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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Ava hatte sich mittlerweile gut mit Andrew eingelebt und manche Dinge funktionierten noch nicht so, wie es sein sollte. Selbst das würden die beiden irgendwann auch hinbekommen. An einigen Tagen geschah es nämlich, dass das kleine Mädchen zu spät ins Bett kam und früh nicht richtig aus dem Bett kam. Aber da arbeiteten @Andrew Morales und Ava daran. Da ihr Daddy keine Zeit für sie hatte, da er an einem großen Projekt saß und keinerlei Störung dulden würde. Somit hieß es, dass die Kleine ihm auch nicht helfen konnte. Immerhin hatte sie bereits einen ‚Job‘ bei ihrem Daddy. Sie durfte die Arbeiter anmeckern, wenn sie etwas anderes taten, als zu arbeiten. Dies machte ihr Spaß und während sie bei Andrew war, lernte sie stets neue Sachen. Diese prägten sich sofort in ihrem kleinen Kopf ein.
Da ihre Mommy seit kurzem wieder bei ihnen war, würde sie heute etwas mit ihr unternehmen. Die letzte Nacht schlief Ava bei ihrem Daddy, da eine Pyjama Party geplant war. Das war mega lustig, denn sie erzählten sich gruselige Geschichten und machten Popcorn. So etwas hatte sie zuvor noch nie gegessen. Das schmeckte ihr voll gut. Sie wollte noch mehr haben, aber das ließ ihr Daddy nicht zu. Da dieser schon auf der Arbeit war und Ava hatte schlafen lassen, pellte sie sich leicht verschlafen aus dem Bett und hüpfte in ihrem Dinosaurier Schlafanzug in den Wohnbereich, um sich auf die Couch zu setzen, die Decke über sich zu ziehen und schmuste mir ihrer Katze, die Andrew ihr geschenkt hatte. Ava brauchte noch ein wenig, um wach zu werden, denn hatte sie nicht ganz so gut geschlafen.
@Cory Thorne ich habe es kurz gehalten, um schneller antworten zu können :) Ich möchte immerhin, dass du bleibst!!
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Dieser eine Moment..
Es war der Moment wo Cory alles auf eine Karte setzen musste. Seit einiger Zeit war sie wieder im Paradise. Ihre Tochter war wohlauf und schien sich eines bestens mit ihrem wirklichen Vater zu verstehen. Zunächst konnte sich Cory nicht mehr erinnern, aber die drauffolgenden Tage brachten Stück für Stück alles zurück. Sie war zusammen gebrochen unter dem ganzen Druck, der Angst und dem Stress. Es war eindeutig zu viel auch wenn es nur Monate waren. Aber diese Monate hatten sich für Corinna wie Jahre angefühlt. Ein Glück war sie lebend raus gekommen, wobei sie zugegebener Maßen sich irgendwann an dem Punkt begeben hätte lieber den Tod zu wählen, als sich noch weiter dem Leid den Thomas und seiner Männer ihr zufügten, auszusetzen. Jedoch verwarf sie die Gedanken sehr rasch. Niemals würde sie ihre Tochter allein lassen. Niemals würde sie aufgeben, vor allem wenn sie wusste, dass ihre Tochter es doch lebend geschafft hatte. Und heute war sie umso glücklicher, dass sie diesen Schritt, diesen Fluchtversuch gemacht hatte und damit auch durch gekommen war.
Es war sicher kein Geheimnis, dass Thomas Leute sie suchen würden und es wäre sicher keine Überraschung, wenn die Leute wieder versuchen würden als Spitzel ins Paradise einzudringen. Jedoch würde Cory definitiv vorsichtiger sein und sie wusste, dass die Leute hier auch ein Auge auf sie und ihr Kind werfen würde.
Seit sie wieder hier war, konnte sie auch endlich wieder Ruhe finden, Energie tanken. Heute wollte sie mit Ava den Tag verbringen. Noch hatte sie Tage für sich um wieder zu sich zu finden und wieder gestärkt an die Arbeit zu gehen, denn trotz aller bösen Dinge, würde sie den Teufel tun und ihre "Karriere" und ihr Talent wegen der Entführung aufgeben. Das führe zu Nichts und Cory würde sich mehr schlecht als gut fühlen. Nicht befreit..sondern unterfordert, gelangweilt und sicher irgendwie gereizt, weil sie sonst tatenlos herum sitzen würde und irgendeinen für sie zu leichten Job machen würde.
Und Leute wie Brian und auch Andrew wissen, dass Cory eben nicht diese Art Mensch war, die still sitzen konnte. Jedenfalls nicht wenns was anderes als Architektur und Baupläne waren.
NUn war sie auf dem Weg zu ihrer Tochter.
Sie wollten zusammen etwas unternehmen und um ehrlich zu sein freute sich Cory doch sehr darauf. Auch wenn sie ihr kleines Mädchen immer bei sich hatte, so musste sich die Frau eingestehen, dass viel zu viel Zeit in ihre Arbeit floß anstelle ihrer Tochter. Gut angesichts dessen, dass Cory auch einfach dazu getrieben wurde wie eine Maschine zu arbeiten, so wurde diese andere Zeit eben knapp. Aber jetzt wollte sie diese aufholen und hoffte auf die Unterstützung von @Andrew Morales . Vielleicht..das sie mal als richtige Familie etwas zusammen machen würden?
Zur Zeit war Ava bei ihm, damit Cory Ruhe bekam.
Hoffentlich nahm jene dies nicht falsch auf. Sie würde niemals stören, aber zur Zeit kämpfte Cory sehr stark mit der Müdigkeit und der Erschöpfung. Ihr Körper wollte eben alles wieder haben.
Aber heute..riss sich Cory sehr zusammen.
Sie kam bei Andrews Haus an und klopfte an der Tür.
Abwartend trat sie ein Stück zurück und wartete bis diese geöffnet wurde. Andrew müsste normal schon am arbeiten sein, also sollte Ava allein sein, wobei dieser Gedanke ihr nicht sonderlich geheuer war.
Aber das sollte jetzt nicht das Thema sein.
@Ava Morgan Thorne

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Ava gammelte auf der Couch und kuschelte mit dem Kätzchen. Sie hatten es ‚Tiger‘ getauft, weil das Kätzchen gestreift war, wie ein Tiger. Alle anderen Namen, die Ava dem Tier geben wollte, wurden von Andrew abgeschmettert. Und all deren Namen, die Andrew nannte, darüber machte sich Ava lustig. So kamen sie gemeinsam darauf, dem Kätzchen den Namen ‚Tiger‘ zu geben. Zwischenzeitlich fielen die kleinen Äuglein des Mädchens zu und sie döste vor sich hin.
Sie wachte auf, als sich das Tier auf sie streckte und somit in ihre Beinchen krallte. „Au Tiger.“ schimpfte sie das Kätzchen und wuschelte das Köpfchen von Tiger. Vorsichtig beugte sie sich anschließend nach vorn und aß ein paar Kekse, die Andrew auf den Tisch gestellt hatte, damit Ava etwas essen konnte. Ein paar Krümel fielen dabei auf die Decke, über die Tiger sich dann hermachte. Irgendwie hatte dieser wohl auch Hunger.
Als das Mädchen den 2. Keks aufgefuttert hatte, klopfte es an der Tür. Fragend blickte sie in die Richtung und wartete kurz, ob eine Stimme erklang. Jedoch kam nichts. Andrew sagte immer, dass sie nicht einfach die Tür öffnen soll, darum fragte sie erst einmal nach, wer für der Tür stand. „Wer ist da?“ kam es müde aus ihrem Mund. Derweil rutschte sie von der Couch, ließ dabei ihre Decke zurück und watschelte barfuß zur Tür und wartete erst einmal ab, wer etwas von ihr wollte. Dass es ihre Mommy war, ahnte sie ja nicht, sonst hätte sie sofort die Tür geöffnet. Egal, wie lange sie ihre Mommy nicht gesehen hatte, liebte Ava sie immer noch.
@Cory Thorne
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Die Reaktion und die kleine Unschuldige Frage..
Corys Mundwinkel zuckten nach oben. Sie war stolz darauf, dass Ava in ihrem Alter schon an solche kleine Sicherheitsmaßnahmen dachte. Zudem war sie auch dankbar, dass es offenbar auch sehr ihrem Vater zu verdanken war. Kurz sah Cory auf den Boden vor die Tür und legte den Kopf ein wenig schief, bevor sie näher heran trat und ihre Hand auf das Holzbrett legte. "Ava, Liebling..Ich bins..", sagte sie und schaute auf, bevor sie wieder zurück trat und wartete bis jene die Tür öffnen würde. Wie es zur Zeit drinnen aussah, wusste sie nicht. Zwar war sie nun desöfteren hier, wenn Ava nicht gerade bei ihr war, sie wusste also nicht mal etwas von dem kleinen Fellfreund. Jedoch würde sie es erfreuen, wenn Ava ein Gefühl für so kleine Tiere bekommen würde wie der Katze.
Trotz des Ausbruches wollte Cory, dass die Werte von der Alten Welt mitbekam, mit ihnen aufwuchs und nicht zu einem unglücklichen Menschen wurde, die nur diese Gewalt und die Monster kannte..
Ob Untot oder Lebend..zur Zeit war es wohl nicht verleugbar, dass jeder sich verändert hatte.
Ob zum Guten oder zum schlechten konnte niemand sagen, wobei Cory vermutlich bei einer Umfrage sagen würde, dass letzteres überwog.
Auch sie selbst hatte sich deutlich verändert.
Sie war beschützerisch und selbstloser geworden. Manche mögen dies als Schwäche betrachten, für Cory war das jedoch ein Gefühl einer Mutter.
Es wurde ausgeprägt, seitdem sie schwanger war und als Ava endlich in ihren Armen war, so war dieser Charakterzug umso größer geworden.
Cory schaute hinter sich und betrachtete die Umgebung.
Manchmal hatte sie in komisches Gefühl. Vielleicht weil sie doch traumatisierter war als sie zugeben wollte? Oder weil es eben zu dem Beschützerinstinkt gehörte?
Gute Frage..
Das würde sie wohl oder übel niemals beantworten..
@Ava Morgan Thorne

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Andrew meinte immer, dass man immer vorsichtig sein musste, auch wenn man die Leute in einer Kolonie kannte. Daher fragte Ava nach, wer sich vor der Tür befand. Gespannt lauschte sie den Worten und ein Lächeln bildete sich, als sie hörte, dass es ihre Mommy war. Nur selten durfte sie zu ihre Mommy gehen, seitdem sich diese endlich wieder in Heavens Paradise befand. Danach wurde Ava mitgeteilt, dass ihre Mommy ein wenig Ruhe brauchte, was das Mädchen verstand. Sie wollte anfangs auch mit nicht so vielen Menschen sprechen, nachdem sie in diese Kolonie gebracht wurde. Alles war so fremd und dann hatte sie noch einen Daddy, obwohl sie doch einen hatte. Dieser war zwar tot, aber doch ihr Daddy. Für das kleine Mädchen war es sehr verwirrend gewesen.
Hin und wieder war sie bei ihr, um ihre Mommy langsam ankommen zu lassen. Da durfte sie ihren Tiger nicht mitnehmen, was sie schade fand, aber Andrew brauchte schließlich auch jemand zum Kuscheln, wenn Ava bei ihrer Mom war. Die Kleine öffnete die Tür und ließ ihre Mommy nach drinnen. Das Kätzchen blieb unbeeindruckt auf der Couch liegen und hatte sich etwas mehr in die Decke gekuschelt, die vorher noch den kleinen Körper des Mädchens gewärmt hatte.
Hinter ihrer Mommy schloss Ava die Tür und zog ihre Mommy liebevoll am Arm Richtung Couch. „Das ist Tiger. Andrew..ähm Dad hat ihn mir geschenkt.“ Für sie war es noch etwas seltsam, ihn so zu nennen. „Hast du Hunger? Ich habe Kekse zum Frühstück bekommen.“ sagte Ava und zeigte auf den Teller, auf dem noch 4 Kekse lagen, denn 2 hatte sie schon gefuttert.
@Cory Thorne
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Corys Augen erblickten das niedliche Gesicht ihrer Tochter. Sie hob die Mundwinkel an und neigte den Kopf ein wenig zur Seite. Doch viel Zeit zum Reden gab es nicht, denn Ava schnappte sich schon den Arm der blonden Frau und zog sie ins Haus hinein. Oft war sie nicht hier, manchmal wirkte es immernoch sehr fremd, dass ihre Tochter zur Zeit bei jemand anderem war. Aber imgrunde war es auch nicht anders machbar, schließlich sollte Cory ohne Stress zu Kräften kommen und sich nichts widmen, was nicht wichtig wäre. Widerwillig nahm sie die Befehler und die Anliegen an und ließ zu, dass Ava bei Andrew ihrem Vater blieb. Und anscheinend strebten beide ein wunderbares Verhältnis an und Cory wollte nicht die sein, die Ava ihren Vater vorenthielt und die böse Mutter spielen. Schließlich lebte sie eine Weile auch in dem Glauben, dass nicht Andrew der Papa wäre, sondern Nathan.
Den Gedanken an ihren Partner schob sie konsequent vor sich weg.
Die Trauer hatte Cory nie richtig zugelassen, bis sie hier in die Kolonie zurück gekommen war. Das war auch der Punkt wo sie zusammenbrach und einen kräftig Heulkrampf erlitt.
Stundenlang kämpfte sie mit Tränen und dem Kloß im Hals, weswegen sie zum Schluss starke Kopfschmerzen bekommen hatte und eine Menge Trinken musste.
Erst Tage danach konnte sie Stück für Stück damit klar kommen, besser damit umgehen um letztlich dann mit einem milden Lächeln Ava entgegen zu treten.
Im Haus schaute sich Cory um und lächelte.
Im Wohnzimmer erblickte sie auf dem Sofa das genannte Kätzchen "Tiger", welches unbeeindruckt da lag und ihre zierlichen Krallen in die Decke krallte.
Typisch Katze.
Sie beugte sich ein wenig vor und stützte ihre Hände auf den Oberschenkeln ab und lächelte.
"Hallo Tiger. Ich bin Avas Mama", begrüßte sie das Tier und hielt ihm lediglich die Hand hin. Andrew schien wahrlich ein Herz für Ava gefunden zu haben.
Es machte sie glücklich.. Manchmal bereute sie es, dass sie es nicht vorher gewusst hätte. Aber zu ändern war es nicht..Besser war jetzt die Erkenntnis, als sie niemals zu bekommen.
Schließlich schaute sie Ava an.
"Iss sie ruhig Ava, du brauchst das Essen mehr als ich. Schließlich musst du noch groß und stark werden, damit du Tiger beschützen kannst", lächelte sie und versuchte Ava damit zu animieren, ihre Kekse selbst zu essen. Das es verwerflich war Süßigkeiten zum Frühstück zu essen?
Nun..normalerweise schon, aber Ava kann den Zucker gut gebrauchen. Andernfalls wüsste Cory nicht, was sie sonst zum Frühstück machen sollte?
"Oder sollen wir schauen, ob du was anderes zu essen bekommst?" Fragte Cory.
@Ava Morgan Thorne

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Ava freute sich total, dass sie ihre Mommy hier hatte und ihr auch endlich den kleinen Tiger vorstellen konnte. Andrew hatte ihr diesem geschenkt, worüber sich das Mädchen sehr freute. Somit hatte sie einen kleinen Kuschelfreund, wenn ihr Dad mal keine Zeit für sie hatte. Hätte sie gewusst, wie schlecht es ihrer Mommy noch ging, würde sie ihr einfach mal Tiger ausleihen, denn der kann Tränen trocknen. Ava durfte das schon am eigenem Leib erfahren.
Nachdem sie ihre Mommy nach drinnen gezogen hatte, ging diese sofort auf die Katze zu und schmunzelnd beobachtete Ava das Szenario. Dabei neigte sie den Kopf nach vorn, um die Reaktion der Katze zu erfahren. Diese schnupperte an der Hand von ihrer Mommy und nieste anschließend. „Der niest immer mal wieder. Entweder ist es ihm zu staubig hier oder er ist krank.“ stellte Ava fest. Letzteres hoffte sie keinesfalls, denn das bedeutete, dass Tiger zum Arzt müsste, und ein Tierarzt gab es ja nicht. Zumindest nicht hier. Also musste Tiger eine Stauballergie haben.
Ava ging zu Tiger und deckte ihn ein wenig zu. „Nicht krank werden, hörst du.“ ermahnte sie in kindlicher Strenge das Tier. Danach drehte sie sich zu ihrer Mommy und bot ihr ein paar Kekse an, die sie ablehnte. „Schon, aber du hast bestimmt noch nichts gegessen oder doch?“ fragte sie ihre Mommy und naschte den 3. Keks, bevor der 4. folgte. Sie sollte lieber nicht wissen, was Andrew ihr früh sonst so alles zum Essen gab. Nachdem der 4. Keks den Weg in durch ihre Speiseröhre gefunden hatte, antwortete Ava auf die Frage ihrer Mutter. „Da müssen wir schauen, was im Kühlschrank ist.“ Immerhin befinden sie sich im Bunker und nicht in einem Haus, wie es sie oben an der Oberfläche gab. Wobei es da wesentlich schöner sein würde, wie Ava sich dies vorstellte. Da würde das Licht durch die Fenster nach drinnen scheinen. Tiger dürfte dann trotzdem nicht raus, nur an der Leine. Am Kühlschrank angekommen, knackte sie das angebrachte Zahlenschloss und öffnete diesen und schaute nach, was dort drin verborgen war. „Ähm…Schokolade. Bissl Obst. Und ein Stück Käse vom Käser.“ Daraus konnte doch sicherlich etwas gefertigt werden. „Ach und Eier uuuuuuuuuuuuund ein angebissenen Apfel, der schon komisch aussieht.“
@Cory Thorne
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Staubig oder Krank?
Wissend nickte Cory und schaute sich im Wohnzimmer um. Andrew hatte wohl nicht wirklich die Zeit und den Willen dazu dem Haus ein wenig Bodenschwung zu geben. Die Blondine seufzte und bließ dabei ein wenig ihre Wangen auf. Um ehrlich zu sein war Cory auch keine Frau für das Putzen und das Kochen. Wenn sie ehrlich war, würde sie vermutlich mit dem Geld was sie damals hätte verdienen können ein Hausmädchen angestellt, damit das Haus, Wohnung oder was auch immer es für eine Immobilie sei, nicht verwahrlosen würde. Ihre Tochter sollte nicht unter solchen Umständen aufwachsen.
Allerdings..fragte sich Cory, ob sie Ava jemals bekommen hätte, wäre der Seuchenausbruch nicht gekommen.
Das wollte sich Cory nicht vorstellen und die Bedeutung dieses kleinen, lieben Mädchens wurde ihr dadurch immer deutlicher gemacht.
Ava war ihr Ein und Alles geworden. Und sie wollte niemals ihr Mädchen in Schwierigkeiten bringen, wie es eben schonmal geschehen war. Umso glücklicher war sie, dass Brian Leute entsandt und sie gefunden hatten.
Sie war sich nicht sicher, ob sie den Weg bis zum Paradise ganz allein geschafft hätte. Es wäre sehr zweifelhaft gewesen.
"Hmm..wir können dem Problem ja mal auf die Spur gehen und hier ein wenig aufräumen. Was denkst du Ava? Räumt dein Vater ab und zu auf? Oder ist er immerzu mit der Arbeit beschäftigt?"
Ihr war..klar, dass Andrew sich mit aller Kraft und jeder Energie um Ava kümmerte, vor allem weil er sich in seine Rolle als Vater eben zurecht finden musste. War es eigentlich eine Belastung für ihn?
Oder hatte er sein Schicksal mit einem Lächeln entgegen gesehen?
Irgendwie waren die Bilder witzig, die sich Cory so vorstellte.
Allerdings nicht nur mit einem Kind, sondern Mehreren die auf ihm herum krabbelten und sich wie kleine Klammeräffchen an seinen Arm hängten, schrien und herum kicherten. Und eben ein überforderter, schwitzender Andrew als Baum..der nicht mehr wusste, was er tun sollte, weil er doch imgrunde manchmal selbst noch ein Kind war..
Dieser Gedanke..
Sie schloss ihre Augen und legte ihren Handrücken an die Lippen um leise zu lachen.
Hoffentlich würde Ava jetzt nicht fragen, der Gedanke wäre urkomisch und sie war sich fast sicher, dass Ava es ihm erzählen würde. Sie konnte die bösen Blicke schon vor sich sehen.
"Iss ruhig", animierte sie das Kind erneut und sah mit einem milden Lächeln zu, wie sie die beiden Kekse verputzte und dann in die "Küche" tänzelte und den seltsamen Zahlcode entzifferte und auf bekam. Stolz lächelte sie Ava an und kam dann neben sie und schaute in den Kühlschrank.
Das Kind zählte alles auf, während Cory dem mit den Augen verfolgte. Der Apfel..
Angeekelt nahm sie den am Stiel aus dem Schrank und hielt sich die Nase zu. Verfaultes Obst roch manchmal schlimmer als verrottete Eier..
Sie warf ihn in den Müll und meinte: "Wenns nur Pferde geben würde..die würden das nicht verschwenden", sie trat wieder neben Ava und überlegte.
"Hmm hast du Lust auf Obstsalat und Schokolade als Dipp?" Fragte sie und schaute Ava an, bevor sie ohne lange zu warten einen Apfel, Orange, Birne und die Schokolade aus dem Schrank nahm.
"Erzähl deinem Daddy nichts. Er isst am Ende alles nur auf", zwinkerte sie ihr zu und ging damit zum Tresen und wartete bis Ava den Kühlschrank geschlossen hatte.
@Ava Morgan Thorne

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Noch etwas verschlafen strich sich das Mädchen die wirren Haare aus dem Gesicht und knabberte ihre restlichen Kekse, nachdem ihre Mommy sagte, dass sie keine davon haben wollte. Musternd schaute Ava zu der Blonden herüber, um herauszufinden, ob ihre Mommy wirklich kein Hunger hatte. Erst dann futterte sie alles auf, wobei sie ein klein wenig krümelte. Andrew war da noch ein bisschen schlimmer als sie. Das verriet sie ihrer Mommy aber nicht.
Ava war, wenn sie mal wach war, ein kleiner Sonnenschein und ihre Schnute stand niemals still. Gerade befand sich Ava in dem Modus, noch nicht viel reden zu wollen, denn war sie ein kleiner Morgenmuffel. Dies würde sich jedoch schon bald legen. Sie vernahm die ganzen Fragen von ihrer Mommy und brummte leise vor sich hin. Sie rieb sich die Augen und antwortete ihr anschließend auf die auf sie einströmenden Fragen. „Aufräumen klingt gut.“ Kam es kurz und bündig über ihre Lippen. Wie auch die kommenden Antworten. „Einmal die Woche oder so.“ war die nächste Antwort auf die Frage von Cory. „Er arbeitet auch viel.“ bestätigte sie ihre Aussage.
Ein wenig störte es Ava, aber das war nun mal seine Aufgabe hier. Somit würde sie damit schon gut zurechtkommen. Immerhin nahm er sich zu den Abendstunden viel Zeit für seine Tochter. Andrew war trotz allem ein guter Vater für sie. Bei ihm fühlte sich Ava sicher und auch geborgen.
Ava bemerkte das leise Lachen ihrer Mom und neigte den Kopf zu ihrer rechten Seite, um sie fragend anzuschauen. „Was lachst du?“ fragte Ava und schaute zu Tiger, die auf ihrem Platz lag und sich kurz streckte, um anschließend weiterzuschlafen.
Dann ging Ava in die kleine Küche, was keine wirkliche Küche war und knackte locker flockig den Code des Zahlenschlosses. Bisher hatte Andrew nicht mitbekommen, dass Ava den Code kannte und zwischendurch immer mal eine Kleinigkeit fehlte. Gerade von der Schokolade, die sehr rar war.
Die Kleine zählte auf, was sich so im Kühlschrank befand und kicherte vor sich hin. Dass der schimmelige Apfel ekelig war, das wusste sie schon. Sie schaute zu Cory und hörte ihre Worte, auf die sie ebenfalls kicherte. „Pferde habe ich schon gesehen. Aber die essen das bestimmt auch nicht.“ erwiderte Ava, die wesentlich wacher war, als noch vor wenigen Minuten. „Das klingt wirklich lecker. Bin dabei.“ sagte sie und hüpfte aufgeregt auf und ab. Ava trug die Sachen ebenso zum Tisch, worauf sie alles ausbreiteten. Danach finden beide an dieses Obst zu schnippeln. „Andrew wird staunen, wo alles ist.“ Ava hielt sich die kleine Hand vor den Mund und kicherte hinein. „Vielleicht bekommt er es auch nicht mit.“ Manchmal rutschte ihr noch ‚Andrew‘ heraus, obwohl sie wusste, dass es ihr Daddy war. „Ich sag bestimmt nichts.“ Dabei hob sie den Zeigefinger in die Höhe und schwor es ihrer Mommy. „Wir müssen nur alles auffuttern.“ schlug Ava vor und blickte zu Tiger, die immer noch schlief. Oder wieder.
@Cory Thorne
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Sie beobachtete wie Ava die Kekse aß. Schmunzelnd nahm sie einen Lappen und wischte die Krümmel fort, nachdem sie fertig war.
Kinder..Dachte sie kopfschüttelnd und legte den Lappen in die Spüle bevor sie Ava anschaute und dann ein Messer aus den Schubladen rausnahm und ein Schneidebrett. Dann schaute sie Ava an: "Willst du mir helfen Liebes? Wasch doch das Obst ein wenig ab und leg es..ehm..", sie schaute sich um und sah eine etwas größere Schüssel bevor sie jene vor Ava hinstellte und sagte: "In diese Schüssel okay?"
Schließlich lächelte Cory. Es war offensichtlich, dass die Blondine eher weniger solche Dinge tat wie kochen, oder überhaupt Kinder in dem Haushalt einzuweihen. Vermutlich wäre sie in einer normalen Zivilisation etwas anders gewesen und wäre nicht so aufgeschmissen, aber Cory bemühte sich das beste daraus zu machen. Allerdings war Ava viel zu tüchtig dafür um das nicht mitzubekommen, genauso wie jetzt das Kichern der Mutter.
Die Hoffnung schwand dahin und sie schaute kurz auf den Boden.
"Weißt du Spätzchen..", fing sie an und blickte auf den Tresen, während sie sich mit einer Hand auf der Oberfläche abstützte, bevor sie fort fuhr: "ich habe mich oft gefragt was wäre wenn die Entführung nicht statt gefunden hätte. Was dann gewesen wäre..ob wir die Wahrheit über dich je heraus gefunden hätten, oder eben nicht..", sagte Cory und glaubte, dass dieses kleine Wesen durchaus wusste was sie da sagte.
Die Blondine beugte sich zu Ava vor und schaute ihr in das kleine Gesicht: "Bist du glücklich Ava? Es ist eine seltsame Frage, ich weiß das..aber ich habe manchmal das Gefühl, dass ich zu viel Architektin bin, aber zu wenig Mutter."
Es gab einige Kinder hier.
Allerdings vermochte Cory zu glauben, dass es eben keine gerechten Spielkameraden für Ava sind, weil sie sich so viel für andere Sachen interessierte, wie die meisten Kinder.
Sie hatte hier ein gutes und sicheres Leben, sie konnte Spielen wenn sie es wollte, aber immer wieder ertappte Cory ihre Tochter dabei, wie sie mit solch einem interessierten Blick bei Bauplänen zugesehen hatte. Vor allem als sie bei Thomas waren..
Wollte sie das später auch werden?
Stolz und Freude waren da.
Zwar waren heute nicht mehr so viele Berufe da wie Designer oder Kindergärtner, aber sie hatten einen deutlichen Wichtigskeitswert verloren. Heute galt es nur noch zu überleben und sich seine Fähigkeiten zu Nutze zu machen. Cory fragte sich oft, was wäre wenn sie nie diesen Verstand und die Fähigkeiten von heute nie hätte.
"Wir können später ja noch neues Obst besorgen." Sagte sie dann schmunzelnd, als sie die kleinen Obststücke in die Schale fallen sah.
Sie sollten vielleicht wirklich nicht alles verschwinden lassen, oder sie ließen Andrew später was übrig. Außer er aß wieder woanders mit oder einfach gar nichts.
Andrew war genauso ein kleiner Workerholic wie sie. Vermutlich nur schlimmer..
"Wollen wir deinem Dad noch was mitmachen? Vielleicht hat er ja dann auch noch Hunger."
@Ava Morgan Thorne

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Ava freute sich sehr, ihrer Mom helfen zu können. Dafür aß sie fix die Kekse auf, sie plünderten den Kühlschrank von Andrew und machten sich dann an den Obstsalat. Vorsichtig nahm Ava das bisschen Obst in die Hand und hörte ihrer Mom zu. „Okay, wird erledigt.“ Sagte sie. Dabei lief sie zum Wasserhahn und streckte ihre kleinen Arme aus, um diesen einzuschalten und danach das Obst zu waschen. Das fertig abgewaschene Obst kam in die etwas größere Schüssel. Das andere Obst folgte nach und nach. Ava war anschließend fertig mit ihrer Aufgabe und stellte sich neben Cory hin. „Ich hab alles erledigt. Und jetzt?“ fragte sie nach und schaute sie mit großen leuchtenden Augen an. Die kleinen Händchen wollten etwas zu tun haben, weshalb die Kleine wartend dastand und auf eine neue Aufgabe wartete.
Aufmerksam lauschte sie den Worten ihrer Mommy und runzelte die Stirn. Ganz genau blickte sie in das Gesicht der Erwachsenen und neigte den Kopf ein wenig zur Seite. Sie ließ ihre Mom erst einmal reden und überlegte, was gewesen wäre, wenn sie nicht zu den anderen Leuten gekommen wären. „Hmm…dann würde Daddy noch leben. Und wir wären vielleicht eine tolle Familie.“ philosophierte Ava und wurde dann doch etwas trauriger. „Dann würde Andrew nichts von mir wissen. Aber vielleicht wäre er froh, denn dann hätte er mich nicht am Hals.“ dachte sie weiter und seufzte leise. Sie vermisste ihren anderen Daddy, denn den hatte sie auch voll liebgehabt.
Die nächste Frage ihrer Mom ließ sie wieder aufblicken. Ava nickte. „Ich bin glücklich. Ich habe dich und Andrew uuuuuuuuuund Tiger hier. Und ich habe gelernt, dass man als Erwachsener viel arbeiten muss.“ beantwortete Ava die Frage sehr erwachsen. Sie kannte es auch nicht anders. Hier in der Kolonie arbeiteten alle ganz viel und sie würde ihrer Mom oder Andrew niemals ein Vorwurf machen, dass sie zu wenig für sie da waren. Ava wusste sich zu beschäftigen, auch wenn manche Beschäftigungen ein wenig Dummheiten beinhalteten. Was Ava später werden würde, war doch klar, immerhin hatte sie 2 Eltern, die tolle Berufe hatten und sie war technisch versiert und hatte auch ein gutes Verständnis für die Ingenieurkunst.
„Ich kann dir beim Schnippeln helfen.“ lenkte sie das Thema auf etwas fröhlicheres. „Okay, dann besorgen wir Andrew neues Obst, bevor er meckert.“ sagte sie kichernd und stellte sich auf den kleinen Hocker, um auf die Arbeitsfläche schauen zu können. Ava überlegte auf die Frage hin und nickte dann. „Oooookay, wir machen Andrew etwas mit. Und wenn er es nicht möchte, esse ich es einfach auf.“ sprach sie grinsend und wartete auf das Messer und das Brett. Für sie war es immer noch etwas komisch, Andrew ‚Dad‘ zu nennen. Manchmal nannte sie ihn immer noch beim Namen.
@Cory Thorne (erwähnt @Andrew Morales )
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Kurz beobachtete Cory wie das Mädchen ihrer kleinen Anordnung Folge leistete und ihre Aufgabe erfüllte. Ihre Mundwinkel zuckten nach oben und ihr war klar, dass Ava wirklich ein sehr eifriges und hilfsbereites Mädchen war. Umso erleichterter war Cory, dass ihre Tochter diese Eigenschaft noch weiter geschärft hatte. Nickend sah sie zu dem Mädchen und suchte nach einem Stuhlähnlichen Teil, damit sie sich drauf stellen konnte. Sie wollte ihr den Umgang mit dem Messer beibringen, wobei sie glaubte, dass Ava eh nicht damit rum spielen würde. Aber es ging um das schneiden und teilen von Nahrungsmitteln oder durchschneiden von anderen Gegenständen wie Seile oder irgendwas anderes. Aber für den Moment würde es sich wohl eher um das Obst in der Schüssel handeln. Sie zog einen Holzstuhl vom Esstisch heran und deutete darauf: "Hier setz dich hier rauf. Ich zeige dir jetzt wie man das Obst richtig schneidet." Sagte sie und hob den Mundwinkel an.
Anschließend nahm sie eines der Messer und trat neben sie, bevor sie den Apfel aus der Schüssel nahm.
"Also normalerweise gab es früher immer solche Apfelschneider, die Teile in Mundgerechte Stücke schnitten. Heute..naja ist sowas eher weniger zu finden. Ich persönlich habe Äpfel schneiden und Tomaten schneiden wenig gemocht." Sagte sie und schaute dann zu Ava bevor sie vorsichtig ihre Hand nahm und den Apfel aufs Schneidebrett bevor sie den Apfel in der Mitte teilte.
"Man schneidet in der Mitte durch und dann..", sie nahm eine der Hälften und entfernte den Stiel und das Ende, bevor sie weiter redete: "Und dann schneidet man die harten Teilchen hier raus mit den Kernen", und zeigte ihr wie es am sichersten ging und lächelte weiter, bevor sie die Hälften nochmal durchschneidete und eins der kleinen Holzstäbe nahm und die Apfelteile aufspießte.
Dann hielt sie es Ava hin: "Und damit gehst du dann in die Schokolade und drehst es ein bisschen", lächelte sie. Das Messer legte sie aufs Brett.
Schließlich hörte sie das Mädchen sprechen.
"Das ist gut..", sagte sie und nickte ehrlich.
Allerdings würde Cory sich vermutlich immer Gedanken drum machen, wie es Ava ging und ob ihr das hier alles wirklich nicht ans Herz ging, wenn niemand so wirklich da war, sondern eher zu den abendlichen Stunden. Aber gerade zur jetzigen Zeit, wenn nicht klar war, ob Frank nicht vielleicht noch irgendwo anders Mitläufer hatte, so musste Cory sich vorsehen und hunderte von Schutzmaßnahmen ergreifen und sie Brian vorlegen, damit so eine Entführung nicht nochmal stattfinden würde. Niemals wieder sollte sowas geschehen.
Zwar wussten die Ärzte von dem Zustand den Cory hatte, als sie gefunden wurde, aber so richtig drüber gesprochen hatte die Frau auch nicht wirklich.
Sorgen bereiten wollte sie niemandem.
Aber sie war glücklich, dass Ava akzeptieren konnte, dass manche Dinge anders waren als sie eigentlich gewesen waren.
Und Andrew schien sich damit auch zu arrangieren, wobei Cory..sich ihrer Gefühlswelt gerade nicht wirklich einig war. Es war schön..eine kleine Familie mit ihm zu sein. Irgendwo behielt er immernoch einen besonderen Platz in ihrem Herzen.
Leugnen konnte sie es nicht.
Aber was war mit ihm? Was dachte er darüber?
Schnell verwarf sie den Gedanken. Angst kratzte immernoch an ihren Knochen, sie wollte ihren Gefühlen nicht nachgeben und wieder des Herzens beraubt werden. Nicht noch einmal..
@Ava Morgan Thorne

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Ava hatte so viel Spaß mit ihrer Mommy und folgte fröhlich ihren Anweisungen. Endlich konnte die Kleine wieder Zeit mit ihr verbringen, was die letzte Zeit nicht so möglich war. Jedoch hatte sich Andrew sehr gut um seine Tochter gekümmert, was Ava auch mehr als genoss. Dabei war ‚Tiger‘ stehts an ihrer Seite, sofern sie nicht außerhalb dieses Raumes waren.
Sie wollte am liebsten alles allein machen, aber da hätte ihre Mommy nichts zu tun und so sollte das auch nicht sein. Aufmerksam verfolgte sie die Worte von Cory und freute sich auf das Schnippeln von dem Obst, welches Sie im Kühlschrank gefunden hatten. Das Kleine Mädchen kletterte auf den Stuhl, den ihre Mom extra für Sie an den Esstisch geschoben hatte. Breit grinsend saß sie dort und beobachtete die blonde Frau. „Ich kann das schon.“ sagte sie stolz und schmiss noch schnell etwas hinterher. „Aber wie das richtig geht, kannst du mir gern noch einmal zeigen, denn bei Andrew musste das immer sehr schnell gehen.“ erklärte sie kichernd und hielt dabei ihre kleine Hand vor ihrem Mund.
Ava schaute genau hin und neigte den Kopf neugierig zur Seite. „Apfelschneider? Ist das ein bestimmtes Messer?“ fragte sie nach. Immerhin konnte sich das Mädchen darunter nichts vorstellen, auch nicht, nachdem ihre Mommy ihr dies erklärt hatte. Vorsichtig und mit Bedacht führte die Brünette das Messer durch den härteren Apfel, was ein wenig anstrengend war, dennoch schaffte es das Kind. Sie schnitt ihn genauso, wie ihre Mommy das vorgemacht hatte. Ihr Blick ging zu der Frau. „So?“ fragte sie stolz und präsentierte den halben Apfel. Dann viertelte sie ihn noch einmal und versuchte etwas unbeholfen den harten Strunk zu entfernen, was nicht ganz einfach war, aber nicht unmöglich. Ava gab niemals auf.
Ihre Augen wurden größer und umgehend wollte sie auch die Apfelstücken in die Schokolade tauchen. Am besten alle auf einmal, was jedoch nicht ging. So tat sie es Stück für Stück. Die fertigen Teile legte sie auf das Brett ab. Worüber ihre Mom gerade nachdachte, ahnte das Kind nicht, weswegen sie weiterhin das Obst in die süße Flüssigkeit tauchte. „Das sieht voll lecker aus.“ entfuhr es ihr, wobei sie breit grinste. „Andrew würde das bestimmt auch voll gefallen. Aber ich weiß nicht, ob er davon etwas abbekommt.“ stellte sie lachend fest und leckte sich die Schokofingerchen sauber. „Was wollen wir danach dann noch alles machen?“ fragte sie nach und tippte mit ihren sauberen Finger wieder in die Schokolade und das etwas heimlicher.
@Cory Thorne
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Sie konnte das schon? Belustigt schaute sie ihrem kleinen Mädchen zu, die schon Feuer und Flamme war irgendwas zerkleinern zu können. Normalerweise sollte sie das beunruhigen, dass ein kleines Mädchen mit einem Messer handieren wollte. Aber das Cory wusste, dass Ava damit wohl besser umgehen konnte und auch friedlich, ohne wen was zu tun, so sagte Cory nichts dagegen. Solange das Kind keinen mysteriösen Amoklauf plante, würde dem auch nichts im Wege stehen. Und je früher sie den Umgang lernte, desto selbstständiger konnte Ava auch werden. Also wieso auch nicht?
Lächelnd nickte sie und meinte: "Mhhm, dein Papa muss auch viel machen und tun. Manchmal ist das ganz stressig und ziemlich anstrengend. Aber jetzt habe ich die Zeit für dich und kann mit dir Zeit verbringen mein Schatz." Daraufhin zeigte sie ihr noch einmal wie sie zum Beispiel den Apfel schneiden konnte. In kleine Stücken, die zum abbeißen gut waren aber genug Griff ließen um es in die Schokolade tauchen zu können. Andernfalls mit den Stäbchen oder mit einem kleinen Löffel drüber geben. Allerdings würde das mit Besteck nur halb so viel Spaß machen.
Und ein wenig rumspielen könnte man ja sehr wohl, solange es keine Möbel oder irgendwas anderes beschädigte.
Cory war zwar niemand, die besonders viel Spaß kannte und auch nicht diese lebhafte Person war, die irgendwelche verrückten Dinge anstelle wie Streiche oder sowas spielen, dazu war die Frau viel zu rational und vielleicht sogar langweilig.
Damals hätte man sie vielleicht so betitelt. Aber heute waren kühle Köpfe goldwert, die mitdachten und nicht nur an die Erinnerungen der Vergangenheit dachten und in jeder Silbe erwähnen mussten, wie schlecht es ihnen in der heutigen Zeit ging etc.
Cory konnte in der jetzigen Zeit ihr Potenzial ein wenig ausreizen, wobei sie glaubte noch immer einiges in Peto zu haben, das aber eher unbemerkt war.
Jedoch war immer noch Zeit, obwohl Cory bereits in ihren vierzigern war.
"Ein Apfelschneider ist ein kleines Gerät, was man über einen Apfel stellt und dann runter drücken kann. Das hat 8 solche Schneider dran in einem Kreis geordnet und in der Mitte ein Loch, damit der Strung direkt raus geschnitten wird.
Man muss also nicht viel Schneiden, es ist mehr eine Abkürzung." Erklärte sie dem Kind und beschrieb ihr das Teilchen auch mit Handbewegungen.
Es gab bestimmt draußen noch welche, vermutlich wahnsinnig verdreckt aber wer suchte bitte danach?
Es wäre aber auch definitiv sicherer für Kinder und leichter zu bedienen als ein Messer. Zwar brauchte man ein wenig mehr Kraft, aber es war eher unwahrscheinlich das kleine Kinderfinger unter die Klingen gelangten wegen der Griffe.
"Die Dinger gab es auch immer in verschiedenen Farben. Rot, Blau, Grün.. Rosa", lächelte Cory und hielt Ava dann die Stäbchen hin und deutete auf die Äpfel, die Ava aufspießen sollte.
"Einmal aufstecken bitte", bat die Frau und sah dann zu wie das Obst aufgesteckt und eingetaucht wurde. Zufrieden lächelte die blonde Frau und nickte.
"Nun wir können ihm ja welche mitmachen oder vielleicht später vorbei bringen?"
Neugierig schaute sie ihre Tochter an.
Vielleicht könnte es ihn ja freuen? Und irgendwie wöllte sie Andrew auch gerne wiedersehen..
Vielleicht war es ihr einsames Herz, aber irgendwie..sehnte sie sich gerade nach einer abwechslungsreichen Unterhaltung und die hatte sie mit ihm immer gehabt.
"Mhhm magst du vielleicht ein paar Rätsel lösen oder vielleicht..helfen beim aufräumen? Hier sieht es nicht gerade ordentlich aus. Wir könnten deinem Papa sicher eine Freude damit machen."
@Ava Morgan Thorne

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Ava war sehr wissbegierig und lernte Dinge schneller als ihre Altersgenossen. Da Andrew recht faul war, wenn es um die Essensvorbereitung ging, die nebenbei zugenommen wurde, übernahm das Mädchen diese Aufgaben, immerhin war sie schon groß und würde dieses Jahr zur Schule gehen können. Wobei sie seitdem sie hier war, schon den Stoff bekam und diesen mit links meisterte. Dabei langweilte sich Ava recht schnell, weil ihr Geist schon viel weiter war. Somit geschah es hin und wieder mal, dass sie ausbüchste und Andrew bei der Arbeit aufsuchte, um ihn mit Fragen zu nerven. Dieser drückte dem Kind meist ein dickes Buch in die Hand, in der sie sich schlau machen sollte.
Nun konnte sie endlich wieder Zeit mit ihrer Mommy verbringen. Sie zeigte ihr umgehend, was sie alles konnte, dabei gehörte das Hantieren mit einem Messer selbstverständlich dazu. Auch wenn sie noch klein war, wusste Ava, dass sie vorsichtig mit dem Messer umgehen musste. Sie durfte es niemals auf einen Menschen richten, meinte Andrew zu ihr. Nur, wenn sie dieser ein sehr böser Mensch war oder eines dieser toten aber doch umherlaufenden Menschen. Auch das hatte sie von @Andrew Morales erklärt bekommen.
„Ich freue mich sehr, dass wir Zeit verbringen. Andrew ist wohl etwas wichtig, weil er so viel arbeiten muss.“ stellte die Kleine fest. Kurz darauf blickte sie zu ihrer Mommy und schaute anschließend genau hin, was sie tat. Ava strahlte über beide Ohren hinaus, als sie mit der Schoki ein wenig matschen durfte. Umso mehr Schoki durfte die Kleine im Nachhinein naschen, indem sie ihre Zunge leckend über ihre kleinen Fingerchen zog.
Frech wie Ava war, nahm sie den halb abgeleckten Zeigefinger und tippte ihre Mommy damit an die Nase. Im nächsten Moment kicherte sie. „Nun hast du eine Nase zum Anknabbern.“ Ein wenig kindisch durfte die kleine Brünette sein, sie war noch jung. Und scheinbar hatte sie diese Seite von ihrem Daddy geerbt, der auch recht kindisch sein konnte. Das mochte Ava an Andrew. Mit ihm konnte sie sehr viele Streiche und Dummheiten machen. Nun erklärte ihre Mommy das komische Wort und aufmerksam verfolgte sie die Beschreibung dieses Dings. „Oh, das scheint damit ja schneller zu gehen. Warum haben wir so etwas nicht?“ fragte sie nach. So richtig konnte das Mädchen dies nicht begreifen, dass es mal eine ganz andere Welt gab, die sie nicht kennenlernen durfte. Sie kannte aus Erzählungen so vieles, was ihr leider verborgen bleiben würde. Dennoch fehlte es ihr in Heavens an nicht wirklich etwas.
Überlegend schaute Ava zu ihrer Mommy, als sie vorgeschlafen hatte, Andrew welche zu bringen. „Aber dann darf ich ja nicht soooooo viele essen.“ stellte das Mädchen erschreckend fest und wusste nicht so richtig, ob sie das gut finden sollte. Immerhin ging es hier um Schokolade. Nachdem sie gefragt hatte, was sie heute noch machen sollten, vernahm sie die Antworten ihrer Mommy, die nicht zu ihren Erwartungen passten. Ihr Blick huschte durch die Wohnung und Ava seufzte. „Aufräumen?“ fragte sie ungläubig und zuckte mit den Schultern. „Machen wir danach draußen etwas? Etwas lustiges?“ kam die Frage und ihre Augen fingen an zu leuchten. Ava wollte nach draußen und die frische Luft genießen. „Andrew macht das sowieso wieder ganz schnell dreckig. Ist das Aufräumen dann nicht doof?“
@Cory Thorne Es tut mir sehr leid, dass ich es vergessen habe :(
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Ohja..
Andrew war ein sehr eingespannter Mann in dieser Kolonie und wie sie auch wichtig.
Aber er versuchte dennoch sein Bestes um für sie da zu sein, dass rechnete sie ihm hoch an. Es hätte auch gut sein können, dass er Ava trotzdem nicht akzeptieren würde oder sich lieber zu einhundert Prozent in seine Arbeit stürzen würde um sich bloß nicht um sie kümmern zu müssen. Aber das war nicht der Fall. Er war trotz all der vielen Arbeit und dem möglichen Stress immer für sie da und auch die anderen Koloniemitglieder schienen zu verstehen, dass ein kleines Mädchen auch von ihrem hart arbeitenden Papa die Aufmerksamkeit wollte. Aber da Ava sowieso ein allgeliebtes Kind war, vor allem Brian schien einen Narren an ihr gefressen zu haben, schien sie sowieso überall immer das zu bekommen was sie wollte, wenn sie mit ihren hübschen Augen in die Gesichter der sonst so harten Menschen schaute. Da wurde eben jeder schwach..
"Ich werde das Wochenende dafür sorgen, dass dein Papa Zeit mit uns verbringt ja? Was hältst du von einem schönen Picknick mit kleinen Rätselaufgaben und Abends lesen wir dir was vor? Was denkst du?" Wollte Cory dann daraufhin wissen. Natürlich beschloss sie da gerade einfach etwas und schien nicht in Erwägung zu ziehen, dass Andrew eventuell keine Zeit haben würde, aber..wäre das wirklich so schlimm?
Und für sie selbst wäre es irgendwie..schön, wenn Andrew Zeit mit ihnen verbringen würde?
Trotz all der Hürden die zwischen Cory und Andrew geschehen waren, sie fühlte sich noch immer wohl in seiner Nähe.
Allerdings stieß ihr das Wort durchaus etwas bitter auf was das Picknicken anging.
Damals waren sie auch draußen..und dann wurden Mutter und Kind mitgenommen..die Zeit danach..an die wollte Cory nicht denken, aber sie konnte nicht verhindern, dass das kurz in ihre Gedanken trat. Glücklicherweise sorgte das stupsen auf ihrer Nase davon, dass die blonde Frau aus diesen Gedanken heraus gerissen wurde. Etwas irritiert blinzelte sie, aber vernahm gleichermaßen den Geruch der Süßigkeit und das etwas halbklebriges auf ihrer Nase war.
Dann die spitze Stimme von Ava.
"Achso? Eine Knabbernase?" Fragte sie belustigt und hob deswegen ihre Mundwinkel wieder an.
Dabei traten kleine Falten in ihre Mundwinkel. In den letzten Jahren waren sie stärker geworden, ihre Haut von den vielen schlechten Wochen auch unreiner geworden. Jetzt wo sie aber wieder in ihrem vertrauten Umfeld war, schien das wieder besser geworden zu sein.
Daraufhin konnte Cory es sich nicht nehmen ihre Hände um Avas Wangen zu legen und sich zu ihr beugen: "Nun ich möchte nicht, dass du neidisch bist mein liebes Kind..deswegen..", stupste sie ihre Nase mit der von Ava zusammen aber nur leicht, so dass sie ebenfalls die leicht bräunliche Spur auf der Nasenspitze hatte.
Schließlich lachte sie dann auf als Ava ziemlich geschockt auf das Teilen mit ihrem Vater reagierte.
Kinder waren doch tatsächlich in einer Sache immer gleich. Jedes Kind wollte nie ihre Süßigkeiten mit den Eltern teilen, aber sie wollten das die Eltern mit ihnen alles teilten.
Irgendwo war Cory dann doch froh, dass Ava da nicht anders war und irgendwie in manchen Sachen auch nur ein gewöhnliches Mädchen war, das Vorlieben und Abneigung außerhalb der Logik und Technik hatte.
"Weißt du..Zucker hilft manchen Menschen sehr beim konzentrieren und beim denken, wenn sie zum Beispiel müde sind oder..einfach einen Denkanstoß brauchen. Deswegen dachte ich, dass wir so deinem Papa helfen können und so einen Mini-Beitrag zu seiner Arbeit beitragen können, weil er dann gestärkt weiter machen kann", lächelte Cory dann daraufhin und stützte sich auf der Arbeitsfläche ein wenig ab und sah neugierig Ava zu.
Als die Schockierung dann noch das Aufräumen einband, konnte sie nicht anders als erneut zu lachen.
Ja..Aufräumen war lästig. Auch für jemanden wie Cory, aber im Endeffekt wollte doch jeder ein ordentliches Heim haben und nicht von einem Müllhaufen zum anderen treten.
"Nun..okay..eine Frage mein Spatz..magst du lieber in einem gemütlichen und sauberen Zuhause sein..oder lieber in eines wo Berge an Wäsche liegen und viele unschöne Gerüche herkommen, weil vielleicht die Wäsche nicht gewaschen wurde oder so hm? Und..ein aufgeräumtes Zuhause sorgt auch oft für viel größere Entspannung. Wohlfühlen genau..Aufräumen mögen die wenigstens Menschen.
Aber dennoch müssen wir das tun um uns besser zu fühlen. Verstehst du das Ava?" Wollte Cory dann von ihr wissen und strich Ava durch die blonden, weichen Haare. Aber wenn die "Arbeit" dann getan war, so konnten sie danach bestimmt noch etwas draußen machen..etwas lustiges.
Vielleicht konnte sich Cory bis dahin was überlegen wo Ava wieder denken konnte, aber trotzdem den Spielerischen Spaß dabei hatte.
Mmhmm mal überlegen! Aber zuerst sollten sie das hier zu Ende machen.
@Ava Morgan Thorne

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Ava war nicht gern bei den anderen Kindern, denn diese hatten nicht dieselben Interessen wie sie. Zumindest nicht die meisten Interessen. Sie war noch ein Kind, was gern spielte, aber das hielt sie nicht lange durch, da ihre Wissbegierde stärker war und dann wollte sie lesen und lernen. Als sie vor einiger Zeit noch gefangen waren, durfte sie mit ihrer Mommy basteln und an dem Projekt arbeiten, was sie für die Männer errichten musste. Hier durfte Ava gefühlt nichts machen. Nur das Babyzeug lernen, was sie bereits schon wusste. Andrew nahm sie nicht immer mit auf seine Arbeit, weil er -wie er so schön sagte- auch mal seine Ruhe haben wollte. Das gefiel dem Kind gar nicht, aber lernte sie damit umzugehen. Somit brauchte sich @Andrew Morales nicht wundern, wenn solche Worte auch mal aus dem Mund des Kindes kamen :P
Die Kleine wusste, wie sie gewisse Sachen bekam, denn den Hundeblick hatte sie am besten drauf. Damit konnte sie die Personen verzücken und sie fraßen ihr meist aus der Hand. Nicht immer. Andrew gab in solchen Situationen einfach nach, damit Ava nicht weiter nervte. Dies war für sie auch ein Sieg gewesen. Zwar nicht so, wie sie ihn bekommen wollte, aber es war ein Sieg.
Avas Augen fingen an zu leuchten, als sie von ihrer Mommy hörte, dass sie dafür sorgen würde, dass Andrew das Wochenende mit den beiden Mädels verbringen würde. „Uh ja, das klingt toll.“ sagte das Kind und klatschte dabei freudig in ihre kleinen Händchen. Das klang sehr schön und das Mädchen war gespannt, ob ihre Mommy das hinbekommen würde. „Viel Glück dabei.“ wünschte sie kichernd und neigte den Kopf zur rechten Seite, während sie die blonde Frau betrachtete. Sie war wunderschön und Ava hoffte, dass sie es auch eines Tages werden wird. „Picknicken klingt witzig.“ Sie kannte dies nur aus Kinderbüchern und hatte noch nie ein Picknick gemacht. „Was nehmen wir dann alles mit?“ fragte sie. Immerhin wusste Ava nicht, ob sie so einfach Essen mitnehmen durften. Die Rationen wurden gerecht auf alle aufgeteilt und manchmal gab es dann nichts extra.
Ava stupste den meisten Menschen auf die Nase, wenn sie merkte, dass diese irgendwie in Gedanken versunken waren. Dabei schaute sie ihnen tief in die Augen. Ava kicherte. „Jaaaaaaa, eine Knabbermaus.“ wiederholte sie kichernd und leckte weiter ihre Fingerchen ab. Von ihrer Mommy bekam sie dann ihre Nase an ihre Nase und sie kicherte. „Ein Eskimokuss“ freute sich Ava und auch dies hatte sie aus irgendeinem Buch gelernt.
Das Mädchen teilte doch nicht ihre Süßigkeiten mit Andrew, wo käme sie denn dann hin? Außerdem naschte Andrew schon genug und Ava wollte nicht, dass er noch dick wurde. Somit musste sie diese süßen Speisen vertilgen, denn sie war noch jung und es verwuchs sich. Aufmerksam verfolgte sie die Worte ihrer Mommy. „Aber so viel Zucker ist doch nicht gesund.“ warf sie wissend ein. „Davon kann man doch krank werden. Das hast du mal gesagt.“ merkte sie an. Nun war Ava völlig verwirrt. Sollte sie nun mehr Zucker essen, um besser denken zu können oder nicht, weil sie ansonsten krank werden würde? Erwachsene konnten sehr verwirrend sein.
Schnell fing sich das Kind wieder und es ging um das Thema aufräumen, was Ava nicht sonderlich gefiel. Andrew würde dies sehr schnell wieder dreckig machen, wie Ava wusste. Aber ließ sie sich schlussendlich von ihrer Mommy überzeugen. „Okay, dann lass uns erst einmal aufräumen. Dann schimpf aber mit Andrew, wenn er das so schnell wieder dreckig macht.“ bat sie ihre Mommy darum. Genau in diesem Moment kam Tiger angelaufen und mauzte. Ava stieg vom Stuhl und knuddelte den Kater ausgiebig. „So, genug geschmust, wir müssen aufräumen.“ sagte sie zu ihrem Kater und blickte zu ihrer Mommy. „Ich räum die Kleidung vom Boden weg.“ schlug sie vor. „Und danach machen wir was gaaaaaaaaaaaaanz tolles.“ merkte sie an und grinste breit. Immerhin musste es auch eine Belohnung geben, wenn sie mit half, die Wohnung von Andrew zu säubern.
@Cory Thorne (h)
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Cory musste wegen der Freude in diesem kleinen Gesicht schmunzeln. Hoffentlich würde Andrew auch wirklich zustimmen. Sie hatte das gerade beschlossen, obwohl Cory nicht wusste, ob Avas Vater überhaupt Zeit haben würde. Schließlich musste er arbeiten und..vielleicht hatte er ja auch andere Interessen als mit ihr und Ava Zeit zu verbringen. Sicher hatte er die Rolle als Vater akzeptiert, aber ihr war auch bewusst, dass er sein freies Leben genauso genoss und eben vielleicht sogar..auch eine andere Frau suchte? Cory musste bei dem Gedanken doch etwas schlucken.
Aber sie hatte kein Recht darauf irgendwie sauer oder eben eifersüchtig zu sein.
Sie hatte Andrew immerhin aufgegeben und sich auf Nathan eingelassen.
Also war es nur normal, dass auch Andrew sich eventuell neu orientierte. Schnell verwarf sie den Gedanken. Was dachte sie da eigentlich? Sie hatte doch nicht etwa noch Gefühle für diesen Ingeneure oder?
Nein, nein, nein..Sie konzentrierte sich daher auf die Worte von Ava und ihre Frage was man denn zum Picknicken mitnehmen könnte.
"Mhhhm auf jeden Fall viel süßes Essen. Obst und Gemüse..Wir können ja nochmal solche Sachen mit den Trauben machen. Dann wird dein Vater auch mehr davon haben, als jetzt gleich", lachte die große Frau und kicherte dann ebenfalls wie Ava auf, als die Nasen sich berührten.
Eskimokuss?
Fragend schaute sie ihre Tochter an.
"Was ist denn ein Eskimokuss?" Wollte Cory dann wissen. Sie wusste was ein Eskimo war, natürlich..aber nicht was denn ein Kuss davon war.
Diese lustigen Schneemenschen mit den dicken Schuhen und den übergroßen Kapuzen und dem Eisfischen in ihren Iglos.
Wie sehr hatte man es als lustig empfunden über sie zu sprechen. Aber mittlerweile glaubte Cory, dass hoch im Norden nicht so viel Chaos herrschte, wie hier.
Aber das war vielleicht auch nur ein Wunschdenken, dass es irgendwo auf dem Planeten keinen Tod und keine Untoten gab.
Da es nun aber über zwölf Jahre her war, verging langsam aber sicher die Hoffnung und man fand sich damit ab. Für jemanden wie Ava war das hier ein ganz normales Leben.
"Wir fragen einfach mal, ob wir uns was vom Lager stibizen können. Am besten machst du das", schmunzelte Cory. Eigentlich war es frech, dass Cory die Niedlichkeit ihre Tochter dahingehend ausnutzte, aber es war immerhin um Avas Willen und ein Schritt für eine gute Familienharmonie.
Außerdem..wussten viele wie gern Ava Zeit mit ihrem Papa verbringen wollte. Wie konnte man ihr da den Wunsch abschlagen?
"Das stimmt. Eigentlich ist Zucker gar nicht gut für uns Menschen. Zucker verursacht schlechte Zähne und eine Krankheit im Blut. Wenn man sich also nicht regelmäßig verarztet mit Medikamenten, kann man stark krank werden. Allerdings ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man Zucker in Maßen zu sich nimmt und nicht in Massen." Sagte sie und dies war die Wahrheit.
Die Dosis war der springende Punkt.
Als Ava dann aber das Ausschimpfen von Andrew forderte, wenn dieser hier wieder alles dreckig machte, musste Cory erneut lachen.
Dieses kleine Mädchen war herrlich. Aber dann machte Cory ein ernstes Gesicht und sagte: "Aye Captain", sie salutierte ebenfalls, bevor sie dann nickte und die Küche schonmal anfing zu putzen.
Schränke auswischen, Geschirr komplett durchwaschen.
"Versprochen", meinte sie dann auch auf die ganz Tolle Sache hin. Aber da musste sich Cory auch schnell was einfallen lassen, denn gerade war da keine da.
@Ava Morgan Thorne

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Ava fand, dass Andrew manchmal zu viel arbeitete und nicht viel Zeit für sein Krümelmonster hatte, wobei er das größere Krümelmonster der beiden war. Vielleicht würde er sich dieses Mal einfach Zeit nehmen. Gemeinsam mit ihm und Mommy Zeit zu verbringen wäre einfach wundervoll. Darüber würde sich das Mädchen sehr freuen. Und wenn dies nicht klappen würde, dann würde sie allein mit ihrer Mommy etwas machen.
Worüber ihre Mommy nachdachte, wusste sie nicht, denn woher auch, Gedanken konnte sie schließlich nicht lesen. Und was Erwachsene so dachten, das war alles mehr als kompliziert für das Kind. Um ihre Mommy aus den Gedanken zu holen oder wo sie sich auch gerade befand, fragte Ava nach, was sie alles mitnehmen müssen, um auf ein Picknick zu gehen. Aufmerksam hörte sie ihr zu. Von Andrew erfuhr das Mädchen, was es damals alles für Süßigkeiten gab, die Ava nur vom Namen her kannte und nicht vom Geschmack. Das meiste hörte sich einfach verdammt lecker an. Die Kinder in dieser Welt konnten froh sein, wenn sie Schokolade kannten oder Kuchen. Durch den Zucker gab es hin und wieder Kuchen mit Äpfeln. Dank der Kühe konnten sie auch Butter machen. Das war jedoch sehr mühsam, wie auch Käse.
„Das klingt alles voll gut. Dann machen wir das auch mit den Trauben.“ Viel Schokolade hatten sie leider nicht mehr, aber das musste einfach reichen. Zum Eskimokuss musste dieses Mal Ava ihre Mommy aufklären, denn sie kannte dies scheinbar nicht. Nun war das Kind diejenige, die kicherte. „Das machen Eskimos mit den Nasen. Damit begrüßen sie sich.“ erklärte sie ihrer Mom. „Für sie ist das ein Kuss.“ zumindest hatte Andrew ihr dies erklärt. Sie hoffte sehr, dass er sie in dieser Hinsicht nicht belogen hatte.
Ava hörte ihrer Mommy zu und schaute sie fragend an. „Müssen wir für ein Picknick ganz da raus?“ wollte sie wissen, denn vor die Mauern wollte das Kind nicht. Sie hatte Angst vor diesen röchelnden Menschen, denn so gut trainiert war sie noch nicht. Und sie wollte weder ihre Mommy noch ihren Daddy verlieren. „Können wir auch hier in der Kolonie bleiben?“ fragte sie leise nach. Das Thema mit dem Zucker war irgendwie logisch, weshalb Ava nur nickte, um das Thema abzuhaken. Dann stand das Aufräumen an, was recht flink vonstattenging. Alle Kleidungsstücke hob sie vom Boden auf und schmiss diese in die Wäsche. Dann räumte sie einige Becher und Gläser weg, die auf dem Couchtisch standen. Die standen da bestimmt schon mehr als 2 Tage. Anschließend machte Ava so gut es ging ihr Bett und das von Andrew. Wobei das von Andrew wesentlich schwieriger zu machen war als ihres. So sah es schlussendlich auch aus.
„Feeeeeeeeeeeeertiiiiiiiiiiiiiiig“ rief das Kind und lief zu ihrer Mommy. „Was machen wir nun?“ fragte sie aufgeregt und blickte sie mit großen Augen an.
@Cory Thorne
erwähnt: @Andrew Morales @Lyanna Lockhart
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Nicht nur Ava war das aufgefallen. Auch Cory hatte bemerkt, dass Andrew nochmal mehr am arbeiten war als sonst. Seither fragte sich Cory ob sie auch so viel gearbeitet hatte, bevor sie entführt wurde. Seither war ihr bewusst geworden, dass sie wohl genauso wenig Zeit mit ihrer Tochter verbracht hatte und die Schuldgefühle waren in letzter Zeit sehr erdrückend geworden. Die Architektin war sehr empfindlich und sensibel geworden. Manchmal sogar paranoid. Zunächst dachte sie, dass sie an einem Burnout litt denn Thomas hatte ihr keine Sekunde gelassen um sich immens auszuruhen und dann die plötzlich verschriebene Bettruhe..beide Dinge schienen der Frau auf den Kopf zu fallen, sie wusste nicht was sie tun sollte.
Sollte sie einen Arzt aufsuchen? Sollte sie mit Andrew drüber sprechen? Allerdings wollte sie nicht auch noch ihm zur Last fallen, immerhin waren sich Ava und Cory indirekt einig, dass er ohnehin schon so wenig Zeit hatte und viel zu tun hatte. Vielleicht wäre dieses Picknick für ihn ja eine Wohltat und eine angenehme Auszeit, wenigstens für diesen einen Moment.
Vielleicht sollte sie wirklich Andrew nahezu dazu zwingen damit er die Dinge stehen lassen würde, sie würde sicher auch auf Verständnis bei den Kolonieanführern und Kollegen treffen, immerhin ging es hier nicht nur um Cory sondern auch um die Sehnsucht von der kleinen Ava.
Und sie wären die Teufel, wenn sie dieser dreiköpfigen Familie diese Zeit nicht gönnte.
Warte..Familie..? Hatte sie das gerade wirklich gedacht?
Vor nicht allzu langer Zeit dachte sie, dass Nathan ihre Familie war.
Aber er war fort und Andrew..er war nun da und er war Avas Vater. Er war gerade da für sie und Cory..dieser Mensch verwirrte sie.
War ihr vielleicht langweilig und sie hatte deswegen solche Gedanken? Sollte sie vielleicht bei Zeiten auch wieder mit dem Arbeiten anfangen damit sowas eben nicht passierte?
Als Ava den Eskimokuss erklärte, sah sie neugierig an.
"Achso? Dann sollte ich dich so jeden Tag wohl damit begrüßen hm?" Fragte sie und strich Ava über ihre zarte, leicht kühle Wange.
Zwar wusste Cory nicht viel über Eskimos aber das war ihr relativ neu. Da es aber Andrew wohl gesagt zu haben schien, oder jemand anderes so würde Cory sie wohl in den Glauben lassen, denn Ava würde wohl niemals einen Eskimo in ihrem Leben antreffen. Sie fragte sich auch manchmal, wie es in anderen Ländern aussah, wie es im kalten Norden aussah. War der Norden über noch kalt?
Fragen über Fragen, aber nie wirklich eine Antwort.
"Nein wir gehen nicht ganz raus", meinte sie nachdenklich und spannte sich etwas an. Auch sie hatte Angst bekommen sich außerhalb der Mauern zu bewegen. Immerhin war das letzte Mal als sie draußen war eine eher unerfreuliche Erinnerung. Angsteinflößend und schmerzhaft..sie umgriff das Handtuch, dass sie in der Hand hielt etwas fester. Ihre Knöchel stachen dadurch leicht weiß hervor, versuchte ihre Anspannung aber zu mindern damit Ava sich keine Sorgen machte.
Sie nickte wegen dem hier bleiben. Wieso auch nicht? Hier gab es auch schöne Orte an denen sie sich bestimmt ein paar Stunden vertreiben konnten. Vielleicht eine große Wiese oder sowas.
Als sie zusah wie Ava fleißig alle Klamotten und soweiter aufhob, musste sie schmunzeln. Dieses kleine Wesen hatte so viel Energie, die wünschte sich Cory auch manchmal wieder zurück. Leicht sah sie zu ihr herab und überlegte, sobald sie fertig waren. Nachdenklich tippte sie sich an das Kinn: "Mhhmm ich hätte schwören können, dass ich dir versprochen habe ein paar Rätsel zu machen und diese auch zu lösen. Hast du Lust? Dadurch lernst du noch ein paar Dinge von der Welt die es vor den Untoten gab. Was hältst du davon? Und danach gehen wir Papa suchen?"
@Ava Morgan Thorne
Es tut mir so unendlich leid, dass es so lange gedauert hat. Ich gelobe Besserung :(

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