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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Ob Alphonse ihm denn überhaupt die Chance geben würde über seine Zweifel zu reden? Atticus an seiner Stelle würde es womöglich nicht tun. Und das war ein grässliches Gefühl. Trotzdem konnte er den Jungen vor sich nun nicht einfach wegstoßen oder wüst beschimpfen, wenn er so bitterlich weinte. Immerhin hatte Atticus.. mitgemacht. Und wusste auch, dass Kieran es nicht mit Absicht getan hatte, um seine Beziehung zu sabotieren. Sondern dass ihrer beider Verhalten aus Einsamkeit, Traurigkeit und Sehnsucht geboren worden war. Sehnsucht.. die nicht einander sondern eigentlich ihren Partnern galt. Nur waren die… eben nicht hier. Deshalb hatten sie einen dummen Fehler gemacht, den sie sofort beide bereuten.
Trotzdem umarmte Atticus Kieran, denn Atticus konnte zumindest noch versuchen es seinem Partner zu erklären und auf seine Vergebung hoffen, während sie bei Kieran für immer verloren war. Also hielt er ihn fest, tröstete ihn und..sperrte seine eigenen Gefühle erst mal weg.
Sehr viele Worte verloren sie auf dem Heimweg trotzdem nicht mehr. Was sollten sie schon dazu sagen.. aber einfach so zu tun als wäre alles ganz normal war nun auch keine Option. Also zog sich letztlich jeder in sein eigenes Zelt zurück und musste irgendwie mit den Geschehnissen klar kommen.
Natürlich war Joey nicht da, um nach seinem Sohn zu sehen. Aber das hatte er auch nicht erwartet. Und er brauchte ihn auch nicht! Er kam schon klar. Alleine. Wie er es den Großteil seines Lebens getan hatte.
Atticus war so erschöpft von dem ganzen Gefühlschaos dass er tatsächlich ziemlich schnell einschlief. Denn schlafen half ihm dabei.. zu vergessen. Und womöglich würde er ja morgen aufwachen und feststellen, dass alles nur ein böser Traum gewesen war?
Naja.. distanziert wie die Stimmung beim Abschied war, war das wohl leider nicht der Fall. Trotzdem umarmte Atticus Kieran noch ein letztes Mal. Er wollte sich nicht im Bösen von ihm trennen, denn er war nicht wütend auf ihn. Letztlich waren sie beide auch nur Menschen… Teenies, die irgendwie versuchten… in dieser scheiß Welt klar zu kommen.
Viel zu sagen gab es trotzdem nicht mehr, ehe ihre Wege sich wieder trennten und Atticus schweigend neben Joey her lief.
Den Streit von gestern hatte er dabei schon fast wieder vergessen, weil ihn die Sache mit Kieran viel mehr beschäftigte.
Auf seine Nachfrage reagierte er aber vorsichtshalber gleich wieder pubertär gereizt
„Was soll schon sein?? Gar nichts ist los…lass mich in Ruhe“
Und schon ging er etwas schneller, um ein wenig Abstand zwischen sich und Joey zu bringen. Verbrachte also auch die nächsten Minuten schweigend. Da Kieran gestern so geweint hatte.. hatte Atticus noch gar nicht wirklich die Möglichkeit gehabt seine eigenen Gefühle zu verarbeiten und über alles nachzudenken. Doch jetzt.. wo er so stur vor Joey her lief… wurde ihm langsam aber sicher bewusst… was er eigentlich getan hatte. Und welche Auswirkungen das haben würde. Er würde Alphonse verlieren… er würde Alphonse vielleicht wirklich verlieren. Und daran waren keine Beißer oder die Apokalypse schuld, sondern einzig und allein Atticus selbst. Weshalb er nicht verhindern konnte, dass ihm bei dieser Erkenntnis nun doch Tränen in die Augen stiegen, die er hastig versuchte fort zu wischen. Aber es gelang ihm nicht. Sie kamen wieder und wieder. Weswegen Atticus nun doch irgendwann stehen blieb und leise schniefte. Er hielt sich die Hände vors Gesicht, damit Joey es nicht sehen konnte aber naja.. man musste kein Meistergenie sein um zu bemerken, wie beschissen es Atticus gerade ging.
Weshalb Atticus Abwehr letztlich doch einbrach und… er sich schluchzend auf den Boden hockte.
„Ich habs verkackt… ich.. ich hab einfach alles kaputt gemacht….“
Immer wieder wischte er sich mit dem Ärmel über die Augen aber nun gab es einfach kein Halten mehr. Er wünschte sich, dass sein Dad ihn in die Arme nahm.. so wie er es gestern bei Kieran getan hatte. War aber viel zu sehr gefangen in seiner pubertären Sturheit, als dass er es schaffen würde ihn nun von sich aus darum zu bitten…
@Joey Silver



'I can’t be my own worst enemy, but you could be.'
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zuletzt bearbeitet 13.11.2023 09:13 |
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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Wie das Gespräch laufen würde, blieb noch abzuwarten. Einfach weglaufen und Schluss machen würde Feivel wohl nicht. Bei Nico ... das war eine Ausnahmesituation gewesen und sie noch nicht fest zusammen. Sie hatten noch so gut wie nichts miteinander durchgemacht. Jetzt waren sie seit einem Jahr ein Paar, hatten sehr viele Tiefen erlebt, aber auch ein paar Höhen und AJ war auch niemand, der einfach so aufgab. Und er wollte sicher verstehen, was passiert war und warum es passiert war, so unschön die Facetten auch waren und wie schmerzvoll es sich gestalten würde, das alles auseinander zu nehmen. Aber wer weiß. Vielleicht kam auch alles anders. Im Moment konnte Atticus nur spekulieren und Alphonse saß irgendwo weit weg und hatte keine Ahnung, was gerade geschehen war.
Kieran fühlte sich auch schrecklich, weil er gerade Attis gesamte Aufmerksamkeit einforderte und der andere Teenie niemanden hatte, der ihn auffing. Ob Joey es tun würde? Das wusste Kieran halt nicht und das war auch schlimm. So oder so trennten sich ihre Wege am nächsten Tag. Die Abschiedsumarmung war zwar schön, aber auch unfassbar bitter. Sie würden sich vermutlich nie wiedersehen und wenn sie aneinander dachten, sicher überwiegend den Betrug vor Augen haben. Nicht das Schöne, das in dieser Woche passiert war und das ihnen Kraft geschenkt hatte.
Joey versuchte, Kontakt zu seinem schwierigen Teenie-Sohn aufzunehmen. xD Natürlich erfolgte eine sture Abwehr und Atticus lief sogar voraus, um ja nicht weiter von seinem alten Herrn belästigt zu werden. Na schön. Dann eben nicht.
Trotzdem ließ Joey den Burschen nicht aus den Augen. Beobachtete, wie er immer wieder eine Hand hob, um sich über das Gesicht zu wischen, wie seine Schultern bebten und ... ah. Da war er ja, der Zusammenbruch.
Joey holte auf und blieb neben seinem Sohn stehen, kratzte sich am Kopf. Es war nicht das erste Mal, dass er mit einem traurigen Teenie konfrontiert war, aber das hier war gerade schon eine andere Hausnummer. Auf jeden Fall war es sehr schlimm mit anzusehen. Joeys Vaterherz brach entzwei. Einfach so. Uff.
Weswegen auch ihm ein paar Tränen in den Augen glänzten, als er sich ebenfalls hinhockte und seinen Jungen erst mal wortlos in die Arme zog. Er klopfte ihm auf den Rücken. »Na, na ... So schlimm wird es schon nicht sein. Was ist denn los? Geht es um Kieran? Ich hab ja gemerkt, wie distanziert ihr euch verabschiedet habt. Du hast dich doch nicht mit ihm überworfen, obwohl du eigentlich sauer auf mich warst, oder?« Vielleicht half es ja ... die Option, die Schuld auf Joey abzuwälzen. Denn Atticus war sicher gestern abend nicht er selbst gewesen. Daran, dass Atti fremdgegangen sein könnte, dachte Joey nicht eine Sekunde. Obwohl er es gern hätte, dass Kieran und sein Sohn zusammenkämen und Alphonse Geschichte wäre ...so war ihm doch tief im Inneren klar, wie unwahrscheinlich diese Möglichkeit war. Atticus war nicht wie er, er kümmerte sich um seine Liebsten und war treu ... und das war im Grunde auch gut so.
@Atticus Keene



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Das würde ja eine schöne Geburtstagsüberraschung werden. Wenn Atticus nach dem nächsten Treffen womöglich als Single wieder nach Hause kam. Uff… darüber nachzudenken brachte ihn nun wirklich völlig aus der Fassung. Obwohl er sich doch vorgenommen hatte stark zu sein. Vor Kieran, vor seinem Dad… vielleicht wäre es ihm sogar gelungen, wenn Joey nicht so besorgt nachgefragt hätte, was los war. Denn egal wie oft sie sich auch fetzten, einander wüste Dinge an den Kopf warfen und sich beschimpften. Kaum zeigte Joey auch nur ansatzweise sowas wie ehrliches Interesse oder väterliches Verhalten… war es um Atticus geschehen. Er konnte ihm dann nicht mehr böse sein.. oder hielt es zumindest nicht mehr besonders lange aus ihn auf Abstand zu halten. Er behauptete zwar immer ihn nicht zu brauchen, alleine klar zu kommen, längst erwachsen zu sein… aber in Momenten wie diesen zeigte sich dann immer, dass er eben doch noch ein Teenie war. Der nicht alles alleine schultern konnte. Trotzdem zu sehr gefangen in seiner Sturheit, um nach Hilfe zu fragen. Die Pubertät war echt eine verdammt anstrengende Zeit. Diese Hormone gepaart mit dem Gefühlschaos sorgten nun für einen regelrechten Zusammenbruch bei Atticus. Vielleicht war es aber auch gut, dass es jetzt noch passierte. Ehe sie zurück bei den Wicked waren. Denn vor seinem Vater konnte er es sich erlauben…. in seiner Kolonie jedoch nicht mehr. Erst Recht nicht als Teil von Haus Zorn.
Atticus erwartete ja schon fast, dass Joey wieder nur irgendeinen blöden Spruch absetzen würde. Aber stattdessen zog er ihn wortlos in die Arme…….. was einen neuerlichen Schwall an Tränen auslöste und er sich leise japsend fest an ihn krallte.
Joey stellte bereits Vermutungen an was los war. Aber für den Moment war Atticus noch nicht dazu in der Lage darüber zu reden. Also musste sein Dad ein bisschen warten… bis Atticus sich wieder halbwegs beruhigt hatte und bereit dazu war… die Umarmung zu lösen. Seine Augen waren ganz rot, als er sich auch die letzten Tränen noch fort wischte.
„Nein… wir haben nicht gestritten. Aber ich war so sauer auf dich. Und Kieran ist mir gefolgt, um mich aufzumuntern. Dabei.. hat er mich plötzlich geküsst. Ich hab ihn weg geschoben, weil ich wusste, dass es falsch ist. Und trotzdem.. hab ich ihn im nächsten Moment zurück geküsst. Ganz kurz nur…“
Atti schloss gequält die Augen und biss sich auf die Unterlippe. Es war so schwer jemandem davon zu erzählen, denn das machte es wahr. Nun konnte er nicht länger so tun als wäre nichts passiert. Und so liebevoll Joey sich gerade auch um ihn kümmerte.. trotzdem kam nun auch wieder ein bisschen Wut in ihm hoch.
„Du hattest also Recht okay??? Ich hoffe nun bist du zufrieden… Alphonse wird mir das nie verzeihen.“
Und genau das hatte Joey doch immer gewollt, richtig? Er wechselte demnach von zu Tode betrübt binnen Sekunden wieder zu patzigem Teenager. Dieses Gefühlschaos war für Atticus aber bestimmt genauso anstrengend wie für Joey..
@Joey Silver



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Wenn man an ihren gestrigen Streit dachte, müsste Joey jetzt eigentlich auch wütend reagieren und an die Männlichkeit seines viel zu sensiblen Sohnes appellieren. Selbst wenn er es eigentlich begrüßte, dass er mehr war wie Sienna und nicht so scheiße wie sein Vater. Doch sie mussten zu den Wicked zurück, und dann galten leider all die Klischees, die es so gab. Männer durften nicht weinen. Männer mussten stark sein. Männer mussten Arschlöcher sein. Solche Dinge eben. Und Joey wusste ja auch, Atticus konnte diese Rolle spielen, wenn er nicht gerade einen auf beste Freunde mit den Sklaven machte oder sich in seinem Selbstmitleid suhlte.
So oder so war es ihm unmöglich, nun den knallharten und beschissenen Dad raushängen zu lassen. In ihm wohnte auch noch ein gutes Wesen, eines das sich trotz aller Manipulationsabsichten und eigenen Zielen nicht gut mitansehen konnte, wie Atticus litt.
Weswegen er sich hinhockte und seinen Sohn in die Arme nahm. Dieser Moment war zumindest jetzt gerade einer, der sie wieder zuammenschweißte. Dass Joey gleich die richtigen Worte wählen würde ... das war leider nicht garantiert. Aber er tat sicher sein Bestes. So wie immer.
Moment mal ... Kieran und Atticus hatten sich echt geküsst und einmal war die Initiative auch von seinem Sohn ausgegangen? Gut möglich, dass sich kurz Anerkennung und Freude in Joeys Gesicht widerspiegelte. xD Hoffentlich sah Atti das nicht durch den Tränenschleier.
Im nächsten Moment wurde der alte Silver so oder so angepöbelt. Aber das war im Grunde ja auch sein Angebot gewesen ... dass Atticus ihm die Schuld zuschusterte, statt sie weiter bei sich selbst zu suchen. Das funktionierte jetzt so halbwegs. »Ich bin gar nicht zufrieden, wenn es dir so scheiße geht. Warum hast du ihn denn geküsst? Muss doch einen Grund gehabt haben. Ich weiß, dass du nicht so bist wie ich, du machst so was nicht einfach so oder um jemanden absichtlich zu verletzen. Und was Alphonse angeht ... erzähl es ihm doch einfach nicht.« Joey zuckte mit den Schultern. Zumindest das Problem war einfach zu lösen. Obwohl er wohl eher dafür plädieren sollte, dass er es AJ beichtete, damit sie sich trennten. Doch wenn er seinen Sohn so in den Armen hielt und ihn tröstete ... da konnte er plötzlich nicht mehr solche Zwietracht säen. Denn er wollte ja schon, dass Atti glücklich wurde und seine Probleme regelte. Hach, war das schwer, Vater zu sein. xD
@Atticus Keene



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Seltsamerweise war Atticus erst im letzten Jahr so ‚sensibel‘ geworden. Nun wo es Menschen in seinem Leben gab, die ihm wichtig waren. Er Beziehungen pflegte, die kompliziert waren. Davor hatte er bei den Wicked einfach nur seine Rolle gespielt, ohne viele Emotionen zu zeigen. Aber jetzt… war einfach alles anders. Denn wenn man etwas nicht kannte, dann konnte man es auch nicht vermissen. Aber nun wusste Atticus wie es war geliebt zu werden. Wie es war einen Vater zu haben und all diese Dinge. Vielleicht wäre es besser für seine Rachepläne gewesen, wenn er nichts davon erlebt hätte… denn es würde die Dinge einfacher machen. Trotzdem wollte Atticus trotz des Gefühlschaos nichts von diesen Erfahrungen missen.
Zu Joeys Glück bekam Atticus gerade nicht mit, wie blöd er wegen dem Kuss grinste. Denn das hätte ihn erneut ziemlich verletzt, auch wenn er eigentlich nichts anderes erwartete. Immerhin unterstellte er ihm ja auch deswegen glücklich zu sein.
„Ich.. ich weiß es selbst nicht so genau. Ich vermisse Alphonse so sehr.. und dieses Gefühl.. das er mir gibt, wenn wir zusammen sind. Kieran konnte das zwar nicht ersetzen. Aber er hat dafür gesorgt, dass ich mich endlich mal nicht mehr ganz so elend fühle. Und mir vor Augen geführt.. wie sehr ich mich danach sehne jemandem nahe zu sein. Davon…. hab ich mich wohl irgendwie mitreißen lassen, ich weiß nicht…“
Atticus konnte sich diese Schwäche wirklich nicht so genau erklären. Denn wie Joey richtig sagte, das war nicht seine Art. Und er täte das niemals mutwillig oder mit Berechnung. Er fühlte sich grottig deswegen. Was man ihm auch deutlich ansehen konnte.
Als Joey jedoch vorschlug es AJ einfach nicht zu erzählen runzelte er die Stirn und schüttelte schnaubend den Kopf
„War ja klar, dass du das so machen würdest. Aber ich kann das nicht. Ich würde jedes Mal daran denken wenn ihn ihn ansehe. Ich.. muss es ihm einfach sagen.“
Nun ließ Atticus wieder geknickt den Kopf hängen. Denn es führte kein Weg an diesem Geständnis vorbei. Nicht für ihn.Aber es würde noch eine ganze Weile dauern, bis sie einander wieder sahen. Weshalb er bis dahin mit diesem schlechten Gewissen leben musste, ohne irgendetwas dagegen unternehmen zu können. Fuck.. es würde ihn auffressen.. und damit das Leben bei den Wicked noch mal ein Stück schwieriger machen.
"Denkst du er wird mich dafür hassen?"
@Joey Silver



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
»Wenn man jemanden vermisst, macht man manchmal komische Sachen.« Total hilfreicher Kommentar ... nicht. Doch Joey wusste nicht, was er sonst sagen sollte, er war ja gerade auch überfordert. Und für Beziehungstips war er der denkbar schlechteste Ansprechpartner. Joey konnte das, was sein Sohn da sagte, dennoch sehr gut nachvollziehen. Er jagte doch nur so vielen Frauen hinterher oder nahm sich, was er wollte, weil er sich ebenfalls nach gewissen Gefühlen sehnte. Gefühle, die er durchaus damals bei Sienna gehabt hatte und die ehrlich und nur für sie gewesen waren. Dem Echo davon stellte er nach und nicht den Frauen selbst. Der Unterschied zu Atticus war jedoch, dass sein Sohn nicht so verkorkst war wie er. Und es eigentlich auch unter keinen Umständen werden durfte. Joeys Entschluss, ihn und Feivel auseinanderzubringen, wankte mal wieder. Andererseits lag es jetzt wohl ohnehin nicht mehr in seiner Hand.
Die einfachste Lösung wäre, diesen Schlamassel zu verheimlichen. So würde Joey es machen. Atticus jedoch nicht. Und das war eigentlich klar. Weswegen der alte Silver seufzte. »Keine Ahnung, ob er dich hassen wird. Aber ich bleib dabei, er kann nicht von dir verlangen, Monate der Ungewissheit auf dich zu nehmen und dann auch noch abstinent zu bleiben. Ihm mag das ja leichtfallen, wenn er so Probleme mit Berührungen hat. Aber du bist nicht wie er und das muss er berücksichtigen. Und wenn es dich stärker mitnimmt als gedacht und du dich nach Nähe sehnst in deiner Einsamkeit, solltest du dir das ohne schlechtes Gewissen erlauben dürfen. Vielleicht sieht er das ja ein, wenn du es ihm erklärst. Es wäre ja nur vorübergehend.« Okay, es wäre monatelang die Möglichkeit da, dass Atticus mit anderen schlief und sich dann womöglich auch anderweitig verliebte. Joey wusste nicht, ob AJ das wirklich ertragen würde. Aber was war denn die andere Lösung? Attis wachsende Unzufriedenheit und Einsamkeit? Wenn sich das Paar schon für so eine komplizierte Beziehung und eine Fernbeziehung einigte, bei der sie nicht mal wussten, wann sie sich wiedersehen konnten oder während der einfach null Kommunikation möglich war und somit diverse Alternativen wie Dirty Talk per Funk oder so wegfielen. Was blieb denn da noch, damit Atti nicht einging wie eine Primel?
@Atticus Keene



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Schon möglich, dass Joey Recht damit hatte. Wirklich hilfreich war es aber trotzdem nicht. Wobei Atticus auch gar nicht erwartete, dass Joey etwas Hilfreiches sagte. Es war ihm wichtig gewesen, dass er ihn auffing. Seine Beziehungstipps… wollte er eigentlich gar nicht. Denn sie waren in der Hinsicht einfach so wahnsinnig verschieden, dass ihn das eher belasten würde als ihm zu helfen. Denn im Grunde schlug er ihm gerade vor, Alphonse um eine offene Beziehung zu bitten. Etwas das absolut nicht in Frage für ihn kam.
„Doch das kann er. Weil wir uns lieben. Und ich möchte ihn nicht verletzen. Aber das würde ich.. wenn er ständig daran denken müsste, ob ich vielleicht gerade mit wem rum mache. Vielleicht würde das unseren Beziehung kurzfristig retten. Aber auf Dauer würde es nicht gut gehen…“
Also wollte Atticus Feivel diesen Vorschlag gar nicht erst machen. Zumal er ja auch nicht darauf aus war. Er wollte ja treu sein! Das war nichts, wozu Alphonse ihn zwang. Er liebte nur ihn und wollte auch nur ihn berühren. Eigentlich. Es war einfach verdammt kompliziert.. sein Körper und sein Herz spielten gleichermaßen verrückt.
„Das ist nichts wobei du mir helfen kannst, das muss ich.. selbst mit mir ausmachen. Aber.. danke dass du mir zugehört hast Dad“
Nun fühlte Atticus sich zumindest wieder einigermaßen bereit dazu weiter zu gehen. Nun wo alles raus war.. und er den angestauten Gefühlen Mal etwas Raum gegeben hatte.
„Und.. sorry dass ich sie vor dem Wicked-Gebiet gewarnt habe… ich.. wollte einfach nicht, dass den beiden etwas passiert..“
Entschuldigte er sich nun sogar einsichtig bei seinem Vater. Weil er ja wusste, dass es dumm von ihm gewesen war.. er hatte nur einfach nicht aus seiner Haut raus gekonnt.
@Joey Silver



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Diese Teenies von heute waren so schrecklich vernünftig und erwachsen. Das war so ... also, Joey wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Auf jeden Fall war er stolz auf seinen Sohn, weil er den richtigen Weg ging und nicht den leichten. Was er vielleicht auch mal sagen sollte, es aber ... nicht tat. Leider.
Atticus beschloss, das mit sich selbst ausmachen zu wollen, und Joey sah ja auch ein, dass das besser so war. Denn offenbar konnte er ihm keine guten Ratschläge geben. Oder nur welche, die ihn definitiv von dem Drummerjungen abschneiden würden. »Na schön. Aber ich kann euch zumindest dabei helfen, euch im Dezember zu sehen.« Und das würde er auch tun, damit die beiden die Möglichkeit bekamen, sich auszusprechen, zu trennen oder was auch immer. Hauptsache, Atticus konnte sein Gewissen erleichtern und irgendwie mit seinem Betrug abschließen.
Wegen der Warnung schmunzelte Joey und rubbelte seinem Sohn durch das Haar. »Ich weiß. Und mir tuts leid, dass ich deswegen so ausgeflippt bin. Das war übertrieben.«
Und so erhoben sich Vater und Sohn wieder und legten den restlichen Weg zu den Wicked zurück.
Hier hatte sich ganz schön viel verändert. Es waren einige Mitglieder und Sklaven dazu gekommen, außerdem hatte Enzo offenbar verfügt, dass entsprechende Gerüchte in die Welt getragen werden durften, dass man sich hier für einen gewissen Gegenwert auf alle möglichen Arten amüsieren konnte. Die Siedlung florierte, sie hatten erfolgreich Fuß gefasst. Mal wieder. So würde es nun eine Weile laufen, jedoch waren sicher Eskalationen mit den anderen Siedlungen vorprogrammiert. Das war eigentlich immer so.
In den ersten Wochen erlaubte sich Joey, auf der faulen Haut zu liegen und die diversen Annehmlichkeiten der verschiedenen Häuser wahrzunehmen. Mit Atticus traf er sich auch regelmäßig, aber sie tranken dann meistens Bier oder spielten Karten. Sein Sohn machte dicht und das würde wohl auch so bleiben, solang er nicht mit Alphonse gesprochen hatte. Und da der Dezember nur noch einige Tage entfernt war, wurde es wohl so langsam mal Zeit, sich um das Treffen zu kümmern.
Joey sprach eine kurze Mission mit der Führungsebene ab und verlangte erneut Atticus als seinen Partner. Es wurde ihnen gewährt. Im Vorfeld hatte Joey einem Besucher aus Balar eine Nachricht für die Drummers zugesteckt. Der Treffpunkt würde eine alte Hütte sein, die zwischen den beiden Siedlungen lag und einen Tagesmarsch entfernt war. Dort brachte er seinen Sohn hin, überließ es ihm, alles so vorzubereiten wie gewünscht. Alphonse würde sicher noch ein, zwei Tage brauchen, da ihn die Nachricht erst erreichen musste und so. Joey überreichte seinem Sohn noch ein T-Shirt mit einer Kobra drauf, das er bei einer seiner Touren entdeckt hatte. Das war sein Geburtstagsgeschenk an ihn. War von irgendeiner Karate-Serie von früher. xD Und passte damit ganz gut zu seinem Sohn.
Dann verzog sich der alte Silver, er würde die Woche woanders lagern. Atticus wusste auch wo, damit er zu ihm fand, sollte das Treffen mit Alphonse ... aus gewissen Gründen vorzeitig enden.
AJ war vor ein paar Wochen mit seinen Eltern nach Balar zurückgekehrt. Sie hatten ihre Mission erfolgreich erfüllt, was vor allem Cara und Ed deutlich anzumerken war. Er freute sich für sie und hatte bei der Ermordung von Bernard ebenfalls Genugtuung verspürt. Aber jetzt ... jetzt gab es nicht mehr viel, das ihn von seinem Herzschmerz ablenken würde. Alltag in einer Siedlung. Alltag ohne Atticus. Das war grausam. Und die Jupiter lag im Moment auch nicht im Hafen. Also konnte er auch nicht mit Ren sprechen, ob er ihn noch als Schüler aufnehmen würde.
Eines Tages kam jedoch ein Dorfbewohner zu ihm und berichtete, eine Botschaft für ihn zu haben. Sie war von Joey und bedeutete ihm, sofort zu einer bestimmten Hütte aufzubrechen, weil dort Atticus auf ihn warten würde. So könnten sie seinen Geburtstag zusammen verbringen.
Natürlich lief AJ damit sofort zu seinen Eltern. Vor allem Ed war wahrscheinlich nicht so begeistert. xD Vielleicht begleiteten sie ihn ja ein Stück und blieben in der Nähe, für alle Fälle. Im Winter war das Lagern draußen nicht so einfach und angenehm, aber es wäre ja nur für eine Woche. Und womöglich gab es in der Nähe der Hütte ja noch mehr, in die man einkehren könnte.
So oder so machten sich die Drummers bald auf den Weg. Das Geschenk für Atticus hatte AJ schon lang in seiner Tasche und freute sich darauf, es ihm bald übergeben zu können. Überhaupt war er extrem ungeduldig und vorfreudig.
Als er endlich vor der Hütte stand, kehrte jedoch auch Nervosität ein. Sie hatten einander schon ungefähr zwei Monate nicht mehr gesehen. Das war so eine lange Zeit. Weswegen er tief durchatmete und dann an die Tür klopfte. Er schob sie auch ein bisschen auf und rief ein verzagtes »Atti...?« hinein.
@Atticus Keene



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
Tja, woran das nur lag. Leider mussten sie in einer Welt wie dieser sehr viel schneller erwachsen werden als früher. Atticus erinnerte sich kaum daran, wann er ‚nur‘ mal Kind hatte sein dürfen. Es schien ewig her zu sein.. und dabei war er erst 17.
„Danke..“
Sagte Atticus nun, weil Joey ihm zumindest in der Hinsicht helfen wollte, dass er das Treffen arrangierte. Das bedeutete ihm wirklich viel und war wesentlich hilfreicher als alles was er sagen könnte. Auch wegen des Streits entschuldigten sie sich beide. Es könnte so einfach zwischen ihnen sein, wenn sie nicht immer solche Hitzköpfe wären. Aber so war eben jede Beziehung anders.
Als sie wieder bei den Wicked ankamen… wurde Atticus sofort ziemlich übel. Er war so lange nicht hier gewesen und jetzt.. war es so als müsse er in seine persönliche Hölle zurück kehren. Klar, er freute sich darüber ein paar seiner Sklaven-Freunde wieder zu sehen. Aber alles andere.. war einfach nur grausam. Vor allem weil Atticus sein gesamtes Wesen plötzlich von einem Tag auf den anderen wieder unterdrücken musste.
Die Abende mit Joey waren die einzigen.. wo er ausnahmsweise mal sein konnte wie er war. Aber selbst dann mussten sie aufpassen, dass niemand sie belauschte oder ihr Verhältnis zueinander zu auffällig wurde. Trotzdem war sein Dad der einzige Lichtblick in dem ganzen Alptraum. Nun konnte er sich nachts ja nicht mal mehr ohne schlechtem Gewissen zu Alphonse träumen. Weshalb auch die Nächte kaum Erleichterung für ihn brachten. Ja er schaffte es noch nicht mal selbst Hand an sich zu legen, weil sein Gewissen ihn einfach erdrückte. Seine Zeit hier war also schlimmer denn je. Und auch wenn er sich darüber freute, dass Joey es ihm ein weiteres Mal ermöglichte AJ zu sehen….. hatte er auch Angst vor diesem Treffen. Denn es könnte das Letzte sein..
Weshalb Atticus sich auf dem Weg zur Hütte wirklich zusammen reißen musste, um nicht doch noch umzudrehen. Aus Angst vor dem was folgte. Doch der Wunsch Alphonse zu sehen.. war ja trotzdem noch da, weil er ihn liebte und wahnsinnig vermisste.
Also riss er sich am Riemen und schaffte es die Hütte zu erreichen.
All zu viel hatte er nicht dabei, um sie zu dekorieren. Nur zwei Schlafsäcke, ein paar Decken, Proviant und Spiele. Naja und ein paar Bücher, die er aus der Wicked Bibliothek ausgeborgt hatte. Vielleicht kannte AJ sie ja noch nicht und er würde ihm daraus vorlesen. Sofern… er ihn nicht zum Teufel jagte. Das Shirt von seinem Dad hatte er natürlich auch über gezogen, denn es sah schon echt cool aus, das musste er zugeben.
Atticus wusste noch überhaupt nicht wie oder wann er die ganze Sache ansprechen sollte. Denn er wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und die Wiedersehensfreude trüben. Das brachte er einfach nicht übers Herz.
Weshalb er noch mit sich haderte.
Als er dann endlich AJs Stimme hörte… schien jegliche Sorge und Nervosität für den Bruchteil einer Sekunde wieder vergessen zu sein. Weil er sich automatisch so geliebt, geborgen und glücklich fühlte. Dass er einfach nicht anders konnte als die Tür aufzureißen und seinem Freund in die Arme zu stürzen.
Wortlos überhäufte er ihn mit etlichen Küssen und zog ihn mit sich in die Hütte, um ihm ein warmherziges Lächeln zu schenken
„Sorry.. zu viel?“
Fragte er nun sogar zaghaft lächelnd, weil er Alphonse ja nun förmlich mit seiner Zuneigung und seinen Küssen überfallen hatte. Er musste sich erst wieder daran gewöhnen, dass sein Freund ja nicht immer so gut mit Körperkontakt umgehen konnte. Vor allem wenn er zu viel wurde.
„Aber du hast mir so gefehlt..“
Sagte er entschuldigend und hauchte AJ noch mal einen Kuss auf die Lippen.
Langsam machte sich dieses flaue Gefühl in seinem Magen zwar wieder bemerkbar…… aber zumindest für den Anfang ihres Treffens wollte er das gerne ignorieren.
„Erzähl mir alles was ich verpasst habe!“
Oder aber sie taten etwas anderes? Hm.. Atti war sich noch nicht sicher womit sie starten sollten. denn am liebsten wollte er nun alles auf einmal..
@Alphonse Drummer



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RE: Any man can be a father, but it takes someone special to be a dad (Joey & Atticus)
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