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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Freizeitpark

05.02.2022 19:24
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

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#2

RE: Freizeitpark

13.02.2019 11:47
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Wie jeden Morgen öffnete er seine Augen und starrte ins Dunkel. Da konnte die Sonne am Horizont noch so sehr seine Strahlen auf die Erde senden. In dem dunklen Piratenschiff in der Geisterbahn des verlassenen Vergnügungsparks drangen die Strahlen wie die damit einhergehende aufkommende Wärme einfach nicht durch. Doch irgendwie war das auch gut so. Denn mit der Sonne würden auch Beißer die Pforten passieren können. Daher bevorzugte er die Dunkelheit doch etwas mehr. Die kleine Solarlampe über ihm hatte schon seit Mitte der Nacht den Geist aufgegeben und er nahm sie von seinem Platz über dem provisorischen mit Decken und vielen vielen Jacken bestückten Schlafbereich weg, steckte sie in seinen Rucksack. Wie jeden Morgen musste er sie draußen in die Sonne stellen, damit sie sich wieder auflud, um ihm des Nachts wenigstens wieder etwas Licht zu spenden.
Ja, wie jeden Morgen...wie jeden Tag...wie jede Nacht. Caleb lebte von Stunde zu Stunde. Er agierte nach seinem Instinkt, nach Routine, nach dem Drang dazu nicht drauf zu gehen. Das war es jetzt, so sah sein verkommenes Leben aus. Und es war gut so. Keine Überraschungen, keine unerwarteten Ereignisse mehr. Sie würden ihm doch nur Ärger einbringen.
Er setzte sich auf und bemerkte wie immer seinen schmerzenden Nacken, seinen Rücken. Ihm fehlte einfach ein richtiges Bett mit einem richtigen Lattenrost und einer richtigen Matratze. Es war nunmal nicht das gleiche hier auf dem Holzboden unter und über simplen Decken zu pennen. Schnell nun packte er alles in seinen Rucksack, Seile für neue Fallen, Müllsäcke für etwaige Beute und eine Flasche Wasser. Seinen Schal band er um und schmiss sich in seine gestohlene Winterjacke. Als er aus der Geisterbahn ins Freie trat blinzelte er mit den Augen gegen die Helligkeit an. Ein wundervoller Tag und während er sich so umsah, kein Beißer weit und breit, dachte er bei sich wie schön es doch wäre einfach mal spazieren zu gehen ohne die Angst im Nacken gleich angeknabbert zu werden. Einen Fuß vor den anderen setzend ging er routiniert über Stock und Stein auf dem Weg zur ersten Falle, da vernahm er schon von weitem ein Ächzen durchs Dickicht. Rasch ging seine Hand zu seiner Axt, die immer an einer Schlaufe an seiner Hose hing. Er griff sie und hielt sie abwehrend vor sich. Es war doch nicht etwa schon wieder ein verfickter Beißer in seine Falle getappt und hatte ihm das Frühstück versaut?? Doch schon während er die letzten Äste beiseite schob erahnte er die grazile und gar nicht tote Silhouette einer Frau. Sie hing ein paar Meter über dem Boden in seiner Schlaufen-Falle im Baum. Die langen schwarzen Haare nach unten hängend und sie wehrte sich noch sehr tatkräftig, was vermuten ließ, dass sie noch nicht vor allzu langer Zeit hier herein getappt war.
"Na sieh einer an..."
Sagte er und griff nach ihrem Rucksack, der unter ihm am Boden lag, um ihn zu durchsuchen.

@Melody Summer

(Ich hoffe das ist gut so für den Anfang :) )

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#3

RE: Freizeitpark

13.02.2019 13:09
Melody Summer Melody Summer (gelöscht)
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Ein weiterer Tag in der Welt der Walker. Ein weiterer Tag ohne Freunde, ohne Gruppe und ohne genügend Proviant. Eigentlich hat Melodie sich schon dran gewöhnt. Zwei Beißer folgten ihr nun schon eine Meile hinterher. Sie hatte weder die Kraft, noch die Lust etwas gegen sie zu unternehmen. Immerhin waren die zwei seit langem eine gute Gesellschaft - wobei gut eigentlich auch nicht wirklich zutrifft. Mel fing schon an aus Langeweile Steine nach ihnen zu werfen und ihnen Namen zu geben.
Als sie an einem kleinen Fluss ankam kletterte sie über einen Baumstamm der quer von der einen zur anderen Seite rübergefahren war. Mit einem Becher den sie an einem Seil befestigte versuchte sie sich frisches Wasser zu angeln.
Die Zombies die bis vor Kurzem noch ihre eng vertrauten waren, wurden durch die Baumbrücke abgehangen. Sie konnten nicht klettern und vielen ins Wasser. > Na super... jetzt kann ich das Wasser komplett vergessen < Sie machte sich wieder auf um ihren ewig währenden Marsch durchs Niemandsland fortzusetzen. Aufgrund der Winterzeit, gab es nur wenig Sonnenstunden und es wurde Nacht. Mel beschloss eine Rast einzulegen, da sie kaum geschlafen hat und auch ihr Kräfte sich dem Ende neigten.
Wenig später stieß sie auf ein kleines verlassenes Camp. Zwei Zweimannzelte und eine Feuerstelle. >Jackpot< dachte sich Mel und beschloss dort ihre Energie aufzuladen. Sie hatte nicht mehr viel zu Essen, ein paar Kartoffeln und noch eine Dosenmahlzeit. Sie entschied sich für ein kleines Feuer und die Hälfte des Doseninhaltes. Es ist so still. Auf der einen Seite mochte Melody die Einsamkeit, keiner der einen Dumm von der Seite anquatschen würde, keiner auf den man in irgend einer Art und Weise Rücksicht nehmen müsse, Niemand. Doch es hatte genauso seine negativen Seiten. Keiner mit dem man einfach mal die Zeit vergessen würde, mit dem man einfach normal am Lagerfeuer sitzen und reden könne, Keiner.
Sie versank wie so oft in ihre Gedanken. Sie waren alles was sie noch hatte. Niemand könne sie für das was sich dachte blamen. Ihr bester Freund war sie selbst.
Nachdem Sie die letzen Reste ihres Festmahles verspeiste, legte sie sich hin um für eine Minute der realen Welt entkommen zu können.
Das Geräusch von Untoten weckte sie. Es war zu dunkel um etwas zu erkennen. Sie schlich sich hinaus um kein Aufsehen zu erregen, doch dafür war es zu spät drei Walker haben sie entdeckt, Total verschlafen griff Mel nach ihrer Waffe um dem ein Ende zu setzen. "Ist das euer Scheiß Ernst?! Seht ihr nicht das ich noch schlafen wollte?" Sie schlug die Hammerspitze mit großer Wut in jeden der Köpfe. >Na gut. Das mit dem Schlafen hat sich wohl dann erledigt< Sie rollte mit ihren Augen und fing an ihr wenig Hab und Gut zusammenzupacken. >Hm... das Zelt könnte ich eigentlich gut gebrauchen. Schließlich habe ich meins wegen diesen dummen Viechern verloren ...< Ruckzuck war das Zelt in ihrem Rucksack verstaut und die Reise konnte weitergehen.
Melody kam an einen Ort, der für sie perfekte Unterkunftmöglichkeiten bieten konnte. Ein verlassener Rummel. Aber irgendetwas war faul. Es waren keine einzigen Zombies in dem Park. Alles Still. Sie schlich sich leise um den Platz um sich einen Überblick verschaffen zu können. "AHH!" sie schrie auf. Eine Falle. >Ich wusste doch hier ist was faul. Na ganz große Klasse...< Sie zappelte wie wild vor sich hin doch nichts geschah. Ihren Rucksack hatte sie bei der Aktion auch fallen gelassen, sodass sie kein Werkzeug parat hatte um sich zu befreien.
Zum Glück war die Nacht so gut wie vorbei und die ersten Sonnenstrahlen kitzelten ihr im Gesicht. Sie hatte eigentlich schon jede Hoffnung aufgegeben doch langsam näherte sich ein Geräusch. Zombies? >Ok Mel das wars dann wohl... < sie fing an panisch nach irgendwas zu greifen doch sie hing zu weit hoch. Das Geräusch kam immer Näher. Doch es kam anders als erwartet. Anstelle eines Untoten Körpers der sie fressen wollte, kam ein Fremder durch das Gebüsch hervor. Er fing an zu reden und machte sich gleich über den Rucksack her. " Puh ich dachte schon ich werde Zombiefrühstück." sie schien erleichtert. " Anstatt das du meine Sachen durchsuchst kannst du mir bitte hier runter helfen ?!" Sie hoffte auf die Nettigkeit in den Menschen und darauf das der unbekannte ihr Helfen würde. "Hallo ho ? Du mich verstehen? Schnipp Schnapp! Los! Bitte?!" verwundert musterte sie ihn von oben bis unten ab. Naja oder besser von unten bis oben. Sie hing schließlich kopfüber in einer Falle.







@Caleb Richmond
hoffe es ist ok :) PS ja dein Anfang war super!

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#4

RE: Freizeitpark

13.02.2019 14:01
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Ein Zelt, ein paar Messer, oh eine Dose Essen, die aber schon angebrochen war. Den Rucksack erstmal in seiner Hand belassend sah er sie an als sie mit ihm sprach. Er neigte seinen Kopf. Caleb hatte schon sehr lange keine Menschen mehr gesehen in dieser Gegend, zumindest keine Lebenden. Und dann auch noch eine Frau. Wie hatte sie bitte so lange überleben können und war trotzdem in seine winzige, stupide Falle gelaufen? Er musterte sie ohne ein Wort und stellte fest, dass sie wohl die Nächte draußen verbracht haben musste. Ihre Kleidung war dreckig, ihre Haut ebenso. Diese Frau schien eindeutig keiner dieser Kolonien anzugehören, von denen er gehört hatte.
"Woher soll ich wissen, dass du mir nicht eins deiner hübschen Messer in den Rücken rammst sobald ich dich abgeschnitten habe?"
Brach er nun doch das Schweigen. Seine Stimme geprägt von Skepsis hob er eine Augenbraue. Konnte er ihr vertrauen? Im Moment malte er sich tausend Szenarien aus, die passieren könnten aber wieder auch nicht passieren könnten. Er war schon Menschen begegnet, Frauen, Männern, Kindern, die alle super lieb und vertrauenswürdig herüber kamen, in Wahrheit aber nur eins im Schilde führten...töten um an das ranzukommen, was ihm gehörte. Oder noch aus schlimmeren Gründen, die er hier jetzt gar nicht erst aufzählen wollte. Nein, das konnte er auf keinen Fall riskieren. Er wohnte geradezu nur einen Katzensprung entfernt. Was wenn sie herausfand, wo er sich zurück zog? Da konnte er ja gleich ins offene Messer laufen. Den Rucksack warf er ihr wieder hin, so grausam wäre er dann doch nicht. Sollte sie sich doch anstrengen, um sich da irgendwie raus zu winden.
Gerade umgedreht vernahm er die beißenden Geräusche von Walkern. Sofort fuhr er herum, das Stöhnen, das Krächzen. Es klang so nah, als wäre es direkt hinter ihm. Die Axt fest in seiner Hand stellte er fest, sie waren tatsächlich unglaublich nah. Zu nah.
"Fuck."
Mit seiner Axt machte er zweien den Gar aus als sich ein Dritter und ein Vierter...oh Gott, ein Fünfter, Sechster. Sie kamen in Scharen. Und einer von ihnen fummelte an der Dunkelhaarigen herum, die wehrlos und vollkommen ausgeliefert in seiner Falle hing. Caleb kämpfte, Blut spritzte und dann fuhr er herum und zerschnitt das Seil. Dem Zombie rammte er seine Axt in den Schädel und raffte sich auf, zog die Brünette mit hoch. Als er sich umdrehte stellte er fest, sie waren umzingelt.
"Scheiße..."
Er wehrte sich, in der einen Hand ein Messer, in der anderen die Axt ging er auf die Viecher los und machte ihnen den Weg frei.
"Komm mit!"
Dann rannte er vor zurück in den Vergnügungspark. Es führte einfach kein Weg dran vorbei. Sie mussten sich erstmal zurück ziehen.

@Melody Summer

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#5

RE: Freizeitpark

13.02.2019 14:32
Melody Summer Melody Summer (gelöscht)
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Da hatten wir nun den Salat. Durch sein ewiges zögern mich endlich aus der Falle zu befreien kamen Walker, erst einer dann zwei. Es wurden immer Mehr. >Würde er mich losmachen, könnte ich diesem Sturkopf helfen...< ehe sie wieder in ihrer Gedankenwelt verschwand um sich nur unnötig über den unbekannten aufzuregen, schnitt er das Seil los und Mel fiel zu Boden. "Autsch!" Sie prallte mit ihrem Rücken direkt auf den Harten Boden auf. >Hmm.... er weiß jedenfalls wie er mit seiner Waffe umzugehen hat... Gefällt mir<
Doch eine Horde von Untoten hatte sie schon umzingelt. Während Sie schon zu ihrem Rucksack griff um die Eisenstange zu greifen und die Zombies zu zermalmen hatte Er schon einen kleinen weg, raus aus dem Getümmel, erkämpft. Hin und her gerissen ob sie ihm folgen sollte oder allein weiter laufen sollte, beschloss sie aufgrund der netten Befreiung seiner seits ihm nach zu rennen. Immerhin hätte jemand der sie ausrauben wollte ihr nicht das Leben gerettet. Der Weg führte in das Gebiet, welches Mel sich genauer ansehen wollte. >Ein alter Freizeitpark, wie geil< dachte sie sich und war sofort begeistert. Sie folgte ihm bis sie genug Abstand zwischen sich und der Horde bringen konnten. "Danke" stummelte sie leise vor sich hin. Sie konnte es nicht ertragen, dass ein Mann ihr Helfen musste, anderer seits wäre sie jetzt nicht mehr sie selbst. "So, da du also mein großer Retter in Not bist, kannst du mir doch bestimmt auch deinen Namen verraten."Sie blickte ihn mit einem leichten lächeln an. >Immerhin sieht er gut aus, es hätte dich auch schlimmer treffen können Mel.< "Ich heiße Melody." Hoffnungsvoll streckte sie die Hand zu ihm aus, sodass er ihre Begrüßung erwidern konnte.






@Caleb Richmond

zuletzt bearbeitet 13.02.2019 14:34 | nach oben springen

#6

RE: Freizeitpark

13.02.2019 15:20
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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So langsam beruhigten sich ihre Schritte. Die Beißer waren dank der kühleren Temperaturen ja immer noch nicht so die Schnellsten. Daher hatten sie ihre Fährte lange schon nicht mehr in der Nase. Auf dem einsamen Gelände des Freizeitparks sah er zu ihr rüber.
"Ich verrate meinen Namen nicht jedem. Und gerne. Ich konnte nicht zusehen wie sie dich zerfleischen würden.."
Nein, das könnte er nie mehr. Viel lieber wäre er davon gerannt. Aber dann wäre er ein Feigling und ein Mörder, nicht dass er jetzt sowieso schon einer war. Aber ihr wehrlos ihrem Schicksal zu überlassen, das war nicht seine Art. So herzlos er auch geworden war mit den stumpfen, eintönigen Jahren.
"Wo kommst du her?"
Immer wieder sah er sich um. Er hätte ja in seinen Unterschlupf gehen können aber dafür vertraute er ihr einfach noch nicht genug. Würde er überhaupt jeh wieder wirklich vertrauen können?
"Gehörst du einer Kolonie an?"
Natürlich kannte er die Kolonien vom Hören-Sagen, aber er wusste weder wie viele sie waren, noch genau wo sie sich befanden. Lediglich einer einzigen Kolonie wollte er sich mal anschließen. Die aber haben ihn abgewiesen und beinahe getötet weil er nicht vertrauenswürdig genug gewesen war. Diese eine Kolonie allerdings existierte heute schon nicht mehr.

@Melody Summer

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#7

RE: Freizeitpark

13.02.2019 18:39
Melody Summer Melody Summer (gelöscht)
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Sie gingen eine kleine Runde über den Platz. "Also dann, Namenloser Fremder, du scheinst wir wirklich nicht zu vertrauen. Okay... In einer Welt wie diese, kann ich es dir wohl auch nicht übel nehmen" Mel grinste "Aber aus welchem Grund sollte ich dir Fragen beantworten wenn du mir nicht einmal sagst wie du heißt?" Sie blieb stehen. "Und was meinst du mit Kolonie? Du meinst hier sind große Gruppen? Sichere Gruppen?" Mel guckte ihn verwundert an. >Ich denke wenn ich ihm zeige das er mir vertrauen kann, kann es auf Gegenseitigkeit beruhen. Sollte ich ihm antworten? Er macht nicht den Anschein als wollte er mir etwas böses, allerdings, dieser Freizeitpark ist schon ziemlich groß für einen Allein... < Mel wurde etwas misstrauischer, schenkte ihm jedoch Auskunft, da sie momentan nicht besonders auf Feindseligkeit aus war. Es war schließlich die erste Begegnung seit einer sehr langen Zeit.
"Nein, also von einer Kolonie weiß ich leider nichts. Ich habe vor langer Zeit eine kleine Gruppe gehabt. Wir waren fünf Leute und ..." Mel verstummte. Bilder kamen in ihren Kopf, Erinnerungen, die bis jetzt nur verdrängt wurden. Sie ging weiter. "Und jetzt bin ich hier. "
Ein Gefühl von Trauer breitete sich in ihr aus. Sie blickte auf die verlassenen Buden und die alten Fahrgeschäfte in denen sich einst hunderte von Menschen, lebendigen Menschen tummelten. "Weißt du, ich war früher gern auf Jahrmärkten. Dort konnte man der Realität für einige Stunden entfliehen." Melody erinnerte sich an die schönen Zeiten zurück. Egal ob es eine Fahrt mit dem Riesenrad, ein schock durch Gruselbahnen oder der süße Geschmack von Zuckerwatten war. Man hatte einfach spaß. Die Vielen Leute, die Bunten Lichter und die Musik waren heute verstummt. Alles was blieb waren Müllreste und Vergammelte Holzbretter, sowie stillgelegte und verwucherte Fachgeschäfte. Sie schaute zu ihrem Lebensretter hinüber. Für eine Sekunde spürte sie die Wärme und die Menschlichkeit. Sie war zu lange allein. Es war schön wieder mit einem Lebendigen Menschen zu reden, ohne das sie in Gewahrsam genommen wurde oder um ihr Leben kämpfen sollte. Es war einfach ein Moment der Menschlichkeit, den sie sich tief im innersten erhofft hatte, und das bei einer vollkommen Fremden Person, welche nicht einmal mit dem Namen rausrücken wollte. "Du kannst mir wirklich vertrauen. Du bist seit langer Zeit der erste Mensch und wenn du nichts dagegen hast würde ich gern bis Morgen früh bleiben. Nur um etwas zu Reden. Ich weiß auch nicht, aber du machst mir nicht den Anschein als wolltest du was böses." Mel wartete gespannt auf eineAntwort. Entweder der Geheimnisvolle Mann würde ihr für eine Nacht Unterkunft bieten können oder die Suche nach einem kleinen friedlichen Fleck Erde musste fortgesetzt werden.






@Caleb Richmond

zuletzt bearbeitet 13.02.2019 18:42 | nach oben springen

#8

RE: Freizeitpark

14.02.2019 09:43
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Etwas skeptisch blieb auch er nun stehen, sah sie an und zog dabei beide Augenbrauen unwissend zusammen. Sie wusste nicht von den Kolonien? Wo war sie all die Jahre lang? Versteckt in einer Höhle ohne jeglichen Kontakt zu anderen Überlebenden??
"Ich..ich habe davon gehört."
Gab er nun nur zur Antwort. Das sollte reichen. Ja, sicherlich waren die Kolonien, die ganzen Städte, die diese besaßen nicht leicht zu finden und weit ab vom Schuss. Aber es war nicht ausgeschlossen und wenn Caleb gewollt hätte wäre dort sicherlich auch schon hingegangen...Also...ein weiteres Mal. Er hätte es zumindest versucht und wenn er ehrlich mit sich selber war, so ging ihm sein Essen und sein Trinken zur Neige. Wahrscheinlich wäre es eh bald mal an der Zeit anderen Menschen wieder zumindest ein bisschen zu vertrauen. Mit ihr ging er weiter, musterte die Brünette dabei genauer.
"Was ist mit den anderen der Gruppe passiert?"
Wollte er wissen und sicher gehen, dass sie nicht der Grund für den Tod der anderen war. Wer wusste das schon? Wer wusste heutzutage schon wozu Menschen fähig waren? Caleb hatte schon so einiges gesehen und erlebt.
Sein Blick schweifte auf ihre Worte hin umher. Er selber war hier früher oft gewesen. Früher, als die Fahrgeschäfte noch liefen. Als ein dicker Mann mit rot-weißer Schürze noch Zuckerwatte verkaufte. Als das Kinderlachen noch überall hier war. Aber nicht, um das bisschen Jugend zu genießen, welches er hatte. Nein, er war hier um zu stehlen. Stehlen, was nicht niet- und nagelfest war. Um es dann später im Pfandleiher zu verhökern. Aus einem mächtig einsamen Kind wurde ein noch einsamerer Mann. Wie das Schicksal einem mitspielen konnte...?!
"Caleb..."
Raunte er nun leise und blickte geradeaus. Vielleicht wurde es langsam mal an der Zeit wieder etwas Vertrauen zu schenken. Und sei es auch nur für den Bruchteil einer Sekunde.
"Mein Name ist Caleb."
Erst jetzt schaut er sie wieder an, lächelt aber nicht.
"Ich lasse dich in meinem Versteck schlafen..."

@Melody Summer

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#9

RE: Freizeitpark

14.02.2019 11:49
Melody Summer Melody Summer (gelöscht)
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Mel war leicht überrascht über die Antwort, denn schließlich brachte er wenig Vertrauen ihr gegenüber. Und jetzt durfte sie sogar mit in sein Versteck. Sehr aufregend. Sie wollte den funken Vertrauen den er nun zu ihr hatte nicht zerstören und wusste, sie müsse ihm die Geschichte ihrer Gruppen erläutern. Schließlich könnte er auch denken das Sie das Böse ist.
"Nun ja ..." sie zögerte erst, "Ich hatte einige Gruppen, war mal hier, mal dort, bin aber nie lange geblieben. Es gab kleine Camps, welche auch wirklich sicher erschienen, doch ich habe gelernt, egal wie sicher es auch sein mag, es gibt immer ein Ende. Meist bin ich nur solange geblieben wie nötig, um ihnen nicht zur Last zu Fallen. Ein weiterer Mensch bedeutet weitere Ressourcen. Also habe ich die Gruppen meist nach ein paar Tagen oder selten auch Wochen verlassen. Meine letzte Gruppe hab ich aber sehr ins Herz geschlossen. Ein Fehler. Wir haben uns in einer kleinen Hütte verschanzt, nähe eines alten Bahnhofes. Zu unserem Glück war dort viel Essen und Trinken. An dieser stelle hätte mir schon etwas auffallen müssen..." Mel wurde leiser. Sie hatte Schuldgefühle. Ihr blick schaut ins leere. "... An einem Abend wollte ich mit einer Freundin aus der Gruppe etwas Feuerholz suchen. Bis wir Schüsse hörten. Wir liefen sofort zurück um nachzusehen was geschah. Es war eine andere Gruppe. Wir versteckten uns hinter dem Haus um nicht in die Schussbahn zu geraten. Durchs Fenster konnten wir die Tat mehr oder weniger mitverfolgen. Ihr Freund war sozusagen der Anführer von uns, er hatte viele Überlebenskenntnisse und wusste immer was zu tun ist. Bis auf diese Situation." Mel und Caleb gingen an einer alten Schießbude vorbei. Sie blieb stehen, guckte sich um und schwang ihren grazilen Körper auf den Tresen. "Egal was wir gemacht hätten, es hätte nichts gebracht. Wir sahen wie die andere Gruppe unsere Leute auf den Boden knieten. Sie hatten kein Mitleid. Sie haben einen nach dem anderen erschossen. Einfach so. Überall war Blut. Die Leblosen Körper sind einfach umgekippt. Uns sie haben gelacht. Sie nannten uns Diebe. Ich nenne sie Mörder. Als sie Brian, so war der Name von dem Freund meiner Freundin, zuletzt erschossen, schrie sie auf. Dieser Schrei blieb nicht unentdeckt. Ich hielt ihr meine Hand vor den Mund und zerrte sie mit in den Wald. Doch in diesem Augenblick hörten wir einen Schuss. Er traf sie. Es folgte eine Verfolgungsjagd auf uns. Sie humpelte noch einige Meter und fiel zu Boden. Sie sagte ich solle allein weiter, sie würde mich nur aufhalten. Ich zögerte. Sie war nach Ewigkeiten meine einzig wahre Bezugsperson gewesen. Keinem Menschen habe ich so sehr vertraut wie ihr. Doch als ein weiterer Schuss erklang, ziemlich nahe von uns nahm sie sich mein Messer und rammte es in ihr Herz. Sie wusste ich hätte sie niemals zurück gelassen. Niemals. Als ich sah wie ihr Lebloser Körper zu Boden fiel in mir eine Welt zusammen. Alles wurde Schwarz. Ein weiterer Schuss brachte mich zurück. Ich realisierte, ich musste weg." Mel zog ein Messer aus ihrer Tasche hervor. Sie blickte mit traurigem Blick auf die Klinge. "Das war ihr Messer. Ich habe es als Erinnerung mitgenommen um sie nie zu vergessen und um nie zu vergessen wie grausam Menschen sein können. Die toten, handeln ähnlich wie Tiere, sie folgen ihrem Instinkt. Sie töten nicht aus Spaß, aber Menschen, das sind die wahren Monster." Mel verstummte. Sie zog das Messer zurück und steckte es wieder weg. Ihre Gedanken fingen sich wieder in der Realität.
"Also denn, Caleb, ich denke nicht das Kolonien sicher sind. Egal wie stark die Gruppen sein sollten, es wird immer eine höhere Geben, die alles zu Nichte macht. Seien es Untote oder andere Gruppen."
Sie sprang vom Tresen runter. "So, da du nun meine Geschichte weißt, verrätst du mir nun, warum du ganz allein hier draußen bist?" Mel lächelte ihn an. Sie vertraute ihm. Irgendwas in ihr sagte ihr, das er nicht nur eine Bekanntschaft für den Moment sei.



@Caleb Richmond

zuletzt bearbeitet 14.02.2019 11:50 | nach oben springen

#10

RE: Freizeitpark

14.02.2019 16:50
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Ihre Geschichte saugte er komplett in sich auf. Kein Wort drang über seine rauen Lippen während sie erzählte und erzählte. Bilderfetzen machten sich in seinen Gedanken breit. Darüber wie es ihr wohl ergangen sein muss mit dem ganze Leid, mit der Qual und der Tatsache eine gute Freundin so gehen zu sehen. Er fühlte mit ihr, fühlte den Schmerz, den auch er widerfahren musste, den er durchmachen musste, den sie alle durchmachen mussten. Doch in dieser Welt durfte es kein zurück geben. Sie mussten nach vorne blicken. Denn hier gab es kein Mitgefühl mehr, keinen Menschen, der einem die Hand auf die Schulter legte und sagte "alles wird gut." Nein, hier herrschte nur noch der Instinkt und der Gedanke daran selber am Leben zu bleiben. So und noch ein Fünkchen brutaler dachte wohl auch die Gruppe Barbaren, welche Melodys Freunde zugrunde gerichtet hatte.
"Töten ist keine Option finde ich. Manchmal ist es Notwehr, um nicht selbst drauf zu gehen. Aber es ist niemals eine einfache Wahl. Töten aus Spaß noch viel weniger."
Man sah ihm die Wut und die Rachegelüste deutlich in seinen Augen an. Früher waren diese so voller Leben, so voller Energie. Doch erlosch sie mit jedem Tag der Einsamkeit.
"Was man deinen Freunden angetan hat ist nicht zu entschuldigen. Nicht um jede Dose Suppe der Welt. Es ist eine Grausamkeit, was aus unserer Welt geworden ist...und aus den Menschen. Anstatt zusammen zu halten bringen wir uns gegenseitig um. Und dabei sind wir doch schon so weit in der Unterzahl."
Seufzend beruhigte er sich wieder ein bisschen, schaut sie sanft an.
"Ich war mal bei einer Kolonie, einer richtigen kleinen Stadt, einem Zusammenschluss aus verschiedenen Überlebenden. Doch sie wollten mich nicht aufnehmen. Sie haben mich wieder weggeschickt weil ich ihnen nicht vertrauenswürdig genug erschien. Deswegen kann mich jeder Mal."
Ja, vielleicht war er da auch einfach ein wenig stur und stumpf geworden.
"Deswegen bin ich lieber alleine..."
Das war gelogen aber mit dieser Schutzmauer ließ es sich besser leben. Er führte sie zu seinem Versteck und durch einen kleinen Tunnel der Geisterbahn, über Schienen, alte herunter gekommene Schreckgespenster, gelangten sie schließlich in das modere Piratenschiff, wo er sich sein kleines, feines Reich auf wenigen Quadratmetern zurecht gerichtet hatte. Decken, so wie Jacken lagen auf dem Boden, symbolisierten das provisorische Bett. In der Ecke standen Wasserflaschen und ein paar Konservendosen. Viel hatte er nicht aber es reichte...erstmal.
"Da wären wir. Hier sind wir fürs erste sicher."

@Melody Summer

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#11

RE: Freizeitpark

14.02.2019 18:26
Melody Summer Melody Summer (gelöscht)
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Sie schätzte seine Mitfühlenden Worte und merkte schnell, das beide eine sehr ähnliche Sicht auf die neue, grausame und teilweise unfaire Welt hatten. Seine Ehrlichkeit im Bezug darauf, das er in einer Kolonie war, jedoch wieder rausgeworfen wurde, da er nicht vertrauenswürdig erschien, schätzte sie ebenso sehr. Immerhin würde nicht jeder dies zugeben, da es auch viele Zweifel ihm gegenüber aufwerfen könnte, doch Mels Vertrauen in ihn wurde dadurch nur mehr gestärkt. "Das tut mir wirklich leid für dich. Falls es dich trösten sollte, mir kommst du sehr vertrauenswürdig rüber." Sie lächelte ihn an. Die Rundtour über den Freizeitpark endete in einer alten Geisterbahn. Vielmehr quer durch diese hindurch, auf einem heruntergekommenen Piratenschiff, auf dem ein Einmann Lager aufgebaut war. Einige Dosen und Flaschen die herum standen und Decken die als Bett dienten waren dort aufzufinden. Eigentlich gar nicht so schlimm. Besser als allein, draußen, im Wald. Es war Wettergeschützt und machte auch einen guten Ersten Eindruck.
Seine Worte, dass es hier drin sicher sei, belächelte die Brünette und legte ihren Rucksack ab. Sie öffnete ihre angebrochene Konservendose und begann dieses auszulöffeln. "Es ist wirklich gemütlich hier so im dunkeln. Und du bist dir auch wirklich sicher, dass hier keine Walker hereinspazieren und die Geisterbahn wieder zum Leben erwecken?" Bei dem Gedanken fing sie an zu kiechern. "Ich hoffe du findest es nicht schlimm, aber ich bin keine wirklich ernste Person. Meine mehr oder weniger gute Laune ist alles was ich noch habe." Sie lächelte ihn wieder an. Irgendwie war da was in seiner Gegenwart, das sie zum lächeln brachte. Sie musterte ihn. Nicht auf eine verurteilende Art und Weise, nein, sie wollte ihn sich angucken, da er wirklich gut aussah. >Okay Mel, jetzt reiß dich zusammen. Es ist nur ein Mann. Nichts besonderes. Du weißt was passiert wenn du Leute zu nahen dich ranlässt. Richtig. Sie sterben und du musst nachmehr verdrängen. Das kann nicht auf ewig gut gehen also hör auf!< In ihrer Gedanken Welt verschlungen merkte sie eine leichte Anziehung ihm gegenüber. Melody schüttelte ihren Kopf, rappelte sich auf und fragte Caleb: " Okay. Soweit so gut. Wo darf ich später schlafen?" Sie erhoffte sich natürlich die Antwort neben ihm zu Nächten, würde sich jedoch mit jeder anderen Antwort auch zufrieden geben, schließlich leben sie nun in anderen Zeiten. Es war nicht üblich das man nach einer dicken Party zusammen ins Bett fiel. Sie waren sich fremd. Und es war ein kämpf ums überleben. Eine Welt ohne vertrauen. Auch wenn Mel sich die Alten Zeiten noch so sehr wünschten, sie würden nie wieder eintreten. Das er sie in Sein versteck brachte und ihr Erlaubte dort zu schlafen dürfte fürs erste auch genug Nettigkeit sein. Sie blickte ihm in die Augen und bekam das Dauerlächeln nicht aus ihrem Gesicht.


@Caleb Richmond

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#12

RE: Freizeitpark

07.03.2019 12:04
Roselie Thompson Roselie Thompson (gelöscht)
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Ein Weiterer Tag in der Apokalypse ist angebrochen. Rose startete den Tag mit einem kleinen Mahl in ihrer Scheune, um sich nicht mit leeren Magen auf die Suche nach neuen Fotomodells zu machen. Ihre Sammlung hatte mittlerweile schon richtig Form angenommen. And der Innenseite ihres kleinen Reiches, waren schon Zahlreiche Polaroid-Bilder aufgehängt werden von ihr. Auf jedem dieser Fotos waren selbst erlegte Untote mit Rose darauf, die mit lustigen Posen das Kunstwerk schmückte. Es war schon eine Lustige Beschäftigung, doch ihr gingen allmählich die Rohlinge ihrer geliebten Kamera aus. Es waren noch 10 Bilder die sie schießen konnte.
Mit einem Seil, welches in ihrer Scheune von der Decke baumelte, Schwang sie sich mit einem Sprung hinunter ins Erdgeschoss ihres kleinen Palastes, wie sie es nannte. Sie hatte mit der Zeit wirklich viel Liebe dort hinein gesteckt und es auch richtig wohnlich gestaltet. Sollten Menschen es tatsächlich mal gewagt haben, einen Blick hinein ergattern zu wollen, wurden sie erst durch eine selbst aufgebaute Falle aufgehalten, und schließlich abgeknallt. Für die Leichen errichtete sie im Hinterhof, nun ja eigentlich war es mal eine Wiese, doch sie funktionierte diese um, auf ihrem selbst angelegtem Friedhof begraben. Zugegeben, es war nicht Fair, aber sie wusste das diese Leute ihr alles hätten wegnehmen wollen. Das wollte Rose auf gar keinen Fall drauf ankommen lassen.
Sie hatte durch diese Tätigkeit wenigstens eine aufgäbe am Tag. Gräber ausheben, Leichen transportieren und Grabsteine gestalten. Eigentlich war ihr nie wirklich langweilig. Wenn es mal so seinen sollte, wusste Roselie immer etwas dagegen zu unternehmen.
Es gab in ihrer Vergangenheit viel worüber sie bis heute nicht ganz hinweg kam. Durch körperliche Arbeit konnte sie jedoch allen Gedanken entfliehen.
An diesem Tag wollte sie, da auch ihre Vorräte nur begrenzt waren, einige Tiere Jagen gehen. Dies wurde allerdings von Zeit zu Zeit immer schwerer, da diese keine richtige Ruhezeiten mehr hatten. Die Beißer hatten ja schließlich auch noch ein Wörtchen mitzureden und erlegten die Geschöpfe des Waldes, um ihren Hunger zu stillen.
Tatsächlich waren ungefähr 10m von ihr entfernt zwei Hasen zu sehen. Rose kletterte auf einen Baum und wollte gerade anfangen, diese mit ihrem selbstgebauten Pfeil und Bogen zu erwischen, doch soweit kam es nicht. Sie hörte das knacken von Ästen, welche auf den Boden lagen. Auch Stimmen konnte sie vernehmen. Ihr Atem wurde ruhiger und sie versuchte nicht auf sich aufmerksam zu machen. doch genau in diesem Moment fiel ihr ein Pfeil runter. Mist. In der Hoffnung, dass dies von den Fremden unbemerkt blieb, versuchte sie weiter hinauf zu klettern, um sich ein besseres Bild von der Lage zu machen. Zwei Menschen konnte sie erkennen. Einen Mann und eine Frau.
Rose verfolgte die beiden mit ihrem klaren Blick. Da sie sich nicht in unmittelbarer Nähe zur Scheune waren, wusste sie, das diese nicht auf ihr Hab und Gut aus waren.
Roselie war ja kein Unmensch. Sie tötete lediglich die Menschen, die auch ihre Scheune im Visier hatten, was bei ihnen nicht der Fall war.
Mit einem Satz sprang sie hinter die beiden, als diese an dem Baum, in dem sie sich versteckte vorbei gingen.
Zwei Pistolen befanden sich nun in ihren Händen, auf jeden war eine gerichtet.
"So. ich will eure Hände sehen. Wagt es erst gar nicht ruckartige Bewegungen zu machen, denn sonst hat jeder von euch eine Kugel im Rücken. Und Glaubt mir, eins versichere ich euch, ich scherze nicht."
Mit ernster Stimme und in der Hoffnung die beiden hätten nützliche dinge dabei belagerte Sie die zwei Fremden. Sie wusste es war Riskant aber ihr Motto war nunmal No Risk no Fun, welches sie sich auch auf die Innenseite ihres Armes verewigte.
"Wer seid ihr? Und was wollt ihr in meinem Teil dieses Waldes?"

@Caleb Richmond @Melody Summer

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#13

RE: Freizeitpark

07.03.2019 13:55
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Caleb und Mel waren schon einige Zeit umhergestiefelt und doch hatten sie das Gefühl noch nicht wirklich weit gekommen zu sein. Hinter ihnen weit ab am Horizont war immer noch die kleine aber feine Skyline vom Freizeitpark zu erkennen. Das heruntergekommene Riesenrad, den Turm, der zu einem weiteren Gruselkabinett gehört hatte. Für Caleb hatte es fast den Anschein als wäre es ein Fehler gewesen sein Versteck zu verlassen. Doch Melody hatte ihm die Angst genommen, hatte sich fortweg mit ihm unterhalten. Sie haben über Gott und die Welt geredet, haben viel gelacht und waren sich einander immer näher gekommen. Das war für Caleb mehr wert als alles andere. Freunde zu haben war für ihn das tollste seit Ausbruch der Seuche. Doch wusste er natürlich, dass dem Gewinn ein Verlust immer irgendwie einher eilte. Die Furcht saß ihm stetig im Nacken diese Freundschaft wieder zu verlieren.
Kaum diese Gedanken zuende gedacht sprangen vor ihnen zwei Hasen über die Felder. Sofort machte sich Melody bereit und wollte natürlich ihre Jagkünste unter Beweis stellen. Doch dazu kam es leider nicht. Das unnatürliche Geräusch einer weiteren Person im Nacken scheuchte die Viecher hinfort. Bye bye Hasen-Eintopf. Caleb seufzte, ließ die Schultern hängen. Es war die Stimme einer Frau, sie wirkte jung und entschlossen. Und er spürte genau die Waffe, die sie auf seinen Nacken richtete. Instinktiv hob er seine Hände, zeigte ihr seine blutverschmierte Axt den Beißern sei Dank, welche die beiden auf dem Weg hierhin erlegt hatten. Ein Blick in Melodys Richtung wies ihr an, dass auch sie friedlich bleiben sollte. Caleb hoffte wahrscheinlich immer noch zu viel an das Gute im Menschen... Warum bekriegte man sich gegenseitig wenn es da draußen genug gab, gegen was man sich richten konnte??
"Wir sind nur hier auf der Durchreise. Wir wollen dir nichts abnehmen."
Sagte er direkt zur Verteidigung und drehte sich langsam um, auch wenn sie ihn dazu nicht aufgefordert hatte.

@Roselie Thompson
@Melody Summer

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#14

RE: Freizeitpark

07.03.2019 15:21
Melody Summer Melody Summer (gelöscht)
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Das Steak, welches sie sich nun bildlich vorstellte, machte sie verdammt hungrig. Er war aber auch gemein. Ob er wohl ein guter Jäger ist? Es wäre mal wieder schön etwas Fleischartiges zwischen den Zähnen zu bekommen.
"Ich und Jagen. Jap das ist so eine Sache..." Sie grinste ihn an. "Ich glaube ich bin besser darin, zu plündern, als zu Jagen. Ich habe hier im Wald schon oft Tiere gesehen gehabt, nur leider sind diese schwerer zu fangen als eine Suppe, welche in einem Regal von einem verlassenem Haus steht. Ich gebe zu, das ist nicht wirklich gut, ich weiß, aber ich bin immer offen um dinge zu lernen, Meister." Sie guckte verlegen zu ihm rüber. "Aber wir haben ja genug Zeit, wenn wir durch den Wald stiefeln. " Ihr verlegener Blick änderte sich in ein hoffnungsvolles lächeln.
Als sie aufstehen wollte und sich den Kopf stieß, fingen beide etwas an zu lachen und er strich mit seiner Hand über ihren Kopf. Caleb war wirklich ein guter Mensch. Sie fühlte sich seit langem endlich wieder wohl in der Gegenwart eines Mannes. Eines echten Freundes.
Sie verließen gemeinsam die Höhle und Mel konnte sehen, wie es ihn auf der einen Seite befreite und doch zugleich etwas anspannte.
"Ich komme aus einer kleinen Gegend, in der Nähe von Las Vegas." Sie begann, ihm Teile aus ihrem Leben näher zu bringen. Es befreite. "Meine Eltern waren keine wirklichen Bezugspersonen für mich.Ich suchte mir schnell Freunde im düsterem Nachtleben von Las Vegas. Drogen standen jeden Tag auf dem Programm. Ab und zu habe ich auch noch einige... ich nenne sie extras... Ist wohl nicht sprulos an mir vorbeigegangen." Sie redete lange über ihr Leben, über dieses und jenes.
"Und dein Leben? Wie war das? " Sie blickte ihn neugierig an.
Als sich beide über ihre frühere Lebenssituation ausgetauscht haben, und ein wirklich langes und intensives Gespräch über viele Dinge getätigt haben, kamen sie in einen neuen Waldabschnitt. Da Caleb so lieb war und ihr auch einige Tips und Tricks fürs Jagen gab, wollte sie gerade ihr neues Wissen unter Probe stellen. Melodie konnte ein Geräusch vernehmen. Wahrscheinlich kleinere Tiere. Als sie ein bisschen weiter und tiefer in den Dichten Wald gingen, konnte sie ihr wohl möglichen Festschmaus erkenne. Es waren zwei Hasen, die friedlich dort auf dem Boden saßen. Sie ging gerade in Deckung, um sie zu erlegen. Doch in diesem Moment sprang jemand von einem Baum hinter die Mel und ihrem neuen Weg Gefährten. Es war eine Frau. Sie richtete Waffen auf die zwei. Caleb und Melody blickten sich zunächst etwas erschrocken an, doch taten anschließend das, was sie von ihnen Verlangte.
Als sie sah, das er sich zu der fremden Person drehte, tat sie das gleiche. Keine Ruckartigen Bewegungen, immer schön die Arme nach oben. "Bitte tu uns nichts. Wir wussten nicht, dass dieses Waldstück dir gehört. Es tut uns wirklich leid. Ich bin Melody."
Als sie sah, wie der Blick der Fremden auf Caleb gerichtet war, handelte sie schnell. Mel duckte sich mit hoher geschwindigkeit und rannte was das Zeug hielt los in den Wald. "Es tut mir Leid Caleb!" Rief sie ihm noch zu, ehe sie nicht mehr zu erkennen war.
Ihre Reise musste nun allein weitergehen. Sie konnte es nicht noch einmal riskieren mit anzusehen, wie jemand der ihr nahe stand, erschossen wird. Es war ihr in diesem Moment leider auch egal ob sie ihn dadurch im Stich lassen würde, aber es erschien ihr in diesem Moment als einzig richtige Option.

@Roselie Thompson
@Caleb Richmond

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#15

RE: Freizeitpark

07.03.2019 15:56
Roselie Thompson Roselie Thompson (gelöscht)
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Die Fremden schienen keine bösen Absichten zu haben. Mit der Waffe weiterhin auf sie gerichtet, vernahm sie ihre Stimmen. Nur auf der Durchreise also. Das sagten schon viele. Dabei sah es so aus, als wollten sie gerade die zwei Hasen mitnehmen. Das war nun wirklich nicht nett von ihnen. Schließlich gab es kaum noch welche.
Als der Mann sich umdrehte, war Rose etwas perplex. Hatte sie ihnen etwa befohlen dies zu tun? Nein! Ganz schön mutig.
Ihr Blick musterte ihn gründlich von oben nach unten. In diesem Moment handelte Melody, welche vorgegeben hatte keine bösen Absichten zu haben, ziemlich dumm. Roselie schoss, doch verfehlte sie um ein Haar. Die zwei übrigen konnten nur noch zugesehen, wie sie das Weite suchte. >Die ist eh bald Tod. Ich sollte meine Kräfte nicht an so eine dumme Person verschwenden< "Also gut. Es war deine Entscheidung, aber sehe ich dich noch einmal, bist du Tod!" rief Rose ihr noch halblaut hinterher, aber noch laut genug, dass Melody es vernehmen konnte.
Nun waren es nur noch zwei. Der Entschuldigung der Brünette konnte sie den Namen Caleb raushören. "Ich rate dir, nicht den selben Fehler zu begehen wie sie." Irgendwie tat er ihr Leid. Er wurde einfach so feige von Mel stehen gelassen. Ein ,,Es tut mir Leid,, hatte die Sache nicht gerade besser gemacht.
"Scheinst ja eine wirklich tolle Freundin da gehabt zu haben" Rose konnte sich ein lachen nicht verkneifen. Sie wusste jedoch nur zu gut wie das Gefühl ist, einfach stehen gelassen zu werden. Sein Blick verreit ihr auch, dass er von dieser Aktion ein klein wenig gekränkt wurde. Sie schaute ihm ins Gesicht. "Pass auf, ich glaube dir das du keine Bösen Absichten hast. Es war wirklich ne miese Aktion gerade." Sie steckte ihre Pistolen zurück, da er keinen aggressiven Anschein machte. "Deinen Namen kenne ich ja jetzt." sie machte eine Pause und überlegte einige Sekunden, ob sie ihm wirklich vertrauen schenken sollte und ihren Namen preisgeben könne. Doch sein Blick hatte etwas friedliches an sich. Sie konnte sehen, dass er nicht der Typ dafür war, jemanden Einach so umzubringen, nicht wie sie selbst. " Ich bin Rose." Sie holte ihre Waffe wieder hervor und richtete sie auf ihn. Gleichzeitig holte sie mit der anderen Hand ein Seil und ein Tuch aus ihrem Rucksack, um seine Hände und äugen zu verbinden. Sie wollte keine Schwierigkeiten riskieren, jetzt wo er wusste wie sie heißt und wie sie aussah. "Du kommst jetzt mit mir! Kein wenn und aber! Glaub mir, ich schieße wenns sein muss" entgegnete sie ihm mit klaren und harnklingenden Worten.

@Caleb Richmond

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#16

RE: Freizeitpark

07.03.2019 16:28
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Sein Blick, seine blauen Augen waren genau auf die Blondine vor sich gerichtet. Immer wieder sah er abwechselnd starr auf die Waffe in ihrer Hand, genau darauf bedacht seine Fingerfertigkeit zu nutzen und ihr diese zu entreißen. Angespannt wie eh und jeh ballte er bereits seine Hände zu Fäusten. Er malte sich sämtliche Szenarien in seinem Kopf aus. Sollte er ihr hübsches Haupt derart verstümmeln und ihr seine Axt in den Schädel rammen? Doch was wenn sie dann abdrückte und die Kugel ihn durchbohrte oder auch nur striff? Eine Fleischwunde in dieser Zeit und er könnte geliefert sein. Ein kleines Lächeln lag auf seinen Lippen. Zu schade aber auch, sie war wirklich hübsch. Caleb verstand ihr Handeln sehr gut, drum war er wenn es um seinen Bereich im Freizeitpark ging schließlich nicht anders gewesen.
Kaum ausgedacht hörte er Melodys beinahe gehauchten Worte. Eine Entschuldigung?? Eine Entschuldigung wofür?? Doch schnell wurde er eines Besseren belehrt, denn plötzlich rannte sie wie ein geölter Blitz davon. Die Melody, von der er so viel gehalten hatte, die ihr bereits nach dieser kurzen Zeit ans Herz gewachsen war. Wie konnte sie ihn so enttäuschen? Wie konnte sie ihn nur hier zurück lassen? Alleine, auf sich gestellt? Ob die Fremde Melody nun traf oder nicht...ihm war es fast egal. Caleb verlor jegliche Emotion. Sein Blick starr in den Lauf der Waffe gerichtet dachte er darüber nach ob es das nun gewesen war. Was diese Frau hier mit ihm vorhatte und warum sie ihn nicht einfach abknallte, liegen ließ und sich einen Dreck um ihn scherte. So wie alle anderen schließlich auch.
Wie konnte er nur so dumm sein? Wieso machte er das immer? Wieso vertraute er den Menschen immer wieder und wurde dann doch nur bitter enttäuscht??
Sein Blick ging auf das Seil und das Tuch in den Händen der Fremden, die sich als Rose vorgestellt hatte. Tränen der Wut stiegen dabei in ihm hoch. So ein schöner Name für so ein grässliches Gemüt.
"Egal was du mit mir vorhast...Rose..."
Ihren Namen sagte er mit Nachdruck, blickte ihr fest und emotionslos in die Augen. Er steckte seine Axt weg und streckte ihr seine Hände entgegen.
"...tu es selber..."
Er beugte sich. Ihm war es egal. Sollte sie doch machen, ihn foltern oder sonst was. Caleb war sich sicher, dass er sie überwältigen können würde wenn er geschickt genug handelte. Und dennoch schien ihm diese Frau hier tougher als es wahrscheinlich den Anschein machte...

@Roselie Thompson

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#17

RE: Freizeitpark

07.03.2019 17:59
Roselie Thompson Roselie Thompson (gelöscht)
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Rose konnte seine Wut erkennen. Das Mädchen schien ihm am herzen gelegen zu haben. "Da kannst du mal sehen wozu Menschen im Stande sind." Sprach sie mit ernster Miene zu ihm. Im nächsten Moment zwang sie ihn auf die Knie, denn er war etwas zu groß um ihm die Augen zu verbinden, und fesselte ihn. Mit dem Tuch versperrte sie seine Sicht. "Jetzt los. Ich will nicht, dass die Untoten uns in die Quere kommen." Die zog ihn hoch und zog ihn mit sich mit. Sie gingen eine kleine Weile, dann erreichten sie die Scheune. Es war ihr bewusst, das er ein Risiko für sie sein könnte, doch sie musste sich schon eingestehen, dass sie seinen strahlend blauen Augen etwas verfallen war. Er sah nunmal nicht schlecht aus. Doch für Gefühlsduselei war in dieser Welt kein Platz. Sie schüttelte sich diese Gedanken aus ihrem Kopf und öffnete die große Tür. Seinen Rucksack schmiss sie vorerst in die Ecke. Vielleicht würde sich später noch Verwendung dafür finden. Sie stellte ihn in der Mitte ihres Palastes ab und Band das andere Ende des Seils an einen Pfahl fest. Sie begann seinen Körper genauestens nach Waffen zu durchsuchen. Sie entkleidete ihn bis auf die Unterhose um auch ganz sicher zugehen, dass er keine Möglichkeit hatte sie zu eliminieren. Ihr blick fiel dabei auch auf des Mannes Bestes Stück. Sie hob die Augenbrauen hoch und schmunzelte. "So. Da du nun keine Waffen mehr bei dir hast, werde ich nun deine Augenbinde abnehmen." Seine Klamotten hatte sie sorgfältig auf ein Tisch abgelegt und die Waffen, zusammen mit dem Rucksack darunter platziert. Sie waren weit genug entfernt, dass er nicht an sie heran kommen würde. Sie entnahm ihm das Tuch. "Ich habe Saubere Klamotten. Auch in deiner Größe dürfte etwas dabei sein. Ich werde deine Kleidung morgen waschen." Sie nahm großen wert auf Sauberkeit und durch die vielen Menschen, die durch sie ihr Leben ließen, hatte sie sogar eine nicht gerade kleine Menge an Wechselsachen.
"Hast du Hunger? Ich habe noch etwas Trockenfleisch übrig von heute Morgen." Trotz ihres, in ihrem sinne nettem Angebot, blieb ihre Miene und auch ihre Stimme bitter ernst. Sie war sich bei ihm selbst noch nicht sicher was sie nun mit ihm anstellen sollte. Eines war Rose jedoch klar, ihn laufen lassen konnte sie nicht, da er nun in ihrer Scheune war und genug über sie wusste, um anderen Leuten bescheid zu geben. >Okay ich gebe zu, so wie er so da steht gefällt er mir schon...< Ihr blick musterte Caleb nocheinmal ganz genau von oben nach unten, dann sprang sie los und kletterte elegant hinauf, um Kleidung für ihn herauszusuchen.
"Ich werde dich nicht töten... Noch nicht ... es sei denn du gibst mir irgendeinen Grund. Denn eins kannst du wissen, ich gebe Leuten nur ganz ganz ungern eine zweite Chance. Also... überleg lieber dreimal was du tust!" rief sie ihm aus einer Ecke des Dachgeschosses zu.
Über ihr Seil, welches sie an die Decke befestigte, schwang sie sich wieder hinunter und gab ihm seine neuen Klamotten.
"Wenn du möchtest gehen wir morgen zum Bach. Dort kannst du dich von dem Dreck und allem Befreien.
Sie löste ihn letztendlich auch von seinem Seil, damit er sich anziehen konnte, richtet jedoch wieder die Waffe auf ihn, damit er nicht auf dumme Gedanken kommen würde. Nachdem er fertig war, band sie ihn wieder fest.


@Caleb Richmond

zuletzt bearbeitet 07.03.2019 18:59 | nach oben springen

#18

RE: Freizeitpark

08.03.2019 09:23
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Scheiße, das Mädchen war ihm tatsächlich ans Herz gewachsen. Und sie jetzt nicht mehr bei sich zu haben und zudem die Gewissheit, dass sie da draußen alleine umher irrte quälte ihn. Doch er wusste auch, dass Melody sehr tough war. Sie hatte es bis hier hin geschafft und sie würde es weiter schaffen. Zumindest hoffte er das...
Denn trotz dass sie ihm den Rücken zugekehrt hatte, ihn im Stich gelassen hatte konnte er wenn er genau in sich hörte keinen Groll ihr gegenüber hegen. Menschen handelten doch immer nur soweit ihr Instinkt sie führte. Oder?
Caleb horchte, was man von ihm verlangte. Er sah der Blondine noch in die Augen ehe man ihm die Binde und die Fesseln anlegte. Wenig später war er in etwas hinein gestolpert, von dem er felsenfest ausging, dass es ihr Versteck, ihr Unterschlupf gewesen ist. Insgeheim dachte er bei sich, dass er es früher auch so gemacht hatte. Die Menschen, denen er begegnet war. Die Menschen, die er nicht töten konnte, denen er irgendwie doch insgeheim etwas Vertrauen gegenüber bringen wollte. Diese hatte auch er mit verbundenen Augen in sein Versteck gebracht und sie erst dort wieder sehen lassen. So wäre sein Geheimnis bewahrt gewesen. Er konnte sie also irgendwie auch ein bisschen verstehen. Dass sie ihn nun allerdings bis auf die Boxershorts frei machte weckte Unbehagen in seinem Inneren. Was hatte sie vor mit ihm? Wo war sie? Die Geräusche hier drin kamen von überall. Was war das? Ein weicher Boden unter seinen nackten Füßen verriet ihm es war keine Art Kellerverließ, eher eine Hütte. Jetzt stand sie wieder vor ihm, er konnte ihren Duft aufnehmen und sie roch gut, zu gut, dafür dass sie hier draußen scheinbar wohnte. Ihre Finger legten sich an die Augenbinde und sie nahm sie ihm ab. Er blinzelte und musste sich erstmal wieder an das Helle gewöhnen. Seine blauen Augen scannten seine Umgebung. Eine Scheune, sie wohnte in einer Scheune? Und die hatte noch nie jemand überrannt?? Oder hatte sie einfach alle immer getötet, die ihr in den Weg kamen??
Auf ihre Worte hin blickte er kurz zu seiner Kleidung, die sie aufgebart hatte. Der Gedanke an saubere, frische Kleidung auf seiner geschundenen Haut war gerade mehr als herrlich, doch ließ er sich das nicht anmerken.
"Was...hast du mit mir vor wenn du mich nicht umbringst?"
Er sah ihr nach wie sie im oberen Stockwerk der Scheune verschwand. Ein Aussichtspunkt, ein Schlutzplatz zum schlafen. Ihr Versteck war wirklich beinahe perfekt, wenn auch doch leicht zu finden und leicht hinein zu dringen, oder nicht?
Hunger, klar hatte er Hunger. Bärenhunger. Doch durfte er ihre Gaben annehmen ohne Hintergedanken? Was wenn sie ihn erst füttern, dann töten und verspeisen würde? Gott, der Gedanke war wirklich weit hergeholt...und dennoch gar nicht so abwegig wenn man bedachte, was er alles schon erlebt hatte.
Die neue Kleidung nahm er an, sah ihr dabei ins Gesicht. Seine Mine verhärtet, seine Gedanken kreisten wirr umher. Er zog sich unter ihren wachsamen Augen und ihrer auf ihn gerichteten Knarre an, wurde dann wieder gefesselt und sah der kleinen Leine nach. Beinahe wie ein Hund im Garten konnte er einen kleinen Radius in der Scheune betreten aber nur soweit, dass er an nichts selber heran kam, um sich befreien zu können. War er das nun? Ihr Schoßhund??
"Ich brauche aber meine Hände, um etwas essen zu können.."
Murmelte er nun und neigte ihr seinen Kopf etwas entgegen.

@Roselie Thompson

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#19

RE: Freizeitpark

08.03.2019 13:15
Roselie Thompson Roselie Thompson (gelöscht)
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Auf seine Frage, was sie nun mit ihm vor habe, wusste sie selbst noch nicht genau, wie ihr Plan für ihn war. Er war ziemlich groß, gutaussehend und sah Vertrauenswürdig aus. Diese Dinge musste Rose sich eingestehen. Vielleicht war er ja nützlich. Die Leichen, welche sie in ihrem Friedhof vergrub, waren schon etwas schwer. "Kann ich dir vertrauen?" Entgegnete sie ihm mit ernster Stimme. "Ich weiß, das du keinen Grund hättest, mir in irgendeiner Art und Weise zu Helfen, aber dein Zustand scheint nicht sehr gut zu sein. Kaum Essen, kaum trinken, so wie es aussieht auch kaum eine gute Körperpflege. Diese Dinge könnte ich dir geben, wenn du mir auch bei einigen Sachen hilfst."
Sie richtete ihre Waffe wieder auf ihn, während Rose seine Fesseln erneut lockerte, damit er etwas von dem getrocknetem Reh-Fleisch verspeisen konnte. "Ich habe deinen Rucksack durchsucht. Aus dem Grund komme ich zu diesen Aussagen." Sie blickte ihn etwas Fragwürdig an. "Warum seid ihr hier im Wald herum gelaufen? Wo wolltet ihr hin?"
Sie guckte sich ihr Gegenüber noch einmal ganz genau an. "War das vorhin deine Frau?" Ihr Blick wanderte auf seinen trainierten Oberkörper. Jap, eins musste sie zugeben. Von seinem Aussehen, war sie nicht ganz abgeneigt. Vielleicht konnte sie ja sogar etwas Spaß haben. Natürlich ganz ohne Gefühle die alles so elendig kompliziert machen müssten. Nein, einfach nur ein bisschen Spaß, wenn auch gegen sein Willen. Ihr rutschte bei diesen Gedanken ein leichtes grinsen übers Gesicht, welches sie jedoch schnell wieder in die vorherige kraftvolle Miene änderte. "Es wird bald dunkel. Du solltest schlafen. Wir haben morgen einen langen Tag vor uns." Dank einer alten, sagen wir mal Bekanntschaft von ihr, hatte sie eine kleine Spritze, welche mit einem starken Betäubungsmittel gefüllte war, bei sich.
Als er mit essen fertig war, verband Roselie wieder seine Hände und ehe er sich versah, steckte auch schon die Nadel in seinem Hals. Es dauerte keine zwei Minuten, ehe er in sich zusammen sank und wie ein kleines Baby dort am Boden schlief.
"Gute nacht Süßer" Sprach sie noch zu ihm und kuschelte ihn mittels warmer Decken ein. >Sie sehen so süß aus wenn sie schlafen und sich nicht wehren können< dachte sich die kleine Blondine. Von ihrem Schlafplatz aus, welcher sich oben in der Scheune befand, konnte sie den schlafenden Einzelgänger genauestens Beobachten. Doch auch sie wurde langsam müde und schlief ein.
Am nächtens morgen schwang sie ihren eleganten Körper wieder zu ihm hinunter. Mit etwas Wasser, welches sie Caleb in sein Gesicht warf, wurde er schnell geweckt. "Guten Morgen, hast du gut geschlafen?" Ein kleines freches grinsen konnte sie sich einfach nicht verkneifen. "Keine Angst, bevor du dir sonst was denkst, ich habe dich einfach nur ruhig gestellt, damit du nicht auf dumme Gedanken kommst. So gern ich es auch getan hätte, aber ich habe dich nicht weiter angefasst." Sie hockte sich vor den gut aussehenden Mann und reichte ihm etwas zu essen und ein Becher instant Kaffee.
"Iss, du musst genug Kräfte sammeln, wir haben heute so einiges vor mein Lieber. Angefangen bei einem schönem Bad. Ach so, bevor du dich wunderst, du dürftest zwar noch etwas wackelig auf den Beinen sein, aber das legt sich schnell wieder."
Sie löste seine Fesseln und wartete, bis er sein Frühstück aufgegessen hatte.

@Caleb Richmond

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#20

RE: Freizeitpark

08.03.2019 21:25
Caleb Richmond Caleb Richmond (gelöscht)
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Nicht genug Körperpflege?? Hey, warte mal. Instinktiv begann er heimlich an sich selbst zu riechen. Was glaubte sie eigentlich wer sie hier war? Die Queen of Nivea? Hat sie sich mal umgesehen und nach draußen geguckt? Die vielen Untoten, vor denen man jeden Tag buchstäblich wegrennen musste waren ihr wohl noch nicht aufgefallen oder? Genauso wenig der Einsturz der Zivilisation? Wer achtete da bitte als erstes an die verfluchte Körperpflege?? Obwohl...zugegeben, ein heißes Schaumbad, eine Dusche oder gar einfach einmal eine gute Rasur wären schon ein Highlight zur Zeit.
„Mir vertrauen? Ganz ehrlich, ich bin ein guter Kerl. Aber du...was soll das hier? Was willst du von mir?“
Ihre nächste frage ließ ihn leicht schlucken. Seine Frau. Ob Melody seine Frau war.
„Nein. Wir sind...wir waren nur befreundet.“
Sagte er nun und dachte sich, dass es eh nichts bringen würde sie anzulügen, selbst wenn er wollte. Warum auch?
„Wir waren auf dem Weg zu seiner Kolonie. Wir haben etw“s gehört. Etwas von einer Art Zivilisation, die sich einige Menschen nicht weit von hier aufgebaut haben...da wollten wir hin. Hast du davon gehört?“
Herzlich biss er ins eins der Stücke trockenfleisch, denn so sehr er es auch dementieren wollte. Er hatte Hunger bis über beide Ohren. Ihm gefiel es allerdings irgendwie auf eine gewisse Art und weise nicht wie sie ihn ansah. So von oben bis unten. Sein Blick glitt über sie, er beobachtete sie genau. Eine hübsche Blondine. Gott, früher, wenn er sie früher getroffen hätte. Vor dem ganzen scheiss. Er hätte wohlmöglich nicht an sich halten können. Aber jetzt, es war erschreckend was die Apokalypse aus den Menschen machen konnte. Und diese Frau schien unberechenbar. Seine Augen lagen immer noch auf ihr als sie zu ihm herüber kam. Das beinahe zarte blau-grün ihrer Augen fesselte ihn für einen Moment. Doch dann spürte er das nur kurze aber ruckartige stechen an seinem Hals.
„Was...?“
Er sah an ihr hinab und entdeckte die Spritze als er auch schon nur noch doppelt sah. Fuck, was war das? War es das? War es das nun? Ihm wurde schwindelig, schummerig und doch war es irgendwie auch wunderschön...Es war warm, weich, sanft...Es dauerte nicht lange, da schlief er zum ersten Mal wie ein Baby...
Und er hatte wunderbare Träume. Alles war wie früher, alles war in Ordnung. Seine mom lebte noch und sie alle saßen an einem großen Tisch, einer Tafel. Seine Frau, die er nie hatte, seine Tochter, dessen Antlitz er nie zu Gesicht bekommen würde. Seine Freunde aus dem Waisenhaus, seine Stiefschwester, die er immer beschützen würde. Und seine Mom. Wohlauf. Putzmunter. Sie lächelte und sie waren glücklich, alle waren glücklich.
Erwacht war er nun allerdings mit husten. Schreckhaft schlägt er die Augen auf. Das kalte Wasser perlt an seinem Gesicht und seinem Haar ab.
„Fuck...!“
Er bewegt sich in alle Richtungen, will nach seiner Axt greifen, die er aber nicht mehr hatte, mit Händen, die immer noch verbunden waren.
„Was war das? Was war in der Spritze?“
Nur schwammig kam ihm alles von letzter Nacht wieder in den Kopf. Instinktiv rutscht er etwas von ihr weg, auch wenn der Kaffee wirklich verlockend gut duftete. Was hatte sie nur noch alles auf Lager??

@Roselie Thompson

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