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THE DEAD DON’T DIE
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#21

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

14.11.2022 15:23
Judith Grimes Judith Grimes (gelöscht)
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Nun saß ich schon eine Weile in unserer Küche, lauschte dem Fremden zu, der meine Familie schon von früher kannte. Es ist schön, mal jemanden zu treffen, der einem wirklich alles erzählt. Klar sind Bücher über das Leben auch schön zu lesen, doch mal ehrlich, aus erster Hand es zu hören war dann doch interessanter. Wie Carl wohl früher war? Ob Dad schon immer ein Anführer war oder ob er eher Befehlen gehorchte. Die erwachsenen erzählen kaum von damals, ich kenne nur das hier und heute. Wie es damals war, weiß ich nur aus Büchern oder wenn mal jemand kurz was erzählt. Wo genau meine Familie lebte und kannte er auch meine Mum Lori. Es gingen mir in diesem Raum so viele Fragen durch den Kopf. Und alle würde er mir heute sowieso nicht beantworten können. Doch war es interessant, dass Cai auf meinen Fragen so ehrlich antwortete. Er kannte mich nicht und doch erzählt er frei heraus. Und dann Dad, der einen alten Freund wieder sah und sich auch erst mal Geschichten erzählten vom Leben vor und nach dem Ausbruch der Seuche. Es war schon spannend, zu hören, wie jeder überlebt hatte. Allein sich durch schlug, wie Sophia oder in einer Gruppe wie Carl, Dad, Daryl und Carol. Er sprach immer wieder und ich hing nur so an seine Lippen. Immer wieder musste ich kurz ein und aus atmen als er so erzählte, dass sein Bruder entführt wurde.  Seine Familie bedrohten und das alles war nicht schön. Doch bin ich irgendwie froh, dass er am Ende sein Bruder gefunden hat. Auch dass er, mit seinem Freund, in einer Kolonie unterkam, wo sie sicher waren. Doch dann hörte ich Glenn seinen Namen. "Was ist Glenn sein Bruder?", fragte ich dann, Glenn kannte ich schon, seit dem ich ein Baby war. Er gehört wie Maggie zu meiner Familie. Ich wusste gar nicht, dass Glenn Geschwister hat. Dass Maggie außer Beth noch eine größere Familie hat, wurde mir erzählt, doch Glenn. Nein, Glenn hat nie was davon erzählt. Ich glaube gerade jetzt sind all meine Gesichtszüge entglitten, doch schaute ich dann wieder zu Cai. "Wenn Glenn dein Bruder ist, gehörst du zu unserer Familie. Denn Glenn gehört zu meiner" erklärte ich ihm. Es war schon komisch , Dad und ihn erzählen zu hören, dann auch noch Menschen hinter Cai oder auch hinter Glenn hinterher sein könnten. "Dad sind die beiden in Gefahr?" Ich machte mir Sorgen , dass wieder ein Angriff stattfinden kann. Langsam wird es zu Gewohnheit hier. Doch wie sagte die anderen, für das hier alles muss man kämpfen, ein Teil von dem wiederzubekommen, was sie einst verloren hatten. Ein zu Hause, das sicher ist! Wieder ging mein Blick erst zu Dad und dann zu Cai. "Wir müssen ihm helfen , die dürfen ihm und Glenn nichts tun. "Auch wenn ich gerne erwachsen reden möchte, hin und wieder spreche ich doch eher wie ein Kind.

@Cai Zhuang @Rick Grimes

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#22

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

14.11.2022 16:29
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Da hatte er wohl Recht, dass sie aufpassen sollten, wo sie sich hineinschlichen. Es hätte auch Übel enden können, als sie das bei Paradise versucht hatten und die Männer, denen sie gefolgt waren, sie erwischt hatten. Sie hatten Glück gehabt. Und Cai fragte sich unweigerlich, ob es wirklich nur Glück gewesen war, oder noch etwas anderes?
Nachdenklich hörte er Mr Grimes zu, als dieser von den Überfällen erzählte. Es schien keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Angriffen zu geben. Und die meisten davon betrafen Ressourcen, bis auf den Letzten. Cai schluckte. Seine Gehirnzellen arbeiteten auf Hochtouren. Was Mr Grimes da andeutete über Negan, das erzeugte eine Gänsehaut und zeichnete ein völlig neues, anderes Bild von Paradise. Das Schlimme aber daran war, es ergäbe durchaus Sinn.
Erinnerte sich daran wie Amy schlecht über Paradise gedacht und gesprochen hatte, vor ihrer Flucht. Auch ihre Mutter hatte kein gutes Blatt vor dem Mund gelassen. Und sie hätten ihn wohl gern mitgenommen. Aber Cai hatte sich selbst ein Bild machen wollen und die Leute von Paradise waren immer nett zu ihm gewesen. Vielleicht etwas zu nett? Er wusste es nicht. Doch wenn der letzte Angriff persönlich gewesen war - dieser Angriff war von Negan und in gewisser Weise auch Mr Daniels ausgegangen, dann wäre nicht auszuschließen, dass Negan oder Mr Daniels oder beide zu diesen Männern gehörten, von denen Mr Smith gesprochen hatte.
Cai wurde abwechselnd heiß und kalt. Die Luft im Raum schien ihm plötzlich unglaublich dünn. Denn gesetzt der Fall, dass Mr Daniels der mächtige Feind seines Vaters war, dann ergaben all die Nettigkeiten und Privilegien auf einmal einen Sinn. Es war doch schon sonderbar, wie leicht es für Yassen gewesen war eine Aufgabe zu erhalten, die ihm mehr Freiheiten ermöglichte, als so manch anderer in Paradise genoss und das schon ziemlich kurz nachdem sie angekommen waren. Auch auf seine Anfragen hatte Mr Daniels immer entgegenkommend reagiert. Cai hatte geglaubt das läge daran, weil er sich bei Mr Buchannon eine gute Reputation erarbeitte hatte, aber was, wenn mehr dahinter steckte? Hatte er ihm die Suche nach seiner Familie nur erlaubt, weil er das für seine Zwecke ausnutzen wollte? Ahnte er dann unter Umständen, wohin er unterwegs war. Hoffentlich nicht. Aber wenn er tatsächlich der mächtige Mann im Hintergrund wäre, dann war der Angriff auf Balar vielleicht nur eine Ablenkung gewesen, um zu verschleiern, dass es in Wahrheit darum gegangen war in Cottage Rick auszuschalten. Oder er hatte gewusst, dass Lian dort war. Nein. Wenn er das gewusst hätte, dann hätten sie ihn sicher mitgenommen. Das hatten sie nicht. Also waren sie entweder nicht diese Leute oder sie wussten nicht, wie Lian heute aussah. Mr Smith hatte ja gesagt, diese Leute hätten ihn lange nicht mehr kontakiert. So ging er davon aus, dass diese eigentlich nicht wissen konnten, wie Lian aussah, aber womöglich durchaus, wie er sich entwickelt hatte, zumal er ja auch noch seinen richtigen Namen trug.
Ihm wurde ganz schwindlig von all den Gedanken. Deshalb leerte er den Rest der Tasse mit einem Schluck.
Dass das Thema auf Glenn kam, kam ihm gerade gelegen. "Ja, er ist mein Halbbruder. Und nein, wir sind nicht in Gefahr. Es wird auch sicher keinen weiteren Angriff geben", sagte er beschwichtigend. Zumindest wäre ihm nicht bekannt, dass eine sogenannte Rettungs- oder Aufklärungsmission geplant wäre. Das könnte nur passieren, wenn er nicht zurückkehrte und Mr Daniels einer der Männer wäre. "Also zumindest denke ich das. Diese Leute wissen bestimmt nicht, wo ich bin oder Glenn oder Lian. Ich denke sie haben die Spur verloren, nachdem Yassen und ich allein unterwegs waren. Falls sie überhaupt überlebt haben."
Er stellte die Tasse auf den Tisch und stand auf.
"Mr Grimes. Ich kann nur bis morgen Mittag bleiben, weil sich Yassen sonst Sorgen macht. Ich hab' ihm gesagt, ich bin morgen Abend wieder zurück. Vielen Dank für den Tee und die Gastfreundschaft." Er verbeugte sich leicht. "Es ist schon spät. Ich würde dann nach Glenn suchen gehen." Erstmal innerhalb von Cottage. Falls er ihn nicht fand, würde er zurückkommen.
Die frische Luft draußen, sollte ihm helfen, seinen Kopf zu klären.

// Timeskip für Cai, Abstecher zum Chatplay mit Carl
@Judith Grimes
@Rick Grimes

zuletzt bearbeitet 14.11.2022 16:38 | nach oben springen

#23

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

18.04.2023 22:09
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// Rückkehr zu @Rick Grimes, nach dem Gespräch mit Carl

Das Gespräch mit Carl hatte ihn ziemlich aufgewühlt, obwohl er sich über das Wiedersehen gleichzeitig auch sehr gefreut hatte. Doch die Vergangenheit ließ sich nun nicht mehr wegignorieren. Er konnte nicht so weitermachen und er durfte Mr Grimes nicht verschweigen, was er Carl anvertraut hatte. Die Last dieses Wissens würde seinen besten Freund aus Kindertagen sonst irgendwann erdrücken. Es sollte ihn nicht belasten. Deshalb musste er mit Mr Grimes sprechen. Er vertraute ihm und wusste instinktiv, dass er die richtigen Entscheidungen treffen würde. Immerhin war er ein Cop und er würde niemals einen Menschen verurteilen, nur dafür an einem Ort zu leben, wo sich böse Personen aufhielten. Er war zwar in Balar auch dabei gewesen, aber er hatte niemanden getötet oder verletzt. Zu sowas wäre er gar nicht fähig. Stattdessen hatte er versucht den Menschen zu helfen, ihre Türen verbarrikadiert und ihnen gesagt, sie sollten sich verstecken. Gut, das hatte er auch gemacht, damit ihn möglichst niemand sah. Selbst später, als Negan ihn abbeordert hatte bei den Zellen aufzupassen, hatte er darauf geachtet nur von Nezumi gesehen zu werden. Seinem Bruder hatte er damals noch nichts gesagt, obwohl dieser selbst richtig erkannt hatte, dass er wohl bei Negan und dessen Leuten dabei war. Lian hatte ihn nicht dafür verurteilt. Er war sicher, Mr Grimes würde ihm auch zuhören und vielleicht noch mehr Klarheit in alles bringen. Es tat weh darüber nachzudenken. Doch Cai wollte die Wahrheit wissen. Dazu musste er selbst ehrlich sein. Und einen Cop anlügen, das ging einfach nicht, auch wenn es vielleicht eine dumme Entscheidung war.
Wenn er sich selbst opfern müsste, damit alle in der Cottage in Sicherheit leben könnten, er würde es sofort tun. Ganz besonders Kinder brauchten einen Ort, an dem sie ein Stück Normalität zurück erhielten. In Paradise hatte er geglaubt, gab es so einen Ort. Aber Paradise hatte Risse bekommen, die sich nicht wegignorieren ließen, ungeachtet der gutgemeinten Worte von Ian im Februar und anderen Ausreden, die er sich selbst darüber erzählte, was in Balar falsch gelaufen war. Er nahm einen tiefen Atemzug, bevor er an die Tür klopfte und wartete, bis Mr Grimes ihm öffnete.

zuletzt bearbeitet 22.04.2023 10:15 | nach oben springen

#24

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

23.04.2023 13:15
Judith Grimes Judith Grimes (gelöscht)
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Ich war noch eine Weile unterwegs, hatte mich wie immer dreckig gemacht. Doch mal ehrlich, Sachen sind nicht nur da, um sie gut anzuschauen. Nein, sie sind auch da, um sie dreckig zu machen. Also tat ich das halt gerne. Als ich fertig war, mich dreckig zu machen, lief ich zum Haus. Ab in mein Zimmer und holte mir dort was Neues zum Anziehen. Ich lief ins Bad und machte mich frisch. Ich hatte langsam Hunger bekommen. Dad schien auch zu Hause zu sein, da ich Geräusche aus seinem Zimmer hörte. Doch ließ ich ihm seine Ruhe, da diese immer schnell vorbei ist. Als ich mit allem fertig war, lief ich nach unten in die Küche. Ich holte mir aus dem Küchenschrank, ein Glas, zwei Stullen und Marmelade heraus. Ich hatte keine Lust, Käse oder Wurst zu essen. Ich weiß, ist keine so tolle Abendmahlzeit. Doch zum Glück hat Dad es ja nicht gesehen. Ich setzte mich an den Tisch, begann etwas von der Stulle zu essen als ich Schritte hörte. Bestimmt will jemand was von Dad. Ich stand auf und ging zur Tür. Jemand hatte schon an der Tür geklopft. Ich wusste nicht, wer es ist und machte sie auf. Als ich Cai sah. "Na, wieder zurück?", fragte ich ihn und tritt etwas bei Seite. Ich ließ ihn eintreten und als er drin war, schloss ich die Tür" Lust auf ein Abendessen, hast bestimmt Hunger" Ich ging kurz zur Treppe und rief meinen Dad" Dad Cai ist wieder zurück. "Rief ich die Treppe hinauf. Ich ging dann wieder zu Cai und zeigte mit dem Zeigefinger Richtung Küche. Ich ging mit ihm also hinein. "Willst du Stulle mit Wurst & Käse oder was anderes, du darfst wählen? Und was zu trinken?" Ich wartete nicht lange, holte schon mal ein Glas und schenkte ihm etwas Wasser ein" Also Kochen ist nicht so  meins, doch mache ich bei dir eine Ausnahme also was möchtest du haben" hackte ich noch mal nach. "Kann noch dauern bis mein Dad runterkommt ... weißt doch ältere Leute brauchen immer so lange" kicherte ich etwas, als ich die Worte sagte.

@Cai Zhuang @Rick Grimes

zuletzt bearbeitet 23.04.2023 13:37 | nach oben springen

#25

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

23.04.2023 20:25
Cai Zhuang 327 Beiträge
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In Absprache mit @Rick Grimes antworte ich dir schon und du darfst nochmal dann, bevor Rick sich die Tage dann dazu posten würde, so dass wir den Anschluss wieder finden. War ja eine lange Pause. Aber kriegen wir hin. Du kannst dir auch das, was wir im Thread schon zu dritt geschrieben hatten nochmal durchlesen, um wieder up to date zu sein. :) @Judith Grimes

Tatsächlich hatte er den halben Tag kaum etwas gegessen. Aber so wirklich hungrig war er nicht, was wahrscheinlich an dem Gesprächsthema lag das ihm auf der Seele lastete. Doch er wollte auch nicht unhöflich erscheinen, weswegen er entschied das Angebot nicht gänzlich abzuschlagen. Sein Körper brauchte ganz sicher Nahrung. Unwillkürlich musste er daran denken, wie Yassen ihm vor ein paar Jahren, kurz nach dem Tod von Mr Smith ein paar Chips zugeworfen hatte um ihn dazu zu bringen etwas zu essen, nachdem er die Mahlzeit zuerst verweigert hatte. Es hatte ihm gut getan, obwohl ihm angesichts der Situation damals nicht nach Essen zu Mute gewesen war. Sicher war das jetzt auch so.
Judith war schon ein liebes Mädchen, wie sie gleich Gastgeberin spielte und ihm sogar etwas kochen wollte. Das versetzte ihm gleich erneut einen Stich ins Herz. Sollte er Mr Grimes wirklich die Wahrheit sagen? Vor allem, konnte er das im Beisein von Judith tun? Andererseits hatte sie in ihrem Leben sicher schon genug erlebt und die Wahrheit war wichtig, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass ihm jemand gefolgt war. Wenn Mr Grimes Recht hatte und Mr Daniels war ein böser Mensch, hatte er womöglich Hintergedanken dabei gehabt, ihm zu erlauben die anderen Kolonien icognito zu besuchen um nach Familie zu suchen.
Nachdenklich setzte er sich an den Tisch, in Gedanken nicht wirklich beim Essen. Judith hatte ihm bereits ein Glas Wasser hingestellt und wartete auf seine Antwort. "Ach, ein Stück Brot mit etwas Wurst und Käse genügen. Das ist sehr nett von dir." In der Kantine von Paradise bekamen sie jeden Tag reichlich zu essen. Cai liebte ganz besonders die Gerichte von Kaito. Nein, es waren ganz sicher nicht alle Menschen in Paradise schlecht. Die meisten waren gute Menschen, die einfach nur einen sicheren Ort zum leben gebraucht hatten. Er schüttelte die Gedanken vorerst ab und konzentrierte sich auf seine Gastgeberin.
"Ich bin nochmal zurückgekommen, weil ich die Hilfe deines Vaters brauche Glenn zu finden und weil ihm etwas sagen muss, das er wissen sollte. Es ist schon dunkel und ich bin fremd hier. Ich will nicht versehentlich Missverständnisse erzeugen bei den Leuten hier", sagte er. Er schenkte ihr ein freundliches Lächeln. "Dafür hab' ich Carl getroffen. Er hat noch Wachdienst. Da hab' ich ihm Gesellschaft geleistet und wir haben viel geredet, über früher, darüber was wir so erlebt haben die letzten zwölf Jahre. Ich hab' nochmal Ausschau gehalten nach der Person, von der ich glaube, dass sie mir gefolgt ist. Aber ich hab' vom Wachturm aus niemand gesehen. Vielleicht hab' ich mich doch geirrt."

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#26

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

24.04.2023 08:37
Judith Grimes Judith Grimes (gelöscht)
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Nun als Dad mir Cai vorgestellt hat, als ein alter Freund der Familie. War es für mich ganz natürlich ihn freundlich zu begrüßen, egal wie lang es her ist. Ich wusste schon, beim ersten Treffen, dass ihm was auf dem Herzen liegt. Ich kann so etwas irgendwie spüren. Daryl sagt immer, ich habe einen sechsten Sinn dafür. Manchmal kitzelte ich es irgendwie aus den Leuten heraus, doch durch Dad und Carl habe ich es gelernt einfach zuzuhören. Manchmal ist es einfach besser, den Menschen Zeit zu lassen, etwas zu erzählen. Als Cai kurz weg war, hatte auch ich die Zeit genutzt, um mich rar zu machen. Ich war in den Ställen, habe dort mitgeholfen, die Tiere zu füttern. Die zur Abendstunde immer was zu essen bekamen. Früher haben die Tiere nicht jeden Tag was bekommen, doch hatten wir es geschafft, dass sie nun jeden Tag was bekamen. Und inzwischen wo Cai wieder da ist, bewirte ich ihn höflich um ihm zu zeigen er ist willkommen. Ich stellte ihm ein Glas Wasser hin und wartete auf seine Antwort, ob ich ihm was Leckeres kochen soll. Zum Glück wollte er nur Stulle mit Wurst und Käse. Ich glaube, mein Essen hätte ihm auch nicht geschmeckt, aber versucht hätte ich es, nur für ihn. Ich sah zur Treppe, Dad war immer noch nicht heruntergekommen. Ob er mich gehört hat, fragte ich mich. Holte Brot heraus, dann ein Teller und machte schnell Cai eine Stulle fertig. Ich sah ihn an, als er so erzählte und ließ ihn einfach erzählen. Stellte ihm, dass Essen auf dem Tisch und setzte mich zu ihm. "Jedoch, es ist gut, dass du hier bist. Draußen in der Abenddämmerung ist es nie sicher draußen. Obwohl ich mich auch gerne mal hinausschleiche." Erzählte ich Cai, mit einem Lächeln auf den Lippen. "Wenn du ein Gefühl hast, vertraue darauf. Oft es dieses Gefühl, dass dich lehrt wachsam zu sein. " Oh man, jetzt fang’ ich schon an wie die Älteren zu reden. Schmunzelte ich kurz selber über meine Worte. "Ist die Person, denn schon öfters dir gefolgt? Kann es sein, dass diese Person sich nur versteckt? Nun, all diese Fragen, kannst du nur beantworten. Und wenn du dieser Person nicht traust, dann mache dir lieber Sorgen. Da es oft so ist, dass genau diese Personen irgendwo in der Nähe sind. "Erzählt ich ihm, jedoch habe ich in meinem Leben schon so manche Sachen erlebt. Ich traue nicht jedem und bin immer auf der Hut. "Carl hat sich bestimmt gefreut, dich wiederzusehen. Ihr wart damals noch sehr klein und hattet euch bestimmt eine Menge zu erzählen. 12 Jahre sind sehr lang, da ist einiges passiert. Carl bekam eine Schwester und im selben Augenblick verlor er seine Mutter. Jedoch, meine leibliche Mutter kenne ich ja nicht. Doch Carl sagt, sie war eine tolle Mum. Und ich inzwischen, wuchs ich behütet auf, in den Armen von Menschen, die für meine Familie fremde einst waren. Beth hielt mich oft als Kind im Arm, gab mir die Flasche und sag mir ein Lied. Ja, es ist teilweise, eine schöne Erinnerung. Doch glaube mir, auch wir haben so manche schlimme Erlebnisse gehabt. "Und nun fange ich schon an wie die älteren, über die Vergangenheit zu plaudern. Langsam muss ich mir Gedanken machen, ob ich zu viel Zeit mit den älteren hier verbringe. "Jedoch, wollte ich dich aber jetzt nicht unterbrechen oder so. Ich weiß, manchmal kann ich schon zu viel erzählen, dann brennen die Ohren der anderen immer. "Kicherte ich kurz über meine eigenen Worte. "Dad, kommt bestimmt bald, dann kannst du ihm alles erzählen und er wird dir helfen, wenn was ist. Dafür sind Freunde da! "Sagte ich ihm lächelnd.


@Cai Zhuang @Rick Grimes

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#27

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

24.04.2023 09:18
Cai Zhuang 327 Beiträge
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"Ich bin das erste Mal allein unterwegs", gestand er. "Früher waren wir zu viert, dann zu Zweit und als wir uns einer Kolonie anschlossen, da bin ich nur noch mit Gruppen raus, wenn überhaupt. Es ist sicher dort." Zumindest hatte es sich immer so angefühlt. Ihre Worte taten gut, was sie darüber sagte, auf sein Gefühl zu vertrauen. Sein Gefühl sagte ihm, die meisten Menschen in Paradise waren gute Menschen, auch wenn Carl das anders sah und Mr Grimes sicher schockiert sein würde, wenn er erfuhr, wo er lebte.
"Der Anführer der Kolonie weiß, dass ich allein unterwegs bin. Er weiß auch, dass ich nicht kämpfen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass er meinen Freund Yassen darum gebeten hat, ein Auge auf mich zu haben. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass Yassen mir von sich aus gefolgt ist, weil es das erste Mal ist, dass ich allein draußen bin." Carl hatte das ziemlich überrascht. Er hatte es zuerst gar nicht richtig glauben können, so hatte es auf Cai den Eindruck gemacht. Wie schaffte es jemand 12 Jahre lang ohne Waffen zu benutzen in der Apokalypse zu überleben? Das war entweder ein Wunder oder eine Lüge. Cai wusste, dass es an den Schatzjägern und später dann an Yassen gelegen hatte. Da war immer jemand, der auf ihn aufpasste, der dafür sorgte, dass er keine Waffen benutzen musste. Und mit seinen Fallen war er bisher auch recht weit gekommen.
"Wer es auch ist, ich glaube, dass er keine Gefahr für Cottage darstellt, zumindest nicht, wenn ich morgen wieder zurück radle und um 18 Uhr daheim bin. Wenn es Yassen ist, dann versteckt er sich wahrscheinlich, weil er nicht will, dass ich weiß, dass er da ist. Ich mein, ich bin schon 21 aber es ist meine erste Reise allein. Ich denke, er will, dass ich ein Erfolgserlebnis habe und spüren kann, wie es ist, ganz frei und unabhängig zu sein." Es fühlte sich gut an. Wenngleich es ihn auch ein wenig nervös machte. "Aber es kann auch sein, dass ich mir das Ganze nur einbilde, weil ich es nicht gewöhnt bin allein unterwegs zu sein und mein Gehirn mir deshalb einen Steich spielt."
Er nahm einen Schluck vom Wasser und belegte eine scheibe Stulle mit Wurst und Käse. "Es ist gut, dass du vorsichtig bist und nicht jedem traust. Da draußen gibt es viele böse Menschen. Es ist gefährlich. Solange ich allein unterwegs bin, weiche ich Menschengruppen außerhalb der Kolonien aus, vorsichtshalber. Leider habe ich aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass manche Menschen, denen man vertraut, einem etwas vorspielen, einen auf Gutmensch machen und einen irgendwann hintergehen." Wobei er sich das mit Mr Smith hätte denken können. Doch irgendwann, nachdem er ihn in den ersten Jahren immer gut behandelt hatte, hatte er angefangen die Lügen zu glauben und zu ignorieren, dass er ahnte, dass Mr Smith nie ein Kollege seines Vaters gewesen war. "Bei deinem Dad kann ich mir sicher sein, dass er das nie tun wird. Er ist ein guter Sheriff."
Carls und Judiths Mutter war wirklich eine tolle Frau gewesen. Unweigerlich schwelgte auch Cai wieder in Erinnerungen. "Ja, Carl hat sich sehr gefreut. Wir waren damals beste Freunde und sind in eine Klasse gegangen in der Grundschule. Meine Mom war mit deiner sehr gut befreundet, also deine leibliche Mutter. Ich glaube, als es in der Ehe deiner Elter kriselte, da wollte meine Mom gern helfen, aber dann ist die Seuche ausgebrochen. Meine Mom ist auch tot, aber ich habe etwas von ihr." Er zog den Anhänger unter seinem Oberteil hervor, den er an einer Kette um den Hals trug. Es war ein silberner Anhänger, der die Form einer Frau hatte, mit langen Haaren und einem Kleid. "Das hat mir immer Glück gebracht. Ich denke unsere Moms passen auf uns auf, auch wenn sie körperlich nicht mehr hier sind." Ein sanftes Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. "Es ist voll okay, wenn du viel redest. Ich höre dir auch gern zu."

@Judith Grimes @Rick Grimes

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#28

RE: Remember the days before everything fell apart (Cai und Rick)

24.04.2023 10:04
Judith Grimes Judith Grimes (gelöscht)
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Ich glaube, es war einfach mal toll, mit jemanden zu reden, denn man nicht jeden Tag in der Kolonie traf. Hier kannten oft die Leute schon die Geschichten und erlebten auch dasselbe. Außer, sie sind außerhalb der Kolonie unterwegs gewesen. Doch sonst weiß jeder, was der andere tut oder getan hat. Hier muss man sich blind vertrauen und jeder jeden helfen. Es gab hier und da Menschen, die friedlich zu uns gestoßen sind, doch gab es auch Menschen, die oft nur das Böse im Sinn hatten. Unsere Kolonie wurde sehr oft angegriffen, da wir als Gruppe nun mal sehr stark sind. Unser zusammen halt wird nicht bei jeden gut gesehen. Schließlich wollen die anderen die beste Gruppe oder Menschen sein. Viele Menschen nutze andere aus, um sich größer und wichtiger zu fühlen, doch so was mochte ich nie. Ich fand es immer wichtig, dass jeder jedes kann und auch jeder sich verteidigen kann. Denn so ist eine Gruppe am stärksten, die Menschen sind dann viel entspannter im Leben. Sie wussten, sie können, auf ihr Wissen, auf ihre Stärke sich verlassen und sind so unabhängiger von den anderen. Klar ist es manchmal nicht einfach, doch wenn die Kolonie angegriffen wurde und es Opfer gab, konnte jemand anderes den Posten ein nehmen, ohne lange da für zu üben. Ich glaube, ich schweife mit meinen Gedanken weit ab, doch durch Cai s Erzählungen kam viele Dinge hoch, an, dass ich gerade dachte. Ich war schon als Kleinkind in Gefahren und wusste Menschen grausam sein können. Ich wusste, dass nicht jeder nett ist, doch sah ich auch das Gute in Menschen, die auch Fehler gemacht haben und das nicht zu wenige. Man muss, glaube ich, das Ganze erst erblicken, bevor man sich auf das negative eines Menschen stürzt. 
Ich kannte Menschen, die Böse waren, aber nur weil sie es mussten, es nicht anders lernten oder die Situation einfach dazu führte. Natürlich war ich nicht immer der gleichen Meinung wie Carl oder mein Dad. Da ich in Negan auch Gutes sehe, was mein Dad nicht gerne hörte. Er hat seine Fehler, aber die sind nun mal nicht immer da, so sah ich das. Auch das aufeinander Treffen mit Shane, der mein leiblicher Vater sein sollte. Mir war es bewusst, dass es Menschen gab, die nicht immer nur Gute Seiten hatten, ich glaube auch in der alten Welt gab es schon Gut und Böse. "Du hast also viel erlebt in den Jahren sowohl Gutes als auch Schlechtes. Genau da drauf musst du deine Sinne schärfen, sie zeigen dir wem du am Ende trauen kannst. Denn klar können Gefühle einen auch täuschen, doch oft sagen sie die Wahrheit. Und egal wer dich da beobachtet oder ob du dir das nur einbildest. Dein Körper bleibt wachsam und wir auch. Unsere Kolonie ist nicht zu unterschätzen, wir sind immer auf der Hut. Wir haben unsere Umgebung immer im Auge und nicht nur die Wachposten draußen passen auf, nein wir haben auch draußen Leute die immer aufpassen. Aber ich denke, du kennst das. "Sprach ich zu Cai. "Und wenn du wieder zu deiner Kolonie zurückkehrst, kannst du mit deinem Körper ihnen signalisieren, dass du alles im Griff hattest und man dich nicht unterschätzen sollte. Dass du deinen Weg gehst und es schaffst auch alleine herauszugehen. Natürlich sollte man immer auf der Hut sein und viel von anderen lernen" erwähnte ich dann noch. Als Cai von meiner Mutter erzählte, horchte ich auf. Natürlich ist sie mir fremd und ich habe eine Mutter, die sich liebevoll um mich kümmert. Doch in mir ist noch ein anderes Gefühl, ein Gefühl mehr von Lori wissen zu wollen. Natürlich sprach Carl oder Dad mal von ihr, aber nicht viel. Bilder oder irgendwas von ihr hatte ich nicht. Ich kannte halt nur die Geschichten, die mir erzählt wurden. "Da hatte meine Mum also eine sehr gute Freundin", sagte ich kurz und meine Augen wurden größer. Dass Lori und Dad Probleme hatten, wurde mir nicht so deutlich erzählt. Doch als Dad mir Shane vorstellte und mir sagte, dass er wohl mein leiblicher Vater war, wusste ich, dass irgendwas gewesen sein musste. Für mich war mein Dad, mein Dad und das würde sich nie verändern. Ich nickte als Cai davon erzählt, dass unsere Mütter auf uns aufpassen. "Da dran glaube ich, egal wo sie sind, sie passen immer irgendwie auf einen auf. "Das ist mit meiner Mum Michonne auch nicht anders, sie passt auch immer auf mich auf, egal wo sie steckt. Ich wusste gar nicht, wie lange wir dort schon saßen, doch mein Glas war schon leer. "Möchtest du noch was trinken?", fragte ich Cai. "Vom vielen erzählen wird man durstig" kicherte ich kurz und stand auf, ich ging zum Wasserhahn und schenkte mir noch frisches Wasser ein. Trank ein, schlug und schaute wieder zu Cai. "Du wirst heute hier schlafen, morgen früh kannst du dann los.... Wir haben hier genügend Zimmer. "Ich sah wieder nach oben, doch Schritte, hörte ich noch keine. Dad muss aber im Haus sein, da ich vorhin, was aus seinem Zimmer hörte. Merkwürdig war es schon, dass er uns so lange hier zappeln ließ. Doch manchmal, denkt man, die Zeit ist schon so lange vergangen, aber dem ist gar nicht so. 

@Cai Zhuang @Rick Grimes

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