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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Wann war es eigentlich schon wieder Herbst geworden? Viel zu schnell waren die warmen Monate vorbei und für Emanuel würde das erneut heißen, sich einen Platz zu suchen. Zwar war noch keine Rede von Schnee, aber die kalte und dunkle Jahreszeit, schlug ihn seit der Trennung von seinen Brüdern 2019, immer und immer wieder zurück. Gegen Regen hatte er nichts und auch Wind konnte ihm nichts anhaben. Aber Schnee...mit diesem hatte er im letzten Jahr wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Das Erdloch, welches im Schnee versteckt gewesen war und welches sein Knie dadurch noch heute ab und an Schmerzen ließ, wenn er längere Zeit auf den Beinen war. Und wenn er darüber nachdachte, so hatte er kaum einen Tag Pause gehabt, außer diese Zwangspause damals. Irgendwie ging es immer weiter.
Ebenso würde er auch ein weiteren Winter durchhalten, wenn es sein musste, obwohl er das Gefühl nicht loswurde, dass er Baltimore und so seinem Ziel immer näher kam, auch wenn er seit Wochen keine verwilderten Straßenschilder mehr gesehen oder gefunden hatte. Oft lagen sie im Graben oder waren mit Efeu überwuchert. Was das letzte Schild ihm gesagt hatte, konnte er schon gar nicht mehr sagen, so lange war es her und wie so oft, flogen seine Gedanken auch an diesem Morgen, an welchem er sein Nachtlager zusammenpackte und sich in Richtung Straße aufmachte, zu seinen Brüdern.
Egal, wie viel Zeit verstrich, es verging kein Tag, an welchem er sich nicht fragte, wie es ihnen heute ging. Wo sie aufwachten, ob sie vielleicht ihren Onkel gefunden hatten und einen Gedanken, welchen er gar nicht denken wollte, ob sie noch am Leben waren. Auch, wenn es nun drei Jahren waren, er wollte einfach daran glauben, dass sie zusammen waren und vor allem, am Leben. Es gab und würde auch keine andere Option geben und irgendwann, würden sie auch ganz sicher wieder vereint sein. Und wenn es noch drei Jahre dauern würde.
Mittlerweile hatte er die Straße erreicht und machte sich auch an diesem Tag daran, diese langzulaufen in der Hoffnung, bald mal wieder eine Stadt zu erreichen, welche ihm endlich zeigte, dass es nicht mehr weit bis nach Baltimore war. Schlimm wäre es, wenn er herausfinden würde, dass er die letzten Wochen in die komplett falsche Richtung gelaufen war. Auch, weil sein Knie seit einigen Tagen wieder schmerzte und ihn dieser Rückschlag dann vollkommen aus dem Konzept bringen würde. Einfach nicht daran denken. Negative Gedanken nicht zu sehr...Plötzlich blieb er stehen und lauschte. Konnte es sein, dass seine Ohren ihm einen Streich spielten, oder war da in der Ferne wirklich das knattern eines Motorrads? Das konnte doch nicht sein.
In Richtung des Geräusch schauend, wartete er, bis das Objekt in sein Sichtfeld kam. Ja, es war wirklich eines und es saß auch jemand auf diesem. Kurz war er hin und hergerissen. Verstecken oder warten, bis der Fahrer bei ihm war. Der letzte Mensch, der ihm begegnet war, war eine Weile her und es musste also in der Nähe sicher eine Kolonie oder dergleichen geben, wenn er so ein Gerät besaß. Immerhin brauchte es Benzin und Pflege. Die Chance war gering und Emanuel entschied sich, mit der Hand an seiner Waffe in der Hosentasche einfach zu warten, bis er bei ihm war. Die Hoffnung, zu erfahren wo er hier war und wie nah somit seinen Brüdern, war einfach größer als die Angst.
@Raymond Richardson


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Das geregelt Leben bei den Ridern war wieder vollends zurückgekehrt. Die Spuren des Krieges waren endlich alle beseitigt und man hatte sich von alledem so weit erholt. Die Ressourcen waren wieder aufgefüllt, Beschädigungen wieder repariert und auch das persönliche Wohl der Betroffenen war wieder besser geworden. Ray hatte dies unheimlich erleichtert, dass es langsam alles wieder gut war. Natürlich nahm es ihn immer noch mit, dass seine @Grace Murdock nicht mehr bei ihnen lebte. Aber er hatte ihren Weggang verstehen können und auch schon in ihrem neuem zu Hause besucht. Was ihm da noch nicht ganz so gefiel, war die Tatsache, dass sich zwischen seiner selbsternannten Schwester und dem Anführer der Paradise was zu entwickeln schien. Aber Grace und ich ihre Kinder waren glücklich, damit hatte sich der blonde Rider dann wohl damit abfinden müssen.
Wenn er dann eh schon unterwegs war, um seine beste Freundin zu besuchen, hatte er auch seine wirkliche Schwester mit bedacht. Auch wenn der Weg steinig war und sie nicht beieinander lebte, so hatte er auch Zeit mit Kiana verbringen können und sie damit auch besser kennengelernt. Irgendwie war es schön, einen weiteren Teil seiner Familie bei sich zu haben. Seiner Mutter hatte er natürlich von ihr erzählt und hoffte, dass es auch mal ein Treffen bei den Ridern mit Kiana geben würde. Aber so schnell hatte er sie damit nicht überfallen wollen.
Was bei dem Asiaten leider noch nicht ganz so zufriedenstellend lief, war die Angelegenheit mit seinem Mitbewohner @Oliver Cross . Sie waren zufrieden, daran lag es nicht. Aber irgendwie wollte Ray mittlerweile einfach mehr. Er hatte sich, wie er sich eingestehen musste, wohl wirklich in der Zeit in den anderen verliebt. Aber ihm sagen hatte er es auch noch nicht gekonnt. Oliver war eigentlich ein Freigeist und sicherlich nicht an einer festen Beziehung interessiert. Aber ihr lockeres Verhältnis tat dem blonden Rider langsam aber sicher weh. Wenn sie Sex hatten, wünschte er sich einfach mehr und dass er der einzige war. Gut, er wusste nicht, ob Oli noch mit anderen zusammen war, wollte sicherlich auch nicht fragen, aber die Ungewissheit war einfach da.
Dies war auch einer der Gründe, warum er sich heute sein Bike geschnappt hatte und einfach mal raus wollte. Natürlich würde er unterwegs auch Ausschau nach was Nützlichen halten, aber er hatte einfach mal weggemusst. Jace hatte das alles mit skeptischem Blick abgesegnet, da er es ungerne sah, wenn man allein unterwegs war, aber letztendlich sein Ok gegeben. Ray hatte sich dann seine Kutte geschnappt, dass Motorrad betank und war losgezogen. Der Wind wehte ihm um die blonden Haare und er genoss es einfach. Vereinzelte Untote wurden zwar von ihm aufgescheucht, aber da er schneller war, waren diese auch keine Gefahr.
Überrascht sah der Rider auf, als eine Gestallt in sein Sichtfeld kam, die noch menschlich wirkte und nicht wie eines der Dinger am hin und her schlurfen war. Sollte er anhalten? Aber der jemand schien auch allein zu sein, denn weit und breit war kein weiterer Mensch zu sehen. Oder war dies eine Falle? Unsicher hielt er dann doch an. Es könnte ja auch sein, dass der Andere Hilfe brauchte und eigentlich war Ray auch eher derjenige, der anderen half. „Hallo.“, grüßte der Blonde, als er die Maschine bei dem anderen zum stehen gebracht hatte. „Alles ok?“, fragte er daher einfach mal.
@Emanuel Stewart
//Ich hab die Erwähnten mal mit eingebaut, hoffe es stört niemanden? Kiana? Oli? Grace?

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Eigentlich war es total leichtsinnig von Em, dass er in diesem Moment einfach stehenblieb. Seinen Brüdern hätte er gesagt, dass sie ihre Beine in die Hand nehmen sollten und sich verstecken müssten, bis der Fremde auf dem Motorrad vorbei war. Aber seine Brüder waren nicht da und Emanuel wollte endlich einen Hinweis, in welche Richtung er hier eigentlich lief. Diese Ungewissheit, fraß ihn jeden Tag auf und trotzdem konnte er nicht einfach stehenbleiben und den Kopf in den Sand stecken. Er hatte Familie da draußen und als seine Eltern diese Welt verlassen hatten, hatte er sich geschworen, immer auf seine Brüder aufzupassen und wegen einer verdammten Brücke, konnte er dieses Versprechen sich selber, in den letzten drei Jahren nicht einhalten. Er konnte nun nur noch jeden Tag hoffen, dass sie noch am Leben waren. Dass sie sich noch hatten und vor allem, dass sie bald wieder alle drei zusammen waren.
Außerdem war es viel zu lange her, dass der älteste Stewart auf Menschen getroffen war, die ihm friedlich gesinnt waren. Zuletzt war dies im Winter letztes Jahr gewesen, als ihn @Riana Livet aufgegabelt und geholfen hatte. Dies war der Zeitpunkt, als er im tiefsten Schnee in ein Erdloch getreten war und seine Kniescheibe rausgesprungen war. Es hatte mehrere Wochen gedauert, bis er wieder fit war und auch heute noch, macht ihm sein Knie in der einen oder anderen Situation noch Probleme. Vor allem, wenn er wie jetzt mehrere Tage ohne längere Pause unterwegs war. Schlafen zählte er nicht dazu, da er dies meistens in vier bis fünf Stunden über die Bühne brachte und sich dann wieder auf den Weg machte.
Keine Ahnung also, ob es am Ende auch seine Müdigkeit war, die ihn zu diesem Schritt brachte, hier zu warten, bis der Mann bei ihm hielt. Em wahrte dabei natürlich seinen gewissen Sicherheitsabstand, wobei der blonde vor ihm nun wirklich keinen feindseligen Eindruck machte und vor allem schien er auch keine weiteren Motorräder zu hören. Vielleicht konnte er ja wirklich mal wieder Glück mit einem Menschen haben "Hey." gab er zurück und musterte sein Gegenüber. Als er allerdings wirklich keine Gefahr sehen konnte, lies er seine Hand von der Waffe an seinem Rücken gleiten. Etwas, was er vielleicht bereuen könnte, aber man konnte doch nicht immer nur das Schlechte sehen. Und ja, dies würde er seinen Brüdern niemals sagen!
Schließlich zuckte er mit dem Schultern "So okay, wie es einem in dieser Welt eben gehen kann." er blickte sich kurz um und fuhr sich durch die Haare "Ich will dich auch nicht lange aufhalten. Ich bin auf dem Weg nach Baltimore. Seit etwa...." er blickte auf seine nicht vorhandene Uhr und wieder zu ihm "...etwas über drei Jahren. Kannst du mir bitte sagen, dass ich da nicht ganz auf dem Holzweg bin?!"
@Raymond Richardson


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Seine Freunde bei den Ridern hätten Ray jetzt wohl wieder einen Idioten geschimpft! Der Blonde Biker war immer recht schnell dabei, wenn es darum ging, anderen zu helfen. Nicht nur einmal war er dabei viel zu leichtsinnig. Erst vor ein paar Wochen, war er auf feindliche Gesinnte getroffen und es war zu einer kleinen Schießerei gekommen. Zum Glück war er da nicht allein unterwegs gewesen und es wurde von ihnen niemand verletzt. Aber er war schon immer recht schnell dabei gewesen, wenn er jemanden sah, der Hilfe gebrauchen konnte. Das war an sich auch nichts Schlechtes, hatte er so auch schon einige Leute daher zu den Ridern bringen können, aber manchmal vielleicht ein wenig zu leichtsinnig. Innerlich schelte er sich auch jetzt, dass er einfach so angehalten hatte. Was wenn der andere auch feindlich Gesinnt war? Gut, jetzt konnte an es so oder so nicht mehr ändern. Diesmal war ihm das Glück aber wohl wieder hold, denn sein Gegenüber schien zwar auch vorsichtig zu sein, aber Hilfe durchaus gebrauchen zu können.
Ray musste schmunzeln, als er die Antwort auf seine Frage hörte. „Ist nicht mehr einfach, oder?“, grinste er leicht und zuckte mit den Schultern dabei. Die Welt war anders und sicherlich auch verrückter geworden. Aber irgendwie auch spannend und aufregend. Ändern konnten sie es so oder so nicht mehr und daher hieß es damit leben. Baltimore? Das nannte er mal richtigen Zufall! „Da kann ich dich beruhigen, du bist vollkommen auf dem richtigen Weg.“, kicherte der Blonde leicht und konnte das Schmunzeln nicht lassen. „Ich komme von da und bin mir daher auch vollkommen sicher.“, setzte er noch dazu, falls der andere auf die Idee kam, seine Aussage in Frage zu stellen. Wo sein zu Hause und seine Familie war, sollte er auf jeden fall sehr genau wissen.
„Suchst du da was bestimmtes?“, fragte er nach und stellte seine Maschine auf ihrem Ständer ab. Er musste wohl nicht so schnell hier verschwinden, denn sein Gegenüber wirkte nicht feindlich. Auf seinem Sozius war auch noch Platz, so konnte er den Fremden, wenn er denn wollte, auch mitnehmen. Zwar war es nicht geplant gewesen so schnell wieder zurück zu sein, aber wenn er damit jemanden helfen konnte, war er zufrieden. Hatten sie nicht vor einiger Zeit auch jemanden gefunden, der nach Baltimore gewollt hatte? Ray hatte das nur von @Rurik Halvorsen erzählt bekommen, der den Jungen gefunden hatte.
@Emanuel Stewart

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Emanuel musste leicht schmunzeln. Nicht mehr einfach, war nun wirklich milde ausgedrückt, wenn man die letzten dreizehn Jahre zurückblickte. Eine unbekannte Seuche, wandelnde Tote...der typische Mist in einer Apokalypse eben. Aber hier schien Em wirklich einen der letzten eher positiven Menschen auf diesem Planeten vor sich zu haben. Wenn er so zurückdachte, war diese Spezies ebenso am Aussterben, wie gefühlt alles andere. Aber welche Wahl hatte er? Gefühlt war er seit Wochen ohne einen Hinweis wo er hinging unterwegs und der Wunsch endlich in Baltimore anzukommen und seine Brüder zu finden, war einfach größer als die "Angst" am Ende in den Lauf einer Pistole zu schauen.
Immerhin schien der Mann vor ihm, gute Nachrichten für ihn zu haben und Em atmete erleichtert aus, als er erfuhr, dass er wirklich auf dem richtigen Weg war und vielleicht auch nicht mehr zu weit weg, wenn der Biker von dort kam "Das sind wirklich die besten Neuigkeiten, die ich seit Ewigkeiten gehört habe." gab er zu und ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen. Natürlich wollte er nun wissen, was den Stewart nach Baltimore trieb und kurz überlegte Emanuel, ob er mit offenen Karten spielen sollte. Aber hey, jetzt konnte er auch nichts mehr verlieren und wenn der Kerl in umbringen wollte, dann hätte er es ganz sicher schon getan, oder? Außerdem hatte er bisher immer gemerkt, wenn ihm jemand nicht gut gesonnen war und hier hatte er ein ähnlich gutes Gefühl, wie auch damals bei Riana. Wobei er bei ihr absolut keine andere Wahl gehabt hatte, als ich zu vertrauen, wenn er in der Hütte nicht hatte sterben wollen "Streng genommen, jemand bestimmtes." fing er an und schaute zu ihm "Meine Brüder und ich wollten nach Baltimore, wurden aber getrennt." die Kurzfassung müsste reichen. Alles weitere, würde zu lange dauern.
Emanuel legte die Stirn in Falten, ehe er weitersprach und fuhr sich über das stoppelige Kinn "Du kannst mir dann sicherlich auch sagen, wie die Situation in Baltimore ist, oder? Bezüglich überlebenden?" da gab es ja auch noch immer ihren Onkel, welchen sie noch in Baltimore vermuteten und der immer der Anhaltspunkt für die drei Brüder war. Noch hatte er nicht darüber nachgedacht was wäre, wenn sie bereits da waren, nichts vorgefunden hatten und weitergezogen waren. Jetzt, wo er dem Ziel scheinbar so nahe war, kamen ihm auch die ersten Zweifel, welche er in den letzten Jahren immer und immer wieder unterdrückt hatte. Hoffentlich folgte auf die gute Nachricht, jetzt nicht ein Haufen schlechter...
@Raymond Richardson


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Überrascht sah Ray zu dem Fremden, als dieser meinte, er würde seine Brüder suchen. Das war ja nun wirklich ein komischer Zufall, oder? Mit Seth hatte der Blonde jetzt noch nicht viel zu tun gehabt, aber sie alle kannte natürlich mittlerweile dessen Gesichte. Allein deswegen schon, dass sie alle Ausschau hielten, ob man die Brüder nicht wieder vereinen könnte. Sollte er wirklich Glück haben und einer stand ihm gerade gegenüber? Auch wenn sie nur noch wenige Menschen waren, so schien die Welt trotzdem immer noch extrem klein zu sein. „Einer deiner Brüder heißt nicht zufällig Seth, oder?“, stellte der Rider die entscheidende Frage. Jace nervte ihn schon immer, weil er so viele Leute zu ihnen brachte, aber wenn er den Bruder von einem ihrer Schäfchen fand, war das wohl was anders, oder?
Ray grinste breit, als sein Gegenüber seine Reaktion auf diese Frage zeigte und seine Antwort gab. „Dann lieber Freund, kann ich dir sagen, dass es in Baltimore eine Gruppe Überlebende gibt, die zusammen in einer Kolonie leben. Wir haben deinen Bruder vor etwas mehr als einem Jahr gefunden und bei uns aufgenommen!“, ließ er die Bombe platzen. Irgendwie war es auch mal schön, gute Neuigkeiten zu verbreiten. Die Freude war dem anderen ins Gesicht geschrieben und auch Ray machte es Spaß zu sehen, dass dieser erleichtert war.
Seine Familie war kaum noch vorhanden. Sein Vater war tot, sein leiblicher ebenfalls. Seine Mutter lebte noch und bekochte die Rider. Seine leibliche Mutter war direkt nach seiner Geburt gestorben. Geschwister hatte er keine in seiner Adoptivfamilie gehabt. Allerdings hatte sein leiblicher Vater noch Kinder und der Blonde hatte das Glück gehabt, seine Halbschwester in dieser Welt gefunden zu haben. Tatsächlich pflegte er sogar etwas Kontakt mir ihr, was ihn wirklich freute. Grace war auch sowas wie eine Schwester für ihn, die ja leider nicht mehr direkt bei ihnen lebt. Daher konnte er es aber gut verstehen, dass man glücklich war, wenn man seine Geschwister fand. „Ich bin Ray!“, stellte er sich dann vor und zeigte auf den Sozius. „Du möchtest sicherlich mit, hab ich recht?“, zwinkerte er.
@Emanuel Stewart

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zuletzt bearbeitet 16.10.2022 13:45 |
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Die Chance, hier draußen auf jemanden zu treffen, der einem freundlich gesinnt war, war schon gering. Aber jemanden zu finden, welcher ihm dann noch auf diese Art und Weiße helfen konnte, war gleich null. Und dann noch jemanden zu finden, der scheinbar seinen kleinen Bruder zu kennen schien, war ein Ding der absoluten Unmöglichkeit. Diese ging nicht gegen null, sondern in den Minusbereich. Dass er ausgerechnet heute so ein Glück hatte, dauerte einen Moment, ehe es bei Emanuel ankam und er den Biker nicht mehr ansah, als hätte er vollkommen den Verstand verloren "Zufälligerweise tut er das..." seine Stimme war voller Unglauben und selbst ein heftiges Kopfschütteln, ließ diesen nicht abfallen. Seth war also am Leben? Einer seiner Brüder...
In seinen Ohren klingelte es leicht, während er seinem Gegenüber lauschte und erleichtert aufatmete. Das war eigentlich immer sein liebster Gedanke gewesen. Dass seine Brüder es in eine sichere Kolonie geschafft hatten und sie sich irgendwie wieder finden würden "Er lebt und es geht ihm gut..." murmelte er mehr zu sich selber und schaute den Blonden dann schnell an "Ihm geht es doch gut, oder?" immerhin war somit auch sein Bruder einige Zeit auf der Straße unterwegs gewesen und er wusste nicht, wie lange er davon alleine gewesen war, da nur einer von den jüngeren Stewarts gefunden wurde. Em hatte so viele Fragen, doch keine wollte ihm vor Schock und Freude gerade über die Lippen kommen.
"Unfassbar...Vor wenigen Minuten habe ich ehrlicherweise noch daran gedacht, ob ich mich vor dir verstecke, eine Kugel in den Kopf jage oder dich einfach ziehen lasse und dann kommst du mit den besten Nachrichten seit Beginn der ganzen Scheiße um die Ecke." er klopfte ihm dabei auf die Schulter und man konnte die absolute Dankbarkeit in seiner Stimme hören und in seinem Gesicht sehen. Vermischt mit Freude, wie er sie wohl noch nie gefühlt hatte. So viel Glück war ihm nach den letzten Jahren fast schon unheimlich, weswegen er sich auch solange keine zu großen Hoffnungen machen würde, bis er seinen Bruder wirklich leibhaftig vor sich hatte "Emanuel. Aber vermutlich wusstest du das jetzt schon, wenn mein kleiner Bruder seine Geschichte erzählt hat..." schmunzelte er und schaute auf das Motorrad "Das musst du noch Fragen? Wenn es dir nichts ausmacht, wieder in die andere Richtung zu fahren, versteht sich." ansonsten würde er die Beine in die Hand nehmen und diese Kolonie finden. Jetzt wo er wusste, dass Seth am Leben war, fühlte er auch seine verlorenen Lebensgeister wieder mehr in seinen Körper zurückkehren. Was dieser eine Satz von Ray bewirkt hatte, war unfassbar und da dieser es ihm so angeboten hatte, schulterte er seinen Rucksack ein wenig fester und begab sich mit Schwung hinter ihn auf die Maschine "Ich nehme das alles mal einfach als ein dickes Ja. Sonst schmeiß mich einfach wieder runter." grinste er und hielt sich fest. Wenn alles gut ging, konnte er seinen Bruder wirklich bald wieder in die Arme schließen.
@Raymond Richardson


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Ray konnte nicht anders, aber bei dem Blick des anderen musste er einfach glücklich mitlächeln. In dieser Zeit war es was ganz besonderes, wenn man einen geliebten Menschen lebendig wusste und auch wiedersehen konnte. Er wusste noch zugut, wie das damals mit @Grace Murdock war. Als Duo bei ihnen war und ein paar Tage später mit der vermissten Grace ankam, waren sie alle mehr als nur glücklich gewesen. Sie war schon lange sowas wie eine Schwester für den blonden Rider gewesen und durch sie kam er auch zu den Bikern, was ihm selbst wohl auch das Leben gerettet hatte. Allein mit seiner Mutter wäre er wohl nicht lange am Leben geblieben, da war sich der Asiate sicher. Aber durch Grace hatte er von den Ridern gewusst und auch, wo sie lebten. Mit Zyan, Grace Bruder, war er auch viel und lange unterwegs gewesen, um nach der jungen Frau zu suchen. Leider hatte es fast 11 Jahre gebraucht, bis sie sich wieder in den Armen halten konnten. Daher konnte er seinen Gegenüber wirklich gut verstehen und es freute ihn, dass er dem anderen Helfen konnte.
„Jap, dem kleinen geht es prima, keine Sorge.“, versicherte er ihm. Das er nicht log, konnte man ihm auch gut ansehen. Ray war ein miserabler Lügner, was seine Freunde ihm immer wieder sagten. Er bekam jedes Mal rote Ohren, wenn er log. „Man gut, dass du es nicht gemacht hast!“, zwinkerte er vergnügt. „Da Seth von zwei Brüdern geredet hat, war ich mir da nicht sicher. Freut mich Emanuel.“, grinste der blonde Rider noch immer fröhlich. So kam man auch von seinem Gedanken um seine komplizierte Liebe weg.
Hier musste Ray dann doch leicht lachen. „Ich glaube nicht, dass ich noch lange auf die Folter spannen sollte!“, grinste er. Helme hatten sie schon lange nicht mehr. Gab ja auch niemanden, der ihnen diese aufzwang. Und so hatte man auch einen deutlich besseren Blick, was verdammt wichtig war. Nicht nur wegen den Untoten, sondern auch wegen menschlichen Feinden. „Halt doch gut fest.“, nickte Ray und startete die Maschine. Da würde ihr kleiner Seth aber Augen machen, wenn er seinen Bruder mit nach Hause brachte.
@Emanuel Stewart
TBC

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zuletzt bearbeitet 22.11.2022 12:35 |
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