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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Shinya war an diesem Morgen schon früh aufgestanden um seiner Arbeit nach zu gehen seit Yannik nicht mehr bei ihnen war kümmerte er sich im die Herstellung des Tabaks und er würde diesen auch heute wieder verteilen, die Bestellungen waren zwar übersichtlich dennoch war eine Menge zu tun, vor allem die Zigarren waren das schlimmste in seinen Augen, doch sie konnten damit auch gut Handeln was das alles erträglicher machte.
Er verschloss den letzten der Kartons und stellte alles für den Nachmittag breit wenn er dies austeilen würde. Jetzt würde er sich erstmal ein bisschen ausruhen können ehe er zu seiner Wache musste, es machte ihm spaß Wache zu halten da er gerade dort immer wieder nach draußen sehen konnte, in den letzten Wochen war er nicht mehr so oft nach draußen gegangen nicht weil er nicht durfte, nein weil er auch nicht mehr wollte. Sicher war das Abenteuer draußen groß doch er wurde eben doch langsam erwachsen und erledigte neben dem lernen eben auch noch seine Verpflichtungen welche er angenommen hatte.
Mit Stift und einem Blick Bewaffnet suchte er sich ein ruhiges Plätzchen wo er in ruhe ein wenig Zeichnen konnte. Ja Zeichnen erfüllte ihn mit Ruhe und es ließ ihn noch ein bisschen Normalität verspüren auch wenn dieses leben Normal für ihn war. Damals war er noch sehr jung gewesen als sie alle in den Bunker gegangen waren, wo sie so viele Jahre verborgen gelebt hatten ohne die Sonne zu sehen, doch all das hatte sein leben verändert und hatte ihn auch zu dem werden lassen wie er nun war.
Er schloss einen Moment die Augen ehe er sich mit dem Rücken an die Hauswand lehnte und begann ein wenig an der Zeichnung welche er vor einigen Tagen begonnen hatte weiter zu malen. Er zeichnete die Umgebeung welche er noch vor einem Jahr erkundet hatte, die alte Waldhütte wo er damals verletzt worden war. Auch ein paar Beißer waren auf dieser zu sehen. Shinya zeichnete wirklich für sein leben gern, auch wenn das nur wenige wussten, wenige hatten diese je zu gesicht bekommen auch weil er ab und an die Tiere in der Natur zeichnete, zeichnete wie ein Reh auf einer Lichtung graste ohne sich sorgen machen zu müssen. Im Grunde gab es vieles was er zeichnete doch vor allem die Zeichnung welche er jedoch jetzt in einem Block in seinem Zimmer hatte waren für ihn die kostbarsten. Es gab Tage oder auch Momente wo er auch Menschen welche er Mochte zeichnete oder im speziellen Falle ein Bild von seiner Familie, welches er vor 2 Jahren gemalt hatte.
Er war froh das er an diesem Tag ein wenig zeit fand zu malen, denn es gab tage an denen er nicht dazu kam weil einfach zu viel zu tun war. Hier in seinem kleinen Versteck würde ihn so schnell keiner Finden denn nicht mal vom Wachturm aus konnte man ihn ausmachen, was bedeutete das er hier unentdeckt bleiben würde zumindest dachte er das.
@Cai Zhuang
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Langsam kehrte eine gewisse Routine in seinen Alltag ein. Die vielen Menschen waren nicht länger ungewohnt. Die geregelten Essenszeiten und die Möglichkeit, sich auch innerhalb der Kolonie an Arbeiten zu beteiligen, vermittelten Cai ein Gefühl der Normalität. Er hatte nicht erwartet, dass es einen Ort wie diesen tatsächlich geben konnte. Die einzige Kolonie, wenn man den Ort als Kolonie bezeichnen durfte, zu dem ihn Mister Smith jemals mitgenommen hatte, war das Versteck von Frances. Das hatte bei Cai schnell den Eindruck hinterlassen, es gäbe nur Orte des Grauens oder verlassene Geisterstädte, die von Zombies überrannt waren.
Paradise war anders. Hier hatten sich die Menschen ein Stück Normalität zurückerobert. Und dass sie diese Oase der Gemeinschaft entdeckt hatten, verdankten sie wohl ihrer Neugierde, die sie dazu getrieben hatte, sich den Rekrutierern von Paradise zu nähern. Es war gut, dass sie Yassen und ihn erwischt und hierher gebracht hatten. Umso länger sie blieben, desto wohler fühlte sich Cai.
Bis vor Kurzem hatte er sich noch hauptsächlich beim Versorgungstrupp beteiligt oder Yassen auf die Jagd begleitet, bis die Möglichkeit einer Ausbildung zum Handwerker seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Das ermöglichte ihm nicht nur leichter an Werkzeug ranzukommen, mit dem er seinem Bastelhobby nachgehen konnte, sondern auch die Gelegenheit noch mehr Zeit innerhalb der Kolonie zu verbringen. Es gab hier so vieles, woran man sich beteiligen durfte, und Cai machte sich sehr gerne nützlich.
Darüber hinaus bot die freie Zeit ihm die Möglichkeit, sich endlich mal genauer umzusehen. Bisher hatte er doch entweder mit Yassen zusammen etwas unternommen, war in ihrem Haus geblieben, hatte gearbeitet oder in der Kantine Menschen getroffen. Das sollte sich nun ändern. Und so nutzte er einen freien Nachmittag dazu, jeden Winkel in der Kolonie umzudrehen. Neugierig sah er sich um, sprach mit verschiedenen Leuten und bemerkte so schließlich einen jungen Mann, der mit einem Block und Stiften hinter einem Haus verschwand.
Handelte es sich um einen Künstler? Cais Aufmerksamkeit war geweckt. Hatte er doch seit seiner Kindheit nicht mehr gezeichnet. Seine Mutter hatte damals gern gemalt und Cai hatte ihr oft dabei zugesehen, bis er alt genug gewesen war, es von ihr zu lernen.
Neugierig folgte er dem jungen Mann, achtete aber unterwegs darauf, nicht sofort entdeckt zu werden. Die Art, wie der Ältere sich bewegte, wirkte so, als wolle er allein sein. Daher beschloss Cai, ihn zunächst aus sicherer Entfernung zu beobachten. Es interessierte ihn, was er zeichnen würde und wie gut er war. Vielleicht bestand die Möglichkeit, dann von ihm zu lernen.
Dieses Hobby wieder aufzugreifen, würde ihn mit seiner Familie verbinden.
@Cai Zhuang
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// Lol, jetzt ist es mir auch mal passiert...ich hab' mich selbst verlinkt 
@Shinya Daniels
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Ihm waren die neuen welche sich ihnen beim Essen angeschlossen hatten schon seit einiger zeit aufgefallen und auch das diese wohl ein paar Aufgaben übernommen hatten. Unterhalten hatte er sich persönlich allerdings noch nicht mit ihnen, nicht weil er nicht wollte eher weil er einfach dafür keine Zeit gefunden hatte und heute hatte er besseres im Sinn als sich um die Neuankömmlinge zu kümmern.
Vor wenigen Tagen war er mit Kaito zusammen unterwegs gewesen und sie hatten in der alten Schule sogar noch ein paar stifte gefunden und sogat Zeichenkreide welche er ab und an ebenso gerne nutzte, doch eher dann wenn er in seinem Zimmer malte, da er eben nicht wollte das man dann seine schwarzen Finger sah und irgendwelche Fragen stellte.
Shinya gehörte zum Wachpersonal auch wenn er sich ab und an die Erlaubnis holte nach draußen gehen zu können um dort Besorgungen zu machen. Shinya merkte nicht das er verfolgt wurde, immerhin rechnete er nicht damit das dies jemand tun würde, die meisten hier wussten das man ihn einfach machen lassen sollte.
Mit dem Rücken an der Hauswand begann er langsam einen Strich nach dem anderen zu setzen, er hatte da schon ein Bild im Kopf welches er malen wollte. Einen See im Winter auf dem irgendwelche Menschen Schlittschuh liefen, es war zu nächst nur eine Skizze zu erkennen doch je länger er malte des so deutlicher wurde das Bild. Es war wirklich lange her das sie das getan hatten, wie gerne würde er mal wieder auf einer zugefrorenen Eisfläche Schlittschuh laufen. Vieles was er damals als kleiner Junge mit seinen Eltern unternommen hatte fehlte ihm sehr, ihm war aber auch bewusst das vieles von damals einfach zu gefährlich geworden war. Die Welt da draußen war einfach eine andere geworden von denen sie lange nicht mitbekommen hatten. Das leben welches sie noch vor ein paar Jahren geführt hatten was so anders als dieses hier. Sein Blick richtete sich nach oben als ein paar der Blätter welche an dem Baum hingen welcher neben dem Haus stand, vom Wild zum ihm herüber getragen wurden. Ein kurzes lächeln breitete sich auf seinen Lippen wobei er einen Moment die Augen schloss ehe er sie wieder öffnete und sich umsah, ihm kam es so vor als würde er beobachtet werden, irgendwas sagte ihm das da irgendwer in seiner nähe war. "Komm ruhig raus ich beiße nicht."
@Cai Zhuang
//ja kenne ich ist mir auch schon passiert
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Cai verweilte in seinem Versteck, bis der Andere plötzlich etwas sagte. Er war doch aufmerksamer, als es zuerst den Anschein gehabt hatte. Aber Cai hatte sich auch keine sonderliche Mühe gegeben die Stealth Techniken anzuwenden, die Mister Smith ihm beigebracht hatte. Allerdings hatte er bereits bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Leuten von Paradise gemerkt, dass die Späher und Rekrutierer ziemlich gut darin waren, Spione zu entdecken. Er wusste nicht, welchen Beruf der junge Künstler ausübte, aber zum Zeichnen benötigte man auch eine gute Beobachtungsgabe.
»Ich wollte dich nicht stören«, entgegnete Cai und verließ sein Versteck, um sich das Bild nun aus der Nähe anzusehen, an dem der Ältere zeichnete. »Vor der Apokalypse hab' ich auch mal gemalt. Es fühlt sich an, als sei das in einem andren Leben gewesen.« Unwillkürlich musste er daran denken, wie ihm seine Mutter die ersten Striche beigebracht hatte. Die Erinnerung erzeugte Wehmut in seinem Herzen. Er hatte sie nicht mal begraben dürfen, weil Mister Smith ihn viel zu schnell aus der Stadt gebracht hatte. Was wäre geschehen, wenn er damals nicht das Haus verlassen hätte? Hätte Mister Smith ihn trotzdem gefunden und seine Mutter erschossen? Er würde es nie erfahren.
Die Gedanken verdrängend, sprach er weiter. »Wir kennen uns noch nicht. Ich bin im Herbst mit Yassen hier angekommen. Ich bin Cai« Sie waren alterstechnisch sicher nicht weit auseinander, weswegen er ihm gleich anbot, seinen Vornamen zu benutzen. Wozu brauchte man in dieser Welt noch Nachnamen? Er streckte ihm seine Hand zum Gruß entgegen. »Und du bist?«
@Shinya Daniels
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Sein Blick richtete sich wieder auf seine Zeichnung und er schmunzelte leicht, denn er konnte sich denken das es den jungen Mann welcher ihn beobachtet hatte nicht damit gerechnet hatte das er ihn entdecken würde.
Er war ein Wachposten, er würde daraus auch kein Geheimnis machen, er hatte gelernt auf Kleinigkeiten zu Achten, immerhin musste er auf dem Turm auch auf alles Achten was um sie herum geschah.
Sein Blick richtete sich auf den jungen Mann welcher nun aus seinem Versteck kam und er erkannte ihn gleich, der junge war zusammen mit Yassen zu ihnen gekommen. Einen kurzen Moment musterte er ihn wobei ihm direkt auffiel das der Blick von diesem auf seine Zeichnung gerichtet war. Das dieser vor der Apokalypse auch mal gemalt hatte ließ ihn doch ein wenig neugierig werden. Auch als er meinte das es sich anfühlte als wäre es in einem anderen Leben gewesen.
"Ein bisschen alte Normalität in dieser Zeit sollte gewahrt bleiben."
Jeder von ihnen hatte seine Vergangenheit, er selbst hatte damals sein Leben verloren und er hatte seine Eltern schon früh verloren und wurde von Brian adoptiert, er hatte ihn aufgenommen und hatte ihn Beschützt. Sein Blick richtete sich auf ihn und er legte den Kopf schief als dieser sich ihm vorstellte.
"Ich bin Shinya, freut mich dich endlich mal kennen zu lernen." Er nahm seine Hand entgegen und schüttelte diese kurz. "Warum hast du das malen aufgegeben?"
Er selbst hatte immer neben seinem anderen Hobby der Technik gezeichnet, auch wenn es oft eher Technische Zeichnungen waren und die Bilder eher in den Hintergrund gerückt waren so hatte er irgendwann doch wieder zurück gefunden.
Er deutete auf den Platz neben sich und riss eine leere Seite aus seinem Block und reichte ihm einen zweiten Stift welchen er dabei hatte. "Zeig mal was du kannst."
@Cai Zhuang
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Cai lächelte wehmütig. Erinnerte ihn doch die Frage an den Tod seiner Mutter.
"Seit dem Ausbruch der Apokalypse, hatte ich nicht mehr die Gelegenheit dazu", gestand er. Mister Smith hatte ihn zwar den Wert von Kunstwerken bestimmen lassen und ihm alles dafür beigebracht, aber er hatte ihm nie Malequiment zur Verfügung gestellt. Aufgrund dessen hatte er es notgedrungen aufgeben müssen. Das Hobby wieder aufzugreifen, erfüllte ihn mit einer kindlichen Vorfreude.
"Ich war ziemlich lang mit einer kleinen Gruppe von Schatzjägern unterwegs. So viel Luxus wie hier, hatten wir nicht. Es ist ziemlich cool, dass ich das Hobby wieder aufgreifen kann. Meine Mutter hat immer gern gemalt und es mir beigebracht."
Er setzte sich neben ihn. Dann griff er nach dem Stift und dem Blatt Papier. Es fühlte sich gut an zwischen seinen Fingern. Wie lange hatte er das nicht mehr getan? Viel zu lange. Ob er es überhaupt noch konnte? Bestimmt sahen seine Zeichnungen eher wie die eines Kindes aus, im Gegensatz zu den naturalistisch anmutenden Zeichnungen von Shinya. Aber wenn Cai wieder damit anfing, konnte er sich verbessern und mit der Zeit auch so gut werden.
Um sich nicht mit einem stümperhaften Versuch zu blamieren, suchte er sich erstmal ein einfaches Motiv, wie die Mauer und die Äste der Bäume, die über diese ragten. Es wurde besser, als er erwartet hatte, aber verdeutlichte, wie lange er schon nicht mehr gezeichnet hatte. Die Perspektive wollte noch nicht so recht, wie er es gern hätte, aber die Mauer klappte schon mal.
"Ich muss noch viel üben", lachte er. "Lebst du schon immer hier, oder warst du auch schon länger draußen unterwegs?" Er konnte sich vorstellen, dass die Apokalypse für die Menschen, die hier lebten, weniger dramatisch verlaufen war. Hier hatten sie warmes Wasser, schützende Mauern, ein Leben, das stark an das Leben der alten Zeit erinnerte. Es war sicher angenehmer gewesen, hier aufzuwachsen, als draußen.
@Shinya Daniels
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Shinya wollte ihn ganz sicher nicht an den Tot seiner Mutter erinnern, jeder einzelne von ihnen hatte schon Verluste erleiden müssen, welche sie noch immer beschäftigten.
Das er seit dem Ausbruch keine Gelegenheit mehr gehabt hatte zu zeichnen fand er wirklich schade, doch er wusste wie es sein konnte wenn man keine Zeit hatte sein Hobby auszuleben, ihm selbst war es auch eine weile so ergangen, doch er hatte sich irgendwann einfach die Zeit genommen.
Er lauschte schweigend seinen Worten und nickte leicht denn er wusste das sie hier eine Menge Luxus hatten, das ihr Leben hier fast so wie früher schien auch wenn sie sich nicht so frei bewegen konnten.
Das er sein Hobby wieder aufgreifen wollte ließ ihn lächeln denn vielleicht konnten sie ja auch mal zusammen etwas zeichnen, er würde ihm da auch sicher den ein oder anderen Tipp geben wenn er diesen wollte.
Sein Blick lag auf dem noch leeren Blatt welches er an Cai gereicht hatte und welcher begann zu zeichnen nachdem er sich neben ihm nieder gelassen hatte. Shinya würde nie über andere Urteilen wenn diese nicht so gut zeichnete wie er es konnte, immerhin hatte er ja auch das wissen das er schon lange nicht mehr gezeichnet hatte.
Sein Blick lag auf dem Blatt wo sich langsam ein Bild ergab, sicher passten die Perspektive war noch nicht ganz so wie sie wirklich war, doch das war ihm am Anfang auch nicht anders ergangen.
"Dafür das du so lange nicht gezeichnet hast, sieht es gar nicht so schlecht aus. Aber je mehr du Malst des so besser wird es werden.
Die plötzliche Frage ließ ihn aufhorchen und er legte den Kopf leicht schief. "Wie man es nimmt. Wir haben viele Jahre unterhalb der Erde gelebt. Der Bunker war viele Jahre unser zu zu Hause gewesen, doch mit der Zeit waren wir gezwungen nach draußen zu gehen. Der beginn der Apokalypse war für mich ein schock, doch ich schaffte es damals hier her zu kommen und mit den anderen in den Bunker zu gehen. Damals waren wie noch ein paar mehr Leute, doch wie es eben so kommt im leben, einige haben wir an einer Krankheit verloren weswegen wir überhaupt nach oben gegangen sind."
Ja er erinnerte sich noch sehr gut an all das was da unten geschehen war, welche Angst er damals auch hatte noch mehr Menschen zu verlieren welche er kennen gelernt hatte.
"Draußen war ich erst nach dem wir wieder an die Oberfläche gegangen war."
Sicher war das Leben hier sehr schön dennoch war es nicht so wie er es sich wünschte, er wollte mehr von der Welt sehen, er wollte so vieles noch kennen lernen doch er wusste auch das dies eben nicht so einfach war.
Er selbst richtete sein Blick wieder auf sein eigenes Bild und zeichnete weiter. "Was hast du denn damals am liebsten Gezeichnet? Ich zeichne alles mögliche. Was mir eben gerade in den Sinn kommt."
@Cai Zhuang
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"Danke", entgegnete Cai mit einem sanften Lächeln. Ihm fiel wohl auf, wie vorsichtig und bedacht Shinya über die Vergangenheit sprach. Er schien ein sehr rücksichtsvoller Mensch zu sein. Dabei machte es Cai nichts aus über seine Mutter zu sprechen. Auch wenn ihr Tod ihn damals schwer getroffen hatte. An sie zu denken, war nicht mehr schmerzhaft, löste nur manchmal ein Gefühl der Melancholie aus, das er als normal einstufte. Wer würde seine Familie nicht vermissen? Anstatt an ihren Tod zu denken, erinnerte er sich lieber an alles, was ihn mit ihr verband. Zeichnen zum Beispiel.
Cai hatte den Bunker, von dem Shinya sprach, bisher nur von Außen gesehen. Er hatte sich schon gefragt, um was es sich genau handelte. Jetzt wusste er es. Und er fragte sich unweigerlich, ob Shinya aus einer politisch einflussreichen Familie stammte. Denn die hatten sicherlich Bunker besessen, in die sich zurückgezogen hatten, als draußen das Chaos losgebrochen war. Doch er hakte nicht nach. Das Leben in so einem Bunker stellte man sich als Außenstehender bestimmt leichter vor, als es für die Betroffenen war.
Er dachte an Amy, die sich darüber beklagt hatte, wie straff hier alles sei, wie viele Regeln es gab. In einem Bunker war man über Jahre hinweg immer mit denselben Leuten zusammen. Natürlich schweißte das zusammen. Aber es verhinderte keinen Lagerkoller. Und der Tod fand einen letztlich trotzdem, egal wo man sich vor ihm versteckte.
Sein Blick wanderte wieder zu Shinyas Bild. Er zeichnete wirklich sehr gut. "Damals hab' ich meistens die Stundenblumen gezeichnet. Meine Mom hat sie so genannt. Blüten von unterschiedlichen Blumen, vor dem Hintergrund des Meeres. Das Wasser hat sie immer in der Draufsicht gemalt, die Wellen, wie sie sich kräuseln und auf den Wellen, die Blüten. Weil Zeit fließt, wie Wasser, hat sie diese Kombination gewählt." Er hielt kurz inne und dachte nach.
"Ich würde gerne mal Menschen zeichnen. Dann könnte ich Portraits meiner Familie anfertigen und hätte eine Erinnerung an sie. Eine stärkere, als die Erinnerungen in meinem Kopf oder meine Kette." Er holte den Anhänger unter seinem T-Shirt hervor und zeigte ihn Shinya. "Das hat meine Mom mir geschenkt. Es sollte mir Glück bringen. Ich denke, das hat es auch." Denn die Auseinandersetzung mit Mister Smith damals hätte auch ziemlich verheerend für ihn enden können. Glücklicherweise hatte Yassen den Sturz überlebt und ihn gerettet.
@Shinya Daniels
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Shinya hatte in den letzten Jahren viel dazu gelernt und er wusste das es dem ein oder anderen schwer fiel über die Vergangenheit zu sprechen, er selbst sprach auch eher selten davon, wie er zu Brians Ziehsohn geworden ist, woher sich die beiden kannten wie sie schon damals zu einander standen.
Sicher hatte auch er seine Eltern nie vergessen und das würde er auch nicht, doch Brian machte seine Sache als Vater sehr gut auch wenn dieser manchmal ein wenig zu streng war in seinen Augen vor allem als er noch klein war empfand er die Strenge oft als Ungerecht.
Das leben im Bunker hatte eben seine Vor und Nachteile gehabt, zum einen waren sie Sicher aber sie hatten eben auch auf vieles verzichten müssen, nicht nur auf die Jahreszeiten, welche Shinya so sehr mochte, sondern auch auf so vieles mehr. Was genau über ihren Köpfen alles geschehen war wusste er inzwischen und auch das Menschen leiden mussten während es ihnen da unten gut ergangen war.
Sicher hatte es viele Regeln gegeben und es gab sie auch noch heute doch wenn man sich an diese hielt so war das leben hier sehr schön. Und damals als die Welt noch in Ordnung war hatte es auch Gesetze gegeben an welche man sich halten musste, für ihn machte es also kaum einen Unterschied zu dem was sie jetzt hatten, gut jetzt mussten sie sich vor den Beißern in Acht nehmen und hatten nicht so viel wie es früher der Fall war, doch alles in allem konnte man so doch recht gut Leben.
Er sah kurz auf als Cai ihm erzählte was er früher gezeichnet hatte und er nickte leicht. "Ich habe damals mit Sanduhren angefangen, oder mit kleineren Motiven welche ich irgendwo gesehen habe. Oft habe ich auch einfach nur ein Bild abgezeichnet wenn es mir gefallen hat. Mit der Zeit habe ich dann begonnen einfach meine Fantasy zu zeichnen oder aber Erinnerungen welche ich an früher habe."
Das Cai gerne mal Menschen zeichnen würde ließ ihn nicken und er verstand auch direkt das Motiv was er zu gut nachvollziehen konnte.
"Beim Zeichnen von Menschen muss man auf viele Dinge Achten, zu allererst auf die Proportionen, die Augen und die Mimik im Gesicht ist dabei immer das schwierigste. Doch das schaffst du sicher mit der Zeit. Wenn du magst zeige ich dir alles was ich weis und kann."
Sein Blick viel auf die Kette und er überlegte einen Moment. "Willst du mir vielleicht deine Mutter Beschreiben, so gut du kannst? Vielleicht kann ich dir ja ein kleines Bild zeichnen und du versuchst es abzuzeichnen!" Natürlich war es kein Muss und er würde sich ihm auch nicht aufzwingen, doch in seinen Augen konnte man so am besten lernen.
"Ich besaß auch einst so eine Kette doch ich habe sie nicht mehr. Ich habe sie meinem Besten Freund geschenkt ( @Kaito Hiriyaki als info für dich hoffe das ist ok) Er lebt auch hier und ist der Sohn vom Koch und Kocht jetzt auch selbst." Shinya blätterte eine Seite Weiter und hatte nun eine Leere Seite vor sich, er wusste das die grobe Zeichnung sicher nicht schön genug werden würde doch es würde für den Anfang reichen. "Oder soll ich jemanden anderen Zeichnen und du versucht es zu erst damit?" Sicher könnten sie auch klein Anfangen und das würden sie auch doch das Abzeichnen würde ein kleiner Zusatz sein welcher natürlich Zeit hatte.
@Cai Zhuang
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Sanduhren. Das war auch ein tolles Motiv. Und dass Shinya aus dem Kopf heraus Bilder zu zeichnen vermochte, war ein Talent, das in der neuen Zeit sicherlich eher selten war. Aber Cai gefiel es, erzeugte es doch ein Gefühl von Normalität, von Frieden. Überhaupt war das Betrachten von Kunst etwas, das ihn die grausame Realität vergessen ließ. Er erinnerte sich daran, wie Mr Smith ihm beigebracht hatte den Wert eines Kunstwerks zu bestimmen. Manchmal hatte er ihn am Abend, vor dem schlafen gehen, ein paar Stunden vor den Bildern oder Gegenständen sitzen lassen. Am nächsten Morgen, beim Frühstück, hatte er ihn dann abgefragt, welchen Wert er dem Objekt beimaß und wichtiger noch, weshalb. Ohne gute Argumente hatte er seine Antworten nicht akzeptiert. Die Kunstwerke, die Shina erschuf, würde Cai allein schon wegen der handwerklichen Fertigkeit, die der junge Mann an den Tag legte, sehr hoch einschätzen, nicht so hoch wie alte, gut erhaltene Gegenstände und Gemälde, aber doch von einem Wert, von dem Shinya vor der Apokalypse hätte leben können.
Voller Bewunderung beobachtete er den jungen Mann, als dieser ihm anbot, ein Bild seiner Mutter zu zeichnen. Das würde er wirklich tun. Cais Miene erhellte sich und seine Lippen formten ein Lächeln. "Das wäre super nett von dir", erwiderte er. Dann konzentrierte er sich auf seine Erinnerungen, um das Aussehen seiner Mutter zu visualisieren. Er versuchte dabei daran zu denken, wie sie ausgesehen hatte, wenn sie gezeichnet hatte. "Sie hatte braune Augen und lange Wimpern. Ich glaube, sie hat immer etwas Kajal auf ihre Wimpern gegeben, wodurch sie deutlicher zum Ausdruck kamen. Ihre Haut war sehr schön und glatt. Sie brauchte gar keine Schminke. Zumindest hab' ich sie nie Schminke verwenden sehen, außer dem Kajal und ganz dezentem Lippenstift, der ihre Lippen etwas voller wirken ließ. Sie hatte eine hohe Stirn und wenn zeichnete, dann hat sie oft gelächelt und an ihren Wangen haben sich Grübchen gebildet. Sie hatte langes, dunkelbraunes Haar, das am Ansatz glatter war, aber nach unten hin leicht gewellt." Er verlor sich in einen Moment in der Beschreibung und hoffte, dass Shinya etwas damit anfangen konnte.
"Ich hab' auch einen besten Freund. Wir leben zusammen in einer WG und haben schon ziemlich viel zusammen erlebt. Ich würde ihm auch gern was schenken, als Danke dafür, was er alles schon für mich getan hat, und damit er etwas von mir hat." Nachdenklich betrachtete er den Anhänger seiner Kette. Sollte er Yassen seine Kette schenken? Aber würde er sie annehmen? Immerhin brauchte Cai da draußen wohl mehr Glück. Yassen konnte im Gegensatz zu ihm töten. Da wären neue Eiskletteräxte wahrscheinlich sinnvoller oder irgendetwas Geschmiedetes. Oder er könnte ihm auch einen Holzanhänger schnitzen. Damit er etwas von ihm hatte, etwas das ihn begleitete, wenn er allein auf Jagd ging.
@Shinya Daniels
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zuletzt bearbeitet 08.10.2022 07:40 |
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Für Shinya waren Sanduhren immer eine Art Ablenkung gewesen, sie hatten ihm immer dabei geholfen die Zeit zu überbrücken, die Zeit einfach auch mal zu stehen zu bringen, selbst wenn die Zeit weiter lief, es machte für einen Moment den Anschein als würde die Zeit welche nur so dahin floss einfach stehen bleiben.
Shinya versuchte es zumindest, aus dem Kopf heraus zu zeichnen, es gelang ihm nicht immer doch im Großen und ganzen schaffte er es dann doch. Kunst war etwas, was ihn ablenkte, ablenkte von dem was er gesehen hatte, was er alles schon erleben musste aber vor allem war es für ihn etwas wo er sich drin verlieren konnte.
Die Wert des Kunstwerks lag in seinen Augen immer im Auge des Betrachters, einige fanden die Abstrakte Kunst sehr wertvoll, andere wiederum Gemälde von Landschafen. In der Heutigen Zeit waren all die großen Kunstwerke fast Wertlos geworden, keiner besaß mehr Geld oder eher war Geld nichts mehr wert, heutzutage waren es Güter mit denen man handelte, doch Kunst zählte nicht mehr wirklich dazu, weil man damit außer es zu Betrachten nichts mehr anfangen konnte.
Ihm entging nicht wie sich die Miene von Cai erhellte als er ihm anbot ein Bild seiner Mutter zu zeichnen, er selbst wusste wie es war kein Bild von den Eltern zu haben doch das alles schob er beiseite, denn sein leben bei Brian war sehr schön gewesen, er dachte kaum noch an die beiden Menschen welche ihm damals das Leben geschenkt hatten.
Schweigend lauschte er der Beschreibung welche ihm Cain gab und begann nach und nach mit dem Stift eine Skitze auf das Papier zu bringen, es waren nur anhaltspunkte doch je mehr er mit dem Stift über das Papier fuhr des so deutlicher wurde das Gesicht einer Frau welche sehr gütig und freundlich wirkte.
Mit jedem Strich den er setzte wurde das Bild der Frau deutlicher, ob er die Mutter von Cai so genau traf konnte er nicht sagen, doch er gab sich mühe jedes Detail der Beschreibung in das Bild fließen zu lassen, die langen Wimpern mit dem Kajal, die hohe Stirn welche von den Haaren leicht verdeckt wurden, die leicht gewellten Haare welche er ihm beschrieb.
Shinya sah einen Moment auf als Cai von einem Besten Freund anfing und schmunzelte leicht. "Zeichne doch etwas für ihn, versuche es doch einfach. Selbst wenn es nur eine Sanduhr ist." Sein Blick wanderte zu der Kette und er legte den Kopf schief, er konnte die Gedanken des anderen nicht erahnen doch wenn er diese wüsste, würde er ihm davon abraten. Es gab Dinge welche man lieber behalten sollte, Dinge die einen an das Leben erinnerte welches man geführt hat, welches ein Bindeglied war zu der Vergangenheit welche sie alle hatten.
Er Zeichnete noch ein bisschen weiter wobei er immer wieder die Beschreibung durch seinen Kopf gehen ließ ehe er inne hielt. "Schau mal, so in etwa?" Es war nichts weiter als ein Schwarz weiß bild, doch er hatte sich wirklich alle mühe gegeben jedes Detail welches er ihm genannt hatte wieder zu geben.
@Cai Zhuang
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Etwas zeichnen, für Yassen? Cai wusste nicht, ob Yassen etwas für Bilder übrig hatte. Als sie noch gemeinsam auf Beutezug gegangen waren, hatten sie allerlei Krimskrams gesammelt, von archäologischen Artefakten, Kunstgegenstände bis hin zu Gemälden. Aber er war unsicher, ob für Yassen der Kick ihrer Streifzüge nicht mehr interessiert hatten, als die Kunstgegenstände. Mister Smith hatte Yassen auch nie unterwiesen in der hohen Kunst der Wertbestimmung der Gegenstände. Cai konnte das, abschätzen, welchen Wert ein Objekt oder ein Gemälde wohl hatte. Yassen hingegen war ein Meister im Jagen, im Klettern und Jagen, im über Dächer laufen und einfach gemeinsam Spaß haben da oben. Wenn dabei auch noch was rumkam, dann war das cool. Doch manchmal beschlich ihn das Gefühl, dass Yassen viel wichtiger war, mit ihm Zeit zu verbringen. Ob sie dabei interessante Dinge fanden, war nebensächlich. Hauptsache sie konnten Abenteuer erleben.
In Gedanken verloren sah er auf das Bild, das Shinya gerade für ihn malte. Sein Blick klärte sich wieder und das Gemälde zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Die Person auf dem Bild nahm Konturen an. Ihre Silhuette war zunehmend deutlicher zu erkennen, bis aus den Umrissen nach und nach ein Portrait wurde. Cais Augen weiteten sich. "Du bist ein richtiger Künstler", rutschte es ihm über die Lippen. "Sie sieht genauso aus, wie in meiner Erinnerung." Vorsichtig streckte er eine Hand nach dem Bild aus und fuhr mit seinen Fingern die Konturen nach. Ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen. "Danke", flüsterte er. "Danke, dass du sie gezeichnet hast." Er verspürte für einen Augenblick das Bedürfnis Shinya dafür zu umarmen, doch irgendetwas hielt ihn zurück. Eine unsichtbare Blockade, die da zwischen ihnen war, als etwas in ihm flüstere, es könne falsch aufgefasst werden, wenn er das tat. Obwohl eigentlich nichts dabei war.
Seine Gedanken kehrten zu Yassen zurück. Sollte er es einfach versuchen? Würde sich Yassen über alles von ihm freuen? Vielleicht sollte er lieber nachfragen, ob es okay wäre, wenn er mit Yassen mal ein paar Stunden auf Streifzug gehen durfte, unabhängig von den Versorgungstrupps, vom Jagen und anderen Dingen, einfach nur zusammen mit ihm Spaß haben. Aber ging das so einfach? "Ich glaube Yassen würde lieber mit mir um die Häuser ziehen. Aber vielleicht sollte ich sowas zeichnen, ein Bild von uns, über den Dächern einer Stadt. Nur...so gut bin ich noch nicht." Er lachte verlegen. "Vielleicht kannst du's mir beibringen, so toll zu zeichnen." Er deutete wieder auf das Bild.
@Shinya Daniels
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Nicht mal Shinya kannte Yassen so gut um Cai da Hoffnung machen zu können, er hielt sich da eben lieber etwas zurück. Aber er war sich sicher das Cai sicher etwas finden würde für Yassen und wenn es eine neue Waffe vom Schmied war welche am Griff etwas hatte was Cai gezeichnet hatte denn Shinya war sich sicher das ihr Schmied das hinbekommen würde.
Shinya gab sich wirklich viel mühe das er die Frau so traf wie Cai sie ihm beschrieben hatte, sicher war er sich jedoch nicht ob er diesen warmen Ausdruck auch wirklich hinbekommen hatte. Ein kleines lächeln schmückte seine Lippen als der junge Mann ihn einen Künstler nannte und meinte das diese Frau auf dem Bild genau so aussah wie in den Erinnerungen welche er hatte. "Das freut mich zu hören." Er reichte ihm die Zeichnung und legte den Block und den Stift neben sich um seine Hände ein wenig zu entspannen.
"Das habe ich wirklich gern gemacht." Ja das hatte er denn er liebte es zu zeichnen und vor allem wenn man ihm etwas Beschrieb und er dieses Malen sollte, ganz aus den Erinnerungen heraus, nicht immer traf er ganz direkt das was ein anderer wollte doch er gab sich jedes mal große mühe.
Er war sich auf jedenfall sicher das Cai sicher etwas einfallen würde um dem jenigen eine Freude zu machen.
Er sah auf als er Yassen erwähnte und nickte dann. "Geh zu Brian und frag ihn am besten ob ihr das dürft, einfach mal etwas nach draußen gehen vielleicht sagt er ja ja." Er durfte das nicht entscheiden, doch wenn dann würde er es den beiden auf jedenfall erlauben.
Ein wenig überrascht und verwirrt sah er wieder zu cai als dieser ihn fragte ob er ihm das beibringen könnte.
"Ich? Ähm. Ja klar gerne. Dann müssten wir schauen wann wir beide immer Zeit haben und uns zum lernen treffen, das lässt sich aber sicher einrichten." Ein wenig stolz war er schon das ihn jemand fragte ob er ihm das zeichnen beibringen könne, denn damit hatte er nicht so wirklich gerechnet.
"Wann hast du denn Zeit? Oder eher wann musst du wieder zur Arbeit? Ich hab bis heute Abend zeit, ehe ich auf meinen Posten muss."
@Cai Zhuang
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Cais Augen glänzten vor Freude, als er das Bild betrachtete. Endlich konnte er seine Mutter wieder sehen, so wie sie gewesen war, bevor Mr Smith ihr eine Kugel in den Kopf gejagt hatte. Er erinnerte sich an die ersten Wochen und Monate danach. In manchen Nächten war er lange wach gelegen, aus Angst dieses schreckliche Bild vor Augen zu sehen, wenn er sie schloss. Zwar hatte Mr Smith ihn ganz schnell aus dem Raum gebracht, doch einen flüchtigen Blick hatte er erhascht. Und das war einer zu viel gewesen, für einen achtjährigen Jungen. Wahrscheinlich hatte er daher auch bereitwillig, ohne viel darüber nachzudenken, alles Wissen aufgesaugt, das ihm Mr Smith zur Verfügung gestellt hatte. Schlösser knacken, das hatte ihn abgelenkt, ebenso klettern lernen und andere nützliche Fertigkeiten. Erst Jahre später, als der Tod seiner Mutter ihn nicht mehr verfolgte, waren ihm dann die ersten Zweifel an Mr Smith gekommen, die ihren Höhepunkt fanden an jenem fragwürdigen Tag, der Yassen beinah sein Leben gekostet hätte.
"Vielen Dank", entgegnete er noch einmal. Das Bild zusammenrollen und dabei versehentlich beshcädigen, kam nicht in Frage. Er würde es so, wie es war zur WG bringen und ihm dann einen schönen Platz neben seinem Bett an der Wand verschaffen. So konnte er sie nach dem Aufwachen sehen. Und irgendwann würde daneben ein Bild von seinem Vater hängen und eines von Yassen. Er nickte, als Shinya meinte, er solle Mr Daniels fragen. "Werd' ich machen. Gibt es etwas, dass ich deinem Vater, er ist doch dein Vater?" Zumindest hatte er das so gehört und wenn Shinya ihn mit dem Vornamen ansprach, ging er davon aus, dass es stimmte. "Dass ich ihm anbieten kann, dass wir im Gegenzug für ihn mitbringen?" Das würde sicherlich die Chancen erhöhen, dass er sie draußen auf Streifzug gehen ließ. Damit war es kein sinnfreies herumtollen mehr, sondern eine Mission.
Seine Lippen formten erneut ein Lächeln. "Vielen Dank. Das wäre echt super, wenn du mein Lehrmeister wirst." Er warf einen Blick auf seine Uhr. "Meine Mittagspause dauert noch eine Stunde. Also so ein paar Grundlagen sollten sich ausgehen. Ich würde nur vorher das Bild deiner Mutter rüber in die WG bringen und aufhängen. Abends hab' ich meist nach dem Abendessen Zeit, es sei denn ich mach Überstunden. Aber für heute hatte ich keine eingeplant, wäre also frei." Er grinste bei der Aussage. "Ich glaube Mr Buchannon hat noch nie einen so fleißigen Lehrling gehabt. Aber mir macht das Arbeiten einfach total Spaß."
@Shinya Daniels
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Das glänzen in den Augen von Cai ließ ihn lächeln, er freute sich immer wieder wenn er jemanden eine Freude machen konnte. Shinya selbst erinnerte sich kaum noch an seine Eltern, er hatte sie früh verloren und war dann bei Brian und seiner Frau aufgewachsen, nur kurze Zeit Später bekam er auch einen Bruder welchen er sehr liebte und den er immer Beschützen würde. Als sie damals dann in den Bunker geflohen sind hatte er Scott noch retten können, doch seine Mutter war leider der Welt zum Opfer geworden. Shinya erinnerte sich noch genau an das was damals geschehen war, auch das Brian damals froh war das er Scott hatte retten können.
Die ersten Wochen und Monate waren ihnen allen nicht einfach gefallen, doch sie hatten es irgendwie geschafft.
Das Leben im Bunker war nicht immer leicht gewesen und er war froh als sie endlich nach oben kommen konnten, das sie endlich die Freiheit wieder genießen konnten. Zu Beginn hatte er sich ab und an nach draußen geschlichen um die Umgebung zu erkunden, dennoch war er immer sehr vorsichtig gewesen. Nach langem hin und her hatte er seinen Vater davon überzeugen können ihn im Wachtrupp einzuteilen, da er sich eben nützlich machen wollte.
Als er ihn auf Brian ansprach seufzte er leise. "Er ist nicht mein leiblicher Vater, doch er hat mich aufgenommen als meine Eltern starben, als ich alles verlor was ich Liebte. Aber im Grunde sehe ich ihn als meinen Vater an."
Er musste dann doch ein wenig schmunzeln. "Ich denke wenn ihr sagt das ihr die Umgebung absuchen wollt, einfach ein Kontrollgang welcher wichtig ist. Oder Bietet ihm an das ihr in die Nahe gelegene Lagerhalle geht um dort nach Materialien zu suchen." Ja damit würden sie sicher zumindest eine Erlaubnis bekommen raus zu gehen, sie müssten dann nur eben auch wirklich auch das umsetzen und nicht nur einfach draußen herum laufen.
"Kein Problem. Das mache ich wirklich sehr gern." Das die Mittagspause noch eine Stunde dauern würde ließ ihn nicken und er überlegte einen Moment. "Also wir können gerne beginnen. Am besten zeigst du mir erstmal was du kannst, ehe wir mit den Grundlagen beginnen. Möchtest du mit Stift arbeiten oder eher mit Farbe? Denn da gibt es ja kleine Unterschiede. Heute Abend muss ich zum Wachdienst da ich Nachtschicht habe, nach dem Abendessen lege ich mich aber meist noch mal hin um Fit zu sein für die Nacht."
Kurz lachte er auf und nickte dann zustimmend. "Das glaube ich auch, soweit ich mitbekommen habe, lobt er dich in den Höchsten Tönen."
@Cai Zhuang
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Cai legte ihm aus einem inneren Impuls heraus eine Hand auf die Schulter und lächelte. "Dann ist er auch dein Vater, wenn du ihn so siehst." Mr Smith war eine Weile auch wie ein Vater für ihn gewesen, bis zu jenem Tag, als Cai zum ersten Mal richtig bewusst geworden war, dass er für Mr Smith nichts weiter als Mittel zum Zweck gewesen war. Er hatte ihn all die Jahre nur mitgenommen und ausgebildet, um ihn zu benutzen, wenn der richtige Tag gekommen war, ihn auszuspielen gegen seinen Vater. Cai wusste nicht, ob sein Vater die Apokalypse überlebt hatte. Dochmittlerweile waren so viele Jahre ins Land gezogen, dass er manchmal daran zweifelte. Auch wenn ihm klar war, dass eine herumziehende Gruppe kaum zu finden war und er erst jetzt, in Paradise, eine Situation geschaffen hatte, in der es seinem Vater möglich werden sollte, ihn zu finden, wenn er noch lebte.
Er löste seine Hand von Shinyas Schulter und nickte. "Danke für den Tipp. Ich werd' dran denken. In den Städten gibt es sicher noch viel Nützliches zu holen, was wir hier brauchen könnten." Davon ging er jedenfalls aus.
"Oh, das motiviert mich dann gleich noch mehr, wenn er mich so lobt." Cai grinste vergnügt. "Weißt du, auch wenn ich mich manchmal frage, wie unser Leben gelaufen wäre, wenn die Apokalypse nie stattgefunden hätte, die Begegnungen hier, die würde ich nicht missen wollen. Aber ich bring' dann erstmal das Bild in die WG. Bin gleich zurück. Und ich würde mit Stiften anfangen." Er hob demonstrativ das Bild in die Höhe. Ein Sonnenstrahl berührte die Oberfläche und erhellte dabei das Gesicht seiner Mutter.
Dann sprintete er gleich los, um Shinya nicht allzu lang, warten zu lassen. Durch das jahrelange Training mit den Schatzjägern, kostete es ihn kaum Zeit, das Haus zu erreichen. Ian und Yassen waren nicht da. So eilte er schnell zu seinem Zimmer, wo er das Bild an einer passenden Stelle aufhänge. Einen Moment verweilte er dort und betrachtete es noch einmal, bevor er sich ein paar zusätzliche Stifte aus seinem Schreibtisch und einen leeren Block schnappte. Dann lief er auf schnellstem Weg zurück zu der Stelle, wo Shinya auf ihn wartete.
"Da bin ich wieder. Hab' noch was mitgebracht, damit du mehr von deinem Material hast. Oh, das bringt mich auf eine Idee. Wenn uns das Material ausgeht, kann ich uns auch mal welches besorgen. Mir fällt schon was ein, wie wir bei einer Plünderungstour mit dem Versorgungstrupp mal einen Abstecher machen können zu einem der alten Lager von den Schatzjägern. Da haben wir noch allerlei Kunstbedarf." Er war sicher, Shinya würde einiges davon gefallen.
@Shinya Daniels
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Ein lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus als er die Hand auf seiner Schulter spürte und die Worte von Cai hörte. Ja er sah in Brian den Vater welchen er viel zu früh verloren hatte, Brian war immer für ihn da gewesen, er war für ihn der Vater gewesen den er nicht mehr hatte. Selbst nach all den Jahren war Brian noch immer für ihn da, noch immer der Vater den er brauchte. Auch wenn er in der ganzen zeit welche sie im Bunker waren nicht immer mit ihm einer Meinung war, so hatte er sich ihm dennoch gefügt. Auch wenn er ab und an rebelliert hatte als es darum ging in die Schule zu gehen zu lernen da hatte er das ein oder andere mal geschwänzt weil er lieber geholfen hatte wo er gebraucht worden war.
Er schmunzelte leicht und nickte dann, er war sich sicher das sie etwas finden konnten, da draußen was sie brauchen konnten.
Kurz lachte er auf und nickte dann. "Ja das hat mich auch immer motiviert." Das er sich manchmal fragte was wäre wenn es diese Apokalypse nie gegeben hätte ließ ihn seufzten. "Ja das kenne ich. Keiner von uns kann sagen wie das leben dann verlaufen wäre. Ob wir alle uns überhaupt kennen gelernt hätten. Wobei ich auf vieles gerne verzichtet hätte was geschehen ist. Vieles hätte einfach nicht sein müssen. Bis gleich ich warte hier." Er nahm den Block wieder zur Hand und begann einen Wolf zu zeichnen, welcher auf einem Felsen steht und den Mond anheulte.
Er hob den Blick als Cai wieder zu ihm stieß und ihm zeigte das er selbst etwas mitgebracht hatte zum malen.
Shinyas Augen begannen zu leuchten und sein Blick war auf ihn gerichtet als dieser von einem Lager sprach wo es allerlei Kunstbedarf gab. "Das klingt sehr gut, und ist eine gute Idee. Leider wird das Material immer etwas knapp, viel gibt es da draußen nicht mehr, zumindest ist es schwer zu finden."
Es klang wirklich sehr verlockend das Cai mehr Material beschaffen konnte damit sie weiter zeichnen konnten.
"Vielleicht nutzt du ja die Möglichkeit wenn ihr raus gehen könnt, ein paar der Sachen her zu schaffen, ich würde mich wirklich sehr darüber freuen." Dann würde er das Bild welches in seinem Zimmer war weiter zeichnen können. "Kannst du vielleicht ein bisschen Farbe besorgen? Das wäre klasse." Irgendwie hoffte er das dies möglich war, doch nun wollten sie sich erstmal dem Zeichnen widmen. "Na dann zeig mir mal was du kannst." Er war wirklich gespannt was er ihm zeigen konnte, was er malen konnte, dann würde er wissen wo er ansetzen musste.
@Cai Zhuang
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Cai lächelte, als Shinya meinte, es sei eine gute Idee mehr Material zu besorgen. Das sollte wirklich kein großes Problem sein. Er musste nur die alten Verstecke von Mr Smith plündern. Wenn er für Mr Daniels auch etwas Brauchbares mitbrachte, sollte das schon klappen, etwas für sich einzubehalten. Oder er ging das Ganze direkt über Shinya an und sagte Mr Daniels, er wolle seinem Sohn eine Freude machen und kenne da ein paar verlassene Orte, wo es was zu Plündern gab. Er würde das mit Yassen zusammen gern übernehmen. Sein Freund kannte den Weg dorthin auch und wusste, wo sie alte, noch intakte Fallen befanden. Er würde also nicht versehentlich in einem reinstolpern, wie das andren passieren könnte.
"Ja, das war mein Plan. Die Plünderungstour etwas erweitern und dann etwas von den Malsachen einbehalten. Einen Teil davon würde ich der Schule spenden, damit auch andre was davon haben. Vielleicht können wir ja auch in unserer Freizeit mit den Kindern dort Malkurse machen." Da könnte er Ian fragen, was er davon halten würde. Sicher wäre das eine tolle Sache, die den Schülern wieder ein Gefühl von Normalität vermitteln würde.
"Farbe sollte auf jeden Fall auch zu kriegen sein. Mr Smith, mit dem Yassen und ich früher unterwegs war, hat uns immer auf Plünderungstouren mitgenommen zu Museen, Gallerien und Privatsammlungen, wo es eine Menge Kunst, archäologische Artefakte und auch Equipment zur Herstellung von Kunstwerken, gab. Er hat mir eine Menge über Kunstgeschichte und die Bestimmung des Werts eines Artefakts oder Bildes beigebracht. Nur zum Zeichnen kamen wir nicht, weil es immer so viel andres zu tun gab", erzählte er frei heraus von der Zeit bei den Schatzjägern. Es war schon cool gewesen. Und manchmal sehnte er sich auch nach dieser Zeit zurück. Hätte Mr Smith nie versucht seinen Freund umzubringen, dann würden sie immer noch als Nomaden herumziehen.
Für den Anfang, begann er aus seiner Erinnerung heraus die Wasserrose zu zeichnen, die seine Mutter so gemocht hatte. Zuerst den Stempel, dann die Blüten darum herum. Erst zuletzt die Wellen, die sich um die Rose kräuselten.
@Shinya Daniels

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Es war wirklich eine gute Idee mehr Material zu besorgen immerhin würde dieses mit der Zeit knapp werden und sicher würde es dann langweilig werden. Shinya liebte es zu zeichnen, er genoss es einfach abschalten zu können. Er war sich sicher das sein Das sich da überreden lassen würde, immerhin gab es da sicher noch mehr Dinge die man zum Tauschen nutzen konnten.
Nur wenige hier wussten das er zeichnete, im Grunde nur eine Handvoll Menschen welche er mal seine Werke gezeigt hatten.
Die Idee mit dem Malkurs ließ ihn schmunzeln. Ein bisschen Normalität wäre für die kleinen sicher schön. Doch ob er wirklich Zeit hatte einen solchen zu leiten bezweifelte er irgendwie.
"Naja man müsste da mit meinem Dad sprechen ob das ok ist. immerhin haben wir hier alle Aufgaben und die dürfen nicht vernachlässigt werden." Er nickte leicht und er würde es Cai überlassen dies zu regeln, er würde das sicher hinbekommen. Er selbst würde eh auch mal mit seinem Dad sprechen müssen, vielleicht hatte er ja die Gelegenheit ihn dann auch deswegen zu fragen. "Frag du meinen Dad ob ich in die alten Lager dürft, und ich frag ihn wegen der Malkurse." Das Cai ihn von der Zeit bei Mr. Smith erzählte ließ ihn nicken und er lehnte sich wieder zurück ehe er weiter malte und immer mal wieder zu Cai sah welcher ebenfalls zeichnete. Es sah schon ganz gut aus und er legte den Kopf leicht schief. "Sieht doch ganz gut aus. Schau mal, versuch da noch etwas mehr Schwung rein zu bekommen, und den Stempel würde ich ein wenig Schattieren."
@Cai Zhuang
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