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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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Jace konnte es noch immer nicht wirklich fassen. Seit Monaten waren sie nun schon dabei nach Talinda zu suchen. Vor allem seit er wieder bei den Ridern war, war die Suche noch mehr verstärkt worden. Vor nicht ganz 2 Wochen hatten sie dann endlich einen Hinweis gefunden, der sie auf die richtige Spur gebracht hatte. Ein kleiner Trupp hatte dann das Lager gefunden und sogar Talinda gesehen. Sie schien verletzt zu sein und war als Sklaven angekettet, während sie ihr wohl Aufgaben gegeben hatten. Der Präsident der Riders hatte vor Wut gekocht, als man ihm das erzählt hatte. Er hatte schon auf seiner Maschine gesessen und war bereit gewesen diese Dreckssäcke umzulegen, um seine Frau dort raus zu holen. Seine Junges hatten ihn nur schwer davon abbringen können, aber sie hatten auch irgendwie recht gehabt. Hals über Kopf los fahren würde keinem Helfen, vor allem nicht Talinda. Deswegen hatten sie einen Plan ausgearbeitet und das Lager noch mehr beobachtet. So hatten sie auch herausgefunden wie viele Leute dort waren, wo man Talinda gefangen hielt, wenn sie nichts zu tun hatte und was sie alles für Waffen besaßen. Damit stand nun auch der Plan, welcher nun ausgeführt wurde.
Heute war der Tag, an dem es los gehen würde. Eine kleine Gruppe würde eine Ablenkung in Form eines Angriffs starten und Jace sollte sich zu Talinda begeben. Und genau dies tat der Rider auch. Jeder der ihm in den Weg kam wurde eiskalt ausgeschaltet! Er fackelte nicht lange und schoss jeden nieder, der ihm aufhalten wollte. Zwei verängstigte Frauen sahen um die Ecke, welchen er nahe legte zu verschwinden. Kinder hatte er keine gesehen. Die Gruppe war auch nicht sonderlich groß gewesen. 15 Personen mit Talinda hatte man gezählt. Sie hatten sich in einer kleinen Schule verschanzt, was so ganz praktisch gewesen war. Gegen die Untoten hatte es auch gut gehalten, aber gegen die Biker hatten diese Leute keine Chance.
Tatsächlich lief Jace sogar der Anführer über den Weg. Dieser hatte noch mit seinen Taten geprahlt und dass sie Informationen aus Talinda gewinnen wollten. Sie hatten wohl geplant die Rider zu überfallen. Dem Präsident der Riders war es ein unheimliches Vergnügen diesen elenden Mistkerl langsam und schmerzhaft zu töten. Das war auch seine letzte Hürde gewesen, eher er an dem Zimmer ankam, in welchem man Talinda gefangen hielt. Endlich, nach vielen Monaten, würde er seine Frau wieder in die Arme schließen können! Wüten auf diese ganzen Dreckskerle hier, trat er ohne Probleme die alte Tür ein. Das Holz hatte auch schon deutlich bessere Zeiten erlebt. Kurz brauchte er, um einen festen Stand zurückzubekommen. Denn durch den Angriff dieser Penner hatte Jace immer noch mit seinem Knöchel zu tun. Das wussten bis jetzt nur Jasmine, weil sie ihre Ärztin war und Ethan, weil seine rechte Hand im Bilde sein sollte. Seiner Frau würde er das später wohl auch noch beichten müssten, aber erst einmal ging es um ihre Rettung. „Babe?“, sah er sich um, nachdem sich der Staub etwas gelegt hatte. Die Tür war wirklich alt gewesen.
@Talinda Ann Marshall

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Ich hatte das Zeitgefühl vergessen, seitdem ich hier gefangen gehalten wurde. Immer wieder kamen die Bilder zurück, als Jace und ich nach unserer Tochter suchten und wir angegriffen wurden. Jace am Boden zu sehen, regungslos, es war ein schreckliches Bild für mich. Gleichzeitig verschleppten mich die miesen Schweine und ich wusste bis heute nicht, ob mein Mann noch lebte oder nicht. Mir wurde ein Sack über den Kopf gezogen, somit wusste ich nicht, wohin sie mich verschleppten, noch warum überhaupt. Sie hielten mich wie ein Tier in Ketten, schlugen mich, wenn ich ihnen widersprach, ließen mich hungern, einer wollte sich sogar an mir vergehen, doch der Anführer tötete ihn, weil er von gewaltsames Befriedigen nichts hielt. Jedoch hatte er auch ein Auge auf mich geworfen, vielleicht war auch nur das der Grund. Oft nahm er mich auf sein Zimmer, was früher wohl mal ein Büro war, es wirkte wie eine alte Schule. Wir hatten keinen Sex, zum Glück, er zwang mich auch nicht, aber er streichelte mich, berührte mich, küsste mich, ihm war egal das ich alles versuchte um dem zu entgehen. Auch wenn mein Mann tot war, so wie er es mir immer wieder eintrichtern wollte, erlaubte ich es ihm nicht. Dennoch liebte ich meinen Mann und wollte ihm nicht glauben, er musste noch leben! Andernfalls würde ich sie alle killen, wenn ich die Möglichkeit bekam. Jeder Fluchtversuch wurde mit Schläge bestraft. Nach Monaten des Widerstandes, gab ich auf und fügte mich. So bekam ich wenigstens etwas Freigang und wurde nicht nur in den Keller gesperrt.
An dem Tag, wo endlich Rettung nahte, war ich unten im Keller eingesperrt, an diesem Tag kam ich nicht raus, weil die Männer was vor hatten und ich nur im Weg stehen würde. Ich lag auf dem kalten Boden, die dünne Decke unter mir, brachte rein gar nichts. Meine Haare waren voller Kletten, mein Körper war schmutzig, überall hatte ich Wunden, einige waren alt, einige neu, ich wirkte abgemagert und sah wirklich nicht gut aus. Schwach wie ich war, sah ich auf, als ich Schusswechsel hörte. Was war da draußen los? Ich konnte nichts sehen, setzte mich auf und drückte mich an die Wand. Hier unten, angekettet, konnte ich mich nicht wehren. Mit müden Augen sah ich zur Tür, als diese schlussendlich eingetreten würde und erkannte Jace im ersten Moment nicht, erst als ich das tat, weinte ich plötzlich und vergrub mein Gesicht zwischen meinen dreckigen Händen. Ich konnte es gerade nicht glauben und alle Gefühle brachen aus mir heraus. Von der starken, selbstbewussten Frau, war nicht mehr viel übrig geblieben.
@Jace Marshall


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Dreizehn ganze Monate waren vergangen, seit Jace und Talinda auf ihrer Suche nach Hayden überfallen wurden. Dreizehn Monate, in denen der Rider nicht wusste, was aus seiner Frau geworden war. In seiner Zeit, als er gepflegt wurde, hatte er noch gehofft sie war sicher zu Hause angekommen. Erst als er selbst zwei Monate später dort auftauchte, wurde ihm gesagt, dass Talinda noch verschollen war. Er hatte diese Zeit gehasst, allein in ihrem Zimmer zu sein. Seine Töchter, die gerade in dieser Zeit eine Mutter so dringend gebraucht hätten. Und er hatte sich selbst dafür gehasst, dass er sie nicht finden konnte. Er hatte Lucia damals schon verloren und war nicht bereit das noch ein weiteres Mal zu durchleben. Auch seinen Kindern wollte er das ersparen, dass sie wieder eine Mutter verloren hatten. Das war auch einer der Gründe, warum er die Suche niemals aufgegeben hatte. Er liebte diese Frau und würde alles tun, damit sie wieder an seiner Seite war.
Seit sie wissen, wo sich Talinda befand, hatte er sich das schlimmste ausgemalt, wie er sie finden würde. Und doch schockierte ihn der Anblick seiner sonst so starken Frau. Sie hatten ihn wohl erkannt, denn sie brach direkt in Tränen aus. Sofort war er an ihrer Seite. „Ich bin hier, Tali!“, kam es von dem Älteren, während er sich neben sie kniete. Im schwachen Licht, welches durch die schmalen Fenster in den Raum schien, ließen sie noch verletzlicher wirken. Sanft streichelte er ihr eine Strähne aus der Stirn. „Endlich habe ich dich gefunden!“, hauchte er leise und ließ seine Hand dann auf ihrer Wange liegen. Auch wenn sie viele Kratzer im Gesicht hatte, war sie immer noch wunderschön.
Sie wurden unterbrochen, als einer der Entführer in der Tür erschien. Zum glück war es zu dunkel und der Schuss ging daneben. Dies verschaffte dem Biker eine Gelegenheit und schoss zurück. Sein Schuss war besser und tötete den Angreifer direkt. „Wir sollten hier weg!“, meinte er und kam direkt zurück zu Talinda. Er besah sich die Fesseln und schoss auf das Schloss an der Wand. Das war jetzt erst einmal das schnellste. Galant nahm er seine Frau auf den Arm. Er wollte ihr in diesem Zustand nicht zumuten auch noch zu laufen. „Wir verschwinden hier und ich bringe dich erst einmal zu einem Arzt!“. Das war erst einmal der nächste Schritt, den Jace gehen würde.
Auf dem Weg nach draußen kamen ihm noch zwei Rider entgegen, die Begleitschutz gaben. So schafften sie es aus dem Gebäude und weg von dem Gelände. Seinen Männern befahl er ebenfalls den Rückzug. Es waren so oder so keine mehr am Leben, die ihnen gefährlich werden würde. Die Männer lagen alle mittlerweile tot am Boden. Zumindest wurde ihm das so berichtet. „Zwei begleiten uns ins Cottage und der Rest kehrt zurück. Sagt Bescheid, dass wir Talinda gerettet haben!“, befahl er seinen Leuten und setzte seine Frau behutsam auf dem Rücksitz ab.
@Jace Marshall

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Ich träumte doch nicht oder? War das wirklich mein Mann? Die Sehnsucht, das er es wirklich sein könnte, trieben mir die Tränen in die Augen und ich konnte es nicht aufhalten. Als er zu mir kam, mich berührte, zuckte ich automatisch etwas weg, sah ihn dann aber mit gequälten Gesicht an und weinte nur noch mehr. "Du bist zu mir zurückgekommen, du lebst!" Meine zitternden Hände berührten sein Gesicht, ich musste mich vergewissern, das er es auch wirklich ist. Es war ein unvorstellbares Gefühl ihn vor mir sehen zu können. Doch die Freude war nicht lange da, denn plötzlich kam jemand von den Kerlen rein und schoss in unsere Richtung. Ich schreckte automatisch zur Seite, suchte aber im nächsten Moment mit den Augen nach Jace, ob er getroffen wurde. Doch dieser sprang auf und erschoss den Mistkerl! "Bist du in Ordnung? Hat er dich getroffen?" Kam es mit verletzlicher Stimme aus meinem Mund, doch zum Glück schien es ihm gut zu gehen. Wir mussten hier weg, da stimmte ich ihm gedanklich zu. Jace schoss die Ketten von der Wand, während ich mich so weit es ging von diesen entfernte. Leider waren sie noch immer an meinen Handgelenken, die schon ganz entzündet waren, aber ich konnte nun hier weg. Doch war ich zu schwach um aufzustehen, weswegen Jace mich hoch hob und trug. Ich hielt mich an ihm fest, drückte meinen Kopf gegen seine Brust und atmete schwer, doch es ging voran. Die anderen sah ich nicht, da ich mein Gesicht in Jace vergrub. Auch das alle Männer tot waren, sah ich erst kurz bevor wir vom Gelände gingen. Denn Anführer sah ich jedoch nicht, ob er wirklich tot war? Gerade war es mir egal, wollte ich hier nur schnell weg. Jace legte mich so sanft es ging auf die Rückbank des Autos und gab denn anderen Ridern Anweisungen. Ich stöhnte etwas, auf, tat mir alles weh, es brannte und mir war schlecht. Kraftlos drehte ich mich auf die Seite um Jace sehen zu können, wenn er fuhr. "Ich dachte, ich muss ohne dich sterben!" So was hätte ich zuvor nie gesagt, aber die Typen haben mich gebrochen.
@Jace Marshall


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Seine Frau so schwach und unsicher zu sehen, machte Jace nur noch wütender. Talinda war schon immer eine Starke und Selbstsichere Frau gewesen, etwas worin sich der Anführer auch verliebt hatte. Sie jetzt so zerbrechlich zu sehen war schlimm. Aber sicherlich würde sie sich wieder erholen, dafür würde der Rider schon sorgen! Wenn sie sich erst einmal von den ganzen Strapazen erholt hatte, die Wunden versorgt waren und anfingen zu heilen, würden auch die Wunden auf ihrer Seele heilen. Da war er sich sicher. Vor allem in der Sicherheit des Clubhauses und im Arm ihrer Familie würde Talinda sicherlich schnell wieder zu ihrem alten Ich finden. Das hoffte der Ältere zumindest. Eine kleine Stimme warnte ihn, dass es auch niemals besser werden könnte, aber auf diese würde er nicht hören! Er hatte sie gefunden, gerettet und würde ihr bei allem beistehen.
Gerade als Jace sich ans Steuer setzen wollte, wurde er noch einmal von einem seiner Jungs aufgehalten. Sie hatten die Leiche des Anführers durchsucht und die Schlüssel zu den Fesseln von Talinda gefunden. Einer andere seiner Jungs, der auf dem Beifahrersitz saß, beugte sich nach hinten und nahm vorsichtig die Hände von der Geretteten, um die Fesseln zu lösen. Jace beobachtete alles angespannt im Rückspiegel. „Niemals!“, meinte er, als er die Worte von Talinda vernahm. Sie stand wahrlich neben sich. „Jetzt erst einmal zu Jason!“. Damit startete er den Motor, nachdem seine Frau die Fesseln los war und so fahren konnten.
Zügig fuhren sie durch die verlassenen Straßen. Untote waren wenige im Weg und wurden einfach umgefahren. Die Autos waren eh schon ziemlich ramponiert. Man konnte sie später wieder reparieren und die Dellen ausbessern. Zumindest so lange wie sie die Karre nicht ganz zu Schrott fuhren. Es dauerte auch nur knapp eine Stunde, da waren sie an dem Tor zum Cottage angekommen. Schnell stoppte Jace und verließ das Fahrzeug. „Bin sofort wieder da!“, meinte er noch zu Talinda, die es sicherlich nicht gerne sah, wenn er weiter weg ging. Der Beifahrer rutschte derweil auf den Fahrerplatz. Kurz sah man Jace mit den Wachen reden, dann wurde auch schon das Tor geöffnet und sie fuhren langsam hinein. Der Präsident der Rider lief neben dem Auto her, so das Talinda ihn sehen konnte.
So kamen sie bei der Krankenstation an, wo Jason auch direkt zu ihnen kam. Einer der Leute aus dem Cottage hatte dem Arzt wohl schon bescheid gegeben. Jace beugte sich ins Auto und hob vorsichtig Talinda aus diesem. Angespannt sah er zu Jason, der sie direkt in sein Behandlungszimmer dirigierte. Dort legte der Ältere seine Frau auf dem Bett ab und nahm ihre Hand. „Jason wird sich um deine Wunden kümmern.“, lächelte er sie beruhigend an.
@Talinda Ann Marshall

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Mein Körper schmerzte, aber das war für mich gerade Nebensache, da ich einfach nur froh war, meinen Mann wieder zu haben. Das er noch lebte, dafür dankte ich wirklich seinem Schutzengel. Meine Augen lagen nur auf Jace, denn die Sorge war groß, ihn gleich wieder zu verlieren. Der Beifahrer nahm mir vorsichtig die Handschellen ab und ich rieb meine Handgelenke, die blau angelaufen waren. Sie brannten fürchterlich, aber diese rückten nach hinten, als ich während der Fahrt einschlief. Ich war einfach zu erschöpft, geschwächt und übermüdet.
Ich wusste nicht, wie lange wir gefahren waren, erst als der Wagen zum stehen kam, öffnete ich langsam meine Augen. Das Jace ab und an, denn einen oder anderen Zombie umgefahren hat, hatte ich nicht mitbekommen, was eigentlich deutlich zu spüren und auch zu hören war. Als ich sah das Jace ausstieg und weg ging, riss ich meine Augen auf und versuchte ihm mit meinem Blick zu folgen, doch ich konnte mich nicht aufsetzen, zu sehr schmerzte jede Stelle meines Körpers. Der Beifahrer wurde nun zum Fahrer und fuhr in die Cottage rein. Jace kam endlich wieder zu mir und holte mich aus dem Auto. Ich legte meine brennenden Arme um ihn und wollte ihn gar nicht mehr los lassen, aber ich musste @Jason Avery die Chance geben, mich zu behandeln. Wiederwillig lies ich meinen Mann los, lies mich auf eine Trage legen und sah schwach zu Jason hoch. der mich untersuchte und mit Jace über meinen Zustand sprach. Ich wurde Bewusstlos und bekam um mich kaum was mit, nur aufgeregte Stimmen, mehr von Jace, nahm ich noch unterbewusst wahr.
@Jace Marshall


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Jace war noch nie wirklich ein sonderlich geduldiger Mensch, was man heute deutlich merken konnte. Seine Jungs schon, als sie Talinda befreit hatten. Es kam nicht so oft vor, dass ihr Anführer Befehle bellte und alle durch die Gegend scheuchte. An sich waren sie da sonst schon familiärer. Aber es hatten auch alle Verständnis dafür, dass ihr Präsident heute nicht zum Spaßen aufgelegt war. Die letzten Wochen und Monate waren gerade für diesen nicht einfach gewesen. Seine Frau, welche verschwunden war. Seine Tochter, welche sich vor ihnen allen zurück gezogen hatte und zuletzt auch sein Sohn, der sich erst vor kurzen versucht hatte das Leben zu nehmen. Wenn Jace ehrlich war, dann war er auch vollkommen überfordert mit allem gewesen. Seine Schwester @Elea Shay Marshall war da wohl die Einzige, die davon etwas mitbekommen hatte. Vor allen anderen war er der Starke Anführer, der sich um sie alle kümmerte. Daher war der Angriff heute auch so brutal und blutig gewesen. Ihr Präsident hatte sich endlich einmal austoben können und konnte damit auch mal dampf ablassen.
Doch jetzt konnte er nur warten, bis @Jason Avery seine Untersuchungen abgeschlossen hatte. Das viel ihm nicht gerade leicht, weswegen er den Arzt wohl einmal mehr angebrummt hatte. Talinda hatte sich zurück in die Bewusstlosigkeit verabschiedet, was den Älteren nicht gerade ruhiger werden ließ. Irgendwann wurde es dem Arzt zu viel und er ließ Jace rausschmeißen. So konnte er sich einfach nicht ordentlich um Talinda kümmern. Dafür waren sogar Glenn und Daryl gekommen, denn der Anführer der Anarchy Riders war nicht sehr einsichtig.
Nun saß er mit den Beiden vor der Klinik, oder eher, die beiden standen am Eingang und Jace tigerte vor diesem auf und ab. Warten war wirklich einfach nur Mist! Ein wirkliches Gespräch hatte er mit den beiden auch nicht anfangen wollen, auch wenn sie es wohl versucht hatten. Seine Antworten waren kurz und knapp, als sie nach den Geschehnissen fragten. Endlich kam auch Jason wieder heraus und verkündete, dass Talinda nun auf einem der Zimmer lag. Man hatte sie auch sauber gemacht und in neue Kleidung gesteckt. Natürlich nicht er selbst, als Jace auch schon wieder knurrte. Das hatten Frauen gemacht, die ihm halfen. Eigentlich halfen sie sich alle in den Kolonien. Der Rider bedankte sich kurz und verschwand dann auch schon zu dem Zimmer, in welchem sich seine Frau befand.
@Jace Marshall

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Ich bekam von den Untersuchungen und Behandlungen nichts mit. Scheinbar brauchte mein Körper diese Art Rückzug um neue Kraft zu tanken. Als ich langsam meine Augen öffnete, war es ganz still. Ich sah an die Decke und war noch etwas verwirrt, da ich dachte, es war alles nur ein Traum. Das Jace mich nicht aus der Hölle raus geholt hatte. Ich schreckte daher auf und sah mich suchend um. Als ich in das Gesicht meines Mannes blickte, kamen mir die Tränen, denn scheinbar war es kein Traum oder war ich Tod? "Jace, bist du es wirklich?" Meine Hand legte sich wie von selbst an seine Wange, um mich zu vergewissern, das er auch wirklich menschlich war. Doch seine warme Haut bestätigte mein Wunsch und ich wischte mir die Tränen weg. "Ich dachte, ich sehe dich nie wieder!" Kraftlos legte ich mich wieder nach hinten, suchte aber seine Nähe. Wie oft habe ich von diesem Moment geträumt, als ich voller Anstrengung einschlief. Anfangs hatte ich noch große Hoffnung, doch die schwand Monat für Monat. "Ich will nach Hause!" Kam es mit zarter Stimme aus meinem Mund. Ich vermisste die Kinder, meine Familie, meine Leute. Ob ich jemals wieder die starke, taffe Frau werden würde? Diese Menschen hatten mich gebrochen und das war gar nicht so einfach bei mir. Meine Hand legte sich auf seine, ich wollte spüren, das er noch immer bei mir war. Die Angst war groß, das er wieder verschwand und ich ganz alleine war. Dunkelheit und Einsamkeit war gerade meine größte Angst. So was gab es zuvor nicht. Sehnsüchtig sah ich meinen Helden an, der mich befreit hatte und wollte ihn einfach nur im Arm nehmen, küssen und spüren. Blickte ihn nun mit einem bittenden Ausdruck an.
@Jace Marshall 


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Nachdem Jace das Zimmer betreten hatte, in welchem Talinda lag, hatte er sich einen Stuhl genommen und neben das Bett gesetzt. So langsam, wo jetzt endlich halbwegs Ruhe reingekommen ist, sackte auch alles bei dem Präsidenten durch. Er hatte tatsächlich seine Frau wieder bei sich! Er hatte sie gefunden und gerettet und sie war nun wieder bei der Familie! Hier, wo keiner ihn sah und seine Frau auch noch schlief, konnte er ein paar Tränen der Erleichterung nicht verhindern. Viel zu lange hatte er nach ihr gesucht. Viel zu sehr hatte es sich angefühlt, wie damals mit Lucia. Die Angst war stetig da gewesen, dass er auch Talinda für immer verloren hätte. Dieser Gedanke konnte auch den stärksten Mann zu Fall bringen! Bei den Ridern hatte er sich diese Schwäche niemals zugestanden. Allein schon, weil ihn Jackson und Alena brauchten. Seine Kinder hatte viel zu viel durchgemacht und sollten ihn niemals so sehen. Und auch vor seiner Schwester hatte er sich diese Schwäche nicht zugestanden. Aber jetzt, hier allein, konnte er die Gefühle herauslassen. So nahm er die zierliche Hand seine Frau, sah ihr liebevoll beim Schlafen zu und ließ die Tränen einfach laufen.
Also sich die ersten Regungen zeigten, dass Talinda erwachen würde, hatte Jace seinen Tränen schon lange fort gewischt. Nichts ließ mehr darauf schließen, dass der Mann geweint hatte. Seine Frau durfte davon auch nichts merken, denn auch für sie hatte er nun stark zu sein. Allerdings hatte die kurze Zeit, in der die Gefühle zugelassen hatte, wirklich gut getan und der Präsident der Rider war nun wieder gestärkt.
„Ja Babe, ich bin es wirklich.“, hörte man seine Stimme und er sah seine Frau liebevoll an. Noch immer lag ihre Hand in seiner, wo er die ganze Zeit mit dem Daumen über ihren Handrücken strich. „Ich habe nie aufgehört nach dir zu suchen, bis ich dich letztendlich gefunden habe.“, meinte er. Auch Jace hatte Sorge gehabt, dass er sie niemals wiedersehen würde. Und doch hatte er nie aufgegeben. „Wenn es dir besser geht, dann gehen wir auch nach Hause.“, bestätigte er ihr und konnte dann den Wunsch in ihren Augen ablesen. Zärtlich schob er sie etwas beiseite und setzte sich zu ihr ins Bett. An die Wang gelehnt, zog er seine Frau auf seinen Schoß, so dass sie halb auf ihm liegen konnte. „Du bist nicht mehr allein.“, raunte er uns strich ihr sanft über die Wange. Wie sehr hatte er sie doch vermisst! Das Bett bei den Ridern war einsam gewesen und wirkte so unglaublich riesig, wenn er allein darin lag. Doch das würde sich jetzt wieder ändern. Langsam und vorsichtig zog er Talinda ein wenig höher, so dass er ihre Lippen zu einem Kuss versiegeln konnte.
@Talinda Ann Marshall

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Nichts konnte diesen Moment zerstören, ich war wieder bei meinem Mann, meiner großen Liebe. Meinte der Herr im Himmel, an den ich eigentlich nicht glaubte, es doch gut mit mir. Ich rutschte etwas beiseite, als sich Jace zu mir legte und ich keine Sekunde zögerte, um mich an ihn zu schmiegen. Endlich konnte ich wieder seinen Geruchwahrnehmen, denn ich in den Monaten, fast vergessen hatte. Meinen Arm legte ich langsam um ihn, jede Bewegung schmerzte eben noch. Als ich seine Lippen endlich wieder spüren durfte, vergoss ich nun Tränen. Welche die ich bei Jace nicht gesehen hatte, weil er diese gut versteckte. "Ich will niemals mehr ohne dich sein!" Es war eine Bitte und auch wenn er es versprechen würde, könnte er es nicht einhalten. Wir lebten nun mal in einer gefährlichen Welt, wo Entscheidungen getroffen werden mussten, wo wir uns auch mal trennen mussten. Ich hoffte nur, das ich wieder die alte werden würde und dann wieder mit ihm gehen konnte. Nur im Clubhaus zu bleiben, würde mich auf Dauer stressen. Schon früher hielt ich mich immer zurück, bis ich das Kämpfen lernte, wie man mit Waffen umging und wie ich mich besser an diese Welt anpassen konnte. Und doch schafften es Männer mich zu entführen, aber dies könnte auch jeden anderen passieren, ich war kein Einzelfall. "Ich freue mich auf zu Hause, auf die Kinder, auf unsere Freunde!" Sagte ich mit leiser Stimme und küsste ihn noch einmal, ich hatte so lange drauf verzichten müssen. "Endlich wieder mit dir einschlafen, auf einem weichen Bett!" Da ich nur auf dem harten Boden schlief, alleine im dunklen, kalten Keller, wusste ich es zu schätzen. "Wie geht es dir? Und unseren Kindern?" Ich sah zu ihm auf, in seine blauen Augen, sie wirkten glasig, besorgt und traurig, mir ging es nicht anders, aber nun waren wir endlich wieder vereint.
@Jace Marshall


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„Keine Sorge, dass wirst du nicht!“, versicherte Jace seiner Frau, während er sie zärtlich in seinen Armen hielt. So schnell würde er sie auch nicht mehr aus seiner direkten Sicht lassen. Wenn sie erst einmal wieder beim Clubhaus waren, dann würde Talinda auch so schnell nicht mehr vom Gelände gehen, dafür würde er schon sorgen! Wie oft hatte er sich in den letzten Monaten die Schuld an dem allem gegeben. Er hatte nicht gut genug aufgepasst. Hatte es zugelassen, dass man seiner Frau so etwas antuen konnte. Kläglich hatte er in seiner Rolle als guter Ehemann versagt! Und wie sich in den letzten Wochen auch gezeigt hatte, hatte er auch als Vater keinen guten Job gemacht. Scheinbar hatte er einiges zum aufholen.
Sanft strich Jace seiner Frau eine Strähne von ihrer Stirn. „Unser Bett und unsere Familie wartet nur auf uns.“, versicherte er ihr. Und dann kamen auch schon die Fragen nach den Kindern. Eigentlich hatte er gehofft, dass sie da noch ein bisschen Aufschub hätten, denn er wollte Talinda auch nicht groß anlügen. Vielleicht konnte er die Wahrheit ein wenig umschiffen, dass sie sich nicht gleich große Sorgen machen würde.
„Es geht allen so weit gut. Alena ist etwas enttäuscht von mir, dass ich Jackson nicht retten konnte und ebenfalls eine Zeitlang nicht da war. Die Leute, die uns überfallen hatten, hatten auch mich ausgeknockt und ich habe gute 2 Monate gebraucht, bis ich wieder soweit auf dem Damm war, um zurück zu kehren.“, fing er den einfacheren Teil schon einmal an. Während Jace erzählte, lies er seine Frau nicht los und strich ihr mit einem Daum immer wieder über die Seite. Gott, wie hatte er sie vermisst! „Jackson wurde letztes Jahr im Januar, während wir nicht da waren, von Samuel gegen eine andere Geisel ausgetauscht. Wie sich herausgestellt hatte, sind Samuel und Negan Halbbrüder.“, erzählte er weiter. „Jackson war damit schon vor mir auch wieder da. Ihn geht es den Umständen entsprechend. Auch wenn er bei Negan wohl körperlich unversehrt geblieben war, so hat doch alles seine Spure hinterlassen.“. Ja, so kannte man das wohl erst einmal umschiffen. Er wollte nicht direkt bei Talinda mit der Tür ins Haus fallen. „Ihm wird es aber gut gehen. Vor allem jetzt, wenn seine Mutter wieder da ist.“, lächelte er seine Frau zärtlich an. Seine Kinder haben Talinda schon lange als Teil der Familie akzeptiert und auch zum Teil als Mutter. Er war sich sicher, dass ihre Anwesenheit beiden gut tuen wird.
@Talinda Ann Marshall

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Ich genoss es in den Armen meines Mannes zu liegen und wusste heute mehr denn je, das ich ihn mehr als alles andere liebte und niemals ohne ihn sein wollte. Auch meine Kinder hatten mir sehr gefehlt. Ich hatte mich damals, als ich Negan verließ, richtig entschieden. Denn diese Familie konnte nichts ersetzen. Umso glücklicher war ich, wenn es mir endlich besser ging, ich wieder die alte wurde und endlich zum Clubhaus zurück kommen konnte. Die Entführung und Versklavung hatte seine Spuren hinterlassen und würde auch in Zukunft immer wieder zum Vorschein kommen, aber ich würde das schon nach und nach hinter mir lassen, hoffte ich zumindest. War ich vorher auch eine starke Frau, würde ich auch das bewältigen mit Hilfe meiner Familie. Das es meiner Familie seelisch auch nicht viel besser ging, erfuhr ich nun. Ich konnte nichts dazu sagen, als Jace mir von den Ereignissen in meiner Abwesenheit erzählte. Ich schluckte schwer, es lief alles den Bach herunter und ich konnte meine kleinen Tränen nicht zurück halten. "Und ich konnte nicht da sein, um dich zu unterstützen, es tut mir so leid!" Für mich war es immer wichtig gewesen, Jace den Rücken zu stärken, diese Stütze hatte gefehlt. Alles schlimme Dinge, die er mir noch erzählte und mir wurde schon ganz übel, doch als er sagte, das Samuel und Negan Halbbrüder sein sollten, drehte ich meinen Kopf weg und musste das erst mal verarbeiten. "Wie kann das sein? Ich dachte wir wären Negan endlich los!" Auch wenn das zwischen mir und ihm Geschichte war, konnte ich nicht abschließen und war mir sicher, dass auch Negan nicht einfach so abgeschlossen hatte. "Ich möchte unbedingt zu den Kindern Jace, sie brauchen uns!"
@Jace Marshall


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