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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Nachdem Poppy von Jackson erfahren hatte, was vor einem Jahr geschehen war, hatte es noch ein weiteres Treffen gegeben. Poppy hatte ihn im Clubhaus besucht, jedoch einen schlechten Tag erwischt. Es waren nur noch grob zwei Wochen bis zu jenen einen schicksalshaften Datum. Ende August hatte Jackson damals vor einem Jahr seinen ersten Mord begangen und Davan erschossen. Die Bilder, wie er den Schuss abfeuerte, der Untote und der Mann hinter diesem tot zu Boden gingen und Catherinas gequälten Schreie, verfolgten ihn seitdem Tag für Tag. Normalerweise hielten diese Phasen nur wenige Tage an und er hatte ein paar Wochen seine Ruhe, bevor ihn alles wieder einholte. Nun jedoch hörte es einfach nicht auf und der Wunsch, dass er einfach in der Vergangenheit zurückreiste, um alles an den Tag anders machen zu können, wurde immer größer.
Da Poppy und er sich zwei Wochen nicht gesehen hatten, ist sie zu ihm gefahren. Anders als bei ihrem ersten Treffen jedoch konnte er sie nicht abwimmeln und sie hatte sich zu ihm dazugesellt. Obwohl er nur im Bett gelegen und sich schlafend gestellt hatte, hatte sie ihn schnell durchschaut und sich zu ihm aufs Bett gelegt. Er hatte weiterhin nicht reagiert, doch dies ist kein Hindernis für Poppy und sie hatte ihn einfach zugetextet und er hatte mit halbem Ohr zugehört. Wenn auch er weiterhin nicht reagiert hatte. Selbst die Augen hatte er weiterhin geschlossen, doch die Bilder vor seinem inneren Auge wurden Stück für Stück durch die Erzählungen von Poppy ausgetauscht, sodass es ihm etwas besser ging. Eigentlich hatte er nicht einmal gewollt, dass sie wieder geht oder aufhört zu reden. Doch er hatte nicht die Kraft und den Mut gehabt sie zu bitten zu bleiben, weswegen sie nach ein paar Stunden wieder gegangen war. Die Bilder an seinen ersten Mord waren augenblicklich wieder aufgetaucht, nachdem die Stille in seinem Zimmer eigekehrt war.
Wenige Tage später hatte er sich wenigstens wieder so weit aufraffen können, um dem normalen Alltag nachzugehen. Das schreckliche Gefühl wurde er jedoch nicht mehr los. Dies ging sogar so weit, dass er nach einem Besuch bei Duo in Balar der Dunkelheit nachgegeben hatte, die sich in sein Herz geschlichen hatte. Nur dank @Duo Maxwell war es ihm schlussendlich möglich, dass er weiter am Leben war. Der Schneider hatte bemerkt, dass etwas mit dem jungen Rider los war und das breite Lächeln kein echtes war. So hatte er nachts nach ihm gesehen, gerade rechtzeitig, da Jackson kurz zuvor das Messer an sein Handgelenk angesetzt hatte und das Blut nur so hervorfloss als er es halbherzig über seine Haut gezogen hatte. Auch wenn der Schnitt nicht tief gewesen war, so war er trotzdem tödlich. Hätte ein kleiner Teil von Jackson nur eine etwas größere Todessehnsucht in jenen Moment gehabt, so wäre selbst Duo zu spät gekommen.
Danach hatten die beiden viele ernste Gespräche und der Schneider versprach ihm, nichts seiner Familie oder auch nur irgendjemanden zu erzählen. Einzig Grace wurde mehr oder weniger eingeweiht, da sie über die frisch verheilte Narbe nach anderthalb Wochen ein Tattoo stach, damit niemand davon erfuhr. Dies tat sie jedoch nur, da Duo ihr gesagt hatte, dass er viel mit Jackson geredet hatte und dieser ihm versprochen hatte, dies nie wieder zu tun. Hätten die beiden gewusst, dass der Todestag von Brandon einen weiteren Versuch mit sich zog, hätten wohl beide nicht geschwiegen. Doch zumindest Grace wollte Jackson die Normalität geben, die ihm half, das alles zu überwinden. Würden alle ihn überwachen, würde dies womöglich es am Ende nur noch schlimmer machen. Zumal Duo mit ihm redete und dies Jackson scheinbar gut tat sich endlich jemanden anzuvertrauen.
Nach über einem Monat sahen sich dann auch Jackson und Poppy wieder. Die Hälfte der Zeit hatte er bei Duo in Balar verbracht, wo sie ihn nicht hatte auffinden können. Und die einzigen Male, wo sie bei den Ridern gewesen war, ist er nicht dort gewesen. So hatte er sie von sich aus schlussendlich im Cottage aufgesucht und sie hatten einen weiteren Tag zusammen verbracht. Dieses Mal erlebte sie wieder den lockeren Jackson, der sogar erneut ihr ein Lachen und ein ehrliches Lächeln schenkte.
Das nächste Treffen war genauso ungeplant, da Jackson eigentlich eine Woche später seinen Kumpel @Carl Grimes besucht hatte. Sie hatten sich ein ruhiges Eck im Cottage am Abend gesucht und zusammen Bier getrunken, welches Jackson mitgebracht hatte. Als Jackson schon etwas betrunken war, vertraute er Carl sogar an, dass er Poppy echt gerne hatte, da er sich in ihrer Nähe immer gut fühlte. Carl hatte ihn schlussendlich dazu ermutigt zu ihr zu gehen und ihr das einfach zu sagen. Was Jackson dann auch getan hatte. Er hatte sich von Carl verabschiedet und war leicht torkelnd zu Poppys Haus gegangen.
Da er keine Lust hatte, dass sich herumsprach, dass der Sohn des Anführers der Verbündeten abends bei einem Mädchen aufgekreuzt war, kam er auf die glorreiche Idee im Dunkeln zwischen den Häusern sich durchzuschleichen und schlussendlich bei Poppy einzusteigen. Durch Jacksons Körpergröße war es für ihn kein Problem zum Fensterbrett der Erdgeschosswohnung zu kommen beziehungsweise zuerst das Fenster einfach hochzuschieben und dann durch das offene Fenster zu steigen. Da er ordentlich einen sitzen hatte, tat er dies jedoch weniger elegant als geplant, weswegen er mit dem Fuß hängen blieb und auf der anderen Seite – wohlbemerkt Poppys Schlafzimmer nach Mitternacht – eher reinfiel als reinzuklettern. Mit einem lauten Rumms landete er auf dem Boden.
@Poppy Bloom
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
An dem einen Nachmittag nach ihrem Geburtstag am Strand hatte Poppy ruhig Jackson Geschichte gelauscht. Seinen Plan, sie von sich wegzustoßen, hatte er noch einmal verworfen. Stattdessen hatte die Blondine das Gefühl, dass sie sich nun näherstanden als vorher. Er hatte sich ihr insoweit geöffnet, dass sie seine Gedanken und Stimmungsschwankungen nachvollziehen konnte und wusste, dass diese nichts mit ihrer Anwesenheit zu tun hatten. Daher nahm sie es ihm auch nicht krumm, dass er bei ihrem nächsten Treffen ein paar Wochen später, nicht zum Reden aufgelegt gewesen war. Gesellschaft leistete sie ihm trotzdem, wusste sie sehr wohl, dass er nicht schlief, aber so tat, weil er derzeit nicht die Kraft besaß sich mit ihr zu beschäftigen. Also hatte sie sich einfach zu ihm gelegt um ihm genauso, wie an dem Nachmittag am Strand, einfach das Gefühl zu geben da zu sein. Für ihn da zu sein. Sie hatte von den Kindern im Cottage erzählt, dass sie letztens mit den Kleinen Luftballontiere gebastelt hatte. Vorgeschlagen, dass sie demnächst zusammen einen Film schauen konnten, da sie nun einen Videoplayer besaß. Und ihn nach Dingen im Naruto-Manga gefragt, die sie nicht so verstand. Immerhin war er so nett gewesen, ihr sie zu leihen. Mittlerweile war sie bereits bei Band 15 angekommen und dem Kampf zwischen Naruto und seinem Kontrahenten Gaara. Wenn auch wortkarg hatte Jackson dennoch auf jede einzelne ihrer Fragen geantwortet, vor allem, was die anderen Bijuu anging. Schade, dass sie nie erfahren würden, wie die Geschichte ausging. Bis zum Ausbruch waren 48 Bände erschienen und irgendwie waren viele Fragen offengeblieben, so dass man das Gefühl bekam, dass dort noch etwas hatte kommen sollen. An dem Abend war sie schließlich mit drei weiteren Bänden wieder gegangen und hatte Jack versprochen ihn bald wieder zu besuchen und sie zurückzubringen. Nur, dass sie Jack daraufhin erst einmal für einen guten Monat nicht mehr angetroffen hatte. Man hatte ihr nur gesagt, dass er derzeit in Balar war und dort einiges zu erledigen hatte. Also hatte sie gewartet, bis er sie schließlich wieder aufgesucht hatte. Sie vermutete zwar, dass sein längerer Aufenthalt nicht nur etwas mit Kolonieaufgaben zu gehabt hatte, danach fragen tat sie ihn allerdings nicht. Er würde von selbst irgendwann kommen, da war sie sich sicher. Also hatten sie den schönen Nachmittag ausgenutzt und waren Skaten gegangen, wobei sie sich gegenseitig den ein oder anderen Trick gezeigt hatte. Poppy auf ihren Skates, Jack auf dem Skateboard. Zum Abschluss hatten sie noch zusammen Tortillas gemacht und mit ein paar anderen aus dem Cottage gegessen, ehe die Rider zu ihrer Kolonie zurückgekehrt waren. In zwei Wochen würde das Cottage dann wieder seinen Weg zu ihnen suchen.
Mit rund 17 Grad war es für den September immer noch mild. Den Tag über hatte Poppy ihrer Nachbarin beim Wäscheaufhängen geholfen, ehe sie für ein befreundetes Paar für ein drei Stunden auf dessen Tochter aufgepasst und mit der Kleinen Bilder gemalt hatte. Eigentlich hätte sie müde sein müssen, aber irgendwie war ihr nicht nach Schlafen gewesen, also hatte sie beschlossen noch einen Film oder zwei zu schauen und dabei leicht wegzudösen. Bis sie schließlich Hunger auf Popcorn bekommen hatte, ein Blick in ihren kleinen Kalender sagte ihr, dass ihr sehr spezielle Woche im Monat bald kommen würde, weswegen sie sich nicht groß wunderte und stattdessen Maiskörner in der Pfanne anbriet. Nachdem sie sich alles abgespült hatte, hatte sie sich in ihr Lieblingschlafshirt gehüllt in ihr Bett verzogen und den ersten Film gestartet. Mittlerweile war es nach Mitternacht, das Popcorn halb leer und Poppy immer noch nicht wirklich müde. Also perfekte Bedingungen für ihren Lieblingsfilm. Gerade hatte Sophie den Laden abgeschlossen, bald würde die Türklingel gehen und die Hexe aus dem Niemalsland sie aufsuchen, als es plötzlich an ihrem Fenster knackte. Erst hatte die Achtzehnjährige gedacht, sie hätte sich verhört, doch dann tauchte das Geräusch erneut auf, dieses Mal lauter. Jemand machte sich an ihrem Fenster zu schaffen. Was sollte sie tun? Um Hilfe rufen? Ein Zombie konnte es ja wohl nicht sein, das wäre den Wachen aufgefallen. Zitternd stellte sie die Popcornschüssel beiseite, schlug die Decke zurück und schlich aus dem Bett. Da, wieder, dieses Mal zitterte das Fenster. Sie sah sich um, eine Waffe, sie musste sich verteidigen. Ihr Blick fiel aus dem Zimmer heraus, über den Flur in die Küche, wo sie das vorhin abgewaschene Geschirr zum Trocknen hingestellt hatte. Mit einem Satz war sie raus, griff nach dem größten Teil auf dem Stapel und kehrte in ihr Zimmer zurück, grade rechtzeitig, um zu sehen, wie jemand durch das Fenster stieg. Sie holte mit der pinken Pfanne zum Schlag aus. „Du...i-ich bin -Bolognese- bewaffnet“, rief sie und war grade dabei sie gegen den Einbrecher zu schwingen, als dieser in den Raum fiel und sie gerade noch erkannte um wen es sich handelte. „Jack?“, frage sie ungläubig, nahm die Arme runter und stellte die Pfanne kurz darauf auf dem Nachttisch ab. „Warum kommst du -plopp- denn nicht durch die Tür?“, wollte sie wissen und kam zu ihm herüber um ihm aufzuhelfen, wobei ihr eine deutliche Alkoholfahne entgegenwehte.
@Jackson Marshall



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zuletzt bearbeitet 10.09.2023 11:56 |
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Natürlich war Jacksons Plan nicht durchdacht, denn ansonsten hätte er wohl doch an der Haustüre geklopft. So hatte er jedoch dafür gesorgt, dass Poppy davon ausging, dass jemand bei ihr einbrechen wollte. Das sein Plan diesen einen Harken hatte, fiel ihm jedoch weiterhin nicht auf, weswegen er leicht schwankend sich am Fenster zu schaffen machte und es schlussendlich aufschieben konnte. Ein kurzer Blick in das Zimmer zeigte ihm, dass der Fernseher lief mit einem Anime, doch Poppy konnte er auf die Schnelle in dem schwachen Licht nicht sehen. Womöglich war sie auf dem Klo und würde gleich zurückkommen oder hatte Durst und holte sich ein Glas Wasser. Das sie nur in die Küche gegangen war, um sich eine Waffe gegen den Einbrecher zu besorgen, daran verschwendete er keinen Gedanken.
So hievte er sich auf das Fensterbrett und stieg durch das Fenster ein. Natürlich blieb er alkoholisiert mit dem Fuß an der Kante hängen und fiel mehr in den Raum als das er hineinkletterte. Stöhnend rieb er sich die Wange, die ihm durch den Sturz weh tat und womöglich würde sich sogar ein blauer Fleck am nächsten Tag dort abzeichnen. Doch auch daran verschwendete er keinen Gedanken.
Gerade als er sich dann aufrappeln wollte, hörte er Schritte vom Flur und lächelte schon zur offenen Tür hin, da nur Poppy dort auftauchen konnte. Verwundert, überrascht und vor allem erschrocken sah er dann jedoch zu ihr als er sie mit einer Pfanne in der Hand erblickte, wenn auch er nur grob ihre Umrisse sehen konnte. Die Pfanne hatte sie dabei ausgeholt so als wollte sie ihn damit erschlagen.
„Hey! Hey! Stop!“, rief er sofort aus, musste dann aber wegen Dave lachen und meinte: „Ich hoffe du bist eher Bolognese als bewaffnet!“
Gleich darauf erkannte sie ihn auch und nahm die Arme runter und bedrohte ihn somit nicht mehr mit der Pfanne.
„Poppy!“, grüßte er sie zurück, auch wenn sie eher ungläubig nur seinen Namen genannt hatte, da sie nicht glauben konnte, dass er bei ihr eingestiegen war. Aufgrund der Pfanne und ihrer Reaktion dämmerte ihm langsam auch, dass seine Idee wohl doch nicht so gut gewesen war.
„Ähm…“ – er sah in die Richtung vom Fenster und dann zur Türe – „ähm… ich wollte nicht… dass jemand sieht wie ich nachts zu dir gehe…“, erklärte er ihr dann stockend während er sich von ihr aufhelfen ließ.
Nervös strich er sich durch die Haare und sah zur Blondine hinab.
„Ich glaube… es war eine doofe Idee herzukommen!“, murmelte er dann mehr zu sich als zu ihr: „… wollte dir eigentlich nur sagen, dass ich dich echt gerne habe…“
Verlegen sah er, nachdem er die Worte ausgesprochen hatte zu Boden, ruckte dann aber mit dem Kopf dann wieder sofort nach oben, da ihm erst dann dämmerte, dass er das laut gesagt hatte und somit die Katze aus dem Sack war.
@Poppy Bloom
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Nicht durchdacht war, wenn man Poppy fragte, haltlos untertrieben. Niemand der bei klarem Verstand war kam auf die Idee mitten in der Nacht bei einem Mädchen ins Schlafzimmer einzusteigen, wenn er sie nicht zu Tode erschrecken wollte. Vor allem da seit dem Ausbruch so gut, wie jeder bewaffnet war. In Amerika sogar bereits davor. Jack hatte eindeutig Glück, dass Poppy nicht dazu gehörte, da sie sich wegen ihres Tourette nicht traute eine Waffe zu bedienen. Zwar nahm es im Zustand von Entspannung ab, wenn man sich jedoch gegen eines Angreife verteidigte war man in der Regel alles andere als entspannt. Ein falsches Zucken und es traf entweder jemand anderen oder niemanden, was in einer Notsituation beides eher schlecht als recht war. Während als Jack versuche das Fenster der Blondine zu öffnen und dabei zunächst kläglich scheiterte, sah diese sich in der Wohnung nach einer geeigneten Waffe um. Ihre Wahl fiel schließlich auf die knallrosa Bratpfanne, die zum Trocknen immer noch auf der Spüle stand. So schnell wie sie aus dem Raum raus war, war sie auch wieder drin, bereits den Einbrecher eine überzubraten. Glück für ihn, dass Poppy schlecht zielte, sie verfehlte mit Schwung und bekam dadurch schließlich mit wer da eigentlich zu ihren Füßen herumkroch. Mit einem Seufzer der Erleichterung ließ sie das Küchenutensil sinken und stellte es auf dem Nachttisch ab. Je nachdem, was Jack vorhatte, briet sie ihm vielleicht doch noch eine über, dachte sie, lachte dann aber als er meinte, er hoffe sie sei eher Bolognese als bewaffnet. „Weich wie – plopp- eine Nudel? Mit Nudeln ausgestattet?“, wollte sie wissen. Bolognese. Boo! „Genau, erschreck uns – plopp- nicht so“, stimmte sie Dave zu und wollte wissen, warum er nicht durch die Eingangstür gekommen war, wie jeder andere normale Mensch auch. „Und wieso nicht?“, sie ruckte mit der Schulter. „Darfst du nicht raus?“, wollte sie wissen und verstand den Sinn dahinter nicht so ganz. Waren ja schon einige Leute nachts hier gewesen. Nachbarn, die wie Poppy nicht schlafen konnte. Mütter oder Väter mit kleinen Kindern, die versuchten die Minis zum Schlafen zu bekommen. Lysander Moore. Wenn sie noch wach war, war das doch kein Problem. Mit einem Kopfschütteln half sie ihm schließlich auf, machte er auf ihrem Fußboden einen sehr elendigen Eindruck. Sie zog eine Braue hoch als ihm entfuhr, dass es eventuell doch eine blöde Idee gewesen war herzukommen. Der nachfolgende Satz, ließ dann aber doch Lächeln. War nicht so, dass ihr das nicht aufgefallen war. Es war da eine gewissen Chemie, seit dem Nachmittag am Stand. Dennoch war es etwas anderes es laut ausgesprochen zu hören. Scheinbar auch für Jack, der schaute, als wäre ihm jetzt erst bewusst, dass er überhaupt mit ihr gesprochen hatte. Sie trat einen Schritt auf ihn zu und musste sich auf Zehenspitzen stellen. „Wie wärs, wenn – boo - du dich erstmal setzt…“, sie deutete auf ihr Bett. „…und ich mach – plopp- uns Tee.“
@Jackson Marshall



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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Das Poppy mit einer knallrosa Bratpfanne bewaffnet war, ließ Jackson automatisch die Situation nicht mehr so ernst wahrnehmen, wie, als hätte sie ein Messer oder eine Pistole in der Hand. Trotzdem beschwichtigte er sie sofort, nicht dass er doch noch eine übergebraten bekam. Als Dave jedoch einwarf, dass er Bolognese warf, während Poppy Jackson warnte, dass sie bewaffnet war, war es aus und er musste wegen der ganzen Situation lachen. Beginnend wegen der rosa Bratpfanne bis hin zu der Bolognese. Natürlich gab er auch noch seinen Kommentar dazu ab, was wiederum Poppy zum Lachen brachte. Auch wenn er an dem Tag einen guten Tag hatte ohne jegliche Gewitterwolke in seinem Inneren, so fühlte er sich trotzdem irgendwie automatisch befreiter als er in Poppys Nähe war oder zumindest in ihrer Gesellschaft. Er wusste nicht, wie oft er in diesem Jahr gelacht hatte, doch am meisten war es auf jeden Fall, als er mit Poppy unterwegs gewesen war. Durch sie vergaß er einfach all seine Probleme.
Auf ihre Erwiderung, ob sie etwa so weich wie eine Nudel oder mit einer Nudel ausgestattet war, gluckste er und meinte nur schmunzelnd und viel zu ehrlich dank des Alkohols: „Die Nudel hab wohl eher ich. Außer du willst mir etwas beichten!“
Etwas kleinlauter fügte er hinzu: „Tut mit Leid, wenn ich dich erschreckt habe. Und auch sorry an Dave, wenn du das schon thematisierst!“
Mit großen Augen sah er sie an, doch das Grinsen verriet, dass er seine Worte nicht einmal selbst ernst nehmen konnte. Auf ihre fragende Aussage, ob er es war, was sie mit einem schlichten fragenden Jack ausdrückte, begrüßte er sie mit einem Poppy. Er war definitiv nicht ganz nüchtern, denn so ausgelassen hatte Poppy ihn selbst in der Trampolinhalle noch nicht erlebt.
Danach wollte Poppy berechtigterweise wissen, wieso er nicht wie ein normaler Mensch die Türe genommen hatte und er beichtete ihr, dass er nicht wollte, dass jemand erfuhr, dass er nachts bei einem Mädchen auftauchte. Die Blondine harkte noch einmal nach wieso er das nicht wollte.
Kurz zuckte er mit den Schultern und meinte dann: „Weiß nicht. Die reden doch schon sowieso immer über mich. Hatte kein Bock drauf!“
Auch wenn dieses Getratsche mal etwas neues für ihn wäre und nicht mit den mitleidigen oder abweisenden Blicken zu tun hatte, die er sonst immer wieder auf sich fühlte, sowie er sah, dass die Leute tuschelten, wenn sie ihn sahen.
„Raus darf ich sehr wohl!“, meinte er dann fast schon aufgebracht. Als wäre er ein kleines Kind, dass so spät nicht raus durfte. Auch wenn sein Dad wahrscheinlich nicht erfreut wäre, wenn er erfuhr, dass er noch so spät nachts im Cottage unterwegs war und bei einem Mädchen eingestiegen war. Aber vor Poppy wollte er nicht wie der kleine Junge wirken, da er sowieso immer noch fünfzehn Jahre alt war, während sie schon achtzehn war. Erst am letzten Tag des Jahres würde er süße sechszehn werden. Doch aktuell stempelten ihn noch alle als Kind ab. Selbst Negan hatte ihn als Kind angesehen, weswegen man ihn bei allem verschont hatte. Kinder tat man schließlich nichts. Doch Kinder küsste man auch nicht und das hatte Poppy getan und Jackson wollte nicht, dass das aufhörte.
Schlussendlich half Poppy ihm auf und er nahm dankbar ihre viel zu kleine Hand in seine Große. Ihm gefiel dies. Auch wenn er danach etwas verloren im Zimmer stand und doof herumstammelte, weswegen er eigentlich gekommen war. Dabei rutschte ihm natürlich auch raus, dass er eigentlich nur Poppy hatte sagen wollte, dass er sie echt gerne hatte. Womit er versteckt sagen wollte, dass er mehr als freundschaftliche Gefühle für sie hatte. Lauter beziehungsweise klarer als das ‚ich mag dich‘ würde er dies nicht aussprechen. Das war ihm doch zu unangenehm. Auch wenn er nicht wollte, dass man ihn als Kind abstempelte, so steckten doch noch einige kindliche Züge in ihm, die wohl erst in den nächsten Jahren verschwinden würden.
Doch Poppy lächelte auf seine Aussage hin, weswegen sich fast schon automatisch auch ein Lächeln in seinem Gesicht abbildete. Dann senkte er verlegen den Blick, wenig später ruckte sein Kopf sogleich wieder nach oben, da ihm bewusstwurde, dass er dies nicht nur gedacht, sondern laut ausgesprochen hatte. So sah er sie bedröppelt an, während Poppy einen Schritt auf ihn zukam und zu ihm hinaufsah.
Sie bot ihm an, dass er sich erst einmal setzen sollte und deutete auf ihr Bett, wodurch er sie erneut mit großen Augen ansah. Zwar hatte er sich schon viel zu oft bei Lexie im Zimmer aufgehalten. Ewig mit ihr im Bett gelegen und Mangas gelesen oder einfach nur geplaudert. Doch bei Poppy war es etwas anderes. Selbst wenn sie auch schon bei ihm im Bett gelegen hatte. Seine Wangen färbten sich automatisch rot.
„Auf dein Bett?“, entwich es ihm ungläubig, so als könnte er nicht fassen, dass er sich dorthin setzen durfte. Dass sich vor wenigen Wochen da schon ein Kerl herumgetrieben und mehr oder weniger selbst eingeladen hatte, das wusste er nicht, sowie er auch nicht wüsste, wie er auf diese Information reagieren sollte. So blieb Jackson erst einmal unschlüssig stehen und sah zu Poppy hinab.
Als nächstes beschloss die Ältere, dass sie ihnen einen Tee machte und Jackson giggelte erneut: „Tee. Ich glaub ich hab schon einen im Tee!“
@Poppy Bloom
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Poppy mochte ihre rosa Bratpfanne, eine ihrer Nachbarinnen hatte sie auf einer Plünderungstour entdeckt, da war die Achtzehnjährige gerade wenige Wochen im Cottage gewesen und hatte sie ihr mitgebracht, weil sie gehofft hatte, dass es die Blondine aufheitern würde. Sie war zwar nicht so tödlich, wie ein Messer oder sogar eine Pistole, würde Jack mit einem gezielten Schlag dennoch zunächst für eine Zeit ausknocken, von den höllischen Kopfschmerzen, die sie ihm bescheren würde, mal abgesehen. Gut also, dass Poppy nicht direkt zum Angriff überging, sondern erst zu einer Drohung ansetzte. Wirkungsvoll konnte man die zwar nicht nenne, da auch Dave seine zwei Pfennig dazu geben musste, aber sie hatte es zumindest versucht. Dazu führte es zu zwei Dinge, sie hielt inne und erkannte Jackson und die Situation entspannte sich, vor allem, da er jüngere zu lachen anfing. Musste nur noch geklärt werde, wie man Bolognese war, Jacks Antwort allerdings trieb Poppy die Röte ins Gesicht und es tauchten Bilder vor ihrem geistigen Auge auf, die sie an dem heutigen Abend nicht für möglich gehalten hatte. Sie wollte grade über alles nachdenken, aber nicht über Jacksons Nudel. Oder? Sie nahm die Pfanne runter und betrachtete die Decke ihres Zimmers für einen Moment länger, um die Gedanken, die sich in ihrem Kopf manifestierten zu verdrängen, da sie sonst keine Ahnung hatte, wie sie ihm sonst ins Gesicht gucken sollte. Der ganze Vorgang dauerte nur wenige Sekunden, doch Dave nutze seine Chance: „Nur, dass die Nudel beim heiß machen hart wird.“ Poppy verzog das Gesicht zu einer Grimasse. „Dave ey! Und nein – boo – hab ich nicht“, bekam die Bilder jetzt gar nicht mehr aus dem Kopf und sah einer Tomate ähnlicher als einem jungen Mädchen. Die Situation wurde nur noch seltsamer als sie den Jüngeren fragte, warum er nicht durch die Tür gekommen war, wie jeder andere auch. „Wer – plopp – redet über dich? Die Regierung! Halt die Klappe Dave!“, erkundigte sie sich und spähte durch das Fenster nach draußen. Bei ihren direkten Nachbarn brannte nicht einmal mehr Licht und sie wusste, dass keiner im Cottage hinter Jacks Rücken redete, wenn dann machten sie sich nur Sorgen. Die Vermutung, dass es damit zu tun hatte, dass er nicht so spät rausdurfte, quittierte er, wie ein bockiges Kind, was Poppy dann aber wieder zum Schmunzeln brachte und sie von den Nudel-Gedanken ablenkte. Er war ja manchmal einfach süß. Was sein Dad davon halten würde, wenn er erfuhr, dass er nachts zu ihr gekommen war, darüber machte sich die Achtzehnjährige wenig Gedanken. Würde aber vermuten, dass Jace Marshall selbst mal jung gewesen war und es ihm nicht übelnehmen würde. Davon abgesehen war es nicht so, dass sie nie mal spät abends Besuch bekam und trotzdem redeten die Leute vom Cottage nicht darüber. Besser als wenn sie sich prügelten. Statt also weiter mit ihm über Kleinigkeiten zu diskutieren, half sie ihm lieber auf die Beine, da unten auf dem Boden redete es sich nicht so gut, davon abgesehen hatte sie Angst, dass er sich noch den Kopf stieß, wenn er über seine eigenen Beine fiel. Sein Geständnis ließ sie lächeln, sie sagte aber zunächst nichts dazu, weil sie den Moment nicht kaputt machen wollte und erst einmal herausfinden musste, wie sie damit umgehen sollte. Es bescherte ihr jedenfalls ein wollig warmes Gefühl, welches sich erneut bis in ihre Wangen ausbreitete. Sie bot ihm einen Sitzplatz auf ihrem Bett an und war schon auf dem Weg in die Küche als er sich erstaunt erkundigte, ob er sich wirklich dorthin setzen sollte. Ihr selbst kam es in diesem Moment gar nicht wie ein großes Ding vor, immerhin hatte sie schon in seinem Bett gelegen und früher hatte sie kaum einen andere Sitzmöglichkeit gehabt. „Wir – plopp – können auch ins – kitty kitty – Wohnzimmer rüber, aber hier ist – plopp – bequemer“, erklärte sie und navigierte ihn schließlich auf ihr Bett, ehe sie wirklich dazu überging Tee zu kochen. „Jap, hast du!“, stimmte sie zu und kam mit einer Kanne und zwei Tassen zurück, die sie auf dem Nachttisch abstellte, ehe sie es sich neben sich auf dem Bett bequem machte und die Decke über ihre Schlafkleidung warf. An Lysander verschwendete sie derzeit gar keinen Gedanken. Sie betrachtete Jack, der immer noch mit Kutte und Hoodie bekleidet ein wenig krampfig auf ihrer Bettkante saß. „Willst du – plopp – dich nicht ausziehen?“, fragte sie, begann dann aber direkt zu stottern und ihre Aussage zu korrigieren. „Also…i-ich mein die – Bolognese – Kutte“, warf sie hinterher und hätte sich am liebsten selbst geohrfeigt. Nicht, dass er – so betrunken wie er war – ihr nachher doch noch seine Nudel zeigte.
@Jackson Marshall



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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Betrunken wie Jackson war, merkte er natürlich nicht, wie seine Worte Poppy die Schamesröte ins Gesicht zauberte. Noch weniger realisierte er, dass er ihr Bilder in den Kopf gesetzt hatte, die sie in dem Moment nicht hatte haben wollen. Daves Kommentar schaffte es jedoch schlussendlich, dass auch Jackson rot anlief. Er kannte schon einige Kommentare von Dave, doch dies war bisher der versauteste gewesen! Poppy beschwerte sich auch gleich bei Dave und antwortete Jackson, dass sie ihm nichts beichten musste.
„Da bin ich aber froh!“, grinste er sie dann breit an und bemerkte die Röte in ihrem Gesicht dann schlussendlich. Wahrscheinlich sah er nicht besser aus. Doch weiter Gedanken machte er sich nicht darüber. Zu vernebelt war in diesem Moment sein Kopf. Nüchtern hätte es ganz anders ausgesehen und er wäre wahrscheinlich prompt wieder aus dem Fenster geklettert, um nicht weiter mit Poppy über Penisse reden zu müssen.
Selbstverständlich wollte die Blondine dann auch wissen, wieso er nicht wie jeder normale Mensch durch die Türe gekommen war. Es war schließlich nicht so, als hätte sie ihn nicht reingelassen. Zumindest ging Jackson nicht davon aus, dass sie ihm den Zutritt verweigert hätte. Ebenso hätte er auch einfach am Fenster klopfen und nicht direkt einsteigen können. Doch schlussendlich war man immer später schlauer als früher.
Als Poppy nachfragte, wer denn über ihn redete, gab Dave erneut einen Kommentar ab und brachte die Regierung ins Spiel, was Jackson erneut zum Lachen brachte. Dave lockerte in seinen Sachen vieles auf, weswegen er sich absolut nicht an ihm störte. Vorstellen, wie es mit Poppy ohne Dave war, tat er daher nie und hattes es auch nicht getan. Die beiden gehörten einfach zusammen und er fand es super. Sie war besonders und selbst ohne Dave schaffte sie es schließlich ihn immer wieder zum Lächeln oder zum Lachen zu bringen.
„Naja, immer wieder seh ich die Leute tuscheln. Ist doch ganz klar, dass sie es wegen dem Vorfall damals machen…“, meinte er und glaubte dies auch. Zumindest fühlte er immer wieder die Blicke und sah, wie sie hinter vorgehaltener Hand redeten. Wer nicht in seiner Haut steckte, würde das womöglich auch gar nicht wirklich mitbekommen. Auch wenn es definitiv nicht so häufig war, wie er es annahm. Doch er hatte solch ein schlechtes Gewissen wegen den Vorfällen damals, dass er davon ausging, dass es die anderen ebenso wenig wie ihn losließ.
Dann wurde ihm aufgeholfen und er stand etwas verloren in ihrem Schlafzimmer, da er nicht wusste, was er machen oder sagen sollte. So sprudelten die Worte leicht stockend und nervös schlussendlich aus ihm heraus und er beichtete ihr, ohne es selbst so richtig zu realisieren, dass er sie mochte. Dass es kein freundschaftliches Mögen war, musste dabei nicht erwähnt werden, da er dafür wahrscheinlich nicht mitten in der Nacht aufgekreuzt wäre.
Poppy antwortete mit einem Lächeln, sagte jedoch nichts dazu. Doch anstatt da viel zu viel reinzuinterpretieren, war Jackson eher froh drum. Er war froh, dass es nun raus war, aber das jetzt ganz genau zu besprechen, dass wollte er nicht. Auch wenn es ihn trotzdem interessierte, wie Poppy für ihn empfand. Zwar hatte sie ihn geküsst als er Idiot kurz zuvor versucht hatte die Freundschaft zu ihr zu kündigen, doch er verstand bis heute nicht wieso sie das getan hatte, weswegen er sich recht unsicher war, wie sie für ihn fühlte. Nach dem Kuss hatte es obendrauf auch nur ein weiteres Treffen gegeben, wo es ihm nicht gut gegangen ist, wodurch sie an dem Tag auch nicht darüber geredet oder sich erneut geküsst hatten oder ähnliches.
Statt sich jedoch darüber Gedanken zu machen, war er heillos überfordert als sie ihm anbot, dass er sich auf ihr Bett setzen konnte. Mitten in der Nacht, wo niemand wusste, dass er bei ihr war. Da ging man direkt von falschen Gedanken aus, auch wenn Jackson nicht annahm, dass sie Hintergedanken hatte. Sie war einfach so lieb, zuvorkommend und höflich wie sonst auch immer. Ungläubig fragte er daher nach, ob er sich wirklich aufs Bett setzen sollte und sie bot gleich darauf an, dass sie auch ins Wohnzimmer gehen konnten, es aber im Bett bequemer war. Zögerlich nickte er daher und sie navigierte ihn schlussendlich sogar dahin, als wäre er ein alter gebrechlicher Opa, nur da er besoffen war.
Da er in seinem eigenen Zimmer nie Schuhe trug, zog er dann auch seine Schuhe gleich mal aus. Es war reine Gewohnheit. Wäre er nüchtern gewesen, hätte er dies jedoch gemacht, um nichts dreckig zu machen. Allerdings wäre er dann auch durch die Wohnungstüre hereingekommen und hätte dort direkt seine Schuhe ausgezogen.
Dann beschloss Poppy Tee für sie zu kochen und er gab besonders klug von sich, dass er einen im Tee hatte. Dabei giggelte er, was seine Aussage noch schlauer wirken ließ. Poppy stimmte ihm voll und ganz zu und ging schnell, denn Tee vorbereiten und holen. Jackson ließ sich dabei auf den Rücken fallen und starrte die Decke an. Als Poppy wieder hereinkam, richtete er sich jedoch ächzend wieder auf und stützte sich dann sitzend mit den Armen ab. Nervös sah er zu ihr rüber. Zwar würden sie gleich Tee trinken und nichts Unanständiges machen, trotzdem saß er in der Nacht hier auf ihrem Bett.
„Wa… was?“, krächzte er dann als sie fragte, ob er sich nicht ausziehen wollte. Wollte sie doch nicht nur Tee trinken und hatte einfach nur eine Ausrede gesucht, um sich schnell fertig und vorzeigbar zu machen? Mit großen Augen sah er sie an und wusste nicht, was er sagen sollte bis auf das Gestotterte Was. Sein Kopf war derweil auch wieder knallrot.
Dann korrigierte sie sich, da sie nur seine Kutte meinte, die er eigentlich immer trug, wenn er außerhalb seiner eigenen vier Wände war. Schließlich war dies auch eine Regel der Rider. Besuchte man die Verbündeten, trug man die Kutte, um offiziell seine Zugehörigkeit zu zeigen. Generell tat man dies, wenn man außerhalb war. Es sollte das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Sowie es eben auch schon vor der Apokalypse gewesen war. Allerdings barg es auch das Risiko, dass Feinde oder zumindest Fremde sofort wussten, zu wem sie gehörten. Trotzdem trug Jackson die Kutte immer noch weiterhin mit Stolz. Sie war ein Teil von ihm und seinem Leben.
„Ähm… na klar…“, gab er dann zurück. Er zog auch den Hoodie gleich mit aus, da es in der Wohnung schön warm war und er darunter noch ein lockeres Shirt trug. Somit war es auch nur mit dem einen Oberteil warm genug. Er hatte sich schließlich auch nur so dick angezogen, da er mit Carl eigentlich draußen hatte chillen wollen. Der Plan zu Poppy zu gehen, kam auch erst im Gespräch mit Carl. Den Pulli und die Kutte hängte er einfach über den einen Bettpfosten. Den Hoodie hätte er normalerweise nicht so achtsam irgendwo hingehängt, doch es hätte sich komisch angefühlt, die Kutte so feinsäuberlich irgendwo zu platzieren und den Rest nicht.
Ohne es zu bemerken, legte er so auch sein neuestes Tattoo frei, was sich an dem Handgelenk befand, wo er sich versucht hatte die Pulsader aufzuschlitzen. Die Tinte verdeckte die Narbe, sodass man seine Tat nicht mehr sah und das Motiv erinnerte ihn immer daran, wie er früher mal gewesen war und wie er eigentlich sich auch wieder fühlen wollte. Auch wenn er nicht davon ausging, dass er jemals wieder zum Sonshine der Rider wurde.
Poppy saß derweil neben ihm. Die Kanne Tee und die Tassen standen auf ihrem Nachtkästchen. Fragend sah er sie an und wusste immer noch nicht so ganz, was er sagen und tun sollte.
„Was machen wir jetzt?“, fragte er kurzerhand, um seine Verlegenheit und Unsicherheit zu verbergen und im besten Fall durch einen Plan zu beenden.
@Poppy Bloom
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Es war schon interessant, was harmlose Worte im Kopf eines Menschen so anstellen konnte. Da wurden ganz normale Begriffe plötzlich mit völlig anderen Dingen assoziiert, die einen dann wiederum in Verlegenheit brachten. So konnten Nudeln auch mit einem Wimpernschlag zu Penissen werden und Poppy würde in den nächsten Wochen über das ein oder andere Mittagessen rot anlaufen. Zumindest ging es ihr nicht alleine so, denn auch Jacks Gesichtsfarbe hatte einen eher unnatürlichen Ton angenommen. „Haben wir – plopp – ja was gemeinsam“, meinte sie nur mit einem unsicheren Lächeln, als er anmerkte, froh zu sein, dass sie ihm nichts zu beichten hatte. Zumindest nicht, dass an was er dachte. Ob sie im von Lysander erzählen sollte, wusste sie in dem Moment auch nicht so wirklich. Also schob sie den Moore-Bruder gedanklich einfach beiseite. Genauso, wie die Nudeln. Dass er nicht einfach bei ihr geklopft hatte, egal wo, auch wenn es das Fenster gewesen wäre, schob sie auf den Alkohol, immerhin kam man betrunken auf Ideen, die einem in dem Moment total toll vorkamen, aber eigentlich der größte Schwachsinn waren, den die Welt je gesehen hatte. Zum Beispiel durchs Fenster zu steigen, oder aber Typen zu küssen, wenn man traurig war. Die Erklärung, dass Jack sich Sorgen machte, dass die Leute sich nur noch mehr das Maul über ihn zerrissen, wenn er nachts einfach bei einem Mädchen gesehen wurde, verstand die Blondine schon. Zumindest teilweise, wusste aber auch, dass die Leute vom Cottage das überhaupt nicht taten. „Ich glaube – boo – die Leute tuscheln eher darüber – plopp – dass ihre Wäsche nass ge – plopp – worden ist, weil es gestern geregnet – boo – hat. Oder weil einer der – Bolognese – Moores wieder was angestellt hat“, meinte sie nur und half ihm erstmal vom Boden aufzustehen. Wobei sie darauf achtete, dass ihr Schlafshirt nicht irgendwie komisch verrutschte. Hatte sie nichts darunter aus ihrem Slip. „Mach dir nicht – boo – immer – boo – solche Gedanken“, versicherte sie ihm und bot ihm an sich auf ihr Bett zu setzte, was eindeutig bequemer war als der Fußboden. Auch wenn dieser einen fluffigen Teppich vorzuweisen hatte, neben dem Jack seinen Hintern geparkt hatte. Während sie also dabei war ihm vom Boden zu klauben, gestand er ihr in einem Anfall von Nicht-Beabsichtigt-Nur-Zu-Laut-Ausgesprochen, dass er sie wirklich gernhatte, worauf sie zunächst aber nichts erwiderte. Sie musste selbst erst einmal für sich erkunden, was diese Worte mit ihr anstellten, bevor sie eine Antwort gab. Während Jack also auf dem Bett Platz nahm, huschte Poppy in die Küche, um Tee zu kochen. Noch mehr trinken sollte er besser nicht, zumindest keinen Alkohol, würde er sich so schon morgen einen ordentlichen Kater haben. Kurz betrachtete sie unentschlossen ihre Teesorten, die teilweise von ihrer älteren Nachbarin stammte, selbst angebaut und getrocknet, entschied sich dann für eine Mischung aus Erdbeere und Vanille. Mit Kanne und Tassen kehrte sie schließlich in ihr Schlafzimmer und auf ihr Bett zurück, wo Jackson schon auf sie wartete. Allerdings hatte er bisher nur seine Schuhe ausgezogen, was dazu führte, dass er eher verkrampft aussah, als dass er es sich gemütlich machen würde. Die Blondine wiederum krabbelte in ihr Bett zurück, wo sie ein wenig unter der Decke verschwand, immerhin hatte sie im Gegensatz zu ihm nur ein Shirt an und fragte ihn, ob er sich nicht ausziehen wollte. Womit sie seine Kutte meinte, was sie direkt hinzusetzte, das Missverständnis war allerdings bereits da. Erneut lief sie rot an du hätte sich am liebsten vor dir Stirn geschlagen, wie konnte man nur so einen Unsinn von sich geben. Zum Glück überspielte Jack ein kurzes Zögern das Malheur und zog Kutte und Hoodie aus, die er beide über einen Pfosten ihres Bettes hängte. Dabei fiel ihr auch Jacks neues Tattoo auf, welche sie betrachtete, indem sie den Kopf schief legte. „Neu?“, erkundigte sie sich leise, eher sie sich noch einmal aufsetze, um ihnen Tee einzuschenken. „Öhm…wir können – die Welt verbessern – ja das sowieso…aber auch den – plopp – Film zuende schauen“, sie zeigte mit dem Finger auf den kleinen tragbaren DVD-Player an Fußende ihres Bettes. „Nur, wenn du magst“, tat sie ja schon den ganzen Abend nichts anderes. Sie rutsche ein wenig zur Seite, damit er es sich bequem machen konnte und stieß dabei gegen die Schüssel mit dem Popcorn, welches sie dort zurückgelassen hatte, als sie die Pfannen holen gegangen war. „Magst du Pop - poppen- CORN“, den Rest des Wortes schrie sie förmlich, schloss die Augen für einen Moment und atmetet tief durch. „Definitiv Popcorn“, mit einem Seufzen hielt sie ihm die Schüssel hin. Die Nudelgespräche mussten irgendwas getriggert haben, anders konnte sie sich Dave derzeit nicht erklären. Wahrscheinlich war es auch nur ihre Echolalie, die eigentlich die Silbe Pop hatte wiederholen wollen. Peinlich war es allemal.
@Jackson Marshall



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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
„Wäre schon schräg, wenn du einen Penis hättest. Das würde ja heißen, dass…“, bevor er weiterredete stoppte er sich selbst, da ihm fast rausgerutscht wäre, dass er dann auf einen Kerl stehen würde. Verwirrt sah er dann Poppy an, da sein Kopf die Theorie jedoch weiter durchging. Jackson stand eindeutig auf Frauen. Männer hatten ihn noch nie die Bohne interessiert. Da bei den Ridern ein paar homosexuell waren, unter anderem seine Tante Elea, hatte er sich schon früh mit dem Thema auseinandergesetzt und ist schnell zum Entschluss gekommen, dass er eindeutig hetero war. Sein erster Crush ist Ino aus Naruto gewesen, auch wenn sie zickig war, so hatte er sie immer sehr attraktiv gefunden. @Alice Riddle hatte ihn optisch immer sehr an Ino erinnert. Poppy war eher wie die weibliche Version von Naruto mit Dave obendrauf. Doch wenn Poppy nun sich als Kerl outete, dann müsste er wiederum all das wieder überdenken, denn er stand voll auf sie. Wie er damit dann jedoch umgehen würde, da hatte er keine Ahnung.
Da er nicht einfach so herausplappern wollte, wie er zu Poppy stand, hatte er sich da noch bremsen können. Wenig später gelang es ihm jedoch nicht mehr. Der Alkohol in seinem Blut lockerte seine Zunge viel zu sehr. Wäre er nüchtern gewesen, wäre ihm das Gespräch viel unangenehmer gewesen. Ebenso hätte er wahrscheinlich nicht einmal den Mut gefunden, um mit Poppy über seine Verliebtheit ihr gegenüber zu reden. Ohne @Carl Grimes ermutigende Worte erst recht nicht.
Anschließend beichtete Jackson jedoch nicht seine Gefühle für sie, sondern, dass er davon ausging, dass die Leute immer noch über ihn redeten. Aufgrund des Krieges, der durch seine Tat losgetreten worden war. Zumindest empfand Jackson so, dass die Leute immer noch tuschelten, wenn sie ihn sahen. Doch eigentlich war es die Schuldgefühle von Jackson, die ihm einredeten, dass er es verdiente, dass man hinter vorgehaltener Hand über ihn redete. Poppy versuchte ihm dies dann jedoch auszutreiben.
„Wenn du meinst…“, gab er klein bei, schien dabei jedoch nicht sonderlich überzeugt. Zumal er noch nichts von den Moore Brüdern gehört hatte. Er wusste zwar, dass sie in der Kolonie lebten und gerne Party machten, doch anders als Poppy hatte er noch nicht davon gehört, dass sie öfters etwas anstellten.
Als sie dann meinte, dass er sich nicht immer solche Gedanken machen sollte, zuckte er hilflos mit den Schultern. Er wollte selbst, dass das Gedankenkreisen und die schlechten Gedanken und Gefühle verschwanden, doch er schaffte nicht, dass dies aufhörte. Eher wurde es immer schlimmer, wenn er versuchte es abzustellen. Einen neuen Höhepunkt hatte es schlussendlich vor wenigen Wochen erreicht als er es fast geschafft hatte sich das Leben zu nehmen. Schuldbewusst sah er zu Boden. Das Geheimnis würde er mit in sein Grab nehmen, was hoffentlich erst in etlichen Jahren sein würde. Sein Lebenswille war wieder da und er schämte sich eher nur noch, dass er die Klinge über sein Handgelenk gezogen hatte.
Erst als Poppy ihm anbot sich aufs Bett zu setzen und wissen wollte, weswegen er sie eigentlich mitten in der Nacht aufgesucht hatte, gestand er ihr unbewusst, dass er auf sie stand. Eigentlich hatte er es ihr anders sagen. Wie genau, dass wusste er nicht, doch auf jeden Fall nicht zwischen Tür und Angel beziehungsweise zwischen Teppich und Bett, wo er wenige Sekunden zuvor mehr oder weniger vom Boden aufgeklaubt worden war. Poppy erwiderte darauf nicht wirklich etwas, doch so betrunken, wie Jackson war, fiel ihm das nicht sonderlich auf und eher kreisten seine Gedanken darum, dass er sich in Poppys Schlafzimmer auf ihrem Bett befand. Nachts und allein mit ihr.
Nachdem er dort saß, huschte Poppy in die Küche und holte ihnen beiden Tee, woraufhin Jackson noch einen 'Ich haben einen im Tee sitzen' zum besten brachte. Er selbst fand es lustig, sein nüchternes Ich später einfach nur noch peinlich. Dann ließ er sich entspannt auf den Rücken sinken und wartete, dass die Blondine zurückkehrte. Als sie wieder zurückkam, setze er sich wieder auf und sah sie aufgrund ihrer Worte wie ein Fisch auf dem Trockenen an. Sie hatte ihn gefragt, ob er sich nicht ausziehen wollte. Natürlich fasste er es vollkommen falsch auf. Poppy meinte lediglich seine Kutte, er hatte deutlich unanständigere Gedanken, für die er jedoch absolut noch nicht bereit war. Erst als das Missverständnis geklärt war, zog er sich das besagte Kleidungsstücke aus und auch seinen Pullover, den er nur für das kühlere Wetter außerhalb geheizter vier Wände angezogen hatte. Beides hängte er feinsäuberlich über den Bettpfosten, da seine Kutte ihm einfach heilig war und niemals einfach auf dem Boden herumflacken durfte.
Er selbst bemerkte nicht, dass er sein Tattoo so auch freigelegt hatte, dass durch den langärmeligen Pullover zuvor bedeckt war. Da es auch komplett geheilt war, ziepte auch nichts mehr, wodurch er einfach daran keinen Gedanken mehr verschwendete. Vor allem da das Tattoo nur die letzte dumme Tat – zumindest vor dem Einbruch an diesem Tag – verbergen sollte. Denn das Tattoo bedeckte die Narbe, die durch seinen Selbstmordversuch entstanden war. Poppy bemerkte es jedoch und wollte wissen, ob es neu war. Zuerst nickte er nur zustimmend und hob das Handgelenk etwas an und starrte erst einmal selbst das Tattoo an. Dann antwortete er ihr: „Ja, ist gerade frisch verheilt.“
Anschließend drehte er seinen Arm so, dass sie es auch etwas besser sehen konnte. Da die Schrift in seine Richtung geschrieben war, sodass er immer den Schriftzug 'Son Shine' gut lesen konnte. Da sie neben ihm auf dem Bett saß, konnte es jedoch sehen und lesen, ohne selbst den Kopf obendrauf zu verrenken.
Dann stand sie noch einmal auf, während Jackson unbeholfen wissen wollte, was sie eigentlich nun überhaupt machen sollten. Dave schlug vor, dass sie die Welt verbessern konnten, was Jackson stumm auflachen ließ. Poppy schlug vor, dass sie sich den Film von ihr zu Ende anschauen konnten.
„Was schaust du denn gerade an?“, wollte er dann wissen und sah interessiert zum Fernseher. Es war irgendein Anime, den er jedoch nicht kannte. Da es jedoch ein Anime war, würde er sich ihn anschauen, egal um was es schlussendlich ging.
„Was ist denn bisher passiert?“, fragte er auch noch, denn wenn er schon mitten drinnen einstieg, war es ganz gut, zumindest die Story zuvor zu kennen. Da Poppy den Tee fertig eingeschenkt hatte und nun ihm hinten am Kopfende Platz machte, rutschte Jackson auch vom Fußende nach oben, sodass sie beide nebeneinander angelehnt an die Kissen den Film sehen könnten.
Unschuldig wollte Poppy dann eigentlich nur von ihm wissen, ob er Popcorn haben wollte. Durch Daves Einmischung wurde das Thema dann jedoch wieder eindeutig versauter. Jacksons Gesicht wurde knallrot, auch wenn er gleichzeitig lachen musste, da Poppy laut ‚CORN‘ schrie, so als könnte sie so Daves Einschub bezüglich des Poppens so ausradieren.
„Gerne!“, meinte er dann und fügte hinzu: „Also das Popcorn!“, auch wen eigentlich klar war, was er meinte. Trotzdem wäre es ihm irgendwie unangenehm gewesen einfach zuzustimmen, ohne zu sagen, dass es definitiv nicht Daves Angebot war, was er annahm.
Trotzdem rutschte ihm erneut ein Gedankengang einfach wieder laut raus, den er hatte: „Sagt Dave Dinge, die du denkst?“
Sofort wurde ihm bewusst, was er da gesagt hatte und er schlug sich die Hand auf den Mund und wurde noch röter im Gesicht.
„Vergiss einfach was ich gesagt habe!“, nuschelte er und nahm sich eine Handvoll Popcorn, so als könnte der Snack so seine dummen Gedanken stoppen. Allemal würde es jedoch verhindern, dass er sie aussprach.
@Poppy Bloom
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
„Ja?“, wollte sie mit hochgezogenen Brauen wissen, ehe sie leicht lächelte. Sie konnte sich das Ende des Satzes bereits denken, sprach es jedoch nicht aus und war dankbar, dass auch Dave die Aussage nicht kommentierte. Darüber ob Jackson irgendwann mal Interesse an Männern entwickelt hatte, hatte sie bisher noch gar keinen Gedanken verschwendet und würde es wahrscheinlich auch nicht. Sie war sich mit ihrer eigenen Sexualität ja noch nicht einmal wirklich sicher. Dazu fehlte ihr zum Beispiel allein schon die Erfahrung mit einem von beiden Geschlechtern. Sie wusste, dass sie Jackson mochte. Sehr sogar. Vielleicht auch ein wenig mehr als nur mögen. Oder doch viel mehr. Es hatte aber auch schon Mädchen gegeben, die sie sehr hübsch gefunden hatte. War da nur die Frage, ob sie so sein wollte, wie diese Mädchen oder mit diesen Mädchen zusammen sein wollte. Dazu gekommen es herauszufinden war sie nie. Und nun war da dieser verwuschelte und ziemlich betrunkene Fünfzehnjährige in ihrem Zimmer, aus dem es sprudelte, wie aus einem Wasserfall. Und der dafür sorgte, dass sie das Gefühl hatte, wie ein kleiner rosa Luftballon gleich hier in eben diesem Zimmer herumschweben zu können. Dass er sie mochte, hatte sie bereits gemerkt, an dem Nachmittag am Strand, an dem er eigentlich hatte, ihre Freundschaft beenden wollen. Theoretisch war es dazu auch gekommen, da sie durch den Kuss und das Versprechen herauszufinden, was das alles werden sollte, eine andere Art von Verbindung eingegangen waren. Dennoch war es etwas anderes, eine Sache zu erahnen und sie direkt gesagt zu bekommen. Und hier saß Jack nun und tat genau das. Ihr seine Liebe gestehen, wenn man da so nennen wollte. Sie konnte gar nicht in Worte fassen, wie glücklich sie das machte, also schwieg sie. Eine Sache, die sie dennoch immer wieder beunruhigte war, seine Vorstellung davon, dass die Bewohner des Cottage hinter seinem Rücken üben ihn redeten. Eben wegen der Sache, die vorgefallen war, kurz bevor Poppy zur Kolonie gekommen war. Die Blondine wusste, dass niemand schlecht über Jackson redete und hatte in den letzten Wochen viel über Depressionen gelesen. Es war typisch für diese Krankheit immer das Schlimmste anzunehmen, es war scheinbar Teil, dass die innere Stimme einen betrog, während ihre eigene innere Stimme sich verselbstständigt hatte. Zumindest kam es ihr manchmal so vor. Da sie nicht mit Jack streiten wollte, sagte sie schließlich nichts mehr zu dem Thema und beließ es bei dem ‚Wie du meinst‘ Er war derzeit eh nicht von der Idee abzubringen. Was noch vor kurzem in Balar geschehen war, davon wusste sie nichts und es gab an und um Jack auch nicht den kleinsten Hinweis darauf, abgesehen von dem Tattoo, welches sie zu Gesicht bekam, als er schließlich nach einem weiteren peinlichen Ausrutscher ihrerseits seine Kutte und den Pulli abgelegt hatte. Dieses Mal konnte sie es auch nicht auf Dave schieben war es ihre eigene Wortwahl gewesen, die sie in diese Situation gebracht hatte. Ein Glück, dass Jack ihr das Ganze nicht übelnahm, auch wenn es ihm ebenso unangenehm schien wie ihr. Statt also weiter darüber zu reden, wer nun wie, was auszog, erkundigte sie sich lieber nach dem Tattoo auf seinem Handgelenk. „Dein -plopp- Spitzname“, stellte sie lächeln fest, so viel hatte sie bereits mitbekommen und wenn sie an den Jackson aus der Trampolinhalle zurückdachte, passte der Name tatsächlich perfekt zu ihm. Sie hoffte, dass er eines Tages ihm wieder völlig gerecht werden konnte. Nachdem sie ihnen Tee eingeschenkt hatte, schlug sie vor, dass sie den Film zu Ende schauen konnte, wenn ihr Besucher, denn Lust dazu hatte. „Oh, Howls – plopp- moving Castle“, antwortete sie, ging aber davon aus, dass er noch nie von dem Film gehört hatte. „Das Mädchen dort“, sie deutete auf den Fernseher, auf dem das Standbild eine junge Frau mit braunem Pferdeschwanz zeigte. „…heißt – Bolognese- Sophie und sie -plopp- ist ein paar Szenen vorher dem Zauberer -plopp- Hauro…“, sie hielt kurz inne, um einen Tick in ihrem Kiefer abklingen zu lassen. „…begegnet, der angeblich – plopp- die Herzen junger Mädchen – isst – richtig verschlingt“, sie rutschte wieder neben Jack, wo sie sich die Decke überwarf, dass sie außer einem langen Shirt nichts Weiteres trug. „Sie ist eigentlich – kitty kitty – Hutmacherin“, erklärte sie weiter und griff nach der Schale mit dem Popcorn, während sie weitererzählte. „…jetzt grade – plopp – kommt eine Hexe, die – plopp plopp- nach dem Zauberer sucht und – Zauberer – denkt er sei bei ihr…“, fügte sie an und hielt ihm die Schüssel hin, wobei sie eigentlich nur vor hatte zu fragen, ob er Popcorn wollte, allerdings etwas ganz anderes dabei herumkam. Sie errötete deutlich und wäre am liebsten in der Ritze zwischen Bett und Wand verschwunden. „Sorry“, nuschelte sie, während Jack jedoch zu Lachen begann, was sie wiederum ein wenig entspannen ließ. Mit einem unsicheren Lächeln schob sie ihm die Schüssel zu als er erklärte, dass er gerne etwas haben wollte. Sie hatte gerade tief durchgeatmet als sie angesichts seiner Frage aufsah. Zunächst öffnete sie den Mund, schloss ihn aber zugleich wieder und zog stattdessen die Beine an, während sie nach der kleinen Fernbedienung griff, die sie neben sich auf das Bett gelegt hatte. Tatsächlich hätte man meinen können, sie wollte es dabei belassen, immerhin startete sie den Film und Sophie erklärte erschrocken, dass sie die Tür ihres Hutladens abgeschlossen hatte. Doch dann, ohne ihn anzusehen, beantwortete sie Jacks Frage trotzdem. „Vielleicht“, ihr Blick war auf den Fernseher gerichtet. „Kann – plopp – seine, dass es aus dem – Bolognese – Unterbewusstsein kommt. Weil ich – plopp – mal drüber – plopp – nachgedacht hab“, sie hatte die Beine bis an die Brust gezogen und die Arme auf den Knien verschränkt, ihr Kopf ruhte so darauf, dass man nur noch ein Stück ihrer Nase sehen konnte, um die sich ein deutliches Rosa gebildet hatte. „Es ist halt so….“, sie seufzte und nahm die Arme wieder runter. „…dass ich es – boo - mir nicht vorstellen -plopp- kann…so mit Tourette. Also, wie das Laufen – plopp- soll. Ich mein…du siehst das ja…und wenn…“ sie ruckte erneut mit dem Kiefer, „...das turned doch voll ab“ sie zuckte mit den Schultern, was war wenn sie zum Beispiel die ganze Zeit zuckte, oder versehentlich ihrem Partner in den Einer boxte.
@Jackson Marshall



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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
“Ach nicht… egal!”, murmelte er dann ausweichend als Poppy nachbohrte, was er meinte als er mitten im Satz verstummt ist. Er konnte ja schlecht sagen, dass er froh war, dass er froh war, dass sie keinen Penis besaß, da er auf sie stand und das Heißen würde, dass er auf einen Kerl stand. Auch wenn dies nichts Schlimmes war, so müsste er dann einiges überdenken. Allerdings kamen diese Gedanken auch wahrscheinlich nur dank des Alkohols in seinem Blut, weswegen er sich nüchtern sich über solche theoretischen Fragen keine Gedanken machen würde.
Schließlich kamen sie von dem Thema ab, bis sie dann über ein paar Ecken auf Jackson neues Tattoo zu sprechen kamen, dass Poppy an seinem Handgelenk entdeckt hatte. Die schwarze Farbe war noch frisch und nicht so ausgeblichen wie das Anbu Zeichen auf seiner Schulter. Auch wenn es schon verheilt war, so war die Haut dort noch leicht empfindlich, weswegen er verhinderte, dass die Haut dort noch mehr gereizt wurde. Wenn er sein Handgelenk streckte, dann ziepte es auch noch manchmal, doch das fand er nicht so schlimm. Die Narbe unter dem Tattoo hatte deutlich länger zum Verheilen gebrauchte und schmerzte manchmal immer noch, weswegen er erst recht versuchte den Arm etwas zu schonen. Er hatte schon genug Schmerzen, wenn auch eher seelische, da brauchte er sowas nicht auch noch obendrauf.
Poppy stellte lächelnd fest, dass er seinen Spitznamen auf seiner Haut verewigt hatte. Seit seiner Entführung sah er ihn allerdings nicht mehr als diesen an, sondern eher als Relikt einer schönen Vergangenheit. An ein Selbst, dass er wahrscheinlich nie wieder werden konnte. Doch er hatte Duo versprochen, dass er kämpfte, weswegen der Name ihn jeden Tag daran erinnern sollte, dass er wieder zum Sonshine der Rider werden sollte. Musste!
Anschließend, nach ein befüllten Tassen Tee, beschlossen sie, dass sie einen Film gucken würden. Zwar hatte Poppy schon angefangen ihn zu sehen, doch das war für Jackson kein Problem. So lange sie ihm erklärte, was bisher geschehen war, was sie dann auch tat. Interessiert hörte er ihr zu und betrachtete auch das Bild auf dem Fernseher, das wohl Sophie hieß.
„Klingt interessant. Dann schauen wir den weiter!“, beschloss Jackson und war gespannt, wie die Geschichte generell weiter- und auch ausging. Bevor sie starteten bot ihm Poppy unschuldig und ohne Hintergedanken Popcorn an, doch Dave schaffte es, dass diese einfache Nachfrage beide Teenager zum Erröten brachte, indem er den Satz für sie beendete und anfragte, ob er mit ihr Schlafen wollte. Trotz der Peinlichkeit der Situation musste Jackson trotzdem lachen, da der Moment einfach zu absurd, aber auch lustig gewesen war. Nachdem er nicht mehr so dolle lachen musste, nahm er ihr Angebot dann auch. Dave’s schlug er jedoch aus. Poppy entschuldigte sich derweil bei ihm, was er abwinkte. Sie konnte schließlich nichts davor. Sie hatte nur eine Krankheit und ihn oder jemanden anderen auch nicht verletzt.
Durch seinen betrunken Zustand geschah es dann jedoch, dass bei ihm die Zunge gelockert war und er schneller redete als darüber nachzudenken, ob er so etwas überhaupt fragen oder sagen sollte. So fragte er Poppy direkt nach, ob Dave Dinge sagte, die sie selbst dachte. An sich interessierte es ihn zwar schon, allerdings wollte er Poppy auch nicht in Verlegenheit bringen, weswegen er kurz danach die Frage negierte und das Thema abharken wollte.
Poppy schien das Angebot anzunehmen und startet den Film. Zu seiner Überraschung antwortete sie dann jedoch nach einer Filmszene ihm dann doch. Als ihr ‚Vielleicht‘ ertönte, ruckte sein Kopf überraschend zu ihr rüber und er sah sie mit offenem Mund und großen Augen an. Bevor er irgendetwas sagen oder weiter darauf reagieren konnte, redete sie weiter und erklärte ihm ihre Gedanken über das Thema. Seine Augen wurden dabei nur noch größer.
„Du hast darüber nachgedacht mit mir zu schlafen?“, fragte er ungläubig. Da sein Kopf ihn oft schlechter darstellte, hatte er trotz des Kusses nie damit gerechnet, dass sie solche Gedanken ihm bezüglich hatte. Sie war zwei Jahre älter als er, wunderschön und er ein fünfzehnjähriger Junge, der durch seinen Wachstumsschub vor knapp einem halben Jahr einfach nur wie ein Spargeltarzan aussah. Auch wenn er inzwischen wieder ein paar Kilo mehr auf den Rippen hatte und nicht mehr so abgemagert aussah wie vor wenigen Monaten.
Verwundert sah er sie dann zum Schluss an als sie ihre Bedenken äußerte wegen ihrem Tourette. Entschieden schüttelte er den Kopf: „Beim Skaten ging es doch auch. Vielleicht ist es wie da. Du musst es einfach nur rausfinden… also ähm… wir können es rausfinden… irgendwann!“
Während er redete wurde sein Gesicht immer röter. Zwar hatte er sich auch schon immer mal wieder darüber Gedanken gemacht Sex zu haben, doch darüber nachzudenken und es wirklich zu haben, waren zwei Paar Schuhe. Noch hatte er viel zu viel Altlasten, um sich eigentlich nicht einmal wirklich vernünftig auf eine Beziehung einzulassen. Zumindest war es nicht Poppy fair gegenüber, wenn sie all seine Probleme mit abbekam. Daher kreisten seine Gedanken eher um diese Themen und auch um seinen Selbstmordversuch und eher weniger um Sex. Doch war er auch erst fünfzehn Jahre alt, da hatte er noch Zeit. Zumal sein Vater ihm den Kopf abreißen würde, würde er ihm sagen, dass er mit Poppy schlafen wollte oder es getan hat.
@Poppy Bloom
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Poppy lächelte leicht als Jack ihr auswich. Er musste es nicht aussprechen, sie hatte es bereits verstanden. Und auch wenn es eigentlich ein recht dämlicher Gedanke war -denn einer Krankheit einen männlichen Namen zu geben, änderte nun einmal niemand Sexualität – so bedeutete er doch, dass er sie genau so mochte, wie sie war. Seine etwas wirren Gedankengänge waren dem Alkohol geschuldet, das hatte sie selbst vor nicht allzu langer Zeit feststellen dürfen. Aber er half eben auch die Zunge zu lockern.
Nach einigem Geplänkel fiel Poppy schließlich Jacks neue Tattoo auf, welches sie vorher natürlich noch nicht gesehen hatte und welches er ihr direkt zeigte. Die Farbe setzte sich deutlich von seiner hellen Haut ab und wirkte viel stärker als bei seinem anderen. Poppy fand Tätowierungen faszinierend, war sich aber nicht sicher, ob sie sich selbst irgendwann mal etwas stechen lassen wollte. Faszinierend, weil sie eben Kunst waren, mit einem eigenen Ziel, nur das die Leinwand die Haut eines anderen Menschen war. Und auch wenn Jack seinen Spitznamen nur noch als etwas, aus der Vergangenheit betrachtete, so war sich die Blondine doch sicher, dass er irgendwann seinen Weg zu dem glücklichen Jungen von früher zurückfinden würden. Nur eben reifer.
Im Anschluss schenkte sie ihnen beiden Tee ein, sich selbst weil ihr so leicht bekleidet, ein wenig kalt war und ihm, in der Hoffnung, dass er ein wenig ausnüchtern würde. Da sie den Film erst vor kurzem gestartet hatte, beschlossen sie ihn einfach weiterzugucken und so den Abend oder eher die Nacht ausklingen zu lassen. Dazu erklärte sie ihm zunächst was bisher geschehen war. „Okay“, sie kuschelte sich unter die Decke und warf ihm einen Teil davon über, bevor sie ihm Popcorn anbot, oder eher es versuchte, da Dave seine ganz eigene Idee hatte. Was hätte zur größten Peinlichkeit des Abends werden können, entspannte schließlich auch ein wenig die Situation und stieß ein völlig anderes Thema an. Nämlich die Tatsache, wie der Tick zu Stande kam und ob er etwas mit Poppys Gedankengängen zu tun hatte. Was sie schließlich bejahte, oder es zumindest vermutete. Sie errötete deutlich, als er sie direkt fragte, ob sie tatsächlich darüber nachgedacht hatte mit ihm zu schlafen. Hatte sie, nach der ganzen Sache mit Lysander Moore. Vielleicht auch unbewusst bereits davor. Ihre Nase war mittlerweile vollkommen rosa angelaufen und sie zuckte mit den Schultern. „Ich mag dich“, sie zuckte erneut mit den Schultern. „Und ich dachte, dass...naja…-plopp- „, sie wusste nicht genau, was sie dachte. Oder vielleicht wusste sie es doch. „…wenn ich schon jemandem mein -plopp- erste Mal schenke, dann dir….also -plopp-….wenn du willst…irgendwann“, es war die Erkenntnis an dem Abend am Strand mit Lysander, an dem sie wirklich Angst gehabt hatte, dass er über sie herfallen würde, dass Jack anders war, dass Jack niemals so mit ihr umgehen würde und das sie das mit Jack erleben wollen würde. Ihr Aussagen wurden diese Mal nur von leichten, motorischen Ticks untermalt. Sie fügte hinzu, dass es ihr dennoch Sorgen bereitete und sie Angst davor hatte, immerhin hatte sie bisher niemanden getroffen, der ihr sagen konnte, wie Intimität mit Tourette aussah. Gut das Jack war, wie er war und ihr direkt ihre Sorgen nahm. Sie sah zu ihm auf und lächelte. „Ja…irgendwann“, sanft schmiegte sie sich an seine Schulter. Sie mussten ja nichts übers Knie brechen, sie waren immerhin beide noch jung. Außerdem gab es davor noch einige andere Fragen zu klären mit denen sie sich jetzt nicht beschäftigen wollte, allem voran, wie man nicht beim ersten Mal schwanger wurde. Sie ließ den Film weiterlaufen, setzte sich dann aber noch einmal auf. Langsam streichelte sie über seine Wange und fing seine Lippen schließlich mit ihren ein. „Danke, dass -plopp- du bist, wie du bist“, flüsterte sie, nachdem sie sich von ihm gelöst hatte. An sich waren Abende voller Kuscheln und Küssen schon neue und aufregend genug.
@Jackson Marshall



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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Also sie dann im Bett nebeneinander lagen und Poppy auch noch die Decke über sie beide warf, wurde Jackson erneut rot um die Nase. Es war das eine einfach nebeneinander auf dem Bett zu liegen und sich einen Film anzusehen. Doch es war etwas anderes, wenn man nachts gemeinsam unter einer Decke lag und einen Film sah. Zwar hatte er schon oft mit @Lexie Murdock sich ein Bett geteilt und sogar auch mal bei ihr übernachtet oder sie bei ihm. Doch sie sind wie Geschwister aufgewachsen, wodurch es etwas komplett anderes war. Bei @Alena Marshall hatte er schließlich auch immer mal wieder einfach neben ihr gelegen, wenn Talinda und Jace sich stritten und bei ihr geschlafen. Das gehörte für ihn einfach zu Familie dazu. Poppy war jedoch keine Familie. Er stand auf sie und daher war es etwas komplett anderes bei ihr im Bett zu liegen und wahrscheinlich auch dort zu schlafen. So spät wie es war, konnte er nicht mehr wo anders aufkreuzen, auch wenn er auf der Couch schlafen würde. Er musste es nur noch ansprechen, war jedoch in dem Moment zu schüchtern auch noch dieses Fass aufzumachen. Schließlich hatte er ihr schon gestanden, dass er mehr als nur freundschaftliche Gefühle für sie hatte. Also schob er das Thema erst einmal nach hinten. Erst recht als das unschuldige Angebot mit dem Popcorn durch Dave eine komplett andere Richtung einschlug.
Obwohl Jackson keinen Mut hatte anzusprechen, ob er bei ihr im selben Bett übernachten konnte, bei ihr auf der Couch oder generell, schoss bei ihm einfach die Frage heraus, ob Daves Worte durch Poppys Gedanken aufkamen. Dadurch sprachen sie darüber, ob Poppy sich vorgestellt hatte mit ihm zu schlafen oder ob ihr generell die Gedanken schon dazu aufgekommen waren. Jackson hatte selbstverständlich auch schon solche Gedanken gehabt, auch bezüglich Poppy. Allerdings war er vergleichsweise noch jung und hatte deutlich andere Probleme, wodurch seine Gedanken meist eher doch um seine Traumata kreisten als sexueller Art zu sein. Doch falls er daran dachte, dann seitdem er Poppy kannte, stets in Verbindung mit ihr. Vor allem das Bild, wie er aus Versehen bei der Trampolinhalle einen Blick auf ihren BH hatte erhaschen können, tauchten dann immer wieder auf. Dies jedoch nur, wenn er einen guten Tag hatte und seine Gedanken keine der düsteren Art waren. Was nicht sonderlich oft vorkam.
Als dann Poppy ihm auch noch eröffnete, dass sie ihn auch mochte und dies wahrscheinlich auf die gleiche Art, wie Jackson Poppy mochte, konnte er es nicht fassen. Sie hatte ihm zuvor nicht auf sein Geständnis geantwortet, wodurch er angenommen hatte, dass sie entweder nicht so fühlte oder zumindest es ihm aktuell nicht sagen konnte. Es hatte ihn leicht verunsichert, doch er war zu seinem Glück betrunken, wodurch seine Gedanken schnell umgelenkt worden sind. Erst jetzt kam er wieder darauf zurück. Doch statt einer Unsicherheit, kam Freude, aber auch Unglauben auf. Es war schön dies zu hören, doch glauben konnte er dies nicht wirklich. Er hatte so viele Probleme und hatte sie obendrauf auch schon einmal schon verletzt. Wie konnte sie ihn dann so mögen?
Bevor er jedoch weiter wieder seinen dunklen Gedanken folgen konnte, wurde er erneut abgelenkt, da Poppy ihm eröffnete, dass wenn sie mit jemanden ihr erstes Mal teilen wollte, dann nur mit Jackson. Erneut fühlte er sich geschmeichelt, konnte jedoch weiterhin nicht verstehen, wieso sie dies tun würde und so für ihn empfand.
„Mit mir?“, fragte er daher ungläubig nach, so als hätte er sich verhört und murmelte dann ein „Danke“ mit hochrotem Kopf. Dann erst fügte er hinzu: „Ich würde auch wenn dann mit dir… naja.. schlafen wollen.“
Gegen ende hin nuschelte er auch mehr als wirklich zu sprechen, da es ihm doch noch unangenehm war über das Thema zu reden. Das Poppy diesen Entschluss aufgrund eines traumatischen Ereignisses mit einem Koloniemitglied gefasst hatte, das ahnte er dabei nicht. Wahrscheinlich hätte er dann etwas dummes unternommen und sich sogar mit Lysander angelegt, selbst wenn er dabei nur verlieren konnte. Sein Vater hatte ihm stets beigebracht Frauen gut zu behandeln. Denn obwohl die Biker allesamt etwas rauer und brummiger waren, so hatten sie ein Herz aus Gold. Die Familie stand über allem und obwohl der Mann stets, wie der Kopf der Familie schien, war es eigentlich die Frau, die die Familie zusammenhielt. Die die Familienmitglieder mit Liebe aneinanderband, sodass sie zusammen alles durchstehen konnten. Doch wenn man die Frau nicht gut behandelte, würde sie auch nicht mehr die Liebe an alle verschenken. Zumindest empfand Jackson dies so, weswegen er stets in diesem Sinne handelte. Dass jemand wie Lysander sich so brutal und übergriffig verhalten hatte, würde er nie verstehen können.
Schlussendlich beschlossen sie, dass sie einander irgendwann ihre Jungfräulichkeit einander schenken würden. Poppy lehnte ihren Kopf an seine Schulter und er legte mutiger als er sich fühlte, seinen Arm sanft um sie. Kurz verweilten sie so aneinander gekuschelt und widmeten sich endlich dem Film, den sie gemeinsam hatten ansehen wollen. Nach einer kurzen Weile jedoch richtete sie sich auf, küsste ihn und flüsterte ihm ein Dankeschön zu, dass er so war wie er war.
„Dabei bist du mein Sonnenschein!“, gab er, ohne groß darüber nachzudenken zurück und lächelte sie an.
@Poppy Bloom
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RE: 26. September 2022 – Gewitterwolken, Sonnenschein und Regenbögen – Poppy & Jackson
Poppy hatte noch nie mit jemandem im selben Bett übernachtet, von ihrer Mutter einmal abgesehen. Ava und sie hatten sich häufig dasselbe Nachtlager geteilt, anfangs noch, weil Poppy zu ängstlich gewesen war, um einzuschlafen. Immerhin hatte sich die Welt da draußen vollkommen verändert. Später zeitweise aus Platzmangel. Gestört hatte sie das nie, immerhin war dies ihre Mutter gewesen, die Person, die sie am besten kannte und die sie am meisten auf der Welt liebte. Und auch wenn die Situation jetzt eine völlig andere war, so machte sie sich darum doch weniger Gedanken als ihr Nebenmann. Ob es daran lag, dass sie ein wenig älter war, vermochte sie nicht zu sagen. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass sie sich an Jacks Seite sicher und geborgen fühlte. Sie ihm vertraute und wusste, dass er solch eine Situation für ihn ebenso neu war, wie für sie. Darüber hinaus gehörte es für die Blondine zum guten Ton es ihren Gästen so komfortabel wie möglich zu machen. Dass jemand auf ihrer Couch nächtigte, kam für sie gar nicht in Frage. Für Jack wäre das gute Stück auch viel zu klein gewesen. Daher war es für sie selbstverständlich, dass er heute Nacht in ihrem Bett bleiben würde und kam gar nicht auf die Idee, dass er das womöglich anders sah. Einzig Dave verkomplizierte die Angelegenheit ein wenig, da er ihr – doch recht harmloses- Gespräch in eine ganz andere Richtung drängte. Nach ein paar Minuten des Schweigens entschloss sich Poppy schließlich doch den Mund aufzumachen, vielleicht war es wirklich besser das Thema jetzt schon anzusprechen und nicht erst kurz bevor es so weit war und komplett die Stimmung zum Kippen brachte. Sie hatte bereits darüber nachgedacht, wie es wohl war mit Jack intim zu werden, nachdem sie darüber nachgedacht hatte, wie es überhaupt war mit jemandem intim zu werden. Für sie stand fest, dass – wenn der Tag kam- sie das Erlebnis gerne mit Jack teilen wollte. Vor allem, nachdem was mit Lysander am Strand passiert war und das nicht nur, weil sie wusste, dass Jack sie niemals verletzen würde, sondern weil sie ihn sehr gerne hatte. Sie lächelte ein wenig scheu als er sich noch einmal versicherte, dass sie wirklich ihn gemeint hatte und wurde noch etwas röter als er erklärte, dass er das ebenso wollte. „Ja, mit dir“, flüsterte sie bestimmt. Sie hatten noch Zeit und es würde wahrscheinlich eh dauern, bis sie beide so weit waren. Sie brauchten also nichts überstürzen und konnte jede Phase dieser neuen Beziehung vollkommen genießen. Und so lehnte Poppy ihrem Kopf an Jacks Schulter und genoss seine Wärme und seine Nähe, bevor sie sich noch einmal mit einem Kuss bei ihm bedankte. Seine nachfolgenden Worte brachte sie schließlich zum Lachen. „Gut, dass jeder Sonnenschein eine Regenwolke braucht, um einen Regenbogen zu erzeugen“, flüsterte sie und küsste ihn erneut.
@Jackson Marshall



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