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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

28.11.2022 21:15
Kiana Arya Dowling Kiana Arya Dowling (gelöscht)
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Post folgt @Riana Livet
@Adam Miller du bekommst wie gesagt die erste Verlinkung, wenn wir soweit sind


zuletzt bearbeitet 17.02.2023 02:11 | nach oben springen

#2

RE: the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

29.11.2022 11:21
Kiana Arya Dowling Kiana Arya Dowling (gelöscht)
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Ende November 2022


Mit einem Blick auf die nähere Umgebung, suchte Kiana ihre Zigarettenschachtel aus dem kleinen Rucksack und klemmte sich die Zigarette zwischen die Lippen, ehe sie diese mit einem Streichholz anzündete und diese auf den Boden fallen ließ. In der letzten Nacht, hatte es geregnet und durch die immer älter werdenden Temperaturen, war der Regen auf den bepflasterten Wegen zu einem glatten Spiegel geworden. Obwohl sie die Winter bis Anfang dieses Jahr, immer draußen verbracht hatte, genoss sie nun doch den Luxus, welches das Hochhaus mit sich brachte. Sie hatte ein Bett, konnte duschen und vor allem, man fühlte sich auch sicher. Jedoch sollten sie auch aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegten. Immerhin waren sie nicht die einzigen Menschen da draußen und auch deswegen, ging sie heute gemeinsam mit Riana auf einen kleinen Rundgang rund um das Hochhaus und die nahen Wälder. Sie wollte einfach sichergehen, dass sich hier in der Nähe nicht doch jemand eingenistet hatte und auch, wenn Kiana gerne im Hochhaus und vor allem bei Shane war, so war sie auch froh um die Zeit, welche sie außerhalb verbringen konnte.
Riana hatte sie durch Zufall im Herbst diesen Jahren getroffen und geschafft, dass sie mit zum Hochhaus kam. Wie sich herausstellte, nicht die schlechteste Idee, welche die beiden Frauen gehabt hatten. So fand Riana schließlich ein paar Verwandte und auch Freunde hier wieder. Die Welt war wirklich ein absolutes Dorf und auch, wenn es Kiana manchmal viel zu voll wurde, so war sie dann doch froh, um die Menschen um sicher herum. Trotzdem würde sie vielleicht noch, bevor der Winter richtig über sie hereinbrechen würde und man nur noch schwer von A nach B kam, ihren Halbbruder in seiner Kolonie besuchen. Irgendwie, würde sie den Weg da schon finden und Ray hatte ja gemeint, dass sie als seine Schwester dort sicherlich Willkommen war. Selbst wenn es nur als Besucher war und dieser würde sie auch ganz sicher bleiben. Wenn sie nur an den letzten "Urlaub" dachte, welchen sie vom Hochhaus genommen hatte und wie lange es am Ende gedauert hatte, bis Shane sich deswegen wieder ein bekommen hatte, würde sie vielleicht doch noch ein wenig warten, wobei sich trotzdem ein Grinsen auf ihre Lippen schlich, bei dem Gedanken an den sauren Shane.
Der zweite Grund, warum sie sich für Riana entschieden hatte war, weil sie diese schon eine Weile nicht mehr hatte in Ruhe sprechen können. Noch immer gab es im Hochhaus viel zu tun und auch, wenn soweit alles instant war, musste doch immer mal wieder das eine oder andere repariert werden, vor allem alles, was draußen mit den Beißern in Kontakt kam und was mit der Zeit diesem nicht mehr stand hielt. Man packte an, wo man gebraucht wurde und wenn nicht, suchte man sich dann einfach was zu tun. Langeweile war ein Fremdwort und Kiana war sowieso gerne beschäftigt. Wenn es doch mal einen Tag gab, an welchem sie nichts tat, dann war es sicherlich deswegen, weil Shane sie in ihrer gemeinsamen Wohnung voll und ganz beanspruchte.
Sie zog noch einmal an ihrer Zigarette und warf einen Blick zu dem Ein und Ausgang auf der Seite des Gebäudes, durch welchen sicherlich gleich Riana kommen würde und dann konnte es auch schon losgehen. Außerdem war die rothaarige gespannt, was ihre Freundin an neustem Klatsch und Tratsch im Gepäck hatte und vor allem, wie sich im Hochhaus fühlte. Fast schon kam sie sich schlecht vor, dass sie nicht früher nachgefragt hatte...aber manchmal war das Leben eben einfach zu turbulent und sie war sich auch ziemlich sicher, dass Riana deswegen jetzt nicht die Zicke raushängen würde, welche sie bei ihr bisher noch nie erlebt hatte. Selbst, als sie ihr mit Jod die wohl größten Schmerzen zugefügt hatte.


@Riana Livet


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#3

RE: the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

23.12.2022 22:03
Gelöschtes Mitglied
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Es war kaum zu glauben, wie sehr die Zeit mittlerweile vergangen war. Nun stand neben dem Jahresende auch der Winter bevor. Bereits seit guten zwei Wochen war es merklich kühler geworden. Ein Tiefdruckgebiet hatte sich über der Region ausgebreitet und sorgte seit ein paar Tagen für immer wiederkehrende Regenschauer… zumindest noch, denn auch die Temperaturen sanken immer mehr und es war nur eine Frage der Zeit, dass für diesen Winter das erste Mal das weiße Zeug vom Himmel auf die Erde hinab rieselte.
Riana seufzte leise, warf einen letzten Blick aus dem Fenster und griff dann nach ihrer Winterjacke, um diese überzuschmeißen. Es würde tatsächlich der erste Winter seit dem Ausbruch der Apokalypse sein, den sie in einem Haus verbrachte… und dann noch in so einem luxuriösen! Eigentlich konnte man fast nicht besser auf die kommende Saison vorbereitet sein; die letzten Unterkünfte in der dunklen Jahreszeit hatte man nicht wirklich als festes Zuhause bezeichnen können.
Sie freute sich wirklich sehr, dass sie damals vor einigen Wochen Kiana nach all der Zeit wiedergetroffen hatte und umso mehr, als sie hier dann gestanden und tatsächlich noch mehr bekannte Gesichter erblickt hatte. Auch wenn die Zeit seitdem nicht sonderlich die einfachste gewesen war – gerade das Thema mit ihrer Schwester, Maelle, belastete die Dunkelhaarige immer noch sehr – genoss sie es wirklich, hier zu sein, und war auch dankbar dafür. Es war schon lustig, wie klein die Welt auch trotz Apokalypse war. Und ganz vielleicht hatte sie endlich nach all den Jahren eine Art Heimat hier gefunden. Zwar mochte Riana es noch nicht aussprechen, aber bis jetzt war es ein guter Weg dahin. Eigentlich war es ihr schon lange klar gewesen, dass das Leben, so wie sie es bis dato gelebt hatte, nicht auf ewig weitergehen könnte. Sie machte sich selbst, ihren Geist und ihren Körper kaputt. Irgendwie konnte man es schon ein Stück weit als Rettung betiteln, die ihre rothaarige Freundin mal wieder betrieben hatte. Ein Tritt in den Allerwertesten, den sie definitiv einmal nötig gehabt hatte…

Tatsächlich war der Wettergott auf der Seite der jungen Frauen und es regnete ausnahmsweise nicht, als Riana aus dem Schutz der Mauern hervortrat und die Umgebung musterte. Fast automatisch ging der Griff an ihre Waffen, um zu überprüfen, dass sie auch alles dabei hatte. Die letzten Wochen waren nun doch ziemlich stressig gewesen. Nicht nur in der Hinsicht ihres Privatlebens, auch im Hochhaus war viel zu erledigen gewesen. So freute sich die Livet wirklich darauf, mal wieder mit ihrer guten Freundin ein wenig Zeit zusammen zu verbringen, und hatte direkt Kianas Vorhaben zugestimmt. Es war echt mal wieder Zeit dafür, auf den neusten Stand gebracht zu werden. Aber sie war der Rothaarigen alles andere als Böse, dass in letzter Zeit meistens nur eine kurze Begrüßung und ein paar Sätze, die nicht sonderlich lang gewesen waren, zwischen ihnen gewechselt wurden. Das Leben war eben nicht immer einfach…
Jetzt wurden diese Gedanken aber erst einmal ganz nach hinten geschoben. Mit einem Schmunzeln im Gesicht ging Riana zielstrebig auf ihre heutige Begleitung zu und umarmte sie kurz. „Kiana – das ich dich noch erkenne…“, begrüßte sie die Rothaarige mit Spaß gemeint. „Nein, schön dich zu sehen. Wie geht es dir?“ Das Schmunzeln wich einem ehrlichen Lächeln und sie musterte einen Moment lang die junge Frau vor sich. Ohne weiter groß um den heißen Brei zu reden, klopfte Ria schließlich auf ihren Bogen. „Sollen wir dann? Mal schauen, was die Umgebung so mit sich bringt, ehe sich einer der Männer hier sich noch überlegt, uns doch Gesellschaft in dieser Welt zu leisten?“

@Kiana Arya Dowling


You may never know what results come of your actions, but if you do nothing, there will be no results.
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#4

RE: the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

05.01.2023 10:30
Kiana Arya Dowling Kiana Arya Dowling (gelöscht)
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Irgendwie war es Schicksal, dass sich Riana und sie in dieser Welt, immer und immer wieder über den Weg liefen. Niemals hätte sie gedacht, dass diese hier im Hochhaus dann einen Teil ihrer Familie wiederfinden würde. Selbst eine Kiana, welche sonst nicht wirklich zu Gefühlduseligkeiten neigte, hatte diese ganze Sache sie doch gerührt und ihr einmal mehr bewusst gemacht, dass sie sich wirklich auf die Suche nach der Kolonie ihres Halbbruders machen sollte. Doch der drohende Winter, machte sie in dieser Hinsicht etwas unsicher. Konnte sie in den letzten Monaten bei Wind und Wetter immer auf eine warme Bleibe in der Nacht verlassen. Egal, ob es sie immer mal wieder, so wie heute nach draußen lockte. Hoffentlich würde sie dieses Kolonieleben im Hochhaus nicht eines Tages komplett weich klopfen, wenn es um die Wildnis ging. Konnten sie sich ja nicht sicher sein, dass ihnen das Hochhaus wirklich auf Dauer gehörte. Und damit, meinte sie nicht mal die Beißer.
Für heute allerdings, würde sie das erst mal nach hinten fallen lassen und den Tag mit Riana genießen. Dies kam einfach viel zu kurz. Wer hätte gedacht, dass man mit dem Untergang der Welt auch noch in Zeitdruck für die Freizeit verfiel? Kiana ganz sicher nicht. Ein letztes Mal blies sie den Rauch ihrer Zigarette in die kalte, aber zum Glück trockene Luft und warf ihre Zigarette in einem Bogen von sich weg, als sie auch schon aus den Augenwinkeln wahrnahm, wie Riana nun ebenfalls aus dem Gebäude kam. Gefühlt war es, als hätte sie diese seit Jahren nicht gesehen.
Mit einem Kopfschütteln und Schmunzeln auf den Lippen, erwiderte sie deren Umarmung kurz und zuckte dann mit den Schultern "Du weißt ja selber wie es mit den Schönheits OP´s heutzutage ist. Gar nicht so einfach, sein Aussehen heute zu ändern." sie frappierte ihren Rucksack auf den Schultern nochmal neu und dachte über ihre Frage kurz nach "Gut, denke ich. Schon erstaunlich, dass wir uns das Fragen müssen, wo wir jetzt quasi direkte Nachbarn sind." schließlich blickt sie in Richtung der angrenzenden Umgebung und nickte eifrig "Dann sollten wir aber ganz schnell machen." sie dachte zwar nicht, dass sich hier in der Nähe noch etwas finden ließ, aber Überraschungen gab es ja immer. Riana war in ihren Augen ja der lebende Beweis dafür. Sie drehte sich um und steuerte den Weg, weg von dem Hochhaus an, wobei sie noch einen Blick nach oben warf "Nicht zuletzt, weil ich denke, dass Shane mir meinen letzten Alleingang noch nicht wirklich verziehen hat." sie seufzte "Oder er dachte, ich komme nicht wieder. Was weiß ich." ließ sie ihre Schultern nach oben fahren und atmete tief aus "Männer eben." ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen und sie sah fragend zu Riana "Lieber etwas in die Stadt, oder in Richtung Wald?"
Sie selber, war tatsächlich zuletzt im Spätsommer so wirklich in der Stadt gewesen, als sie mit Raphael gemeinsam das Feuerwehrhaus mit ihm und für ihn, freigeräumt hatte.
"Wie sieht es bei dir aus? Hast du dich im Hochhaus langsam eingelebt?" sie selber wusste nur zu gut wie es war, wenn man immer draußen war und man dann plötzlich Tag und Nacht von Wänden umgeben war. Für sie selber jedenfalls, konnte es manchmal wirklich ziemlich einengende wirken und sie interessierte es, wie sich Riana mit all dem fühlte. Nicht zuletzt, wieder einen Teil ihrer Familie gefunden zu haben.


@Riana Livet


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#5

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

18.01.2023 21:25
Gelöschtes Mitglied
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Wie oft hatte Riana bereits zu sich gesagt, dass sie nicht glauben konnte, wie sich alles in letzter Zeit verändert hatte? Vermutlich sehr oft. Irgendwann hatte sie aber auch einfach aufgehört zu zählen und das alles so hingenommen. Es waren ja noch nicht einmal negative Veränderungen. Nein, ganz im Gegenteil, es waren eigentlich sogar so positive, dass die Französin vermutlich nicht damit gerechnet hatte, dass sie jemals passieren würden. Da war ja nicht nur der Umzug und das erste, feste und richtige Zuhause seit zig Jahren, sie hatte auch einen wahnsinnig guten Freund wiedergefunden. Einer, der wie eine Art Bruder für sie war und wo sie vermutlich nicht mehr mit gerechnet hatte, ihn jemals wiederzusehen. Tatsächlich wagte die Livet es so weit zu sagen, dass sie ihn wirklich als eine Art Familie betitelte. @Jonatan Brevik – der erste Freund, den sie in der Apokalypse gefunden hatte als damals dreizehnjährige. Er war es gewesen, der sie damals wieder zum Lachen hatte bringen können. Sie hatten zusammen so einige Storys erlebt. Welche, die sie nun mit einem guten Krug Met wieder auffrischen konnten. Ja, dank Jon war Ria mittlerweile auch eine relativ regelmäßige Besucherin einer Kolonie – Balar Island. Noch etwas, was sie lange Zeit verneint hatte. Sie hatte einfach keinen Fuß in eine Kolonie setzen wollen. Zwar hatte sie oft darüber nachgedacht, denn es hätte so einiges vereinfachen können… es hätte vermutlich das Überleben deutlich einfacher gemacht, aber irgendwie hatte da immer ein Hauch von Angst mit geschwungen. Etwas, was sie nie richtig hatte begründen können. Es war einfach ihr Charakter. Innerlich hatte sie sich wohl sämtliche Storys ausgemalt, hatte Furcht davor, die Kontrolle zu verlieren, sich zu verschulden, abhängig von wem Fremdes zu werden. Am Ende hatte sich das alles aber als unbegründet herausgestellt und Riana war es bewusst geworden, dass man einfach nie nie sagen konnte in dieser Welt. Durch diese Kolonie hatte sie bereits so einige bekannte Gesichter wiedergesehen und mittlerweile sogar ihren Anführer, @Ivar O Bryan , kennengelernt. Ein nun doch interessanter Typ mit einem guten Gespür für Sarkasmus und Ironie – das musste auch sie zugeben.
Nun allerdings zählte erst einmal voll und ganz Kiana. Sie hatte ihre Freundin einfach schon viel zu lange nicht mehr richtig gesehen. War sie ihr deswegen böse? Keinesfalls. Die beiden Frauen kannten sich schon Jahre. Sogar so lange, dass Riana die Rothaarige mittlerweile zu einen ihrer längsten Freunde zählte. Nach der kurzen Umarmung löste sie sich wieder von ihr und betrachtete Kiana mit einem leichten Lächeln erst einmal für einige Sekunden. „Na, stimmt auch wieder…“, gab sie schließlich nach und stimmte zu einem kurzen Lachen ein. In der Zeit des Ausbruchs hatte sich eben so einiges verändert… eigentlich alles. Darunter zählten dann auch solche Themen.
Lange blieben die beiden Frauen nicht mehr im Schutz des Gebäudes stehen. Nachdem sie sich kurz über das Befinden des Anderen ausgetauscht hatten, machten sie sich auch auf den Weg, die Umgebung zu erkunden. „Echt?“ Die Dunkelhaarige schielte im Augenwinkel zu Kiana. Am Rande hatte sie das Thema zwischen den beiden schon mitbekommen. Kurz nach ihrer Ankunft war ihre Freundin zu einer Art… Erholungsurlaub aufgebrochen. Etwas, was ihrem Freund hingegen wohl eher weniger gepasst hatte. „Aber da sagst du was… und dabei wird ja immer gesagt, dass wir die komplizierte Spezies sind…“, schob sie hinterher und ihre Augenbrauen zuckten für einen Moment nach oben, gefolgt von einem kleinen Seufzer. „Manchmal ist es schon irgendwie vom Vorteil, single zu sein. Dann hat man diese Probleme nicht…“ Amüsiert zuckten meine Mundwinkel in die Höhe, ehe ich mit einem Nicken in Richtung Wald deutete. „Lass den Weg hier nehmen. Vielleicht später noch Richtung Stadt? Ich bin schon länger nicht mehr dort gewesen.“ Gesagt getan bog Riana erst einmal nach links ab und ging zielstrebig auf die Bäume zu, die zu dieser Jahreszeit fast alle ihre Blätter verloren hatten. Nur hin und wieder hingen noch vereinzelte, trockene und braune Blätter an den Zweigen. Der Herbst war vorbei und der Winter stand wirklich vor den Türen. Etwas, was sie bislang echt verabscheut hatte… Ob sich jetzt daran etwas verändern würde, wenn sie bei der Kälte und dem weißen Zeug nicht mehr durchgehend draußen ums Überleben kämpfen musste?
„Hm…“, fing sie leiser an und zog die Jacke etwas enger um sich, als ein etwas kälterer Windstoß aufkam. „Am Anfang war es doch ziemlich ungewohnt – muss ich ehrlicherweise zugeben. Du weißt ja, solche Camps wie bei den Dryads war bislang das höchste der Gefühle gewesen, was man annährend als feste Unterkunft bezeichnen konnte. Das ist ja absolut kein Vergleich zu dem Hochhaus hier. Hallo? Hier gibt es ständig fließend Wasser… warmes Wasser. Ein kuschliges Bett und so etwas wie Strom. Was will man mehr in einer Zombieapokalypse?“ Abermals bildete sich ein leichtes Grinsen auf ihre Lippen. „So einen Luxus bin ich echt nicht gewohnt gewesen. Zugebenermaßen hat es gerade am Anfang etwas gebraucht, aber mittlerweile… Ich muss dir als Dank echt mal eine Party oder ähnliches veranstalten. Sonst würde ich immer noch draußen rumrennen… Sehr wahrscheinlich allein und hätte immer noch nicht irgendwen aus meiner Familie getroffen…“ Für einen Moment verstummte die Französin, blieb stehen und sah zu Kiana. „Tatsächlich wüsste ich nicht, was ich hätte machen sollen, wenn wir uns nicht noch einmal getroffen hätten.“ Ihre Stimme wurde leiser. „Und ich will nicht herumschleimen oder so… Aber diese ganze Suchereigeschichte, die ging doch irgendwie etwas auf die… Psyche…“ Ein leises Seufzen entwich von ihren Lippen und eine kleine Atemwolke bildete sich vor ihrem Mund. Tatsächlich… die Sucherei hatte sie irgendwie schon ein Stück weit kaputt gemacht. Nun hoffte sie einfach, erst einmal auf andere Gedanken zu kommen. Dass sie so viele bekannte Gesichter mittlerweile wiedergetroffen hatte, das hatte ihr schon irgendwie wieder mehr Kraft gegeben.
„Aber jetzt sag einmal, was gibt es so neues bei dir?“, erkundigte sie sich direkt im Anschluss und signalisierte so, dass sie über dieses andere Thema nicht mehr reden wollte. Auch, wenn sie es angesprochen hatte, sie hasste es, darüber zu reden. Sie mochte ihre Schwächen nicht und noch weniger, mit anderen darüber zu reden. Da war Riana doch eher der Typ dafür, dass sie das alles in sich hineinschweigen würde.

@Kiana Arya Dowling


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zuletzt bearbeitet 17.02.2023 02:11 | nach oben springen

#6

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

16.03.2023 09:45
Kiana Arya Dowling Kiana Arya Dowling (gelöscht)
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Dies war etwas, was Riana und die Rothaarige gemeinsam hatten. Wie auch ihre Freundin, konnte auch Kiana nicht glauben, dass alles nun so gekommen war, wie es jetzt war. Angefangen mit ihrer Trennung von den Dryads oder die darauffolgende Begegnung mit Shane, welche gehofft aber nicht geplant war. Dann ihre gemeinsame Aktion mit dem Hochhaus und damit die Säuberung ihres jetzigen Zuhause oder die Tatsache, dass Shane und sie nun sowas wie eine Beziehung führten.
Etwas, worin sich Kiana bis dahin niemals gesehen hatte. Aber nicht nur die Welt hatte sich in den letzten Jahren verändert, sondern auch Kiana war nicht mehr dieselbe wie noch vor Jahren, als der ganze Mist losgegangen war und auch, wenn es viel Einbußen gab, so war sie für gewissen Dinge und Menschen in ihrem Leben dankbar, dass alles so gekommen war. Hätte man ihr das alles erzählt, als die Welt noch ihren normalen Gang ging, sie hätte denjenigen wohl mehr als nur den Vogel gezeigt. In diesem Sinne, waren sich Riana und sie noch ähnlicher, als sie dachten. Sie beide, hatten viele ihrer Prinzipien im Laufe der Jahre über Bord geworfen.
Ebenso, dass Kiana ihrer Freundin nicht böse war, dass sie sich so lange nicht wirklich gesehen hatten, obwohl sie nun unter einer Dach lebten. Erstens, war Kiana aus diesem lange draußen und zweitens, gehörte Riana zu den wenigen Menschen, welchen, sie nicht böse sein konnte. Die Umarmung, war dafür das beste Beispiel "Aber immerhin, bist du nicht voller Schlamm." schmunzelte sie und spielte damit auf ihre erste Begegnung an, welche sie wohl niemals vergessen würde. Erstaunlich, wie viel Wasser in dieser Zeit den Bach runtergeflossen war, was in ihrer beider Leben so alles passiert war und was sicherlich auch noch so passieren würde. Vielleicht sogar ja heute? Konnten solche Ausflüge ja immer in einer Überraschung enden, wobei Kiana den Teufel mal nicht an die Wand malen wollte, weswegen sie auch entspannt mit Kiana aus dem Schatten des Hochhauses trat und es langsam hinter sich ließ. Diesmal aber nur für ein paar Stunden und nicht wie beim letzten Mal, für mehrere Tage.
"Jedenfalls denke ich das." gab sie nun zu und fuhr sich durch die Haare "Eigentlich dachte ich, wir bekommen den Streit des Jahrhunderts, an welchem ihr dann alle was habt. Aber...nichts." man konnte ihr die Verwunderung in der Stimme noch immer anhören "Eher war er fast schon handzahm, gut vielleicht auch wegen dem Kater welchen er hatte und du wirst es nicht glauben, hat dann auch noch das Thema Heirat angesprochen?!" auch hier, war die Verwunderung bei der rothaarigen noch immer groß und sie war froh, sich darüber nun mit einer Frau und dazu einer Freundin, austauschen zu können "Ich finde uns da eher total unkompliziert und glaub mir, bis Shane kam, war ich auch eingefleischte Single Frau." sie schüttelte über sich selber den Kopf und ließ ihren Blick dann über ihre Freundin streifen "Und meistens sagt man das immer nur, bis der Kerl plötzlich dasteht und alles verändert...wie auch immer die es schaffen." zuckte Kiana mit den Schultern und seufzte dann. Man konnte eben nie wissen, wie einem das Leben plötzlich die Karten mischte und wenn, konnte man sich diesen stellen oder nicht.
Während sie weiter liefen, lauschte Kiana den Worten ihrer Freundin und wusste genau, wie diese sich in den ersten Tagen im Hochhaus gefühlt hatte "Klar, der Luxus ist natürlich der Pluspunkt schlechthin. Aber manchmal fehlt mir dann doch mein Zelt. Morgens mitten in der Natur wachwerden und nicht zwischen Betonwänden." einer der Gründe, weswegen sie manchmal auch für einige Tage dem ganzen entfliehen musste. Dann allerdings, schenkte sie Riana ein ehrliches Lächeln und winkte vor allem schnell ab "Hör auf. Erstens, bist du verdammt zäh und selbst, wenn wir uns nicht getroffen hätten, würde dich nichts umbringen!" wenn jemand da draußen ohne Probleme überleben würde, dann Riana.
Dies hatte sie in Kianas Augen mehr als bewiesen. Trotzdem legte sie ihr noch einmal den Arm über die Schulter "Vielleicht tut dir diese Auszeit bei uns auch mal gut. Du kannst neue Kraft tanken und dir überlegen, wie es weitergeht und wenn, wann du weitergehst." Kiana wäre jedenfalls ruhiger, wenn ihre Freundin zumindest den Winter im warmen und sicheren verbringen würde. Wenn die Zeit da draußen hart war, dann vor allem im Winter. Das wussten sie beide "Bei mir? Eigentlich nichts wirklich was neues. Oder habe ich dir schon erzählt, dass ich jemanden getroffen habe, mit dem ich nicht gerechnet hätte?" sie grinste "Da gehst du nichtsahnend in eine Tankstelle und was passiert, du läufst deinem besten Freund in die Arme." noch immer, konnte Kiana darüber nur den Kopf schütteln "Ich hätte wirklich nicht gedacht, Raphael in diesem Leben nochmal wiederzusehen. Nicht, weil er es nicht geschafft hätte, eher weil die Chance ziemlich gering ist. Damit wäre das Neueste eigentlich auch schon abgehackt." kurz schaute sie zu Riana, ehe sie ihren Schal etwas enger und ihren Hals zog, als sie in den Wald traten und das Laub, welches zahlreich zu ihren Füßen lag, unter diesen knirschte "Wie sieht es bei dir aus? Immerhin hab ich dich quasi in das Hochhaus gezogen und weiß nicht, wie es dir bis dato draußen ergangen ist?" neugierig war sie, dass ließ sich nicht abstreiten und sie war wirklich interessiert daran, wie es ihrer Freundin bis vor kurzem auf der Straße ergangen war.


@Riana Livet


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#7

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

06.04.2023 23:14
Gelöschtes Mitglied
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„Also wirklich… wie oft hast du das jetzt mit dem Schlamm schon erwähnst? Wie oft willst du mich damit noch aufziehen?“ Lachend musste Riana mit dem Kopf schütteln und stupste ihre Freundin provozierend in die Seite. „Beim nächsten Mal wälze ich mich extra für dich vorher noch in der nächsten Schlammpfütze, damit das Feeling wieder da ist.“ Ja, das Thema war wirklich schon oft genug zwischen den beiden Frauen aufgetaucht. Auch nach all den Jahren sah die Dunkelhaarige mit einem lachenden und gleichzeitig auch weinenden Auge auf diese Nacht zurück. Zwar hatte sie so Kiana kennengelernt – ihre wohlgemerkt längste Freundschaft in dieser Apokalypse – und diese hatte ihr sogar noch das Leben gerettet, aber sie hatte auch ihre ältere Schwester verloren. Keine fünf Jahre, nachdem sie auch noch Maelle verloren hatte. Sie hatte da gestanden, am Abgrund und hatte nicht mehr gewusst, wie es weitergehen sollte. So gesehen hatte die Rothaarige sie sogar zweimal gerettet. Sie hatte sich um die damals noch fünfzehnjährige Livet wirklich gekümmert, war für sie da gewesen und hatte alles getan, dass sie ihre Schwester finden. Leider ohne Erfolg, aber auch heute rechnete Riana es ihr hoch an.
Beide wechselten schließlich zügig das Thema und die Französin neigte den Kopf, musterte ihre Gesprächspartnerin etwas fragend, als diese ihren Freund erwähnt hatte. Zugebenermaßen war das so ein Ding, womit sie sich eigentlich noch nie so richtig im Leben beschäftigt hatte. Klar, hin und wieder hatte sie auch mal geschwärmt… oder sich so einige Male auch… vergnügt, aber mehr war eben noch nicht drinnen gewesen. Vielleicht lag es auch an ihren… Bindungsschwierigkeiten? Sie schob es einfach mal darauf. Sowas brachte ja auch eine gewisse Abhängigkeit mit… und auch eine Art von Kontrollverlust? Es klang wirklich bescheuert, selbst in ihrem Kopf, aber in diesen Zeiten hatte man eventuell auch etwas anderes im Kopf als sowas.
„Heirat?!“ Fast schon verschluckte sich Riana noch an ihrer eigenen Spucke und sah etwas unglaublich zu Kiana. „Echt? Also wenn bestehe ich ja mal darauf, deine Brautjungfer zu werden“, erwiderte sie mit einem breiten Schmunzeln. „Hm… ja, so eine Ruhe kann manchmal schon echt… komisch sein? Vielleicht ist ihm wirklich mal aufgefallen, wie wichtig du ihm bist und wie sehr er dich vermisst hat, weswegen er so… handzahm war?“ Erneut zuckten ihre Mundwinkel für einen Moment nach oben. Nun war sie zwar schon einige Wochen in dem Hochhaus unterwegs, aber so war ihre Einschätzung von Shane auch nicht gewesen, weswegen sie die Verwunderung ihrer Freundin vollkommen verstehen konnte. „Oder es ist das fortschreitende Alter, was ihn überdenken lässt. Aber psst, wehe du sagst ihm das.“ Dramatisch warnend hob sie den Zeigefinger, meinte es aber natürlich nicht so.
„Ja, das stimmt. Man sollte nie nie sagen im Leben, in jeglichen Bereichen und dazu zählt wohl auch das Liebesleben…“
Ein leises Seufzen überkam ihre Lippen und sie blickte nach vorn. Das Laub unter ihren Füßen raschelte leicht, während sie mit ihrem Rundgang weiter machten. Immerhin waren sie genau deswegen zusammengekommen, um die Umgebung zu kontrollieren und abzusichern. „Du, ich versteh dich da auch vollkommen“, stimmte Riana ihr schließlich zu. „Dank der Apokalypse bin ich doch irgendwie auch so ein ziemlicher Naturmensch geworden. Hätte ich ehrlicherweise auch nicht so ganz miteinander gerechnet… Hey – beim nächsten Mal können wir ja ein Urlaub zusammen machen, so good old times like“, schob sie eher scherzhaft hinterher, wobei das vielleicht noch nicht einmal die schlechteste Idee war. Und schon waren die beiden wieder bei ihrem ersten Gesprächsthema des heutigen Tages angelangt. Es verfolgte einen einfach immer noch zu sehr, aber Riana konnte sich wirklich mehr als glücklich schätzen, sie damals kennengelernt zu haben.
Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen legte sie im Laufen für einen Moment ihren Kopf gegen Kianas Schultern, als diese ihren Arm um sie gelegt hatte. „Ich bin mir sicher, ich werde die Zeit bei euch genießen. Immerhin hast du dir doch ein paar nette Zeitgenossen für diese tolle Location hier ausgesucht!“

„Nein echt?“ Erneut blickte die Französin mit hochgezogenen Augenbrauen zu ihrer Gesprächspartnerin. „Oh, das freut mich ja wirklich! Und nein, du hast es noch nicht erzählt. Schäm dich. Tsee, du enttäuscht mich, Kiana Arya Dowling.“ Es erfreute Ria wirklich, wenn sich geliebte Personen nach all diesen Jahren wiedersahen. Egal ob Familie, Freunde oder was auch immer. Es war einfach etwas ganz besonderes, leider. Und auch wenn die junge Livet immer eine ehrliche Freude aufbrachte und es jedem gönnte, schwang auch ein gewisser Wehmut irgendwo ganz im Unterbewusstsein bei ihr mit. Hätte sie nach der ganzen Zeit auch schon längst auf ihre Schwester treffen müssen? War sie doch nicht mehr unter den Lebenden? Es war das und irgendwie Hoffnung gleichermaßen, dass sich auch jetzt immer noch Leute fanden. Sie wusste nicht wirklich, wie sie sowas einordnen sollte. Unterbewusst veränderte sich die Haltung der Dunkelhaarigen etwas und sie wirkte etwas… angespannter. Allerdings nur bis zu der nächsten Frage. „Boah, ich glaub im Gegensatz zu dir habe ich ein nun doch ziemlich langweiliges Leben geführt…“, antwortete sie mit einem leichten Schmunzeln auf ihre Frage. „Das einzige… Ich habe im Sommer tatsächlich einen alten Freund wieder getroffen. Er wohnt in einer der Kolonien in der Nähe und genau er ist gewissermaßen Schuld daran, dass ich das erste Mal so eine Kolonie betreten habe… damit wären wir wohl wieder bei unseren Prinzipien, stell dir das vor. Auf jeden Fall leben dort tatsächlich ein paar bekannte Gesichter, hätte ich auch nie gedacht. Sie leben alle da auf einem Fleck und waren im Prinzip nie so weit weg gewesen. Und…“ Für einen Moment verstummte Riana und schielte zu Kiana neben sich. „Ich hab auch schon einen ziemlich unterhaltsamen Abend mit deren Anführer in der Kneipe gehabt… und dem ein oder anderen Met. Er ist wirklich… nett.“

@Kiana Arya Dowling


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#8

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

04.05.2023 11:45
Kiana Arya Dowling Kiana Arya Dowling (gelöscht)
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Kiana zählte imaginär mit ihren Fingern "Wenn ich ehrlich bin, noch nicht oft genug." zuckte sie unschuldig mit den Schultern "Wenn die Situation nicht so ernst gewesen wäre, wäre es vermutlich sogar ziemlich amüsant geworden." sie erinnerte einfach nur zu gut, an die damalige Nacht. Wie auch ihre erste Begegnung mit Shane, würde sie diese wohl nie vergessen. Es war nichts ungewöhnliches mehr, Fremden über den Weg zu laufen. Aber jemandem, der so schwer verletzt war und der es trotz der eher schlechten medizinischen Versorgung schaffte, war eben einfach etwas Besonderes. Und wenn sie die damalige Riana mit der jetzigen verglich, so war sie der lebende Beweis für ein kleines Wunder und sie wünschte ihre im Stillen und von ganzem Herzen, dass sie ihre Schwester wiederfinden würde und die Strapazen dieser Nacht und das sie sich so am Leben fest geklammert hatte, nicht umsonst gewesen war.
Kiana konnte es ja eigentlich selber noch nicht wirklich glauben, dass sie irgendwie eine wirklich ernste Beziehung führte. Aber so war es eben und wenn sie ehrlich war, konnte sie es sich nicht mehr anders vorstellen. Shane gehörte einfach an ihre Seite und auch, wenn sie ab und an ihre Auszeit vom Hochhaus und den Leuten brauchte, sie wusste, dass ihr Weg sie immer wieder dorthin und somit an seine Seite führen würde. Als ihre Freundin nun beim Thema Hochzeit so aus der Bahn gebracht wurde, musste Kiana fast schon ein wenig schmunzeln "Keine Sorge, noch ist da absolut und null in trockenen Tüchern." hob sie schnell die Hände "Man mag es mir zwar nicht ansehen, aber ich bin dann doch eine Frau und ein wenig speziell sollte der Antrag dann doch sein." schmunzelte sie, winkte dann aber schnell ab "Jedoch ohne Rosen, Kerzen und Kniefall...alles was recht ist, aber da würde ich schon nein sagen, wenn ich eines dieser Dinge nur sehen würde." schüttelte sie sich, lächelte dann aber "Ich würde die Rolle der Brautjungfer keinem lieber geben. Auch wenn wir leider das Stundenlange Brautkleid shoppen ausfallen lassen müssen." ein gespielt bedauerliches Schulterzucken ging von ihr aus "Und das mit dem Alter, sage ich ihm selber schon oft genug, keine Sorge.
Immer mehr, ließen sie die Stadt hinter sich und drangen tiefer in den Wald vor. Es würde sicher nicht mehr lange dauern und der Winter würde sie vollkommen in Beschlag nehmen. Für Kiana würde es sicherlich seltsam sein, den ersten nicht in ihrem Zelt zu verbringen "Wirklich? Erstaunlich oder. So wie ich dich damals kennengelernt habe, hätte ich meinen können, du hast dein ganzes Leben nichts anderes getan, als dich mit Pfeil und Bogen durch den Wald zu schlagen." schmunzelte sie. Noch immer, war sie schwer beeindruckt von den Künsten mit diesem bei ihrer Freundin. Sie selber, hatte es zwar mal versucht, bevorzugte dann jedoch eher den Nahkampf und wenn es gar nicht anders ging, eine Pistole "Ein gemeinsamer Urlaub klingt aber wirklich gut. Ich hab da noch einen Halbbruder, welcher ich schon ewig in seiner Kolonie besuchen müsste. Rider...wenn mich nicht alles täuscht." legte sie den Kopf schräg und ließ ihren Blick dann durch den Wald gleiten. Nicht mal ein Beißer, schien ihren heutigen Weg zu kreuzen und wenn sie ehrlich war, machte ihr diese herbstliche Stille auch ein wenig Unbehagen. Man sollte sich eben nie zu sicher fühlen.

"Ich bitte vielmals um Entschuldigung." schmunzelte sie und verbeugte sich vor ihrer Freundin, ehe sie lachend weiter lief "Er wäre glaube ich der letzte Mensch gewesen, welchen ich auf diesem Planeten und an diesem Ort noch erwartet hätte zu treffen. Wobei ich nie gezweifelt hätte, dass er es nicht schafft." vielleicht war es auch gerade deswegen so gekommen. Weil sie nicht mit dieser Begegnung gerechnet hatte. Somit konnte sie auch nicht enttäuscht werden und vielleicht zeigte dies auch Riana, dass man auch nach alle den Jahren noch immer die Hoffnung behalten konnte, einen geliebten Menschen doch noch zu treffen.
Nun hatte sie aber bei weitem genug von sich erzählt und umso mehr lauschte sie gespannt den Erzählungen ihrer Freundin. Man konnte der rothaarigen die Verwunderung darüber ansehen, dass Riana wirklich eine Kolonie betreten hatte "Nicht dein Ernst? Klein Riana hat einen Fuß über die Schwelle einer Kolonie gesetzt und ist nicht in Rauch aufgegangen." verglich sie es mit dem Teufel, welcher über die Schwelle einer Kirche ging, ehe sie wieder zuhörte.
Bei ihrem letzten Satz, wurden ihre Augen groß und gleichzeitig fragend "Nun mal ganz langsam. Ich bin keine Ente was heißt, keine Bröckchen zuwerfen, ich will die Brocken, Madame Livet. Erstens, wer ist dieser alte Freund und zweitens: Wie unterhaltsam war der Abend und ist er nett oder ist er "nett" ?" nun wollte sie aber so wirklich alles wissen und Riana konnte sich sicher sein, dass sie keine Ruhe geben würde, ehe sie ihrer Freundin jedes noch so kleine Detail entlockt hatte.


@Riana Livet


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#9

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

25.05.2023 20:58
Gelöschtes Mitglied
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Aufgrund der Antwort gab Riana ihrer Freundin gleich nochmal einen kleinen Schubser. „Ey!“ Abermals zeichnete sich dabei ein Grinsen in ihrem Gesicht ab. „Aber schön, dass ich wohl auch endlich mal eine berühmt berüchtigte Geschichte gefunden habe, die mich auf ewig verfolgen wird.“ Und sie nahm es der Rothaarigen auch nicht übel. Ganz im Gegenteil und außerdem… übelnehmen konnte sie Kiana sowieso nichts. Auf den letzten Teil ihres Satzes brachte die Dunkelhaarige allerdings nur noch ein leichtes Nicken, schielte im Augenwinkel kurz zu Kiana und richtete dann ihren Blick wieder nach vorne. Das stimmte… wenn es denn nicht so ernst gewesen wäre. Am Ende war Riana aber doch… glücklich – zumindest in der einen Hinsicht – gewesen. Es hätte ihr nichts besseres passieren können als ein rothaariges Schreckgespenst, welches mitten in der Nacht durch die Gegend gezogen war.
Die beiden Frauen setzten ihren Spaziergang fort und die Französin musste schon sagen, dass sie diesen irgendwie genoss, auch wenn sie eigentlich arbeitsmäßig unterwegs waren. Es tat wirklich so gut, sich nach der Zeit einfach mal wieder offen mit einer Freundin über sämtliche Themen – auch Gott und die Welt, wenn es denn sein musste – zu unterhalten und vielleicht so für einen Moment die Sorgen, die in letzter Zeit durch ihren Kopf geschwirrt waren, zu vergessen. Und so waren auch gewisse, besondere und eigentlich so interessante… Männerthemen eine mehr als willkommene Abwechslung. Es war einfach so…. normal!
„Noch?“, hakte Ria mit hochgezogenen Augenbrauen nach und trietzte ihre Begleitung absichtlich etwas damit. „Das klingt ja schon, als ob das Thema bei euch bereits etwas… fortgeschrittener war.“ Die Livet vergrößerte ihre Schritte, um so vor Kiana zu kommen, wirbelte herum, dass sie direkt vor ihr stand. Mit einer schnellen Bewegung pflückte sie eine weiße Blume vom Boden und deutete eine Verbeugung an. „Kiana Arya…“, fing sie an und hielt ihr die Blume, welche sie zuvor auf ihr Messer drapiert hatte, entgegen. „Willst du…“ Ihr Blick fiel wieder zu der Rothaarigen. „Auf immer und ewig Zombies mit mir abschlachten?“ Lange hielt sie allerdings nicht stand, da zierte erneut ein breites Schmunzeln ihr Gesicht. „Keine Rose…“, kommentierte sie schließlich ihre Blumenwahl, zuckte schließlich leicht mit den Schultern und gesellte sich wieder an Kianas Seite. „Aber absolut verständlich. Wenn schon, dann kann sich der Kerl auch etwas Mühe machen damit.“ Das Grinsen wich einem leichten Lächeln. „Es wäre mir auf jeden Fall eine Ehre. Und ich hoffe, Shane wird sich wenn dann wirklich etwas ordentliches überlegen. Nicht sowas, wie mein kläglicher Versuch!“
Mittlerweile waren sie abseits der normalen Wege angekommen und die Bäume um sie herum wurden immer höher… und dichter. Natürlich waren sie es vorher immer schon gewesen, aber jetzt müssten sie noch ein Stück mehr wachsamer werden. Die Natur, sie bat zwar Schutz, aber gleichzeitig konnte sie auch deutlich später etwas oder viel mehr jemanden freigeben. Man musste wirklich auf der Hut sein. Riana dämpfte ihre Stimme etwas und sah sich um, als sie dachte, etwas gehört zu haben. Da sie aber keinen Ursprung ausmachen konnte, wandte sie sich Kiana wieder zu. „Naw, wie sehr ich es doch mag, Komplimente aus deinem Mund zu hören“, schmunzelte sie. „Aber ja, es ist unglaublich, wie viel Zeit man in einer Apokalypse doch so aufbringen konnte. Man entdeckt Seiten von sich, die man ohne diese sabbernden Fressen vermutlich nicht gefunden hätte.“ Bei dem nächsten Satz wurde sie wieder hellhörig. „Halbbruder? Also ich bitte schon drum, ihn kennenzulernen. Wie, wo wann…? Was habe ich denn jetzt schon wieder verpasst… oder werde ich wirklich schon so alt und vergesslich?“
Es war aber tatsächlich nicht nur die einzige Neuigkeit, die die Dunkelhaarige da erfuhr und es erfreute sie wirklich immens für ihre Freundin. „Entschuldigung angenommen – so gerade noch“, erwiderte sie und hob spielerisch drohend den Zeigefinger. Aber es sollte nicht bei diesem Thema bleiben. Nun war Riana es, die über sich erzählen sollte. Einerseits nahm sie diesen Themenwechsel doch dankend an, aber andererseits… innerlich seufzte sie. Es war irgendwie echt kompliziert bei ihr und sie wusste noch nicht einmal so richtig warum.
„Ja tatsächlich. Und Klein-Riana lebt sogar noch und steht nicht als Untote vor dir“, wählte sie extra Kianas Wortlaut und rollte mit den Augen. Lang genug hatte sie ihre Meinungen zu Kolonien offen kundgetan… und dann war eben Leif um die Ecke gekommen und hatte ihr Leben mal wieder auf den Kopf gestellt, zum positiven. „Und stell dir sogar vor, ich war mehr als einmal bei ihnen.“ Dass ihre Freundin diese Information nicht nur einfach so hinnahm und sie direkt mit weiteren Fragen löcherte, war ihr irgendwie schon klar gewesen… und ließ sie, mal wieder, Schmunzeln. „Du willst aber auch immer alles wissen. Hm? Alsoo…“ Sie verstummte für einen Augenblick und ließ ihren Blick wieder durch die Umgebung schweifen. Irgendwie missfiel ihr irgendetwas. Sie hatte ein komisches Gefühl, konnte dies aber nicht genauer benennen.
Kurz schielte sie wieder zu Kiana, lenkte sich selbst so ab für den Moment. „Der alte Freund ist Leif. Wir haben uns 2010 kennengelernt in einer Gruppe. Er wurde wie eine Art Bruder für mich, bis meine Schwester und ich wieder fortgezogen sind. Ich dachte, ich würde ihn nie wieder sehen. Und…“ Erneut verstummte sie und musste einmal schlucken. „Unterhaltsam… Wir haben nette Gespräche geführt. Er hat einen guten Humor, ist aber auch höflich… also“ Schließlich zuckte sie aber mit den Schultern. „Wir haben uns bislang nur zweimal getroffen. Immerhin ist er der Anführer und ich nur Gast in der Kolonie.“ Aber da stand noch die Einladung aus. Eine Einladung von der Einladung, um es genau zu nehmen. „Vielleicht sehen wir uns aber noch ein weiteres Mal. Beim letzten Mal hatte er mich herumgeführt, auf ein Essen eingeladen und am Ende hatte ich in der Burg übernachtet.“ Im Nebenzimmer, mit einer interessanten Morgenüberraschung, aber das erzählte sie an der Stelle nicht. Sie war ja selbst noch so ziemlich unsicher, was das war und wollte nichts prophezeien.
„Aber sag mal, kommt dir das hier auch irgendwie komisch vor… so ruhig?“, lenkte sie ab und sah sich abermals in der Umgebung um.

@Kiana Arya Dowling


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#10

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

19.06.2023 10:41
Kiana Arya Dowling Kiana Arya Dowling (gelöscht)
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Wenn die Welt um sie herum nicht voller Untoter gewesen wäre und die beiden Frauen sich somit nicht unter den seltsamsten Umständen kennengelernt hätten, könnte man wirklich meinen, sie hätten sich einfach mal in einer Bar oder dergleichen kennengelernt und wären nun auf einem simplen Waldspaziergang. Wobei, wenn Kiana an früher dachte und wie sie drauf gewesen war, so wäre ein Waldspaziergang in vielen Punkten das Letzte gewesen, an das sie damals gedacht hatte. Dies war ja schließlich nichts gewesen, was ihren ach so tollen Erzeuger zur Weißglut gebracht hätte.
Damals hätte man Kiana auch niemals über Männer sprechen hören. Bis dato, gab es nur Raphael in ihrem Leben und er war zu sehr ihr bester Freund, als das sie sich da jemals auch nur das geringste hätte vorstellen können und ausgerechnet eine Apokalypse, änderte daran plötzlich etwas, was sie, vor allem auf Rianas Frage, schmunzeln ließ "Ja, noch. Keine Ahnung, was da in ihn gefahren ist, aber plötzlich hat er dieses Thema ausgepackt und glaub mir, ich war genauso irritiert wie du jetzt." wobei es am Ende Riana war, welche die rothaarige aus der Bahn war und sie sogar zum Lachen brachte, mit ihrer Verbeugung und dem Antrag auf ewiges Zombieschlachten "Ersten: Nenn mich nie mehr Arya!" sagte sie, wobei das Schmunzeln einen Augenblick aus ihrem Gesicht wich. Es war eben der Name ihrer Mutter und die stand auf ihrer Hassliste gleich nach ihrem Vater. Aber wie gesagt, es war und ein Augenblick und sie schmunzelte schneller wieder, als man es merken konnte und schnappte sich die Blume von Rianas Messer "Und zweitens, sollten sich die Zombies mehr als nur in Acht von uns nehmen." wobei sie ihren Antrag annahm "Du kannst mir auch Brennesel reichen, es wäre mir noch lieber als Rosen!" winkte sie dann schnell ab und zuckte mit den Schultern "Selbst wenn nicht, wäre es auch in Ordnung. Ich hab mich nie als eine Frau gesehen, die heiratet und selbst wenn ich jetzt einen Mann an meiner Seite habe, mit dem ich es mir vorstellen könnte, wäre ich auch absolut zufrieden wenn es nicht passen würde." und das meinte sie auch so ernst, wie sie es sagte. In dieser Welt gab es so viel wichtigeres, als eine Hochzeit.
Nun erreichten sie vollkommen den Wald und waren von den Bäumen umkreist, wobei auch die rothaarige ihre Sinne nicht mehr vollkommen auf ihre Freundin lenkte, sondern auch um ihre Umgebung. Immerhin waren die Untoten nicht das einzig Gefährliche, war sie erwarten konnte und eigentlich, hatte sie keine Lust, auf ähnliches hier zu treffen "Genieße es. Komplimente sind eine Seltenheit." zwinkerte sie und seufzte dann nickend "Nicht wahr? Man stellt sich manchmal auch wirklich die Frage, wie man wohl wäre, wenn das Ganze nicht passiert wäre? Ob man genau die Leute getroffen hätte? Vom Charakter her genauso gewesen wäre?" ja, diese Fragen kamen immer häufiger nicht zuletzt, seit sie so einige Menschen in ihrem Leben hatte, die sie aus diesem nicht mehr weg denken konnte und ja, die junge Frau neben ihr, war so eine "Er ist bei den Ridern? In der Nähe von Baltimore und ich sehe schon, wie müssen uns mit einer Flasche hochprozentigem mal einen Abend machen um wirklich alles der letzten Monate ausgetauscht zu bekommen." ein Lachen entwich ihr dabei. Es war wirklich ironisch, wie viel man erleben konnte, was nicht mit dem normalen Überleben zu tun hatte oder mit dem abschlachten von Zombies.
Nicht zuletzt, dass Riana plötzlich so oft in Kolonien war. Und das es scheinbar mit einem Mann zusammenhing, lies sie rothaarige natürlich sofort hellhörig werden "Das ich das noch einmal erleben darf, dass du scheinbar freiwillig einen Fuß in die Kolonie setzt, hätte ich wirklich niemals gedacht." man konnte ihr die Verwunderung in der Stimme anhören und auch im Gesicht anhören, während sie ihrer Freundin mit einem Ohr lauschte und das andere gemeinsam mit ihren Augen, über den Wald um sie herum gleiten ließ "Ein alter Freund, so so." gab sie grinsend von sich und schaute kurz mit hochgezogenen Augenbrauen zu ihr "Und dann auch noch in einer Burg." man konnte hören, dass Kianas Interesse geweckt war, nicht nur, weil sie unbedingt mehr über diesen besagten Leid erfahren wollte, sondern auch, weil sie sich nicht wirklich vorstellen konnte, dass es eine Kolonie gab, die sich in einer Burg niedergelassen hatten. Erstaunlich, wie verrückt diese Welt geworden war wobei, sie hatten sich ja auch in einem Hochhaus ein neues Zuhause aufgebaut "Ganz ehrlich, diese Burg würde ich wirklich gerne mal sehen." und das, meinte sie auch so ehrlich, wie sie es sagte.
Doch weiter Zeit darüber nachzudenken, blieb ihr nicht, als Rianas Frage sie aus ihren Gedanken holte und sie ihren Blick über den Wald gleiten ließ "Jetzt wo du es sagst..." sie blieb stehen und lauschte angestrengt. Wenn sie ehrlich war, so schien es, als wären selbst die Vögel um sie herum verstummt. Diese Stille, welche der Wald heute auf sie hatte, wirkte heute fast schon bedrohlich "Ich habe den Wald ehrlich gesagt schon lange nicht mehr erlebt. Entweder, wir bekommen bald Besuch vor einigen Untoten..." sie schaute zu Riana und irgendwie, spürte sie dieses seltsame Prickeln im Nacken "...oder im Unterholz wartet was ganz anderes?!"


@Adam Miller ich denke, wenn du dann willst, kannst du dich langsam bereit machen^^
@Riana Livet


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#11

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

02.07.2023 18:06
Gelöschtes Mitglied
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„Ok, nie wieder!“ Entschuldigend hob die Französin beide Hände auf die Namenssache, musste im Anschluss dann direkt wieder Schmunzeln, als ihre rothaarige Freundin diesen nun doch so ziemlich kläglichen Antrag annahm. „Perfekt, sehe ich auch so. Dann auf ewiges Zombieabschlachten. Fehlt nur noch der gute Tropfen, um darauf anzustoßen.“ Ein leichter Seufzer überkam ihre Lippen. Auf ewig… es war so leicht gesagt, aber dennoch hoffte Riana natürlich, dass diese Apokalypse irgendwann ein Ende nahm und man irgendwie annähernd etwas zu einer normalen Welt zurückkehren konnte. Wobei es sowieso vermutlich nie wieder so werden würde wie damals. Mittlerweile hatte sie bereits über die Hälfte ihres Lebens auf diesem Planeten gelebt – mit Zombies – und die Erinnerungen an den normalen Alltag wurden immer weniger. Leider. Damit auch die Erinnerungen an ihre Familie… und die Heimat. Wenn sich irgendwann noch einmal die Möglichkeit ergeben würde, sie würde sich direkt ins nächste Flugzeug setzen oder auch auf das nächste Schiff stellen und nach Frankreich zurückkehren. Vermutlich würde sie dieses Land nicht mehr erkennen von damals, aber das war es ihr trotzdem wert.
Zustimmend nickte sie auf die nächste Aussage von Kiana. „Jap – sehe ich auch so. Es ist so viel passiert und eine Hochzeit mag zwar schön und gut klingen, aber sie bringt, nüchtern betrachtet, einen auch nicht sonderlich weiter. Wenn man sich nur damit lieben würde, dann hat man irgendwas falsch gemacht.“ Und damit wollte sie auch einen Schlusspunkt für sämtliche philosophische Ansätze setzen. Es war sowieso nicht ihr Lieblingsthema. „Und das sage ich als ewig Single. Eigentlich dürfte ich dir ja keinerlei Ratschläge geben“, schob sie noch mit einem Grinsen hinterher und schulterte ihre Tasche erneut, nachdem diese etwas verrutscht war.
Beide verließen die offene Umgebung und tauschten diese in einen nun doch etwas trostlosen Wald ein, was allerdings definitiv der Jahreszeit geschuldet war. Aber trotz dessen merkte Riana, wie sich ihr Körper etwas anspannte. Es war doch um einiges dichter als zuvor und so konnte man mögliche Gefahren erst später wahrnehmen.
„Genau, das ist es nämlich“, kam die Dunkelhaarige nach einer kleinen Pause auf ihre Freundin zurück und schielte kurz über die Schulter zu ihr. Ja, auch sie kannte diese Fragen, hatte oft genug sich schon sämtliche Szenarien im Kopf ausgemalt, aber am Ende konnte sie diese nicht wirklich beantworten. Und wenn sie oft sagte, dann meinte sie auch verdammt oft und nicht wirklich beantworten… nein, eigentlich sogar nicht. Am Ende konnten sie alle nur Mutmaßungen über sowas aufstellen. „Ich schätze mal, dass bei mir so einiges anders abgelaufen wäre. Vermutlich würde ich auch jetzt noch in Frankreich hocken und hätte eine Menge netter und lieber Leute nie kennengelernt. Und ja, Kiana, dazu zähle ich auch dich…“ Rianas Mundwinkel zuckten wieder nach oben, während die beiden Frauen dicht nebeneinander dem kleinen Trampelpfad folgten. Es war wie so ein kleiner Fluch und Segen zeitgleich bei der jungen Livet. Sie hätte wohl nie diese Menschen kennengelernt – immerhin konnte sie vor einigen Jahren diesem Land hier noch absolut nichts abgewinnen –, aber sie hätte vermutlich auch nie ihre Familie verloren… Vielleicht wäre das mit @Maelle Livet auch nie passiert… oder sie hätten zumindest eine deutlich größere Chance gehabt, nach der Blondhaarigen zu suchen.
Dankbar über den Themenwechsel hörte sie ihrer Begleitung zu und nickte leicht, stimmte mit einem Lachen zu. „Oh ja, allerdings. Ich will alles an Klatsch und Tratsch hören, den neusten Gossip. Wenn es schon kein Fernsehen, Internet und Co gibt, muss man schließlich durch so einen Smalltalk auf dem aktuellen Stand bleiben.“ Und dabei hatte so ganz eventuell auch die Französin noch so einiges zu erzählen… Etwas, was sie sowieso eher weniger über sich tat – außer beim Gegenüber handelte es sich um solch liebgewonnene Personen, wo Kiana definitiv dazu zählte.
Für einen kurzen Moment blieb Ria schließlich stehen, hob fragend die Augenbrauen und musterte die Rothaarige. „Also an was denkst du denn bitte…? Alter Freund, ja, definitiv. Nichts anderes. Wie gesagt, er ist damals und irgendwie auch heute wie ein Bruder für mich. Und Ivar… er ist eben Ivar. Er ist wirklich ein guter Anführer, so wie ich ihn bis jetzt erlebt habe. Außerdem, wenn du lieb fragst, führt er dich bestimmt auch einmal durch die Burg. Ist ein wirklich sehr schönes Fleckchen da…“, zwinkerte sie Kiana zu und schloss wieder zu ihr auf. „Also nichts durcheinander bringen da!“
Auch wenn es ein doch irgendwie angenehmes Thema war, blieben die beiden nicht lange dabei… und es kam etwas dazwischen, wo keiner so richtig wusste, was es war. Mit all den Jahren entwickelten man eben so ein bestimmtes Gespür dafür und genau das schlug nicht nur bei Riana gerade aus. Ob das so beruhigend sein sollte… naja, darauf wollte sie sich jetzt nicht festlegen.
Die Französin verengte die Augen, hielt für ein paar Sekunden die Luft an und drehte sich einmal dreihundertsechzig Grad im Kreis. Nein, das gerade kam ihr definitiv komisch vor. „Vermutlich“, murmelte sie leise und verharrte in einer Position, griffbereit an der Waffe. „Da hinten…“ Mit einem leichten Nicken deutete sie in eine Richtung. „War da eben was?“ Ein kleines Geräusch, eigentlich nichts auffälliges und dennoch hatte es die Aufmerksamkeit der Dunkelhaarigen erlangt.

@Adam Miller
@Kiana Arya Dowling


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#12

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

03.07.2023 16:57
Adam Miller Adam Miller (gelöscht)
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Es kam nicht oft vor das ich selbst mein Versteck verließ um etwas persönlich in die Hand zu nehmen. Aber auf Klaus war gerade wohl nicht mehr viel Verlass, oder die Jahre hatten ihm mehr zugesetzt als er zugeben mochte. Niemand gestand sich anscheinend gerne ein das er alt wurde. Ein Sklave bildete da keine Ausnahme. Zumal es ihn noch schlimmer treffen würde, wenn man bedachte was mit den Sklaven unter der Führung meines Vaters geschah. Allerdings war Klaus noch nicht so weit. Verkaufen konnte ich ihn später noch. Jetzt hatte er erst einmal mein Augenmerk auf zwei Frauen gelegt, die auf den ersten Blick fast zu normal schienen. Wenn man von den roten Haaren der einen Dame absah. Das viel schon auf. Besonders in einem Wald, wo es nicht sehr viel Rot gab. Und das hier war kein Urwald in dem man bunte Papageien erwarten konnte. Aber je länger ich sie beobachtete, desto interessanter wurde es. Wann man ihr hohles Geplapper ignorierte. Da musste ich Klaus ausnahmsweise für loben. Er hatte seine Augen und Ohren einfach überall. Sie eghörte einer Kolonie an bei der es eine Burg gab, was ohne jeden Zweifel nur die Inselaffen aus dem Mittelalter betreffen konnte. Aber ihre Art zu leben funktionierte, also war da irgendwas dran. Auch wenn ich dem nichts abgreifen konnte. Interessanter weise dauerte es auch nicht allzu lange bis sie bemerkt hatten das noch jemand anwesend war. Nicht schlecht. Aber auch darauf war ich gefasst. Immer Plan B in petto. Um sie auf die Probe zu stellen und um zu sehen was sie drauf hatten und wie ihre restlichen Utensilien aussahen, hatte ich Klaus aufgetragen etwas besonderes zu inszinieren. Mal sehen ob es typische Frauen waren. Wenn ja, hatte ich wohl leichtes Spiel. Mit einem leichten Kopfnicken deutete ich Klaus an damit anzufangen. Der Diener war auf etwas gestoßen das selbst einen erwachsenen Mann dazu gebracht hat in seine Hosen zu machen. Und es war nicht leicht dieses Etwas habhaft zu werden. Ein Untoter, kein Gewöhnlicher. Mit so einem würden die Damen sicherlich schnell fertig werden. Nein, ich hatte mir etwas anderes vorgestellt und Klaus war im Begriff alle Vorkehrungen dafür zu treffen. Immerhin wollten wir verhindern das es uns angreift. Mein Diener ging als vor und fokussierte die Aufmerksamkeit des Biests auf unsere Zielpersonen. Wir er das anstellte, war mir wahrlich egal. Die Hauptsache war, dass ich etwas zu sehen bekam. Es war auch nicht besonders schwer da die Beiden ohnehin schon etwas gehört hatten. Ich stand also auf der fast anderen Seite zu Klaus, der sich so leise wie möglich bewegte. So gut es eben mit diesem Ding ging. Wahrlich eine Augenweide. Der verschüchterte Mann löste die Verankerung und ging etwas in Sicherheit. Die Falle des Beißers löste sich und er tat genau das was ich geplant hatte. Er zeigte sein Potential nicht direkt, sondern lief in schnelleren Schritten auf die Frauen zu. Anstatt sie aber anzugreifen kletterte er auf einen Baum, ähnlich wie ein Affe. Sagenhaft und ich fragte mich wieso er das konnte. Ich beobachtete das alles aus hoffentlich sicherer Entfernung. Nun würde sich zeigen ob ich Recht behalten würde. Und ob es ihnen gelang damit etwas anzufangen. Der Baum des Beißers war leider kaputt und morsch, er kam zwar hoch, aber der Ast an dem er sich festhielt, brach ab. Ich fragte mich ob die Beiden schon mal aus der Luft von einem Untoten angegriffen wurden. Da kam Spannung auf.



@Kiana Arya Dowling @Riana Livet
(Keine Sorge, den kann man wie alle anderen Zombies auch unschädlich machen. Wenn ihr das schafft. :P)

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#13

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

09.08.2023 19:18
Kiana Arya Dowling Kiana Arya Dowling (gelöscht)
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Kiana tat dieser gemeinsame Ausflug mit ihrer Freundin besser, als sie noch am Anfang gedacht hatte. Es gab eben einfach Themen, welche Frau nur mit einer anderen besprechen konnte und Riana und sie hatten bis auf einen Buchstaben nicht nur den gleichen Namen, sondern konnten sich scheinbar auch mit allem gut austauschen. Ob nun über Shane und sich selber oder über Riana und den Burgherren. Absolut verrückt. Riana, welche niemals einen Fuß in eine Kolonie setzten wollte, ließ sich jetzt durch so eine führen und verbrachte in dieser wohl auch Zeit "So so. Ein guter Anführer also." schmunzelte sie erneut und musste dann allerdings lachen "Wow. Erzähl es bitte nicht rum, aber ich hätte ja wirklich nie gedacht, dass mich mal Frauenthemen wirklich interessieren und ich vor allem genau solche mit einer anderen gerne bespreche." bat sie ihre Freundin und ließ ihren Blick dann wieder herumwandern.
So gut, dass alles auch tat, sie durften auf keinen Fall vergessen, in welchen Zeiten sie sich befanden und wie sie erkennen mussten, hatten sie sich wohl zu sehr verquatscht und sich dabei auch ein wenig zu sicher gefühlt. Beiden war das mulmige Gefühl sofort durch Mark und Bein gegangen, dass sie in diesen Wäldern nicht mehr alleine waren und dass es sich dabei nicht nur um einen harmlosen Beißer handelte. Jedenfalls fühlte es sich für Kiana bisher immer anders an, wenn sie auf einen solchen traf. Als wäre man diesem einfach von Anfang an überlegen.
Ihr Blick folgte nun dem von Riana und sie legte die Stirn in Falten "Da war definitiv was." sie senkte auch sofort ihre Stimme und ihre Nackenhaare, stellten sich schließlich noch ein wenig mehr auf, als sie etwas erkennte, was sich für ihren Geschmack zu schnell für einen Beißer auf die beiden Frauen zubewegte, aber genau wie einer Aussah "Was zum...?" kam es ihr über die Lippen, während sie nach ihren Dolchen griff und einen kurzen Blick zu Riana warf um sicherzugehen, dass sie sich nicht getäuscht hatte und das wirklich ein Untoter auf sie zukam und noch besser, dann auch noch auf einen Baum kletterte. Kletterte! Wann hatten dieser Viecher gelernt, wie die Affen auf Bäume zu klettern.
Eher Unbewusst, trat sie einen Schritt zurück und griff dabei die jüngere neben sich am Arm, damit auch sie außer Reichweite von diesem blieb "Riana? Sag mir bitte, dass ich das alles nur träume und dieses Vieh nicht gerade, wie Tarzan auf den Baum gesprungen ist." raunte sie ihrer Freundin zu. Doch viel Zeit, um weiter darüber nachzudenken blieb ihr nicht, als wenige Augenblicke der Ast, auf welchem es sich der Beißer scheinbar gemütlich gemacht hatte, knackte schon am Anfang bedrohlich und schien nun endgültig nachzugeben, als er mit einem krachen, welches in der Stille des Waldes wie ein Kanonenschuss klang, oder war es am Ende einfach nur das Adrenalin, welches in ihren Ohren rauschte? Kiana konnte es nicht wirklich sagen und verdammt, sie hatte auch absolut keine Chance sich darüber zu viele Gedanken zu machen. Sie und Riana, standen hier wie der typische Zwischenschnack, auf welchen der Beißer nun zu rannte. Der direkte Angriff, war eher die falsche Option. So schnell wie er war, würde er im Zweifel noch einen von ihnen erwischen! In Kianas Kopf ratterte es nur wenige Sekunden "Im letzten Moment zu Seite und dann von Hinten direkt drauf!" sagte sie nur noch, als er auch schon bei ihnen ankam und sie zur Seite sprang in der Hoffnung, dass auch Riana so schnell gehandelt hatte!

@Riana Livet @Adam Miller


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#14

RE: Ende November 2022 // the devil often finds work for them who find none for themselves [Riana&Adam&Kiana]

05.11.2023 13:43
Gelöschtes Mitglied
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Mit einem amüsanten Schnauben schüttelte die Französin den Kopf auf Kianas Reaktion. Ja, es war wirklich verrückt, was dieses Jahr bislang so mit sich gebracht hatte. Etwas, wo sie selbst vor einigen Monaten vermutlich direkt noch nein dazu gesagt hätte. Aber so war die Apokalypse nun mal – man durfte nie nie zu was sagen. Es war auch das erste Mal gewesen, dass Riana selbst gerade mit wem über ihre Besuche in Balar Island sprach… und dem Treffen mit Ivar. Sie wusste noch nicht, was das werden sollte, aber sympathisch fand sie den Anführer schon irgendwie und sie würde lügen, wenn sie sagen würde, dass sie auf das zweite Treffen nicht gespannt war.
Bei ihrem nächsten Kommentar musste die Dunkelhaarige dann doch wieder Schmunzeln. „Dito“, erwiderte sie darauf und machte einen größeren Schritt über eine Baumwurzel am Boden. „Irgendwann muss man sich ja mal um die interessanten Dinge im Leben kümmern.“ Manchmal musste man eben über solch… einfach stinknormale Sachen sprechen, um nicht vollends verrückt zu werden in dieser Welt. „Also ich erzähle es niemandem weiter, wenn du es auch nicht tust“, schob sie dann noch hinterher und spielte zweifelsohne auch auf das Treffen an, welches sie mit Ivar hatte und was noch anstand. Sowieso sprach sie eher seltener über so etwas und sich selbst, da sollte es nicht direkt jeder in der Umgebung erfahren. Aber Riana zweifelte keine Sekunde daran, dass ihre Freundin es nach draußen in die Welt hinausposaunen würde. Nein, sie vertraute Kiana da wirklich. Noch etwas, was die junge Livet nicht häufig tat.
Nun waren aber diese Gesprächsthemen hintenangestellt. Von jetzt auf gleich wanderten diese sogar ganz nach hinten und die Rothaarige bestätigte das mulmige Gefühl, dass Ria in sich sitzen hatte. Mittlerweile hatte sie da schon eine Art… Radar entwickelt und dieser enttäuschte sie da selten. Leider. Automatisch ging ihre Hand zu ihrem Schwert, welches sie an der linken Hüfte trug.
Ein Schatten bewegte sich in hoher Geschwindigkeit zu und hatte die beiden Frauen vollkommen im Visier. Riana verengte die Augen und für einen Moment trafen sich ihr und Kianas Blick. Das war kein normaler Untoter… definitiv nicht. Aber was es war, das konnte sie gerade auch nicht beantworten. Sie spürte einen Griff um ihren Arm und sah wieder zu ihrer Begleitung hinüber, die sie einen größeren Schritt zurückzog. „Also normalerweise würde ich fragen, was du alles im letzten Drink hattest, aber ich fürchte, wir träumen gerade dieselbe Scheiße“, murmelte sie und musterte dieses… Vieh, welches bestimmt gute drei, vielleicht auch vier Meter über sie in der Baumkrone hockte. „Was…?“ Weiter kam die Französin schon nicht mehr. Wo auch immer dieses Ding herkam, der Baum hielt dem Gewicht, welches nun auf seinen Ästen lastete, zumindest nicht stand und nach einem bedrohlichen Knacken krachte der Beißer samt dem morschen Holz auf den Boden. Nein, das da war definitiv kein normaler Untoter. Lange Zeit blieb den Frauen nicht, denn der Angreifer sprang direkt auf die Beine, nahm die beiden wieder ins Visier und stürzte sich auf sie. Ria nickte nur auf Kianas Aussage und kurz bevor das Vieh sie erreicht hatte, wichen beide in die entgegengesetzte Richtung aus. Nach ein paar Meter stockte das Ding allerdings, drehte sich wieder um und blieb… Stehen.
„Hey“, schrie die Dunkelhaarige ihn an und hatte in der Zeit bereits ihren Bogen hervorgeholt. Sie wusste nicht, worauf der Beißer wartete, aber diesen jetzt frontal anzugreifen und auf ihn zu zugehen, das würde nichts bringen… nein, dies würde eher fatal enden. Der Untote nahm nur nicht sie ins Visier, sondern viel mehr ihre Freundin, weswegen sie nochmal – diesmal bestimmter – auf sich aufmerksam machte. So, wie sie standen, konnte er nicht beide gleichzeitig angreifen, was sie sich zur nutze machen musste. Wenige Sekunden später sauste ein Pfeil durch die Luft und traf den Angreifer in der Schulter. Wie zu erwarten, taumelte dieser etwas rückwärts, fing sich dann wieder und nahm diesmal Riana ins Visier. Das hier würde wohl etwas… anstrengender werden als bei einem normalen Beißer. Wieder blickte die junge Livet zu Kiana und wartete darauf, dass das Etwas seinen nächsten Schritt machte, bereit den nächsten Pfeil zu platzieren.

@Adam Miller
@Kiana Arya Dowling


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