|
WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
|
|
Cara war sich bei jedem Schritt in Richtung Vergangenheit weniger sicher, ob sie hier wirklich das Richtige taten. Natürlich hatten sie Familienzeit bitter nötig – nach allem, was geschehen war. Zudem war es kaum zu ertragen, wie Feivel in Liebeskummer und Vermissungsschmerz versank, seit er sich auf unbestimmte Zeit von Atticus hatte verabschieden müssen. Andere Menschen verstanden unter einem Familienausflug sicher fröhliche Zusammenkünfte, bei denen man amüsante Dinge tat und die gemeinsame Zeit genoss. Sich auf den neuesten Stand brachte und nur sich aufeinander konzentrierte.
Die Drummers waren jedoch keine 0-8-15-Familie. Sie waren besonders, in vielerlei Hinsicht. Cara war eigentlich stolz darauf. Doch nun ging es um sie, um das, was sie erlebt hatte. Um jemanden, der ihr etwas angetan hatte. An dem sie Rache nehmen wollte. Oder diesen Wunsch zumindest verspüren sollte ... und es sogar auch tat. Dennoch wäre sie mit Sicherheit niemals allein zurück in diese Gegend gekommen. Sie war hier, weil sie es Edward versprochen hatte – dass sie sich um Bernard kümmern würden, sobald Atticus wieder bei den Wicked war. Das war ihre Art des Familienausflugs. AJ war natürlich einverstanden gewesen. Er sehnte sich nach Ablenkung und hatte sich nach Violet in Sachen Töten lang am Riemen gerissen. Nun das Ende zu jemandem zu bringen, der es wirklich verdient hatte, erfüllte ihn tatsächlich mit Vorfreude.
Sie näherten sich der Hütte, die Cara damals mit Bernard bewohnt hatte. »Er war ziemlich paranoid. Selbst wenn er fort ist, hat er wahrscheinlich ein paar Fallen hinterlassen.« Sie hatte damals nur unversehrt fliehen können, weil ihr bewusst gewesen war, wo er diese versteckt hatte. Die Standorte könnten sich jedoch geändert haben, weswegen sie mit äußerster Vorsicht vorgehen mussten.
»Sieht unbewohnt aus«, meinte Feivel, nachdem er das Gebäude kritisch aus der Ferne gemustert hatte.
»Ich glaube auch nicht, dass er da geblieben ist. Es gab eine Gruppe in der Nähe, mit der wir gehandelt und uns ausgetauscht haben. Möglicherweise ist er mit ihnen mit, nachdem er mich nicht gefunden hat. Oder ...« Sie verstummte und hob die Schultern. Vielleicht lag er ja auch in der Hütte und verrottete. Das wünschte Cara ihm. Aber so einfach würde dieser Rachefeldzug wohl nicht werden.
@Edward Drummer



|
zuletzt bearbeitet 17.01.2024 19:09 |
nach oben springen
|
Solange die Teenies noch ihre gemeinsame Auszeit genossen hatten, hatte Edward sich mit seinen Rachefantasien zurück gehalten. Ihnen diese, einigermaßen, unbeschwerte Zeit gegönnt. Zumal er Feivel auch eine ganze Weile vom Töten abhalten wollte…. nach allem was mit Violet passiert war. Zwar hatte er das Gefühl, dass er sich im Moment wieder halbwegs im Griff hatte aber Ed wusste aus eigener Erfahrung, wie schnell so ein Blutrausch einen wieder in alte Muster verfallen lassen konnte.
Dennoch konnte er AJ nun nicht ewig behüten oder ihm das Töten verwehren. Sie lebten in einer Apokalypse. Irgendwann musste er diesen Schritt wieder wagen. Allerdings würde er ihn dabei genau im Auge behalten. Und wenn seine Alarmglocken schrillten.. mussten sie wieder die Reißleine ziehen. Sofern Ed dazu in der Lage sein würde, kaum dass sie Bernard gefunden hatten. Wahrscheinlich würde dann eher er in einen Blutrausch verfallen und man musste Angst vor ihm haben, weil er dieses Arschloch bis zur Unkenntlichkeit zerfetzen würde. Das war aber noch Zukunftsmusik. Erst mal mussten sie ihn finden, wenn es ihnen schon bei dem Mörder von Alphonse senior nicht gelang.. dann wollte er wenigstens für diese Tat Rache.
Normalerweise würde er sich über so einen Familienausflug mehr freuen. Aber im Moment war Ed recht angespannt.. denn es war für ihn fast zwanghaft nötig, diesen Mistkerl zu finden, um Cara zumindest im Nachhinein noch ein wenig zu schützen, wenn es ihm davor….. schon missglückt war.
Das hatte also durchaus auch viel mit seinem eigenen Stolz zu tun. Denn sie damals verloren zu haben, das nagte immer noch extrem an seinem Selbstwertgefühl. Da er sich ständig in Erinnerung rief, dass sie all diese schrecklichen Erlebnisse mit Bernard, Joey und den anderen Arschlöchern nur deswegen erleben musste, weil er damals nicht gut genug aufgepasst hatte. Egal wie oft sie ihm auch sagte, dass es nicht seine Schuld war. Er würde sie sich immer geben.
Deshalb war er höchst konzentriert während sie sich der alten Hütte näherten. Ob er Cara hier drinnen…. nein. Er durfte nun nicht darüber nachdenken! Denn das würde ihn nur ablenken und anfällig für Fehler machen.
„Welche Art von Fallen hat er denn aufgestellt? Ich bin mir sicher wir erkennen sie, wenn wir aufpassen“
So einfach war das immerhin nicht heutzutage perfekte, unauffällige Fallen zu erreichten. Nun wo sie gewarnt waren.. würde es ein Leichtes für sie sein sie zu umgehen. Ed und Al waren immerhin nicht erst seit gestern ‚draußen‘ unterwegs. Sie hatten schon alles Mögliche gesehen oder selbst gebastelt. Also hatten sie auch dahingehend genug Erfahrung.
„Hm.. schon möglich, dass er weiter gezogen ist. Trotzdem sollten wir uns drinnen umsehen, um möglichen Spuren nachzugehen“
Die ihnen vielleicht Anhaltspunkte über seinen möglichen Aufenthaltsort gaben.
Also pirschten sie sich vorsichtig voran und umgingen die Fallen geschickt. Auch wenn das echt viele waren! So ein Freak.. dachte Edward sich, als er die letzten Meter überbrückte und sie bei der Hütte ankamen. Sie umrundeten sie vorsichtig und warfen einen Blick durchs Fenster. Sah tatsächlich unbewohnt aus. Weshalb er Cara hinter sich behielt, als er knarrend die Türklinke öffnete und sein Katana bereit hielt. Denn der Wichser könnte sich auch immer noch verstecken, weil er sie von drinnen beobachtet hatte.
„Bleib hinter mir..“
Flüsterte er er Cara zu. Er wollte sie ja nicht überbehüten… aber trotzdem in jedem Fall schützen.
Kurz zuckte er zusammen, weil sich in seinem Augenwinkel plötzlich etwas bewegte und schon im nächsten Moment… hatte er die Ratte mit dem Schwert aufgespießt. Falscher Alarm wie es schien.
@Cara Drummer



Tame your demons before you become one
|
nach oben springen
|
Es war wirklich egal, was Cara sagte ... Edward verlor sich vollends in dieser Jagd nach Rache. Natürlich würde es ihr auch einen leichteren Schlaf schenken, wenn sie sicher wüsste, dass Bernard sie nie wieder belästigen würde, doch sie hätte sich auch gern von diesem Teil ihrer Vergangenheit abgewandt. Sie war hier, weil Edward diesen Abschluss brauchte und weil sie es ihm versprochen hatte. Auch wenn sie um das Wohl ihrer Jungs fürchtete, so wusste sie sich doch in bester Gesellschaft. Wenn jemand einen erfolgreichen Rachefeldzug durchführen konnte, waren es Ed und AJ. Selbst wenn dem Tod ihres Gatten noch keine Vergeltung gefolgt war ... mit viel Glück würde dies jedoch noch so kommen.
Cara beschrieb die Fallen, die Bernard für gewöhnlich genutzt hatte. Vornehmlich waren es welche, die Geräusche machten, damit unangekündigte Besucher oder Beißer früh angekündigt wurden. Aber auch zwei Fallgruben hatte er ausgehoben und sogar Bärenfallen irgendwo vergraben. Sie mussten also wirklich höllisch aufpassen, wenn sie nicht unverhofft reintreten wollten. Aber wenigstens wussten sie, wonach sie Ausschau halten mussten und so kamen sie unbeschadet bis zur Hütte.
Drinnen rührte sich immer noch nichts. Cara bezweifelte mittlerweile ernsthaft, dass ihr Ex noch hier war. Ed hatte trotzdem recht, sie mussten nachsehen und nach Spuren suchen.
Vorsichtig drangen sie in die Hütte ein. Dran glauben musste eine Ratte, was Cara leicht schmunzeln und AJ genervt seufzen ließ. »Also hier ist keiner«, schlussfolgerte der Teenie, nachdem sie die wenigen Räume inspiziert hatten. So mussten sie wenigstens nicht mehr im sneaky Modus weiterkriechen, das war echt umständlich.
»Er hatte immer ein paar Karten der Umgebung im Schreibtisch, vielleicht hat er einen Weg eingezeichnet ...«, überlegte Cara.
»Mom ... warum sollte er sie denn dann hier lassen? Das wäre voll dämlich«, warf AJ ein. Aktuell war er ziemlich unausstehlich, denn auch ihn schmerzte die Trennung von Atticus, als hätte man ihm kochendes Öl ins Herz gekippt.
Cara ahnte das, also erwiderte sie nichts und durchsuchte den staubigen Schreibtisch trotzdem. Leider schien ihr Sohn recht zu behalten ... die Karten waren fort. Dafür fand sie ein paar Zeichnungen ... die Bernard offenbar von ihr angefertigt hatte, als sie geschlafen hatte. Ob er sie damit womöglich suchte?
Sie schluckte schwer und wollte die Blätter hastig wieder in der Schublade verschwinden lassen, wobei es leider verräterisch raschelte.
@Edward Drummer



|
nach oben springen
|
Edward dachte nicht, dass Cara das alles hier ihm zu Liebe tat. Das würde er auch nicht wollen. Aber wenn er ehrlich war.. hatte er sie gar nicht wirklich gefragt was sie denn wollte, sondern war einfach davon ausgegangen, dass sie das selbe Ziel hatten. An ihrer Kommunikation mussten sie wohl erst noch arbeiten.
Aber nun gab es ohnehin kein Zurück mehr, viel zu verbissen war Edward wegen dieser Suche. Er brauchte dringend ein Erfolgserlebnis, um Cara zu beweisen, dass er immer noch mannsgenug dafür war sie zu beschützen und das Oberhaupt dieser Familie zu sein. Irgendwie… würde er wohl immer im Schatten seines Bruders leben.
Also umging er alle Fallen und es gelang ihnen in das Innere der Hütte vorzudringen.
Bis auf eine Ratte drohte hier keine Gefahr. Naja und einem übellaunigen Teenie. Der Caras These gleich mal wieder zu Nichte machte. Aber sie war seine Mum, sie musste lernen sich wieder an diese Spitzen zu gewöhnen.
Ed durchsuchte ebenfalls alle Schubladen, bis er bemerkte, dass Cara sich auffällig verhielt.
„Was hast du da?“
Wollte er wissen, da sie ganz offensichtlich hastig versuchte etwas zu verstecken. Aber es sollte keine Geheimnisse mehr in ihrer Familie geben oder? Weswegen er die Schublade wieder öffnete und sein Blick auf die Bilder fiel. Kurz wurde ihm übel und dann ballte er beide Hände zu Fäusten und schlug auf die kleine Kommode. Die plötzlich knarzend unter ihm zusammen brach. Er nahm die Bilder heraus und steckte sie ein.
„Dieser verfluchte Mistkerl! Falls er mit diesen Bildern auf der Suche nach dir ist… müssen wir ihm zuvor kommen. Kannst du ein Bild von ihm zeichnen?“
Edward schlussfolgerte nämlich dasselbe wie Cara. Nämlich, dass er nach ihr suchte. Und das wiederum bedeutete, dass er nicht weiter gezogen war und sich abgewandt hatte. Nein.. er wollte sie wieder haben und das machte Ed rasend. Weshalb er den Spieß umdrehen wollte. Der Jäger wurde zum Gejagten.
„Wir fragen in den umliegenden Kolonien nach, ob jemand mit diesem Bild nach dir gesucht hat..“
Und so mussten sie ihn nur noch in die Falle locken. Wenn sie ihm zuvor kamen, könnten sie ihm sagen, sie hätten die Frau gesehen.. und dann tja dann ließen sie die Falle zuschnappen.
@Cara Drummer



Tame your demons before you become one
|
nach oben springen
|
Na ja, sie hatten schon darüber gesprochen. Cara hatte sich nicht gegen den Vorschlag gewährt, Rache an Bernard zu üben, weil sie wusste, wie wichtig es Edward war. Außerdem wäre es ja wirklich schön, sich nicht mehr davor fürchten zu müssen, diesen Mann je wiederzusehen. Es reichte schon, Joey regelmäßig vor Augen zu haben. Der hatte wenigstens keinen ungesunden Fanatismus an den Tag gelegt, so wie Bernard es getan hatte. Liebevoll war jedoch kein einziger Mann zu ihr gewesen, mit dem sie seit Alphonses Tod und bis vor kurzem zusammen gewesen war – egal, ob nur für eine Nacht oder länger. Allein die Drummer-Brüder bildeten die Ausnahme. Edward behandelte sie manchmal sogar noch viel zuvorkommender als ihr verstorbener Mann, und das war wirklich eine Kunst. Für sie stand er schon längst nicht mehr im Schatten seines Bruders. Was die alte Liebe zu Alphonse senior nicht schmälerte. Aber das mit Ed ... das war einfach anders. Und sehr intensiv.
Die Zeichnungen wollte sie schnell wieder wegsperren, da sie fürchtete, Ed würde noch zorniger werden. Wobei das ja nichts Schlimmes war. Aber es war ihr extrem unangenehm, mit was für einem Mann sie zusammengewesen war. Was sie sich alles hatte antun lassen, nur um Schutz zu bekommen. Sie sah weg, als Ed auf die Kommode schlug. Derweil kam Feivel näher und begutachtete das Desaster ebenfalls. »Falls es euch tröstet, er hat dich nicht gerade gut getroffen, Mom.«
Cara lächelte schwach. »Ich werde ihn auch nicht gut treffen, meine Zeichenkünste sind noch mieser als seine.« Dennoch folgte sie Eds Vorschlag, nahm ihm einen der Zettel wieder ab und skizzierte auf der Rückseite ein Abbild ihres Peinigers Bernard. Der Mann ähnelte keinem der Drummer-Brüder. Aber er sah stark, muskulös und wie jemand aus, mit dem man sich besser nicht anlegen sollte. Eben ein Kerl, der Schutz bieten konnte. Sein Gesicht zeichnete eine Narbe, ein Merkmal, nach dem sie bei der Suche fragen konnten.
Die Drummers machten sich also auf den Weg in die umliegenden Siedlungen und erhielten tatsächlich Hinweise. Offenbar war Bernard ebenfalls einer Spur gefolgt, die ihn Richtung Riders trieb. Der Siedlung, in der Cara untergekommen war, bevor sie mit ihrer Familie wieder vereinigt worden war. Sie biss die Zähne zusammen. »Ich könnte mir nicht verzeihen, wenn die Biker wegen mir oder ihm Probleme bekommen. Er kann sehr charmant sein und Leuten Honig ums Maul schmieren.« So hatte er sie ja auch rumbekommen. »Vielleicht können wir ihn noch einholen, wenn wir schnell sind.«
@Edward Drummer



|
zuletzt bearbeitet 30.12.2023 17:50 |
nach oben springen
|
Edward wollte, dass Cara sich endlich wieder sicher fühlte. So sicher man sich in einer Welt voll Beißer eben fühlen konnte. Doch zumindest sollte sie keine Angst mehr vor irgendwelchen lebendigen Arschlöchern haben müssen. Joey durften sie nicht töten, wegen Atticus… aber Bernard wäre ein Mistkerl ohne den die Welt wieder ein kleines Stückchen besser und sicherer für seine Angebetete sein würde. Also war Edward wild entschlossen diesen Wichser umzubringen.
Natürlich machten die Zeichnungen ihn noch wütender. Aber er war ja nicht wütend auf Cara. Würde er niemals sein. Es ließ bloß sein Blut noch schneller rauschen und das Bedürfnis Bernard zu töten wurde noch übermächtiger. Aber er musste einen kühlen Kopf bewahren. Dafür gab es aber ja auch noch AJ. Der wohl etwas weniger emotional an die Sache heran gehen konnte.
Nachdem Cara das Bild fertig gezeichnet hatte.. knirschte Ed mit den Zähnen als er darauf herab blickte. Selbst wenn Caras Zeichenkünste zu wünschen übrig ließen, Ed erkannte bereits anhand dieser Zeichnung was für ein Mistkerl Bernard war. Aber anders als bei Alphonse senior, wollte er diesmal nicht nur große Reden schwingen, sondern dieses Arschloch auch wirklich finden und töten. Also durften sie keine weitere Zeit verlieren und mussten los.
In den Siedlungen konnte man ihnen tatsächlich weiter helfen und man verwies sie auf die Riders. Zu denen sie sich sofort auf den Weg machten.
„Nicht mehr lange…“
Knurrte Edward entschlossen und hielt sein Katana fest umgriffen. Allzeit bereit zuzuschlagen.
„Ja, beeilen wir uns“
Sie legten einen Zahn zu, damit sie Bernard eventuell noch einholen konnten, ehe er die Riders erreichte.
Und siehe da… sie entdeckten ein Lager, wo gerade ein kleines Feuer brannte und ein Zelt aufgebaut stand. Nur befand sich niemand darin. Offenbar war der Eigentümer jagen oder noch weiteres Feuerholz sammeln? Es war inzwischen schon ziemlich spät. Weshalb der Besitzer in jedem Fall bald zurück kehren würde. Natürlich könnte dieser Lagerplatz jedem x-beliebigen anderen Nomaden gehören… doch es war besser auf Nummer sicher zu gehen. Weshalb sie das Zelt durchsuchten. Und was Edward dort fand, brachte sein Blut schon wieder zu gefrieren. Da war eines von Caras Bildern…………….. mit sehr eindeutigen, weißen Flecken. Edward wurde rasend vor Wut und zerknüllte das Foto zornig, ehe er es angewidert ins Feuer warf!!
„Verstecken wir uns.. und dann…..“
Edward ballte die Hände zu Fäusten. Er musste sich so stark beherrschen nun vor Cara nicht auszurasten. Aber er durfte diese Mission nicht aufgrund seiner Emotionen gefährden und musste einen kühlen Kopf bewahren. Weswegen sie sich in den umliegenden Wäldern versteckten, stets bereit.. das Katana in einen gewissen Menschenschädel zu rammen. Auch wenn das noch viel zu harmlos war. Ed hatte noch nicht entschieden, ob er ihn leiden lassen würde. Er wusste in der Hinsicht nämlich nicht was Cara sich eigentlich wünschte. Vielleicht wollte sie ja auch selbst den finalen Schlag ausführen….
@Cara Drummer



Tame your demons before you become one
|
nach oben springen
|
Diesen Weg zu gehen war für Cara ziemlich schwer, doch sie wusste, es musste sein. Mit ihrem Sohn und ihrem Partner als Begleitung fühlte sie sich aufgefangen. Auch wenn der eine in Zorn und Rachedurst verging, und der andere seine Emotionen in Eis geschweißt hatte. Feivel war natürlich auch mit vollem Herzen dabei. Wer sich an seiner Mutter verging und sie auch noch über längere Zeit quälte, gehörte bestraft. Er hatte immer noch ein schlechtes Gewissen, weil das alles mit Joey so kompliziert war und sie seiner Präsenz ab und an ausgesetzt war oder noch sein würde. Deswegen wollte er mit der Jagd nach Bernard auch etwas gutmachen. Dennoch vermisste er Atticus enorm. Aber so konnte er wenigstens auch etwas Wut und Frust deswegen ablassen.
Sie fragten in umliegenden Siedlungen und Gruppen nach Bernard und hatten Glück. Man gab ihnen genug Hinweise, um ein ganz bestimmtes Gebiet aufzusuchen. Es war nicht mehr weit weg von den Riders. Wahrscheinlich war es die letzte Nacht, die Bernard im Freien verbringen wollte, bevor er die Kolonie erreichte. Cara grauste es davor, wie nah der Mann ihr nun beinah gekommen wäre. Hätten sie nicht vorher nach ihm gesucht, wäre sie wahrscheinlich völlig unbedarft von ihm überrascht worden. So herum war es eindeutig leichter.
Im Moment schien das Lager verlassen zu sein. AJ und Ed schwärmten sofort aus, um es zu durchsuchen, während Cara bedröppelt daneben stand. Die Bilder, die ihr Partner fand, ließen sie erschaudern. »Ich dachte nicht, dass er nach all der Zeit ... immer noch so besessen von mir ist.« Sie fühlte sich schuldig deswegen, obwohl sie ja eigentlich das Opfer war.
Sie versteckten sich im Gebüsch. Alphonse hatte sein Katana gezückt. Er stellte sich eigentlich kaum die Frage, was seine Mutter wollte. Sie musste den finalen Schlag ausführen, denn hauptsächlich war das hier ihre Rachemission. Das bedeutete jedoch nicht, dass er und Ed den Penner vorher nicht noch ein bisschen leiden lassen konnten.
Cara zitterte und lehnte sich ein bisschen an Ed. Sie brauchte seinen Beistand in Form von Nähe, denn sie hatte schon etwas Angst vor der drohenden Eskalation.
Und dann tat sich endlich etwas. So schlecht hatte Cara ihren einstigen Peiniger gar nicht getroffen. Man konnte ziemlich gut erkennen, dass es Bernard war, der nun pfeifend wieder ins Lager kam und neues Feuerholz aufstapelte. Er schien noch nicht zu bemerken, dass jemand seine Sachen durchwühlt hatte. Stattdessen setzte er sich auf einen Baumstumpf und ... schnitzte etwas. War das eine Figur? Ein Spielzeug? Cara wurde es übel. Sie hatte vor Bernard nicht verbergen können, dass sie schwanger gewesen war. Ganz offensichtlich rechnete er damit, sie mitsamt einem Kind vorzufinden, das seines war ... und eine Familie mit ihnen zu bilden.
@Edward Drummer



|
nach oben springen
|
Den Weg zu gehen war für Edward absolut nicht schwer. Das Einzige, das ihm schwer fiel… war es, sich in Caras Anwesenheit zurück zu halten. Sie wusste natürlich was für ein Mensch Edward sein konnte. Was er schon in der alten Welt für die Yakuza getan hatte. Doch so richtig in Aktion hatte sie ihn noch nie gesehen. Bei Beißern ja.., Rangeleien waren ebenfalls schon dabei gewesen. Doch was wirklich geschah wenn Edward rot sah, das wusste Cara nicht. Er wollte ihr keine Angst machen oder sie verschrecken. Ihr aber zur gleichen Zeit zeigen, dass er keine Gnade walten lassen würde. Trotzdem musste er wohl einen Mittelweg finden, um diesen Mistkerl nicht zu bestialisch zu quälen und die Sache einigermaßen schnell zu beenden.
Edward war vollkommen fokussiert während sie im Gebüsch warteten. Dennoch legte er einen Arm um Cara, um ihr Schutz und Geborgenheit zu geben. Denn dass das alles schwer für sie sein musste.. konnte er sich vorstellen. Er wollte nicht nur auf seine Rache fixiert sein sondern auch die Bedürfnisse seiner Partnerin wahr nehmen. Egal wie rasend ihn das alles auch machte. Ein Gentleman würde er dennoch immer bleiben.
„Mh.. dich kann man eben nicht so schnell vergessen…“
Murmelte Edward. Auch wenn er diesen Mann verachtete, so konnte er schon nachvollziehen, weshalb er so einen Narren an Cara gefressen hatte. Sie war eine umwerfende Frau. Auch wenn das in diesem Zusammenhang wohl leider kein wirkliches Kompliment war. Denn von manchen Menschen wollte sie wohl lieber vergessen werden. Doch auch Ed war nie über sie hinweg gekommen. Egal mit wie vielen Frauen er auch geschlafen hatte.
Dennoch würde er deswegen ganz sicher kein Verständnis für Bernard aufbringen!! Denn er hatte Cara ausgenutzt und durch Zwang an sich gebunden. Dafür würde er büßen.
„Aber mach dir keine Sorgen. Er wird dir nie wieder zu nahe kommen. Du musst.. ihm auch nicht gegenüber treten wenn du nicht willst, okay?“
Aber falls sie es doch wollte, um ihm ins Gesicht zu spucken oder sonst was.. würde Ed ihn für sie natürlich an Ort und Stelle halten.
Und tatsächlich kam das Arschloch bester Laune zurück in sein Lager und schnitzte irgendetwas. Ed würde es ihm am liebsten sofort in die Kehle rammen und biss die Zähne fest aufeinander.
Er sah kurz zu Alphonse und deutete ihm etwas, damit jeder wusste, welche Aufgabe er hatte. Edward würde ihn von vorne konfrontieren und attackieren, während AJ sich von hinten anschleichen sollte. Nur für den Fall der Fälle.. dass Bernard eine Schusswaffe zückte oder sich hier doch noch weitere Verbündete befanden.
Edward.. hauchte Cara einen Kuss auf die Stirn und schenkte ihr dann noch einen zuversichtlichen Blick, ehe er von ihr abließ.. und sich mit gezogenem Katana dem Fremden näherte.
„Wie schön, dass du die Waffe selbst herstellst, mit der ich dich gleich umbringen werde“
Sagte er mit einem scheinheiligen Lächeln und fackelte dann gar nicht lange, ehe er auf Bernard zustürmte, um ihn mit einem Tritt auf den Boden zu befördern.
@Alphonse Drummer



Tame your demons before you become one
|
nach oben springen
|
So schwer dieser Weg auch war, nun gingen sie ihn und auch Cara stand mit vollem Herzen dahinter. Weswegen sie sich etwas stolzer aufrichtete und sich nicht mehr von Edward festhalten ließ. Sie wollte raus aus der Opferrolle, auch jetzt. »Doch, ich trete ihm gegenüber. Er muss wissen, dass diese Racheaktion ... von mir kommt. Dass er mir Böses angetan hat.« Und wohl auch, dass ihr gemeinsames Baby tot war. Cara wollte wissen, ob das etwas in ihm auslöste. Damals war er eigentlich nicht so froh über die Nachricht gewesen, dass sie schwanger war, und hatte sie weiterhin wie Dreck und ein Stück Fleisch behandelt.
Doch nun hockte Bernard in seinem Lager und schnitzte echt ein Kinderspielzeug? Das brachte Cara schon wieder aus dem Konzept. Ganz offenkundig war er immer noch hinter ihr her, von ihr besessen und wollte seine Vaterrolle einnehmen. Oder hatte er eine Wandlung durchgemacht? Eine Läuterung? Wäre ihr gemeinsames Kind am Leben, würde Cara jetzt vielleicht ins Wanken kommen. Doch erst mit Bernard reden wollen. Sehen, ob er sich ehrlich wünschte, Kontakt mit seinem Sprössling aufzunehmen. Aber es war unerheblich. Da war kein Kind, das sich irgendwann wünschen könnte, seinen leiblichen Vater kennenzulernen. Also blieb Cara bei ihrer Entscheidung und ließ Ed und Alphonse das Lager stürmen.
Bernard schnitzte pfeifend vor sich hin und fühlte sich eigentlich recht sicher, da er ja auch Fallen ausgelegt hatte. Doch die Rechnung hatte er ohne seine Ex gemacht, die genau wusste, wie er tickte und wie er auch damals schon seine Lagerstätten gesichert hatte.
Er war also ehrlich überrascht, als plötzlich ein Fremder auf ihn zustürmte und gleich von Mord sprach. Allerdings war er selbst auch ein gefährlicher Mann, weswegen er nicht zögerte und das Holzstück fallen ließ, um dem Tritt in letzter Sekunde noch ausweichen zu können. In der Bewegung zog er seine Pistole und wollte einige schnelle Schüsse abgeben, um den Angreifer zu verlangsamen.
Doch da wurde er schon von hinten gepackt und kalter Stahl legte sich an seine Kehle. Feivel würde es eine Freude sein, ihm die Kehle mit dem Katana aufzuschlitzen. Das wäre sicher eine Aktion, auf die auch der Geist von Alphonse senior stolz wäre. Dennoch wäre es jetzt noch zu früh dafür.
Bernard war groß und kräftig genug, um sich aus dem Griff befreien zu können, aber die Überraschung gab Edward sicher genug Zeit für einen erneuten und erfolgreichen Angriff, um die Oberhand zu erhalten.
@Edward Drummer



|
nach oben springen
|
Edward musste sich in seiner Beschützerrolle wohl etwas zügeln, hm? Er wollte Cara keineswegs klein halten. Wenn sie Bernard gegenüber treten wollte, dann würde er sie dabei unterstützen. Er wollte ihr lediglich klar machen,.. dass sie es nicht musste. Es war ihre Entscheidung. Und sie entschied sich dazu stark zu sein und ihn zu konfrontieren. Diese Frau war echt der absolute Hammer. Und Edward sehr beeindruckt von ihrer Stärke.
Nicht wissend, dass sie durchaus wanken würde, sollte tatsächlich ein Baby existieren. Kerle wie Bernard änderten sich nicht. Niemals. Edwards Leben hatten sich durch den kleinen Feivel zwar auch grundlegend geändert… aber im Herzen war er immer noch der selbe. Und so war es bei diesem Bernard bestimmt auch.
„In Ordnung. Ich stehe hinter dir“
Sagte Edward nun bloß. Denn er durfte bei der ganzen Sache nicht vergessen… dass es nicht seine Racheaktion war. Es war Caras. Das hier war nicht Alphonse seniors Mörder… es war ihr Peiniger. Also gebührte auch ihr der letzte Schlag oder die vernichtenden Worte. Edward musste sich zügeln und durfte ihn nur ‚vorbereiten‘. Was danach mit ihm passierte entschied Cara.
Nun ging es in den Angriff über, normalerweise würde Edward nicht so kopflos auf jemanden zustürmen. Doch er und AJ waren in der Hinsicht das perfekte und eingespielte Team. Dieses Vorgehen war gut, um herauszufinden wie schwer bewaffnet jemand war oder ob sich noch Verbündete in der Nähe befanden. Und natürlich funktionierte der Plan. Bernard zog seine Waffe, doch ehe er abdrücken konnte hatte AJ ihn schon gepackt. Das wiederum gab Edward nun die Gelegenheit ihn in einem Moment der Ablenkung zu entwaffnen und ihm mit dem Griff des Katanas so fest auf den Kopf zu schlagen, dass er gewiss einen Moment taumelte.
Dann packte er sich ihn von hinten und trat ihm in die Kniekehlen, damit er zu Boden ging. Nun selbst das Katana an seine Kehle haltend.
„Noch eine unbedachte Bewegung und ich verfüttere deinen Schädel an die Beißer.“
Jeder noch so kleine Versuch sich zu befreien.. würde den Stahl durch seine Haut treiben. Deshalb sollte Bernard sich gut überlegen was er tat.
Sobald er ihn also einigermaßen sicher fixiert hatte… blickte er zu Cara. Damit sie hervor treten und Bernard zeigen konnte… aus welchem Grund sein Leben gleich verwirkt sein würde..
@Alphonse Drummer



Tame your demons before you become one
|
nach oben springen
|
Alphonse war fast traurig, dass sich Bernard so schnell unterjochen ließ. Er hatte sich auf einen blutigeren Kampf gefreut. Das hätte besser zu seiner eigenen vernichtenden Stimmung gepasst. Doch auch er musste sich daran erinnern, warum sie das hier taten. Es war nicht sein Kampf, er sorgte lediglich für die Vorbereitung. Den letzten Schlag wollte sehr wahrscheinlich seine Mutter tun, also mussten sie ihr das auch ermöglichen.
Cara hockte derweil in den Büschen und sah mit klopfendem Herzen zu. Sie zweifelte nicht an den Fähigkeiten ihrer Familie und es war auch nicht das erste Mal, dass sie Zeuge von Gewalt wurde. Im Vergleich zu anderen Kämpfen, ging das hier ja schon fast gesittet vonstatten. Was aber daran lag, dass ihre beiden Jungs Bernard nicht töten wollten. Sonst wären sie wohl weniger zimperlich.
Letztlich hielt Edward ihren Ex in der Mangel und das ... war wohl der Augenblick, an dem sie die Bühne betreten sollte. Sie hatte Angst und wusste plötzlich gar nicht mehr, was sie dem Mann sagen sollte. Wäre es vielleicht doch besser, wenn Ed ihn einfach umbrachte?
Nein ... sie musste das tun. Vor allem für sich. Sie wünschte sich, stärker zu werden und für sich einzustehen, also durfte sie dieser Konfrontation nicht aus dem Weg gehen. Mit weichen Knien erhob sie sich und trat auf die Lichtung. Entschlossen kam sie näher, bis sie vor Bernard stand und ihm ins Gesicht sehen konnte. Jenes, das sie in ihren Träumen immer noch verfolgte. Ihr war übel und sie erinnerte sich an die gemeinsame Zeit mit ihm. Es hatte keinen einzigen schönen Tag darin gegeben. Warum hatte sie sich das nur angetan? Nun ... sie wusste weshalb, aber sie wollte nie wieder die Frau von damals sein.
»Cara ...?«, war nun Bernards Stimme zu vernehmen. Sein Blick wurde erst ungläubig, dann ... tatsächlich erfreut. Letztlich schien ihm aber klar zu werden, dass sie an diesem Überfall schuld war. »Du schickst echt zwei Schläger zu mir?«
»Das wundert dich?«, fragte sie.
Er lachte, wobei man eindeutig seine eigentliche Gehässigkeit hören konnte. Er spielte mit ihr. Wie immer. »Wo ist unser Kind?«, wollte er wissen.
Cara atmete tief durch und sah zu Ed, um sich Sicherheit zu holen. Sie wünschte sich auch seine Berührung, aber ... es wäre der Situation wohl kaum dienlich, wenn er nun zu ihr käme, um ihre Hand zu halten.
»Es gibt kein Kind. Ich habe es verloren.«
»Lüg nicht, Weib! Ich bin der Vater und ich verlange, es zu sehen!«
Cara schüttelte den Kopf. »Ich lüge nicht.«
Es vergingen ein paar Sekunden, da wurde aus Bernards Gesicht eine Maske des Zorns. »Du Schlampe!!! Du warst ja auch sonst für nichts gut, aber so eine beschissene Mutter wie dich hat die Welt noch nie gesehen.« Er begann, in Eds Griff zu zappeln und wollte sich losreißen ... doch da trat auch noch AJ hinzu und verpasste dem Mann einen Tritt in die verdammten Eier. »Du redest mit meiner Mutter, und das ist die beste der Welt ... also hüte deine Zunge.«
Bernard sackte ächzend zusammen, während Cara wie festgewachsen einfach stehenblieb und versuchte, sich die Worte des Mannes nicht so zu Herzen zu nehmen, sondern auf Feivels zu hören. Sie hatte sich mehr als einmal diesen Vorwurf gemacht ... sie wusste, ein Kind zu verlieren, konnte vorkommen, aber ... vielleicht war sie zu Teilen schon selbst daran schuld, so wie sie sich hatte behandeln lassen. So wie sie ... runtergehungert gewesen war. Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. »Mir tut es auch leid um das Baby. Ich ... habe es geliebt. Aber jetzt gerade bin ich froh, dass es nicht hier ist und ich keinen Grund habe, dich zu verschonen. Du hast mir Unaussprechliches angetan und mich und meine Situation ausgenutzt. Bevor du das auch noch anderen Frauen antust ... sollte ich dich beseitigen.«
Sie griff nach ihrem Messer, doch man konnte sehen, wie ihre Hand zitterte. Erneut wechselte sie einen Blick mit Edward. Sie könnte ihrem Ex noch so viel mehr entgegenschleudern, aber ... sie hatte gesagt, was nötig war. Da Bernard keine Reue zeigte, wäre alles andere auch verschwendete Energie.
Doch sie schaffte es einfach nicht. Sie konnte nicht hervortreten und dem Mann den Dolch in die Brust rammen. Weswegen ihr Blick zu Ed verzweifelt wurde. Könnte sie es ... irgendwie mit ihm zusammen machen? Könnten sie zusammen das Katana führen?
Bernard bemerkte ihr Zögern und lachte. Er wusste im Grunde, dass sein Leben verwirkt war, aber ... er konnte es trotzdem nicht lassen, dieses Wrack von einer Frau aufzuziehen.
@Edward Drummer



|
nach oben springen
|
Survive Talk
0
| Einfach ein eigenes Forum erstellen |
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C