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THE DEAD DON’T DIE
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#81

RE: Meer

20.04.2022 08:13
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Das würde noch interessant werden, wenn rauskam, wohin Dean verschwunden war. Dass er sich ebenfalls in Balar aufhielt und dort ein neues Leben mit Duo startete. Aber noch konnte Leif dies nicht erzählen, er wusste noch nichts von der Ankunft des Mannes und selbst wenn, wäre es nicht so einfach, den Bogen zur Church zu spannen. Außer Dean erzählte bereitwillig davon, wo er her kam.
Ob Leif auch an schlechten Tagen flirtwillig sein würde, blieb abzuwarten. Da war er nur noch ein Schatten seiner selbst und hielt sich nicht ohne Grund von allen fern. Aber im Moment hoffte er noch, bei Virgil würde es ihm immer gelingen, diesen Teil zu verdrängen. Oder dass er in seinem Beisein einfach niemals auftauchen würde.

Ach, Njörd hatte den Christen mit dem Wellenschlag doch nur necken wollen. Außerdem war danach eine äußerst prickelnde Situation entstanden. Die Leif verschmäht hatte, aber dennoch. So viel konnten seine Götter gar nicht gegen Virgil haben! Vielleicht versuchten sie auch bereits, seine Gunst zu gewinnen.
Jedenfalls würde Leif einen kleinen Schluck des Messweins trinken. Sozusagen das Blute Christis. Sicher eine interessante Erfahrung. xD
»Meinst du, ich laufe dann mit einem Heiligenschein herum?« Noch etwas, das er anderen erklären müsste. Aber hoffentlich nicht von Dauer wäre. Doch darüber zu scherzen machte es irgendwie einfacher, tatsächlich aufkommende Bedenken wegen einer plötzlichen Konversion abzuschwächen.

»Noch friere ich nicht, aber ich sollte wohl ebenfalls aufpassen, nicht krank zu werden.« Das geschah trotz allem ja recht leicht. Auch wenn Leif Wind und Wetter auf See gewohnt war und ganz gute Abwehrkräfte besaß. Herausfordern wollte er es nicht. Aber im Moment blieb er trotzdem noch so sitzen, einfach weil es viel zu schön war, als dass er die Verbundenheit stören wollte.
»Klingt gut! Der Wald sollte uns das Meiste an Rohstoffen geben, aber Werkzeuge und was wir sonst noch brauchen, kann ich vielleicht aus der Siedlung abzweigen. Oder bei Verbündeten erhandeln.« Irgendeinen Weg würde es da geben. Er musste nur schauen, dass stets genug für seine Leute blieb. Aber im Moment bauten sie eigentlich keine neuen Hütten, es wurden höchstens Verbesserungen oder Reparaturen vorgenommen.
Damit hatten sie auf jeden Fall ein ganz schönes Projekt beschlossen. Sie bauten sich gleich zu Anfang ihrer Beziehung ein Eigenheim. Etwas, das Leif dann doch kurz wieder nervös machte. Natürlich würde er sich bereits jetzt wünschen, mit Virgil in derselben Siedlung zu wohnen, damit sie dieses Fernbeziehungsproblem gar nicht erst haben würden. Es war nur logisch, dass sie sich in der Mitte etwas aufbauen mussten, damit sie dort zusammenkommen konnten. Früher hätten sie sich ein Hotel gemietet oder so ... gegenseitige Besuche wären generell viel einfacher gewesen. Weswegen sie jetzt eine Lösung finden mussten. Trotzdem fühlte es sich wie Verrat an Balar an, weil er so viel verheimlichen würde. Zumindest erst mal. Nichts, was der Siedlung schädigen würde, aber trotzdem. Und was würde passieren, wenn sie ihre Heimat dann doch einbinden würden, würden sie die zwangsweise aufkommenden Hürden meistern? Das alles stand noch in den Sternen, aber sie hatten sich darauf geeinigt, es zu versuchen. Dabei blieb Leif und deswegen würde er bestimmt nicht den Kopf in den Sand stecken.
Er nickte dazu, dass sie besonders aufpassen würden, wenn sie zu ihrem Treffpunkt gingen. »Vielleicht statten wir die Umgebung auch mit Fallen aus.« Denn nichts wäre schlimmer, als ihre Stätte mit Beißern überschwemmt zu sehen, die womöglich auch noch alles zunichtemachten, was sie bereits aufgebaut hatten.

Doch nun ging es darum, wie oft sie sich überhaupt sehen konnten. Und das war ... nicht besonders häufig, wie es schien. Zumindest nicht so oft sie es sich beide eigentlich wünschten. Ob er Virgil mehr zu seinem neuen Posten erzählen sollte? Das Thema Balar und jegliche Interna hatte er aussparen wollen, es sollte auch einfach erst mal nicht wichtig sein. Solang es nur um ihn ging, fiel es Leif leichter, Vertrauen aufzubauen, aber sobald die ganze Siedlung in Gefahr gebracht werden könnte, bekam er schon wieder Bedenken. Aber sie waren jetzt ein Paar, oder? Und er war verdammt stolz darauf, Ivars Vertrauen derart zu genießen und diese Stellung angeboten bekommen zu haben. Weswegen er das gern mit Virgil teilen wollte.
Also gab er sich einen Ruck. »Unser Anführer hat einige Jarls ... Verantwortliche benannt, die das Aufsehen über verschiedene Bereiche und Aufgaben des Dorfes haben. Und auch eine gewichtige Stimme im Thing. Ich bin einer davon.« Wofür er zuständig war, musste er ja vielleicht nicht extra sagen? Es hatte bestimmt mit Fischen zu tun. xD Unter anderem. Aber er beließ es erst mal bei dieser halb schwammigen Erklärung, die ja trotzdem irgendwie alles sagte.
Ein Tag in der Woche! Das klang machbar. »Das ist viel zu wenig ...«, sagte Leif mit schmerzendem Herzen, aber mehr ... würde wohl wirklich nicht drin sein, ohne dass sie beide Gefahr liefen, ihre Aufgaben zu vernachlässigen oder negativ aufzufallen. »Aber wir schaffen das ... und machen das Beste draus.« Sie würden diesen Tag und im besten Fall auch die folgende Nacht jedes Mal absolut genießen und ihre gemeinsame Zeit bis zur letzten Sekunde auskosten. Das nahm sich Leif ganz fest vor.

Und der heutige Tag ... der näherte sich so langsam auch einem Ende. Der Mittag war vorbei und die Sonne war weiter den Horizont entlanggewandert. Nur noch wenige Stunden, dann würde der Abend hereinbrechen und sie sich verabschieden müssen. Stunden ... die Leif ebenfalls noch nutzen wollte. Aber ohne Kopfzerbrechen, das hatten sie jetzt wirklich genug getan.
Also küsste er Virgil, sachte und gefühlvoll. Dabei blieb es jedoch nicht, auch sein Christ schien mehr zu wollen und ließ ihn nicht los. Und diesmal war es Leif, der den anderen ins Gras drückte und sich über ihn begab. Er zog Virgil das Oberteil nicht aus, damit er es weiter warm hatte, aber er schob es ihm ein wenig hoch, um den Bauch und seine Brust mit Küssen zu bedecken. Und jeden Winkel kennenzulernen, den er so erreichte. Bis er schmunzelnd wieder zu ihm hochkam, ihm noch einen Kuss auf die Lippen drückte und fragte: »Bist du nun bereit für eine neue Erfahrung?« Denn diese Gewissheit brauchte er doch kurz, bevor er sich ... noch weiter hinab wagen würde.

@Virgil Chadburn

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#82

RE: Meer

20.04.2022 10:25
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Ja, das würde ein spannendes Wiedersehen werden, definitiv. Aber noch war es nich so weit und bis Virgil Balar wirklich betreten durfte, dauerte es wohl noch ein Weilchen.
Wenn Leifs Götter versuchten Virgil zu verführen, dann machten sie ihre Sache wirklich gut. Denn Virgil fand einfach alles was Leif ihm darüber erzählte.. ziemlich sympathisch. Nun wo er wusste, dass sie gar nicht so grausam waren wie eingangs gedacht. Vor allem diese Offenheit sagte ihm sehr zu.. aber was wenn er sich von Gott abwandte aber Leifs Götter ihn dann auch nicht wollten? Wo würde er dann nach dem Tod landen? im Fegefeuer oder..
„wie beschreiben eure Götter eigentlich Helheim? Leidet ihr dort ebenfalls ewige Qualen?“
Diese Frage kam womöglich recht plötzlich und ohne Zusammenhang. Aber solche Gedanken spukten Virgil halt immer wieder im Kopf herum. Wenn er für beide Glaubensrichtungen nicht gut genug war.. wollte er wenigstens wissen in welcher der beiden Höllen er landen würde. Vielleicht war die der Wikinger ja weniger grausam. Wobei er das irgendwie bezweifelte.

Leifs Frage ließ ihn aber schon wieder kurz auflachen und er schüttelte schmunzelnd den Kopf
„Damit du einen Nimbus erhältst, müsstest du schon ein wirklich mächtiger Heiliger sein oder erleuchtet werden. Dann kann ich für nichts garantieren“
Aber er hatte noch nie jemanden gesehen, der tatsächlich einen Heiligenschein trug. Das waren eher symbolische Abbildungen in den alten Schriften. Aber wer weiß.. vielleicht gab es ihn ja wirklich.

„mhm.. ja eine Säge und einen Hammer kann ich mir mit Sicherheit ebenfalls leihen..“
Elektrische Werkzeuge würden ihnen im Wald ja ohnehin nicht viel helfen. Also mussten sie wirklich alles per Hand schneiden und schnitzen. Aber Virgil freute sich auf dieses Projekt. Das wäre das erste Mal… das er eine Unterkunft fernab seiner Gemeinde besaß. Klar fühlte er deshalb ein aufkeimendes, schlechtes Gewissen. Aber es war auch extrem aufregend. So wie alles an dieser Beziehung, sie hatte stets zwei Seiten.
„ja, gemeinsam mit den Fallen, die wir vielleicht für eure Siedlung aufstellen. Dann würde es auch nicht so auffallen wenn… ein paar Ressourcen verschwinden…“
es war nur ein Vorschlag. Und stehlen war immerhin auch eine große Sünde. Aber naja.. war es wirklich Diebstahl? In Wahrheit sollten die Fallen ja trotzdem ein Mitglied aus Balar beschützen.

Als Leif von seinem Posten in Balar berichtete, hing Virgil an seinen Lippen. Und natürlich wollte er gerne mehr darüber wissen und sofort beginnen ihn auszufragen. Aber einfach nur.. weil es etwas war das Leif ausmachte und worauf er offenbar stolz war. aber er haderte. Denn jede Frage, die er im Kopf formte würde schon wieder danach klingen, als wolle er ihn aushorchen. -Was ist das Thing?- Was ist dein Aufgabenbereich-? etc.. das war tatsächlich ein Thema, das ihre noch so junge Beziehung womöglich etwas belasten könnte. Denn mangelndes Vertrauen.. hielt man nicht ewig aus.
„Verstehe, ich habe mir also einen richtig dicken Fisch aus Balar geangelt“
Scherzte er nun statt weiter nachzufragen. Wobei man selbst diese Aussage schon wieder missverstehen könnte, wenn man es darauf anlegte.
Virgil wollte sich von diesem Thema aber nicht runterziehen lassen, da sprachen sie lieber über ihre künftigen Treffen. auch wenn einmal die Woche wirklich viel zu wenig war.
„Das ist es.. doch die Erinnerung an deine Berührungen.. wird mich auch in einsamen Nächten warm halten“
Das mussten sie einfach. Dennoch würde die Sehnsucht wohl immens werden. und Virgil die restliche Woche vielleicht ein bisschen neben der Spur stehen, weil er so verliebt war.
Ein bisschen wehmütig sah er gen Himmel. Wann war es so spät geworden?? Und wieso verging die Zeit bloß so schnell, wenn man sie mit einem geliebten Menschen teilte? das war so unfair.
Also wollte Virgil noch das Beste daraus machen und.. stieg nur zu gern auf Leifs Kuss ein. Es kam ihm ohnehin schon wieder viel zu lange her vor, dass sie einander richtig berührt hatten.
Also versank er voller Sehnsucht in diesem Kuss. Der jedoch nur kurz andauerte, ehe diesmal Virgil im Gras landete und hoch in den wolkenbedeckten Himmel sah.
Als Leif sein Shirt anhob und ihn mit heißen Küssen verwöhnte zog er kurz etwas die Luft ein, da das wahnsinnig prickelte. Und sich so gut anfühlte!!
Je näher Leif seiner Körpermitte kam, desto nervöser wurde Virgil. Aber auch vorfreudiger. Fast wäre er sogar so dreist gewesen seinen Kopf bewusst tiefer zu schieben, weil er die Spannung kaum noch aushielt..
Doch Leif kam noch einmal zu ihm hoch, weswegen Virgil die Augen wieder öffnete und nur hauchte
„mehr als bereit..“
Er schnappte sich noch kurz Leifs Unterlippe mit den Zähnen und zog ganz leicht daran, ehe er ihm noch einen Kuss aufhauchte und sich anschließend wieder aufgeregt ins Gras sinken ließ.

@Leif Tyrson


Wie kommt es, dass wir Gott so bereitwillig unser Unglück zuschreiben, aber nicht unser Glück?
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#83

RE: Meer

20.04.2022 11:16
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Woher kam denn die Nachfrage nach Helheim so plötzlich? Welche Gedanken tobten da gerade wieder hinter der hübschen Stirn? Dachte Virgil womöglich wieder darüber nach, ob er für das, was er mit Leif teilte, in die Hölle kam?
»Qualen? Nein. Zumindest nicht überall. Eigentlich ist Helheim kein so schlechter Ort, aber jene mit kriegerischem Herzen ... würden trotzdem stets Valhalla vorziehen.« Leif wusste ja nicht genau, wo seine Eltern gelandet waren, aber sie waren tapfer gewesen, indem sie den vermeintlich verletzten Menschen helfen wollten – die Beißer gewesen waren. Sie hatten nicht geschrien, als sie gefressen worden waren. Und Leif ... musste sich einfach einreden, dass sie den Übertritt geschafft hatten und er sie bei den Göttern wiedersehen würde.
»Die Kollision der Christen und uns ... Heiden hat auch unsere damaligen Schriftsteller beeinflusst. Es gab jemanden, der Helheim ein sehr trostloses Bild gegeben hat, weil er es mit der christlichen Hölle gleichsetzte, und diese Vorstellung setzte sich durch. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. In Helheim selbst gibt es einen Ort, der Náströnd heißt. Dort kommen Verbrecher hin ... um bestraft zu werden. Aber der Rest von Helheim? Diese Welt befindet sich ganz unten an den Wurzeln Yggdrasils. Sicher ist es dort dunkler als woanders, aber ich glaube trotzdem, dass man dort auch seinen Frieden finden kann. Immerhin kommen dort auch Alte und Kranke hin, wieso hätten sie es verdient zu leiden? Nur weil es ihnen nicht vergönnt war, in einer Schlacht zu sterben? Wikinger geben ihren Toten alles mit, was ihnen zu Lebzeiten wichtig gewesen war. Damit sie es in der Nachwelt haben. Also werden sie dort auch halbwegs so ihre Zeit verbringen können, wie sie es auf Midgard getan haben, wenn du mich fragst.«
Leif griff nach Virgils Hand und drückte sie. »Was beschäftigt dich, dass du danach fragst?« Irgendwie wollte er es jetzt doch wissen und sorgte sich. Sie wollten sich doch auf das Leben konzentrieren, er versuchte ja auch, sich seine Bedenken nicht anmerken zu lassen, Virgil nach dem Tode nie wieder sehen zu können. Aber das war wohl ein Thema, das immer wieder aufkommen würde.

Schöner war es, sich den Hüttenbau vorzustellen. Wie sie im Einklang Holz spalteten, schleiften, den Grundriss errichteten und alles einfach so herrichteten, wie sie es sich wünschten. Es würde dauern, aber es würde sie auch zusammenschweißen. Und am Ende hatten sie einen Ort ganz für sich allein.
»Das ist eine gute Idee«, wenn sie das mit den Fallen für die Siedlung verknüpften. Es lag Leif fern, mehr zu nehmen als er brauchte, aber er würde das eben ganz genau prüfen, damit es keine Probleme gab.
Leider wurde die Stimmung zwischen ihnen seltsam, als Leif von seiner neuen Berufung erzählte. Er wollte gar nicht, dass das nun so zwischen ihnen stand, was er zuvor auf dem Boot gesagt hatte. Dass er Virgil nicht vertraute oder vielmehr seiner Siedlung. Aber die Sicherheit von Balar würde immer über ihnen stehen, da standen einfach so viele Menschenleben auf dem Spiel, dass es von Leif unfassbar egoistisch wäre, aus Verliebtheit zu viel zu erzählen. Also hielt er sich auch jetzt noch vage. Man konnte Virgil ansehen, wie gern er nachgefragt hätte, und das schmerzte Leif. Er würde ihm so gern alles erzählen. Wirklich alles. Und was Ivars Vertrauen ihm bedeutete.
Der Waliser begegnete diesem Problem mit Humor, was sie zuvor schon gerettet hatte, es als komisch zwischen ihnen zu werden drohte. Und Leif entschied sich, das Gesagte jetzt nicht absichtlich zu missinterpretieren. Er wusste, die Gefahr ging nicht von Virgil aus, das ... war ihm wirklich klar. Auch wenn sein Verhalten es vielleicht nicht belegte. »Du bist eben ein guter Fischer«, gab Leif zurück und zwinkerte. Dabei beließen sie es jedoch.

Das Unwohlsein wurde von Trauer abgelöst, weil sie sich nur so selten sehen würden. »Ich habe wenigstens einen Holzfisch, den ich des Nachts an mich pressen kann«, seufzte Leif und sah an sich herunter. Er trug nur den Vegvisir, aber das war ein Andenken an seinen Vater. Den konnte er Virgil nicht geben. Vielleicht ein klitzekleines Stück von seinem Boot, das er absägen würde? Na ... vielleicht würde er bis zum nächsten Treffen etwas für seinen Partner basteln. Jetzt hatte er diesen Wunsch mehr denn je.
Die Sehnsucht wollte sie jetzt schon ergreifen, obwohl sie noch ein paar letzte Stunden Zeit hatten. Doch wenn es Berührungen waren, die sie über Wasser halten würden ... musste Leif seinem Partner ein ganz besonderes Andenken mitgeben. Und auch sich selbst. Denn es war wahnsinnig aufregend, Virgils Körper mit den Lippen zu erforschen und auch die Hände an Orte zu legen, die er bisher ausgespart hatte. Das könnte er ewig tun, er verlor sich fast gänzlich darin. Vielleicht fand Virgil irgendwann in der Zukunft den Mut, ihn weiter hinab zu schieben, wenn er die Spannung nicht mehr aushielt. Das fände Leif wohl ziemlich heiß. Aber so kam er noch mal nach oben und fragte ... ob Virgil wirklich bereit für diesen Schritt war. Und das war er, was Leif anrüchig schmunzeln ließ.
Dann ging die Reise schon los. Diesmal stoppte er nicht beim Bauch, sondern küsste sich bis zum Bund der Hose. Die er dann mit den Händen hinab zog und dabei jeden frei gewordenen Zentimeter an Haut liebkoste. Die Mitte jedoch immer noch außen vor ließ. Sie jedoch schon verstohlen und fasziniert betrachtete. xD Als der Stoff endlich komplett gewichen war, küsste sich Leif an den Oberschenkelinnenseiten wieder empor und dann ... gab es kein Halten mehr. Ein wenig Scheu machte sich ja doch breit, er wollte nichts kaputt machen oder etwas Unangenehmes tun. Letztlich orientierte er sich daran, was ihm bei sich gut gefallen hatte. All das war extrem ungewohnt, aber ... es gefiel Leif, Virgil auf diese Weise zu verwöhnen, weswegen er – je nach Reaktion – auch mutiger wurde.

@Virgil Chadburn

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#84

RE: Meer

20.04.2022 22:31
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Dieser Gedanke würde ihn wohl regelmäßig begleiten. Auch wenn er sich selbst immer wieder sagte, dass Gott ihm vergeben würde… gewisse Zweifel kamen in manchen Momenten trotzdem auf. Er wollte das gar nicht, konnte es aber auch nicht ganz verhindern. Dennoch wollte er sich von solchen Gedanken das, was er mit Leif teilte, auch nicht kaputt machen lassen. Also kämpfte er mit jeglicher Kraft dagegen an. Manche Nachfragen musste er aber trotzdem stellen einfach damit.. er eine bessere Vorstellung von alledem bekam .
Das was Leif ihm über Helheim erzählte klang eigentlich ziemlich differenziert und sinnvoll. Ob es eine ähnliche Aufteilung auch in der Hölle gab? Das wusste Virgil nicht. Hatte davon aber noch nie etwas gehört, denn Sünde war Sünde.. in Gottes Augen. 
Doch in Helheim konnte man sogar gut leben wenn man kein Mörder war?
„Sind wir inzwischen nicht alle irgendwie Verbrecher?“
Auch das war ein Gedanke, der ihm schon oft durch den Kopf gegangen war. Denn zu töten, zu plündern usw. gehörte in dieser Welt fast schon dazu. Aber vielleicht wurde ja auch hierbei ein Unterschied gemacht, ob man aus Notwehr oder Verteidigung seiner Liebsten jemanden tötete oder aus purer Boshaftigkeit. Er hoffte es zumindest. Genauso verhielt es sich mit dem Stehlen.. schönreden konnte man sich alles. Oder es wenigstens versuchen.
Jedenfalls klang Helheim gar nicht so furchtbar, weshalb Virgil ein bisschen erleichtert nickte und all die Infos wie ein Schwamm aufsaugte.
Das Leif nun jedoch seine Hand nahm und nachfragte… passte ihm wiederum weniger. Auch wenn er es natürlich hätte kommen sehen können. Aber da Virgil ein ehrlicher Mensch war, wollte er ihm auch die Wahrheit über seine Gedanken sagen. Selbst wenn er kurz ein bisschen zögerte.
„Weißt du es ist nur… ich habe mich gefragt was… mit mir passiert, wenn ich mich weder dem einen noch dem anderen Glauben so richtig identifizieren kann. Oder mich schlussendlich weder mein Gott noch deine Götter wollen. Wo werde ich dann landen? wird meine Seele dann einfach von der Finsternis verschlungen und mir ist kein Leben nach dem Tod vergönnt?“
Ja, sie wollten nicht darüber reden aber.. wenn Leif nachfragte, dann musste er auch mit einer Antwort rechnen. Und Virgil hatte wirklich Angst irgendwo in der Ungewissheit zu landen..

Auch das Thema Vertrauen war noch kein Einfaches. Also was blieb Virgil übrig als letztlich mit Humor darauf zu reagieren? Alles andere würde sie nur frustrieren oder die Stimmung trüben und das wollte er wirklich nicht. Er akzeptierte Leifs Einstellung.. hoffte trotzdem, dass er ihm irgendwann genug vertrauen würde, um ihn wirklich in alle Belange einzubeziehen, die seine Kolonie betrafen .
„Dank dir! du bist also selbst schuld daran, dass du nun an meiner Angel hängst“
sagte er schmunzelnd. denn alles was er über das Fischen wusste, hatte Leif ihm beigebracht.

Ja, Leif hatte Virgils Holzfisch als Erinnerung an ihn erhalten. Und Virgil? Er brauchte nicht zwangsläufig einen Gegenstand. Die Erinnerung allein reichte ihm.. vor allem wenn sie noch so frisch und lebendig war.
Trotzdem meinte er.
„Du kannst mir ja eine Haarsträhne von dir überlassen. Als handfester Stalker brauche ich sie schließlich für meine Sammlung“
Es fiel Virgil inzwischen erstaunlich leicht sein eigenes, unangebrachtes Verhalten mit Humor zu nehmen. Hoffentlich ging das Leif auch so und es war nicht immer noch seltsam für ihn, wenn Virgil solche Sachen sagte xD.

Doch es schien der Lust keinen Abbruch zu tun. Denn Leifs Hände und Lippen… sie befanden sich an Stellen, die noch nie ein anderer Mann berührt hatte. Nein.. niemand, auch keine Frau. Und das war wahnsinnig aufregend und machte ihn ziemlich verrückt.
Er verging fast vor Verlangen, sein Körper prickelte am ganzen Leibe.
und er musste die Luft anhalten, als Leif ihn von seiner Hose befreite und er… nun völlig entblößt vor ihm lag. Dabei färbten auch seine Wangen sich kurzzeitig rot denn… er fühlte sich ihm in dieser Situation schon ziemlich ausgeliefert. Aber auf eine gute Weise. Dennoch ließ es seine Aufregung ins Unermessliche steigen als Leif ihm so.. sanfte Küsse an so verschiedene, pikante Stellen gab.
Als Leif dann aber letztlich auch noch die letzte Distanz zu seiner Körpermitte überbrückte, musste Virgil sich wirklich daran erinnern zu atmen! er zog scharf die Luft ein und krallte sich mit den Fingern in den kühlen Boden.
Denn Leif brauchte absolut keine Angst davor haben etwas kaputt zu machen!! Ganz im Gegenteil. Es fühlte sich an als.. hätte er das bereits tausendmal gemacht. Und Virgil wusste wirklich gar nicht wie ihm geschah. Das war.. so viel intensiver als bloß mit der Hand. Und ihm wurde schlagartig bewusst, was er bisher im Leben alles verpasst hatte.
Sie hatten wirklich viel aufzuholen!
Irgendwann vergrub Virgil seine Finger lieber in Leifs feuchtem Haar als in dem kalten Gras und krallte sich mit einer Hand an ihn. Während er mit der anderen.. seine Kreuzkette umfasste und fest drückte. Während er mehrmals ein..
„oh mein Gott..“
keuchte xD war vielleicht nicht die Art von Lobpreisung die sein Gott hören wollte aber.. das fühlte sich einfach wirklich göttlich an.
Weshalb es auch bei ihm nicht all zu lang dauerte.. bis er fühlte, dass er nicht mehr länger an sich halten konnte. und deshalb mit zitternder Lippe hervor presste
„ich bin.. gleich so weit..“
um Leif zu warnen, damit er nicht so eine.. überraschende Erfahrung machen musste wie Virgil zuvor.

@Leif Tyrson


Wie kommt es, dass wir Gott so bereitwillig unser Unglück zuschreiben, aber nicht unser Glück?
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#85

RE: Meer

21.04.2022 12:04
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Schon verrückt, wie viele Gedanken sie sich über das Leben nach dem Tod machen konnten. Aber es war in zweierlei Hinsicht absolut verständlich. Zum einen, weil sie beide darauf hofften, geliebte Seelen im Jenseits wiederzutreffen. Und weil der Tod in der Apokalypse viel gegenwärtiger war als zuvor. Jeden Tag musste man damit rechnen und dann wusste man noch nicht mal, ob man danach als Beißer durch die Gegend wandeln würde – weder tot noch lebendig. Ob man den Übertritt schaffen würde. Und ob man das Leben gut genug gelebt hatte, um das Totenreich betreten zu dürfen, das man sich wünschte.
Leif erzählte bereitwillig, was er über Helheim wusste, auch wenn er nicht sicher war, wie die Lage dort aktuell war. Als Virgil fragte, ob sie nicht alle irgendwie Verbrecher waren, wog er den Kopf hin und her. Bis er die Hand ausstreckte und sie seinem Gegenüber auf die Brust legte, dort, wo das Herz schlug. »Ich glaube, darauf kommt es an. Ob du ein schwarzes Herz hast, das anderen Böses will. Oder ob du aus Notwehr handelst, um dein Hab und Gut zu verteidigen, oder deine Sippe.« Für ihn gab es da einen Unterschied und für seine Götter auch.
Natürlich wollte er wissen, was Virgil umtrieb. Wenn solche Fragen aus dem Nichts kamen, bedeutete es, dass er sich um irgendetwas einen Kopf machte. Und Leif wollte ihm helfen, Klarheit zu erlangen. Die Erklärung ließ ihn sehr ernst werden, denn er verstand diese Gedankengänge wirklich nur zu gut. Für Atheisten endete das Leben einfach und fertig. Aber was war mit jenen, die zwischen Glaubensrichtungen schwankten? Oder abgewiesen wurden, dort, wo es die ruhelose Seele hintrieb? Gab es eine Art Aether, in den sie hineingeworfen wurden? Leif wusste das auch nicht. Aber er hegte ähnliche Bedenken in Bezug auf seinen Glauben. »Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass meine Götter dich in jedem Fall aufnehmen würden. Aber ich bin mir momentan nicht mal sicher, ob sie jeden von uns erreichen würden, selbst wenn sie wollten. Also ... seit der Apokalypse frage ich mich das. Ob etwas mit den anderen Welten nicht stimmt, spezifisch Asgard und Helheim, und deswegen Zombies umherstreunen. Vielleicht, weil jemand oder etwas die Passagen versperrt. Ich habe also nicht mal wirklich eine Ahnung, was mit mir passieren wird, obwohl ich einen festen Glauben habe. Aber sollte es so sein, dass unsere Seelen in der Finsternis umherschwirren ... dann weiß ich, dass wir nach dem Licht suchen werden, das uns schon in der Welt der Lebenden gewärmt hat. Wer weiß, wohin uns das führt. Dich vielleicht doch noch zu der Himmelspforte, an der du für deine Hartnäckigkeit belohnt wirst.«
Ob diese Worte Virgil aufmuntern würden? Leif hoffte es, ihm selbst machten solche Gedanken zumindest ein kleinwenig Mut.

Zu seiner Position sagte Leif jetzt nicht mehr viel. Aber er nahm sich vor, an seinem Vertrauen zu arbeiten. Was er aber jetzt schon tun konnte, war, ein Andenken für Virgil zu finden. Denn bei seinen Worten sah er erneut nachdenklich an sich herunter. Schmunzelte aber dabei, denn die Stalkerwitze fand er wirklich gut. Er wusste ja, wie unangenehm seinem Partner das inzwischen war, aber Leif fühlte sich dadurch wirklich eher geschmeichelt. Vor allem jetzt, wo sie sich beide schon nackt gesehen hatten, war die Vorstellung von Virgil beim Baden beobachtet worden zu sein, nicht mehr so seltsam.
Kurzerhand nahm er eine seiner Äxte aus dem Kleiderhaufen. Hoffentlich dachte Virgil nun nicht, er würde ihn damit in zwei Hälften teilen. xD Nein, Leif hatte etwas ganz anderes vor. Er nahm einen seiner kleinen geflochtenen Zöpfe zwischen zwei Finger, uns säbelte mit der Axt am Ansatz herum. Bis er den Zopf in der Hand hielt und ihn grinsend Virgil hinhielt. »Das wächst ja wieder nach«, meinte er noch dazu und legte die Axt zurück.

Leif war ein Pionier aus vollem Herzen, was sich auch bei der Erkundung von Virgils Körper bewies. Denn er sparte keine Stelle aus und auch, als er sich der Körpermitte widmete, probierte er sich hingebungsvoll aus. Was Virgil dabei alles so von sich gab ... das war Musik in seinen Ohren und trieb ihn nur noch mehr an. Dass es sich so anfühlte, als hätte er das schon tausendmal gemacht, war ein wunderbares Kompliment, auch wenn Leif es nicht hörte. Er tat es jedoch wirklich zum ersten Mal, ging aber dennoch schnell recht mutig vor. Und verließ sich dabei auf die Reaktionen seines Partners. Nun erfuhr er auch, wie scharf es war, wenn sich jemand dabei so fordernd in das Haar krallte. Wegen der vielen Gotteslobpreisungen musste er aber eher schmunzeln, das fand er wirklich ... süß. xD Vielleicht würde er ja irgendwann eher Leifs Namen keuchen statt den seines Gottes. Das hätte auch etwas für sich.
Bis jetzt hatte er sich noch nicht entschieden, was er machen würde, sobald das Finale bevorstand. xD Aufhören, mit der Hand beenden, wegschrecken wie es bei Virgil gewesen war? Nur weil es vielleicht unangenehm wurde? Hm ... nein. Mit solchen Gedanken konnte sich Leif dann doch nicht anfreunden. Er wollte das volle Programm testen, wie sonst sollte er bestimmte Dinge herausfinden? Also blieb er an Ort und Stelle und legte – so wie Virgil zuvor bei ihm – den nächsten Gang ein. Allerdings mit voller Berechnung.
Okay, er zuckte auch kurz, irgendwie war das alles ja doch sehr neu und komisch und so ... auch der Geschmack. xD Aber er fand es jetzt nicht schlimm, ehrlich gesagt. Schön war es auch ... danach noch ein paar Küsse auf die empfindlichen Regionen drumherum zu verteilen und sich dann nach oben zu Virgil zu begeben und lächelnd sein entspanntes Gesicht zu betrachten. Ob ihn auch irgendwo was erwischt hatte? Das war Leif gerade sogar ziemlich egal.

@Virgil Chadburn

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#86

RE: Meer

23.04.2022 22:38
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Hm.. Leifs Worte waren schön gewählt. Allerdings fragte Virgil sich schon, ob es heutzutage noch so einfach war zwischen Notwehr und Vorsatz zu unterscheiden. Die Grenzen diesbezüglich verschwammen ziemlich miteinander. Aber er hoffte mal, dass Leif mit seiner Vermutung recht hatte. Denn Virgil versuchte sich trotz allem ein halbwegs reines Herz zu bewahren.
„Konntest du dir denn stets dein reines Herz bewahren?“
Wollte er von dem Wikinger wissen. Denn manchmal tötete man nicht nur aus Notwehr sondern auch um.. potentielle Gefahren auszuschalten. Obwohl man gar nicht sicher wusste, dass sie einem in Zukunft Leid zufügen würden. Oder seiner Sippe. Doch allein die Vermutung reichte manchmal aus , um Schreckliches zu tun.
Leifs Worte waren wirklich sehr poetisch und spendeten ihm auf seltsame Weise tatsächlich Trost. Auch wenn er damit eigentlich ziemlich schwarz malte. Doch der Gedanke.. dass sie selbst in der Dunkelheit das Licht suchen und finden würden, erwärmte irgendwie sein Herz. Weshalb ihm ohne darüber nachzudenken hinaus rutschte
„Oder zu dir“
Denn momentan würde er wohl viel mehr von Leifs Strahlen angezogen werden, als von jenem des Himmelstores. das zu sagen war vielleicht kitschig und viel zu früh. Aber Virgil trug sein Herz meist auf der Zunge und scheute sich auch nicht davor auszusprechen was er dachte.

Virgil runzelte die Stirn als Leif plötzlich seine Axt zur Hand nahm. Er fragte sich schon, was er nun damit wollte. Als er sie jedoch zu seinem Haar führte hob er beschwichtigend die Hände und schüttelte den Kopf
„nicht doch! dein schönes Haar..“
Das war doch nur Spaß gewesen mit der Haarsträhne. Aber nun.. war sie bereits ab. Weshalb Virgil sie mit einem sachten Lächeln an sich nahm. Sie war noch etwas feucht.. doch so weich und sie roch ein bisschen nach Salz und.. Leif. Weswegen er sie fest an sich drückte und sofort in seiner Hosentasche verschwinden ließ. Das würde ihm Trost und Kraft spenden.. in den kommenden Tagen.
„ich danke dir…“
Sagte er schlussendlich aber doch noch wegen des kleinen Opfers. Wer weiß was er in einsamen Stunden alles mit der Strähne anstellen würde xD

Doch noch konnte die Haarsträhne auf ihren Einsatz warten. Denn noch konnte seine Sehnsucht direkt durch Leifs Nähe gestillt werden. Und seine.. Berührungen. Seine sehr seeehr intensiven Berührungen! die Virgil förmlich um den Verstand brachten.
Er versuchte ja noch ihn zu warnen, doch Leif.. ignorierte seine Warnung einfach und legte stattdessen noch einen Gang zu. Weshalb es Virgil unmöglich war.. seine Worte zu wiederholen. So sehr überwältigte ihn sein Höhepunkt und er stöhnte seine Lust lautstark in den Himmel.
Das Leif dabei an Ort und Stelle blieb… war ihm im Nachhinein fast ein bisschen unangenehm. Kaum, dass sein Kopf wieder mit Blut versorgt wurde.
Die kleinen Küsse die Leif anschließend auf seine Körpermitte hauchte.. kitzelten ungemein, weil noch alles so empfindlich war und kribbelte, weshalb er Gänsehaut bekam.
Seine Wangen waren leicht rötlich gefärbt.. da er immer noch nicht so ganz glauben konnte… dass das gerade passiert war.
Die Augen geschlossen öffnete er sie erst wieder als Leif zu ihm hoch kam und ihn sanft küsste. Da trat automatisch ein erschöpftes aber zufriedenes Lächeln auf seine Lippen als er die Augen wieder öffnete.
„das war.. unglaublich. Kaum zu fassen…. was wir bisher im Leben verpasst haben..“
Virgil war nun definitiv auf den Geschmack gekommen und wollte mehr davon. viel viel mehr! Leif hatte zwar nichts im Gesicht abbekommen aber sein Mundwinkel war… trotzdem noch ein bisschen schmutzig, weshalb Virgil ihm sanft mit dem Daumen darüber wischte, ehe er ihm auch einen Kuss aufhauchte
„also du bist definitiv ein tapfererer Krieger als ich..“
sagte er schmunzelnd, weil Leif einfach.. verharrt war. Es war ihm trotzdem ein bisschen unangenehm. Weshalb er einfach fragen musste
„und…. wie war es für dich?“
War ihm nun schlecht? brauchte er auch Met oder Wein? oder war er nun angeekelt? von ihm oder der Situation? es wirkte nicht so.. aber wer wusste schon was in diesem schönen Kopf vor sich ging.

@Leif Tyrson


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#87

RE: Meer

23.04.2022 23:19
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Ob Leif sein reines Herz bewahrt hatte, war keine einfach zu beantwortende Frage. »Ich habe ... zumindest noch nie getötet, um mir einen Vorteil zu verschaffen.« Was er verschwieg, war die Tatsache, dass er stets den Sog der Dunkelheit spürte, wenn er seine Äxte schwang. Und dass er durchaus ... Spaß dabei empfand. Bei Beißern hatte er nicht so ein schlechtes Gewissen, auch wenn es ihn gewissermaßen ängstigte, sich irgendwann total zu verlieren. Als Negan angegriffen hatte, war es ihm fast passiert. Und da hatte er gegen Menschen gekämpft, gegen Lebende. Bis dahin hatte er die Opfer, die auf seine Kosten gingen, an einer Hand abzählen können. Aber seitdem ...
Man sah ihm sicher an, dass seine Antwort mehr implizierte, als er offenlegte. Doch auch hier war er noch nicht soweit, sich völlig zu öffnen. Was sollte ein guter Christ wie Virgil denn von jemandem wie ihn halten, der einen gewissen Wahnsinn in sich trug? Im Augenblick hatte er noch die rosarote Brille auf, war einem Ideal verfallen, das er bei seinen Stalker-Unternehmungen gesehen hatte. Doch den echten Leif, mit allen Facetten, kannte er nicht. Noch nicht. Doch diese Gedanken wollte der Isländer jetzt nicht zulassen, er wollte diese Dunkelheit nicht mal im Ansatz spüren, wenn er mit Virgil zusammen war. Also verdrängte er sie und zwang sich zu einem Lächeln.
Das noch eine Spur wärmer wurde, weil er ein Licht für Virgil sein könnte. Das war eine viel schönere Vorstellung, als in der Finsternis zu versinken. Er fand das gar nicht kitschig. Und er hoffte, sie würden füreinander stets ein strahlendes Licht sein können, egal, was auf ihrem Weg noch passierte.

Leif war nicht besonders eitel, weswegen er sich die Haare eigentlich auch eher selten zurück flocht. Doch es waren nur kleine Zöpfe, die er trug, also würde ihm kein Büschel fehlen, sodass es auffiel. Und die paar Haare würden sicher auch rasch nachwachsen. Es ging ihm nun vor allem darum, dass auch Virgil ein Andenken besaß, sollte ihn die Einsamkeit zu sehr erdrücken. Sieben Tage waren schließlich eine lange Zeitspanne, wenn man eigentlich jede Minute zusammen verbringen wollte. »Nicht dafür«, meinte er noch und beobachtete schmunzelnd, wie rasch Virgil das Kleinod verschwinden ließ. Nichtsahnend, was er damit vorhatte. xD

Jetzt hatte Leif erst mal was mit dem Waliser vor! Da hatte es etwas Gutes, dass Virgil den Anfang gemacht hatte. So wusste Leif schon, wie es sich bei sich selbst angefühlt hatte und dass das Ende ... durchaus überraschend kommen konnte. Außerdem wollte er seinen Mut in diesen Dingen zeigen, wenn ihm dieser schon in anderen fehlte. So ungewohnt das alles auch war, so hatte es auch etwas für sich. Na ja .. bis auf den Geschmack vielleicht. xD
Leif kam trotzdem erst mal nach oben, weil er Virgil nun einfach betrachten musste, so entspannt wie er nun war. Und ... zufrieden. Nun war er es, der rot anlief. Mit Komplimenten konnte er dann gerade doch nicht so gut umgehen, aber es schmeichelte ihm, dass es sich offenbar so unglaublich angefühlt hatte.
»Hm ... ich würde es dennoch nicht anders wollen. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrungen mit dir zusammen mache.«
Weil er ein tapferer Krieger sein sollte, hauchte Leif seinem Partner einen Kuss auf die Stirn. »Ich habe ... durch dich gelernt. Und ich war neugierig. Ob das wirklich was mit Tapferkeit zu tun hatte, weiß ich nicht.«
Nun platzierte er einen Kuss auf Virgils Lippen. »Es war gut. Mehr als gut. Ich könnte es sofort wieder tun.« Aber Met brauchte er trotzdem. Weswegen er nach der Flasche griff, sich mit ihr neben Virgil niederließ und einen kräftigen Schluck trank. Bevor er sie an ihn weiterreichte und sich dann seitlich neben ihn legte, um ihn weiter zu betrachten. Dabei stützte er den Kopf in die Hand und strich mit der anderen sachte über Virgils Bauch. »Der Abschied rückt näher«, meinte er traurig. Die Sonne war nicht besonders gnädig und wanderte schon gen Horizont. »Treffen wir uns in sieben Tagen wieder hier und du zeigst mir den Ort, den du für unsere Hütte ausgesucht hast?«

@Virgil Chadburn

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#88

RE: Meer

23.04.2022 23:47
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Leifs Antwort war schon wieder ziemlich ausweichend. Darin war er wirklich gut oder? Noch ließ Virgil sich mit solchen Worten abspeisen, weil er ihm einfach nicht zu nahe treten wollte. Aber es würde sicher die Zeit kommen, wo er nachhaken und die Dinge nicht einfach so stehen lassen würde.
Für den Moment jedoch nickte er nur und betrachtete seinen Partner mitfühlend. Definitiv hatte er schon schlimme Dinge erlebt oder getan.. aber das schreckte Virgil keineswegs ab. Er war dennoch der festen Überzeugung, dass Leifs Herz gut war. Es konnte gar nicht anders sein, so wie er ihn hier gerade behandelte. Und selbst wenn es dunkle Seiten an ihm gab, die würde Virgil genauso akzeptieren und lernen damit zurecht zu kommen.

Leif hatte Recht.. Virgil war eigentlich auch froh diese Erfahrung gemeinsam mit Leif zu machen, musste aber dennoch anmerken
„trotzdem hätte ich nichts dagegen gehabt.. dich bereits vor 10 Jahren getroffen zu haben“
meinte er und schmunzelte. Das zeigte, dass er diese Erfahrungen nur mit ihm machen wollte. Aber gerne schon etwas länger ‚geübt‘ hätte. Doch auch jetzt war es wahnsinnig aufregend und er fühlte sich wie ein verliebter Teenager der von Frühlingsgefühlen überschwemmt wurde.
„also in jedem Fall bist du ein guter.. Entdecker..“
denn so wie er seinen Körper erkundet hatte.. puh, da wurde ihm schon wieder heiß, wenn er nur darüber nachdachte.
Dennoch zog leider der Abend ins Land und die Zeit der Trennung näherte sich. Das.. gefiel Virgil ganz und gar nicht. Weshalb er leise murrte und sich ebenfalls hinlegte, um sich an seinen Wikinger zu kuscheln.
„das werden 7 schreckliche Tage..“
meinte er nur traurig und drehte sich in Leifs Armen um, um ihm in die Augen sehen zu können.
„ich werde jede Sekunde davon an dich denken…“
und das meinte er genau so wie er es sagte. Es folgten.. weitere Küsse.. sehnsuchtsvolle Berührungen und wieder Küsse… bis es ihnen irgendwann, schweren Herzens, gelang sich voneinander zu trennen.
Virgil lief wie benebelt zurück nach Hause, denn er schwebte förmlich auf Wolke 7.
Und musste sich bei der Church wirklich verkneifen nicht dauerhaft glücklich grinsend durch dei Gegend zu laufen.
Mit jedem Tag der verstrich, wurde das Grinsen aber auch weniger, denn er vermisste Leif einfach fürchterlich! Weshalb er die Minuten bis zu ihrem nächsten Treffen zählte.
Ein Treffen bei dem sie einander noch näher kamen… sowohl körperlich als auch emotional. Und sie planten den Bau ihrer Hütte.
Weshalb sie sich erneut in einer Woche direkt an dem Ort treffen wollten, den sie für ihr Heim auserkoren hatten.
Virgil konnte es kaum noch erwarten und stahl sich so früh wie möglich aus der Church davon. Es war immer noch nicht so einfach Notlügen zu finden.. aber so verrückt wie er nach Leif war, würde er wohl selbst diese Sünde für ihn begehen.
Er hatte eine Säge dabei, sowie einen Hobel. Mehr konnte er allerdings nicht unauffällig entwenden.
Aufgeregt fand er sich an ihrem Treffpunkt ein.Denn er hielt es wirklich kaum noch aus Leif endlich wieder zu sehen! Einmal in der Woche war wirklich… die reinste Folter!! Und Virgil musste mehrfach sündige Dinge in seinem Bett tun, um dieser Sehnsucht irgendwie Herr werden zu können.
Aber heute war es endlich wieder so weit. Und auch wenn das bereits ihr drittes Treffen als offizielles Pärchen war… war er trotzdem wieder unfassbar nervös und aufgeregt.

@Leif Tyrson


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#89

RE: Meer

24.04.2022 00:17
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Leif war froh, dass Virgil nicht nachfragte, auch wenn er ein schlechtes Gewissen hatte, ihn schon wieder so abzuspeisen. Irgendwann würde er ihm davon berichten. Oder würde es nicht mehr verbergen wollen. Aber solang er konnte, würde er solche Themen noch aussparen. Sie waren ganz am Anfang ihrer Beziehung und mussten doch noch keinen vollständigen Seelenstriptease hinlegen. Ob Virgil auch noch Geheimnisse vor ihm hatte, die er gezielt verschwieg, selbst wenn Leif nachfragen würde? Oder hatten Christen so was nicht? Virgils Blick konnte Leif jedenfalls kaum ertragen, denn er fand nicht, dass er Mitgefühl verdient hatte.

»10 Jahre früher? Uff ... kaum vorstellbar, wie grün ich damals noch hinter den Ohren gewesen bin. Ich weiß nicht, ob du mich dann schon gut gefunden hättest.« Leif grinste, da kam ihm ein Gedanke. »Wie alt bist du eigentlich?« Er schätzte, dass sie nicht weit auseinanderlagen, aber ihn interessierte es schon, wie viele Jahre sie wirklich trennten.
»Hm, das will ich auch hoffen. Ich bin immerhin ein Wikinger, Entdecken liegt uns im Blut.« Virgil konnte sich also darauf verlassen, dass er seinen Körper immer so ausgiebig erkunden würde. Denn Leif hatte nicht das Gefühl, ihn schon auswendig zu kennen, ganz im Gegenteil.
Doch nun kam die Zeit des Abschieds, welcher ihnen erwartungsgemäß schwerfiel. Noch an diesem Morgen waren sie beide Single gewesen. Und nun? Hatten sie bereits sehr viel miteinander geteilt und befanden sich im Liebestaumel. Weswegen sie sich kaum voneinander trennen konnten ... nur die Vernunft trieb sie letztlich auseinander. Sich des Nachts auf See oder in den Wäldern aufzuhalten, konnte schnell riskant werden. Besonders Letzteres, und Leif wollte wirklich nicht, dass Virgil sich mehr in Gefahr brachte als nötig.
Leif paddelte wie in Trance zurück und fiel mit dem Holzfisch in den Händen in sein Bett. Wie auch an jedem folgenden Abend. Er war froh, dass er tagsüber Aufgaben hatte, die ihn ablenkten. Aber wenn es mit dem Boot rausging, wünschte er sich jedes Mal, Virgil würde neben ihm sitzen und mit ihm rudern. Und nicht nur das. Manchmal fragte er sich aber auch, ob das alles richtig war und er sich nicht doch zu schnell geöffnet hatte. Darauf wusste er keine Antwort. Er war in Virgil verliebt, so viel konnte er sagen. Und er wollte ihn wiedersehen, am liebsten sofort.
Irgendwie vergingen diese Tage aber und sie trafen sich ein zweites Mal. Bei dem sie es trotz aller Sehnsucht tatsächlich schafften, ihre Hütte zu planen und zu besprechen, was sie alles besorgen mussten.
Der Vermissungsschmerz wurde auch danach nicht besser. Eher schlimmer. Und so brach auch Leif noch im Morgengrauen auf, als der Tag endlich gekommen war, und raste danach durch die Wälder. In einer Umhängetasche hatte er Proviant und Werkzeug, aber wenn er ehrlich war ... konnte er sich kaum vorstellen, heute ernsthaft an ihrem Projekt zu werkeln. Am liebsten würde er mit Virgil rausfahren und die Stille des Meeres genießen. Und die Zweisamkeit. Aber sie hatten sich darauf geeinigt, sich dieses Refugium zu bauen, also würden sie damit heute anfangen!
Deswegen war Leif heute auch nicht wirklich rausgeputzt. Er trug eher praktische Kleidung und hatte sein Haar zu einem Dutt gedreht, damit es ihm nicht ins Gesicht hängen würde. Dafür hatte er seinen Bart mal wieder etwas gestutzt, damit er nicht ganz mehr so wie ein wilder Barbar aussah. xD Auch er war nervös. Sehr nervös. Aber das legte sich, sobald er auf die Lichtung trat und Virgil dort im Licht der aufgehenden Sonne stehen sah. Da ließ er seine Tasche bloß zu Boden gleiten und näherte sich raschen Schrittes. Bis er Virgil an seiner Kette zu greifen bekam und ihn in einen leidenschaftlichen Begrüßungskuss verwickelte.

@Virgil Chadburn

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#90

RE: Meer

24.04.2022 00:34
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Sie durften die unbeschwerte, erste Verliebtheitsphase gerne noch ein bisschen genießen. Auch wenn das schwierig war, wenn sie schon jetzt so viele Hindernisse überwinden mussten. Aber sie gaben ihr Bestes. Und das war mehr als nur gut. Denn alle Hürden kamen ihm mit Leif an seiner Seite gleich viel weniger hoch vor.
„Das hätte ich mit Sicherheit.. allerdings hätte ich es mir damals vielleicht noch nicht eingestanden“
Denn auch bei ihm hatte es eine Weile gedauert, bis er mit seiner Sexualität ins Reine gekommen war. Also.. das war er immer noch nicht ganz aber er hatte zumindest aufgehört sich dagegen zu wehren. Vielleicht also doch besser, wenn sie sich erst jetzt trafen. Denn früher wäre alles nur noch komplizierter gewesen.
„Ich bin 29 und du?“
oh Virgil hoffte, dass sie nun nicht etliche Jahre auseinander lagen und Virgil sich hier irgendeinen Jungspund geangelt hatte. Denn so ein bisschen jünger sah Leif schon aus als er. Bitte nicht die nächste Sünde! aber nein.. so jung war Leif mit Sicherheit auch nicht.

Die kommenden Wochen waren von vielen Auf und Abs gepflastert. Denn natürlich hatte auch Virgil immer wieder ein paar Bedenken. Vor allem während der Predigten von Father Carter. Wo er sich immer.. ziemlich ertappt fühlte. Und die Sorge nicht los wurde, dass er alles wusste und indirekt von ihm sprach. Aber dennoch konnte er sich nicht dagegen wehren, dass ihn nachts in seinem Bett die Sehnsucht überfiel. Manchmal schämte er sich dafür, seiner Lust so freien Lauf zu lassen.. und wegen all seiner sündigen Gedanken. Aber andererseits fühlte sich das auch wahnsinnig gut an.
Und spätestens wenn er Leif sah, waren ohnehin alle Bedenken wieder wie weg geblasen. In seiner Nähe schien sein Gehirn Pause zu machen und nur sein Herz für ihn zu sprechen.

So war es auch heute. Jede Sekunde des Wartens erschien ihm unerträglich. Bis er endlich Leifs Schritte im Gras vernahm. Sofort drehte er sich zu ihm um und begann zu strahlen. Kam ihm rasch ein Stück entgegen und vergrub sofort die Hände tief in seinem Haar um ihn leidenschaftlich zu küssen.
Gott wie er dieses Gefühl vermisst hatte! Er konnte gar nicht genug davon bekommen und küsste ihn weiter und weiter.. Hauchte bloß zwischendurch ganz kurz
„ich habe dich so sehr vermisst..“
und wieder versiegelte er seine Lippen mit denen von Leif. War es wirklich normal, dass man jemandem so sehr verfiel? Dass man ihn einfach.. durchgehend küssen und berühren wollte? Virgil konnte nämlich gar nicht mehr damit aufhören. Allerdings brauchten sie etwas Luft. Weshalb er den Kuss irgendwann löste und ihm stattdessen bloß ganz viele, kleine Küsse auf die Lippen hauchte.
„Ich weiß wirklich nicht, wie ich diese ständige Sehnsucht noch länger ertragen soll..“
Sagte er abgehakt zwischen jedem seiner Küsse. Das mit ihren Kolonien war kompliziert.. das wusste er. Trotzdem hatte Virgil inzwischen das Gefühl… das diese Hütte vielleicht doch nicht mehr das Richtige für sie war. Er wollte richtig mit ihm zusammen sein.. ihn jeden Tag sehen und berühren. er hasste diese Geheimnistuerei

@Leif Tyrson


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#91

RE: Meer

24.04.2022 01:03
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Vielleicht war es genau deswegen nötig, die Verliebtheitsphase ganz besonders auszukosten. Ihnen würden definitiv noch Hürden bevorstehen, aber warum sollten sie sich damit früher belasten als nötig. In diesem Stadium könnte ihre Beziehung daran zerbrechen. Sie musste erst mal gefestigt werden, ebenso wie das Vertrauen ineinander. Dass sie das meistern würden, stand für Leif außer Frage, trotz der Zweifel, die er manchmal hegte.
»Ich bin auch 29. Im Februar geboren.« Leif lächelte erfreut, irgendwie war es total schön, dass sie sogar das Alter teilten. Wenn auch sicher nicht ganz genau, einige Monate würden gewiss zwischen ihnen liegen. Auf jeden Fall musste Virgil sich wegen dieser Sünde keine Sorge machen. Er verführte hier keinen viel Jüngeren oder gar Minderjährigen.

Auch Leif musste sich selbst des öfteren Abhilfe verschaffen. Doch es gab ihm so gut wie keine Milderung. Jetzt, wo er wusste, wie gut es sich anfühlte, wenn Virgil es tat. Da waren seine eigenen Berührungen ein schlechter Witz gegen. Aber was sollte man machen, wenn der Partner nicht da war und die Sehnsucht hochkochte? Es war besser als nichts. Schämen tat sich Leif deswegen jedoch nicht, für ihn war es ja aber auch keine Sünde.
Doch am Tage des Wiedersehens wurde ohnehin alles durch die Vorfreude verdrängt. Leifs Herz schlug wie verrückt, sobald er dieses Strahlen in Virgils Gesicht sah. Das war so ein wunderschöner Anblick, dass er wirklich nicht wusste, wie er Virgil am Ende ihres Treffens je wieder gehen lassen konnte. Und wie er das überhaupt bisher geschafft hatte.
Wie sehr sie sich nacheinander sehnten, machte auch ihre Begrüßung deutlich. Sie kamen ja kaum dazu, Luft zu schnappen, so leidenschaftlich wurde ihr Kuss. Auch Leifs Dutt war bald Geschichte. Und falls Virgil ebenfalls einen trug, seiner auch. Denn Leif liebte es in gleichem Maße, die Hände in dessen Haaren zu vergraben und es durcheinanderzubringen.
»Ich dich auch«, hauchte er atemlos zurück, was aber fast in einem erneuten Kuss unterging. Der aber leider nicht mehr ewig anhielt. Bevor noch einer von ihnen erstickte, brauchten sie wohl eine Pause. Oder ganz viele kleine Pausen. Denn Virgil konnte immer noch nicht von ihm ablassen. Was okay war, Leif hatte auch nicht vor, ihn freizugeben.
Virgil hatte recht, es war fast ein Ding der Unmöglichkeit, diese ständige Zerrissenheit zu ertragen. Sich so nah und doch so fern zu fühlen. Nicht mal miteinander reden zu können oder sich Nachrichten hinterlassen. Sie waren an diese Treffen gebunden und nur die Götter wussten, was geschehen würde, wenn einer von ihnen mal nicht auftauchen würde.
Doch was war die Alternative? Einer von ihnen müsste die Kolonie verlassen. Leif würde niemals bei der Church dauerhaft akzeptiert werden. Und würde Virgil sich in Balar wohlfühlen? Irgendwann vielleicht, aber jetzt war noch nicht der richtige Zeitpunkt für so einen Schritt. Leifs Blick wurde traurig und er strich Virgil über die Wange. »Es macht uns stärker. Und lässt uns die gemeinsame Zeit noch mehr wertschätzen. Irgendwann ... lassen wir uns was anderes einfallen. Aber im Moment ist diese Hütte unsere beste Option. Der Sehnsucht ... müssen wir anders Herr werden.«
Damit nahm er den Kuss wieder auf. Wusste nicht, was er damit wirklich meinte. Nur, dass er es jetzt auch nicht länger abwarten konnte, Virgil richtig zu berühren. An der Hütte konnten sie später noch arbeiten. Aber jetzt .... wollte Leif etwas anderes. Weswegen er die Hände vorsichtig unter Virgils Oberteil wandern ließ und dort über die warme Haut strich.

@Virgil Chadburn

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#92

RE: Meer

24.04.2022 22:17
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Virgil begann zu strahlen, als Leif ihm mitteilte, dass er ebenfalls 29 war. das musste eindeutig Schicksal sein!
„Dann trennt uns tatsächlich nur ein halbes Jahr. Ich werde im September 30. Eigentlich sollte ich deshalb eine große Party schmeißen hm..? zu blöd, dass ich keine Ahnung habe wie man richtig feiert“
Aber die Christen waren jetzt nicht soo die Partygänger. Wobei Virgil schon manchmal Lust darauf hatte. Und beim Lagerfeuer floss der Alkohol auch manchmal in Bächen. Aber trotzdem war er noch nie auf so einer richtigen Sause.. so wie andere Teenager das taten. In seinem Internat waren solche Partys immerhin auch nicht erlaubt.
Aber vielleicht konnte jemand wie Leif ihm dabei helfen? Die Wikinger wussten offenbar sehr gut wie man Feste feierte.

Heute aber wollte er nur sein Wiedersehen mit Leif feiern. Das war mehr als Grund genug. Eigentlich der Beste den es gab.
Und sie zelebrierten diesen Moment ohne viele Worte, sondern nur durch Gesten. Durch sehr.. intensive Gesten, die Virgils Körper augenblicklich vollständig unter Spannung und Vibration setzten.
Dabei waren es doch nur Lippen und Hände die ihn berührten. Wie konnte so etwas…. ein derartiges elektrisierendes Gefühl auf seinem Körper auslösen?? Er verstand die Wissenschaft dahinter einfach nicht. Und sie war ihm auch völlig egal, er wusste nur.. dass er mehr davon wollte. Und nun wurde ihm auch langsam klar, weshalb das hier bei den Christen eine Sünde war. Denn es machte süchtig.. und jede Sucht war gefährlich. Denn sie führte dazu, dass man Dinge tat, um diese Sucht zu befriedigen, die alles andere als demütig waren. Man wurde unvorsichtig, gierig, vernachlässigte seine Pflichten. All das hatte er inzwischen bemerkt. Und dennoch war es wie bei jeder Sucht. Er kam einfach nicht davon los. Und wollte es auch gar nicht, da er sie viel zu sehr genoss.
Ob es sie wirklich stärker machte diese ständige Sehnsucht auszuhalten? Virgil wusste es nicht. aber er nickte.
„ich freue mich auf die gemeinsame Zukunft mit dir.. aber jetzt.. will ich erst mal die Gegenwart in vollen Zügen genießen“
ja, er hatte damit angefangen. Doch Leifs Berührungen holten ihn ganz schnell wieder ins Hier und Jetzt zurück. Denn er zog scharf die Luft ein, als er seine kühlen Finger auf seiner nackten Haut spürte. Das prickelte schon wieder so herrlich und zwischen seinen Beinen spannte längst alles.
Weshalb er es Leif gleich tat und seine Hände ebenfalls unter das Shirt des Wikingers führte. Nur beließ er es nicht dabei ihn zu streicheln, nein er zog ihm das Shirt, ohne zu zögern, über den Kopf, um es achtlos zur Seite zu werfen.
Nun löste er sogar den Kuss, da er sich zu seiner Schulterbeuge hinab beugte, um ihn zu küssen.. etwas an seinem Schlüsselbein zu knabbern und anschließend seine Hände über Leifs trainierte Brust wandern zu lassen. Direkt zum Bund seiner Hose. An welchem er kurz verharrte. Ehe er… noch weiter hinab streichelte, seine Erregung durch den dünnen Stoff der Hose bereits spürte. Ein Gefühl das ihn sofort wieder irre machte.
Die Hand beließ er für ein paar Augenblicke dort, ehe er nun den Kuss seiner Lippen wieder leidenschaftlich fortsetzte. Während seine Hand.. Leif immer intensiver zwischen den Beinen verwöhnte. Es durch den Stoff der Hose zu tun hatte irgendwie auch etwas Erotisches.

@Leif Tyrson


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#93

RE: Meer

24.04.2022 22:52
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Im September würde Virgil also runden? In Leifs Kopf gingen sofort Planungen los, wie sie das in Balar feiern würden, ganz automatisch. Ohne zu wissen, was bis dahin alles passieren würde. Ob Virgil bei ihm leben würde, oder zustimmen würde, für eine Überraschungsfeier vorbeizukommen. Die ihm womöglich nicht mal gefallen würde, weil er niemanden aus dem Dorf kannte. Hm. Und wenn sie nur zu zweit feierten? War es dann überhaupt eine Party? Und was war mit Virgils Freunden bei der Church? Dort gab es gewiss Menschen, die ihm etwas bedeuteten und mit denen er seinen Ehrentag auch verbringen wollte. Würden sie überhaupt jemals ganz befreit zusammen feiern können? Virgils Freunde und Leifs Freunde?
Wie viel so ein einzelner Gedanke auslösen konnte. xD Doch Leif ließ sich nichts anmerken, sondern strahlte ebenfalls. »Auch Feiern kann man lernen. Ist noch einfacher als Fischen, versprochen.« Also ... sollte Virgil daran Interesse haben, würde Leif ihn auch noch lehren, wie die Wikinger zechten.

Aber nicht alles musste man mit Alkohol begießen. Bei ihren Wiedersehen machten sie sich durch Worte und Körpereinsatz klar, wie sehr sie einander vermisst hatten. So auch heute, bei ihrem dritten Treffen. Es fühlte sich fast so an, als würde es schon ewig so gehen. Dabei war es erst drei Wochen her, dass Virgil Leifs Leben derart auf den Kopf gestellt hatte.
Natürlich war es auch Leif schon aufgefallen, dass er mit den Gedanken nicht mehr so fokussiert war wie sonst, womöglich seine Pflichten nicht so ernst nahm, wie man es von ihm gewohnt war. Und auch ... dass er süchtig war. Dass die Woche Abstinenz schlimme Entzugserscheinungen mit sich brachte. Zwar glaubte er nicht, dass er dafür in die Hölle kommen würde, aber er versuchte dennoch, sich am Riemen zu reißen. Wenn er sich in die Arbeit stürzte, sorgte das immerhin dafür, dass die Tage schneller vergingen und er nicht so viel Zeit zum Nachdenken hatte. Aber sobald er Virgil hier traf ... war es, als würden sie sich unter den Zweigen Yggdrasils befinden, die sie beschützten und ihnen eine ganz eigene kleine Welt schenkten. So gut wie alles war dann vergessen. Nur noch sie beide zählten und es war ganz egal, was daheim vor sich ging. Zumindest jetzt war das noch so. Bald würde sich das wohl zwangsläufig ändern.
Leifs Herz polterte, weil Virgil von der gemeinsamen Zukunft sprach. Und dann, weil sie sich küssten und berührten. Sie hielten es beide wohl nicht viel länger aus. Ob es fortan immer so laufen würde? Dass sie erst mal übereinander herfielen, bevor sie sich der Hütte widmen konnten? Leif hätte überhaupt nichts dagegen.
Wenn er allein in seinem Bett lag, stellte er sich vor, wie Virgil ihn berührte, glaubte, genau zu wissen, wie sich das anfühlte. Die Realität war so viel besser. Schon die sachteste Berührung reichte, um ihn vollkommen wahnsinnig werden zu lassen. In diesem Fall war es ein guter Wahnsinn.
Er ließ sich das Shirt über den Kopf ziehen und tat Selbiges bei Virgil. Denn er hielt es nicht länger aus, seine Haut nicht direkt auf seiner zu spüren. Aber dann übernahm sein Partner schon die Führung, was Leif die Augen schließen und leise keuchen ließ. Er wurde erst lauter, als Virgil so ungeniert seine Körpermitte massierte. Ja, es war geradezu verrucht, es durch den Stoff zu tun ... es sorgte dafür, dass Leif rasch mehr wollte. Viel mehr.
Während sie sich hemmungslos küssten, trieb Leif sie beide in Richtung eines Baumes, gegen den er Virgil nun drückte. Und sein Becken fordernd weiter gegen die Hand presste. Mit zittrigen Händen öffnete er nun Virgils Hose und ließ seine Finger ohne Vorwarnung in dessen Schritt wandern. Ohne Stoff dazwischen. Do konnte er ihn ebenfalls etwas anheizen. Sein Instinkt sagte ihm eigentlich, dass er Virgil packen und umdrehen wollte, dass ihm nicht reichen würde, womit sie sich sonst etwas Gutes taten. Aber er wusste gar nicht, wie er ... einen Schritt weiter gehen sollte. Wie man das anstellte. Ob Virgil das auch wollte. Wie sie ... gewisse Dinge vorher klären sollten. Und ob es womöglich nicht noch viel zu früh dafür war. Also verharrten sie noch so, beide die Hand am Schritt des anderen und die Lippen zu einem leidenschaftlichen Kuss verbunden.

@Virgil Chadburn

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#94

RE: Meer

24.04.2022 23:31
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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So viel dachte Virgil gerade noch gar nicht darüber nach. Leif war offenbar eher ein Denker als er. Virgil hatte zwar auch seine nachdenklichen Momente. Aber die meiste Zeit über versuchte er im Hier und Jetzt zu leben. das gelang ihm nicht immer. Aber jetzt gerade war es so. Weshalb er bloß lächelte und nickte.
„Bei einem Lehrmeister wie dir kann ich mir das gut vorstellen“
Leif war nämlich sehr gut darin ihm Dinge beizubringen, die er nicht kannte. Und Virgil wollte wirklich alles von ihm lernen!

Eine Sache gab es jedoch, in welcher sie beide keine Erfahrung hatten. Sie beide noch lernen mussten. Nicht voneinander.. sondern miteinander. was noch viel schöner war als so eine Lehrer-Schüler Beziehung.
Sie waren Pioniere, Forscher auf ihrem Gebiet und machten jedes mal wenn sie sich sahen, wieder neue Entdeckungen.
So sollte es auch heute sein, richtig? Eigentlich hatte Virgil gedacht, die größte Errungenschaft würde es heute sein, gemeinsam eine Hütte zu bauen. Aber da hatte er sich sowas von getäuscht. Eigentlich ein naiver Gedanken. Denn er hatte genau gewusst, wie groß die Sehnsucht nach Leif war. Und das er sich ihr bei einem Zusammentreffen nicht erwehren konnte.
Genau so kam es auch.. es dauerte keine 2 Minuten, bis keiner von ihnen mehr oben rum bekleidet war. Und unten rum?
Zumindest Virgil traute sich nicht Leif sofort die Hose vom Körper zu reißen, weswegen er ihn noch etwas von außerhalb berührte. Während Leif… einfach seinen Knopf öffnete und die Hand dreist zu seiner Mitte wandern ließ. Was Virgil erneut scharf die Luft einziehen ließ und er kurz dachte umzukippen so überwältigend fühlte sich das an!
Er keuchte augenblicklich in den Kuss und stolperte mehr in Richtung Baum, gegen welchen er etwas unsanft prallte. Aber verdammt.. es gefiel ihm dem barbarischen Wikinger so ausgeliefert zu sein.
So sehr, dass auch in ihm der Wunsch nach mehr aufkeimte. Wie dieses ‚Mehr‘ aussah.. wusste er aber noch nicht so recht. Was er jedoch wusste war, dass der viele Stoff dafür störte! Weswegen er sich nun ebenfalls an Leifs Hosenknopf zu schaffen machte. Statt nur die Hand in seinen Shorts zu versenken, zog er sie ihm jedoch mitsamt der Hose von den Hüften und unterbrach den Kuss kurz um… einen Blick hinab zu richten. Ein Anblick.. der immer noch Herzrasen bei ihm auslöste.
Und er sich fragte.. was er jetzt machen sollte. Ihn weiter mit der Hand verwöhnen? So wie auch Leif es tat? Oder wieder vor ihm in die Knie gehen.. um ihm erneut so ein intensives Gefühl wie beim letzten Mal zu verschaffen. Diesmal würde er es auch ordentlich machen. Allerdings… war diese Art von Befriedigung immer so einseitig. Sie kamen nur hintereinander dran, während einer warten und zurück stecken wollte. Gerade konnte er sich nämlich nicht vorstellen zurück zu stecken! so wie Leif ihn anheizte. Also vielleicht doch nur mit der Hand? Ehrlich.. Virgil hatte keine Ahnung!! Und er wurde schon wieder unfassbar nervös. Doch was er wusste war, dass seine Hose viel zu eng wurde. Und er sie los werden wollte! Weswegen er sie sich nun selbst samt Shorts von den Hüften streifte. Und so standen sie nun voreinander… splitterfasernackt mit runter gelassenen Hosen.
Virgil schluckte. Er musste den Kuss beenden und hielt auch mit seiner Hand inne, mit welcher er Leif bis vor wenigen Sekunden noch stimuliert hatte.
Stattdessen blickte er dem Isländer in die Augen. Der gewiss genauso wenig wusste, was sie nun tun sollten. Man brauchte doch… Vorbereitung für naja.. bestimmte Dinge oder?
Und war das nicht viel zu früh? das war erst ihr viertes Aufeinandertreffen.. doch schon beim letzten Mal war es ihnen schwer gefallen sich zurück zu halten.
Aber hatte Leif nicht gesagt er wollte mit dieser einen Sache warten, bis er den Richtigen getroffen hatte? war Virgil denn überhaupt der Richtige für ihn?? Derjenige, mit dem er diese Erfahrung machen wollte? Virgil war sich sehr sicher, dass Leif diese Person war. Nein sogar 100%ig sicher. Weshalb er flüsterte
„Möchtest du gemeinsam mit mir herausfinden…. was dieses Leben uns noch zu bieten hat Leif?“
Fragte er ihn, falls Leif vielleicht ähnliche Zweifel umtrieben, die Virgil damit ausräumen wollte. Denn ehe das nicht geklärt war… konnten sie keinen Schritt weiter gehen.
Virgil hatte, während er bei seiner Kolonie war zwar stets mit diesem Schritt gehadert, doch nun wo er nackt vor Leif stand da.. ging sein Verstand einfach vollständig flöten. und sein Körper diktierte ihm das was er wollte. Und das war Leif! In seiner Vollkommenheit.

@Leif Tyrson


Wie kommt es, dass wir Gott so bereitwillig unser Unglück zuschreiben, aber nicht unser Glück?
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#95

RE: Meer

24.04.2022 23:56
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Ja, sie waren beide Pioniere und Leif liebte das. Doch manche Schritte waren größer als andere. Und miteinander zu schlafen war so einer. Er hatte einen enormen Respekt davor. Wusste gleichsam nicht, wie er das angehen sollte, wie sie beide ... das angehen sollten. Zum ersten Mal wünschte er sich, dass doch einer von ihnen schon Erfahrung hätte und den anderen anleiten könnte. Obwohl es aufregend war, gemeinsam so viel neue Erlebnisse zu sammeln, hatte er in dieser Hinsicht besonders Angst davor, Virgil wehzutun. Ihn gar zu verletzen. Bei sich selbst hatte er diese Bedenken nicht, er vertraute dem Christ. Er war sich jedoch nicht im Klaren darüber, welcher Part ihm besser gefallen würde, war aber bereit, beides auszuprobieren. Wie war das nur bei Virgil? Und wie sollten sie darüber reden, ohne dass es seltsam wurde?
Leif wusste nur eines, jetzt, wo sie am Baumstamm standen und die Begierde immer weiter wuchs ... ihm würde es nicht reichen, dass sie sich nacheinander beglückten. Auch er wollte ... eine neue Erfahrung. Mit Virgil gemeinsam auf den höchsten Gipfel steigen. Selbst wenn das bei den ersten Malen sicher utopisch war ... so wäre es doch bestimmt etwas ganz anderes, gemeinsam bestimmte Empfindungen zu teilen.
Leifs Gedanken wurden unterbrochen, als Virgil ihm die Hose auszog und so an ihm herunter starrte. Auch sein Blick wanderte in diese Richtung und er biss sich auf die Unterlippe. Dann küssten sie sich wieder und Leif stöhnte auf, weil er nun ohne Widerstand stimuliert wurde. Aber nur noch wenige Momente, in denen er seine Finger auch nicht weniger inbrünstig in Virgils Hose bewegte.
Die sich der Waliser plötzlich runterzog, auch ihren Kuss unterbrach er. Und sie waren beide vollkommen nackt. Sehnsüchtig betrachtete Leif sein Gegenüber, erneut überkam ihn der Wunsch, ihn zu packen und zu fragen, ob sie einen Schritt weitergehen wollten. In Virgils Augen schien dieselbe unausgesprochene Frage zu stehen. Wer von ihnen würde sich zuerst einen Ruck geben?
Anscheinend war der Waliser mutiger. Leif lief ein Schauer über den Rücken, weil er allein diese Frage irgendwie scharf fand. Er musste nicht darüber nachdenken, ob Virgil der Richtige war, er hatte sich bereits für ihn entschieden. »Das will ich!«, antwortete er also und legte seinem Partner die Hand an die Wange. »Ich weiß ... nur nicht wie. Willst du ... einen bestimmten Part einnehmen? Oder beides probieren? Ich ... würde gern beides ausprobieren.«
Das war etwas, das er gern klären wollte. Bevor er Virgil zu etwas trieb, was der womöglich gar nicht wollte. Oder gegen seine Wünsche handelte. Vielleicht hatte der Waliser sich ja schon was ganz Bestimmtes vorgestellt. Während Leif gerade eigentlich nur darüber nachdenken konnte, Virgils Hintern an seinem Schritt zu fühlen.

@Virgil Chadburn

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#96

RE: Meer

25.04.2022 00:26
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Oh ja.. es war sogar ein mächtiger Schritt. Den Virgil sich in seinen Träumen bereits hundertfach ausgemalt hatte. Nun jedoch nackt vor Leif zu stehen und darüber nachzudenken es wirklich zu tun.. war etwas vollkommen anderes. Zu seiner Lust gesellte sich auch Nervosität. Vielleicht auch ein bisschen Angst.
Eigentlich war der Waliser davon ausgegangen stets die Zügel in der Hand zu halten. Er hatte Leif angesprochen, ihn so lange um den Finger gewickelt und zugetextet, bis er ihm irgendwann nicht mehr widerstehen konnte. Er hatte ihn geküsst.. oder zumindest versucht ihn zu küssen, ihn in den Fluten berührt, seine Lippen an Stellen geführt, die noch unberührt schienen… Stets war Virgil mutig gewesen und hatte den ersten Schritt getan.
Doch diesmal.. diesmal war es anders. Denn mit einem Mann zu schlafen, das war für ihn stets der Inbegriff einer der größten Sünden gewesen. Alles andere hatte er noch irgendwie rechtfertigen können. Aber sich einem Mann hinzugeben? Das war ein riesengroßer Schritt. Und Virgil wusste nicht, ob er den Mut aufbringen würde Leif diesmal genauso zu überrumpeln, wie er es zuvor in allen Dingen getan hatte. Zumal er sich in dieser Position.. so dicht an den Baum gedrängt, plötzlich auch gar nicht mehr so überlegen fühlte. Eher ein bisschen unsicher.. und der Baum gab ihm ein wenig Halt..
Dennoch gelang es ihm Leif zu sagen was er wollte. Denn seine Lust überschattete seine Angst gerade ums Tausendfache.
Und Leifs Antwort.. ließ sein Herz erneut vor Aufregung fest in seiner Brust pochen.
Er wusste nur nicht wie? das wusste… Virgil auch nicht. Ob er einen bestimmten Part einnehmen wollte? In seinen Träumen da hatte er ehrlich gesagt beides getan. Und beides hatte sich verdammt gut angefühlt. Also woher sollte er wissen was ihm besser gefiel oder.. Leif? Doch zumindest der gab nun ehrlich zu beides probieren zu wollen. Was schon mal ein guter Anfang war, sodass sie diese Erfahrung beide machen konnten.
Virgil schmiegte sich mit dem ganzen Körper an Leif, verschränkte die Arme in seinem Nacken und flüsterte gegen seine Lippen.
„auch ich möchte beide Erfahrungen machen. Aber gerade da.. will… ich ganz und gar dir gehören…“
hauchte er ihm entgegen ehe Virgil sich in seiner Umarmung drehte, sodass er die Hände weiterhin hinter Leifs Nacken verschränkt halten konnte, ihm diesmal allerdings die Rückansicht entgegen kehrte.
Sein Herz pochte wie verrückt als er Leifs Männlichkeit an seinem Po fühlte. Ob es weh tun würde? Mit Sicherheit ein wenig.. aber das machte ihm eigentlich keine Angst. Er fühlte sich bei Leif.. dennoch gut aufgehoben und wusste, dass der Wikinger sanft sein würde...

@Leif Tyrson


Wie kommt es, dass wir Gott so bereitwillig unser Unglück zuschreiben, aber nicht unser Glück?
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#97

RE: Meer

25.04.2022 00:53
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Wenn man vor sich hin träumte, blendete man meist die Dinge aus, die unangenehm werden könnten. So war es auch bei Leif. In seiner Vorstellung hatten sie sich gegenseitig hingegeben, in allen möglichen Positionen und immer war es gut gewesen. Sie hatten stets ihren Höhepunkt erreicht und waren glücklich gewesen. Doch wenn einen das Leben in der Apokalypse eines lehrte, dann, dass Träume selten der Realität entsprachen oder erreicht werden konnten. Was, wenn sie sich das alles viel zu einfach ausmalten? Oder irgendwelchen falschen Vorstellungen erlagen? In der Theorie wusste Leif, was er machen musste, aber wie würde es sich anfühlen? Gab es etwas zu beachten, was er nicht wusste? Vielleicht hätte er sich informieren sollen? In Balar gab es Männer, die er diesbezüglich hätte fragen können. Nun fühlte er sich schlecht, weil er so mies vorbereitet war. Er hätte die Gelegenheit dazu gehabt, anders als Virgil, der über seine sexuelle Orientierung schweigen musste. Aber nun ... war es zu spät. Jetzt waren sie an diesem Punkt und keiner von ihnen wusste, wie der nächste Schritt aussehen würde.
Sie waren sich allerdings einig darüber, dass sie ihn gehen wollten. Das war doch auch eine Menge wert.
Es stimmte, Virgil war bisher immer der Mutigere von ihnen gewesen, hatte in allen Belangen den ersten Schritt getan, während sich Leif oft geziert hatte. Nun waren die Rollen vertauscht, zumindest so halb. Denn Virgil hatte auch jetzt zuerst ausgesprochen, was er wollte. Das machte es auch Leif einfacher, seine Fragen zu äußern, ohne zu peinlich berührt zu sein. Es erschien ihm einfach falsch, jetzt einfach loszulegen, sie mussten doch vorher über die Rollenverteilung sprechen, oder nicht?
Virgil kam ihm noch näher, sodass kein Blatt Papier mehr zwischen sie passte. Dieser Mann ... er raubte ihm einfach den Atem. Denn den hielt Leif nun automatisch an, weil diese Berührung ihn genauso elektrisierte wie Virgils Worte. Sie wollten also beide beides. Das war eine gute Basis und Leif ... mochte es, dass sie beide experimentierfreudig und neugierig waren. Doch er durfte der Erste sein, der den anderen beglückte? Das war eine große Ehre und Verantwortung, die Leif gewiss nicht auf die leichte Schulter nehmen würde.
Virgil drehte sich in seinen Armen, was Leif erneut aufkeuchen ließ. Das war ... schon mal die erste neue Erfahrung. Seinen Schritt gegen diesen wahnsinnig aufreizenden Hintern zu pressen, und Virgils Rückansicht zu bewundern. Die er erst mal mit einer Reihe von Küssen bedeckte, er konnte einfach nicht anders. Dann brachte er seine Lippen an Virgils Ohr und küsste ihn auch dort sachte, bevor er flüsterte: »Wenn es sich unangenehm anfühlt oder ... ich dir Schmerzen bereite, sag es bitte. Ich höre dann sofort auf.« Leif wollte, dass Virgil sich sicher bei ihm fühlte.
Anschließend ... begann er, die letzte Distanz zu überbrücken. Ganz ganz vorsichtig. Am Anfang war das echt nicht so leicht xD Und er befürchtete, Virgil wehzutun. Weswegen er sich automatisch wieder zurückzog und sich tausend Mal entschuldigte. Und Virgils Rücken wieder mit Küssen bedeckte, in der Hoffnung, sie würden sich beide dadurch etwas mehr entspannen. Und bei einem der nächsten Versuche klappte es endlich, ganz unverhofft. Was Leif schon fast überrumpelt zurückließ und laut aufkeuchen ließ. Er hatte das Gefühl, er würde sofort zum Ende kommen, wenn er sich jetzt gleich weiter bewegen würde. Also hielt er inne. Und schmiegte sich an Virgils Rücken, schlang die Arme um seine Taille und hielt ihn ganz fest. Irgendwie schaffte er es auch, zu fragen, ob alles okay war.

@Virgil Chadburn

zuletzt bearbeitet 25.04.2022 00:57 | nach oben springen

#98

RE: Meer

25.04.2022 10:29
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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In Virgils Vorstellung war es ganz genauso gewesen. Wohl wissend, dass die Realität vielleicht anders aussehen würde. Oder auch nicht? Dass man vor seinem ersten Mal etwas Angst hatte, war wohl normal. Und doch überwog die Neugier. Denn wenn sich das alles genauso sensationell anfühlte, wie das was sie bis jetzt gemeinsam erkundet hatten, dann konnte es ja nur großartig werden.
Etwas mehr Vorbereitung… wäre vielleicht dennoch nicht schlecht gewesen. Sowohl geistig als auch körperlich. Denn eigentlich stolperten sie nun einfach mal so in die Sache hinein, weil sie gerade wahnsinnig scharf aufeinander waren und die Köpfe sich da wohl einfach ausklinkten. War aber vielleicht auch nicht schlecht, so gaben sie einander nicht die Möglichkeit Zweifel zu hegen und dadurch alles komplizierter zu machen, als es eigentlich war.

Nachdem er sich in Leifs Armen umgedreht hatte… hielt er die Anspannung kaum noch aus. Seine Küsse waren schön aber.. er drängte ihm sein Becken trotzdem fordernd entgegen, da er es einfach ‚hinter sich‘ haben wollte. Also.. nicht weil er dachte es wäre furchtbar, sondern weil er diese Spannung nicht länger ertrug! Er wollte nun wissen wie es war.. und sein Herz schlug ihm vor Aufregung bis zum Hals.
Dennoch besann er sich dazu etwas mehr Geduld zu wahren, als Leif ihm so beruhigende Worte ins Ohr flüsterte
„ich weiß..“
Sagte er selig lächelnd, da er seinem Wikinger zu 100% vertraute. Das hatte er von der ersten Sekunde an, selbst als man ihm gesagt hatte, alle Wikinger wären brutale Monster. Nein.. Virgil hatte das nie geglaubt und tat es auch jetzt nicht.
Dennoch änderte es wohl nichts daran.. dass er nicht wirklich entspannt war, als Leif seinen ersten Versuch startete sich mit ihm zu vereinen.
Das war.. ziemlich unangenehm. Weswegen er sich wohl automatisch noch weiter verkrampfte und es Leif dadurch unmöglich machte weiter zu kommen.
Etwas das dieser sofort selbst merkte und sich etliche Male entschuldigte, was überhaupt nicht nötig wäre. Weswegen Virgil ihm seitlich den Kopf etwas zudrehte und versuchte seinen Wangenknochen zu küssen
„schon gut.. alles ist in Ordnung…“
Er tat ihm nicht weh. Es war einfach nur etwas unangenehm gewesen. Doch längst noch kein Grund aufzugeben. Virgil war bewusst, dass er sich entspannen musste. Je mehr er sich anspannte oder verkrampfte, desto schwieriger würde all das werden.
Auch wenn er nicht erwartet hatte, dass es so kompliziert war. Vielleicht hätte Leif sich fürs erste Mal ein paar Hilfsmittel aus Balar besorgen sollen. Aber sie hatten nun keine.. und andere Menschen mussten auch ohne auskommen, also würde es schon irgendwie klappen.
Virgil atmete ein paar mal tief ein und aus, um sich zu entspannen, während Leif erneut seinen Rücken küsste. Was wirklich erheblich dazu beitrug, dass er sich wohl fühlte und locker lassen konnte.
Leif gelang es endlich sich mit ihm zu vereinen. Unangenehm war das immer noch, weshalb Virgil sich mit einer Hand haltsuchend an den Baum vor ihm krallen musste und etwas die Augen zusammen kniff.
Allen voran aber… war es ein seltsames Gefühl. Und er brauchte einen Moment, um sich daran zu gewöhnen. genau wie Leif offenbar. Mit der anderen Hand krallte er sich nämlich an jene von Leif, die sein Becken umfasste.
Und so.. standen sie ein paar Minuten lang einfach nur so da. Virgil brachte nicht mehr hervor als ein sachtes Nicken.
Bis es irgendwann.. nicht mehr ziepte und brannte. und Virgil das Gefühl hatte.. sie konnten noch einen Schritt weiter gehen.
Das signalisierte er seinem starken Wikinger, indem er damit begann ihm sein Becken langsam und sachte entgegen zu bewegen. Wodurch ihm sofort ein Keuchen entwich. Aber er wollte mehr! Nun waren sie so weit gekommen, jetzt wollte er diesen Weg auch bis zum Ende gehen.
weshalb sein Drängen immer fordernder wurde und er Leif auch einen aufforderndenden Blick über die Schulter schenkte.

@Leif Tyrson


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#99

RE: Meer

25.04.2022 11:08
Leif Tyrson Leif Tyrson (gelöscht)
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Leif hatte nicht damit gerechnet, sich heute schon mit Virgil an das nächste erste Mal zu wagen. Das war immerhin eine ganz besondere Sache für sie beide. Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, sich mehr vorzubereiten. Für eine gewisse Stimmung zu sorgen. Es in ihren erbauten vier Wänden zu tun, in Sicherheit und nicht praktisch auf dem Präsentierteller, hektisch an einen Baumstamm gelehnt. Doch letztlich zählte wohl doch, dass sie beide sich bereit fühlten und diese Erfahrung unbedingt machen wollten. Dass sie sich nicht in der Lage sahen, noch weiter zu warten. Die ersten Male würden holprig werden, unangenehm auf die eine oder andere Weise. Das war ihnen beiden wohl klar, aber ebenso, dass sie diesen Weg gehen mussten, damit es besser werden konnte. Für Leif stand trotzdem an erster Stelle, dass sich Virgil wohl und sicher fühlte. Also tat er alles dafür, damit er sich entspannte. Zumindest alles, was ihm in den Sinn kam. Sicher hätte es noch andere Wege gegeben, für die er im Moment zu unerfahren war, von denen er einfach ... nichts wusste.
Doch nun probierten sie es einfach aus. Es war schwierig und erforderte Geduld ... die am Ende jedoch belohnt wurde. Damit es nicht sofort vorbei war, musste Leif innehalten und um Atem ringen. Es war wunderschön, nun auf diese Art mit Virgil verbunden zu sein. So nah hatte er sich ihm noch nie gefühlt ... nun war es wirklich so, als würden ihre Herzen im Gleichtakt schlagen. Leif hielt die Hand des Walisers ganz fest und drückte ihm ein paar Küsse auf den Nacken, wobei er die Augen geschlossen hielt und sich ganz diesem Moment hingab.
Bis Virgil sich ihm plötzlich entgegenbewegte. Mit ihm zusammen keuchte Leif auf und musste sich nun auch mit einer Hand am Baumstamm abstützen. Er machte es so, dass seine Finger halb auf Virgils lagen, und sie auch dort verbunden waren.
Er wusste nicht, ob sein Partner Schmerzen hatte, es ihm immer noch unangenehm war oder ... ob er es nun einfach hinter sich haben wollte. Doch die fordernden Bewegungen seines Beckens sprachen Bände. Leif ließ sich nicht lang bitten, er kam ihm entgegen. Immer und immer wieder ... und weil er wollte ... dass Virgil auf jeden Fall auch etwas Schönes spürte, ließ er irgendwann von seiner Hand ab und legte sie an seine Körpermitte. Vielleicht brachte es etwas, wenn er ihn dort stimulierte? Auf jeden Fall hoffte Leif es.
Wie lang sie es schafften, diesen Kreislauf aus Bewegungen aufrechtzuerhalten, wusste er nicht. Instinktiv wurde er irgendwann schneller, bis es kein Halten mehr gab und er ... laut stöhnend zum Höhepunkt kam. Dabei vergrub er das Gesicht in Virgils Halsbeuge, bemühte sich, seine Hand noch so lang weiterzubewegen, bis hoffentlich auch sein Partner ein erlösendes Finale erhielt.
Und dann zog er sich ganz sachte aus ihm zurück, hielt ihn aber noch weiter fest. Am liebsten wollte er ihn zu sich umdrehen, sehen, wie es ihm ging, doch seine eigenen Knie waren gerade so wackelig, dass er sich kaum zu bewegen traute. »Geht ... es dir gut?«, fragte er daher unbeholfen und atemlos. Irgendwie hatte er dann doch Angst, zu sehr die Kontrolle verloren zu haben und womöglich irgendwelche Signale übersehen oder überhört zu haben.

@Virgil Chadburn

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#100

RE: Meer

25.04.2022 21:07
Virgil Chadburn Virgil Chadburn (gelöscht)
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Hm.. Virgil wusste nicht, ob es besser gewesen wäre, für eine gewisse Stimmung zu sorgen. Denn wenn man halbnackt, mit Champagner in der Hand in einem Bett voll Rosenblättern auf den Geliebten wartete dann… baute das doch noch mehr Druck und eine gewisse Erwartungshaltung auf oder? Also was wenn er Leif mit solch einer besonderen Geste erwartet hätte.. er dann aber vielleicht gar nicht in Stimmung gewesen wäre, weil in seiner Kolonie irgendwas passiert war und er lieber reden wollte? Nein.. es war bestimmt besser einfach die Gunst des Augenblickes zu nutzen. Zeit für schöne Dates oder Überraschungen würden sie noch zur Genüge haben.
Doch nun war nichts geplant oder zu zergrübelt, nun taten sie einfach wonach ihre Körper und Herzen verlangten. Und das war doch eigentlich die schönste Geste von allen.

Sie würden schon noch herausfinden was ihnen gefiel, welche Knöpfe sie drücken mussten, damit es sich gut und immer besser anfühlte. Oder was sie tun konnten, um sich richtig zu entspannen. Es war ein Lernprozess und Virgil wollte ihn gerne gemeinsam mit Leif gehen.
Das erste Mal war vielleicht nicht der beste Sex der Welt aber… dieses Gefühl der Verbundenheit das er währenddessen spürte, war durch nichts zu übertreffen und stellte den eigentlichen Akt für Virgil total in den Hintergrund. Wie er sanft seine Hand hielt, ihm Sicherheit und Halt gab. Ihn küsste und einfach.. für ihn da war. Das war so wunderschön, dass Virgil völlig überwältigt davon war. Weshalb er sich irgendwann sogar dazu in der Lage sah sich ihm entgegen zu bewegen, da er sich so wohl in Leifs Nähe fühlte. 
Spüren tat er dabei… noch nicht all zu viel außer ein manchmal leicht unangenehmes Ziehen. Von dem er jedoch prompt abgelenkt wurde, als Leif auch seine Hand einsetzte, um ihn zu stimulieren.
Dabei musste er laut auf keuchen und krallte sich mit den Fingern in die Rinde des Baumes. da er irgendwo etwas Druck abbauen musste. Schließlich gab es nun zwei Seiten, von denen Leif ihn verwöhnte. Und das war schon ein ziemlich intensives Gefühl.
Er fühlte wie Leifs Lust sich steigerte.. mit jedem Stoß der schneller und tiefer wurde. Am Ende da.. taten Leifs letzte Stöße tatsächlich ein bisschen weh. Aber das war in Ordnung. Zumal Virgil wenige Momente später ebenfalls von seinem Höhepunkt überrollt wurde. Völlig egal, ob durch die Bewegungen hinter oder vor sich. Das Gefühl war jedes Mal aufs Neue atemberaubend.
Und er versuchte laut keuchend wieder zu Atem zu kommen. Lehnte den Kopf dabei zurück.. gegen Leifs Schulter und schloss die Augen. Während seine Atmung ging wie eine Dampflok.
Das war eine… wirklich ganz neue Erfahrung für ihn gewesen. Und so recht wusste er noch nicht, was er davon halten sollte. Es war nicht schlecht gewesen aber.. auch nicht so atemberaubend wie alle anderen es immer dargestellt hatten. Vielleicht lag es ja doch daran, dass es ein Mann war, mit dem er diesen Schritt gegangen war? aber nein.. er hatte auch von anderen Männern gehört die.. ganz verrückt nach Sex waren. Also hatte er die Hoffnung, dass es bei jedem Mal besser werden würde. Weswegen er nur lächelte und atemlos nickte
„mehr als gut.. ich kann bloß immer noch nicht glauben… dass das hier gerade wirklich passiert ist“
Auch er hatte ziemlich wackelige Beine, als er sich langsam zu ihm umdrehte und Leif in die Augen blickte. Er strich ihm eine feuchte Haarsträhne hinters Ohr und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen.
„Wie hat es sich für dich angefühlt..?“
wollte er nun doch gern wissen, wie es wohl für den anderen Part gewesen sein musste. Eine Erfahrung die er auch gerne bald machen wollte. Um herauszufinden, was ihm besser gefiel.

@Leif Tyrson


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