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THE DEAD DON’T DIE
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#1

25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

06.05.2023 19:56
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy


Laut ihrem Kalender war es heute Mittwoch, der 25. Mai 2022. Und somit war Poppy bereits seit drei Monaten im Cottage. Sie hatte sich das kleine Büchlein angeschafft, um ihren Tagesablauf strukturieren und sich besser an das Leben in der Kolonie gewöhnen zu können. Deswegen trug sie alle ihre Aufgaben sorgfältig ein. Darüber hinaus hatte sie wieder damit begonnen Tagebuch zu führen. Vor ein paar Tagen war sie zusammen mit den anderen zum ersten Mal auf Versorgungtour gegangen, hatte sich zeigen lassen, wie sie sich in Notsituation verteidigen konnte. Alles, um sich möglichst beschäftigt zu halten. Und, um nicht ständig von den Leuten um sie herum abhängig zu sein. In ein paar Wochen würde sie schließlich selbst achtzehn werden. Erwachsen. Ihre Mum und sie hatte eigentlich eine Party geplant. Nur sie beide. Mit Luftballons. Keksen. Und eventuell einen Videoabend, wenn sie einen portablen Videorekorder auftreiben konnten. Genau das hatte Poppy nun trotzdem vor und dazu ging sie eben selbst auf die Suche nach den Dingen, die sie brauchte. Nie wieder würde ihr jemand sagen, dass sie nur Ballast für den Trupp war. Damit ihre akustischen Tics keine Beißer anlockten, knebelte die Blondine sich selbst und nutzte im Notfall einen Klicker in Form eines kleinen Frosches, den sie in ihrer Tasche mit sich herumtrug. Nun lagen ein paar kleine Schätze auf ihrem Schreibtisch, zwar war kein Videorekorder dabei gewesen, dafür aber eine große Landkarte. Ihre Mutter hatte immer notiert, wo sie sich niederließen in der Hoffnung irgendwann in der Nähe des letzten Aufenthaltsortes ihre Dads zu kommen. Und so hatte Poppy am Abend nach ihrer Tour Stunden über der schönen Karte der USA gebrütet und die Gegenden eingetragen, an die sie sich erinnern konnte, wobei ihr etwas aufgefallen war. Sie war bereits einmal in der Nähe der Kolonie der Rider gewesen, vor gut einem Jahr, um genau zu sein. In Glen Burnie. Sie wusste noch genau, dass sie durch die kleine Stadt durchgefahren waren, vorbei an Geschäften, wie Tesco und Homegoods. Wie schön es dort vor dem Ausbruch gewesen sein musste. Die Karte hing nun normalerweise neben ihrem Bett, im Bad hatte sich ein kleiner Karton mit Nagellack eingefunden, sowie ein bisschen Make-up. Sie hatte erneut damit begonnen sich zurecht zu machen. Darüber hinaus besaß sie nun einen neuen Rucksack und in dem wiederum befand sich etwas anderes, was sie unter der Theke eines Gaming Shops gefunden hatte, sowie die Karte.

Ein wenig verstohlen stand sie zunächst vor der Tür, zu der man sie geschickt hatte. Es war noch sehr früh am Morgen, da sie sehr früh aufgebrochen waren. Es gab viel zu tun. Ob Jackson noch schlief? Nachdem sie ihn unten nicht gefunden hatte, hatte man ihr gesagt sie sollte einfach hochgehen und klopfen. Nun stand sie hier und kam sich doof vor. Vielleicht sollte sie einfach wieder gehen. Er hatte zwar gesagt sie könnte noch einmal was zusammen machen. Aber sicher nicht zu solch Zeiten. Oder heute. Umdrehen war noch eine Option. „Warum stellst du dich so doof an?“, tadelte sie sich selbst. Sie hob die Hand im Begriff zu klopfen, ließ sie dann aber wieder sinken. Sie sollte gehen. Doof nur, dass Dave sich just in dem Moment anders entschied und ein motorischer Tic ihren Arm noch oben, direkt gegen die Tür zog, er war den ganzen Morgen schon unruhig. „Shit“, fluchte die Siebzehnjährige, das hatte er definitiv gehört.

@Jackson Marshall

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#2

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

06.05.2023 20:50
Gelöschtes Mitglied
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Die Kekse, die Poppy ihm nach ihrer Backsession eingepackt hatte, waren schnell weg gewesen. Die Hälfte hatte er wieder mit @Lexie Murdock verputzt, die anderen alleine beim Manga lesen. Zwei Wochen hatte er ein hoch gehabt. Er hatte häufiger ehrlich gelächelt als sonst, doch nach jedem Höhepunkt kam bekanntlich ein Tiefpunkt, wie es auch dann bei ihm passierte. Mehrere Tage hatte er sich in seinem Zimmer verkrochen und kam nur heraus, um sich, wenn überhaupt, etwas zu essen zu holen oder um aufs Klo zu gehen. Ansonsten hatte er nur im Bett gelegen und die Wand angestarrt oder zwanghaft versucht die aufkommenden Erinnerungen zu unterdrücken, die ihn heimsuchten. An etwas besseren Tagen hätte er sich abgelenkt, doch ihm fehlte nun jegliche Kraft für alles. Selbst für seine geliebten Mangas, die ihn sonst einfach immer ablenkten. Doch nicht einmal dazu konnte er sich aufraffen. Dabei lag der aktuelle Band auf dem Nachttisch, wofür er nicht einmal aufstehen musste. So starrte er Löcher in die Luft oder schlief unruhig und von Albträumen geplagt.
All die Tage dachte er wie immer an solchen Punkten, dass es nun für immer so weiter gehen würde. Dass der Moment kommen würde, wo er sich wieder aufraffen und wieder aufstehen konnte, wie es sonst immer war, der kam ihm nicht. Wie jedes Mal. Für ihn ging einfach nur die Welt unter, während er still vor sich hin litt und in Schuldgefühlen ertrank. Jegliche Gespräche mit anderen Mitgliedern, die besorgt nach ihm sahen, selbst Familienmitglieder, blockte er ab, indem er sie anschwieg oder mürrisch verscheuchte. Doch die meisten kannten dies inzwischen schon und ließen ihn in Ruhe, bis er wieder von selbst rauskam.
Wenige Tage später kam dann auch wieder der Umschwung. Es war nicht so, dass er nun vor Energie strotzte und einfach wieder der alte war, der ein energiegeladener Sonnenschein ähnlich wie Poppy war. Allerdings hatte er nun wieder Kraft zum Aufstehen, um mit seinen Mitmenschen zu reden und seinen Aufgaben nachzugehen, die er täglich übernahm. Doch trotzdem ermüdete er schnell und ging früh schlafen und stand auch erst später auf.
An dem heutigen Tag hatte der Wecker wie immer früh geklingelt, doch die Schlummertaste wurde wie die Tage zuvor schon zigfach gedrückt, aber Jackson lag weiterhin im Bett. Die Decke war über seinen Kopf gezogen, da er sich einfach nicht den Tag entgegenstellen wollte, auch wenn er an dem Tag nur morgens dabei helfen musste, die Küche sauber zu machen, sodass sie wieder saubereres Geschirr hatten. Nach dem Frühstück wäre es dann sowieso noch einmal mehr, doch mehr Aufgaben standen nicht an. Die nächsten Tage jedoch umso mehr.
Gequält, da der Wecker schon wieder klingelte, schlug er die Decke zurück, tastete blind nach dem Wecker und drückte erneut die Schlummertaste, obwohl er eigentlich schon eine Stunde zu spät dran war. Raymonds Mutter hatte schon vorher geklopft, um ihn aus den Federn zu holen, nach einem gebrummten „Ich komm ja gleich“, hatte er erneut die Decke wieder über den Kopf gezogen und versucht sich mental auf den Tag vorzubereiten. Seitdem war wieder eine Viertelstunde vergangen und gerade als er so weit war, um die Decke komplett vom Körper zu legen, sodass die morgendliche Kühle ihn ins Bad und in seine Kleidung trieb, klopfte es erneut an der Tür.
„Ich komm ja schon!“, murrte er laut hörbar und überhörte das leise gefluchte ‚Shit‘, was direkt nach dem Klopfen ertönte, da er selbst schon gesprochen hatte. Die Decke strampelte er dann missmutig von sich, rollte einmal herum zur Bettkante, um dann ungelenk aus dem Bett zu steigen. Dann stiefelte er zu Türe und riss sie auf, um Raymonds Mutter zu sagen, dass er in fünf Minuten da wäre, sodass sie auch direkt sah, dass er auf den Beinen war und wenn alles glatt lief, er nicht wieder im Bett verschwand.
„Gib mir…“, fing er an und wollte sagen, dass sie ihm noch fünf Minuten geben sollte, dann stand er schon in der Küche und würde spühlen. Doch als die Türe dann offen war, sah er nicht ins Gesicht von seiner heutigen Chefin, sondern Poppy. Prompt lief er rot an. Er stand schließlich vor der Teenagerin nur in Boxershort bekleidet. Die meisten Rider kannten ihn von klein auf und im Sommer chillten sie oben ohne, wenn es zu warm war oder in Badeshorts am Pool. Vor ihnen hatte er keinerlei Scham - zumal immer mal wieder ihm unter die Nase gerieben wurde, dass er als Kind gerne mal im Somer einfach nackt durch die Gegend gelaufen war - und eigentlich hätte er auch kein Problem gehabt einfach spontan mit Poppy im Cottage im Meer schwimmen zu gehen und sich vor ihr bis zur Unterhose zu entkleiden. Aber in dem Moment hatte er einfach nicht erwartet, dass die Blondine vor ihm stehen und ihn so gut wie unbekleidet sehen würde.
„Ähhhhhh…“, entwich es ihm besonders klug und er war versucht die Türe einfach wieder zu schließen, doch er war einfach dezent überfordert, wie er reagieren sollte.

@Poppy Bloom

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#3

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

06.05.2023 21:38
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Von Jacksons Zustand wusste Poppy immer noch nichts, dafür kannten sie sich einfach noch nicht gut genug. Sie ging immer noch davon aus, dass seine Stimmungsschwankung einfach normal waren und etwas mit der männlichen Pubertät zu tun hatten. Sie selbst hatte ebenfalls Hochs und Tief, auch für sie gab es Tage, an denen sie nicht wirklich aus dem Bett kam, oder zumindest an denen sie sich zwingen musste morgens aufzustehen. Immer dann, wenn die Nacht von Alpträumen durchdrungen waren, daher hatte sie die Kosmetika mitgenommen, als sie sie gefunden hatte. Ein wenig Fondation und Puder wirkten Wunder gegen dunkle Ringe unter den Augen. Ein wenig Rouge um die Nase sorgte dafür, dass sie frisch und munter aussah. Und sollte das nicht helfen, so konnte sie sich ein Lächeln immer noch anschminken. Oder gleich ein neues Gesicht. Eines dass, sie wusste es auch nicht, ein wenig fraulicher aussah. Nachdem sie die Sachen ausgepackt hatte, hatte sie vor dem Spiegel gesessen und verschiedene Looks ausprobiert. Laszive rote Lippen und Smokey Eyes waren angeblich ein für Vamps. Poppy hingegen sah aus, wie eine Fünfjährige, die das Make-up ihrer Mutter gestohlen hatte. Egal, was sie machen würde, sie würde auch mit achtzehn nicht ihrem Alter entsprechend aussehen, also blieb sie bei den Farben, die sie mochte. Ihre langen Fingernägel hatte sie in den verschiedensten Pastelltönen lackiert und ein ebenso leichtes Makeup aufgelegt. Da es mittlerweile schon wärmer draußen war hatte sie sich für einen extrem langen Hoodie entschieden, unter dem man ihre Shorts schon nicht mehr sehen konnte. Kniestrümpfe rundete alles ab. Es war Zeit herauszufinden, wer sie sein wollte, sie war sicher im Cottage und sie wollte zumindest ein wenig Normalität. Also hatte man sie dazu bestärkt sich auszutesten. Das änderte natürlich nichts daran, dass sie ihre Aufgaben weniger wichtig nahm, sondern half nur sich ein wenig mehr, wie sich selbst zu fühlen. Und so eben Freundschaften zu schließen. Hieß es nicht immer, sei einfach, wie du bist?

Und nun stand sie hier vor Jacksons Schlafzimmertür in aller früher und fragte sich, ob sich nicht bescheuert war. Wahrscheinlich hatte sie zu viel Lidschatten eingeatmet und es hatte ihr Hirn verklebt oder so. Ob Lippenstift wohl doch nach Ablauf giftig war? Nein, so ein Unsinn. Sie musste nur klopfen, wenn er sie nicht sehen wollte, dann würde er das eben sagen. Dann war da so. War nicht das erste Mal. So generell. Nicht nur bei Jackson. Dabei wollte sie ihm doch zeigen, was sie gefunden hatte. Sie hatte es immerhin seinetwegen mitgebracht. Und da war noch die Sachen, die sie machen wollte. Bei der sie ihn gerne dabeigehabt hätte. Aber damit das funktionierte musste sie klopfen. Also hob sie die Hand…und entschied sich doch zu gehen. Vielleicht ein andermal, lief ja nicht weg. Und die kleinen Boxen in ihrem Rucksack fraßen auch kein Brot. Also kein Problem sie ihm zu geben, sollte er nächstes Mal zum Cottage kommen. In diesem Moment konnte Poppy froh sein Dave zu haben, sonst wäre sie wirklich unverrichteter Dinge wieder gegangen. Stattdessen schlug ein Tic direkt gegen die Tür und von drinnen erschallte ein „Ich komm ja schon!“. War er sauer? Wahrscheinlich hatte er noch geschlafen. Poppy war so in Gedanken und immer noch erschrocken, dass Dave ihr in den Rücken gefallen war, dass sie mit einem so plötzlichen Öffnen der Tür nicht gerechnet hatte. Jackson hingegen hatte wohl mit ihr nicht gerechnet, zumindest entnahm die Blondine das seinem Blick. Und seinem Aufzug. Mit großen Augen betrachtete sie von unten bis oben. Sie hatte schon ältere Männer in ihren Short beim Baden gesehen, jemand im selben Alter allerdings noch nicht. „Bolognese -plopp-„, gut, dass Dave wusste, was er sagen sollte. Nudel ja. „Ähm“, sie räusperte sich. Dieses Mal bewusst. „Hi“, sie ließ ihren Blick gen Boden wandern und biss sich auf die Lippe. „Sorry, falls ich -plopp- dich geweckt hab“, meinte sie nur und zuckte mit dem Kopf. „Ich hoff es ist okay, dass ich gekommen bin“, sie rieb die Zeigefinger aneinander, war es schon die ganze Zeit so hell? „Vielleicht…ziehst du dir was an“, überlegte sie, was sie dann aber als unhöflich erachtete. „Oder du bleibst so -plopp plopp- ist ja dein Zimmer“, großartig Poppy, gar nicht dämlich. Am liebsten hätte sie sich jetzt mit der Hand gegen die Stirn geschlagen. „Ich…ich hab was für dich“, sagte sie schließlich und zog eine der kleinen Boxen aus dem Rucksack. Eine Blind Box mit Naruto Mini Figuren. „Ich hatte sie gesehen und dachte sie könnten dir gefallen“, sie zuckte mit den Achseln.

@Jackson Marshall

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zuletzt bearbeitet 06.05.2023 21:38 | nach oben springen

#4

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

07.05.2023 15:52
Gelöschtes Mitglied
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Nachdem das zweite Klopfen, was Jackson fälschlicherweise für das von Raymonds Mutter gehalten hatte, ihn aus dem Bett gebracht hatte und er die Türe geöffnet hatte, stand vor ihm plötzlich Poppy. Etwas, womit er nicht gerechnet hatte. Denn die beiden Teenager hatten nichts ausgemacht und vor allem hätte er nie zu solch einer frühen Zeit mit ihr reagiert. Halbnackt und nur in einer Boxershort stand er vor ihr und er war sichtlich verlegen ihr so zu begegnen.
Anders als er, war Poppy auf jeden Fall vorzeigbar. Sie trug einen großen Hoodie, der so lang war, dass man nicht sagen konnte, ob sie eine Hose darunter trug oder nicht und dazu noch Kniestrümpfe. Zusätzlich war sie noch leicht geschminkt und hatte lackierte Fingernägel.
Beide Teenager waren kurz etwas perplex und Poppy ließ ihren Blick über seinen Körper schweifen, während sein Blick auf den Saum ihres Hoodies gerichtet war und er grübelte, ob eine falsche Bewegung ihrerseits zur erneuten Verlegenheit zwischen ihnen führen konnte. Dann durchbrach Dave die Stille und gab ein ‚Bolognese‘ samt einem Plopp zum Besten, wodurch das Gespräch eröffnet war. Daves Kommentare führten irgendwie immer zu Konservationen statt zu Schweigen. Außer er sprach das Sex-Thema mal wieder an.
„Hi!“, erwiderte er ihre zögerliche Begrüßung und kratzte sich dann verlegen am Kopf als sie sich entschuldigte, falls sie ihn geweckt hatte. Er schüttelte sofort den Kopf: „Nein, nein. Ich hätte eigentlich schon längst raus gemusst und eher meine Chefin Harriet erwartet und nicht dich. Deswegen war ich so überrascht.“
Erklärte er sich dann schnell, machte ihr aber auch nicht zum Vorwurf, dass sie nun vor ihm stand. Er hatte lediglich nicht damit gerechnet.
Dann sprach Poppy an, dass er ja kaum etwas anhatte und schlug vor, dass er sich etwas anzog. Leich verunsichert revidierte sie diese Aussage auch gleich wieder und meinte, dass dies ja sein Zimmer war und er da machen durfte, was er wollte. Sofort fiel sein Blick in sein Zimmer, worin Chaos pur herrschte. Zumindest auf dem Boden und dem Schreibtischstuhl. Überall lagen Klamotten herum und der halboffene Kleiderschrank sah im Vergleich traurig leer aus. Selbst auf dem Bett, das sehr zerwühlt aussah, lagen Kleidungsstücke. Nur seien Kutte hing feinsäuberlich an einem Haken an der Wand. Einzig die Regale mit den etlichen Mangas, die feinsäuberlich sortiert darinstanden und die ganzen Manga Figuren waren sogar staubfrei. Man sah direkt, was ihm am Herzen lag. Die Wand des Schreibtisches und die vom Bett waren voller Naruto, Fullmetal Alchemist, Jujutsu Kaisen, My Hero Academia, Tokyo Revengers, Attack on Titans und Deadman Wonderland Poster, sodass es bunter wirkte. Ansonsten waren die Wände dunkelblau gestrichen, die Vorhänge waren schwarz, sowie auch der Bettbezug. Auch war es leicht stickig.
Panisch sah er deswegen Poppy an. Lexie war das Chaos gewöhnt, sowie die restlichen Rider, doch bei Poppy war dies anders.
„Ähhh…“, entkam es ihm ein weiteres Mal und er sprintete fast schon in sein Zimmer zurück und zog sich ein Shirt über, während er die Kleidung wenigstens zu einem Haufen mit dem Fuß schob, und den Stuhl und das Bett freiräumte. Als er dann sich schnell eine Hose aus eben diesem Haufen herausklaubte und diese anzog, hopste er zum Fenster, um zu lüften.
„Sorry. Hätte ich gewusst, dass du kommst, hätte ich dich nicht in solch einem Chaos empfangen.“, meinte er nervös und sah sie entschuldigend an. Dann nickte er ihr zu als Zeichen, dass sie hereinkommen sollte.
Dann schallte von unten ein lautes „Jackson!“ nach oben und er rief zurück: „Fünf Minuten noch, Harrie!“ und prompt kam die Antwort „Eine Sekunde länger und du musst heute Abend auch noch den Abwasch machen!“.
„Shit.“, fluchte er, aber wusste, dass das nur fair war, da er schon sowieso knapp eine Stunde zu spät dran war und Harriet schon angefangen hatte zu backen, während er eigentlich das Chaos dabei wieder sauber machen sollte, sodass nichts länger als notwendig dreckig in der Küche herumstand.
Dann meinte Poppy, dass sie etwas für ihn hatte und Jackson sah zu ihr rüber, während er sich eine Socke anzog. Überrascht sah er sie an und die sowieso schon großen Augen aufgrund der Überraschung wurden noch größer als sie ihm eine Blind Box mit Naruto Figuren hinhielt. Er hatte schon einige Figuren, auch aus den Blind Boxen, doch ihm fehlten immer noch welche. Die Rider hatten gefühlt in den Jahren der Apokalypse ganz Baltimore nach den Blind Boxen durchsucht, weswegen es wahrscheinlich keine einzige mehr zu finden war. Doch Poppy hatte wohl andere Quellen.
„Ist das wirklich für mich?“, fragte er ungläubig nach und konnte es nicht fassen, dass sie ihm dies schenkte. Fast schon ehrfürchtig nahm er die Box entgegen und wollte sie am liebsten sofort auspacken, doch dann würde er im Dilemma stecken, da er sicherlich zu spät kommen würde. Zögerlich stellte er daher die Box auf den Schreibtisch.
„Danke dir!“, meinte er dann auch ohne, dass er sie geöffnet hatte und schlug, dann vor: „Ich muss noch kurz im Haushalt helfen, hab danach aber frei. Wäre es schlimm für dich, wenn du hier wartest? … Oder unten. Dir steht natürlich frei, wo du wartest. Du bist überall willkommen.“
Er deutete auf sein Zimmer, auch wenn es weiterhin etwas chaotisch aussah. Dann fiel sein Blick auf seine Mangas und er schlug vor: „Du kannst gerne dich da durchschauen und auch gerne welche ausleihen.“
So musste Poppy nicht Däumchen drehen, während sie auf ihn wartete und sie hatte schon beim letzten Treffen erwähnt, dann sie welche lesen wollen würde. Also würde es sich nun gut anbieten. Dann flitzte er auch schon los ins Bad, um wenigstens seine Zähne grob geputzt zu haben. Zu seinem Glück teilten sich seine Schwester und er eines, das direkt durch zwei Türen mit ihren Zimmern verbunden war, wodurch er weiterhin Poppy im Blick hatte und sie noch kurz reden konnten.
„Ich muss dann los, bis gleich, ja?“, meinte er, hielt ihr schnell wie beim letzten Mal die Faust zur Begrüßung und Abschied zugleich hin und huschte schon hinaus in den Flur, während von unten erneut ein „Jackson!“ ertönte.

Nach einer Dreiviertelstunde kam Jackson wieder nach oben, um sich nun voll und ganz seinem Gast zu widmen. Ohne zu klopfen, schließlich war dies sein Zimmer, kam er herein und schmiss sich erst einmal auf sein Bett. Obwohl er am Morgen dann durch das Klopfen und Poppy schnell auf den Beinen gewesen war, hatte allein die kurze Arbeit doch geschlaucht, weswegen er kurz durchatmen wollte. Dann sah er zu Poppy, blieb aber weiterhin liegen, auch wenn es ihm in den Fingern kribbelte die Box sofort aufzumachen und endlich nachzugucken, was sich darin befand.
„Was willst du heute unternehmen?“, fragte er dann nach und machte so offenkundig, dass er gerne mit ihr etwas unternehmen wollte.

@Poppy Bloom

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#5

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

07.05.2023 20:00
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Dass Poppy im Gegensatz zu Jackson mehr oder minder herausgeputzt war, lag schlicht und ergreifend daran, dass man sie sicher nicht in ihrem Nachthemd zu den Ridern mitgenommen hätte. Davon ab wäre es nicht nur nicht-vorzeigbar gewesen, sondern auch noch kühl und vor allem peinlich, waren auf dem Shirt, welches sie zum Schlafen trug, die Glücksbärchis abgebildet. Eines der Kleidungsstücke das sie, sollte sie jemals Freunde über Nacht dahaben, ganz in den Weiten ihres Kleiderschranks verschwinden lassen würde. Im Moment aber noch nicht, derzeit war es einfach zu bequem, genauso, wie diese flauschige Pyjamahose, die ihre Nachbarin ihr geschenkt hatte. Jetzt war nur keine Zeit sich über ihre Garderobe Gedanken zu machen, wenn man bedachte, dass Jackson gar keine trug. Außer natürlich man erklärte Boxershorts für sich zum Kleidungsstück des Jahres. Zunächst richtete Poppy ihren Blick nach unten, was allerdings kontraproduktiv war, weil sie dann genau dahin schaute, wo ihr Blick nicht hinsollte, also entschied sie sich doch lieber ihm ins Gesicht zu sehen, was es bei genauer Betrachtung auch nicht besser machte. Was war das nur mit Jungs, dass sie auch halbverpennt und unangezogen so hübsch waren? Fies. Zumindest war Dave für einen Gesprächseinstieg gut, sonst würden sie sich wahrscheinlich noch die nächsten zehn Minuten blöd anstarren und versuchen im Erdboden zu versinken. Sie nickte, als er erklärte, dass sie ihn nicht geweckt hatte und er eigentlich schon lange zu seinen Aufgaben für heute hätte, antreten sollen. Dazu musste er sich allerdings erst einmal etwas anziehen, was die Blondine ansprach, doch genauso schnell wieder zurücknahm, weil es in ihren Ohren klang, als würde sie ihm etwas in seinem eigenen zuhause vorschreiben. Ihre Worte allerdings brachten den anderen in Bewegung, der schließlich damit begann ein wenig im Klarschiff zu machen. Verstohlen blickte die Siebzehnjährige ins Zimmer hinein, blieb jedoch an immer noch an der Tür stehen. Es herrschte Chaos, allerdings hatte sie nicht unbedingt etwas anderes erwartet, so wie sie Jackson kennen gelernt hatte, hatte sie sich vermutete, dass er wie ein Musterschüler penibel aufräumte. Davon ab machte ihr Chaos auch nichts aus, als sie noch klein gewesen war, hatte ihre Mutter überall in der Wohnung Bücher stehen gehabt. Teilweise neben der Tür, dem Sofa und auf der Theke in der Küche. Sie setzte einen weiteren Schritt in den Raum hinein, als Jackson das Fenster öffnete, während ihre Tics, langsam abklangen. Nur hie und da zuckte sie leicht mit dem Kopf. „Ach, schon okay, das stört mich gar nicht“, meinte sie nur und sah sich um. Man merkte direkt, was dem Jüngeren am Herzen lag, sowohl seine Kutte, als auch seine Manga waren ordentlich sortiert und wurden nicht vom Chaos verschluckt. „Du hast – plopp- bisher ja auch nur meine Küche gesehen“, und die war ebenfalls nicht sonderlich aufgeräumt, zumindest nicht nach mancher Leute Standard. Als er sie schließlich aufforderte reinzukommen, kam sie dem nach, während von unten eine Stimme ertönte. Harriet, wie Poppy vermutete. Um jedoch nicht weiter in Peinlichkeiten zu versinken, kramte sie die kleinen Blind Boxen aus ihrem Rucksack, worauf Jackson noch einmal nachfragte, ob sie auch wirklich für ihn waren. „Klar, ich hatte bei unserer letzten Tour nach einem tragbaren DVD-Player gesucht und diese in einem Schrank eines Videoladens entdeckt. Ich hab noch zwei weitere im Rucksack“, erklärte sie mit einem Lächeln, welches breiter wurde, als sie bemerkte wie Jackson das kleine Spielzeug entgegennahm.

Kurz darauf verließ Jackson den Raum, um seiner Aufgabe nachzugehen und Poppy sah sich erneut verstohlen im Raum um. Sie war zum ersten Mal im Zimmer eines anderen. Schlafzimmer waren persönlich, da sie immer etwas über die Person, zu der sie gehörten, preisgaben. Sie betrachtete die Poster und las die Buchrücken der Manga, um einen Überblick über die Geschichte zu bekommen. Klangen spannend und so ganz anders als ihr Alltag.

Jackson kam gerade hinein, als Poppy sich selbst mit Naruto bekannt gemacht hatte. Kein Wunder, dass der andere ihn so mochte. Jemand, der trotz aller Widrigkeiten im Leben und ohne Familie alles positiv sah und versuchte die Ziele in seinem Leben zu erreichen. Kannte sie und fühlte sich irgendwie ertappt. Sie saß auf der Kante von Jacksons Bett, als er sich neben sie fallen ließ. Mit einem Lächeln klappte sie den Comic zu, um ihn dann vorsichtig in den Schrank zurückzustellen. Dann griff sie nach ihrem Rucksack und zog die Karte raus. „Darfst du hier weg? Also…ohne Aufsicht?“, erkundigte sie sich. Sie wusste ja nicht, wie die Regelung hier war. Dann breitete sie die Karte auf seinem Bett aus. „Ich…“, ein Rucken mit dem Kopf, „…war schon mal hier. Also in der -plopp- Gegend. In Glenn Burnie und hatte da was gesehen“, sie zeigte Jackson die Stelle auf der Karte. „Dürfte keine 30 Minuten weg sein, wenn wir skaten. Es nennt sich Get Air und ist ein Indoor Trampoline Park. Ich wollte damals unbedingt da rein -plopp- wir musste aber weiter…“, sie zuckte mit den Schultern. Klar, sie waren keine zehn mehr ab… „Ich dachte es könnte witzig sein, die haben einen Foam Pit und Trampolins mit denen man fast an die Decke kommt“, sie grinste und zog dann die beiden weiteren Boxen aus dem Rucksack. „Aber erst zeigst du mir was drin ist“, forderte sie ihn auf.

@Jackson Marshall

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#6

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

20.05.2023 20:12
Gelöschtes Mitglied
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Als Jackson den letzten Schritt – das Fenster zu öffnen, um zu lüften – vollendete, um das Chaos in seinem Zimmer etwas zu schlichten, trat Poppy auch schon in sein Zimmer ein. Anschließend entschuldigte er sich für sein Chaos, doch Poppy winkte ab und gab zurück, dass sie dies nicht störte. Dann merkte sie an, dass er bisher ja auch nur ihre Küche gesehen hatte und er fragte sie: „Ist dein Schlafzimmer etwa auch chaotisch?“
Schließlich waren die Küche und das Wohnzimmer bei ihr deutlich ordentlicher gewesen als sein Schlafzimmer. Zumindest seinem Empfinden nach. Da er jedoch noch nicht ihr Schlafzimmer gesehen hatte, konnte er nicht sagen, ob in ihr ebenfalls ein Chaot steckte.
Kurz rief wieder Harriet nach ihm und er antwortete ihr, dass er in fünf Minuten bei ihr wäre. Sie drohte ihm noch einmal, dass wenn er noch später kam, er den Abwasch am Abend machen musste, was ihn dann spurten ließ. Schnell zog er sich die letzten Kleidungsstücke an. Währenddessen überreichte Poppy ihm eine Naruto Blind Box, was ihm verdutzt aufsehen ließ. Im ersten Moment wollte er nicht glauben, dass sie diese ihm extra mitgebracht hatte, weswegen er ungläubig wissen wollte, ob die wirklich für ihn war. Doch auch da winkte Poppy ab. Sie hatte die Box gefunden als sie einen DVD-Player gesucht hatte. Gleichzeitig gab sie bekannt, dass sie noch zwei weitere Boxen in ihrem Rucksack hatte. Diese Nachricht ließ seine Augen noch größer werden.
„Ähh… Danke!“, gab er erneut von sich und war fast schon zu sprachlos, um irgendetwas sinnvolleres darauf zurückzugeben.
Zu seinem Leidwesen musste er dann, da Harriet erneut nach ihm rief, dann wirklich runter und er bot Poppy zuvor noch an, dass sie in seinem Zimmer auf ihn warten konnte, wenn sie dies wollte. Dann war er auch schon weg und ließ die Blondine allein zurück in seinem Zimmer.

Als Jackson dann seine Aufgaben erledigt hatte, ging er wieder hoch zu seinem Buch. Poppy saß auf der Kante seines Bettes und las tatsächlich in einem Naruto Manga. Jackson hoffte sofort, dass die Blondine den Manga ebenfalls mochte, damit sie sich darüber austauschen konnten. Auch wenn er in dem Fall schon jegliches Detail kannte und eher gespannt darauf war, wie Poppy über den Anime dachte und wie sie die verschiedenen Charaktere sah.
Jackson schmiss sich neben sie aufs Bett, erledigt von der kurzen Arbeit und atmete erst einmal tief durch, bevor er sich Poppy widmete. Am liebsten wollte er sofort aufspringen und die Boxen öffnen, aber es würde ihm doch unhöflich vorkommen, wenn er nicht mit ihr redete und sich zuerst aufs Geschenk zu konzentrieren. Stattdessen fragte er sie, was sie an dem Tag unternehmen wollte, während sie den Manga zurück ins Regal stellte.
Etwas zurückhaltend wollte sie von ihm wissen, ob er aus der Kolonie ohne Aufsicht raus durfte, und sein Magen machte einen Überschlag. Er schlich sich gelegentlich zwar immer noch raus, aber er war immer in der direkten Nähe. Die Entführung saß ihm immer noch in den Knochen und er fürchtete sich davor noch einmal eine Pistole in der Hand zu halten. Er hatte genug Leuten weh getan, da würde er nicht das Risiko eingehen es noch einmal zu tun.
Allerdings wollte er vor Poppy auch nicht wie ein Kind wirken, dass nicht allein raus durfte. Weswegen er zwar den Kopf schüttelte und so ihre Frage verneinte, aber direkt danach meinte: „Eigentlich nicht, aber ich weiß, wie wir uns rausschleichen könnten.“
Somit stimmte er ihrem Vorhaben sich rauszuschleichen – auch wenn sie es noch nicht offiziell angesprochen hatte – schon einmal zu. Denn es war ganz klar, was sie vorhatte. Sie hatte sogar schon aus ihrem Rucksack eine Karte rausgezogen, um ihren Zielort ihm zu zeigen. Sie breitete die Karte auf seinem Bett aus, sodass sie beide auf die Karte sehen konnten.
Dann zeigte sie auf eine Stelle auf der Karte und er betrachtete den Ort. Er war nicht weit weg von den Ridern, wodurch man schnell dahin gelangen konnte. Dies berichtete sie ihm auch gleich und erklärte, was genau sie da beide erwarten würde. Es war ein Trampolin Park. Jackson selbst ist auch schon mal an diesem vorbeigefahren und hatte sich vorgestellt, wie es da hätte sein müssen. Dort gewesen ist er jedoch noch nie. So war er Feuer und Flamme von der Idee dahin zu gehen, auch wenn das Bauchflattern nicht weg ging, da er doch etwas Sorge hatte wieder so weit nach draußen zu gehen. Zumindest ohne die Begleitung von anderen. Sein jugendliches Ego, das vor der Blondine jedoch cool erscheinen wollte, ließ nicht zu, dass er auch nur ansatzweise etwas von seiner inneren Unruhe nach außen scheinen ließ, sowie er auch nicht einmal daran dachte Bedenken zu äußern.
„Ich bin dabei. Das klingt cool!“, gab er deswegen zurück und fragte sie dann wiederum: „Kannst du denn skaten?“
Er selbst könnte mit dem Skateboard innerhalb von einer halben Stunde dahinfahren, doch wenn Poppy nicht fahren konnte, musste er sie entweder mitnehmen oder sie machten einen kleinen Umweg zu dem einen Haus in der Nähe, wo er ein kleines Bike gefunden hatte, was er fahren konnte, um sich heimlich mit Alice zu treffen. Denn wie er schon Poppy gesagt hatte, durfte er nicht allein raus und erst recht nicht, um die Tochter von seinem ehemaligen Entführer und Geiselnehmer zu treffen.
„Wenn du niemanden etwas sagst, dann können wir auch mit dem Motorrad fahren, falls das mit Dave geht. Wir können auch langsam fahren.“, berichtete er ihr von seinem kleinen Geheimnis, ohne es komplett Preis zu geben.
Nachdem das geklärt war, forderte sie ihn auf, die Boxen endlich zu öffnen. Das ließ sich Jackson nicht zwei Mal sagen und er sprang sofort vorfreudig vom Bett auf, schneller als man ihn sonst je hätte herauskriegen können. Zumindest nicht in der Früh.
Fast schon ehrfürchtig öffnete er die Packung und zog die erste der drei Figuren aus der ersten Box. Wie so oft war es eine Naruto Figur. Sie zeigte Naruto als Genin mit seinem ersten Stirnband. Solch eine hatte er schon, aber die Freude die Packung zu öffnen und zu schauen, was man bekam, blieb trotzdem. Zumal er sie immer noch Lexie, Asher, Ray oder Duo schenken konnte, wodurch jemand anderes sich darüber freuen konnte. Jackson selbst besaß schon alle Naruto Figuren aus dieser Sammlung bis auf den Naruto im Sennin und Bijuu Mode im Kampf gegen Madara Uchiha und anschließend gegen Kaguya.
„Die habe ich schon, aber trotzdem danke.“, bedankte sich Jackson ein weiteres Mal bei ihr. Dann widmete er sich der zweiten Box. Erneut nahm er diese ehrfürchtig und vorfreudig in die Hand. Die Packung war schnell wieder geöffnet und Jackson sah nun Poppy mit leuchtenden Augen an, wodurch er total gegensätzlich zu ihren ersten Treffen wirkte, wo seine Augen eher abgestumpft und gequält gewirkt hatten.
„Utakata!“, rief er aus und erklärte ihr dann: „Er ist einer der Jinchuriki und er hat mir noch gefehlt. Sowie ich noch Fuu und Roshi brauchte. Du hast ein glückliches Händchen für die Boxen. Ich suche schon seit Jahren nach dieser Figur.“
Sofort ging er zu dem Regal, wo auch die restlichen Figuren aus den verschiedensten Sammelboxen standen. Auf einem Regalbrett standen alle aus den Blind Boxen, die Poppy ihm mitgebracht hatte und präzise stellte er die neue Figur an einen der leeren Plätze. Stundenlang hatte er einmal darüber nachgegrübelt, wie er sie aufstellen sollte und hatte sich schlussendlich sogar einen Plan aufgezeichnet, den er aber inzwischen auswendig kannte. Irgendwo in seiner Schreibtischschublade lag noch der Plan, sowie der von den anderen Regalbrettern. Neben der Figur von Utakata waren auch noch zwei weitere Plätze frei für die besagten zwei fehlenden Figuren.
„Dann schauen wir mal, was in der dritten Box drinnen ist!“, kündigte er an und öffnete die letzte Box. Erneut sah er Poppy strahlend an, sie hatte tatsächlich einen Glücksgriff gehabt und ihm zwei fehlende Figuren besorgt. Überschwänglich nahm er sie einfach in den Arm und bedankte sich ein weiteres Mal bei ihr: „Oh, die hatte ich auch nicht. Danke dir!“
Voll in der Sache merkte er auch gar nicht, dass er Poppy einfach so umarmt hatte, obwohl sie sich noch kaum kannten.
Fachmännisch stellte er auch die Figur ins Regal an den Platz, den er ihr angedacht hatte. Nebenbei erklärte er ihr: „Mei Terumi. Sie ist die Mizukage von Kirigakure und besitzt eine mächtige Fähigkeit. Mit ihr habe ich dann alle aktuellen Kage, die im vierten Shinobiweltkrieg mitgekämpft hat.“ – er machte eine kurze Pause – „Ähm… sorry, wenn ich dich vollquassle. Du kennst dich ja gar nicht aus und interessierst dich sicherlich nicht dafür.“

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#7

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

21.05.2023 12:06
Poppy Bloom 199 Beiträge
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War ich Schlafzimmer ebenso chaotisch? Noch einmal sah sie sich im Raum um. Nein, theoretisch nicht, was daran lag, dass die Blondine generell immer etwas unruhig war und dann damit begann Dinge wegzuräumen. Wenn sie jedoch einen ihrer kreativen Anfälle bekam, was schlimmer klang, als es war, dann gab es in dem Raum kein durchkommen mehr. Als sie zuletzt gemalt hatte, lagen die Farben überall verstreut. Beinahe hätte sie aus dem Glas getrunken, in dem sie ihre Pinsel auswusch und ihr kleiner flauschiger Teppich, der vor dem Bett lag, hatte nun einen blauen Fleck. Vielleicht sollte sie weitere drauf machen, dann wäre es ab sofort ein Kuh-Teppich. Ansonsten sah ihr Zimmer jetzt gerade ebenfalls fürchterlich aus, hatte sie sich einfach nicht entscheiden könne, was sie anziehen wollte. Alles hatte irgendwie doof ausgehen. Und das Make-up hatte sie ebenfalls nicht weggeräumt, dafür war es dann einfach zu spät gewesen. „Manchmal“, antwortete sie schließlich. Erneut rief Harriet von unten und sie hatte grade noch Zeit Jackson die Blind Box in die Hand zu drücken, eher er auch schon verschwand, damit man ihm nicht weitere Aufgaben aufdrängte. Während Jackson unten die Küche aufräumte, sah sich die Siebzehnjährige in seinem Zimmer um und kam sich vor, wie ein Eindringling. Es war ihr, als würde sie in seine Privatsphäre eindringen, dabei hatte er es ihr angeboten. Sie betrachtete seine Kutte und das Regal mit den Mangas, sowie die Sammlung an Figuren und Postern. Ihr eigenes Schlafzimmer war nicht viel anders gestaltet, nur dass sie ihre Bücher und Comics ins Wohnzimmer verfrachtet hatte. Immerhin hatte sie mehr Platz als er. Sie zog eines der Manga aus dem Regal und begann zu lesen.

Sie sah auf, als Jackson schließlich in sein Zimmer zurückkehrte und sich neben sie auf das Bett warf. Ein wenig wippte sie, durch den Aufprall und schloss das Büchlein, um es wieder zurückzustellen. Vielleicht sollte sie es sich wirklich einfach mal leihen. Auf die Frage ob er die Kolonie verlassen durfte, schüttelte er den Kopf. Das hatte sie vermutet. Dennoch bot er ihnen eine Möglichkeit an, wie sie heimlich wegkamen. Also zog sie ihre Karte aus dem Rucksack und zeigte ihm die Route und en Ort, zu dem sie wollte. Sie wusste nicht, dass der andere teilweise nur zustimmte, weil er ihr Gegenüber nicht wie ein Loser dastehen wollte. Nicht, dass Poppy sowas von ihm gedacht hätte, zum einen, weil sie – hätte sie von dem gewusst, was ihm widerfahren war – das für vollkommen nachvollziehbar gehalten hätte, zum anderen aber auch, weil sie durchaus verstand, dass man eben gerne etwas vorsichtiger war. Auf die Frage, ob sie skaten konnte, grinste sie breit und zog ein paar pinker Inlineskates aus ihrem Rucksack. „Jepp – plopp- sogar ohne ticken“, verkündete sie, war es eine der wenigen Aktivitäten, bei denen sie so ruhig wurde, dass ihre Tourette irgendwie in den Schlafmodus verfiel. Zumindest kam es ihr so vor. Vielleicht empfand Dave skaten einfach als einschläfernd. Sie brauchten somit nicht mit dem Motorrad fahren, was ihr generell etwas Heikel vorkam, da Maschinen dieser Art eben auch ordentlich Getöse machten, was wiederum ungeliebte Aufmerksamkeit auf sie ziehen konnte.

Bevor sie sich jedoch auf den Weg machten, forderte sie den Jüngeren auf die Boxen zu öffnen. Sie lächelte leicht als sie bemerkte, wie vorsichtig er die kleinen Pappkartons öffnete, als wäre es etwas Besonderes, so wie die Bundeslade oder eine Schatzkiste. So sah er tatsächlich zum ersten Mal wirklich, wie fünfzehn aus, hatte Poppy sonst das Gefühl, dass da irgendwas in seinen Augen lag, was ihn älter erscheinen ließ. Ob sie auf viele Leute auch so wirkte, wahrscheinlich nicht. Die erste Figur war Naruto, das wusste sie mittlerweile hatte sie gerade über ihn gelesen. Sie stand bereits auf seinem Regal, das hatte sie gesehen und so nickte sie nur, als er erklärte, dass sie sich bereits in seinem Besitz befand. So war das eben mit diesen Boxen, es war eine Überraschung und man wusste nicht was drin war. Die zweite jedoch war ihr unbekannt, er konnte sie jedoch direkt benennen und ihr ein paar Details dazu nennen. „Jinchūriki? Das sind die mit den Biestern im Körper richtig, wie Naruto?“, erkundigte sie sich, immerhin mieden sie Naruto ja deswegen, wenn sie das so richtig verstanden hatte. Sie sah ihm dabei zu, wie er das kleine Männchen ins Regal stellte und sich schließlich dem letzten Päckchen widmete. Auch dieses Mal war es ein Figürchen, dass seinen Weg noch nicht ins Regal gefunden hatte. Zwei von drei und Poppy machte eine mentale Notiz, dass das doch eine gute Quote war. Sie wollte grade etwas sagen, als Jackson sie plötzlich umarmte. Überrascht blieb sie zunächst steif, wie ein Brett sitzen, ehe sie aus ihrer Schockstarre erwachte und ihre Arme ebenfalls um seinen Körper legte und hinter seinem Rücken verschränkte. Damit hatte sie nun nicht gerechnet. Auch nicht damit, wie warm er war und dass er gut roch. Immer noch ein wenig verblüfft blieb sie sitzen, als auch diese Figur ihren Platz wechselte. „Alles gut“, meine sie nur, als er sich für seine Quasselei entschuldigte, tatsächlich erfreute es sie, war ja sonst sie diejenige, die so viel redete. „Kiri – plopp – gakure ist das auch ein Dorf? Also wegen dem Gakure? – gagakure- „, wollte sie wissen und kramte einen kleinen Schlüsselanhänger aus ihrem Rucksack. „Außerdem kann ich das auch. Das hier ist – Bolognese- Mokona, also echt Dave merkt dir doch mal Namen. Er ist ein – plopp - Gott“, verkündete sie und zeigte Jackson das kleine, dicke, hasenähnliche Wesen.

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zuletzt bearbeitet 21.05.2023 12:07 | nach oben springen

#8

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

04.06.2023 21:38
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Jackson konnte das Gedankenrattern von Poppy ihr ansehen und schmunzelte als sie schlussendlich ein ‚manchmal‘ von sich gab, um auf seine Frage zu antworten, ob ihr Schlafzimmer auch chaotisch war. Abkaufen tat er es ihr wirklich, ob es nur manchmal oder manchmal öfters war, konnte er jedoch nicht sagen. Gleich darauf wurden sie jedoch von Harriet unterbrochen und Poppy überreichte ihm noch schnell eine der Blind Boxen, bevor er dann auch schon nach unten verschwand und Poppy allein in seinem Reich zurückließ.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, die trotzdem zum Ende hin schneller verging als gedacht, kam er auch wieder zurück. So war es jedoch immer, wenn man etwas erledigen musste, aber eigentlich etwas anderes vor hatte. Jackson hatte Besuch in seinem Zimmer und wollte diesen nicht alleine lassen, was jedoch nicht hieß, dass er ihr nicht vertraute. So vergingen die Minuten zähflüssiger als sonst, wenn er in der Küche hieß. Doch trotzdem war er überrascht, als sie dann fertig waren, da er in seiner gefangenen Ewigkeit davon ausgegangen war, dass es noch viel länger dauern würde.
Oben wieder in seinem Zimmer angekommen, schmiss er sich neben Poppy aufs Bett, um kurz wieder runterzukommen und dann seinem Besuch zu widmen. Poppy nahm jedoch gleich an Fahrt auf und packte eine Karte aus samt dem Vorschlag, dass sie gemeinsam in eine Trampolinhalle gehen konnten. Etwas, was ihn sehr verlockte, aber auch ängstigte, da er wieder nach draußen ging, wo dies beim letzten Mal katastrophal schief gegangen war. Einzig die Ausflüge, um Alice zu treffen, hatte er sich erlaubt, da er die Blondine anders nicht hätte sehen können. Sein Vater hätte schließlich ihn nie zurück in die Nähe vom Heavens Paradise gelassen oder Alice zu den Ridern.
Da er jedoch vor Poppy cool wirken wollte, stimmte er ihrem Vorhaben zu und berichtete ihr sogar von einer Fluchtmöglichkeit, wie sie ungesehen aus der Kolonie kamen, sowie wie sie zu dem Zielort kommen würden. Entweder per Skateboard oder Motorrad. Poppy meinte dabei jedoch Inlineskates, wie sie ihm durch die eingepackten Inlineskates bewies, doch auch dies war zielführend.
„Darauf bin ich nun gespannt, wie du Dave zum Verstummen bringst.“, grinste er sie ehrlich an. Dave hatte bisher immer seinen Senf zu fast allem abgegeben, dass er mal schwieg, das konnte er sich kaum vorstellen. Allerdings kannte er sie wiederum auch noch nicht wirklich lange.

Nachdem der Plan geschmiedet war, wenn auch nicht mit sonderlich vielen Details, sondern nur das was und das wie und sonst keine Feinheiten, bestand Poppy darauf, dass er die Blind Boxen öffnete. Bei diesem Vorschlag war Jackson ganz ohne Bauchgrummeln dabei, denn in diesem Fall musste er sich keinen Ängsten stellen. Eher würde jede Box ihm eine Freude bereiten, da er neue Figuren geschenkt bekam. Meist verhielt sich Jackson durch sein Trauma erwachsener als er wirklich war. Entweder wirkte er wie ein alter Mann, der jegliche Lebensfreude verloren hatte und nur noch auf sein Ende wartete. Oder er wirkte wie jemand in seiner Midlifecrisis, der nicht wusste, wie er die Krise überstand und aus seinem Loch herauskam. Nur selten kam der schelmische und lebensfrohe fünfzehnjährige Teenager wieder durch, der er ohne die Entführung gewesen wäre. Auch wenn er oft zumindest sein altes Ich mimte, selbst wenn er sich dabei nicht so fühlte.
In diesem Moment war er jedoch wieder der normale Teenager, der sich einfach freute, eine coole Figur in der Box und den folgenden zweien vorzufinden. Nach und nach packte er alle drei Boxen auf und erklärte er dabei, welchen Fang er gemacht oder nicht gemacht hatte und erklärte dabei sogar das ein oder andere über den Charakter. Poppy wollte bei Utakata auch gleich wissen, ob Jinchuriki die Wesen waren, die die Biester in ihrem Körper hatte, wie Naruto. Jackson nickte und deutete, da er eh schon bei seinem Regal stand, auf die neun Jinchuriki.
„Ja, alle haben unterschiedliche Dämonen in sich, die alle unterschiedlich stark sind. Je nach Anzahl der Schweife, sind sie stärker oder schwächer. Gaara hat den Einschwänzigen – Ichibi – in sich. Der Ichibi heißt Shukaku. Der zweischwänzige Bijuu Nibi heißt Matatabi und war in Yugito Nii. Der Dreischwänzige Sanbi namens Isobu war in dem früheren Mizukage Yagura versiegelt. Der Vierschwänzige Yonbi namens Son Gokuu war in Roushi. Der Gobi namens Kokuou in einem Art Samurai namens Han. Danach kommt Utakata mit dem sechsschwänzigen Saiken. Der Siebenschwänzige ist Shichibi und war in Fuu. Danach kommt nur noch Killer B mit dem Hachibi Gyuuki. Killer B ist auch echt cool. Der rappt und so. Und Naruto kennst du ja schon. Er hat den mächtigsten Bijuu in sich. Kurama als den Neunschwänzigen auch Kyuubi genannt.“, erklärte er ihr und das ganze Wissen sprudelte förmlich aus ihm heraus. Er war durch und durch in diesem Gebiet ein Nerd, was man ihm auch in diesem Moment deutlich ansehen konnte. Da ihm jedoch bewusst wurde, wie er rumgenerdet hatte, wurden seine Wangen leicht rot, da er nicht wusste, wie Poppy es fand, wenn er so viel über Naruto sprach. Die Rider waren dies schon gewohnt und hörten oft einfach nur mit halbem Ohr zu, da sie ihn so von klein auf kannten und wussten, dass er einfach den Schwall an Informationen nur loswerden musste. Poppy jedoch könnte genervt sein, was ihn in diesem Moment jedoch nur nervös machte.
Nachdem er die letzte Box aufgemacht hatte, und sich schon wieder eine Figur darin befand, die er noch nicht gehabt hatte, umarmte er sie kurzerhand dankbar. Schlussendlich machte eben dies auch beide nervös, da sie beide nicht damit gerechnet hatten. Selbst Jackson nicht, der einfach im Affekt gehandelt hatte. Nach dem anfänglichen Schock legte Poppy sogar ihre Arme um ihn, wodurch er erst dann realisierte, was er getan hatte. Als sie sich voneinander lösten, legte er deswegen fachmännisch die Figur ins Regal, um sich etwas abzulenken, von dem was er getan hatte und erklärte ihr dabei, was es mit der Figur auf sich hatte. Dieses Mal entschuldigte er sich dann aber am Ende, falls er sie vollquasselte, obwohl es sie womöglich gar nicht interessierte. Poppy winkte ab, da es sie zu seinem Glück nicht störte. Stattdessen fragte sie neugierig weiter nach und wollte wissen, was es mit Kirigakure beziehungsweise dem Gakure auf sich hatte.
„Ja, Kirigakure ist auch ein Ninjadorf. Es gibt fünf große Ninjareiche und dann noch weitere kleinere. Alle haben am Ende von ihrem Namen das Gakure. Naruto kommt aus Konohagakure.“, erklärte er ihr dann und er schmunzelte immer noch wegen Daves Einwurf mit ‚Gagakure‘.
Danach holte Poppy aus ihrem Rucksack einen Schlüsselanhänger heraus und stellte ihm das Tierchen vor, welches sie ihm nun präsentierte.
„Mokona. Das kenn ich nicht, aber es sieht süß aus. Aus welchem Manga kommt es?“, wollte er nun seinerseits wissen: „Ein Gott? Wie kann ein Hase ein Gott sein? Und was für ein Gott ist es?“
Nachdem sie ihm dies erklärt hatte, schlug er dann auch vor: „Wenn du magst gehen wir noch einmal schnell in die Küche und holen uns etwas zu essen. Dann können wir im Trampolinpark was essen. Und dann können wir auch losgehen, so haben wir länger etwas davon.“
Schließlich musste er zumindest vor dem Abendessen wieder zuhause sein, damit die Rider nicht herausfanden, dass er unterwegs gewesen war.

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#9

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

08.06.2023 23:04
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Generell war es doch eigentlich egal, ob ihre Zimmer unordentlich waren, sie waren eben Teenager, gehörte das nicht irgendwie dazu? Zumindest hatte ihre Mutter da auch nie groß einen Aufriss drum gemacht und Jacksons Eltern schienen sich ebenfalls nicht groß daran zu stören. Die Blondine sah ihm nach, als er nach erneuter Aufforderung aus dem Zimmer verschwand.

Als er schließlich wieder zurückkam hatte Poppy die Zeit genutzt sich über Naruto zu informieren, zumindest ein wenig. Glücklicherweise lasen sich Manga durch den hohen Bildanteil schneller und so hatte sie es immerhin bis zum zweiten Band geschafft. Nicht weit, aber ein gutes Stück. Sie war ein wenig überrascht, als er sich neben sie auf das Bett fallen ließ und bemerkte kaum, dass sie leicht errötete. Stattdessen stand sie auf und räumte den Comic ordentlich wieder an seinen Platz. Sie war nun einmal nicht zum Lesen hier, sondern weil sie etwas man ihm unternehmen wollte. Also packte sie die Karte aus, die sie mitgebracht hatte und erklärte ihm, was sie vorhatte. Dass Jackson nur zustimmte mit ihr zu kommen, weil er ihr imponieren wollte, wusste sie nicht. Auch ahnte sie nicht, wie sehr er mit sich zu kämpfen hatte, von seiner Vergangenheit oder auch warum ihm der Alltag oft einfach zu anstrengend war, darüber hatte sie bisher nicht gesprochen. Stattdessen schlug er sogar vor, dass sie das Motorrad nehmen konnte, was wiederum Poppy zu heikel war, weswegen sie ihre Skates rausholte. „Oh, -plopp- wirst du schon sehen“, versicherte sie, als er ihr erklärte, dass er gerne sehen wollte, wie sie ihr Tourette zum Verstummen brachte. Immer wenn sie skatete oder tanzte, schien Dave in eine Art magischen Schlaf zu verfallen, es war einer der wenigen Moment in denen sich Poppy fühlte, wie die meisten Mädchen ihres Alters. Normal.

Bevor sie jedoch loskonnte, musste die Blind Boxen geöffnet werden. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen beobachtete sie Jackson dabei, wie er jede der kleinen Päckchen öffnete und ihr ein wenig etwas über den jeweiligen Charakter erzählte. So erfuhr sie von den Jinchūriki, ihren Dämonen und den verschiedenen Dörfern. Und wenn sie ehrlich war, klang es wirklich nach einer sehr spannenden und abwechslungsreichen Geschichte, vielleichte sollte sie ihn wirklich bitten ihr die Serie zu leihen. Es störte sie gar nicht, dass er sie gerade zutextete, tatsächlich freute es sie, dass der Jüngere sein Hobby mit ihr teilte. Außerdem sah sie so eine ganz andere Seite von ihm, eine die zum ersten Mal wirklich genauso jung wirkte, wie er war. Seine Augen leuchteten förmlich und sie war so verwundert über seinen Stimmungswechseln, dass sie zunächst gar nicht registrierte, wie er sich auf sie zu bewegte, bis er sie schließlich umarmte. Vorsichtig, als hätte sie Angst ihn zu zerbrechen, erwiderte sie die Geste. Danach entstand eine etwas eigenartige Pause und dieses Mal bemerkte die kleine Blondine doch sehr deutlich, dass sie rot angelaufen sein musste. Selbst Jackson schien ein wenig verlegen, keiner von beiden sprach das Thema jedoch weiter an, stattdessen stellte der Andere die Figur ins Regal und Poppy kramte ihren kleinen Mokona-Anhänger hervor. „Er kommt aus -plopp- Magic Knight Rayearth. Einem -räusper- Magical Girl Manga“, sie sah erneut ein wenig verlegen aus, weil Jackson so als Junge bestimmt kein Interesse an so einem Mädchenkram hatte. „Ich weiß nicht, er hat jedenfalls in dem Manga die Erde und eine Welt namens Cephiro kreiert, weil eben nicht alle Menschen auf der Erde -räusper- glücklich waren. Und für einen Gott macht er -kitty kitty- nur Mist“, sie lachte, es gab die Stelle im Manga, wo er in einem Büro alle Blätter durch die Gegend warf. „Dann gibt es noch -plopp- das Manga Tsubasa Reservoir Chronicle, da -plopp- gibt es sogar zwei, einen Schwarzen und einen Weißen, sie dienen – plopp plopp- als -Bolognese - Kommunikationsmedium zwischen den Welten“, erklärte sie, während sie das kleine Tierchen wieder wegsteckte. Auf die Frage, ob sie sich noch etwas aus der Küche holen sollte, nickte sie, ein wenig hatte sie ebenfalls dabei, doch ob das reichen würde, war fraglich. „Etwas zu trinken, wäre -nass- ja das auch, aber ganz gut“, fügte sie hinzu.

Leise huschten sie in die Küchen und versorgten sich mit den nötigen Vorräten, ehe sie zum Beet der Rider schlenderten. In der Nähe des Zauns, hinter ein paar Büschen befand sich ein kleines Loch, verdeckt durch ein Brett, durch das sie die Kolonie zu verließen. Poppy schlüpfte als ersten hindurch und wartete auf Jackson, der ein wenig zu zögern schien, dann aber doch zu ihr aufschloss. Draußen zog sie die Schuhe aus und schnürte die Skates unter. Kurz darauf wehte ihr der Wind durch die Haare und sie drehte sich zu Jackson um, der auf seinem Skateboard hinter ihr herfuhr. „Das hab ich schon ewig nicht mehr gemacht“, lachte sie und drehte sie ein wenig im Kreis, fuhr dann eine Schleife um den anderen herum.

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#10

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

21.06.2023 18:04
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Schnell war ausgemacht, dass Poppy und Jackson gemeinsam zu einer alten Trampolinhalle gehen würden. Jackson müsste sich dafür rausschleichen und eigentlich hatte er Angst davor, auch wenn er sich schon gelegentlich dazu überwunden hatte, um Alice wiederzusehen. Bei Poppy ließ sein jugendliches Ego nicht zu, dass er dem Vorhaben nicht zustimmte und am Ende als Memme dastand. Zumal der Ausflug unterhaltsam klang. Ein weiteres Mal würde sicherlich nicht so etwas wie beim letzten Mal passieren. Dazu müsste er schon ein zu schlechtes Karma in seinen jungen Jahren haben und er wüsste nicht, wie er sich das angesammelt haben könnte. So hoffte er, dass einfach alles gut ging und niemand von den Ridern mitbekam, dass er und Poppy außerhalb unterwegs waren. Nervös war er trotzdem, doch so wie er seinen Kummer und seine Schuldgefühlte vor allem mit einem Lächeln versteckte, tat er dies nun auch mit seiner Angst.

Bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzten, bestand Poppy darauf, dass er die Blind Boxen öffnete und dies ließ er sich nicht zwei Mal sagen. Er brannte regelrecht darauf, endlich zu erfahren, welche Figuren sich in den Boxen versteckten und er hatte tatsächlich das Glück und bekam zwei neue Figuren dazu, die er noch nicht in seiner Sammlung hatte.
Vor Freude umarmte Jackson Poppy dann einfach, wodurch beide gleich darauf schweigend und verlegen voreinander standen und stumm beschlossen, das Thema einfach nicht anzusprechen.
Poppy lenkte ab, in dem sie einen Schlüsselanhänger hervorkramte und ihm auf seine Nachfragte hin erklärte, was es mit dem Tierchen auf sich hatte. Sie erzählte, aus welchem Manga es kam und wie das knuffige Wesen ein Gott sein konnte. Ebenso berichtete sie von weiteren Wesen wie Mokona und Jackson hörte aufmerksam zu. Interessant klang das schon, nur wusste er nicht, ob so ein Magical Girl Manga sein Ding wäre. Er war zwischen Bikern aufgewachsen und liebte daher Motorräder, kühles Bier, Kämpfe und heimlich Kippen. Sowie er ausgerechnet in seiner Gefangenschaft auch noch angefangen hatte sich für Mädchen zu interessieren. Girly Zeug hatte ihn daher noch nie interessiert, außer Backen zählte mit dazu. Auch wenn er das eher nur aufgrund seiner Koloniepflichten tat und nicht als Hobby.
Trotzdem wollte er dann von Poppy wissen, ob sie das Manga zuhause hatte: „Hast du den Manga zuhause? Das ist zwar wahrscheinlich nicht so mein Ding, aber reingucken würde ich trotzdem mal wollen.“
Am besten bei Poppy zuhause, sodass keiner der anderen Rider sah, wie er so einen Manga bei sich im Zimmer flacken hatte. Aber diese Tatsache wollte er nicht unter die Nase reiben, da er es komisch fand zu sagen, dass es möglichweise peinlich war den Manga zu lesen.
Gleich darauf schlug Jackson vor, dass sie in die Küche gehen konnten, um sich etwas zu essen holen konnten, damit sie im Trampolinpark ein Mittagessen hatten. Poppy warf ein, dass etwas zu Trinken auch gut war und er nickte zustimmend. Schnell huschten und vor allem leise huschten sie in die Küche, Jackson dabei mit dem Skateboard unter dem Arm und einen kleinen Rucksack auf dem Rücken, in dem sich eine Pistole befand. An seiner Hüfte unter der Kutte, die natürlich nicht fehlen durfte, war ein Dolch versteckt. Hätte man die Teenager allein so gesehen, hätte jeder Erwachsene gewusst, dass sie etwas ausheckten, doch zu ihrem Glück waren alle beschäftigt und gingen außerhalb vom Clubhaus ihren Tätigkeiten nach. Direkt in der Küche führte eine Türe zu einem kleinen Vorratslager, aus dem Jackson ihnen beiden zwei Wasserflaschen holte. In der Küche lag auf einem kleinen Tablet ein Stapel Sandwiches für die Rider, die später aufstanden und somit noch nicht gefrühstückt hatten. Auch davon packten sie welche ein, in Brotzeitboxen, die Jackson aus den Schränken holte.
Dann führte er Poppy zu den Beeten. In der Nähe der Beeten waren ein paar Büsche und Bäume, die den Zaun verdeckten, wo sich ein kleines Loch befand, das von einem Brett verdeckt war. Alle Teenager der Rider wussten von dem Loch und nutzten es gelegentlich, um aus der Kolonie auszubüxen. Die Erwachsenen hatten bis heute davon keine Ahnung, ansonsten hätten sie es schon längst geflickt, sodass die Kinder nicht mehr hinauskonnten. Vor allem nach der letzten Tragödie hätten alle Rider dafür gesorgt, dass so ein Schlupfloch nicht mehr existierte.
Auch wenn er normalerweise nicht zuerst eine Frau hinten den Zaun gelassen hätte, falls da doch ein Untoter in der Nähe stand, den sie nicht hinter dem Zaun hören konnten, so schob er lieber das Brett zur Seite, damit Poppy durchkam. Da sie ihn auf der anderen Seite nicht sah, atmete er tief durch und bückte sich erst dann, um ihr zu folgen. Dann stellte er das Brett wieder davor, sodass es wieder verborgen war.
Ein paar Meter mussten sie wieder durch Büsche stampfen, dann kamen sie bei einer Straße an. Poppy zog ihre Skates an, während Jackson ein Schauer über den Rücken fuhr. Würde er der Straße folgen, würde er innerhalb von einer Minute zu der Stelle kommen, wo er aus Versehen den Freund von Cat erschossen hatte, wodurch alles losgegangen war. Dann fuhr Poppy zum Glück los und er sprang auf sein Board, um ihr zu folgen. Als sie sich zu ihm umdrehte und anlächelte, erwiderte er das Lächeln, auch wenn ihm in diesem Moment absolut nicht dazu zumute war. Er wollte lieber innerlich weinen und sich in seinem Zimmer verkriechen, anstatt am Ende noch irgendeinen Mist anzustellen. Aber er hatte zugesagt und er baute einfach darauf, dass alles gut und der Tag lustig werden würde.
„Ich auch…“, gab er auf ihre Aussage zurück, dass sie das ewig nicht mehr gemacht hatte. Bis auf die paar Male, wo er Alice getroffen hatte, ist er nicht mehr allein nach draußen gegangen. Stets war er in Begleitung von anderen außerhalb und da auch nur, damit sie zusammen zu den anderen Kolonien fuhren. Mit dem Skateboard war er zwar stets innerhalb der Rider und dem Cottage unterwegs – in Balar ging das nicht, da war der Boden zu uneben, außer in der Burg – doch außerhalb hatte er seit einem Jahr nicht mehr geskatet. Früher war er sogar in seinem jugendlichen Leichtsinn manchmal zu einem kleinen Skatepark in der Nähe abgedüst, um dort ein paar Tricks auf den Rampen zu lernen. Nun jedoch hatte er sogar fast schon vergessen, dass ihm das früher Spaß gemacht hatte.
Schneller als gedacht kamen sie dann in der Trampolinhalle an. Die Rider säuberten zum Glück immer die Gegend, sodass die Untoten nicht zu Nahe zum Clubhaus kamen, doch trotzdem waren immer noch genug Untote unterwegs. Auch wenn sich diese Viecher langsam bewegten, so hatte er oft das Gefühl, dass wenn man einen tötete, dass innerhalb von wenigen Minuten schon der nächste wieder da war. Vor allem in Städten. Doch so, als hätte er Recht mit seinem Karma gehabt, so begegneten sie keinen Untoten. Er hatte nicht einmal einen zu Gesicht bekommen, worüber er wahnsinnig froh war.
Trotzdem sah er dann unruhig zu der großen Türe, die die Beiden von den Trampolinen trennten. Die Fenster lagen alle so hoch, sodass man nicht hineinsehen konnte, wodurch sie beide nicht wussten, ob darin Untote oder gar eine kleine Horde lauerte. Oft genug hatte er von den Bikern gehört, dass sie in verschiedensten Gebäuden plötzlich massig Untote gefunden hatten. Allerdings waren dies auch eher Orte, wo es Narhungsmittel, Kleidung und Waffen gegeben hatte, oder wo man gut viele Menschen hatte unterbringen können. Geholfen hatte es den Menschen nicht und sie waren bis zum Zeitpunkt, wo die Türe zu dem Gebäude geöffnet wurde, darin gefangen gewesen. Allerdings ging er auch nicht davon aus, dass in der Trampolinhalle viele Untote sein würden.
„Denkst du, wenn ich eine Räuberleiter mache, dass du durch die Fenster da oben reingucken kannst, sodass wir wissen, ob Untote da drinnen sind?“, fragte er dann und deutete hoch zu den Fenstern, die sich zwei bis drei Meter über den Boden befanden. Er war zwar groß, aber es dachte nicht, dass es funktionieren würde, außer Poppy bekam den Fenstersims zu fassen und zog sich kurz hoch. Eher bräuchten sie etwas, worauf sie steigen konnten. Daher sah er sich um.
„Siehst du irgendetwas, worauf wir klettern können?“, wollte er dann wissen.

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#11

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

21.06.2023 21:57
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Wie es in Jacksons Innerem aussah, davon ahnte Poppy bisher noch nichts. Sie war erst zum Cottage gekommen, da war der Zwist mit dem Heavens Paradise mehr oder minder beigelegt, wollte man es denn so nennen. Natürlich hatte sie hier und da einige Fetzen mitbekommen, immerhin hatte es alle verbündeten Kolonien betroffen, die eine mehr, die andere weniger. Dass ein von Jackson herbeigeführter Unfall allerdings der Auslöser der ganzen Geschichte gewesen war, davon hatte sie bisher keinen blassen Schimmer. Es war nicht so, dass sie nicht neugierig war, das war sie durchaus. Sehr sogar. Allerdings war sie in den letzten Monaten noch damit beschäftigt gewesen sich in ihrem neuen Zuhause und vor allem mit ihren neuen Umständen anzufreunden. Auch wenn die Siebzehnjährige grundsätzlich sehr positiv eingestellt war, so bedeutete dies nicht, dass sie die Trennung von ihrer Mutter und der Überfall nicht mitgenommen hatten. Daher tat ihr eine Ablenkung immer gut und es freute sie, dass Jackson gewillt war mit ihr zu kommen. Dahingehen kam er bei ihr genauso an, wie er das auch wollte. Wie der coole Biker, der wahrscheinlich schon auf einem Motorrad gesessen hatte, da hatte er noch Windeln um. Wie sehr der Jüngere jedoch mit sich haderte, das durchschaute sie bisher nicht, auch wenn sie vermutete, dass sich hinter der coolen Fassade noch eine andere Seite von Jackson versteckte.

Bevor sie sich jedoch auf den Weg machten, öffnete Jackson noch die von ihr mitgebrachten Blind Boxen und beförderte einige Figuren zu Tage, die noch nicht den Weg in sein Regal gefunden hatten. Zum Dank umarmte er sie, was zunächst zu einer unangenehmen Pause führte, ehe Poppy ihm von Mokona erzählte, der immer mit ihr reiste, wenn sie unterwegs war. Was diese Dinge anging war sie eben ganz ein Mädchen, mit pastellfarbener Kleidung, Make-up, hunderter niedlicher Dinge um sie herum und dem ganzen Magical Girl Kram. Vom Sailor Moon, über Magic Knight Rayearth bis hin zu Slayers hatte sie die ganze Bandbreite der alten Shojo-Manga erneut zusammengesammelt und das in so kurzer Zeit. Somit war sie alles in allem das genaue Gegenteil von Jackson. „Jepp, erst vor kurzem – plopp – wiedergefunden. Genauso, wie mein Lieblingsbuch“, grinste sie übers ganze Gesicht. Howl`s moving Castle hatte ihr bereits ihre Mutter vorgelesen und er sollte doch etwas heißen, dass im Jahr ihrer Geburt dann schließlich ein Film dazu herausgekommen war. Dass Howl ihr absoluter Traummann war, würde sie Jackson aber ganz sicher nicht auf die Nase binden. Oh, wenn sie erst einmal wieder einen DVD-Player ergattert hatte, dann würde sie den Film jeden Abend vor dem Schlafengehen schauen, nur um jedes Mal kichernd auf dem Bett herumzurollen, wenn Howl zum ersten Mal auf Sophie traf, ihr den Arm um die Schulter legte und sagte - Da bist du ja!
Jetzt stand aber erst ihr Ausflug auf dem Plan und die beiden machten zunächst einen kleinen Umweg in die Küche, wo sie sich ein wenig Proviant einpackten. In Poppys Rucksack warteten zwar ebenfalls etwas zu Trinken und Kekse, doch war sie sich nicht sicher, ob das wirklich reichen würde. Jackson führte sie vorbei an den Beeten bis hin zu einem kleinen Loch im Zaun, durch das sie auf die Straße kamen. Ein wenig mulmig fand Poppys das Loch ja schon, wenn jemand davon erfuhr, war es ein Leichtes darüber in die Kolonie zu kommen, doch sie verdrängte den Gedanken und stapfte mit ihrem Begleiter statdessen durch ein paar Büsche. An der Straße angekommen schnürte sie ihre Skates unter und bemerkte, wie ruhig sie wurde, sobald sich die Rollen bewegten. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht ließ sie sich den Wind durch die Haare wehen und genoss einfach nur den Augenblick. Jackson schloss mit seinem Skateboard schließlich zu ihr auf. Sie drehte Kreise um ihn herum, doch hätte sie Schwören können für einen Moment so etwas wie Sorge auf seinem Gesicht zu sehen. Dann war es auch schon wieder verschwunden.

Sie kamen schneller an der Halle an, als vermutet und Poppy schnallte die Skates ab, verstaute sie im Rucksack, eher sie ihre Schuhe wieder anzog. Jackson der schneller war sein Board wegzustecken überprüfte derweil schon einmal die Lage. Zombies waren ihnen bisher keine begegnet, aber sie wollten ihr Glück nicht herausfordern, grade in Städten wimmelte es von den Viechern. Sie folgte Jacksons Fingerzeig als dieser sich erkundigte, ob sie an eines der Fenster käme, wenn er ihr helfen würde. Die Blondine kräuselte die Nase, während sie die Wände hinaufschaute, um die Höhe abzuschätzen. Grade durch Nähen hatte sie ein sehr gutes Augenmaß. „Nein, dafür bin ich zu klein, da fehlt mindesten -kitty kitty- ein Meter wenn nicht sogar mehr“, meinte sie nur und sah sich in der Gegend um. „Da!“, sie deutete auf einen der großen Müllcontainer, die ein wenig schräg an der Seite des Gebäudes standen. Einer hatte irgendwann mal gebrannt und hatte ein versenktes Dach, der andere jedoch sah stabil aus. „Hilf mir mal“, bat sie und schob mit Jacksons Hilfe das Behältnis zu den Fenstern hinüber. Sie zuckte mit Kopf und Schulter, ein deutliches Zeichen, dass sie wieder nervös wurde, stieg dann aber auf dem riesigen Mülleimer hinauf. Jack machte schließlich eine Räuberleiter und Poppy bekam das Fenster gerade so zu fassen. „Mist“, fluchte sie und stützte sich an der Wand ab, ehe sie einen entschuldigenden Blick zu Jack hinunterwarf. „Du musst meine Beine halten“, sagte sie und trat schließlich aus seinen dargebotenen Händen hinaus auf seine Schultern. So bekam sie den Simms des Fensters schließlich vernünftig zu fassen, ohne daran zu denken, dass Jackson unter ihr nun einen hervorragenden Blick unter ihren viel zu großen Pulli hatte, der eben ein Stück abstand. Sie zog sich hoch und spähte hinein. „Ich seh nichts“, rief sie nach unten, drückte dann aber gegen das Fenster, welches nachgab. „Huch, einfach“, sie fischte einen Stein aus der bröckeligen Mauer und warf ihn hindurch. Er flog, traf irgendwas, es schepperte und Poppy wartete……doch nichts passierte! „Sieht sicher aus“, meinte sie nur. „Kannst du mir runterhelfen?“, bat sie und klettere langsam so, dass sie erst auf seinen Schultern saß und schließlich hinter ihm stand.

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#12

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

25.06.2023 20:08
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Innerhalb kürzester Zeit kamen die beiden Teenager bei der Trampolinhalle an. Jackson hatte nach einigen Minuten der Fahrt dann auch seine Sorgen vergessen und genoss es einfach über den Asphalt zu brettern. Vor allem da ihnen absolut keine Untoten begegneten, weckte seinen Leichtsinn und er vergaß die Schrecken des vergangenen Jahres. Vor der Halle wurde sein Bauch dann auch wieder etwas mulmig, ansehen ließ er sich dies jedoch nicht. Sie mussten einfach nur schlau vorgehen und überprüfen, ob alles sicher war. Dann würde sich auch schon keine nächste Tragödie in seinem Leben abspielen. Aus diesem Grund schlug er vor, dass sie irgendwie zu dem Fenster oben kamen, sodass Poppy durch eine Räuberleiter hindurchschauen konnte, um so zu überprüfen, ob die Luft rein war.
Poppy gab zurück, dass sie zu klein dafür war, selbst mit seiner Hilfe, würde sie es nicht nach oben schaffen. Allerdings ließ dies sie nicht unterkriegen und sie fand gleich darauf die Lösung in Form von einen Müllcontainer, auf den sie sich stellen konnten, sodass Jackson dort Poppy hochheben und sie in das Gebäude hineinsehen konnte.
Wie sie ihn gebeten hatte, half er ihr dann den Müllcontainer unter das Fenster zu rollen. Da der Container bei jeder Unebenheit laut klapperte, sah sich Jackson nach jedem dieser Geräusche schnell um, doch weiterhin blieben die Untoten von ihnen fern. Entweder hatten sie tatsächlich Glück oder die Untoten hatten sich irgendwo in der Stadt zu einer Horde zusammengerottet und würde bald bei ihnen auftauchen. Jackson betete, dass er endlich mal wieder einfach nur Glück hatte und diese Leichtsinnigkeit nicht schon wieder etwas lostreten würde.
Nachdem Poppy auf den Container kletterte, ließ Jackson nicht lange auf sich warten und war ebenso schnell oben. Zumal er durch seine deutlich größere Körpergröße viel leichter hinaufkam als Poppy, die gut einen Kopf kleiner war als er. Dann ging er in die Hocke und machte eine Räuberleiter, sodass Poppy auf seine Schultern steigen konnte. Gerade als er mit den Händen ihre Fußgelenke festhalten wollte, sodass sie einen stabileren Stand hatte, fluchte sie und bat ihn um eben dies, weswegen er dies auch gleichtat.
Gleichzeitig sah er nach oben, indem er seinen Kopf in den Nacken legte und bereute es sofort. Er hatte eigentlich nur nachsehen wollen, weswegen Poppy geflucht hatte, hatte aber stattdessen bemerkt, dass er so nicht nur ihre enganliegende Hot Pants sehen konnte, die sie unter den viel zu großen Pulli trug, sodass er sich nicht mehr vorstellen musste, wie ihr Hintern aussah. Doch als wäre dies nicht genug konnte er ihr auch hervorragend unter den Pulli sehen und somit ihre Unterwäsche. Das Blut schoss ihm erst in den Kopf und dann woanders hin. Aber er konnte nichts anderes machen als dazustehen, sodass Poppy nicht herunterfiel. Sofort senkte er den Blick mit hochrotem Kopf und fokussierte sich darauf, dass er sicher dastand, ohne zu schwanken. Was Poppy über ihm tat, blendete er aus und konzentrierte sich ganz auf die langweilige Mauer vor ihm und versuchte an Sachen zu denken, die ihn von den Bildern von engen Shorts und BHs ablenkte. Doch es half nichts und ein leiser Fluch kam über Jacksons Lippe: „Shit!“
Ihm war das mehr als unangenehm und er hatte absolut keine Ahnung, wie er in der Situation reagieren sollte. Genau in dem Moment hörte er, wie Poppy ihn darum bat, dass er ihr runterhelfen sollte. Leicht bekam er Panik, da er nicht wusste, ob Poppy seine Erektion auffallen würde, auch wenn er wie meist immer eine weite Hose und ein schlabberiges Shirt trug, was alles verdeckte.
„Halt dich an der Wand fest.“, meinte er zu ihr und ließ dann, als er sah, wie sie sich mit den Händen abstütze, ihre Beine los, sodass sie sich an seinen Händen festhalten konnte, um sicher herunterzuklettern. Dabei ging er dann auch vorsichtig und langsam in die Hocke und vermied jeglichen weiteren Blick nach oben, selbst als er nachgesehen hatte, ob sie sich an der Wand festhielt. So verlockend sonst so ein Blick gewesen wäre, war es ihm einfach nur unangenehm mit Ständer herumzulaufen und zu spannen, wo sie sich eigentlich noch nicht sonderlich gut kannten.
Kaum hatte Poppy die Füße auf den Boden abgesetzt, drehte Jackson sich um und kletterte vom Container. Oben auf dem Müllcontainer standen sie dicht beieinander, unten konnte er wenigstens etwas Abstand zwischen sie bringen, sodass sie vielleicht nicht sofort seinen hochroten Kopf sah oder wenn sie tiefer blickte, womöglich doch seine Erektion. Kurz schielte er hinab, doch seine Klamotten verbargen alles.
„Geh du vor, ich weiß nicht wo lang. Bin dann deine Rückendeckung!“, meinte er dann und hoffte sie spielte da mit, sodass sie nicht merkte, dass er nun doch etwas holpriger lief als zuvor.

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#13

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

25.06.2023 22:23
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Poppy genoss die Stille in ihrem Kopf, sobald sie auf ihren Skates stand. Kein Zucken, keine Kratzen in der Kehle, das den Tick ankündigte. Es waren diese kurzen Abschnitte, in denen sie einfach ein ganz normales Mädchen sein durfte. Und grade heute kam sie sich noch einmal normaler vor, denn sie war mit einem Freund unterwegs. Und auch, wenn die Welt um sie herum vielleicht nicht mehr ganz so normal war, wie früher, so versuchten sie sich dennoch ein Stück Kindheit zu bewahren. Dass ihnen keine Untoten über den Weg krauchten unterstütze den Eindruck noch einmal zusätzlich. So musste es früher gewesen sein, dachte Poppy als sie ihre Kreise um Jackson zog. Man lernte sich kennen, man verabredete sich und unternahm irgendetwas Lustiges. Kino. Schwimmengehen. Oft hatte ihre Mutter ihr von ihrer Jugend erzählt, eben von der Zeit als sie ungefähr in Poppys Alter gewesen war. Und vor allem davon, wie sie den Vater der Blondine kennengelernt hatte. Sie hatte im falschen Kurs an der Uni gesessen, das Gebäude war vollkommen unübersichtlich gewesen und Ava, die damals noch Avangeline Moore geheißen hatte, war an ihrem ersten Tag ein nervöses Wrack gewesen. Poppys Vater, damals bereits in seinem vierten Semester Meeresbiologie, hatte sie schließlich zu ihrem eigenen Kurs gebracht. Literatur. Noch bevor er sich zurück zu seinem eigenen Saal gemacht hatte, hatte er sie gefragt, ob sie abends mit ihm was Trinken gehen wollte. Die Siebzehnjährige konnte sich noch genau an den Gesichtsausdruck ihrer Mutter erinnern, während diese erzählt hatte. An diesen verträumten Blick. Poppy hatte damals das Gefühl ihre Mutter sei plötzlich jünger geworden, ihre ganze Art war verändert und sie hatte über Poppys Vater erzählt, wie über einen Superstar auf der Bühne. Sich so zu verlieben war etwas, was auch die Blondine sich wünschte. Irgendwann einmal. Sie fuhr an Jackson vorbei und drehte sich zu ihm hin, sodass sie rückwärtsfuhr, breitete die Arme aus und schloss für einen Moment die Augen. So konnte bleiben. Als sie sie wieder öffnete nahm der Jüngere grade Schwung und sie musste zugeben, dass er doch ziemlich lässig aussah.

Sie kamen schneller als gedacht an der Halle an und mussten zunächst die Lage checken. Immerhin wäre es purer Leichtsinn würden sie einfach in das Gebäude spazieren, ohne vorher sicher zu sein, dass sich keine Zombies darin befanden. Jackson schlug vor durch eines der oberen Fenster zu spähen und bot direkt an ihr hochzuhelfen. Poppy jedoch stellte direkt klar, dass dies nichts bringen würde, war sie selbst mit seiner Hilfe viel zu klein, als dass sie das Fenster erreichen konnte. Also schoben sie einen in der Nähe befindlichen Müllcontainer an die Hauswand, der zwar nicht viel, aber dennoch Lärm machte. Sie warteten einen Moment, ein Zombie kam jedoch nicht um die Ecke. Poppy versuchte keinen Gedanken daran zu verschwenden, wo die nun sein mochten, sie war einfach froh, dass sie sich nicht in der Ecke der Stadt aufhielten und hoffte, dass dies auch so blieb. Zusammen nutzten sie schließlich den Container als Erhöhung und Jack bot ihr erneut an sie mit einer Räuberleiter in die Höhe zu befördern. Beinahe hätte dies auch geklappt, immerhin war Jackson für sein Alter schon ordentlich groß, aber die Blondine eben überdurchschnittlich klein für jemanden, der in wenigen Wochen ebenfalls zu den Erwachsenen gehören würde. Ob Jack wohl Lust hatte ihren Achtzehnten mit ihr zu feiern? Während Poppy schließlich auf die Schultern des Jüngeren stieg, um einen Besseren Einblick in die Halle zubekommen und herauszufinden ob darin eine Gefahr lauerte, bekam sie von seinen Schwierigkeiten unter ihr nichts mit. Tatsächlich ahnte Poppy nicht einmal, dass man ihr komplett unter den Hoodie gucken konnte und dass sie Jack dadurch ordentlich in die Bredouille brachte. Als sie schließlich sicher war, dass keine böse Überraschung darin lauern würde, bat sie ihn ihr wieder hinunterzuhelfen. „Ok“, meinte sie nur und hielt sich, wie sie aufgefordert hatte, an der Wand fest. Kaum hatte sie beide Füße auf dem Container abgestellt war Jackson bereits heruntergeklettert, was die Ältere mit einem fragenden Blick zurückließ. Hatte sie was gemacht? Sie setzte sich zunächst auf den Container um vernünftig wieder auf den Boden zu kommen und sich nicht noch vor dem Betreten der Halle was zu verstauchen. War es ihr nur so, oder wich Jack ihrem Blick aus. „Alles okay?“, erkundigte sie sich und legte den Kopf schief. „Du bist – plopp - ganz rot“, stellte sie fest, nickte dann aber als er sie bat vorzugehen. Nun gut, vielleicht war ihm nur warm, er hatte sie ja immerhin gerade getragen und so unglaublich leicht war sie nun auch nicht. Sie ging um die Halle herum zur Vordertür, die jedoch vollkommen verzogen war. „Hmm“, brummte sie und tappste weiter, immer darauf bedacht kein Geräusch zu machen. Einem Untoten begegneten sie allerdings nicht. Die Seitentür ließ sich schließlich öffnen und die beiden betraten das Center. Zu ihrer Linken gab es einen Dodgeball-Bereich, bei dem die Bälle aus dem Regal gefallen waren. Rechts die Kassen. Vor ihnen erstreckte ich ein Foam Pit, sowie in den Boden eingelassen Trampoline verschiedener Größen. Zwei waren kaputt, die anderen sahen aber durchaus stabil aus. Selbst der Ninja-Parkour an dem man sich hängen konnte war noch vollkommen intakt. In der zweiten Etage gab es einen Essbereich, sowie nicht mehr funktionstüchtige Massagesessel. Poppy legte ihren Rucksack ab, zog ihre Schuhe aus und betrat langsam eines der Trampoline. Vorsichtig schwankte sie darauf ein wenig, ehe sie zum Sprung ansetzte. Die Federn knarzten durch die lange Nicht-Benutzung hielten aber fest. Sie lächelte, griff nach einem der Foam-Blöcke die neben das Trampolin gefallen waren und warf Jack damit ab.

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zuletzt bearbeitet 03.08.2023 18:41 | nach oben springen

#14

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

01.08.2023 21:56
Gelöschtes Mitglied
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Schnell war Poppy auf Jacksons Schultern, um die Lage in der Trampolinhalle auszuspähen und ebenso schnell war sie wieder unten. Allerdings hatte diese kurze Zeit gereicht, um Jackson in absolute Verlegenheit zu bringen. Denn auch wenn es Poppy nicht bewusst war, hatte er von seinem Standpunkt aus einen guten Blick unter ihren Pulli gehabt, weswegen er hochrot im Gesicht war und sich zudem etwas in seiner Hose geregt hatte. Jackson wollte absolut nicht, dass Poppy herausbekam, dass er ihre Unterwäsche gesehen hatte und so darauf reagierte. Deswegen wandte er sich schnell ab, als sie wieder von seinen Schultern war, und er kletterte vom Container herab, um etwas mehr Abstand zwischen sie beide zu bringen.
Hätte er keinen Ständer hätte er eigentlich auch Poppy vom Container heruntergeholfen, da sie durch ihre recht zierliche Größe nicht so einfach hinab kam wie er. Doch so wollte er jeden möglichen Körperkontakt zu ihr meiden. Nicht dass sich ihre Körper berührten, während er ihr hinabhalf, und sie seine Erektion spüren konnte.
Allerdings merkte Poppy trotzdem, dass irgendetwas war und wollte natürlich wissen, ob alles ok war. Schnell nickte er, drehte seinen roten Kopf aber schnell weg, sodass sie ihm nicht noch im Gesicht ablesen konnte, dass sehr wohl etwas war. Doch wie es sein Karma so wollte, hatte sie es schon bemerkt und sprach ihn genau auf seien Gesichtsröte an, die sich aufgrund der Feststellung natürlich nicht verbesserte.
„War nur anstrengender als gedacht…“, nuschelte er und sah sie dann mit großen Augen an und kratzte sich verlegen am Kopf. Dann fiel ihm ein, dass Mädchen so etwas wohl auch in den falschen Hals bekommen konnten, weswegen er herumstammelte: „Also nicht… nicht weil du schwer bis oder sowas…“
Auch wenn es ihm peinlich war, so zu tun als wäre er ein Schwächling, so war ihm das lieber als wenn sie wusste, dass er wegen ihr einen Ständer hatte, da er ihr unter den Pulli hatte gucken können. Oder sie stempelte ihn als perversen Spanner ab. Lieber war er ein Schwächling. Das konnte er wenigstens noch mit seiner Gefangenschaft erklären, auch wenn er wiederum dieses Thema auch nicht aufkommen lassen wollte. Dass Poppy von der ganzen Geschichte noch gar nichts wusste, dass ahnte er jedoch auch nicht.
Schnell versuchte er von dem Thema abzulenken, indem er vorschlug, dass sie vorging, was sie zu seinem Glück auch tat. Poppy ging um das Gebäude herum zur Vordertür und Jackson dackelte ihr treudoof hinterher und versuchte sich wieder einzukriegen. Als sie um das letzte Eck gingen, konnte er dann auch wieder zum Glück normal laufen und musste sich keine Gedanken um eventuelle Peinlichkeiten mehr machen. Trotzdem musste er eisern das Bild von Poppys Brüsten im BH oder der deutlichen Rundungen ihres Arsches in der knappen Hotpant aus seinem Kopf verbannen. Was nicht sonderlich gut funktionierte, aber wenigstens ihm nur noch die Röte immer wieder ins Gesicht triebt, aber nicht mehr zu einer erneuten Erektion führte.
Die Vordertüre war jedoch komplett verzogen, weswegen sie nicht durch diese hineinkommen konnten. Bei der Seitentüre hatten sie jedoch mehr Glück und sie schlüpften durch die Türe rein in das Gebäude. Jackson hörte sofort in die Stille, um im Fall der Fälle einen oder mehrere Untote sofort erspähen zu können. Doch weiterhin blieb es still und scheinbar befanden sich tatsächlich keine Untoten in der Halle. Etwas Glück war Jackson also doch noch gegönnt.
Dann sah er sich um und seine Augen wurden vor Freude größer. Vor allem der Ninja-Parkour faszinierte ihn. Auch wenn er nicht mehr so viel auf den Rippen hatte, so war er weiterhin sportlich und würde gerne sich selbst herausfordern, indem er den Parkour machte. Poppy legte dabei ihren Rucksack ab und zog ihre Schuhe aus. Jackson tat es ihr nach. Er legte sein Skateboard auf den Boden, holte den Rucksack vom Rücken und legte ihn neben das Board und schlüpfte dann aus seinen Schuhen. Hin und hergerissen war er jedoch, was seine Kutte betraf. Sie würden viel herumturnen und dadurch wahrscheinlich auch schwitzen. Aber wie jeder Biker liebte er das Teil, weswegen er es nur ungern auszog. Schlussendlich landete sein Pulli samt der Kutte auf den Boden. Der Pulli zerknüllt, die Kutte feinsäuberlich darauf abgelegt.
Gerade als er sich zu Poppy umdrehen wollte, die schon einmal zu den Trampolinen vorgegangen war, hörte er ein Quietschen und er drehte sich hastig in die Richtung des Geräusches um. Nur um Poppy auf dem Trampolin zu erblicken und wie sie ihm prompt einen Foam-Block entgegen warf, der ihn unerwartet traf. Verdutzt sah er sie an, dann lachte er, hob den Block auf und warf ihn zurück. In der Zeit sprintete er dann auch zu ihr auf das Trampolin und sprang ebenfalls auf und ab. Dann griff er nach einem weiteren Block, um nun ebenfalls einen Angriff zu starten.

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#15

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

04.08.2023 23:02
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Das Ausspähen der Halle war einfacher als gedacht, zumindest für Poppy, die oben auf Jacksons Schultern nicht mitbekam, welche Probleme ihr Outfit unter ihr verursachte. Vielleicht war dies auch ganz gut so, denn hätte sie gewusst, dass Jack in dieser Position an ihrer Shorts vorbei bis hin zu ihrem BH sehen konnte, wäre sie wahrscheinlich vor Scham im nächsten Erdloch verschwunden. Auch wenn es eines dieser Modelle war, die eigentlich zum Zeigen gedacht waren. Noch auf ihrer Fahr zur Kolonie der Rider hatte sie sich gefragt, was heute Morgen eigentlich in sie gefahren war, ausgerechnet den anzuziehen, war er für das, was sie vorhatte, doch völlig unpassend. Immerhin war sie mit der Intention gefahren, dass sie Jackson fragen wollte, ob er mit ihr zur Trampolinhalle kam. Zum Springen. Ein Sport-BH wäre da sicher die bessere Wahl gewesen. Und dann hatte sich doch mit dem blauen Spitzen-BH mit den kleinen rosa Blümchen im Wagen gesessen. Als hätte ihr Hirn einfach beschlossen kurz auszuschalten. Schließlich hatte sie einfach alles auf Dave geschoben. Dann auf die Aufregung. Und kam hatte sie vor der Tür gestanden das Ganze einfach vergessen. Wer ging schon davon aus, dass der Typ, mit dem man sich traf seinen BH sehen konnte? Wenn Poppy fünf Minuten weitergedachte hätte, wahrscheinlich jeder der mal ein Teenager gewesen war. Nun stand sie aber auf seinen Schultern und dachte überhaupt nicht über ihre Unterwäsche nach, sondern kontrollierte, ob die Luft in der Halle rein war. Als sie sicher war, dass ihnen nicht geschehen würde, kletterte sie von Jacks Schultern herunter, der sich kurz darauf mehr oder minder verpisste und die Blondine ein wenig irritiert zurückließ. Er war ziemlich rot und wie Poppy nun einmal so war, harkte sie eben auch direkt nach. Nicht, dass sie ihm irgendwelche Umstände bereitet hatte. Das hatte sie nämlich absolut nicht gewollt. „Sorry“, murmelte sie, als er erwiderte, dass es anstrengender gewesen war, als angenommen. Nickte dann aber, als er hinzufügte, dass es nicht an ihrem Gewicht gelegen hatte. Das war tatsächlich ihre Befürchtung gewesen und um ihre Nase tauchte ein Hauch rosa auf. Hätte sie gewusst, was gerade in Jacksons Kopf vor sich ging, hätte sie ihm gesagt, dass sie ihn keinesfalls für einen Schwächling hielt. Dass er nicht ganz so fit war, wie man sein sollte, das hatte selbst sie mitbekommen und das war es, was sie hinter seiner Aussage vermutete. Zusammen suchten sie sich einen Weg in die Halle hinein. Die Vordertür war vollkommen verzogen, doch der Seiteneingang ließ sich öffnen. Von innen verriegelte Poppy die Tür, so, dass sie selbst schnell rauskamen, nur nichts zu ihnen hinein. Im Inneren selbst regte sich nichts und sie nutzten zunächst die Zeit sich umzusehen. Poppy, die früher schon Flyer studiert hatte, damals als sie vorbeigefahren waren, wusste was hier finden war, Jack allerdings nicht. Sie legten ihr Gepäck ab und zogen ihre Schuhe aus und während der Jüngere noch mit sich haderte, ob er seine Kutte ebenfalls abstreifen wollte, hat Poppy sich bereits auf eines der Trampoline gewagt, dessen Federn unter ihrem Gewicht zu quietschen begannen. Sie schnappte sich einen der Foam-Blöcke, den sie in Richtung Jackson warf und ihn prompt an der Brust traf. Der hatte mit dem Angriff allerdings nicht gerechnet, was sich deutlich auf seinem Gesicht widerspiegelte, erwachte allerdings schnell aus seiner Starre und setzte zum Gegenangriff an. Das wiederum überraschte die kleine Blondine, die dezent von etwas anderem abgelenkt gewesen war. Wenn sie sich nicht gerade verhört hatte, war das ein Lachen gewesen. Der Block traf sie an der Schulter, was sie schließlich in die Realität zurückholte und ebenfalls lachen ließ. „Du!“, sie schnappte sich einen weiteren, dieser war grün und wie ein seltsames Dreieck geformt. „Poppy Moore zielt, wirft und …..trifft“, der Block flog in hohem Bogen und traf Jackson seitlich am Kopf. Wehtun konnte sie glücklicherweise nicht. „Die Menge – plopp- jubelt“, fügte sie hinzu. „Boo“, sie hielt inne. „Danke Dave, gut, dass ich -plopp- weiß auf wessen Seite du bist“, lachte sie, begann dann aber ein wenig Kraft in die Beine zu legen und hoffe einfach, dass das Trampolin, das aushielt. Sie sprang immer höher und kippt schließlich nach hinten, um nach einem Rückwärtssalto wieder auf den Füßen zu landen.


@Jackson Marshall

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#16

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

08.08.2023 22:14
Gelöschtes Mitglied
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Nachdem Poppy und Jackson wieder vom Container heruntergeklettert waren, erklärte Jackson zögerlich und nuschelnd, weswegen sein Gesicht rot war. Es war eine glatte Lüge, doch alles war besser als wenn sie herausfand, weswegen er wirklich rot geworden war und sich von ihr sicherheitshalber wegdrehte. Damit sie nicht doch den Ständer sah, den er bekommen hatte, da er tiefere Einblicke unter ihre Kleidung bekommen hat. Zum Glück für sie beide hatte sie wenigstens eine Hotpant unter dem Pulli angehabt. Denn wäre das nicht gewesen, dann wäre wohl alles schiefgelaufen. Am Ende wäre er ins Straucheln geraten und hätte sie fallen lassen oder ähnliches. Auch wenn die Situation für ihn in dem Moment trotzdem unbehaglich war. Es war eine schlechte Idee gewesen einem so gut wie fremden Mädchen mit nach draußen auf ein Abenteuer zu folgen. Doch er hatte cool sein wollen und nicht wie ein Schisser ablehnen wollen, da er Angst hatte nach draußen zu gehen. Nun musste er da jedoch durch.
Ihr ‚sorry‘ bekam er kaum mit, da er versuchte wieder runterzukommen und das Bild aus seinem Kopf zu verbannen, wie ihr BH ausgesehen hatte. Auf dem Weg zum Seiteneingang schaffte er es sich auch wieder soweit abzulenken und zu fokussieren, bis sein Problem in der Hose verschwunden war.
Drinnen angekommen hatte er trotzdem noch ein etwas beklemmendes Gefühl. Seit dem letzten Treffen mit Alice hatte er sich nicht mehr rausgeschlichen, da ihm immer noch die ganzen Ereignisse rum um die Entführung nachhingen und er lieber kein Risiko eingehen wollte. Einzig für Alice tat er es. Und nun scheinbar für Poppy.
Trotzdem änderte sich seine Laune schlagartig als er einerseits sich in der Halle umsah und andererseits als Poppy ihn mit einem Foam-Block abwarf. Ein für ihn inzwischen sehr seltenes Lachen kam über seine Lippen und er warf den Block zurück. Obwohl Poppy den Kampf begonnen hatte, so schien sie kurz abgelenkt und er traf sie an der Schulter.
Natürlich wollte sich die Blondine rächen und sie warf mit einem weiteren Block nach ihm. Obwohl er ihn hat kommen sehen, konnte er nicht schnell genug ausweichen und der Block traf ihn am Kopf. Poppy johlte dabei und imitierte eine Moderatorin, Dave gab auch seinen Senf dazu ab und stellte sich scheinbar auf Jacksons Seite.
„Ja, Boo!“, grinste Jackson, buhte mit Dave Poppy aus und gesellte sich dann auch auf das Trampolin neben Poppy. Den Block, der ihn am Kopf getroffen hatte, hatte er sich unter den Arm geklemmt. Dann sprang er testweise ein paar Mal auf und ab, um zu sehen, ob das Trampolin nicht riss oder so, doch wie das von Poppy hielt es, weswegen seine Sprünge mutiger wurden und er immer höher sprang.
Gerade als Poppy selbst immer höher sprang und einen kunstvollen Rückwärtssalto hinlege, um schlussendlich wieder wie eine Katze auf den Füßen zu landen, zielte Jackson und warf sie mit dem Block ab. Er traf sie sauber. Dann grinste er sie frech an: „Jackson holt zum Unentschieden auf!“
Innerlich betete er, dass Dave sich wieder meldete und sich wieder auf seine Seite schlug. Er fand es amüsant, dass das Tourette von Poppy schon mehrfach inzwischen sich auf die Seite von Jackson geschlagen hatte. So als müssten die Jungs zusammenhalten, auch wenn einer der Jungs eigentlich eine Krankheit war und nicht einmal wirklich eine Persönlichkeit besaß.
Wie Poppy zuvor machte er nun einen Salto, so wie eine Siegespose und fühlte sich das erste Mal seit seiner Entführung so frei wie zuvor. Er genoss einfach die zeit und dachte nicht an die ganzen Traumata, die er durchlebt hatte. Er hatte in diesem Moment niemanden erschossen, er ist nicht entführt worden, niemand ist wegen ihm ebenso eingesperrt worden, niemand wurde wegen ihm gefoltert, niemand wurde wegen ihm hingerichtet und es wurde nicht wegen ihm ein Krieg geführt. Sein Vater und seine Stiefmutter sind nicht wegen der Suche nach ihm lange verschwunden gewesen. Seine Stiefmutter war noch immer weg. All das und noch so vieles mehr, hatte er in dem Moment vergessen. Er sprang einfach vergnügt wie ein normaler Teenager auf dem Trampolin herum.

@Poppy Bloom

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#17

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

09.08.2023 13:16
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Dass Jackson sie anlog, bemerkte Poppy überhaupt nicht. Genauso wenig, wie seine Reaktion auf ihre Unterwäsche. Stattdessen ging sie einfach davon aus, dass er heute einfach nicht so ganz fit war und es ihn angestrengt hatte sie auf seinen Schultern spazieren zu tragen. Dennoch setzte sie ein kleiner, nagender Gedanke in ihre fest, einer, den sie schon vor kurzem gehabt hatte, jedoch nicht so ganz benennen konnte. Nämlich, dass ihr Begleiter nicht ganz so gesund zu sein schien. Danach fragen tat sie jedoch nicht, wenn er wollte, dass sie es wusste, würde er es ihr schon erzählen. Immerhin gab es ebenfalls Dinge in ihrem Leben, die sie niemanden auf die Nase band. Oder eher, die sie gekonnt ignorierte.
Ihrer beider Sorgen waren verflogen, nachdem sie schließlich die Halle betreten hatten. Ein Teil der Einrichtung hatte mit den Jahren durchaus gelitten, dennoch waren die Gerätschaften weitestgehend intakt. Die kleine Blondine wurde auch direkt mutig und nahm eines der riesigen Trampoline in Beschlag. Sowie die handlichen Foam-Blöcke, die eigentlich zu dem Foam Pit ein Stück weiter gehörte, in den man fiel, wenn man von seinem Gegner von den Barren gekickt wurde. Sie lagen überall verstreut herum, das einzige Zeichen, dass nach dem Ausbruch jemals jemand hier gewesen war. Es entbrannte eine kleine Foam-Schlacht in der sich die beiden Jugendlichen hüpfend mit den Blöcken abzuwerfen begannen. So wie sie war, kommentierte Poppy ihr Spiel noch, wie sie es früher aus den Sportnachrichten kannte, bei denen ihr Vater immer die Augen verdreht hatte. Sport war nie so sein gewesen, außer es hatte mit Fischen zu tun. Ihr Treffer gegen Jackson jedoch, stieß bei Dave auf Unverständnis, hatte sich ihre Tourette scheinbar mit dem Jüngeren verbündet. „Wie unhöflich“, lachte sie, worauf Dave mit weiteren Boos reagierte. „Ich glaub mein – pfeif – Tourette mag dich lieber als mich“, fügte sie hinzu und ruckte dabei mit den Armen. Manchmal war es schon anstrengend, wenn sich der Körper gegen den eigenen Willen bewegte. Sie konnte von Glück reden, dass es nur ihre Kopf-und-Schulterpartien betraf. So konnte sie wenigsten laufen, ohne gegen jemanden zu stoßen. Oder eben Hüpfen. Sie setzte zu einem Salto an und Jack nutzte ihre Unaufmerksamkeit dazu, sie erneut zu treffen. „Hey…Foul Play“, beschwerte sie sich als sie erneut auf den Füßen landete, wo das Netz unter ihr noch ein wenig nachschwang. „Gelbe Karte, Gelbe Karte“, sie lachte erneut, hüpfte dann aber wieder ein Stück höher und zu Jackson hinüber. „Vorsicht Elfmeter“, wie sollte man nur ernst bleiben, bei so viel Unsinn. „Ich glaube Dave will Sportmoderator werden“, kicherte sie, worauf ein weiterer Tic ihre Augen verdrehen ließ. „Oder nicht.“ – „Wackelnder Pudding“ – „Doch eher Koch“, sie stieß Jack mit der Hüfte an, so dass dieser ein wenig aus dem Gleichgewicht geriet. „Schade, dass das Ding – plopp- nicht mehr funktioniert“, sie deutete auf eine in sich zusammenfalle Plastikplane, die früher einmal ein Trampolin gewesen war, welches von unten mit Luft befüllt wurde. „Als ich noch ganz klein war“, ein Tic riss ihren Arm ein Stück hoch. „…bin ich da nie raufgekommen, so dass –immer noch klein - mein Dad mir helfen musste.“ – „"Bei Seepferdchen werden die Männchen schwanger“, kommentierte Dave und Poppy lachte erneut, diese Mal frei und laut. „Damit du dich nicht wunderst – plopp- mein Dad war – Bolognese- Meeresbiologe“, erklärte sie, obwohl sie ihn auch als Bolognese bewundert hätte. Sie drehte sich zu dem Parkour um. „Meinst du der hält noch?“, wollte sie wissen.

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#18

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

09.08.2023 15:49
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Nachdem auch Jackson Poppys Wurf ausgebuht hatte, kommentierte sie die als unhöflich, weswegen Dave erneut buhte. Allein dies zauberte auf Jacksons Gesicht ein Lächeln. Auch wenn Poppy anders war als andere Mädchen in ihrem Alter, so war sie deswegen nicht schlechter. Eher fand er sie und ihre Art besonders und erfrischend. Man wusste nie, was passierte und auch wenn Dave es schon geschafft hatte sie beide in Verlegenheit zu bringen, so war auch ihr Tourette unterhaltsam. Zudem war Poppy ein liebes Mädchen, was aufgeweckt war, sich aber trotzdem um ihre Mitmenschen kümmerte. Angefangen mit den Keksen und den Schals, über noch weitere Kekse bis hin zu den Mystery Boxen, die sie ihm heute geschenkt hatte. Dass es noch solche positiven Menschen gab, hatte Jackson nicht gewusst oder zumindest durch sein negatives Denken komplett verdrängt. Denn war alles um ihn herum dunkel, konnte er sich eher in seinem Leid suhlen, als wenn alles fröhlich und bunt war. Dies war womöglich auch der Grund, wie Poppy es schaffte ihn aus seinem Schneckenhaus zu zerren. Denn sie war fröhlich und bunt.
Schlussendlich entschied, dass Dave ihn lieber mochte als sie, was ihn erneut kurz zum auflachen brachte. Er stellte es sich zwar scheiße vor, wenn ein kleiner Teil von sich selbst jemand anderen lieber mochte und daher Stellung zu der Person bezog. Doch in Daves Fall war es definitiv harmlos. Es war eher sportlich zu sehen. Falls es jemals zum Streit oder ähnlichen kam und Dave dann auch noch sich gegen Poppy stellen würde, dann erst würde Jackson es traurig finden.
„Scheinbar. Aber kannst du es ihm verübeln?“, grinste er sie frech an, jegliche Traurigkeit, Schüchternheit und Zurückhaltung war in dem Moment verschwunden. Poppy hatte es zumindest in der Trampolinhalle geschafft den alten Jackson zum Vorschein zu bringen. Wie lange, das war unklar, doch er fühlte sich pudelwohl und glich wieder mehr dem frechen, aufgeweckten, kleinen Jungen von vor der Entführung. Würde sie das auch nur irgendeinem Rider erzählen, würde dieser sie für verrückt erklären und es ihr niemals glauben, dass er an dem Tag sich so verhalten hatte.
Danach setze Poppy wieder zum Hüpfen an und schlug einen Rückwärtssalto. Eine Chance, die Jackson schamlos ausnutzte, indem er sie abwarf als sie landete. Natürlich kommentierte Poppy seine Tat auch sofort wieder wie eine Sportmoderatorin und bezichtigte ihn sogleich eines Fouls und wollte ihm dann eine gelbe Karte geben. Währenddessen hüpfte sie jedoch fröhlich herum und Jackson tat es ihr gleich.
„Im Krieg sind alle Mittel erlaubt!“, lachte Jackson, wurde dann aber kurz bleich aufgrund seiner eigenen Aussage. Sofort schämte er sich dafür, schließlich hatte er einen ausgelöst und erlebt zu welchen Mitteln die Menschen griffen, um den Krieg zu gewinnen. Wie erstarrt hüpfte er kurz auf und ab, auch wenn er an Höhe verlor. Ein Kommentar von Dave riss ihn jedoch aus seinen Erinnerungen wieder hervor und er lauschte Poppys und Daves Aussagen. Es wirkte fast schon so, als würde sie mit sich selbst reden, doch trotzdem fand er es unterhaltsam und ablenkend. Stiller wurde er trotzdem und hörte ihr nur noch zu. Ein unechtes Lächeln schlich sich dabei auf sein Gesicht, sodass sie nicht mitbekam, dass seine eigene Aussage ihn immer noch mitnahm.
Schlussendlich kam Poppy vollends zu ihm rübergehopst und stieß ihn mit ihrer Hüfte an während sie weiter mit Dave diskutierte.
„Lieber kein Koch. Ich erinnere dich an die Geschichte mit dem Ei!“, gab er seinen Senf dazu, während er sich wieder fing, da der leichte Bodycheck von Poppys Hüfte ihn leicht aus dem Gleichgewicht gebracht hatte.
Dann deutete Poppy auf eine große Plastikplane, dessen Funktion Jackson nicht kannte. Er war vor der Apokalypse nie in solch einem Laden gewesen und könnte sich sowieso an kaum etwas von damals erinnern.
„Was war das denn?“, harkte er nach, denn ohne zu wissen, was es damit auf sich hatte, konnte er dem auch kaum nachtrauern.
Poppy erzählte ihm danach, begleitet von ein paar Tics, dass ihr Vater sie damals immer hinaufhelfen musste. Dave gab seinen Senf ebenso dazu und bekanntgab, dass bei Seepferdchen die Männchen schwanger wurden, was Poppy zum Lachen brachte und sie daraufhin erklärte, dass ihr Vater Meeresbiologe gewesen war.
„War dann auch oft auf dem Meer?“, wollte Jackson dann wissen, er hatte von dem Beruf shcon einmal gehört, aber konnte sich darunter nicht so viel vorstellen. Er glaubte, dass man als Meeresbiologe Fische und so untersuchte und dazu auch viel auf und im Wasser war.
„Was hat er alles so gemacht?“, fragte er weiter und sah interessiert zu ihr rüber.
Danach wollte nun Poppy wissen, ob der Parkour noch hielt und Jackson nickte.
„Nur durch Wasser und so wäre es gefährlich, aber da es überdacht ist, sollte es noch halten.“, meinte er. Denn das Metall würde nur verwittern, wenn es sich draußen befand oder sonst wie mit Wasser in Berührung bekam. In der Halle sah es jedoch trocken aus und so als wäre alles darin vor Wind und Wetter geschützt gewesen.
Er sprang noch ein paar Mal auf und ab, dann sprang er auf den Boden und machte eine Flugrolle, um sanft aufzukommen. Wie ein Cheerleader streckte er die Arme danach in die Luft, da es reibungslos geklappt hatte. Sein Training zahlte sich also aus. Denn dort wurde ihm auch das richtige Fallen beigebracht. Anders als in Filmen lief ein Kampf schließlich nicht so ab, dass man sich gegenseitig immer einen Schlag oder Tritt gab. Manchmal wurde man auch zu Boden gerissen oder umgeschubst, sodass man den Aufprall abdämpfen musste.
Dann ging er zum Parkour rüber, der ihn sowieso von Anfang an angezogen hatte. Er besah sich die erste Aufgabe. Es waren Platten, die in einem 45 Grad Winkel aufgestellt waren und versetzt zueinander lagen. Mit genug Geschwindigkeit konnte man einfach von einer Platte zur nächsten springen.
„Jeder hat drei Leben. Wenn man runterfällt, verliert man eines und muss die Aufgabe neu anfangen. Verliert man alle, muss man von ganz vorne anfangen!“, beschloss er dann: „Wer zuerst durch ist, hat gewonnen.“
Ein Unentschieden würde er auch zählen lassen.
„Aus Sicherheitsgründen fang ich an.“, sagte er dann und meinte es auch so. Er könnte es sich niemals verzeihen, wenn Poppy eine kaputte Platte oder ein anderes Hindernis erwischte und sich verletzte, nur weil er ihr den Vorrang gelassen hatte. Lieber ging er das Risiko ein, auch wenn er wie zuvor gesagt davon ausging, dass alles noch halten musste. Dann wagte er den ersten Sprung und schaffte es bis zur Hälfte bevor er abrutschte und in das Becken mit Foam Blöcken fiel.

@Poppy Bloom

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#19

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

09.08.2023 22:54
Poppy Bloom 199 Beiträge
Alter
20 Jahre
Größe
1,60 m
Zugehörigkeit
Shoreham Cottage
Aufgabe
Kinderbetreuung, Verpflegung

Hätte Poppy just in dem Moment gewusst, was Jackson über sie dachte, wäre wahrscheinlich rot angelaufen, wie eine Tomate. Und gleichzeitig hätte es sie unendlich gefreut, war ihr gegenüber noch nie jemand so positiv eingestellt gewesen. Vor allem aber ihrer Krankheit so offen zu begegnen. Für die Blondine war Dave immer Teil ihres Lebens gewesen, sie konnte sich kaum an Zeiten erinnern, als es ihn noch nicht gegeben hatte. Und auch, wenn das Tourette keine eigene Persönlichkeit hatte, so hatte sie ab und an dennoch das Gefühl. Vielleicht war Dave auch ihr Unterbewusstsein, dass Schluckauf hatte. Wer konnte das schon so genau sagen? Es freute sich lediglich, dass Jack nicht von ihr davonlief oder sie komisch beäugte, sondern sie wie der Teenager behandelte, der sie eben auch war. Genauso hielt sie es mit ihm ja auch und freute sich noch ein kleines bisschen mehr, wenn sie ein Lächeln auf sein Gesicht zaubern konnte. Das stand ihm nämlich ausgesprochen gut.

Sie witzelten, dass Dave Jackson wahrscheinlich lieber mochte, was natürlich nicht der Fall war, dennoch immer für eine gewisse Situationskomik sorgte. Gegen Poppy würde sich ihr eigenes Tourette wahrscheinlich nie stellen, außer die entwickelte jetzt doch noch eine sogenannte Koprolalie, was sie jedoch nicht hoffte. Wenn sie Leute beleidigte, dann absichtlich. Auf die Frage, ob sie es Dave verübeln konnte, öffnete sie zunächst den Mund, um etwas zu erwidern, schloss ihn dann aber wieder und betrachtete Jackson genau, wie er jetzt vor ihr stand. Oder rumhüpfte. Er war groß, schmal aber doch irgendwie trainiert. Seine etwas längeren Haare waren ihm ins Gesicht gefallen und er strahlte sie förmlich an. Ihr Herz machte einen kleinen Satz und sie bemerkte, dass sie rot wurde. Also wendete sie verlegen ihren Blick ab und zuckte nur mit den Schulten. „Ich denke nicht.“ Sie wusste nicht genau, was es war, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass dies hier der richtige Jackson war, nicht der, der griesgrämig in seinem Bett lag und sie anschwieg. Dennoch würde sie das für sich behalten, sie wollte nicht, dass dieser Junge hier verschwand.
Stattdessen konzentriere sie wieder aufs Hüpfen und setzte zu einem Rückwärtssalto an, den Jackson ausnutzte, um zum Gegenangriff überzugehen. Dies blieb natürlich nicht unkommentiert, weder von Poppy, noch von Dave. Jack gab an, dass im Krieg alles erlaubt war, sah dann für einen kurzen Moment so aus, als hätte es ihm die Sprache verschlagen. „Jepp im Krieg und in der Liebe“, meinte sie nur, weil sie dachte, dass es vielleicht am zweiten Teil des Zitates lag. Den wahren Grund erahnte sie nicht. Weiter Gedanken machen konnte sie aber auch nicht, weil all das Dave nur weiter getriggert hatte. Als sie sich ein Stück gefangen hatte, setzt sie zur Attacke an, indem sie ihn zur Seite stieß. Doch Dave war grade voll im Modus. „Stimmt“, lachte sie, als der Jüngere zu bedenken gab, dass ihr Tourette nach dem Ei-Dilemma besser kein Koch wurde. Erneut wurde Poppy dann aber von einer Plastikplane abgelenkt, die sie als anderes Trampolin erkannte. „Das -plopp- ist auch ein Trampolin. Eigentlich wird von unten mit einem Generator -fliegende Fische - Luft reingepumpt. Wie bei einer Hüpfburg. Ganz wird das Ding ganz prall, man kann drauf hüpfen, aber es wabbelt auch. Wie so ein – plopp – gespannter Luftballon“, erklärte sie und ruckte mit hin und wieder mit dem Kopf. Sie hatte die Dinger geliebt und sie erinnerten sie Blondine an ihren Dad von dem sie und Dave auch zu berichten wussten. „Ja, er hat vor allem – Bolognese – Weichtiere erforscht. Also Kraken und sowas. Sagt zumindest meine Mum“, sie zuckte kurz mit den Schultern. „Er ist kurz vor – plopp- dem Ausbruch auf Forschungsreise nach Haiti gegangen. Eine Insel mit zwei Bergen. Und seitdem hab ich ihn nicht mehr gesehen“, wie lange das nun schon her war. Sie konnte sich kaum noch an sein Gesicht erinnern. Eine tiefe Falte legte sich auf Poppys Gesicht, verschwand aber kurz darauf wieder. Sie musste die Dinge positiv sehen. Sonst ruinierte sie noch den Tag. Also lenkte sie die Aufmerksamkeit auf den Parkour vor ihnen. Jackson schlug vor, dass sie ein Rennen daraus machen. „Okay, wenn ich gewinne, kommst du zu meinem Geburtstag. Wenn ich – plopp- verliere, kommst du auch zu meinem Geburtstag“, lachte sie, sie hatte ihn eigentlich schon den ganzen Tag fragen wollen, allerdings keine Idee gehabt, wie es sie anstellen sollte, ohne, dass es blöd rüberkam. Auch wenn er ihr Kontrahent war, so feuerte sie ihn trotzdem an. Er schaffte es bis zur Hälfte, bis er schließlich hinunterfiel. Poppy jedoch scheiterte weitaus kläglicher, da sie schon ab dem zweiten Hindernis nicht mehr weiterkam, da sie so klein war, dass sie nicht heranreichte und er sie schließlich hochhob. Dennoch entglitt der dritte Ring ihren Fingern und sie landete lachend auf ihrem Hintern. Schließlich zogen sie sich für ein paar Snacks auf die kaputten Massagesessel zurück.

@Jackson Marshall

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zuletzt bearbeitet 13.08.2023 12:45 | nach oben springen

#20

RE: 25. Mai 2022 | Those who don't jump will never fly | Jackson & Poppy

12.08.2023 21:04
Gelöschtes Mitglied
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Da Dave sich klar auf Jacksons Seite schlug, was ihren Foam-Kampf betraf, kam auch dieses Thema im Gespräch auf und Jackson fragte sie infolgedessen frech nach, ob sie es Dave verübeln konnte, dass dieser sich auf Jacksons Seite stellte. Dies brachte Poppy erst einmal zum Verstummen, auch wenn sie so ausgesehen hatte, als ob sie direkt etwas hätte sagen wollen. Dann musterte sie ihn, was ihn leicht nervös machte, da er nicht so genau wusste, was nun folgen würde. Er hatte dies eher im Spaß gesagt und hatte eigentlich keine ernst gemeinte Antwort erwartet. Um seine Nervosität zu überspielen, sprang er weiterhin auf dem Trampolin herum. Weiterhin unbeschwert und von jeglichen Sorgen, Ängsten und traumatischen Erinnerungen zumindest in diesem Moment losgelöst.
Kurz stockte er im Springen als er sah, wie sie rot wurde. Fand sie ihn etwa attraktiv oder weswegen wurde sie rot? Er wusste es nicht genau, doch er kannte es aus seinen Mangas zumindest, dass Mädchen immer rot wurden, wenn sie ihren Schwarm ansahen oder mit ihm sprachen. Und da er von ihr eigentlich hatte wissen wollen, ob sie es Dave verübeln konnte, dass dieser sich auf seien Seite schlug, musste auf jeden Fall irgendetwas in ihrem Kopf vorgehen, was ihn betraf. So richtig wusste Jackson jedoch nicht, wie er wiederum mit dieser Information umgehen sollte. Wenn diese überhaupt stimmte, doch der Gedanke hatte sich sowieso nun schon in seinen Kopf gebrannt.
Poppy meinte schlussendlich, dass sie es Dave nicht verübeln konnte. Noch etwas durcheinander von seinen vorherigen Gedanken, sprang er weiter auf dem Trampolin herum und meinte schlussendlich: „Wenn das so ist, kannst du dich gerne Team Jackson anschließen!“
Erneut huschte ein freches Grinsen über seine Lippen, bevor sie sich wieder nur auf das Trampolinspringen und den Foam-Blöcken widmeten. Als Poppy einen Rückwärtssalto hinlegte, nutzte Jack seine Chance und warf sie direkt nach ihrer Landung ab, sodass sie nicht darauf vorbereitet war und auch nicht so einfach ausweichen konnte. Poppy kommentierte dies erneut und auch Dave meldete sich zu Wort.
Locker daher gesagt, erwiderte Jackson, dass im Krieg alles erlaubt war und prompt bereute er die Worte. Poppy stimmte ihm zu und ergänze, dass auch in der Liebe alles erlaubt war, doch dies bekam er nicht mehr so ganz mit. Zu sehr überschwappten ihn in diesem Moment seine Schuldgefühle. Wie konnte er so etwas sagen, wo doch so viele wegen ihm hatten leiden müssen und wegen den Leuten, die dieses Sprichtwort ernst genommen hatten und dementsprechend vor nichts zurückgeschreckt sind. Sie hatten Freunde von ihm gefoltert und er hatte es aus seiner Zelle heraus mit anhören müssen, ohne dem irgendwie entkommen zu können. Weswegen sagte er also so etwas?
Bevor ihn der Strudel aus negativen Gedanken und Gefühlen runterziehen konnte oder sich das schlechte Gefühl überhaupt festsetzen konnte, rissen ihn jedoch Poppy und Dave aus seinen Gedanken. Schlussendlich rächte sich auch Poppy, indem sie ihn mit der Hüfte anstieß, was ihn endgültig wieder auf den Moment konzentrieren ließ. Auch wenn er etwas stiller als zuvor wurde und keine frechen und unbedachten Kommentare mehr abließ.
Schlussendlich deutete Poppy auf eine große Plane am Boden und erklärte nach Jacksons Nachfrage, was es mit der Plane auf sich hatte. Es war ein Trampolin, ähnlich wie eine Hüpfburg.
„Das klingt cool. Womöglich kann man das ja mal irgendwann im Cottage oder bei den Ridern aufbauen.“, meinte er, denn mit einem Generator konnte man die Lüftung wieder antreiben, sodass das Ding sich wieder aufblies und wenn man zuvor kontrolliert hatte, ob sich darin keine Löcher befanden oder man sie flickte, könnte man es wieder benutzen. Er dachte sich, dass selbst die Erwachsenen wohl sich dafür einen kurzen Moment Zeit nehmen würden, um wie er an diesem Tag sich einfach einen Moment Normalität gönnten. Und wenn er die herumalbernden Rider am Pool bei ihren Grill- und Sommerpartys sich ins Gedächtnis rief, schlummerte wohl in jedem noch ein kleines Kind.
Er selbst hatte zumindest große Lust so ein Ding mal auszuprobieren. Er ist noch zu klein gewesen als die Seuche ausbrach und hatte kaum solche Aktivitäten als Kind erlebt. Einzig der Pool der Rider, den sie seit ein paar Jahren hatten, hatte ihm ein paar normale Aktivitäten von früher nahegebracht und er hatte so das Schwimmen gelernt. Und so wie Poppys Augen funkelten als sie von dem aufblasbaren Trampolin erzählte, würde sie ebenfalls noch einmal gerne auf solch einem Ding herumspringen.
Durch das andersartige Trampolin kamen sie dann schlussendlich auf Poppys Dad zu sprechen, aber auch da Dave plötzlich anfing über Seepferdchen zu reden, weswegen Poppy Jackson erklärte, dass ihr Vater Meeresbiologe gewesen war. Interessiert harkte Jackson da nach und sah sie mit großen Augen an als Poppy verkündete, dass ihr Vater Kraken erforscht hatte und andere Weichtiere der Meere.
„Hat er auch mal so große Kraken wie in Filmen und Büchern gesehen oder nur die kleinen Oktopusse?“, wollte er natürlich wissen. Da er von diesen Tieren gehört hatte, dass es angeblich so große Exemplare gab, die Schiffe zerstörten, wollte er da natürlich mehr wissen. Es gab Untote, wieso auch nicht so etwas?
„Tut mir leid mit deinem Dad…“, meinte er dann ehrlich als sie ihm erzählte, dass ihr Vater von einer Forschungsreise nicht mehr zurückgekommen war. Da laut ihr die Seuche kurz danach ausgebrochen war, hatten sie wahrscheinlich auch keine weiteren Infos bekommen, was mit ihm geschehen war. Am Ende lebte er noch und niemand wusste es.
Wie um vom Thema abzulenken und von ihrer Falte, die durch das Thema aufgekommen war, lenkte Poppy ihrer beider Aufmerksamkeit auf das Highlight der Trampolinhalle. Zumindest war der Ninja Parkour für Jackson das coolste von dem ganzen Laden. Weswegen er auch sofort Feuer und Flamme war. Er schlug vor, dass sie einen kleinen Wettstreit aus dem Parkour machen konnten und Poppy stimmte den zu mit einem besonderen Einsatz. Wenn sie gewann, kam er zu ihrem Geburtstag, und wenn er gewann ebenso. Aufgrund der Aussage schmunzelte er.
„Deal!“, gab er zurück und freute sich insgeheim über die Einladung zu ihrem Geburtstag: „Wann genau hast du denn?“
Schließlich musste er ja wissen, wie schnell er ein Geschenk für sie auftreiben musste. Sie hatte ihm inzwischen schon mehrfach Sachen geschenkt, da war es das mindeste, dass er nun an der Reihe war und er hatte sogar schon eine Idee, auch wenn es schwer war, das zu besorgen.
Danach legte er los und schaffte das erste Hindernis, auch wenn er ein Leben verlor. Als sie bei der zweiten Station ankamen, wo man sich an Ringen, die von dem Metallgerüst baumelten, zur anderen Seite hangeln mussten, scheiterte Poppy jedoch kläglich. Jackson stand schon auf der anderen Seite, um wie angekündigt anzufangen, um sicher zu gehen, dass alles hielt. Poppy stand vor den Ringen, streckte sich, kam jedoch nicht an ihn ran.
Schmunzelnd hangelte Jackson sich zurück und hob Poppy hoch, damit auch sie den Parkour meistern konnte. Da die Ringe hin und herschwangen konnte sie mit Schwung die weiteren erreichen. Dabei machte er ihr dieses Mal keine Räuberleiter, sondern packte sie an der Hüfte, um sie so hochzuheben. Auch wenn der Körperkontakt viel größer war, so wollte er auf keinem Fall riskieren, dass er am Ende wieder aus Versehen unter ihren Pulli glotzen konnte. Einmal war für den Tag genug. Zu seinem Glück war dies zuvor nicht auch noch einmal beim Trampolinspringen passiert oder zumindest nur dann, wenn Jackson es nicht gesehen hatte.
Nach der Aufgabe brachen sie dann jedoch ab, da die meisten anderen Sachen auch zu hoch für Poppy gelegen waren. Stattdessen gingen sie zu den Massagestühlen, die natürlich nicht mehr funktionierten. Dort aßen sie die mitgenommenen Snacks als spätes Mittagessen.
„Sieht so, als müsste ich meine Wettschuld also einlösen.“, grinste Jackson und tat so, als hätte er durch den Deal auch etwas anderes als eine Geburtstagseinladung gewinnen können.
Nach dem Essen beschlossen sie noch kurz Pause zu machen, um entspannt zu verdauen und dann traten sie den Heimweg an. Da der ganze Tag so ruhig verlaufen ist und vor allem ohne Untote, hatte Jackson schon die Sorge, dass sie als fairen Ausgleich jedem Moment einer Horde begegnen würden, doch selbst der Rückweg war beißerfrei. So als hatte irgendwer ihm einen ganz normalen Tag gönnen wollen.

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