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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Es wäre völlig egal, würden sie sich jetzt trennen. Also für das Schicksal, nicht für AJ!!! Aber die Verknüpfung ihrer Leben bestand nun mindestens aus der Fehde mit Joey. Da war es doch viel schöner, wenn sie an ihrer Liebe festhielten und versuchten, gegen die Lawinen anzurennen, die da ständig auf sie einstürzten. Gemeinsam waren sie stark!
Feivel wollte nicht, dass sein Freund sich die Schuld gab, aber so langsam fiel ihm nichts mehr ein, was er noch sagen könnte. Das Ergebnis hätte auch anders sein können. Joey hätte ein guter Kerl sein können, und sein Auftreten nur eine Maske oder ... eben ein schlechter Start, so wie es bei AJ und Atti auch gewesen war. Aber nun war es müßig, darüber noch weiter nachzudenken. Atticus würde aber auf jeden Fall seinen Platz in der Drummerfamilie behalten und manchmal war so eine ›gefundene Familie‹ sogar ein größerer Schatz als die Blutsverwandten. Etwas, das Feivel immer bezweifelt hatte, aber nun endlich auch kapierte.
Sein Verstand wollte nicht aufhören, sich zu drehen. Es gab einfach keinen Anker, an dem er sich festhalten konnte. Obwohl, doch ... Atticus. Ihm vertraute er. Es ging um dessen Vater und er musste ihm die Kontrolle nun in die Hände legen. Jeder Drummer war für die Sicherheit der anderen mitverantwortlich und Atti wollte nun seinen Teil tun. Natürlich auch für sich, nicht nur für die Familie. »Du bekommst das hin«, wiederholte Feivel mit einem ganz leichten Schmunzeln. Er zweifelte nicht an ihm. Die Gedanken konnte er trotzdem nicht abstellen. Und was er tun würde, wenn sich Atticus die Nacht nicht noch mal meldete, wusste er auch noch nicht. Er hatte ihm versprochen, den Wicked fernzubleiben, aber ob er sich unter den jetzigen Umständen noch daran halten würde? Zweifelhaft!
Sein Herz pochte heftig. Natürlich war ihm klar, dass Atti sich auf ihn und ihre Beziehung bezog. Und da er sowieso Schiss hatte, sein Freund würde sich bei den Wicked irgendwann selbst opfern, gab ihm das ein wenig Mut zurück, da Atti in ihm nun einen Grund sah, auf sich aufzupassen.
Das Lächeln kehrte noch einmal zurück, als sie über Cara sprachen. »Danke! Ich kann es eigentlich auch immer noch nicht glauben. Aber ich erzähle dir alles ... sobald es sich ergibt.« Wann auch immer das sein würde, er freute sich schon darauf.
Sie schworen sich, sich durch diesen Mist nicht vernichten zu lassen und teilten einen Abschiedskuss. Feivel wollte noch viel mehr als das, aber sie durften nun nicht egoistisch handeln. Sie mussten zurück zu ihren Vätern und Gespräche suchen. Auch wenn das von AJ und Ed wohl im direkten Vergleich mit dem von Joey und Atti einem lustigen Kindergeburtstag ähneln würde.
@Atticus Keene



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„Wenn ich auf dem Scheiterhaufen lande, kannst du mit gutem Gewissen sagen, dass du deine gesamte Familie an die Wicked geopfert hast“
Nicht nur Sienna, sondern auch Atticus. Und damit machte er einen Punkt.
Denn nachdem sie einander gegenseitig angebrüllt hatten, gab es nichts mehr zu sagen. Der Point auf no return war überschritten und ihre Beziehung endgültig zerstört.
Nachdem Atticus eine Weile geweint hatte, fühlte er sich ungewohnt ruhig. Das war ein seltsames Gefühl, wo doch eigentlich nach wie vor ein Sturm an Emotionen in ihm toben sollte. Aber irgendwie fühlte er sich innerlich einfach nur… tot. Diese Leere war beunruhigend und er hoffte, AJs Stimme würde sie wieder wett machen.
Aber wenn er daran dachte, dass Edward ihn wegen seinem Versagen wohl nie wieder zu ihm lassen würde…. machte es das Gefühl auch nicht besser. Weshalb er auch seine Worte relativ monoton über die Lippen brachte.
Ganz anders Alphonse. Irgendwie waren die Rollen gerade vertauscht. Denn derjenige, der sonst alles so analytisch anging war plötzlich total aufgewühlt, während der sonst so aufbrausende Skaterboy nun total abgeklärt wirkte. Aber wahrscheinlich war er einfach nur müde.. geschlaucht von all diesen Hiobsbotschaften..
„Ich meine…….. was?!“
Gerade wollte er sich erklären, als AJ ihn unterbrach und irgendwas davon redete, dass er sich weigerte das zu akzeptieren und zum Bunker gehen würde.
„Wie… jetzt gleich? Nein, die Morgenrunde der Truppen beginnt bald, du läufst ihnen genau in die Arme, wenn du jetzt los gehst!“
Rauschen……
„Alphonse??“
Aber AJ antwortete nicht mehr.
„Hallo??“
Verdammt! Er konnte doch nicht einfach so kopflos losrennen. Er hatte noch gute 3 Stunden.. aber Atticus wusste nicht wie weit Alphonse entfernt war. Er konnte nun wohl nur beten, dass es ihm rechtzeitig gelang.
Er selbst wollte eigentlich nur noch schlafen. Aber wie könnte er das jetzt wo Alphonse sich schon auf den Weg gemacht hatte.
Also nahm er das letzte bisschen Kraft zusammen, das er noch hatte und packte einen kleinen Rucksack. Toll, jetzt musste er auch noch aufpassen, dass sein Dad ihn nicht erwischte. Echt wunderbar.
Hoffentlich verreckte er gerade irgendwo in einer Ecke weil er sich zu Tode gesoffen hatte.
Oder aber es ging ihm ohnehin am Arsch vorbei was vorhin passiert war.
So oder so musste Atticus sich vorsichtig raus schleichen und machte sich auf den Weg zum Bunker.
Natürlich kam er wesentlich früher dort an als Alphonse.. er wusste nicht aus welcher Richtung er kam, deshalb konnte er ihm auch nicht entgegen gehen und musste einfach nur warten.
Also legte er sich völlig erledigt ins Bett. Wollte eigentlich nur kurz die Augen schließen…. aber war dann vor Erschöpfung doch binnen weniger Sekunden eingeschlafen, weil er einfach so fertig war…
@Alphonse Drummer



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Alphonse war es gerade absolut egal, wie viele Wicked sich zwischen ihn und seine große Liebe stellen würden. Niemand konnte nun verhindern, dass er zu Atticus eilen und ihm beistehen würde. In seinem Kopf war alles klar und logisch. Er wusste, wohin er gehörte. Seine Familie war zwar aufgeteilt, aber Cara und Ed ging es gut. Sie passten aufeinander auf, während er zu seinem Freund eilte. Der ihn gerade brauchte. Und umgekehrt war es ebenso. AJ war einfach nicht bereit, die Beziehung aufzugeben, nur weil ein psychopathischer Mann die Weichen neu stellte. Es gab immer eine Lösung und wenn er sie jetzt noch nicht sah, würde er sie trotzdem irgendwann finden.
Inwieweit er Atticus nun vor weitere Schwierigkeiten stellte, war ihm natürlich nicht so ganz klar. Aber deswegen hatte er ja auch gesagt, er solle kommen, sobald er konnte. Also notfalls auch erst am Abend. Aber Feivel selbst konnte nicht mehr so lang warten. Schon allein, weil seine Eltern – oder zumindest Ed – ihn sonst in eine Diskussion verwickeln würden. AJ liebte Diskussionen. Aber sie kosteten auch Zeit und Kraft. Beides besaß er gerade nicht im Überfluss.
Alphonse kam nur langsam voran, da er sich regelmäßig verstecken musste, sobald er Bewegung in der Umgebung wahrnahm. Letztlich gelang es ihm aber tatsächlich, unversehrt und unentdeckt zum Bunker zu kommen. Vorsichtig öffnete er die Luke und kletterte leise hinab. Sah sich unten kurz um, bis er Atticus im Bett erspähte. Dann erst schloss er ab, denn auch ihm war Joeys plötzliches Auftauchen neulich eine Lehre gewesen.
Langsam näherte er sich seinem Freund, der offenbar schwer erschöpft eingeschlummert war. Für einen Moment betrachtete AJ ihn nur, während ihm das Herz sank. Selbst im Schlaf sah Atticus so traurig und resigniert aus. Am liebsten wollte er ihn wecken, küssen und festhalten und ihn streicheln. Aber wenn er ehrlich war, war auch er selbst total fertig, immerhin hatte er ebenfalls bisher kaum ein Auge zugemacht. Und vielleicht durften sie ja auch das ... erst mal ein paar Stunden gemeinsam ruhen, bis sie sich der Realität stellten.
Also stellte AJ leise seinen Rucksack ab, zog die Schuhe aus und kletterte sachte ins Bett. Legte sich neben seinen Freund und zog die Decke über sie beide. Er gab ihm zumindest einen Kuss auf die Stirn und strich ihm ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Bevor er sich ankuschelte so gut es ging, ohne ihn zu wecken, und dann schlief er ebenfalls binnen weniger Minuten ein.
@Atticus Keene



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Edward würde absolut nicht erfreut über AJs Verschwinden sein! Aber zu seinem Glück hatte er nun Rückendeckung von Cara. Wenn es jemandem gelang den aufbrausenden Mafiosi zu beruhigen, dann war es wohl sie. Also vielleicht blieb ihm dadurch eine gehörige Standpauke erspart. Wer weiß. Noch schlief Edward immerhin und wusste nichts von der Verschwörung seiner beiden Liebsten.
Atticus wollte eigentlich wach bleiben und darauf warten, dass AJ auftauchte. Immer mal wieder nach draußen schauen, ob ihn auch keine Wache erwischt hatte.
Aber er schaffte es nicht. Er war derart fertig, dass er keine Sekunde länger wach bleiben konnte.
Er wachte ja nicht mal auf als Alphonse in den Bunker kam. Weshalb er gerade wirklich völlig schutzlos war. Jeder hier hätte nun einbrechen und ihn umbringen oder sonst was anstellen können.
Doch zum Glück war es nur sein Freund, der sich zu ihm ins Bett begab.
Irgendwie hatte Atticus die ganze Zeit ein bisschen gezittert, was wohl vor allem von der Kälte kam, die gerade in seinem Inneren Einzug hielt.
Doch kaum hatte AJ sich zu ihm gelegt… hörte das Zittern auf und sein Körper schien sich endlich wieder geborgen zu fühlen.
Weshalb er instinktiv näher an ihn rückte und irgendwann auch den Arm um ihn schlang.
Keine Ahnung wie lange sie so da lagen… vermutlich waren es mehrere Stunden. Ehe Atticus plötzlich erschrocken die Augen aufriss und sich verwirrt und panisch umsah.
Wie spät war es? Scheiße, hatte er Alphonse verpasst??
Sein Verstand brauchte ein paar Momente, bis er realisierte was eigentlich los war und….. in wessen Armen er gerade lag.
Alphonse…
Er atmete erleichtert aus und sein Herzschlag beruhigte sich wieder ein wenig. Er hatte es wirklich geschafft zu ihm zu kommen und war unversehrt…. ein Glück.
Aber wie konnte er so fahrlässig sein und einfach einschlafen? Und wie spät war es überhaupt?
Egal, spielte nun keine Rolle mehr.
Er kuschelte sich zurück an AJ und.. hauchte ihm nach und nach ein paar Küsse auf die Wange, Lippen, Stirn..
Es ging ihm mental nicht wirklich besser und er fühlte sich wahnsinnig geschlaucht.. aber AJs Nähe hatte trotzdem eine heilsame Wirkung. Bei welcher er all die Scheiße zumindest kurzzeitig vergessen und einfach nur seine Wärme genoss.
„Hey…“
Flüsterte er trotzdem irgendwann. Das hier würde wieder ein bittersüßer Abschied werden, das wusste er. Aber er konnte den Drummers nicht den Schutz bieten, den er ihnen versprochen hatte….
Also hatte er leider keine andere Wahl als Alphonse fort zu schicken…
@Alphonse Drummer



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AJ wickelte sie beide so gut in die Decken ein, wie er konnte, da sein Partner zu frieren schien. Das Zittern hörte aber erst auf, als sie ruhig nebeneinanderlagen und kuschelten. Feivel hielt Atticus einfach fest. Es tat auch ihm gut und da er wusste, dass sie sich jetzt wohl zwangsweise schon wieder mehrere Wochen nicht sehen würden ... wollte er gerade jedes bisschen Wärme, jede noch zu machende Erinnerung und Empfindung aufsaugen wie ein Schwamm. Schlief jedoch selbst wenige Minuten später ein, weil er ebenfalls total gerädert war.
Erst als Bewegung in Attis Körper kam, schreckte auch Alphonse wieder auf. Sah sich ebenfalls kurz um, ob sie überrascht worden waren. Aber da war niemand. Auch das Funkgerät rauschte noch nicht. Irgendwann nachher musste AJ sich mal kurz bei seinen Eltern melden, aber gerade ... hatte das noch Zeit.
»Shhh...«, machte er und strich Atticus über die Seite. »Alles ist gut.« Nein, das war es nicht ... aber in ihrer kleinen Bubble hatten sie zumindest keinen Feind zu befürchten.
So oder so kehrte Atti bald in seine Arme zurück und sie verteilten einige Zärtlichkeiten. Küssten sich, unschuldig und sanft. Aber die herrschende Traurigkeit und drohende Hoffnungslosigkeit vermochte das nicht verscheuchen.
»Hey ...«, gab AJ irgendwann zurück, wobei seine Stimme nicht lauter als ein Flüstern war. Und als hätte er seine Gedanken gelesen, fügte er hinzu: »Schick mich nicht weg. Nicht für immer. Ich muss ... mit meinen Eltern wohl erst mal verschwinden, das weiß ich. Aber bitte mach nicht Schluss mit mir. Ich will nicht aufgeben.« Und er hoffte, dass Atticus es auch nicht wollte, auch wenn es am Funkgerät den Anschein gemacht hatte. Eigentlich wusste AJ ja auch noch gar nicht, was genau mit Joey passiert war. Er wollte aber noch nicht so direkt danach fragen. Nicht, solang sie noch eng umschlungen im Bett lagen. Das war der Raum für Liebesgeständnisse und Schwüre. Für den Rest hatten sie noch den restlichen Tag Zeit.
@Atticus Keene



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Es war ungemein beruhigend wie AJ ihm über seine Seite strich.. und generell einfach seine Stimme zu hören. Real und in Natura, nicht nur über ein rauschendes Funkgerät.
Weshalb sein Herzschlag sich nach und nach wieder normalisierte. Zumindest zu einem großen Teil. Denn aufgewühlt war er leider immer noch. Und hatte keine Ahnung wie es jetzt weiter gehen sollte.
Er wollte Alphonse nicht weg schicken… das war wirklich das aller letzte das er wollte. Aber was sollte er sonst machen? Ein bisschen ertappt senkte er den Blick, der sofort wieder traurig wurde und voller Selbstzweifel war.
„Aber… ich kann dich nicht beschützen Alphonse…. nicht vor ihm…“
Vor den Wicked und einer gesamten Kolonie, ja! Er kannte ihre Routen, AJ war ein Unbekannter für sie, vor ihnen konnte er einigermaßen schützen. Aber nicht vor seinem rachsüchtigen Vater.. der zu unüberlegten Aktionen neigte, Aggressionsprobleme hatte und der Familie Drummer für alles das in seinem Leben schief lief die Schuld gab. Schon interessant eigentlich… er machte Atticus Vorwürfe, weil er ihn für alles verantwortlich machte aber umgekehrt tat er genau dasselbe bei den Drummers.
„Er ist ein Monster AJ… ein totaler Psychopath.. der einfach unfähig ist… sich seine Fehler einzugestehen. Stattdessen manipuliert und wütet er einfach weiter.. bis rein gar nichts mehr übrig ist, das er noch zerstören kann. Er würde… einfach dabei zusehen wie die Wicked mich auf dem Scheiterhaufen brennen lassen.. nur damit er sein Gesicht nicht verliert..“
AJ wollte nicht so direkt in das Thema einsteigen und lieber schöne Erinnerungen sammeln? Naja, das war Atticus leider nicht möglich. Der war so aufgewühlt, dass all diese Gesprächsfetzen einfach raus mussten. Es gab so viele verletzende Dinge, die Joey zu ihm gesagt hatte… und erst nach und nach realisierte er jedes einzelne davon.
@Alphonse Drummer



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AJ war nicht hier, um alles zu ignorieren und ausschließlich schöne Erinnerungen sammeln. Höchstens ... generell Erinnerungen. Gute und schlechte, denn beide gehörten zum Lebensweg und zu Beziehungen dazu. Es wäre ihm lieber, wäre es nicht so. Aber es fühlte sich trotzdem auch gut an, für Atticus da zu sein, ihn aufzufangen. Ihn zu beruhigen. Also würde das fortan ... eine bittersüße Erinnerung darstellen.
Sie wachten gerade erst auf und lagen dicht beieinander im Bett. Vielleicht war es töricht, das noch ein paar Minuten genießen zu wollen, bevor sie voll in das Thema Joey einstiegen. Doch AJ konzentrierte sich trotzdem zuerst auf die Quintessenz. Er wollte nicht fortgeschickt werden, er barg noch Hoffnung. Doch das ließ den Rest ohnehin nicht lang auf sich warten. Also sprachen sie binnen Minuten über Atticus’ Vater. Und das war auch gut so.
»Heißt das ... er hat dich auch fallen lassen und will nicht mehr um dich kämpfen? Er hat das alles doch ... für dich gemacht.« Das fiel AJ nun schwer zu glauben, dass Joey seinen eigenen Sohn verbrennen lassen würde. Und was sollte das überhaupt mit dem Scheiterhaufen? Das klang gelinde gesagt besorgniserregend. Weswegen die Panik von vorhin so langsam zurückkehrte.
»Dann ist es jetzt auch für dich viel gefährlicher hier. Komm mit uns, bitte. Wir finden einen Weg, wie wir deine Mutter trotzdem rächen können.« AJ nahm Attis Hand und drückte sie flehentlich.
»Außerdem habe ich mit meiner Mutter gesprochen. Sie sagt, Joey ist eine Gefahr, mit der wir leben müssen. Wenn wir ihm ein Dorn im Auge sind, wird er uns so oder so verfolgen, ob ich nun mit dir zusammen bin oder nicht. Aber draußen können wir ihm wenigstens aus dem Weg gehen. Du bist ihm hier ausgeliefert und das ... das ertrag ich nicht, Atticus. Ich kann so nicht einfach gehen und dich zurücklassen. Ist mir egal, was meine Eltern sagen.« Da war Alphonse einfach stur.
@Atticus Keene



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Normalerweise tat Atticus sich ja schwer damit selbst Feivel an sich heran zu lassen. Zumindest was Dinge betraf.. die ihn belasteten oder was bei den Wicked so vor sich ging. Weshalb er die Sache mit dem Scheiterhaufen gerne zurück nehmen wollte, die ihm mal eben so rausgerutscht war. Es wurden schon Menschen dort verbrannt ja.. aber dieses Detail hätte er wohl lieber verschweigen sollen. Denn natürlich machte AJ sich jetzt Sorgen um ihn.
„Nein.. ich denke da irrst du dich. In Wahrheit… hat Joey das alles bloß für sich selbst gemacht. Denn in Joeys Welt… da gibt es nur Joey. Und sonst niemanden. Der einzige, der ihm wichtig ist… ist er selbst. Vielleicht hat er anfangs wirklich versucht eine Art Dad für mich zu sein.. aber nur so lange, bis er nichts dafür opfern oder aufgeben musste. Geschweige denn davon ehrlich zu sein. Er hat mich die ganze Zeit nur belogen.. im Endeffekt.. war ihm die Vatersache dann wohl doch zu anstrengend. Oder ich nicht so ein braver, fügsamer Sohn, wie er es sich gewünscht hätte“
Und wegzulaufen wenn es schwierig wurde war ja eine von Joeys Spezialitäten. Das hatte er in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen.
„Er hat mir sogar vorgeworfen…. ich wäre Schuld am Tod meiner Mum… weil ich nicht genug für sie riskiert hätte. Nicht so viel… wie ich für euch riskiere…“
Bei diesen Worten ballte er die Händen zu Fäusten, während sich in seinen Augen erneut Tränen der Wut sammelten. Denn diese Worte hatten definitiv am meisten geschmerzt. Und taten es immer noch. Weshalb er sie eigentlich gar nicht aussprechen hatte wollen, weil er sich dafür schämte. Immerhin hatte er damit doch irgendwie Recht gehabt.. und Atticus Selbsthass war dadurch noch weiter gewachsen.
Als AJ ihn neuerlich darum bat mit ihnen zu gehen… wandte er erneut den Blick ab. Es tat ihm so weh Alphonse deswegen jedes Mal abblitzen zu lassen, weil er doch eigentlich nichts lieber tun würde, als von dort abzuhauen! Jetzt erst Recht……. aber auch jetzt war es ihm einfach nicht möglich. Weswegen er den Kopf schüttelte.
„…ich kann nicht Alphonse. Wenn ich Joey schon nicht mit Worten davon überzeugen konnte euch in Ruhe zu lassen dann…. will ich künftig wenigstens ein Auge auf ihn haben. Und das kann ich nur, wenn ich in seiner Nähe bleibe….“
Das war die einzige Art wie er AJ und seine Familie noch ansatzweise vor seinem gestörten Vater beschützen konnte. Und dabei ging es ihm nun nicht mal mehr vorrangig um seine Rache, sondern nur darum, dass die Drummers in Sicherheit waren. Völlig egal was das für ihn selbst bedeutete. Anders als sein Vater, war er bereit einfach alles für die Menschen zu opfern, die er liebte..
Sein eigenes Leben war ihm dabei nicht wichtig oder die Gefahr in die er sich begab. und vielleicht hoffte er naiverweise ja immer noch… dass sein Dad nicht alles was er gesagt hatte zu 100% ernst gemeint hatte und ihn nicht wirklich mit einem Lächeln im Gesicht sterben lassen würde…
@Alphonse Drummer



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Alphonse traute seinen Ohren kaum. Was hatte dieser Penner Atticus vorgeworfen? Am Tod seiner Mutter schuld zu sein? »Du warst noch ein Kind!!! Wie hättest du dich behaupten sollen? Verdammt ... so langsam bereue ich es, Joey nicht doch den Kopf abgeschlagen zu haben.« Wütend und frustriert drehte sich AJ auf den Rücken und starrte an die Decke. Aber nur kurz, da wandte er sein Gesicht wieder Atti zu. »Er hat das gesagt, um dich zu verletzen. Das macht es nicht wahr, hörst du? Du kannst rein gar nichts für den Tod deiner Ma. Und hättest du es damals gekonnt, hättest du bestimmt ebenso viel für sie riskiert, wie für uns. Das weiß ich. Und so sehr mich diese Tatsache eigentlich auch beunruhigen müsste, wie weit ... wir beide für uns und unsere Liebsten bereit sind, zu gehen, so sehr liebe ich diese Eigenschaft auch an dir.« Er sah da also definitiv etwas in Atticus, das Joey nicht wahrnahm oder nicht wahrnehmen wollte. Und das an diesem Mann sowieso verschwendet war.
Ein Grund mehr, warum Atti den Wicked den Rücken kehren sollte. AJ wollte es vermeiden, ihn weiter deswegen zu bedrängen, aber jetzt konnte er es einfach nicht verhindern, die Frage oder vielmehr das Flehen erneut auszusprechen. Wieder wurde er abgewehrt. Doch Feivel ließ nicht locker. »Du hast gesagt, er ist manchmal monatelang weg. Wie willst du ihn dann beobachten? Das sind die Momente, in denen er uns wirklich gefährlich werden kann. Aber dann wären wir wenigstens zusammen. Hast du schon mal daran gedacht, dass ich dich auch beschützen möchte?« Es war so schon immer schwer genug, zu gehen und ihn beim Feind zurückzulassen. Aber die Sache mit Joey machte es nun unerträglich.
Er richtete seinen Blick wieder zur Decke. Atticus würde trotzdem hierbleiben, das war ihm bereits klar. »Dann sag mir wenigstens, wie weit wir gehen dürfen, wenn er uns angreift.« Wie beschissen es nach wie vor war, sich die Erlaubnis zum Töten von Atticus zu holen, riss Feivel fast das Herz aus der Brust. Aber er musste diese Frage stellen. Denn wenn Joey sie noch mal behelligte, würde er Edward nicht erneut bremsen können.
@Atticus Keene



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Natürlich sagte AJ ihm nun die Dinge, die wohl jeder sagen würde, um ihm dieses schlechte Gefühl zu nehmen. Und vielleicht waren sie ja auch wahr. Aber diese Zweifel… die saßen einfach tief in AJs Herz. Sie sprachen genau diese Fragen an, die Atticus sich bereits vor Joeys Auftauchen gestellt hatte. Hatte er wirklich genug getan? Er selbst könnte diese Frage nicht mit gutem Gewissen bejahen.
„Ich war ein Teenager. Es ist erst 3 Jahre her AJ.. ich.. hätte mehr tun können…aber ich dachte… ich hätte noch Zeit…“
Doch bis er endlich alle Verbindungen geknüpft und sich einen Plan überlegt gehabt hatte, war es zu spät gewesen. Und dafür würde er sich immer die Schuld geben. Dabei hatte er sein Netzwerk an Sklaven doch nicht umsonst aufgebaut. Sie hätten ihm dabei helfen sollen zu seiner Mutter zu gelangen.. aber er war zu langsam gewesen.
„Nein ich glaube…. er denkt das wirklich…“
Das hatte er nicht nur gesagt um ihn zu verletzen. Er hatte Joeys Blick in dem Moment gesehen, als er den Vorwurf ausgesprochen hatte. Und das war es, was er wirklich glaubte. Es schockierte Atticus.. aber wenigstens in der Hinsicht war er ausnahmsweise ehrlich gewesen. Und sie einer Meinung.
„Ich habe mir vorgenommen nie mehr wieder zu zögern Feivel. Ich kann einfach nicht zulassen, dass er euch erneut etwas antut.. und wenn ich ihn dafür selbst umbringen muss….“
Er starrte bei diesen Worten an die Decke. Denn das hatte er ihm letztlich ja auch angedroht. Doch ob er es wirklich umsetzen könnte? Ehrlich gesagt war Atticus nicht überzeugt davon. Aber er hoffte AJ würde ihm dennoch glauben und vertrauen… selbst wenn sein vorheriger Versuch gescheitert war.
„Momentan scheint kein weiterer, langfristiger Aufenthalt geplant zu sein, da wir alle Leute.. in der Basis brauchen, um die Kolonie weiter auszubauen und zu sichern. Doch sollte sich daran etwas ändern… werd ich mir irgendwas einfallen lassen, um ihn aufzuhalten“
Er konnte ihn nicht ziehen lassen. Nicht so lange die Drummers da draußen waren… doch vielleicht war bis dahin ja auch schon Gras über die Sache gewachsen und er interessierte sich nicht mehr für sie? Das würden sie aber nicht erfahren, wenn Atticus ihn nicht weiter im Auge behielt.
Es tat ihm weh zu hören, dass AJ ihn auch beschützen wollte…. weshalb er traurig zu ihm hinüber sah und seine Hand nahm
„Es tut mir Leid dass.. ich es dir so schwer mache. Bitte sei… nicht böse auf mich…“
Wenn AJ nun auch noch sauer auf ihn war oder ihn wegen seiner Entscheidung hasste, das könnte er nun echt nicht mehr ertragen. Es war einfach zu viel.. zumindest von ihm wünschte er sich Verständnis, selbst wenn das vielleicht egoistisch war.
Er konnte ihm seine Enttäuschung ja förmlich ansehen. Und richtete den Blick auch wieder an die Decke als AJ ihn danach fragte.. wie weit sie gehen durften. Alles in ihm schrie danach ihm zu sagen, dass sie ihn töten sollten. Und doch wollten ihm die Worte einfach nicht über die Lippen kommen.
„Ich habe ihm gesagt dass…. ich ihn persönlich töte werde, sollte er euch noch mal zu nahe kommen. aber…. ganz ehrlich? Ich…. weiß nicht, ob ich es wirklich könnte…“
Das war nun keine Antwort auf seine Frage. Sondern es zeigte nur Atticus Zerrissenheit tief in seinem Inneren. Er wollte seinen Dad hassen und er tat es ja auch. Aber sich vorzustellen ihn umzubringen… das konnte er irgendwie trotzdem nicht. Weil es nun mal leider auch ein paar schöne Erinnerungen gab, die er mit ihm verband.
„Tut das…… was für eure Familie das beste ist….“
Sagte er deswegen nur ein bisschen ausweichend und eine einzelne Träne lief über Atticus Wange. Denn er wusste, dass er ihnen damit die Absolution zum Töten seines Vaters gab. doch egal wie sehr es ihn auch schmerzte… er konnte nicht verlangen, dass die Drummers ihn verschonten, wenn er immer und immer wieder versuchte ihnen das Leben zur Hölle zu machen
„nur bittet tötet ihn nicht aus reinen Rachegefühlen heraus…“
Wenn es Notwehr war okay… dann könnte Atticus vielleicht irgendwie mit der Entscheidung leben. Aber wenn sie Joey nur zufällig trafen und er ihnen gar nichts tun wollte….. dann.. könnte er das wohl schlechter akzeptieren.. selbst wenn er Eds Rachegelüste wirklich gut verstehen konnte.
@Alphonse Drummer



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AJ sagte diese Dinge nicht, um Atticus das schlechte Gefühl zu nehmen. Er meinte alles vollkommen ernst und stand dahinter. »Du hättest deine Ma noch gerettet. Du hast es versucht. Und trotzdem warst du die halbe Zeit, in der sie gefangen war, noch ein Kind.« Feivel konnte die Selbstzweifel ja verstehen. Er hätte sie selbst wohl auch. Manchmal hatte er sich ja sogar gefragt, ob er auch etwas hätte tun können, damals im Hubschrauber. Oder schon vorher, damit Cara gar nicht erst hinter sie geriet, sondern sich um ihn kümmerte statt um einen fremden Soldaten. »Du machst dich kaputt, wenn du immer wieder darüber nachdenkst, Atti. Tu dir das bitte nicht an«, raunte Feivel daher nun weniger wütend.
Und was Joey betraf ... der sollte nun wirklich die Schuld bei sich selbst suchen ... für viele Dinge, nicht nur für Siennas Tod. Statt seinem Sohn so einen Scheiß einzureden.
Feivel wusste nicht, was er von Atticus’ Bereitschaft halten sollte, Joey umzubringen. Irgendwie verstörte ihn das, aber es beruhigte ihn auch. »Ich hoffe ... du musst das nicht tun. Vielleicht ... vielleicht fällt mir noch etwas ein. Um ... das Ruder noch rumzureißen.«
Die Idee, Atticus könnte mit ihnen kommen, damit sie fortan sämtlichen Gefahren gemeinsam begegnen und aufeinander aufpassen konnten, schien jedoch keinen Anklang zu finden. Dass erst mal mit keiner längeren Abwesenheit von Joey zu rechnen war, nahm Feivel zur Kenntnis. Was sollte er dazu auch groß erwidern. Atticus würde hierbleiben. In Gefahr. Und AJ konnte ihn nicht schützen, sondern musste ihn einfach zurücklassen. Diese Tatsache verwandelte sein Herz in einen Trümmerhaufen.
Er schloss kurz die Augen, als er Attis Hand an seiner spürte. »Ich bin nicht böse auf dich. Es macht mich ... nur so wütend, dass ich mich so hilflos fühle. So ausgeliefert. Du tust so viel für uns und ich kann nichts zurückgeben. Du hast gerade deinen Vater verloren und ich kann ... nur eine limitierte Zeit für dich da sein und muss dann für wer weiß wie lang gehen. Ich hasse das. Ich hasse das so sehr.« Er öffnete die Lider wieder und sah Atticus an. Seine Augen waren feucht geworden, aber dafür schämte er sich nicht.
Für die folgende Frage dafür schon. Aber er musste sie stellen. Durften sie Joey im Fall der Fälle töten oder nicht?
Atticus gab zu, es womöglich nicht durchziehen zu können. Das verstand Feivel und drückte wortlos seine Hand. Dann nickte er. »Ich verspreche es. Wir töten ihn nur aus Notwehr.« Das würde er auch Edward verklickern können. Hoffentlich.
@Atticus Keene



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„Hätte … ja… vielleicht…oder auch nicht..“
Es war müßig darüber nachzudenken. Und Atticus wollte überhaupt nicht gegen AJs Worte ankämpfen. Er wünschte, er könnte sie annehmen und wirklich daran glauben. Aber wenn der eigene Vater einen für den Tod seiner eigenen Mutter verantwortlich machte… dann würde diese Wunde etwas länger zum Heilen brauchen als sonst. Und AJ wollte doch nicht, dass Atticus seine wahren Gefühle verschleierte, oder? Weswegen er nun einfach auch nicht so tun konnte, als wäre das alles okay oder würde nicht an ihm nagen.
„Das ist leichter gesagt als getan..“
Sagte er deshalb nur seufzend. Er wollte sich das nicht antun. Aber es passierte längst. Und es würde wohl noch eine ganze Weile nachwirken. Der einzige Mensch, der diese Schuldgefühle vielleicht wieder mindern könnte….. wäre sein Vater. Indem er ihm sagte, dass er das alles nur aus Wut gesagt hatte und nicht so gemeint hatte. Aber das würde nie passieren. Denn es war sein Ernst gewesen. Und das ließ sich nun nicht mehr leugnen.
Trotzdem war er AJ dankbar dafür, dass er versuchte für ihn da zu sein, selbst wenn Atticus gerade jedes nette Wort irgendwie abblockte. Aber kein Wunder das Feivel ihn nicht alleine zurück lassen wollte. Denn sobald er alleine war… würden diese Zweifel noch übermächtiger werden. Wenn er nun niemanden mehr zum Reden hatte und wieder völlig alleine war. In solchen Nächten… da waren die hässlichen Gedanken stets schlimmer als in anderen. Und wie es schien würden nun wieder viele solcher Nächte folgen.
Zumindest schien Feivel ihn aber nicht im Negative zu verlassen, sondern war nur genauso frustriert wie er. Weshalb es diesmal er war, der dagegen wirken musste. Nämlich indem er sich nun seitlich über AJ beugte und sein Gesicht ins eine Hände nahm, während er den Kopf schüttelte
„Nein.. nein. Sag das nicht. Du… hast mir schon so viel gegeben Alphonse….. viel mehr als ich mir von diesem Leben je erträumt hatte. Bitte mach dir keine Vorwürfe. Ich weiß, dass du mehr für mich tun würdest.. aber ich kann es einfach nicht zulassen, okay? Deshalb will ich dass… du dein Leben lebst. Genieß jeden Moment mit deiner Familie. Denn nichts ist kostbarer als das.. und.. so vergänglich..“
Das hatte ihm die Sache mit Joey wieder vor Augen geführt. So schön es in einem Moment war, so konnte es im nächsten schlagartig wieder vorbei sein. Weshalb AJ glücklich darüber sein sollte Cara wieder zu haben, versuchen sollte eine Beziehung mit ihr aufzubauen und einfach jede Sekunde ihrer Nähe zu genießen. Egal ob Atti an seiner Seite war oder nicht.
Er wischte ihm sachte eine Träne von der Wange und lächelte dann sogar schwach. Sein Leben war vielleicht geprägt von Bitterkeit… aber deswegen musste es nicht auch das von AJ sein. Er wollte ihn nicht in seinen Sumpf hinein ziehen…
„Danke… dann.. hat er es selbst zu verantworten….“
Mehr konnte Atticus dazu nicht mehr sagen. Wenn Joey sie erneut angriff, dann musste er auch mit den Konsequenzen klar kommen. Selbst wenn das seinen Tod bedeutete. Atticus….. würde dafür dann nicht länger die Schuld auf sich nehmen..
@Alphonse Drummer



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Nein, Atticus sollte seine wahren Gefühle nicht verschleiern. Aber es war trotzdem Alphonses Aufgabe und Wunsch, dagegen anzureden. Seinem Freund zu sagen, dass er die Gedanken zwar verstand, aber trotzdem versuchte, sie zu widerlegen. Er konnte ihm nicht vorschreiben, wie er zu fühlen hatte, aber vielleicht konnte er ihm etwas zum Nachdenken geben, das er, wenn nicht jetzt, irgendwann in Zukunft annehmen und verinnerlichen könnte. Würde Feivel doch nur bleiben können! Dann würde er ihn ablenken, bis diese furchtbaren Worte von Joey nicht mehr so in seinem Freund nachhallen und alles wieder etwas einfacher werden würde.
Die Tatsache, dass er gehen musste, war so frustrierend, dass Feivel seine Wut darüber nicht gut verbergen konnte. Er wusste, es war gerade vor allem Atticus, der litt, und er wollte sich nicht aufspielen. Aber sein Frust hatte ja hiermit zu tun. Er wollte seinen Partner nicht im Stich lassen und hatte das Gefühl, zum Nichtstun verdammt zu werden.
Attis Worte trieben ihm jetzt aber schon wieder mehr Tränen in die Augen. »Du redest schon wieder so, als wäre es das mit uns. Dabei gehörst du auch zur Familie. Zu mir.« Warum ... konnte er nicht mit ihm kommen? Die Argumente waren ... schwer zu verdauen für Feivel, vor allem, weil Atti nicht mehr von der Rache an Luzifer gesprochen hatte, sondern nur noch, dass er Joey im Auge behalten wollte. Aber der Mann war so unberechenbar, das würde im Zweifel gar nichts bringen. Womöglich stand er auch schon in diesem Augenblick draußen vorm Bunker und wartete nur, bis Alphonse sich zeigte. Aber Atticus machte ihm klar, er könnte nichts sagen, das ihn zum Umdenken brachte. Sein Partner wollte außerdem seine Hilfe nicht, das hatte er ihm eben gesagt. Und das war unfassbar bitter. Es tat AJ fast physisch weh.
Wegen Joey hatten sie nun besprochen, wie die Drummers im Zweifel vorzugehen hatten, weswegen dem nichts mehr hinzuzufügen war. Und nun? Feivel starrte an die Decke, unfähig sich zu rühren. »Soll ich ... dann jetzt gehen?«, presste er hervor. Es kurz und schmerzlos für sie machen?
@Atticus Keene



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Vielleicht würde Atticus darüber nachdenken. Denn in den nächsten Monaten würde er seeehr viel Zeit zum Nachdenken haben. Aber fürs erste würde er sich weiter selbst geißeln. Da war es vielleicht sogar besser, dass AJ nicht an seiner Seite war. Denn Atticus würde vielleicht nicht die beste Gesellschaft sein.
„Nein ich… ich will nicht mit dir Schluss machen… das ist wirklich das Letzte das ich möchte.. ich… weiß bloß gerade einfach nicht weiter. Deshalb lass uns nicht Lebewohl sagen okay? Sondern.. ihr bringt deine Ma nun erst mal zu einem Arzt und.. danach sehen wir weiter?“
Vielleicht würde ihnen ja wirklich noch eine andere Lösung einfallen oder etwas Neues ergab sich. Das Leben war so wandelbar und tückisch, in ein paar Wochen konnte alles schon wieder anders aussehen. Auch wenn er es hasste AJ dadurch ständig in Gefahr bringen zu müssen, indem er sich immer wieder hier an ihren geheimen Treffpunkt schlich.
„Ich komme euch entgegen… so weit wie ich kann okay? Damit ihr so weit wie möglich entfernt von diesem Ort bleiben könnt…“
Sobald sie wieder zurück waren. Wann auch immer das sein würde. Aber diese Beziehung einfach aufzugeben, dazu fühlte auch Atticus sich nicht in der Lage. Denn es würde ihn zerstören wenn er nun jegliche Hoffnung auf ein Wiedersehen aufgeben musste. Das hatte gestern am Funkgerät noch anders geklungen. Aber nun wo er wieder in AJs Armen lag da…. konnte er dieses Opfer einfach nicht bringen. Dafür liebte er ihn viel zu sehr… selbst wenn es vielleicht egoistisch war.
Als AJ ihn nun so verunsichert fragte, ob er gehen sollte.. da stiegen auch Atticus Tränen in die Augen und er lächelte ihn traurig an .
„Die Truppen sind gerade überall unterwegs… es wäre nicht sicher jetzt zu gehen. Also… solltest du vielleicht noch bis zur Dämmerung bleiben?“
Er sagte das nun nicht weil er AJ schützen wollte. Sondern weil er einfach nicht wollte, dass er ging..
„Wie wärs wenn wir versuchen…. all die Scheiße für ein paar Stunden zu vergessen und .. unsere Zeit als Familie zu genießen?“
So wie er es ihm vorhin vorgeschlagen hatte. Das würde auch Atticus helfen… durch die kommenden schweren Zeiten. Wenn sie sich nun nicht mit so einem blöden Gefühl trennten… egal wie behaftete von traurigen Emotionen die restliche Zeit auch sein würde. Atticus würde sie trotzdem für immer im Herzen behalten.
@Alphonse Drummer



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