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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#1

the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

28.03.2022 16:36
Brianna Williams Brianna Williams (gelöscht)
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@Malcolm Quince

Es wurde schon langsam dunkel und ich musste mich beeilen, rechtzeitig nach Hause zu kommen. Leider hatte ich mich etwas verschätzt, was die Zeit anging, da ich mich einfach nicht von Nico trennen konnte. Er war mir so ein guter Freund geworden und uns ging nie der Gesprächsstoff aus, leider sahen wir uns viel zu selten. Ich ritt schon etwas schneller, doch ich würde es scheinbar nicht rechtzeitig schaffen, was bedeutete, ich musste mir einen Unterschlupf suchen für die Nacht. Im Dunkeln noch herum zu reiten, war keine gute Idee, dessen war ich mir bewusst. So war ich froh, ein scheinbar altes Autohaus gefunden zu haben, was nicht sehr groß war, aber ausreichend Schutz für die Nacht bieten konnte und meinen Hengst konnte ich auch noch dort rein stellen. Vor dem Gebäude, klopfte ich erst mal an, denn meist konnte man so schon potenzielle Beißer heranlocken und abschätzen, wie gefährlich es wirklich war. Komischerweise kam aber kein einziger, was mich wunderte, vorsichtiger machte, aber mich drang, hinein zu gehen, da es schnell dunkler wurde. Meinen Hengst, band ich in einer ruhigen Ecke an und stellte ihm etwas zu fressen hin, ehe ich mich nun selber vorsichtig umsah. Wenn keine Beißer kamen, konnte es auch sein, dass sich schon jemand um diese gekümmert hatte, daher verhielt ich mich leise und ging durch die Halle, mit dem Ziel, das Büro zu finden oder eins davon. Da konnte ich mich auch besser für die Nacht einrichten, als in so einer großen Halle. Hier wurden scheinbar teure Autos verkauft, so wie die Überreste aussahen. Sportwagen oder wie man die nannte. Hoffentlich würde ich hier eine ruhige Nacht finden und im Morgengrauen, würde ich aufbrechen. Meine Mutter würde sich nur wieder unnötig Sorgen machen, hasste sie es ja so schon, das ich draußen alleine umherlief, aber sie musste verstehen, das ich alt genug war und wusste, mich zu verteidigen.

@Malcolm Quince

--- If you don't go your own way, you go the way of someone else ---

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#2

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

29.03.2022 13:03
Malcolm Quince Malcolm Quince (gelöscht)
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Malcolm befand sich nun bereits seit einigen Monaten, vielleicht waren es auch schon ein paar Jahre, er wusste es nicht genau, allein auf der Durchreise, durch die Staaten, denn nach dieser verhängnisvollen Nacht, in der er von seiner besten Freundin getrennt wurden war, hatte er sich keiner Menschengruppe mehr angeschlossen, viel zu misstrauisch war er geworden und so blieb er auch nie länger an einem Ort, als es unbedingt nötig war. Es war der Glaube, dass er nicht mehr mit anderen Menschen zurecht kommen würde, der ihn von größeren Menschenmengen fern hielt und außerdem konnte man in Zeiten wie diesen, nie vorsichtig genug sein. Auch diese Erfahrung hatte er machen müssen und das mehr als nur einmal. Trotz dieses Misstrauens in die übrig gebliebene Menschheit, konnte auch Malcolm nicht abstreiten, dass die absolute Isolation ebenso zur Hölle werden konnte und so hatte er sich entschlossen, selbst wenn es nur für eine Weile sein würde, nach einer der größeren Kolonien zu suchen, von denen er schon so viel gehört hatte, um dort für einige Zeit unterzukommen. Er würde sich auch in die Aufgaben in dieser Kolonie einbringen, solange er nur für eine Zeit lang, diese beschissene Außenwelt vergessen konnte.
Vor einiger Zeit jedoch, hatte Malcolm, als er auf den Hauptstraßen unterwegs gewesen war, ein altes und verlassenes Autohaus gefunden, viel sicherer, als die Verstecke auf den Nebenstraßen oder in den nahe gelegenen Wäldern, immerhin hatte die Natur damit begonnen sich das zurück zu holen, was man ihr vor Jahren genommen hatte.
Als die Sonne hinter den Wipfeln der Bäume begann unterzugehen, hatte er sich auf den Rückweg gemacht, um bei dem Gebäude das ihn vor einigen Tagen mit einer verglasten Front empfangen hatte anzukommen. Ebenso wie jetzt, war es ihm durch das dämmrige Licht schwer gefallen den fast vollkommen zerstörten Schriftzug auf dem Vordach zu erkennen. Dieses Autohaus hatte Malcolm für eine gute Idee gehalten und dies hatte sich auch vollkommen richtig heraus gestellt, wofür er mehr als dankbar war, auch heute, als er auf den Hintereingang zu ging, um die Barrikade, die er dort errichtet hatte zu durchqueren.
Mit etwas Kraftanstrengung schaffte er es, die Barrikade zu entfernen, wobei er möglichst darauf achtete keinen schallenden Lärm zu machen, immerhin musste man gerade in der Dunkelheit immer wieder mit umherwandernden Zombies rechnen.
Als er es endlich geschafft hatte, die Barrikade so zu öffnen, dass er gerade so hin durch passte, atmete er erleichtert aus und zwängte sich durch den Spalt hindurch.
Ohne groß darüber nachzudenken, machte er die Barrikade wieder fest, so das eben niemand, der nicht genauer hinsah, einen Weg hinein finden würde. Malcolm nahm meist den Weg über die hinter dem Autohaus liegende Werkstatt, auch vor ein paar Tagen, als er dieses Gebäude gefunden hatte.
Möglichst leise, öffnete er dann eine Tür und trat in das innere ein, immer darauf lauschend, ob sich nicht doch irgendwie Beißer Zutritt verschafft haben könnten, doch dem war auch an dem heutigen Tag nicht so. Er betrat den Verkaufsraum, der Sportwagen, die hier offensichtlich verkauft wurden waren.
Eigentlich ein Paradies für jeden Mann, wenn man mal davon absah, in was für einer Scheißsituation sie sich befanden. Er legte seinen Seesack auf den Boden, so das er diesen gut im Sichtfeld hatte und begann sich umzusehen.
Für ihn war es die oberste Priorität, sich umzusehen und sicher zu gehen, dass alles sicher war, erst dann könnte er sich für die Nacht betten. Da er wusste, das die Beißer wie Motten, auf Licht reagierten, vor allem in so beengten Räumen ließ er seine Taschenlampe, wo sie war und hoffte einfach darauf, das sich seine Augen schnell an die schummrige Umgebung gewöhnten, so das er ohne größere Probleme die Sicherheit checken konnte.
Als er in einer Ecke des Autohauses ankam, konnte er schnaufende Geräusche hören, die ihn hellhörig werden ließen. War sein Versteck doch nicht mehr so sicher, wie er angenommen hatte? Dennoch beschloss er näher heran zu gehen und so kam er den Geräuschen, sowie dem Schatten näher.
Er wollte sich gerade aufrichten, um erkennen zu können um was für Geräusche es sich handelte, als sich offenbar, das Tier welches es war, vor Malcolm erschrak. Es war ein Pferd, welches hier angebunden war und nun war dieses auch noch in Panik geraten, so das es auf die Hinterläufe stieg und versuchte nach Malcolm auszutreten. "Verfluchte Scheiße." fluchte er nun lauthals los, einen Dreck auf seine Deckung gebend, denn dem Tier wollte er nichts zu Leide tun und so versuchte er das Tier zu beruhigen.

@Brianna Williams

//entschuldige, ich bin beim Schreiben etwas eskaliert^^ nachdem ich dann gestern doch irgendwie keine ordentliche Idee bekommen habe.
Ich hoffe du kannst mit dem Text etwas anfangen.

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#3

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

29.03.2022 16:18
Brianna Williams Brianna Williams (gelöscht)
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Ich kam bei den Büroräumen an, es war so ruhig, kein Beißer war zu sehen. Vielleicht war hier schon jemand gewesen, hatte die Räume gesäubert, doch blieb ich vorsichtig, nicht das der "Hausherr" noch zurück kommen würde. In einem Büro bemerkte ich eine gewisse Einrichtung, die auf einen aktuellen Bewohner schließen könnte. Also war hier doch schon jemand. Langsam wurde es so dunkel, das ich kaum noch was sehen konnte, daher machte ich meine kleine Taschenlampe an der Jacke an. Jedoch hielt ich sie so gut es ging, auf den Boden, immerhin wollte ich keine unerwünschten Gäste anlocken oder meinen Standtort verraten. Langsam glaubte ich, dass es keine gute Idee war hier Schutz zu suchen, doch es war zu spät, einen anderen Ort aufzusuchen. Och konnte nur hoffen, das der Besetzer heute mal nicht nach "Hause" kam. Wäre ich doch mal lieber früher nach Hause geritten, aber wenn ich mich mit Nico traf, vergaß ich einfach immer die Zeit.

Plötzlich hörte ich mein Pferd panisch wiehern und die Hufen schallten durch das Autohaus. Ich sah auf, wusste ich doch, dass dies nichts gutes bedeuten konnte. War ich wohl nicht mehr alleine. Nahm nun also meine Waffe und machte meine Taschenlampe aus, damit man mich nicht zuerst sah und schlich über den Flur, Richtung Verkaufshalle, wo mein Hengst stand. Ich druckte mich, als ich eine Stimme und ein zischen hörte. Ein Beißer war es schon mal nicht, denn die konnten nicht mehr reden! Also musste es doch der Besetzer dieses Unterschlupfs sein. Ich verzog ärgerlich das Gesicht und schlich weiter voran. Nicht das er meinem Pferd noch was antat oder es klaute. Zudem ging ich nun davon aus, das der Besetzer gewarnt war, umso vorsichtiger musste ich sein. Hinter einem alten Auto versteckte ich mich, näherte mich langsam. Mein Herz schlug schneller und ich war wirklich aufgeregt, was mich nun erwarten würde. Vom Umriss und der Stimmlage klang es wie ein Mann. Na toll, dass könnte nun kniffelig werden, wusste ich ja auch nicht, ob er alleine war. Momentan sah ich nur ihn, sollte dennoch auf der Hut sein. Ich lehnte mich gehockt ans Auto, beobachtete und überlegte, wie ich nun vorgehen sollte. Weiterhin verstecken würde eh nichts bringen, wusste er ja nun, das ich da war. Daher entschied ich mich auf Angriffshaltung zu gehen. Mit der Waffe fest in der Hand, kam ich vom Auto hervor und richtete sie auf den Mann, denn ich nicht wirklich gut erkennen kann. Wusste also auch nicht, ob ich ihn kennen könnte oder nicht. Da er mit dem Rücken zu mir stand, war ich im Vorteil. "WAFFEN FALLEN LASSEN! Und KEINE TRICKS!" Rief ich ihm zu und blieb auf einen gewissen Abstand hinter ihm stehen. Ich wusste das ich schlechte Karten hatte, immerhin waren Männer viel stärker als ich, doch sollte man mich auch nicht unterschätzen. "Wer ist dein Name!" Meine Atmung war beschleunigt, doch ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Mein Hengst war noch immer nervös und schnaubte unsicher, ich musste ihn irgendwie beruhigen, bevor noch etwas passierte.

@Malcolm Quince

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#4

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

30.03.2022 22:20
Malcolm Quince Malcolm Quince (gelöscht)
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Das Tier ließ sich einfach nicht beruhigen, was vermutlich auch daran liegen mochte, weil es Malcolm nicht kannte, ebenso spielte die Dunkelheit dazu auch noch eine große Rolle. Das wiehern hallte von den verglasten Wänden wider, etwas was er um diese Tageszeit gar nicht gebrauchen konnte, da er nicht unnötig auf sich aufmerksam machen wollte. Doch das war nun sicherlich schon zu spät, denn das Echo des Pferdes hallte sicherlich durch die nahe Umgebung. Mit vorsichtigen Bewegungen, machte er einen Schritt nach dem anderen, auf das Tier zu, dabei hob er abwehrend die Hände, um gleichzeitig irgendwie beruhigend zu wirken. Er hatte wirklich nicht vor, dem Tier etwas zu Leide zu tun, aber es machte schon wirklich sehr viel Lärm, so das er wirklich Sorge hatte, dass man auf das Autohaus aufmerksam wurde.
Da er mit dem Rücken in Richtung der Autos stand und mit dem Pferd beschäftigt war, bekam er nicht mit, dass er in der Verkaufshalle nicht mehr allein war.
Erst als er eine Stimme in seinem Rücken vernehmen konnte, wurde ihm augenblicklich bewusst, dass dieses Tier nicht zurück gelassen wurde, sondern einfach jemand, nach einem Unterschlupf für die Nacht gesucht haben musste. Noch immer hatte er abwehrend die Hände gehoben, so dass er gar nicht dazu kam, sich zu entwaffnen, wobei er auch ziemlich lebensmüde wäre, wenn er das einfach so getan hätte.
Statt also, seine Hände nach unten zu nehmen, um seine Waffen auf den Boden zu legen, drehte er sich einfach zu der Stimme um, konnte jedoch dank der Dunkelheit nicht wirklich etwas erkennen und so hatte er nur an der Stimme erkennen können, dass es sich bei seinem Gegenüber um eine junge Frau handelte.
"Was spielt es für eine Rolle, wenn ich dir meinen Namen verrate?" erhob nun auch er seine Stimme. "Ich denke, es ist jetzt eher wichtiger, dein Pferd zu beruhigen, oder ist es in deinem Interesse, wenn in den nächsten Minuten hier eine Horde Untoter auftauchen?" sprach er weiter, wobei seine Stimme recht ruhig, aber dennoch ernst klang. Er hatte nämlich keine große Lust dazu, denn um seine Munition sah es nicht besonders gut aus und so wollte er es vermeiden, auf Beißer zu treffen.
Das meiste an seiner Munition, verbrauchte er, wenn er dabei war, seine Verstecke, von Zombies zu reinigen und das obwohl er darauf achtete, nicht all zu viel davon zu verbrauchen.

@Brianna Williams

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#5

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

06.04.2022 22:49
Brianna Williams Brianna Williams (gelöscht)
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Der Typ wirkte auf den ersten Eindruck nicht, als würde er mich gleich töten wollen, doch seine Waffen wollte er auch nicht nieder legen. Was sollte ich tun? Ihn gleich abknallen, damit ich in Sicherheit war? "Warum es wichtig ist? Damit ich mir sicher sein kann, das ich keinen Freund erschieße, wenn es sein muss!" Sagte ich mit fester Stimme, am Ende war mir doch egal, wie er hieß. Jedoch hatte er Recht mit meinem Hengst, der nervös wieherte und seine Hufen klapperten auf den alten Fliesen des Autohauses. "Geh weg von ihm!" Orderte ich an und als er sich von meinem Pferd entfernte, ging ich langsam zu diesen, dennoch die Waffe auf ihn gerichtet und ihn im Auge behaltend. Doch dann musste ich mich doch kurz abwenden und nahm meine Waffe runter, um meinen Hengst nicht noch mehr Angst zu machen. Mit leisen Worten, versuchte ich ihn zu beruhigen, streichelte ihn und wurde ruhiger, denn Pferde spürten das deutlich. Für diesen Augenblick, war ich unaufmerksam und würde nicht so schnell reagieren können, wenn der Fremde irgendwas versuchte. Doch dann ging mein Blick wieder zu der dunkel gekleideten Gestalt, deren Gesicht ich nur halb erkannte. Auch wenn ich es ganz erkennen würde, würde ich nicht wissen wer er war. Mein Hengst wurde ruhiger und leiser. Hoffentlich hat dies nun niemanden angelockt, das wäre unvorteilhaft. "Lebst du hier?" Fragte ich beiläufig nach, denn dann würde ich wohl weiter reiten müssen, wollte ich auch keinen Ärger, auch wenn es nun gefährlich wäre, weiter zu ziehen. Vor allem fremden Männern war ich sehr skeptisch gegenüber. War mir nie etwas passiert, aber ich kannte Geschichten. Viele Männer nahmen sich einfach was sie wollten, sie waren Frauen gegenüber einfach gefährlich und ich hatte keine große Lust in so was rein zu geraten. Da er mich nicht angriff, überlegte ich einen Moment. Wenn ich ihm einen Namen nennen würde, dann sicher nicht meinen richtigen, sicher ist sicher.

@Malcolm Quince kurz, aber wenigstens etwas ^^

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#6

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

14.04.2022 23:31
Malcolm Quince Malcolm Quince (gelöscht)
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Es lag auch nicht in seiner Absicht, der jungen Frau, wie ihre Stimme den Anschein machte, etwas zu tun, denn obwohl er in der letzten Zeit, eher misstrauisch gegenüber anderen geworden war, so war er dennoch kein Monster, das einfach so sinnlos Menschen das Leben nahm. Bevor er so etwas tun würde, wollte er selbst auf Nummer sicher gehen, was die Absichten der anderen Person waren und bisher machte es eher weniger den Anschein, als wollte sein Gegenüber, wirklich darauf aus sein, ein Blutbad anzurichten.
Dennoch musste er bei ihren Worten, die ihn auf seinen Namen ansprachen etwas schmunzeln, denn in seinen Augen, spielte es keine Rolle, seinen Namen zu verraten und selbst wenn, dann würde er nicht so töricht sein und seinen echten Namen verraten, immerhin wusste man nicht, wem man noch wirklich trauen konnte in dieser Welt und so würde er nicht sein potenzielles Todesurteil unterschreiben, nur in dem er seinen Namen verriet. Darum verhielt er sich weiterhin bedeckt, was seinen Namen anging, zumindest vorerst, denn gerade hatten sie ein ganz anderes Problem, denn ihr Pferd, hatte sich noch nicht beruhigt und erst als sie ihm die Anweisung gab, dass er sich von dem Tier entfernen sollte tat er dies auch, denn obwohl es für ihn nicht den Anschein machte, als würde sie einfach so wahllos andere Menschen umbringen, wollte er es nicht auf die Probe stellen.
Während sie sich also mit ihrem Pferd beschäftigte, war er daran mit einem sprichwörtlichen Rund-um-Blick zu checken, wo sie hätte rein kommen können, denn obwohl er sich sicher war, dass er, alles untersucht hatte, so war er dennoch so leichtsinnig gewesen und hatte die Zugänge nicht regelmäßig überprüft, weshalb er sich auch selbst in diesem Moment hätte rügen können.
Doch nun, war es dafür zu spät und er würde sich seinen Fehler nicht anmerken lassen und so wandte er seinen Blick erneut zu der jungen Frau, die ihr Tier mittlerweile beruhigt hatte. Er hatte gar nicht bemerkt, wie schnell sich das Tier von ihr hatte beruhigen lassen, doch es war wohl kein Wunder, denn wer wusste schon, wie lange die Beiden schon ein Team darstellten, dennoch war er fasziniert von ihrem Talent, welches sie gerade in dem Umgang mit dem Pferd bewiesen hatte, aber auch in seinem Inneren hoffte er nun darauf, dass dieser kleine Zwischenfall, keine weiteren umherstreunenden Menschen hellhörig gemacht hatte oder gar noch schlimmer, die verwesenden Untoten.
Mit einem interessierten Blick wandte er sich nun bei ihren Worten, an sie und er nickte auf ihre Frage, nicht wissend, ob sie dies im halbdunkel erkennen konnte, daher erhob er kurz darauf seine Stimme.
"Im Moment, ja. Dieses Autohaus sollte für eine kurze Weile ein gutes Versteck bieten." sagte er dann. "Wobei es eher eines der Büros ist, in dem ich mit wirklich nieder gelassen habe, immerhin wäre ein Lager, hier mitten in der alten Verkaufsfläche, dann doch nicht wirklich von Vorteil." fuhr er fort.
Mit einer Hand fuhr er sich nun über den Nacken und sah sich erneut etwas in dem Autohaus um. "Und du? Du bist allein unterwegs?" wollte er wissen, immerhin war dies auch so eine Sache, die er wissen musste, um sicher zu sein, dass sie in der Nacht nicht noch mehr Besuch bekamen. Ebenso überlegte er noch einmal, ob er ihr nicht doch einen Namen nennen sollte, denn selbst Malcolm war bewusst, dass es nicht schlau wäre, ihr seinen wahren Namen zu verraten. "Ich hoffe, deinem Pferd ist bei dem Schreck nichts passiert? Ich kenne mich leider zu wenig, mit diesen Tieren aus, um da genauer drüber Bescheid zu wissen." sagte er weiter, wirklich in der Hoffnung, dass ihr Tier sich beim Steigen nicht verletzt oder vertreten hatte...Beides eher negative Indikatoren.
Noch war Malcolm sich nicht sicher, ob er ihr wenigstens für diese eine Nacht aushelfen sollte, in dem er ihr anbot, dass sie über Nacht hier bleiben konnte, selbstverständlich in einem der anderen Büros, aber er wusste auch, dass er sich Vorwürfe machen würde, wenn er sie jetzt noch in die Dunkelheit hinaus schicken würde.
Dies war auch der Moment, in dem er sich dazu entschied, ihr einen Namen zu nennen, wenn es auch nur, sein Nachname war, aber er dachte eben so, dass Namen in dieser Welt keinen großen Sinn mehr machten.
"Quince." sagte er also nur, bevor er zu einem neuen Satz ansetzte. "Mein Name ist Quince." stellte er sich nun doch vor.

@Brianna Williams ach der Post ist doch super ^^ entschuldige nur, dass du jetzt etwas warten musstest.

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#7

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

15.04.2022 00:00
Brianna Williams Brianna Williams (gelöscht)
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Es war für mich ein leichtes, meinen Hengst wieder zu beruhigen. Sanft strich ich über seinen Hals und redete leise auf ihn ein. Auch in der Kolonie kümmerte ich mich gerne um die Tiere, weswegen ich ein großes Einfühlungsvermögen hatte. Mein Pferd beruhigte sich nach und nach und ich küsste kurz seine Nüstern, ehe ich mich wieder zu dem mir fremden Mann umdrehte, der zum Glück keine Anstalten machte, mir etwas zu tun. Ein Garant war es aber dennoch nicht, wurde mir schon früh beigebracht, niemand fremdes zu vertrauen. Nicht jeder Mensch war bösartig, aber in dieser Welt gab es leider mehr, als gute Menschen und gerade bei Männern sollte ich aufpassen. Leider glaubten sie, sich alles nehmen zu können, was sie wollten. Wie gesagt, es war natürlich nicht jeder so. "Es geht ihm gut, er hat sich nur erschreckt" Versicherte ich ihm und überlegte, was ich nun tun könnte. Wieder raus gehen, war allerdings keine Option. Es war eine blöde Situation und ich musste überlegen, wie ich aus dieser das beste nun machte. Der Mann erzählte mir, dass dies hier sein vorübergehendes Lager war und eigentlich war ich nun somit der "Eindringling". Ich atmete durch und strich mir durch die Haare, ehe ich antwortete. "Sorry, ich wollte nicht einfach so eindringen, hätte ich gewusst, dass hier jemand ist, dann wäre ich weiter geritten, aber es wurde immer dunkler und es erschien mir als der beste Platz, um für die Nacht sicher zu sein!" Was ja nun relativ war, nachdem nun auch er aufgetaucht war. Sollte ich ihm meinen Namen verraten? Ich dachte wie er und war unsicher. Ich presste die Lippen zusammen und atmete in mich. "Quince, ich bin Nadja!" Log ich, denn ich war mir sicher, das er es auch tat. Eigentlich war es wirklich egal. "Ich bin alleine, aber es gibt welche die wissen, wo ich ungefähr bin, also versuche es erst gar nicht!" Warnte ich ihn vor und steckte meine Waffe ein, aber nur so, das ich sie schnell greifen konnte. "Ich nehme das letzte Büro und bin früh verschwunden morgen, wir werden uns nicht mehr über den Weg laufen!" Ich nahm meine kleine Tasche und ging einen Schritt auf ihn zu, nun konnte ich sein Gesicht auch etwas besser erkennen, wenn auch nur durch das Mondlicht, wer er wirklich war, erkannte ich null. "Also, gehst du voran?!" Forderte ich ihn auf, wirkte dabei recht selbstbewusst, was ich eigentlich gar nicht war, eigentlich war es nur Tarnung und ich hatte schon etwas Angst, zeigen wollte ich es aber nicht.

@Malcolm Quince

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#8

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

22.04.2022 22:10
Malcolm Quince Malcolm Quince (gelöscht)
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Das sie ihr Pferd beruhigen konnte, als wäre nie etwas geschehen, das verwunderte ihn nun wirklich nicht, immerhin schien dieses Tier ihr zu gehören und so war sicherlich mit der Zeit auch ein starkes Band zwischen den Beiden gewachsen, so dass, das dieses stolze Ross ihr vertraute. Dennoch fand er es durchaus faszinierend, wie sie mit ihrem Pferd umging und eine andere Frage, die ihn in diesem Moment beschäftigte, war, wie sie wohl an dieses Begleittier gekommen war, hatte er bisher noch keine anderen Menschen kennenlernen dürfen, die sich ehemals zahme Hoftiere zu ihren Nutzen machten. Entweder hatte sie dieses Tier tatsächlich irgendwo aufgegabelt und sich um dieses gekümmert, bis dieses starke Band entstanden war, oder aber, was für ihn irgendwie auch wahrscheinlicher war, vor allem nach ihren Worten, dass es Menschen da draußen gab, die wussten wo sie sich wohl aufhalten würde, dass sie ein Teil von einer der Kolonien war. Wenn dem so wäre, dann könnte er sie nur beglückwünschen, immerhin stellte er sich das Leben in so einer Kolonie wesentlich ruhiger vor, als draußen, wo man sich wirklich nur noch auf sich selbst verlassen konnte. Aber zu hören, dass es dem Tier auch gut ging und es sich nur erschreckt hatte, beruhigte selbst Malcolm etwas, denn es war wirklich nicht in seinem Sinn gewesen, das Tier zu verletzen, er war nur auf der Hut gewesen und hatte nicht damit gerechnet, dass er auf ein Pferd treffen würde.
"Es beruhigt mich zu hören, dass es mit dem Schrecken davon gekommen ist." erwiderte er auf ihre Worte.
Als sie sich nun entschuldigte, dass sie einfach hier so eingedrungen war, schüttelte Malcolm etwas mit dem Kopf, denn er hätte ja auch einfach die Zugänge besser kontrollieren und absichern können, doch er hatte sich einfach in Sicherheit gewogen und dies so nicht für nötig gehalten.
Bei ihren Worten, dass sie das letzte Büro nehmen würde, nickte er nun etwas, denn selbst wenn er es mittlerweile vorzog Menschen zu meiden, die er nicht kannte, würde er dennoch nicht so herzlos sein und sie einfach vor die Tür setzen.
"In Ordnung." meinte er daher nur und als sie ihn aufforderte voran zu gehen, schulterte er auch er seine Vorratstasche wieder auf und machte eine Handbewegung, dass sie ihm folgen sollte.
"Ich will nicht aufdringlich sein, aber es scheint mir nicht so, als hättest du irgendwelche Vorräte bei dir und wenn du unterwegs warst, hast du sicherlich Hunger?" wollte er nun wissen und warf einen Blick über seine Schulter zu ihr.
In dem diesigen Mondlicht, konnte er schließlich erkennen, dass es sich bei ihr tatsächlich um eine junge Frau handelte, doch obwohl er sie nun etwas besser erkennen konnte, konnte er sich nicht erinnern, sie bereits zu kennen oder so. Kurzerhand blieb er stehen, waren sie immerhin schon beinah bei den Büros angekommen.
"Was ich damit sagen wollte...Wenn du etwas Essen oder Trinken möchtest. Ein paar Vorräte könnte ich entbehren." sagte er nun, frei heraus.

@Brianna Williams

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#9

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

21.05.2022 00:53
Brianna Williams Brianna Williams (gelöscht)
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Eine komische Situation gerade, in der ich auch noch nie war. Irgendwie schien er nichts böses an sich zu haben, doch unvorsichtig sollte ich auch nicht werden. Mein Hengst war wieder ruhig und entspannte, während ich ihm nun folgte, auch wenn ich immer noch nicht wusste, ob das so eine gute Idee war. Hatte ich eine andere Wahl? Nicht wirklich. Wir gingen nun zu den Büros und er willigte ein, das ich das letzte Büro nahm. Abstand war wohl die beste Verteidigung, obwohl ich bezweifelte, das ich überhaupt ein Auge zu bekommen würde. Bei seiner Frage atmete ich durch. Hunger hatte ich wirklich und einen Mordsdurst. Sollte ich was von einem Fremden annehmen? Es könnte vergiftet sein oder irgendwas anderes drin sein. Nachher kippte ich um und er tat Dinge, über die ich nicht mal nachdenken wollte. Nun wurde es auch heller, ich konnte ihn besser erkennen. Ein gutaussehender Mann, aber schon etwas älter. "Ehrlich gesagt, habe ich beides, aber ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann!" Gab ich ehrlich zu, war aber deutlich entspannter, als noch zu Anfang. Ich ging in das Büro, was am Ende war und stellte meine Tasche ab. Meine Waffe lies ich bei mir, man konnte ja nie wissen. Ich strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr und sah zu ihm. "Ich frage mich nur, warum solltest du mir helfen wollen? Immerhin gibt es nicht mehr viele Vorräte und ich bin eine Fremde für dich!" Ein gutes Argument und so konnte ich auch erkennen, ob ich ihm trauen konnte. "Woher kommst du? Und bist du immer alleine unterwegs?" Ein wenig kennenlernen würde das Vertrauen stärken, ganz so kalt war ich ja nun auch nicht! Hier lagen schon Matratzen und Decken, sicher keine sauberen, aber hier schienen schon mal andere Überlebende unter gekommen zu sein. Hoffentlich waren sie nicht mehr als Untote hier.

Einige Zeit verging, wir lernten uns etwas besser kennen, wenn auch immer noch mit Vorsicht. Ich saß mittlerweile bei ihm im Büro und hatte mich getraut, was zu Essen und zu Trinken von ihm anzunehmen. Eigentlich war er ganz nett und aus einem unbekannten Grund, musste ich ihn immer wieder ansehen, hatte dabei Gedanken, die mir echt fremd waren. Immerhin war ich ein braves Mädchen, aber umso besser ich ihn kennenlernte, umso mehr entspannte ich mich. Mit einer Decke um mich gewickelt, lehnte ich an einen Aktenschrank und das kleine Licht, flackerte in meinen Augen.


@Malcolm Quince

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#10

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

21.05.2022 23:36
Malcolm Quince Malcolm Quince (gelöscht)
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Auch für ihn, war diese Situation völlig neu, oder eher befremdlich, immerhin hatte er seit längerer Zeit, keinen Kontakt zu anderen Menschen gepflegt. Er hatte versucht sich von ihnen fern zu halten und jetzt mit einem Mal, sprach er seit einer gefühlten Ewigkeit wieder mit einer anderen Person. Irgendwie kam ihm diese Situation, wirklich fremd vor. Und obwohl er sich bewusst war, dass sein Einwilligen in ihren Vorschlag, vermutlich nicht die beste Idee war, so war er dennoch kein Unmensch und würde sie nicht einfach in der Nacht raus schmeißen. Er wusste, wie es bei Nacht war, wenn man diese draußen verbrachte und das es nicht gerade sicher war und es war ihm klar, dass er dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könnte, hätte er sie einfach auf die Straße gesetzt. Nun als er ihre Antwort, auf seine Frage abwartete, kamen sie bei den Büros an und Malcolm drehte sich nun etwas herum, so dass er bei dem leichten Licht, welches aus den Büros drang besser sehen konnte. Ihre Stimme hatte schon darauf schließen lassen, dass sie eine junge Frau sein musste und abstreiten, dass sie gut aussah, konnte er nicht. Doch diese Gedanken, verbot er sich, weiter zu denken, stattdessen lauschte er nun ihren Worten, dass sie nicht wusste, ob sie ihm vertrauen könnte. Verstehend nickte er. "Deine Frage ist wirklich berechtigt." sagte er nur und musste nun doch einen Moment etwas Grinsen. "Und vor allem sind deine Bedenken völlig berechtigt." sagte er nun weiter, ehe er wartete, bis sie ihre Sachen in das letzte Büro gebracht hatte, wo sie die Nacht verbringen wollte. "Ich will dir auch keinen Grund nennen oder dich in deinen Bedenken umstimmen. Ich dachte nur, wenn du den ganzen Tag unterwegs gewesen bist, dann stellt sich dieses Gefühl früher oder später ein." erzählte er nun weiter, während er die Bürotür öffnete, die zu seinem Quartier führte, so dass er den Seesack, mit seinen Habseligkeiten dort hinein tun konnte. "Nun wenn man bedenkt, was das für Zeiten sind und es Menschen da draußen gibt, die es nicht verstehen, dass ein guter Zusammenhalt jetzt eigentlich am wichtigsten ist, habe ich mir stets versucht meine Menschlichkeit zu erhalten. Selbst wenn ich nicht viele Vorräte hätte, würde ich, auch wenn ich Gefahr laufe, ins Messer zu laufen, Menschen die scheinbar genauso Hilfe brauchen, helfen. Da spielt es für mich keine Rolle, ob nun Bekannt oder Fremd." sagte er nun und sah dabei zu ihr, denn auch wenn er versuchte sich seine guten Seiten bei zu behalten, ließ der Brite Vorsicht walten.
"Meinst du, bevor dieser ganze Scheiß angefangen hat?" meinte er nun mit einem Schmunzeln, denn er hatte sich tatsächlich zu Anfang der Apokalypse gefragt, ob die ganze Welt davon befallen war, oder nur die Staaten. "Ja ich bin allein unterwegs, zu Beginn der ganzen Sache nicht. Ich war mit meiner besten Freundin unterwegs und dann auch mit einem Teil meiner Familie...naja aber das Schicksal hat ein paar Mal zu geschlagen." sagte er und ließ bewusst den Teil über seine Frau aus. "Schlussendlich waren es dann wieder nur meine beste Freundin und ich, bis wir getrennt wurden." sprach er, ehe er mit seinen Worten endete und wieder zu ihr sah. "Und was ist mit dir? Du hast vorhin von anderen Menschen gesprochen, die wüssten wo du dich aufhältst." meinte er. Er erwartete nicht, dass sie so offen zu ihm sprach, wie er es getan hatte, aber irgendwie war er der Ansicht, dass sie einfach die Wahrheit verdient hatte.

Die Zeit verging und mittlerweile war die Nacht schon vollends über das Land herein gebrochen, doch gerade konnte Malcolm nicht davon sprechen, dass er erschöpft sei, denn inzwischen hatten sich die beiden in einem Büro zusammen gesetzt und sie sprachen mit einander, noch immer mit einem gewissen Abstand und einem gewissen Misstrauen, doch irgendwie genoss Malcolm gerade diese Gesellschaft sehr und dabei konnte er sich nun doch den einen oder anderen Blick erlauben. Mit dem Rücken saß er an den Schreibtisch gelehnt. Um kein Schweigen, denn dies war etwas, was er jetzt nicht aufkommen lassen wollte, zu verursachen war zog er aus seinem Seesack eine Glasflasche, die er vor einigen Tagen gefunden hatte und hielt sie der blonden jungen Frau entgegen. "Es ist nicht der beste Whisky, den ich da gefunden habe, aber man will sich ja in diesen Zeiten nicht beschweren." sagte er nun. "Man sollte über alles froh sein, das man findet." sagte er noch weiter.

@Brianna Williams

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#11

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

06.06.2022 15:13
Brianna Williams Brianna Williams (gelöscht)
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Länger sah ich ihn einfach nur an, hörte ihm zu und stellte recht schnell fest, das er kein schlechter Mensch war oder aber, er war ein unglaublich guter Schauspieler. Beides konnte sein, aber ich wollte nicht daran glauben, das er dies alles nur vorgab. Vielleicht war ich manchmal einfach zu gutgläubig und naiv, aber ich sah eben auch hinter einen Menschen. Malcolm war ein Mann, der viel verloren hat und einfach versuchte zu überleben. Er hatte keine bösen Absichten, war aber dennoch auch selber vorsichtig. "Ich hoffe du wirst sie wieder finden!" Meinte ich ehrlich und schenkte ihm sogar ganz kurz ein kleines Lächeln. Nun kam er auf mein Leben zur Sprache und woher ich kam. Eigentlich würde ich niemand fremdes verraten, woher ich kam, aber vielleicht würde er auch gut zu uns passen? Hoffentlich täuschte ich mich nicht in ihm. "Ich lebe in einer großen Kolonie gut versteckt. Ich war auf dem Weg dorthin, hatte mich zuvor mit einem Freund getroffen, denn ich außerhalb kennengelernt hatte!" Ich beobachtete seine Reaktion, vielleicht irrte ich mich doch und er hat was böses im Sinne, aber es kam mir nicht so vor, eher Interesse. Ich trank etwas und trotz des Feuers, fror ich noch etwas, rückte daher näher an das Feuer, aber auch näher an Malcom heran, der genau davor saß. "Ich bin ne kleine Frostbeule!" Entschuldigte ich mich und deckte mich fest zu. Müde war ich irgendwie auch nicht, viel zu aufgeregt, schlief ich eh ungerne an fremden Orten, wo ich mir nicht hundert Prozent sicher sein konnte, ob ich auch sicher war.

@Malcolm Quince

--- If you don't go your own way, you go the way of someone else ---

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#12

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

10.08.2022 22:04
Malcolm Quince Malcolm Quince (gelöscht)
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Im Prinzip war er auch kein schlechter Mensch, aber manchmal zwang ihn diese Zeit zu Taten, die er vor der Apokalypse nie getan hätte, doch gerade, sah er dazu keinen Grund. Gerade wollte er einfach nur Menschlichkeit zeigen und wenigstens für einen Abend, nicht an all das Unheil, was da draußen wartete denken. Viel zu sehr, mussten Menschen wie er, die ohne Begleitung oder den Schutz einer Kolonie unterwegs waren, daran denken, wo sie die nächsten Nächte verbringen würden, ohne eine böse Überraschung zu erwarten. Und genau das war es, auch was ihn zermürbt hatte, daher war er wirklich froh, über diese Gesellschaft, die er nun hatte.
Nachdem er nun ein wenig von seinem Leben erzählt hatte, konnte er vernehmen, wie sie ihre Stimme an ihn richtete und dabei sah er von dem Glas Whisky auf. Ein kurzes Nicken kam von ihm. Er glaubte zwar selbst nicht mehr daran, dass er auf den Rest seiner Familie treffen würde, aber dennoch hoffte er es. Ihm würde ja nur schon die Gewissheit reichen, dass es ihnen gut ging. Mehr brauchte es nicht, damit Malcolm endlich wieder ein ruhiges Gewissen hatte und vielleicht auch mal wieder eine Nacht durch schlafen konnte.
"Danke." sagte er daher nur schlicht, bevor nun er es war, der ihr aufmerksam zuhörte. Irgendwie klang es recht schön zu hören, dass es wohl größere Zusammenschlüsse von Menschen gab, die in einer sicheren Umgebung lebten und während er diesen Gedanken hatte, wurde ihm wieder bewusst, wie sehr er die Gesellschaft von Menschen eigentlich vermisste.
"Das klingt wirklich nach einem guten Leben. Ich hoffe nur, dass sich die Menschen dort in der Kolonie nicht allzu große Sorgen machen werden, wenn heute nicht zurück kehrst." sagte er, wobei er erst merkte, wie komisch diese Worte klangen, als er sie ausgesprochen hatte.
"Tut mir leid, das war nicht gerade die beste Ausdrucksweise." entschuldigte er sich nun mit einem kurzen Lachen.
Erneut nahm er einen Schluck von dem Getränk, um seine unangenehmen Worte, aus seinem Gedächtnis zu streichen, dabei merkte er jedoch auch, wie sie etwas näher ans Feuer und damit auch zu ihm rückte. Er sah zu ihr und schüttelte nur kaum merklich mit dem Kopf. "Ist schon in Ordnung..." sagte er nur kurz und lehnte sich einen Moment vorn über, um wieder an den Seesack heran zu kommen. Für den Notfall hatte er dort eine weitere Decke drinnen, denn manchmal blieb ihm schließlich auch nichts anderes übrig, als die Nächte draußen zu verbringen, doch gerade brauchte er diese nicht, daher reichte er diese Decke Brianna und legte diese über ihre Schultern. "Obwohl es an den Tagen recht warm ist, sind die Nächte meist, dennoch kühl." sagte er nun, damit sie kein schlechtes Gewissen wegen der Decke hatte.
Nachdem er, die Decke über ihre Schultern gelegt hatte, lehnte er seinen Kopf gegen das Tischbein und sein Blick legte sich dabei auf die flackernden Flammen.

@Brianna Williams

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#13

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

23.05.2023 11:44
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

@Brianna Williams & @Malcolm Quince
Wird dieses Play noch bespielt?
Bitte bis zum 31.05.2023 Bescheid geben ansonsten wird es ins Archiv verschoben
Wenn ja, wird der Admin Beitrag wieder gelöscht

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#14

RE: the unknown, known ⋗ Brianna & Malcolm

23.05.2023 13:18
Brianna Williams Brianna Williams (gelöscht)
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@The Walking Dead Team das kann ins Archiv verschoben werden :-)


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