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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Die Antwort war einfach, inzwischen war Atticus stark, trainiert, reifer… damals war er noch ein Junge gewesen, der rein gar nichts gegen die Wicked hätte ausrichten können. Ohne Einfluss, ohne Mentor, einfach nur verloren. Und wer hatte damit rechnen können, dass Sienna in Haus Lust sterben würde?? Er hatte doch versuchen wollen sie zu retten… das hatte aber Zeit gebraucht. Die er letztlich nicht mehr gehabt hatte. Dafür hasste er sich schon genug, dazu brauchte es nicht auch noch Joey, der ihm seine Selbstvorwürfe nur noch bestätigte.
„Nein… ich gebe vorrangig den Wicked die Schuld daran. Inzwischen ist mir aber auch bewusst geworden weshalb du sie nicht hasst. Weil du genau weißt, dass dieser psychopathische Haufen der einzige Ort ist, an dem man jemanden wie dich akzeptieren würde. Du passt wirklich perfekt in diese Kolonie…“
Bislang hatte er ja noch die Hoffnung gehabt, dass sein Vater sich irgendwann gemeinsam mit ihm gegen die Wicked wenden würde. Doch nun war ihm klar.. das würde niemals geschehen. Er war viel zu loyal und fühlte sich hier viel zu wohl. Als würde er diese Bequemlichkeit für irgendwelche Prinzipien aufgeben. Das war wirklich nicht sein Ding.
Na endlich wurde Joey mal ein bisschen wütend. Das gab Atticus zumindest ein winziges bisschen Genugtuung. Und er sah ihn nur verächtlich an.
„Red dir das nur weiter ein, aber ich weiß nun wie du wirklich bist“
Und er war froh, dass er das bereits jetzt erfahren hatte und nicht erst in ein paar Jahren… nun wäre der Cut hoffentlich noch nicht so schlimm…
Was ihn dann aber doch ein bisschen überraschte, war die Tatsache, dass Joey wegen der Erwähnung von Luzifer so gereizt reagierte und aus der Haut fuhr. Hatte er da etwa einen wunden Punkt erwischt? Er hatte schon die ganze Zeit über so ein seltsames Gefühl gehabt…. dass da irgendwas nicht stimmte und sein Dad ihm nicht die Wahrheit über sein Verhältnis zu der Führungsriege erzählt hatte. Jetzt wunderte ihn das nicht mehr, denn alles was aus seinem Mund kam waren Lügen. Also wieso nicht auch diese Sache.
Ausnahmsweise setzte Atticus sich aber nicht zur Wehr sondern sah ihn weiterhin einfach nur verächtlich an während er ihn festhielt.
„Du bist schon so lange ein Teil der Wicked.. viel länger als Mara selbst. Und genießt mehr Vertrauen als alle anderen hier, sonst würde man dir nicht so viel Verantwortung für die Außenmissionen übertragen. Ich bin mir sicher du weißt genau wer Luzifer ist…. vielleicht steckst du ja sogar mit ihm unter einer Decke. Würde mich nicht wundern und zu dir passen. Auch, dass du mich auch diesbezüglich verarscht hast. Aber ich werde noch herausfinden wer er ist… dazu brauche ich nicht deine Hilfe.“
Nun stieß er ihn doch von sich, damit er ihn endlich wieder los ließ.
„Cara hatte nie vor gehabt dich zu verraten, weil es ihr selbst unangenehm war. Sie hat deine Geschichte sogar zu Beginn bestätigt! Wärst du also nicht zu ihr gestürmt wie ein Verrückter und hättest sie bedroht.. wäre deine Lüge unaufgedeckt geblieben. Aber das nennt man wohl Karma. Du hast es wirklich nicht anders verdient. Nicht sie haben uns gespalten, sondern einzig und alleine du.“
Und Atticus wollte, dass Joey das endlich kapierte! Die Drummers waren nicht die Wurzel allen Übels. Sondern Joey hatte sich das alles selbst zuzuschreiben.
Was Joey für ihn getan hatte, das konnte er nun wirklich nicht mehr würdigen. Denn das war alles nur Schall und Rauch, verglichen mit dem, was er ihm stattdessen angetan hatte.
„Eine gute Tat wiegt nicht all die Scheiße auf die du davor und danach fabriziert hast…“
Er war ihm dankbar dafür, ja. Aber selbst bei dieser guten Tat hatte er ihnen letztlich die Tour vermasselt indem er Atticus vor Feivel schlecht gemacht hatte. Weswegen selbst diese Sache nicht unbefleckt von Joey Silvers Zerstörungswut gewesen war..
Abfällig schüttelte er erneut den Kopf, als Joey ihm nun sogar noch damit drohte, dass er ihn verraten würde, sollte er noch mal sehen, wie er sich raus schlich.
„Meine ‚abartige‘ Beziehung? Na wenigstens bist du nun zum ersten Mal ehrlich. Aber keine Sorge… ich brauche deine Hilfe nicht.. und ich erwarte rein gar nichts mehr von dir. Du bist für mich länger etwas anderes als ein weiteres Wicked-Arschloch, mit dem ich nichts zu tun haben möchte…“
Und genau so würde er ihn fortan auch behandeln. Klar könnte Joey ihn nun verraten, bei Mara oder sonst wem. Dieses Risiko musste er eingehen. Denn wie gesagt… er ließ sich nicht durch Erpressung dazu zwingen an seiner Seite zu bleiben.
Joeys kryptische Drohung machte ihn allerdings wieder sauer.
„Kümmer dich doch einfach um deinen eigenen Scheiß und hör auf damit einen Rachefeldzug gegen sie zu führen!!! Sie haben dir nichts getan! Wenn du unbedingt an irgendwem deinen Frust abbauen willst, dann mach es an mir aber nicht an ihnen!“
Denn er konnte sich schon denken was das hieß. Vielleicht würde er ihren Aufenthaltsort oder so den Truppen der Wicked verraten. So hatte er selbst nichts mit ihnen zu tun.. ritt sie aber trotzdem in die Scheiße. Und das war genauso gefährlich..
Er akzeptierte also einfach, dass Atticus ihm bei seinem nächsten Versuch den Drummers was anzutun töten würde. Na schön… leider hatte das wohl nicht die abschreckende Wirkung, die er erwartet hatte. Weshalb er einfach nur noch mal den Kopf schüttelte und dann in Richtung Tür ging.
„Ich will deine scheiß Karten auch gar nicht mehr. Genauso wenig wie ich noch irgendetwas von dir will. Du bist endgültig für mich gestorben!“
Und mit diesen Worten verließ er seine Wohnung und knallte die Tür hinter sich zu, ehe er.. so schnell er konnte nach Hause lief. Denn verdammt.. nun liefen ihm schon wieder die heißen Tränen über die Wangen. Das hier war emotional extrem aufwühlend gewesen und er hatte die ganze Zeit versucht all seine Gefühle zurück zu halten. Was jetzt aber einfach nicht mehr möglich war. Denn sie überwältigten ihn unvermittelt und zwangen ihn fast in die Knie.
Aber er schaffte es noch bis nach Hause.. schlug mehrmals zornig und schluchzend auf sein Kissen ein, weil sein Herz so sehr schmerzte.. er wusste nicht mal mehr was eigentlich am meisten weh tat. Joeys Verlust oder seine Worte? oder die Tatsache, dass er ihn nicht davon abhalten hatte können AJ und seine Familie weiter zu terrorisieren?
Einfach alles war gerade furchtbar. Weshalb er eine Weile brauchte…. bis er die Kraft fand das Walkie in die Hand zu nehmen, um AJ anzufunken.
„Alphonse….? bist du da? Ich… habs verkackt…ich… fürchte er wird euch nicht in Ruhe lassen. Ihr solltet gehen.. und am besten nie wieder kommen…“
Sagte er so monoton, weil er inzwischen sämtliche Kraft verloren hatte…
@Joey Silver



'I can’t be my own worst enemy, but you could be.'
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Joey zuckte nur mit den Schultern. »Wenigstens in dieser Sache sind wir uns einig.« Denn die Wicked waren in der Tat sein Zuhause. Hier durfte er leben wie er wollte, seinen Lastern folgen, ohne sich rechtfertigen zu müssen, und trotzdem besaß er die Freiheit, durch die Weltgeschichte zu tingeln. Es war perfekt. Und eigentlich hätte er das gern mit Atticus geteilt. Doch sie waren so grundverschieden, es ging einfach nicht. Und wegen dem, was Sienna passiert war, natürlich. Wem gab Joey dafür die Schuld? Das wusste er ehrlich gesagt nicht so genau. Enzo und seine Familie hatten zu viel für ihn getan, als dass er wirklich Luzifer als Wurzel allen Übels sehen würde. Dafür ging, was auch immer er damals für Sienna empfunden hatte, dann doch nicht weit genug. Selbst wenn sie die Mutter seines Sohnes gewesen war.
»Du weißt rein gar nichts«, brüllte Joey nun wieder. Was maßte er sich an, ihn einfach zu beurteilen? Sie hatten bei ihrem Kennenlernen erst an der Oberfläche gekratzt. Und so würden sie einander nie verstehen.
Wegen Luzifer musste er nun höllisch aufpassen. Es einfach so stehenzulassen würde Fragen aufwerfen, genau wie es anzusprechen. Atticus hatte sich ja ohnehin schon seine Meinung gebildet.
»Ich bin das ultimative Böse für dich, was? Red dir das alles nur ein, wenn es dir hilft. Aber fleh nicht bei mir um Gnade, wenn du auf dem Scheiterhaufen stehst.« Atticus wählte sein Schicksal nun selbst. Joey hatte nie vorgehabt, ihm bei seinem Rachefeldzug zu helfen. Im Gegenteil. Er hatte ihn eigentlich umpolen wollen. Auch das war nun erst mal unmöglich. Also drohte er weiter. Es war so schön einfach und gab ihm ein Gefühl von Macht. Wie lang dieser Rausch anhalten würde, blieb abzuwarten. Ein Berserker zerstörte auch die seinen und wenn sich der blutrote Blick klärte, kam nicht selten auch Reue hinzu.
So wie Joey auch durchaus Reue in Bezug auf Cara verspürte. Doch er hatte sie nicht genutzt, um seinen Schaden auszugleichen. Dazu müsste er sich zu viel eingestehen und das würde ihn schwach machen. Joey war nicht gern schwach. Daher suchte er ja ständig die Konfrontation.
»Wer weiß, ob sie sich nicht irgendwann anders entschieden hätte. Sie war eine tickende Zeitbombe, egal, was du sagst.«
Ja ja, gute Taten hin oder her, sie würden ohnehin nie genug sein. Weswegen Joey erneut nur schnaubte und den Kopf schüttelte. Es war doch egal, was er tat. Ob mit guten oder schlechten Absichten. Immer war es falsch oder nicht genug.
Zum ganzen Rest sagte er gar nichts mehr. Er stand kurz vor einer Explosion und da er überhaupt nicht mit sich einig war, wie er nun fortan handeln würde und was das alles bedeutete, ließ er seinen Sohn weiter in dem Glauben, er würde die Drummers nicht in Ruhe lassen. Tatsächlich hätte er nun nicht übel Lust, sich ein Scharfschützengewehr zu schnappen, sie zu suchen und aus der Ferne abzuknallen. Sie mussten ja in der Nähe sein, also wäre das sicher zum Morgengrauen erledigt. Gleichzeitig war er gerade so unfassbar müde und wollte sich überhaupt nicht mehr mit diesem Scheiß beschäftigen. Und denken wollte er auch nicht mehr. Einfach nur seine Ruhe! Als Atticus weg war, holte er sich sämtliches Bier, das noch in seinem Kühlschrank war, und exte es. Vielleicht würde er ja an einer Alkoholvergiftung sterben. Das wäre doch eine Win-Win-Situation, nicht wahr? Jedenfalls war er so erst mal ein paar Tage out of order. Und würde danach irgendwann entscheiden, wie es weiterging. Oder ein paar schlauere Gedanken tätigen. Wusste man bei ihm nie so genau. Aber gerade wollte er einfach nur vergessen.
Alphonse lag in seinem Zelt, mit dem Funkgerät direkt neben deinem Ohr. Falls er einschlief, hoffte er, dass das Rauschen und Attis Stimme wie ein Wecker funktionieren würden. Und so war es auch. Inzwischen war es schon fast Morgengrauen und Feivel schon innerlich völlig am Ausrasten gewesen, weil sein Freund sich immer noch nicht gemeldet hatte. Trotzdem war er ständig in einen unruhigen Schlummer gefallen, aus dem er alle paar Minuten wie von einer Tarantel gestochen wieder hochfuhr. Was, wenn er Atti schon längst verpasst hatte?
Aber nun meldete er sich endlich und ... es klang gar nicht gut.
»Ich bin hier«, gab er hastig zurück. Der Rest musste sich aber erst mal setzen. Er starrte einen Moment auf das Funkgerät und schluckte schwer. »Wie meinst du das?« Und dann schob er noch hinterher: »Nein ... ich weigere mich, zu akzeptieren, dass es das gewesen sein soll. Ich komme zum Bunker. Jetzt. Und du kommst zu mir, sobald du kannst. Hast du verstanden?« Seine Stimmlage und Wortwahl implizierten, dass er nun keine Widerworte duldete. Unter diesen Umständen würde AJ auf keinen Fall gehen. Nicht ohne Atti noch einmal gesehen und ordentlich gesprochen zu haben. Am Funkgerät über die Geschehnisse zu reden, war extrem beschissen. Zwar zwang er seine Eltern so dazu, einen weiteren Tag und womöglich auch noch eine weitere Nacht hier auszuharren, aber das war Alphonse gerade gelinde gesagt egal. Für ihn zählte gerade nur, dass Atticus nicht allein sein würde. Dass er für ihn da sein konnte.
Weswegen er hastig eine Botschaft schrieb und auf seinen Schlafsack legte. Ed hatte erst mal nur zugestimmt, zu warten, ob Atticus sich wirklich in der Nacht meldete. Aber Al konnte nun nicht schon wieder darüber diskutieren, ob er ihn am Abend treffen durfte, und bis dahin zu warten, würde ihm eh viel zu lang dauern. Bei so einer vernichtenden Nachricht würden seine Eltern ohnehin Nein sagen. Also blieb AJ keine andere Wahl, als sich davonzustehlen.
Er nahm seinen Tornister und schlug die Zeltplane zur Seite. Zu seiner Überraschung stand dort Cara. Die ihm sicher alles ausreden wollte. Na super!
Während Edward irgendwann in einen seligen Schlummer gefallen war, hatte Cara wachgelegen. Bisher hatte sie jede Nacht mit ihrem Schwager in einem Zelt verbracht, obwohl sie ein eigenes besaß. Ed hatte sich nicht beschwert und so schliefen sie immer aneinander gekuschelt ein. Oder meistens. Es war wie ein stilles Einvernehmen. Mehr als das passierte nie. Und normalerweise half es, dass Cara auch halbwegs guten Schlaf fand. Diese Nacht jedoch nicht. Sie hörte, wie sich AJ nebenan umher wälzte. Einmal hatte sie auch geglaubt, ein Wimmern zu hören. Es brach ihr das Herz – vor allem, weil sie sich unmittelbar für diese Misere mitverantwortlich sah. Natürlich schob sie Panik vor dem, was Joey noch tun könnte und würde. Aber noch vor ihr eigenes Wohl stellte sie das von AJ. Sie war ja fast versucht, selbst ein Gespräch mit Atticus’ Vater zu führen, egal wie schwer es ihr fallen würde. Vielleicht könnte der Junge das arrangieren. Ed hatte davon jedoch nichts wissen wollen.
Irgendwann rauschte das Funkgerät. Cara konnte nicht vernehmen, was Atti sagte, aber es war nicht viel. Feivels Worte hingegen waren deutlicher. Und brachen ihr schon wieder das Herz. Sie kletterte vorsichtig über Ed hinweg, nachdem sie ihn einen kurzen Moment mit entschuldigendem Blick betrachtet hatte, und trat ins Freie. Hier verharrte sie, bis nur Sekunden später auch Feivel sein Zelt verließ. Einen Augenblick standen sie sich gegenüber und sagten nichts.
Alphonse machte den Anfang, der nun schon längst begriffen hatte, dass Cara wohl das Gespräch mitgehört hatte: »Ich gehe, egal, was du sagst. Aber ich komme auch wieder, versprochen. Ich hab das Funkgerät dabei. Dad hat auch eins. Ich werde mich regelmäßig melden, dass alles in Ordnung ist und spätestens morgen in der Früh komme ich zurück. Aber ich kann Atti jetzt nicht allein lassen.«
Cara nickte. »Ich weiß.« Sie nahm ihn am Arm und führte ihn ein Stück von den Zelten weg, damit Ed nicht wach wurde. »Ich werde versuchen, es ihm schonend beizubringen.« Auf ihre Lippen stahl sich ein Lächeln. War klar, dass sie ihren Schwager meinte, oder?
»Das heißt, du hast nichts dagegen? Aber ... was ist mit Joey?«
Cara seufzte. »Ich bin nicht begeistert, aber ich verstehe, dass du es tun musst. Dein Vater und ich ... wir hatten so oft solche Momente. An denen wir nicht wussten, ob wir weitermachen sollen. An denen es zu gefährlich wurde und einer von uns Strafen zu fürchten hatte oder ... anderes. Aber wir haben es nie zugelassen, dass uns die Umstände entzweien. Joey ist zugegebenermaßen mehr als nur ein ›Umstand‹, aber er ist auch eine Gefahr, mit der wir lernen müssen, zu leben. Er wird nicht gehen oder verschwinden, nur weil wir uns das wünschen. Und da Töten keine Option ist ...« Sie hob die Schultern. »Es gibt noch mehr Arschlöcher wie ihn da draußen.« Noch schlimmere. Nirgends war man vollständig sicher. Aber Joey würde sich ihr nicht mehr so nähern wie damals, das würde sie nicht zulassen. Als Ed dazu gekommen war, war sie bereits für sich eingestanden und hätte dies auch weiterhin getan.
»Danke ... Mom«, gab Feivel ein wenig ungläubig zurück. Es imponierte ihm, wie gut Cara mit allem umging, obwohl sie bei Joeys Auftauchen kurz vorm Umkippen gewesen war. Er missverstand, dass sie ihren eigenen Schmerz für ihn runterschluckte. Würde er das kapieren, würde er vielleicht etwas anderes sagen. Letztlich gab es aber auch kein richtiges Handeln in dieser Sache. Sie alle folgten schlussendlich ihren Instinkten und ihrem Herzen. Und seines trieb ihn zu Atticus.
@Atticus Keene

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@Joey Silver @Atticus Keene macht ihr noch weiter?



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