Welcome Survivor

besteht seit 2013 | FSK18 | Ortstrennung | halbe RL-Zeit (1 ingame Monat = 2 RL Monate) | Plotgeschehen bei Bedarf | Apokalypse, Zombies, Survival, Horror, Drama | kein Serienwissen notwendig | basiert auf dem AMC's the Walking Dead Universum || seit 2015 eigene Storyline samt eigenen Kolonien | Seriencharaktere gerne gesehen | Community mit ~ 35 PBs und ~ 140 Charaktere (Stand Januar 2024) | Möglichkeit zwischen fünf Kolonien zu wählen | Auswahl an ehemaligen Kolonien und Gruppen für Backgroundstorys und mögliche Kontakte | eigenes Wiki | monatlicher Kalender über das Forum-Geschehen | forumseigener Adventskalender | und vieles mehr…

Die Story
Im Jahr 2009 brach eine Seuche weltweit aus, durch die frisch Verstorbene wieder zurück ins Leben kamen. Die Wiedergänger waren jedoch keineswegs mehr menschlich, sondern waren nur noch von Hunger getrieben. Alles Lebendige fielen sie an, sei es Mensch oder Tier. Schnell lernten die Überlebenden eines: Ein Biss, ein Kratzer oder wenn irgendwie anders Gewebe, Blut und andere Körperflüssigkeiten in den Körper eindrangen, so verstarb man. Somit war jeder Kontakt zu den Untoten lebensgefährlich und das Überleben eine Herausforderung. Innerhalb weniger Wochen lebte nur noch knapp 0,2% der weltweiten Bevölkerung, die restlichen Menschen wandelten zwar noch auf der Welt, doch sie waren nun Untote.
Die Überlebenden schlossen sich zu kleinen oder größeren Gruppen oder Kolonien zusammen. Manche hielten noch irgendwie an den Gesetzen und moralischen Vorstellungen der alten Welt fest. Wieder andere nahmen die fehlende Justiz als Möglichkeit nun tun und lassen zu können, was sie wollten. So war es nicht verwunderlich, dass innerhalb kürzester Zeit nicht nur die Untoten eine Gefahr darstellten, sondern auch die Lebenden.
Inzwischen sind schon 15 Jahre vergangen, seitdem die Seuche ausgebrochen war, und so gut wie jeder Überlebende kann inzwischen eine lange Geschichte über den Tod, den Krieg und den Verlust von geliebten Menschen erzählen. Einzelne Menschen griffen einander an, Gruppen und Kolonien überfielen einander oder bekriegten sich aufgrund von Ressourcen. Doch irgendwie hat man trotzdem überlebt. Das niedergeschriebene Geschehen des Forums bezieht sich auf die Gegend um Washington D.C. und Baltimore herum. Fünf Kolonien haben sich dort über die Jahre eingefunden. Manche waren Verbündete, manche Feind. Noch scheint es in Washington, Baltimore und der Umgebung ruhig, doch die Wicked wachsen immer mehr und es dauert sicherlich nicht mehr lange, bis durch sie ein erneuter Konflikt entsteht.
Team
Ivar ist Meister der Listen und neue Gesichter in die Übersichten einzubinden. Er ist der Erste, der neue Spieler willkommen heißt und sie auf ihrem Weg durch die Probezeit begleitet. Als kreativer Kopf des Teams steht er ebenso für jegliche Coding- und Designfragen offen. Neuer Benutzertitel gefällig? Frag Ivar! Vermisst ihr eine geliebte Person, so sorgt er dafür sämtliche eurer Gesuche in das richtige Format für unsere Werbepartner zu bringen. Zieht es euch nach Balar Island oder den Wicked, dann ist er euer Ansprechpartner.
Über Duo seid ihr möglicherweise ins Forum gekommen, er wirbt regelmäßig über Facebook. Ansonsten koordiniert er Haupt- und Nebenplayanfragen und setzt sich für nicht endenden Spielspaß ein. Allerdings hat er, als Profilpolizei, auch ein waches Auge auf eure Profile und kann daher durchaus mal den Bad Cop raushängen lassen. Wie ein kleines Heinzelmännchen hält er zusätzlich unseren Discordserver instand, also nicht wundern, wenn über Nacht gewünschte Kanäle auftauchen. Fällt eure Wahl auf die Anarchy Rider oder das Heavens Paradise, so ist er euer Ansprechpartner.
Scarlet ist der Archivar des Teams, doch genauso, wie sie Plays in unseren Schränken verschwinden lässt, kann sie gewünschte Ort für euch aus dem Hut zaubern. Partner und alle, die es werden wollen, werden von ihr unter die Lupe genommen und versorgt, ob nun mit Grüßen oder Annahmen und Ablehnungen. Abwesenheits- und Blacklist fallen ebenfalls in ihren Zuständigkeitsbereich. Habt ihr noch kein festes Ziel vor Augen und genießt euer Nomadenleben, so ist sie eurer Ansprechpartner.
Kiana hält als Cleaner die Listen auf dem neuesten Stand und hat ihre Augen überall da, wo anderen eventuell etwas entgeht. Sie vergisst selten einen Geburtstag und hält unsere Partner mit wöchentlichen Grüßen auf dem Laufenden.
Riana kümmert sich als Außenposten um unsere Präsenz auf Storming Gates. Habt ihr eine verirrtes Charakter-Schäfchen, das zu uns passt, sammelt sie es liebevoll ein und hilft bei der Unterbringung. Als unser Monk geht sie penibel unsere Threads durch und überprüft sie auf ihre Aktualität. Schließprozesse sind dabei ihre Spezialität.
The current Month

aktuelle Spielzeit
1. Januar - 31. Januar 2024 - Kalender

Das Wetter
Die Temperaturen in Washington D.C. befinden sich im Januar durchschnittlich zwischen -4 und 3 Grad. In Baltimore ist es kälter mit Temperaturen von -6 bis 1 Grad. Es wird empfohlen, dicke Winterkleidung zu tragen, sowie auch an wasserfeste Kleidung zu denken, denn an 5 Tagen soll es in Washington regnen, an 21 schneien. In Baltimore sind es sechs Tage Regen und zwanzig Tage Schnee. Obwohl es an vielen Tagen schneit, geht die Schneedecke nur maximal bis zu den Waden. An dem ein oder anderen Tag, wenn die Sonne scheint und die Temperaturen über 0 Grad gehen, schmilzt der Schnee teilweise, wodurch überall größere Pfützen entstehen und die Bäche und Flüsse in der Wildnis vom gefrorenen Zustand zu reißenden Sturzbächen übergehen. Die Überlebenden haben grob 9 Stunden und 46 Minuten Tageslicht. Die Sonne geht dabei um 7:25 Uhr morgens auf und am Abend um 17:11 Uhr wieder unter.

Die Untoten
Aufgrund des Wetters bewegen sich die Untoten langsamer voran als zu den wärmeren Jahreszeiten. Befinden sich die Temperaturen unter 0 Grad, steigt zudem die Wahrscheinlichkeit, dass die Untoten gefrieren. Doch die Überlebenden sollten nicht übermütig werden, auch wenn sie sich scheinbar nicht bewegen, kann dies auch nur täuschen und im nächsten Moment kommt es doch zu einem Angriff.

Geschehnisse
In den meisten Kolonien und auch bei den Nomaden kehrte Ruhe ein. Alle verbarrikadierten sich in ihrem warmen Heim und versuchten bei dem Schneefall möglichst wenig nach draußen zu gehen. Durch den vielen Schnee fallen jedoch auch immer wieder Reparaturen an, da Gebäude und Zäune unter dessen Gewicht beschädigt werden. Einzig das Cottage hatte mit Unfällen im Lager zu kämpfen, weswegen ihr Vorrat an Nahrungsmitteln für den Winter arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Diese Information verheimlichen sie jedoch, um keine Unruhen aufkommen zu lassen. Dass eigentlich die Wicked hinter diesen „Unfällen“ stecken, weiß bis dato niemand. Ansonsten wurde nur eine gefrorene Horde gesichtet, worum sich die nächstgelegene Kolonie kümmern wird, um die Chance zu nutzen, die Untoten ohne großes Risiko zu eliminieren. Das einzig andere Risiko ist eine kleine Gruppe – knapp ein handvoll – Wicked, die ihre Langeweile außerhalb ihrer Kolonie an anderen Überlebenden auslassen.

Events
So eintönig der Winter sein kann, wird der Januar durch gleich zwei erfreuliche Ereignisse aufgepeppt. Einerseits steht direkt am 1. Januar die Hochzeit vom Kolonieanführer Brian Daniels mit seiner Frau Grace Murdock-Daniels an. Die Hochzeit findet im Heavens Paradise statt und die Gäste sind Kolonie-übergreifend. Eventuell ist dies der Beginn eines neuen Friedenabkommens?! Des Weiteren feiert Balar seit dem 21. Dezember das Julfest, was sein Ende am 3. Januar im Perchtenfest findet. Alle Verbündeten sind herzlich dazu eingeladen an einem oder mehreren der vielen Festtage mitzumachen.
Informationen über das Cottage by the Sea
Gesuche vom Cottage by the Sea

Im Cottage leben viele Mitglieder des ehemaligen Alexandria, Hilltop, Kingdom und Oceanside. Nach dem Krieg mit Negan 2015 waren alle Kolonien so sehr zerstört, dass sie sich ein neues Zuhause suchen mussten, was sie in einem alten Ferienlager am Meer fanden. Nachdem sie sich vom Krieg erholt hatten und die Gebäude wieder intakt gesetzt wurden, wuchs die Kolonie immer weiter an, sodass sie inzwischen so belebt ist wie ein kleines Dorf.
Informationen über die Anarchy Rider
Gesuche der Anarchy Rider

Die Anarchy Rider sind ein Motorradclub, der schon lange vor der Apokalypse existiert hat, samt dem Clubhaus, in welchem sie immer noch leben. Als die Seuche ausbrach, präparierten sie das Clubhaus und das Gebiet drum herum, sodass sie sicher waren und vorerst allen aus dem Club dort eine Zuflucht geboten wurde - später dann natürlich auch allen anderen Überlebenden. Wie schon vor der Apokalypse leben sie nach dem Motto: „Ein Club, eine Familie“ und sind ihren Motorrädern und Kutten treugeblieben.
Informationen über Balar Island
Gesuche von Balar Island

Balar Island ist eine Kolonie, die auf einer kleinen Insel nur 500 Meter vom Festland entfernt lebt. Da durch die Apokalypse so gut wie jede Technologie nicht mehr funktionierte, fanden sie den Weg zurück zum Ursprung, lebten bis auf Kleinigkeiten wie die Menschen früher und sind der Natur sehr verbunden. Die Insel bietet ihnen dabei ein kleines Dorf, eine Burg und große Ländereien mit Wiesen, Wäldern und einem kleinen Berg. Sowie sie zurück zu den Wurzeln gegangen sind, haben sie auch alte Bräuche und Feiertage aus den Zeiten der Wikinger aufleben lassen, um eine alte neue Kultur aufstehen zu lassen.
Informationen über das Heavens Paradise
Gesuche vom Heavens Paradise

Die Gründer des Heavens Paradise waren Geschäftsmänner, die schon vor der Apokalypse an diese geglaubt und dementsprechend gehandelt hatten. Neun Jahre lebten die Bewohner der Kolonie unter der Erde, bis eine Seuche sie an der Oberfläche zwang. Über den Bunker lag eine kleine Siedlung, die einst von einem der Gründer bevölkert wurde, doch als sie ankamen, war niemand mehr dort, weswegen sie nun selbst wieder alles besiedelten und intakt setzten. Nach dem Wiederaufbau folgten auch wieder die Technologien, die sie im Bunker hatten, auch wenn Dinge wie Internet und Handys weiterhin nicht mehr funktionierten.
Informationen über die Wicked
Gesuche der Wicked

Wer bei den Wicked gelandet ist, gehört wohl zu der eher unmoralischen Sorte Mensch oder denen, die gut im Wegsehen sind. Die Wicked entstanden durch acht Insassen eines Gefängnisses kurz nach dem Ausbruch der Seuche. Um die Fertigkeiten der Kriminellen zu fördern, wurden sieben Häuser gegründet, die jeweils einer Todsünde gewidmet sind, womit auch der Startschuss fiel, dass die Mitglieder jegliche Sünden ungestraft ausleben konnten. Aufgrund ihres Lebensstils zogen sie ähnlich wie Nomaden oft um und machten sich überall eher Feinde als Freunde.
Informationen zu den Nomaden
Gesuche für Nomaden

Nomaden gehören keiner Kolonie oder größeren Gruppe an. Entweder reisen sie umher ohne ein festes Zuhause zu haben oder sie haben sich mit ein paar Verbündeten, Freunden und Familie an einem kleinen, sicheren Ort niedergelassen. Da die Unterkünfte meist nicht so gut abgesichert sind, wie die der Kolonien und größeren Gruppen, kommt es häufiger vor, dass sie wieder umziehen müssen, da eine äußere Gefahr sie bedroht. Ihre Gründe, weswegen sie sich keiner Kolonie oder Gruppe angeschlossen haben, sind dabei unterschiedlich und meist durch ihre Vergangenheit geprägt.
#1

We used to be the Golden Trio | Beste Freunde vermisst

in Männliche Gesuche 19.07.2023 22:21
von Vic de Burgh | 69 Beiträge

THE SEEKER
NAME ► ALTER ► KOLONIE ► GESINNUNG
Vic de Burgh ► 28 Jahre ► Heavens Paradise ► Neutral

WER VERLEIHT DIR DEIN GESICHT?
Freddy Carter


DEINE GESCHICHTE

(Achtung: Vics Story ist sehr lang, wichtig für das Gesuch sind ca. die Jahre 0 bis 18)

Years 0 to 13. (1995 – 2008)
An guten Tagen erinnert sich Vic gerne an seine Kindheit zurück, an das Viertel, in dem er gelebt hat und an die Freunde, die er damals hatte. Die Familie De Burgh gehörte zu einer Vielzahl irischer Einwanderer in den USA. Sie leben damals in Hell´s Kitchen, einem Teil auf der West Side von Manhattan. Woher der Name stammte, wusste zum Zeitpunkt seiner Geburt schon niemand mehr. Einige behauptet das Viertel wäre nach einem Londoner Slum benannt, andere erzählten es wären deutsche Einwanderer gewesen, die ein Restaurant namens Heil’s Kitchen eröffnet hatten und daraus wäre dann eben Hell’s Kitchen entstanden. Generell war es Vic aber auch egal, für ihn war es damals der beste Ort der Welt. Ganz im Westen schloss der Bezirk an den Hudson River an, in dem er und seine Freunde an heißen Sommertagen ihre Zelte aufschlugen, um schwimmen zu gehen. Ihr Haus lag in der 50th Street und bis heute kann er sich noch an die verschiedenen Gerüche erinnern, die einen begrüßten, wenn man unten zur Tür hineinkam. Ihre Wohnung lag auf der zweiten Etage, in der am 08.01.1995 als einziges Kind von Enya und Liam De Burgh das Licht der Welt erblickte. Freunde hatte er bereits, da konnte er gerade sitzen, war das Haus und auch die Nachbarschaft voll von Gleichaltrigen. Seine besten Freunde sah Vic jeden Tag. Paolo war Puerto-Ricaner und mit seiner Familie kurz vor Vics Geburt in die Wohnung auf der ersten Etage gezogen. Die beiden hatten sich bereits im Kinderwagen gegenseitig die Flasche gestohlen. Jamal war ein wenig jünger und zog ein, da waren die beiden anderen knapp ein Jahr alt. Etagennachbarn. Seitdem war das Trio praktisch untrennbar und verbrachte jede freie Minute miteinander. Sie gingen zur selbe Schule, in dieselbe Klasse, was die Lehrer teilweise zum Verzweifeln brachte. Hatte man einen zum Nachsitzen, hatte man alle. Im Winter spielten sie verstecken in den unzähligen Winkeln des Hauses. Im Sommer schlichen sie nachts aus dem Fenster, über die Feuerleiter aufs Dach, um dort die Sterne zu beobachten. Dort fand man sie später auch tagsüber, mit Sonnenbrillen und Liegen, wo sie in der Sonne brutzelten. Das Beste jedoch war Straßenhockey, an ihren Turnieren nahm oft die ganze Straße teil, die Erwachsenen schmissen den Grill an und die Kids schlugen sich die Bälle, um die Ohren. Man muss nur aufpassen, dass kein Auto kam. Mit neun begann Vic schließlich als Messdiener in ihrer Gemeinde zu arbeiten, zwar hatte seine Eltern nicht viel Geld, dafür waren viele der Familien reich an Glauben. Der Pater, ein Mann in seinen Sechzigern, war ebenfalls im Viertel aufgewachsen und hatte sich immer vorgenommen, den Familien und vor allem den Kids dort eine Stütze zu sein. Er organisierte Nachbarschaftshilfen für die Älteren, Märchennachmittag und Straßenfeste. Und so verbrachte Vic eine vollkommen normale und glückliche Kindheit. Als sie ungefähr elf waren, wurde aus dem Trio ein Quartett, denn Paolos Cousine Donna zog mit ihrer Familie in die Straße. Vic hätte damals schwören können, dass er niemals in seinem Leben ein hübscheres Mädchen gesehen hatte. Sie hatte lange, schwarze Locken, große Bambi-Augen, die von einem Vorhang langer Wimpern umrahmt wurden und wie sie seinen Namen aussprach ließ ihn teilweise so dämlich dreinblicken, dass Jamal und Paolo sich nicht mehr einbekamen. Es war also nicht nötig zu erwähnen, dass er einen mächtigen Crush auf die Gleichaltrige hatte. Viel änderte sich zu dieser Zeit aber noch nicht, einzig ihre Badenachmittage wurden ein wenig gezügelter, immerhin hatte sie nun ein Mädchen dabei. Kein Skinny Dipping mehr und vor allem musste darauf Acht gegeben werden, dass Donna genug Privatsphäre bekam. Erst zwei Jahre später sollte Vic seinen Mut zusammennehmen und sie um ein Date bitten und im Alter von süßen Dreizehn sollten sie einander ihren ersten Kuss schenken. Hinter dem Haus unter der kleinen Lampe.

What happend at 13. (2008)
Der 02.08.2008 sollte einer der Tage sein, die sich für immer in sein Hirn brannten und der ihn nachts nicht mehr schlafen lassen sollte. Der Vortag war extrem warm gewesen und sie hatten im Schatten des Hauses Karten gespielt. Was da zwischen ihm und Donna lief war bis dato noch nicht geklärt, er hatte sie auf die Kirmes eingeladen und sie hatten sich geküsst, ansonsten lief alles wie sonst und sie verbrachten ihre Nachmittage zu viert. Vic wurde mitten in der Nacht von Sirenen geweckt. Feuerwehr und Krankenwagen waren in der Gegend nicht ungewöhnlich, doch dass sie so nah waren, das war unüblich. Viel zu nah. Sein Zimmer war in blaues Licht getaucht und als er hinaus trat stand die Haustür offen. Mit einem unguten Gefühl und Paolo und Jamals im Schlepptau traten sie schließlich zu ihren Eltern und Nachbarn auf die Straße, die mit großen Augen das Geschehen dort beobachteten. Die ganze Straße schien auf den Beinen. Ein Stück weiter brannte eines der Häuser. Nein, nicht eines. Donnas Haus. Er musste wissen, ob sie und ihre Eltern okay waren. Also rannten die drei los, bis zur Absperrung, doch weder von Donna noch von ihren Eltern war eine Spur zu sehen. Sie waren noch da drin. Er weiß bis jetzt nicht, was ihn geritten hat. Er war immerhin erst dreizehn, doch er hatte damals sehr genau gewusst auf wie viele Wege man ungesehen in diese Häuser kam und so hatte er sich durch eines der Kellerfenster gequetscht. Das Feuer war im oberen Stockwerk ausgebrochen, eventuell kam er noch rechtzeitig. An der Sicherheitstür zu Donnas Etage stoppte er. Da war sie. Er konnte sie durch das Fenster in der Tür sehen. Rings um sie herum das Feuer, rauch quoll durch die Ritzen zu ihm in den Flur. Er musste sie da rausholen, als er jedoch nach dem Riegel der Sicherheitstür griff, spürte er einen beißenden Schmerz. Er war glühend heiß und verbrannte ihm die Hände. Blödes Metall. Sie war so nah. Und sah ihn an mit ihrem Bambi-Augen. Er klopfte und trat und schrie, doch das Feuer hörte nicht auf zu wütend. Und es fraß, zuerst ihre schwarzen Locken und als es den Vorhang aus Wimpern erreichte, da wurde ihm schwarz vor Augen.

Years 13 to 14. (2008 -2009)
Das Nächste, was er wieder wusste war, dass er im Krankenhaus lag. Die Hände in dicken Verbänden. Seine Freunde schlafend am Fußende seines Bettes. Und seine Eltern, die ihn besorgt ansahen. Zu Donnas Beerdigung war er einigermaßen auf den Beinen, sprach kaum, aß kaum, schlief kaum. Aber seine Hände heilten. Die Narben würden ihm jedoch für immer bleiben. Genauso, wie die auf seiner Seele. Und als er schließlich immer dünner und immer gereizter wurde, beschlossen seine Eltern, dass sie etwas tun mussten. Zusammen mit Pater Miguel fanden sie eine Organisation die einkommensschwachen Familien half die nötigen finanziellen Mittel für einen Klinikaufenthalt zu beschaffen. So wurde Vic am 03.11. 2008 eingewiesen. Es war seltsam, das erste Mal weg von daheim, ohne Eltern, ohne Freunde. Aber es half, zumindest ein wenig. Die Medikamente ließen ihn nachts schlafen und in den Therapiesitzungen begann er sich nach und nach zu öffnen. Erzählte den Ärzten, was er Pablo, Jamal und seinen Eltern nicht erzählen konnte, weil er wusste, dass es sie genauso zerstören würde. Von den Bildern in seinem Kopf die jeden Abend wiederkehrten. Angeregt von seinem Zimmernachbarn begann er schließlich wieder etwas zu sich zu nehmen. Jarvis wurde schnell zu einem Freund, setzte sich nachts zu ihm, wenn er nicht schlafen konnte und lenkte ihn ab so gut es ging. Gemeinsam hatte sie Mal-Therapie, wo Vic jede Woche aufs Neue bewunderte, was der andere mit ein bisschen Farbe so alles anstellen konnte. Zusammen mit ihm feierte Vic Sylvester und Jarvis war der Erste, der ihm in neuen Jahr 2009 zum Geburtstag gratulierte. Er hatte sogar ein kleines Geschenk, ein dickes Notizbuch, in dem er Zeichnen üben oder seine Gedanken notieren konnte. Am meisten jedoch freute Vic sich immer auf seine Eltern und auf Paolo und Jamal. Doch irgendwann wurde die Besuchszeit ausgesetzt. Eine Sicherheitsmaßnahme hieß es. In den folgenden Wochen kamen Gerüchte auf, es hatte einen Vorfall mit dem Bruder eines Patienten gegeben. Tollwut. Oder ähnliches. Wie ernst die Lage war, bekam Vic zunächst nicht mit, ihn sorgte eher, dass seine Eltern ihn nicht besuchen durften. Dann fiel die Mal-Therapie aus. Einzelne Flügel wurden unter Quarantäne gestellt. Vic und Jarvis befanden sich mehr in ihrem Zimmer als sonst wo. In ihrer Gruppen-Therapie fehlten Woche um Woche immer mehr Leute. Das Personal tuschelte auf den Gängen, doch niemand erzählte ihnen etwas. Als schließlich auch die Schwestern und Pfleger immer weniger wurden und Vic immer noch nichts von seinen Eltern gehört hatte, teilte er seine Sorgen mit Jarvis, der ihm versicherte, dass schon alles gut werden würde. Eventuell nur eine Krankheitswelle.
Der Personalmangel hatte zumindest eine gute Seite, sie wurde nicht konstant beaufsichtig, weil die meisten im Quarantäneflügel beschäftigt waren. Und so gelang es Vic, Jarvis und zwei anderen sich eines Nachmittags in das zur Klinik gehörenden Schwimmbad zu schleichen. Was ein schöner Nachmittag werden sollte, trug größere Konsequenzen nach sich, als der damals Vierzehnjährige vermutet hätte. Ein paar Tage später erwachte Jarvis mit starkem Fieber und Schüttelfrost. Die Morgenschwester war sofort in Alarmbereitschaft und bevor noch etwas sagen konnte, wurde der Ältere in den Quarantäneflügel verlegt. Vic selbst erwischte es einen Tag später. Aus Angst vor Ärger, verschwieg er, wo er sich erkältet hatte und in den nächsten Stunden verschlechterte sich sein Zustand noch ein wenig. Das war schon immer so gewesen, wenn er krank war, dann richtig. Was ihn jedoch wunderte war, dass er keine Medikamente bekam, die Schwestern hielten sich so gut es ging von ihm fern und Männer in Schutzanzügen hetzten von einem Gang zum nächsten. Am meisten irritierte ihn jedoch das präsente Militär. Was war hier los? Zumindest hatte er das Notizbuch dabei, denn von Jarvis fehlte jede Spur. Zum Abend hin, hatte er immer noch keine einzige Pille erhalten, dafür zumindest etwas zu Essen. Er schrieb gerade die Fragen auf, die in seinem Kopf herumspukten als der Oberarzt auftauchte begleitet von einem hochrangigen Offizier. Er steckt das Notizbuch in die Brusttasche seines Schlafanzuges und folgte, nachdem er aufgefordert wurde, zusammen mit einer Handvoll anderen dem Arzt den Gang hinunter in einen großen, leeren Raum. Erneute Gruppentherapie, was sollte das allerdings bei einer Erkältung bringen? Irgendwie fühlte er sich unwohl und dass nicht nur wegen des Fiebers. Die Schwester, die sie begleitet hatten, verließen beinah überstürzt den Raum. Was als nächstes passierte, ging so schnell, dass Vic bis heute nicht glauben kann, dass es kein Traum war. Kaum waren die Schwestern aus dem Raum erschienen Soldaten und noch bevor er auch nur fragen konnte, spürte er bereits einen starken Schmerz in seiner Brust. Geschossen, sie hatten auf sie geschossen.

Wie lange er ausgeknockt war, wusste er nicht, aber das Erste, was er hörte als er wieder zu sich kam war ein Summen. Ein lautes, wütendes Summen. Vom hunderten von Fliegen. Er hatte Probleme seine Augen zu öffnen. Zu amten. Die Luft war warm und feucht. Und nicht nur die Luft, er selbst ebenfalls. Das Zweite was zu ihm kam war der Gestank. Vor Jahren hatten sie mal einen Mülleimer hinterm Haus gehabt, in dem jemand Fleisch entsorgt hatte, im Sommer. Alles war voller Maden gewesen. Und genauso roch es. Das dritte war der Schmerz und der war es, der ihn schließlich ins hier und jetzt zurückholte. Sein Bein schien in Flammen zu stehen. Doch bewegen konnte er sich nicht, irgendwas lag auf ihm. Er öffnete die Augen, um zu sehen was los war und erstarrte. Auf seinem Bauch waren Haare. Nein, ein Kopf. Panik stieg in ihm auf und er drehte seinen eigenen Kopf, um besser sehen zu können…nur um in Jarvis starre Augen zu blicken, die nur ein paar Zentimeter von ihm entfernt waren. Er versuchte sich aufzusetzen, doch sank mit dem einem Arm plötzlich ein. Er wollte Schreien konnte aber nicht. Leichen. Überall Leichen so weit das Auge reichte. Und sein rechter Arm? Steckte mitten in einem Brustkorb. Nachdem er schließlich seine kompletten Magen geleert hatte, versuchte er sich zu beruhigen. Was war passiert? Er war in diesem Raum, sie hatten auf ihn geschossen. Panisch untersuchte er seine Brust und fand das Notizbuch. Darin steckte eine Kugel, sie hatte sich bis zum Ende durchgedrückt und über seiner Brustwarze prangte ein kleiner, roter Brandfleck. Dennoch hatte das Büchlein die Kugel abgefangen. Zum Was Vic zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, dass der ihm zugeteilt Schütze ein Neuling gewesen war, grade erst ausgebildet und kaum Erfahrung mit Waffen, da dieser keinen Ärger bekommen wollte, beließ er es einfach dabei, man würde die Leichen am Ende eh verbrennen. Hätte er ein weiteres Mal geschossen, hätte er eine Strafe wegen Munitionsverschwendung riskiert, denn die wurde immer knapper. Dieser Umstand und das kleine Büchlein hatten ihm schließlich das Leben gerettet. Erneut versuchte er sich ein Bild seiner Lage zu machen, als ihm die dunkle Wolke auffiel. Er kannte solch Wolken. Feuer. Sie verbrannte die Leichen. Er musste hier raus. Also schob er den Körper von sich herunter, nur um sein Bein in einem seltsamen Winkel vorzufinden. Es war gebrochen. Laufen kaum möglich. Also kroch er. Kroch über Köpfe und Körper bis zum Rand der Grube. Und darüber hinaus. Um ihn herum war nichts, in der Ferne konnte er kleine Militärstationen erkennen. Das Gelände, auf dem er sich befand war umzäunt. Dennoch kroch er weiter. Und weiter. Durch hohes Gras. Bis zum Ende des Zaunes und daran entlang. Er musste hier raus. Er musste. Und erneut sollte er belohnt werden, an einer Ecke befand sich ein Loch im Zaun, als hätte jemand daran gerissen, grade groß genug, dass ein hagerer Vierzehnjährige hindurch kam.
Er war müde, hungrig und verletzt, aber zumindest hatte er einen dicken Ast gefunden mit dessen Hilfe er aufrecht stehen konnte, als er sie zum ersten Mal sah, die Untoten. Sie griffen ihn jedoch nicht an, nahmen ihn nicht einmal wahr. Wahrscheinlich, weil er genauso roch, wie sie. Und so schleppte er sich weiter. Und weiter. Bis er das erneute Laden einer Waffe hörte. Vor ihm stand ein älterer Mann, den Lauf seines Gewehres auf Vic gerichtet an seiner Seite ein knurrender Hund. Vic hob die Hand und flehte, er hatte es doch grade so geschafft. Ob er gebissen worden sei. Nicht, dass er wüsste. Offene Wunden? Keine, aber sein Bein war gebrochen.

Years 14 to 17. (2009 – 2012)
Und so lernte er Connor Mc’Dowell kennen. Einen alten Mann, der bis vor kurzem noch ein großes Farmland besessen hatte, bis das Militär sich dazu entschied seine Güllepools als Entsorgungsgruben zu nutzen. Er kam öfter hier heraus, denn ab und an entkam mal einer. Connor nahm Vic mit zu sich, wo er sich zunächst wusch. Als der Alte sich jedoch sein Bein ansehen wollte, zuckte der Vierzehnjährige vor ihm zurück. Er wollte nicht angefasst werden, nein er konnte nicht. Ekelig. Alles war eklig. Er war ekelig. Das Gefühl aus der Grube ließ ihn nicht los. Diese Berührungsangst sollte fortan sein stetiger Begleiter ein. So wie der Alte für die nächsten drei Jahre ihn als Begleiter haben würde. Herzlich war ihre Beziehung nie, aber Vic hatte ein Dach über dem Kopf und jemand der im half seinen Magen zu füllen. Sein Bein heilte, nur leider nicht vernünftig, so dass er bis zum Ende seines Lebens eine Gehhilfe brauchen würde, auch schmerzte es bei Wetterveränderungen. Connor schnitze ihm einen Gehstock and dessen Ende der Kopf einer Krähe prangte, eine ehemalige Schrankverzierung. Dieser diente nicht nur als Griff für den Stab, sondern auch für das darin versteckte Messer, man musste sich in der heutigen Zeit eben verteidigen. Dennoch war dies im Allgemeinen keine Zeit der Heilung, wie Vic es sich gewünscht hatte, fort waren die Medikamente, die ihn schlafen ließen. Stattdessen gesellten sich neue Schrecken hinzu und diese mal kamen sie nicht nur nachts. PTSD nannte Connor es, Postraumatic Stress Disorder. Es gab Tage, an denen der junge Mann mitten am Tage einfach innehielt und sich wieder und wieder in der Grube, oder dem von Feuer umschlossenen Haus wiederfand, so das der Alte ihn schütteln musste, dass er wieder zu sich kam. Die Jahre kamen und gingen und schließlich starb Connor Mc’Dowell und Vic war wieder allein. Dennoch hatte ihm der Alte einige nützliche Tricks beigebracht, allem voran schießen. Schlösser knacken und natürlich das Trinken. Es war Zeit neue Schritte zu planen und so beschloss er die Antwort auf eine Frage zu finde, die ihn schon lange beschäftigte: Was war mit seinen Eltern geschehen? Und seinen Freunden?
Die Reise nach Manhattan war lang und beschwerlich, Auto fahren konnte er nicht, weil sein Bein nicht kräftig genug war, um lange das Gaspedal zu treten. Also musste er laufen. Connor’s Hund Rover leistete ihm, seit dem der Alte fort war, Gesellschaft. Die Stadt selbst war kaum wiederzuerkennen und glich einem Kriegsgebiet. Auch das Durchkommen zur 50th Street erforderte einige Zeit, gut, dass die Straße am Rand des Viertels lag. Es verwunderte ihn fast, dass sein Haus noch stand, darin befand sich – wie vermutet- natürlich niemand mehr. Und so hockte er sich auf sein altes Bett, in seinem alten Zimmer. Stand in der Küche, wo seine Mutter immer für sie gekocht hatten und nahm schließlich einen kleinen Teil Fotos mit. Fotos, die eine ganz andere Zeit zeigte und wie Vic erkannte, ganz andere Menschen. Weitere Dinge füllten seinen Rucksack, solche die sentimentale Wert für ihn hatten, aber klein genug waren sie mit sich zu führen. Darunter der Teddybär, den seine Mutter zu seiner Geburt gekauft hatte und die Kette, die seine Eltern ihm zur Kommunion geschenkt hatten. In Jamals alter Wohnung sah es kaum anders aus, die Schränke standen offen, als seien die Bewohner schnellstmöglich geflüchtet. In Pablos Wohnung herrschte da meiste Chaos, doch auch hier entdeckte er einen kleinen Stapel Fotos. Nicht nur von Pablo und seiner Familie, auch von allen Freunden und Nachbarn. Er, Jamal und Pablo beim Schwimmen. Die drei einpackt in dicke Schals und Mützen im Winter. Und ein Foto von Vic und Donna auf der Kirmes. Pablos Mutter hatte das Fotos geschossen, beide grinste in die Kamera und Donna hatte sich bei ihm eingeharkt, im anderen Arm eine Minnie Maus, die er für sie beim Schießen gewonnen hatte. Nach Disneyland hatten sie gewollt, mal zusammen irgendwann, wenn sie größer waren und Geld verdienen konnten. Warum eigentlich nicht jetzt, zwar würde der Park nicht mehr so sein, wie er mal war, aber zumindest konnte er sein Versprechen einlösen. Und so zog es ihn in Richtung Florida, wo er gedachte das Resort einmal anzusehen. Oder zumindest das, was davon noch übrig war.

Years 18 to 20 (2013-2015)
Das Disneyland Resort selbst wimmelte vor Beißern, zumindest die größten Parkbereiche. Man hatte es damals ebenfalls zur Quarantänezone erklärt und viele waren nicht mehr hinausgelassen worden. Vic managte dennoch sich einen kleinen Teil der Attraktionen anzusehen und die ein oder andere Erinnerung zu sammeln. Auf seiner Erkundungstour traf er schließlich auf weitere Menschen, die ihn zwar etwas vorsichtig, dennoch freundlich bei sich aufnahmen. Sie hatten es sich vor sechs Monaten in Disneys Wilderness Lodge gemütlich gemacht und boten ihm und Rover eines der Zimmer an. Die Kolonie bestand aus rund 45 Leuten, die alle aus der Umgebung Floridas kamen und deswegen besonders erpicht auf Nachrichten aus den anderen Bundesstaaten waren. Viele hatten die Gegend nie verlassen, aber dieselbe Idee gehabt, da sie mit dem Ort schöne Erinnerungen verbanden. Und so lebte Vic sich bei ihnen ein und half zunächst bei der Sicherung der Anlage. Die Kolonieaufgaben wechselten für diejenigen, die bisher noch nicht das richtige für sich gefunden hatte. Nachdem er schließlich gut drei Monate nach seiner Ankunft gezeigt hatte, wie trinkfest er war, bot ihm Jeremy einer der Barkeeper an ihn unter seine Fittiche zu nehmen, wenn er denn wollte. Und so lernte Vic das Leben hinter der Bar zu lieben. Es war einfach der perfekte Job für ihn. Zwar war er ständig unter Menschen, dennoch fassten sie ihn nicht an, da immer eine Theke dazwischen lag. Er musste nur zuhören und nicht viel reden. Er konnte kreativ sein. Und war so gut es eben ging abgelenkt. So vergingen knapp drei Jahre, bis eine Explosion die Beißer in einem der Parks aufschreckte und es zu viele wurden, als dass man die Lodge weiter hätte verteidigen können. So setzten die Verbliebenen mit einem Boot über den Bay Lake zum Port Bay Lake im Norden des Resorts über, um die Beißer abzuhängen. Dort trennte sich Vic schließlich von der Gruppe, er wollte zurück nach Manhattan, um nachzusehen, ob er irgendwelche Neuigkeiten über seine Familie einholen konnte. Immerhin war er nun kein Kind mehr, hatte in Laufe der Jahre Erfahrungen gemacht, wie man nach anderen Forschen konnte und vieles gelernt.

Years 20 to 22 (2015 – 2017)
Sein weg nach Manhattan führte Vic schließlich dieses Mal über Washington D.C. welches sich als heißes Pflaster herausstellte. Kolonien und Gruppierungen ging er so gut es eben ging aus dem Weg, aber die Hauptstadt war voller Beißer. Er kam nur langsam voran und suchte sich seinen Weg durch die unzähligen Gebäude, statt über die offenen Straßen. Dort lernte er schließlich spät im Jahr 2015 eines Abends Anna Avery kennen, die sich ebenfalls auf der Durchreise befand. Es war nicht so, dass er geplant hatte mit ihr zu campieren, es war eher dem Umstand zu verdanken, dass die Zombies das Gebäude eingekreist hatten, in dem sie sich beide für die Nacht zu Ruhe zurückgezogen hatten. Ein lautes Geräusch hatte nicht nur sie beide, sondern auch die Beißer in der Umgebung aufgeschreckt und wie Motten zum Licht, wurden eben auch die Untoten von jeder Änderung, jeder Vibration angezogen. Ihr gemeinsamer Aufenthalt sollte sich auf gut eine Woche erstrecken, doch anstatt als Kumpanen oder Freunde, gingen sie als Feinde aus der Sache hervor. Zumindest, wenn man die Situation von Vics Seite aus betrachtete, als er nämlich eines Morgens aufstand war Anna verschwunden. Samt seiner Vorräte. Und den Erinnerungsstücken. Gütigerweise hatte sie ihm zumindest seines Stock dagelassen. Und so verwarf er seinen Plan nach Manhattan zu gehen und zog weiter, um die junge Frau aufzuspüren. Er wollte sein Zeug wieder!
Diese Idee erwies sich als deutlich schwieriger als gedacht, immerhin hatte Anna deutlich Vorsprung, hinzukam, dass er selbst nicht gut zu Fuß war. Also zog er weiter, bis er schließlich von einer Kolonie hörte, die sich der Zoo nannte. Ein alter Händler, den eines mittags an Straßenrand geholfen hatte, eine Reifenpanne an seinem Van zu reparieren, hatte ihm davon erzählt und nahm ihn schließlich mit. Die Kolonie erwies sich als entspannter und freundlicher als er angenommen hatte, dennoch hielt sich Vic zunächst immer nur ein paar Tage dort auf. Begleitete stattdessen den Händler, der sich der Beschaffer nannte, immer mal wieder auf seinen Touren. 2017 schließlich gliederte er sich doch in die Kolonie ein, nachdem seine Anfälle immer schlimmer geworden waren und der Beschaffer nicht viel mit ihm anfangen konnte. Stattdessen half er zunächst in der Zoo-Bar aus, bis er sie schließlich ein Jahr später übernahm.

Years 23 to 25 (2018 -2020)
Von 2018 bis 2019 führte Vic ein ruhiges und sehr beschauliches Leben in der Kolonie. Die Bar war gleichzeitig sein Arbeitsplatz, als auch sein Zuhause. Generell war der Tag erfüllt von Stimmengewirr und vielen neuen Eindrücken. Und zum ersten Mal seit Jahren hatte der – zu dem Zeitpunkt 23-Jährige - das Gefühl zu Ruhe zu kommen. Anna, seine Freunde und seine Eltern hatte er nicht vergessen, genauso wie die Hoffnung seine Sache wiederzubekommen und seine Familie wiederzusehen, doch er hoffte zunächst erst ein wenig zu sich selbst zu finden. Gesünder zu werden, wenn man es denn so wollte. Das Ganze änderte sich schlagartig 2019 als der Scorpion den Zoo übernahm. Zum ersten Mal kam ihm tatsächlich seine Behinderung zugute, in einem ‚Krüppel‘ sah man eben keine Gefahr und mit so vielen Problemen war man als Sklave genauso ungeeignet, also ließ man ihn in der Bar. Solange er seine Arbeit dort machte, würde man ihn in Ruhe lassen. Also widersprach Vic nicht, er hing an seinen Leben und tat, was er bereits die letzten zwei Jahre getan hatte. Der Zoo an sich expandierte noch mal und wurde schließlich zum Dreh-und-Angelpunkt für den Handel. Das war die Zeit, in der sich Lizzie Samuels in Vics Leben stehlen sollte. Die quirlige Blondine erklärte ihn kurzerhand zum Teil ihres doch sehr skurrilen Freundeskreises und egal wie oft er ihr erklärte, dass sie ihn nicht anfassen sollte, desto mehr rückte sie ihm auf die Pelle. Heilung am Arsch, wenn man es denn so nennen wollte. Als der Zoo schließlich 2020 unterging machte sich Vic, wie viele andere auch aus dem Staub und zog zunächst wieder allein umher.

Years 25 to 28 (2020 – 2023)
Über ein Jahr zog Vic erneut allein umher, handelte wen er zum Handeln fand und rastete, wo er es ihm ruhig erschien. Auch hatte er die Suche nach Anna und seinen Eltern und Freunden wieder aufgenommen. Anfang 2022 war er sich fast sicher auf Jamals Spur gekommen zu sein, als er erneut mit Lizzie zusammenstieß. Es war ein doch sehr kühler Morgen und es sollte erneut zu Schneien beginnen, als er sich an einem kleinen Feuerchen versuchte. Wie sie war, hatte er sie zunächst nicht kommen hören und ihr beinahe mit seinem Stock eines übergebraten, als sie ihn schließlich ansprang. Sie erklärte ihm vollkommen enthusiastisch, dass sie einen Schlafplatz für ihn hätte, wo er die Nacht über nicht frieren musste und so brachte sie ihn in Heavens Paradise. Zunächst auf einen Drink, der alten Zeiten willen. Er hatte ihr nicht folgen wollen, allerdings hatte sie seinen Stock gemopst und hüpfte voran. Eigentlich hätte er es wissen müssen, nein er hatte es gewusst, sie war seine Crux, doch zunächst hatte alles tatsächlich nach einem ruhigen Abend und einem warmen Schlafplatz ausgesehen. Bis man ihm am nächsten Morgen mitteile, dass er nicht mehr würde gehen können. Einmal in der Kolonie war man ein Teil davon. Es gab immerhin Geheimnisse zu waren. Und Lizzie? Die gehörte nicht einmal dazu, sondern war nur Teil einer verbündeten Gruppe. Er wusste, dass er nicht würde weglaufen können, sollten sie sich entscheiden ihn zu jagen, wäre er leichte Beute, als blieb er. Arbeitete erneut in der Bar. Und übernahm schließlich die Leitung.

THE SEARCHED
NAME ► ALTER ► KOLONIE ► GESINNUNG
Paolo & Jamal ► beide 28 Jahre ► egal ► egal

EURE VERBINDUNG
Ihr wart immer zusammen und habt euch geschworen auch zusammen zu bleiben. Ihr kennt euch bereits, da konntet ihr kaum stehen, seid durch dick und dünn gegangen und hab jeden Mist zusammen gemacht.
WER VERLEIHT DEM GESUCHTEN DAS GESICHT?
Für Jamal: Kit Young (nicht verhandelbar)



Für Paolo: z.B. Michael Cimino



Oder als komplettes Gegenteil: Eduardo Franco



CHARAKTER & STORY DES GESUCHTEN

Zum Charakter der beiden haben ich keine Vorgaben, wer weiß vielleicht hat es einen ja sogar auf die böse Seite verschlagen? Aufgewachsen sind die drei wie Brüder, immerhin kennen sie sich bereits, da konnten sie noch nicht einmal laufen. Alle haben zusammen auf der 50th Street in Manhatten gelebt, im Stadtteil den man Hells Kitchen nennt. Vics Familie lebte damals auf der zweiten Etage, Paolos auf der Ersten und Jamals im Erdgeschoss. Wärend Vic und Paolo beide Anfang des Jahres geboren wurden, liegt Jamals Geburtstag eher zur Mitte des Jahres, was ihn zum Jüngsten macht. Schlimm ist das allerdings nicht in dieselbe Klasse sind sie dennoch gegangen. Die drei haben sich geschworen immer zusammen zu halten, was eben auch bedeutet, dass sie oft zusammen bestraft wurden, wenn sie Mist gebaut hatten, man verpfeift den anderen ja nicht. Die Familien kamen ebenfalls bestens miteinander klar, oft standen die Türen zum Flur offen und die Kids sind von einer Wohnung in die nächste. Im Winter habt ihr Schneeballschlachen veranstaltet, im Sommer seid ihr schwimmen gegangen oder habt euch auf dem Dach gesonnt. Als sich Vic schließlich in Paolos Cousine Donna verliebt hatte, fand Paolo das sogar richtig gut, denn wen die beiden heiraten würden, dann wären sie ja wirklich miteinander "verwandt". Auch wenn die zwei ihn trotzdem furchtbar damit aufgezogen hatten. Nach dem großen Brand habt ihr versucht für Vic da zu sein, so schwer es auch war, immerhin habt auch ihr eure beste Freundin verloren. Als Vic schließlich in die Klinik kam war das völlig ungewohnt, ihr seid ja nie voneinander getrennt gewesen, also hab ihr alle Besuchzeiten mitgenommen, die ihre kriegen konntet und ihm versichert, dass er bald wieder heim kommen würde. Ihr wart auch diejenigen die am lautestesten protestiert hattem als ihr schließlich nicht mehr in die Klinik durftet und habt darauf gedrägt, dass eure Eltern etwas unternehmen. Nach dem Ausbruch habt versucht auszuharren, ihr wolltet nicht ohne euren Freund gehen, bis schließlich die Nachricht kam die Klinik sei überrant worden. Wie es dann für euch weitergeht bleibt euch überlassen. ^^ Vic selbst steckt nun im Heavens Paradise, ihr müsst dort allerdings nicht hin, ich stelle es mir ebenfalls spannend vor, wenn ihr bei einer der verfeindeten Kolonien untergekommen sein.
Es wäre nur schön, wenn Vic euch irgendwann wiedersieht, vielleicht könnt ihr ihm helfen wieder gesund zu werden.

PLATZ FÜR EIGENE WORTE

Ich bin als Spieler würde ich meinen recht aktiv, natürlich kann auch ich nicht 24/7 online sein und das verlange ich ebenfalls nicht.
Generell lass ich eigentlich über alles mit mir reden, daher würde ich mich freuen, wenn jemand Lust hat sich einem der Charaktere und somit auch
dem guten Vic anzunehmen^^



Who’d deny a poor cripple his cane?
If the cripple is you...
...then any man with sense.

zuletzt bearbeitet 19.07.2023 22:40 | nach oben springen





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