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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Wie auch in den letzten Monaten, hatte Damon in diesen Tagen, als er endlich bei den Ridern ankam, kaum ein Zeitgefühl. Ihm kam es noch immer vor, als wären Jahre vergangen, als er damals diesen sicheren Ort verlassen hatte und alles was bis heute passiert war, würde ihn wohl noch eine ganze Weile verfolgen. Wenn Duo nicht gewesen wäre, würde er sicher noch immer in Heavens Paradise befinden.
Sicher, er hätte einen Fluchtversuch wagen können. War er aber erstens noch immer in der Annahme, dass Duo irgendwo gefangen gehalten wurde und er nicht dafür verantwortlich sein wollte, dass es ihm durch eine Missglückte Flucht von ihm noch schlechter gehen würde, oder gar, dass er Yuki und Kasumi vollkommen alleine lassen würde. In seinen Augen war sein Tod schlimmer als seine Gefangenschaft. Wenn sie davon erfahren hatten. So versuchte er sich zu fügen und vor allem, zu überleben um sie in diesem Glauben zu lassen. Es war einfach zu viel in den letzten Monaten passiert, als der er sich trauen würde. Jeder Versuch, wäre ein Todesurteil. Egal für wen.
Duo hingegen, überzeugte ihn wieder eines Besseren. Er hatte, nach der Folter und den Verlusten irgendwie noch den Mut gefunden, wieder zurückzukommen, nachdem er eigentlich schon in Sicherheit war, um ihn zu retten, wofür er seinem besten Freund, welcher eigentlich schon lange wie ein Bruder für ihn war, ewig dankbar seien würde. Ohne ihn, würde er heute nicht hier stehen. Zurück bei den Ridern, wo er sich eigentlich schon darauf gefreut hatte, seine Familie in Form von Yuki und ihrer Tochter wieder in die Arme schließen zu können.
Es dauerte aber nicht lange und Damon erfuhr nun endlich alles, was seit seiner Abreise damals passiert war. Frauen und Kindern, wurden während dieser Zeit nach Balar Island evakuiert, wo sie eigentlich in Sicherheit gewogen wurden. Ein Trugschluss und am Ende auch der Grund, weswegen Damon nicht noch länger dortblieb, um sich von den Strapazen zu erholen, sondern so schnell wie möglich seine Sachen packte und sich auf den Weg nach Balar Island und zu seinen beiden Frauen machte. Er musst einfach vollkommen sichergehen, dass es ihnen nach dem Angriff gut ging. Es musste einfach. Die Strapazen der letzten Wochen, durften nicht umsonst gewesen sein. Nicht zuletzt, weil ihnen gefühlt in den letzten Jahren, seit sie aus dem Internat hatten fliehen müssen, keine wirkliche Zeit der Ruhe gegönnt worden war. Schwer in der heutigen Zeit, keine Frage, aber es musste doch irgendwie möglich sein.
Ihm war es egal, wie lange er unterwegs war und er zählte keine Zeit mehr. So wenig wie möglich schlafen, so schnell wie möglich ankommen. Mehr zählte in dieser Zeit nicht für ihn. Und dann, wie auch immer er es in seinem Zustand geschafft hatte, war das Ziel endlich erreicht und wie schon damals, als er Yuki auf dem Basar wiedergefunden hatte, erkannte er seine Freundin auch jetzt sofort. Sofort war alles, was davor passiert war vergessen. Die Freude, sie hier lebend zu sehen, war größer als alles andere "Yuki!" hallte seine tiefe Stimme nun zu ihr, er ließ seinen Rucksack fallen und lief schnellen Schrittes auf die zierliche Frau zu.
@Yuki Kuran





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zuletzt bearbeitet 08.01.2023 18:15 |
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Die letzten Tage waren grauenvoll für Yuki gewesen. Der Angriff auf Balar kam für sie alle vollkommen überraschend und unerwartet. Sie war gerade dabei gewesen mit Kasia, ihrer besten Freundin, zu Juri zu gehen, um Feuerholz außerhalb zu sammeln. Daher hatte sie auch Kasumi nicht mitgenommen, die zu einer Freundin gegangen ist. Die junge Mutter hatte eine wahnsinnige Angst um ihre Tochter gehabt und war umso erschrockener, als sie sie auf der Krankenstation gefunden hatte. Sie wurde bei dem Angriff verletzt und hatte sich den Arm gebrochen. Weinend hatte die Asiatin an dem Bett des Mädchens gesessen und sich die Schuld gegeben. Zu der Zeit waren sie dann auch noch belagert gewesen und die grausamen Menschen hatten ihre ganzen Häuser durchfrostet und teilweise auch verwüstet.
Das alles war nun schon ein paar Tage her und noch immer stecke das Grauen in den Knochen der 27 Jährigen. Die Nächte waren mit Alpträumen geplagt und nicht nur einmal hatte sie sich dabei erwischt, wie sie drohte in Depressionen abzurutschen. Dazu kam die Ungewissheit um Damon. Natürlich hatte sie die Hinrichtung mit angehört und sie hatte eine wahnsinnige Angst um ihren Bruder gehabt. Sie hatte Kasumi auch nie groß erzählt, weswegen Damon nicht da war. Nur das dieser nach ihrem besten Freund Thomas suchte und deswegen nicht da sein konnte. Er wolle ihn genauso finden, wie er das mit ihr selbst geschafft hatte. Das hatte ihre Tochter so weit beruhigt. Kasumi wusste auch nicht, dass Damon gefangen war und dass diese Menschen jemanden umgebracht hatten. Das hätte sie der Kleinen auch nicht antun können. So war es an ihr selbst gewesen, stark zu sein und ihre Ängste zu verheimlichen. Daher kam meistens Nachts alles bei ihr zusammen, was es nicht gerade einfacher machte.
Gerade war Yuki dabei vor ihrem Haus wieder Ordnung zu machen. Drinnen war das meiste wieder hergestellt. Zuletzt hatte ihr Mason noch dabei geholfen. Morgen würde Kasumi entlassen werden und da wollte sie zu Hause alles fertig haben. Doch dieser Tag sollte anders werden, denn sie hörte ihren Namen rufen, von einer Stimme, die sie so unglaublich vermisste hatte und jetzt an ihrer Seite gebrauchen konnte. So eine Angst und Unsicherheit hatte sie letzte bei Thed gespürt. Umso erleichterter war sie, als sie von zwei starken Armen umarmt wurde. „Nii-San…“, hauchte sie und es kamen sofort die Tränen, als sie ihn spürte. „Nii-San!“, schifte sie lauter und klammerte sich regelrecht an den Älteren fest.
@Damon Flinn Hasting

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Die Spuren des Angriffs waren etwas, womit Damon bei der ganzen Reise hierher eigentlich schon gerechnet hatte. Doch als er dann ankam und die ersten erblickte, durchfuhr es ihn doch wie ein Blitz und die Ungewissheit, was mit seinen Frauen passiert war, brachte ihn wirklich fast um den Verstand. Zwar hatte er den beiden in der ersten Zeit nach dem Internat alles beigebracht, wie sie sich im Falle eines Falles verhalten sollten, trotzdem schien ihn die Angst fast erneut aufzufressen.
Erst, als er ihre zierliche Gestalt erkannte und somit sah, dass es ihr wohl zumindest äußerlich gut ging, wich die Anspannung aus seinem Körper. Ebenso konnte er die Erleichterung sehen, als sie erkannte, wer da ihren Namen rief und ihre Stimme nach all den Monaten endlich wieder zu hören, war wie Balsam für seine Geschundene Seele. So viel hatten sie schon zusammen durchgestanden, waren getrennt worden und hatten sich doch irgendwie wiedergefunden. Nach allem, was passiert war, seit er die Riders verlassen hatte, hatte er nicht damit gerechnet, sie jemals wiederzusehen, geschweigenden in die Arme zu schließen.
Sanft legte er sie um sie, als sie sich wie eine Ertrinkende an ihn klammerte "Live und in Farbe." lächelte er und gab ihr einen Kuss auf das schwarze Haar, während er tief seufzte und selber gegen den Klos im Hals ankämpfte. Ihr ging es gut. Sie lebte und sie waren endlich wieder vereint "Hallo meine kleine Blume...hast du mich vermisst?" ließ er sie schließlich ein Stück los und wischte ihr mit seinen Daumen die Tränen von den Wangen. Man sah ihr die Strapazen der letzten Tage an und es zerriss ihm fast das Herz, seine beste Freundin so zu sehen, was er in seinem Blick auch nicht verbergen konnte.
"Es tut mir so leid, dass ich euch alleine gelassen habe. Aber jetzt, geh ich nicht mehr weg. versprochen!" murmelte er, drückte seine Lippen erneut auf ihr Haar und zog sie nochmal an sich. Dann fiel ihm natürlich auch direkt auf, dass Kasumi nicht in ihrer Nähe war und sich typisch, wie sie eben war, wie ein Klammeräffchen auf ihn stürzte "Wo ist Kasumi?" fragte er nun und ließ seine blauen Augen über das Haus und die Verwüstung davor gleiten. Was mussten sie in den letzten Tagen nur durchgemacht haben?
@Yuki Kuran





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Yuki konnte es überhaupt nicht fassen, dass hier wirklich in den Armen von Damon lag. Nach der ganzen Entführungsgeschichte und der Funkübertragung, hatte sie eine so unglaubliche Angst um ihren besten Freund gehabt, dass sie es unteranderem nicht bei den Rider ausgehalten hatte. Natürlich spielte auch die Sicherheit ihrer Tochter eine große Rolle, aber die Angst um ihren Nii-San war am größten gewesen. Und jetzt, nach ellenlangen Wochen, war er endlich wieder bei ihr! Der ganze Stress der letzten Tage löste sich ein wenig von der Asiatin. Viel zu viele Sorgen und Ängste hatten sie begleitet. Das alles lies sie gerade einfach nur raus. Vor ihrer Tochter hatte sie stark sein müssen und auch vor den anderen wollte sie sich nicht so fallen lassen. Das war wohl auch einer der Gründe, warum ihre Depressionen in der letzten Zeit wieder viel schlimmer geworden waren. Damon würde da sicherlich nicht lange brauchen, bis er sie durchschaut hatte. Umso schöner war es, dass sie hier in seinen Armen liegen konnte und endlich alle Last rauslassen.
Es dauerte einen Moment, aber dann hatte sie sich halbwegs wieder beruhigt. „Du bleibt hier in Balar?“, schniefte sie und wischte sich die Tränen aus den Augen, welche noch immer vereinzelt liefen. So ganz realisieren konnte sie das alles irgendwie noch nicht. „Kasumi?“, hauchte sie und ihr Blick wurde traurig. „Sie liegt auf der Krankenstation. Bei dem Angriff auf Balar wurde ihr der Arm gebrochen. Morgen kommt sie aber schon wieder nach Hause.“, teilte sie ihrem Damon mit und ließ ihn ins Haus. „Ihr geht es soweit auch wieder ganz gut.“, versuchte sie zu lächeln, was ihr nur so halbwegs gelingen wollte. Das sie sich immer Sorgen um ihre Tochter machen würde, dass wusste sicherlich auch Damon. Und wenn sie nicht bei ihr war, dann gab sie sich auch die Schuld an allem, was ihr geschah.
„Aber, wie geht es dir? Bist du verletzt? Wie kamst du da weg? Geht’s dir gut? Haben sie dir was getan?“, sprudelte dann auch alles an Fragen aus Yuki heraus. Jetzt, nach der ersten Freude, kamen auch noch mehr Sorgen und sie hyperventilierte schon fast. Gleichzeitig lief sie um Damon herum und sah sich alles genau an, ob er Verletzungen oder ähnliches hatte. Gott, sie konnte es immer noch nicht wirklich fassen, dass ihr bester Freund wieder hier war und es ihm augenscheinlich auch gut ging.
@Damon Flinn Hasting

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Dieser Moment, schien für beide absolut unfassbar zu sein. Gab es in den letzten Monaten schließlich so einige Momente, wo sie nicht mehr daran geglaubt hatten, den anderen in diesem Leben nochmal wiederzusehen. Am Ende, war es schließlich nur Duo zu verdanken, dass er aus dieser Hölle entkommen war, auch wenn sie durch gewisse Leute etwas leichter geworden war, so war es doch noch immer eine Hölle gewesen.
Er gab ihr die Zeit, sich zu beruhigen und wischte ihr ebenfalls über die Tränenfeuchten Wangen, ehe ehe er auf ihre Frage hin nickte "Denkst du wirklich, ich würde irgendwo sein wollen, wo ihr nicht seit?" meinte er und ein leichtes Lächeln schließlich sich auf seine Lippen. Für ihn war klar, dass er seine Zelte bei den Ridern abbrechen und bei seiner Familie bleiben würde. Es gab absolut nichts, was ihn da umstimmen könnte. Yuki und auch die kleine Kasumi, waren eben schon immer mit das Wichtigste in seinem Leben gewesen und jetzt, wo er endlich wieder bei ihnen war, würde er einen Teufel tun und zurückgehen.
Vor allem als er hören musste, was mit Kasumi passiert war. Ihm zog es die Eingeweide zusammen und er konnte die Wut auf die Menschen und wie alles am Ende gelaufen war, kaum in seinem Gesicht verbergen. Am Ende, hatten sie sich schließlich erwischen lassen, Zweimal, weswegen er sich auch mit die Schuld an allem gab. Tief einatmend, um sich wieder etwas zu beruhigen, folgte er seiner Freundin in das Haus. Konnte ´man die Spuren des Angriffs vor diesem noch erkennen, hatte sie innen wohl schon wieder alles soweit aufgeräumt und er blickte sich einen Moment um "Dann werde ich sie später besuchen gehen. Bis morgen werde ich ganz sicher nicht warten können."
Bei ihrer Frage, seufzte er und man konnte ihm eine Mischung aus Nicken und Kopfschütteln ansehen. Äußerlich, ging es ihm gut. Sicher, er hatte ein paar Kilo verloren und seine Haar konnten auch mal wieder eine Schere vertragen, aber ansonsten ging es ihm in diesem Bereich gut. Innerlich, kämpfte auch er noch, war dies jedoch in den Tagen seit der Befreiung von Duo etwas besser geworden. Dann musste er aber ein wenig Schmunzeln und hielt sie dann sanft an den Schultern fest "Jetzt atmest du erstmal durch, ja?" er führte sie zu dem Sofa und setzte sie und dann sich auf dieses "Ich bin hier. Ich bin gesund und an einem Stück. Alles was in den letzten Monaten passiert ist, würde ich am liebsten einfach nur vergessen. " seufzte er. Im Moment war es einfach noch schwer, über das erlebte zu sprechen und er wollte sie nicht noch zusätzlich mit seinem Trauma belasten.
Schließlich besah er seine beste Freundin eindringlich und legte den Kopf schräg "Viel mehr steht die Frage im Raum, wie es dir geht?" schließlich musste sie die Hinrichtung damals mit anhören und hat somit auch die Tatsache, dass Damon in der Gewalt dieser Menschen war. Er konnte und wollte sich gar nicht vorstellen, durch welche Qualen sie gegangen war. Umso wichtiger, dass er jetzt bei ihnen blieb!
@Yuki Kuran





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Yuki konnte gar nicht sagen, wie viele Steine ihr vom Herzen vielen, dass Damon bei ihnen blieb. Kasumi hatte schon oft nach ihrem ‚Papa Damon‘ gefragt und auch sie selbst wollte nicht ohne ihn leben. Ganz zur Not hätten sie auch wieder zurück zu den Ridern gehen können. Doch das Leben hier in diesem Dorf, auf dieser Insel, sagte ihr einfach mehr zu. Zudem hatte sie hier auch Freunde wiedergefunden. Allen voran Ivar, den sie ja noch aus ihrer Zeit vor dem ganzen Untoten kannte. Es wäre ihr wirklich schwergefallen, dass alles wieder zurückzulassen. Allerdings war ihr Nii-San Familie und diese hatte immer Vorrang! „Da wird sie sich freuen, dass ihr Papa Damon wieder da ist.“, lächelte sie den etwas Älteren erleichtert an.
Nachdem sie alle ihre Fragen rausgesprudelt hatte, wurde sie von Damon festgehalten, der nur hin und wieder genickt hatte. Automatisch kuschelt sie sich direkt wieder an diesen und lauschte dessen Worten. Yuki nickte langsam, als er sie bat sich wieder ein bisschen zu beruhigen. Tief atmete die junge Frau ein und schloss für einen kurzen Moment die Augen. „Du weißt, dass du mit mir auch über solche Dinge reden kannst, ja?“, sah sie von unten nach oben zu ihm. Auch wenn sie vielleicht ein wenig labiler war als andere, so würde sich trotz allem immer für andere da sein und ihnen zuhören. Das Damon dies auch bei Duo machen konnte, wusste die junge Frau noch gar nicht. Den Schneider hatte sie noch nicht kennengelernt und dass die beiden Männer eine besondere Freundschaft verband, dass wusste sie ebenfalls noch nicht. Sicherlich würden die beiden noch viel besser miteinander sprechen können, denn sie hatten ähnliches erlebt dort.
„Mir?“, hauchte sie dann leise und klammerte sich regelrecht an Damon fest. „Kasumi liegt im Krankenhaus, Kasia und ich wären fast erschossen worden. Alexej ist dabei umgekommen…“, fing sie leise an. Das @Alexej Jovanovic das ganze überlebt hatte, würde sie erst viel später erfahren, wenn dieser den Weg zurück zu ihnen fand. Mit den Namen konnte Damon sicherlich auch noch nichts anfangen, aber das bedachte Yuki in diesem Moment nicht mal. Kasia war zu ihrer besten Freundin geworden und sie machte vieles mit der starken jungen Frau zusammen. Während sie angefangen hatte zu erzählen, fing sie an zu zittern, bei den ganzen Erinnerungen, welche zurückkamen. „Es war grauenvoll!“, hauchte sie leise und versteckte ihr Gesicht an der Brust von Damon. Das ihr Tränen aus den Augen liefen, würde wohl keinen mehr wundern.
@Damon Flinn Hasting
//So wird der Ausgang bei uns im Plot wohl sein, oder Alexej?

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Für Damon stand außer Frage, dass er an keinem anderen Ort bleiben wollte als bei seiner Familie. War es schließlich auch der Gedanke, sie wieder in die Arme schließen zu können, der ihn durch diese ganze schwere Zeit gebracht hatte. Außerdem waren die ersten Einblicke von der Insel positiv auf ihn gewesen und er konnte sich vor allem für Kasumi vorstellen, dass sie hier schöner aufwachsen konnte als bei den Ridern. Hier sah er sie einfach mehr als Kind, wo sie frei herumrennen konnte und vielleicht endlich ein wenig mehr Kindheit haben konnte. Wurde sie in seinen Augen sowieso schon viel zu schnell groß, weswegen sie jeden Moment eigentlich genießen sollte. Zu viel hatte sie in ihren jungen Jahren schon durchgemacht, was andere ihr ganzes Leben nicht erfahren mussten "Glaub mir, nicht so sehr, wie ich mich freue."
Kaum, dass er Yuki erblickt hatte, waren im Steinbrocken von den Schultern gefallen. Sie und auch Kasumi am Leben zu wissen, war einfach alles was er in den letzten Monaten wissen wollten. Zum Glück beruhigte sie sich auch schnell in seinen Armen. Doch auf ihre Frage, schüttelte er den Kopf "Fürs erste, will ich einfach nur ankommen und anfangen zu vergessen." er wusste zwar, dass er mit ihr über alles reden konnte und sicherlich hatte sie bei den Ridern auch einiges mitbekommen, was passiert war, allerdings wollte er sich vor den wirklich schlimmen Dingen erstmal beschützen. Sie hatte selber viel zu viel durchgemacht in den letzten Wochen, da sollte nun nicht noch sein Trauma kommen und sie belasten. Alles was er jetzt wollte, war seine kleine Familie endlich wieder glücklich zu sehen. Vielleicht, irgendwann, wenn er sich bereit dafür fühlte, würde er ihr genauer erzählen, was er erlebt hatte. Ihr auch vor allem von Yannik erzählen, welcher ihm in dieser Zeit eine große Stütze und auch ein enger Freund geworden war.
Zähneknirschen lauschte er nun, wie es Yuki und auch Kasumi ergangen war und strich ihr beruhigend über den Rücken. Es brach ihm das Herz, den Teil ihrer Erlebnisse der letzten Monate zu hören. Als wäre diese ganze Welt nicht schon schlimm genug, kam auch noch dieser ganze Mist dazu. Nie mehr wollte er sie so sehen. Von jetzt an würde er alles daran setzten, sie nur noch glücklich zu sehen "Es tut mir leid, dass ihr das alles durchmachen musstet." murmelte er und hielt sie weiter fest, wobei er merkte, wie ihre Tränen auf sein Shirt tropften. Es musste die Hölle für sie gewesen sein "Ich verspreche dir, dass ihr nie wieder so etwas durchmachen müsst." dafür würde er alles geben "Und ich bin froh, dass ihr hier so tolle Menschen getroffen habt, die für euch da waren, als ich es nicht sein konnte." sobald es die Zeit zulassen würde, musste er ihnen allen dafür danken.
@Yuki Kuran





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Yuki nickte verstehend. Das Damon ihr nicht direkt sein Herz ausschütten würde, hatte sich die Japanerin schon gedacht. Aber zumindest erwähnen wollte sie es schon mal. Ihr bester Freund würde zu ihr kommen, wenn er reden wollte. Das war schon damals im Internat so gewesen. Die junge Frau hatte für jeden immer ein offenes Ohr gehabt. Auch wenn es ihr selbst manchmal nicht gut ging, so konnte wollte sie sich doch um die anderen kümmern. Zwei aus ihrer Klasse hatte einmal Beziehungsprobleme. Wie das so bei Teenager eben war. Das war alles noch vor dem ganzen Untoten. Mitten in der Nacht verschwand dann der eine und wollte mit seinem Motorrad fahren. Keine wirklich gute Idee, wenn man schon ganz durch den Wind war. Dein Partner hatte sich furchtbare Sorgen gemacht. Yuki war damals im Internat geblieben und hatte sich um diesen gekümmert. Damon und Thed waren damals dem anderen hinter und hatten ihn am Straßenrand nicht ganz einen Kilometer entfernt gefunden. Er war mit seinem Bike gestürzt, weil er nicht aufgepasst hatte. Passiert war ihm zum Glück nichts. Thed und Damon brauchten ihn zurück und die beiden hatten sich ausgesprochen. Am Ende waren sie wieder glücklich.
Manchmal kam einem diese Erinnerungen wie ein anderes Leben vor. So viele Jahre lebten sie nun schon in dieser Welt, dass einem die Zeit davor ganz anders vorkommt. Aber so schlecht war ihr Leben zum Glück nicht. Auch wenn sie noch heute ihren Theddy vermisste, so war Yuki doch glücklich. Sie hatte ihre Tochter und ihren besten Freund. Somit waren sie nicht allein. Was aus ihrem richtigen Bruder geworden war, hatte sie bis heute nicht erfahren. Aber da es auf der ganzen Welt so aussah, würde dieser vielleicht in Japan auch in einer Kolonie leben und an sie denken. Das war zumindest der Gedanken, an welchen sich die Japanerin festhielt. Kaname würde es auch gut gehen, da war sie sich sicher.
Yuki nickte leicht und kuschelte sich dichter an Damon. „Ich bin auch froh, dass wir hier hergekommen sind.“, nuschelte sie etwas gedämpft und musste kurz an Mason denken. Einen Moment genoss sie einfach die Nähe zu ihrem besten Freund. Dass dieser wieder bei ihr war und sie nicht mehr allein war. Zumal sie nie wirklich allein war, denn ihre Tochter war ja die ganze Zeit bei ihr. Aber Damon war in all den Jahren eine so wichtige Stütze geworden, dass sie ohne diesen nicht leben wollte. Sicherlich würde sie es irgendwann können. Aber allein der Gedanke lies ihr keine Luft mehr zum Atmen. Nach Thed konnte und wollte sie Damon einfach niemals verlieren!
So langsam hatte sich die 28 Jährige wieder beruhigt. „Soll ich uns was zu essen machen?“, fragte sie daher. Viel war ihnen nach dem Überfall nicht mehr geblieben. Aber einen Eintopf würde sie noch hin bekommen. „Du kannst in der Zeit ja nach Kasumi schauen, wenn du magst. Ich war heute schon bei ihr, aber sie wird sich sicherlich freuen ihren Papa Damon zu sehen.“, lächelte die Dunkelhaarige jetzt auch wieder und hauchte ihrem besten Freund einen Kuss auf die Wange.
@Damon Flinn Hasting
// Hatte ich das richtig im Kopf, dass du da an dem gleichen Tag auch bei Kasumi warst? Dann würd ich hier bei uns einfach einen kleinen Zeitsprung machen und machen dann am Abend weiter, nachdem Damon von Kasumi zurück kommt.
Oder wir machen nach deinem Post einen ganzen Cut und setzten ein neues Play an. Eines wo Damon etwas von seiner Zeit in der Paradise erzählt, wenn du das gerne ausspielen magst.? Oder vielleicht auch was zu dritt mit @Kasumi Kuran?

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Mittlerweile, waren einige Wochen ins Land gezogen und dank seiner Familie, war Damon auch entsprechend gut in der Gemeinde und somit in Balar angekommen. Gemeinsam mit Yuki und Mason, hatte er schließlich angefangen, in dem Gasthaus im Zentrum zu arbeiten, wo er zwischen Ausschank und Küche hin und hersprang und half wo er konnte. Wobei seine Künste in der Küche nicht über Brote schmieren hinausging. Hier war eindeutig Yuki die begabtere von ihnen. Man konnte zumindest nach außen hin den Anschein haben, dass Damon die ganzen letzten Monate irgendwie verarbeitet hatte.
Nicht zuletzt, da auch eine andere freudige Überraschung auf ihn gewartet hatte, als er vor kurzem in der Schmiede ausgeholfen wollte. Da stand doch tatsächlich Yannik. Der Yannik, welcher ihm im Heavens ein Freund, Vertrauter und der wohl einzige Mensch dort geworden war. Die Freude war unbeschreiblich bei Damon gewesen. Immerhin gehörte er in seinen Augen genauso wenig in diese Gemeinschaft, wie Duo und er es damals taten. Mit der einzigen Ausnahme, dass Yannik damals freiwillig dort war. Allerdings nicht wirklich glücklich. Ihn nun hier zu sehen, machte Damon unbeschreiblich froh. Zu groß war die Angst gewesen, dass man ihn am Ende wegen ihrer Freundschaft, noch eine Mitschuld an der Flucht gegeben hätte.
So sehr sich Damon nach außen hin anstrengte, denn Schein zu wahren, dass es ihm gut ging und das er das ganze perfekt verarbeitet hatte, so sehr wurde er fast jede Nacht eines besseren belehrt. Die Bilder, welche sich in der Gefangenschaft in sein Gedächtnis gebrannt hatten, kamen vor allem da zurück. Es war, als müsste er da alles noch einmal durchleben und somit wurden die Nächte im Lauf der Zeit immer kürzer. Der Einzige, mit dem er sich austauschen konnte, war Duo. Und er wusste, dass auch sein Freund noch zu kämpfen hatte, weswegen er ihm nicht ständig die Ohren volljammern wollte. Nicht zuletzt, weil Duo in seinen Augen so viel mehr hatte durchmachen müssen. Da kam er sich fast schon lächerlich vor, mit seinen paar Baustellen. Er war sich eigentlich sicher, dass er nur noch ein wenig Zeit und Normalität brauchte, nicht zuletzt, weil da ja auch Yuki und Kasumi waren, für die er stark sein wollte und die wieder ein halbwegs normales Leben führen sollten. Hoffte er einfach, dass sie von seinen nächtlichen Alpträumen nicht wirklich etwas mitbekamen und dass der Schrei, welchen er hörte, nur in seinem Traum war.
Somit hatte er auch heute, als er in den frühen Morgenstunden keinen Schlaf mehr gefunden hatte, sich leise durch das Haus in die Küche geschlichen, wo er sich mit einem Glas Wasser an den Tisch setzte und gedankenverloren aus dem Fenster schaute, um der Sonne zuzuschauen, wie sich langsam aber sicher aufging. Wobei dies sicherlich noch ein wenig Dauern würde. Noch war sie nicht mehr, als ein fahler, roter Streifen am Horizont.
@Yuki Kuran





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zuletzt bearbeitet 25.07.2022 09:27 |
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Die letzten Wochen waren unbeschreiblich gewesen. So hatte sich Yuki ihr Leben vorgestellt. Eine freundliche Gemeinschaft, die ein friedliches, ländliches Leben führte. Man ging durchs Dorf, grüßte sich und konnte sich mit jedem unterhalten. Die Kinder spielten fröhlich und ausgelassen auf den Straßen. Jeder ging seiner Arbeit nach und konnte so ein zufriedenes Leben führen. Manchmal konnte man die ganzen Untoten sogar ausblenden. An den Mauern der Insel kamen sie nicht hoch und durchs Wasser verirrten sich zum Glück nicht so viele von den Dingern. Natürlich war es auch bei den Ridern damals schön gewesen, aber dieses Leben sagte der Japanerin deutlich mehr zu. Umso glücklicher war sie, dass es auch Damon zu gefallen schien und bei ihnen blieb. Seine Freunde aus dem Bikerclub konnte er aber auch immer besuchen. Der Weg war nicht allzu weit und selbst Kasumi war schon das ein oder andere mal mitgekommen, um ihre Freunde dort zu besuchen. Es wirkte, wie ein normales Leben sein sollte.
An manchen Tagen hatte die junge Frau wehmütige Gedanken, wenn ihr Thed in den Sinn kam. Es wäre wunderschön gewesen, wenn dieser bei ihr sein könnte und sehen würde, wie glücklich ihre Tochter war und zu einem wunderschönen Mädchen heranwuchs. Sie würde ihre erste große Liebe nie wirklich vergessen und die Erinnerungen an ihm immer wachhalten. Und doch hatte sie Gefühle für jemand anderes entwickelt. Es waren nur kleine, welche immer weiter erblühten, aber sie war glücklich.
Zusammen mit Mason, welcher so besonders für sie geworden war und Damon, hatten sie das Gasthaus übernommen. Der vorherige war älter geworden und fühlte sich nicht mehr dazu in der Lage. Gerne hatte Yuki diese Aufgabe übernommen und Mason direkt mit ins Boot geholt. Auch Damon wurde gefragt und so waren die drei fleißig am Arbeiten. Sie suchte auch immer noch jemanden dauerhaft für die Küche, denn aktuell machte sie selbst das meiste, wollte da aber lieber bei den Gästen vorne sein. Kasumi flitzte hier und da immer mit umher und brachte den meisten Gästen ein Lächeln ins Gesicht. Es war einfach nur schön.
Wäre da nicht Damon, der immer noch mit allem zu kämpfen hatte. Auch wenn er es tagsüber vor allen verstecken konnte, so hatte Yuki es schon öfter mitbekommen, dass er schlecht und wenig schlief. Was auch nicht sonderlich schwer war, denn er schlief meistens bei ihr mit im Bett. Es lief natürlich nichts zwischen ihnen, aber sie wollte nicht allein sein und ihr bester Freund wirkte auch nicht so, als wäre er es gerne.
Bis jetzt hatte sie nie war gesagt, wollte sie ihm doch die Zeit geben, die er brachte. Aber heute, als er wieder so früh aufstand, würde sie ihm folgen. Leise kam sie in die Küche, als Damon gerade aus dem Fenster sah. Langsam ging sie auf ihn zu und schlang sanft ihre Arme um den Älteren. „Kannst du wieder nicht schlafen, Nii-San?“, hauchte sie leise die rhetorische Frage. Eigentlich stellte sie diese auch nur, um ihm zu zeigen, dass sie es mitbekam, dass er nicht viel und gut schlief.
@Damon Flinn Hasting

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Eigentlich hatte er wirklich die Hoffnung gehabt, dass es ihm besser gehen würde, sobald er wieder bei seiner Familie war. Zu wissen, dass es ihnen gut ging. Dem war nicht so. Dann hatte er die Hoffnung, es würde besser werden, jetzt wo er wusste, dass es auch seinem Freund Yannik gut ging und er hier bei ihnen war. Doch auch das war nur Wunschdenken. Es gab natürlich, nun wo er hier war, so viele schöne Momente, welche die Zeit im Heavens nach hinten rücken ließ. Nur waren das eben einfache Momentaufnahmen. Nichts für die Ewigkeit, wie man so schön sagte.
Nachdem er nun erneut wieder viel zu früh aus dem Bett geschlichen war, welches er sich noch mit Yuki teilte, wurde ihm das wieder mal bewusst. Er war froh, dass er seine beste Freundin an seiner Seite hatte und es war ihm so lieber, wie wieder in einem Zimmer komplett alleine zu sein und für Damon stand außer Frage, dass zwischen ihnen jemals etwas laufen würde. Selbst, wenn er nicht auf Männer stehen würde, allein was seinen verstorbenen Freund Thed betraf, könnte er so einen Schritt niemals tun. Aber da dies sowieso keine Frage war, musste es auch nicht zum Diskutieren auf den Tisch kommen. Aus diesem Alter, sollten alle in ihrem Umfeld auch so langsam draußen sein.
Nachdenklich saß Damon nun an dem Tisch in der Küche, und drehte das Wasser in seiner Hand, als er die zierlichen Arme von Yuki und seufzte tief, als er ihre Worte hörte. Hatte sie also dich etwas mitbekommen. Eigentlich sollte es Damon ja nicht wundern. Seine beste Freundin war schließlich nicht auf dem Kopf gefallen und auch, wenn Damon versuchte etwas zu verstecken, sie kannten sich eben auch nicht erst seit gestern. Konnte man drehen und wenden wie man wollte und wenn er ehrlich war, so war er darüber auch irgendwie froh. Auf Dauer konnte es ja nicht gut sein, wenn er versuchte alles mit sich selber auszumachen "Du bist einfach verdammt schlau." murmelte er, legte ebenfalls kurz die Arme um sie und gab ihr einen Kuss auf das dunkle Haar "Die Ausrede, dass ich zum Frühaufsteher geworden bin, zählt wohl nicht, mh?" ließ er sie los und schaute sie eindringlich an.
Dann nahm er noch einen Schluck von seinem Wasser und räusperte sich leicht "Aber ja, ich kann nicht mehr schlafen. Die Bilder vom Heavens, schaffen es immer irgendwie zurück in meinen Kopf." murmelte er nun und lächelte leicht "Eigentlich dachte ich, jetzt wo ich wieder bei euch bin, würde ich damit keine Probleme mehr haben, aber wie du siehst, ist dem dann doch nicht so." schüttelte er den Kopf "Und eigentlich wollte ich nicht, dass ihr davon etwas mitbekommt, nach allem was du und Sumi durchmachen musstet deswegen."
@Yuki Kuran 





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Yuki schmunzelte leicht, als Damon feststellte, dass sie hin und wieder dann doch aufmerksam und schlau war. Das war damals im Internat schon so gewesen. Wie oft hatte sie sich mit anderen zusammengesetzt, wenn diese Probleme hatten. Darin war sie schon immer gut gewesen. Ihre eigenen Probleme nach hinten zu stellen um dann anderen zu Helfen. Thed hatte sie immer für viel zu gut für diese Welt gehalten. Vielleicht hatte ihr verstorbener Mann da gar nicht mal unrecht, aber so war sie eben nun einmal. Und gerade ihrem besten Freund würde sie jetzt, wo er am meisten Unterstützung brauchte, niemals im stich lassen!
„Dafür das ich dich früher fast aus dem Bett treten musste, damit du pünktlich im Unterricht warst, nein.“, schmunzelte sie noch immer. Diese Zeit lag verdammt lange zurück, aber auch heute war Damon eigentlich eher derjenige, der auch mal länger schlief, wenn er denn konnte. Daher glaube die junge Frau sicherlich nicht daran, dass er nun Frühaufsteher geworden war. Zumal sie seine Alpträume mitbekommen hatte.
Ruhig lauschte sie seinen Worten, als er dann ehrlich anfing was zu erzählen. Natürlich hatte sie das erwartet und doch war es traurig zu hören, dass ihn die Bilder immer noch verfolgten. Sie stellte sich neben ihm und sah ebenfalls aus dem Fenster. Zeigte somit ihrem besten Freund das sie da war, ihn aber nicht bedrängen würde. „Wir sind eine Familie und du bist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Natürlich merke ich, wenn es dir schlecht geht. Du merkst es doch auch, wenn ich drohe in ein Loch zu fallen.“, meinte sie mit sanfter Stimme und sah zu ihm. „Das, was wir durchgemacht haben, ist nicht weniger schlimm, wie das was dir widerfahren ist. Und wir sollten das, wie alles andere auch, zusammen durchstehen.“, redete Yuki weiter und legte eine Hand auf den Arm ihres Freundes. „Du bist nicht allein Nii-San. Wir sind bei dir und du weißt, ich höre dir immer zu, egal was es ist und was passiert ist.“. Natürlich wusste ihr bester Freund das, aber es war nie verkehrt, es noch einmal in Worte zu fassen.
@Damon Flinn Hasting

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Yuki war auch einfach zu gut für diese Welt und für jene, in der sie jetzt Leben mussten, sowieso. Leider gab es eben damals wie heute Menschen, welche die Gutmütigkeit, welche sie an den Tag legte, einfach nur ausnutzen und so sehr er es auch wollte und immer tun würde, vor alle konnte er es einfach nicht. Auch, weil er keine vierundzwanzig Stunden um sie herum sein konnte, auch wenn er im Gasthaus gerne half.
Er schmunzelte leicht, als er bei ihren Worten an ihre Zeit im Internat denken musste "Und trotzdem habe ich es fast jeden Tag geschafft, zu spät zu kommen." zuckte er gespielt unschuldig mit den Schultern, ehe er wieder seufzte. Eigentlich hatte er in den letzten Wochen die Hoffnung gehabt, dass Yuki von all dem nichts mitbekommen würde. Dass er schlecht schlief und nicht wirklich mit dem erlebten klarkam. Beziehungsweise, dass es ihn manchmal immer so schlagartig wieder einholte.
"Das haben wir in all den Jahren nicht verlernt." stellte er lächelnd fest und sah zu ihr. Schon früher hatten sie da feine Antennen und wussten direkt, wenn es dem anderen nicht gut ging "Natürlich sollten wie das. Aber ich weiß eben auch, dass du genug mit dem was hier passiert ist, zu kämpfen hast. Da will ich dich nicht noch mit meinem Ballast bewerfen. Die Bilder der Hinrichtung, die Folter, das schlechte Gewissen, das ich wusste was Duo durchleiden musste und trotzdem dank Yannik so etwas wie schöne Momente dort hatte. Die Flucht und die laufende Angst bis wir endlich hier ankamen, doch noch erwischt zu werden." ja, es war wirklich so einiges und Damon legte seinem Arm schließlich um die zierliche Schulter von Yuki, seinen Blick weiter auf das schlafende Balar gelegt.
"Ich bin dir dankbar, aber am Ende, muss ich mit den Bildern selber fertig werden und ich habe einfach Angst, dass sie nie so ganz verschwinden werden." er schaute zu ihr "Deswegen bin ich auch froh, dass du noch andere Stützen hast, die momentan nicht so leicht einzubrechen drohen. Wie Mason." ein leichtes Schmunzeln schlich sich dabei auf seine Lippen, während er noch immer zu ihr blickte.
@Yuki Kuran





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Die Zeiten vor dem Ausbruch im Internat gehörten zu den schönsten Erinnerungen, welche Yuki in sich trug. Sie hatte damals endlich den Abstand zu Japan und dem Tod ihrer Eltern bekommen. Das hatte ihr ungemein geholfen. Zudem hatte sie dort gute Freunde gefunden und sogar die Liebe ihres Lebens. Von Damon ganz zu schweigen! Auch wenn die Seuche ihr fast alles wieder genommen hatte, so war ihr viel Wichtiges geblieben. Und die Erinnerungen an alle würde sie immer in ihrem Herzen tragen. Zwar waren ihre Depressionen dadurch manchmal schlimmer geworden, aber das bekam sie irgendwie in den Griff. Vor allem, seit Damon wieder an ihrer Seite war.
Ruhig lauschte sie den Worten ihres besten Freundes, als dieser anfing ein wenig zu reden. Sanft sah sie ihn an, als er zu ihr sah. „Und doch musst du darüber reden, Nii-San. Ich weiß es besser als jeder andere, dass man solche Sachen nicht in sich hineinfressen darf.“, meinte sie ruhig. Das hatte sie nach dem Tod ihrer Eltern ebenfalls gemacht und wo war es geendet? Unbewusst fasste sie sich an ihr rechtes Handgelenk. Man konnte die Narben an beiden noch sehen. Sie versteckte sie auch nicht. Tatsächlich schämte Yuki sich auch nicht für ihre Schwäche. Sie war ein Teil von ihr und würde immer zu ihr gehören. Aber sie ging damit auch nicht hausieren. Wenn man sie fragen würde, woher die Narben stammten, würde sie ehrlich antworten. Aber sie drängte dieses Wissen niemanden auf. Die wenigsten trauten sich auch zu fragen. Die Stellen, an welchen die Narben zu sehen waren, waren Hinweis genug.
Ruhig lehnte sie an Damon, als dieser seinen Arm um sie legte. „Du darfst sie aber trotzdem mit mir teilen. Ich habe gehört, was bei der Hinrichtung passiert ist. Da habe ich genug Bilder dazu in meinem Kopf.“, meinte sie leise und senkte kurz den Blick. Sie hatte zu der Zeit eine wahnsinnige Angst gehabt und war froh gewesen, dass Mason da schon hier war. Er hatte es geschafft, dass sie sich ablenken konnte. Denn Kasumi sollte von dem allen nicht mitbekommen. „Lenk nicht vom Thema ab!“, knuffte sie ihren besten Freund, als dieser Mason auch ansprach. „Erzähl mir bitte von der Flucht. Ich weiß bis jetzt nicht wirklich, wie euch das gelungen war.“. Das war vielleicht ein einfacher Anfang. Denn da waren sie auf dem Weg nach Hause. „Und nur zur Info, niemand kann dich ersetzen, dass ihr dir doch klar, oder?“. Selbst wenn ihr Mason wichtig war und sie sich zu dem stillen Mann hingezogen fühlte, so war Damon ihre Stütze, welche sie niemals mehr missen wollte.
@Damon Flinn Hasting

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Auch für Damon, war das Internat eine schöne Zeit gewesen. Wenn auch die ersten Wochen nicht leicht gewesen waren. Da war der kalte Entzug, welcher ihm noch heute mehr als lebhaft in Erinnerung war. Doch alles in allem, hatte ihm die Entscheidung seiner Familie nicht nur das Leben gerettet, sondern er hatte dadurch auch seine neue Familie gefunden, welche ihm bis heute an seiner Seite geblieben war und für die er alles tun würde. Egal wann, egal was und egal, ob es ihn am Ende das eigene Leben kosten würde. Hier würde er nicht eine Sekunde zögern.
Vermutlich deswegen, hatte er sich auch in den letzten Wochen mit seinen Problemen eher mit sich selber beschäftigt. Er wusste, was seine Mädels hatten durchmachen müssen und er wollte sie auf keinen Fall mit seinem Mist belasten. Vor allem, weil es ihm im Vergleich zu Duo so lächerlich vorkam. Jedoch hatte Yuki schon immer sensible Antennen dafür gehabt "Ich weiß. Es gab immer mal wieder Tage da dachte ich, heute wird es endlich besser. Heute bekomme ich keinen Alpträume und wurde direkt wieder eines besseren belehrt. Euch an meiner Seite zu haben, hat es jedenfalls erträglicher gemacht. Aber die Bilder sind bis heute nicht ganz verschwunden..." Damon drehte sein Wasserglas in er Hand und nahm noch einen Schluck aus diesem, ehe er seiner beste Freundin sanft zulächelte, ehe sie sich an ihn lehnte.
Einen Augenblick war es ganz still in der kleinen Küche und Damon atmete tief ein, bevor das Gespräch wieder ihren Gang nahm "Die Hinrichtung..." murmelte er und sah sofort wieder alles vor seinem inneren Auge, während ein Schauder durch seinen Körper lief "Und direkt danach, haben sie Duo eingesperrt und mich gezwungen sich ihnen anzuschließen..." sagte er und räusperte sich schließlich, als er versuchte abzulenken und schmunzelte leicht auf Yukis Reaktion "Hey! Ich bin schließlich dein großer Bruder!" sah er sich an "Ist ja nicht so, dass ich dann alles wissen möchte. Aber gut, erst die Flucht, dann Mason. Wobei ich dir zustimmen muss. Mich kann man nicht ersetzten." zwinkerte er und versuchte sich den Tag der Flucht in seinem Kopf hervorzurufen.
"Duo stand quasi ohne Vorwarnung vor mir. Sein Bruder hatte ihn befreit. Als es ihm dann etwas besser ging, hat er mich geholt...der Verrückte." schüttelte er den Kopf "Er ist das Risiko nochmal eingegangen mich zu holen und nochmal erwischt zu werden..." dafür würde er dem Schneider auf ewig dankbar sein "Durch ihn haben wir es dann geschafft das Heavens hinter uns zu lassen und einige Kilometer zwischen uns zu bringen." während er sprach, schloss er immer mal wieder die Augen, als er sich daran erinnerte "Die erste Rast, haben wir in einem alten Wohnwagen gemach. Duo ging es mit jedem Meter zunehmend schlechter und wir mussten eine Pause machen."
@Yuki Kuran





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Das es ihrem besten Freund alles andere als leicht viel, konnte Yuki nur zu deutlich sehen. Aber auch wenn er sonst immer der Starke bei ihnen ist und gerade sie viel auffing, so durfte auch er sich mal fallen lassen. Auch die Japanerin war dazu fähig, ihren besten Freund aufzufangen. Und das würde sie auch immer und jederzeit tun! Sie liebte Damon, mehr wie einen besten Freund und würde ihn immer lieben. Damals, wenn er nicht schwul gewesen wäre, wäre er wohl heute der leibliche Vater von Kasumi. Zumindest hatte sich Yuki dies immer gewünscht. Aber es war alles anders gekommen. Nicht das die Thed nicht genauso geliebt hatte, dass hatte sie wirklich! Aber Damon vor schon zu Beginn etwas besonderes für sie gewesen und würde es wohl auch immer bleiben. Sie konnte nicht mal direkt sagen, woran das lag. Aber schon als sie damals im Internat ankam, war ihr Damon direkt aufgefallen. Kaname, ihr richtiger Bruder, war deswegen sogar einmal da gewesen. Denn natürlich hatte seine Schwester von diesem Damon erzählt, aber ihr Bruder hatte ihren besten Freund für ungefährlich eingestuft, weswegen es da auch keine Probleme gab. Was die beiden besprochen hatten, hatte sie allerdings niemals erfahren. Sicherlich hätte Kanama damals auch ein Gespräch mit Thed geführt, doch durch die Seuche war alles anders gekommen. Aber so wie sie Damon einschätze, hat dieser das an Kanames stelle übernommen.
Sanft streichelte Yuki über den Arm von ihrem besten Freund, als dieser erzählte, dass die Alpträume immer wiederkehren. „Ich will dir keine Angst machen, aber ganz verschwinden werden sie niemals…“, hauchte sie leise. „Man lernt nur besser damit umzugehen, dadurch werden die Träume weniger.“. Damit hatte sie leider auch Erfahrung mit gemacht. Noch heute sah sie ihre Eltern sterben, wie ihr Bruder verletzt im Krankenhaus lag und wie Damon ohne Thed nach Hause kam. Diese Bilder, welche so einschneidend waren, würden niemals ganz verschwinden.
„Und auch als mein großer Bruder, hast du nicht alles zu wissen!“, lächelte sie und war froh, dass ihre kleine Aussage sie kurz aus den trüben Gedanken geweckt hatte. „Sein Bruder?“, fragte sie überrascht nach, als Damon dann wirklich anfing zu erzählen. Das Duo noch Familie hatte, hatte sie nicht gewusst. Aber so viel hatte sie mit dem Schneider auch noch nicht reden können. Natürlich bekam auch sie ihre Klamotten von dem Langhaarigen. Sie alle liebten seine Sachen. Aber viel geredet hatten sie noch nicht. Aber sie würde sich auf jeden Fall demnächst mit einem leckeren Kuchen bei ihm bedanken! Denn ohne Duo wäre ihr bester Freund wohl nicht hier. „Du bist ihm eben verdammt wichtig!“, lächelte sie erleichtert. Sie wusste natürlich, dass die beiden befreundet waren, aber wie tief diese Freundschaft ging, wurde ihr jetzt erst wirklich bewusst. „Haben sie Duo sehr weh getan? Oder dir?“, hackte sie vorsichtig nach. Durch die Hinrichtung wusste Yuki nur zu gut, dass diese Menschen nicht wirklich zimperlich waren.
@Damon Flinn Hasting

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Es war schwer für Damon, sich auch mal fallen zu lassen und somit in die Rolle des Schwächeren zu schlüpfen. In all den Jahren, war er immer der starke für seine Familie gewesen und konnte keine Schwäche zeigen. Hier musste er nur an die Zeit denken, als er und Kasumi von Yuki getrennt wurden. Er selber, war jede Sekunde umgekommen vor Sorge, musste aber für das kleine Mädchen, welches sie voll und ganz auf ihn verließ, stark sein und das, hatte er sich in den letzten Jahren beibehalten. Stark für seine liebsten sein. Doch auch er, brauchte dann eben mal eine Schulter, an welche er sich lehnen konnte. Und diese, konnte er an einer Hand abzählen.
Yuki, war es gefühlt schon immer gewesen. Ab dem Zeitpunkt, an welchem er auf das Internat gekommen war, bis heute, wo sie bereits so viel durchgemacht hatten. Dann natürlich Duo, welcher ihm am Anfang etwas mehr als ein Freund war, auf den er aber heute als seinen besten Freund nicht mehr eine Sekunde verzichten wollte und dem er auf ewig in der Schuld stehen würde. Und da war da noch Yannik. Die wohl einzige Person, welcher er dort im Heavens sein Vertrauen schenken konnte. Damon konnte sagen, dass er einiges hat durchmachen müssen aber die Seite der Waage, auf welcher er schöne Momente erlebt hat und wundervolle neue Menschen getroffen hat, wog um einiges mehr.
"Damit hab ich schon gerechnet." seufzte er, schenkte ihr dann aber ein Lächeln. Er würde lernen, mit dem erlebten umgehen zu müssen und irgendwie, würde er das sicher schaffen. Jedoch tat er sich damit schwer. Damon hatte im Heavens viel von seiner Geduld einstecken müssen und nun kam er sich fast vor wie ein Kleinkind, welches den nächsten Geburtstag oder Weihnachten nicht abwarten konnte. Es war zum Haare raufen und genau durch diese fuhr er sich jetzt, ehe sich bei Yukis Worten ein Grinsend auf seine Lippen schlich "Entschuldige? Ich als den großer Bruder muss sogar alles wissen!" gab er gespielt entrüstet von sich und sah sie an "Also nicht alles, aber die wirklich wichtigen Dinge, würde ich schon gerne wissen. Ob du glücklich bist. Mehr muss es am Ende gar nicht sein. Außer da gibt es noch Dinge, die du mir erzählen willst?" schmunzelte er dann noch. Am Ende zählte für ihn wirklich nur, dass sie glücklich war. War sie es, war es Damon auch.
"Ich glaube, Halbbruder trifft es genauer. Wobei man ja bei uns sieht, dass es nur unwichtige Bezeichnungen sind. Aber ich denke, ohne ihn, würden Duo und ich sicher noch im Heavens sitzen." seufzte er wieder und nahm noch einen Schluck Wasser "Und er mir. Das, was wir erlebt haben, wird uns auf ewig verbinden und genauso lange, werde ich ihn auch nicht mehr hergeben." lächelte und sah Yuki dann nachdenklich an "Am Ende, war es Duo. Bei mir war es nach den ersten Tagen nur der psychische Terror. Duo wurde in den Kerker geworden und ich musste mich in die Gemeinschaft einbringen. Wenn ich nicht spuren wollte wurde mir mit Duos Leben gedroht. Ich hoffe einfach, dass wir diesen Menschen nie wieder begegnen müssen und das ich nie wieder von euch getrennt werde!" er nahm sie kurz in die Arme und atmete tief durch "Es tut mir leid, dass ich nicht für euch da war, in dieser Zeit, aber ich verspreche dir, dass dies nie wieder passieren wird! Nie wieder!"
@Yuki Kuran





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Es tat Yuki wirklich gut, dass Damon sich ihr endlich öffnete. Nicht weil sie Spaß daran hatte, schreckliche Dinge zu hören, sondern weil sie wusste, dass es für ihn der erste Schritt zur Heilung war. Sie hatte damals lange gebracht, bis sie mit jemanden geredet hatte. Bei ihrem Bruder hatte sie sich nie getraut, um ihn nicht weiter zu belasten und wen anderes hatte es in Japan nicht gegeben. Erst ihre Therapeutin hatte einen Zugang geschaffen, was der Japanerin unheimlich geholfen hatte. Im Internat war es dann noch einmal alles neu gewesen. Sie hatte auch da eine Therapeutin, doch zu dieser hatte sie nie ganz das Vertrauen aufbauen können. Das waren dann eher ihre Freunde gewesen. Gerade mit Cean und Leslie hatte sie viel reden können. Alles Freunde die heute zwar nicht mehr da waren, aber damals wichtig gewesen waren. Ihr Verlust war nicht einfach gewesen, aber auch darüber war Yuki hinweggekommen. Das meiste hatten Kasumi und Damon geschafft, dass sie nicht vollkommen in ihren Depressionen abgerutscht war. Rückfälle gab es trotzdem noch, aber sie würde das alles schaffen. „Darüber zu reden hilft in den meisten Fällen.“, lächelte sie zuversichtlich, auch wenn die Träume nie ganz verschwinden werden.
„Ok, vielleicht ein bisschen.“, zwinkerte sie. Natürlich würde sie Damon immer alles erzählen. Aber das mit Mason war alles noch so neu und irgendwie wohl auch zerbrechlich, weswegen sie noch nichts gesagt hatte. Zudem war ja auch noch nichts passiert, außer dass sie sich zu dem Schweigsamen hingezogen fühlte. „Aber um dich zu beruhigen, ich bin der glücklich. Wir haben ein halbwegs sicheres zu Hause, Kasumi geht es gut, du bist wieder bei mir. Das ist alles, was ich brauche um wirklich glücklich zu sein.“, meinte sie mit einem ehrlichen Lächeln auf dem Gesicht. „Und wenn es da dann wirklich mal mehr gibt, bist du der erste, der davon erfährt.“, versicherte sie ihren besten Freund.
Ja, sie waren nicht mal verwandt und sahen sich als Geschwister. Man musste nicht immer durch Blut miteinander verbunden sein. Das war Yuki noch nie wichtig gewesen. Und Kasumi sah es wohl ähnlich, denn sie sah in Damon ja auch einen Vater, obwohl sie nicht verwandt waren. Letztendlich entschieden Gefühle, wie man zueinanderstand, nicht Blut. „Ich glaube das ihr auch ohne das Erlebte immer miteinander verbunden seid. Dich und Duo verbindet eine ganz besondere Freundschaft, ähnlich wie bei uns. Das spüre ich einfach.“, teilte sie ihre Meinung dazu. Nicht das sie glaubten, dass ihre Verbundenheit sich nur durch was Schlimmes gefunden hatte. Sie waren auch vorher schon eng miteinander, sonst wäre der Schneider sicherlich niemals zurückgegangen, um Damon zu holen. Aber zu hören, was die beiden alles durchlebt hatte, ließ Yuki erschaudern. Es war einfach nur schlimm, dass es solche schrecklichen Menschen gab!
„Ich bin wirklich froh, dass er dich gerettet hat und du jetzt wieder bei uns bist. Ich werde dich auch sicherlich nie mehr hier weglassen!“, meinte sie ernst und kuschelte sich in die straken Arme, welche sie umschlangen. „Ich hoffe, dass dich deine Freunde ebenfalls von weiteren Dummheiten abhalten. Kasumi erträgt es nicht, wenn sie noch einmal einen Vater verliert, vergiss das nicht.“. Das sie wohl eher diejenige war, die zugrunde gehen würde, wenn Damon aus ihrem Leben verschwand, sagte sie nicht. Irgendwie war sich Yuki auch sicher, dass ihr bester Freund es wusste, dass sie daran eher zerbrechen würde.
@Damon Flinn Hasting

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Für Damon, welcher damals von jetzt auf gleich sein Zuhause verlassen musste und in das Internat kam, mitten in einem für ihn damals fremden Land und vor allem ohne seine Familie, welche in den letzten Wochen davor sowieso nicht wirklich hätte stolz auf ihn sein können, wurde Yuki schnell zu seiner wichtigsten Vertrauten und egal, wie schwer das Leben auch wurde oder ob es ihnen Steine in den Weg legte, dies änderte sich auch nicht. Doch was die Sache im Heavens anging, so wollte er ihre zarte Seele nicht auch noch mit seinen Problemen belasten. Doch so zart sie auch war, so sehr wusste er eben auch, dass sie ihn nicht alleine lassen würde, mit seinen Dämonen. Yuki war eben nicht nur seine beste Freundin. Sie war seine Schwester und gemeinsam mit Kasumi, seine Familie, welche er bis auf den Tod beschützen würde.
"In den meisten Fällen ja." seufzte er und fuhr sich über den Nasenrücken, als wolle er die dunklen Gedanken so aus seinem Kopf verbannen. Er hoffte einfach nur, dass er seinem Leben wieder in den gewohnten Bahnen nachgehen konnte. Nicht zuletzt, weil er sich das hier in Balar, nach allem was in den letzten Monaten passiert wart, wieder vorstellen konnte. So wirklich und zum ersten Mal, seit das Internat nicht mehr ihr sicherer Hafen war.
Im Endeffekt, musste Damon nicht alles wissen. Alles, was ihm wichtig war, klärte Yuki jetzt auf. Sie war glücklich und mehr, zählte am Ende des Tages nicht für ihn. Glücklich, gesund und vor allem am Leben "Das wird mir auch immer das Wichtigste sein!" ließ er sie nun auch wissen und lächelte "Und ich bin mir sicher, dass wir hier auch wieder ein wenig an die glückliche Zeit im Internat anknüpfen können." an die Zeit, als noch alles in Ordnung gewesen war. Als es nicht den Eindruck hatte, als könne ihnen die neue Welt da draußen gefährlich werden. Was alles weitere anging, so würde er ihr einfach die Zeit lassen. Wenn sie ihm etwas erzählen wollte, dann würde das schon passieren.
Sie war eben seine Schwester, weswegen er aber trotzdem immer ein wachsames Auge auf sie halten würde. Ob nun Blutsverwandt oder nicht, spielte für ihn absolut keine Rolle. Ebenso was Kasumi angeht, die er wie seine eigene Tochter liebte und dann Duo, welcher in kurzer Zeit nicht nur sein bester Freund geworden war, sondern den er auch als Teil seiner Familie sah "Weswegen ich ihm auch ewig dankbar sein werde. Ohne ihn und seinen Willen, mich zu retten, würde ich wohl noch immer im Heavens festsitzen." dem war er sich ohne Zweifel sicher. Immerhin hätte er niemals einen Versuch unternommen, solange er den Gedanken hatte, dass Duo darunter hätte leiden müssen. Es war ein täglicher Kampf, welchen er innerlich mit sich ausgetragen hatte. Auf der einen Seite die Sorge um Duo und dann die Gedanken an Yuki und Kasumi. Selbst jetzt, wo sie alle wieder in Sicherheit waren
Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, legte er die Arme um sie und seine Lippen kurz auf ihr dunkles Haar "Und wenn du denkst, ich würde euch noch einmal alleine lassen, hast du dich geschnitten." schließlich räusperte er sich bei ihren Worten und eine unbehagliche Gänsehaut breitetet sich auf seinen Armen aus "Ich weiß. Aber...nicht nur wegen Kasumi, werde ich alles daran setzten, dass ihr so etwas nie wieder durchmachen müsst. Aber du weißt ja." er löste sich ein wenig von ihr und sah mit seinem typischen schiefen Grinsen zu ihr nach unten "Bisher habe ich meine Versprechen immer halten können. Ob ich verspreche dich wiederzufinden oder nach Hause zu euch zu kommen."
@Yuki Kuran





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Yuki hatte hier in Balar ein gutes Gefühl, dass sie wieder alle richtig glücklich werden konnten. Die Insel und ihre Bewohner vermittelten dieses Gefühl einfach. Kasumi hatte hier neue Freunde gefunden und auch sie selbst hatte neue Leute kennengelernt. Sie hatten ein wunderschönes Haus, in welchem sie sich ebenfalls wohl fühlte. Einen kleinen Garten, wo sie ein paar Tomaten angepflanzt hatte. Nicht wirklich viele, aber sie wollte was kleines nebenbei machen können. Bald würde sie da wohl aber weniger Zeit zu haben, denn ihr wurde angeboten das Gasthaus zu übernehmen. Der vorherige Betreiber war im Kampf mit Negan verletzt worden und konnte es nicht mehr machen. Ivar hatte kurzerhand sie gefragt, ob sie sich das vorstellen könnte. Mason hatte sie schon um Hilfe gefragt und bei Damon würde sie das auch noch machen. Aber sicherlich nicht heute Nacht, wenn er so mit seinen anderen Sachen zu kämpfen hatte. Aber die Arbeit und Ablenkung würde dem Älteren sicherlich guttun.
„Danke!“, hauchte sie ehrlich. Das ihr Nii-San es ebenfalls so sah, dass sie immer wichtig blieben, erleichterte sie ungemein. „Das werden wir.“, versicherte Yuki ihrem besten Freund. Was anderes würde sie auch gar nicht zulassen. Jetzt konnte es ja auch nur alles wieder besser werden. „Ich backe ihm einen Schokoladenkuchen, als kleines Dankeschön.“, lächelte die Asiatin und suchte in Gedanken schon mal die Zutaten zusammen. Sicherlich sollte sie noch alles dafür haben. Und ein Schokoladenkuchen ging eigentlich immer. „Oder lieber einen Apfelkuchen?“, überlegte sie laut. Ihr Apfelkuchen war legendär, wenn man den ein oder anderen fragte. In der Küche war sie eben einfach gut, ob es nun backen oder kochen war.
„Das hast du!“, nickte sie und kuschelte sich erleichtert in die Arme des Älteren. „Ich nehme dich auch wie immer beim Wort!“. Dass er sie auch mit einschloss, war ihr nur zu bewusst. Damon kannte ihren Hang zu Depressionen und er war sich sicherlich auch sicher, dass es in den letzten Wochen wieder schlimmer gewesen war. „Hab dich lieb, Nii-San!“, lächelte die Asiaten Damon warm an. Das es eigentlich schon weit mehr ist, wussten sie beide. Sie waren eine Familie und sahen sich auch als solche an. Und da waren Gefühle dicker als Blut. „Versuchen wir es noch mal mit schlafen, oder bleiben wir direkt wach?“, wechselte sie das Thema. So langsam sollten sie wohl wieder schlafen gehen, oder den Tag beginnen. Beides wäre ihr recht. Mit wenig Schlaf kannte sie sich aus und hatte auch keine Probleme damit.
@Damon Flinn Hasting

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