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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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THE DEAD DON’T DIE
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#1

Wohnzimmer

26.09.2023 21:12
The Walking Dead Team 3.988 Beiträge
Alter
01
Größe
ganz groß!
Zugehörigkeit
Nomaden / Gruppen
Aufgabe
Admin

...

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#2

RE: Wohnzimmer

09.03.2024 15:06
Vincenzo Lombardo Vincenzo Lombardo (gelöscht)
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--> c.f. Lounge


Es würde wohl auch nie anders zwischen ihnen sein. Valeria würde die alte Geschichte von damals auspacken und Vincenzo würde deswegen einen hohen Blutdruck bekommen. Wie man es auch drehen und wenden würde und egal, wie oft er sich auch einredete, dass es ihm nichts mehr ausmachte, sie schaffte es einfach immer wieder. Sie war sein rotes Tuch und er der Stier, welchen sie immer schaffte, dass Blut zum Kochen zu bringen. Doch auch, wenn sie dies gerne tat, so war er sich eigentlich auch vor ihrer Antwort sicher gewesen, dass sie in ihrem Job nicht zu solchen Mitteln gegriffen hatte, um den Richter zu ihren Vorteilen zu bestechen.
Es war das eine, die Menschen als Staatsanwalt zu manipulieren und sie so hinzubekommen, dass man am Ende als der strahlende Gewinner dastand. Vincenzo war schließlich nicht anders gewesen und hatte gerade jene Zeugen, welche eine eventuelle Niederlage bedeuten konnten, zu seinen Gunsten manipuliert. Manchmal musste man eben nur wissen, wie man die richtigen Worte gegen eine Person wenden musste und schon, tat sie was man wollte. Das auch so ein Funke in Valeria steckte, dem war er sich fast schon sicher, immerhin hätte er sie sonst ebenfalls nicht zu einen der sechs Chefs gemacht. Sie war redegewandt und wusste somit, wie sie mit ihren Worten bei den Menschen genau die richtigen Knöpfe drücken konnte. Vincenzo war hierfür das beste Beispiel.
"Es kommt nur immer darauf an, wie man den Joker, welchen man auf der Hand hat, an seinem Gegenüber einsetzte. Es gab Fälle, da musste ich dies nicht tun und andere, da war alles an Manipulation gefragt, was man aufbringen konnte. Perfektion wir einem in unseren Beruf ja nicht einfach so in den Schoß gelegt." gab er zurück und ließ dann seinen Blick von ihr und noch einmal durch den Raum gleiten. Bei weitem, es war ein kurzer, aber sehr amüsanter und für Vincenzo auch sicherlich aufschlussreicher Abend. Immerhin wusste er nun, dass er mit Miss. Valdez auch ein paar Stunden verbringen konnte ohne, dass sie sich am Ende an die Gurgel gingen und er seine aufkommende Migräne mit einem Glas von seinem besten Whisky in seinen Räumen versuchte zu bekämpfen. Ihm war aber auch bewusst, dass es bald auch der Rest der Wicked wissen würde, dass der Fürst und seine eigentlich so verhasste Chefin, nicht nur gemeinsam zu dem üblichen Abend im Haus Stolz kamen, sondern auch noch gemeinsam elegant über die Tanzfläche glitten, wie man es hier in diesen Hallen noch nie gesehen hatte. Während und vor dem Untergang, versteht sich. Allein diese Tatsache, brachte ihn innerlich schon wieder leicht zum Kochen und ihm war bewusst, dass er noch allzu lange heute hier mit seiner Anwesenheit glänzen konnte.
Immerhin lenkte ihn das neue Gesprächsthema mit Valeria nun ein wenig davon ab und er musste zugeben, dass sie scheinbar wirklich mehr gemeinsam hatten, als er bis heute Morgen noch gedacht hatten. Nicht nur die Eltern, welche sie beide zur Perfektion trimmten, sondern auch Tanzstunden und Musikinstrumente, welche sie hatten lernen müssen. Nichts mehr, was ihm am Ende in seinem Beruf als Staatsanwalt half, aber seine Mutter meinte, dass ein Gentleman ein Instrument spielen und gut tanzen musste, um eines Tages die perfekte Frau an seiner Seite zu haben. Und da ihr Sohn schon damals nach Perfektion strebte, ließ er es über sich ergehen. Kam für einen Lombardo nur eine perfekte Frau in Frage. Allerdings waren die Zeiten nun andere und er hatte sich schon damals schwer getan, eine solche perfekte zu finden, welche seinen hohen Ansprüchen genügte. Dazu kam, dass er mit seiner Aufgabe als Pride dafür auch absolut keine Zeit sah. Und gab einem sowas nicht erneut eine Schwachstelle, welche er mit allen Mitteln nicht in seinem Leben hier bei den Wicked haben wollte? Richtig, so war es!
Ein Schmunzeln legte sich auf seine Lippen, als sie ihm die Frage zum Tango stellte und er zuckte kaum merklich mit den Schultern "Das kommt ganz darauf an, was sie mir im Gegenzug bieten, Miss Valdez. So ein Tango kostet dann schon einiges." vielleicht hatte sie ja etwas in der Hinterhand, was ihn dazu verleiten würde. War ein Tango schließlich etwas ganz anderes als ihr einfacher Standarttanz, welcher in seinen Augen in Richtung Walzer ging. Nicht zuletzt, weil in ihm sehr viel Feuer und Leidenschaft eine Rolle spielte. Was Ersteres anging, so hatten sie das. Bei dem zweiten...nun, man würde es sehen. Ihr Lachen bezüglich der Harfe, brachte ihn mit seinen Gedanken wieder her und er schmunzelte "Sehr bedauerlich. Eine Harfe zu besorgen, wäre kein Problem gewesen." vielleicht, würde er trotzdem eine auftreiben und wer weiß. Vielleicht war ja auch die Harfe der Knackpunkt, dass sie ihn zu einem Tango überredetet bekam.
Für heute allerdings, war er einfach nur froh, wenn er diesem Getuschel von den anderen hier entkommen konnte. Ein Grund, weswegen er es nie wirklich lange auf solchen Veranstaltungen aushielt, wenn mal wieder irgendein Gerücht die Runde machte. Deswegen war er dankbar, zeigte es aber nicht, als er Valeria schließlich vorschlug, diese Veranstaltung zu verlassen und ihr noch ein Stück auf dem Flügen in seinen Räumen vorzuspielen. Somit drehte er sie noch ein letztes Mal elegant und beendete den Tanz, ehe er ihr wieder seinen Arm reichte, um sie aus dem Raum und wieder in Richtung seines privaten Bereichs zu führen "Dann teilen wir ja schon wieder etwas. Langsam wird es doch sehr beunruhigend." ging schließlich auch ihm das Getuschel auf die Nerven "Und wie können sehen, ob sich die Hartnäckigkeit unserer Eltern ausgezahlt hat." Vincenzo, hatte bei den Wicked und im Haus Stolz schließlich das erste Mal seit des Ausbruch wieder angefangen, sich hinter einen Flügel zu setzten, in seinen Augen, hatte er aber in den Jahren als Nomade nichts verlernt. Er konnte es noch immer perfekt.
Er führte Valeria schließlich in den Flur, ließ aber nun den Lagerraum links liegen und führte sie etwas weiter, in das offene und vor allem hohe Wohnzimmer, in dessen Mitte auf dem schwarzen Marmorboden der weiße Flügel stand. Dazu das passende Ledersofa. Ansonsten hielt sich Vincenzo eher Clean und elegant. Nicht zu viel Dekoration an Wänden und den Regal. Ein weiterer Hinblick war natürlich die Bar mit den edlen Karaffen und Gläsern. Er ließ Valeria mit einem Lächeln an dem Flügel stehen und ging zu der Bar, als welcher er ein Glas Rotwein einschenkte und es ihr reichte. Er selber, würde sich nach dem Stück vielleicht noch einen Schluck Whisky nehmen. Nun, setzte er sich auf den Hocker vor dem Flügel und hob die Abdeckung von den Tasten "Du darfst es als eine Ehre sehen. Ich habe noch nie jemandem etwas vorgespielt. Außer, er hat gelauscht. Und dazu, ein Lieblingsstück meiner Mutter. Es hatte sie immer an die Heimat und die Feste dort erinnert." kurz blickte er noch zu ihr, dann schloss er die Augen und ließ die Finger, scheinbar wie von selbst über die Tasten gleiten.




@Valeria Valdez

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#3

RE: Wohnzimmer

09.03.2024 16:55
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
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cf Lounge

Valeria würde dieses Thema wohl nie ruhen Lassen, dafür war dieses Spiel mit dem "Stier" regelrecht genau das was sie anfachte es immer wieder zu tun. Seine Art ihr das immer wieder zu zeigen sagte in der Hinsicht schon alles. Sicherlich sagte er immer wieder das es nicht störte und sie doch diese Kamellen lassen sollte, aber sie sah es in seinen Augen und auch auf der aufblitzenden Ader an seinem Hals wie sehr es ihn aufregte. Valeria hatte schließlich immer das bekommen, was sie wollte und das nicht ohne Grund. Sie wusste mit ihren Informationen immer gut umzugehen. Wusste man jemanden um den Finger wickeln konnte und wie man jemanden soweit brachte das was er glaubte zu wissen nicht mehr zu glauben. Sie konnte ebenso gut manipulieren wie Vincenzo, doch das lag schließlich auf der Hand. Beide hatten in etwa die selbe harte Erziehung genossen, die einem nichts anderes beibrachte. So war es auch kein wunder, das sie sich ähnlich waren in mehr als einem Punkt. Auch wenn das Gruselig schien, so war es eben ihre Natur, dieses auszustrahlen und ebenfalls auch zu nutzen.
"Nein die wird einem nicht in den Schoß gelegt. Doch jetzt bin ich neugierig geworden. wie oft musstest du in etwa Manipulieren um dein Ziel zu erreichen. Bei mir hat es ja schon einmal nicht geklappt und ich bin mit sehr sicher das dies sein Plan war damals. Nicht das ich schockiert gewesen wäre, aber wenn dem so gewesen wäre dann habe ich nichts davon gespürt. Aber ich verstehe was du meinst. Ich spreche mich davon auch nicht frei." Gestand sie, war für sie kein Geständnis war, denn nur kam man damals eben an die Macht die man brauchte um das zu bekommen was man wollte. Klar gab es dinge die man einfacher bekam und andere die schwerer waren. Doch Valeri hatte sie noch nie gescheut vor der Arbeit. Es gab immerhin dinge die gemacht werden mussten um nach oben zu kommen, um da dran zu kommen wo andere scheiterten. Und genau da fing ihre Arbeit erst an, wo die meisten aufhörten. Und das machte den Unterschied aus, bei so vielen Dingen im Leben. Als sie ihren Blick erneut durch die Reihen gleiten ließ schmunzelte sie und kniff leicht ihre Augen zusammen, ein kaum merklichen Zucken, ehe sie ihren Kopf leicht in die Richtung ihres Bruder bewegte damit dieser verstand. Sie hasste es von dem neusten Tratsch nichts mitzubekommen und dafür war er bestens ausgestattet. Unauffällig und leise, so das sie von allem mitbekam was hier passieren würde. Auch wenn es ihr nicht unbedingt danach stand gleich auf der "Titelseite" der Tratsch presse von Wicked zu sein, war dies wohl ein Übel, welches beide mit ihrem Auftritt hier wohl eindeutig verursacht hatten. Bewusst war ihr dies durchaus gewesen, aber das dies schneller kommen würde, als erwartet wohl weniger. Schließlich hatten sich beide, die man eher als streitendes und lautes Pride und Chef Paar kannte, hier mehr als ruhig und gesonnen verhalten und zugleich allen gezeigt wie man Tanzte. Schließlich hatte sich keiner mehr getraut, doch nichts worüber sie sich Gedanken machte. Viel mehr die aufkommende Wut in Vincenzo, die sie kurz darauf bemerkte, ließ sie kurz Schmunzeln. Alles was sie hasste war ein Pride den sie nicht selbst zur Weißglut gebracht hatte. Das zu bereinigen wusste sie, doch alles andere war schlimmer als eine tickende Zeitbombe so schätzte sie.
Als sie dann ein Glück ein anderes Gesprächsthema aufgefasst hatte um seinen Kopf von den anderen abzulenken war sie zunächst beruhigter, auch wenn man es ihr nicht ansah das sie besorgt war, so hatte sie unvorbereitet zu sein. Schließlich hatten beide wieder einmal festgestellt, welche Erziehung sie gemeinsam genossen hatte, welche Gemeinsamkeiten beide hatten und wie verdammt ehrgeizig beide waren. Letztlich hatten die Tanzstunden und auch die Musikstunden niemanden von einen etwas gebracht, aber man sollte angeben können, bei Valeria war es einfach um noch mehr die Sahne auf der Kirsche zu sein und bei Vincenzo für den Gentleman. Vollkommen gleich wozu man sie dazu gezwungen hatte, es brachte niemanden mehr weiter heutzutage. Denn es gab andere Dinge die wichtiger waren. Schwachstellen waren für beide nicht brauchbar, sie wusste die Worte ihres Vaters zu schätzen, aber in dieser Zeit waren sie mehr als Hinfällig. "Mein Vater meinte mal. Bring einen Mann mit der mehr verdient oder gleichviel. Perfektion ist das A und O niñita, Lieben musst du ihn nicht, es muss nur so aussehen" meinte sie kurz und schüttelte leicht Gedanken verloren den Kopf. Etwas was sie verstand und hinnahm, als sie seine weiteren Worte lauschte fing sie etwas an zu lachen. "Nennen sie mit ihren Preis Mister Lombardo und wir werden sehen ob ich breit bin diesen zu Zahlen" erwiderte sie in klassischer Valeria Manier mit einem perfekten arroganten Strahlen. Valeria hatte so einiges in der Hinterhand, doch würde sie erst einmal sein Angebot anhören was er verlangte, Verhandlungen waren doch immer erwischender, mit jemandem der auf gleicher Augenhöhe war. Und wer wusste auch schon, ob sie mit ihm dann nicht ein Tango tanzen würde, schließlich war sie bereit dafür einen gewissen Preis zu zahlen. "Nun, ich muss sie enttäuschen. So einfach es gewesen wäre, so schwerer würde es werden sie zu spielen. Und ich will weder Ihnen noch mir das perfekte Gehör versauen." Gab sie ruhig von sich, schließlich war sie froh gewesen das sie dies niemals mehr spielen würde. Alles würde sie lernen nur keine Harfe mehr. Nun ob sie dies zulassen würde, geschweige denn ob dies ein Preis war, welchen sie bereit war zu zahlen lag in seiner Hand, schließlich wurde er mehr als gewarnt.
Jedoch blieb das für den späteren Abend noch offen und beide waren froh diesen Auftritt endlich verlassen zu können und weg von den Blicken und des Tuscheln die Ruhe zu genießen, welche sich gerade in dem Moment um sie schloss. Valeria schloss kurz ihre Augen und genoss den Moment der Still, wobei nur die Schritte durch den Raum hallten. Sie ließ sich von Vincenzo durch die Flure führen in Richtung des Wohnzimmers. Als sie dort angekommen waren, ließ sie ihren Blick kurz schweifen, Clean und ruhig was dieses Zimmer in dem Moment ausstrahlte. Und es tat gut, wenn man bedachte welches Unruhe in dem Moment des Auftretens der Beiden war. Sie folgte den Blicken von Vincenzo, welcher ihr ein Glas Rotwein einschenkte und überreichte. "Danke, nun wir Teilen schon einiges miteinander. Doch wieso Beunruhigend? Wenn man bedenkt welche Erziehung wir genossen haben ist dies... nun ja nichts untypisches" erwiderte sie auf seine Feststellung und hielt ihr Glas in der Hand, während sie seinen Worten lauschte. "Nun Hartnäckigkeit hin oder her, eher das Einprägen der gewissen Floskeln macht den Rest aus. Ich habe schon viele Gesehen die daran zerbrochen sind, weil sie schwach waren. Bedeutet wir sind Stark, wenn wir dies noch immer durchziehen, nach all der Zeit. Und andere sehen was auch immer sie sehen wollen" erwiderte sie kurz darauf erneut und zuckte mit ihrer Schulter. Hier war es ruhig etwas, was sie genoss, während sie sich seitlich zum Flügel stellte als sie kurz darauf lauschte was Vincenzo sagte. Sie nahm einen Schluck aus ihrem Glas und sah ihn gespannt dabei zu. "Nun dieses Privileg es zu hören erfüllt mich mit einem gewissen Stolz. Besonders, weil es euch an eure Mutter erinnert." Gab sie mit einem saften Unterton von sich, ehe sie sich auf der kleinen Bank des Flügels links an die Kante setzte so das er genug Platz hatte und sich nicht stören ließ. Ihre Aufrechte Haltung hielt sie so das ihr Kleid kein Geräusch machte, während sie den Lieblichen, schnellen und ruhigen klängen lauschte. Der Hall der durch den Raum ging hinter ihr begann und sich vor ihr verteilte. Sie schloss ihre Augen um keine Ablenkung von Raum und Zeit zu haben, sich einfach der Musik hinzugeben.

@Vincenzo Lombardo



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#4

RE: Wohnzimmer

13.04.2024 12:14
Vincenzo Lombardo Vincenzo Lombardo (gelöscht)
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Valeria war wirklich der einzige Mensch auf diesem Planeten, der es schaffte ihn zu reizen, wie das rote Tuch den Stier. Immer, wenn er sich sicher war, dass er seine Ruhe hatte, kam sie wieder um die Ecke geschlichen. Er dachte oft an dem Moment zurück, als er sie hier bei den Wicked entdeckt hatte. Seit die Seuche über die Welt gekrochen war wie ein Schwarm Heuschrecken, hatte er nicht mehr an Valeria gedacht. Wieso auch? Sie war bis dahin einer dieser Menschen, welchen er gut aus seinem Gedächtnis löschen konnte. Wie Papier, welches man in den Schredder steckte. Und dann, als er am wenigsten mit einer Person aus seiner Vergangenheit gerechnet hatte, stand sie bei den Wicked plötzlich vor ihm. Kurz hatte er damals wirklich gedacht, sie würde ihn vor versammelter Mannschaft auf das damalige Versagen ansprechen, doch sie zeigte wie immer diesen gewissen Hauch an Klasse und tat es erst, als sie dann alleine waren. Nicht, dass er ihr dafür dann dankbar war. Schließlich brachte sie ihn so oder so zur Weißglut damit und auch, wenn er versuchte nach außen sich nichts anmerken zu lassen, brodelte es in seinem inneren immer und immer wieder, wenn sie dieses alte Thema aufwärmte.
Vincenzo dachte über ihre Frage einen Moment nach. Wie oft hatte er Menschen und Gegenstände manipuliert, um an sein Ziel zu kommen? Konnte er das überhaupt zählen? Der Italiener war sich nicht sicher "Wenn ich die Male mitzähle, welcher auch mein Mentor in die ersten Fälle von mir noch eingegriffen hatte und im Hintergrund Menschen und Beweise manipuliert hat, würdest du vermutlich morgen noch keine Antwort bekommen." Vincenzo war sich nicht sicher, ob Valerie seinen Mentor noch kannte. Er hatte sich damals bewusst bei diesem beworben, da er selbst in der Uni schon einen Namen hatte und bei den Studenten für seine skrupellose Art bekannt war. Viele hatte es abgeschreckt, einige andere, darunter natürlich auch Vincenzo, hatte es eher fasziniert. Er hatte dann am Ende einfach das Glück, unter den ganzen Bewerbern einen Job bei ihm zu bekommen. Ihm war es dann auch vollkommen egal, ob es am Ende seine Noten oder sein Name war und die Tatsache, dass die Familie Lombardo einen gewissen Ruf von Italien mit in die Staaten genommen hatte. Vincenzo hatte den Job und er brillierte in diesem. Ob nun mit oder ohne Manipulation, spielte in seinen Augen dann auch keine Rolle mehr. Die Leute fingen so oder so an zu reden. Ob man nun Erfolg hatte, ob man keinen hatte oder ob man am Ende einfach nur einen Tanz mit einer Frau genoss. Dies war auch der Hauptgrund, weswegen Vincenzo aus dieser Situation so schnell wie möglich raus wollte und Valeria es wohl ähnlich sah. Sollten sich die anderen doch noch ein wenig den Mund darüber zerreißen, wenn sie nicht im Raum waren. Sie sollten sich aber auch bewusst sein, dass Vincenzo als Fürst am Ende am längeren Hebel saß. Wenn man die aufkommende Wut über die Leute hier also weiter anstachelte, konnte am Ende doch noch ein Besuch im Haus Zorn, für den einen oder anderen dabei rausspringen.
Doch dies war nicht die einzige Gemeinsamkeit, welche am Ende bei diesem Gespräch mit Valeria ans Tageslicht kam und eigentlich hätte es Vincenzo nicht wundern sollen. Sie war ihm am Ende des Tages dann doch ähnlicher als Vincenzo dachte. Scheinbar hatten sie in vielen Punkten ihrer Kindheit die gleiche Erziehung genossen und ihre Eltern dabei die gleichen Ziele verfolgt, weswegen er ihren Worten auch aufmerksam lauschte, bevor sie dann endlich diese Veranstaltung verlassen konnten "Unsere Väter hätten sich bestimmt gut verstanden, wenn sie sich jemals begegnet wären. Für meinen Vater kam immer nur eine Frau für mich in Frage, welche nicht weniger perfekt war, jedoch nicht an meinen Erfolg herankam. Vielleicht einer der Gründe, weswegen ich eine solche nicht gefunden habe. Sie existierte einfach nicht." seinen Spaß, hatte er sich trotzdem geholt vor allem bei den Feiern der Anwälte, wenn mal wieder ein Fall gewonnen wurde. Doch die Frau, welche er auch seinem Vater hätte vorstellen können, war nicht dabei gewesen. Seine Ansprüche, hatte Vincenzo trotzdem beibehalten. Valerias nun folgendes arrogantes Strahlen, welches er zu ihren Markenzeichen setzte, ließ ihn leicht schmunzeln "Ich werde mir etwas überlegen und dann darauf zurückkommen. Doch jetzt, will ich hier erstmal weg."
Man konnte ihm an seiner ganzen Haltung und auch seiner Mimik ansehen, dass er sich mit dem ganzen Gossip hier, nicht mehr wohlfühlte. So sehr er die Blicke am Anfang auch genossen hatte, so sehr wollte er sie nun nicht mehr auf sich spüren und führte Valeria nun nach draußen. Sofort legte sich eine Stille über sie, als die Türen hinter ihnen geschlossen wurden und sie den Weg zurück zu seinen privaten Räumen einschlugen. Einen Weg, welcher vor dem ganzen hier vielleicht nur der Präsident gegangen war und dies, erfüllte seine Brust mit Stolz. Nun ging er als Fürst Pride diesen Weg und reichte Valeria dann ihren Wein, als sie ankamen "Weil ich mir vielem gerechnet habe, aber nicht damit. Seien wir ehrlich, durch deine ständigen Erinnerungen an damals und meine Emotionen die damit verbunden sind, bist du nun mal nicht die Person, mit der ich mir so viele Gemeinsamkeiten gewünscht habe." bewusst, sprach er dabei in der Vergangenheitsform, ehe er leicht lächelnd mit den Schultern zuckte und sich dann an den Flügel setzte "Wenn mein Vater nicht so eine strenge Hand gehabt hätte und meine Mutter mehr in die Erziehung von mir hätte eingreifen dürfen, würde heute hier ein andere Mann sitzen." Vincenzo war sich sicher, dass es ihn sonst nicht zu den Wicked verschlagen hätte und wenn doch, dann wäre er sicherlich zu verweichlicht gewesen und bei den Sklaven gelandet. Er hatte seine Mutter abgöttisch geliebt, doch die strenge Hand seines Vaters, hatte ihm zu dem gemacht, was er heute war.
Valeria nahm schließlich neben ihm Platz, was ihn jedoch nicht dabei störte, schließlich dieses Lied anzustimmen, welches seine Mutter immer so geliebt hatte. Er erinnerte sich noch gut darin, wie sie ihm immer lächelnd zugehört hatte. Kurz verlor er sich vollkommen in diesen Gedanken, während die Töne den Raum erfüllten und ihn vollkommen ausfüllten. Er hatte es eine Weile nicht mehr gespielt und trotzdem konnte er es noch bis zum letzten Ton perfekt. Bittersüß klang dieser noch in der Stille des Raumes nach, ehe er sich mit einem Räuspern wieder erhob. Geschmeidig beugte er sich dann wieder ein wenig zu Valeria, nahm ihre freie Hand und zog sie nach oben, ehe er ihr den perfekten Handkuss auf diese gab "Ich muss schon sagen, sie haben mir einen erstaunlich angenehmen Abend bereitet, Miss Valdez. Jedoch bin ich mir sicher, dass wir ab morgen direkt wieder in alte Muster verfallen werden, mh?"



@Valeria Valdez

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#5

RE: Wohnzimmer

16.04.2024 20:28
Valeria Valdez Valeria Valdez (gelöscht)
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Valeria nutze eben das aus, wo sie wusste das es jemanden wieder auf Zack brachte. Er würde niemals seine Ruhe haben, zumindest nicht vollkommen. Sie wusste sehr wohl das sie so seine Aufmerksamkeit hatte, sonst würde er einfach abschalten. Und nur das hören was für ihn wichtig war. Wichtig genug war jedoch alles, wenn es nach ihr ging. Sie hielt nichts davon wenn man es einfach nur hinnahm. Doch gab es eben etwas was er tun konnte damit es einfach werden würde, doch da musste er sich wohl überraschen lassen. Valeria ließ es sich nicht nehmen zu wissen was damals passiert war, doch damals sah sie es nicht ein ihn gleich zu demütigen. Als er rein kam, stand noch immer ihre Erziehung und ihre Klasse im Vordergrund. Das hätte Vincenzo damals wissen können, doch das war eben auch vergangen wie so vieles. Sie würde es sich niemals wagen so etwas öffentlich zu machen, auch wenn es Schmerzen mit sich bringen könnte. Sie hatte was so etwas anging schon einiges hinter sich und war nicht bereit das noch einmal auf sich zukommen lassen. Doch aufwärmten würde sie es immer, nur um ihm noch einmal zu zeigen was sie wusste und das sein Ansehen leiden hätte können.
Ein lachen kam über ihre Lippen, als Valeria ihre Antwort bekam und stimmte ihm zunächst zu. "[Oh du hast es für dich machen lassen, bei deinen ersten Fällen. Ich hätte mehr erwartet, selbst ist der Mann. Aber ich verstehe sehr wohl was du meinst. Ich habe fast überall so etwas getan. Doch bei deinen Fällen nicht. Und nicht das ich das jetzt auf den Tisch holen will, aber ich wollte eine Herausforderung und du warst der einzige" erwiderte sie noch immer etwas belustigt über die Tatsache, das beide so gehandelt hatten, aber das war auch nichts ungewöhnliches damals gewesen. Valeria hatte selbst alles von ihrem Bruder Manipulieren lassen, wenn sie gewinnen wollte. Wenn sie an damals zurück dachte war es doch schon eine spannenden Zeit und eine wirklich amüsante Zeit. Ab und an vermisste sie den Mief des Gerichtsaals, doch das war nun nicht mehr zu ändern. Sie erinnerte sie noch ganz genau an ihren Mentor, steif und vollkommen langweilig,. Der perfekte Kandidat um zu verlieren. Sie wusste auch das dieser so oft verloren hatte, das sie seinen Platz fast hätte einnehmen können. Ganz gleich durch was sie diesen Platz erhalten hätte, sie hatte ihren Namen alle Ehre gemacht. Und schließlich war das der einzige Plan gewesen, zumindest laut ihrem Vater. Sie hätte Partner werden können, wenn es so weiter gelaufen wäre, doch die Zeit hatte sich geändert und nun stand sie mit ihrem einzig ebenbürtigen in dieser Apokalypse. Das sie sich doch so normal unterhalten konnten, hätte sie heute Nachmittag noch nicht gedacht. Doch war es auch mal angenehm normal mit ihm zu sprechen, fernab von der Arbeit und dem ganzen Schauspiel.
Bei all den Gesprächen hatten sich mehr als eine Gemeinsamkeit abgezeichnet. Vollkommen unvorstellbar für andere, wenn man sie kannte, zumindest kannte wie sie sich beide gaben. Schließlich kannte sie niemand so wirklich, doch verwunderlich war es für Valeria nicht. Etwas was sie nicht verwunderte war die Erziehung und dessen Gemeinsamkeiten, war anderes hatte sie nicht erwartet, den so wie er war, und so wie sie w3ar, deutete nur auf eine korrekte Erziehung hin. Man wurde nicht einfach so geboren, sondern so erzogen. "Oh sie hätten sie wirklich gemocht. Wenn sie sich getroffen hätten, wären sie wohl in Gespräche Vertieft gewesen an Damals und wie die Erziehung verzogen wurde. Für mein Vater kam nur ein Mann in Frage, welcher nicht weniger perfekt war wie ich selbst. Der Erfolg war nebensächlich. Er meinte wenn s jemals so jemand gab, sollte er mein Ansporn sein, nicht nur Mutter und Hausfrau sein. Er sollte mich im Stummen unterstützen ohne das er es weiß. Deswegen habe ich wohl noch niemanden gefunden. Er existiert nicht, seien wir ehrlich Vincenzo für uns gibt es niemanden, wo nicht mindestens ein Makel besteht." Stimmte sie ihm zu und zuckte leicht mit ihrer Schulter. Schließlich hatte sie sich mit diesem Umstand arrangiert, und ihr Fokus lag auf der Arbeit. Das sie vollkommen unschuldig war, konnte sie nicht sagen. Schließlich gab es genug Feste und feiern wo sie eingeladen war und ein billiges Spielzeug in ihren Augen hatte sie immer gefunden. Eines was für den Abend gereicht hatte. Das strahlen, welches sie aufgesetzt hatte, ehe sie hier verschwanden reichte ihr schon aus um das zu hören was sie wollte. Er überlegte es sich zumindest etwas, was sie gerne hörte. "Sehr gut, dann bin ich gespannt. Und nicht nur du" erwiderte sie und war froh wieder lockerer sein zu können, als sie das alles hier endlich verlassen hatte. Valeria mochte es ja gerne anzugeben, aber das reichte auch schon wieder, sie wollte ihre eigenen Nerven nicht noch mehr strapazieren.
Als beide endlich wieder allein waren und die Ruhe eingekehrt war, merkte man einfach das bei beiden etwas sie Anspannung und das genervte verhalten nachließ. Gossip hin oder her, aber irgendwann war auch mal genug und die grenze war erreicht worden, bei beiden. Als sie das Wohnzimmer erreicht hatten nahm sie dankend das Glas entgegen und trank einen Schluck daraus, ehe sie seinen Worten gefolgt war und kurz darüber nachdachte. "Nun Vincenzo, wir können und das nicht aussuchen. Und das ich dein rotes Tuch bin, weiß ich schon sehr lange. Doch ist dir mal in den Sinn gekommen das ich dies nur tu, weil du mich versuchst als ein Dummchen dastehen zu lassen? Und sag mir nicht das du das nicht tust. Ich habe deine Aufmerksamkeit wenn ich dieses Thema erwähne. Klar suchst du nach Fehlern, gut so, wenn ich welche mache bin ich froh wenn du sie findest und kein anderer. Aber wenn wir nur so unserer Treffen habe geht das unwichtige einfach durch deinen Filter und wird irgendwo abgespeichert. Ich hasse es wenn man mir nur halb zuhört. Denk drüber nach" meinte sie lächelnd und hob dabei ihre Augenbrauen und schmunzelte leicht. Das wäre bei ihr wohl genauso gewesen, doch wohl wäre sie mehr die Tussi von nebenan geworden und das war noch nie etwas, was sie gerne hatte. "Das glaube ich dir sofort. Jemand sanfteres? Ich wäre wohl eher die perfekte Ehefrau geworden, schrecklicher Gedanke wenn man bedenkt wie die perfekte Ehefrau zu sein hat, nichts was ich gerne hätte werden wollen" fragte sie ruhig und dachte kurz darüber nach, wie sie geworden wäre und schüttelte sich innerlich. Sie hasste dieses Bild einer perfekten Ehe, die gab es einfach nicht. Es musste Streit geben es musste ein reviert v erhalten geben. Jeder stand zu jederzeit dem anderen zur Seite, stütze ihn. Für sie war eine Ehe anders, als ihre Mutter sich diese sich vorgestellt hatte.
Während er das Stück seiner Mutter spielte und sie dem Klang der Musik lauschte, entspannte sich sich immer mehr und genoss dabei diese Ruhe die das Stück mit sich brachte. Musik, war das Hei8lmittel was fast alles heilen konnte, den Kopf zum schweigen bringen konnte und einfach die Gefühle freien lauf lassen konnte. Nach einigen Minuten verstummte langsam der Hall und Valeria öffnete langsam ihre Augen und nahm einen Tiefen Atemzug und lächelte dabei sanft, ehe sie einen Schluck aus dem Glas nahm und ihrer Hand folgte. Sie neigte dankend ihren Kopf und erhob sich langsam von ihrem Platz, während sie seinen Worten lauschte. Valeria fing an zu lächeln und legte sanft eine Hand auf seine Schulter und beugte sich zu ihm hinüber. Sanft drückte sie ihm einen Kuss auf die Wange und verharrte einen Moment an dieser Position um ihm etwas ins Ohr zu flüstern. "Mister Lombardo, sie haben den Schlüssel um das zu durchbrechen. Geben sie dem ganzen eine Chance und dann verfalle ich nur bei Langeweile in dieses Verhalten zurück oder wenn sie mich dar5um bitten" flüsterte sie lächelnd und strich ihm sanft über die Stelle des Kusses um sicher zu gehen das Kein Lippenstift dran war, was er nicht war, ehe sie sich langsam wieder aufrecht hinstellte und ihm das Glas hinhielt.

@Vincenzo Lombardo



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#6

RE: Wohnzimmer

27.05.2024 09:50
Vincenzo Lombardo Vincenzo Lombardo (gelöscht)
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Vincenzo musste also wohl oder übel lernen, mit Valeria und auch mit ihren Sticheleien, mit denen sie ihn jedes Mal aufs Neue traf, egal wie alt diese Geschichte zwischen ihnen mittlerweile war, mit diesen zu leben. Sie war nun auch leider eine der besten auf ihrem Gebiet und deswegen, hatte er sich auch für diesen Posten auserwählt und bisher, hatte die Mexikanerin ihn auch nicht enttäuscht. Und wer Vincenzo kannte der wusste auch, dass er keine Enttäuschungen zulassen würde. Wer enttäuschte, war in seinen Reihen falsch und würde keinen Platz mehr in diesen haben. Für solche Menschen gab es am Ende nur noch die Sklaven. Immerhin hatte Valeria den gewissen Anstand und beschränkte ihre Seitenhiebe gegen Vincenzo auf die privaten Räume und nicht vor und in der Öffentlichkeit. Sonst wäre sein Ruf als Pride schneller im Keller, als man sich vorstellen konnte. Immerhin hielt er nach außen den perfekten Schein und diesen, wollte er auch weiter so halten.
Erstaunlich war es, dass sie im Laufe dieses Abends wirklich die eine oder andere Gemeinsamkeit gefunden hatten und wenn er ehrlich war, so war es am Ende nicht wirklich verwunderlich. Sonst wäre sie am Ende nicht an diese Position gekommen, wenn sie nicht ein wenig, wie Vincenzo war "Wieso sollte ich mir bei gewissen Dingen die Finger schmutzig machen? Es gab eben Angelegenheiten, die habe ich lieber erledigen lassen und am Ende die Lorbeeren bekommen. Aber mit genügend Geld, kann man sich eben alles erlauben." dies war eben schon etwas, was sein Vater ihm schon früh beigebracht hatte. Dazu noch eine Prise Manipulation und man konnte alles haben, was man wollte. Was das Geld anging, so war dies heute nicht mehr wichtig. Manipulation dafür umso mehr. Wenn die Umstände am Ende damals wirklich anders gewesen wären und entweder Valeria oder Vincenzo eine andere Kanzlei ausgesucht hätten und sie in der Gleichen gelandet wären, hätte aus ihnen wirklich ein perfektes Duo werden können. Doch die Umstände waren andere gewesen und so, waren sie Gegner geworden und auf eine gewisse Art, bis heute geblieben.
Während ihrer Erzählung, wie auch ihr Vater nur den perfekten Partner für seine Tochter wollte, musste Vincenzo leicht lächeln bei dieser Ironie. Wenn sich die Valdez und die Lombardos begegnet wären, man könnte sich denken, dass sie der Meinung gewesen wären, dass nur eine Verbindung zwischen den Kindern perfekt gewesen wäre. Ein Gedanke, welchen er natürlich nicht laut aussprechen würde. Wieso auch? Es stand in keiner Weise zur Debatte. Ihre Eltern waren nicht mehr und Vincenzo hatte im Moment nicht den Drang, eine Frau an seiner Seite zu haben. Gab es in ihren Reihen auch keine, die er in dieser Rolle sehen würde. Ausgenommen eventuell Valeria, doch in diese Richtung, wollte er nach allem, was zwischen ihnen war und noch immer ist, nicht wirklich denken. Ganz egal, wie gut sie sich an dem heutigen Abend verstanden hatten und auch, dass er sie schließlich noch in seine privaten Räume mitnahm. Ein Bereich, in welchem bisher wirklich noch niemand war außer, es war ein absoluter Notfall und man musste den Fürsten schnell finden.
Die Ruhe, welche sich schließlich über die beiden legte, nachdem sie dem Getuschel der Leute ausgeliefert gewesen waren oder eher, dieses Provoziert hatten, war eine absolute Wohltat. So sehr Vincenzo die Abende in den Reihen der Mitglieder von Haus Stolz auch mochte und auch die Gespräche dort, so sehr liebte er dann doch auch die Stille in seinen Räumen und das Einzige, was diese durchbrach, war das Klavierspiel, welches er nun auch Valeria zum Besten gab. Alleine, dass er das Klavierstück seiner Mutter auspackte und es ihr zeigte, bedeutete ihm viel. Bei allem, was sein Vater immer und immer wieder an ihn ran getragen hatte und ihm so eine Kindheit gegeben hatte, welche die Menschen um sie herum nicht immer als normal gesehen hatten, war seine Mutter doch immer die Frau, die es trotzdem ein wenig versucht hatte. Und auch, wenn er voll und ganz sein Vater war und alles aufgenommen hatte, was er ihm gesagt hatte, so war er ihr dankbar, dass sie es zumindest immer wieder probiert hatte. Sie war Herzensgut gewesen und wollte immer nur das Beste für ihre Kinder.
"Habe ich das wirklich versucht?" ein Schmunzeln legte sich auf seine Lippen, welches deutlich zeigte, dass er genau das hatte. Er hatte damals eine junge, naive Frau im Gerichtssaal erwartet und war so nicht vorbereitet gewesen, dass Valeria ihm wirklich gewachsen sein könnte. War er damals der Beste auf dem Gebiet und ausgerechnet von einer Frau in die Schranken gewiesen zu werden, war hart gewesen und etwas, woran er noch heute nagte. Valeria würde vermutlich immer sein rotes Tuch bleiben und er würde, wie der Stier immer und immer wieder auf dieses zu rennen, wo sie es im letzten Moment mit ihrem typischen Grinsen wegziehen würde "Jemand sanfteres und jemand, der dir mehr als nur dieses Klavierstück an diesem Abend gegeben hätte, während du vermutlich als die perfekte Ehefrau nicht den Wein genossen hättest, sondern noch ein wenig den Haushalt geschmissen hätte. Ein Glück für uns beide, sitzen wir heute aber so wie wir sind heute hier."
Und dann, genossen sie scheinbar beide einfach nur das Klavierstück und Vincenzo merkte dabei, wie wohltuend es war, mal wieder an diesem Flügel zu sitzen und vor allem jemanden bei sich zu haben, der den Klängen auch noch lauschte und sie vor allem Wertschätze. Das es ausgerechnet Valeria sein würde, hätte er nicht gedacht, aber es gab vieles, womit der Fürst nicht gerechnet hatte so auch mit der bittersüßen Stille, als er das Klavierstück beendete. Eigentlich dachte er nun, dass er sich schnell von ihr verabschieden würde und sich in sein Schlafzimmer zurückziehen würde. Doch scheinbar hatte sie noch etwas anderes im Sinn und der Italiener war sichtlich verwirrt, als er ihre Lippen an seiner Wange spürte, welche ein leichter Ansatz eines Dreitagebart zierte und gegen deren Kontrast, ihre Lippen so weich waren. Ihre Worte, ließen ihn schmunzeln und als er ihre Finger an der Stelle spürte, wo kurz zuvor noch ihre Lippen waren, ging er wieder etwas zurück, um sie ansehen zu können "Ich denke wir werden sehen, was die kommende Zeit bringen wird. Vielleicht habe ich ja auch gefallen an ihrem Verhalten gefunden, Miss Valdez. Ich will nun wirklich nicht unhöflich sein, aber als Fürst, hat man morgen wieder einen langen Tag. Das Kleid, dürfen sie behalten. Sehen sie es als Geschenk für diesen wirklich überraschenden Abend an." erneut griff er ihre Hand und hauchte einen Handkuss auf diese, bevor er sie zu seiner Türe begleitete "Ich wünsche ihnen einen angenehme Nacht, Miss Valdez"


@Valeria Valdez

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