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#1

the art of torture | Malakai & Sloth

09.12.2022 21:45
Malakai Watts Malakai Watts (gelöscht)
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the art of torture
Malakai Watts & Viton Talon


Einer der Krieger steckte Malakai am späten Nachmittag eine Nachricht von Sloth zu, die ihm sofort ein breites Grinsen auf die Lippen zauberte. Nachrichten vom Faultier waren immer gute Nachrichten und sie waren (zumindest für ihn) stets mit einer gehörigen Menge Spaß verbunden. Seine Definition von Spaß unterschied sich erheblich von der anderer, vor allem von den Sklaven. Für die Sklaven der Farm war es nie ein gutes Zeichen, wenn er aus seinem Folterkeller geholt wurde, denn das hieß, dass irgendetwas nicht rund lief. Entweder waren sie zu langsam, faul oder aufmüpfig – alles Dinge, die er gleich bestrafte, mit roher Gewalt und drohenden Worten, hinter denen immer die Wahrheit stand. Er war kein Hund, der bellte, ohne zu beißen, er machte seine Drohungen immer war.
Malakai räumte ein paar seiner Instrumente in einen schwarzen Rucksack, den er sich über die Schulter warf. Ein gespanntes Kribbeln breitete sich in seinem Körper aus; die Vorfreude auf das kommende stieg. Der Krieger hatte Malakai nichts genaueres gesagt, nur das es Probleme mit ein paar Sklaven gab. Welche Probleme das waren, da hatte der Krieger nur mit den Schultern gezuckt und war wieder von dannen gezogen. Stirnrunzelnd hatte er dem anderen nachgesehen, ehe sein Blick an der Wand hängen blieb. Dort ragten ein paar Haken aus dem Beton, an denen verschiedene Peitschen hingen. Darunter auch eine ganz besondere Geißel. Es war ein hölzerner Stab, an dessen Ende mehrere lederne Riemen hingen – vier um genau zu sein. Jeder der vier Riemen besaß am Ende eine Kappe aus Metall. Es war ein wunderbares Exemplar, perfekt dafür geeignet tiefe Fleischwunden zu reißen; wenn es denn von einem Meister der Folterkunst geführt wurde. In der Regel bewahrte er sich die Geißel für Menschen auf, die dem Gottesglauben verfallen waren. Irgendwie erschien ihm das passend, aber jetzt gerade… es juckte ihm in den Fingern und so landete das mittelalterliche Ding nicht im Rucksack, sondern in seiner Hand. Die Sklaven, die er auf dem Weg passierte, wichen erschrocken vor dem Anblick zurück. Sie wussten, was das hieß.
Malakais Weg führte ihn zuallererst zu Sloth, um genau zu erfahren, wer seine besondere Aufmerksamkeit an diesem Tag brauchte. Er lehnte sich die Geißel gegen die Schulter, wodurch die Riemen auf seinem eigenen Rücken lagen. Auf seinen Lippen war ein Grinsen, das er gar nicht versuchte zu verbergen. Warum auch? Das hier war sein Job, nein, es war mittlerweile schon fast eine Passion. „Was kann ich für dich tun, mein Fürst?“, fragte er Sloth, als man ihm zu ihn gelassen hatte.

@Vito Talon

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#2

RE: the art of torture | Malakai & Sloth

10.12.2022 01:58
Vito Talon Vito Talon (gelöscht)
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Sloth hasste es!!! Er hasste es wirklich, wenn er Malakai rufen musste. Doch in manchen Situationen ließ sich das leider nicht vermeiden. Er hatte wirklich lange gezögert, womit er die Angelegenheit letztlich aber nur verschlimmert hatte. Weshalb ihm nun keine andere Wahl mehr blieb, als den Folterknecht anzufordern, wenn er nicht wollte, dass hier alles in Flammen aufging.
Das sonst so gemütliche Faultier lief schon den ganzen Nachmittag aufgekratzt auf der Farm auf und ab, weil er so beunruhigt war. Solch einen großen Aufstand hatte es bisher noch nie gegeben. Und das alles war ihm längst über den Kopf gewachsen! Weshalb er tatsächlich hoffte, dass Malakai bald eintreffen würde.
Gleichermaßen fürchtete er sich allerdings auch vor seiner Ankunft, weil Malakai nun mal scheiß gruselig war und seinen Kopf bestimmt mit nur einer Hand zerquetschen könnte!
Man musste ihn auch gar nicht groß ankündigen. Denn die Unruhe und Panik, die sich auf der Farm ausbreitete, kaum dass der Folterknecht einen Fuß darauf gesetzt hatte…. war sofort überall spürbar. Auch Vito lief ein Schauer über den Rücken, als er den imposanten Mann aus der Ferne heran stapfen sah.
Doch er war der Fürst von Haus Sloth! Er konnte sich nun nicht verkriechen, wie die anderen Mitglieder. Er musste sein Faultier stehen! Weshalb er wie angewurzelt verharrte, als Malakai vor ihn trat. Mit viel zu piepsiger und hoher Stimme sagte er nervös
„Hi!!!“
Er musste sich räuspern, da seine Stimme echt lächerlich klang! Und er versuchte wesentlich tiefer fortzufahren
„ehhh.. willkommen Malakai. Danke für dein rasches Erscheinen“
Er atmete tief durch. Und war so nervös, als wäre er derjenige, der gleich bestraft werden würde. Er ließ den Blick kurz über Malakais Spielzeug wandern und kratzte sich nervös lachend am Hinterkopf
„Hast du das etwa aus @Reyna Ortiz SM Keller entwendet?“
Da gab es wohl ähnliche Dinge wie das, was Malakai für seine Spielchen verwendete. Nur dass das Ergebnis gewiss ein anderes war.
Aber statt hier blöde Bemerkungen zu schieben, sollte er lieber zur Sache kommen hm? Weswegen er sich noch mal räusperte.
„Naja wie dem auch sei.. ich habe hier ein….. kliiiiitzekleines Problemchen. Siehst du die Scheune da drüben? Eine handvoll Sklaven.. hat sich dort verschanzt. Mit den Cannabis, Opium und Wollvorräten der letzten Monate. Mit anderen Worten.. mit so gut wie allem, das hier gerade von Wert ist. Und sie drohen mir damit die Scheune abzufackeln, wenn ich sie nicht gehen lasse und Luzifer (@Lorenzo Leone) davon überzeuge, sie nicht zu verfolgen“
Vito atmete tief durch, da ihn das wirklich unter Stress setzte.
„Aber das kann ich unmöglich machen! Luzifer würde mir den Kopf abreißen. Doch genauso wenig kann ich zulassen, dass sie all unsere Vorräte verbrennen. Stell dir mal vor wie wütend er dann erst wäre und…. Reyna erst.. wenn sie keine Drogen mehr für ihr Bordell zur Verfügung hat und…“
So schnell und so viel redete Vito normalerweise in drei Monaten nicht. Aber wenn er nervös war, dann neigte er dazu zu plappern und sich zu verhaspeln. Zwar wusste er, dass Luzifer ihm niemals weh tun würde, egal wie viel Scheiße er auch baute. Immerhin war er sein Bruder. Aber das durfte niemand sonst wissen. Und Vito wollte ihm auch beweisen… dass er diese Dinge alleine hinbekam. Und nicht ständig auf seine Hilfe angewiesen war. Auch wenn er die Sache bei näherer Betrachtung ja auch nicht selbst regelte, sondern Malakai dafür zur Hilfe holte. Aber naja, das durfte man nicht so eng sehen.

@Malakai Watts



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#3

RE: the art of torture | Malakai & Sloth

10.12.2022 14:59
Malakai Watts Malakai Watts (gelöscht)
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Sloth‘ stets aufkeimende Nervosität schmeichelte Malakai auf eine Weise, die er nicht erklären vermochte. Es war eine Art von Respekt, die er verstehen konnte und die ihn sich mächtig fühlen ließ… und dass in der Gegenwart eines Fürsten! Abgesehen davon amüsierte es ihn, den anderen dabei zu beobachten, wie er versuchte die richtige Stimmlage zu finden, um nicht wie eine verschreckte Maus zu klingen.
Er lachte rau auf, als er die Fürstin von Haus Lust und ihre etwas andere Sammlung an Instrumenten ansprach. „Ich kann sie dir gerne überlassen.“, sagte er dann mit einem Augenzwinkern und hob die Geißel kurz an.
Malakai lauschte dem plötzlichen Wortschwall seines Gegenübers und versuchte die Informationen so schnell zu verarbeiten, wie er sie geliefert bekam. Das Faultier steckte in einer verzwackten Lage, das konnte selbst der Foltermeist nicht leugnen. Die Vorräte wurden gebraucht, um das Geschäft am Laufen zu halten. Malakai runzelte seine Stirn und sah zu der besagten Scheune. „Sie wollen die Scheune mit sich selbst darin abfackeln?“ Er hatte nichts gegen ein großes Lagerfeuer, das durch die qualvollen Schreie verbrennender Menschen untermalt wurde; es käme einer Symphony des Todes gleich.
Er fragte sich, ob die Sklaven nicht nur ein paar leere Drohungen aussprachen, um zu bekommen, was sie wollten. Ihnen blieb doch nur die Scheune mit sich selbst darin anzuzünden, denn sonst wären sie so oder so dem Tode geweiht. Doch wer zündete sich selbst freiwillig an? Da gab es weitaus bessere, einfachere und vor allem schmerzlosere Möglichkeiten das eigene Leben dramatisch zu verkürzen. Ein Sklave spähte aus dem Scheunentor heraus, scheinbar machte Malakais Ankunft die Runde. Jetzt würde sich wohl zeigen, aus welchem Holz die Sklaven gemacht waren und ob sie bereit waren zu ihrem Wort zu stehen.
Er wandte sich wieder Sloth zu und zuckte mit den Schultern. „Warum erzählst du ihnen nicht, was sie hören wollen, und lässt sie erschießen, sobald sie rauskommen?“ Man könnte die Krieger so positionieren, dass sie nicht sofort entdeckt wurden und dann jedem einzelnen der Verräter eine Kugel durch den Schädel jagen. Eine Handvoll Arbeiter konnten sie doch sicher entbehren… oder… ein anderer Gedanke schoss ihm durch den Kopf, der ihm viel besser gefiel. „Oder du gibst mir eine Fackel und ich beschleunigte die Sache ein wenig.“ Ein dunkles Grinsen legte sich auf seine Lippen und er legte Sloth eine Hand auf die Schulter. „Sie wollen fliehen, nicht sterben.“ Er liebte alleine schon die bildliche Vorstellung davon, wie er mit einer lichterloh brennenden Fackel auf die Scheune zukam. Natürlich bestand bei seinem Plan immer noch die Möglichkeit, dass die Sklaven Malakai die Show nicht abkauften – aber tief in seinem Inneren bezweifelte er das.

@Vito Talon

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#4

RE: the art of torture | Malakai & Sloth

15.12.2022 08:44
Vito Talon Vito Talon (gelöscht)
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„Was?! Ohh… nein vielen Dank. Ich wüsste nicht, was ich damit anstellen sollte“
Er würde die Geißel weder verwenden, um die Sklaven zu bestrafen, noch für verruchtere Dinge. Schmerz zu verursachen oder selbst zu erhalten turnte ihn so gar nicht an! Mal davon abgesehen, dass es sicher anstrengend war das Ding zu schwingen. Er mochte es da lieber gemütlich und kuschelig. Manch einer würde womöglich sagen langweilig aber Sloth sah das ganz und gar nicht so. Er brauchte all dieses verrückte SM Zeug absolut nicht!

Aber deswegen war Malakai ja auch nicht hier, sondern weil es einen Job zu erledigen gab, der Sloth überforderte.
Malakais Nachfragen regten ihn allerdings durchaus zum Denken an. Denn so genau hatte Vito das alles im Kopf noch nicht durchgespielt. Der hatte dabei begonnen zu rauchen! Er wollte doch einfach nur seine Ruhe haben und sich nicht mit solchen Ärgernissen rumschlagen. Weshalb er ziemlich schnell auf die Lösung mit Malakai gekommen war. Die für ihn.. einfach am gemütlichsten war, weil er die Arbeit damit vollständig in seine fähigen Hände legte.
Jedoch durfte man dabei nicht vergessen, dass Malakai vor allem fürs Grobe zuständig war und nicht unbedingt dafür, um Pläne zu schmieden. Da musste Sloth sich wohl oder übel ein bisschen beteiligen und schlussendlich den endgültigen Befehl zur Ausführung erteilen. Das gefiel ihm überhaupt nicht. Aber was hatte er schon für eine Wahl.
„Sie sind wirklich… wütend. Was ich nicht verstehe! Immerhin hat es ihnen hier an nichts gefehlt, aber naja. Ich weiß nicht, ob sie wirklich abgebrüht genug dazu wären, sich selbst in der Scheune abzufackeln. Aber ich kann nicht riskieren das herauszufinden Malakai.“
Denn was wenn sie sich irrten und die Sklaven wirklich verzweifelt genug waren, um so einen drastischen Schritt zu gehen? Besser sterben als ein Leben in Sklaverei? Das würde die Wicked und ihre Vorräte wieder weit zurück werfen.

Vito musste zugeben, dass Malakai wirklich ein paar gute Gedankenansätze hatte und überlegte.
„Das könnte ich machen.. aber sie sagen, sie lassen sich nur von Luzifer selbst überzeugen. Und wenn es mir nicht gelingt, ihn in den nächsten 2 Stunden herzuschaffen, machen sie ihre Drohung wahr. Andererseits… wissen sie nicht wie Luzifer aussieht. Oh du bist genial Malakai!“
Denn sie könnten einfach irgendwen anderen als Luzifer verkleiden. Malakai und er selbst kamen dafür leider nicht in Frage. Aber womöglich würde es ihnen gelingen in den nächsten 2 Stunden jemanden aufzutreiben, der überzeugend genug war?
Allerdings kehrte der Wahnsinn, bei Malakais nächstem Vorschlag, definitiv wieder in dessen Augen zurück! Er wollte die Scheune selbst abfackeln?!
Oh.. nein, so hatte er es wohl nicht gemeint, weswegen er erleichtert durchatmete. Sich aber gleich wieder ein bisschen anspannte, als Malakai ihm seine Pranke auf die Schulter legte. Hoffentlich drückte er nicht zu, das würde sicher weh tun!
„Du glaubst also, sie bekommen Panik und ergeben sich, wenn sie dich mit der Fackel auf die Scheune zukommen sehen? Ich meine, bei mir würde es definitiv funktionieren! Aber bei ihnen bin ich nicht sicher. Das ist ein ziemlich riskanter Plan… denn was, wenn er nach hinten los geht und sie tatsächlich lieber alles verbrennen, statt dir in die Arme zu laufen?“
Sloth würde sich wohl ebenfalls für das Feuer entscheiden, statt einer Folter durch Malakai. Aber er war ja auch ein kleiner Angsthase. Der sich nun völlig verzweifelt und überfordert durchs Haar rubbelte.
„ohhh ich hasse es solche Entscheidungen zu treffen! Können sie sich nicht einfach ergeben, für ihr Fehlverhalten entschuldigen und wieder ihre Arbeit aufnehmen??“
So ein Stress….. für nichts und wieder nichts…

@Malakai Watts



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#5

RE: the art of torture | Malakai & Sloth

07.04.2023 21:33
Malakai Watts Malakai Watts (gelöscht)
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Während Sloth es lieber gemütlich und kuschelig hatte, konnte es für Malakai nicht unbequem genug werden. Nun ja, zumindest für sein Umfeld. Er war Schmerzen nicht abgeneigt, aber am Ende war er lieber derjenige, der sie anderen bereitete. Im Fall der nicht arbeitenden Sklaven bedeutete das für ihn, dass er ihnen die Hölle auf Erden bereiten wollte… und das mit einem strahlenden Grinsen auf seinem Gesicht.
Malakai war nicht unbedingt der größte im Schmieden von Plänen. Seine Lösungen waren einfach, hatten für gewöhnlich viel mit Gewalt zu tun und wurden weniger von Logik und gesundem Menschenverstand getroffen. So zuckte er kurz mit den Schultern, als Sloth ihm sagte, er könne es nicht riskieren, dass die Scheune abfackelte. Und damit der Inhalt.
Der Grund für die Meuterei war relativ simple, zumindest für ihn. Die Sklaven hatten zu wenig Respekt bzw. Angst vor Sloth. Etwas, was der Foltermeister bei näherer Betrachtung des Fürsten durchaus verstehen konnte. Einzig dessen Rang ließ Malakai ihm den notwendigen Respekt zollen, was die Sklaven jedoch anders sahen. „Ich muss wieder regelmäßig kommen.“, stellte er entschlossen fest und nickte, als wäre es damit schon beschlossene Sache. In seinem Kopf jedenfalls, war es das. „Gibt es keine Möglichkeit auf einem anderen Weg in die Scheune zu kommen? Hintertür? ´ne Leiter?“ Er wollte den Laden stürmen, am besten mit ein paar Wachen zusammen. Nicht lange diskutieren, sondern handeln.

Nicht nur die Sklaven hatten keine Ahnung, wie Luzifer aussah. Malakai ging es ebenso – er würde den Fürsten der Finsternis so verdammt gerne mal kennenlernen. Ihm seine Ehre erweisen… Ein leichtes Seufzen verließ ihn, während Sloth plapperte. Natürlich war dieser Plan genial, nicht so genial wie mit einer Fackel den Laden zu stürmen… aber vermutlich für Vito die weitaus bessere Option. Und Malakai wusste auch, dass es für sie alle sehr schlecht wäre, wenn die Vorräte draufgingen. Er war zwar wahnsinnig, aber nicht dumm. Aber sollten die Sklaven die Scheune wirklich niederbrennen, würde Malakai zumindest von @Reyna Ortiz jede Bestrafung annehmen, die sie in ihrem Repertoire hatte.
Malakai beobachtete die Scheune von ihrem Standpunkt aus. Einer der Arbeiter spähte aus dem Tor heraus. Ob sie bereits wussten, dass er gekommen war? Ahnten sie etwas von ihrem Schicksal, sollte er sie in seine Finger bekommen? „Hast du neue Leute im Haus, die die Sklaven noch nicht kennen?“, hakte er nach. „Ich bin zwar immer noch für die Aktion mit der Fackel, aber am Ende ist es wohl mehr dein Kragen um den es geht, als meiner.“ Ein Schmunzeln ließ sich nicht verbergen – wollte er aber auch gar nicht.
Vito sträubte sich vor einer Entscheidung, letztendlich musste er sie jedoch treffen. Das Faultier war wirklich ein merkwürdiger Kauz – und das kam von ausgerechnet von ihm. „Ich helfe gerne bei der Ausführung und erinnere die Sklaven daran, warum sie tun sollten, was man von ihnen verlangt. Es gibt weitaus Schlimmeres, als harte Arbeit.“ Er sah zu ihm. „Was darf’s sein?“ Entschied er sich für den leichteren Weg, mit einem Luzi-Double? Oder durfte Malakai am Ende doch Amok laufen?

@Vito Talon

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#6

RE: the art of torture | Malakai & Sloth

13.04.2023 13:16
Vito Talon Vito Talon (gelöscht)
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Malakai hatte Recht. Die Sklaven hatten definitiv viel zu wenig Respekt vor Vito. Das hatte man davon! Da wollte man ein angenehmer Vorgesetzter sein und es wurde einem nur auf der Nase herum getanzt. Damit verspielten sie nicht nur ihre eigenen Vorteile, sondern auch die aller anderen Sklaven, die brav arbeiteten und diese Vorzüge genossen. Diese würden wohl auch nicht sonderlich begeistert über diese Meuterei sein.
Vito ließ den Blick über die Felder wandern, um die Stimmung der anderen einzufangen. Sie schienen die Rebellion zwar nicht gut zu heißen aber versuchten auch nicht die Sklaven zum Aufgeben zu überreden. Hm… im Endeffekt lag es also doch in seiner Hand. Oder besser gesagt den großen Pratzen von Malakai und seinem, dazu verhältnismäßig winzigem, Köpfchen.
„Wer weiß. Wenn du heute eine eindrucksvolle Show ablieferst.. vielleicht schreckt das die anderen wieder ab? Für die nächsten Wochen? Monate? Oder vielleicht sogar… für immer?“
Man durfte ja noch träumen und hoffen oder? Also es war nicht so, dass Sloth damit sagen wollte, dass er Malakais Besuche nicht schätzte aber……. naja er tat es nicht! Weil er selbst eine scheiß Angst vor ihm hatte. Obwohl er ihm nie etwas angetan hatte. Aber seine ganze Präsenz versetzte ihn in Panik. Und Panik bedeutete Stress für den Körper. Und das war wirklich das Gegenteil von dem was Vito gern hatte.
„Hm.. naja, es gibt einen alten Keller unter der Scheune. Er ist mit dem Kornspeicher verbunden.. also von dort aus.. könntest du dir Zugang verschaffen“
Aber er wusste ja nicht was ihn dann in der Scheune erwartete. War das nicht viel zu gefährlich für den Folterknecht?
„Nein.. ich müsste jemanden von außerhalb holen. Das würde allerdings wieder kostbare Zeit vergeuden. Außerdem, früher in den Filmen hieß es doch immer -Wir verhandeln nicht mit Terroristen-„
Sprach er diese Worte mit verstellter Stimme, so wie früher die wichtigen Leute aus dem Weißen Haus in Filmen immer geredet hatten.
„Wenn ich gleich Luzifer hole, wegen einem kleinen Aufstand… dann gibt das den Sklaven doch das Gefühl, als könnten sie mich total leicht erpressen! Und als würde ich nichts alleine auf die Reihe bekommen! Das wäre für Haus Sloth noch viel schlimmer als eine abgebrannte Scheune!“
Denn damit würde Vito sich angreifbar machen. Noch mehr als er es ohnehin schon war. Dann würden doch bald alle Sklaven beginnen sich zu erheben. Selbst wenn es nur eine Finte war. Das konnte im Endeffekt ja niemand hier wissen.
Vito raufte sich die Haare, weil er diese Situation einfach hasste. Er brauchte einen Joint um in Ruhe denken zu können. Aber dafür war nun keine Zeit.
„Okay.. ich sage ein paar der Wachen, dass sie sich ins Kellergewölbe schleichen sollen, während du.. hier draußen die Aufmerksamkeit mit der Fackel auf dich ziehst. Dann sind sie abgelenkt. Und sollten sie doch auf dumme Gedanken kommen, können die Wachen sie hoffentlich noch rechtzeitig überwältigen oder den Brand löschen, sollten sie ihre Drohung doch noch wahr machen. Allerdings ist es wichtig das…… du ihnen dann hier draußen eine Lektion erteilst. Vor den Augen der anderen….“
Vito fiel es schwer diese Anweisung zu geben. Er hasste Folter. Aber leider schien es in dieser Situation notwendig zu sein, damit die Angelegenheiten von Haus Trägheit wieder in die richtigen Bahnen gelenkt wurden…

@Malakai Watts



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#7

RE: the art of torture | Malakai & Sloth

30.04.2023 17:04
Malakai Watts Malakai Watts (gelöscht)
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TW: Gewalt, Folter

„Vielleicht sollte ich mir hier ein Zimmer einrichten.“, scherzte Malakai lachend und klopfte Vito auf die Schulter. Wenn er regelmäßiger hier verkehrte, half das vielleicht auch schon bei dem kleinen Respektproblem. Malakai war bereit jedem Respekt einzuprügeln, der es nötig hatte. Und wenn es am Ende nur Angst war, die sie ruhig hielt, war auch das vollkommen in Ordnung.
Ein dämonisch wirkendes Grinsen legte sich auf seine Züge. „Oh, mit dem größten Vergnügen.“ Damit war das Schicksal der aufständischen Sklaven besiegelt – zumindest aus seiner Sicht heraus. Nein, er würde niemanden töten, außer es war notwendig oder Sloth verlangte es von ihm. Doch so, wie der Fürst aussah, wollte er so wenig wie möglich mit dem Part der Folter zu tun haben. Er ahnte, dass Vito die Sache schnell zu einem Ende bringen wollte. Einem Ende, ohne brennende Scheune. Malakai war zuversichtlich.
Die Truppe zur Stürmung der Scheune war flott zusammengestellt. Männer, denen man im Dunkeln nicht begegnen wollte – ausgesucht aus genau diesem Grund. Die sechs Wachen machten sich auf den Weg zum Kornspeicher, um sich zum Kellergewölbe Zugang zu verschaffen. Die Männer waren bewaffnet – man wusste ja nie – und einer von ihnen trug sogar einen Feuerlöscher mit sich. Am liebsten wäre Malakai selbst in den Keller gestiegen, um die Sklaven zu überraschen… Vito hatte anders entschieden und er stellte das Wort des Fürsten nicht in Frage, beobachtete stattdessen sehnsüchtig wie die Männer im Kornspeicher verschwanden. Ihre Aufgabe war es, die Sklaven aus der Scheune zu jagen und das mit Gewalt, sollten die Männer und Frauen sich zu sehr sträuben.

Malakai griff derweil nach einer Fackel, die er in hochprozentigem Alkohol tränkte. Er schob seine linke Hand in die Hosentasche, wo seine Finger das Sturmfeuerzeug berührten, das dort brav auf seinen Einsatz wartete. „Genieß die Show und entspann dich.“, waren seine letzten Worte an den Fürsten, dann wandte er sich ab und näherte sich der Scheune. Die Sklaven, die noch ihrer Arbeit nachgingen, hielten inne und betrachteten das Spektakel ebenfalls. Jeder neugierige, jeder ängstliche Blick streichelte das Ego von Malakai, der mit stolz geschwellter Brust auf die Scheune zu marschierte. Angst und Unsicherheit waren ihm fremd, denn er war sich seiner Sache sehr sicher.
Das Scheunentor war einen spaltbreit aufgeschoben, sodass ein Mensch hindurchpasste. Einer der Sklaven steckte seinen Kopf heraus und sah ins eine Richtung. „Stehenbleiben! Wir fackeln die Scheiße sonst ab!“, rief der Mann mit heiserer Stimme. Malakai lachte auf und blieb fünf Meter vor dem Tor stehen. Er hob seine Fackel an und deutete damit in die Richtung des Sklaven.
„Genau deswegen bin ich hier!“ Er zog sein Sturmfeuerzeug aus der Hosentasche. „Was lässt euch glauben, dass der Fürst sich von Maden wie euch erpressen lässt?!“, seine Stimme donnerte wutentbrannt zur Scheune herüber. Das Lachen war komplett aus seinem Gesicht gewichen, zurück blieb eine verzogene Fratze. Das Sturmfeuerzeug klickte, Malakai drehte das Rädchen und der Feuerstein tat den Rest. „Ihr wollt die Scheune anzünden? Nur zu, ich helfe euch und warte hier auf euch. Warte darauf, dass ihr brennend in meine Arme rennt!“ Er hielt die Flamme an die Fackel, die sofort Feuer fing. Rauch stieg auf, er spürte die Hitze auf seinem Gesicht. Ohne auch nur den Hauch eines Zögerns machte er weitere Schritte auf die Scheune zu, schwang dabei die Fackel. „Ich bringe euch alle zu Luzifer…“, raunte er dunkel. Der Sklave zog seinen Kopf zurück, das Tor schob sich zu.

Kurz darauf hörte man laute, befehlende Rufe. Die Wachen hatten das Kellergewölbe hinter sich gelassen und sich erfolgreich den Sklaven genähert, die damit beschäftigt waren, sich wegen Malakais Wahnsinn zu besprechen. Während die Männer versuchten die Oberhand zu gewinnen, ging er auf das Tor zu und zog es beherzt auf. Es offenbarte sich ihm ein kleiner Tumult. Zwei der Sklaven versuchten tatsächlich sich mit den Kämpfern anzulegen. Die anderen knieten sehr ergeben am Boden, blickten in die Läufe der gezogenen Waffen. „Macht schon!“, rief Malakai den kämpfenden Wachen zu, da kam Bewegung in einen der knienden Sklaven.
Der dürre Mann sprang auf und wollte seinem Schicksal entkommen, wollte die Flucht ins Freie ergreifen und landete damit direkt in Malakais Armen. Er streckte den Arm aus, der die Fackel hielt, just in dem Moment, als der Sklave an ihm vorbeirennen wollte. Er knallte mit der Brust voran gegen Malakais Arm und die Wucht des Aufpralls riss ihn zu Boden. Sofort packte Malakai den Typen am Haarschopf und zerrte ihn unbarmherzig über das Feld, weiter weg von der Scheune. Der Tumult in der Scheune war verebbt und die Wachen stießen die übrigen Sklaven mit gezogenen Waffen ins Freie.
Die Rebellen mussten sich in einer Reihe auf das Feld knien. Sie hielten ihre Köpfe gesenkt, die Wachen im Rücken, die Waffen auf ihre Hinterköpfe gerichtet. Und Malakai, der vor ihnen stand und den dürren Mann immer noch am Haarschopf gepackt hielt. „Ihr seit wertloser Dreck!“, brüllte er die Sklaven an. „Ich werde dafür sorgen, dass euch“, er sah über seine Schulter hinweg und sprach lauter, „und allen anderen dieser Tag niemals mehr aus dem Gedächtnis gehen wird.“ Der Dürre bettelte, aber zu spät. Malakai stieß ihn zu Boden, stellte ihm seinen Fuß auf den Brustkorb und hielt die brennende Fackel nah an das Gesicht des Mannes. Der Mann schrie, als die Flammen sich durch seine Haut fraßen und Malakai lachte.

Er beschäftigte sich fast eine ganze Stunde mit der Bestrafung der Männer. Genoss jeden noch so kleinen Augenblick davon und kehrte mit einem seligen Gesichtsausdruck zu Vito zurück. Der Mann, mit dem verbrannten Gesicht, lag immer noch bewusstlos auf dem Feld und würde ohne ärztliche Hilfe sicher bald sein Leben aushauchen. Dinge, die Malakai egal waren. Die ihn nicht berührten, ihn berührte nur der Triumph. Er suchte den Fürsten auf. „Alles zu deiner Zufriedenheit, Sloth?“

@Vito Talon

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#8

RE: the art of torture | Malakai & Sloth

01.06.2023 10:48
Vito Talon Vito Talon (gelöscht)
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Vito begann gezwungen zu lachen als Malakai ihm auf die Schulter klopfte, was ganz schön unangenehm war, bei dieser großen Pranke. Schüttelte dann jedoch abwinkend den Kopf und meinte
„Ha…ha….., also ich denke das wird wirklich nicht nötig sein“
Für die Moral auf der Farm wäre es mit Sicherheit nützlich, wenn Malakai hier ein Zimmer beziehen würde. Aber es würde dem Fürsten permanent den Schlaf rauben! Und sein Schlaf war ihm wahrlich heilig. Denn seltsamerweise würde er sich durch Malakais Anwesenheit nicht sicherer auf der Farm sondern eher unsicherer fühlen, obwohl er ihn doch eigentlich beschützte. Aber seine ganze Aura machte ihn schlichtweg nervös. Er wirkte total verrückt! Und man wusste nie was in den Köpfen solch Verrückter vor sich ging. Vielleicht tickte er ja irgendwann mal aus und schlachtete jeden einzelnen Menschen hier auf der Farm ab, ihn eingeschlossen. Nein, dieses Risiko wollte er wirklich nicht eingehen und ihn lieber nur im Notfall her beordern.

So wie auch heute. Eine wirklich missliche Lage für den Fürsten der Trägheit. Er hasste es schon prinzipiell Entscheidungen treffen zu müssen. Und noch mehr hasste er es… wenn sie grausamer Natur waren. Aber die Sklaven ließen ihm keine andere Wahl. Wenn die Scheune abfackelte, dann würde Luzifer ihm die Schuld dafür geben müssen. Selbst wenn Enzo es gar nicht wollte. Aber eine gewisse Face müsste aufrecht erhalten werden. Und das wiederum bedeutete eine Strafe oder die Einschränkung von Privilegien für ihn! Das wollte er nicht. Also musste er handeln. Verhandlungen hatten nichts gebracht. Die Sklaven waren so stur und wollten einfach nicht von ihrem Standpunkt abweichen.
Also gab Vito schweren Herzens den Befehl zur Infiltration der Scheune und gab Malakai freie Hand… bei der Bestrafung der Rebellen.
Solche Befehle zu geben war eine Sache. Jedoch auch dabei zusehen zu müssen, wie sie exekutiert wurde, eine ganz andere.
Denn am liebsten würde Vito sich nun in sein Häuschen zurück ziehen. Malakai und die anderen einfach machen lassen. Alles ausblenden und sich verstecken. Aber das durfte er nicht. Auch wenn es ihm widerstrebte, so mussten die Sklaven wissen….. dass dieser Befehl von ihm kam und er das Vorgehen unterstützte. Selbst wenn er es in seinem Herzen nicht tat. Aber diese Entscheidung durfte er nicht nur von seinen persönlichen Befindlichkeiten abhängig machen. Es ging um das große Ganze. Gott… wann hatte er eigentlich damit begonnen wie Enzo zu klingen? Er konnte seine Worte und Belehrungen ganz deutlich in seinem Kopf vernehmen. Was ihn seufzen und den Blick senken ließ. Er war einfach kein Anführer.. und genau das war das Problem hier. Würde er etwas strenger herrschen, würden die Sklaven sich womöglich gar nicht trauen zu rebellieren und er hätte ihnen das hier ersparen können. Es war also auch mit seine Schuld, das wusste er. Konnte aber trotzdem nicht aus seiner Haut.

Vito bekam selbst Gänsehaut, als Malakai so bedrohlich auf die Scheune zumarschierte und den Aufständischen Angst machte. Sloth war nicht in dieser Scheune aber trotzdem… löste Malakais Verhalten Unwohlsein und Angst bei ihm aus. Wie musste es erst den Menschen da drinnen gehen? An ihrer Stelle würde er sofort mit erhobenen Händen nach draußen kommen. Aber sie taten es nicht.. mussten erst überwältigt und dazu gezwungen werden, ihre Erpresserbasis zu verlassen. Unfassbar.
Doch nun… ja nun folgte der wirklich unerträgliche Teil dieser Show. Denn nichts anderes war es für Malakai. Während es für die Sklaven der wohl schlimmste Tag ihres Lebens war.
Vito musste einfach den Blick abwenden, als Malakai dem dürren Haring das Gesicht abfackelte.
Bei dem Geruch von verbranntem Fleisch, wurde Vito übel und er musste ein Würgen unterdrücken. Es roch wie damals.. bei einem leckeren Barbecue. Nur dass es diesmal kein köstliches Hüftsteak war, das auf dem Grill brannte, sondern das Gesicht eines Menschen! Ihm wurde vor Ekel gar ein bisschen schwarz vor Augen.
Doch das war erst der Anfang. Auch die anderen Sklaven bestrafte er auf bestialische Weise. Vito war mehr als einmal kurz davor gewesen einfach zu gehen, weil er es nicht länger ertrug. Er war blass wie eine Kalkmauer als Malakai endlich fertig war. Seine Hände zitterten so heftig, als wäre er selbst gerade gefoltert worden.
Wie konnte Malakai bloß mit so einem zufriedenen Grinsen auf ihn zukommen und ihn fragen… ob alles zu seiner Zufriedenheit gewesen war?! Dabei sollte Vito sich nun wirklich nicht so anstellen. Immerhin hatte er ihn ganz direkt dazu aufgefordert, den Sklaven eine Show zu bieten, die sie nicht so schnell vergaßen. Er hatte das verursacht! Malakai hatte nur gehandelt. Weshalb der wahre Schuldige eigentlich er selbst war.
Es kam selten vor, dass Vito sich vor sich selbst ekelte… aber gerade war das definitiv der Fall. Aber er musste durchhalten. Noch ein kleines bisschen.
Weswegen er bei Malakais Frage nur sachte nickte und dann mit schwacher Stimme zu den restlichen Sklaven meinte
„Bringt… sie auf die Krankenstation und.. sagt dem Arzt er soll sie fest binden…..“
Nur für den Fall der Fälle, falls sie doch noch versuchen sollten abzuhauen. Sofern einer von ihnen die Nacht überlebte und sie überhaupt noch fähig dazu waren. Aber trotz allem ließ Vito sie nun nicht einfach hier liegen und verrecken. So ein Untier war er nicht. Wer weiß, vielleicht wären sie ihm für die Rettung ja sogar dankbar und flehten ihn darum an weiter für ihn arbeiten zu dürfen.
Wunschvorstellungen wahrscheinlich aber Sloth war eben nach wie vor sehr naiv und gutgläubig.

Er bemerkte wie ihm immer schwindeliger wurde, da war so ein lautes Dröhnen in seinem Ohr. Weswegen er sich notgedrungenermaßen an Malakais riesigem Oberarm festhalten musste, weil er sonst wirklich umgekippt wäre.
„Kannst… kannst du mich zurück in mein Haus bringen? Ich… fühle mich nicht so gut…“
Seine Beine fühlten sich an wie Wackelpudding. Er wusste nicht, ob er überhaupt noch einen Schritt gehen konnte, so sehr stand er unter Schock.
Babysitter zu spielen war sicher nicht Malakais Aufgabe, das wusste er. Und es gefiel ihm auch nicht! Aber… er war gerade der einzige der hier war. Und nun vor seinen Sklaven zusammen zu brechen, das würde die ganze eindrucksvolle Show wohl sofort wieder zu Nichte machen.

@Malakai Watts



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