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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Cai war erleichtert, dass er sich in Mr Grimes nicht getäuscht hatte. Er war immer noch ein guter Cop. Er wusste, wie man mit schwierigen Situationen umging, und er würde niemals Unschuldige bestrafen oder jemandem vorsätzlich etwas antun. Hätten sie ihn früher getroffen, vielleicht wäre vieles anders gelaufen.
»Danke«, sagte er, als Mr Grimes ihm den Weg zum Haus seines Bruders zeigte. »Für alles. Ich werde sie nicht enttäuschen.« Niemals wollte oder würde er etwas tun, das dieser Kolonie schadete. Vielmehr würde er alles daran setzen, Cottage zu schützen.
Sollte sich Mr Daniels tatsächlich als der Drahtzieher hinter den Entführungen entpuppen, würde er auch sich selbst opfern, wenn er damit verhindern konnte, dass seine Brüder in Gefahr gerieten. Die Kriege sollten aufhören. Die wahre Bedrohung war der Tod da draußen.
In der alten Zeit wären viele Menschen für das, was sie heute taten, im Gefängnis gelandet. Aber auch er hatte begriffen, dass die neue Zeit anders war, ungeachtet dessen, dass ihm das nicht gefiel. Und möglicherweise war der einzige Weg zum Frieden Vergebung. Die Frage war, ob der Punkt bereits überschritten war, an dem eine Versöhnung noch möglich wäre.
Deshalb wollte er einen Weg des Friedens finden. Und darum suchte er die Wahrheit auch nicht, um Vergeltung zu üben, sondern der Wahrheit wegen, um zu wissen wie er dran war. Vielleicht gäbe es sogar die Möglichkeit, mit den Hintermännern von Mr Smith einen Waffenstillstand auszuhandeln, wenn sie noch lebten und wenn er sie denn fand. Ihm war durchaus bewusst, wie utopisch sich dieser Gedanke anhörte, weshalb er ihn auch Mr Grimes gegenüber nicht äußerte.
Natürlich machte es ihm auch Angst, weil er sich nicht verteidigen konnte, und machtlos wäre gegen diese Männer, die Mr Smith erwähnt hatte. Ebenso hätte er keine Chance gegen Negan. Mr Grimes hatte schon Recht, wenn er sagte, jeder sollte sich verteidigen können. Fallen bauen und weglaufen allein, waren schön und gut. Nur wurde er erstmal erwischt und der Gegner nahm ihm die Möglichkeit zur Flucht, saß er in der Falle und war darauf angewiesen, dass Yassen ihn fand und rettete. Und Cai wollte nicht, dass sein Freund sich dann gezwungen sah zu töten. Das eine Mal, als er Menschen getötet hatte, reichte vollkommen.
»Mr Grimes«, fragte er schließlich vorsichtig. »Denken Sie die Kolonien hier im Osten können irgendwann zumindest einen Waffenstillstand aushandeln? Also Balar, Cottage, die Rider mit ... Paradise? Oder haben Negan und Paradise in Ihren Augen zu viel Schlechtes getan?« Er könnte es verstehen, wenn der Groll vieler Menschen auf Negan zu groß wäre. Allein das, was er selbst gesehen hatte, war traumatisierend genug gewesen. Er wollte nicht, dass sich so etwas wiederholte.
@Rick Grimes
Sind auf dem Weg zu @Glenn Rhee und @Maggie Rhee

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zuletzt bearbeitet 09.01.2023 10:51 |
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Rick lag es noch immer schwer im Magen das Cai bei diesen Menschen lebten welche einfach Sinnlos einen Mord zu gelassen hatten, welche ein Kind bei sich gefangen gehalten hatten, nein das war ein wenig schwer zu verstehen. Doch er wusste das Cai nichts dafür konnte, der kleine würde nie jemand etwas tun da war er sich sicher.
Sicher war die Zeit in der sie nun lebten vollkommen anders, doch er hoffte wirklich das es irgendwann mal wieder wir früher werden würde.
Der Tot da draußen war wirklich genug in seinen Augen, da wollte er nicht noch einmal einen solchen krieg erleben. Er hatte auf all dies einfach keine Lust mehr doch es würde immer solche irren geben welche anderen einfach das Leben zur Hölle machen wollten weil sie Spaß daran hatten.
Sicher sollte sich jeder Verteidigen können, in dieser Zeit musste man das einfach tun, selbst judith hatte das sehr früh lernen müssen.
Langsam lief er neben Cai her um ihn zu Gleen und Maggie zu bringen wo bei er einen Moment stehen blieb als Cai wegen dem Waffenstillstand fragte. "Mit Negan und seinen Verbündeten wird es in meinen Augen nie eine Art Waffenstillstand geben, man kann ihnen nicht trauen, und vor allem Negan und seinen Leuten sollte man kein Wort glauben was über seine Lippen kommt."
Für Rick würde es da nie ein Bündnis oder der gleichen geben. Es war nicht der Groll wegen dem letzten Angriff der Rick so denken ließ eher die ganzen Ereignisse welche sie mit Negan hatten, das Paradies war in seinen Augen nicht viel besser, immerhin haben diese zu gelassen das Negan einen Unschuldigen tötete.
"Lass uns weiter gehen Cai, ich bin mir sicher Gleen freut sich dich wieder zu sehen." Er lief langsam weiter und hielt vor einer der Hütten an und klopfte an. "Ich bin mir sicher das Gleen zu Hause ist, zumindest weis ich nicht das er raus gegangen ist.
@Cai Zhuang
@Glenn Rhee
@Maggie Rhee
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Maggie stellte den letzten Teller vom Mittagessen in den Schrank und war einen Blick aus dem Fenster. Der Winter kam in großen Schritten näher und sicher würde es auch nicht mehr lange dauern, bis der Schnell alles um sie herum wieder verschluckt hatte und sie ihren beiden Männern zuschauen konnte, wie sie im Schnee spielten. Maggie drehte sich um und ging in Richtung Wohnzimmer, wo sie die besagten auch sah.
Glenn saß mit Hershel auf dem Boden. Die beiden hatten ein altes Kartenspiel in der Hand und spielten irgendein Spiel, von welchem Maggie die Regeln bis heute nicht verstanden hatte. Doch das war ihr auch vollkomen egal. Viel mehr erfreute sie es und ließ ihr Herz aufgehen, wenn sie die beiden zusammen sah. Noch vor knapp zwei Jahren, hätte sie niemals gedacht, dass sie dieses Bild jemals wirklich sehen würde. Wie Glenn mit seinem Sohn ein normales Leben führte. Nun, jedenfalls so normal, wie es in einer solchen Welt sein konnte. Doch alleine, dass Hershel nun mit seinem Vater aufwachsen konnte.
Seufzend lehnte sie sich in den Türrahmen, während sie noch immer die beiden beobachtete. Es tat gut, dass nach all dem Leid und dem Krieg, in welchen sie verwickelt waren, nun endlich wieder die gewohnte Stille und der Frieden im Cottage herrschte und sie hoffte dabei auch, dass die Kolonien, egal ob jetzt das Cottage oder eine andere, welche ebenfalls betroffen war, nun endlich zur Ruhe kommen konnten und dies dauerhaft und nicht nur, während der Feind sich hinter seinen Mauern verkrochen hatte und sich die Wunden leckte. Zu oft waren sie in einen solchen Konflikt verwickelt worden und noch mehr, hatten sie dabei mit den Verlusten zu kämpfen. Irgendwann wurde man dem einfach müde und sicher würde es ihr auch so gehen, wenn sie nicht Glenn und Hershel hatte, für die sich ein Kämpfen jeden Tag aufs eue lohnen würde.
Maggie wollte sich nun gerade zu den beiden gesellen, als es an der Tür klopfte "Hatte sich heute noch jemand angemeldet?" fragte sie ihren Mann und winkte dann ab "Ich schaue mal." sie selber, erwartete niemanden, was aber nicht hieß, dass nicht jemand vorbeischaute. Sie öffnete die Haustüre und nahm als erstes Rick war "Rick." sagte sie lächelnd und ließ ihren Blick dann über den Fremden neben ihr gleiten, was sie kurz stutzen ließ "Willst du zu mir oder zu Glenn? Und wen hast du uns da mitgebracht?"
@Glenn Rhee @Cai Zhuang @Rick Grimes


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Glenn war immer noch verwundert darüber, dass sein Leben so ruhig geworden war. Er lebte nun schon einige Zeit wieder bei seiner Familie und seinen Freunden. Die Anfangszeit war schwer gewesen, gerade auch für seine Frau Maggie. Aber sie hatten es zusammen tatsächlich geschafft. Nach und nach waren auch immer mehr Erinnerungen zurückgekommen. Die meisten, seit der ganze Scheiß los gegangen war. Seine Kindheit und sein Erwachsenwerden hatten leider immer noch die meisten Lücken. Einiges war ihm aber auch wieder eingefallen. Das er liebevolle Eltern hatte, Schwestern, die jünger als er waren und auch zwei Brüder, die nicht bei ihnen lebten. Die Gesichter waren noch recht verschwommen und auch die Namen waren ihn noch nicht wieder alle eingefallen, aber immerhin wusste er schon wieder mehr.
Auch waren ihn seine späteren Abenteuer eingefallen. Wie er Rick kennengelernt hatte und vor allem auch sein erstes Treffen mit Maggie. Vieles war nach und nach wieder zurückgekommen, was ihn sich vollständiger fühlen ließ. So kam er auch immer besser mit seinem Leben hier zurecht, auch wenn er natürlich immer noch Anfälle hatte. Diese würden wohl auch nie ganz aufhören, wenn er Jason glauben konnte. Natürlich war die Medizin hier nicht so gut wie damals und es fehlten einige an Geräten, aber soweit hatte der Arzt es diagnostizieren können. Es grenzte wohl auch an einem Wunder, dass er überhaupt noch lebte. Da war es wohl ein geringer Preis, dass er diese Anfälle hatte und seine linke Seite beeinträchtigt war. Er kam damit auch eigentlich ganz gut zurecht.
„Nicht das ich wüsste.“, sah Glenn verwundert auf, als er das Klopfen vernahm. Er folgte Maggie, als diese zur Tür ging. Natürlich konnte auch Hershel nicht still sitzen und folgte seinen Eltern. „Hey Rick!“, größte auch der Koreaner ihren alten Freund. „Kommt ruhig erst einmal rein.“, bat er und nahm seine Frau in den Arm, so das sie Platz zum hereinkommen hatten. Irgendwie kam ihm der junge Mann bekannt vor. Da regte sich was in seinem Kopf, dass dies wichtig war.
@Rick Grimes @Cai Zhuang @Maggie Rhee



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Cai entging nicht, dass Rick sich Sorgen machte. Er sagte es nicht, aber es würde Cai nicht wundern, wenn Rick ihn am liebsten hierbehalten würde. Wäre da nicht Yassen, hätte Cai vermutlich sogar ja gesagt. Vielleicht sollte er nachher doch nochmal raus. Nachts war es gefährlich. Aber solange er in der Nähe der Kolonie blieb, könnte er ja jederzeit zurück. Nein. Rick würde das niemals zulassen. Glenn erst Recht nicht. Und Yassen würde ihm den Kopf waschen, wenn er wirklich da draußen war und ihn allein in der Nacht durch einen Wald schleichen sah. Früher hatten sie das aber doch auch getan, nur eben nie allein. Es gab immer nur ein in der Gruppe oder mit Yassen, keine Alleingänge. Diese Reise war seine erste richtige Reise allein. Insgeheim war Cai stolz auf sich, dass es bisher so gut gelaufen war. Er hatte es geschafft Lian zu finden, Maelle zu finden, sogar Mr Grimes, Carl und Glenn. Dann musste er jetzt nur noch nach seinem Vater suchen. Wenn er lebte, würde er ihn auch finden. Da war er sich ganz sicher.
Es betrübte ihn, dass Rick nichtmal einen Waffenstillstand in Betracht zog. Andererseits konnte er nachempfinden, wie sich der Sheriff fühlte. Die ganze Situation war vertrackt. An seiner Stelle, würde Cai Negan auch abgrundtief hassen. Und er war nahe daran es selbst zu tun, ihn zu hassen. Nicht nur wegen Februar. Sondern auch dem, was Rick ihm anvertraut hatte. Negan hatte seinen Bruder verletzt, ihn fast umgebracht. Wegen Negan hatte Glenn eine Amnesie und seine Frau sogar zeitweise nicht mehr erkannt. Das war einer dieser Momente, in denen sich Cai wünschte so sein zu können, wie Yassen. Doch er wäre nich mehr er selbst, wenn er eine Waffe in die Hand nehmen und töten würde. Und niemals wieder sollte Yassen wegen ihm töten müssen. Daher würde er auch den Teufel tun und Yassen einen Grund dafür geben, etwas das sich als schwieriger herausstellte, als gedacht, wenn er daran dachte, dass Negan und vor allem Mr Daniels etwas mit den Männer zu tun haben könnten, die Mr Smith erwähnt hatte.
In Gedanken versunken, folgte er Rick zu dem Haus, wo Glenn jetzt wohnte. Ja, wenn Glenn sich an ihn erinnerte, würde er sich sicher freuen. Aber Cai machte sich keine so großen Hoffnungen, dass das sofort der Fall sein würde. Als sie vor der Tür standen, wurde er wieder nervös. Doch ließ er sich die Unruhe nicht anmerken. Was sollte schon schief gehen? Schlimmer als ein nicht sofortiges Erkennen konnte es schlecht geben. Oder doch? Würde es Glenn aufregen, wenn er erfuhr, wo Cai jetzt lebte? Würde er ihn wieder gehen lassen, oder um jeden Preis bei sich in Sicherheit wissen wollen?
Da öffnete jemand die Tür. Es war nicht Glenn, sondern seine Frau. Zumindest ging Cai davon aus, dass die Frau, die die Tür aufmachte, Glenns Frau sein musste. Sie sprach Rick an, weswegen Cai erstmal schwieg und abwartete. Irgendwie steckte das noch tief in ihm drin, Mr Smith Regeln, dass er ihm das Reden überlassen sollte, wenn sie gemeinsam unterwegs waren. Außerdem lähmte ihn die Nervosität gerade zu sehr. Es war so viele Jahre her. So viel war seither passiert. Und mit dem Wissen über das was Negan getan hatte, fühlte er sich nicht unbedingt besser.
Keine zwei Sekunden, nachdem die Frau die Tür geöffnet und Rick angesprochen hatte, sah er Glenn und einen kleinen Jungen hinter der Frau auftauchen. Der Junge erinnerte Cai an alte Kinderbilder von Glenn, die ihm sein Vater mal gezeigt hatte und an seine eigenen Kinderbilder. Der Junge löste die Nervosität ein wenig, lenkte seine Aufmerksamkeit auf diesen.
Glenn schien ihn nicht zu erkennen. Das schmerzte, aber zugleich erleicherte ihn der Anblick seines Bruders und dessen Familie ungemein. Es ging Glenn gut. Er hatte eine Familie, der es auch gut ging. Irgendwie trieb ihm das Tränen in die Augen. Er hatte ihn vermisst. Wäre damals nicht das Telefon ausgefallen, und hätte er seinen Vater nicht erreicht, dann hätte er Glenn angerufen, damit er vorbei kam und seine Mom zum Krankenhaus brauchte. Sie wären nie getrennt worden.
@Rick Grimes
@Glenn Rhee
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Sicher würde er ihn am liebsten hier behalten doch er wusste das er Cai nicht aufhalten würde können, er spürte das er dort wo er lebte glücklich war und einen Menschen hatte welcher ihm wichtig war. Rick würde Cai nachts sicher nicht nach draußen gehen lassen, dort war es zu gefährlich, und er wollte nicht das ihm etwas geschah, er machte sich da eh immer Sorgen um jeden der nach draußen ging.
Nach dem er Cai wirklich alles erzählt hatte lief er langsam Richtung dem Haus in dem Glenn mit Maggie lebte immerhin wollte er Cai zu seinem Bruder bringen, sicher hatte er dabei einen kleinen Hintergedanke, doch ob dieser wirklich in Erfüllung gehen würde, würde sich zeigen.
Als Maggie die Tür öffnete lächelte Rick leicht. "Ich wollte zu euch beiden. Und Cai bei zu euch bringen." Sein Blick wanderte zu Glenn als dieser auch an der Tür erschien und ihn und Cai erstmal herein ließ. Sein Blick wanderte zwischen Glenn und Cai hin und her und er klopfte Cai leicht auf den Rücken denn er war sich sicher das Glenn sich noch erinnern würde, das dieser Cai erkennen würde, es brauchte eben nur Zeit.
Langsam trat er ein und sah zu Hershel welcher hinter Glenn stand. "Schön euch zu sehen." Rick wartete das Maggie oder Glenn vor gingen, ehe er ihnen folgte. Es beruhigte ihn das Glenn sich nach und nach immer wieder an Dinge aus der Vergangenheit erinnerte und er war froh das er wieder bei ihnen war.
@Maggie Rhee
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@Cai Zhuang
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Natürlich war es am Ende des Tages nichts ungewöhnliches, dass jemand bei ihnen klopfte, trotzdem hatte sie nicht damit gerechnet und noch weniger mit Rick und dann auch noch mit einer Fremden Person, was Maggie zwar nach außen hin freundlich wirken ließ, sie sich aber trotzdem anspannte. Auch jetzt, wo sie Glenn wieder an ihrer Seite hatte und sie mit ihm und Hershel nun endlich eine Familie waren, fiel es ihr schwer, nicht immer gleich das Schlechte in einer fremden Person zu sehen, was sie innerlich Seufzen ließ. Sicherlich würde Rick niemanden in ihr Haus bringen, der eine potenzielle Gefahr für ihre Familie darstellen würde.
Maggie entspannte sich schließlich erst ein wenig, als sie Glenns Anwesenheit neben sich spürte und er seinen Arm schließlich um sie legte "Cai?" wiederhole sie und schaute schließlich von Rick zu dem Fremden, der nun einen Namen hatte, ehe sie den Kopf schüttelte "Glenn hat Recht, kommt rein. Einfach durch ins Wohnzimmer." sie ließ die Fremden eintreten, schloss die Türe und folgte dann dem Rest in das Wohnzimmer, in welchem man noch genau sehen konnte, wo Hershel und Glenn bis zum Klopfen noch mit den Karten gespielt hatte, welche Maggie nun gemeinsam mit ihrem Sohn aufhob und ordentlich wieder verstaute. Immerhin waren solche Dinge selten und man musste sorgsam damit umgehen. Etwas, was sie auch Hershel von Anfang an immer gesagt hatte. Nichts durften sie als selbstverständlich ansehen. Nicht ihr Dach über dem Kopf, das sie immer etwas zu Essen hatten und noch weniger, dass sie zusammen waren. Das Glenn heute wieder mit ihnen zusammen saß, war das beste Beispiel "Setzte euch bitte." sie deutete auf eines der Sofas und deutete ihrem Sohn an sich zu seinem Vater zu setzten.
Ihr Bauchgefühl sagte ihre, dass dies kein typischer Sonntagnachmittag Besuch war. Weswegen sie kurz tief einatmete und sich dann zu ihren beiden Männern setzte. Glenn zu ihrer linken, wobei sie automatisch und Beiläufig nach seiner Hand griff und ihre Finger mit seinen verschränkte, während ihr Blick sich auf Rick und Cai heftete "Ich nehme mal an, es gibt einen Grund für euren Besuch und dass Cai ausgerechnet zu uns gebracht wird?!" fing sie schließlich mit fester Stimme an und legte den Kopf fragend und auch skeptisch etwas schräg. Saß schließlich ihre ganze Familie ungeschützt einfach auf dem Präsentierteller.
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Wenn Glenn eines hasste, dann das er sich einfach immer noch nicht an alles aus seiner Vergangenheit erinnerte. Im normalen Alltag stört es ihn meistens nicht. Im Cottage hat er sich eigentlich an alles, was er mit der Gruppe zusammen erlebt hatte, erinnert. Zumindest an die wichtigsten Sachen. Maggie hatte ihm viel dabei geholfen, genauso wie Rick und Daryl. Mit ihnen hatte er sich am meisten unterhalten und viel erfahren. Sie hatten aber auch seit dem Ausbruch verdammt viel zusammen erlebt. Doch die meisten Erinnerungen aus seinem Leben vor dem Ausbruch waren schwerer zu fassen. Lag wohl viel auch daran, dass er niemanden hatte, der ihn an diese Zeit erinnerte. Seine Familie schien tot zu sein und Freunde aus der Zeit ebenfalls. Das machte das Erinnern nicht gerade einfach. Weswegen es jetzt gerade, als dieser vermeintlich Fremde junge Mann vor ihnen stand, eine Situation war, die Glenn hasste.
Bei dem Namen, den Rick ihnen nun nannte, regte sich mehr in seinen Gedanken. Der Name Cai kam ihm bekannt vor! Allerdings bahnten sich auch direkt wieder Kopfschmerzen an. Die hatte er meistens, wenn er sich anfing an etwas zu erinnern, oder wenn ein Anfall anstand. Letzteres wäre jetzt wirklich ungünstig. Mit zusammengekniffenen Augen lief er mit seiner Frau an der Seite und den anderen ins Wohnzimmer, wo sie sich setzten konnte.
Wieso kam ihm dieser junge Mann so bekannt vor? Er wollte sich erinnern! Das er Schmerzen hatte, bemerkte Maggie meist als erstes, aber auch Rick kannte die Anzeichen, wenn sich seine Kopfschmerzen bemerkbar machten. Es war aber auch nicht wirklich verwunderlich, dass so ein Angriff Spuren hinterließ. Vielleicht sollte er sich noch mal nachträglich bei Negan dafür bedanken, dass er ihm das Leben so versaut hatte! Immerhin war er noch am Leben, das war wenigstens etwas Gutes.
Verkniffen rieb er sich die rechte Schläfe und sah Cai an. „Es hat was mit mir zu tun, oder?“, stellte Glenn die Frage in den Raum. Man konnte hören, dass er schmerzen hatte, weswegen ihn Maggie und Rick sicherlich besorgt ansahen. „Nur Kopfschmerzen.“, beruhigte er die beiden. Ein Anfall machte sich nicht bemerkbar. Die Anzeichen kannte er nun auch schon zu genüge. Aber diese dämlichen Kopfschmerzen war er auch langsam leid. Vor allem, wenn es scheinbar wichtig war. Der Koreaner sah sich Cai noch einmal genau an und bemerkt, dass dieser wohl enttäuscht war. Oder bildete er sich das nur ein? „Es tut mir leid Cai. Sicherlich sind dir meine Narben im Gesicht aufgefallen? Ich wurde vor Jahren niedergeschlagen und habe seitdem mein Gedächtnis verloren. An vieles erinnere ich mich, allerdings an wenig vor dem Ausbruch. Wenn wir uns aus dieser Zeit kennen, dann muss ich dich bitten mir auf die Sprünge zu helfen. Du kommst mir bekannt vor, aber ich weiß nicht vorher.“, erzählte Glenn. Ein Geheimnis machte er hier nicht daraus. Wenn Rick den jungen Mann zu ihnen brachte, dann hatte er einen Vertrauensbonus verdient.
@Cai Zhuang @Rick Grimes @Maggie Rhee



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Die ganze Situation überforderte ihn nun doch ein wenig. Da tat es gut, Mr Grimes dabei zu haben. Trotz dessen, was er Rick anvertraut hatte und was sie nun wie eine dunkle Wolke begleitete, fühlte er sich in der Nähe des Sheriffs fast so, wie in Gegenwart seines Vaters. Das schenkte ihm die nötige Kraft besser damit umzugehen, dass Glenn sich an so wenig erinnerte. Für einen Moment spürte er die Last der Vergangenheit auf seiner Brust, das Wissen, das Mr Grimes mit ihm geteilt hatte. Unweigerlich nagte sein Gewissen an ihm, obwohl er nichts Falsches getan hatte, nur an einem Ort lebte, bei Menschen, die, ja, die indirekt zumindest die Schuld am Gesundheitszustand seines Bruders waren. Wenn Mr Daniels ein Freund dieses Negans war, was bedeutete das dann? Die Wahrheit macht dich frei. Sein Vater hatte das immer gesagt. Aber die Wahrheit tat manchmal auch sehr weh, wie ein Pfeil, der direkt das Herz traf und dort stecken blieb, nicht um zu töten, sondern um die Wunde zu entzünden, wie ein Feuer, dass dann ewig dort brannte. Er schluckte den Schmerz hinunter.
Glenns Frau sprach an, dass es wohl einen Grund dafür gebe, dass Mr Grimes Cai zu ihnen gebracht hatte. Cai spürte, wie er nickte. Dabei kam er sich vor wie eine Marionette, die mehr reagierte, denn agierte. Sein Blick fiel auf den Jungen, der ihn mit großen, neugierigen Augen ansah. Für einen Augenblick glaubte er, das Kind sei in der Lage in seine Seele zu sehen, was natürlich nicht möglich war. Innerlich zuckte er zusammen und wandte sich an seinen Bruder. Ja, es hatte etwas mit ihm zu tun. Beschämt sah er zu Boden. Was sollte er sagen? Die Wahrheit? In einem Buch hatte er mal gelesen, dass man Menschen mit Amnesie nicht einfach sagen sollte, was man wusste, weil sie dann nie wissen würden, ob es die Wahrheit sei. Doch wie sollte Glenn sich ohne Anhaltspunkte erinnern? Sie hatten einander seit 12 oder mehr Jahren nicht mehr gesehen. Er hatte die Jahren nicht gezählt. Tränen sammelten sich in seinen Augen.
Also tat er das, was er so lange nicht mehr getan hatte, mal abgesehen von seinem Wiedersehen mit Mr Grimes. Er stand auf, ging auf ihn zu und umarmte ihn einfach. "Mr Grimes hat es mir erzählt", flüsterte er. "Was passiert ist. Es tut mir so leid." Es tat ihm leid, dass er bei Menschen lebte, die mit Negan befreundet waren, dass er in Balar gewesen war und danach nicht mit Yassen aus Paradise geflohen war, dass ein Teil von ihm immer noch an Mr Daniels glauben wollte. Langsam löste er sich wieder von seinem Bruder, auch wenn er sich lieber ganz fest an ihn gekuschelt hätte. "Wir haben uns das letzte Mal vor der dem Ausbruch der Seuche gesehen."
Er setzte sich wieder und nahm einen tiefen Atemzug. Was könnte er tun, um Glenn zu helfen?
"Erinnerst du dich an Atlanta?" Nein. Das brachte sicher wenig. Aber moment. Vielleicht halten die Mini Portraits, die er von seinen Eltern gezeichnet hatte und seither in seinem Rucksack, in einer kleinen Mappe mit sich herumschleppte, einfach nur weil er auf diese Weise seine Eltern bei sich haben konnte. "Warte, ich hab' etwas, das dir vielleicht hilft." Flink öffnete er seinen Rucksack, in dem sich abgesehen von seinem Kletterequipment nur eine leere Flasche und die Mappe befanden. Er holte sie heraus und reichte Glenn die Bilder. Shinya hatte ihm geholfen, dass die Portraits gut geworden waren.
"Löst das etwas aus? Erinnerungsfetzen?", fragte er hoffnungsvoll. "Cai Zhuang, das ist mein voller Name." Er wollte nicht zu viel vorwegnehmen und hoffte, dass ihm die Bilder, sein voller Name und Atlanta irgendetwas sagten, ihm halfen sich selbst zu erinnern.
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zuletzt bearbeitet 18.04.2023 22:23 |
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Sein Blick lag sanft auf Maggie und nickte leicht, es hatte so vieles eine Bedeutung und er wollte doch nur eins das Cai auch Glenn wieder sah immerhin waren diese doch Brüder, vielleicht war dies auch ein Punkt damit Cai bei ihnen blieb, doch dies würde Rick nie erzwingen wollen, jeder sollte selbst entscheiden können wohin er ging oder wo er blieb.
Sanft legte Rick Cai eine Hand auf die Schulter und drückte diese leicht um ihn ein wenig Mut zu geben, er wusste das Cai nervös war, das waren sie sicher alle. Immerhin konnte keiner sagen ob Glenn sich an Cai erinenrte, ob er wusste wer dieser junge Mann war, welchen Rick zu ihm brachte.
Rick lächelte leicht als Cai Glenn umarmte und lehnte sich entspannt zurück. Ja Rick hatte ihm gesagt was geschehen war, zumindest das was er selbst wusste. Er selbst hasste sich dafür das sie Glenn damals im Stich gelassen hatten, sie hätten etwas tun müssen.
Rick sah zu den beiden und hoffte das Gleen sich zumindest ein bisschen erinnern würde, er wollte ihn nicht unter druck setzen, sie alle ließen ihm die Zeit die er brauchen würde doch er hatte eben auch Angst das etwas anderes geschehen würde.
Aufmerksam beobachte Rick was Cai da tat und was dieser da aus seinem Rucksack holte. Damit hatte rick jetzt nicht gerechnet das Cai dort Bilder hatte welche Glenn tatsächlich helfen könnten, doch man konnte sich eben nie sicher sein. Nun war auch Rick mehr als gespannt ob all dies etwas auslösen würde, und Rutschte dabei ein wenig auf dem Stuhl hin und her welchen Maggie ihm angeboten hatte.
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@Lyanna Lockhart als info wegen Bl
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Maggie überkam jedes Mal ein absolutes Gefühl der Hilflosigkeit, wenn sich bei Glenn wieder diese Kopfschmerzen ankündigten. Noch schlimmer war es, wenn es ein Anfall war. Ja, sie war jeden Tag aufs neue Dankbar, dass er lebte und so vor allem seinen Sohn noch erleben durfte, trotzdem blieb da auch immer diese Wut auf Negan, welche sie wohl nie verlieren würde und die vor allem jetzt auch kam, als sie ihren Mann besorgt ansah. Das er sie beruhigen wollte, änderte daran auch nicht viel. Außerdem stand da noch immer die Frage im Raum, weswegen Rick den jungen Mann zu ihnen gebracht hatte. Rick tat selten etwas ohne Grund und so war die gespannte Stimmung im Raum mit den Händen greifbar.
Sie lauschte den Worten ihres Mannes und schüttelte den Kopf "Und das ist nichts, wofür du dich entschuldigen musst." sagte sie typisch Maggie bestimmend. Immerhin wurde er niedergeschlagen und hatte sich dieses Schicksal nicht ausgesucht. Ein kurzer Blick, legte sich auch auf ihren Sohn, welcher die Situation natürlich neugierig beobachtete. Das Maggie Glenns Geschichte immer wieder aufs neue traf, sollte niemanden wundern, doch wie Cai nun auf diese reagierte, ließ sie die Stirn in Falten ziehen und während sie den beiden Männern den Raum gab, damit sich Cai auch neben ihren Mann setzten konnte und aufstand um zu Hershel zu gehen, blickte sie fragend von Rick zu den beiden Männern und wieder zurück.
Ruhig lauschte sie nun Cais Worten, wobei sie auch immer wieder zu ihrem Mann schaute und hoffte, dass dies alles nicht zu viel für ihn war. Sie wusste selber nur zu gut, wie anstrengend es sein konnte, wenn er mit Erinnerungen konfrontiert wurde und versuchte, diese in seinem Gedächtnis hervorzurufen. Selbst Hershel schien zu spüren, wie sich die ganze Stimmung im Raum änderte und schaute kurz fragend zu seiner Mutter. Maggie schenkte ihm ein Lächeln und legte ihm beruhigend die Hände auf die Schultern, ehe sie ihre Augen wieder auf ihren Mann legte "Glenn wenn es dir zu viel wird..." sagte sie besorgt und wusste, dass sie nicht weiter sprechen musste. Er würde wissen, was sie damit sagen wollte. Das letzte was sie wollte war, dass die Kopfschmerzen schließlich doch noch einen Anfall hervorrufen würden. Doch wusste sie auch, dass Glenn hoffentlich seine Grenzen kannte.
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Glenn lächelte freundlich, wenn auch leicht verkniffen durch die Kopfschmerzen, als Cai sich entschuldigte und ihn umarmte. Einen Moment hatte er sich kurz versteift, da er damit nicht gerechnet hatte, aber dann legte er kurz einen Arm um den Kleineren. „Du kannst doch nichts dafür, also brauchst du dich auch nicht entschuldigen.“, meinte er nur dazu. Es war aber wirklich lieb von dem Jüngeren, dass es ihn scheinbar so mitnahm. Maggie sah dies genauso, weswegen auch sie es noch einmal erwähnte, dass Cai nichts dafür konnte. Zärtlich legte er eine Hand auf das Bein seiner Frau. Sie war unglaublich und es freute ihn unheimlich, dass sie sich in manchen Punkten ähnlich waren. „Ich weiß!“, lächelte er Maggie beruhigend an und auch zu seinem Sohn, der ebenso besorgt dreinsah. Sie hatte sich zu dem Jüngsten gesetzt, was vielleicht auch ganz gut war. Hershel dürfte wohl am wenigsten von alle dem hier verstehen.
Ruhig hörte der Koreaner zu, als Cai wieder anfing zu reden. Sie kannten sich also vor dem Ausbruch schon? Das war leider noch eine sehr graue Zeit, wo noch nicht viele Erinnerung zurückgekommen waren. Was wohl auch daran lag, dass er wenig Punkte hier hatte, die ihn an diese Zeit erinnerte. „Ich habe in Atlanta gelebt, als alles los ging. Rick habe ich da auch kennengelernt.“, erzählte er und bestätigte, dass er sich zumindest an die Stadt erinnerte. „Hab da wohl auch als Pizzabote gearbeitet.“, grinste er schief und zeigte auf seine alte Cappy, die sein Sohn mittlerweile trug. Ein bisschen konnte man das Logo noch erkennen.
Überrascht sah er allerdings auf, als Cai ihm ein paar Bilder reichte. Was war denn das alles? Vage meinte er die Gesichter zu erkennen, aber wirklich sicher war er sich da nicht. „Ist das deine Familie?“, sah er fragend zu dem Jüngeren, als er sich die Bilder alle genau angeschaut hatte. Etwas kratzte an seinen Erinnerungen, aber er kam einfach nicht genau darauf, was es war. Vage meinte er ein verschwommenes Bild von einem kleinen Jungen gesehen zu haben, mit welchem er früher gespielt hatte. Traurige Gesichter, weil etwas verloren gegangen war? Irgendwas war da, aber wirklich greifen konnte der Koreaner es noch nicht. „Gehören wir zu einer Familie?“, fragte er zögerlich nach, während eine Hand an seinen Kopf wanderte. Das viele Grübeln half nicht gerade bei seinen Kopfschmerzen, aber ein Anfall stand immer noch nicht an. Nur Nachdenken war keine schöne Sache. Bei Gelegenheit sollte er sich mal bei Negan bedanken…
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Rick schenkte ihm Mut und Zuversicht. Selbst wenn sein Bruder Zeit brauchte, sich zu erinnern, die Tatsache, dass er sich an seine Frau und seinen Sohn offenbar auch wieder erinnert hatte, zeigte, dass die Amnesie nicht von Dauer sein würde. Natürlich machte sich Glenns Frau Sorgen. Cai bereute auch sogleich, ihm die Bilder gezeigt zu haben. Überfordern wollte er ihn auch nicht. Doch wie es aussah, schien es ihm zu helfen. Außerdem wirkte es so auf ihn, als wolle sein Bruder sich erinnern und sei dankbar über jeden Hinweis. Sollte sich sein Gesundheitszustand verschlechtern, würde Cai sofort vom Thema ablenken.
Wieso hatte Negan das getan? Wieso taten Menschen einander überhaupt sowas an? Er dachte unweigerlich wieder an den Krieg und was er mit eigenen Augen gesehen hatte. All diese Gewalt. Jemand musste etwas dagegen tun. Das Blutvergießen war so sinnlos. Die Lebenden mussten zusammenhalten, nachdem die Flutwellen der Toten kein Ende fanden. Und selbst da fragte er sich, ob nicht die Möglichkeit bestünde, die Toten in einer Stadt zusammen zu fangen, um diese anschließend abzuriegeln. Dass Ähnliches bereits versucht worden und misslungen war, wusste er nicht. Nur eines stand fest: die Lebenden sollten einander nicht bekriegen. War nur die Frage, wie man sie dazu brachte, damit aufzuhören. Selbst vor der Apokalypse hatte es Kriege gegeben.
Als Glenn nachfragte, ob die Menschen auf den Bildern seine Familie seien, nickte er. Das brachte sie schon mal ein Stück weiter. Darauf zog sein Bruder die richtige Schlussfolgerung. Cai lächelte. Es dürfte sicher sein, ihm darauf zu antworten. »Ja, du gehörst auch zu meiner Familie. Wir haben denselben Vater, nur unterschiedliche Mütter«, beschloss er, ihm auf die Sprünge zu helfen.
»Und du hast als Pizzabote gearbeitet«, bestätigte er, was Glenn bereits angedeutet hatte. »Quäl dich nicht zu sehr. Ich denke, mit der Zeit kommen die Erinnerungen von selbst zurück. Ich bin froh, dass du lebst.« Und es schmerzte, ihn morgen wieder verlassen zu müssen. Sicherlich würde man ihn hier aufnehmen, wenn er nur darum bat. Aber dann riskierte er womöglich ein Missverständnis und erneute, blutige Auseinandersetzungen. Das wollte er auf keinen Fall. Am Liebsten wäre ihm ja ohnehin, wenn es eine Möglichkeit auf einen Waffenstillstand und Frieden gäbe. Doch er verstand, dass zu viel geschehen war. Das Verhältnis zwischen den Kolonien hatte einen zu tiefen Bruch. Das zu kitten, könnte ein Leben lang dauern und Paradise würde erst durch entsprechende Taten unter Beweis stellen müssen, dass nicht alle von dort böse waren und dass Negan und seine Leute sich ändern konnten. Zweiteres, wenn er daran dachte, was Mr Grimes gesagt hatte, erschien momentan nur leider eher unwahrscheinlich. Er seufzte innerlich und schob die Gedanken bei Seite. Er würde früh genug mit Glenn und seiner Frau darüber sprechen müssen, wo er lebte und dass er zurückkehren würde am nächsten Morgen. Warum musste nur alles so kompliziert sein?
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Wollen wir das Play ohne Rick weiter spielen, oder brechen wir an dieser Stelle ab? Alternative könnten wir das erste Wiedersehen auch anders gestallten.
Tatsächlich wäre mir ein Abbruch und dann vielleicht ein späteres zweites Treffen am liebsten.
Wie sieht es bei euch aus?
@Maggie Rhee @Cai Zhuang



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Ich wäre mit einem späteren Treffen fein, wobei es am Ende eure Entscheidung ist,
ob ihr Maggie da wieder einbinden wollt, oder nur ein Familienplay zu zweit 
Lasst es mich einfach wissen, ich passe mich euch an 


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zuletzt bearbeitet 25.11.2023 12:11 |
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Ich mag es, wenn meine Plays am Ende eine zusammenhängende, in sich schlüssige Geschichte ergeben.
Daher würde ich das, was angespielt und besprochen wurde, gerne auch so belassen, wie es war - also nicht das Play für 'ist nie geschehen' erklären.
Denn es hängt an dem Play eine Vorgeschichte, die dann keinen Sinn mehr machen würde für mich.
Also zuerst hatte Cai Rick bei der Tankstelle getroffen, war am Nachmittag dann bei den Grimes, hat Carl getroffen und Rick hat ihn dann später zu Glenn gebracht.
Wir können gern besprechen, wie das Treffen zwischen Glenn, Cai, Maggie und Rick in diesem Play hier ausgegangen ist und das Play selbst abbrechen.
Wäre nur gut zu wissen, was am Abend noch passiert ist, wie der Abschied am nächsten Tag war, so in ein paar Stichworten. :)
Cai wäre im Frühjahr 2023 dann wieder nach Cottage zu Besuch gekommen, weil er über die Wintermonate Paradise nicht verlassen hat.
Da können wir dann gern ein neues Play dazu machen.
Edit: Wobei es theoretisch auch ginge, dass alles, was nach dem Treffen mit Carl passiert ist, gecancelt und neu aufgezogen werden könnte. Sprich Cai auch allein hinfinden könnte, ohne den nochmaligen Zwischenstopp bei Rick. Aber ist für mich auch ok hier abzubrechen und dann für 2023 ein zweites Wiedersehen zu machen.
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zuletzt bearbeitet 25.11.2023 18:43 |
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