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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Ich blickte stumm auf die beiden Häuser hinab, die in einiger Meter Entfernung standen. Beide waren schon seit einer längeren Zeit verlassen. Ich hatte mitbekommen, dass ab und zu einige Menschen – vermutlich andere Nomaden – dort genächtigt hatten, aber seit einer geraumen Zeit hatte ich keine Bewegungen dort mehr festgestellt. Es war also relativ naheliegend, dass aktuell keine Bewohner vor Ort waren. Zumindest keine menschlichen und von den Beißern war auch weit und breit nichts zu sehen… Aber das war mir auch so ziemlich recht – lieber war ich für einige Tage komplett allein und lief keinem anderen noch lebendem Individuum auf zwei Beinen über den Weg.
Ich seufzte leise und sah mich vom meinem Standpunkt aus um. Das Wetter war ziemlich gemischt, aber aktuell war es immerhin trocken. Die aufziehende Wolken ließen allerdings vermuten, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis es wieder regnete. Ich sollte schleunigst zusehen, dass ich ein Dach über den Kopf hatte. Ich konnte es nicht gebrauchen, wenn meine ganzen Sachen erneut vom Regen durchtränkt werden. Mehr wollte ich eigentlich auch nicht. Vielleicht würde ich ein paar Tage hier bleiben und könnte wieder etwas… herunterkommen. Die letzten Tage waren doch gut anstrengend gewesen. Ich merkte, dass mein Körper erschöpft war und das war kein besonders gutes Zeichen.
Eigentlich war es nicht mein Ding, dass ich mich allein in irgendeinem fremden Haus einmietete. Momentan war dies halt der einfache Weg und diesen könnte man ohne schlechtem Gewissen doch auch einmal gehen… oder? Die Gefahr war relativ groß, dass in der Zeit andere Menschen hier vorbei kamen; die Häuser waren nicht unbekannt und schließlich noch in einem relativ gutem Zustand. Diesen Fakt ignorierte ich an dieser Stelle ausnahmsweise mal. Dennoch sollte ich zusehen, dass ich nicht allzu lange hier verbrachte. Man konnte immerhin nicht wissen auf welche Personen man traf und allein war dies auch immer so eine Sache. Es war eben nicht immer einfach, wenn man ohne Begleitung durch die Gegend zog. Zwar mag es seine Vorteile haben, aber es brachte eben auch einige Nachteile mit sich. Unbewusst griff ich nach der Kette an meinem Hals und umschloss den Anhänger für einige Sekunden. Ich werde dich finden, egal wie lange es noch dauern wird und was es mich noch kosten wird.
Ich unterdrückte ein Gähnen, hielt mir die Hand vor den Mund und schloss für einen Moment die Augen. Nein, ich vernahm immer noch keine auffällige Geräusche in der Umgebung. Wie lange stand ich schon hier? Ein Windhauch kam auf und wirbelte durch meine Haare. Ich öffnete die Augen wieder und musterte das linke Haus. Zweistöckig. Definitiv war schon einiges an Zeit vergangen und ich hatte in keinem der beiden Häuser irgendwelche Bewegungen festgestellt. Also könnte ich es mir von näherem ansehen. Zwei Ausgänge, allerdings war der eine verrammelt; ein Balkon im ersten Stock. Es lag etwas abseits von dem anderen Haus. Vom ersten Stock aus müsste ich einen guten Überblick haben und notfalls könnte ich über den Balkon verschwinden, wenn irgendwer unten ins Haus kam. Es war unwahrscheinlich aufgrund der Lage, dass von der Seite aus wer ins Haus kommen würde. Aber wie hieß es so schön? Man darf niemals nie sagen. Zur Not musste ich mich auf alles gefasst machen.
Erneut ließ ich den Blick durch die Gegend schweifen, um endgültig sicherzugehen, dass ich keine weitere Bewegungen wahr nahm. Ich bückte mich, nahm meine Tasche und machte mich auf den Weg zum auserwählten Haus – immer mit Bedacht, möglichst leise zu sein und keine Geräusche zu verursachen. Meine rechte Hand verweilte währenddessen auf dem Holster mit dem Messer, welchen ich an meinem rechten Oberschenkel befestigt hatte.
Nach einigen Metern kam ich an der Tür an. Ich griff vorsichtig nach der Türklinke und drückte diese herunter. Automatisch hielt ich die Luft an, als ich den Türspalt etwas öffnete und langsam einen Fuß in den Raum setzte. Drinnen war es deutlich dunkler als gedacht und ich musste mehrfach blinzeln. Mist, daran hatte ich absolut nicht gedacht.
@Malik Asheton

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Man konnte nicht immer wählerisch sein, wenn es um eine Unterkunft ging, daher hatte ich auch nicht großartig überlegt bevor ich es mir hier im ersten Stock bequem gemacht hatte. Hauptsache ich war sicher vor Kälte, dem Wetter oder einzelnen Streunern, denn mit anderen Überlebenden kam ich eigentlich recht gut klar. Ich hatte sogar recht gerne andere Leute um mich herum und war eher selten alleine. In einer geselligen Gruppe ließ es sich so viel besser aushalten als immer nur auf sich selbst gestellt zu sein! Nein, die Eindamkeit lag mir ganz und gar nicht. Natürlich war nicht jede neue Bekanntschaft freundlich gesonnen, doch ich hatte ein recht gutes Gespür für meine Gegenüber und wusste auch mit den übleren Zeitgenossen umzugehen. Aber nicht hier und nicht jetzt. Ich war alleine im Haus und wartete geduldig ab bis der Himmel endlich wieder aufklarte, denn bis jetzt gab es immer wieder Regenschauer und ich hatte ehrlich gesagt keine große Lust nass zu werden und mich zu erkälten.
Von meinem Lager in der Ecke des Raumes sah ich aus der gesprungenen Fensterscheibe hinaus in den grauen Himmel. Irgendwie... trostlos. Und langweilig. Ich grummelte ein wenig missmutig vor mich hin und widmete mich dann miener Karte, die ich aus meinem Gepäck angelte. Wenn es wieder schöneres Wetter gab, wohin sollte ich gehen? Weiter in Richtung Küste klang doch eigentlich ganz schön, und am Meer gab es immer Kolonien. Nur wie weit war das noch? Ich konnte leider nicht genau sagen wo ich mich gerade befand, aber wenn ich immer weiter nach Osten ging würde ich doch zwangslüfig am Strand ankommen, oder nicht? Grübelnd sah ich auf die Karte und versuchte meinen Standpunkt etwas genauer einzugrenzen, aber so ganz sicher war ich mir am Ende doch nicht. Naja egal...
Aber wenn ich hier schon fest saß, dann könnte ich mir doch eigentlich auch mal wieder etwas gönnen, eine Kleinigkeit um die Laune zu heben war nie verkehrt! Ich durchstöberte meine Taschen auf der Suche nach einem meiner wichtigsten Wegbegleiter: meiner Packung Zigaretten! So ganz wie früher waren die zwar nicht, aber nach all der Zeit wusste ich auch gar nicht mehr ob ich mich noch richtig an die von damals erinnerte. Wie dem auch sei, ich förderte das fast leere Schächtelchen zu Tage und zündete mir eine von ihnen an. Ja, so ließ sich dieser eintönige Tag ein wenig angenehmer totschlagen~
Ich lehnte mich gehen die kühle Wand hinter mir und bließ kleine Ringe aus Rauch in die Luft, als ich von unten hörte wie ich Besuch kam. Hatte ich ein super Gehör? Pffha, von wegen! Aber wann immer ich mich irgendwo aufhielt nutzte ich einen kleinen Trick um sicherzustellen, dass ich Neuankömmlinge auch bemerkte. Es war keine große Leistung, doch wenn man hinter der Türe ein paar Dosen oder leere Flaschen aufstellte, konnte man hören sobald sich die Tür weit genug öffnete, um was auch immer sich hinter ihr befand umzustoßen. In meinem Fall waren es aber weder Flaschen noch Dosen, denn von denen hatte ich gerade keine zur Hand gehabt, sondern einfach ein Stück Holz dass an die Türe gelehnt war. Ich lauschte ob ich Stimmen oder Schritte hörte, bevor ich mich langsam erhob. Besser ich sagte gleich mal Hallo und sah nach, wer sich da in mein, derzeitiges, trautes Heim verirrt hatte~
@Riana Livet

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Da war nicht nur der doch ziemlich große Lichtunterschied zwischen draußen und drinnen, den ich ehrlicherweise nicht ganz bedacht hatte, da war noch was… ein Geräusch, ein dumpfes Geräusch. Ich fuhr herum, versuchte mir einen Überblick über die Situation zu verschaffen und entdeckte ein kleines Holzstück neben meinem linken Fuß. Es lag umgekippt auf der linken Seite auf dem Boden. Allem Anschein nach hatte ich es beim Öffnen der Tür umgekippt, hieß es hatte irgendeiner vor die Tür gestellt. Von innen wohlgemerkt. Das kleine viereckige Teil ließ meinen Körper in Alarmbereitschaft gehen. Zwar hatte das Haus mehr als nur eine Möglichkeit, um wieder zur Wiese zu kommen, aber ich musste – Stand jetzt – davon ausgehen, dass ich nicht allein in diesem Haus hier war. Konnte gerade eigentlich noch mehr schief gehen? Ich dachte, ich hätte die Umgebung lang genug beobachtet, aber dem war wohl nicht so. Toll gemacht.
Wenigstens meine Augen hatten sich mittlerweile an das spärliche Licht gewöhnt. Ich stand im Eingangsbereich des Hauses, vor mir ein länglicher Flur, der am Ende des Ganges in die Küche mündete. Rechts und links gingen Türen ab, aber diese waren alle verschlossen. Neben mir befand sich eine Garderobe und tatsächlich standen dort noch zwei Paare Schuhe. Mein Blick verweilte für einen Moment auf die Überbleibsel ehemaliger Besucher, während ich ins Haus lauschte. Wenn ich nicht allein in diesem Gebäude wäre, dann wäre meine Anwesenheit definitiv schon bemerkt worden. Schließlich stellte niemand ohne Hintergedanken so einen kleinen… Klotz auf.
Mein Körper war müde nach diesen Tagen. Gefühlt jede Faser sehnte sich nach Entspannung und vielleicht einmal einen guten Schlaf, aber das alles war jetzt Nebensache. Wie so oft mussten solche Aspekte mal wieder ganz hinten anstehen. Stattdessen griff ich jetzt nach meinem Dolch, schloss die Tür ein Stück wieder und schlich mit Bedacht, um möglichst keine Geräusche zu machen, ein paar Schritte weiter ins Hausinnere. Zugegebenermaßen siegte gerade auch etwas die Neugierde in mir. Kaum hatte ich diesen Gedanken ausgesprochen, vernahm ich von der Etage über mir ein kleines Knarren. Eine wohl lose Diele, die nun verraten hatte, dass ich wirklich nicht allein war. Na dann, dann hoffte ich mal, dass ich einen netten… Mitbewohner hatte? Ich wusste nicht, ob das, was ich gerade tat, wirklich eine so gute Idee war. Aber was sollte es; jetzt war ich einmal hier im Haus.
Ich steuerte den Weg zur Treppe an, die das Obergeschoss mit dieser Etage hier verband. Meine Waffen waren für solche engen Räume tatsächlich nicht die besten; das bedauerte ich gerade schon irgendwie. Vorsichtig und Schritt für Schritt wagte ich mich vor, nicht, dass ich durch meine Unaufmerksamkeit etwas weiteres übersah… und blickte auf einmal in das Gesicht eines hochgewachsenen Mannes, der noch ein paar Treppenstufen erhöht stand. Ich stockte sofort in meiner Bewegung, hob fragend eine Augenbraue. Mitbewohner gefunden, das ging nun doch schnell…
@Malik Asheton

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Mit den Unterkünften verhielt es sich meiner Erfahrung nach wie mit öffentlichen Toiletten: Entweder sie waren besetzt oder beschi- nicht ganz sauber. Und da diese hier verhältnismäßig gut in Schuss war und irgendwie häufiger genutzt aussah, hatte es mich schon gewundert, dass ich solange alleine geblieben war. Die Schuhe standen schon an der Garderobe als ich hier aufgeschlagen war, und der Kamin sah auch aus, als wäre er vor kurzem noch benutzt worden, also vielleicht war mein Vorgänger ja wieder da? Egal um wen es sich handelte, ich sollte mich unbedingt vorstellen, nicht dass mich meine neuer Gast am Ende noch für einen Untoten hielt. Unfälle passierten..
Ich erhob mich und schnappte mir beim Verlassen des Raumes meine Waffe. Meine Naginata in einer Hand, man wusste ja nie, und die glimmende Zigarette in der anderen, machte ich auf dem Weg zur Treppe kein Geheimnis aus meiner Anwesenheit. In diesem Haus war es nie wirklich still, denn irgendetwas knarzte, knirschte oder ächzte eh immer. Kaum an der Treppe angekommen trat direkt eine junge Frau in mein Blickfeld. Oh, gefunden! Das ging wirklich schneller als erwartet. Freundlich lächelnd senkte ich meine Waffe. "Hi." grüßte ich sie mit ein wenig eingerosteter Stimme. War wohl schon ein Weilchenher, dass ich mich mit jemandem unterhalten hatte. Ich räusperte mich und musterte sie neugierig. Sie richtete keine Pistole auf mich, das war schonmal ein guter Anfang. Dabei hatte ich den Dolch nicht übersehen, aber damit würde sie doch wohl keinen Angriff riskieren? Meine Treppe ließ sich von hier oben bestens verteidigen wenn es sein musste
@Riana Livet

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Ich hatte noch nicht einmal den Hauch einer Chance gehabt, mir meine möglicherweise neue Ankunft anzuschauen, da hatte sich auch schon der mutmaßliche Bewohner gemeldet. Wie erstarrt blieb ich am Fuße der Treppe stehen und starrte in das Gesicht eines hochgewachsenen und mir unbekannten Mannes. Es verstrichen einige Sekunden, ehe mein Blick überhaupt zu seiner Waffe glitt, die er zögerlich wieder senkte. Das hier gerade war irgendwie… komisch. In mir schreite jede Faser meines Körpers und ich merkte, wie meine Muskeln sich anspannten. Auch, wenn der Dunkelhaarige mir sein Lächeln schenkte, es konnte immer noch eine Falle sein. Waren hier noch mehrere im Haus oder war er allein…? Ich merkte, wie meine Hand Richtung Schwert zuckte, um sich möglicherweise verteidigen zu können. Vorsichtig trat ich einen Schritt zurück, so dass mein Blick in den langen Flur fiel. Gleichzeitig versuchte ich mit dem Rücken Richtung Wand zu stehen, dass sich niemand von hinten anschleichen konnte.
Ich stieß einen kaum hörbaren Seufzer aus. Ich war müde und das nicht gerade wenig. Die letzten Tage waren nicht sonderlich einfach… und entspannt gewesen. Aber wann waren sie das schon einmal? Gerade, wenn man allein umherzog, blieb einem so etwas nicht erstarrt. Äußerlich blieb ich zwar ruhig, aber innerlich fluchte ich. Vermutlich hatte ich einfach nur gehofft, für ein paar Tage ein einigermaßen heiles Dach über dem Kopf zu finden. Eben etwas, wo ich mich ein wenig ausruhen konnte… Mehr wollte ich eigentlich gar nicht. Und nun? Erst war ich zu unfähig gewesen, zu erkennen, dass ich hier doch nicht so allein war, wie ich anfangs angenommen hatte, und dann… dann hatte meine Neugierde gesiegt, anstatt einfach wieder das Haus zu verlassen. Jetzt stand ich hier mit einem Typen, der einen guten Kopf größer als ich war, bewaffnet und gegen den ich wohl körperlich kaum eine Chance hätte. Würde auf jeden Fall anstrengend werden, so viel konnte ich mir sicher sein – und sowas wollte ich eigentlich vermeiden. Generell war es manchmal schon besser, Konflikten einfach aus dem Weg zu gehen. So hob ich als Signal langsam beide Hände, weg von meinen Waffen, konnte dabei aber das leichte Zittern nicht völlig unterdrücken. Ich war wirklich müde. „Bist du allein? Ist das dein Haus hier?“, waren meine erste Worte an ihn gerichtet. Am liebsten hätte ich meine Sachen wieder genommen und wäre einfach aus dem Haus spaziert, aber ich wusste immer noch nicht, was das hier gerade für eine Situation war und ob es nicht doch eine Falle war.
@Malik Asheton

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Ach hier gab es eh nichts zu sehen, da verpasste sie rein gar nichts, denn das ganze Haus war sowas von standartmäßig langweilig und halb zerfallen wie jedes andere auch. Kannte man eines kannte man sie alle - aber zum Glück war ich ja da um diese Bude hier etwas aufzuwerten.
Die junge Frau vor mir wich zurück und überlegte wohl ob ich sie gleich anfallen würde, dabei hatte ich ihr doch noch gar keinen Anlass zur Panik gegeben? Naja andererseits hatte ich schon länger nichtmehr in den Spiegel gesehen und machte derzeit vermutlich keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck auf sie. Die Apokalypse war halt kein Ponyhof. Zu meiner Überraschung schien sie es sich jedoch nochmal zu überlegen und sah dann glücklicherweise von irgendwelchen vorschnellen Reaktionen ab. Als ob ich jetzt Lust hätte wirklich gegen sie zu kämpfen.. wegen was auch? Dieser heruntergekommenen Bude? Das war es mir echt nicht wert.. und ich hatte eh nichts was es sich zu stehlen lohnte, außer man hatte es auf meine Kippen abgesehen. Ich nahm einen bedächtigen Zug von meiner besagten Zigarette und blies den Rauch links und rechts aus meinen Mundwinkeln. Gute Frage.. "Bist du es denn?" oder hatte sie direkt noch ihren Freund mitgebracht? Oder noch mehr Leute... ? Ich hatte nichts gegen Gesellschaft, solange es nicht in einer feindlichen Übernahme endete. "Derzeit ja." das hatte ich gerade spontan entschieden - wer ein Problem oder Besitzansprüche hatte konnte sich gerne bei mir melden. Ich kam ihr ein paar Stufen die Treppe hinab entgegen um sie ein wenig genauer betrachten zu können, darauf bedacht nicht unnötig ... abschreckend zu wirken. Ob mir das gelang oder nicht sei mal dahin gestellt
@Riana Livet

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Rechnete ich es ihm, gerade nach diesen ganzen Tagen, etwa schon an, dass der Unbekannte mich nicht direkt mit irgendwas an Waffen ansprang? Jap, vielleicht. Da von ihm aus erstmal anscheinend keine Gefahr ausging, ließ auch ich die Finger von meinen Sachen. Ich musste es ja nicht provozieren. Nein, absolut nicht. Im Moment war ich gerade einfach nur froh, wenn ich etwas Ruhe haben könnte. Ich seufzte leise, entspannte mich minimal und brachte erneut etwas mehr Abstand zwischen uns. Die Frage, ob es sich lohnen würde, für so etwas wie das hier zu kämpfen, das sei sowieso einmal dahingestellt. Mittlerweile hatte an diesem Haus schon ordentlich der Zahn der Zeit genagt. Naja, meine Anforderung… oder viel mehr mein Wunsch war einfach nur eine trockene Unterkunft für die Nacht zu finden, aber dafür sollte dieses Gebäude wohl noch herhalten.
Ich musterte den hochgewachsenen und relativ blassen Mann, verschränkte die Arme locker vor der Brust. Trotz einer momentanen anscheinenden nicht bedrohlichen Situation blieb ich dennoch wachsam. Schließlich wusste man nie, was noch so passierte. In solchen Zeiten konnte man eher selten etwas richtig vorhersehen. Mit einem knappen Nicken nahm ich es zur Kenntnis, als er erwähnte, dass er in dieser Bude hockte und im Moment Besitzansprüche erhebte. „Ich bin allein“, gab ich kurz zurück und mein Blick fiel für einen Moment zur Tür, dann wieder zurück zu ihm. Ich konnte immer noch nicht weitere Geräusche hier vernehmen… sagte er die Wahrheit? Es war gerade sein Haus und er war hier allein? Naja, eigentlich blieb mir gerade ja sowieso nichts anders übrig, als ihm einfach einmal Glauben zu schenken.
Der Mann setzte sich in Bewegung und ging langsam die knarzenden Treppenstufen hinunter. Kleine Bewegungen, nichts großes, die mich wieder anspannen ließen. Ich musterte ihn genaustens, war bereit, möglicherweise eingreifen zu müssen, aber dem war nicht so. Anscheinend. Er blieb immer noch einige Treppenstufen und somit einige Metern von mir entfernt stehen. So verharrten wir einen Moment lang. Einen Moment, in dem nur Stille herrschte und wir uns gegenseitig anstarrten. Bis ich mich schließlich löste und fragend eine Augenbraue hob. „Hast du jetzt genug gestarrt?“ Minimal zuckten meine Mundwinkel nach oben und ich deutete eine leichte Verbeugung an. „Ich würde ja meine Sachen packen und wieder gehen, aber ich fürchte, dass der kommende Regenschauer nicht mehr lange auf sich warten lässt… Und nach den letzten Tagen…“ Ich brach ab und räusperte mich kurz. „Bin ich nicht gerade sonderlich scharf darauf, draußen baden zu gehen. Also würde ich sagen, erfreuen wir uns heute Abend einfach gegenseitig über Bekanntschaft?“ Erneut verstummte ich und musterte seine Gesichtszüge. „Das Haus hat zwei Etagen. Jeder kann doch seine eigene haben… und ach übrigens, wenn wir schon bei solch ein Angebot sind. Riana – wäre ja unhöflich, sich nicht vorzustellen, wenn man doch eventuell sich eine Unterkunft teilte…?“ Ich war nicht besonders scharf auf irgendwelche Streitereien oder ähnliches. Man konnte es einfach versuchen. Ansonsten würde ich meine Sachen wieder packen und einfach gehen. Ich würde noch schon etwas anderes finden.
@Malik Asheton

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Kurz überlegte ich ob sie wirklich die Wahrheit sagte, entschied mich dann aber ihren Worten soweit Glauben zu schenken. "Ich leider auch.." meinte ich schulterzuckend und nahm noch einen Zug von meiner Zigarette. Ihr Blick zur Türe erinnerte mich an etwas, ich durfte nicht vergessen nacher das Stück Holz wieder an den Eingang zu lehnen. Wer wusste schon ob sie die einzige Besucherin bleiben würde?
"Fürs erste muss es wohl genügen." ich schmunzelte. Wollte sie mir etwa Vorwürfe machen? Pff - ich stand dazu und schämte mich auch nicht dafür. Es waren Kleinigkeiten wie diese, die in der heutigen Zeit meine Tage versüßten. "Nicht doch, bleib ruhig." sooo abschreckend war ich nun auch wieder nicht. Oder etwa doch? Ich sollte mir wirklich einen Spiegel suchen..."Es wäre mir eine große Freunde." zu solch einer reizenden Bekanntschaft sagte ich sicherlich nicht nein.
"Malik." stellte ich mich Riana vor. "Aber wenn du magst.. du wärst auch auf meiner Etage willkommen." es war inzwischen Tage, vielleicht auch Wochen, her seit ich das letzte Mal mehr als ein paar flüchige Worte mit einem anderen Menschen gewechselt hatte und das schlug mir zur Zeit ordentlich aufs Gemüt. Ich hatte gerne Menschen um mich herum, allein zu sein war einfach nicht mein Ding - und zugegeben, ich war auch nicht sonderlich gut darin längere Zeit auf mich selbst gestellt zu überleben
Bevor ich nun endgültig mit den Gedanken woanders hinwanderte erinnerte ich mich daran meine selbstgebaute Anlarmanlage wieder aufzustellen, nur für den Fall dass hier noch andere Überlebende aufkreuzten. Wobei wenn Riana noch eine Freundin mitgebracht hätte... aber bei meinem Glück stand eher ihr Freund auf der Matte...
@Riana Livet

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Nun standen wir beide hier uns als Fremde gegenüber. Mittlerweile wussten wir wenigstens, wie wir den gegenüber anreden konnten. Keiner wusste, ob der andere die Wahrheit sagte, aber gerade blieb uns nichts anderes übrig, als uns gegenseitig Glauben zu schätzen. Vertrauensbonus oder so…
Ich bemerkte, dass Malik meinem Blick zur Tür folgte. War irgendwas…? „Holzstück?“, fragte ich knapp und blickte mit erneut verschränkten Armen zu dem Dunkelhaarigen. Würde relativ naheliegend sein, wenn ich seinen Worten einmal vorsichtig glaubte. Das, was meine Ankunft hier verraten hatte… Eigentlich keine sonderlich schlechte Idee so etwas. Klein, simpel und man konnte nehmen, was man fand. Und an Holz mangelte es in dieser Welt wirklich nicht. So eine Idee sollte ich mir eigentlich einmal fürs nächste Haus… oder eher für das nächste Gebäude, welches ich zu meinem Unterschlupf auserkoren hatte, merken.
Leicht neigte ich den Kopf und musterte den Mann abermals. „Prima. Da ist die Freude doch glatt ganz meinerseits, Malik.“
Noch bevor ich irgendwas weiteres sagen konnte, kam Malik die Treppe runter und begab sich auf zur Tür. „Ich hätte dir den Klotz aber auch wieder dahin gestellt“, erwiderte ich knapp und ging einen Schritt zur Seite, um ihm Platz zu machen. „Na dann, dann hoffe ich mal, du hast eine gute Party bei diesem Mistwetter draußen geplant.“ Gerade, als ich das ausgesprochen hatte, ertönte draußen ein weit entfernter Donner. Oh super… Mein Blick ging zum nächsten Fenster, an welches sich mittlerweile immer mehr die Regentropfen sammelte. Nun ja, das war doch schneller gekommen, als ich gedacht hatte. Ich seufzte leise und rollte mit den Augen. „Sag mal, gibt es irgendwas tolles in deiner… Etage von diesem Haus… oder irgendwas generelles in diesem Gebäude?“ Ein weiterer Donner durchbohrte die Stille nach meinem Satz. „Ok ok, ich glaube, es wird wohl eine lange Nacht hier werden…“ Langsam ließ ich meinen Rucksack von den Schultern gleiten, der mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden landete, und fuhr mir durch die Haare. Nach diesen letzten Tagen hatte ich mir echt etwas anderes gewünscht. Etwas Ruhe… irgendwas in der Richtung. Nun stand ich hier und wusste nicht so richtig, was ich mit meiner Bekanntschaft anfangen sollte… und diese anscheinend auch nicht, was sie mit mir machen sollte..
@Malik Asheton

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Also ich für meinen Teil war ja wohl absolut vertrauenswürdig. "Nimm es mir nicht krumm, aber ich möchte schon wissen wenn ich Besuch bekomme." nicht jeder war freundlich gesonnen und ich hasste es, kalt erwischt zu werden. Bis jetzt war ich zwar immer glimpflich davon gekommen, doch ich wollte mein Glück nicht unnötig herausfordern. "Alles gut." winkte ich ab, das war ja nun wirklich nur eine Kleinigkeit. Ich drückte die Reste meiner Zigarette an der Wand aus und richtete im Handumdrehen alles wieder hin.
"Party? Klar." lachte ich bei dem Gedanken an eine Gewitter-Party und begann zu summen."Me, myself, and I've been drinking." bekam ich den Text überhaupt noch ganz zusammen? Egal, ich konnte improvisieren. "I checked this house, but no one's home - The mood was right, so the party's on - But it looked like tonight, I'd be drinking alone!" glücklicher Weise schien der letzte Teil sich nicht so ganz zu bewahrheiten und darum war ich recht froh. Ich folgte ihrem Blick zum Fenster und hoffte erstmal, dass das Dach mehr oder weniger dicht war. Das war auch mein erstes Unwetter in diesem Unterschlupf...
Ich zuckte mit den Schultern. "Definiere toll, aber der Kamin oben geht noch und das würde ich als Highlight bezeichnen." zumindest würden wir heute Nacht nicht frieren und vorrausgesetzt das Dach hielt dicht war das ein ordentlicher Pluspunkt. Was Riana mit dieser Info nun anfing blieb ihr überlassen, aber ich würde es mir nun oben gemütlich machen. "Sieh dich ruhig um und alles. Wenn du mich suchst ich bin oben." Am Ende war es alleine Rianas Entscheidung was sie nun tun wollte, ich würde sie sicher zu nichts drängen. Daher ging ich wieder nach oben und gab ihr Raum
@Riana Livet

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Irgendwie war es ja doch verständlich, was meine neue Bekanntschaft da von sich gab. Nein, eigentlich war es gut verständlich und vermutlich würde ich genauso reagieren, wie er es getan hatte. Auch ich hasste es, nicht zu wissen, was gerade in der Situation passierte, und auch ich würde wissen wollen, wer da so zu Besuch kam, wenn ich mich irgendwo niederließ. Schließlich kannte ich es nicht anders, denn auch ich war oft allein unterwegs. Malik hatte recht. Mittlerweile liefen gefühlt mindestens genau so viele Idioten durch die Gegend wie wandelnde Untote.
Nachdem alles wieder am rechten Fleck stand und wir so in Kenntnis gesetzt werden würden, wenn einer das Haus – zumindest über die Haustür – betreten würden, nahm ich den Platz wieder ein, wo ich zuvor gestanden hatte. Draußen ertönte der nächste Donner und nun hatte ich die Vermutung, sogar einen grellen Blitz im Augenwinkel gesehen zu haben. Das Gewitter zog also eher auf und man konnte sich fast schon sicher sein, dass es demnächst uns erreichen würde. Noch ein guter Grund, sich in einem Unterschlupf aufzuhalten und nicht irgendwo im Freien herum zu rennen. Ich konnte gut darauf verzichten, unter diesen Umständen mich noch mit irgendwelchen Beißern herum zu schlagen. Außerdem konnte keiner sagen, was das für ein Ausmaß das Gewitter annahm. Na hoffentlich hielt das Dach stand… oder die Fenster – das war in alten Häusern ja auch immer so eine Sache.
Überrascht hob ich die Augenbrauen, als der Dunkelhaarige anfing, erst eine Melodie zu summen und dann auch noch Text hinzukam. „Also…“ Ich zuckte leicht mit den Schultern; irgendwie musste ich mich ja mit der Situation abfinden und vielleicht hatte ich hier ja doch einen angenehmen Zeitgenossen erwischt. „…wenn du letzteres ändern möchtest. Gegen einen guten Drink und ein wenig Gesellschaft kann man doch nicht wirklich etwas sagen. Und ein Kamin…“ Nun zuckten meine Mundwinkel leicht nach oben. „Ist bei dem Wetter doch auch nicht gerade das schlechteste.“ Definitiv ein Highlight, wenn man nicht in der Kälte sitzen musste.
Ich nickte knapp. Gute Idee. Mit einem kappen „Man sieht sich“ trennten sich auch unsere Wege erst einmal und ich begab mich daran, das Erdgeschoss samt Keller zu erkunden. Tatsächlich fanden sich ein paar interessante Sachen in den Schränken und Regalen, wie Batterien oder ein noch annehmbares Taschenmesser, aber ich ließ erst einmal alles an Ort und Stelle. Malik war zuerst hier gewesen. So stand ich nach einer Weile wieder vor der Treppe, an der wir uns das erste Mal gesehen hatten. Vorsichtig betrat ich die Stufen, die leise quietschten und es praktisch unmöglich machten, lautlos nach oben zu kommen.
Oben angekommen fand ich meine Begleitung in einem ehemaligen… Wohnzimmer vor. Eigentlich war das ganze Haus schön eingerichtet, das musste ich zugeben. Sehr lieblich und immer noch waren viele Details zu erkennen. Etwas, was nach all den Jahren nicht mehr selbstverständlich war. Ich räusperte mich leicht, um auf mich aufmerksam zu machen. „Sag mal, bist du eigentlich immer allein unterwegs… oder hast du irgendwo einen… Erstwohnsitz?“ Natürlich war mir aufgefallen, dass Malik, so wie ich, doch einiges an Gepäck bei sich hatte, aber wer wusste schon, ob das alles war.
@Malik Asheton

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Alleine unterwegs zu sein hatte so seine Tücken, daher war ich auch eigentlich lieber in einer Gruppe unterwegs, nur konnte man sich solche Umstände leider eher selten aussuschen. Aber wer wusste schon was die Zukunft bringen würde? Wobei derzeit brachte sie vor allem Sturm und Regen - und Riana.
"Dann fühl dich ganz herzlich eingeladen." ob die Drinks aber so gut waren, naja, das hing von ihren Ansprüchen ab... es war eben selbstgebrannter Fusel. Man konnte nicht immer wählerisch sein, und ich hatte eben genommen was ich kriegen konnte. "Bis später." verabschiedete ich mich vorerst und machte mich auf den Weg zurück nach oben. Brr! Hier oben war es ganz schön kühl geworden, also machte ich mich daran den Kamin anzuheizen. Zugegeben der erste Stock machte bei Tageslicht nichtmehr allzu viel her, doch im halbdunklen Schein des Feuers sah es hier gar nicht mehr so schlecht aus. Riana war noch immer unten also machte ich es mir schonmal ohne sie bequem, während draußen das Unwetter tobte.
Ein Räuspern lenkte meine Aufmerksamkeit von den lodernden Flammen hinüber zu Riana. "Derzeit bin ich leider alleine unterwegs." antwortete ich wahrheitsgetreu und grinste. "Und du? Auf dem Weg zur deinem Strandhaus?" Ich hatte keine Ahnung in welcher Richtung der Strand lag oder wie weit wir eigentlich vom Meer entfernt waren. Egal, Zeit für den versprochenen Drink! Also zückte ich meinen Flachmann. "Willst du dich nicht setzen?" es hatte mehr als genug Platz vor dem Feuer und die Wärme war ganz angenehm
@Riana Livet

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Ich musterte den großgewachsenen Dunkelhaarigen, wie er auf dem Sofa vor dem Kamin saß. Irgendwie sah die Situation schon ziemlich einladend und gemütlich aus, das musste ich zugeben. Innerlich seufzte ich und merkte, wie meine Schultern schwer wurden. Die letzten Tage, nein eigentlich schon Wochen waren anstrengend gewesen. Mal wieder war ich gereist und war auf der Suche nach meiner Schwester gewesen, aber wie immer war da einfach rein gar nichts. Zwar hatte es diesmal doch ein paar gute Hinweise gewesen, aber am Ende waren auch die im Sand verlaufen und ich stand wieder bei null. Glaubte ich – zumindest war das der Stand der Dinge bis jetzt. Und auch wenn ich die Ruhe und das Alleinsein manchmal echt genoss, ging es mir mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Vielleicht hatte ich auch Glück und fand ein paar altbekannte Gesichter wieder, wenn ich zurück in der ursprünglichen Gegend war…? Aber erst einmal musste man die Nacht und das Unwetter abwarten. So kam die Bekanntschaft mit Malik eventuell ganz gelegen gerade.
Draußen ertönten wieder helle Blitze, gefolgt von Donnern, die kurz meine Aufmerksamkeit einnahm, ehe ich den Raum betrat und mich neben meiner heutigen Bekanntschaft auf dem Sofa niederließ. Es knirschte leicht; anscheinend waren die Federn nicht mehr im besten Zustand, was allerdings kein Wunder mehr war nach all den Jahren. Es wunderte mich sowieso, dass die Fenster hier noch relativ dicht waren. Zwar zog der Wind etwas, aber dennoch war alles ganz und die Wärme blieb im Raum. Bei dem Wetter wollte ich nicht wirklich draußen herumlaufen. Wer konnte schon sagen, ob ich jetzt schon ein Unterschlupf gefunden hätte…
„Ich auch…“, gab ich ehrlich zurück, um zurück auf die Fragen zu kommen. Bei dem Kommentar mit dem Strandhaus hob ich allerdings etwas fragend die Augenbrauen. „Du weißt schon, dass es von hier aus gesehen noch etwas dauert, bis man am Meer ist? Aber joa, schön wäre es aber leider nicht…“ Ich lachte leise und sah auf meine Hände hinab. „Nein, mein Leben ist ganz unspektakulär, da besitze ich sowas nicht.“ Mein Blick glitt zu dem Feuer und den lodernden Flammen, die leise knisterten. Ein schönes Geräusch. „Hätte ich von diesem Abend gewusst, hätte ich mich sicherlich noch umgeschaut, ob ich etwas produktives dazu beitragen könnte… Scotch, Whisky…“ Ich zuckte leicht mit den Schultern. „Ich verspreche, meinen Terminplan demnächst etwas besser zu gestalten… und vielleicht vorher einmal den Wetterbericht zu lesen…“
„Bist du eigentlich schon länger in diesem Haus?“
@Malik Asheton

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Da dieses Haus regelmäßig bewohnt zu werden schien war es für mich nicht weiter verwunderlich, dass zumindest die gemütlichen Teile des Wohnbereiches gut in Schuss waren. Niemand hatte Lust auf einen nassen und zugigen Schlafplatz und wenn jeder einen kleinen Teil dazu beitrug konnte das am Ende einen großen Unterschied machen. Daher ließ ich meine Unterkünfte auch stets sauber und in einem anständigen Zustand zurück.
"Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wo wir gerade sind." gab ich schulterzuckend zu. Derzeit hatte ich zwar eine alte Karte, ein festes Ziel fehlte mir jedoch noch. Ich ging einfach dahin, wo hin mich mein Bauchgefühl führte. Und zumindest gerade fand ich das gar nicht mal so schlecht, immerhin hatte ich so Riana getroffen. "Das war früher." winkte ich lachend ab. Als hätte ich mir jemals eine Villa oder ein Strandhaus leisten können... wobei, doch vielleicht schon, die Ashetons waren gut betuchte Leute gewesen. Jetzt spielte jedoch nichts davon noch eine Rolle und es lag allein an einem selbst, was man aus der eigenen Lage machte. "Heute ist 'besitzen' etwas einfacher."
Ich reichte ihr den Flachmann und zwinkerte ihr zu. "Mach dir keinen Kopf, hübschen Ladys soll man immer einen ausgeben." leise lachend lehnte ich mich zurück. Riana hatte Sinn für Humor, das musste ich ihr lassen. "Seit gestern erst."
@Riana Livet

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Es war eigentlich fast schon erstaunlich, dass das Haus hier nach all den Jahren noch einen ziemlich annehmbaren Zustand hatte. Besonders viele Gedanken wollte ich mir darüber jetzt aber nicht machen. Manchmal musste man das ihm gebotene einfach hinnehmen und keine Nachfragen stellen. Ein heiles Dach über den Kopf, funktionierende Fenster und somit eine trockene Unterkunft, viel mehr wollte man in der heutigen Zeit schon fast nicht mehr, wenn man als Nomade ständig durch die Gegend zog. Da kam das lodernde Feuer im Kamin einem praktisch schon wie purer Luxus vor. Von dem Alkohol fingen wir mal gar nicht an zu reden.
Einen Moment lang verharrte ich so in Gedanken und lauschte nur dem Knistern, welches aus dem Kamin kam, und den Regentropfen, ab und zu begleitet vom Donner, die gegen das Fenster im vermutlich ehemaligen Wohnzimmer schlugen. Erst als meine neu gewonnene Begleitung seine Stimme wieder erhob, blickte ich auf und sah zu ihm. „Du klingst genauso ziellos wie ich es bin… wenn ich das mal anmerken darf“, erwiderte ich und meine Mundwinkel zuckten für einen kurzen Moment nach oben. „Das stimmt auch wieder…“ Ich neigte den Kopf leicht zur Seite und zuckte ebenso mit den Schultern. Mittlerweile zählten irgendwelche Papiere von damals nicht mehr. So etwas nahm nach all den Jahren Apokalypse niemand mehr für voll… und vor allem auch nicht ernst. In den allermeisten Fällen besaß ein Objekt oder Etwas eben derjenige, der stärker war und sich gegen andere behauptet hatte… Eher selten besaß man mal das Glück, ein kleines Geheimversteck zu finden, was noch gut in Schuss war und möglicherweise noch brauchbare Sachen beinhaltete. Zwar fand man immer wieder noch nützliche Dinge, die man zum Überleben in dieser Welt benötigte, aber auch das wurde langsam immer weniger. Das Suchen nach solchen Sachen wurde eben immer länger… wenigstens ein Punkt der positiven Seite, wenn man eigentlich ständig rastlos durch die Gegend zog. Man kam so eben viel herum, lernte die Umgebung immer besser kennen und hatte auch größere Chancen, solche kleinen Schätze zu finden. Das Leben hatte jedoch nicht nur Vorteile… Trotzdem würde ich es nicht für ein Dasein hinter Mauern einsetzen… Lieber suchte ich mir jeden Tag eine neue Unterkunft und behielt wenigstens einen kleinen Funken Hoffnung, noch irgendwelche bekannte – noch lebende – Gesichter zu finden. Wäre ich damals mal in Frankreich gewesen…
Abermals schob ich diese Gedanken beiseite, konzentrierte mich auf die momentane Situation und nahm mit einem nun doch breiten Schmunzeln den Flachmann entgegen. Trotz allem sollte ich immer noch nicht vergessen, dass ich gerade neben einem Unbekannten saß. „Oh naw, was für ein Charmeur. Da kann ich mich ja echt glücklich schätzen, auf so eine gute Begleitung am Abend gestoßen zu sein…“ Feierlich hob ich das kleine Gefäß in die Höhe und deutete eine leichte Verbeugung an. „Na dann, auf das Unwetter und was auch immer. Ich muss mich ja echt bedanken…“ Mit diesen Worten gönnte ich mir einen Schluck und reichte ihn zurück zu Malik. „Hmm… woher hast du dieses Zeug denn?“
Ich seufzte leise, als ein leichtes Brennen in meiner Kehle auftauchte und wagte einen weiteren kurzen Blick nach draußen. Am Wetter hatte sich allerdings nicht sonderlich viel… eher gar nichts verändert. Und wieder nickte ich leicht. „Bist du ein ständiger einsame Wolf oder hast du irgendwo noch deine Leute…?“, erkundigte ich mich bei dem Dunkelhaarigen. Nicht nur, um möglichst an Informationen zu bekommen und die momentane Situation einzuschätzen. Es interessierte mich bei ihm irgendwie wirklich.
@Malik Asheton

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Wird dieses Play noch bespielt?
Bitte bis zum 31.05.2023 Bescheid geben ansonsten wird es ins Archiv verschoben

Wenn ja, wird der Admin Beitrag wieder gelöscht

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Kann verschoben werden. Dankeschön ^^
@The Walking Dead Team

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