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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Dass Ed sie schon so lang liebte, war ihr leider nicht bewusst. Während sie mit Alphonse zusammen gewesen war, hatte sie die Signale aus der Richtung des Bruders nicht wahrgenommen. Erst nachdem ihr Mann gestorben war, hatte sich das geändert. Natürlich hatte sie sich gefragt, wie lang Edward schon mehr für sie fühlte als schwägerliche Liebe. Da sie nie darüber gesprochen hatten, blieb es ein Geheimnis. Und sie hatte damals gedacht, ihre Gefühle wären der gemeinsamen Trauer entsprungen und dass sie in Ed irgendwie Alphonse sah und wirklich aus nostalgischen Gründen sich so verliebt fühlte. Deswegen hatte sie nie einen Schritt nach vorn gewagt, weil sie Ed ja letztlich auch nicht ausnutzen oder verletzen wollte. Doch wie war es heute? Musste sie sich diese Gedanken immer noch machen? Oder bewiesen ihre Emotionen, dass es sich um echte Liebe handelte, da sie in Eds Nähe immer noch genauso fühlte wie damals? Sie wusste es nicht – wie so vieles andere. In ihrem Kopf waren doch ebenso viele Fragezeichen wie in Eds. Es machte sie verrückt. Und es zu ignorieren, hatte nun zu diesem Gespräch geführt. Wirklich wunderbar! Denn nun war ein vorsichtiges Herantasten an alles wirklich nicht mehr möglich. Vielleicht war das aber auch gut.
Cara war wütend – auf sich, auf Ed, auf die unbekannte Frau, die ja rein gar nichts für all das hier konnte ... doch sie schaffte es nun erneut nicht, ein Liebesgeständnis zu formulieren.
Was wiederum Ed erzürnte. Oder verzweifeln ließ. Warum provozierte er sie so, wenn doch gar nichts anders für ihn war?
Cara ließ sich davon mitreißen und blendete ihre Bedenken für wenige Sekunden aus. Das reichte für eine ehrliche Antwort: »Das alles bist du, aber du bist außerdem auch der Mann, den ich ... verdammt noch mal liebe! Und zwar nicht auf eine ... unschuldige und rein familiäre Weise. Selbst unsere Trennung hat daran offenbar nichts geändert. So, jetzt weißt du es! Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Kann das funktionieren? Willst du mich auch oder hab ich mir das nur eingebildet? Ich hab keine Ahnung ... und deswegen habe ich dir das nie gesagt.«
Scheiße, aber jetzt hatte sie es getan. Plötzlich wurde sie panisch und sammelte die Verbandssachen ein, die sie nun doch nicht gebraucht hatten. Aber irgendwie brauchten ihre Hände jetzt was zu tun, denn Cara schaffte es nun nicht, Edward weiter in die Augen blicken. Dieses Geheimnis begleitete sie schon lang. Es mit einem Mal zu enttabuisieren ... war echt ein komisches und aufwühlendes Gefühl.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Früher hatte Edward ebenfalls gedacht, dass Cara ihm manchmal vielleicht nur zugetan war, weil sie sich einsam fühlte. Traurig war wegen Alphonse’ Verlust. Jemanden an ihrer Seite brauchte, der sie tröstete und für sie da war. Dass deshalb vielleicht manchmal solche…. bestimmten Situationen entstanden waren. Doch er hatte niemals in Erwägung gezogen, dass sie dasselbe für ihn fühlen konnte wie umgekehrt. Und tat es eigentlich immer noch nicht.
Bis Cara plötzlich ganz direkt damit raus platzte. Was Edward… völlig sprachlos zurück ließ.
Da er einfach nicht glauben konnte, was er da gerade hörte.
Sie nahm ihm mit ihrer Antwort vollkommen den Wind aus den Segeln und im ersten Moment starrte er sie einfach nur ungläubig an. Hörte die andere Hälfte von dem, was sie gerade sagte, überhaupt nicht. Da ihm nur diese drei bestimmten Worte im Gedächtnis blieben und alles andere einfach keine Rolle spielte
„Du….du liebst mich?“
Nicht auf familiäre Weise sondern.. auf romantische? Ja, das war es was Cara sagte. Edward stand völlig neben der Spur wegen dieser Offenbarung. Denn er hatte sich diese Worte seit Jahren.. weiß Gott wie oft von Cara gewünscht. Eigentlich gab es nichts, das er sich im Leben je mehr gewünscht hatte als das. Und jetzt.. sollte dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen?
Naja, nicht so ganz. Denn Caras Geständnis wurde sogleich gepflastert von Zweifeln. Zweifel die Edward verstehen konnte, die er sich auch schon gemacht hatte aber… wenn das zwischen ihnen wirklich Liebe war, dann spielten sie keine Rolle oder? Gefühle konnte man nicht verhindern oder abtöten, Ed hatte es weiß Gott wie oft versucht.. war aber immer wieder daran gescheitert. Deswegen würde dieses Geständnis einfach alles ändern. Egal, ob sie es wollten oder nicht.
Nach einigen Augenblicken der Fassungslosigkeit und Starre.. fand Edward dann aber doch irgendwann seine Sprache wieder und trat sofort auf Cara zu, um ihr Gesicht in seine Hände zu nehmen.
„Scheiße Cara.. du fragst mich, ob ich dich auch will? Bist du blind? Ich.. will seit meinem 18. Geburtstag niemand anderen außer dich…“
Das war nun ein Geständnis, das vielleicht noch viel mehr ändern würden. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte Alphonse noch gelebt. Weshalb Edwards Gefühle nicht okay gewesen waren. Trotzdem musste Cara es wissen. Sie musste verdammt noch mal wissen wie lange Edward schon verliebt in sie war. Er hatte nie etwas getan, um die Liebe zwischen seinem Bruder und ihr zu sabotieren. Aber .. er konnte nun auch nicht lügen oder so tun als wäre es anders.
Die Frage, ob es funktionieren würde… die konnte er ihr nicht beantworten. Oder ob das alles hier klug war. War es bestimmt nicht. Aber darum konnte er sich gerade keinen Kopf machen, da sein Herz.. nach einem kurzzeitigen Aussetzer plötzlich so fest zu pochen begann, dass er das Gefühl hatte, es würde gleich aus seiner Brust springen. Denn langsam erreichten ihre Worte auch seinen Verstand und… brachten ihn völlig dazu durchzudrehen!
@Cara Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Cara hoffte, das war nur eine rhetorische Frage und sie musste die drei Worte jetzt nicht noch einmal über die Lippen bringen. Das konnte sie gerade einfach nicht. Nicht solang Eds Reaktion noch ausstand. Denn Fassungslosigkeit konnte noch viel bedeuten. Sie könnte sich in Freude wandeln, aber auch in Entsetzen. So oder so konnte Cara ihr Geständnis nicht zurücknehmen. Zum einen wollte sie es, aber zum anderen war sie auch erleichtert, dass es endlich raus war. Dennoch riskierte sie gerade womöglich das gesamte Familienkonstrukt und letztlich würde vor allem AJ darunter leiden, wenn seine Eltern es nicht gebacken bekamen. Das wollte sie nicht, was mit ein Grund für ihr widersprüchliches Verhalten gewesen war. Doch nun war die Wahrheit ans Licht gekommen und Cara starrte auf das Verbandszeug, während sie darauf wartete, dass ihr Schwager diese entsetzliche Stille erneut mit Worten füllte.
Er tat mehr als das. Ehe sich Cara versah, stand sie ihm Angesicht zu Angesicht gegenüber und spürte seine Hände auf ihren Wangen. Außerdem begegnete sie seinem intensiven Blick, der ihr schon wieder die Knie weich werden ließ.
Und das was Edward sagte erst ...
Unvermittelt musste sie sich an seinen Schultern festhalten. Die Tatsache, dass er gerade obenrum nackt war, machte diese ganze Situation nicht weniger ... wirr.
»Seit ... seit deinem 18. Geburtstag? Aber ...« Jetzt war sie es, die einen Moment brauchte, um das Gehörte zu verarbeiten. Ein paar Erinnerungen Revue passieren ließ, in der Zeit, als Alphonse senior noch gelebt hatte. Die jetzt ein wenig mehr Sinn ergaben. Der Tanz bei der Hochzeit zum Beispiel. Und nicht nur dieser. Ed war immer mit ihr auf die Tanzfläche gegangen, schon in Japan. Alphonse hatte diesen Trubel nicht gemocht, ihr nur manchmal den Gefallen getan. Edward hingegen war nie müde geworden, mit ihr das Tanzbein zu schwingen. Eigentlich war er immer irgendwie da gewesen, obwohl er sein ganz eigenes Leben hätte führen können. Cara hatte das vor allem auf seinen Bruder geschoben, immerhin galten die Drummers als unzertrennlich. Und danach hatte es mit Feivel ein Bindeglied gegeben.
»Das ... das war mir nicht klar, Ed«, flüsterte sie. Und sie wusste gerade auch nicht, wie sie mit diesem Geständnis umgehen sollte. »Es ... tut mir leid.« Denn das hatte sicher eine Menge Schmerz für ihn bedeutet und womöglich auch Schwierigkeiten in der Bruderschaft. Falls ja, dann hatte es Cara nicht mitbekommen. Sie hatte das Bedürfnis, sich zu entschuldigen, auch wenn sie nichts für die Gefühle ihres Schwagers konnte. Womöglich hatte sie sie unwissend durch irgendwelche Aktionen befeuert. Ab einem gewissen Zeitpunkt mit Sicherheit. Weswegen sie weitersprach: »Nachdem Alphonse gestorben ist, war ich sehr verwirrt und meine Gefühle ... waren schwierig. Als ich gemerkt hab, dass ich mich von dir angezogen fühle, dachte ich, es läge an der Trauer. Aber das ist jetzt schon so lang her. Es kann nicht mehr daran liegen. Oder?«
So langsam kam aber auch bei ihr an, was Edward ihr gerade gesagt hatte. Dass er sie wollte. Seit 20 Jahren liebte er sie und hatte es weiter getan, obwohl er geglaubt hatte, sie sei tot. Und nun fühlte er immer noch so für sie. Das bedeutete ... sie liebten einander! Was ihr gleichzeitig eine Heidenangst einjagte, ihr Herz aber auch überglücklich pochen ließ. Und doch war da immer noch ein Schatten über ihrem Gesicht. Wegen der Zweifel, aber auch wegen dieser Situation. Sie könnten sich nun küssen und ... vielleicht auch anderes tun. Aber sie erwischte sich dabei, dass sie das nicht wollte. Nicht ... so. Während Edward noch von den Körpersäften einer anderen Frau besudelt war, auf die Cara rasende Eifersucht verspürte.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Zum Glück war Alphonse inzwischen 17 Jahre alt. Das hieß.. er begann sein eigenes Leben zu führen. Gemeinsam mit Atticus. Weshalb er nicht mehr vollkommen abhängig davon wäre, ob seine Eltern eine mögliche Beziehung verkackten oder nicht. Schön wäre es natürlich trotzdem nicht aber… besser als wenn er noch ein Kleinkind wäre. Also würde er es schon irgendwie verkraften? Andererseits war es nicht bescheuert über das Ende von etwas nachzudenken, das noch nicht einmal richtig begonnen hatte? Das wollte Edward nicht. Jetzt wollte er erst mal herausfinden.. was das alles überhaupt für sie bedeutete. Und gestand Cara etwas, das er seit 20 für sich behalten hatte. Dabei hatte er es ihr weiß Gott wie oft sagen wollen.. sich aber niemals getraut. Auch jetzt war es ihm noch unangenehm, weil er sich für diese Gefühle schämte. Da sie einfach nicht entstehen hätten dürfen.. und Cara wurde das wohl auch schlagartig bewusst, weshalb er bloß betreten nickte. Dass Cara es nicht bemerkt hatte… war ihm vollkommen bewusst.
„Ich weiß.. und das war auch gut so. Niemand von euch beiden sollte davon wissen. Denn ich habe mich wirklich für euch gefreut und wollte mich nie zwischen euch drängen.. das musst du mir einfach glauben!“
Selbst wenn er sie bei ihren Tänzen vielsagend angeblickt hatte. Aber nie und nimmer hätte er mehr versucht als das! Das hätte er seinem Bruder niemals antun können. Niemals. Ob dieser es geahnt hatte? Manchmal hatte Ed das Gefühl gehabt. Direkt ausgesprochen hatte es aber keiner von ihnen. Und nun hatten sie auch nicht mehr die Chance dazu.
Als Cara sich nun entschuldigte schüttelte Ed jedoch vehement den Kopf und hielt sie nur noch fester
„Nein… nein! Wage es nicht dich nun bei mir zu entschuldigen Cara. Du hast nichts falsch gemacht. Du kannst mir glauben.. ich habe mich so sehr für diese Gefühle geschämt und mir gewünscht ich könnte sie einfach ausradieren aber.. egal wie sehr ich es auch versucht habe. Ich konnte einfach nicht und… kann es immer noch nicht“
Ihr Tod hatte daran nichts geändert. Egal wie sehr Ed es sich auch gewünscht hatte. Aber das Herz wollte was es wollte. Vielleicht war das auch der Grund gewesen, weshalb Ed sich niemals auf eine ernsthafte Beziehung hatte einlassen können. Weil sein Herz ihm dabei stets einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihn zu ewiger Einsamkeit verbannt hatte. So war er der ewige Junggeselle gewesen. Bis er sich irgendwann an diese Rolle gewöhnt hatte. Und gedacht hatte, es wäre sein Wunsch so zu leben. Aber nun wo er Cara in die Augen sah… da war er sich dessen nicht mehr so sicher.
Als Cara ihn danach fragte, ob die Anziehung, die sie zu Ed fühlte immer noch an der Trauer lag sah dieser sie ein bisschen ratlos an
„Diese Frage kann ich dir nicht beantworten Cara“
Das musste die hübsche Dunkelhaarige für sich selbst herausfinden. Ed war sich über seine Gefühle im Klaren. Aber woher sie bei Cara rührten… das wusste er nicht. Hoffte aber natürlich, dass sie nicht bloß aus Trauer geboren waren.
Ed wusste erneut nicht was er tun sollte. Denn nun war er Cara so nahe… blickte ihr tief in die Augen und alles in ihm schrie danach, sie nun einfach zu küssen. Endlich den Mut zu haben, den letzten Abstand zu überbrücken und ihre Lippen miteinander zu vereinigen. Allerdings sah er da immer noch ein bisschen Unsicherheit in Caras Blick. und er wusste nicht, ob ihr das nach diesem Geständnis nun zu schnell ging? Andererseits….. Edward wartete seit 20 Jahren auf diesen Moment also… wie sollte er sich jetzt noch zurück halten? Wo er wusste, dass er sich Caras Blicke nicht eingebildet hatte??
An Reyna dachte er längst nicht mehr. Und hatte auch keine Ahnung, dass Cara es tat. Weil es für ihn einfach so überhaupt keine Rolle spielte.
Weswegen er.. nicht länger warten wollte. Frauen wollten keine Kerle die zögerten. Frauen wollten Männer die die Initiative ergriffen. Weswegen Ed all seinen Mut zusammen nahm und ohne weiter zu zögern seine Lippen auf die von Cara legte.
@Cara Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Alphonse hatte also auch nichts gewusst. Ob er etwas geahnt hatte? Das konnte Cara ebenso wenig beantworten. Angedeutet hatte er nie was oder ihr zu verstehen gegeben, dass sie sich in Eds Gegenwart zurückhaltender benehmen sollte. »Ich glaube dir ... ich weiß, wie sehr du deinen Bruder liebst.« Sie sprach absichtlich nicht in Vergangenheitsform. Denn die Liebe endete nicht einfach mit dem Tod. Auch ein Teil ihres Herzens würde immer für den älteren Drummerbruder schlagen.
Außerdem hatte sie sich nie von Ed umworben gefühlt, sondern einfach ... gemocht. Wie es in einer Familie ganz natürlich war, wenn man zudem noch viel Zeit miteinander verbrachte, und die Chemie stimmte. Selbst beim Tanzen hatte sie seine Blicke höchstens neckend empfunden, aber nicht ernsthaft interessiert. Ihre Antenne war darauf aber auch einfach nicht ausgerichtet gewesen. Ihre gesamte Liebe und Zuneigung hatte Alphonse gehört. Es war sicher bitter für Ed, die zweite Wahl zu sein. Auch dafür war die Entschuldigung gemeint. Aber so wenig sie an seinen Gefühlen etwas ändern konnte, so konnte sie es auch bei ihren eigenen nicht.
»Jetzt musst du auch nicht mehr versuchen. Sie auszuradieren«, sagte sie nun ganz offen. Denn wenn sie die Liebe jeweils erwiderten ... konnten sie sich nun gemeinsam überlegen, was das für ihre Zukunft bedeuten sollte. Cara wusste nur nicht, wie sie das am besten anstellen sollten. Erst über ihre Bedenken reden? AJ direkt einbeziehen? Oder einmal dem Herzen folgen und einfach machen und auf dem Weg herausfinden, wie es am besten funktionierte?
Und was war mit ihrem anderen Geheimnis? Das womöglich doch eine größere Rolle spielen könnte? Wenn Edward sich nicht mehr als Junggesellen sah, die Vaterrolle mochte, wünschte er sich womöglich auch noch ein eigenes Kind mit ihr? Ohne die Gene von Alphonse senior? Dieses Geschenk würde sie ihm ... leider nicht mehr machen können.
Da waren so viele Fragen in ihrem Kopf. Nur eine sprach sie aus, aber die konnte Edward ihr auch nicht beantworten. »Meine Gefühle für dich ... die sind heute viel intensiver als damals.« Zumindest das konnte sie sagen. Damals war sie noch unsicher und verwirrt gewesen. Jetzt hatte sie deutlich mehr Lebenserfahrung und konnte sich meistens besser einschätzen. Die starke unabhängige Frau, die sie sich wünschte, zu sein, war sie immer noch nicht. Und vielleicht war es auch deswegen falsch, sich auf eine Beziehung einzulassen. Aber sie wusste auch, dass Edward sie förderte und nicht unterdrückte. Er mochte es zwar, sie zu schützen, aber er würde sie auch nicht mit Absicht klein halten, so wie andere Männer es versucht hatten.
Und nun? Könnte alles so einfach sein. Cara fühlte sich unglaublich stark von Eds Lippen angezogen. Und doch war da diese Sperre in ihr. Ihr war nun umso klarer, dass die fremde Frau Ed nichts bedeutet hatte. Trotzdem war es genau ihr zu verdanken, dass sie einander die Liebe gestanden. Nicht ihrem Mut oder einer schönen, romantischen Situation. Es war fatal, sich irgendwelchen Illusionen hinzugeben, und Cara wusste das. Trotzdem fiel es ihr schwer, die Situation so anzunehmen wie sie war und sich auf die Quintessenz zu konzentrieren – dass sie sich liebten.
Wie viel Mut Edward aufbringen musste, um diesen Abstand nach all der Zeit zu überbrücken, war Cara ebenso klar. Sie hätte das nun immer noch nicht geschafft. Aber Ed ... der machte einfach und eigentlich liebte sie das auch an ihm. Aber gerade brach es ihr das Herz, weil ... sie sich nicht fallen lassen konnte. Ihre Lippen trafen sich nur wenige Sekunden, da legte Cara schon ihre Hände an Eds nackte Brust und übte Druck aus. Löste sich und schüttelte den Kopf, in ihren Augen standen Tränen. Denn jetzt tat sie es schon wieder, nicht wahr? Sie verhielt sich widersprüchlich. Und nun war das noch viel schlimmer als vorher.
In ihrem Hals steckte ein Kloß, aber eigentlich wollte sie noch etwas sagen, sich erklären. Ed bitten, dass er ... am nächsten Tag den Abend mit ihr verbringen sollte. Um eine schönere Gelegenheit zu schaffen, an die sie beide gern zurückdenken würden. Auch wenn das total dumm war und naiv. Ihre Liebesbekundung würde immer mit hiermit verwoben sein. Cara bekam die andere Frau trotzdem nicht aus dem Kopf. Das wollte sie sagen, denn vielleicht würde es helfen, wenn Ed ihr noch mal beteuerte, dass die Fremde ihm nichts bedeutete. Aber der Kloß hielt sich hartnäckig, also gab es Ed genug Zeit, um auf dieses drohende Missverständnis zu reagieren. xD
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
„Das tue ich. Von ganzem Herzen. Manchmal denke ich.. er hatte vielleicht so eine Ahnung, dass ihm etwas passieren würde. Denn ein paar Tage vor seinem Tod… hat er mich darum gebeten auf euch beide aufzupassen und für euch zu sorgen.. sollte ihm jemals etwas zustoßen. Auch wenn er vermutlich nicht gemeint hat… dass ich es auf diese Weise tun soll. Aber.. ich frage mich immer wieder warum er nichts gesagt hat, wenn er Schwierigkeiten gehabt hat..“
Vielleicht war es auch nur so ein Gefühl gewesen. Manchmal spürte man es ja, wenn etwas Schlimmes passierte. Konnte es aber nicht in Worte fassen. Dennoch ließen diese Worte Ed einfach nicht los. Denn er machte sich ständig Vorwürfe und fragte sich, ob man seinen Tod vielleicht irgendwie hätte verhindern können.
Dennoch war es wahnsinnig erleichternd von Cara zu hören, dass er seine Gefühle nun nicht mehr unterdrücken musste. Das erste Mal in seinem Leben konnte er dazu stehen. Und das fühlte sich an, als würde ihm eine riesige Last von seinem Herzen fallen und als könnte er endlich richtig durchatmen.
Vielleicht sollte er ihr sagen, dass AJ ihm sozusagen Absolution erteilt hatte? Aber dafür war es nun noch zu früh. Das käme erst ins Gespräch wenn sie über alles redeten. Denn Cara schien auch noch andere Geheimnisse oder Sorgen zu haben, die sie umtrieben. Das alles wusste Ed nicht. Und gerade war es ihm auch völlig egal. Er wollte einfach nur.. dieses wunderschöne Bauchkribbeln genießen, das diese Situation bei ihm auslöste. Immerhin hatte Cara ihm gerade gesagt, dass sie ihn liebte! Er wollte es weder zerdenken, noch sich nun auf irgendwelche negativen Gefühle konzentrieren. Er wollte es einfach nur annehmen und sich glücklich deswegen fühlen.
Weshalb er auch all seine Vorsicht über Bord warf und sich endlich dazu überwand Cara zu küssen. So wie er es sich schon abertausende Male in seinen Träumen vorgestellt hatte.
Nur leider.. verlief der Kuss ganz und gar nicht wie im Traum. Statt dass sie ihn leidenschaftlich und voller Zuneigung erwiderte, schob sie ihn plötzlich von sich???
Das war… erneut fiel Ed aus allen Wolken. Natürlich löste er sich von ihr und sah sie erneut fassungslos an. Diesmal jedoch nicht aus positiver Überraschung heraus.
Sie hatten einander gerade ihre Liebe gestanden! Und trotzdem.. wollte sie Ed nicht küssen? Warum nicht??? War… es trotzdem noch zu wenig? Überwogen Caras Zweifel sich auf ihn einzulassen?? Hörte sie auf ihre Vernunft und nicht auf ihr Herz? Hatte sie Angst davor, dass es die Familie zerstören würde? Dass sie Alphonse senior und junior enttäuschte? Er verstand es nicht! Er fürchtete sich doch auch vor diesen Szenarien aber er war trotzdem bereit dazu es zu versuchen. Weil er Cara liebte und so sehr wollte, dass es weh tat.
Ihre Abfuhr war wie ein fester Schlag ins Gesicht. Nein mehr als das.. denn den könnte er besser weg stecken als das hier.
Ed fühlte sich unfassbar vor den Kopf gestoßen und wusste überhaupt nicht, wie er auf diese Situation nun reagieren sollte. Wieso hatte Cara Tränen in den Augen? Sollte sie nicht genauso glücklich sein wie er? Oder hatte sie längst für sich beschlossen, dass aus ihnen trotz der Gefühle nichts werden sollte?
„wieso…“
Murmelte er nur verständnislos. Ed war so verdammt verunsichert und zog deshalb so schnell wie nur irgendwie möglich eine Mauer hoch. Vielleicht hatte sich der Kuss für Cara auch falsch angefühlt, weil es eben doch einen Unterschied zwischen Alphonse und Edward gab. Ed hatte keine Ahnung was in Caras Kopf vor sich ging und… sie sagte ja auch nichts. Weshalb er letztlich fast ein bisschen wütend den Kopf schüttelte
„weißt du was…. vergiss es einfach. Vergiss alles was ich gesagt habe….“
Klar blockte er nun ab und tat so als wäre es doch nicht der Rede Wert gewesen, dass er ihr förmlich gestanden hatte sie bereits sein halbes Leben lang zu lieben. Vielleicht war es zu viel gewesen. Er wusste es nicht.. diese Abfuhr war aber definitiv zu viel für Ed. Weshalb er jetzt einfach hier weg musste.
Er lief nach oben zu den Schlafräumen und knallte die Tür hinter sich zu, weil er nun einfach nur allein sein wollte.
@Cara Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Caras Herz sank, denn sie hatte bei Alphonse denselben Eindruck gehabt. Warum hatten sie und Ed bisher noch nie darüber gesprochen? »Er hat mir etwas Ähnliches gesagt. Dass wir uns an dich halten sollen, wenn mal etwas passiert und wenn es jemanden gäbe, dem er unser Leben anvertraut, dann dir. Und ... manchmal ist er nachts Ewigkeiten an Feivels Bettchen gestanden ...« Hatte er sich wirklich bereits verfolgt gefühlt und geahnt, dass sein Leben ein baldiges Ablaufdatum hatte? Oder war es womöglich kein Mord gewesen und er hatte die Hand selbst gegen sich gerichtet? Auch dieser Gedanke war ihr früher mal gekommen. Doch das hätte er ihnen doch niemals angetan. Und dann so einen Trümmerhaufen hinterlassen, der ihnen keinerlei Abschluss ermöglichen würde.
Fragen konnten sie ihn nämlich nicht mehr. Und auch Cara machte sich Vorwürfe. Vielleicht hätte sie mit Ed darüber reden sollen. Aber er war auch nicht zu ihr gekommen. Sie hatten beide geschwiegen und Alphonse damit womöglich mit seinen Sorgen allein gelassen. Wobei Cara schon versucht hatte, herauszufinden, was mit ihm los war, doch er hatte stets beteuert, alles sei in Ordnung. Sie hatte es auf Heimweh und Paranoia geschoben. Beides Dinge, die sie ebenfalls umgetrieben hatten. Doch dieses Fass aufzumachen, war gerade nicht dienlich. An der Vergangenheit konnten sie nichts mehr ändern. Nun waren nur noch sie und Edward übrig – und Feivel natürlich. Ob die Blutlinie der Drummers dann wohl mit AJ enden würde? Cara konnte sehr wahrscheinlich nicht erneut schwanger werden oder würde auch das Kind dann verlieren. Und Feivel liebte Jungs. Oder zumindest einen ganz bestimmten. Was Cara absolut unterstützte. Trotzdem bedeutete es, dass er wohl nie eigenen Nachwuchs haben würde.
Komisch, was einem manchmal für Gedanken durch den Kopf gingen. Aber wohl auch natürlich, wenn man in der Vergangenheit herum stocherte.
Dies hier war immer noch ein Liebesgeständnis. Zum Reden und Pläne schmieden hatten sie noch genug Zeit. Wäre Cara nicht so gefangen in ihren Zweifeln und der bescheuerten Eifersucht, würde jetzt ein wunderschöner Kuss folgen, der sie alles vergessen ließ. Aber es ging einfach nicht. Ihre Gedanken kreisten unaufhörlich und sie konnte sich nicht fallen lassen. So sollte ein erster Kuss einfach nicht laufen. Doch es machte wohl keinen Unterschied, ob sie ihn direkt beendete oder sich total verkrampfen und ihn aushalten würde. Die Schönheit des Moments war bereits dahin.
Wie sehr Ed sich vor den Kopf gestoßen fühlte, konnte Cara deutlich erkennen. Und sie kämpfte wirklich mit sich und wollte sofort etwas sagen. Doch sie brauchte zu lang, um sich die Worte zurechtzulegen.
Ed sorgte dafür, dass sie sich genauso wie ins Gesicht geschlagen fühlte wie er sich. Denn seine Bitte, alles zu vergessen, was er gesagt hatte, tat verdammt weh. Das wollte sie nämlich nicht und ... er konnte das doch auch nicht ernstmeinen. Doch Cara verstand auch, weshalb er die Mauer jetzt hochzog und aus der Situation floh. Sie streckte noch die Hand aus und wollte ihn festhalten, aber auch dafür war sie zu langsam. Das Knallen der Tür ließ sie zusammenzucken, und dann stand sie noch für einen Moment bewegungslos im Haus, bevor sie langsam nach draußen schlich und sich auf der Bank auf der Veranda niederließ. Irgendwie versuchte, Kontrolle über ihre Gefühlswelt zurückzuerhalten. Aber das war wohl vergebene Liebesmüh. Sie könnte Ed ja auch folgen, doch ... wenn er so wütend war, würde sie ihn sowieso nicht erreichen. Am nächsten Tag vielleicht. Da würde sie einen neuen Vorstoß wagen, das war sie ihm einfach schuldig.
AJ und Atti hockten, seitdem es unten lauter geworden war, angespannt im Bett. Feivel war einmal zur Tür geschlichen und hatte gelauscht, aber nicht wirklich etwas Brauchbares gehört. Es kam eigentlich nie vor, dass die beiden sich stritten. Weswegen es AJ automatisch unrund machte. Da er vorhin mit Edward über die Situation mit seiner Ma gesprochen hatte, könnte es damit zusammenhängen? Falls ja, hatte Alphonse automatisch auch ein schlechtes Gewissen, weil er Ed womöglich zu einer unüberlegten Handlung motiviert hatte.
Das Schlafzimmer seiner Eltern lag gegenüber, also konnten sie das Knallen der Tür bestens hören. Der Schwere des Schrittes nach, hatte sich Edward hierher geflüchtet. Und Cara? Die ging wohl aus dem Haus, denn die Tür unten war kurz darauf auch zu hören, wenn auch deutlich leiser.
Feivel wechselte einen Blick mit Atticus. »Ich ... glaube, ich sehe mal nach meinem Dad.« Man merkte ihm an, wie aufgewühlt er war. Klar, seine Eltern hatten nun nicht permanent rumgeschrien, hatten auch nicht mit Geschirr geworfen oder Sonstiges. Trotzdem hatte er irgendwie so ein ungutes Gefühl. Und fühlte sich seinem Vater immer noch näher als seiner Ma. Weswegen er automatisch ihm eine Stütze sein wollte. Zumal er auch sicher von dessen Gefühlen wusste, während er bei Cara eher riet.
AJ wühlte sich also aus dem Bett. Er trug immer noch Shorts und T-Shirt, weil ... na ja, bei ihm und Atti war es halt auch weiterhin nicht ganz einfach. Aber das rückte jetzt erst mal in den Hintergrund. Feivel gab Atti aber zumindest einen Kuss auf die Wange und warf ihm schmunzelnd ein Buch hin, damit er sich anderweitig beschäftigen konnte, bis sein kleiner Nerd wieder zurückkam.
Feivel schlich über den Flur und klopfte. »Dad?« Um dem Abwimmeln gleich entgegenzuwirken, öffnete er auch die Tür einen Spalt und linste hinein. »Rettungskommando Drummer II meldet sich zum Dienst. Biete ein offenes Ohr und eine freie Umarmung.«
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Die Geschichte von Alphonse sollten sie womöglich ein anderes Mal erneut aufgreifen, denn auch da gab es offenbar Dinge, die sie bisher nie besprochen hatten. Bei all der Trauer damals.. hatte Ed ehrlich gesagt nicht mehr daran gedacht. Weil er davon ausgegangen war, Alphonse hatte das nur gesagt für den Notfall eben. Weil sie viele Feinde hatten. Erst in den kommenden Jahren hatte er mehr darüber nachgedacht. Und ihm waren Dinge aufgefallen, an seiner Stimme, seinem Gesicht.. die er damals einfach nicht bemerkt hatte.
Gerade standen aber Ed und Cara im Vordergrund. Naja. Und offenbar eine gewisse Fremde, mit der Ed sich vergnügt hatte. Sollte das nun wirklich der Grund dafür sein, dass aus ihnen nichts werden würde? Dabei war das wirklich noch die nichtigste Ursache.
Das ihr erster Kuss so schief ging… war wirklich bitter. Denn das war doch einer der wichtigsten Augenblicke in einer Beziehung überhaupt! Wie konnte ihre gemeinsame Geschichte so Scheiße beginnen? Wo Edward doch sein ganzes Leben lang auf den Start dieses Märchens gewartet hatte! Aber wahrscheinlich lag es genau daran. Die Realität und Märchen hatten selten irgendetwas gemeinsam. Die Realität war viel grausamer und umbarmherziger… wie sich nun ganz deutlich zeigte. Und es war so bitter, dass Edward wirklich die Fassung verlor. Vor Verletzung und Enttäuschung. Und weil er sich vorkam wie ein verdammter Idiot! Weil er so dumm gewesen war Cara zu küssen. Er hatte es überstürzt wie es schien.. hätte noch länger warten müssen. Bis sie alle Zweifel geklärt hatten. Aber stattdessen hatte er sie überfallen. Und das hatte er nun davon.
Eigentlich würde er nun am liebsten das Haus verlassen und ein paar Zombies schnetzeln. Aber im Cottage sollte man wenn es dunkel wurde ja nicht vor die Tür, weil es zu gefährlich war und bla bla… verdammte weichgespülte Idioten hier. Also musste er eben auf sein Kissen einschlagen und hinein schreien, weil er so verflucht aufgebracht war.
Dass AJ genau in diesem Moment den Kopf rein steckte….. war ihm nun auch ziemlich unangenehm und er setzte sich sofort wieder auf.
Eigentlich sollte er ihn einfach weg schicken. Ihm sagen, dass er allein sein wollte. Aber AJ hatte ihm das alles doch erst eingebrockt! Eigentlich sollte Alphonse wissen, dass es nur schief gehen konnte, wenn man in diesem Zustand mit Ed redete. Weil er seine Wut dann zwangsläufig an jenen Leuten ausließ, die eigentlich nichts dafür konnten. In diesem Fall AJ.
Und doch schickte er ihn nicht weg sondern sah ihn missmutig an, obwohl er so süße Dinge sagte. Aber eine Umarmung war wirklich das Letzte das er nun brauchte. Weswegen er ihn im ersten Moment eher anblaffte.
„Ich hab deiner Ma gesagt was ich fühle! Und das hab ich nun davon!“
Natürlich schwang da ein kleiner Vorwurf mit weil…. AJ ihn dazu ermutigt hatte. Auch wenn Ed sehr wohl wusste, dass es nicht seine Schuld war. Und im Grunde hatte ja Cara mit ihrem Geständnis begonnen. Dennoch kam er sich nun vor wie der größte Idiot überhaupt.
„Sie hat behauptet, dass sie genauso fühlt. Also hab ich sie geküsst. Aber statt den Kuss zu erwidern hat sie mich einfach von sich geschoben! Ich bin so ein verdammter Trottel.. wie konnte ich auch denken, dass funktionieren könnte und nun ist unsere Familie ruiniert!“
Denn vergessen konnten sie das beide ganz sicher nicht so einfach..
@Alphonse Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Nein, die Fremde sollte nun wirklich nicht der Grund sein, weshalb alles zum Scheitern verurteilt war. Und es sollte auch nicht alles zum Scheitern verurteilt sein!!! Doch Cara war leider trotzdem überfordert und konnte den Kuss noch nicht annehmen. Sie gab Edward jedoch keine Schuld daran. Mehr sich selbst. Aber sie bekam auch keine Gelegenheit mehr, dies zu erklären.
Unter anderen Umständen oder zu einer vergangenen Zeit hätte AJ seinen Vater sicher sich selbst überlassen. Zwar bemerkt, dass etwas nicht in Ordnung war, aber nicht das Gespräch zu ihm gesucht. Zumindest nicht sofort und ganz gewiss nicht auf einer emotionalen Ebene. Doch er hatte sich ja ziemlich gemausert, und er wollte auch ein bisschen was wieder gutmachen. Seine Eltern hatten ihn schließlich auch nicht aufgegeben, egal, wie eklig er zu ihnen gewesen war.
Also war er mutig und steckte den Kopf ins Schlafzimmer. Sein Dad brüllte gerade in sein Kissen. Was nie ein gutes Zeichen war. Und es ging tatsächlich um seine Gefühle für Cara? AJ ließ sich nicht von der schnippischen Antwort verunsichern und trat ganz ein, damit er die Tür wieder schließen konnte, und die Privatsphäre so halbwegs wiederhergestellt war.
»Du hast bestimmt nichts ruiniert, Dad. Aber du sagst mir auch nicht alles. Ihr habt euch gestritten, dann wurde es ruhiger und dann wurde es schon wieder laut. Das konnte ich von hier oben mitbekommen. Also hat das alles bestimmt nicht mit einer Liebesbekundung begonnen. Und was ist das überhaupt an deinem Rücken?« Feivel hatte die Wunden gesehen, bevor sich Ed wieder aufgesetzt hatte. Und die waren vorhin am Strand noch nicht dagewesen.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Edward fühlte sich so sehr vor den Kopf gestoßen und wie ein Volltrottel, dass er Caras Nähe nun nicht länger ertragen hatte. Denn was passiert war, konnte man nicht mehr rückgängig machen, genauso wenig wie die zugehörigen Gefühle. Selbst wenn er nicht so enttäuscht sein, sondern Verständnis zeigen wollte. Es funktionierte einfach nicht. Gefühle waren wirklich verdammt gefährlich weil man so wenig Kontrolle über sie hatte.
Das AJ nun ein bisschen was abbekam aber trotzdem so besonnen reagierte… störte Ed gar ein wenig. Denn irgendwie hätte er sich nun gerne mit ihm gefetzt, um etwas Dampf abzulassen. Aber verdammt.. er war echt erwachsen geworden! Wann war das bloß passiert!
Warum machte eigentlich jeder ein Drama aus ein paar Kratzern??
„Das ist nichts! Ich war ein paar Stunden außerhalb der Kolonie unterwegs, weil ich etwas Abstand von all dem perfekten happy Gehabe hier gebraucht habe. Dort hab ich eine Frau getroffen und.. mich ein wenig mit ihr vergnügt. Es ging bloß etwas wilder zur Sache.. daher die Kratzer. Ich wollte daraus wirklich kein großes Ding machen. Aber Cara war deswegen total seltsam und aufgebracht. Und dann hat sie mir wie aus dem nichts gesagt, dass sie in mich verliebt ist und wohl eifersüchtig deshalb war. Dann hab auch ich ihr meine Gefühle gestanden und dachte… nun würde alles gut werden. Wir vielleicht wirklich eine Chance bekommen. Aber sie schien immer noch nicht richtig zufrieden zu sein. Keine Ahnung was ich noch tun muss, damit ich sie davon überzeugen kann uns eine Chance zu geben. Also hab ich sie geküsst.. doch sie wollte es trotz ihres Geständnisses nicht. Ich weiß nicht was sie zurück hält oder was sie noch von mir erwartet. Ob sie deinetwegen Zweifel hat.. oder immer noch eifersüchtig wegen dem Sex war. Obwohl ich ihr von Anfang an gesagt habe, dass das nur eine einmalige Sache war und ich Reyna nicht wieder sehen werde. Also keine Ahnung woran es liegt… irgendwie scheine ich es ihr nie so wirklich recht machen zu können.. egal wie sehr ich mich auch anstrenge“
So viel zum Thema, dass er AJ nicht sein Herz ausschütten wollte. Aber er war gerade total durch den Wind und brauchte dringend jemanden zum reden. Weshalb… er diese Regel ausnahmsweise außer Acht ließ.
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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Sonst war es ja Feivel, der so schnell und wirr redete, dass andere nicht mehr mitkamen. Irgendwie war es seltsam, dass die Rollen nun vertauscht waren. Aber vielleicht war das ja auch mal ganz gut. In irgendwelchen Erziehungsratgebern stand zwar bestimmt, dass Eltern die Kinder aufzufangen hatten und sobald es umgekehrt war, ein Missverhältnis entstand. Für AJ war das aber Quatsch. Er folgte nun einfach seinem Instinkt. Und vielleicht konnte er als Sohn ja auch ein bisschen zwischen seinen Eltern vermitteln? Manchmal brauchte es ja auch einen Schubser eines Dritten. Und wer weiß, ob nicht auch er mit ein Grund war, weshalb Zweifel bestanden. Cara hatte er schließlich noch nicht gesagt, dass für ihn eine Beziehung der beiden überhaupt kein Problem darstellen würde.
AJ hörte seinem Dad also zunächst mal ruhig zu. In seinem Kopf bildete sich bereits eine Antwort, die seinen Vater daran erinnern sollte, wie er in Balar wegen Attis Geknutsche mit Nico zusammengebrochen war. Da war zwischen ihm und seinem jetzigen Freund noch gar nichts geklärt gewesen und dennoch war AJ so eifersüchtig gewesen, dass er selbst den Keim einer möglichen Beziehung hatte ersticken wollen. Vielleicht hatte er diese Sensibilität ja von seiner Mom geerbt. Sodass man ihr ebenfalls ein bisschen mehr Zeit einräumen musste als üblich. Feivel hatte von so was ja auch nicht wirklich Ahnung und nur seine eigene und einzige Beziehung als Beispiel. Aber er wollte es als Denkanstoß geben.
Dazu kam er jedoch nicht mehr. Edward sprach einen gewissen Namen beiläufig aus, aber in AJs Ohren hallte er so laut nach, dass er nichts anderes mehr hörte. Unvermittelt hielt er sich an dem Schrank neben ihm fest. Erst mal keine besonders auffällige Geste, aber bereits der erste Schritt in Richtung Abgrund. Feivels Kehle zog sich zusammen, sein Herz ... hörte einfach auf zu schlagen. Zumindest fühlte es sich so an, so eng, wie sich sein Brustkorb zusammenquetschte. Mit einem Mal hörte er Brutus’ Stimme, die auch ›Reyna‹ sagte. Wie er auf dem Weg zu Haus Lust mit seiner Fürstin verhandelte, wann er an die Reihe kommen würde, weil er mit Alphonse noch eine Rechnung offen hatte. Dann sah er ihn über sich und fühlte wieder den Stiefel auf seiner Brust. Hörte sie plötzlich knacken. Auch Reynas Gesicht war da, das lachend auf ihn runter sah und später ihn im Krankenzimmer gierig musterte, weil sie sich ausmalte, was die Kunden des Bordells alles mit dem schmalen Jungenkörper anstellen könnten.
Feivel bemühte sich, zu atmen, aber es ging nicht. Er führte eine Hand zu seiner Kehle, die zweite wanderte an seine Brust. Da war eine ausgewachsene Panikattacke am Werk und er bekam gerade wirklich den Eindruck ... zu sterben. Hastig stolperte er zu Ed ins Bett und hielt sich an ihm fest. »Bekomm ... keine Luft ...«, kämpften sich irgendwie die Worte aus seinem Mund. Er wollte auch gern sagen, weshalb. Sichergehen, dass sie nicht dieselbe Reyna meinten. Aber gerade ... musste er erst mal überleben.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Im Grunde hatte AJ bereits vermittelt und dafür gesorgt, dass es überhaupt so weit kam. Denn ohne seine Absolution, hätte er sich womöglich niemals getraut Cara seine Gefühle zu gestehen. Immerhin hatte er nicht vergessen, was Feivel mit Violet getan hatte. Er glaubte zwar nicht daran, dass er mit Cara dasselbe tun würde. Nach hinten los gehen könnte es aber dennoch. Und zwar gehörig. Das wollte er nicht kaputt machen, nun wo sie sich einander alle endlich wieder annäherten.
Vielleicht vertraute er sich ihm trotzdem an, weil AJ der einzige war, der die ganze Zeit über von seinen Gefühlen gewusst hatte.. egal wie falsch es auch schien. Aber sein Sohn war fast erwachsen. Womöglich war das irgendwann einigermaßen okay..
Und er erwartete nun fast irgendeinen weisen Ratschlag von seinem 17-jährigen Sohn. Nur kam irgendwie nichts. Was Ed wieder etwas irritierte. Wieso wurde er plötzlich so kreidebleich? Fand er es so widerlich, dass Edward mit einer Fremden geschlafen hatte? War er auch wütend deswegen auf ihn? Er verstand wirklich nicht was hier los war.
Aber sein Blick wechselte von Irritation zu Sorge
„Feivel? Alles okay?“
Fragte er ihn deswegen und stand auf, um zu ihm zu eilen und ihn zu stützen. Wieso lag da diese Panik in seinen Augen? Was.. hatte er getan oder gesagt, das ihn so aufwühlte? Oder hatte er einen allergischen Schock oder so? Gerade konnte er die Zeichen wirklich nicht gut deuten, da er noch nie eine Panikattacke gehabt hatte.
Scheiße, er bekam keine Luft?! Fuck!
„Atticus!!“
Rief er nun, da er das Gefühl hatte Hilfe zu brauchen. Während er AJ aufs Bett zog und sein Gesicht in seine Hände nahm. Er kam ihm ganz nah, sodass Feivel nur sein Gesicht sah und sonst gar nichts. Dass er den Blick gar nicht abwenden konnte
„Hör mir zu Feivel, du musst atmen, hörst du? Atme! Tief ein und tief aus. Tief ein.. und tief aus“
Edward wusste nicht wirklich was er machen sollte, um ihm zu helfen. Wollte ihn aber keinesfalls loslassen.
Als Atticus eintrat sah dieser sich sofort besorgt im Raum um. Was war denn hier los?
„Mach das Fenster auf! Er braucht frische Luft! Und hol mir… keine Ahnung, einen feuchten Lappen oder so!“
Ob das helfen würde? Edward hatte keine Ahnung. Atticus starrte im ersten Moment einfach nur ängstlich zu AJ, bis Ed ihm Beine machte
„Na los, worauf wartest du!!“
Daraufhin hastete er sofort los, um das Fenster aufzureißen und einen kühlen Lappen zu holen, den sie AJ auf die Stirn legen konnten
-Was ist los? Was ist passiert??-
Wollte Atticus wissen und legte AJ die Hand auf den Rücken, wo er fühlte wie seine Lunge hektisch versuchte Luft in die Atemwege zu pumpen.
„Keine Ahnung! Plötzlich wurde er kreidebleich und meinte er kann nicht mehr atmen. Habt ihr irgendwas gegessen, was er nicht vertragen hat??“
Atticus überlegte, schüttelte dann aber den Kopf.
„Nein.. die letzte Mahlzeit haben wir am Strand eingenommen“
Also wenn das ein allergischer Schock wäre, würde er nicht so zeitverzögert auftreten. Weshalb die beiden Männer im Raum gerade echt ein bisschen ratlos waren. Und Ed nichts anderes tun konnte… außer AJ einfach nur fest zu halten..
Seine eigenen Sorgen, die waren in diesem Moment natürlich sofort vergessen.
@Alphonse Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Feivel schwanden die Sinne, weil er sich nicht mehr genug mit Sauerstoff versorgen konnte. Er versuchte wirklich gegen die Blockade in seiner Brust anzuatmen, aber es war unmöglich. So ließ er sich auf das Bett legen und starrte seinen Dad voller Panik an. Wenigstens ersetzte Eds Gesicht nun das von Reyna und Brutus, aber ihre Stimmen hörte er irgendwie immer noch. Dabei waren sie nicht hier. Oder doch? In der Nähe? Waren sie hergekommen, um ihn aus dem Cottage zu holen - ihr vermeintliches Eigentum, das womöglich auch noch einen Freier auf dem Gewissen hatte?
Schon allein die Vorstellung der möglichen Strafen, pressten ihm weitere kostbare Luft aus den Lungen. Sodass er sich an Eds Schultern festkrallte, damit er bloß nicht wegging. Seine Gesichtszüge und seine beruhigenden Worte waren gerade das Einzige, das ihn über Wasser hielt.
Atticus’ Anwesenheit registrierte er erst mal noch nicht. Erst als er sich auch über ihn beugte und er einen nassen Lappen auf die Stirn gelegt bekam. Ob das half? Feivel wusste es nicht. Was er aber wusste, war, wie eine Erstickung ablief. Vier Phasen. Rund fünf Minuten. Mit Eintreten der Bewusstlosigkeit wäre er verloren. Er war aber noch da. Zeitgefühl besaß er dafür keines mehr. Sterben wollte er nicht und bemühte sich daher weiter hektisch, nach Luft zu schnappen. Je mehr Ed und Atti auf ihn eingingen, ihn beruhigten und streichelten, desto einfacher wurde es. Sein Brustkorb hob und senkte sich etwas langsamer, er pfiff nicht mehr wie aus dem letzten Loch. Er beruhigte sich. Nach und nach. Irgendwann rutschten seine Finger kraftlos von Eds Schultern und er blinzelte ein paar Tränen weg, die sich unweigerlich in seine Augen gestohlen hatten.
»Dad ...«, flüsterte er. Sein Magen rumorte inzwischen, weil ... er Angst hatte, nun noch einmal dasselbe durchmachen zu müssen, sobald er diesen gewissen Namen nannte oder ihr Erscheinungsbild erklärte. Weswegen er hilfesuchend zu Atticus blickte. »Sag ihm bitte ... wie Fürstin ... Lust aussieht. Und wie ... sie heißt.« Die letzten Schlüsse würde sich Ed hoffentlich selbst ziehen können und im besten Fall sagen, dass er auf eine andere Reyna getroffen war. Feivel hoffte es ... aber er glaubte schon fast nicht daran. Der Name war so selten wie ›Atticus‹. Und während sein Freund hoffentlich erzählte, hielt sich Feivel tatsächlich die Ohren zu und drehte sich weg. Er hatte richtig Schiss, noch einmal dermaßen getriggert werden, womöglich würde er so eine Fast-Erstickung nicht ein zweites Mal überleben.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Ed und Atticus bekamen nun ebenfalls Panik, weil sie Alphonse beide noch nie in diesem Zustand erlebt hatten. Seine Verfassung, als Atticus ihn im Bordell gefunden hatte, war auch nicht gut gewesen. Aber zumindest hatte er Luft bekommen, war lediglich abwesend gewesen. Aber das hier sah wirklich gefährlich aus!
Und keiner von ihnen wusste wirklich was zu tun war. Ed realisierte langsam aber sicher, dass AJ panische Angst vor irgendetwas hatte. Er wusste nicht wovor aber das spielte nun auch keine Rolle. Das einzige das er tun konnte, war, zu versuchen ihn zu beruhigen. Irgendwie. Sollte er Cara rufen? Er wusste nicht, ob sie etwas tun konnte und ob dann nicht zu viele Menschen im Raum waren. Weshalb Atticus Anwesenheit und seine hoffentlich reichen würden.
Beide kümmerten sich fürsorglich und herzerwärmend um ihn, obwohl sie beide selbst voller Angst waren.
Angst um ihren geliebten Feivel. Mehr als für ihn da sein.. konnten sie aber nicht tun. Und irgendwann schien es besser zu werden. Ganz von selbst. Weshalb Ed erleichtert ausatmete und auch Atticus wieder wagte sich zu rühren.
Allerdings war er ziemlich irritiert wegen seiner Bitte. Er sollte Edward sagen wie Fürstin Lust aussah? Aber… warum? Hatte sie für diesen Schub gesorgt? Atticus blickte fragend zu Alphonse, stellte aber keine weiteren Nachfragen, da dieser sich bereits weg drehte und sich die Ohren zuhielt. Weswegen Atticus auch nur ganz leise flüsterte
-Ihr Name ist Reyna.. dunkle, lange Haare, dunkle Augen, mexikanischer Teint, lange Fingernägel.. diese Frau ist eine Naturgewalt. Weiß genau was sie will und wie sie es bekommt. Aber.. wieso ist das wichtig Edward? Ich verstehe überhaupt nicht was hier gerade vor sich ging-
Während Ed langsam dämmerte was hier los war. Diesmal war er es, dem sich die Kehle zuschnürte…. denn das klang genau nach der Frau, mit der er geschlafen hat
„……und diese Frau hat meinen Jungen gefangen genommen und zu einem Lustsklaven gemacht?!“
Atticus nickte. Weshalb Ed wirklich übel wurde und er das Gefühl hatte sich übergeben zu müssen. Scheiße…….. er hatte mit der Peinigerin seines Sohnes geschlafen. Stattdessen hätte er ihren Schädel am Rand des Ufers zermalmen sollen! Fuck!! Und wieso war sie hier in der Umgebung??? Das war viel zu nahe an ihrem Unterschlupf
„Wir müssen gehen“
Sagte Ed plötzlich total bestimmend. Während Atticus ihn weiter ansah wie ein Autobus
-Was? Aber.. wieso? Was ist passiert?-
Ed atmete tief durch. Atticus war ein Teil der Wicked, also konnte er vielleicht hilfreich sein
„Ich habe sie vorhin getroffen.. unweit der Siedlung. Wenn sie so weit von zu Hause weg ist dann.. sucht sie nach etwas oder..?“
Er fragte Atticus diese Worte nur ganz leise, hoffentlich hörte Alphonse nicht zu. Denn konnte es wirklich sein, dass sie nach IHM suchte? Nach seinem Sohn??? Dass er mit ihr geschlafen hatte musste er Atticus jetzt nicht auf die Nase binden, das ging ihn nichts an.
-……… war sie alleine?-
Wollte Atticus wissen und auch ihm wurde ganz flau im Magen. Schon möglich dass sie Jagd auf Alphonse machten…. oder vielleicht hatte sie auch ihn und Joey im Visier? Beides wäre verdammt beschissen.
„Augenscheinlich ja.“
Was Atticus nicht wirklich beruhigte, denn Brutus war sicher nie weit entfernt gewesen.
-Sie darf uns hier nicht finden Edward! Wenn sie jemanden in der Kolonie einschleust… bin ich erledigt! Und ihr seid es auch…-
Nun war es Atticus dem Angst ins Gesicht geschrieben stand. Denn wenn Reyna hier war, konnte das nur verheerende Folgen haben und sie mussten fliehen! Und zwar sofort.
@Alphonse Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Feivel bangte während der Panikattacke zwar um sein Leben, aber er fühlte sich gleichzeitig auch behütet und aufgefangen. Atticus und Ed waren bei ihm und halfen ihm dadurch. Dafür war er extrem dankbar. Auch weil sie sich nun zwangen, ruhig zu bleiben und nicht ebenfalls in Panik zu verfallen. Genau das brauchte Alphonse nun. Ruhe und Sicherheit. Die Angst, so etwas würde noch öfter vorkommen, würde ihn allerdings fortan begleiten. Denn das machte er nun auch zum ersten Mal durch. Da war es ihm ja fast lieber, nichts zu spüren und emotional abgestumpft zu sein. Am allerliebsten wäre es ihm natürlich, nichts von diesem Desaster wäre geschehen und er könnte ein Teenie mit ganz normalen Problemen sein. Aber was in dieser Welt war schon fair? Oder normal?
Feivel wusste, dass nun eine Erklärung von ihm erwartet wurde. Nur fühlte er sich leider wirklich außerstande, es in Worte zu fassen. Weshalb er etwas umständlich und kryptisch Atticus um Hilfe bat. Dann drehte er sich weg und wollte auch erst mal nichts mehr hören. Ihm war schon klar, dass er der drohenden Hiobsbotschaft nicht ewig entfliehen konnte, aber niemandem war damit geholfen, wenn er nun gleich wieder am Abgrund hing. Atticus und Ed waren gerade stärker als er, also musste er darauf vertrauen, dass sie sich besprachen und die richtigen Schlüsse zogen.
Was sie sagten, bekam er also nicht mit, sondern blieb einfach liegen und kniff auch noch die Augen zu. Nur ein paar Minuten. Vielleicht wäre er dann in der Lage, sich wieder am Gespräch zu beteiligen.
Cara war die Straße auf und ab gegangen, weil sie total unruhig war und doch überlegte, sich noch in der Nacht mit Ed auszusprechen. Letztlich entschied sie sich dafür und eilte zurück ins Haus und die Treppen empor. Hier stoppte sie einmal kurz, denn es waren alle Türen aufgerissen und die Lichter an. Was war denn los? Sie bog ein in das Schlafzimmer, in dem Feivel auf dem Bett lag, als würde er schlafen, während Ed und Atticus total aufgeregt miteinander tuschelten. Ein ungutes Gefühl machte sich breit. »Was ... ist denn los? Was ist mit Feivel?« Er lag dort so seltsam. Hielt sich gar die Ohren zu. Sie eilte an den anderen beiden vorbei und setzte sich auf das Bett, um nach ihm zu sehen. Strich ihm zumindest das wirre Haar aus dem Gesicht, auch wenn er gerade nicht sonderlich auf sie reagierte. War er plötzlich krank geworden? Er schien aber kein Fieber zu haben. Abwartend blickte sie zu Ed und Atticus und schob alles, was zuvor passiert war, ebenfalls zur Seite.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Wirklich ruhig waren sie beide nicht. Aber sie bemühten sich zumindest einen einigermaßen klaren Kopf zu bewahren, um nun die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Doch da sowohl Atticus als auch Ed die Situation als sehr gefährlich einschätzten.. war diese wohl schnell getroffen. Sie mussten von hier fliehen und zwar bevor Reyna hier auftauchte. Sie könnte immerhin auch unter einem Vorwand hier Schutz suchen. Sie war klug, schön und geschickt. Jemanden wie sie würde man nicht grundlos abweisen und das wusste Atticus.
Atticus würde sich nun wirklich lieber um Feivel kümmern als um ihre Pläne.. aber die hatten nun einfach Vorrang. Und er sollte nichts davon hören, damit er nicht erneut in Panik verfiel. Weshalb Ed und er das unter einander ausmachen mussten.
Als Cara rein kam verstummten sie jedoch beide. Atticus wusste nicht was zwischen ihnen geschehen war. Aber die Stimmung schien seltsam. Er hatte den Streit vorhin ja auch gehört.
Edward atmete tief durch als er Cara sah. Nun hatte sie wohl noch mehr Gründe, um auf ihn wütend zu sein… weil er diese völlig Irre auf seine Familie aufmerksam gemacht hatte. So eine verfluchte Scheiße. Er hätte das doch durchschauen und abhauen sollen! Aber er war so .. abgefuckt gewesen… dass er einfach nicht weiter darüber nachgedacht hatte und das Angebot einer schnellen, bedeutungslosen Nummer angenommen hatte. Nicht wissend was das nun für Folgen hatte.
Cara schien auch nicht zu AJ durchzudringen. Weshalb Edward nun zu Atticus meinte
„Du, bleib bei ihm. Und du… komm mit“
Er würde das nun nicht erneut hier vor Feivel durchkauen. Weshalb er Cara am Oberarm packte, ganz sachte natürlich, und mit nach draußen zog. Er schloss die Tür hinter sich, damit AJ nicht alles hören würde.
Nun erneut vor Cara zu stehen war seltsam, denn seine Mauer war immer noch hoch gezogen, weshalb er wesentlich kühler und distanzierter wirkte als zuvor und sich darum bemühte alles so ruhig wie möglich rüber zu bringen.
„Es hat sich herausgestellt, dass die Frau mit der ich geschlafen habe…….. die Fürstin der Wicked war, die AJ eingesperrt hat. Du musst nun nichts sagen okay? Ich weiß selbst wie beschissen das ist! Aber ich hatte keine Ahnung! Jedenfalls… müssen wir von hier weg. Denn wenn sie sich so dicht in der Nähe aufhält, heißt das nichts Gutes und ist nur eine Frage der Zeit bis sie Feivel oder Atticus findet. Oder mich, immerhin habe ich ihre Truppen auch schon einmal ziemlich dezimiert. Das Risiko ist zu hoch und sie, laut Atticus, offenbar verdammt gerissen. Also geh…. und pack deine Sachen, wir reisen bei Sonnenaufgang ab. Alphonse braucht nun einfach… Ruhe. Ihn hat die Erwähnung des Namens wohl ziemlich aus der Bahn geworfen…“
Schlussfolgerte er zumindest aufgrund seines Verhaltens.. aber Cara sollte sich keine weiteren Sorgen machen, weswegen er keine genauen Details nannte.
@Cara Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Cara folgte Ed, sah aber noch einmal zu ihrem Sohn. Sie wollte ihn nicht allein lassen, aber offenbar hatte sie das Schlimmste ohnehin verpasst. Außerdem war Atticus bei ihm. Und sie ja direkt vor der Tür. Dennoch erinnerte ihn sein abwesendes Verhalten ein wenig zu sehr an seinen Zustand von vor einigen Wochen. Was war passiert, dass er dermaßen zurückgeworfen wurde? Hatten er und Atticus irgendwas getan, das ihn getriggert hatte? Das kam ihr nun logischer vor, als dass Edwards One-Night-Stand etwas damit zu tun haben könnte.
Wie sehr sie sich da täuschte, erklärte Ed ihr gleich im ersten Satz. Fassungslos sah sie ihn an, aber nicht, weil sie ihm einen Vorwurf machte, sondern, weil es sie erschrak, dass diese Frau in der Nähe war. Zwar war Cara vorhin sehr eifersüchtig gewesen. Aber sie konnte nach ihrer Geschichte mit Joey ja wohl kaum Predigten halten, nach welchen Kriterien man sich seine Sexpartner besser aussuchen sollte.
Auch den Rest hörte sie sich ohne dazwischen zu reden an und nickte. Sie brauchte jetzt auch erst mal was zu tun, während ihre Gedanken rasten. Weswegen sie sich abwandte und ihr weniges Hab und Gut in den Reiserucksack packte. Anschließend ging sie in die Küche und bereitete Proviant vor. Ihr Blick glitt dabei immer wieder aus dem Fenster, in Richtung Meer, das sie in der Dunkelheit ohnehin nur erahnen konnte. Eigentlich war es ja total bescheuert ... ihre Heimat war dort, wo ihre Familie war, und sie würde sich immer dieser anschließen statt auf dem Leben in einer Kolonie zu beharren. Doch sie fühlte sich hier wohl und erneut zu gehen, schmerzte. Erst waren sie wegen Joey auf der Flucht und stetig in Bewegung gewesen und nun trieb sie Reyna dazu. Ob sie wohl jemals Ruhe haben würden? Oder die Gelegenheit, das Familienleben mehr als ein paar Wochen zu genießen? Würde immer jemand hinter ihnen her sein und ihnen Böses wollen? Cara wusste, solche Gedanken waren Gift. Aber sie konnte auch nicht verhindern, dass sie aufkamen.
Als nun alles für den baldigen Aufbruch vorbereitet war, stieg sie wieder die Treppen hoch und ging ins Schlafzimmer. Atticus hatte Feivel inzwischen wohl dazu bekommen, wieder in ihr eigenes Zimmer zu wechseln und sich dort auszuruhen. Eigentlich wollte sie noch mal nach ihnen sehen, aber sie vertraute dem Keene-Jungen, dass er sich um AJ gut kümmerte. Also gesellte sie sich zu Edward. Der wohl den schlimmsten Tag seines Lebens hinter sich hatte. Zwischen ihnen war immer noch eine Mauer. Die Cara gern einreißen würde. Mittlerweile hatte sich alles etwas mehr gesetzt und die Eifersucht war gar nicht mehr so wichtig. Vorher schon war Ed ihr nicht richtig glücklich mit seiner kurzlebigen Romanze vorgekommen, aber nun konnte sie seinen Selbsthass schon von Weitem spüren. Weswegen sie sich entschied, ihren Plan der Annäherung trotzdem noch in die Tat umzusetzen. Indem sie sich zu ihm begab und ... seine Hand nahm. Weil sie ihm zeigen wollte, dass sie nicht böse oder enttäuscht war und sie beide immer noch ein Team.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Ed wusste nicht was Cara über die Geschehnisse dachte. Denn sie schwieg sich aus, nickte lediglich und packte dann folgsam ihr Zeug zusammen. Wie sehr es sie schmerzte zu gehen.. daran konnte Ed nun nicht auch noch denken. Sein Tag war schon beschissen genug. Da schüttete er seinem Teenie Sohn einmal sein Herz aus und schon kam so eine Scheiße dabei raus! Vielleicht hätte er doch nichts sagen sollen. Womöglich wäre Reyna dann einfach weiter gezogen und nichts wäre geschehen. Aber nun waren alle wieder nervös und angespannt. Feivel sogar richtig panisch. Und das war alles nur seine Schuld…. wie immer. Konnte dieser Tag eigentlich noch schlimmer werden? Vermutlich. Er wollte es nicht verschreien.
Atticus brachte Feivel rüber in ihr Zimmer und setzte sich zu ihm ins Bett. Streichelte gefühlt die ganze Nacht über seinen Rücken, damit er sich ausruhen und erholen konnte. Es tat ihm so weh ihn so gebrochen zu sehen. Weshalb er versuchte die Ruhe zu bewahren, obwohl seine gesamte Deckung auf dem Spiel stand. Trotzdem sagte er ruhig
-Nun beginnt also der nächste Abschnitt unserer Reise. Ich kanns kaum erwarten endlich die Plätze zu sehen, die du mir zeigen wolltest-
Er lächelte, selbst wenn AJ ihn nicht ansah, man konnte es an seiner Stimmfärbung hören. Er wollte einfach alles dafür tun, um Alphonse von dem Grauen ablenkte, das wohl vor seinem geistigen Auge herrschte. Selbst wenn das nur hieß ihm die ganze Nacht über irgendwelche Geschichten zu erzählen oder ihm etwas vorzulesen.. viel schlafen würde Atticus heute also nicht.
Genauso wenig wie Ed. Denn auch der begann bereits seine Sachen zusammen packen, als Cara erneut zu ihm kam. Naja.. war ja auch ihr Schlafzimmer, also sollte ihn das wohl kaum wundern.
Also räumte er einfach geschäftig weiter und ignorierte sie weitgehend. Nicht nur seine Gefühle sondern auch sein Stolz waren verletzt, weshalb er sich wirklich schwer damit tat nun auf sie zu zu gehen. Egal wie sehr er sie auch liebte. Aber so eine Blöße würde er sich ganz sicher nie wieder geben.
Deshalb fiel es ihm auch wirklich schwer ihre Geste nun anzunehmen, als sie seine Hand halten wollte. Kurz hielt er zwar inne… entzog sie ihr dann allerdings und drehte sich mit ernstem Blick zu ihr um.
„Was willst du Cara? Hör auf mir Hoffnungen darauf zu machen, dass das mit uns etwas werden könnte, nur um mir im nächsten Moment wieder die kalte Schulter zu zeigen. Das ist frustrierend… und wir sollten uns jetzt auf Feivel konzentrieren“
Er hatte mit seiner kleinen Affäre genug angerichtet, da sollten sie das Drama zwischen ihnen nun wohl einfach vergessen, so wie Ed es Cara vorhin ja auch schon an den Kopf geworfen hatte. Für heute hatte er nämlich echt genug von dieser Gefühlsachterbahn.
@Cara Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
AJ redete zwar gerade nicht, aber er dachte sehr viel nach. Auch darüber, was Reynas Auftauchen für Atticus und Joey bedeutete. Womöglich wollte sein Freund ja auch lieber seinen Vater suchen und ihn warnen? Aber so schien es nicht. Denn Atti sagte, dass er sich schon auf die Plätze freute, die Feivel ihm zeigen wollte. Also würde er doch an seiner Seite bleiben, nicht wahr? Und sie würden auch der Gefahr durch Reyna gemeinsam die Stirn bieten. Draußen könnten sie ihr genauso über den Weg laufen wie hier. Aber in einer Kolonie wären sie auch gleichsam gefangen und könnten nicht so agieren, wie sie wollten. Letztlich waren sie also in der freien Wildbahn wohl doch besser aufgehoben.
Irgendwann in der Nacht kam Feivel auch ein bisschen aus seinem Schneckenhaus raus und erwiderte die Zärtlichkeiten. Sodass die beiden Teenies kuschelnd noch ein bisschen Schlaf finden konnten und etwas Kraft zurückgewannen.
Anders verhielt es sich bei den Erwachsenen. Wie unerträglich war eigentlich diese Kluft zwischen ihnen? Vorhin schon, nachdem sie den Kuss abgeblockt hatte, war das so gewesen - hatte Cara schon fast physisch geschmerzt. Aber dass es noch schlimmer ging, hatte sie nicht erwartet. Sie selbst war jetzt erst mal unwichtig. Stattdessen sorgte sie sich um AJ und auch um Edward. Beide schienen nun unfassbar fragil zu sein.
Cara versuchte sich an einem Vorstoß, indem sie Eds Hand nahm. Doch so wie sie vorhin seine Nähe nicht hatte annehmen können, so war es nun umgekehrt der Fall. Damit hatte sie jedoch schon halbwegs gerechnet.
»Ich wollte dir vorhin nicht die kalte Schulter zeigen«, gab sie zurück. »Du hast recht, wir müssen uns auf Feivel konzentrieren und ihn in Sicherheit bringen. Aber ich werde deiner Bitte nicht folgen, und alles vergessen, was du gesagt hast. Das mit uns kann immer noch was werden. Ist vielleicht ein blöder Zeitpunkt, dir das zu sagen, aber offenbar gibts nie den richtigen. Also müssen wirs nehmen, wie es kommt.« Warten war von vornherein ein Fehler gewesen. Sie bekamen immer Steine in den Weg gelegt. Und Cara wollte Ed zumindest wissen lassen, dass sie einer Beziehung gegenüber aufgeschlossen war, dass sie diese wollte. Wann auch immer es dann dazu kommen würde. Jetzt war es jedoch offenbar noch nicht so weit.
Weswegen sie sich dann auch wieder abwandte und Ed half, den Rest zusammenzuräumen ... bis auch sie dann wohl noch etwas Schlaf suchen würden.
@Edward Drummer



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RE: I need an option, a reason and some hope. I need you. | August 2023 | Cara, Edward, Alphonse, Atticus
Natürlich dachte Atticus auch an Joey. Aber im besten Fall… war der bereits über alle Berge und in eine völlig andere Richtung unterwegs als Reyna. Joey würde klar kommen. Er stand auch nicht auf der Abschussliste, anders als Alphonse. Also würde er natürlich an seiner Seite bleiben. Sollten sie wirklich auf Reyna treffen.. hatten sie gemeinsam die besten Chancen sie auszuschalten. Zwar war ihr Schatten, namens Brutus, stets an ihrer Seite. Aber Ed und er waren gute Kämpfer! AJ rechnete er in diesem Moment nicht als Unterstützung hinzu, denn so wie er gerade auf ihren Namen reagiert hatte, würde er wohl im Ernstfall ebenfalls erstarren. Aber gemeinsam würden Ed und er Brutus schon irgendwie in die Knie zwingen. Hoffte er zumindest. Wobei das nur das worst case Szenario war. Im besten Fall begegneten sie einander gar nicht erst. Er machte sich Gedanken darüber warum sie hier war. So weit weg von den Wicked… das hatte nichts Gutes zu bedeuten. Also mussten sie ihre Spuren sehr gründlich verwischen, so viel stand fest.
Aber auch sein Kopf verstummte irgendwann. Und sie fanden noch ein bisschen Schlaf zusammen.. ehe es am nächsten Tag raus in die Wildnis gehen würde.
Edward wollte Cara ja nicht bewusst bestrafen. Aber wenn sein Stolz angeknackst war, konnte es ein bisschen dauern, bis er wieder bereit zu einem vernünftigen Gespräch war. Alphonse wusste das. Cara hingegen nicht. Oder nicht mehr.
Doch heute würde sie nicht mehr zu ihm durchdringen. Heute war es einfach… zu viel gewesen. Edward wollte wirklich nur noch schlafen und am besten alles vergessen was heute geschehen war. Was traurig war.. denn eigentlich waren Caras Worte die Erfüllung all seiner Träume gewesen. Und nun hatten sie so einen schalen und bitteren Beigeschmack. Scheiß Märchen.. sie hatten den Menschen total unrealistische Vorstellungen von Liebe vermittelt. Die Realität war so viel trister.
„Warum hast du es dann getan?“
Ihre Worte klangen irgendwie nach Floskeln. Sie hatte ihm nicht die kalte Schulter zeigen wollen? naja.. vielleicht hätte sie es dann nicht tun sollen? Edward wusste nämlich nach wie vor nicht, was er falsch gemacht hatte. Inzwischen hatte er sich auch schon wieder ein Shirt angezogen, damit niemand die Kratzer seiner Sex-Hass-Affäre…. länger sehen musste.
Hm.. Cara wollte also nicht einfach aufgeben und alles vergessen was sie einander gesagt hatten? Edward war sich gerade nicht sicher was er davon halten sollte. Denn so richtig glauben konnte er ihr irgendwie nicht. Sie war ein bisschen wie der alte Katie Perry Song. Manchmal hot, manchmal cold.. und einfach unmöglich zu durchschauen. Weshalb Ed nur zögerlich meinte
„Wir werden ja sehen.. wohin unser Weg uns führt..“
er klang nun nämlich nicht mehr ganz so hoffnungsvoll wie vorhin. Denn irgendwie glaubte er nicht daran, dass Cara wirklich um ihn kämpfen würde. Sie sah ihn als selbstverständlich an. Und die Romantik war für heute wirklich gekillt, weshalb es besser war, dass sie nun ins Bett gingen und nicht weiter darüber redeten.
Sie hatten morgen einen langen Fußmarsch vor sich.. weshalb sie sich ausruhen sollten. Ed rutschte recht weit an die Kante seines Bettes. Denn es fühlte sich nun ein wenig seltsam an mit Cara in einem zu schlafen, ohne dass sie miteinader kuschelten, so wie sie es in den letzten Wochen stets getan hatten. Schon verrückt eigentlich. Nun wo sie einander ihre Gefühle gestanden hatten, waren sie plötzlich distanzierter zueinander als vorhin. Dabei sollte es doch eigentlich genau umgekehrt sein…
@Cara Drummer



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