine, über die sie springen musste. Diese Steine haben trotz alle dem Narben geschaffen. Sie hatte Vertrauensprobleme und Caleb war seit wirklich langer langer Zeit ein Mensch, den sie nah an sich heran lies. Sie fühlte sich wohl und mochte ihn. Etwas mehr als sie es sich eingestehen möchte. Klar machen Beziehungen in der Heutigen Welt viele Probleme, aber sie machen das Leben erst Lebenswert. Das waren mal Weise Worte von einem Guten alten Freund. auch Rose war früher der Einstellung, das es das schlimmste ist eine Person bei sich zu haben, die man Liebt. Schließlich könnte sie jeden Moment sterben und man müsste mit dem Verlust umgehen. Doch die Momente, in denen man zu zweit ist und einfach nur das beste aus dem ganzen Scheiß macht, die sind ist die zählen. Es ist leicht zu vereinsamen. Mit der Zeit lernt man Kalt zu werden. Man lässt keine Gefühle mehr an sich heran. Genauso war Rose bevor sie ihren Mitbewohner traf. Zu gern möchte sie wieder zu der alten Roselie Thompson werden. Die, die jemanden ohne zu zögern abknallt, oder die, die von keinem Menschen verletzt werden kann. Caleb hatte es geschafft, ihre Mauern einzubrechen. Mit seiner weichen Art hat er ihr Vertrauen erlangt und leider auch ihr Herz. Wie kitschig. Was machte er aus Rose? Alles was sie wusste ist, dass das alles ein ende haben soll. Sie ging sich mit ihrem Getue ja schon selbst auf den Sack. Ständig tauchte er in ihren Gedanken auf. Fragen kamen auf und Filme spielten sich ab. Es war einfach nur ein Alptraum, der jetzt enden sollte.
Auch Caleb hatte sichtlich keine Lust mehr auf solch ein Theater.
Aber was sagte er da gerade? Freunde? Okay, jetzt macht er sich aber lächerlich, oder? Freunde? Ich meine ... really?
Sie konnte sich bei diesen Worten das lachen nicht ganz verkneifen. >>Warte mal, das ist wirklich sein ernst gerade. Okay, eins muss ich zugeben, ich will ihn nicht verlieren. Aber ich werde ihm definitiv zeigen, was er da aufs spiel gesetzt hat. Wenn er meint das wir freunde sein sollen, möchte er sicherlich auch nicht über diese Grenze treten. Okay Rose, das könnte ein nettes kleines Spielchen in dieser langweiligen Zobiewelt werden. Du rennst diesem Typen nicht mehr hinterher. Du weißt genau das er scharf auf dich ist. Er wird ankommen... wart nur ab. <<
Rose liebte es mit sich selbst zu reden und sich damit zu motivieren. "Okay. Freunde." Sie reichte ihm die Hand und wendete sich dem Essen zu.
Und das beste an allem ist, dass die Temperaturen wieder in die höhe gehen. Somit braucht man keine dicken Winterklamotten mehr um den Tag zu überstehen. Ob Caleb da wohl Wiederstehen kann?
@Caleb Richmond
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Den Gedankenkrieg in ihrem Inneren konnte er nur halbwegs erahnen aber ihre Worte knallten ihm direkt mental eine vor den Latz. WOAH! Hatte er da richtig gehört?? Sie willigte ein? Okay, eigentlich hat sie ihm doch sicherlich eine runtergehauen und ihn bewusstlos irgendwo liegen gelassen, oder? Denn das hier war bestimmt nur ein Hirngespinst. Ooooder aber er war dehydriert in seinem Graben zusammengebrochen und lag nun da im Dreck, träumte vor sich langhin während Maden ihn langsam auffraßen??! Nein, es war real. Rose war neben ihm, schnitt eine Paprika in zwei und hielt ihm sogleich ihre Hand hin. Etwas perplex starrte er auf die Hand. Ihm rutschte das Messer aus den Fingern weg und fiel zu Boden.
"Oh."
Schnell bückte er sich, hob es wieder auf und sah dann wieder zu ihr herüber, von ihrer Hand hoch in ihre grünen Augen, die ihn wohl immer fesseln würden, egal wie böse sie auf ihn war oder wie verwirrt.
Ja, im Geiste hatte sie vollkommen recht. Er würde ihr immer verfallen. Immer und immer und immer. Ob da Freunde zu sein wirklich so eine gute Idee von ihm gewesen war? Etwas zögerlich griff er nach ihrer Hand und drückte sie sanft.
"Okay."
Er lächelt sie leicht an und ist insgeheim auch sehr froh, dass sie ihn nun doch nicht weggeschickt hatte. Er war von ihr abhängig, so wie sie von ihm. Im Geiste wie auch körperlich. Er liebte sie, nur konnte er es selber einfach noch nicht glauben oder gar annehmen. Es war zu skurril...
Schnell wieder seinen Tomaten gewidmet schüttete er die kleinen Stückchen in eine Schüssel und streckte sich schon mal nach dem Topf, der etwas weiter oben an einem Seil mit Haken hing. Sein Blick ging in die Ferne als er ein leichtes Grollen hörte. Dunkle Wolken am Himmel, die durch den Wind rasch näher heran getragen wurden.
"Wir sollten uns beeilen und dann alles verbarrikadieren."
@Roselie Thompson
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Das Wetter draußen zeigte sich heute allerdings noch nicht von seiner Besten Seite. Der Himmel zog sich zu und es dauerte nicht mehr lang, da hatten sich auch schon die ersten Regenwolken gebildet. Überall plätscherte es und es entstanden Pfützen. Der Selbstgemachte Graben von Caleb füllte sich immer mehr mit Wasser und es war kaum noch möglich, über ihn hinüber zu gelangen. Das Scheunentor verschlossen sie mit großen Holzbalken. Einige Löcher im Dach ließen den Regen dennoch hinein. Der Wind pfiff Wild durch den kleinen Palast und auch die Wärme verließ den Raum. Mit der Nacht kam die Dunkelheit und die kälte. Bisher haben beide gemeinsam oben in dem Schlafabteil von Rose geschlafen. Die Körperwärme hielt sie warm und auch das kuscheln brachte wärme.
Es war ein langer Tag für sie. Beide sollten erst einmal zu ruhe kommen und etwas Zeit vergehen lassen. "Ich bin müde. Ich denke ich werde jetzt hoch gehen. Wenn du Decken oder so hier unten brauchst, naja, du weißt ja wo alles ist." Unsicher starrte sie auf den Boden und drehte sich von ihm weg. Rose sprang auf die Kisten und kletterte hoch in ihre kleine Höhle. Eine Kerze zündete sie noch an und legte dich dann hin. Aber einschlafen? Mist. Es ging auch nicht. Viel zu viele Gedanken in ihrem Kopf die sich wachhalten würden.
Aus einer kleinen Kiste kramte sie einige Stifte hervor. Kunst war schon immer ein kleiner Teil in Rose, was man auch an ihren Fotoserien sah. Sie begann mit den Farben über das Holz der Scheune zu gehen und schon nach einer kleinen Zeit entstand ein Bild. Es war wie ein kleiner Zauber. Mit jedem Strich den sie malte, wurde ihr kopf freier. Auch wenn die Stifte nicht gut erkennbar waren und auch schnell den geist aufgaben, konnten sie Rose wenigstens für eine kleine Zeit lang ablenken. In Gedanken setze sie eine kleine Liste zusammen, von dingen die sie brauchte, und jetzt fügte sie Pinsel und Tusche hinzu.
Ihr Blick wanderte hinab zu Caleb, der da unten so allein lag. Irgendwie komisch wie das alles gelaufen ist. Aber man kann es jetzt nicht mehr ändern. Eifersüchtig war Rose nicht. Sie war einfach nur enttäuscht von ihm.
Doch wie er da so lag, konnte sie nicht einfach so lassen. "C... Caleb? Bist du noch wach?"
@Caleb Richmond
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Es donnerte immer wieder heftig. Es regnete und die dicken Tropfen prasselten von allen Seiten gegen das Holz. Unheilvoll zog der Wind durch die Dielen und ließ sogar einige aufgestellte Kerzen ausgehen. Etwas wehmütig, wenn auch bewusst nickte er ihr zu als sie davon sprach, dass sie oben und er wieder hier unten nächtigen würde. Er wusste es, klar. Aber es schmerzte irgendwie dennoch. Caleb hatte in den letzten Tagen beim plündern zwei Öllampen entdeckt, die er mit etwas Öl befüllt hatte. Eine davon hatte er bei Rosi ans Bett gestellt, die andere behielt er unten bei sich. Diese Lampen aus der gefühlten Jahrhundertwende waren erstens nicht so eine verfluchte Brandgefahr in einer Scheune aus Holz und zweitens konnte man sie dank des übergestülpten Glases nicht so leicht auspusten. Er hatte ihr noch nachgesehen wie sie oben verschwand und sich dann einige Decken zusammen gekramt. Unten drunter, damit ihn der harte Boden nicht zu sehr schmerzte und auch ein bisschen was für die Wärme. Lieber aber behielt er nun auch seine Kleidung an, um nicht auszukühlen unter der doch nicht ganz so dicken Decke. Früher war das anders. Er konnte nackt an Rosis Seite liegen und glühte dennoch vor Hitze...Ganz anders...
Und an diese Zeit dachte er zurück als er da lag, auf dem Rücken, gegen die Holzdecke starrte, dem Knarren der Balken lauschte, seinen Kopf auf seinem Arm gestützt und leise in sich hinein seufzte weil er natürlich, ebenso wie sie, keinen Schlaf fand. Das Quietschen eines Stiftes auf Holz ließ seinen Blick von der Decke weg und auf die obere Etage lenken. Er konnte sie nicht sehen, doch konnte er erahnen, was sie tat. Sie malte. Sie hatte oft gemalt in letzter Zeit. Immer hübsche und fröhliche Bilder, die ihn entweder zum lachen oder gar zum staunen brachte. Er liebte ihre frohe Art, ihre sexy Art. Die Art, die er schon nach so kurzer Zeit so sehr vermisste...
"Ja..?"
Hatte er sie jetzt wirklich gehört?? Sofort aus seinem Tagtraum gerissen setzt er sich auf, die Decke rutscht seine Schulter hinab und er fröstelt sofort.
"Ja...ich kann nicht schlafen...was machst du da oben? Malst du...?"
@Roselie Thompson
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Sie vermisste die wärme und die nähe zu ihm. Es verging keine Nach in der sie getrennt schliefen, bis auf diese. Seine Stimme klang klar, nicht verschlafen. "Ich kann auch nicht schlafen." Bei seinen Worten, ob sie malen würde musste sie leicht grinsen."Ich verschönere die Scheune, willst du vielleicht hoch kommen und es dir ansehen?" Klar war es hart ihn zu sehen, doch ihn nicht zu sehne machte alles nur noch unerträglicher. Se konnte nicht mit dieser Stimmung schlafen. Schließlich hatte er ihr angeboten befreundet zu sein und Freunde können ja auch zusammen schlafen. Nicht so wie sonst immer, aber wenigstens ist die Entfernung dann nicht mehr ganz so groß. Sie wartete auf eine Reaktion von ihm und zog sich das Shirt, welches sie für die Nacht schon mal auszog, wieder an. Die Hose, die sorgfältig zusammengelegt wurde, griff sie auch und zog sich diese über. Auch wenn er sie schon oft genug Nackt gesehen hatte, fühlte sie sich in diesem Moment unwohl ohne Bekleidung vor ihm zu stehen. Aber was würde passieren wenn er wirklich hoch kommen würde? Es ist dunkel und dort oben war nicht allzu viel Platz. Verdammt sie müsste sich schon sehr zurückhalten, doch wollte sie unbedingt sichergehen das er sie noch immer wollte. Vielleicht war es ja eine einmalige Geschichte mit einem Mädchen das er von Früher kannte. Und immerhin hatte er das gute Recht dazu. Er hatte sie ja nie gefragt seine Freundin zu sein oder ihr irgendwelche Gefühle gestanden. Vielleicht wollte er nie mehr als Freundschaft und Körperliche Nähe mit Rose. Wer weiß schon was in ihm vorgeht?
@Caleb Richmond
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Okay, jetzt hatte er sie tatsächlich richtig verstanden. Sie würde ihn gerne oben bei sich haben. Um ihr Gemälde zu begutachten, nichts weiter...So war es doch oder? Insgeheim musste er sich aber eingestehen, es war eine unfassbar kalte Nacht und wenn er hier alleine auf dem Boden schlafen würde würde er sich wohlmöglich Frostbeulen zuziehen, wenn nicht sogar ganz erfrieren. Körperwärme hatte sie die letzten Wochen, letzten Nächte immer in den wohlig warmen Schlaf gewiegt. Warum durften Freunde sich also nicht gegenseitig warm halten? War es denn so verboten? Naja, bei genauerer Betrachtung schon. Denn ob Caleb sich nur anschmiegen könnte, seine Arme um ihren Körper schwingen und sie heranziehen, ihren warmen Hintern in seine Leiste drücken könnte...und das ohne, dass mehr passieren würde?? Allein der Gedanke war schon beinahe zu viel für ihn. Noch darüber nachdenkend, ob das hier eine gute Idee war durchzog auf einmal ein ohrenbetäubender Krach die Scheune. Ein Blitz hatte eingeschlagen, und das nicht weit entfernt. Er konnte sich bereits denken, dass nun wohl die alte Eiche nur ein paar Minuten zu Fuß dran geglaubt hatte. Der Lärm aber veranlasste seinen Körper sofort dazu sich automatisch hoch zu raffen. Er benutzte die Kisten, kletterte daran nach oben zu ihr und landet schließlich auf den Knien. Sofort geht sein Blick zu ihr, Gott, wie schön sie war in diesem Licht, in dem gedimmten und flackerndem Licht der kleinen Öllampe, die er ihr besorgt hatte. Caleb musste sich zwingen den Blick von ihr abzuwenden, der nun über ihre Malerei an der hölzernen Wand hängen blieb. Sofort begann er zu lächeln.
"Was hast du gemalt? Erklär es mir."
Er hob seine Hand und führte seine Finger über die bunten Linien...
@Roselie Thompson
...but we follow our Hearts ... wherever they take us...
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Abgebildet war ein Feuer, welches hohe Flammen schlug. Aus ihm hervor trat eine Blume. Eine Rose. Das Feuer konnte ihr nichts anhaben. "Das Feuer soll die ganze scheiße darstellen, die hier auf dieser Welt ist. Die Rose dort, sie besteht trotz Feuer. Nichts kann sie niederbrennen. Die Rose nehme ich gern als Symbol für mich." Sie blickt auf all ihre Bilder, welche sie für Caleb Aufheiterung malte. "Siehst du... die Rose tritt in all meinen Zeichnungen auf. Ich reflektiere meine Gefühle lieber in Kunst, als in Worten. nur wenn man die Werke richtig deuten kann, weiß man wie es mir geht." Roselies blick richtete sich auf Caleb. Sie wusste, dass das was er gerade aus ihr machte, nicht mehr sie selbst war. Nie konnte irgendein Junge kommen und mit ihren Gefühlen spielen, ohne mit seinem Leben zu bezahlen. Doch töten wollte sie ihren Mitbewohner auch nicht. "Caleb, ich möchte das du morgen weiterziehst. Ich vertraue dir, dass du niemanden meinen Standort verraten wirst. Das ist auch der Grund, warum du am leben bleibst."
Rose wollte einen Mann, der weiß was er will und keinen, der zur nächst besten Frau läuft um mit ihr zu schlafen. Das zeigt, dass man keine Selbstbeherrschung hat. Etwas was man jedoch braucht, wenn man Roselie für sich haben möchte. Es war ein schlechter Spielzug von ihm. Ein dummer noch dazu. Rose wurde innerlich einfach nur noch wütend. Sie war nicht eifersüchtig, aber sauer, dass er sowas gerade mit ihr abgezogen hatte. Und das, obwohl Rose dachte, das beide etwas mehr verbindet als nur die Freundschaft.
Sie schaute auf Calebs Lippen, welche sie nur Zugern küssen würde. Seine strahlenden Augen durchbohrten sie. Da war es wieder, dieses kleine Blitzen. Irgendwas war doch zwischen ihnen? Oder hatte sie sich darin wirklich so sehr getäuscht?
Doch in diesem Moment wollte sie nicht vernünftig sein. Wenn er am nächsten tag schon gehen würde, könnte sie doch sicherlich auch noch etwas riskieren. Ihre Augen trafen sich und Rose kaute auf ihrer Lippe. Verdammt. Was hatte sie schon zu verlieren?
Sie küsste Caleb und kam mit ihrem Körper immer näher. Als Roselie auf seinem Schoß saß, bewegte sie sich extra provokant.
So wie es aussah, hatten sie wohl doch noch eine heiße Nacht vor sich. Hoffentlich fällt ihnen der Abschied morgen dann doch noch leicht.
@Caleb Richmond
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September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C

