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#1

Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi - Oktober/November 2022

25.10.2022 10:44
Ayumi Aiba Ayumi Aiba (gelöscht)
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Ende Oktober 2022/Anfang November 2022


Heute war ein besonderer Tag für Ayumi. Sie hatte sich vor kurzen getraut ihren Bruder zu fragen, ob er mit ihr nach Stoff suchen fahren würde. Natürlich hätte sie auch Alena, ihre beste Freundin, fragen können. Aber wenn sie ehrlich war, dann fühlte sie sich bei Ookami deutlich sicherer. Auch wenn das kein anderer verstehen mochte, Ayumi war gerne mit ihrem Bruder zusammen und liebte ihn, auch wenn dieser sie nicht mehr wie früher behandelte. Die Schwarzhaarige wusste noch, dass sie damals sehr verwirrt und traurig gewesen war, als ihr Bruder verletzt und anders wiederkam. Was er gemacht hatte, wusste sie bis heute nicht. Aber auch wenn sie nicht nachfragte, so war sie sich sicher, dass es was Schlimmes gewesen sein musste. In dieser neuen Welt war für sie aber alles irgendwie schlimm.
Sie hatten sich vor Jahren auf den Trailerpark ausgeweitet und irgendwie war sie froh gewesen, dass sie so mit ihrem Bruder etwas Abstand hatte. Nicht dass sie die Leute hier nicht mochte, aber es war ihr einfach fremd so viele Menschen, um sich zu haben. Auch jetzt, nach 13 Jahren, war es für sie immer noch ein komisches Gefühl. Daher war Ayumi gerne in einen der Trailer gezogen. Und sie hatten ihn sich auch wirklich gemütlich gemacht. Zu der Zeit war ihr Bruder auch noch nicht so gefühlskalt zu allen gewesen. Damals hatten sie Besuch von anderen bekommen und die 20 Jährige hatte sich um alles gekümmert. Das tat sie auch heute noch, allerdings bekamen sie keinen Besuch mehr. Das hatte mehrere Gründe, die meisten kamen von Ookami aus. Aber auch sie wollte keinen dort haben, denn dann würde die anderen Ridern sehen, dass ihr Bruder auch zu ihr so kalt war. Es verletzte das Mädchen, keine Frage, aber sie würde deswegen den Älteren niemals verlassen. Er war ihre Familie und auch wenn er es jetzt nicht mehr so zeigte, so kümmerte er sich trotzdem immer noch um sie.
Das letzte Jahr war grauenvoll gewesen. Ookami war viel unterwegs gewesen und Ayumi hatte sich wahninnige Sorgen gemacht. Hayden, die Schwester ihrer besten Freundin und Tochter von ihrem Anführer, war entführt worden und jeder Rider war unterwegs gewesen, um diese zu suchen. Daher war auch ihr Bruder viel unterwegs gewesen und die Dunkelhaarige hatte sich jedes Mal wahnsinnige Sorgen gemacht. Auch um ihre beste Freundin, die das alles nicht gut aufgenommen hatte. Sie selbst konnte wenig machen, außer in der Kolonie zu helfen, wo sie konnte. Ganz schlimm war die Zeit im November letzten Jahres, als die Scharfschützen sie in der Mangel hatten. Es waren letztendlich nicht ganz 2 Wochen, aber es war grauenvoll gewesen. Sie hatten damals zum Glück keine Toten gehabt, aber dafür viele verletzte, die sie versorgen mussten. Da ihr Bruder sich von niemanden verarzten ließ, hatte Ayumi schon vor Jahren einen Grundkurs bei Jasmine, ihrer Ärztin gemacht. Damit hatte sie ihr auch helfen können, als sie so viele Verletzte hatten. Beendet wurde das ganze mit einer Hinrichtung, die sie über Funk mit angehört hatten. Die Dunkelhaarige hatte es nicht mit anhören wollen, konnte aber auch nicht weg. Sie hatte neben Alena gesessen und sich an ihre Hand geklammert.
Dieser Negan war ein wirklich schlimmer Mensch und dessen Tochter war nicht viel besser. Sie kannten alle die dort saßen. Sunny, die Mutter von Lexie war da gefangen. Damon, welcher zu der Zeit zu den Ridern gehörte und mit Kasumi vor ein paar Jahren zu ihnen kam. Brandon, welcher der Bruder von Grace war, die auch schon lange zu den Ridern gehörte und 2020 wieder zu ihnen gefunden hatte. Duo, welcher Grace damals zu ihnen brachte und mit Brandon zusammen gekommen war und auch Hayden saßen bei der Hinrichtung bei diesen schlimmen Menschen. Sie alle waren geschockt als Brandon erschossen wurde. Ayumi hatte vor allem Mitleid mit Hayden, die sich sicherlich die Schuld gab. Mit Alena, die ihrer Schwester nicht beistehen konnte und Duo, der seinen geliebten Menschen verlor. Die Dunkelhaarige hatte abends allein in ihrem Bett gelegen und geweint. Wenn sie da gewesen wäre und ihren Bruder verloren hätte…darüber hatte sie nicht nachdenken wollen.
Zu allem Überfluss war in dieser Zeit auch ihr Anführer Jace verschollen. Jetzt hatten sie nicht nur nach Hayden zu suchen, sondern auch nach Jace und seine Frau Talinda. Samuel, der Großvater von Lexie, hatte den Job des Präsidenten so lange übernommen. Scheinbar hatte er einen guten Draht zu Negan, denn im Januar 2022 hatten sie Hayden zurück bekommen. Die First Seven und wichtige Leute wie ihr Bruder, wussten sicherlich, dass Samuel und Negan Brüder waren. Das haben aber nicht alle Rider erfahren. Diese Zeit endete mit einem schlimmen Angriff auf Balar, mit welchen sie befreundet sind. Und dann war alles vorbei gewesen. Sie hatten endlich wieder ihren Frieden und konnten sich um den Wiederaufbau kümmern. Bei ihnen war zum Glück nicht so viel zerstört worden, dafür halfen sie aber in Balar und im Cottage, wo sie mehr Schäden hatten. Das alles lag jetzt gute 9 Monate zurück und der Alltag war wieder eingekehrt. Für Ayumi war das erleichternd, auch wenn sie jetzt viele Sorgen wegen ihrer besten Freundin hatte. Alena verhielt sich anders und zog sich viel von allen zurück. Ein bisschen Angst hatte die Dunkelhaarige, dass sie so werden würde wie ihr Bruder.
Aber heute wollte sie sich nicht von allem runterziehen lassen. Sie freute sich darauf mit Ookami zusammen unterwegs zu sein. Natürlich würde sie in erster Linie nach Stoffen, Fäden und ähnlichem suchen, aber sie wollte auch nach Geschenken Ausschau halten. Weihnachten würde auch in 2 Monaten anstehen und da konnte man sich ja schon einmal Gedanken machen. „Ich bin startklar.“, lächelte sie ihren Bruder an, als sie ihre Jacke geholt hatte und fertig war. Sicherlich würden sie eins der Autos nehmen, um in die nächste größere Stadt zu kommen. Gerade Modegeschäfte wurden nicht viel ausgeraubt und man fand da immer etwas. Vielleicht würden sie auch in eine Mall fahren, wenn ihr Bruder es für gut empfand. Ansprüche würde sie da keine stellen, würde ihr Bruder eh nicht beachten.

@Tsutomu Aiba

//Ich hoffe du kannst damit was anfangen. Hab mal so grob alles irgendwie da rein gepackt. Auch Leute, mit denen sie Kontakt hatten und sie gerade im Plot wohl wichtig waren.

zuletzt bearbeitet 08.01.2023 18:24 | nach oben springen

#2

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

28.10.2022 09:44
Tsutomu Aiba Tsutomu Aiba (gelöscht)
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Als seine kleine Schwester ihn vor ein paar Tagen um diesen Besorgungsausflug gebeten hatte, hatte er zunächst nur skeptisch die Augenbraue nach oben gezogen. Eigentlich hatte er für solche Sachen weder Zeit, noch hatte er Lust darauf den Babysitter zu spielen. Immerhin gab es Leute, die bei ihnen für solcherlei Besorgungen zuständig waren. Warum sollte er sich also jetzt damit rumärgern. Aber er kannte seine Schwester nunmal auch schon ein paar Jahre. Andere zu behelligen, wenn ihr aufgefallen war, dass etwas fehlte, fiel ihr schwer. Also hatte er sich seinem Schicksal ergeben und ihr zugesagt, dass er mit ihr rausfahren würde, sobald sein Terminkalender dies zuließe. Und bevor dieses naive Kind, das nie jemandem zur Last fallen wollte, nachher noch alleine los zog, hatte er ihr heute morgen den Ausflug angekündigt, sobald er mit seinen täglichen Aufgaben durch wäre.

Und nachdem er also die tägliche Bestandsaufnahme von Waffen und Munition durchgegangen war – besser man merkte sofort, wenn etwas fehlte, als erst in einer Woche – und ein paar andere Besorgungsfahrten auf ihre Leute verteilt hatte, hatte er sich zurück zu ihrem Trailer begeben. Damals war er froh gewesen, dass sie schon hier gewohnt hatten, als ihr Vater sich den goldenen Schuß gegeben hatte. In dieser Welt alleine dafür zu sorgen, dass ein kleines Mädchen nicht gefressen wurde oder anderes, war quasi ein Ding der Unmöglichkeit. Zumindest über so lange Zeit. Aber das Wohnen im Clubhaus war für ihn schon immer eine Qual gewesen. Zu viele Menschen, zu viele Gerüche, zu viele Geräusche. Darum war es für ihn in vielerlei Hinsicht einfacher, als er mit seiner Schwester in den Trailer ausziehen konnte. Hier hatte er zumindest ab und an mal seine Ruhe, wenn seine Schwester gerade mal nicht da war. Nicht, dass sie sich groß wagte ihn zu nerven, wenn sie beide zuhause waren, aber sie war nun mal da.

Zuhause angekommen hatte Ookami nur kurz mit einem knappen „Wir können los“ an ihre eigene Tür geklopft. Wie von ihm auch erwartet, musste das Mädchen schon fix und fertig gewesen sein, so schnell wie sie samt Jacke draußen bei ihm stand. Wenigstens etwas, dass bei ihr 100mal besser funktionierte als bei so manchen anderen. Sie folgte aufs Wort und wusste meistens sogar ohne Worte, wie sie sich zu verhalten hatte. Darum sparte er sich auch etwaige weitere Ansagen wie 'Bleib in meiner Nähe' oder ähnliches, als er sich wortlos wieder umdrehte und auf eines der Fahrzeuge zusteuerte – sie würde es ohnehin tun.
Im Auto angekommen drückte er ihr ebenfalls wortlos eine kleine Schusswaffe sowie einen Langdolch in die Hand. Er wusste zwar, dass sie Waffen nichts abgewinnen konnte, aber das interessierte ihn nicht. Wenn sie mit ihm unterwegs sein wollte, musste sie sie nehmen. Für den Notfall, dass es mal doch eng wurde. Seine eigenen Waffen hatte er während der Fahrt auf der Rückbank deponiert – abgesehen von der Glock – die trug er auch jetzt unter seiner Weste.
Der Weg zu ihrem Ziel war nicht besonders lang, aber für die meisten war es mit Ookami in einem Auto trotzdem immer unangenehm. Auch eine kurze Autofahrt konnte ungemütlich werden, wenn eisiges Schweigen herrschte. Aber das interessierte ihn nicht. Er hatte auch keinerlei Ambitionen seiner Schwester zu erklären, wo sie überhaupt genau hinfahren wollten. Aber ihr Weg würde sie heute in eines der Einkaufszentren der Stadt führen, das noch dazu innerhalb einer Einkaufsstraße lag. Wenn er schon mit Ayumi in die Stadt fahren musste, dann konnte die Gelegenheit ja wenigstens nutzen, nach ein paar anderen nützlichen Dingen Ausschau zu halten. Und nützlich konnte heutzutage schließlich vieles sein. Darum war er zu dem Schluss gekommen, je mehr Läden in unmittelbarer Erreichbarkeit waren, umso besser sollte es sein.

Für Ookami war es schon lange Gewohnheit, durch die menschenleeren Straßen der Städte zu fahren. Etwas, was es gerade hier früher wohl nicht gegeben hatte, genauso wie die Stille, die alles umgab. Allerdings sollte man sich von der Ruhe und vermeintlichen Einsamkeit nicht täuschen lassen. Die Untoten lauerten immer irgendwo. Er stellte den Wagen an einer relativ sicheren Stelle. „Unser Ziel liegt ein paar Straßen weiter südlich von hier.“ erklärte er ihr kurz und knapp, während er die Desert Eagle im Holster verstaute. Näher heranfahren wollte er aber nicht, um mit dem Motorenlärm nicht doch etwaige verstreute Zombies anzulocken. Vor allem nicht solange sie sich in einem großen Gebäude aufhalten würden, das nur einen Ein- und Ausgang besaß. Mit der Machete in der Hand machten sie sich also auf den Weg zur Shopping-Mall, dessen Eingangstüren Ookami nach einem prüfenden Blick durch die großen, bodentiefen Fenster, schließlich mit einem bestätigenden Nicken öffnete und seine kleinen Schwester bedeutete, zuerst einzutreten. Drinnen reichte er ihr eine von den beiden großen Stabtaschenlampen, die er eingepackt hatte. Zwar gab es hier vorne genügend Licht durch die große Fensterfront, in den einzelnen Geschäften würde das aber schon wieder ganz anders aussehen.

@Ayumi Aiba

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#3

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

28.10.2022 10:17
Ayumi Aiba Ayumi Aiba (gelöscht)
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Für viele war es nicht einfach mit dem Ookami unterwegs zu sein. Auch Ayumi war schon öfter mit anderen weg gewesen, hatte aber lieber ihren Bruder bei sich. Sie störte sich, zumindest äußerlich, nicht an seiner Art. Eigentlich auch innerlich nicht, auch wenn es sie manchmal traurig machte, dass sich ihr Bruder so verändert hatte. Aber er war immer noch ihr Bruder und damit ihre Familie. Zudem erinnerte sie sich auch an andere Zeiten, an welche sie sich gerne zurückerinnerte. Und irgendwie hatte sie dabei nie die Hoffnung ganz aufgegeben, dass sich ihr Bruder vielleicht doch noch mal öffnete und wieder wie früher wurde. Auch wenn es nur hier im Trailer und zwischen ihnen sein sollte. Schnell war sie zu Ookami gehuscht, als dieser los ging zu dem Auto, welches sie nehmen wollten. Natürlich sah er sich nicht um, aber das erwartete die Dunkelhaarige auch nicht. Ihr Bruder war eben so und damit musste man Leben. Es brachte ja auch nichts, deswegen diskutieren zu wollen. Einige hatten das schon versucht und waren kläglich gescheitert. Denn große Geduld hatte ihr Bruder nicht, wenn es um sich und seine Art ging. Dies war auch einer der Gründe, warum sie keinen groß erzählte, dass es bei ihnen im Trailer nicht anders zuging.
Ruhig setzte Ayumi sich auf den Beifahrersitz und sah überrascht auf die Dinge, welche ihr Bruder ihr auf den Schoß legte. „Ich…“, fing sie an, ehe sie direkt wieder den Mund hielt. Nein, es würde so oder so nichts bringen etwas zu sagen und verärgern wollte sie ihn auch nicht. „Danke.“, hauchte sie daher nur und packte die Waffen weg. Ob sie sie nutzen würde? Umgehen, zumindest grob, konnte sie damit. Wie fast alle bei den Ridern hatte auch sie als Kind gelernt mit den Waffen umzugehen. Allein schon deswegen, dass Alena nicht immer allein dahin gehen musste. Ayumi konnte auch schießen, auch wenn sie schlecht im Treffen war. Aber lieber würde sie eine Schusswaffe nutzen als den Dolch. Bei diesem müsste sie viel zu nah an diese Dinger heran und das war ihn dann doch nicht so geheuer. Natürlich wusste sie, dass die Untoten durch Geräusche und Krach angezogen wurden und damit ein Dolch sicherer wäre bei einzelnen Gegnern zu nutzen, aber sie fühlte sich damit nicht gut bei.
Ruhig saß die Asiatin neben ihrem Bruder, als sie durch die leeren Straßen fuhren. Ihr machte die Stille nichts aus, war sie es doch gewohnt. Klar konnte man sich mit ihrem Bruder auch unterhalten, aber dann bräuchte man auch ein wichtiges Thema, welches sie gerade nicht nur Hand hatte. Als Ookami das Auto stoppte, sah sie sich neugierig um. Hier war sie schon einmal durchgefahren, aber angehalten hatten sie damals nicht. Da war sie aber auch nicht mit ihrem Bruder unterwegs gewesen. „Ok.“, nickte Ayumi, als ihr Bruder ihr mitteilte, dass sie noch ein Stück laufen müssten. Still folgte sie ihm, sah sich dabei aber auch neugierig um. Wenn sie wirklich in die Mall gingen, dann würde sie bestimmt nach noch mehr ausschau halten können.
Sie nahm die Taschenlampe, welche Ookami ihr reichte, und ging vorsichtig in das Gebäude. Unheimlich war es dann doch alles, auch wenn sie sich mit ihrem Bruder am sichersten fühlte. „Da vorne ist ein Plan, wo welche Geschäfte waren. Vielleicht sollten wir da nachschauen, wo die Läden sind, welche wie brauchen?“, zeigte sie auf die Tafel und fragte ihren Bruder leise. Die Tafel selbst war dreckig, aber man konnte sie sicherlich abwischen und darauf noch einiges erkennen. Erst als dieser zustimmte, ging sie auf den Plan zu. In der ersten Etage waren einige Klamottenläden. Zudem gab es einen Stoff- und Wollladen in der zweiten Etage. Sicherlich hatte diese auch Garn, Nadeln und noch mehr was nützlich sein könnte. „Von oben nach unten durch arbeiten?“, fragte sie und sah ihren Bruder an. Ihres waren nur Vorschläge. Entscheiden würde Ookami, wie sie hier vorgehen würden. Ayumi würde sich da auch fügen, denn er hatte deutlich mehr Ahnung, wie sie hier weiter machen würden.

@Tsutomu Aiba

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#4

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

28.10.2022 11:48
Tsutomu Aiba Tsutomu Aiba (gelöscht)
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Wenigstens konnte Ookami sich, wenn er mit seiner Schwester unterwegs war, darauf verlassen, dass sie ihn nicht unnötig mit Klatsch und Tratsch oder belanglosem Zeug voll quatschte oder sogar versuchte ihn in Small Talk zu verwickeln. An solcherlei Gesprächen hatte der siebenundzwanzigjährige nämlich so überhaupt kein Interesse und empfand sie im günstigsten Fall als nervig. Auch während sie durch die Straßen liefen hielt die junge Asiatin sich immer in seiner unmittelbaren Nähe auf, was das babysitten erheblich vereinfachte. Hier in diesem riesigen Einkaufszentrum würde das ganze schon etwas schwieriger sein. Die einzelnen Geschäfte waren klein, verwinkelt, dunkel und außerdem mit allerhand Zeug vollgestopft und mit Regal zugestellt. Viele Versteckmöglichkeiten. Nicht nur für Zombies, auch für Wegelagerer.

Ookami hielt seine Machete in der einen, die Taschenlampe in der anderen Hand und nickte Ayumi zu, als diese vorschlug sich erst mal einen Überblick zu verschaffen. Definitiv kein schlechter Plan. Schon vor der Seuche hatte Ookami solche Orte gemieden, waren sie ihm einfach zu laut und damals von Parfüm und anderen Gerüchen geradezu erdrückend für ihn gewesen. Daher kannte er sich in diesem Gebäude auch nicht wirklich gut aus. Er ging neben ihr her zur Übersichtstafel und versuchte sich aus dem Plan einen Reim zu machen. Problematisch, wenn man zwar wusste, dass dort Buchstaben sich zu Worten verbanden, man aber kaum in der Lage war, diese zu entziffern. Da er jedoch wusste, dass seine Schwester zumindest annähernd des Lesens mächtig war, ließ er ihr in diesem Fall den Vortritt und behielt die Umgebung im Auge, während sie die verschiedenen Stockwerke nach brauchbaren Läden scannte, nachdem er mit der Hand den Staub entfernt hatte. Erst, als sie sich erkundigte, ob sie oben anfangen würden, lenkte er seine Aufmerksamkeit wieder mehr auf die kleine Schwarzhaarige und schüttelte den Kopf. „Nein, wir fangen unten an.“ beschloss er zunächst, seufzte dann kurz. Seine Schwester hatte einfach keine Ahnung, wie es hier draußen zu ging – vor allem in so großen Gebäuden. „Alles, was wir hier unten finden haben wir schon mal und können etwaige Störenfriede unterwegs ausschalten. Wenn wir oben anfangen und etwas schief geht, könnte der Rückweg problematisch werden.“ erklärte er ihr relativ sachlich. Sollte sie irgendwann doch einmal ohne ihn unterwegs sein, hatte er keine Lust, dass sie derartige Anfängerfehler beging und sich damit ernsthaft in Schwierigkeiten bringen würde. Ein umgestoßener Kleiderständer würde in diesem Gebäude wohl ausreichen, um in der herrschenden Stille alle potentiellen Zombies aufzuschrecken und auf ihre Spur zu lenken. Und wer wusste schon, wie viele von diesen unangenehmen Zeitgenossen sich derzeit hier drinnen aufhielten.

Er deutete Ayumi, dass sie vorgehen sollte, immerhin hatte sie jetzt den Plan im Kopf, wo sie hin mussten. Er selbst besah sich auf dem Weg den Gang hinunter die einzelnen Schilder und Schaufenster der Läden, aus denen er deutlich schlauer wurde als aus ihren Werbeaufdrucken, die noch immer an den Glasfassaden hingen. In die meisten Läden warf er zumindest einen kurzen Blick und leuchtete sie mit seiner Lampe aus um sicher zu gehen, dass ihnen kein ungewollter Begleiter folgen würde.

@Ayumi Aiba

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#5

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

28.10.2022 12:33
Ayumi Aiba Ayumi Aiba (gelöscht)
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Ayumi dachte schon lange nicht mehr an die Zeit früher. Hing wohl auch damit zusammen, dass sie gerade mal 7 Jahre alt war, als die ersten Untoten auf den Straßen liefen. Es war eine grauenvolle Zeit gewesen, an die die heute 20 Jährige nicht gerne zurück dachte. Vor allem, weil sie live miterleben musste, wie ihre damals beste Freundin gefressen wurde. Das war sicherlich auch einer der Gründe, warum sie nicht gerne herumlief und so viel Angst für den wandelnden Leichen hatte. So ein einprägsames Erlebnis, war da nicht hilfreich bei gewesen. Zudem hatte sie auch noch gegen die Anweisungen von Tsutomu gehandelt. Ihr Bruder hatte ihr damals gesagt, dass sie sich von den Fenstern hatte fernhalten sollen. Und doch was das Kind damals neugierig gewesen. Schnell hatte sie diese Neugierde aber auch bereut.
Das ihr Bruder nicht lesen konnte, wusste Ayumi, beachtete es aber nicht weiter. Oder eher, sie erwähnte dies nicht. Es war schon immer so gewesen, seit sie denken konnte. So wirklich verstanden hatte sie das erst, als sie mit den ersten Fragen zu ihm gekommen war. Bei Mathe hatte er ihr immer gut helfen können, aber beim Lesen und Schreiben nicht. Aber das war nicht weiter schlimm gewesen. Zwar hatte auch sie ihre Schwierigkeiten damit, aber dafür hatte ihr Alena immer viel geholfen, was ihre Freundschaft nur verstärkt hatte. Auch als sich ihr Bruder so verändert hatte, kam er zu ihr, wenn er Probleme mit Schriftstücken oder ähnliches hatte. Die Listen der Waffen zum Beispiel. Keiner bei den Ridern wusste, dass sie sich um diese Dinge kümmerte. In Ihren Augen war das ein Zeichen ihres Bruders, dass sie ihm nicht egal war. Das er da eher eigennütze Gedanken hinter hatte, wusste sie nicht und wäre ihr wohl auch egal.
Ayumi nickte, als ihr Bruder ihr erklärte, warum sie nicht oben anfingen und das mich auch vor, sich das für die Zukunft zu merken. Das leuchtete sogar ein. „Tut mir leid.“, entschuldigte sie sich automatisch, dass sie einen falschen Vorschlag gemacht hatte und dann auch noch dumm in Gefahr gelaufen wäre. Wenn wirklich was passiert wäre, dann wäre Ookami sicherlich richtig böse geworden. Noch einmal warf sie einen Blick auf den Plan und lief dann vor. Da ihr Bruder das alles nicht lesen konnte und sie auch nicht alles erklären konnte, würde sie ihn führen. Ein wenig machte es die junge Asiatin stolz, dass sich ihr Bruder so auf sie verließ.
„Hier ist das erste Geschäft.“, meinte sie, als sie vor einem Laden stehen blieben. Es gab hier Lederware und Jeans. Sicherlich fanden sie hier einiges, was die Biker gut gebrauchen konnte. Neue Westen, auf welchen sie die Patches aufnähen konnte. Auch Ayumi trug auf ihrer Jacke einen Patch der Rider, genauso wie ihr Bruder. Beide waren unterschiedlich, da die Dunkelhaarige nur ein einfaches Mitglied war, aber Ookami eben nicht. Jeder Rider trug seine Klamotten mit dem Patch, wenn sie die Kolonie verließen.
Vorsichtig betrat die junge Frau das alte Geschäft und sah sich um. Vieles war schon Ewigkeiten nicht mehr benutzt worden und manches auch nicht mehr zu gebrauchen. Der Zahn der Zeit nagte eben an allem. Gerade ging sie auf eines der Regale zu, als sie ein Geräusch hörte. Erschrocken drehte sie sich um und konnte einen kleinen Schrei nicht verhindern. Eine stark verweste Leiche schlurfte auf sie zu. In all den Jahren waren die Untoten immer mehr verfallen und sahen dementsprechend so aus. Zitternd versuchte sie den Dolche zu ziehen, kam aber nicht wirklich an diesen heran.

@Ayumi Aiba

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#6

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

28.10.2022 12:33
Ayumi Aiba Ayumi Aiba (gelöscht)
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#7

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

28.10.2022 13:08
Tsutomu Aiba Tsutomu Aiba (gelöscht)
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Die Entschuldigung seiner kleinen Schwester kommentierte Ookami nicht weiter. Er hätte auch nicht wert darauf gelegt oder erwartet, dass sie sich für ihre Unwissenheit entschuldigte, dennoch empfand er es positiv. Zum einen zeigte es, dass sie genau wusste, dass er mehr Erfahrung hatte und zum anderen machte es deutlich, dass sie seine Entscheidungen niemals in Frage stellen würde. Als Ayumi vor einem der Geschäfte Halt machte, sah er zunächst einmal zu dem Schild hinauf, dann durch die Glasscheibe und nickte schließlich. Im ersten Augenblick ließ sich nichts Verdächtiges feststellen, also betraten sie das kleine Ladenlokal. Wo man hinsah, konnte man Staubschichten ausmachen. Alles in allem ein gutes Zeichen, bedeutete es doch, dass niemand vor kurzer Zeit hier gewesen war. Während Ayumi weiter in den Laden hinein ging um sich die Sachen genauer anzusehen, sah er sich in dem kleinen dunklen Raum um.

Das Geräusch, welches nur einen Bruchteil vor Ayumis Schrei durch das Geschäft ging, hatte er durchaus vernommen und war bereits hinter dem Untoten, als dieser auf seine Schwester zu kam. Mit einer kurzen und schnellen Bewegung bohrte der Blondschopf seine Machete seitlich in den Kopf des verwesenden Leichnams und brachte ihn damit endgültig zum stillstand. Den Blick, den Ookami nun seiner Schwester zuwarf, war hingegen schon eine Stufe mahnender als er noch draußen auf dem Gang gewesen war. „Ruhig.“ zischte er sie an. „Sonst können wir auch gleich in die Mall reinrufen, das die Essenslieferung da ist.“ knurrte er deutlich angespannter und machte dann eine wegwischende Handbewegung. „Jetzt mach schon, sieh dich um.“ befahl er ihr, während er selbst sich an die Tür des Ladens stellte und sich kaum noch bewegte. Jede Bewegung verursachte Geräusche und er versuchte seine eigenen gänzlich abzustellen und Ayumis weitestgehend auszublenden um herauszufinden, ob bereits weitere Zombies auf sie aufmerksam geworden waren. Doch noch konnte er nichts vernehmen. Kein Zeichen für Sicherheit. Nur für erhöhte Alarmbereitschaft. Ookami drehte sich wieder um und besah sich noch einmal den Untoten, den er gerade erledigt hatte und der nun mitten im Gang lag, halb gegen das Regal daneben gesunken. Der Anblick störte den Asiaten nicht einmal allzu sehr. Der Geruch war es, den Ookami unerträglich fand. „Ich warte draußen auf dich.“ verkündete er darum kurz entschlossen und verließ das muffige kleine Geschäft wieder.

Auch hier draußen war weiterhin alles ruhig. Er schaute links und rechts den Gang hinunter und entdeckte direkt neben dem Geschäft, in welchem sie sich gerade befanden, einen Elektronikshop. Die Scheibe war eingeschlagen, aber das musste schon lange her sein, denn die heruntergefallenen Splitter waren auch schon von Staub bedeckt. Die Regale waren damals am Anfang der Pandemie zum großen Teil von Jugendlichen leergeräumt worden, die das Chaos noch cool fanden und sich die neusten Spiele und Konsolen sichern wollten. Heute waren die meisten dieser Kids vermutlich selbst längst schlurfende Fleischfresser. Sein Blick ging noch einmal in die andere Richtung und für einen Moment war er sich unsicher, dort eine Bewegung ausgemacht zu haben, bis er bemerkte dass es nur die Sonne war, die sich über zig Schaufenster und Spiegel hinweg in einem Windspiel reflektiert hatte. Er öffnete noch einmal die Tür zu dem Geschäft. „Fündig geworden?“ erkundigte er sich kurz in die Stille hinein.

@Ayumi Aiba

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#8

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

28.10.2022 13:34
Ayumi Aiba Ayumi Aiba (gelöscht)
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Noch immer stand Ayumi zitternd an der Wand, gegen welche sie sich hat fallen lassen, als der Untote auftauchte. Natürlich hatte sie schreien müssen. Mehr in diesem Moment aus Überraschung als aus Angst. Aber das war wohl auch ihr Glück gewesen, denn noch immer hatte sie den Dolch nicht richtig in der Hand. Aber ihr Bruder war durch den kleinen Schrei auf sie Aufmerksam geworden und die wandelnde Leiche viel zu Boden, wo sie endgültig liegen blieb. „Danke…“, hauchte sie zittrig. Genau aus solchen Gründen war sie einfach nicht gerne hier draußen unterwegs. Am allerwenigsten in Gebäuden. Mit Alena war sie, wenn dann viel in den Wäldern unterwegs. Manchmal auch in kleineren Städten, wo sie aber nicht viel in die Häuser ging. Hier konnte man einfach nicht gut was sehen.
Erst der Befehl von ihrem Bruder, löste sie aus ihrer Starre, in der sie verfallen war. „Entschuldigung!“, haspelte sie schnell und sah noch einmal auf ihren Angreifer. Dieser bewegte sich keinen Millimeter mehr und würde ihr auch nichts mehr antun können. „Ja, ich beeile mich!“, setzte sie sich auch direkt in Bewegung. Ihr Bruder hatte auch recht, mit dem was er sagte. Zudem hatte er es mit seiner Art und seinen Worten auch geschafft, dass sie aus ihrem Schockzustand erwacht war. Sie war wirklich einfach zu ängstlich für diese Welt. Sollte sie was daran ändern? Sie wüsste noch nicht einmal was. Es war auch nicht so, dass sie sich zu Hause unter ihrer Decke verkroch. Sie war einfach nicht gerne zwischen den Untoten. In der Kolonie bewegte sie sich auch frei und unbeschwert. War dort ein liebevolles Mädchen, was sich um ihre Aufgaben und Freunde kümmerte.
„Ok!“, rief sie leise nach vorne, als Ookami meinte er würde draußen warten. Sie wusste, dass ihr Bruder Schwierigkeiten mit Gerüchen hatte. Vor allem wenn sie intensiv waren. Und selbst sie konnte die Leiche riechen, welche auf der anderen Seite des Raumes lag. Noch immer waren ihre Beine ein wenig zittrig, aber sie suchte den Laden trotzdem durch. Es gab keine weitere Tür und ihr Bruder würde am Eingang warten. Da kein weitere von den Untoten auftauchte, würde wohl auch keiner mehr hier sein. Daher beruhigte sie sich langsam wieder etwas und entdeckte dann tatsächlich noch Nützliches. Sie nahm eine der Stofftaschen, die früher an die Kunden gingen, wenn sie was gekauft hatten. Dort befanden sich dann 2 Lederwesten, eine Jeansweste und 5 Jeanshosen, die noch nicht ganz so viele Löcher hatten. Damit konnten sie schon mal etwas anfangen. Mit ihrer Ausbeute kam sie nach vorne, wo ihr Bruder noch stand. „Ja, ich habe ein paar nützliche Sachen gefunden.“, nickte sie und zeigte ihren Bruder die Tasche. „Ich soll sie eben zum Auto bringen und wir suchen dann weiter?“, fragte sie nach. Sicherlich konnten sie auch alle tragen, aber so weit war der Eingang noch nicht weg gewesen. Oder sie stellten alles am Eingang ab und liefen mit allen dann zum Fahrzeug. Letztendlich würde das ihr Bruder entscheiden.

@Tsutomu Aiba

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#9

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

06.11.2022 13:13
Tsutomu Aiba Tsutomu Aiba (gelöscht)
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Während Ookami sich bei seiner Schwester nach dem Stand der Dinge erkundigte, ließ sein Blick das Innere der Mal nicht los. Er stieß die Tür zu dem kleinen Geschäft einmal kraftvoll auf und trat dann einen Schritt zurück, um Ayumi samt Tasche durchzulassen. Anschließend fing er die Tür wieder ab, damit sie nicht krachend ins Schloss fiel. Doch als sie vorschlug, die paar Sachen direkt zurück zum Auto zu bringen, schüttelte Ookami nur kurz aber entschlossen mit dem Kopf, was er mit einem unvermittelten „Nein“ noch unterstrich. „Das Auto steht zu weit und die Sachen darin aufzubewahren wäre für jeden Plünderer quasi ein Geschenk.“ Ganz davon ab, dass in dem Fall auffallen würde, dass dieses Auto anscheinend noch benutzt wurde, somit auch noch über Benzin verfügte, und damit eine gerngesehene Beute für so manchen Dieb wäre. Ganz davon abgesehen ging es ja auch noch um die Zeit, die sie damit verschwenden würden, jedes Mal zum Auto und zurück zu laufen. Immerhin hatten sie nicht direkt im Parkhaus der Mal geparkt. Das war ihm als zu riskant erschienen, sollte das Motorengeräusch doch noch Beißer angelockt haben. Denn dann wäre ihr einziger Rückweg versperrt geblieben. „Gibt es hier einen Outdoor-Shop?“ erkundigte sich Ookami stattdessen bei der Schwarzharrigen und machte eine knappe Kopfbewegung in Richtung Übersichtstafel „Dann könnten wir auf Rucksäcke zurückgreifen. Leicht zu tragen, viel Stauraum.“ Hier unten hatte er tatsächlich noch keinen solchen Laden bisher erblicken können, aber vielleicht hatte seine Schwester ja etwas auf dem Plan ausmachen können, den sie gerade noch studiert hatte. Er griff in der Zwischenzeit nach der Tasche und hängte sie sich über die Schulter, ehe er Ayumi weiter durch den hinteren teil der Mal folgte bis zu dem großen Bereich, wo sich die Rolltreppen befanden, welche allerdings schon lange nicht mehr in Betrieb gewesen waren.

@Ayumi Aiba

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#10

RE: Familienausflug der anderen Art - Tsutomu (Ookami) und Ayumi

23.11.2022 11:59
Ayumi Aiba Ayumi Aiba (gelöscht)
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Ayumi war wirklich froh, dass sie solche Touren eher mit ihrem Bruder machte. Nichts das sie Alena bei sowas nicht vertrauen würde, aber bei Ookami fühlte sich die Jüngere deutlich wohler. Auch wenn das keiner wirklich verstand, so nahm sie ihren Bruder so hin wie er war. Und er kümmerte sich ja auch um sie, was wohl keiner so wirklich sah. Sie liebte ihn einfach und daran würde sich auch nichts ändern! Sie nickte, als Tsutomu verneinte, dass sie die Sachen zum Auto bringen sollten. Natürlich, nur weil gerade niemand zu sehen war, so gab es doch auch genug andere, die auf der Suche nach nützlichem waren. Zumal wohl die wenigstens Klamotten, Stoffe und Sachen zum nähen suchen würden. Gerade diese Dinge war nicht unbedingt wichtig zum Überleben.
„Outdoor-Shop?“, sah sie fragend zu Ookami, ehe er es erklärte. Sie nickte wieder und machte sich direkt daran einen weiteren Plan zu suchen. Ihr Bruder nahm einer der Taschen und sie liefen zu den großen Rolltreppen, die früher wohl viele Menschen transportiert hatten. Gerade hier tummelten sich früher viele Menschen. Jetzt waren hier nur noch Untote zu sehen. Man konnte sie auf den verschiedenen Etagen langschlurfen sehen und hören. Es bescherte Ayumi eine Gänsehaut und sie lief automatisch näher an ihrem Bruder. Wenn sie leise waren, dann würden sie auch nicht entdeckt werden. Zumal die meisten auch weiter weg waren und keine Chance hatten, zu ihnen heranzukommen.
An sich gab es diese an jeder Treppe, in jedem Stockwerk und viel verteilt. Sie fand auch einen weiteren, den sie mit ihrer Hand säuberte. „Wenn wir diesen Gang nehmen, dann kommt da hinten Links einer.“, teilte sie ihrem Bruder mit und zeigte in die erwähnte Richtung. Aus diesem Gang hatte sie auch noch keine von diesen Viechern gesehen. Aber dass es auch dort welche gab, wäre wohl nicht unwahrscheinlich. Rucksäcke waren aber eine ziemlich gute Idee, denn so konnten sie viel mehr tragen. Auch Ayumi würde damit besser laufen können als mit den Taschen. Außerdem könnten sie sich so auch besser verteidigen, denn ihre Hände wären frei.
Leise begaben sie sich in die Richtung, in welcher der Shop lag. Er war auch schnell erreicht. Die Scheiben waren eingeschlagen und man hatte hier wohl vor langer Zeit auch geplündert. Aber Rucksäcke und Wandersachen waren wohl auch wichtiger in dieser Welt. Sicherlich würden sie aber noch was finden, dass hoffte die Asiatin zumindest. „Auf den oberen Etagen habe ich auch noch einen gesehen, wenn wir nicht fündig werden.“, teilte sie Ookami mit, als sie den Laden betraten.

@Tsutomu Aiba

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