Es war wieder mal ein Sommertag, der uns mit seiner Hitze überwältigt hat. Es war so warm, dass man die Luft schmecken konnte und der Schweiß über unserem Körper nur so hinunterlief. Man merkt immer wieder, dass sich das Wetter verschlimmerte. Kaum noch ein Sommer, dass nicht mit Hitze und ohne Regen stattfindet. Wird es irgendwann ein Wüstenplanet sein. Man weiß nie, man wusste auch nicht, dass ein Virus solche Auswirkung bringen kann. Nun, da unsere Kolonie immer Vorräte brauchte, die wir nicht selber herstellen konnten. Waren wir oft Tage lang auf der Suche nach brauchbarem. Klar war es nicht gerade ungefährlich hier draußen. Doch sind wir das Risiko bewusst. Ich tat es für meine Tochter, für meine, Familie, um sie am Leben zu halten und ihnen das zu bringen, was sie brauchten. Egal was, Autoersatzteile, Motorersatzteile, Medikamente, Verbandsmaterial, sogar Bücher waren heiß begehrt. Es gab viel, was wir suchten, um das Leben hier so angenehm wie möglich zu machen. Munition, Pfeile, Messer und sonstigen Kram brauchten wir auch. Denn mal ehrlich so viel verschleiß, dass wir haben nur um die Beißer von uns zu halten. Da braucht man immer wieder brauchbares Zeug. Für die Jugend, versuchte ich immer etwas zu finden, um sie bei Laune zu halten. Weiß ich doch selber, dass es ein Leben in Isolation kein Zuckerschlecken ist für sie. Natürlich kennen es einige von ihnen nicht anders, doch haben sie auch wie wir den Drang, nach draußen zu gehen. Nicht immer hinter Mauern herumzudümpeln. Nun war ich wieder auf der Straße unterwegs, die Jungs, mit denen ich losfuhr, haben etwas abseits einer Quelle gefunden. Daher entschloss ich mich allein auf den Weg zu machen. Da man nie genug Zeug finden kann. Natürlich war es nicht ohne allein zu fahren, doch weiß ich meine Grenzen und würde sie nicht überschreiten. Solange ich die Wahl dazu noch habe. Ich fuhr noch etwas die Straße entlang, wusste ich doch, dass dort noch ein Eckchen war, was wir noch nicht besucht hatten. Meine Waffen waren immer meine Freunde, wie auch heute. Ich ließ mein Bike, einige Meter vor der Siedlung stehen. Ich wollte keine Aufmerksamkeit auf mich lenken. Ich ging mit leisen und bedachten Schritten auf die Siedlung zu. Immer mein Rucksack dabei und meine Waffen. Mein Blick ging herum, da ich die Gegend nicht kannte, kann ich nicht wissen. Welche Fahrzeuge schon immer dort standen oder erst vor kurzem dort abgestellt wurden. In Gegenden, die wir kennen, kennen wir alle Winkel und alle Autos, damit wir im Notfall reagieren können. Da ich aber hier ganz neu bin, entschloss ich mich noch vorsichtiger zu sein. Ich hörte nichts, keine Beißer, die ihre Geräusche in dem sanften Wind hören ließen. Also ging mein Blickfeld herum, versuchte mir ein Überblick zu machen. Welches der Orte ist zu gefährlich, um einen Blick in das Innere zu riskieren und welches Gebäude kann man ruhig betreten. Ich entschloss mich eins zu nehmen, wo noch keiner war, nun eins wo die Türen nicht offen sind und auch die Fenster sehr gut in Schuss waren. Eigentlich nehme ich diese Häuser nicht, da die offenen Türen auch etwas haben, wo man schnell abhauen kann. Doch auch riskanter, da dort auch Beißer sein könnten, die schlafen. Dann ging ich einfach mal einen anderen Plan als sonst und ging in Richtung des Hauses. Also ich fast dort ankam, machte irgendwas mich nervös, was weiß ich auch nicht. In meinem Inneren verzog sich was, als ob es mich waren oder mir was sagen wollte. Atme kurz durch und schaute mich noch mal kurz um. Meine Waffen in meinen Händen waren zum Verteidigen da, ob sie ihr Ziel heute wieder treffen werden, nun das kommt, an ob jemand dort drin ist. Als ich so Richtung Tür ging, fiel mir eine Spur auf, sie schien frisch zu sein. Ich entschloss mich erst durch ein Fenster zu schauen, ob ich nicht was erkenne.
@Cameron Stewart