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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Verlassenes Ferienlager

04.09.2022 18:49
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

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#2

RE: Verlassenes Ferienlager

04.09.2022 19:56
Noah Featherstone Noah Featherstone (gelöscht)
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Sommer in Amerika. Warum er nicht einfach hoch in den Norden gewandert, da waren die Temperaturen mit Sicherheit erträglicher als hier. Trotz der anhaltenden Hitze trug Noah lange Hose und Stiefel. Er war zum ersten Mal in dieser Gegend und kannte das Terrain nicht. Da war es sicherer einen festen Halt zu haben, wenn er flüchten musste. Er war so froh, dass er diese Wanderstiefel in einem verlassenen Wagen gefunden hatte. Sie waren gebraucht, aber im Gegensatz zu seinen Stiefeln wirkten sie noch wie neu. Na ja. Damals. Jetzt zeigten sie auch die ersten Spuren des Gebrauchs und vor allem haftete eine dicke Staubschicht auf ihnen. Es war in diesem Land gerade einfach furztrocken. Im Winter hatte er immer ein Nahrungsproblem, aber dafür Wasser in Hülle und Fülle. Im Sommer verlagerte sich das Problem und jetzt hatte er ein Wasserproblem.

Klingt wie ein Scherz, der aber auf seine Kosten ging. Jedoch hatte er ein Ziel vor Augen. Hackett’s Quarry. Er hatte diesen Fleck schon des Öfteren auf der Karte anvisiert, hatte aber die ganze Zeit keinen Schimmer, was das sein sollte. Manchmal war er auch schwer von Begriff und kam nicht auf das naheliegendste. Ein Ferienlager. Gefühlt 1000 Filme in der Kindheit darüber gesehen und dennoch war er nicht in der Lage eine Verbindung herzustellen. Sein Vorgesetzter beim MI6 hätte ihn deswegen noch mal zur Strafe auf die Akademie geschickt.
Auf jeden Fall fiel ihm ein paar Meilen westwärts an einer leergeräumten Tanke ein Flyer in die Hände. Hackett’s Quarry. Für Kinder von 10 bis 16 Jahren. Mehrere Hütten, ein Haupthaus, eine Funkstation und das wichtigste von allen: Ein See!

Baden, Wasser, Relaxen, Jagen… So stellte sich Noah die nächsten Tage vor, denn er hatte durchaus vor dort eine Weile zu bleiben. Denn selbst wenn es keine Nahrung gab, rund um das Ferienlager lag ein weiträumiges Waldgebiet, in dem man mit Sicherheit jagen konnte. Zudem könnte er dort seine Räuchermethode perfektionieren. Als er Tobias kennengelernt hatte, fand er kurz zuvor dieses Buch und seitdem versuchte er sich daran. Der Jüngere hatte seine Versuche hautnah miterlebt und hatte für eine Menge Erheiterung gesorgt. Im Moment waren die beiden getrennt unterwegs, aber sie hatten sich verabredet. Bis dahin schlug Noah alleine die Zeit tot.

Er erreichte den Eingang, der von einem großen Torbogen aus Holz gesäumt wurde. Seltsam es hatte all die Jahre überdauert. Nur die Witterung hatte dafür gesorgt, dass man die Schrift kaum noch lesen konnte. Wenn man aber wusste was dort stand, war es einfach. Seine Schritte wurden schneller und dann eröffnete sich das Ferienlager in all seiner Pracht. Doch Noah hatte nur Blick für eines… den großen See, der glitzernd vor ihm lag. Wie ein kleiner Junge rannte er darauf zu, warf den Rucksack ab und ließ sich einfach in das kühle Nass fallen. Aaaaaah… war das kühl!

Nach einer Ewigkeit kam er wieder raus und ging klitschnass in Richtung Haupthaus. Mit jedem Schritt gaben die Stiefel ein matschendes Geräusch von sich. Ein Adler zog seine Kreise und der pfiff ließ ihn aufblicken. Wow! Es war das erste Mal, dass er den berühmten Weißkopfadler sah. Dieser stürzte sich ins Wasser und kam mit einem Fisch hervor. Da schoss es ihm durch den Kopf: Angeln! Auch das hatte er schon lange nicht mehr getan. Wenn er sich mit Tobi traf, dann sollte er den Jungen hierherbringen. Könnte ein nettes Winterlager sein? Und bis jetzt keine Walker… Und schon vernahm er das typische Röcheln und Stöhnen. Er bog um einen Busch und sah die drei Kameraden, die völlig aus dem Häuschen gerieten, als sie Noah erblickten. Futter! Sofort kamen sie auf ihn zu, aber der Brite war in guter Verfassung und erledigte die drei zügig. Die würde er später ‚entsorgen‘. Jetzt wollte er sich erstmal das Haupthaus ansehen. Fenster eingeschlagen, Türe weit offen… hier waren wohl schon Menschen gewesen. Er betrat das Anwesen und pfiff einmal, um etwaige Walker hervorzulocken, aber es war niemand da. Leider bot sich ihm ein anderes Bild. Hier hatten Menschen gelebt. Überall sah man die Überreste von Bettenlagern, Spielzeug, Kleidung, Campingzeug. Blut wo man nur hinsah. Noah seufzte. Trotz all der Zeit bekümmerte es ihn, wenn er sowas vorfand. Zumindest zeigte es, dass er noch über sowas wie Mitgefühl verfügte.

Das Haus wurde systematisch durchsucht, aber er stieß auf keine weiteren Walker. Vielleicht hatte er einfach Glück. Für die Nacht würde er eines der Zimmer in der oberen Etage wählen, falls doch ein Walker plötzlich lernen sollte, wie man durch ein offenes Fenster steigt, dann war er zumindest noch oben in Sicherheit. Hey, immerhin konnten die Velociraptoren in Jurassic Park auch plötzlich Türen öffnen.

So vergingen ein paar Tage und er lebte das innere Kind aus. Tagsüber jagen oder angeln, abends schwimmen und bis mitten in der Nacht lag er am Lagerfeuer und las Bücher, die er in den Hütten fand. Bis er tatsächlich eines Tages am Steg döste und plötzlich Tumult vernahm. Sofort schrillte sein innerer Alarm. Entweder kam gerade Ärger auf ihn zu oder jemand hatte Ärger. Aus der Entfernung konnte er das nicht wirklich ausmachen. Shit! Er hatte alles im Haus gelassen. Sogar seine Schuhe. Weshalb er zuerst dahin stürmte, um sich wenigstens seine Waffen zu holen. Dann warf er einen Blick aus dem Fenster und sah eine junge Frau die rannte. Vor was lief sie davon? Dann sah er es. Walker und nicht gerade wenige.

Er wollte Pfeifen, aber dann würde er die Untoten auf sich aufmerksam machen. Weswegen er mit dem Schwert bewaffnet wieder nach unten lief und ihr entgegen. Er wartete an einem Baum auf sie und als daran vorbeilief, packte er sie und hielt ihr sofort die Hand auf den Mund. „Ssssh… ich will dir nur….“

Ich glaube nach so einen 'Überfall' wirst du Noah weh tun. xD Tob dich ruhig aus, aber bitte keine Gliedmaßen abschneiden.


@Naru Bernard

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#3

RE: Verlassenes Ferienlager

04.09.2022 20:26
Naru Bernard Naru Bernard (gelöscht)
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Naru versuchte sich zu orientieren, versuchte das Ächzen und Stöhnen hinter sich zu ignorieren. Sie durfte nicht kopflos durch den Wald laufen, ganz egal, wie viele Untote hinter ihr her waren. Egal, wie sehr ihr das Herz bis zum Hals schlug. Sollte sie stürzen und sich das Sprunggelenk verstauchen oder gar brechen, wäre es Aus mit ihr. Gegen die Horde hatte sie allein keinerlei Chance und sie verfluchte sich dafür, nicht achtsamer gewesen zu sein. Ein starker Regenschauer in der Nacht hatte sie in eine Höhle getrieben, um Schutz zu suchen, ohne dass sie ihre üblichen Vorkehrungen treffen konnte. Und so wurde sie am heutigen Morgen von einer Horde überrascht, die sofort ihre ungeteilte Aufmerksamkeit auf Naru gelenkt hatte. Die Wiederkehrer hatten sie schlicht und ergreifend überrascht. Ein paar von ihnen schlug sie auf ihrer Flucht den Schädel mit ihrer Handaxt ein. Einem anderen jagte sie einen Pfeil durch den Kopf. Aber mittlerweile rannte sie nur noch um ihr Leben. Ihre Oberschenkel brannten und schrien geradezu nach einer Pause. Es kam ihr so vor, als würden sich immer mehr Tote der Herde anschließen. Es wurden nicht weniger, sie verloren sich nicht zwischen den Bäumen, egal, wie viele Haken Naru schlug.

In den vergangenen Jahren hatte sie dieses Schwarmverhalten schon häufiger beobachtet. Horden von Toten, die zusammen durch die Gegend zogen, auf der Suche nach Nahrung für ihren unstillbaren Hunger. Mal waren es kleinere, mal größere Gruppen, doch es gab sie. Manchmal fragte Naru sich, welchem Instinkt die Toten folgten. Was sie dazu brachte, sich in diesen Herden zu formatieren. Doch all das waren Dinge, über die sie jetzt gerade nicht nachdenken konnte! Jetzt gerade musste sie sich entscheiden, wohin sie rennen sollte. Sie wusste ungefähr, wo die nächste befahrbare Straße war. Aber was würde ihr das bringen? Es war ja nicht so, dass einem hier laufend Autos entgegenkamen. Und selbst wenn, wer nahm in der heutigen Zeit noch Anhalter mit? Sie würde es sicherlich nicht tun. Naru sprang über einen umgestürzten Baum und konnte etwas in der Ferne aufblitzen sehen – der See! Sie musste in der Nähe des alten Ferienlagers sein. In den letzten Jahren war sie ein paar Mal hier gewesen, doch viel zu holen gab es dort nicht. Zumindest nicht mehr. Aber der See war gut, um zu angeln, sich zu waschen oder um Wasservorräte aufzufüllen (obwohl Naru für letzteres immer noch den Bach bevorzugte).

Sie rannte in die Richtung des Ferienlagers, als ein Untoter ihr in den Weg stolperte. Naru stieß ihn heftig zur Seite und dachte nicht daran anzuhalten, um ihm den Schädel zu spalten. Sie wollte nur noch in einem der Gebäude verschwinden und abwarten, bis die Horde das Interesse verlor und von alleine weiterzog. Sobald die Toten sie nicht mehr finden konnten, würden sie abhauen. Da war sie sich sehr sicher und so rannte sie immer weiter, bis sie erste Gebäude zwischen den Bäumen ausmachen konnte. Die Natur holte sich das Grundstück immer mehr zurück und die einzelnen Häuser wirkten baufälliger, als bei ihrem letzten Besuch. Aber auch das waren Dinge, um die sie sich jetzt keine Sorgen machen musste. Sie rannte in die Richtung des Haupthauses, als plötzlich Hände nach ihr griffen. Naru riss erschrocken die Augen auf und hätte instinktiv geschrien, hätte der Angreifer ihr nicht eine Hand auf den Mund gedrückt.
Die junge Frau überlegte nicht lange, was ihre Möglichkeiten waren. Sie hörte ihm auch gar nicht zu, sondern holte mit ihrem Ellenbogen aus und rammte ihn mit voller Wucht nach hinten in die Magengrube des Fremden. Dann wich sie von ihm, die kleine Handaxt erhoben und starrte ihn einfach nur einen Augenblick lang entgeistert an, bis ein Stöhnen sie an die Untoten erinnerte. „Scheiße…“, fluchte sie und rannte zum nächstgelegenen Gebäude.

@Noah Featherstone

sky above # earth below # peace within

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#4

RE: Verlassenes Ferienlager

05.09.2022 08:22
Noah Featherstone Noah Featherstone (gelöscht)
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Sein eigentlicher Plan bestand darin, sie nahezu lautlos in das Haupthaus zu geleiten. Im oberen Stockwerk hatte er aus einem der vielen Zimmer ein dauerhaftes Domizil gestaltet. Dort war das Fenster noch intakt sowie die Tür, die er dennoch nachts zusätzlich mit einem Metallstab sicherte, die er in den anliegenden Hütten gefunden hatte. Zudem hatte er dort Wasser und Essen gelagert. Es war nicht viel, aber würde für ein paar Tage reichen. Doch die junge Dame erfasste ihn als Gefahr und bevor er den Satz noch beenden konnte, spürte er einen plötzlichen Schmerz in der Magengegend, der sich rapide auf den Oberkörper ausbreitete. Er schnappte nach Luft und für zwei Sekunden dachte er, dass er den Fisch von heute Morgen wieder nach draußen befördern würde, und zwar auf dem Weg wie es hineingelangt war.

Noah hatte nicht viel Zeit und der Drang zu helfen herrschte noch immer in ihm. Jeder andere Mensch hätte spätestens ab jetzt die Kleine hängen gelassen, aber der Brite lebte schon immer am Rand der Wahnsinnigkeit. Vor allem in diesen Zeiten. Weswegen er jetzt die Beine in die Hand nahm, und ihr folgte. Zum Glück steuerte sie auf das Haupthaus zu. Er folgte ihr und ein Walker stolperte plötzlich aus dem Gebüsch und versuchte ihn zu fassen. Ein beherzter Sprung zur Seite rettete ihn. Im gleichen Atemzug holte er mit dem Schwert aus und halbierte den Kopf. Mit einem dumpfen Geräusch prallte der Untote auf den Boden.

Mit einem Sprung zog er sich am Geländer hoch und sprang durch eines der kaputten Fenster in das Gebäude. Er rollte sich auf den Boden ab und kam sofort auf die Füße. Hätte er doch besser mal die Fenster vernagelt. Hätte, hätte Fahrradkette. Er konnte es jetzt nicht ändern. Aber unvorsichtig war er dann doch nicht. Es gab nur zwei Treppenaufgänge, die nach oben führten und diese hatte er mit ramponierten Möbeln verbarrikadiert. Nur geschickte Kletterer kamen daran vorbei.

Noah sah, wie die Dunkelhaarige sich schnell orientierte. „Hey!“, rief er ihr zu, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Mit dem Finger zeigte er die Treppe und dann nach oben. Jetzt lag es an ihr, ob sie diesen Weg und seine Hilfe annahm. Sie musste schnell entscheiden, denn die ersten Walker hatten bereits die Lebenden im Haupthaus ausgemacht und versuchten jetzt in das Gebäude zu gelangen. Da geschah es. Die hinteren drückten stumpf die vorderen nach vorne und die ersten fielen durch das offene Fenster in das Haupthaus. Es dauerte nicht lange und sie rappelten sich auf. Es waren einfach zu viele um sie zu erledigen.

Schon stolperte einer in seine Richtung. Er fackelte nicht lange und kletterte auf dem Treppengeländer an der Barrikade entlang, dann blieb er stehen, sah auf sie hinab und reichte ihr seine Hand. „Wenn ich dich hätte töten wollen, dann hätte ich es schon längst getan.“

@Naru Bernard

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#5

RE: Verlassenes Ferienlager

05.09.2022 21:06
Naru Bernard Naru Bernard (gelöscht)
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Naru drängte sich durch die halb geöffnete Vordertür in das Haupthaus hinein, hinter der eine alte Kommode stand, die jemand halbherzig davorgeschoben hatte. Für einen kurzen Moment fragte sich Naru, wann sie das letzte Mal in einem Gebäude gewesen war – kleinere Jagdhütten und Hochsitze zählte sie nicht dazu. Meist hielt sie sich von allem fern, was von Menschen errichtet worden war. Gebäude, wie dieses, zogen umherirrende Menschen an wie Fliegen. Wer wollte schon unter freiem Himmel oder in irgendeiner Höhle schlafen, wenn man vielleicht ein Bett finden konnte? Außerdem sahen viele hier die Chance noch etwas Essbares oder anderweitig Brauchbares zu finden. Ihr Blick ging zur Seite, als der fremde Mann durchs Fenster sprang und sich am Boden abrollte. Natürlich musste er genau in das Haus fliehen, in dem sie verschwunden war.
Sie drehte sich um und drückte die Tür zu, durch die sie gekommen war. Auch schob sie die Kommode wieder mittig davor, auch, wenn das eher ein Tropfen auf dem heißen Stein war. Die Untoten tummelten sich vor dem Haus und drängten sich durch die kaputten Fenster. Stolpernd, sabbernd und gierend. Die Stimme des Mannes riss sie aus ihren hektischen Gedanken. Sie folgte seinem Fingerzeig mit den Augen und sah zur Treppe, deren Aufgänge mit Möbeln verbarrikadiert waren. Trotz des Unbehagens, dass ihr durch den Körper schoss, wusste sie, dass es klug wäre nach oben zu verschwinden. Hier unten war sie eine leichte Beute für die Wiederkehrer, die in das Haus eindrangen. Einige versuchten es bereits an der Tür, die sie gerade wieder verschlossen hatte.

Naru rannte zur Treppe und erkannte schnell, dass sie klettern musste. Wer auch immer hier gewütet hatte, hatte es gut gemacht. Die Toten würden so ihre Schwierigkeiten haben dieses Hindernis zu überwinden… und einige Lebende auch, wozu sie aber nicht gehörte. Der Mann kletterte bereits auf das Geländer der Treppe, um an den Möbeln vorbeizukommen. Ein Untoter folgte ihm, der dann kurz vor der Treppe kehrt machte, als er Naru entdeckte. Sie zückte ihre Axt und hämmerte sie dem Toten durch den Schädel. Mit einem Sprung war sie über die Leiche hinweg und erreichte das Geländer, wo der Fremde ihr die Hand entgegenhielt.
Naru sah ihn an, sah seine Hand an und entschied sich dagegen. „Deine Worten bedeuten nichts.“ Wie oft hatte man ihr schon etwas versprochen und dann genau das Gegenteil gemacht? Sie gab ihm ganz sicher keinen Vertrauensvorschuss, ganz gleich, ob er sie nun töten wollte oder ihr wohlgesonnen war. Woher sollte sie wissen, was genau seine Absichten waren? Mit einem eleganten Sprung beförderte sie sich auf das gegenüberliegende Geländer der Treppe und balancierte daran so weit empor, bis sie hinter die Barrikade springen konnte. Die letzten Stufe joggte sie hoch, bis sie den Treppenaufsatz erreichte. Sie sah sich um und traute sich gar nicht sich nach dem Mann umzusehen, aber ihr war klar, dass es nicht viele Optionen gab. Sie stürzte in eines der Zimmer und hatte Glück, denn es verfügte über einen Balkon. Die Glastür nach draußen war bereits zerbrochen und so war es ein leichtes sie aufzustoßen. Draußen angekommen nutzte Naru die Regenrinne, um daran nach unten zu rutschen. Sie warf noch einen letzten Blick nach oben, bevor sie zurück in den Wald floh.


----BEENDET-----

sky above # earth below # peace within

zuletzt bearbeitet 04.12.2022 19:59 | nach oben springen


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